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7 Stunden her

Golf Rules

Kommen wir heute einmal zu Golfregeln, an die sich überraschend wenig Spieler halten:

Beobachtet man den wöchentlichen Spielbetrieb aufmerksam gibt es einige Golfregeln, die von den Spielern häufiger missachtet werden als andere. Das Markieren des Balls, wenn man ihn zum Identifizieren aufnehmen will ist exemplarisch dafür.

Dabei ist Regel R7.3 dabei nicht wirklich missverständlich:

"Wenn ein Ball der Ball eines Spielers sein könnte, aber so wie er liegt nicht identifiziert werden kann

· darf der Spieler den Ball aufnehmen, um ihn zu identifizieren (einschließlich durch Drehen), aber

· die Stelle des Balls muss zuerst markiert werden und der Ball darf nicht mehr als zur Identifizierung erforderlich gereinigt werden (außer auf dem Grün), siehe Regel 14.1."

Ein Verstoß gegen R7.3 zieht dabei einen Strafschlag nach sich, und das nicht nur, wenn die Mitspieler es bemerken...
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Kommen wir heute einmal zu Golfregeln, an die sich überraschend wenig Spieler halten:

Beobachtet man den wöchentlichen Spielbetrieb aufmerksam gibt es einige Golfregeln, die von den Spielern häufiger missachtet werden als andere. Das Markieren des Balls, wenn man ihn zum Identifizieren aufnehmen will ist exemplarisch dafür.

Dabei ist Regel R7.3 dabei nicht wirklich missverständlich:

Wenn ein Ball der Ball eines Spielers sein könnte, aber so wie er liegt nicht identifiziert werden kann

·   darf der Spieler den Ball aufnehmen, um ihn zu identifizieren (einschließlich durch Drehen), aber

·   die Stelle des Balls muss zuerst markiert werden und der Ball darf nicht mehr als zur Identifizierung erforderlich gereinigt werden (außer auf dem Grün), siehe Regel 14.1.

Ein Verstoß gegen R7.3 zieht dabei einen Strafschlag nach sich, und das nicht nur, wenn die Mitspieler es bemerken...

1 Tag her

Golf Rules

Ergänzend zum gestrigen Beitrag bzgl. der Farbmarkierungen und dem Beitrag vor ein paar Tagen mit dem "Sprühpunkt-Vogel" hier noch einmal ein Beispiel mit einer durchaus üblichen Markierung, wenn der Platz zuvor durch die Spielleitung vorbereitet wurde.

Der sogenannte "T"-Punkt wird in der Mitte des Grüns an der vorderen Grünkante gesetzt. Von diesem Punkt kann der Abstand (in Schritten) zur vorderen Grünkante gemessen werden, welches bei der Positionierung des Lochs durch den Greenkeeper bzw. dann auf der Runde bei der Annäherung des Spielers eine wertvolle Information sein kann.

Dabei ist insbesondere bei quer zur Spielbahn liegenden Grüns zu achten, dass die gedachte Linie vom gedachten Bereich auf dem Fairway, aus dem die Spieler ihre Annäherung spielen (oder dem Tee an Par 3-Löchern) mittig durch das Grün verläuft. Und genau auf dieser Linie wird dann senkrecht an der Stelle, an dem rechts oder links das Grün beginnt, der "T"-Punkt gesprüht.

Und auch im Zeitalter der Entfernungsmesser kann diese Information für den Spieler von entscheidender Bedeutung sein. Denn misst das Grün zum Beispiel eine Tiefe von 25m bei einer Fahnenposition von 20m im Grün, dann wird der Spieler im Zweifel eher den "kürzeren" Schläger wählen, um den Ball nicht über das Ziel hinaus zu spielen.

Insofern trägt die Spielleitung bei der Markierung der Messpunkte (sofern sie dieses bei der eigenen Wettspielvorbereitung überhaupt anwendet) eine hohe Verantwortlichkeit ggü. den Spielern. Und wer sich jetzt das Bild noch einmal genau ansieht, der stellt vielleicht fest, dass die Position von diesem "T"-Punkt nicht der o.g. Festlegung entspricht.

Aber vielleicht spricht sich das rum - denn Ihr jedenfalls wisst ja jetzt Bescheid... (tk)
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Ergänzend zum gestrigen Beitrag bzgl. der Farbmarkierungen und dem Beitrag vor ein paar Tagen mit dem Sprühpunkt-Vogel hier noch einmal ein Beispiel mit einer durchaus üblichen Markierung, wenn der Platz zuvor durch die Spielleitung vorbereitet wurde.

Der sogenannte T-Punkt wird in der Mitte des Grüns an der vorderen Grünkante gesetzt. Von diesem Punkt kann der Abstand (in Schritten) zur vorderen Grünkante gemessen werden, welches bei der Positionierung des Lochs durch den Greenkeeper bzw. dann auf der Runde bei der Annäherung des Spielers eine wertvolle Information sein kann.

Dabei ist insbesondere bei quer zur Spielbahn liegenden Grüns zu achten, dass die gedachte Linie vom gedachten Bereich auf dem Fairway, aus dem die Spieler ihre Annäherung spielen (oder dem Tee an Par 3-Löchern) mittig durch das Grün verläuft. Und genau auf dieser Linie wird dann senkrecht an der Stelle, an dem rechts oder links das Grün beginnt, der T-Punkt gesprüht.

Und auch im Zeitalter der Entfernungsmesser kann diese Information für den Spieler von entscheidender Bedeutung sein. Denn misst das Grün zum Beispiel eine Tiefe von 25m bei einer Fahnenposition von 20m im Grün, dann wird der Spieler im Zweifel eher den kürzeren Schläger wählen, um den Ball nicht über das Ziel hinaus zu spielen. 

Insofern trägt die Spielleitung bei der Markierung der Messpunkte (sofern sie dieses bei der eigenen Wettspielvorbereitung überhaupt anwendet) eine hohe Verantwortlichkeit ggü. den Spielern. Und wer sich jetzt das Bild noch einmal genau ansieht, der stellt vielleicht fest, dass die Position von diesem T-Punkt nicht der o.g. Festlegung entspricht. 

Aber vielleicht spricht sich das rum - denn Ihr jedenfalls wisst ja jetzt Bescheid... (tk)

2 Tage her

Golf Rules

Und wo wir in den letzten Tagen schon bei Sprühpunkten und der Tradition der "Interpretation des Tages waren - verbinden wir die Themen einmal in dem heutigen Beitrag mit der Interpretation Hemmnis/1 "Status von farbigen Punkten und Linien".

Obwohl künstliche Gegenstände Hemmnisse sind, sofern sie keine Ausmarkierungen oder Bestandteile des Platzes sind, sind farbige Punkte und Linien keine Hemmnisse. Gelegentlich werden farbige Punkte und Linien zu anderen Zwecken als der Platzmarkierung verwendet (zum Beispiel um den Anfang und das Ende des Grüns anzuzeigen oder um Entfernungen zum Grünanfang zu markieren).

Solche Punkte und Linien sind keine ungewöhnlichen Platzverhältnisse, es sei denn, die Spielleitung erklärt sie zu Boden in Ausbesserung (siehe Leitlinien für die Spielleitung; Musterplatzregel F-21). (tk)
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Und wo wir in den letzten Tagen schon bei Sprühpunkten und der Tradition der Interpretation des Tages waren - verbinden wir die Themen einmal in dem heutigen Beitrag mit der Interpretation Hemmnis/1 Status von farbigen Punkten und Linien.

Obwohl künstliche Gegenstände Hemmnisse sind, sofern sie keine Ausmarkierungen oder Bestandteile des Platzes sind, sind farbige Punkte und Linien keine Hemmnisse. Gelegentlich werden farbige Punkte und Linien zu anderen Zwecken als der Platzmarkierung verwendet (zum Beispiel um den Anfang und das Ende des Grüns anzuzeigen oder um Entfernungen zum Grünanfang zu markieren). 

Solche Punkte und Linien sind keine ungewöhnlichen Platzverhältnisse, es sei denn, die Spielleitung erklärt sie zu Boden in Ausbesserung (siehe Leitlinien für die Spielleitung; Musterplatzregel F-21). (tk)

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unsäglich diese Anmalerei... wenn das die falsche Farbe ist kriegt man den Dreck manchmal richtig schwer runter.

3 Tage her

Golf Rules

Gestern und vorgestern haben wir uns ja schon mit dem provisorischen Ball beschäftigt, sodass diese Interpretation die Reihe komplettiert und einen rabenschwarzen Tag zur Grundlage hat:

Int I18.3a/3 – Jeder Ball bezieht sich nur auf den vorherigen Ball, wenn er von der gleichen Stelle gespielt wird
Spielt ein Spieler mehrere Bälle von der gleichen Stelle, bezieht sich jeder Ball nur auf den vorher gespielten Ball.

Beispiel: Ein Spieler spielt einen provisorischen Ball in der Annahme, dass sein Abschlag verloren oder im Aus sein könnte. Der provisorische Ball wird in die gleiche Richtung wie der ursprüngliche Ball gespielt, und ohne weitere Ankündigung spielt er einen weiteren Ball vom Abschlag. Dieser Ball kommt auf dem Fairway zur Ruhe.

Ist der ursprüngliche Ball nicht verloren oder im Aus, muss der Spieler das Spiel mit dem ursprünglichen Ball straflos fortsetzen.
Ist der ursprüngliche Ball jedoch verloren oder im Aus, muss der Spieler mit dem dritten Ball, den er vom Abschlag spielte, weiterspielen, da dieser Ball ohne jede Ankündigung gespielt wurde. Daher ersetzte der dritte Ball unter Strafe von Schlag und Distanzverlust (Regel 18.1) den provisorischen Ball, unabhängig von der Position des provisorischen Balls. Der Spieler hat nun mit dem dritten vom Abschlag gespielten Ball 5 Schläge gemacht (einschließlich der Strafschläge).
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Gestern und vorgestern haben wir uns ja schon mit dem provisorischen Ball beschäftigt, sodass diese Interpretation die Reihe komplettiert und einen rabenschwarzen Tag zur Grundlage hat:

Int I18.3a/3 – Jeder Ball bezieht sich nur auf den vorherigen Ball, wenn er von der gleichen Stelle gespielt wird 
Spielt ein Spieler mehrere Bälle von der gleichen Stelle, bezieht sich jeder Ball nur auf den vorher gespielten Ball.

Beispiel: Ein Spieler spielt einen provisorischen Ball in der Annahme, dass sein Abschlag verloren oder im Aus sein könnte. Der provisorische Ball wird in die gleiche Richtung wie der ursprüngliche Ball gespielt, und ohne weitere Ankündigung spielt er einen weiteren Ball vom Abschlag. Dieser Ball kommt auf dem Fairway zur Ruhe.

Ist der ursprüngliche Ball nicht verloren oder im Aus, muss der Spieler das Spiel mit dem ursprünglichen Ball straflos fortsetzen.
Ist der ursprüngliche Ball jedoch verloren oder im Aus, muss der Spieler mit dem dritten Ball, den er vom Abschlag spielte, weiterspielen, da dieser Ball ohne jede Ankündigung gespielt wurde. Daher ersetzte der dritte Ball unter Strafe von Schlag und Distanzverlust (Regel 18.1) den provisorischen Ball, unabhängig von der Position des provisorischen Balls. Der Spieler hat nun mit dem dritten vom Abschlag gespielten Ball 5 Schläge gemacht (einschließlich der Strafschläge).

4 Tage her

Golf Rules

Nachdem wir gestern ja schon eine Interpretation zur Frage wann der Spieler einen provisorischen Ball spielen darf hatten, kommt heute gleich die zweite dazu, die klärt, ob es erlaubt ist, einen provisorischen Ball zu spielen, wenn mit der Suche nach dem ursprünglichen Ball schon begonnen wurde:

Int I18.3a/2 – Spielen eines provisorischen Balls nach Beginn der Suche ist erlaubt

Auch wenn die dreiminütige Suchzeit noch nicht beendet ist, darf ein Spieler einen provisorischen Ball spielen für einen Ball, der verloren sein könnte, auch wenn der ursprüngliche Ball noch nicht gefunden und identifiziert wurde.

Beispiel: Kann ein Spieler zu der Stelle zurückkehren, an der er seinen vorherigen Schlag spielte und einen provisorischen Ball spielen, bevor die dreiminütige Suchzeit beendet ist, darf der Spieler dies tun.

Spielt der Spieler den provisorischen Ball und der ursprüngliche Ball wird dann innerhalb der Suchzeit von drei Minuten gefunden, muss der Spieler mit dem ursprünglichen Ball weiterspielen.
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Nachdem wir gestern ja schon eine Interpretation zur Frage wann der Spieler einen provisorischen Ball spielen darf hatten, kommt heute gleich die zweite dazu, die klärt, ob es erlaubt ist, einen provisorischen Ball zu spielen, wenn mit der Suche nach dem ursprünglichen Ball schon begonnen wurde:

Int I18.3a/2 – Spielen eines provisorischen Balls nach Beginn der Suche ist erlaubt

Auch wenn die dreiminütige Suchzeit noch nicht beendet ist, darf ein Spieler einen provisorischen Ball spielen für einen Ball, der verloren sein könnte, auch wenn der ursprüngliche Ball noch nicht gefunden und identifiziert wurde. 

Beispiel: Kann ein Spieler zu der Stelle zurückkehren, an der er seinen vorherigen Schlag spielte und einen provisorischen Ball spielen, bevor die dreiminütige Suchzeit beendet ist, darf der Spieler dies tun. 

Spielt der Spieler den provisorischen Ball und der ursprüngliche Ball wird dann innerhalb der Suchzeit von drei Minuten gefunden, muss der Spieler mit dem ursprünglichen Ball weiterspielen.

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Bleibt nur die Frage nach dem Sinn solch einer Aktion. 🤔

5 Tage her

Golf Rules

Kommen wir heute einmal zu einer Tradition zurück: Der Decision des Tages. Oder wie es heute heißt

Interpretation des Tages:

Int I18.3a/1 – Wann Spieler provisorischen Ball spielen darf
Bei der Entscheidung, ob ein Spieler einen provisorischen Ball spielen darf, wird nur die Information berücksichtigt, die dem Spieler zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung steht.

Beispiele, wann ein provisorischer Ball gespielt werden darf, sind unter anderem:

• Der ursprüngliche Ball kann in einer Penalty Area sein, kann aber auch außerhalb der Penalty Area verloren oder im Aus sein.

• Ein Spieler glaubt, sein ursprünglicher Ball sei im Gelände zur Ruhe gekommen und könnte verloren sein. Wird der Ball später innerhalb der dreiminütigen Suchzeit in einer Penalty Area gefunden, muss der Spieler den provisorischen Ball aufgeben.
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Kommen wir heute einmal zu einer Tradition zurück: Der Decision des Tages. Oder wie es heute heißt

Interpretation des Tages:

Int I18.3a/1 – Wann Spieler provisorischen Ball spielen darf
Bei der Entscheidung, ob ein Spieler einen provisorischen Ball spielen darf, wird nur die Information berücksichtigt, die dem Spieler zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung steht. 

Beispiele, wann ein provisorischer Ball gespielt werden darf, sind unter anderem:

• Der ursprüngliche Ball kann in einer Penalty Area sein, kann aber auch außerhalb der Penalty Area verloren oder im Aus sein.

• Ein Spieler glaubt, sein ursprünglicher Ball sei im Gelände zur Ruhe gekommen und könnte verloren sein. Wird der Ball später innerhalb der dreiminütigen Suchzeit in einer Penalty Area gefunden, muss der Spieler den provisorischen Ball aufgeben.

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Seltsamerweise aber nicht bei Unsicherheit, ob er es über den Teich geschafft hat, es sei denn, eine Platzregen erlaubt das zwecks Spuelbeschleunigung.

6 Tage her

Golf Rules

So, das professionelle Turniergeschehen setzt sich mit den Sony Open auch in der Saison 2021 fort. Aber irgendwie ist es manchmal dann doch irgendwie "anders". Denn wenn auf einmal wegen fehlender Zuschauer eine Tribüne fehlt, so kann sich eine völlig neue Spiellinie ergeben, welche sich der Architekt bei der Platzgestaltung nicht gedacht hat und zudem ggf. Spieler auf der Nachbarbahn gefährden könnte.

Insofern hat die Spielleitung auf Hawaii in diesem Jahr bei der Proberunde auf die "Überlegungen" der Spieler im Vorfeld des Wettspiels reagiert und eine interne Ausgrenze beim Spiel von Loch 18 entlang der linken Spielbahn installiert, um das "Abkürzen" über Loch 10 zu unterbinden.

Musterplatzregel A-4 aus dem Wettspielhandbuch wurde hierfür in Kraft gesetzt:
„Während des Spiels von [Lochnummer bestimmen], ist der [Teil des Platzes beschreiben] auf der [Lage oder Seite beschreiben] des Lochs, gekennzeichnet durch [Farbe der Pfähle festlegen, zum Beispiel weiße Pfähle] Aus.
Diese Fälle werden beim Spiel von [Lochnummer festlegen] als Ausmarkierung behandelt. Für alle anderen Löcher sind sie unbewegliche Hemmnisse.“

Und wieder einmal zeigt sich, dass durch Platzregeln der Spielleitung erheblicher Einfluss auf das Spielgeschehen genommen werden kann. Insofern sollten die für das Wettspiel geltenden Platzregeln unbedingt beachtet werden... (tk)

www.golfchannel.com/news/great-idea-players-ok-tours-late-addition-internal-out-bounds-sony-open?...
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So, das professionelle Turniergeschehen setzt sich mit den Sony Open auch in der Saison 2021 fort. Aber irgendwie ist es manchmal dann doch irgendwie anders. Denn wenn auf einmal wegen fehlender Zuschauer eine Tribüne fehlt, so kann sich eine völlig neue Spiellinie ergeben, welche sich der Architekt bei der Platzgestaltung nicht gedacht hat und zudem ggf. Spieler auf der Nachbarbahn gefährden könnte.

Insofern hat die Spielleitung auf Hawaii in diesem Jahr bei der Proberunde auf die Überlegungen der Spieler im Vorfeld des Wettspiels reagiert und eine interne Ausgrenze beim Spiel von Loch 18 entlang der linken Spielbahn installiert, um das Abkürzen über Loch 10 zu unterbinden. 

Musterplatzregel A-4 aus dem Wettspielhandbuch wurde hierfür in Kraft gesetzt: 
„Während des Spiels von [Lochnummer bestimmen], ist der [Teil des Platzes beschreiben] auf der [Lage oder Seite beschreiben] des Lochs, gekennzeichnet durch [Farbe der Pfähle festlegen, zum Beispiel weiße Pfähle] Aus.
Diese Fälle werden beim Spiel von [Lochnummer festlegen] als Ausmarkierung behandelt. Für alle anderen Löcher sind sie unbewegliche Hemmnisse.“

Und wieder einmal zeigt sich, dass durch Platzregeln der Spielleitung erheblicher Einfluss auf das Spielgeschehen genommen werden kann. Insofern sollten die für das Wettspiel geltenden Platzregeln unbedingt beachtet werden... (tk)

https://www.golfchannel.com/news/great-idea-players-ok-tours-late-addition-internal-out-bounds-sony-open?utm-tags=golf1304000&mi_u=3AE6B36E-D6EA-4C9B-A1F1-66750DB8CE6B&slug=news%2Fgreat-idea-players-ok-tours-late-addition-internal-out-bounds-sony-open

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Und wollen wir wetten, dass es wenigstens EINEN Pro geben wird, der die Platzregeln nicht gelesen hat und Euch ein wunderschönes Regelbeispiel beschert?

interessant, aber besagt diese Regel dann auch, dass das überspielen dieser Aus-Markierung verboten ist? Sollte eben das nicht extra verboten werden? Wen mein Drive lang genug ist, darf ich doch drüber schlagen, oder?

1 Woche her

Golf Rules

Andere Länder, andere Sitten - so schickte uns unser Leser Roger folgendes Bild von einem "Sprühpunkt-Vogel" aus Südafrika, welcher anscheinend gerade die Fahnenpositionen für den Folgetag kennzeichnet 😉

Aber Spaß beiseite - warum ist so ein Sprühpunkt auf dem Grün denn eigentlich notwendig?

Hintergrund ist, dass die Spielleitung vor dem Wettspiel die Lochpositionen bestimmen kann. U.a. wird dieses immer in Verbands- oder DGV-Turnieren gemacht, damit auch sichergestellt ist, dass die Empfehlungen der Lochpositionen auf dem Grün eingehalten werden. So sollte gemäß der "Leitlinien für die Spielleitung" (s. Kapitel 5E(2)) das Loch in Abhängigkeit der Spielstärke der Teilnehmer, Geschwindigkeit der Grüns und zudem nie an "unfairen" Stellen (nicht in einen Hang und Berücksichtigung eines Mindestabstand zum Grünrand (z.B. mind. 4 Schritte)) platziert werden. Durch die Kennzeichnung und der Einordnung in "Schritte von der vorderen Grünkante / Schritte zur nächstgelegen seitlichen Grünkante (rechts / links)" kann der Greenkeeper dann die exakte Lochposition auf jedem Grün finden und diese am Morgen vor dem Wettspiel stechen.

Das Markieren macht im Vorfeld zwar etwas Arbeit, aber damit ist auch sichergestellt, dass möglichst ausgeglichene Lochpositionen für den ganzen Platz unter Berücksichtigung von Positionen links, rechts, in der Mitte, vorne und hinten existieren. Zudem können die Lochpositionen den Spielern auf der Runde mitgeteilt werden, so dass diese in die strategischen Überlegungen der Annäherung einfließen können.

Nicht überliefert ist übrigens, ob der Vogel auch Sprühpunkte in anderen Farben kann. Vielleicht kann dieses über das Futter angepasst werden - wir wissen es aber nicht... (tk)
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Andere Länder, andere Sitten - so schickte uns unser Leser Roger folgendes Bild von einem Sprühpunkt-Vogel aus Südafrika, welcher anscheinend gerade die Fahnenpositionen für den Folgetag kennzeichnet ;-)

Aber Spaß beiseite - warum ist so ein Sprühpunkt auf dem Grün denn eigentlich notwendig? 

Hintergrund ist, dass die Spielleitung vor dem Wettspiel die Lochpositionen bestimmen kann. U.a. wird dieses immer in Verbands- oder DGV-Turnieren gemacht, damit auch sichergestellt ist, dass die Empfehlungen der Lochpositionen auf dem Grün eingehalten werden. So sollte gemäß der Leitlinien für die Spielleitung (s. Kapitel 5E(2)) das Loch in Abhängigkeit der Spielstärke der Teilnehmer, Geschwindigkeit der Grüns und zudem nie an unfairen Stellen (nicht in einen Hang und Berücksichtigung eines Mindestabstand zum Grünrand (z.B. mind. 4 Schritte)) platziert werden. Durch die Kennzeichnung und der Einordnung in Schritte von der vorderen Grünkante / Schritte zur nächstgelegen seitlichen Grünkante (rechts / links) kann der Greenkeeper dann die exakte Lochposition auf jedem Grün finden und diese am Morgen vor dem Wettspiel stechen. 

Das Markieren macht im Vorfeld zwar etwas Arbeit, aber damit ist auch sichergestellt, dass möglichst ausgeglichene Lochpositionen für den ganzen Platz unter Berücksichtigung von Positionen links, rechts, in der Mitte, vorne und hinten existieren. Zudem können die Lochpositionen den Spielern auf der Runde mitgeteilt werden, so dass diese in die strategischen Überlegungen der Annäherung einfließen können. 

Nicht überliefert ist übrigens, ob der Vogel auch Sprühpunkte in anderen Farben kann. Vielleicht kann dieses über das Futter angepasst werden - wir wissen es aber nicht... (tk)

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Unser Sprühvogel heißt MiMo und sprüht dreifarbig, steht gut im Futter und hat ein dunkles Federkleid 🤪

Zum Thema Pin-Position. Warum soll die Wettspielleitung denn nicht auf allen Grüns schwierige Fahnenpositionen wählen - in der Schräge beispielsweise, oder knapp am Grünrand?

1 Woche her

Golf Rules

Ein Hinweis von unserem Leser Hans zum Thema "Ballmarkieren beim Besserlegen" aus der letzten Woche führt zum heutigen Beitrag, denn häufig stellt sich die Frage, ob denn beim "Besserlegen" auch der Ball zuvor markiert werden muss.

Unabhängig von unserer Empfehlung, die Stelle der ursprünglichen Lage des Ball beim Aufnehmen unbedingt zuvor zu markieren, ist dieses eine Ausnahme - regeltechnisch man muss man das in dieser besonderen Situation nicht machen. Denn der Grundgedanke des Markierens liegt ja darin, dass der Ball anschließend exakt wieder an die ursprüngliche Stelle gelegt werden kann - was im Fall des Besserlegens ja nicht notwendig ist.

Schauen wir einmal in Musterplatzregel E-3, die ja für das "Besserlegen" durch die Spielleitung in Kraft gesetzt werden muss. Hier wird der Spieler gefordert, den den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball in den Erleichterungsbereich hinzulegen, wobei folgende Einschränkungen gelten:
- der Bezugspunkt ist die Stelle des ursprünglichen Balls
- die Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt ist in der Platzregel beschrieben (z.B. eine Schlägerlänge, eine Scorekartenlänge, ...)
- es gibt Einschränkungen bezüglich der Lage des Erleichterungsbereichs: dieser darf nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt liegen und muss sich im Gelände befinden

Insbesondere die Einschränkungen in Bezug auf den Erleichterungsbereich führt dann ggf. aber auch wieder dazu, dass es sinnvoll erscheint den Bezugspunkt zuvor zu markieren... (tk)
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Ein Hinweis von unserem Leser Hans zum Thema Ballmarkieren beim Besserlegen aus der letzten Woche führt zum heutigen Beitrag, denn häufig stellt sich die Frage, ob denn beim Besserlegen auch der Ball zuvor markiert werden muss. 

Unabhängig von unserer Empfehlung, die Stelle der ursprünglichen Lage des Ball beim Aufnehmen unbedingt zuvor zu markieren, ist dieses eine Ausnahme - regeltechnisch man muss man das in dieser besonderen Situation nicht machen. Denn der Grundgedanke des Markierens liegt ja darin, dass der Ball anschließend exakt wieder an die ursprüngliche Stelle gelegt werden kann - was im Fall des Besserlegens ja nicht notwendig ist.

Schauen wir einmal in Musterplatzregel E-3, die ja für das Besserlegen durch die Spielleitung in Kraft gesetzt werden muss. Hier wird der Spieler gefordert, den den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball in den Erleichterungsbereich hinzulegen, wobei folgende Einschränkungen gelten:
- der Bezugspunkt ist die Stelle des ursprünglichen Balls
- die Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt ist in der Platzregel beschrieben (z.B. eine Schlägerlänge, eine Scorekartenlänge, ...) 
- es gibt Einschränkungen bezüglich der Lage des Erleichterungsbereichs: dieser darf nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt liegen und muss sich im Gelände befinden

Insbesondere die Einschränkungen in Bezug auf den Erleichterungsbereich führt dann ggf. aber auch wieder dazu, dass es sinnvoll erscheint den Bezugspunkt zuvor zu markieren... (tk)

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Hans: Fritz! Hast Du Dein Ball gefunden? Fritz: Ja Hans: Und? Liegt der gut? Fritz: Noch nicht! So wird es immer bleiben leider. Die meisten Club Golfer schaffen sich immer einen Vorteil. Teilweise unbewusst.

Eigentlich das schlimmste was es beim Golfen gibt ist, Regelverstoße werden gesehen und nicht gemeldet. Meistens aus Angst was es für folgen im Club oder Freundeskreis gibt. Ist leider meistens so.

Hallo Roger: Lange nicht mehr gesehen. Leider trifft dieser "alte" Witz immer noch zu. Ein langjähriger Freund von mir hat mal gesagt: In vielen Ländern müsste das Spiel nicht Golf, sondern Handicap heißen. Damit hat er wohl leider auch Recht.

2 Wochen her

Golf Rules

Und wo wir gestern auf dem Grün waren - was ist zu tun, wenn sich ein Ball unabsichtlich auf dem Grün bewegt?

Es gibt zwei Sonderregeln für einen Ball oder einen Ballmarker, die sich auf dem Grün bewegen.

R13.1d(1) "Keine Strafe für versehentliches Bewegen des Balls" sagt aus, dass es straflos ist, wenn ein Spieler, Gegner oder ein anderer Spieler im Zählspiel versehentlich den Ball oder Ballmarker des Spielers auf dem Grün bewegt. Der Spieler muss den Ball oder Ballmarker an seine ursprüngliche Stelle zurücklegen oder einen Ballmarker hinlegen, um die ursprüngliche Stelle zu markieren.

in Regel R13.1d(2) "Wann ein durch Naturkräfte bewegter Ball zurückzulegen ist" gibt es dann noch eine entscheidende Voraussetzung - nämlich ob die Ballbewegung der Naturkräfte erfolgt, bevor oder nachdem der Ball markiert und wieder an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt wurde:

- Wurde der Ball bereits aufgenommen und zurückgelegt, so muss der Ball an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden obwohl er durch Naturkräfte und nicht durch den Spieler, Gegner oder Einfluss von außen
bewegt wurde (siehe Ausnahme zu Regel 9.3).
- Wurde der Ball noch nicht aufgenommen und zurückgelegt, so muss dieser von seiner neuen Stelle gespielt werden (siehe Regel 9.3).

Letztes sollte man sich insbesondere bei schnellen Grüns und hohen Windgeschwindigkeiten merken... (tk)
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Und wo wir gestern auf dem Grün waren - was ist zu tun, wenn sich ein Ball unabsichtlich auf dem Grün bewegt?

Es gibt zwei Sonderregeln für einen Ball oder einen Ballmarker, die sich auf dem Grün bewegen.

R13.1d(1) Keine Strafe für versehentliches Bewegen des Balls sagt aus, dass es straflos ist, wenn ein Spieler, Gegner oder ein anderer Spieler im Zählspiel versehentlich den Ball oder Ballmarker des Spielers auf dem Grün bewegt. Der Spieler muss den Ball oder Ballmarker an seine ursprüngliche Stelle zurücklegen oder einen Ballmarker hinlegen, um die ursprüngliche Stelle zu markieren.

in Regel R13.1d(2) Wann ein durch Naturkräfte bewegter Ball zurückzulegen ist gibt es dann noch eine entscheidende Voraussetzung - nämlich ob die Ballbewegung der Naturkräfte erfolgt, bevor oder nachdem der Ball markiert und wieder an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt wurde:

- Wurde der Ball bereits aufgenommen und zurückgelegt, so muss der Ball an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden obwohl er durch Naturkräfte und nicht durch den Spieler, Gegner oder Einfluss von außen
bewegt wurde (siehe Ausnahme zu Regel 9.3). 
- Wurde der Ball noch nicht aufgenommen und zurückgelegt, so muss dieser von seiner neuen Stelle gespielt werden (siehe Regel 9.3).

Letztes sollte man sich insbesondere bei schnellen Grüns und hohen Windgeschwindigkeiten merken... (tk)

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Wie wäre der Vorgang, wenn der Wind den Ballmarker (bspw. Pokerchip) nach dem Markieren verweht? Muss die Stelle, zum Zurücklegen des Balles, dann geschätzt werden?

2 Wochen her

Golf Rules

Ergänzend zum gestrigen Beitrag erhielten wir die Frage, wie man denn einen Ball "richtig" markiert. Vereinzelt gibt es Spieler, welche die Markierung nicht hinter dem Ball legen, sondern diese auch seitlich platzieren.

Und ihr habt es Euch vielleicht schon gedacht - auch für diesen Fall hat das Regelwerk eine Antwort und kann sogar mit einer Interpretation aufwarten:

In der Interpretation I14.1a/2 "Ball richtig markieren" bezieht sich auf die Begriffe „direkt dahinter“ und „direkt daneben“ aus Regel 14.1a. Ziel ist es sicherzustellen, dass die Stelle, von der ein Ball aufgenommen wird, mit ausreichender Genauigkeit markiert wird, damit der Spieler den Ball an der richtigen Stelle zurücklegen kann.

Der Ball kann in jeder Position um den Ball herum markiert werden, solange die Markierung direkt neben dem Ball ist, und dies schließt ein, einen Ballmarker vor oder neben den Ball zu legen.

Insofern ist also auch ein Platzieren der Markierung neben den Ball zulässig - der Ball muss nach dem Zurücklegen nur wieder an der ursprünglichen Stelle liegen, um dann weitergespielt zu werden. (tk)
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Ergänzend zum gestrigen Beitrag erhielten wir die Frage, wie man denn einen Ball richtig markiert. Vereinzelt gibt es Spieler, welche die Markierung nicht hinter dem Ball legen, sondern diese auch seitlich platzieren.

Und ihr habt es Euch vielleicht schon gedacht - auch für diesen Fall hat das Regelwerk eine Antwort und kann sogar mit einer Interpretation aufwarten:

In der Interpretation I14.1a/2 Ball richtig markieren bezieht sich auf die Begriffe „direkt dahinter“ und „direkt daneben“ aus Regel 14.1a. Ziel ist es sicherzustellen, dass die Stelle, von der ein Ball aufgenommen wird, mit ausreichender Genauigkeit markiert wird, damit der Spieler den Ball an der richtigen Stelle zurücklegen kann.

Der Ball kann in jeder Position um den Ball herum markiert werden, solange die Markierung direkt neben dem Ball ist, und dies schließt ein, einen Ballmarker vor oder neben den Ball zu legen.

Insofern ist also auch ein Platzieren der Markierung neben den Ball zulässig - der Ball muss nach dem Zurücklegen nur wieder an der ursprünglichen Stelle liegen, um dann weitergespielt zu werden. (tk)

2 Wochen her

Golf Rules

Generell kann man sich relativ einfach merken, dass ein Ball, bevor er aufgenommen wird, zunächst markiert werden muss. Häufig ist leider zu beobachten, dass hierbei gegen Regel R14.1 "Ball markieren, aufnehmen und reinigen" verstoßen wird, denn auch das Drehen oder anderweitig
absichtlich von seiner Stelle Bewegen, ist in dieser Handlung enthalten.

Insofern muss der Spieler diese Stelle markieren, bevor der Ball aufgenommen wird, der nach einer Regel an seine ursprüngliche Stelle zurückzulegen ist. Dies bedeutet, einen Ballmarker unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball zu legen oder einen Schläger unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball auf den Boden zu stellen.

Nimmt der Spieler seinen Ball auf, ohne dessen Lage zuvor zu markieren, markiert er die Stelle auf falsche Weise oder schlägt er, während ein Ballmarker noch an der Stelle liegt, zieht er sich einen Strafschlag zu. (tk)
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Generell kann man sich relativ einfach merken, dass ein Ball, bevor er aufgenommen wird, zunächst markiert werden muss. Häufig ist leider zu beobachten, dass hierbei gegen Regel R14.1 Ball markieren, aufnehmen und reinigen verstoßen wird, denn auch das Drehen oder anderweitig
absichtlich von seiner Stelle Bewegen, ist in dieser Handlung enthalten.

Insofern muss der Spieler diese Stelle markieren, bevor der Ball aufgenommen wird, der nach einer Regel an seine ursprüngliche Stelle zurückzulegen ist. Dies bedeutet, einen Ballmarker unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball zu legen oder einen Schläger unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball auf den Boden zu stellen.

Nimmt der Spieler seinen Ball auf, ohne dessen Lage zuvor zu markieren, markiert er die Stelle auf falsche Weise oder schlägt er, während ein Ballmarker noch an der Stelle liegt, zieht er sich einen Strafschlag zu. (tk)

2 Wochen her

Golf Rules

Regel R12.2a "Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe und beweglicher
Hemmnisse" gestattet es dem Spieler lose hinderliche Naturstoffe
nach Regel 15.1 und bewegliche Hemmnisse nach Regel 15.2 zu entfernen. Dabei ist es auch erlaubt, den Bunkersand angemessen zu berühren oder zu bewegen. was aber genau bedeutet dabei "angemessen"?

Interpretation I12.2a/1 "Verbesserungen aufgrund des Entfernens loser
hinderliche Naturstoffe oder beweglicher Hemmnisse aus einem Bunker" ist hier mit einem schönen Beispiel parat:

Wird ein loser hinderlicher Naturstoff oder ein bewegliches Hemmnis aus einem Bunker entfernt, wird dadurch häufig Sand bewegt. Waren die Handlungen, um den losen hinderlichen Naturstoff oder das bewegliche Hemmnis zu entfernen, angemessen, ist das Bewegen des Sands straflos, auch wenn es die Bedingungen für den Schlag verbessert (Regel 8.1b(2)).

Beispiel: Ein Spieler entfernt einen Tannenzapfen in der Nähe seines Balls und verbessert dabei die Bedingungen, die seinen Schlag beeinflussen, indem er den Tannenzapfen so wegzieht, dass auch ein Sandhaufen aus dem Raum seines beabsichtigten Schwungs entfernt wird.

Der Spieler hätte eine schonendere Vorgehensweise anwenden können, den Tannenzapfen zu entfernen (zum Beispiel den Tannenzapfen direkt aufzuheben, ohne ihn hinter dem Ball vorbei zu ziehen). Da seine Handlungen in dieser Situation nicht angemessen waren, zieht sich der Spieler eine Strafe zu wegen Verstoß gegen Regel 8.1a (Verbessern der Bedingungen, die den Schlag beeinflussen). (tk)
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Regel R12.2a Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe und beweglicher
Hemmnisse gestattet es dem Spieler lose hinderliche Naturstoffe
nach Regel 15.1 und bewegliche Hemmnisse nach Regel 15.2 zu entfernen. Dabei ist es auch erlaubt, den Bunkersand angemessen zu berühren oder zu bewegen. was aber genau bedeutet dabei angemessen?

Interpretation I12.2a/1 Verbesserungen aufgrund des Entfernens loser
hinderliche Naturstoffe oder beweglicher Hemmnisse aus einem Bunker ist hier mit einem schönen Beispiel parat:

Wird ein loser hinderlicher Naturstoff oder ein bewegliches Hemmnis aus einem Bunker entfernt, wird dadurch häufig Sand bewegt. Waren die Handlungen, um den losen hinderlichen Naturstoff oder das bewegliche Hemmnis zu entfernen, angemessen, ist das Bewegen des Sands straflos, auch wenn es die Bedingungen für den Schlag verbessert (Regel 8.1b(2)).

Beispiel: Ein Spieler entfernt einen Tannenzapfen in der Nähe seines Balls und verbessert dabei die Bedingungen, die seinen Schlag beeinflussen, indem er den Tannenzapfen so wegzieht, dass auch ein Sandhaufen aus dem Raum seines beabsichtigten Schwungs entfernt wird.

Der Spieler hätte eine schonendere Vorgehensweise anwenden können, den Tannenzapfen zu entfernen (zum Beispiel den Tannenzapfen direkt aufzuheben, ohne ihn hinter dem Ball vorbei zu ziehen). Da seine Handlungen in dieser Situation nicht angemessen waren, zieht sich der Spieler eine Strafe zu wegen Verstoß gegen Regel 8.1a (Verbessern der Bedingungen, die den Schlag beeinflussen). (tk)

2 Wochen her

Golf Rules

Zugegeben, es wird seltener, da auch die Ballhersteller immer bessere Lösungen gegen Beschädigung von Golfbällen finden, aber es kann vorkommen:

Der Ball ist kaputt. Und dann?

Hier hilft uns Regel R4.2 weiter, insbesondere R4.2b (Ball zerbricht) und R4.2c.

Zerbricht der Ball beim Spielen des Lochs ist das nach R4.2b straflos und der Schlag zählt nicht.

Ist es nach dem Schlag nicht sicher ob der Ball beschädigt ist, darf er nach R4.2c (1) zur Überprüfung markiert und aufgenommen und, wenn er deutlich sichtbar zersprungen oder eingekerbt ist und diese Beschädigung während des zu spielenden Lochs aufgetreten ist, ersetzt werden. Er darf aber nicht ersetzt werden, wenn der Ball lediglich zerkratzt, abgeschürft oder seine Farbe beschädigt oder verfärbt ist.
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Zugegeben, es wird seltener, da auch die Ballhersteller immer bessere Lösungen gegen Beschädigung von Golfbällen finden, aber es kann vorkommen:

Der Ball ist kaputt. Und dann?

Hier hilft uns Regel R4.2 weiter, insbesondere R4.2b (Ball zerbricht) und R4.2c.

Zerbricht der Ball beim Spielen des Lochs ist das nach R4.2b straflos und der Schlag zählt nicht.

Ist es nach dem Schlag nicht sicher ob der Ball beschädigt ist, darf er nach R4.2c (1) zur Überprüfung markiert und aufgenommen und, wenn er deutlich sichtbar zersprungen oder eingekerbt ist und diese Beschädigung während des zu spielenden Lochs aufgetreten ist, ersetzt werden. Er darf aber nicht ersetzt werden, wenn der Ball lediglich zerkratzt, abgeschürft oder seine Farbe beschädigt oder verfärbt ist.

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Das zählt aber 🤣🤣🤣

2 Wochen her

Golf Rules

Gerade im nassen Geläuf der letzten Tage kommt es schnell vor, dass der Ball so dreckig ist, dass sein Flugverhalten leidet. Und dann?

Unter welchen Umständen darf der Ball gereinigt werden?

Vereinfacht gesagt: Immer dann, wenn der Ball aufgenommen werden darf, darf er auch gereinigt werden. Das AufHEBEN, um zB einem Anderen Spieler den Schlag zu ermöglichen oder den Ball zu identifizieren ist dabei kein AufNEHMEN.

Aufgenommen werden darf der Ball:
- Auf dem Grün.
- Bei Anwendung eines regulären Erleichterungsverfahrens, dass das Aufnehmen gestattet (zB Erleichterung von einer Penalty Area oder einem unbeweglichen Hemmnis).
- Bei Anwendung einer Platzregel, die das Aufnehmen gestattet, zB "Besserlegen - Lift-clean-place" oder "Ball reinigen - Lift-clean-replace".
-Wenn der Ball getauscht werden darf.
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Gerade im nassen Geläuf der letzten Tage kommt es schnell vor, dass der Ball so dreckig ist, dass sein Flugverhalten leidet. Und dann? 

Unter welchen Umständen darf der Ball gereinigt werden?

Vereinfacht gesagt: Immer dann, wenn der Ball aufgenommen werden darf, darf er auch gereinigt werden. Das AufHEBEN, um zB einem Anderen Spieler den Schlag zu ermöglichen oder den Ball zu identifizieren ist dabei kein AufNEHMEN.

Aufgenommen werden darf der Ball:
- Auf dem Grün.
- Bei Anwendung eines regulären Erleichterungsverfahrens, dass das Aufnehmen gestattet (zB Erleichterung von einer Penalty Area oder einem unbeweglichen Hemmnis).
- Bei Anwendung einer Platzregel, die das Aufnehmen gestattet, zB Besserlegen - Lift-clean-place oder Ball reinigen - Lift-clean-replace.
-Wenn der Ball getauscht werden darf.

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Schön wäre es wenn man überhaupt spielen dürfte. In S-H nicht erlaubt. In welchen Bundesländern ist es derzeit erlaubt?

Es ist deprimierend darüber zu lesen, wenn so ein Schwachmat wie der Laschet ,Golf in NRW verbietet.😤

Das hier ist eine so tolle hilfreiche, coronafreie Seite - für Meinungen über Corona gibt es je nach Gesinnung wohl sicher andere Foren. Danke sehr. Ein Fan

2 Wochen her

Golf Rules

Kommen wir im neuen Jahr mal wieder zu einer Interpretation des Tages:

Ausmarkierung/3 "Bewegliche Ausmarkierung oder beweglicher Teil einer Ausmarkierung dürfen nicht bewegt werden"

Ausmarkierungen werden als unbeweglich behandelt, auch wenn ein Teil des Gegenstands so gebaut wurde, dass es beweglich ist. Um ein einheitliches Verfahren sicherzustellen, gilt dies für alle Ausmarkierungen.

Ein Beispiel dafür, wie eine bewegliche Ausmarkierung während einer Runde ins Spiel kommen kann, schließt einen Aus-Pfahl ein, der den Stand eines Spielers behindert, sodass dieser den Pfahl aus dem Boden zieht (ein Verstoß gegen Regel 8.1a), wobei ein Teil davon beim Entfernen abbricht. Erkennt der Spieler den Fehler vor dem nächsten Schlag, darf er die verbesserten Bedingungen wiederherstellen, indem er genug von dem zerbrochenen Aus-Pfahl zurückstellt, um die Behinderung in dem Ausmaß
wiederherzustellen wie sie vor dem Entfernen des Pfahls existierte.

Kann die Verbesserung jedoch nicht rückgängig gemacht werden (zum Beispiel, wenn eine Ausmarkierung derartig verbogen oder gebrochen ist, dass die Verbesserung nicht rückgängig gemacht werden kann), kann der Spieler die Strafe nicht vermeiden.

In diesem Beispiel allerdings ein Ding der Unmöglichkeit - die Ausmarkierungen auf dieser Golfanlage sind weithin sichtbar und definitiv nicht "beweglich"... (tk)
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Kommen wir im neuen Jahr mal wieder zu einer Interpretation des Tages: 

Ausmarkierung/3 Bewegliche Ausmarkierung oder beweglicher Teil einer Ausmarkierung dürfen nicht bewegt werden

Ausmarkierungen werden als unbeweglich behandelt, auch wenn ein Teil des Gegenstands so gebaut wurde, dass es beweglich ist. Um ein einheitliches Verfahren sicherzustellen, gilt dies für alle Ausmarkierungen.

Ein Beispiel dafür, wie eine bewegliche Ausmarkierung während einer Runde ins Spiel kommen kann, schließt einen Aus-Pfahl ein, der den Stand eines Spielers behindert, sodass dieser den Pfahl aus dem Boden zieht (ein Verstoß gegen Regel 8.1a), wobei ein Teil davon beim Entfernen abbricht. Erkennt der Spieler den Fehler vor dem nächsten Schlag, darf er die verbesserten Bedingungen wiederherstellen, indem er genug von dem zerbrochenen Aus-Pfahl zurückstellt, um die Behinderung in dem Ausmaß
wiederherzustellen wie sie vor dem Entfernen des Pfahls existierte.

Kann die Verbesserung jedoch nicht rückgängig gemacht werden (zum Beispiel, wenn eine Ausmarkierung derartig verbogen oder gebrochen ist, dass die Verbesserung nicht rückgängig gemacht werden kann), kann der Spieler die Strafe nicht vermeiden.

In diesem Beispiel allerdings ein Ding der Unmöglichkeit - die Ausmarkierungen auf dieser Golfanlage sind weithin sichtbar und definitiv nicht beweglich... (tk)

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Wieder was gelernt, wie ist es mit Pfählen zur Entfernungsmarkierung?

3 Wochen her

Golf Rules

Im November hatten wir mehrere Beiträge, bei denen es um die Kennzeichnung von Ausgrenzen / Penalty Areas mit Pfosten bzw. Linien ging.

Aufgrund der Rückmeldungen heute noch einmal der Hinweis, dass eine Ausgrenze, die durch eine gesprühte Linie auf dem Boden gekennzeichnet wird, auch durch Pfähle gekennzeichnet werden kann. Dann allerdings, um die Ausgrenze aus der Entfernung sichtbar zu machen. Es sollte klargestellt werden, dass die gesprühte Linie die Ausgrenze kennzeichnet, während die Pfähle aufgestellt wurden, um den Spielern das Vorhandensein der Ausgrenze zu zeigen. Diese Pfähle kennzeichnen nicht die Ausgrenze, aber sie sind Ausmarkierungen, von denen keine straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden darf, falls in den Platzregeln nicht anders vorgesehen (siehe Musterplatzregel A-5).

Zudem kann es vorkommen, dass die Spielleitung keine weiße Linie auf eine Straße oder einen befestigten Boden sprühen möchte. In diesem Fall kann die unauffälligste Weise zur Kennzeichnung der Ausgrenze sein, eine Reihe weiße Punkte auf den Boden zu sprühen. Die Spieler sollten in diesem Fall durch eine Platzregel über die Kennzeichnung der Ausgrenze informiert werden (siehe Musterplatzregel A-1). (tk)
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Im November hatten wir mehrere Beiträge, bei denen es um die Kennzeichnung von Ausgrenzen / Penalty Areas mit Pfosten bzw. Linien ging. 

Aufgrund der Rückmeldungen heute noch einmal der Hinweis, dass eine Ausgrenze, die durch eine gesprühte Linie auf dem Boden gekennzeichnet wird, auch durch Pfähle gekennzeichnet werden kann. Dann allerdings, um die Ausgrenze aus der Entfernung sichtbar zu machen. Es sollte klargestellt werden, dass die gesprühte Linie die Ausgrenze kennzeichnet, während die Pfähle aufgestellt wurden, um den Spielern das Vorhandensein der Ausgrenze zu zeigen. Diese Pfähle kennzeichnen nicht die Ausgrenze, aber sie sind Ausmarkierungen, von denen keine straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden darf, falls in den Platzregeln nicht anders vorgesehen (siehe Musterplatzregel A-5).

Zudem kann es vorkommen, dass die Spielleitung keine weiße Linie auf eine Straße oder einen befestigten Boden sprühen möchte. In diesem Fall kann die unauffälligste Weise zur Kennzeichnung der Ausgrenze sein, eine Reihe weiße Punkte auf den Boden zu sprühen. Die Spieler sollten in diesem Fall durch eine Platzregel über die Kennzeichnung der Ausgrenze informiert werden (siehe Musterplatzregel A-1). (tk)

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Rechts Penalty Area und links aus 🤔 um das zu verstehen, müsste man wahrscheinlich den Platz kennen!

Fehlt mir da jetzt die Fantasie - welchen Sinn hat es, Ausgrenze und Grenze der Penalty Area mit parallelen Linien zu markieren? Und warum steht vorne der rote Pfosten innen, hinten aber der weiße?

3 Wochen her

Golf Rules

Aufgrund unserer Info zu den neuen Clarification erreichte uns gestern eine Frage zur neuen Musterplatzregel D-7 und deren Bedeutung / Hintergrund. Und es ist immer schön zu wissen, dass Golf Rules auch von dem ein oder anderen interessierte "Regel-Guru" gelesen wird - und deshalb hat uns Jürgen hierzu ein paar Beispiele genannt, die wir gerne weitergeben möchten (Danke Jürgen).

Grundsätzlich besagt R11.1, dass ein sich bewegender Ball, der versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss trifft, straflos von der Stelle gespielt werden muss, an der er dann liegt. Es gibt jedoch die angesprochene Ausnahme 2 - nämlich dann, wenn der Schlag auf dem Grün gespielt wurde. Trifft der ball dann eine Person, ein Tier oder ein bewegliches Hemmnis, so ist dieses auch straflos, allerdings zählt der Schlag nicht und muss wiederholt werden.

Diese Ausnahme (bzw. die Regelunkenntnis) hat aber wohl in den letzten beiden Jahren öfter einmal dazu geführt, dass der Schlag nicht wiederholt wurde und der Ball dann vom "falschen Ort" weitergespielt wurde.

Neben dem schon gestern erwähnten Fall von Casey bei den PEO 2019 (s. unseren Beitrag vom 07.09.20219) sind aber auch folgende Fälle sind vorstellbar:
- Der superkurze Putt wird mal „eben schnell fertiggemacht“. Der Ball trifft die Fahnenstange und prallt gegen den Fuß des unglücklichen Fertigmachers.
- Oder der kurze Putt landet auf der Lochkante, nimmt dort Fahrt auf und trifft nach einer Lochkanten-Rundtour den Fuß des Spielers (so wie bei Garcia 2019 im WGC Dell Matchplay gegen Kuchar).
- Oder ein Putt ist vorbeigegangen, der Ball liegt jenseits des Lochs und wird dann mal eben mit langem Arm in Richtung Loch gespielt – endet aber nicht im Loch, sondern am Fuß des Spielers.

All diese Handlungen sind zufällig - und der frustrierte Spieler spielt den folgenden Putt dann ins Loch. Aber der Schlag hätte straflos wiederholt werden müssen. Macht der Spieler das nicht, so zieht er sich die Grundstrafe zu, bei einem schwerwiegenden Verstoß droht ggf. sogar die Disqualifikation.

Die neue Musterplatzregel D-7 beseitigt diese unbefriedigende und schwierige Regelsituation, sofern diese von der Spielleitung entsprechend in Kraft gesetzt wurde. (tk)
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Aufgrund unserer Info zu den neuen Clarification erreichte uns gestern eine Frage zur neuen Musterplatzregel D-7 und deren Bedeutung / Hintergrund. Und es ist immer schön zu wissen, dass Golf Rules auch von dem ein oder anderen interessierte Regel-Guru gelesen wird - und deshalb hat uns Jürgen hierzu ein paar Beispiele genannt, die wir gerne weitergeben möchten (Danke Jürgen).

Grundsätzlich besagt R11.1, dass ein sich bewegender Ball, der versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss trifft, straflos von der Stelle gespielt werden muss, an der er dann liegt. Es gibt jedoch die angesprochene Ausnahme 2 - nämlich dann, wenn der Schlag auf dem Grün gespielt wurde. Trifft der ball dann eine Person, ein Tier oder ein bewegliches Hemmnis, so ist dieses auch straflos, allerdings zählt der Schlag nicht und muss wiederholt werden.

Diese Ausnahme (bzw. die Regelunkenntnis) hat aber wohl in den letzten beiden Jahren öfter einmal dazu geführt, dass der Schlag nicht wiederholt wurde und der Ball dann vom falschen Ort weitergespielt wurde.

Neben dem schon gestern erwähnten Fall von Casey bei den PEO 2019 (s. unseren Beitrag vom 07.09.20219) sind aber auch folgende Fälle sind vorstellbar:    
- Der superkurze Putt wird mal „eben schnell fertiggemacht“. Der Ball trifft die Fahnenstange und prallt gegen den Fuß des unglücklichen Fertigmachers.
- Oder der kurze Putt landet auf der Lochkante, nimmt dort Fahrt auf und trifft nach einer Lochkanten-Rundtour den Fuß des Spielers (so wie bei Garcia 2019 im WGC Dell Matchplay gegen Kuchar).
- Oder ein Putt ist vorbeigegangen, der Ball liegt jenseits des Lochs und wird dann mal eben mit langem Arm in Richtung Loch gespielt – endet aber nicht im Loch, sondern am Fuß des Spielers.

All diese Handlungen sind zufällig - und der frustrierte Spieler spielt den folgenden Putt dann ins Loch. Aber der Schlag hätte straflos wiederholt werden müssen. Macht der Spieler das nicht, so zieht er sich die Grundstrafe zu, bei einem schwerwiegenden Verstoß droht ggf. sogar die Disqualifikation.

Die neue Musterplatzregel D-7 beseitigt diese unbefriedigende und schwierige Regelsituation, sofern diese von der Spielleitung entsprechend in Kraft gesetzt wurde. (tk)

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Da fällt mir bereits ein Szenario bei diversen Meisterschaftsmatchplays ein. Mein Gegner puttet einen 5m Putt knapp am Loch vorbei. Er sah in seiner Puttlinie einen toten Regenwurm liegen, über den der Ball gelaufen ist, den er aber bewusst in Kauf genommen hat. Wenn ich das Reglement richtig verstanden habe, hat er das Recht, den Schlag zu wiederholen, da ja dieses (tote) Tier das Rollen des Balles beeinflusst hat. Somit bekommt er eine 2. Chance, diesen Putt zu lochen. Ich hoffe, dass ich mit diesem Szenario nicht recht habe!

3 Wochen her

Golf Rules

Und mit dem neuen Jahr und dem neuen Quartal lohnt sich einmal wieder der Blick auf die R&A- bzw. USGA-Regelseite um zu schauen, ob es wieder neue Clarifications zu den Golfregeln gegeben hat. Und wie schon angekündigt - dieses Mal ist es wieder so weit.

- R16.1c(2) "Erleichterung für einen Ball im Bunker / Erleichterung mit Strafe: Spielen außerhalb des Bunkers (Erleichterung 'auf der Linie zurück')" ist insoweit angepasst worden, dass sowohl der Bezugspunkt als auch der Erleichterungsbereich außerhalb des Bunkers liegen müssen.

- Es gibt eine neue Musterplatzregel D-7, welche eine Einschränkung zu Regel 11.1b "Sich bewegender Ball trifft versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss / Der Ball muss gespielt werden, wie er liegt" in Bezug zu Ausnahme 2 "Auf dem Grün gespielter Ball trifft versehentlich eine Person, ein Tier oder ein bewegliches Hemmnis (einschließlich einen anderen sich bewegenden Ball) auf dem Grün" vorsieht. Hier erinnert sich ggf. der ein oder andere an den Vorfall von Paul Casey bei den Porsche European Open in Green Eagle, als sein Ball auf dem Puttinggrün über ein kleines Insekt rollte. Die straflose Wiederholung des Schlages ist mit dem Inkraftsetzen dieser neuen Platzregel nicht mehr notwendig - der Schlag zählt.

- Bei der Golfregeln für Golfer mit Behinderung gibt es eine Modifikation von Regel 2 und 3.

Und weiter zu beachten ist der Hinweis auf 2023: "The next revision to Rules of Golf will be January 2023."

Die aktuelle Ausgabe der Clarification kann in Englisch unter dem folgenden Link nachgelesen werden - die deutsche Version wird bestimmt in den nächsten Tagen von DGV übersetz und dann ebenfalls veröffentlicht... (tk)

www.randa.org/~/media/rules-modernization/resources-center/files/clarifications-of-the-2019-rules...
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Und mit dem neuen Jahr und dem neuen Quartal lohnt sich einmal wieder der Blick auf die R&A- bzw. USGA-Regelseite um zu schauen, ob es wieder neue Clarifications zu den Golfregeln gegeben hat. Und wie schon angekündigt - dieses Mal ist es wieder so weit.

- R16.1c(2) Erleichterung für einen Ball im Bunker / Erleichterung mit Strafe: Spielen außerhalb des Bunkers (Erleichterung auf der Linie zurück) ist insoweit angepasst worden, dass sowohl der Bezugspunkt als auch der Erleichterungsbereich außerhalb des Bunkers liegen müssen.

- Es gibt eine neue Musterplatzregel D-7, welche eine Einschränkung zu Regel 11.1b Sich bewegender Ball trifft versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss / Der Ball muss gespielt werden, wie er liegt in Bezug zu Ausnahme 2 Auf dem Grün gespielter Ball trifft versehentlich eine Person, ein Tier oder ein bewegliches Hemmnis (einschließlich einen anderen sich bewegenden Ball) auf dem Grün vorsieht. Hier erinnert sich ggf. der ein oder andere an den Vorfall von Paul Casey bei den Porsche European Open in Green Eagle, als sein Ball auf dem Puttinggrün über ein kleines Insekt rollte. Die straflose Wiederholung des Schlages ist mit dem Inkraftsetzen dieser neuen Platzregel nicht mehr notwendig - der Schlag zählt.  
 
- Bei der Golfregeln für Golfer mit Behinderung gibt es eine Modifikation von Regel 2 und 3.

Und weiter zu beachten ist der Hinweis auf 2023: The next revision to Rules of Golf will be January 2023.

Die aktuelle Ausgabe der Clarification kann in Englisch unter dem folgenden Link nachgelesen werden - die deutsche Version wird bestimmt in den nächsten Tagen von DGV übersetz und dann ebenfalls veröffentlicht... (tk)  

https://www.randa.org/~/media/rules-modernization/resources-center/files/clarifications-of-the-2019-rules-of-golf---1-january-2021.ashx

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R16.1c(2) - wäre interessant warum dies geändert wurde - weis jemand an Beispiel welchen Sinn dies hat ?????

3 Wochen her

Golf Rules

So, und ab jetzt starten wir in das Jahr mit einem neuen Handicap. Die Umstellung des WHS hat es mit sich gebracht, dass die historischen Ergebnisse in den neuen Handicap-Index konvertiert wurden und wir ab in den anstehenden Wettspielen dann mit dem darauf basierenden Playing Handicap an den Start gehen werden.

Über die Ermittlung der 8 aus 20 Wettspielen ist in diversen Veröffentlichungen ja schon ausgiebig geschrieben worden. Besonders anzumerken ist ggf. noch einmal, dass alle Handicaprelevanten Spielformen mit einem entsprechenden Ergebnis automatisch in der Neuberechung einbezogen werden, sofern dieses in Begleitung eines Zähler, unter Anwendung der offiziellen Golfregeln, während der Hauptsaison (1.April bis 31.Oktober) und in einem Turnier oder registrierter Privatrunde erzielt wurde.

Aufgrund Eurer Nachfrage in den letzten Tagen / Wochen sammeln wir auch zu dem Thema WHS Eure Fragen und versuchen (sofern aktuell möglich) hierzu zeitnah das ein oder andere Thema in unsere Berichte einfliessen zu lassen. (tk)

fragen@golf-rules.com
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So, und ab jetzt starten wir in das Jahr mit einem neuen Handicap. Die Umstellung des WHS hat es mit sich gebracht, dass die historischen Ergebnisse in den neuen Handicap-Index konvertiert wurden und wir ab in den anstehenden Wettspielen dann mit dem darauf basierenden Playing Handicap an den Start gehen werden.

Über die Ermittlung der 8 aus 20 Wettspielen ist in diversen Veröffentlichungen ja schon ausgiebig geschrieben worden. Besonders anzumerken ist ggf. noch einmal, dass alle Handicaprelevanten Spielformen mit einem entsprechenden Ergebnis automatisch in der Neuberechung einbezogen werden, sofern dieses in Begleitung eines Zähler, unter Anwendung der offiziellen Golfregeln, während der Hauptsaison (1.April bis 31.Oktober) und in einem Turnier oder registrierter Privatrunde erzielt wurde.

Aufgrund Eurer Nachfrage in den letzten Tagen / Wochen sammeln wir auch zu dem Thema WHS Eure Fragen und versuchen (sofern aktuell möglich) hierzu zeitnah das ein oder andere Thema in unsere Berichte einfliessen zu lassen. (tk)

fragen@golf-rules.com

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Ich kenne einen Fall Handicap 15, spielt seit Jahren keine Turniere und ist jetzt einstellig mit 5,2.

Die "Hauptsaison" verstehe ich nicht. Bedeutet das, dass eine EDS Runde oder ein Turnier das zb im März stattfindet in Zukunft nicht mehr zum Handicap zählt? Oder ein Turnier, das man im Jänner auf Gran Canaria oder in Südafrika spielt zählt dann auch nicht mehr zum Handicap?

Hauptsaison, verstehe ich nicht. Ich bin im spanischen Golfverband Mitglied und wir spielen bereits seit 1 Jahr WHI. Jedes Turnier, jetzt im Winter, geht in die Berechnung ein. Von Hauptsaison hat hier noch niemand gesprochen. Ich war der Meinung, dass das WHI europaweit/weltweit die Spielstärke vergleichbar machen soll - da bin mal gespannt, ob es in Deutschland einheitlich angewendet wird.

Warum wurden bei meiner Frau nur 6 Turniere zur Berechnung genommen...sie hat alleine 13 vorgaberelevante Turniere gespielt!..... egal, irgendwann haben wir uns alle daran gewöhnt und nehmen unserenHCP Index nicht mehr so wichtig 🏌️‍♀️🏌️‍♂️😇 Wünsche ein schönes Jahr 2021 🤩

Ich darf hier meine längst bekannte und 2012 von R&A (D.Rickman) einst als „very interesting“ und letztlich verworfene Methode erneut zur Sprache bringen. Es kann nicht funktionieren, wenn man Turnierergebnisse, die im Sommer gespielt werden, mit jenen, die im November gespielt werden über das gespielte, erreichte Handicap vergleicht. Ich lehnte mich stets an die Methode an, die bei den Profis Anwendung findet, die da lautet: „Der Sieger erhält die Belohnung“. Die Pro‘s verbessern ihr „HC“ dadurch, indem sie aufgrund ihrer Platzierung bei den Turnieren Punkte erhalten. Amateure müssen nach wie vor bei jeder Bedingung ihr HC erspielen, um als verbesserungswürdig eingestuft zu werden. Der Pro, kann 10 mal 40 über Par spielen. Gewinnt er dennoch jedesmal ein Turnier, wird er sich sich seine Position im Ranking verbessern, was gleichbedeutend mit der Einstufung der Spielstärke ist. Der Amateur wird hingegen „herabgestuft“ so als wäre er für sein HC zu schwach. Würde man meinem damaligen Vorschlag zugestimmt haben, dann würden sich Turniersieger (in jeder HC-Klasse gäbe es einen) in Abhängigkeit der Teilnehmeranzahl ihr HC verbessern. Je weiter man vom 1. Platz entfernt ist desto schlechter wird das Ergebnis bewertet, bis hin zu einer HC-Verschlechterung von +0,4, bzw. als Sieger bis zu -1,0. Irgendwann wird man begreifen, dass alle bisherigen Versuche ein vergleichbares System für Amateure zu schaffen, kläglich gescheitert sind, denn nur den Profis kann man aufgrund ihrer fallweise auch schlechten Ergebnisse eine Spielstärke ableiten, was bei Amateuren bislang NOCH NIE der Fall war.

Bei uns in der Schweiz bleiben alle HCP wie gehabt. Hier werden nicht die letzten Ergebnisse heran gezogen sondern es werden einfach manuell 20 Runden mit dem aktuellen HCP eingetragen. Somit starten wir alle mit dem selben vom letzten Jahr und ab dann verändert es sich je nach Ergebnissen im 2021

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3 Wochen her

Golf Rules

Liebe Leserinnen und Leser von Golf-Rules - wir möchten uns herzlich bei Euch für die unzähligen Rückmeldungen im Laufe des Jahres bedanken. Ihr schafft es damit immer wieder uns zu motivieren und hier und da in die "speziellen Besonderheiten" des Regelwerkes einzutauchen, damit wir Euch Tag für Tag mit immer neuen Beiträgen versorgen können. Das bereitet uns sehr viel Spaß und wir hoffen auch 2021 mit vielen Regelfällen aufzuwarten.

Insofern - Bleibt gesund und uns als Leser auch in 2021 treu. Auf viele weitere Beiträge mit angeregten Diskussionen...

Torben + Thomas
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Liebe Leserinnen und Leser von Golf-Rules - wir möchten uns herzlich bei Euch für die unzähligen Rückmeldungen im Laufe des Jahres bedanken. Ihr schafft es damit immer wieder uns zu motivieren und hier und da in die speziellen Besonderheiten des Regelwerkes einzutauchen, damit wir Euch Tag für Tag mit immer neuen Beiträgen versorgen können. Das bereitet uns sehr viel Spaß und wir hoffen auch 2021 mit vielen Regelfällen aufzuwarten.   

Insofern - Bleibt gesund und uns als Leser auch in 2021 treu. Auf viele weitere Beiträge mit angeregten Diskussionen...

Torben + Thomas

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Guten Rutsch 🐖🍀 und macht so weiter.

Bin zwar nur stiller Leser, aber Danke für Eure Hingabe, bleibt gesund.

Vielen Dank für Alles.🍀

Euch ein gutes und gesundes neues Jahr 🍀

Happy New Year 🥳 Alles Glück und viel Gesundheit für euch 🍀🍀🍀

Dankeschön für die vielen informativen Beiträge

Guten Rutsch und happy new year!!!!

Vielen Dank für all die guten Erklärungen und wenn man eine Frage hat, wird sie prompt beantwortet 👍👍 Macht weiter so und ein entspanntes und gesundes Jahr 2021!!

Auch von meiner Seite vielen Dank und einen guten Übergang nach 2021.

Guten Rutsch 😄👍

Vielen Dank für euren Einsatz und den guten Beiträgen 👍😎🏌️‍♀️⛳️🏌️‍♂️ Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr 🥂 und für 2021 alles Gute 🍀

Guten Rutsch ins neue Jahr

Vielen Dank für eure immer guten Beiträge die uns allen sicherlich hilfreich waren und weiterhin sein werden. Euch auch ein gutes neues Jahr. Bleibt gesund und munter ⛳

Danke Euch für den unermüdlichen Einsatz!

Vielen Dank für einen tollen Einsatz über das gesamte Jahr. Ich wünsche euch ebenfalls alles Gute für 2021 und freue mich schon auf eure Beiträge.👏

Ich danke euch ganz besonders. Die Kenntnis und Umsetzung der Golfregeln ist DIE Grundlage für den „Spirit of the Game“. Weiter so!

Vielen Dank für die zahlreichen Erleuchtungen!

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3 Wochen her

Golf Rules

Und beenden möchten wir unsere Golf-Rules-Beiträge für das Jahr 2020 mit einem weiteren vorbildlichem Beispiel einer Platzkennzeichnung einer Penalty Area.

Durch die Kennzeichnung mit den Pfosten kann der Spieler schon aus der Ferne erkennen, dass ein Wassergraben das Fairway quert. Die zusätzliche Linie kennzeichnet die exakten Grenze der Penalty Area, so dass bei der Anwendung der Erleichterungsverfahren nach R17 durch den Spieler der exakte Kreuzungspunkt bestimmt werden kann. Liegt der Ball außerhalb der Begrenzung aber der Pfosten behindert das Weiterspielen, so kann dieser vor dem Schlag straffrei entfernt werden (bewegliches Hemmnis).

Zudem ist für den Spieler eindeutig zu erkennen, dass die Brücke innerhalb der Penalty Area liegt. Da straflose Erleichterung von einem unbeweglichem Hemmnis, welches sich in einer Penalty Area befindet nicht zulässig ist, muss der Spieler folglich den Ball spielen, wie dieser liegt, oder die Erleichterungsoptionen nach R17 inkl. einem Strafschlag nutzen. (tk)
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Und beenden möchten wir unsere Golf-Rules-Beiträge für das Jahr 2020 mit einem weiteren vorbildlichem Beispiel einer Platzkennzeichnung einer Penalty Area. 

Durch die Kennzeichnung mit den Pfosten kann der Spieler schon aus der Ferne erkennen, dass ein Wassergraben das Fairway quert. Die zusätzliche Linie kennzeichnet die exakten Grenze der Penalty Area, so dass bei der Anwendung der Erleichterungsverfahren nach R17 durch den Spieler der exakte Kreuzungspunkt bestimmt werden kann. Liegt der Ball außerhalb der Begrenzung aber der Pfosten behindert das Weiterspielen, so kann dieser vor dem Schlag straffrei entfernt werden (bewegliches Hemmnis).

Zudem ist für den Spieler eindeutig zu erkennen, dass die Brücke innerhalb der Penalty Area liegt. Da straflose Erleichterung von einem unbeweglichem Hemmnis, welches sich in einer Penalty Area befindet nicht zulässig ist, muss der Spieler folglich den Ball spielen, wie dieser liegt, oder die Erleichterungsoptionen nach R17 inkl. einem Strafschlag nutzen. (tk)

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Es wird immer mehr „zur Mode“ auch Markierungspfosten als unbewegliche Hemmnisse auszuschreiben. Wohl weil es „Golfer“ geben soll, welche die Pfosten nicht wieder zurück stecken - also immer ganz genau die Platzregeln vor der Runde studieren. Guten Rutsch und bleibt gesund.

3 Wochen her

Golf Rules

Wir haben ja schon häufig über Missstände bei der Kennzeichnung von bestimmten Platzbereichen von dem ein oder anderem Golfplatz berichtet. Aber das ist nicht überall so - häufig findet man auch äußerst vorbildliche Kennzeichnungen, welche wir zum Abschluss des Jahres noch einmal in zwei Beiträgen darstellen möchten.

So ist zum Beispiel das Kennzeichnen der Grenze einer Penalty Area wichtig, damit die Spieler regelkonforme Erleichterung in Anspruch nehmen können. Die Spielleitung sollte deshalb bei der Bestimmung der Grenze einer Penalty Area berücksichtigen, dass die relevanten Linien und Pfähle, welche die Grenze einer Penalty Area kennzeichnen, sich so nah wie möglich entlang der natürlichen Grenze der Penalty Area befinden, wo der Boden zur Vertiefung zum Wasserlauf abfällt.

Dies wird sicherstellen, dass die Spieler nicht dazu gezwungen sind, deutlich über oder unter dem Ball oder mit den Füßen im Wasser zu stehen, wenn sie Erleichterung nach Regel R17 in Anspruch nehmen. Zudem sollten hierbei rechtshändige wie auch linkshändige Spieler berücksichtigt werden.

Weiterhin ist bei der Kennzeichnung im Sinne des Spielers zu beachten, dass Bereiche, an denen eine Penalty Area an Geländes angrenzt, in denen ein Ball verloren gehen könnte, für den Spieler der Sachverhalt "bekannt oder so gut wie sicher" nur schwer entschieden werden kann. Die Spielleitung darf / sollte aus diesem Grund die Grenze der Penalty Area über ihre natürliche Grenze hinaus ausdehnen und Bereiche mit einschließen, in denen es schwierig ist, den Ball zu finden.

Zwei Kleinigkeiten, die uns Spielern die Entscheidungen "der Ball ist in der Penalty Area (oder auch nicht)" erleichtert, Diskussionen vorbeugen und letztendlich das Spiel beschleunigen... (tk)
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Wir haben ja schon häufig über Missstände bei der Kennzeichnung von bestimmten Platzbereichen von dem ein oder anderem Golfplatz berichtet. Aber das ist nicht überall so - häufig findet man auch äußerst vorbildliche Kennzeichnungen, welche wir zum Abschluss des Jahres noch einmal in zwei Beiträgen darstellen möchten.

So ist zum Beispiel das Kennzeichnen der Grenze einer Penalty Area wichtig, damit die Spieler regelkonforme Erleichterung in Anspruch nehmen können. Die Spielleitung sollte deshalb bei der Bestimmung der Grenze einer Penalty Area berücksichtigen, dass die relevanten Linien und Pfähle, welche die Grenze einer Penalty Area kennzeichnen, sich so nah wie möglich entlang der natürlichen Grenze der Penalty Area befinden, wo der Boden zur Vertiefung zum Wasserlauf abfällt. 

Dies wird sicherstellen, dass die Spieler nicht dazu gezwungen sind, deutlich über oder unter dem Ball oder mit den Füßen im Wasser zu stehen, wenn sie Erleichterung nach Regel R17 in Anspruch nehmen. Zudem sollten hierbei rechtshändige wie auch linkshändige Spieler berücksichtigt werden.

Weiterhin ist bei der Kennzeichnung im Sinne des Spielers zu beachten, dass Bereiche, an denen eine Penalty Area an Geländes angrenzt, in denen ein Ball verloren gehen könnte, für den Spieler der Sachverhalt bekannt oder so gut wie sicher nur schwer entschieden werden kann. Die Spielleitung darf / sollte aus diesem Grund die Grenze der Penalty Area über ihre natürliche Grenze hinaus ausdehnen und Bereiche mit einschließen, in denen es schwierig ist, den Ball zu finden. 

Zwei Kleinigkeiten, die uns Spielern die Entscheidungen der Ball ist in der Penalty Area (oder auch nicht) erleichtert, Diskussionen vorbeugen und letztendlich das Spiel beschleunigen... (tk)

3 Wochen her

Golf Rules

Wer kennt das nicht von uns - der Ball ist abseits der Spielbahn gelandet und muss gesucht werden. Manchmal liegt er im Semirough und ist schwer zu finden, manchmal liegen Blätter oder andere lose hinderliche Naturstoffe am oder auf dem Ball, so dass dieser schwer zu sehen ist. Und wie ist das Vorgehen, wenn der Ball bei der Suche durch den Spieler / Mitspieler unabsichtlich berührt wird? Gilt dann Regel R9.4 "Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt" oder R9.6 "Ball durch äußeren Einfluss aufgenommen oder bewegt"?

Nein - zum Glück ist dieser Sachverhalt in Regel R7.4 "Ball versehentlich beim Versuch bewegt, ihn zu finden oder zu identifizieren" zum Wohle des Spieler beschrieben: es ist nämlich straflos, wenn der Ball des Spielers versehentlich bewegt wird, während der Spieler, Gegner oder andere versuchen, ihn zu finden oder zu identifizieren. Geschieht dies, muss der Ball an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss).

Zu beachten ist, dass wenn der Ball auf, unter oder an einem unbeweglichen Hemmnis, einem Bestandteil des Platzes, einer Ausmarkierung oder einem wachsenden oder befestigten natürlichen
Gegenstand lag, der Ball an seine ursprüngliche Stelle auf unter oder an einen solchen Gegenstand zurückgelegt werden muss.

Im Bunker gilt zudem: war der Ball mit Sand bedeckt, muss die ursprüngliche Lage wieder hergestellt und der Ball in diese Lage zurückgelegt werden (siehe Regel 14.2d(1)). Aber: Der Spieler darf einen kleinen Teil des Balls sichtbar lassen, wenn der Ball mit Sand bedeckt war. (tk)
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Wer kennt das nicht von uns - der Ball ist abseits der Spielbahn gelandet und muss gesucht werden. Manchmal liegt er im Semirough und ist schwer zu finden, manchmal liegen Blätter oder andere lose hinderliche Naturstoffe am oder auf dem Ball, so dass dieser schwer zu sehen ist. Und wie ist das Vorgehen, wenn der Ball bei der Suche durch den Spieler / Mitspieler unabsichtlich berührt wird? Gilt dann Regel R9.4 Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt oder R9.6 Ball durch äußeren Einfluss aufgenommen oder bewegt?

Nein - zum Glück ist dieser Sachverhalt in Regel R7.4 Ball versehentlich beim Versuch bewegt, ihn zu finden oder zu identifizieren zum Wohle des Spieler beschrieben: es ist nämlich straflos, wenn der Ball des Spielers versehentlich bewegt wird, während der Spieler, Gegner oder andere versuchen, ihn zu finden oder zu identifizieren. Geschieht dies, muss der Ball an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss).

Zu beachten ist, dass wenn der Ball auf, unter oder an einem unbeweglichen Hemmnis, einem Bestandteil des Platzes, einer Ausmarkierung oder einem wachsenden oder befestigten natürlichen
Gegenstand lag, der Ball an seine ursprüngliche Stelle auf unter oder an einen solchen Gegenstand zurückgelegt werden muss.

Im Bunker gilt zudem: war der Ball mit Sand bedeckt, muss die ursprüngliche Lage wieder hergestellt und der Ball in diese Lage zurückgelegt werden (siehe Regel 14.2d(1)). Aber: Der Spieler darf einen kleinen Teil des Balls sichtbar lassen, wenn der Ball mit Sand bedeckt war. (tk)

4 Wochen her

Golf Rules

Ein Bild von zwei Einsendern (Andrea und Michael) - verbunden mit der Frage "Hallo! Hab wieder mal ne Frage die uns heute auf der Runde beschäftigt hat. Dazu auch das Foto:
Am Golfplatz Klockerhof sind künstliche Grüns im Einsatz und diese können jederzeit mit Maschinen vom Schnee befreit werden. Diese schieben ihn einfach hinter das Grün und lassen ihn dort dann schmelzen. Nun hab ich meinen Ball genau zu so einem Häufchen gespielt. Wie kann ich nun verfahren? Zeitweiliges Wasser? Bewegliches Hemmnis? Spielen wie er liegt?"

Letztes geht natürlich immer, aber die Frage zielt wahrscheinlich eher auf die Möglichkeit einer straflosen Erleichterung ab. In der Definition "Zeitweiliges Wasser" ist beschrieben, dass Schnee und natürliches Eis (anders als Reif) entweder lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, zeitweiliges Wasser je nach
Wahl des Spielers sind. Künstlich hergestelltes Eis ist ein Hemmnis.

Jetzt ist es eine "Glaubensfrage", ob zusammengeschobener Schnee dann künstlich hergestelltes Eis ist oder ob der "Rest-Schneehaufen" als loser hinderlicher Naturstoff entfernt werden darf. Die erste Lösung wäre die Offensichtlichere, denn ohne die künstliche Bearbeitung wäre dieser "Schneehaufen" ja nicht mehr vorhanden und schon geschmolzen.

Aber da es sich um ein bewegliches Hemmnis handelt ist das Vorgehen der Beseitigung ja nahezu identisch...(tk)

#golfrules #golfregeln
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Ein Bild von zwei Einsendern (Andrea und Michael) - verbunden mit der Frage Hallo! Hab wieder mal ne Frage die uns heute auf der Runde beschäftigt hat. Dazu auch das Foto:
Am Golfplatz Klockerhof sind künstliche Grüns im Einsatz und diese können jederzeit mit Maschinen vom Schnee befreit werden. Diese schieben ihn einfach hinter das Grün und lassen ihn dort dann schmelzen. Nun hab ich meinen Ball genau zu so einem Häufchen gespielt. Wie kann ich nun verfahren? Zeitweiliges Wasser? Bewegliches Hemmnis? Spielen wie er liegt?

Letztes geht natürlich immer, aber die Frage zielt wahrscheinlich eher auf die Möglichkeit einer straflosen Erleichterung ab. In der Definition Zeitweiliges Wasser ist beschrieben, dass Schnee und natürliches Eis (anders als Reif) entweder lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, zeitweiliges Wasser je nach
Wahl des Spielers sind. Künstlich hergestelltes Eis ist ein Hemmnis.

Jetzt ist es eine Glaubensfrage, ob zusammengeschobener Schnee dann künstlich hergestelltes Eis ist oder ob der Rest-Schneehaufen als loser hinderlicher Naturstoff entfernt werden darf. Die erste Lösung wäre die Offensichtlichere, denn ohne die künstliche Bearbeitung wäre dieser Schneehaufen ja nicht mehr vorhanden und schon geschmolzen.

Aber da es sich um ein bewegliches Hemmnis handelt ist das Vorgehen der Beseitigung ja nahezu identisch...(tk)

#golfrules #golfregeln

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Danke! Somit kann ich weiterhin die Wintersaison genießen 😉

... wer noch spielen kann

4 Wochen her

Golf Rules

Kommen wir heute mal wieder zu einer Leserfrage. Vor unseren Adventskalender-Beiträgen fragte Thomas:

"Im Herbst liegen nun oft viele Blätter auf dem Grün.
Meine Frage: Darf ich diese Blätter mit dem Putter einfach beiseite schieben und dabei das Grün mit dem Putten streifen, um meine Putting-bahn frei zum Loch zu haben? oder muss ich dieses Laub einzeln mit der Hand auflesen?"

Die Antwort auf diese Frage steht in R15.1a "Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs", denn ein Spieler darf einen losen hinderlichen Naturstoff überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernen und er darf dies auf jede Weise tun (zum Beispiel mit der Hand, dem Fuß, einem Schläger oder anderer Ausrüstung).

Es gibt hierbei zwei Ausnahmen, die in dem Fall aber nicht zu tragen kommen:
- Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe von der Stelle, an die der Ball zurückgelegt werden muss
- Einschränkungen, lose hinderliche Naturstoffe mit der Absicht zu entfernen, einen sich bewegenden Ball zu beeinflussen (siehe Regel 11.3)

Um den Sachverhalt weiter zu erklären gibt es zusätzlich eine Interpretation I15.1a/1 "Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs einschließlich der Hilfe Anderer", in der die Frage noch einmal aufgegriffen wird. Lose hinderliche Naturstoffe kommen in vielen verschiedenen Formen und Größen vor (zum Beispiel als Eicheln und große Steine). Die Mittel und Methoden, durch die sie entfernt werden dürfen, sind nicht begrenzt, außer dass ihre Entfernung das Spiel nicht unangemessen verzögern darf (siehe Regel 5.6a).

Beispiel: Ein Spieler darf bei der Entfernung eines losen hinderlichen Naturstoffs ein Handtuch, eine Hand oder einen Hut nutzen, oder darf den losen hinderlichen Naturstoff hochheben oder wegschieben. Ein Spieler darf auch um Hilfe bitten bei der Entfernung eines losen hinderlichen Naturstoffes, zum Beispiel, indem er Zuschauer bei der Entfernung eines großen Astes um Hilfe bittet. (tk)
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Und wo ist die Poernte ? 🤷🏼‍♂️

4 Wochen her

Golf Rules

Mist-Wetter, Golfplätze in NRW geschlossen - da kann man ja mal wieder nach >12 (?) Jahren die gute alte Wii ans Fernseher hängen und ein paar Loch im Wohnzimmer spielen. Witzig - funktioniert ja noch immer.

Aber - was findet man da: völlig veraltete Golfregeln und Decision aus einer längst vergessenen Zeit. Wie soll man denn da vernünftigt spielen? 😇
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Mist-Wetter, Golfplätze in NRW geschlossen - da kann man ja mal wieder nach >12 (?) Jahren die gute alte Wii ans Fernseher hängen und ein paar Loch im Wohnzimmer spielen. Witzig - funktioniert ja noch immer.

Aber - was findet man da: völlig veraltete Golfregeln und Decision aus einer längst vergessenen Zeit. Wie soll man denn da vernünftigt spielen? 😇

4 Wochen her

Golf Rules

Einen Nachtrag von den Masters haben wir dann doch noch - die dubiose "10" an Loch #12 (Golden Bell) in der Finalrunde von Tiger Woods ist vielleicht noch bei einigen von Euch in Erinnerung.

Und genau zu dieser Szene bekamen wir im Anschluss die Frage, warum Woods denn nach dem Schlag aus dem Bunker ins Wasserhindernis noch einmal aus dem Bunker gespielt hat und den Ball nicht an der Grenze der Penalty Area droppte. Einfache Antwort - weil er es durfte. Schauen wir mal warum...

Generell gibt es in dieser Situationen bei einer gelben Penalty Area immer drei Optionen: 1) den Ball aus der Penalty Area zu spielen war nicht möglich, 2) den Ball nach R17.1d(2) "Erleichterung auf der Linie zurück" hätte bedeutet, dass Woods den Ball noch einmal über den Raes Creek hätte spielen müssen. Er entschied sich aber für Option 3) nach R17.1d(1) "Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust" zu verfahren - er spielte den Ball von der Stelle, wo der vorherige Schlag
gemacht wurde. Da dieses aus de Bunker war, droppte Woods den Ball im Sandhindernis, spielt diesen auf das Grün und vollendete mit zwei Putts zur 10.

Fast immer wählt ein Spieler den Drop an der Grenze zur Penalty Area - man sollte aber die anderen Optionen bei der Entscheidung immer im Hinterkopf haben, denn manchmal können sich hierdurch vereinfachte Spielbedingungen zur Fortsetzung der Runde ergeben... (tk)
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4 Wochen her

Golf Rules

Und wo wir gestern bei Tiger Woods waren - am vierten Adventswochenende trat er als "Nebendarsteller" von seinem Sohn Charlie in Erscheinung. Nicht ganz von der Hand zu weisen scheint dabei, dass das sehr amüsante "Eltern/Kind"-Format der PNC Championship unter besonderen "Golfregeln" gespielt wird.

Denn nicht nur im Team Woods war zu sehen, dass der Partner sich beim Einnehmen des Stand vor dem Schlag direkt hinter dem Spieler stellt. Lt. R10.2b(4) "Einschränkung für den Caddie, hinter dem Spieler zu stehen" untersagen es dem Caddie eines Spielers absichtlich an einer Stelle auf oder nahe einer Verlängerung der Spiellinie hinter dem Ball zu stehen, sobald ein Spieler beginnt, seinen Stand für den Schlag einzunehmen und bis der Schlag beendet ist.

In den für Vierer geltenden Regeln 22 und 23 (Spielformen mit Partnern) ist die Regel auch für den Partner erweitert. Partner des Spielers und der Caddie des Partners dürfen nämlich dieselben Handlungen vornehmen (mit denselben Einschränkungen), die der Caddie des Spielers nach den Regeln R10.2b(2) und (4) vornehmen darf).

Eine Regelung, die für dieses Jux-Turnier nicht relevant war. Aber denkt bitte bei Euren zukünftig anstehenden Vierer-Wettspielen daran, denn der Verstoß gegen R10.2 ist die Grundstrafe... (tk)
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Und wo wir gestern bei Tiger Woods waren - am vierten Adventswochenende trat er als Nebendarsteller von seinem Sohn Charlie in Erscheinung. Nicht ganz von der Hand zu weisen scheint dabei, dass das sehr amüsante Eltern/Kind-Format der PNC Championship unter besonderen Golfregeln gespielt wird. 

Denn nicht nur im Team Woods war zu sehen, dass der Partner sich beim Einnehmen des Stand vor dem Schlag direkt hinter dem Spieler stellt. Lt. R10.2b(4) Einschränkung für den Caddie, hinter dem Spieler zu stehen untersagen es dem Caddie eines Spielers absichtlich an einer Stelle auf oder nahe einer Verlängerung der Spiellinie hinter dem Ball zu stehen, sobald ein Spieler beginnt, seinen Stand für den Schlag einzunehmen und bis der Schlag beendet ist.

In den für Vierer geltenden Regeln 22 und 23 (Spielformen mit Partnern) ist die Regel auch für den Partner erweitert. Partner des Spielers und der Caddie des Partners dürfen nämlich dieselben Handlungen vornehmen (mit denselben Einschränkungen), die der Caddie des Spielers nach den Regeln R10.2b(2) und (4) vornehmen darf).

Eine Regelung, die für dieses Jux-Turnier nicht relevant war. Aber denkt bitte bei Euren zukünftig anstehenden Vierer-Wettspielen daran, denn der Verstoß gegen R10.2 ist die Grundstrafe... (tk)Image attachment

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Ok, ich wunderte mich schon. Bin mir relativ sicher das ich bei dem Turnier auch mind ein älteres Team gesehen habe 😅.

Ich hab mich auch gewundert ! Aber da es ein privates Turnier war hab ich mir gedacht können die es machen wie sie wollen

Wo war denn das zu sehen ? Sieht nach Computerbildschirm aus? Danke!

4 Wochen her

Golf Rules

Harald fragte uns:

"Hallo einen schönen guten Tag in die Runde
Meine Frage: wenn ich am Grün bin und den Ball beim Ansprechen berühre dieser aber noch nicht Markiert war ist es dann ein Strafschlag????(...)"

Dies ist ein Fall von R13.1d:

„Es gibt zwei Sonderregeln für einen Ball oder einen Ballmarker, die sich auf dem Grünbewegen.
(1) Keine Strafe für versehentliches Bewegen des Balls. Es ist straflos, wenn ein Spieler, Gegner oder ein anderer Spieler im Zählspielversehentlich den Ball oder Ballmarker des Spielers auf dem Grün bewegt.
Der Spieler muss
· den Ball oder Ballmarker an seine ursprüngliche Stelle zurückzulegen (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2 oder
· einen Ballmarker hinlegen, um die ursprüngliche Stelle zu markieren.“

Interpretation I13.1d (1)/1 stellt klar:

„13.1d(1)/1 – Keine Strafe, wenn auf dem Grün Ball oder Ballmarker versehentlich bewegt wird
Beispiele, die nach Regel 13.1d(1) als versehentliche Handlungen angesehen werden, sind unter anderem:

• Der Spieler unternimmt vor einem Schlag normale Handlungen nahe seines Balls, wie zum Beispiel Übungsschwünge nahe am Ball oder den Ball ansprechen und dabei den Putter nahe am Ball auf dem Boden aufsetzen.“

Also, keine Strafe und falls der Ball seinen ursprünglichen Ort verlassen hat, muss er zurückgelegt werden.
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Harald fragte uns:

Hallo einen schönen guten Tag in die Runde
Meine Frage: wenn ich am Grün bin und den Ball beim Ansprechen berühre dieser aber noch nicht Markiert war ist es dann ein Strafschlag????(...)

Dies ist ein Fall von R13.1d:
 
„Es gibt zwei Sonderregeln für einen Ball oder einen Ballmarker, die sich auf dem Grünbewegen.
(1)       Keine Strafe für versehentliches Bewegen des Balls. Es ist straflos, wenn ein Spieler, Gegner oder ein anderer Spieler im Zählspielversehentlich den Ball oder Ballmarker des Spielers auf dem Grün bewegt.
Der Spieler muss
·         den Ball oder Ballmarker an seine ursprüngliche Stelle zurückzulegen (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2 oder
·         einen Ballmarker hinlegen, um die ursprüngliche Stelle zu markieren.“
 
Interpretation I13.1d (1)/1 stellt klar:
 
„13.1d(1)/1 – Keine Strafe, wenn auf dem Grün Ball oder Ballmarker versehentlich bewegt wird
Beispiele, die nach Regel 13.1d(1) als versehentliche Handlungen angesehen werden, sind unter anderem:

• Der Spieler unternimmt vor einem Schlag normale Handlungen nahe seines Balls, wie zum Beispiel Übungsschwünge nahe am Ball oder den Ball ansprechen und dabei den Putter nahe am Ball auf dem Boden aufsetzen.“
 
Also, keine Strafe und falls der Ball seinen ursprünglichen Ort verlassen hat, muss er zurückgelegt werden.

4 Wochen her

Golf Rules

Blicken wir heute noch mal ein paar Wochen zurück - wer erinnert sich nicht. Ein gewisser Herr Woods spielt bei einem nicht ganz unbedeutendem Major-Turnier an einem relativ kurzen Par 3 eine 10. Sollte zwar nicht, aber kann ja schon mal vorkommen. Anschließend legt er auf den letzten sechs Bahnen noch fünf Birdies und ein Par nach und darf anschließend dem Sieger Herrn Johnson in sein neues, grünes Jacket helfen.

Doch zurück zum "Golden Ball" - hier verdeutlicht Herr Woods an einer einzigen Spielbahn eindrucksvoll die beiden Optionen, wenn ein Ball in einer Penalty zur Ruhe kommt. Da das straflose Spielen nicht möglich war, entschied er sich nach den ersten beiden Schlägen ins Wasser Erleichterung nach Regel R17.1d(2) "Erleichterung auf der Linie zurück" zu nehmen. Dabei droppte er (mit einem Strafschlag) einen Ball auf einer Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch den geschätzten Punkt, an dem der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hatte.

Anders nach dem mißglücktem Schlag aus dem Bunker - hier nutzte Woods (natürlich auch mit einem Strafschlag) Regel R17.1d(1) "Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust", also einen anderen Ball (in diesem Fall aus dem Bunker) zu spielen, von wo der vorherige Schlag gemacht wurde. Der "Vorteil" dieser Variante bestand darin, dass Woods dann diesseits des Wasserhindernis bleiben konnte. Hätte er sich nämlich erneut für Variante R17.1d(2) entschieden, dann hätte der nächste Schlag jenseits des Wassers auf der gedachten Bezugslinie Kreuzungspunkt / Fahne erfolgen müssen.

Nun denn - dumm gelaufen und gut mit den weiteren Birdies das Trauma überwunden... (tk)

Ein kleiner Nachtrag: wir haben für die Veröffentlichung dieses Beitrags zum ersten Mal die Facebook-Business-Suite genutzt. Es scheint aber so, als wenn einige von Euch deshalb den Beitrag nicht in der Timeline sehen. Sorry dafür - wir versuchen dem man nachzugehen...
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4 Wochen her

Golf Rules

Golf Rules - Adventskalender / Türchen 24

Regel 24 behandelt Mannschaftsturniere (als Lochspiel oder Zählspiel gespielt), bei denen mehrere Spieler oder Parteien als Mannschaft mit den addierten Ergebnissen ihrer Runden oder Lochspiele eine Gesamtwertung erzielen.

Wir von Golf-Rules! wünschen Euch ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest!
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Golf Rules - Adventskalender / Türchen 24

Regel 24 behandelt Mannschaftsturniere (als Lochspiel oder Zählspiel gespielt), bei denen mehrere Spieler oder Parteien als Mannschaft mit den addierten Ergebnissen ihrer Runden oder Lochspiele eine Gesamtwertung erzielen.

Wir von Golf-Rules! wünschen Euch ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest!

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Frohe Weihnachten auch für euch - und für 2021 alles nur erdenklich Gute!

Ich wünsche Euch auch ein besinnliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2021 !!

Euch auch ein frohes Weihnachtsfest und danke für guten Beiträge und Erklärungen über das ganze Jahr.

4 Wochen her

Golf Rules

GolfRules - Adventskalender / Türchen 23

Regel 23 behandelt den Vierball (als Lochspiel oder Zählspiel gespielt), in dem Partner als Partei spielen, aber jeder Spieler einen eigenen Ball spielt. Das Ergebnis der Partei für ein Loch ist das niedrigere Ergebnis der Partner an diesem Loch.
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GolfRules - Adventskalender / Türchen 23

Regel 23 behandelt den Vierball (als Lochspiel oder Zählspiel gespielt), in dem Partner als Partei spielen, aber jeder Spieler einen eigenen Ball spielt. Das Ergebnis der Partei für ein Loch ist das niedrigere Ergebnis der Partner an diesem Loch.

1 Monat her

Golf Rules

GolfRules - Adventskalender / Türchen 22

Regel 22 behandelt Vierer (entweder gespielt als Lochspiel oder Zählspiel), in denen zwei Partner gemeinsam als Partei in einem Turnier antreten und abwechselnd Schläge nach nur einem Ball machen. Die Regeln für diese Spielform sind im Wesentlichen dieselben wie im Einzel, außer dass von den Partnern verlangt wird, sich beim Abschlagen zu Beginn eines Lochs abzuwechseln und jedes Loch mit abwechselnden Schlägen zu Ende zu spielen.
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GolfRules - Adventskalender / Türchen 22

Regel 22 behandelt Vierer (entweder gespielt als Lochspiel oder Zählspiel), in denen zwei Partner gemeinsam als Partei in einem Turnier antreten und abwechselnd Schläge nach nur einem Ball machen. Die Regeln für diese Spielform sind im Wesentlichen dieselben wie im Einzel, außer dass von den Partnern verlangt wird, sich beim Abschlagen zu Beginn eines Lochs abzuwechseln und jedes Loch mit abwechselnden Schlägen zu Ende zu spielen.

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Darf der Spielpartner bei dieser Spielform hinter der Puttlinie stehen? Mir fiel in diesem Zusammenhang Tiger Woods auf, der den Putt seines Sohnes von hinten beobachtete. Danke für eine Nachricht und alles Gute!

1 Monat her

Golf Rules

GolfRules - Adventskalender / Türchen 21

Regel 21 behandelt vier andere Formen von Einzel-Spielen, einschließlich drei Formen des Zählspiels, bei denen sich die Zählweise vom normalen Zählspiel unterscheidet: Stableford (Punktewertung an jedem Loch); Maximum Score (die Schlagzahl für jedes Loch ist auf eine Höchstzahl begrenzt) und Par / Bogey (Lochspiel-Zählweise wird Loch für Loch verwendet).
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GolfRules - Adventskalender / Türchen 21

Regel 21 behandelt vier andere Formen von Einzel-Spielen, einschließlich drei Formen des Zählspiels, bei denen sich die Zählweise vom normalen Zählspiel unterscheidet: Stableford (Punktewertung an jedem Loch); Maximum Score (die Schlagzahl für jedes Loch ist auf eine Höchstzahl begrenzt) und Par / Bogey (Lochspiel-Zählweise wird Loch für Loch verwendet).

1 Monat her

Golf Rules

GolfRules - Adventskalender / Türchen 20

Regel 20 bestimmt, wie Spieler vorgehen sollen, wenn sie während der Runde Fragen zu den Regeln haben, einschließlich der (im Loch- und Zählspiel unterschiedlichen) Vorgehensweisen, die es einem Spieler ermöglichen, sein Recht zu wahren, zu einem späteren Zeitpunkt eine Regelentscheidung zu erhalten. Die Regel legt auch die Rolle von Referees fest, die berechtigt sind, Tatsachenentscheidungen zu treffen und die Regeln anzuwenden. Regelentscheidungen eines Referees oder der Spielleitung sind für alle Spieler verbindlich.
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GolfRules - Adventskalender / Türchen 20

Regel 20 bestimmt, wie Spieler vorgehen sollen, wenn sie während der Runde Fragen zu den Regeln haben, einschließlich der (im Loch- und Zählspiel unterschiedlichen) Vorgehensweisen, die es einem Spieler ermöglichen, sein Recht zu wahren, zu einem späteren Zeitpunkt eine Regelentscheidung zu erhalten. Die Regel legt auch die Rolle von Referees fest, die berechtigt sind, Tatsachenentscheidungen zu treffen und die Regeln anzuwenden. Regelentscheidungen eines Referees oder der Spielleitung sind für alle Spieler verbindlich.

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Oh, Torben, ich hätte dich fast nicht erkannt!😁

Florian im Cart? Geht gar nicht!

👎

1 Monat her

Golf Rules

GolfRules - Adventskalender / Türchen 19

Regel 19 legt die verschiedenen Möglichkeiten der Erleichterung fest, die ein Spieler bei einem unspielbaren Ball hat. Regel 19 erlaubt dem Spieler zu wählen, welche Möglichkeit er anwendet; üblicherweise jeweils mit einem Strafschlag, um aus einer schwierigen Lage, auf dem Platz (außer in einer Penalty Area), herauszukommen.
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GolfRules - Adventskalender / Türchen 19

Regel 19 legt die verschiedenen Möglichkeiten der Erleichterung fest, die ein Spieler bei einem unspielbaren Ball hat. Regel 19 erlaubt dem Spieler zu wählen, welche Möglichkeit er anwendet; üblicherweise jeweils mit einem Strafschlag, um aus einer schwierigen Lage, auf dem Platz (außer in einer Penalty Area), herauszukommen.

1 Monat her

Golf Rules

GolfRules - Adventskalender / Türchen 18

Regel 18 legt die Inanspruchnahme von Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust fest. Ist ein Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder kommt er im Aus zur Ruhe, wird der vorgeschriebene Ablauf des Spiels, den Ball vom Abschlag bis ins Loch zu spielen, unterbrochen. Der Spieler muss diesen Ablauf fortsetzen, indem er erneut von der Stelle spielt, von der aus der vorhergegangene Schlag gemacht wurde. Diese Regel legt auch fest, wie und wann - um Zeit zu sparen - ein provisorischer Ball für einen Ball gespielt werden darf, der im Aus oder außerhalb einer Penalty Area verloren sein könnte.
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GolfRules - Adventskalender / Türchen 18

Regel 18 legt die Inanspruchnahme von Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust fest. Ist ein Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder kommt er im Aus zur Ruhe, wird der vorgeschriebene Ablauf des Spiels, den Ball vom Abschlag bis ins Loch zu spielen, unterbrochen. Der Spieler muss diesen Ablauf fortsetzen, indem er erneut von der Stelle spielt, von der aus der vorhergegangene Schlag gemacht wurde. Diese Regel legt auch fest, wie und wann - um Zeit zu sparen - ein provisorischer Ball für einen Ball gespielt werden darf, der im Aus oder außerhalb einer Penalty Area verloren sein könnte.

1 Monat her

Golf Rules

Dann schauen wir mal, was das neue Jahr so für "Clarifications" mit sich bringt. Wir halten Euch auf dem Laufenden... ... MehrWeniger

Dann schauen wir mal, was das neue Jahr so für Clarifications mit sich bringt. Wir halten Euch auf dem Laufenden...

1 Monat her

Golf Rules

GolfRules - Adventskalender / Türchen 17

Regel 17 ist eine Sonderregel für Penalty Areas, die entweder Gewässer sind oder von der Spielleitung dazu bestimmte Bereiche, in denen ein Ball oft verloren geht oder nicht gespielt werden kann. Spielern werden bestimmte Erleichterungsverfahren mit einem Strafschlag eingeräumt, um einen Ball von außerhalb der Penalty Area zu spielen.
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GolfRules - Adventskalender / Türchen 17

Regel 17 ist eine Sonderregel für Penalty Areas, die entweder Gewässer sind oder von der Spielleitung dazu bestimmte Bereiche, in denen ein Ball oft verloren geht oder nicht gespielt werden kann. Spielern werden bestimmte Erleichterungsverfahren mit einem Strafschlag eingeräumt, um einen Ball von außerhalb der Penalty Area zu spielen.

1 Monat her

Golf Rules

GolfRules - Adventskalender / Türchen 16

Regel 16 bestimmt, wann und wie ein Spieler straflose Erleichterung in Anspruch nehmen darf, indem er einen Ball von einem anderen Ort spielt, zum Beispiel bei einer Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse oder bei einer Gefährdung durch Tiere. Solche Verhältnisse und Umstände sind nicht Teil der Herausforderung, den Platz zu spielen. Straflose Erleichterung ist daher normalerweise erlaubt, ausgenommen in einer Penalty Area. Der Spieler nimmt normalerweise Erleichterung in Anspruch, indem er einen Ball innerhalb eines Erleichterungsbereichs droppt, der vom nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung abhängig ist. Diese Regel legt ebenfalls fest, wie straflose Erleichterung in Anspruch genommen wird, wenn der Ball eines Spielers in seinem eigenen Einschlagloch im Gelände eingebettet liegt.
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GolfRules - Adventskalender / Türchen 16

Regel 16 bestimmt, wann und wie ein Spieler straflose Erleichterung in Anspruch nehmen darf, indem er einen Ball von einem anderen Ort spielt, zum Beispiel bei einer Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse oder bei einer Gefährdung durch Tiere. Solche Verhältnisse und Umstände sind nicht Teil der Herausforderung, den Platz zu spielen. Straflose Erleichterung ist daher normalerweise erlaubt, ausgenommen in einer Penalty Area. Der Spieler nimmt normalerweise Erleichterung in Anspruch, indem er einen Ball innerhalb eines Erleichterungsbereichs droppt, der vom nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung abhängig ist. Diese Regel legt ebenfalls fest, wie straflose Erleichterung in Anspruch genommen wird, wenn der Ball eines Spielers in seinem eigenen Einschlagloch im Gelände eingebettet liegt.

1 Monat her

Golf Rules

Das World Handicap System (WHS) ist inzwischen in aller Munde. Diverse Beiträge in Internet-Foren, in aktuell erscheinenden Golf-Publikationen oder auch Informationen verschiedener Golfclubs zeigen, dass dieses Thema gerade ein richtiger "Hype" ist.

Im Rahmen der weitreichenden Anpassungen bei der Einführung des WHS geht es aktuell bis zum Jahresende in einem ersten Schritt erst einmal darum, wie man zum neuen Handicap-Index kommt, welcher dann ab dem 01.01.2021 Gültigkeit haben wird. Denn - und das haben die vielen Rückfragen von Euch gezeigt - scheint die Umrechnung des DGV und der Publizierung der Ergebnisse mittels der Golfclubs, mygolf oder auf golf-dgv.de für Viele nicht immer nachvollziehbar zu sein. Und was liegt da näher als ein "Selbstversuch"...

Generell werden in den genannten Publikationen die Grundbegriffe des WHS eingehend erklärt. Auch wurde inzwischen vermittelt, dass sich das Handicap aus der Durchschnittsberechnung der besten 8 der letzten 20 Wettspielen (die Ausnahmen bei weniger Wettspielen lasse ich mal weg) ermitteln lässt. Im Laufe der kommenden Saison wird dann nach jedem Wettspiel das "Score Differential" ermittelt, um dann die Durchschnittsberechnung für jeden Spieler basierend auf den dann gültigen letzten 20 Wettspielen zu aktualisieren.

Wie aber ist das mit der "Konvertierung"? Generell wird auch hier die Durchschnittsberechnung angewandt - allerdings basierend auf den historisch letzten 20 Handicap-relevanten Wettspielen. Mit der Veröffentlichung des "History Sheet" wurden in diesem auch die "gewerteten Bruttoergebnisse" ausgewiesen - allerdings lies sich hiermit der Handicap-Index nicht wirklich ermitteln.

Denn eigentlich ist es viel einfacher...

Die Umrechnung geht nämlich von den historisch erzielten Netto-Stableford-Punkten aus (ab 2021 wird dann für die Fortschreibung das gewertete Buttoergebnis genutzt). Basierend auf den Punkten, dem Slope, CR und Par des damals gespielten Platzes kann das Score Differential der letzten 20 Wettspiele mittels folgender Formel ermittelt werden:

Score Differential = (113 / Slope) * (Par + Spielvorgabe - (Netto-Stableford-Punkte - 36) - CR)

Da für diese Rechnung die im Wettspiel erzielten Netto-Stableford-Punkte relevant sind, die ja schon die Schwierigkeit des Platzes in Form der Spielvorgabe berücksichtigen, müssen die Parameter wieder in die Umrechnungsformel aufgenommen werden. Zudem berücksichtigen die Netto-Punkte ja auch schon das zukünftig höchste Ergebnis für jedes gespielte Loch in Bezug auf Netto-Doppelbogey, denn das wäre dann ja im Stableford-Modus ein "Strich" gewesen.

Und da alle Werte sowohl im Stammblatt als auch in dem "History Sheet" vorhanden sind muss folglich nur die damalige Spielvorgabe ermittelt werden. Dann einfach die Werte dann in die Formel übertragen, den Score Differential der letzten 20 Wettspiele berechnen und den Durchschnitt der besten 8 Score Differential ermitteln: und Zack - da ist der ausgewiesene "neue" Handicap-Index für den Saisonstart 2021.

Bleibt anzumerken, dass sich hier und da bei der initialen Umrechnung unplausible Werte entstanden sein können, die zu Rückmeldungen in diversen Golfforen führten und letztendlich dadurch auch das Verfahren generell anzweifeln ließen. Das kann sicherlich sein und wird / sollte im Laufe der nächsten Tage / Wochen beseitigt werden. Es scheint, als wenn dieses aufgrund von falschen, meist individuellen Fehleinträgen in der Historie / dem Stammblatt und weniger um generelle Berechnungsfehler bei der Umstellung hervorgerufen wurde.

Fakt ist, dass ich in meinem "Selbstversuch" mit der oben beschriebenen Methode mein ausgewiesenen Handicap-Index berechnen konnte (bezogen auf meine erfassten 18 Loch-Runden). Insofern holt Euren Rechenschieber aus der Schublade und verifiziert den Wert im Zweifel einfach mal selber.

Abschließend noch eine Bitte: lasst Eure Kommentare doch einfach weg, wenn Ihr Euch generell mit dem Thema "Handicap" oder "WHS" nicht beschäftigen möchtet, wollt oder könnt. Uns ist bewusst, dass die Einführung des WHS die Geister scheiden und dieses leider häufig zu einer Art "Missbilligung" führt. U.a. haben wir uns aus diesem Grund dazu entschieden den Fokus auf unserer Golf-Rules-Seite beim Thema "Golfregeln" zu belassen und auf das WHS nur vereinzelt einzugehen. So heute - mal schauen, ob es das erste und vielleicht sogar letzte Mal ist... (tk)
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Das World Handicap System (WHS) ist inzwischen in aller Munde. Diverse Beiträge in Internet-Foren, in aktuell erscheinenden Golf-Publikationen oder auch Informationen verschiedener Golfclubs zeigen, dass dieses Thema gerade ein richtiger Hype ist. 

Im Rahmen der weitreichenden Anpassungen bei der Einführung des WHS geht es aktuell bis zum Jahresende in einem ersten Schritt erst einmal darum, wie man zum neuen Handicap-Index kommt, welcher dann ab dem 01.01.2021 Gültigkeit haben wird. Denn - und das haben die vielen Rückfragen von Euch gezeigt - scheint die Umrechnung des DGV und der Publizierung der Ergebnisse mittels der Golfclubs, mygolf oder auf golf-dgv.de für Viele nicht immer nachvollziehbar zu sein. Und was liegt da näher als ein Selbstversuch... 

Generell werden in den genannten Publikationen die Grundbegriffe des WHS eingehend erklärt. Auch wurde inzwischen vermittelt, dass sich das Handicap aus der Durchschnittsberechnung der besten 8 der letzten 20 Wettspielen (die Ausnahmen bei weniger Wettspielen lasse ich mal weg) ermitteln lässt. Im Laufe der kommenden Saison wird dann nach jedem Wettspiel das Score Differential ermittelt, um dann die Durchschnittsberechnung für jeden Spieler basierend auf den dann gültigen letzten 20 Wettspielen zu aktualisieren.

Wie aber ist das mit der Konvertierung? Generell wird auch hier die Durchschnittsberechnung angewandt - allerdings basierend auf den historisch letzten 20 Handicap-relevanten Wettspielen. Mit der Veröffentlichung des History Sheet wurden in diesem auch die gewerteten Bruttoergebnisse ausgewiesen - allerdings lies sich hiermit der Handicap-Index nicht wirklich ermitteln. 

Denn eigentlich ist es viel einfacher...       

Die Umrechnung geht nämlich von den historisch erzielten Netto-Stableford-Punkten aus (ab 2021 wird dann für die Fortschreibung das gewertete Buttoergebnis genutzt). Basierend auf den Punkten, dem Slope, CR und Par des damals gespielten Platzes kann das Score Differential der letzten 20 Wettspiele mittels folgender Formel ermittelt werden:

Score Differential = (113 / Slope) * (Par + Spielvorgabe - (Netto-Stableford-Punkte - 36) - CR) 

Da für diese Rechnung die im Wettspiel erzielten Netto-Stableford-Punkte relevant sind, die ja schon die Schwierigkeit des Platzes in Form der Spielvorgabe berücksichtigen, müssen die Parameter wieder in die Umrechnungsformel aufgenommen werden. Zudem berücksichtigen die Netto-Punkte ja auch schon das zukünftig höchste Ergebnis für jedes gespielte Loch in Bezug auf Netto-Doppelbogey, denn das wäre dann ja im Stableford-Modus ein Strich gewesen. 

Und da alle Werte sowohl im Stammblatt als auch in dem History Sheet vorhanden sind muss folglich nur die damalige Spielvorgabe ermittelt werden. Dann einfach die Werte dann in die Formel übertragen, den Score Differential der letzten 20 Wettspiele berechnen und den Durchschnitt der besten 8 Score Differential ermitteln: und Zack - da ist der ausgewiesene neue Handicap-Index für den Saisonstart 2021. 

Bleibt anzumerken, dass sich hier und da bei der initialen Umrechnung unplausible Werte entstanden sein können, die zu Rückmeldungen in diversen Golfforen führten und letztendlich dadurch auch das Verfahren generell anzweifeln ließen. Das kann sicherlich sein und wird / sollte im Laufe der nächsten Tage / Wochen beseitigt werden. Es scheint, als wenn dieses aufgrund von falschen, meist individuellen Fehleinträgen in der Historie / dem Stammblatt und weniger um generelle Berechnungsfehler bei der Umstellung hervorgerufen wurde. 

Fakt ist, dass ich in meinem Selbstversuch mit der oben beschriebenen Methode mein ausgewiesenen Handicap-Index berechnen konnte (bezogen auf meine erfassten 18 Loch-Runden). Insofern holt Euren Rechenschieber aus der Schublade und verifiziert den Wert im Zweifel einfach mal selber. 

Abschließend noch eine Bitte: lasst Eure Kommentare doch einfach weg, wenn Ihr Euch generell mit dem Thema Handicap oder WHS nicht beschäftigen möchtet, wollt oder könnt. Uns ist bewusst, dass die Einführung des WHS die Geister scheiden und dieses leider häufig zu einer Art Missbilligung führt. U.a. haben wir uns aus diesem Grund dazu entschieden den Fokus auf unserer Golf-Rules-Seite beim Thema Golfregeln zu belassen und auf das WHS nur vereinzelt einzugehen. So heute - mal schauen, ob es das erste und vielleicht sogar letzte Mal ist... (tk)

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Danke für die ausführliche Erklärung!! Ich hatte regen Kontakt mit Mygolf aber leider sind die nicht in der Lage, es so verständlich zu vermitteln. Ich kannte nur die Formel, die ab 23.11.20 gültig ist und danach war mein HCP Index verkehrt...die Formel, die vor dem 23. gültig ist, steht leider nur mit *ganz unten im jeweiligen Turnier!...ein kleiner Hinweis weiter oben, wäre hilfreich gewesen!....aber wofür haben wir Golf Rules 🤗😍

Danke!

Also gilt / galt die überall kommunizierte Formel für die Übertragung in das WHS gar nicht. Interessant! Vielen Dank.

Dafür, dass es so einfach ist, steht da ziemlich viel Text - sorry 🙋🏻‍♂️🏌🏿‍♂️

Interessant ist, ich habe ein paar seehr schlechte Ergebnisse in Wertung, sodass ich bei einer zukünftigen Runde die nur leicht schlechter als mein Handicap ist, trotzdem hinterher ein besseres Handicap bekomme. Und eine Verschlechterung nur mit einer unterirdischen Leistung möglich ist🤷‍♂️

👌🏻 - bei uns im Golfclub Schloss Monrepos bieten wir allen Mitgliedern an, Ihren aktuell ausgewiesenen HCPI zu überprüfen und im Detail zu erklären, warum er so ist, wie er ist. Hilft vielen, denn mit so vielen Zahlen oder den Sonderregeln, wenn man weniger als 20 Runden gespielt hat, ist’s oft doch nicht so trivial 😉.

Ich kann verstehen, dass ihr euch auf die Golfregeln konzentrieren wollt. Trotzdem meine Bitte zumindest für eine Übergangszeit auch Fragen zum WHI zu beantworten, vielleicht einmal wöchentlich konzentriert.

Kleiner Nachtrag - seit ein paar Tagen kann das Score Differential auch im History Sheet auf mygolf.de eingesehen werden. Damit entfällt die Notwendigkeit der eigenen Berechnung...

Nach meiner Rückfrage bei mygolf bekam ich nur den Link zu dem Erklärungsvideo gesendet, dass jedoch meine Frage nicht beantwortet hat. Könnt ihr mir weiterhelfen: Es soll ja das Bruttoergebnis für Turnierwertungen herangezogen werden, bei dem jeder Schlag "zählen" soll, jedoch wird kolportiert, dass nach wie vor Löcher gestrichen werden, wenn nach Par plus Vorgabe kein Punkt mehr erzielt werden kann. Wie ist das gedacht?

Thomas Hecking

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1 Monat her

Golf Rules

GolfRules - Adventskalender / Türchen 15

Regel 15 bestimmt, wann und wie der Spieler straflose Erleichterung von losen hinderlichen Naturstoffen und beweglichen Hemmnissen in Anspruch nehmen darf. Diese beweglichen natürlichen und künstlichen Gegenstände werden nicht als Teil der Herausforderung angesehen, den Platz zu spielen. In den meisten Fällen ist es einem Spieler gestattet, sie zu entfernen, wenn sie das Spiel beeinträchtigen. Aber außerhalb des Grüns muss der Spieler beim Bewegen loser hinderlicher Naturstoffe in der Nähe seines Balls vorsichtig sein, da eine Strafe anfällt, wenn das Bewegen dieser Gegenstände verursacht, dass der Ball sich dabei bewegt.
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GolfRules - Adventskalender / Türchen 15

Regel 15 bestimmt, wann und wie der Spieler straflose Erleichterung von losen hinderlichen Naturstoffen und beweglichen Hemmnissen in Anspruch nehmen darf. Diese beweglichen natürlichen und künstlichen Gegenstände werden nicht als Teil der Herausforderung angesehen, den Platz zu spielen. In den meisten Fällen ist es einem Spieler gestattet, sie zu entfernen, wenn sie das Spiel beeinträchtigen. Aber außerhalb des Grüns muss der Spieler beim Bewegen loser hinderlicher Naturstoffe in der Nähe seines Balls vorsichtig sein, da eine Strafe anfällt, wenn das Bewegen dieser Gegenstände verursacht, dass der Ball sich dabei bewegt.

1 Monat her

Golf Rules

GolfRules - Adventskalender / Türchen 14

Regel 14 bestimmt, wann und wie der Spieler die Stelle des ruhenden Balls markieren und den Ball aufnehmen und reinigen darf und wie ein Ball ins Spiel gebracht wird, sodass er vom richtigen Ort gespielt wird. Muss ein aufgenommener oder bewegter Ball zurückgelegt werden, muss derselbe Ball an seine ursprüngliche Stelle gebracht werden. Wird straflose Erleichterung oder Erleichterung mit Strafe in Anspruch genommen, muss ein neu eingesetzter Ball oder der ursprüngliche Ball in dem jeweiligen Erleichterungsbereich gedroppt werden. Ein Fehler bei der Durchführung dieser Vorgehensweise darf straflos berichtigt werden, bevor der Ball gespielt wird; der Spieler zieht sich jedoch eine Strafe zu, wenn er den Ball vom falschen Ort spielt.
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GolfRules - Adventskalender / Türchen 14

Regel 14 bestimmt, wann und wie der Spieler die Stelle des ruhenden Balls markieren und den Ball aufnehmen und reinigen darf und wie ein Ball ins Spiel gebracht wird, sodass er vom richtigen Ort gespielt wird. Muss ein aufgenommener oder bewegter Ball zurückgelegt werden, muss derselbe Ball an seine ursprüngliche Stelle gebracht werden. Wird straflose Erleichterung oder Erleichterung mit Strafe in Anspruch genommen, muss ein neu eingesetzter Ball oder der ursprüngliche Ball in dem jeweiligen Erleichterungsbereich gedroppt werden. Ein Fehler bei der Durchführung dieser Vorgehensweise darf straflos berichtigt werden, bevor der Ball gespielt wird; der Spieler zieht sich jedoch eine Strafe zu, wenn er den Ball vom falschen Ort spielt.

1 Monat her

Golf Rules

GolfRules - Adventskalender / Türchen 13

Regel 13 ist eine Sonderregel für Grüns. Grüns sind besonders dafür hergerichtet, den Ball auf dem Boden entlang zu spielen und es befindet sich ein Flaggenstock im Loch auf jedem Grün, deshalb gelten für Grüns bestimmte Regeln, die sich von denen für andere Bereiche des Platzes unterscheiden.
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GolfRules - Adventskalender / Türchen 13

Regel 13 ist eine Sonderregel für Grüns. Grüns sind besonders dafür hergerichtet, den Ball auf dem Boden entlang zu spielen und es befindet sich ein Flaggenstock im Loch auf jedem Grün, deshalb gelten für Grüns bestimmte Regeln, die sich von denen für andere Bereiche des Platzes unterscheiden.Image attachment

1 Monat her

Golf Rules

GolfRules Adventskalender / Türchen 12

Regel 12 ist eine Sonderregel für Bunker, die besonders vorbereitete Flächen sind, um die Fähigkeit des Spielers zu prüfen, einen Ball aus dem Sand zu spielen. Um sicherzustellen, dass der Spieler sich dieser Herausforderung stellt, wird das Berühren des Sands vor dem Schlag eingeschränkt und auch eingeschränkt, wo Erleichterung für einen im Bunker liegenden Ball in Anspruch genommen werden darf.
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GolfRules Adventskalender / Türchen 12

Regel 12 ist eine Sonderregel für Bunker, die besonders vorbereitete Flächen sind, um die Fähigkeit des Spielers zu prüfen, einen Ball aus dem Sand zu spielen. Um sicherzustellen, dass der Spieler sich dieser Herausforderung stellt, wird das Berühren des Sands vor dem Schlag eingeschränkt und auch eingeschränkt, wo Erleichterung für einen im Bunker liegenden Ball in Anspruch genommen werden darf.Image attachmentImage attachment

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Zum Thema Bunker hätte ich auch noch ein Bild (Hell Bunker in St. Andrews)

1 Monat her

Golf Rules

GolfRules - Adventskalender / Türchen 11

Regel 11 bestimmt, was zu tun ist, wenn der sich bewegende Ball des Spielers versehentlich eine Person, ein Tier, Ausrüstung oder etwas anderes auf dem Platz trifft. Geschieht dies versehentlich, ist es straflos und der Spieler muss normalerweise die sich hieraus ergebenden Folgen hinnehmen, gleich ob zu seinem Vorteil oder nicht und den Ball von dort spielen, wo er zur Ruhe kommt. Regel 11 schränkt einen Spieler ebenfalls ein, absichtlich Handlungen vorzunehmen, die beeinflussen, wo ein Ball zur Ruhe kommen könnte.
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GolfRules - Adventskalender / Türchen 11

Regel 11 bestimmt, was zu tun ist, wenn der sich bewegende Ball des Spielers versehentlich eine Person, ein Tier, Ausrüstung oder etwas anderes auf dem Platz trifft. Geschieht dies versehentlich, ist es straflos und der Spieler muss normalerweise die sich hieraus ergebenden Folgen hinnehmen, gleich ob zu seinem Vorteil oder nicht und den Ball von dort spielen, wo er zur Ruhe kommt. Regel 11 schränkt einen Spieler ebenfalls ein, absichtlich Handlungen vorzunehmen, die beeinflussen, wo ein Ball zur Ruhe kommen könnte.

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Schönes Foto 👍 das waren noch Zeiten, die schöne GolfRange 🏌️‍♂️

1 Monat her

Golf Rules

GolfRules - Adventskalender / Türchen 10

Regel 10 schreibt vor, wie ein Schlag vorzubereiten und auszuführen ist und welche Beratung und andere Hilfe ein Spieler von Anderen (einschließlich Caddies) entgegennehmen darf. Das grundlegende Prinzip ist, dass Golf ein Geschicklichkeitsspiel ist und eine persönliche Herausforderung darstellt.
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GolfRules - Adventskalender / Türchen 10

Regel 10 schreibt vor, wie ein Schlag vorzubereiten und auszuführen ist und welche Beratung und andere Hilfe ein Spieler von Anderen (einschließlich Caddies) entgegennehmen darf. Das grundlegende Prinzip ist, dass Golf ein Geschicklichkeitsspiel ist und eine persönliche Herausforderung darstellt.

1 Monat her

Golf Rules

GolfRules - Adventskalender / Türchen 9

Regel 9 bestimmt einen wesentlichen Grundsatz des Spiels: „Spielen Sie den Ball, wie er liegt.“ Kommt der Ball des Spielers zur Ruhe und wird anschließend durch Naturkräfte wie Wind oder Wasser bewegt, muss der Spieler den Ball üblicherweise von seiner neuen Stelle spielen. Wird ein ruhender Ball vor dem Schlag von jemandem oder durch einen äußeren Einfluss aufgenommen oder bewegt, muss der Ball an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden. Spieler sollten in der Nähe eines ruhenden Balls vorsichtig sein. Ein Spieler, der die Bewegung seines oder eines Gegners Balls verursacht, zieht sich für gewöhnlich eine Strafe zu (ausgenommen auf dem Grün).
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GolfRules - Adventskalender / Türchen 9

Regel 9 bestimmt einen wesentlichen Grundsatz des Spiels: „Spielen Sie den Ball, wie er liegt.“ Kommt der Ball des Spielers zur Ruhe und wird anschließend durch Naturkräfte wie Wind oder Wasser bewegt, muss der Spieler den Ball üblicherweise von seiner neuen Stelle spielen. Wird ein ruhender Ball vor dem Schlag von jemandem oder durch einen äußeren Einfluss aufgenommen oder bewegt, muss der Ball an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden. Spieler sollten in der Nähe eines ruhenden Balls vorsichtig sein. Ein Spieler, der die Bewegung seines oder eines Gegners Balls verursacht, zieht sich für gewöhnlich eine Strafe zu (ausgenommen auf dem Grün).

1 Monat her

Golf Rules

GolfRules - Adventskalender / Türchen 8

Regel 8 bestimmt einen wesentlichen Grundsatz des Spiels: „Spielen Sie den Platz, wie Sie ihn vorfinden“. Ist der Ball des Spielers zur Ruhe gekommen, muss der Spieler normalerweise die Bedingungen, die seinen Schlag beeinflussen, hinnehmen und darf diese nicht vor dem Spielen des Balls verbessern. Der Spieler darf jedoch bestimmte angemessene Handlungen vornehmen, auch wenn sie diese Bedingungen verbessern. In begrenzten Fällen, dürfen Bedingungen straflos wiederhergestellt werden, nachdem sie verbessert oder verschlechtert wurden.
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GolfRules - Adventskalender / Türchen 8

Regel 8 bestimmt einen wesentlichen Grundsatz des Spiels: „Spielen Sie den Platz, wie Sie ihn vorfinden“. Ist der Ball des Spielers zur Ruhe gekommen, muss der Spieler normalerweise die Bedingungen, die seinen Schlag beeinflussen, hinnehmen und darf diese nicht vor dem Spielen des Balls verbessern. Der Spieler darf jedoch bestimmte angemessene Handlungen vornehmen, auch wenn sie diese Bedingungen verbessern. In begrenzten Fällen, dürfen Bedingungen straflos wiederhergestellt werden, nachdem sie verbessert oder verschlechtert wurden.

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Geil wäre ein Link zu dem Tool am schläger🤘😂

2 Monate her

Golf Rules

GolfRules - Adventskalender / Türchen 7

Regel 7 gestattet dem Spieler, nach jedem Schlag mit angemessenen Handlungen redlich seinen Ball im Spiel zu suchen. Aber der Spieler muss dennoch vorsichtig sein, da er sich eine Strafe zuzieht, wenn er dabei übertrieben vorgeht und die Bedingungen verbessert, die seinen nächsten Schlag beeinflussen. Der Spieler zieht sich keine Strafe zu, wenn der Ball bei dem Versuch, ihn zu finden oder zu identifizieren versehentlich bewegt wird, muss aber den Ball an die ursprüngliche Stelle zurücklegen.
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GolfRules - Adventskalender / Türchen 7

Regel 7 gestattet dem Spieler, nach jedem Schlag mit angemessenen Handlungen redlich seinen Ball im Spiel zu suchen. Aber der Spieler muss dennoch vorsichtig sein, da er sich eine Strafe zuzieht, wenn er dabei übertrieben vorgeht und die Bedingungen verbessert, die seinen nächsten Schlag beeinflussen. Der Spieler zieht sich keine Strafe zu, wenn der Ball bei dem Versuch, ihn zu finden oder zu identifizieren versehentlich bewegt wird, muss aber den Ball an die ursprüngliche Stelle zurücklegen.

2 Monate her

Golf Rules

GolfRules - Adventskalender / Türchen 6

Regel 6 beinhaltet, wie ein Loch zu spielen ist – zum Beispiel mit Sonderregeln für das Abschlagen, um ein Loch zu beginnen, die Anforderung, ein Loch mit demselben Ball zu spielen, es sei denn, das Ersetzen des Balls ist erlaubt, die Spielfolge (die im Lochspiel von größerer Bedeutung ist als im Zählspiel) und das Beenden eines Lochs.
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GolfRules - Adventskalender / Türchen 6

Regel 6 beinhaltet, wie ein Loch zu spielen ist – zum Beispiel mit Sonderregeln für das Abschlagen, um ein Loch zu beginnen, die Anforderung, ein Loch mit demselben Ball zu spielen, es sei denn, das Ersetzen des Balls ist erlaubt, die Spielfolge (die im Lochspiel von größerer Bedeutung ist als im Zählspiel) und das Beenden eines Lochs.

2 Monate her

Golf Rules

GolfRules - Adventskalender / Türchen 5

Regel 5 legt fest, wie eine Runde zu spielen ist – zum Beispiel, wo und wann ein Spieler vor, während oder nach einer Runde auf dem Platz üben darf, wann eine Runde beginnt und endet und was geschieht, wenn das Spiel unterbrochen oder wieder aufgenommen werden muss. Von Spielern wird erwartet: jede Runde pünktlich zu beginnen und ohne Unterbrechung und zügig zu spielen, bis die Runde beendet ist. Ist ein Spieler an der Reihe zu spielen, wird empfohlen, dass er innerhalb von 40 Sekunden schlägt, für gewöhnlich schneller.
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GolfRules - Adventskalender / Türchen 5

Regel 5 legt fest, wie eine Runde zu spielen ist – zum Beispiel, wo und wann ein Spieler vor, während oder nach einer Runde auf dem Platz üben darf, wann eine Runde beginnt und endet und was geschieht, wenn das Spiel unterbrochen oder wieder aufgenommen werden muss. Von Spielern wird erwartet: jede Runde pünktlich zu beginnen und ohne Unterbrechung und zügig zu spielen, bis die Runde beendet ist. Ist ein Spieler an der Reihe zu spielen, wird empfohlen, dass er innerhalb von 40 Sekunden schlägt, für gewöhnlich schneller.

2 Monate her

Golf Rules

GolfRules - Adventskalender / Türchen 4

Regel 4 beschreibt die Ausrüstung, die Spieler während einer Runde verwenden dürfen. Vom Prinzip ausgehend, dass Golf ein anspruchsvolles Spiel ist, in dem der Erfolg von Ihrem Einschätzungsvermögen, Geschick und Ihren Fähigkeiten abhängen sollte, gilt: Der Spieler muss zugelassene Schläger und Bälle benutzen, darf höchstens 14 Schläger mitführen und normalerweise beschädigte oder verlorengegangene Schläger nicht ersetzen und ist in der Nutzung anderer Ausrüstung eingeschränkt, die sein Spiel künstlich unterstützt.
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GolfRules - Adventskalender / Türchen 4

Regel 4 beschreibt die Ausrüstung, die Spieler während einer Runde verwenden dürfen. Vom Prinzip ausgehend, dass Golf ein anspruchsvolles Spiel ist, in dem der Erfolg von Ihrem Einschätzungsvermögen, Geschick und Ihren Fähigkeiten abhängen sollte, gilt: Der Spieler muss zugelassene Schläger und Bälle benutzen, darf höchstens 14 Schläger mitführen und normalerweise beschädigte oder verlorengegangene Schläger nicht ersetzen und ist in der Nutzung anderer Ausrüstung eingeschränkt, die sein Spiel künstlich unterstützt.Image attachment

2 Monate her

Golf Rules

GolfRules - Adventskalender / Türchen 3

Regel 3 bestimmt die drei wesentlichen Bestandteile aller Golfturniere: Es wird entweder Lochspiel oder Zählspiel gespielt, es wird als einzelner Spieler oder mit einem Partner als Teil einer Partei gespielt und es werden Brutto-Ergebnisse gezählt (ohne Anrechnung von Handicaps) oder Netto-Ergebnisse (mit Anrechnung des Handicaps).
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GolfRules - Adventskalender / Türchen 3

Regel 3 bestimmt die drei wesentlichen Bestandteile aller Golfturniere: Es wird entweder Lochspiel oder Zählspiel gespielt, es wird als einzelner Spieler oder mit einem Partner als Teil einer Partei gespielt und es werden Brutto-Ergebnisse gezählt (ohne Anrechnung von Handicaps) oder Netto-Ergebnisse (mit Anrechnung des Handicaps).

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Na der Koffer mit Inhalt kommt mir aber bekannt vor... 🤣

2 Monate her

Golf Rules

GolfRules - Adventskalender / Türchen 2

Regel 2 legt die Grundkenntnisse, die jeder Spieler über den Platz haben sollte, fest: Es gibt fünf definierte Platzbereiche und es gibt verschiedene Arten von Gegenständen und Gegebenheiten, die das Spiel beeinträchtigen können. Es ist wichtig, zu wissen, in welchem Bereich des Platzes der Ball liegt und welchen Status störende Gegenstände und Umstände haben, da diese häufig die Möglichkeiten des Spielers beim Spielen des Balls oder bei Inanspruchnahme von Erleichterung beeinflussen.
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GolfRules - Adventskalender / Türchen 2

Regel 2 legt die Grundkenntnisse, die jeder Spieler über den Platz haben sollte, fest: Es gibt fünf definierte Platzbereiche und es gibt verschiedene Arten von Gegenständen und Gegebenheiten, die das Spiel beeinträchtigen können. Es ist wichtig, zu wissen, in welchem Bereich des Platzes der Ball liegt und welchen Status störende Gegenstände und Umstände haben, da diese häufig die Möglichkeiten des Spielers beim Spielen des Balls oder bei Inanspruchnahme von Erleichterung beeinflussen.

2 Monate her

Golf Rules

Alle Jahre wieder zu Dezember liegt es auf der Hand Beiträge zu den 24 Golfregeln in Verbindung zum nicht mehr weit entfernten Weihnachten zu machen. Und so wollen wir auch dieses Jahr unseren Golf-Rules-Adventskalender aufleben lassen und bedanken uns an dieser Stelle schon einmal für die Nachfrage. Darin hatten wir uns in den letzten zwei Jahren immer eine Regel zur Brust genommen - in diesem Jahr möchte wir eher auf die grundsätzliche Systematik der jeweiligen Regelnummern eingehen.

In diesem Sinn kommen wir dann heute zum

Golf Rules - Adventskalender / Türchen 1

Regel 1 "Das Spiel, Verhalten der Spieler" schreibt dem Spieler die zentralen Grundsätze des Spiels vor:
- Spielen Sie den Platz, wie Sie ihn vorfinden und den Ball, wie er liegt.
- Spielen Sie nach den Regeln und entsprechend des „Spirit of the Game“ („Der wahre Geist des Golfsports“).
- Sie sind dafür verantwortlich, sich selbst Ihre Strafschläge zuzuschreiben, wenn Sie gegen eine Regel verstoßen, damit Sie gegenüber einem Gegner im Lochspiel oder anderen Spielern im Zählspiel keinen Vorteil erzielen.

Insofern finden sich in diesem Kapitel auch die Richtlinien für das Verhalten von Spielern, Beschreibungen wie Regeln angewandt werden sollten / müssen und letztendlich auch Informationen über Strafen und Strafmaß. (tk)
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Alle Jahre wieder zu Dezember liegt es auf der Hand Beiträge zu den 24 Golfregeln in Verbindung zum nicht mehr weit entfernten Weihnachten zu machen. Und so wollen wir auch dieses Jahr unseren Golf-Rules-Adventskalender aufleben lassen und bedanken uns an dieser Stelle schon einmal für die Nachfrage. Darin hatten wir uns in den letzten zwei Jahren immer eine Regel zur Brust genommen - in diesem Jahr möchte wir eher auf die grundsätzliche Systematik der jeweiligen Regelnummern eingehen.

In diesem Sinn kommen wir dann heute zum 

Golf Rules - Adventskalender / Türchen 1

Regel 1 Das Spiel, Verhalten der Spieler schreibt dem Spieler die zentralen Grundsätze des Spiels vor:
- Spielen Sie den Platz, wie Sie ihn vorfinden und den Ball, wie er liegt.
- Spielen Sie nach den Regeln und entsprechend des „Spirit of the Game“ („Der wahre Geist des Golfsports“).
- Sie sind dafür verantwortlich, sich selbst Ihre Strafschläge zuzuschreiben, wenn Sie gegen eine Regel verstoßen, damit Sie gegenüber einem Gegner im Lochspiel oder anderen Spielern im Zählspiel keinen Vorteil erzielen.

Insofern finden sich in diesem Kapitel auch die Richtlinien für das Verhalten von Spielern, Beschreibungen wie Regeln angewandt werden sollten / müssen und letztendlich auch Informationen über Strafen und Strafmaß. (tk)

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Super! Vielen Dank 😊

Danke Golf Rules fürs "Aufleben" des Golf-Rules-Adventskalender 🏌️‍♀️⛳️🏌️‍♂️

Oh, den Golf Rules Adventskalender kenne ich noch nicht. Finde ich eine tolle Idee - bin schon ganz gespannt und freue mich drauf. danke

Michael Freitag