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58 Minuten her

Golf Rules

Wir berichteten ja schon darüber, dass auf dem Grün Verbesserungen erlaubt sind. In Regel R13.1c wird noch einmal explizit beschrieben, welche Verbesserungen dabei zulässig sind bzw. welche Schäden ausgebessert werden dürfen:
- Balleinschlaglöcher, durch Schuhe verursachte Schäden (zum Beispiel Spikemarken) und Kratzer oder Dellen, die durch eine Ausrüstung oder einen Flaggenstock hervorgerufen wurden
- alte Lochpfropfen, Soden, Sodenkanten und Kratzer oder Vertiefungen, die von Werkzeugen oder Maschinen der Platzpflege verursacht wurden,
- Tierspuren oder Hufabdrücke,
- eingebettete Gegenstände (zum Beispiel ein Stein, eine Eichel oder ein Tee).

Dabei ist zu beachten, dass dieses durch angemessene Handlungen vorgenommen wird - und zwar nur
- mit der Hand, dem Fuß oder einem anderen Teil des Körpers oder einer normalen Pitchgabel, einem Tee, einem Schläger oder einem ähnlichen Gegenstand einer üblichen Ausrüstung und
- ohne das Spiel unangemessen zu verzögern (siehe Regel R5.6a).

Tabu ist und bleibt aber das Entfernen von Tau / Reif und insbesondere von zeitweiligem Wasser auf dem Grün. Und zwar auch dann, wenn man die pflegerischen Maßnahmen des Grüns nur zu dem Zweck ausübt, um zeitweiliges Wasser auf dem Grün absickern zu lassen.

Ein Bereich mit zeitweiligem Wasser sind "ungewöhnlichen Platzverhältnissen", von dem der Spieler nach R16.1d "Erleichterung für einen Ball auf dem Grün" an der nächstgelegenen Stelle der vollständigen Erleichterung straflos sein Spiel fortsetzen kann.

Das ist irgendwie besser, als sich die Grundstrafe für das Entfernen des zeitweiligen Wasser hinzuzurechnen... (tk)
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Wir berichteten ja schon darüber, dass auf dem Grün Verbesserungen erlaubt sind. In Regel R13.1c wird noch einmal explizit beschrieben, welche Verbesserungen dabei zulässig sind bzw. welche Schäden ausgebessert werden dürfen:
- Balleinschlaglöcher, durch Schuhe verursachte Schäden (zum Beispiel Spikemarken) und Kratzer oder Dellen, die durch eine Ausrüstung oder einen Flaggenstock hervorgerufen wurden
- alte Lochpfropfen, Soden, Sodenkanten und Kratzer oder Vertiefungen, die von Werkzeugen oder Maschinen der Platzpflege verursacht wurden,
- Tierspuren oder Hufabdrücke,
- eingebettete Gegenstände (zum Beispiel ein Stein, eine Eichel oder ein Tee).

Dabei ist zu beachten, dass dieses durch angemessene Handlungen vorgenommen wird - und zwar nur 
- mit der Hand, dem Fuß oder einem anderen Teil des Körpers oder einer normalen Pitchgabel, einem Tee, einem Schläger oder einem ähnlichen Gegenstand einer üblichen Ausrüstung und 
- ohne das Spiel unangemessen zu verzögern (siehe Regel R5.6a).

Tabu ist und bleibt aber das Entfernen von Tau / Reif und insbesondere von zeitweiligem Wasser auf dem Grün. Und zwar auch dann, wenn man die pflegerischen Maßnahmen des Grüns nur zu dem Zweck ausübt, um zeitweiliges Wasser auf dem Grün absickern zu lassen.

Ein Bereich mit zeitweiligem Wasser sind ungewöhnlichen Platzverhältnissen, von dem der Spieler nach R16.1d Erleichterung für einen Ball auf dem Grün an der nächstgelegenen Stelle der vollständigen Erleichterung straflos sein Spiel fortsetzen kann.

Das ist irgendwie besser, als sich die Grundstrafe für das Entfernen des zeitweiligen Wasser hinzuzurechnen... (tk)

11 Stunden her

Golf Rules

Drin ist drin - naja, fast... 😉

Ein Blick in die Definition hilft hier weiter: der Ball muss im Loch zur Ruhe gekommen sein und sich vollständig unterhalb der Grünoberfläche befinden. Zudem gibt es ja auch noch den speziellen Fall, dass auch ein Ball, der am Flaggenstock (der im Loch steht) zur Ruhe kommt (s. R13.2c) als "eingelocht" gilt - aber auch das passt in diesem Fall leider nicht...
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Und nu er musste noch Putten oder?

Oh no🙄

23 Stunden her

Golf Rules

Tobias hatte eine Frage zur Clarification "Ball aufhalten - R15.3":

"Hallo Zusammen,
Bei einer der letzten Posts bez. des ruhenden Balls auf dem Grün, kam mir eine Situation in den Kopf, die sicher nicht selten vorkommt.

Ich habe meinen Ball aufs Grün gebracht und wollte diesen dann markieren, in dem Moment puttet mein Mitspieler schon und traf meinen Ball. Ich hatte also gar keine Chance den Ball zu markieren. Laut Regel bekomme ich dann einen Strafschlag.
Hab ich die Regel korrekt verstanden, oder gibt es für diesen Fall eine Ausnahme ?
Vielen lieben Dank und Grüße
Tobias"

Die Klarstellung sagt:

"Ball aufhalten:
„Ball aufhalten“ ist gebräuchliche Bezeichnung, mit der folgende Situation im Zähl- spiel beschrieben wird:
Ein Spieler lässt ohne eine Vereinbarung mit einem anderen Spieler seinen Ball auf dem Grün nahe am Loch in einer Lage liegen, bei der ein anderer Spieler, der von außerhalb des Grüns spielt, einen Vorteil davon haben könnte, wenn sein Ball den auf dem Grün liegenden Ball trifft.
Da keine Vereinbarung getroffen wurde, den Ball liegen zu lassen, um einen anderen Spieler zu unterstützen, liegt kein Regelverstoß vor – siehe Regel 15.3a.
Der R&A und die USGA sind jedoch der Ansicht, dass ein „Aufhalten“ des Balls alle anderen Spieler im Turnier außer Acht lässt und deshalb dem einen Spieler einen Vorteil gegenüber allen anderen einbringt.
Aus diesem Grund bieten der R&A und die USGA den Spielern folgende Orientierung und Erläuterung eines bewährten Verfahrens an:
• Im Zählspiel gibt es einen Wettbewerb zwischen allen Spielern, und da nicht jeder Spieler anwesend sein kann, um seine Interessen zu schützen, ist der Schutz aller Teilnehmer eine Verantwortung, die alle Spieler in dem Turnier gemeinsam haben.
• Falls im Zählspiel die Möglichkeit besteht, dass der nahe am Loch liegende Ball eines Spielers einen anderen Spieler, der von außerhalb des Grüns spielt, unterstützen könnte, sollten beide Spieler darauf achten, dass der Spieler, dessen Ball nahe am Loch liegt, diesen markiert und aufnimmt, bevor der andere Spieler spielt.
• Folgen alle Spieler diesem bewährten Verfahren, werden die Interessen jedes Teilnehmers bestmöglich geschützt.
(Hinzugefügt 1/2020)"

Hierbei ist der Fall von Tobias ein kleines bisschen anders. Er wollte den Ball ja aufheben, ist nur aufgrund der Eile seines Mitspielers nicht dazu gekommen. Von daher: Kein Strafschlag für ihn, die Regel meint hier das absichtliche Liegenlassen, wissend, der Ball könnte getroffen werden. Und das wollte er ja gerade nicht...

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Immer her damit!
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Tobias hatte eine Frage zur Clarification Ball aufhalten - R15.3:

Hallo Zusammen,
Bei einer der letzten Posts bez. des ruhenden Balls auf dem Grün, kam mir eine Situation in den Kopf, die sicher nicht selten vorkommt.

Ich habe meinen Ball aufs Grün gebracht und wollte diesen dann markieren, in dem Moment puttet mein Mitspieler schon und traf meinen Ball. Ich hatte also gar keine Chance den Ball zu markieren. Laut Regel bekomme ich dann einen Strafschlag.
Hab ich die Regel korrekt verstanden, oder gibt es für diesen Fall eine Ausnahme ?
Vielen lieben Dank und Grüße
Tobias

Die Klarstellung sagt: 

Ball aufhalten:
„Ball aufhalten“ ist gebräuchliche Bezeichnung, mit der folgende Situation im Zähl- spiel beschrieben wird:
Ein Spieler lässt ohne eine Vereinbarung mit einem anderen Spieler seinen Ball auf dem Grün nahe am Loch in einer Lage liegen, bei der ein anderer Spieler, der von außerhalb des Grüns spielt, einen Vorteil davon haben könnte, wenn sein Ball den auf dem Grün liegenden Ball trifft.
Da keine Vereinbarung getroffen wurde, den Ball liegen zu lassen, um einen anderen Spieler zu unterstützen, liegt kein Regelverstoß vor – siehe Regel 15.3a.
Der R&A und die USGA sind jedoch der Ansicht, dass ein „Aufhalten“ des Balls alle anderen Spieler im Turnier außer Acht lässt und deshalb dem einen Spieler einen Vorteil gegenüber allen anderen einbringt.
Aus diesem Grund bieten der R&A und die USGA den Spielern folgende Orientierung und Erläuterung eines bewährten Verfahrens an:
• Im Zählspiel gibt es einen Wettbewerb zwischen allen Spielern, und da nicht jeder Spieler anwesend sein kann, um seine Interessen zu schützen, ist der Schutz aller Teilnehmer eine Verantwortung, die alle Spieler in dem Turnier gemeinsam haben.
• Falls im Zählspiel die Möglichkeit besteht, dass der nahe am Loch liegende Ball eines Spielers einen anderen Spieler, der von außerhalb des Grüns spielt, unterstützen könnte, sollten beide Spieler darauf achten, dass der Spieler, dessen Ball nahe am Loch liegt, diesen markiert und aufnimmt, bevor der andere Spieler spielt.
• Folgen alle Spieler diesem bewährten Verfahren, werden die Interessen jedes Teilnehmers bestmöglich geschützt.
(Hinzugefügt 1/2020)

Hierbei ist der Fall von Tobias ein kleines bisschen anders. Er wollte den Ball ja aufheben, ist nur aufgrund der Eile seines Mitspielers nicht dazu gekommen. Von daher: Kein Strafschlag für ihn, die Regel meint hier das absichtliche Liegenlassen, wissend, der Ball könnte getroffen werden. Und das wollte er ja gerade nicht...

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Immer her damit!

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Das war aber nicht die Frage. Auch der andere Spieler war wohl schon auf dem Grün.

Stefan Leistritz

Moin, ich würde meinen wenn der andere auch auf dem Grün lag, zieht sich der Spieler welcher den Ball geputtet hat, aufgrund der Ausnahme der Regel 11.1a die Grundstrafe von 2 Schlägen zu. Der andere Spieler legt seinen Ball einfach zurück. Ich frage mich nur, wenn derjenige nicht den Ball sondern die Hand trifft, dann wäre das eigentlich straflos und der Ball bleibt dort liegen ? Ich gehe jetzt mal davon aus der es keine Absicht war, maximal fahrlässig ?

2 Tage her

Golf Rules

Und noch eine Frage, die uns erreichte:

"Mein Ball liegt im Vorgrün und ich will den Putten. In meiner Puttlinie ist die Sprinkleranlage bzw der Deckel. Ich argumentiere, dass dies ein künstliches, unbewegliches Hemmnis ist und meine Spiellinie stört, weswegen ich straflose Erleichterung in Anspruch nehmen möchte. Mein Mitbewerber argumentiert hingegen, dass ich einen anderen Schlag als den Putt spielen könne und daher straflose Erleichterung nicht möglich ist. Wer hat Recht?"

Der Sprinkler ist zwar ein unbewegliches Hemmnis, Erleichterung bekommt der Spieler aber nicht, wenn nur die Spiellinie und nicht Lage, Stand oder Raum des beabsichtigten Schwungs betroffen ist, es sei denn, es gibt bei Euch eine entsprechende Platzregel (zB MPR 8F5), da der Ball im Gelände liegt (vgl. R16.1b).
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Und noch eine Frage, die uns erreichte:

Mein Ball liegt im Vorgrün und ich will den Putten. In meiner Puttlinie ist die Sprinkleranlage bzw der Deckel. Ich argumentiere, dass dies ein künstliches, unbewegliches Hemmnis ist und meine Spiellinie stört, weswegen ich straflose Erleichterung in Anspruch nehmen möchte. Mein Mitbewerber argumentiert hingegen, dass ich einen anderen Schlag als den Putt spielen könne und daher straflose Erleichterung nicht möglich ist. Wer hat Recht?

Der Sprinkler ist zwar ein unbewegliches Hemmnis, Erleichterung bekommt der Spieler aber nicht, wenn nur die Spiellinie und nicht Lage, Stand oder Raum des beabsichtigten Schwungs betroffen ist, es sei denn, es gibt bei Euch eine entsprechende Platzregel (zB MPR 8F5), da der Ball im Gelände liegt (vgl. R16.1b).

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Zu schade. Danke, dass ihr das immer so fleissig aufgreift! Mike

Ausred verlass mi net

3 Tage her

Golf Rules

Wolfgang hatte eine Frage an uns:

"Ich spiele meinen Ball und hooke den links vor dem Grün über die rot gesteckte Penalty Area und sehe den Ball noch im Hügel verschwinden. Hinter dem Hügel verläuft der Weg, welcher die Ausgrenze der Bahn ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Ball weg ist, ist hoch, daher spiele ich regelkonform einen provisorischen, der das Grün findet. Ich suche meinen Ball und finde diesen auch, auf der Rückseite des kleinen Hügels. Um den Ball zu spielen, müsste ich den auf Bauchnabelhöhe spielen, da im Hang, und das ganze über einen 20 Meter hohen Baum mit 30 Metern zur Fahne.

Kann ich den Ball als unspielbar erklären und mit dem provisorischen weiterspielen, da dieser ja exakt von der Stelle gespielt wurde, von der auch der erste Ball gespielt worden ist?"

Nein, das geht nicht. Der provisorische Ball wurde gespielt um die Situation abzudecken, dass der ursprüngliche Ball verloren oder im Aus ist. Da der ursprüngliche Ball gefunden wurde steht man jetzt vor einer neuen Situation, mit neuen Möglichkeiten (spielen wie er liegt, unspielbarer Ball). Diese neue Situation kann nicht mit dem provisorischen Ball gelöst werden; hier muss dann ggf. der Weg zurück angetreten werden, wenn die anderen Erleichterung- oder Spielmöglichkeiten durch den Spieler nicht gewählt werden.
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Wolfgang hatte eine Frage an uns:

Ich spiele meinen Ball und hooke den links vor dem Grün über die rot gesteckte Penalty Area und sehe den Ball noch im Hügel verschwinden. Hinter dem Hügel verläuft der Weg, welcher die Ausgrenze der Bahn ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Ball weg ist, ist hoch, daher spiele ich regelkonform einen provisorischen, der das Grün findet. Ich suche meinen Ball und finde diesen auch, auf der Rückseite des kleinen Hügels. Um den Ball zu spielen, müsste ich den auf Bauchnabelhöhe spielen, da im Hang, und das ganze über einen 20 Meter hohen Baum mit 30 Metern zur Fahne.

Kann ich den Ball als unspielbar erklären und mit dem provisorischen weiterspielen, da dieser ja exakt von der Stelle gespielt wurde, von der auch der erste Ball gespielt worden ist?

Nein, das geht nicht. Der provisorische Ball wurde gespielt um die Situation abzudecken, dass der ursprüngliche Ball verloren oder im Aus ist. Da der ursprüngliche Ball gefunden wurde steht man jetzt vor einer neuen Situation, mit neuen Möglichkeiten (spielen wie er liegt, unspielbarer Ball). Diese neue Situation kann nicht mit dem provisorischen Ball gelöst werden; hier muss dann ggf. der Weg zurück angetreten werden, wenn die anderen Erleichterung- oder Spielmöglichkeiten durch den Spieler nicht gewählt werden.

4 Tage her

Golf Rules

Zu einem Beitrag der letzten Tage erreichte uns von unserem Leser Bernd folgende Rückmeldung zur Anmerkung "... in einem vorgabenwirksamen Spiel ...":

<<< Macht doch bitte mal "...bei Gelegenheit..." darauf aufmerksam, dass - theoretisch - die Hälfte aller Turniere nicht vorgabenwirksam sind: die Lochspiele und von den Zählspielen sind fast alle Partnerspiele nicht vorgabenwirksam.>>>

Dem kommen wir natürlich gerne nach. Denn Bernd hat wirklich sehr genau gelesen, indem er uns auf diese missverständliche Formulierung aufmerksam gemacht hat. Denn häufig verwenden wir diesen Ausdruck als Synonym für "regelkonform in einem Wettspiel spielen". Dieses ist natürlich nur ein Teil der Wahrheit, denn Golfregeln zählen ja nicht nur in vorgabewirksamen Wettspielen sondern immer dann, wenn sich mehrere Spieler in einem Turnier im Wettstreit miteinander befinden.

Letztendlich bedeutet dieses - und diese Diskussion hatten wir ja auch schon wiederholt - das in Privatrunden beliebiger Umgang mit den Golfregeln möglich ist. Jeder soll / kann hier so spielen, wie es ihm / ihr gefällt. Im Wettspiel hingegen ist es ein Gebot der Fairness gegenüber den anderen Teilnehmern, dass die Golfregeln akzeptiert und berücksichtigt werden.

Insbesondere Im Zählspiel spielen dabei mehrere Spieler in unterschiedlichen Spielgruppen gegeneinander. Und hier ist es für die Vergleichbarkeit der Ergebnisse unausweichlich, dass der erste Spieler untern den selben Bedingungen die Runde spielt und beendet wie der letzten Spieler des Teilnehmerfeldes.

Anders im Lochspiel - hier befinden sich in der Regel zwei Spieler oder zwei Parteien gegeneinander im direkten Vergleich und es werden Löcher geteilt oder gewonnen. Deswegen ist es auch in dieser Spielform für eine Spieler möglich auf einen Regelverstoß / Strafe zu reagieren oder dieses nicht zu beachten (R3.2d(4)). Verboten bleibt allerdings auch in dieser Wettspielform, dass durch absichtliche Übereinkunft Regelverstöße / Strafen außer acht gelassen werden. (tk)
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Zu einem Beitrag der letzten Tage erreichte uns von unserem Leser Bernd folgende Rückmeldung zur Anmerkung ... in einem vorgabenwirksamen Spiel ...:

>

Dem kommen wir natürlich gerne nach. Denn Bernd hat wirklich sehr genau gelesen, indem er uns auf diese missverständliche Formulierung aufmerksam gemacht hat. Denn häufig verwenden wir diesen Ausdruck als Synonym für regelkonform in einem Wettspiel spielen. Dieses ist natürlich nur ein Teil der Wahrheit, denn Golfregeln zählen ja nicht nur in vorgabewirksamen Wettspielen sondern immer dann, wenn sich mehrere Spieler in einem Turnier im Wettstreit miteinander befinden. 

Letztendlich bedeutet dieses - und diese Diskussion hatten wir ja auch schon wiederholt - das in Privatrunden beliebiger Umgang mit den Golfregeln möglich ist. Jeder soll / kann hier so spielen, wie es ihm / ihr gefällt. Im Wettspiel hingegen ist es ein Gebot der Fairness gegenüber den anderen Teilnehmern, dass die Golfregeln akzeptiert und berücksichtigt werden.

Insbesondere Im Zählspiel spielen dabei mehrere Spieler in unterschiedlichen Spielgruppen gegeneinander. Und hier ist es für die Vergleichbarkeit der Ergebnisse unausweichlich, dass der erste Spieler untern den selben Bedingungen die Runde spielt und beendet wie der letzten Spieler des Teilnehmerfeldes.

Anders im Lochspiel - hier befinden sich in der Regel zwei Spieler oder zwei Parteien gegeneinander im direkten Vergleich und es werden Löcher geteilt oder gewonnen. Deswegen ist es auch in dieser Spielform für eine Spieler möglich auf einen Regelverstoß / Strafe zu reagieren oder dieses nicht zu beachten (R3.2d(4)). Verboten bleibt allerdings auch in dieser Wettspielform, dass durch absichtliche Übereinkunft Regelverstöße / Strafen außer acht gelassen werden. (tk)

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Bei der Definition von "vorgabenwirksam" macht "regelkonform" nur einen Teil aus. Nach dem neuen, noch nicht gültigen WHS können auch Runden oder Spielformen zur Berechnung herangezogen werden, wo jeder Spieler einen Ball spielt. Damit könnte auch Lochspiel oder 4-Ball-Best-Ball gelten. Die lokalen Verbände können die Spielformen aber auch einschränken, was EGA und Congu machen werden, d. h. es wird vorerst bei Einzel-Zählspielen bleiben und EDS-Runden müssen angemeldet sein. Für die EGA ändert sich bis auf die Berechnungsmethode nicht viel. England muss auf USGA course rating umstellen, und z. B. die zwei Zusatzschläge für Auswärtsplätze entfallen.

Die Leute wollen einfach nur Golf spielen...🙈😁

5 Tage her

Golf Rules

Vor ein paar Tagen hatten wir den gebrochenen Schläger, Regel R4.1 und die Frage, was man damit auf der Runde noch machen darf. Daraus ergab sich die Frage, was eigentlich mit dem Ball passiert, wenn der Schläger beim Schlag bricht.

Das kommt - wie so oft - darauf an. Hier hilft uns die Definition "Schlag" weiter, genauer die Interpretation Schlag/1:

"Schlag/1 – Feststellen, ob ein Schlag gemacht wurde

Beginnt ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht, den Ball zu schlagen, zählt seine Handlung als Schlag, wenn

(...)
• der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, gleich ob der Ball mit dem Schaft getroffen wird oder nicht.

• der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, während der Schlägerkopf herabfällt und den Ball trifft.

In den folgenden Fällen zählen die Handlungen des Spielers nicht als ein Schlag:

• Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler hält den Abschwung kurz vor dem Ball an, aber der Schlägerkopf fällt herab, trifft den Ball und bewegt ihn.

• Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler vervollständigt den Abschwung mit dem Schaft, trifft aber den Ball nicht.
(...)"

Abhängig davon, ob ein Schlag gemacht wurde ist dann das weitere vorgehen, denn dadurch wird entschieden, was mit dem Ball zu geschehen hat. Wurde ein Schlag gemacht, zählt dieser und der Ball ist - vorbehaltlich eines möglichen Erleichterungsverfahrens - zu spielen wie er liegt.

Wurde kein Schlag gemacht, der Ball aber bewegt, ist nach R9.4 zu verfahren.

Und, habt Ihr es schon einmal geschafft, einen Schlag nach Beginn des Schwungs abzubrechen?
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Vor ein paar Tagen hatten wir den gebrochenen Schläger, Regel R4.1 und die Frage, was man damit auf der Runde noch machen darf. Daraus ergab sich die Frage, was eigentlich mit dem Ball passiert, wenn der Schläger beim Schlag bricht.

Das kommt - wie so oft - darauf an. Hier hilft uns die Definition Schlag weiter, genauer die Interpretation Schlag/1:

Schlag/1 – Feststellen, ob ein Schlag gemacht wurde

Beginnt ein Spieler den Abschwung mit einem Schläger in der Absicht, den Ball zu schlagen, zählt seine Handlung als Schlag, wenn

(...)
• der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, gleich ob der Ball mit dem Schaft getroffen wird oder nicht.

• der Schlägerkopf sich beim Abschwung vom Schaft löst und der Spieler den Abschwung mit dem Schaft alleine fortsetzt, während der Schlägerkopf herabfällt und den Ball trifft.

In den folgenden Fällen zählen die Handlungen des Spielers nicht als ein Schlag:

• Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler hält den Abschwung kurz vor dem Ball an, aber der Schlägerkopf fällt herab, trifft den Ball und bewegt ihn.

• Beim Abschwung löst sich der Schlägerkopf eines Spielers vom Schaft. Der Spieler vervollständigt den Abschwung mit dem Schaft, trifft aber den Ball nicht.
 (...)

Abhängig davon, ob ein Schlag gemacht wurde ist dann das weitere vorgehen, denn dadurch wird entschieden, was mit dem Ball zu geschehen hat. Wurde ein Schlag gemacht, zählt dieser und der Ball ist - vorbehaltlich eines möglichen Erleichterungsverfahrens - zu spielen wie er liegt.

Wurde kein Schlag gemacht, der Ball aber bewegt, ist nach R9.4 zu verfahren.

Und, habt Ihr es schon einmal geschafft, einen Schlag nach Beginn des Schwungs abzubrechen?

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ich sehe irgendwie, bis auf die Satzstellung, inhaltlich keinen Unterschied zwischen dem allerersten und allerletzten Punkt... dennoch soll das eine ein Schlag sein, das andere aber nicht. Helft mir weiter, bitte.

Ja, habe lange üben müssen, kann aber inzwischen einen Schlag abbrechen, wenn ich z.B. durch ein "Fore" abgelenkt werde.

6 Tage her

Golf Rules

Zwei Fragen auf einmal hatte Michael an uns -

"Moin Torben, mal wieder zwei kurze Regelfragen: 1. Gibt es die Möglichkeit einer Platzregel, die außerhalb vorgabenwirksamer Spiele das Reinigen des Balles auch im Gelände erlaubt? 2. Regenschirm/Trolley fallen bei Sturm auf den Ball. Wie muss sich der Spieler verhalten, wenn sich der Ball bewegt hat und gibt es dafür Strafschläge? Ist auf dem Fairway passiert, es wird mit Besserlegen gespielt. LG und ein erfolgreiches und gesundes 2020, Micha"

Also: Ja, es gibt eine Möglichkeit, das Reinigen des Balls zu gestatten, Musterplatzregel MPR 8. E-2:

„Liegt der Ball des Spielers in [Bereich angeben, zum Beispiel das Gelände auf Loch 6, auf dem auf Fairwayhöhe oder niedriger geschnittenen Gelände, usw .], darf der Ball aufgenommen, gereinigt und straflos zurückgelegt werden. Der Spieler muss die Stelle markieren, bevor er seinen Ball aufnimmt (siehe Regel 14 .1) und der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (siehe Regel 14.2).
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“

Zur zweiten Frage:

Hat sich der ruhende Ball eines Spielers bewegt ist zunächst zu entscheiden, was die Bewegung verursacht hat (R9.2b). Hier hat zwar die Ausrüstung des Spielers den Ball getroffen, VERURSACHT hat das ganze aber der Sturm, sprich Naturkräfte und es ist sodann wie in R9.3 beschrieben vorzugehen:

"Wenn Naturkräfte (wie Wind oder Wasser) verursachen, dass sich der ruhende Ball des Spielers bewegt,

· ist dies straflos und

· der Ball muss von der neuen Stelle gespielt werden.

Ausnahme – Auf dem Grün muss der Ball zurückgelegt werden, wenn er sich bewegt, nachdem er bereits aufgenommen und zurückgelegt worden war (siehe Regel 13.1d): Bewegt sich der Ball des Spielers auf dem Grün, nachdem der Spieler den Ball bereits aufgenommen und an die Stelle zurückgelegt hatte, von der er bewegt wurde,

· muss der Ball an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2.

· Dies gilt unabhängig davon, wodurch die Bewegung verursacht wurde (einschließlich Naturkräfte).

Strafe für das Spielen eines fälschlich neu eingesetzten Balls oder für Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen Regel 9.3: Grundstrafe nach Regel 6.3b oder 14.7a.

Ergeben sich mehrfache Regelverstöße durch eine einzelne Handlung oder miteinander verbundene Handlungen, siehe Regel 1.3c(4)."
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Zwei Fragen auf einmal hatte Michael an uns - 

Moin Torben, mal wieder zwei kurze Regelfragen: 1. Gibt es die Möglichkeit einer Platzregel, die außerhalb vorgabenwirksamer Spiele das Reinigen des Balles auch im Gelände erlaubt? 2. Regenschirm/Trolley fallen bei Sturm auf den Ball. Wie muss sich der Spieler verhalten, wenn sich der Ball bewegt hat und gibt es dafür Strafschläge? Ist auf dem Fairway passiert, es wird mit Besserlegen gespielt. LG und ein erfolgreiches und gesundes 2020, Micha

Also: Ja, es gibt eine Möglichkeit, das Reinigen des Balls zu gestatten, Musterplatzregel MPR 8. E-2:

„Liegt der Ball des Spielers in [Bereich angeben, zum Beispiel das Gelände auf Loch 6, auf dem auf Fairwayhöhe oder niedriger geschnittenen Gelände, usw .], darf der Ball aufgenommen, gereinigt und straflos zurückgelegt werden. Der Spieler muss die Stelle markieren, bevor er seinen Ball aufnimmt (siehe Regel 14 .1) und der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (siehe Regel 14.2).
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“

Zur zweiten Frage:

Hat sich der ruhende Ball eines Spielers bewegt ist zunächst zu entscheiden, was die Bewegung verursacht hat (R9.2b). Hier hat zwar die Ausrüstung des Spielers den Ball getroffen, VERURSACHT hat das ganze aber der Sturm, sprich Naturkräfte und es ist sodann wie in R9.3 beschrieben vorzugehen:

Wenn Naturkräfte (wie Wind oder Wasser) verursachen, dass sich der ruhende Ball des Spielers bewegt,

·       ist dies straflos und

·       der Ball muss von der neuen Stelle gespielt werden.

Ausnahme – Auf dem Grün muss der Ball zurückgelegt werden, wenn er sich bewegt, nachdem er bereits aufgenommen und zurückgelegt worden war (siehe Regel 13.1d): Bewegt sich der Ball des Spielers auf dem Grün, nachdem der Spieler den Ball bereits aufgenommen und an die Stelle zurückgelegt hatte, von der er bewegt wurde,

·       muss der Ball an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2.

·       Dies gilt unabhängig davon, wodurch die Bewegung verursacht wurde (einschließlich Naturkräfte).

Strafe für das Spielen eines fälschlich neu eingesetzten Balls oder für Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen Regel 9.3: Grundstrafe nach Regel 6.3b oder 14.7a.

Ergeben sich mehrfache Regelverstöße durch eine einzelne Handlung oder miteinander verbundene Handlungen, siehe Regel 1.3c(4).

1 Woche her

Golf Rules

"Das sind dann jetzt zwei Strafschläge, Du hast meinen Ball getroffen!"

So oder so ähnlich hat es sicher jeder schon gehört, wenn er einen Ball in ein besetztes Loch spielt - viele Spieler trauen sich das nicht, nicht nur, weil dann weniger Platz für den eigenen Ball bleibt. Aber: Ist das so?

Nach R13.2 ist es ja seit dem 01.01.2019 erlaubt, den Flaggenstock beim Putt vom Grün im Loch zu belassen. Nicht erlaubt ist nach wie vor, einen anderen Ball auf dem Grün zu treffen, wenn der eigene Ball vom Grün gespielt wurde, R11.1a.

Also, darf man den Ball ins Loch putten, wenn das noch "besetzt" ist?

Ja, denn ein Ball der im Loch ist ist nicht (mehr) auf dem Grün, er ist aus dem Spiel. Von daher besteht für den Spieler zwar das Risiko, dass der eigene Ball nicht mehr ins Loch passt, wenn es belegt ist, allein, verboten ist es nicht, Strafschläge fallen keine an.

Hättet Ihr es gewusst?
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Ja

Ja! Aber das Risiko, das der Ball wieder aus dem Loch heraus springt, ist nur gegeben, wenn sich schon ein Ball im Loch befindet, und dann kostet es i.d.R. einen Schlag (Putt] mehr, da der Ball dann nicht eingelocht ist. Also ich lasse im Turnier den Ball immer herausnehmen! 😉

Müsste man Geschichtsforschung betreiben. Es war meines Wissens einmal strafbar, wurde aber mit einer Regeländerung irgendwo um 2007-2009 aufgehoben. War ein Streitfall beim Abschlussturnier eines Kindercamps. Die zwei besten Mädchen haben in einer Spielgruppe gegen die zwei besten Jungen gespielt. Am vorletzten Loch haben die Mädchen auf den bereits eingelochten Ball der Jungen draufgeputtet. Die Jungen haben reklamiert. Der Pro als Spielleiter wollte den Jungen recht geben, hatte aber die Regeländerung nicht mitbekommen.

1 Woche her

Golf Rules

Das Entfernen von losen hinderlichen Naturstoffen ist in R15.1a "Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs" verankert. Ein Spieler darf einen losen hinderlichen Naturstoff überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernen und er darf dies auf jede Weise tun (zum Beispiel mit der Hand, dem Fuß, einem Schläger oder anderer Ausrüstung).

Es gibt allerdings zwei Ausnahmen:
- lose hinderliche Naturstoffe dürfen nicht von der Stelle entfernt werden, an die der Ball zurückgelegt werden muss, wenn diese voraussichtlich eine Bewegung des Balls verursacht hätten, wenn sie entfernt worden wären
- es gibt Einschränkungen, lose hinderliche Naturstoffe mit der Absicht zu entfernen, einen sich bewegenden Ball zu beeinflussen

Ansonsten gilt: bewegt sich ein Ball beim Entfernen des losen hinderlichen Naturstoffes durch einen Spieler, so muss der Ball an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden. Lag der bewegte Ball dabei außerhalb des Grüns oder des Abschlags, als er bewegt wurde, zieht sich der Spieler einen Strafschlag nach Regel 9.4b zu, außer es gilt Regel 7.4 (Ball straflos während der Suche bewegt) oder eine andere Ausnahme zu Regel 9.4b (Spieler darf Ball aufnehmen oder bewegen, Ball versehentlich bewegt, bevor der Ball gefunden wird, Ball versehentlich auf dem Grün bewegt oder Ball versehentlich bei der Anwendung einer Regel außerhalb des Grüns bewegt). (tk)
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Das Entfernen von losen hinderlichen Naturstoffen ist in R15.1a Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs verankert. Ein Spieler darf einen losen hinderlichen Naturstoff überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernen und er darf dies auf jede Weise tun (zum Beispiel mit der Hand, dem Fuß, einem Schläger oder anderer Ausrüstung).

Es gibt allerdings zwei Ausnahmen: 
- lose hinderliche Naturstoffe dürfen nicht von der Stelle entfernt werden, an die der Ball zurückgelegt werden muss, wenn diese voraussichtlich eine Bewegung des Balls verursacht hätten, wenn sie entfernt worden wären
- es gibt Einschränkungen, lose hinderliche Naturstoffe mit der Absicht zu entfernen, einen sich bewegenden Ball zu beeinflussen

Ansonsten gilt: bewegt sich ein Ball beim Entfernen des losen hinderlichen Naturstoffes durch einen Spieler, so muss der Ball an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden. Lag der bewegte Ball dabei außerhalb des Grüns oder des Abschlags, als er bewegt wurde, zieht sich der Spieler einen Strafschlag nach Regel 9.4b zu, außer es gilt Regel 7.4 (Ball straflos während der Suche bewegt) oder eine andere Ausnahme zu Regel 9.4b (Spieler darf Ball aufnehmen oder bewegen, Ball versehentlich bewegt, bevor der Ball gefunden wird, Ball versehentlich auf dem Grün bewegt oder Ball versehentlich bei der Anwendung einer Regel außerhalb des Grüns bewegt). (tk)

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Hoffentlich fällt diese Regel auch bald😌

Nicht erlaubt ist also wohl die folgende kreative Abwandlung: Mit den Fingern der einen Hand Ball etwas „fixieren“, so dass er sich nicht bewegen kann, und mit den Fingern der anderen Hand dann das Blatt oder den Ast unter dem Ball wegziehen 😅

Das ist doch dann das allseits bekannte „Mikado-Spiel“ Köstlich zuzuschauen (nicht!), wie dabei die Regeln gebogen oder ignoriert werden. Just my two Pence🏌️‍♂️

1 Woche her

Golf Rules

Und nun - was passiert, wenn einer der vorherigen Mitspieler, Greenkeeper oder vielleicht ein Passant einen Pfosten entfernt und diesen nicht wieder zurückgesteckt hat? Ein spannendes Thema, wie auch die interne Diskussion mit anderen Referees zeigt...

Aus Sicht des Spielers würde ich (Thomas) wie folgt vorgehen: da es so gut wie sicher ist, dass der Auspfahl durch einen "äußeren Einfluss" entfernt und nicht wieder zurückgesteckt wurde, kann ich mir nicht sicher sein, ob meine Balllage im Gelände oder im Aus ist. Aus diesem Grund würde ich einen zweiten Ball nach R20.1c(3) spielen und um Regelentscheidugng durch die Spielleitung bitten. Zuerst würde ich den ursprünglichen Ball schlagen (der im Zweifel zählen soll) und dann einen zweiten Ball vom Tee spielen, da sich der ursprüngliche Ball ja im Aus befinden könnte.

Und damit kommen wir zur Sicht der Spielleitung, die sich anschließend mit dem Fall beschäftigen muss. Zunächst einmal sollte versucht werden die ursprüngliche Stelle des Auspfahls zu lokalisieren. Ist dieses möglich, so kann die ursprüngliche Ausgrenze wiederhergestellt werden und die Lage des Balls im Gelände oder Aus exakt bestimmt werden. Andernfalls müsste die Ausgrenze wiederhergestellt werden. Man könnte hierfür die direkte Linie zwischen den verbleibenden Pfosten oder sich aber an der noch existierenden Auslinie entlang der Baumreihe auf der rechten Seiten orientieren. Dabei sollte auch Rücksprache mit den Referee-Kollegen gehalten werden und ortskundige Spieler befragt werden, um größtmögliche Sicherheit zu haben, wie denn die ursprüngliche Ausgrenze gesteckt gewesen sein könnte. Dabei sollte aus Prinzip der Fairness im Sinne des Spielers nach R20.3 "Nicht von den Regeln erfasste Fälle" entschieden werden, da dieser ja nur "Leidtragender" der existierende Situation ist.

Zum Auspfosten noch eine Anmerkung: da dieser nach der Definition "Ausmarkierung" weder ein Hemmnis ist (es gibt keine straflose Erleichterung) und zudem noch als "unbeweglich" definiert ist, darf dieser nicht durch einen Spieler bewegt oder entfernt werden. Neben der oben beschriebenen Regelentscheidung sollte die Spielleitung in diesem Fall bei den vorausspielenden Spielgruppen nachfragen, ob der Pfosten ggf. schon vor dem Wettspiel gezogen wurde oder ob ein Spieler aus dem Wettspiel dafür die Verantwortung trägt... (tk)
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Und nun - was passiert, wenn einer der vorherigen Mitspieler, Greenkeeper oder vielleicht ein Passant einen Pfosten entfernt und diesen nicht wieder zurückgesteckt hat? Ein spannendes Thema, wie auch die interne Diskussion mit anderen Referees zeigt...

Aus Sicht des Spielers würde ich (Thomas) wie folgt vorgehen: da es so gut wie sicher ist, dass der Auspfahl durch einen äußeren Einfluss entfernt und nicht wieder zurückgesteckt wurde, kann ich mir nicht sicher sein, ob meine Balllage im Gelände oder im Aus ist. Aus diesem Grund würde ich einen zweiten Ball nach R20.1c(3) spielen und um Regelentscheidugng durch die Spielleitung bitten. Zuerst würde ich den ursprünglichen Ball schlagen (der im Zweifel zählen soll) und dann einen zweiten Ball vom Tee spielen, da sich der ursprüngliche Ball ja im Aus befinden könnte.

Und damit kommen wir zur Sicht der Spielleitung, die sich anschließend mit dem Fall beschäftigen muss. Zunächst einmal sollte versucht werden die ursprüngliche Stelle des Auspfahls zu lokalisieren. Ist dieses möglich, so kann die ursprüngliche Ausgrenze wiederhergestellt werden und die Lage des Balls im Gelände oder Aus exakt bestimmt werden. Andernfalls müsste die Ausgrenze wiederhergestellt werden. Man könnte hierfür die direkte Linie zwischen den verbleibenden Pfosten oder sich aber an der noch existierenden Auslinie entlang der Baumreihe auf der rechten Seiten orientieren. Dabei sollte auch Rücksprache mit den Referee-Kollegen gehalten werden und ortskundige Spieler befragt werden, um größtmögliche Sicherheit zu haben, wie denn die ursprüngliche Ausgrenze gesteckt gewesen sein könnte. Dabei sollte aus Prinzip der Fairness im Sinne des Spielers nach R20.3 Nicht von den Regeln erfasste Fälle entschieden werden, da dieser ja nur Leidtragender der existierende Situation ist.

Zum Auspfosten noch eine Anmerkung: da dieser nach der Definition Ausmarkierung weder ein Hemmnis ist (es gibt keine straflose Erleichterung) und zudem noch als unbeweglich definiert ist, darf dieser nicht durch einen Spieler bewegt oder entfernt werden. Neben der oben beschriebenen Regelentscheidung sollte die Spielleitung in diesem Fall bei den vorausspielenden Spielgruppen nachfragen, ob der Pfosten ggf. schon vor dem Wettspiel gezogen wurde oder ob ein Spieler aus dem Wettspiel dafür die Verantwortung trägt... (tk)

1 Woche her

Golf Rules

Es gibt Tage, da ist man der Hund - und es gibt Tage, da ist man der Baum.

Für den Mitspieler im hier verlinkten Video ist wohl Waldwoche. Nicht nur der Nutshot durch seinen Begleiter, nein, er hat sich auch noch zwei Strafschläge zugezogen:

Die erteilte Beratung ("Just Chip out, you can't get through there...") führt neben der Verletzung dazu, dass die Grundstrafe wegen eines Verstoßes gegen R10.2a anfällt...
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Video image

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Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort. 😂

2 Wochen her

Golf Rules

Zugegeben, dass sich ein Schlägerkopf vom Schaft löst passiert öfter im Sommer, wenn die Schläger bei hohen Temperaturen im Auto lagerten und sich der Kleber gelöst hat, aber: Was dann?

Hier hilft R4.1a weiter:

Wird ein zugelassener Schläger auf der Runde oder während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a beschädigt, darf der Spieler diesen normalerweise nicht durch einen anderen Schläger ersetzen.

Aber: Unabhängig von der Art oder Ursache seiner Beschädigung gilt der Schläger für die verbleibende Runde weiterhin als regelkonform (Aber: Dies gilt nicht während eines Stechens im Zählspiel, da dies eine neue Runde ist).

Der Spieler darf für den Rest der Runde

· weiterhin mit dem beschädigten Schläger spielen oder

· den Schläger instand setzen lassen, indem er ihn soweit wie möglich in den Zustand zurückversetzt, den der Schläger vor der Beschädigung auf der Runde oder während der Unterbrechung des Spiels hatte. Für die Instandsetzung müssen der ursprüngliche Griff, Schaft und Schlägerkopf verwendet werden. Aber: Der Spieler darf dabei nicht

- das Spiel unangemessen verzögern (siehe Regel 5.6a) oder

- eine Beschädigung beheben, die schon vor der Runde vorhanden war.

„Beschädigung während der Runde“ bedeutet, dass die Spieleigenschaft eines Schlägers aufgrund eines Vorgangs während der Runde verändert wurde (einschließlich während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a), sei es durch

· den Spieler (indem er einen Schlag oder Übungsschwung mit dem Schläger macht, den Schläger aus einem Golfbag herausnimmt oder hineinsteckt, den Schläger fallenlässt, sich auf ihn stützt, wirft oder missbräuchlich verwendet) oder

· durch eine andere Person, äußeren Einfluss oder Naturkräfte.

Aber: Ein Schläger gilt nicht als „während der Runde beschädigt“, wenn seine Spieleigenschaften vom Spieler absichtlich verändert werden (während der Runde, gemäß Regel 4.1a(3)).
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Zugegeben, dass sich ein Schlägerkopf vom Schaft löst passiert öfter im Sommer, wenn die Schläger bei hohen Temperaturen im Auto lagerten und sich der Kleber gelöst hat, aber: Was dann?

Hier hilft R4.1a weiter: 

Wird ein zugelassener Schläger auf der Runde oder während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a beschädigt, darf der Spieler diesen normalerweise nicht durch einen anderen Schläger ersetzen.

Aber: Unabhängig von der Art oder Ursache seiner Beschädigung gilt der Schläger für die verbleibende Runde weiterhin als regelkonform (Aber: Dies gilt nicht während eines Stechens im Zählspiel, da dies eine neue Runde ist).

Der Spieler darf für den Rest der Runde

· weiterhin mit dem beschädigten Schläger spielen oder

· den Schläger instand setzen lassen, indem er ihn soweit wie möglich in den Zustand zurückversetzt, den der Schläger vor der Beschädigung auf der Runde oder während der Unterbrechung des Spiels hatte. Für die Instandsetzung müssen der ursprüngliche Griff, Schaft und Schlägerkopf verwendet werden. Aber: Der Spieler darf dabei nicht

- das Spiel unangemessen verzögern (siehe Regel 5.6a) oder

- eine Beschädigung beheben, die schon vor der Runde vorhanden war.

„Beschädigung während der Runde“ bedeutet, dass die Spieleigenschaft eines Schlägers aufgrund eines Vorgangs während der Runde verändert wurde (einschließlich während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a), sei es durch

· den Spieler (indem er einen Schlag oder Übungsschwung mit dem Schläger macht, den Schläger aus einem Golfbag herausnimmt oder hineinsteckt, den Schläger fallenlässt, sich auf ihn stützt, wirft oder missbräuchlich verwendet) oder

· durch eine andere Person, äußeren Einfluss oder Naturkräfte.

Aber: Ein Schläger gilt nicht als „während der Runde beschädigt“, wenn seine Spieleigenschaften vom Spieler absichtlich verändert werden (während der Runde, gemäß Regel 4.1a(3)).

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Muss der Schlag (mal angenommen, der Kopf hat sich dabei gelöst) wiederholt werden?

2 Wochen her

Golf Rules

Und da sage einer, dass die Leute nicht erfinderisch wären. Die Regeländerung von 2019, dass der Flaggenstock beim Putten im Loch bleiben darf, führt zu einem neuen Problem: wie bekommt man den Ball dann mit möglichst geringem Aufwand wieder aus dem Loch? Traditionelles Bücken und diesen eigenhändig mit den Finger aufzunehmen scheint nicht innovativ genug zu sein... 😉

Neben dem gestrigen Video gibt es noch eine weitere interessante Idee, welches in den Sozialen Medien kursiert. Und auch uns wurde ein Video von dem sogenannten "Ball-Lifter" mit der Frage zugespielt, ob dieses Konstrukt denn regelkonform wäre. Bei dem "Lifter" handelt es sich hierbei um eine Art Über-Konstruktion um den Flaggenstock, welche über diesen gestülpt wird. Mit Hilfe des "Lifter" kann der Ball dann auf einem Skistockähnlichen Teller aus dem Loch heraufgezogen werden.

Zu Regelkonformität können und möchten wir an dieser Stelle aber keine Einschätzung eingehen, da wir dieses Konstrukt nur auf Bildern oder in dem Video gesehen haben. Letztendlich bleibt es dabei, dass die in den Ausrüstungsregeln definierten Anforderungen an den Flaggenstock einzuhalten sind. U.a. muss der "Teller" sich mindestens 3 Inch unter der Grünoberfläche befinden, der konstante Durchmesser des Flaggenstocks darf nicht 0,75 Inch (19 mm) zwischen den 3 Inch unter und 3 Inch oberhalb der Grünoberfläche überschreiten und Befestigungen in diesem Bereich sind nicht zulässig sowie der Gegenstand darf bei einem Aufprall nicht stoßdämpfend wirken oder stoßdämpfende Eigenschaften haben.

Insofern möchten wir die Frage an Euch weitergeben - wer von Euch hat so eine Ballrausholhilfe schon mal gesehen und wie ist Eure Einschätzung? (tk)

(Werbung, da Produktabbildung)
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Und da sage einer, dass die Leute nicht erfinderisch wären. Die Regeländerung von 2019, dass der Flaggenstock beim Putten im Loch bleiben darf, führt zu einem neuen Problem: wie bekommt man den Ball dann mit möglichst geringem Aufwand wieder aus dem Loch? Traditionelles Bücken und diesen eigenhändig mit den Finger aufzunehmen scheint nicht innovativ genug zu sein... 😉

Neben dem gestrigen Video gibt es noch eine weitere interessante Idee, welches in den Sozialen Medien kursiert. Und auch uns wurde ein Video von dem sogenannten Ball-Lifter mit der Frage zugespielt, ob dieses Konstrukt denn regelkonform wäre. Bei dem Lifter handelt es sich hierbei um eine Art Über-Konstruktion um den Flaggenstock, welche über diesen gestülpt wird. Mit Hilfe des Lifter kann der Ball dann auf einem Skistockähnlichen Teller aus dem Loch heraufgezogen werden.

Zu Regelkonformität können und möchten wir an dieser Stelle aber keine Einschätzung eingehen, da wir dieses Konstrukt nur auf Bildern oder in dem Video gesehen haben. Letztendlich bleibt es dabei, dass die in den Ausrüstungsregeln definierten Anforderungen an den Flaggenstock einzuhalten sind. U.a. muss der Teller sich mindestens 3 Inch unter der Grünoberfläche befinden, der konstante Durchmesser des Flaggenstocks darf nicht 0,75 Inch (19 mm) zwischen den 3 Inch unter und 3 Inch oberhalb der Grünoberfläche überschreiten und Befestigungen in diesem Bereich sind nicht zulässig sowie der Gegenstand darf bei einem Aufprall nicht stoßdämpfend wirken oder stoßdämpfende Eigenschaften haben.

Insofern möchten wir die Frage an Euch weitergeben - wer von Euch hat so eine Ballrausholhilfe schon mal gesehen und wie ist Eure Einschätzung? (tk)

(Werbung, da Produktabbildung)

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Wenn der Flaggenstockdurchmesser zum Lochrand nicht kleiner wird müsste es machbar sein so etwas einzusetzen. Aber sportliche Betätigung kann nie schaden für den Körper. 😏🤔

Für die Lochkantenschonung ist es eine deutliche Verbesserung, da das Herauswuzeln des Balles, egal mit wie vielen Fingern, zwischen Stange und Erde die Lochkante meistens beschädigt. Reisst jemand aber an der Stange an, damit der Ball herausspringt, dann ist die Beschädigung der Lochkante noch schlimmer. Eine gute Alternative zu diesem Zusatzteil wäre es aber, in Zukunft den Lochdurchmesser um 2cm grösser zu stechen. Dann hätte der Ball neben der Stange mehr Platz und der Golfer mehr Spielspaß! 😬

Gesehen im GC Schloss Vornholz. Die Fahne wird dadurch über Tage nicht mehr rausgenommen, die Hebevorrichtung wird von oben ins Loch fallen gelassen. Dadurch wird die Spitze der Fahne zusammen mit Sand/Dreck unten im Cup immer mehr zusammengepresst. Resultat: 1. will man als Golfer die Fahne herausziehen, zieht man in 7 von 9 Fällen den kompletten Cup mit heraus und/oder wird der Cup durch das fallen lassen von oben immer tiefer ins Loch versenkt und/oder hat die Vorrichtung m. E. stoßdämpfende Eigenschaften. Das deutet schon das Scheppern beim Treffer an... Aber immerhin muss man mit dieser Vorrichtung noch weniger darüber nachdenken wie man den Platz auch für die nachfolgenden Golfer in einem gut spielbaren Zustand hinterlässt👍

Geht auch einfacher. Also für mich zumindest! Die Hand mit dem Handrücken nach oben und die Hand wie eine kleine Schaufel benutzen. 2 Finger links 2 Finger rechts von der Fahnenstange, dann kriegt man den Ball ganz leicht aus dem Loch! Probiert’s das mal aus! Lg vom GC Schwanhof

Golfclub An der Pinnau verwendet diese Vorrichtung ,meine Meinung nach ist es Regel konform,es ist praktisch und spart Zeit 🙂 👍

Schon gesehen hoch im Norden,war allerdings ein Eigenbau.Eine Scheibe unten am Flaggenstock(der original bleibt)die fest am Flaggenstock ist und bei gesteckter Fahne auf dem Topfboden aufliegt.Grund: Sturm und Wind im Norden ,was die Fahnenstöcke aus den Töpfen reisst und die Löcher ausnuddelt, was durch dieses verhindert wird.Fand das klasse! Das man den Ball damit sauber aus dem Loch heben kann ,ein schöner Nebeneffekt...

Ihr meint sicher am Artikelanfang „dass der FLAGGENSTOCK beim Putten im Loch stecken bleiben darf“?

Keine Ahnung. Aber lasst mal dieses „Werbung, da Produktabbildungen“. Das braucht es nicht und bringt auch nix. 🤷🏻‍♂️😁😉

Hab ich schon mal gesehen, an Skistöcken😉

Golfkontor vertreibt diese

Sinnvolle Sache, die Lochkanten werden es danken!

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2 Wochen her

Golf Rules

Wir haben ja schon erwähnt, dass die Clarification 01/2020 auch eine Änderung der Definition des Flaggenstocksin den Ausrüstungsregeln mit sich gebracht haben. Hinzugekommen ist der Passus, dass Ergänzungen nur angebracht werden dürfen, wenn diese sich mehr als 3 Inches (76,2 mm) unter der Grünoberfläche befinden.

Ergänzend zu gestrig beschriebenen Definition des Flaggenstocks in den Ausrüstungsregeln bedeutet dieses nun, dass der Bereich von 3 Inch über oder unter der Grünoberfläche somit "tabu" für zusätzliche Befestigungen an der Flaggenstock sind.

Das bedeutet auch, das sogenannte "Ballteller", mit denen die Bälle aus dem Loch gehoben werden können, erlaubt sind, sofern diese die in der Klarstellung und den Ausrüstungsregeln genannten Maße (Durchmesser des Flaggenstocks und Tiefe des Tellers im Loch) eingehalten werden. (tk)
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So sieht es auf dem Platz GC an der Pinnau aus 🙂

Leider wurden alle Kommentare gelöscht und sind nicht mehr abrufbar ,warum?

2 Wochen her

Golf Rules

Die Beschaffenheit und Restriktionen des Flaggenstock sind in den Ausrüstungsregeln beschrieben. Der Flaggenstock ist ein beweglicher Stab, der von der Spielleitung zur Verfügung gestellt wird, um in das Loch gesetzt den Spielern dessen Lage anzuzeigen. Der Flaggenstock schließt die Flagge und jegliches andere an ihm angebrachte Material oder Gegenstände mit ein.

Der Flaggenstock muss
- im Querschnitt kreisförmig sein, und
- im Bereich innerhalb von 3 Inches (76,2 mm) oberhalb der Grünoberfläche bis zum Boden des Lochs einen Durchmesser von maximal 0,75 Inches (19 mm) haben. Er darf an keiner Stelle einen Durchmesser von 2 Inches (50,8 mm) überschreiten. Ausnahmen können für Anzeiger der Lochposition in einer angemessenen Größe gemacht werden, die am Flaggenstock angebracht sind.

Der Flaggenstock darf nicht
- Bauteile enthalten, einschließlich Materialien, die Schläge absorbieren oder schlagabsorbierende Eigenschaften beim Auftreffen eines Balls haben, oder
- Bauteile oder Eigenschaften haben, die dazu entworfen wurden, die Bewegung des Balls unangemessen zu beeinflussen, oder
- Zubehörteile haben, die dazu entworfen worden sind, dem Spieler das Bestimmen der Windgeschwindigkeit zu ermöglichen.
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Die Beschaffenheit und Restriktionen des Flaggenstock sind in den Ausrüstungsregeln beschrieben. Der Flaggenstock ist ein beweglicher Stab, der von der Spielleitung zur Verfügung gestellt wird, um in das Loch gesetzt den Spielern dessen Lage anzuzeigen. Der Flaggenstock schließt die Flagge und jegliches andere an ihm angebrachte Material oder Gegenstände mit ein.

Der Flaggenstock muss
- im Querschnitt kreisförmig sein, und
- im Bereich innerhalb von 3 Inches (76,2 mm) oberhalb der Grünoberfläche bis zum Boden des Lochs einen Durchmesser von maximal 0,75 Inches (19 mm) haben. Er darf an keiner Stelle einen Durchmesser von 2 Inches (50,8 mm) überschreiten. Ausnahmen können für Anzeiger der Lochposition in einer angemessenen Größe gemacht werden, die am Flaggenstock angebracht sind.

Der Flaggenstock darf nicht
- Bauteile enthalten, einschließlich Materialien, die Schläge absorbieren oder schlagabsorbierende Eigenschaften beim Auftreffen eines Balls haben, oder
- Bauteile oder Eigenschaften haben, die dazu entworfen wurden, die Bewegung des Balls unangemessen zu beeinflussen, oder
- Zubehörteile haben, die dazu entworfen worden sind, dem Spieler das Bestimmen der Windgeschwindigkeit zu ermöglichen.

2 Wochen her

Golf Rules

Gestern hatten wir ja schon eine Frage zur Beratung, hierzu passt die heutige

Interpretation des Tages

ziemlich gut:

Was, wenn zB ein Zuschauer einen Spieler ungebeten "belehrt"?

"Interpretation I 10.2a/2
Spieler muss versuchen, fortwährende Beratung zu beenden, die freiwillig erteilt wird

Erhält ein Spieler Beratung von jemand anderem als seinen Caddie (zum Beispiel von einem Zuschauer), ohne diese erbeten zu haben, zieht er sich keine Strafe zu. Erhält dieser Spieler jedoch fortwährend Beratung von der gleichen Person, muss der Spieler versuchen, diese Person dazu zu bringen, das Erteilen der Beratung zu beenden. Tut dies der Spieler nicht, wird er behandelt, als hätte er um Beratung gebeten und zieht sich die Strafe nach Regel 10.2a zu.

In einem Mannschaftsturnier (Regel 24) gilt dies auch für einen Spieler, der Beratung von einem Mannschaftskapitän erhält, der nicht als Berater benannt wurde."
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Gestern hatten wir ja schon eine Frage zur Beratung, hierzu passt die heutige 

Interpretation des Tages

ziemlich gut:

Was, wenn zB ein Zuschauer einen Spieler ungebeten belehrt? 

Interpretation I 10.2a/2 
Spieler muss versuchen, fortwährende Beratung zu beenden, die freiwillig erteilt wird 

Erhält ein Spieler Beratung von jemand anderem als seinen Caddie (zum Beispiel von einem Zuschauer), ohne diese erbeten zu haben, zieht er sich keine Strafe zu. Erhält dieser Spieler jedoch fortwährend Beratung von der gleichen Person, muss der Spieler versuchen, diese Person dazu zu bringen, das Erteilen der Beratung zu beenden. Tut dies der Spieler nicht, wird er behandelt, als hätte er um Beratung gebeten und zieht sich die Strafe nach Regel 10.2a zu. 

In einem Mannschaftsturnier (Regel 24) gilt dies auch für einen Spieler, der Beratung von einem Mannschaftskapitän erhält, der nicht als Berater benannt wurde.

2 Wochen her

Golf Rules

4.000! Ihr seid großartig!

Heute ist es mal an uns Danke zu sagen für Eure Unterstützung. 4.000 Likes sind ein weiterer Meilenstein, der zeigt, dass neben Bildern von Golfplätzen, Schlägertests und Reiseberichten auch die Golfregeln interessant genug sind um Menschen zu begeistern. Danke!

Unser 4.000stes Like kam von Thomas Hans, dem wir hier gern ein kleines Geschenk zukommen lassen wollen, das Buch

"Golfregeln kompakt"

unseres Referee-Kollegen Yves aus der schönen Schweiz.

Und für alle anderen, die das kleine Helferlein möglicherweise auch haben möchten: Ihr könnt es hier bestellen:

expertgolf.shop/?sPartner=Golf-Rules%21 (Achtung, Werbung!)
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4.000! Ihr seid großartig! 

Heute ist es mal an uns Danke zu sagen für Eure Unterstützung. 4.000 Likes sind ein weiterer Meilenstein, der zeigt, dass neben Bildern von Golfplätzen, Schlägertests und Reiseberichten auch die Golfregeln interessant genug sind um Menschen zu begeistern. Danke!

Unser 4.000stes Like kam von Thomas Hans, dem wir hier gern ein kleines Geschenk zukommen lassen wollen, das Buch 

Golfregeln kompakt 

unseres Referee-Kollegen Yves aus der schönen Schweiz.

Und für alle anderen, die das kleine Helferlein möglicherweise auch haben möchten: Ihr könnt es hier bestellen:

https://expertgolf.shop/?sPartner=Golf-Rules%21 (Achtung, Werbung!)

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Glückwunsch! Habt ihr euch absolut verdient! Tolle Arbeit die ihr macht 👍🏻🏌🏽‍♂️🚀💪🏻

Echt Guter Job!

Drei sind wieder abgesprungen... 😆

Top danke

2 Wochen her

Golf Rules

In der Diskussion zu unserem Beitrag zum provisorischen Ball vor ein paar Tagen kam von einem Kommentator der folgende Hinweis mit der Frage, ob es sich dabei schon um Beratung handelt:

"Mit nachfolgendem Verhalten komme ich am besten klar, weiß jedoch nicht ob ich dann im Bereich der Belehrung bin.
Wenn jemand seinen zweiten Ball abschlagen will und er den Begriff provisorisch nicht erwähnt aber mir sehr bewusst ist dass es ein provisorischer Ball sein soll, dann versuche ich vorher explizit nachzufragen ob der Ball provisorisch sein soll. Dann sprechen wir kurz auch über die Regel und das explizit notwendige Wort und dann klappt es eigentlich ganz gut ohne für Missstimmung gesorgt zu haben."

Also: Ist es schon Beratung, wenn man wie oben über eine Regel aufklärt?

Beratung, wie die Belehrung jetzt mit den neuen Regeln heißt ist:

"Jeglicher mündliche Hinweis oder jede Handlung (zum Beispiel das Zeigen, welcher Schläger gerade für einen Schlag verwendet wurde) mit der Absicht, einen Spieler zu beeinflussen bei

• der Wahl eines Schlägers,
• der Ausführung eines Schlags oder
• der Entscheidung, wie während eines Lochs oder der Runde zu spielen ist.

Aber: Öffentlich verfügbare Informationen gelten nicht als Beratung, zum Beispiel:

• die Lage von Bereichen oder Sachen auf dem Platz zum Beispiel das Loch, das Grün, das Fairway, Penalty Areas, Bunker oder den Ball eines anderen Spielers,
• die Entfernung von einer Stelle zu einer anderen oder
• die Regeln."

Hier wollte der Kommentator ja nur die Klarstellung ob es ein provisorischer Ball ist oder nicht, was er als Zähler wissen sollte. Von daher ist das und das anschließende Aufklären über die Regel keine Beratung und tatsächlich ein schöner Weg.
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In der Diskussion zu unserem Beitrag zum provisorischen Ball vor ein paar Tagen kam von einem Kommentator der folgende Hinweis mit der Frage, ob es sich dabei schon um Beratung handelt:

Mit nachfolgendem Verhalten komme ich am besten klar, weiß jedoch nicht ob ich dann im Bereich der Belehrung bin. 
Wenn jemand seinen zweiten Ball abschlagen will und er den Begriff provisorisch nicht erwähnt aber mir sehr bewusst ist dass es ein provisorischer Ball sein soll, dann versuche ich vorher explizit nachzufragen ob der Ball provisorisch sein soll. Dann sprechen wir kurz auch über die Regel und das explizit notwendige Wort und dann klappt es eigentlich ganz gut ohne für Missstimmung gesorgt zu haben.

Also: Ist es schon Beratung, wenn man wie oben über eine Regel aufklärt?

Beratung, wie die Belehrung jetzt mit den neuen Regeln heißt ist: 

Jeglicher mündliche Hinweis oder jede Handlung (zum Beispiel das Zeigen, welcher Schläger gerade für einen Schlag verwendet wurde) mit der Absicht, einen Spieler zu beeinflussen bei 

• der Wahl eines Schlägers, 
• der Ausführung eines Schlags oder 
• der Entscheidung, wie während eines Lochs oder der Runde zu spielen ist. 

Aber: Öffentlich verfügbare Informationen gelten nicht als Beratung, zum Beispiel: 

• die Lage von Bereichen oder Sachen auf dem Platz zum Beispiel das Loch, das Grün, das Fairway, Penalty Areas, Bunker oder den Ball eines anderen Spielers, 
• die Entfernung von einer Stelle zu einer anderen oder 
• die Regeln.

Hier wollte der Kommentator ja nur die Klarstellung ob es ein provisorischer Ball ist oder nicht, was er als Zähler wissen sollte. Von daher ist das und das anschließende Aufklären über die Regel keine Beratung und tatsächlich ein schöner Weg.

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Meine Proette nannte es schon vor über zwanzig Jahren „gute Etikette“. Ich nenne es fair und es zeigt den Charakter des Menschen...😉

..."und er den Begriff provisorisch nicht erwähnt". Das ist doch nicht euer ernst.

Sehr schön, dass das in den Regeln deutlich beschrieben wird. Ich hielt es auch schon immer für fair, offensichtliche Dinge, sprich Regelfehler, anzusprechen und den Mitspieler nicht wissentlich in eine Strafschlägefalle laufen zu lassen.

2 Wochen her

Golf Rules

(Werbung, da Produktabbildung)

Kommen wir noch einmal auf die gestrige Diskussion in Bezug auf den Ballmarker zurück. Wie wir in unserem Beitrag am 01.09.2019 nach der Rückmeldung der R&A an unseren Leser Reinhold Staudigl berichteten, war damals der abgebildete Ballmarker "Stein des Anstoßes". Es kam die Frage auf, ob dieser speziell als Ballmarker produzierte Gegenstand, regelkonform genutzt werden darf. In dem Evaluierungsprozess der Offiziellen der R&A gab es nach der Prüfung die finale Rückmeldung, dass dieser Gegenstand nur dann zulässig ist, wenn er kürzer als 2 Inch ist.

Zunächst einmal heißt es in der Clarification 01/2020, dass ein Verstoß gegen Regel 4.3a vorliegt, wenn der Ausrichtungsgegenstand zur Anzeige der Spiellinie auf dem Grün platziert wird, und dann der Balls anhand dieser Ausrichtungsvorrichtung ausgerichtet wird.

Mit der Anpassung / Erweiterung der "Equipment Rules" um das Kapitel 6.7 wird zudem genau definiert, ab wann aus einem Ballmarker eine Ausrichtungshilfe wird und wann genau die Nutzung gegen R4.3c verstößt. Grundsätzlich gilt, dass dieses dann der Fall ist, wenn a) über spezielle, unzulässige Funktionen verfügt, b) der Gegenstand die aufgeführten Maßangaben überschreitet und Linien oder ähnlich Merkmale hat und c) dieser Gegenstand speziell dafür gefertigt und vermarktet wurde, um als Ausrichtungshilfe zu dienen.

Im Umkehrschluss bedeutet das auch, dass speziell produzierte und vermarktete Ballmarker mit einer Ausrichtungsvorkehrung (Linie), die sich im Rahmen der definierten Maßangaben befinden, (weiterhin) genutzt werden dürfen. Und - das war ein wesentlicher Punkt der gestrigen Diskussion hier im Forum: Tees, Pitchgabeln oder ähnliche Ausrüstungsgegenstände sind ebenfalls zulässig, wenn diese nicht nachträglich entgegen der in dem Ausrüstungsregeln defnierten Bestimmungen in Bezug auf die Nutzung als Ausrichtungshilfe verändert wurden.

Noch einmal zurück zum Ballmarker von Reinhold Staudigl - ein einfaches Kürzen des Markers auf die definierte Maximallänge reichte also aus. Und so musste der ursprünglich ca. 5,2 cm lange Ballmarker gekürzt und die Produktion der Neuware angepasst werden... (tk)
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(Werbung, da Produktabbildung)

Kommen wir noch einmal auf die gestrige Diskussion in Bezug auf den Ballmarker zurück. Wie wir in unserem Beitrag am 01.09.2019 nach der Rückmeldung der R&A an unseren Leser Reinhold Staudigl berichteten, war damals der abgebildete Ballmarker Stein des Anstoßes. Es kam die Frage auf, ob dieser speziell als Ballmarker produzierte Gegenstand, regelkonform genutzt werden darf. In dem Evaluierungsprozess der Offiziellen der R&A gab es nach der Prüfung die finale Rückmeldung, dass dieser Gegenstand nur dann zulässig ist, wenn er kürzer als 2 Inch ist.

Zunächst einmal heißt es in der Clarification 01/2020, dass ein Verstoß gegen Regel 4.3a vorliegt, wenn der Ausrichtungsgegenstand zur Anzeige der Spiellinie auf dem Grün platziert wird, und dann der Balls anhand dieser Ausrichtungsvorrichtung ausgerichtet wird.

Mit der Anpassung / Erweiterung der Equipment Rules um das Kapitel 6.7 wird zudem genau definiert, ab wann aus einem Ballmarker eine Ausrichtungshilfe wird und wann genau die Nutzung gegen R4.3c verstößt. Grundsätzlich gilt, dass dieses dann der Fall ist, wenn a) über spezielle, unzulässige Funktionen verfügt, b) der Gegenstand die aufgeführten Maßangaben überschreitet und Linien oder ähnlich Merkmale hat und c) dieser Gegenstand speziell dafür gefertigt und vermarktet wurde, um als Ausrichtungshilfe zu dienen.

Im Umkehrschluss bedeutet das auch, dass speziell produzierte und vermarktete Ballmarker mit einer Ausrichtungsvorkehrung (Linie), die sich im Rahmen der definierten Maßangaben befinden, (weiterhin) genutzt werden dürfen. Und - das war ein wesentlicher Punkt der gestrigen Diskussion hier im Forum: Tees, Pitchgabeln oder ähnliche Ausrüstungsgegenstände sind ebenfalls zulässig, wenn diese nicht nachträglich entgegen der in dem Ausrüstungsregeln defnierten Bestimmungen in Bezug auf die Nutzung als Ausrichtungshilfe verändert wurden. 

Noch einmal zurück zum Ballmarker von Reinhold Staudigl - ein einfaches Kürzen des Markers auf die definierte Maximallänge reichte also aus. Und so musste der ursprünglich ca. 5,2 cm lange Ballmarker gekürzt und die Produktion der Neuware angepasst werden... (tk)

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Ach ja, wer kann vergessen wie Brian Barnes mal auf der 18 seinen Ball mit 'ner Bierdose markiert hat. Die guten alten Zeiten.

Dann darf der “stehende Putter” auch nicht mehr verwendet werden? www.google.de/maps/uv?hl=de&pb=!1s0x479f5133637be8ab%3A0xcb30081f83520c67!3m1!7e115!4shttps%3A%2F...

Hab einen neuen Ballmarker zu Weihnachten bekommen...

Golf Rules, was ist dann mit dem stehenden Putter ?

3 Wochen her

Golf Rules

Wir wollten Euch ja auch immer auf dem Laufenden halten, wie es mit dem Regelwerk denn weiter geht - versprochen ist versprochen...

Und da wir ja mal wieder ein neues Quartal haben, hat auch die R&A / USGA die Arbeiten der letzten Monate in einem Update der "Clarification of the 2019 Rules of Golf" am aufgenommen und diese am 06.01.2020 veröffentlicht.

Spannend ist das Thema mit dem Ballmarker als Ausrichtungshilfe: ihr erinnert Euch vielleicht an den Bericht vom 01.09.2019 und den Erfahrungen von unserem Leser Reinhold Staudigl, der seinen Ballmarker aufgrund der anstehenden Problematik zur Prüfung bei der R&A eingereicht hatte. Sein ursprünglicher Ballmarker wäre nämlich nach den Ausrüstungsregeln nicht mehr zulässig und die Nutzung hätte nach der neuen Clarification zu einem Verstoß gegen R4.3a geführt. Wie gut, dass Reinhold dem vorgebeugen konnte, den Ballmarker regelkonform angepasst hat und dieser damit weiterhin genutzt werden darf.

Doch zurück zu den Clarifications - folgende drei Dinge sind ergänzt worden (Achtung, es handelt sich dabei um keine offizielle Übersetzung sondern um eine verkürzte Interpretation der Clarification):

1) Ausrichtungshilfe / Ballmarker
Wenn ein Spieler einen unzulässigen Ballmarker nutzt, um mit diesem die Spiellinie anzuzeigen, und anschließend eine Markierung auf dem Ball mit der Markierung auf dem Ballmarker ausrichtet, so verstößt der Spieler gegen Regel 4.3a.

Exkurs: Im Rahmen dieser Clarification wurde in den "Ausrüstungsregeln" (s. Kapitel 6.7) die Definition, ab wann ein Gegenstand, welcher zum markieren des Ball auf dem Grün hergestellt und vermarktet wurde, eine Ausrichtungshilfe und kein Ballmarker mehr ist, sehr detailliert festgelegt:
- wenn dieser über Funktionen verfügt, mit denen Neigung, Grüngeschwindigkeit oder andere Bedingungen gemessen oder interpretiert werden können
- wenn dieser optische oder elektronische Komponenten enthält
- wenn dieser höher als 1 Inch (2,54 cm) ist
- wenn dieser länger als 2 Inch (5,08 cm) ist und eine Linie aufweist

2) Backstopping / Ball auf dem Grün unterstützt das Spiel
Mit "Backstopping" (im Zählspiel) ist gemeint, dass ein Spieler ohne Absprache mit einem anderen Spieler seinen Ball auf dem Grün in der Nähe des Lochs liegen lässt und dem anderen Spieler damit einen Vorteil zu verschaffen, dass ein zu lang gespielter Ball aufgehalten wird (Regel 15.3a). Die R&A / USGA empfielt deshalb den Ball, der nahe am Loch liegt, zu markieren und aufzunehmen, bevor der andere Spieler seinen Schlag ausführt.

3) Definition "Flaggenstock"
Die Definition wurde geändert - die Befestigungen am Flaggenstock tiefer oder höher als 3 Inch (7,62 cm) in Bezug zur Puttoberfläche sind konkretisiert worden. (weitere Details können den "Equipment Rules" entnommen werden).

Wir wünschen weiterhin erfolgreiches und insbesondere regelkonformes Spiel... (tk)

Weiterführende Links:
Definition in Equipment Rules / Ausrichtungshilfe --> www.randa.org/en/rules-of-equipment/2019/rules/equipment-rules/part-6-devices-and-other-equipment...

Equipment Rules / Flaggenstock --> www.randa.org/en/rules-of-equipment/2019/rules/equipment-rules/part-8-committee-equipment-require...
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Wir wollten Euch ja auch immer auf dem Laufenden halten, wie es mit dem Regelwerk denn weiter geht - versprochen ist versprochen...

Und da wir ja mal wieder ein neues Quartal haben, hat auch die R&A / USGA die Arbeiten der letzten Monate in einem Update der Clarification of the 2019 Rules of Golf am aufgenommen und diese am 06.01.2020 veröffentlicht. 

Spannend ist das Thema mit dem Ballmarker als Ausrichtungshilfe: ihr erinnert Euch vielleicht an den Bericht vom 01.09.2019 und den Erfahrungen von unserem Leser Reinhold Staudigl, der seinen Ballmarker aufgrund der anstehenden Problematik zur Prüfung bei der R&A eingereicht hatte. Sein ursprünglicher Ballmarker wäre nämlich nach den Ausrüstungsregeln nicht mehr zulässig und die Nutzung hätte nach der neuen Clarification zu einem Verstoß gegen R4.3a geführt. Wie gut, dass Reinhold dem vorgebeugen konnte, den Ballmarker regelkonform angepasst hat und dieser damit weiterhin genutzt werden darf.

Doch zurück zu den Clarifications - folgende drei Dinge sind ergänzt worden (Achtung, es handelt sich dabei um keine offizielle Übersetzung sondern um eine verkürzte Interpretation der Clarification):

1) Ausrichtungshilfe / Ballmarker
Wenn ein Spieler einen unzulässigen Ballmarker nutzt, um mit diesem die Spiellinie anzuzeigen, und anschließend eine Markierung auf dem Ball mit der Markierung auf dem Ballmarker ausrichtet, so verstößt der Spieler gegen Regel 4.3a.

Exkurs: Im Rahmen dieser Clarification wurde in den Ausrüstungsregeln (s. Kapitel 6.7) die Definition, ab wann ein Gegenstand, welcher zum markieren des Ball auf dem Grün hergestellt und vermarktet wurde, eine Ausrichtungshilfe und kein Ballmarker mehr ist, sehr detailliert festgelegt:
- wenn dieser über Funktionen verfügt, mit denen Neigung, Grüngeschwindigkeit oder andere Bedingungen gemessen oder interpretiert werden können
- wenn dieser optische oder elektronische Komponenten enthält
- wenn dieser höher als 1 Inch (2,54 cm) ist
- wenn dieser länger als 2 Inch (5,08 cm) ist und eine Linie aufweist

2) Backstopping / Ball auf dem Grün unterstützt das Spiel
Mit Backstopping (im Zählspiel) ist gemeint, dass ein Spieler ohne Absprache mit einem anderen Spieler seinen Ball auf dem Grün in der Nähe des Lochs liegen lässt und dem anderen Spieler damit einen Vorteil zu verschaffen, dass ein zu lang gespielter Ball aufgehalten wird (Regel 15.3a). Die R&A / USGA empfielt deshalb den Ball, der nahe am Loch liegt, zu markieren und aufzunehmen, bevor der andere Spieler seinen Schlag ausführt.

3) Definition Flaggenstock
Die Definition wurde geändert - die Befestigungen am Flaggenstock tiefer oder höher als 3 Inch (7,62 cm) in Bezug zur Puttoberfläche sind konkretisiert worden. (weitere Details können den Equipment Rules entnommen werden).

Wir wünschen weiterhin erfolgreiches und insbesondere regelkonformes Spiel... (tk)

Weiterführende Links:
Definition in Equipment Rules / Ausrichtungshilfe --> https://www.randa.org/en/rules-of-equipment/2019/rules/equipment-rules/part-6-devices-and-other-equipment#67-definition-of-alignment-device-and-treatment-of-ball-markers

Equipment Rules / Flaggenstock --> https://www.randa.org/en/rules-of-equipment/2019/rules/equipment-rules/part-8-committee-equipment-requirements#the-flagstick

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Das ist sehr interessant. Danke. So wie der Vorposter gesagt hat, würde ich im Matchplay offenbar ein Loch gewinnen, wenn mein Gegner ein Tee zum Markieren des Balles senkrecht ins Grün steckt.

Das Ausrichten mit dem Putter, Linie Putter/Ball darf dann wohl auch nicht mehr erfolgen..

Wenn ein Ballmarker nur 1“ hoch und 2“ lang sein darf dann kann somit ein langes Tee nicht mehr als Ballmarker verwendet werden?

Der Flaggenstock... Darf keine Merkmale enthalten,einschließlich seiner Materialzusammensetzung, die so konstruiert sind, dass sie beim Aufprall auf den Ball stoßdämpfend wirken oder stoßdämpfende Eigenschaften haben. (Google Übersetzer😉) Frage: haben diese neuen Vorrichtungen, die um den Flaggenstock gelegt werden um den Ball damit aus dem Loch zu heben nicht eben genau diese Eigenschaften?

Viele benutzen ja einfach ihre Pitchgabel oder ein Tee um den Ball zu markieren. Einige stecken sie hinter den Ball ins Grün. Andere legen sie flach hinter den Ball. Ist das zulässig?

Vielen Dank für die umfassenden Informationen. Auch wenn ich meinen Ballmarker kürzen muss und somit die Produktion wesentlich teurer ist, bin ich stolz es in die R&A „Golfregeln“ geschafft zu haben und Geschichte schreiben konnte 💪🏌️👍

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3 Wochen her

Golf Rules

Und ein zweiter sehr interessanter Vorfall auf der PGA Tour bei der Sentry TOC. Max Homa spielt seinen Ball an Loch 9 auf den Cartweg und trifft die Entscheidung, den Ball aus der Lage zu spielen, wie er ihn vorfindet. Es stellt sich die Frage, warum denn das? Aber mit ein paar Hintergrundinformationen aus dem Regelwerk kann man die Entscheidung von Homa sehr schnell verstehen...

Zunächst einmal hätte Homa aufgrund der Balllage auf dem Cartweg straflose Erleichterung nach R16.1 "Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse)" in Anspruch nehmen können. Allerdings ist er bei der Wahl des Erleichterungsbereiches auf die Möglichkeiten nach R16.1b "Erleichterung für einen Ball im Gelände" eingeschränkt - sprich der Bezugspunkt ist der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung. Schaut man einmal nach rechts (Brücke / Abhang) oder links (Böschung) vom Ball / Cartweg, so sind das nicht wirkliche Stellen, an denen man freiwillig einen Ball droppen möchte.

Insofern noch einmal ein kleiner Tipp für das eigene Spiel: egal wie der Ball liegt und es ggf. straflose Erleichterung gibt. Bevor Ihr den Ball aufnehmt, schaut Euch zunächst die Stelle an, wo sich der mögliche Erleichterungsbereich befindet. Es kann sein, dass es manchmal besser ist den Ball aus der ursprünglichen Lage zu spielen, als die mögliche Erleichterung in Anspruch zu nehmen.

Und ist der Ball erst einmal aufgenommen und der Spieler trifft dann die Entscheidung, dass er die Erleichterung nicht in Anspruch nehmen möchte, so kann dieser den Ball zwar wieder zurückgelegt werden, dann allerdings unter Hinzurechnung eines Strafschlages nach R9.4 "Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt". (tk)

www.facebook.com/PGATour/videos/500816383881963/
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Gerade den letzten Absatz sollte man sich merken!!...was mich an dem Video aber am meisten irretiert, sind die Zuschauer... haben die gar keine Angst vor einem Fehlschlag 🤔🙈

Danke Thomas. Gerade der letzte Absatz ist mir gar nicht so bewusst gewesen. Kam bei mir - soweit ich mich erinnere - noch nicht wirklich vor, aber vorkommen tut es definitiv.

Hatte ich auch schon. Ich hab erst garnicht nachgemessen, welcher Punkt der nächste gewesen wäre. Der wahrscheinlichere hätte mir kniehohes Rough knapp an einem hohen Busch in der Linie beschert.

3 Wochen her

Golf Rules

Die Tour ist wieder unterwegs - und gleich wieder mit einem interessanten Zwischenfall bei Joaquin Niemann in Maui bei der Sentry TOC. Der perfekt getroffene Ball rollt auf dem Fairway und verschwindet im Loch. In diesem Fall aber kein "Hole-in-one" sondern ein Loch inmitten auf dem Fairway. Und nun?

Egal ob Tierloch oder Boden in Ausbesserung (ein von Greenkeepern verursachtes Loch) oder einem Sprenklerdeckel (ist in dem Video nicht zu erkennen) - der Ball liegt in "ungewöhnlichen Platzverhältnissen" und Niemann kann das Spiel ohne Strafe mit Erleichterung nach Regel 16.1 "Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse)" fortsetzen.

Als Bezugspunkt kann er den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände bestimmen und von dort den Erleichterungsbereich in der Größe einer Schlägerlänge (nicht näher zum Loch) ausmessen. Anschließend muss der Ball in dem Erleichterungsbereich gedroppt werden und in diesem zur Ruhe kommen. (tk)

www.facebook.com/PGATour/videos/2202401600068021/
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3 Wochen her

Golf Rules

Da wir vor drei Tagen eine recht interessante Diskussion um den Sinn und Zweck eines provisorischen Balls hatten hier noch einmal nachgelegt, wann er eigentlich erlaubt ist. Dabei hilft uns

Interpretation I18.3a/1
"Wann Spieler provisorischen Ball spielen darf

Bei der Entscheidung, ob ein Spieler einen provisorischen Ball spielen darf, wird nur die Information berücksichtigt, die dem Spieler zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung steht.

Beispiele, wann ein provisorischer Ball gespielt werden darf, sind unter anderem:

• Der ursprüngliche Ball kann in einer Penalty Area sein, kann aber auch außerhalb der Penalty Area verloren oder im Aus sein.

• Ein Spieler glaubt, sein ursprünglicher Ball sei im Gelände zur Ruhe gekommen und könnte verloren sein. Wird der Ball später innerhalb der dreiminütigen Suchzeit in einer Penalty Area gefunden, muss der Spieler den provisorischen Ball aufgeben."
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Da wir vor drei Tagen eine recht interessante Diskussion um den Sinn und Zweck eines provisorischen Balls hatten hier noch einmal nachgelegt, wann er eigentlich erlaubt ist. Dabei hilft uns 

Interpretation I18.3a/1 
Wann Spieler provisorischen Ball spielen darf 

Bei der Entscheidung, ob ein Spieler einen provisorischen Ball spielen darf, wird nur die Information berücksichtigt, die dem Spieler zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung steht. 

Beispiele, wann ein provisorischer Ball gespielt werden darf, sind unter anderem: 

• Der ursprüngliche Ball kann in einer Penalty Area sein, kann aber auch außerhalb der Penalty Area verloren oder im Aus sein. 

• Ein Spieler glaubt, sein ursprünglicher Ball sei im Gelände zur Ruhe gekommen und könnte verloren sein. Wird der Ball später innerhalb der dreiminütigen Suchzeit in einer Penalty Area gefunden, muss der Spieler den provisorischen Ball aufgeben.

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Kennt Ihr das? Dem Spieler gefällt die Lage des gefundenen Balls nicht und er möchte lieber den Provisorischen weiterspielen. Diskussion ohne Ende ...

3 Wochen her

Golf Rules

Nachdem wir gestern ja den provisorischen Ball hatten kommen wir hier zur Alternative, wenn der Spieler gerade nicht möchte, dass er seinen Ball aus schlechter Lage spielen müsste: Schlag und Distanzverlust nach Regel R18.1:

"Ein Spieler darf jederzeit Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen, indem er sich einen Strafschlag hinzurechnet und den ursprünglichen oder einen anderen Ball von der Stelle spielt, von der aus er den vorherigen Schlag gemacht hat (siehe Regel 14.6).

Der Spieler hat immer diese Erleichterungsmöglichkeit mit Schlag und Distanzverlust,
· unabhängig davon, wo sich der Ball des Spielers auf dem Platz befindet und
· auch wenn eine Regel vom Spieler verlangt, Erleichterung auf eine bestimmte Weise in Anspruch zu nehmen oder den Ball von einer bestimmten Stelle zu spielen.

Sobald der Spieler einen anderen Ball mit Strafe von Schlag und Distanzverlust ins Spiel bringt (siehe Regel 14.4),
· ist der ursprüngliche Ball nicht länger im Spiel und darf nicht gespielt werden.
· Dies gilt auch, wenn der ursprüngliche Ball anschließend vor Ablauf der dreiminütigen Suchzeit auf dem Platz gefunden wird (siehe Regel 6.3b).

Aber dies gilt nicht für einen Ball, der von der Stelle des vorherigen Schlags gespielt wird, wenn der Spieler
· ankündigt, einen provisorischen Ball zu spielen (siehe Regel 18.3b),
· im Zählspiel einen zweiten Ball nach Regel 14.7b oder 20.1c(3) spielt."
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Nachdem wir gestern ja den provisorischen Ball hatten kommen wir hier zur Alternative, wenn der Spieler gerade nicht möchte, dass er seinen Ball aus schlechter Lage spielen müsste: Schlag und Distanzverlust nach Regel R18.1:

Ein Spieler darf jederzeit Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen, indem er sich einen Strafschlag hinzurechnet und den ursprünglichen oder einen anderen Ball von der Stelle spielt, von der aus er den vorherigen Schlag gemacht hat (siehe Regel 14.6).

Der Spieler hat immer diese Erleichterungsmöglichkeit mit Schlag und Distanzverlust,
·      unabhängig davon, wo sich der Ball des Spielers auf dem Platz befindet und
·      auch wenn eine Regel vom Spieler verlangt, Erleichterung auf eine bestimmte Weise in Anspruch zu nehmen oder den Ball von einer bestimmten Stelle zu spielen.

Sobald der Spieler einen anderen Ball mit Strafe von Schlag und Distanzverlust ins Spiel bringt (siehe Regel 14.4),
·      ist der ursprüngliche Ball nicht länger im Spiel und darf nicht gespielt werden.
·      Dies gilt auch, wenn der ursprüngliche Ball anschließend vor Ablauf der dreiminütigen Suchzeit auf dem Platz gefunden wird (siehe Regel 6.3b).

Aber dies gilt nicht für einen Ball, der von der Stelle des vorherigen Schlags gespielt wird, wenn der Spieler
·      ankündigt, einen provisorischen Ball zu spielen (siehe Regel 18.3b),
·      im Zählspiel einen zweiten Ball nach Regel 14.7b oder 20.1c(3) spielt.

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Darf ich, nachdem ich einen provisorischen Ball gespielt habe, dann aber den ursprünglichen Ball doch finde, der aber sehr schlecht legt (zB im rough und keine gute Lage in der Umgebung zum „unspielbar“ droppen) den provisorischen Ball ins Spiel bringen und mit Strafschlag und Distanzverlust weiterspielen? Oder muss ich - wenn ich die Erleichterung mit Strafschlag und Distanzverlust wählen möchte - zurücklaufen und von der ursprünglichen Stelle erneut spielen, obwohl es einen provisorischen Ball von genau dort gab. Ich fürchte zweiteres. Aber aus Zeitgesichtspunkten wäre das ja völlig sinnlos. Was sagt ihr?

Winston Links 😉👍🏼

3 Wochen her

Golf Rules

Ergänzend zur gestrigen, sehr spannenden Diskussion zum Thema "provisorischen Ball" möchten wir mit dem heutigen Beitrag noch einmal die Grundlagen zu dem Thema beleuchten.

Zunächst einmal heißt es in R6.3a, dass der Spieler mit demselben Ball vom Abschlag bis ins Loch spielen muss. Der Spieler darf aber natürlich auch regelkonform mit einem Strafschlag einen anderen / neuen Ball ins Spiel einsetzen. Dann ist der ursprüngliche Ball allerdings nicht mehr im Spiel (s. R6.3b), auch wenn dieser gefunden wird.

Und genau jetzt kommt der provisorische Ball ins Spiel - dieser ist eine regeltechnisch akzeptierte Möglichkeit für das Spielen eines zweiten Balls, die letztendlich nur darauf abzielt Zeit zu sparen. Denn wenn der ursprüngliche Ball nicht innerhalb der zulässigen Suchzeit von drei Minuten gefunden würde oder sich im Aus befindet, dann müsste der Spieler zurück an den Ort, von dem er den letzten Schlag gemacht hat - im Extremfall also weit über 200 Meter. Um aber genau diese Wegstrecke und Zeit zu "sparen", darf der Spieler einen zweiten Ball "provisorisch" spielen.

Dieser (provisorische) Ball ist nach den Regeln zunächst einmal nicht der "Ball im Spiel". Das wird er erst, wenn der ursprüngliche Ball nicht oder im Aus gefunden wird oder der provisorische Ball von einer näher zum Loch liegenden Stelle gespielt wird.

Damit aber für alle Anwesenden eindeutig klar ist, welcher Ball denn nun der "Ball im Spiel" ist, muss man nach R18.3b "Ankündigung, einen provisorischen Ball zu spielen" einen provisorischen Ball auch "provisorisch" ankündigen.

Sagt man nichts - was man ja nicht zwingend muss, dann ist der neu gespielte Ball nach R18.1 "Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust ist jederzeit zulässig" der "Ball im Spiel" (mit entsprechendem Strafschlag) - und kein provisorischer Ball. Insofern kann es auch keinen "Automatismus" geben, wenn ein zweiter Ball gespielt wird, da in dem Moment unklar ist, nach welcher Regel der Spieler verfahren möchte. Sagt der Spieler nichts, dann ist der neue Ball mit einem Strafschlag der Ball im Spiel; kündigt er einen provisorischen Ball mit dem Wort "provisorisch" an, so fällt die Entscheidung, ob dieser Ball zum Ball im Spiel wird, erst später. Dann ist entscheidend, ob der ursprüngliche Ball innerhalb der zulässigen Suchzeit gefunden wird.

Doch noch einmal zurück zur Diskussion von gestern: die Regelhüter der R&A und der USGA ermöglichen dem Spieler durch den provisorischen Ball eine sehr hilfreiche Option bei einem Ballverlust den Gang zurück zur letzten Stelle des Schlages zu vermeiden, um von dort das Spiel fortzusetzen. Man sollte dann auch entsprechend der R18.3b "Ankündigung, einen provisorischen Ball zu spielen" handeln und nicht fahrlässig durch das Versäumnis der Ankündigung diese Möglichkeit verpassen... (tk)
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Ergänzend zur gestrigen, sehr spannenden Diskussion zum Thema provisorischen Ball möchten wir mit dem heutigen Beitrag noch einmal die Grundlagen zu dem Thema beleuchten.

Zunächst einmal heißt es in R6.3a, dass der Spieler mit demselben Ball vom Abschlag bis ins Loch spielen muss. Der Spieler darf aber natürlich auch regelkonform mit einem Strafschlag einen anderen / neuen Ball ins Spiel einsetzen. Dann ist der ursprüngliche Ball allerdings nicht mehr im Spiel (s. R6.3b), auch wenn dieser gefunden wird.

Und genau jetzt kommt der provisorische Ball ins Spiel - dieser ist eine regeltechnisch akzeptierte Möglichkeit für das Spielen eines zweiten Balls, die letztendlich nur darauf abzielt Zeit zu sparen. Denn wenn der ursprüngliche Ball nicht innerhalb der zulässigen Suchzeit von drei Minuten gefunden würde oder sich im Aus befindet, dann müsste der Spieler zurück an den Ort, von dem er den letzten Schlag gemacht hat - im Extremfall also weit über 200 Meter. Um aber genau diese Wegstrecke und Zeit zu sparen, darf der Spieler einen zweiten Ball provisorisch spielen. 

Dieser (provisorische) Ball ist nach den Regeln zunächst einmal nicht der Ball im Spiel. Das wird er erst, wenn der ursprüngliche Ball nicht oder im Aus gefunden wird oder der provisorische Ball von einer näher zum Loch liegenden Stelle gespielt wird. 

Damit aber für alle Anwesenden eindeutig klar ist, welcher Ball denn nun der Ball im Spiel ist, muss man nach R18.3b Ankündigung, einen provisorischen Ball zu spielen einen provisorischen Ball auch provisorisch ankündigen. 

Sagt man nichts - was man ja nicht zwingend muss, dann ist der neu gespielte Ball nach R18.1 Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust ist jederzeit zulässig der Ball im Spiel (mit entsprechendem Strafschlag) - und kein provisorischer Ball. Insofern kann es auch keinen Automatismus geben, wenn ein zweiter Ball gespielt wird, da in dem Moment unklar ist, nach welcher Regel der Spieler verfahren möchte. Sagt der Spieler nichts, dann ist der neue Ball mit einem Strafschlag der Ball im Spiel; kündigt er einen provisorischen Ball mit dem Wort provisorisch an, so fällt die Entscheidung, ob dieser Ball zum Ball im Spiel wird, erst später. Dann ist entscheidend, ob der ursprüngliche Ball innerhalb der zulässigen Suchzeit gefunden wird.

Doch noch einmal zurück zur Diskussion von gestern: die Regelhüter der R&A und der USGA ermöglichen dem Spieler durch den provisorischen Ball eine sehr hilfreiche Option bei einem Ballverlust den Gang zurück zur letzten Stelle des Schlages zu vermeiden, um von dort das Spiel fortzusetzen. Man sollte dann auch entsprechend der R18.3b Ankündigung, einen provisorischen Ball zu spielen handeln und nicht fahrlässig durch das Versäumnis der Ankündigung diese Möglichkeit verpassen... (tk)

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Danke für die tolle und eindeutige Erklärung! Dennoch eine Frage: ist es Belehrung (und damit strafbar für mich) wenn ich denjenigen der einen 2. bzw provisorischen Ball schlagen will, vorher darauf hinzuweisen „provisorisch“ anzusagen (manchmal weiß man ja von seinen Mitspielern das sie nur zu faul oder vergesslich sind es anzusagen🤷🏻‍♂️) Danke 🤗

Sehr schöne und verständliche Erklärung.

... und es gibt doch noch eine kleine Spitzfindigkeit, die ab und an ein Ruling erfordert: Der pro. Ball ist im Spiel, wenn der Spieler den Ball von einer Position näher zum Loch als den ursprünglichen spielt. Nun spielt es aber keine Rolle, wo der erste Ball wirklich liegt, sondern wo der Spieler in vermutet, was gern mal 50m weiter vorn sein kann ...

3 Wochen her

Golf Rules

"Ich lad´dann mal nach..."

So oder so ähnlich hört man es immer wieder auf den Plätzen wenn sich der Spieler nicht sicher ist, ob sein Ball gefunden werden kann. Was damit oft gemeint ist, ist, dass der Spieler einen provisorischen Ball nach R18.3 spielen möchte. DAS muss er allerdings auch ganz klar sagen, sonst ist der zweite Ball einfach der neue Ball im Spiel mit Strafschlag, denn R18.3b sagt uns:

"Bevor der Spieler schlägt, muss er ankündigen, dass er einen provisorischen Ball spielen will:

· Es reicht nicht aus, wenn der Spieler nur sagt, er spiele einen anderen Ball oder spiele noch einmal.

· Der Spieler muss das Wort „provisorisch“ verwenden oder anderweitig deutlich machen, dass er den Ball provisorisch nach Regel 18.3 spielt.

Wenn der Spieler dies nicht ankündigt (selbst wenn er beabsichtigte, einen provisorischen Ball zu spielen) und einen Ball von der Stelle spielt, von der aus der vorherige Schlag gemacht wurde, ist dieser Ball mit Strafe von Schlag und Distanzverlust des Spielers Ball im Spiel (siehe Regel 18.1)."
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Ich lad´dann mal nach... 

So oder so ähnlich hört man es immer wieder auf den Plätzen wenn sich der Spieler nicht sicher ist, ob sein Ball gefunden werden kann. Was damit oft gemeint ist, ist, dass der Spieler einen provisorischen Ball nach R18.3 spielen möchte. DAS muss er allerdings auch ganz klar sagen, sonst ist der zweite Ball einfach der neue Ball im Spiel mit Strafschlag, denn R18.3b sagt uns:

Bevor der Spieler schlägt, muss er ankündigen, dass er einen provisorischen Ball spielen will:

·      Es reicht nicht aus, wenn der Spieler nur sagt, er spiele einen anderen Ball oder spiele noch einmal.

·      Der Spieler muss das Wort „provisorisch“ verwenden oder anderweitig deutlich machen, dass er den Ball provisorisch nach Regel 18.3 spielt. 

Wenn der Spieler dies nicht ankündigt (selbst wenn er beabsichtigte, einen provisorischen Ball zu spielen) und einen Ball von der Stelle spielt, von der aus der vorherige Schlag gemacht wurde, ist dieser Ball mit Strafe von Schlag und Distanzverlust des Spielers Ball im Spiel (siehe Regel 18.1).

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Vielleicht sollte man sich noch mal die Bedeutung der Regeln und hier speziell die des provisorischen Balls ansehen - wir machen da noch mal ein / zwei Followup-Beiträge zu...

Wer erklärt mir den Sinn hinter dieser Regel? Welchen Vorteil könnte bei nicht sagen erlangen ?

Mit nachfolgendem Verhalten komme ich am besten klar, weiß jedoch nicht ob ich dann im Bereich der Belehrung bin. Wenn jemand seinen zweiten Ball abschlagen will und er den Begriff provisorisch nicht erwähnt aber mir sehr bewusst ist dass es ein provisorischer Ball sein soll, dann versuche ich vorher explizit nachzufragen ob der Ball provisorisch sein soll. Dann sprechen wir kurz auch über die Regel und das explizit notwendige Wort und dann klappt es eigentlich ganz gut ohne für Missstimmung gesorgt zu haben. 🏌️😉

Ich habe häufiger das Gefühl, dass das Wort "provisorisch" bei manchen Golfspielern irgendeine dramatische innerliche Reaktion verursacht und dieses deswegen so "verpönt" ist. Ansonsten kann ich mir es nicht erklären, warum es vielen Golfern beim Spielen eines provisorischen Balls so schwer über die Lippen geht. Es ist eine der wenigen Möglichkeiten des Golfern im Rahmen der Golfregeln einen weiteren / zweiten Ball zu spielen - so wie beim Spielen eines "Regelball" zur Klärung von Zweifeln nach R20.1c(3). Da es sich hierbei um ein bewusstes Verfahren vom Spieler handelt, sollte dieser dieses Verfahren auch VORHER ankündigen...

ein Golfer der das Spiel nur etwas ernst nimmt, sagt auch den provisorischen Ball an. Ich bemerke, daß es nicht nur in Spassrunden an Regel kunde mangelt sondern auch bei Turnieren. Es wollen viele NUR Spaß haben, kann man auch bei Einhaltung der Regeln haben, oder? Schönes Spiel. 👌

Das ist mit Sicherheit der Moment, in dem auf dem Golfplatz am häufigsten "Gnade" gewährt wird (selten aus fehlender Regelkenntnis und häufig, weil man keinen Stress will). Oft sagt man nichts, weil man diese Regel des "Begriff-Nutzung-Zwanges" selbst als "unsinnig" empfindet. Ich finde das schon seit Beginn meiner Golfleidenschaft vor mehr als 10 Jahren zu gesetzlich, obwohl ich mir der Pros und Kontras sehr bewusst bin. Man könnte (meine Meinung) seitens der offiziellen Regelhüter tatsächlich mal darüber nachdenken, diesen Punkt zu entschärfen. In den meisten Fällen ist es ja klar und offensichtlich, dass ein "Ich spiele noch einen Ball nach", den provisorischen Ball ankündigt. Es ist sicher formal richtig (dafür existieren Regeln ja auch), dass man alle Unklarheiten beseitigt, indem man "provisorisch" sagt, aber für meinen Geschmack wäre das ein Thema gewesen, das man auf die Agenda der Regeländerungen für 2019 hätte setzen können, um einen entspannteren Umgang damit zu gewährleisten. - In der Praxis gehe ich persönlich (meist) dann folgendermaßen damit um: Nachdem ein Mitspieler einen Ball in eine Ecke des Platzes gehauen hat, wo man nicht sicher ist, ob man ihn findet und nachdem er gesagt hat (oder auch nicht) "Ich spiele nochmal einen nach" [Oder in Österreich: "Ich spiele einen 'Professor'"], frage ich ihn, ob er einen provisorischen Ball spielen will. Wenn er das bejaht, sage ich in der Regel "Du bist dir bewusst, dass du es sagen musst, sonst wäre dein 2. Ball im Spiel gewesen". - Es ist zwar lästig und manchmal auch nicht lustig, das zu tun, aber es hilft (vielleicht) und ist im Sinne des Spirit of the Game, um den Mitspieler vor Strafschlägen zu bewahren (ähnlich wie "Du hast vor der Abschlagmarkierung aufgeteet). Denn fordert man als Mitspieler im Anschluss keine 2 Strafschläge, macht man sich ja "mit schuldig", da im Feld möglicherweise andere Mitspieler sind, die sich Strafschläge gegeben haben, weil sie das Ankündigen des Provisorischen vergessen haben. Wäre dann ja nicht fair. (Sorry, dass das etwas länger geworden ist. Aber diesen Punkt finde ich zu relevant, um ihn nicht zu diskutieren, weil er wie gesagt einen der häufigsten Momente darstellt, in denen Regeln nicht angewandt werden). - Wie geht ihr in der Praxis (auch pädagogisch mit dem Thema um?)

Ich hatte schon das Vergnügen, die Reaktion von einem Mitspieler kennen zu lernen, der diese längst bestehende Regelung offenbar nicht kannte. Der Spagat zwischen "ich weiß was"" und "ich sag lieber nix" ist allgegenwärtig. Denn dann folgt das eigentlich größere Problem: eskaliert die Situation, ist die Stimmung entsprechend und wie komme ich dann mental damit klar. Ich hatte dem Kollegen damals keinen Strafschlag dazugerechnet, mußte mir aber trotzdem einiges anhören. Er hatte den ursprünglichen Ball ja gefunden....

Manche Regeln sind für den Arsch und sollten geändert werden, wenn ich einen 2 Ball spiele was soll das dann schon sein.

ich denke Unsicherheit und oder Mangel an Kenntnis bei den Regel/Etiketten sind weit verbreitet😕 Oft zum Unmut für jene die das Spiel Ernst nehmen. schönes Spiel 🏌️‍♂️

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4 Wochen her

Golf Rules

"Hit it hard" - im Extremfall wird dieses Thema in Regel R4.2c "Ball wird beim Spielen eines Lochs eingekerbt oder zerspringt" behandelt.

Der Spieler darf nur dann einen anderen Ball neu einsetzen, wenn der ursprüngliche Ball deutlich sichtbar zersprungen oder eingekerbt ist und diese Beschädigung während des zu spielenden Lochs aufgetreten ist, aber er darf nicht ersetzt werden, wenn der Ball lediglich zerkratzt, abgeschürft oder seine Farbe beschädigt oder verfärbt ist.

Wenn der ursprüngliche Ball zersprungen oder eingekerbt ist, muss der Spieler entweder einen anderen Ball oder den ursprünglichen Ball an die ursprüngliche Stelle zurücklegen (siehe Regel 14.2).

Ist der ursprüngliche Ball nicht eingekerbt oder hat keinen Sprung, muss der Spieler ihn an seine ursprüngliche Stelle zurücklegen (siehe Regel 14.2).

Diese Regel verbietet es einem Spieler nicht, einen Ball nach einer anderen Regel neu einzusetzen oder die Bälle zwischen dem Spielen von zwei Löchern auszutauschen. (tk)
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Hit it hard - im Extremfall wird dieses Thema in Regel R4.2c Ball wird beim Spielen eines Lochs eingekerbt oder zerspringt behandelt. 

Der Spieler darf nur dann einen anderen Ball neu einsetzen, wenn der ursprüngliche Ball deutlich sichtbar zersprungen oder eingekerbt ist und diese Beschädigung während des zu spielenden Lochs aufgetreten ist, aber er darf nicht ersetzt werden, wenn der Ball lediglich zerkratzt, abgeschürft oder seine Farbe beschädigt oder verfärbt ist.

Wenn der ursprüngliche Ball zersprungen oder eingekerbt ist, muss der Spieler entweder einen anderen Ball oder den ursprünglichen Ball an die ursprüngliche Stelle zurücklegen (siehe Regel 14.2).

Ist der ursprüngliche Ball nicht eingekerbt oder hat keinen Sprung, muss der Spieler ihn an seine ursprüngliche Stelle zurücklegen (siehe Regel 14.2).

Diese Regel verbietet es einem Spieler nicht, einen Ball nach einer anderen Regel neu einzusetzen oder die Bälle zwischen dem Spielen von zwei Löchern auszutauschen. (tk)

4 Wochen her

Golf Rules

Starten wir das Jahr 2020 mit einem ordentlichen Drive vom Damentee und der Frage, ob die Spielerin diese sehr zuvorkommende Unterstützung von "Herrn Maulwurf" für den Abschlag in Anspruch nehmen darf... 😉

Ja, darf sie - Regel R6.2b(2) "Regeln für den Abschlag" erlaubt es, den Ball von einem zulässigen Tee oder dem Boden in das Spiel zu bringen, wobei nach dieser Regel „Boden“ Sand oder anderes natürliches Material mit einschließt, das angehäuft wurde, um entweder das Tee oder den Ball aufzusetzen.

Wir wünschen Euch einen regelkonformen geraden, langen Abschlag in die neue Golfsaison... (tk)
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Starten wir das Jahr 2020 mit einem ordentlichen Drive vom Damentee und der Frage, ob die Spielerin diese sehr zuvorkommende Unterstützung von Herrn Maulwurf für den Abschlag in Anspruch nehmen darf... ;-)

Ja, darf sie - Regel R6.2b(2) Regeln für den Abschlag erlaubt es, den Ball von einem zulässigen Tee oder dem Boden in das Spiel zu bringen, wobei nach dieser Regel „Boden“ Sand oder anderes natürliches Material mit einschließt, das angehäuft wurde, um entweder das Tee oder den Ball aufzusetzen.

Wir wünschen Euch einen regelkonformen geraden, langen Abschlag in die neue Golfsaison... (tk)

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"Damentee"? Jetzt lieber erst mal Kaffee trinken. 😉 Nacht war kurz. - Und was, wenn man dann den Maulwurf erwischt? Disqualifikation? Viel Spass Spass beim unermüdlichen Erläutern des Regelwerks 2020. (War ne Scherzfrage)

Die kleinen Hügel entstehen aus dem Aushubmaterial der Gänge, Schlaf-, Nest- und Vorratskammern, die der Maulwurf im Untergrund gräbt. Mit dem Kopf beziehungsweise dem Rüssel schiebt er überschüssiges Erdmaterial nach oben, wirft den "Bauschutt" schließlich vor seine eigene Haustür und wird so seinem Namen gerecht. Dieser stammt nämlich von dem alten Begriff "Molte", was mit der Schnauze nichts zu tun hat, sondern einfach "Erde" bedeutet. Der Maulwurf könnte also auch "Erdwerfer" heißen. ..........Du kannst keinen Maulwurf erwischen, also mit vollem Scwung ...und danach den Driver säubern.!!

4 Wochen her

Golf Rules

Neues zum WHS: ... MehrWeniger

4 Wochen her

Golf Rules

Und dann kommen wir am letzten Tag des Jahrzehnts noch zum Highlight unseres gemeinsamen "Golf Rules"-Referee-Einsatzes bei den diesjährigen Mannschaftsmeisterschaften. 😉

Wer suchet, der findet - das hohe Rough führte leider bei den Teilnehmern das ein oder andere Mal dazu, dass der Ball gesucht werden musste.

Ein Ball gilt allerdings als "verloren", wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach ihm begonnen haben. Dabei ist zu beachten, dass der Spieler den Beginn der Suche nicht mit der Absicht verzögern darf, einen Vorteil zu erlangen, indem er anderen Personen erlaubt, in seinem Auftrag zu suchen.

Und zu diesem Thema dann hier noch einmal der letzten Tipp des Jahres von uns an Euch: nutzt Eure Uhr und stoppt die Zeit der Ballsuche. So habt Ihr gemeinsam Klarheit in Bezug auf die verstrichene Zeit für die Ballsuche und beugt einem weiterem Problem vor - dauert die Ballsuche länger als drei Minuten und findet und spielt ihr den Ball dann, so spielt ihr oder der Mitspieler einen "falschen" Ball. Dieses führt nach R6.3c dazu, dass der Schlag nicht zählt, der Fehler korrigiert werden muss (also das Weiterspielen des hoffentlich vorliegenden provisorischen Balls) und der Spieler der Grundstrafe unterliegt. Berichtigt der Spieler den Fehler nicht, bevor er schlägt, um das nächste Loch zu beginnen oder, beim letzten Loch der Runde, bevor er seine Scorekarte einreicht, ist er disqualifiziert.

In diesem Sinne wünschen wir Euch 2020 immer die besten und erfolgreichsten Golfschläge, viele tolle Momente mit Euren Mitspielern auf den diversen Golfplätzen und natürlich - im Sinne unserer Golfseite - jederzeit die Anwendung der richtigen Golfregel. Und falls Ihr Euch mal unsicher sein solltet, dann denkt an den vielleicht ein oder anderen Beitrag...

Wir (Torben und Thomas) wünschen Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr - vielleicht sehen wir uns ja mal... (tk)
... MehrWeniger

Und dann kommen wir am letzten Tag des Jahrzehnts noch zum Highlight unseres gemeinsamen Golf Rules-Referee-Einsatzes bei den diesjährigen Mannschaftsmeisterschaften. ;-)

Wer suchet, der findet - das hohe Rough führte leider bei den Teilnehmern das ein oder andere Mal dazu, dass der Ball gesucht werden musste. 

Ein Ball gilt allerdings als verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach ihm begonnen haben. Dabei ist zu beachten, dass der Spieler den Beginn der Suche nicht mit der Absicht verzögern darf, einen Vorteil zu erlangen, indem er anderen Personen erlaubt, in seinem Auftrag zu suchen.

Und zu diesem Thema dann hier noch einmal der letzten Tipp des Jahres von uns an Euch: nutzt Eure Uhr und stoppt die Zeit der Ballsuche. So habt Ihr gemeinsam Klarheit in Bezug auf die verstrichene Zeit für die Ballsuche und beugt einem weiterem Problem vor - dauert die Ballsuche länger als drei Minuten und findet und spielt ihr den Ball dann, so spielt ihr oder der Mitspieler einen falschen Ball. Dieses führt nach R6.3c dazu, dass der Schlag nicht zählt, der Fehler korrigiert werden muss (also das Weiterspielen des hoffentlich vorliegenden provisorischen Balls) und der Spieler der Grundstrafe unterliegt. Berichtigt der Spieler den Fehler nicht, bevor er schlägt, um das nächste Loch zu beginnen oder, beim letzten Loch der Runde, bevor er seine Scorekarte einreicht, ist er disqualifiziert.

In diesem Sinne wünschen wir Euch 2020 immer die besten und erfolgreichsten Golfschläge, viele tolle Momente mit Euren Mitspielern auf den diversen Golfplätzen und natürlich - im Sinne unserer Golfseite - jederzeit die Anwendung der richtigen Golfregel. Und falls Ihr Euch mal unsicher sein solltet, dann denkt an den vielleicht ein oder anderen Beitrag...

Wir (Torben und Thomas) wünschen Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr - vielleicht sehen wir uns ja mal... (tk)

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Danke für eure tolle Arbeit. Und ich freue mich aufs Wiedersehen, Torben. Als Sportpastor bin ich natürlich begeistert, dass ihr eure Artikel mit Bibelversen garniert.

Danke für die vielen hilfreichen Berichte und Kommentare ... macht weiter so ... und auch euch einen guten Rutsch ins neue Jahr 🍾🏌️🎉

Auch für euch alles nur erdenklich Gute für 2020 - und bitte macht fleißig weiter auch im kommenden Jahr! Euer Rat tut not - und glücklicherweise (da bin ich sicher) werden euch die Themen niemals ausgehen 🍀😉

Auch für euch alles Gute im neuen Jahr 🍀🍾

Vielen Dank für die Mühe die Ihr Euch macht. Ich lese die Posts immer sehr gerne. Guten Rutsch 🎊🎆🎈

Rutscht gute rein! 🍀🥂💫

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4 Wochen her

Golf Rules

Der Shootout im GC Verden sollte zu einer ganz spannenden Angelegenheit und damit zu einem weiteren Highlight werden. Nach der Vorqualifikation traten die fehlerfreien Spieler zu einem Lochwettspiel an. Hier ging es dann im "sudden death" weiter, nur die jeweils schlagbesten Spieler kamen weiter zur nächsten Spielbahn. Denn - es konnte nur "Einen" geben...

Doch wie ist das eigentlich im Lochspiel? Im Gegensatz zum Zählspielen spielt dabei ein Spieler und ein (oder wie in diesem besonderen Fall mehrere) Gegner gegeneinander auf der Grundlage gewonnener, verlorener oder geteilter Löcher. Ein Spieler gewinnt ein Loch, wenn er das Loch mit weniger Schlägen einschließlich Strafschlägen als sein Gegner beendet, der Gegner das Loch schenkt oder der Gegner sich die Grundstrafe (Lochverlust) zuzieht.

Eine Besonderheit im Lochspiel ist, dass der Spieler, wenn er glaubt, dass der Gegner sich für einen Regelverstoß eine Strafe zugezogen hat, entscheiden kann auf den Verstoß zu reagieren oder ihn nicht zu beachten - sprich man kann auch über Regelverstöße des Gegners hinwegsehen (ohne gegenseitige Übereinkunft - siehe R3.2d(4)).

Eine weitere Besonderheit ist in Regel 6.4 beschrieben, denn die Spielfolge ist im Lochspiel sehr wichtig. Wenn der Spieler außer der Reihe spielt, hat der Gegner das Recht, diesen Schlag für ungültig zu erklären und den Spieler noch einmal spielen zu lassen.

Insofern noch einmal die Ermunterung an Euch insbesondere vor einem Lochspiel doch noch einmal die "Besonderheiten" dieser sehr interessanten Spielform zu beachten. Das kann sogar helfen, Löcher zu gewinnen, ohne einen einzigen Schlag gemacht zu haben... (tk)
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Der Shootout im GC Verden sollte zu einer ganz spannenden Angelegenheit und damit zu einem weiteren Highlight werden. Nach der Vorqualifikation traten die fehlerfreien Spieler zu einem Lochwettspiel an. Hier ging es dann im sudden death weiter, nur die jeweils schlagbesten Spieler kamen weiter zur nächsten Spielbahn. Denn - es konnte nur Einen geben...

Doch wie ist das eigentlich im Lochspiel? Im Gegensatz zum Zählspielen spielt dabei ein Spieler und ein (oder wie in diesem besonderen Fall mehrere) Gegner gegeneinander auf der Grundlage gewonnener, verlorener oder geteilter Löcher. Ein Spieler gewinnt ein Loch, wenn er das Loch mit weniger Schlägen einschließlich Strafschlägen als sein Gegner beendet, der Gegner das Loch schenkt oder der Gegner sich die Grundstrafe (Lochverlust) zuzieht.

Eine Besonderheit im Lochspiel ist, dass der Spieler, wenn er glaubt, dass der Gegner sich für einen Regelverstoß eine Strafe zugezogen hat, entscheiden kann auf den Verstoß zu reagieren oder ihn nicht zu beachten - sprich man kann auch über Regelverstöße des Gegners hinwegsehen (ohne gegenseitige Übereinkunft - siehe R3.2d(4)).

Eine weitere Besonderheit ist in Regel 6.4 beschrieben, denn die Spielfolge ist im Lochspiel sehr wichtig. Wenn der Spieler außer der Reihe spielt, hat der Gegner das Recht, diesen Schlag für ungültig zu erklären und den Spieler noch einmal spielen zu lassen. 

Insofern noch einmal die Ermunterung an Euch insbesondere vor einem Lochspiel doch noch einmal die Besonderheiten dieser sehr interessanten Spielform zu beachten. Das kann sogar helfen, Löcher zu gewinnen, ohne einen einzigen Schlag gemacht zu haben... (tk)Image attachment

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Das war eine super Veranstaltung 👍

4 Wochen her

Golf Rules

Zu einem weiteren Höhepunkt in 2019 gehörte auch der Einsatz als Referee bei der European Tour Qualifing Stage 1 im GC Fleesensee. Perfekte Platzbedingungen, eine 100%ige Organisation und nicht zuletzt richtig gute Golfer gaben bei den sehr schwerigen Bedingungen ihr Bestes, um die erste Stufe der Tour-Qualifikation zu meistern.

Und was glaubt Ihr - welches Ruling gab es am häufigsten?

Der Schloss Torgelow Course scheint abseits der Fairways ein Eldorado für Maulwürfe und Wühlmäuse zu sein. Man kann sich kaum vorstellen, was in den Bereichen rechts und links des Weges los ist, wenn mal kein Spieler auf der Suche nach dem Ball ist. Insofern wurde häufig von den Spielern nach Erleichterung zu R16 "Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen" gefragt.

Lt. Definition "Tierloch", welches eines der vier Umstände der ungewöhnlichen Platzverhältnisse darstellt, ist dieses jedes Loch, das von einem Tier gegraben wurde, außer das Loch wurde von Tieren gegraben, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder
Insekten). Desweiteren schließt der Begriff mit ein:
- Das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material,
- jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und
- jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde.

Am meisten beeindruckt hat mich der Umgang der Spieler mit den Regeln: kurze Frage, kurze Antwort und weiter ging es - egal, wie die Beurteilung auch ausfiel. Es gab keine Diskussion - die Entscheidung wurde durchgängig in allen Fällen von allen Spielern akzeptiert. Das ist wirklich "Fairplay" und spiegelt den wahre Geist des Golfsport wieder... (tk)
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1 Monat her

Golf Rules

Und nach so vielen Türchen kommen wir mal wieder zurück zu den normalen Beiträgen über Golfregeln - ohne aber zum Jahresende gleich wieder zur von uns "gewohnten Normalität" zurück zu kehren.

Im Sommer hatte ich das Glück Garry Player in Frankfurt zu treffen. Unter anderem ging es mit der Einführung der neuen Regeln auch darüber, wie denn nun der Ball richtig gedroppt werden muss. Garry benötigte zwei Versuche - zweimal lag er aber knapp daneben. 😉

Zunächst einmal gibt es für das falsche Droppen keine Strafe, solange der Umstand vor dem Spielen des Balls korrigiert wird. Lässt Player den Ball beim dritten Versuch entsprechend der Vorgaben aus Regel 14.3 korrekt aus Kniehöhe fallen, dann wäre schon einmal der erste Schritt getan.

Denn es gilt:
- der Spieler selber muss den Ball droppen
- der Ball muss aus Kniehöhe senkrecht nach unten gedroppt werden, ohne den Spieler oder seine Ausrüstung zu berühren
- Der Ball muss im Erleichterungsbereich gedroppt werden
- Der gedroppter Ball muss im Erleichterungsbereich zur Ruhe kommen

Noch einen Hinweis zur Strafe: wenn der Ball auf falsche Weise unter Verstoß gegen eine oder mehrere dieser Anforderungen gedroppt wurde und der Spieler einen Schlag macht, so zieht er sich einen Strafschlag zu, wenn der Ball aus dem Erleichterungsbereich bzw. zwei Strafschläge (Grundstrafe) wenn dieser außerhalb des Erleichterungsbereiches gespielt wurde.

Und mal ehrlich - eigentlich ist es doch ganz einfach und nach den anfänglichen Zweifeln inzwischen auch verinnerlicht, oder? (tk)
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Und nach so vielen Türchen kommen wir mal wieder zurück zu den normalen Beiträgen über Golfregeln - ohne aber zum Jahresende gleich wieder zur von uns gewohnten Normalität zurück zu kehren.

Im Sommer hatte ich das Glück Garry Player in Frankfurt zu treffen. Unter anderem ging es mit der Einführung der neuen Regeln auch darüber, wie denn nun der Ball richtig gedroppt werden muss. Garry benötigte zwei Versuche - zweimal lag er aber knapp daneben. ;-)

Zunächst einmal gibt es für das falsche Droppen keine Strafe, solange der Umstand vor dem Spielen des Balls korrigiert wird. Lässt Player den Ball beim dritten Versuch entsprechend der Vorgaben aus Regel 14.3 korrekt aus Kniehöhe fallen, dann wäre schon einmal der erste Schritt getan. 

Denn es gilt: 
- der Spieler selber muss den Ball droppen
- der Ball muss aus Kniehöhe senkrecht nach unten gedroppt werden, ohne den Spieler oder seine Ausrüstung zu berühren
- Der Ball muss im Erleichterungsbereich gedroppt werden
- Der gedroppter Ball muss im Erleichterungsbereich zur Ruhe kommen

Noch einen Hinweis zur Strafe: wenn der Ball auf falsche Weise unter Verstoß gegen eine oder mehrere dieser Anforderungen gedroppt wurde und der Spieler einen Schlag macht, so zieht er sich einen Strafschlag zu, wenn der Ball aus dem Erleichterungsbereich bzw. zwei Strafschläge (Grundstrafe) wenn dieser außerhalb des Erleichterungsbereiches gespielt wurde.

Und mal ehrlich - eigentlich ist es doch ganz einfach und nach den anfänglichen Zweifeln inzwischen auch verinnerlicht, oder? (tk)

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Und trotzdem kenne ich keinen der das gut findet😁

Ich bekenne mich auch.

Die blödeste Regel

schulterhöhe von Gary ist bei mir kniehöhe...😜

In einer Fernsehübertragung habe ich gesehen wie der Caddy für den Spieler gedroppt hat und den Ball mit dem Fuss daran gehindert hat ins Wasser zu rollen. Hab mich darüber gewundert. Da aber ein Referee daneben stand, bin ich davon ausgegangen, dass das so in Ordnung ist.

Guten Morgen, wie war das mit dem berühren der Ausrüstung? Wenn ich den Erleichterungsbereich mit dem Schläger abmesse und beim Droppen diesen treffe, ist das straffrei, aber falsch gedroppt!? Ein Strafe zieht man sich nur dann zu, wenn man diesen Ball nun spielt, ohne erneut zu droppen?

Gary Player und Regeln? Ha. Da kannst du ja genauso gut Patrick Reed fragen.

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1 Monat her

Golf Rules

Neues aus Schottland: ... MehrWeniger

1 Monat her

Golf Rules

"Siem (...) bedankte sich freundlich bei dem Referee und disqualifizierte sich selbst." - So schrieb das Golfmagazin in seiner aktuellen Ausgabe auf Seite 86/87. Doch geht das? Kann man sich selbst disqualifizieren? #darferdas?

Dazu werfen wir einen Blick in Regel R1.3c:

"Eine Strafe FÄLLT AN, wenn der Spieler oder sein Caddie gegen eine Regel verstoßen (siehe Regel 10.3c)."

und:

"Sowohl im Lochspiel als auch im Zählspiel kann ein Spieler für bestimmte Handlungen oder Regelverstöße, einschließlich schwerwiegenden Fehlverhaltens (siehe Regel 1.2), oder, wenn ein möglicher Vorteil zu groß ist, um das Spielergebnis als gültig anzuerkennen, für das Turnier disqualifiziert WERDEN."

Hier hat Siem, da er eine Platzregel falsch interpretiert hat mehrfach vom falschen Ort gespielt, ein Verstoß der vor Beginn eines neuen Lochs geheilt werden muss, wenn, wie hier ein schwerwiegender Verstoß vorlag. Das ist nicht geschehen, sodass R14.7 zum Tragen kommt:

"Der Spieler muss den Fehler, vom falschen Ort gespielt zu haben, berichtigen, in dem er das Loch mit einem Ball zu Ende spielt, der regelgerecht vom richtigen Ort gespielt wurde.

Berichtigt der Spieler seinen Fehler nicht, bevor er einen Schlag spielt, um ein anderes Loch zu beginnen oder am letzten Loch der Runde, bevor er seine Scorekarte einreicht, IST der Spieler DISQUALIFIZIERT."

Ihr seht, hinsichtlich DQ hat der Spieler kein Wahlrecht, sich selbst disqualifizieren geht also nicht. Die Disqualifikation folgt aus den Regeln oder aufgrund eines Verstoßes durch die Spielleitung, nicht durch den Spieler. Was hier gemeint sein kann ist natürlich, dass - und das ist dann wieder der Sportsgeist des Spielers, den auch Marcel Siem lebt - dass der Spieler sich eingesteht, hier einen schwerwiegenden Verstoß begangen zu haben.
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Siem (...) bedankte sich freundlich bei dem Referee und disqualifizierte sich selbst. - So schrieb das Golfmagazin in seiner aktuellen Ausgabe auf Seite 86/87. Doch geht das? Kann man sich selbst disqualifizieren? #darferdas?

Dazu werfen wir einen Blick in Regel R1.3c:

Eine Strafe FÄLLT AN, wenn der Spieler oder sein Caddie gegen eine Regel verstoßen (siehe Regel 10.3c).

und:

Sowohl im Lochspiel als auch im Zählspiel kann ein Spieler für bestimmte Handlungen oder Regelverstöße, einschließlich schwerwiegenden Fehlverhaltens (siehe Regel 1.2), oder, wenn ein möglicher Vorteil zu groß ist, um das Spielergebnis als gültig anzuerkennen, für das Turnier disqualifiziert WERDEN.

Hier hat Siem, da er eine Platzregel falsch interpretiert hat mehrfach vom falschen Ort gespielt, ein Verstoß der vor Beginn eines neuen Lochs geheilt werden muss, wenn, wie hier ein schwerwiegender Verstoß vorlag. Das ist nicht geschehen, sodass R14.7 zum Tragen kommt:

Der Spieler muss den Fehler, vom falschen Ort gespielt zu haben, berichtigen, in dem er das Loch mit einem Ball zu Ende spielt, der regelgerecht vom richtigen Ort gespielt wurde.

Berichtigt der Spieler seinen Fehler nicht, bevor er einen Schlag spielt, um ein anderes Loch zu beginnen oder am letzten Loch der Runde, bevor er seine Scorekarte einreicht, IST der Spieler DISQUALIFIZIERT.

Ihr seht, hinsichtlich DQ hat der Spieler kein Wahlrecht, sich selbst disqualifizieren geht also nicht. Die Disqualifikation folgt aus den Regeln oder aufgrund eines Verstoßes durch die Spielleitung, nicht durch den Spieler. Was hier gemeint sein kann ist natürlich, dass - und das ist dann wieder der Sportsgeist des Spielers, den auch Marcel Siem lebt - dass der Spieler sich eingesteht, hier einen schwerwiegenden Verstoß begangen zu haben.Image attachment

1 Monat her

Golf Rules

Unser Adventskalender-Gewinnspiel vom 07.12. hat einen Sieger! Ausgelost war ein Dutzend Titleist GolfRules Bälle für das Bild mit den meisten Likes. Gewonnen mit 9 hat unser Leser und Kollege Michael Däumling. Herzlichen Glückwunsch und: Verliere sie auf einem schönen Platz! ... MehrWeniger

Unser Adventskalender-Gewinnspiel vom 07.12. hat einen Sieger! Ausgelost war ein Dutzend Titleist GolfRules Bälle für das Bild mit den meisten Likes. Gewonnen mit 9 hat unser Leser und Kollege Michael Däumling. Herzlichen Glückwunsch und: Verliere sie auf einem schönen Platz!

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Ach du grüne Neune 😊

Glückwunsch....🎉

1 Monat her

Golf Rules

Heute haben wir mal was ganz anderes im Programm, denn zu Weihnachten werden ja immer ganz viele Wünsche erfüllt. Was liegt da aus Sicht von Golf-Rules näher, auch einmal mit einem richtigen Golf Professional über Golfregeln zu sprechen...

Der Golf-Podcast "Tee Time" (TeeTime_der Golfpodcast) von Jens Zielinski bietet die Möglichkeit in jeder Ausgabe Fragen direkt an Florian Fritsch zu adressieren. Und in Folge #20 durfte ich (Thomas) dabei sein. Mich interessierte u.a. wie Florian sich auf die neue Saison mit neuen Golfregeln vorbereitet hat und wie das "Ruling" auf dem Platz abläuft.

Insofern gibt es heute mal kein Bild und erklärenden Text zu einer Regelsituation, sondern der Hinweis auf ca. 40 Minuten Geschichten rund ums Golfspiel im Podcast. Als besonderer Gast war dieses Mal Bernd Wiesberger dabei - und ab der ca. 26 Minute kommt dann mein kleines Intermezzo mit Flo. 😉

Danke Flo und Danke Jens - und Euch allen zwei schöne Weihnachtsfeiertage...

www.youtube.com/watch?v=QS9cJpl0K88
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Wir Österreicher lieben es wenn jemand versucht einen Wiener Dialekt zu imitieren und dauernd ÖSI verwendet.....no Deal Piefkes 🤮 das wollt ich loswerden 😡 @an den Blogger

Warum glaubt eigentlich jeder, dass das Jahrzehnt nächste Woche endet? Man wechselt doch auch nicht nach 19 Flaschen Bier den Kasten und schmeißt die 20. Flasche weg!

1 Monat her

Golf Rules

Frohe Weihnachten Euch allen - genießt die Feiertage! ... MehrWeniger

Frohe Weihnachten Euch allen - genießt die Feiertage!

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Frohe Weihnachten auch für euch 💫

Frohe Weihnachten 🎄 Danke für eure tolle Arbeit. Jeden Morgen wird mit der Tasse Kaffee in der Hand geguckt was ihr neues zu verkünden habt.

Euch auch. 🎄🎄🎄🎄🏌️‍♂️🏌️‍♂️

Ebenso!

Euch ebenso frohe Weihnachten und vielen Dank für all eure Mühe mir den ein oder anderen Strafschlag zu ersparen 🙂

Winston links?

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1 Monat her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender / Türchen 24

Die Mannschaftswettbewerbe haben mit Regel 24 auch ein eigenes Kapitel im Regelbuch bekommen. In den Mannschaftsturnieren gelten die Regeln 1-23 - es gibt jedoch abgeänderte Sonderregeln, die im folgenden beschrieben sind:

- R24.2 Turnierbedingungen: hier werden Themen wie die vergebenen Punkte, die zu wertenden Einzelergebnisse und der Umgang mit einem Gleichstand behandelt
- R24.3 Mannschaftskapitän: jede Mannschaft darf einen Kapitän benennen, der die Mannschaft führt und Entscheidungen für sie trifft
- R24.4 Erlaubte Beratung in Mannschaftsturnieren: per Platzregel darf die Spielleitung personen gestatten Berater zu benennen, welche die Spieler der Mannschaft während einer Runde beraten und auch anderweitig (wie in Regel 10.2b(2) vorgesehen) unterstützt (Anmerkung: in den DGV- / Verbandswettspielen ist über die Turnierbedingungen definiert, dass der Kapitän gleichzeitig der Berater ist).

So, jetzt sind es nur noch wenige Stunden bis zur Bescherung. Wir (Torben und Thomas) wünschen Euch noch besinnliche Festtage und schönen Stunden gemeinsam mit Euren Familien. Und wenn mal Langeweile aufkommen sollte - immer dran denken: in so einem Golf-Regelbuch gibt es immer wieder spannende Themen zu entdecken... 😉 (tk)
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Golf Rules Adventskalender / Türchen 24

Die Mannschaftswettbewerbe haben mit Regel 24 auch ein eigenes Kapitel im Regelbuch bekommen. In den Mannschaftsturnieren gelten die Regeln 1-23 - es gibt jedoch abgeänderte Sonderregeln, die im folgenden beschrieben sind:

- R24.2 Turnierbedingungen: hier werden Themen wie die vergebenen Punkte, die zu wertenden Einzelergebnisse und der Umgang mit einem Gleichstand behandelt
- R24.3 Mannschaftskapitän: jede Mannschaft darf einen Kapitän benennen, der die Mannschaft führt und Entscheidungen für sie trifft
- R24.4 Erlaubte Beratung in Mannschaftsturnieren: per Platzregel darf die Spielleitung personen gestatten Berater zu benennen, welche die Spieler der Mannschaft während einer Runde beraten und auch anderweitig (wie in Regel 10.2b(2) vorgesehen) unterstützt (Anmerkung: in den DGV- / Verbandswettspielen ist über die Turnierbedingungen definiert, dass der Kapitän gleichzeitig der Berater ist).

So, jetzt sind es nur noch wenige Stunden bis zur Bescherung. Wir (Torben und Thomas) wünschen Euch noch besinnliche Festtage und schönen Stunden gemeinsam mit Euren Familien. Und wenn mal Langeweile aufkommen sollte - immer dran denken: in so einem Golf-Regelbuch gibt es immer wieder spannende Themen zu entdecken... ;-) (tk)

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Frohe Weihnachten und viele dann für die Mühe, die ihr euch im mit dem geduldige erklären der Golfregeln macht.

Euch auch alles Beste zu Weihnachten und nun weg mit dem Regelbuch.🎄

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!!!

Herzlichen Dank für eure Arbeit, ich freue mich jeden Morgen auf meine „Regelpille“ zum Frühstück! Euch und euren Lieben, frohe Weihnachten!

Vielen Dank euch Beiden für den tollen und kurzweiligen Regel-Adventskalender! Euch auch frohe Weihnachten 🎄

Vielen Dank für die vielen, tollen Beiträge! Euch auch schöne Feiertage 😉

Auch von mir mein großes Dankeschön für eure Arbeit! Es machte sehr viel Spaß , das jeden Tag im Advent gelesen zu haben!

Danke, wünsche Euch auch schöne Feiertage und kommt gut ins neue Jahr. 😀🎄🎅🏻🍾🏌🏻

Frohe und besinnliche Weihnachten

Ich wünsche euch auch schöne Feiertage und macht im nächsten Jahr weiter so ⛳🏌️👍

Frohe Weihnachten und weiterhin viel Erfolg 🍀 🏌️‍♂️🏌🏽‍♀️

Eine großartige Seite, vielen Dank.

Ich kann mich nur den Worten meiner Kollegen anschliessen. DANKE

Frohe Weihnachten 🎄 und macht 2️⃣0️⃣2️⃣0️⃣ weiter so 👍⛳️🏌️‍♀️🏌🏼

Ich wünsche euch frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und ein gesundes, glückliches Jahr 2020.

Auch von meiner Seite aus ein dickes Lob für Eure Arbeit und die schnelle Verfügbarkeit bei Problemen. Frohes Fest und auf ein spannendes Jahr 2020 mit ganz viel Sprit if the game...oder doch spirit ? 😙

Toll gemacht. Danke für das Jahr. Frohes und besinnliches Fest und eine tolle Saison 2020. Bleibt Gesund.

Schöne Weihnachten für Euch!🤶🌲🥂

Vielen Dank für die hilfreichen regelmäßigen Hinweise, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue (Golf-) Jahr⛳️

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1 Monat her

Golf Rules

Wenn's mal wieder etwas länger dauert. In diesem Sinn Euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest... 😉 ... MehrWeniger

1 Monat her

Golf Rules

Neues zum WHS: ... MehrWeniger

1 Monat her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender / Türchen 23

Im Vierball (Fourball) spielen zwei Partner in einer Partei, bei dem aber jeder Spieler seinen eigenen Ball spielt. Das Ergebnis der Partei für ein Loch ist das niedrigere Ergebnis der Partei an diesem Loch.

In Regel R23 sind die Besonderheiten, Zählweise, Beginn und Ende der Runde, Spielfolge und das gemeinsame Nutzen der Schläger beschrieben.

Besonders hervorzuheben ist R23.8, in der erläutert wird, wann eine Strafe nur für einen oder beide Partner gilt. Denn normalerweise gilt die Strafe immer für einen Spieler, es gibt jedoch drei Besonderheiten, bei denen diese auf für die Partei anfällt: beim Verstoß gegen die Höchstzahl der Schlägern, wenn diese gemeinsam benutzt werden, bei der Unterstützung des Spielers durch den Partner sowie nur im Lochspiel, wenn das Spiel des Gegners durch einen Regelverstoß benachteiligt wird.

Regelverstöße eines Partners kann unterschiedliche Auswirkungen für die Partei haben - von "kein gültiges Ergebnis für einen Spieler " bis hin zur Disqualifikationen der Partei sind diese Fälle in R23.8b aufgeführt.
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Golf Rules Adventskalender / Türchen 23

Im Vierball (Fourball) spielen zwei Partner in einer Partei, bei dem aber jeder Spieler seinen eigenen Ball spielt. Das Ergebnis der Partei für ein Loch ist das niedrigere Ergebnis der Partei an diesem Loch.

In Regel R23 sind die Besonderheiten, Zählweise, Beginn und Ende der Runde, Spielfolge und das gemeinsame Nutzen der Schläger beschrieben.

Besonders hervorzuheben ist R23.8, in der erläutert wird, wann eine Strafe nur für einen oder beide Partner gilt. Denn normalerweise gilt die Strafe immer für einen Spieler, es gibt jedoch drei Besonderheiten, bei denen diese auf für die Partei anfällt: beim Verstoß gegen die Höchstzahl der Schlägern, wenn diese gemeinsam benutzt werden, bei der Unterstützung des Spielers durch den Partner sowie nur im Lochspiel, wenn das Spiel des Gegners durch einen Regelverstoß benachteiligt wird.

Regelverstöße eines Partners kann unterschiedliche Auswirkungen für die Partei haben - von kein gültiges Ergebnis für einen Spieler  bis hin zur Disqualifikationen der Partei sind diese Fälle in R23.8b aufgeführt.

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Ich möchte mich an dieser stelle gern den anderen anschliessen. Das was Ihr hier macht und mit welch einer Hingabe sucht seines gleichen! Vielen Dank Euch beiden für die Arbeit die Ihr leistet, habt eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Das wünsche ich natürlich auch allen aus der Community

Vielen Dank!

Auch von mir besten Dank für Eure wertvolle Arbeit. Die neuen Regeln sind noch längst nicht bei vielen Golfern angekommen. Frohes Fest und einen guten Rutsch

1 Monat her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender / Türchen 22

Die Spielform "Vierer" (Foursome - umgangssprachlich auch häufig als "Klassischer Vierer" bezeichnet) hat mit Regel R22 einen eigenen Bereich im Regelwerk.

Neben der grundlegenden Feststellung, dass die Partner in dem Vierer als Partei spielen, ist die Besonderheit, dass die beiden Spieler einen Ball an jedem Loch in abwechselnder Reihenfolge spielen.

R22.2 definiert, dass jeder Partner dabei für die Partei handeln kann, sprich alle zulässigen Handlungen z.B. den Ball markieren, aufnehmen, zurücklegen, droppen, ..., unabhängig welcher Partner den nächsten Schlag spielt. Partner oder Caddie dürfen sich gegenseitig helfen und mögliche Regelverstöße treffen die gesamte Partei.

Das Grundprinzip des Vierers ist das abwechselnde Schlagen des Ball (R22.3) der beiden Partner innerhalb der Partie. Ein provisorischer Ball ist dabei von dem Partner zu schlagen.

Strafschläge, die sich die Partei zuzieht wirken sich nicht auf die abwechselnde Spielfolge aus.
Partner dürfen Schläger gemeinsam benutzen, wenn die Gesamtzahl ihrer Schläger 14 Schläger nicht übersteigt (R22.5).
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Golf Rules Adventskalender / Türchen 22

Die Spielform Vierer (Foursome - umgangssprachlich auch häufig als Klassischer Vierer bezeichnet) hat mit Regel R22 einen eigenen Bereich im Regelwerk.

Neben der grundlegenden Feststellung, dass die Partner in dem Vierer als Partei spielen, ist die Besonderheit, dass die beiden Spieler einen Ball an jedem Loch in abwechselnder Reihenfolge spielen.

R22.2 definiert, dass jeder Partner dabei für die Partei handeln kann, sprich alle zulässigen Handlungen z.B. den Ball markieren, aufnehmen, zurücklegen, droppen, ..., unabhängig welcher Partner den nächsten Schlag spielt. Partner oder Caddie dürfen sich gegenseitig helfen und mögliche Regelverstöße treffen die gesamte Partei.

Das Grundprinzip des Vierers ist das abwechselnde Schlagen des Ball (R22.3) der beiden Partner innerhalb der Partie. Ein provisorischer Ball ist dabei von dem Partner zu schlagen. 

Strafschläge, die sich die Partei zuzieht wirken sich nicht auf die abwechselnde Spielfolge aus.
Partner dürfen Schläger gemeinsam benutzen, wenn die Gesamtzahl ihrer Schläger 14 Schläger nicht übersteigt (R22.5).

1 Monat her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender / Türchen 21:

In dieser "besonderen" Regel werden die anderen Formen der Einzel-Zählspiele abgehandelt: Stableford (Punktewertung an jedem Loch), Maximum Score (die Schlagzahl für jedes Loch ist auf eine Höchstzahl begrenzt) und Par / Bogey (Lochspiel-Zählweise Loch für Loch).

Die wahrscheinlich bekannteste Variante ist das Zählspiel nach Stableford (R21.1). Punkte werden hierbei für jedes Loch gewährt, indem das Ergebnis des Spieler mit dem Zielergebnis verglichen wird. Wird das Zielergebnis erspielt, so gibt es zwei Punkte, bei jedem Schlag weniger bzw. mehr einen Punkt mehr bzw. weniger. Das Loch ist beendet, wenn der Spieler eingelocht hat, sich dazu entscheidet, dies zu unterlassen, oder wenn sein Ergebnis keine Punkte ergibt.

Bei Stableford werden Strafschläge idR direkt dem Ergebnis für das Loch hinzugerechnet, an dem sich der Verstoß ereignete. Es gibt aber drei Ausnahmen, bei denen die Strafe von der Gesamtpunktzahl abgezogen wird: Verstoß gegen die zulässige Höchstzahl von 14 Schlägern (R4.1b), gegen die Startzeit (R5.3a) oder bei unangemessener Verzögerung (R5.6a).

Maximum Score (R21.2) ist ebenfalls eine Art des Zählspiels, bei dem die Spielleitung die zulässige Höhstschlagzahl je Loch begrenzt (z.B. Doppel-Par, einem festen Ergebnis oder Netto-Doppelbogey).

Das Spiel gegen Par / Bogey ist eine Art des Zählspiel mit der Zählweise wie im Lochspiel. Die Regeln R1-20 für das Zählspiel gelten durch die in R21.3 abgewandelten Sonderregeln.

In R21.4 wird auf die Besonderheiten des Dreiball-Lochspiel eingegangen und Themen wie Spielfolge und bewegter Ball oder Ballmarker beschrieben.
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Golf Rules Adventskalender / Türchen 21: 

In dieser besonderen Regel werden die anderen Formen der Einzel-Zählspiele abgehandelt: Stableford (Punktewertung an jedem Loch), Maximum Score (die Schlagzahl für jedes Loch ist auf eine Höchstzahl begrenzt) und Par / Bogey (Lochspiel-Zählweise Loch für Loch).

Die wahrscheinlich bekannteste Variante ist das Zählspiel nach Stableford (R21.1). Punkte werden hierbei für jedes Loch gewährt, indem das Ergebnis des Spieler mit dem Zielergebnis verglichen wird. Wird das Zielergebnis erspielt, so gibt es zwei Punkte, bei jedem Schlag weniger bzw. mehr einen Punkt mehr bzw. weniger. Das Loch ist beendet, wenn der Spieler eingelocht hat, sich dazu entscheidet, dies zu unterlassen, oder wenn sein Ergebnis keine Punkte ergibt.

Bei Stableford werden Strafschläge idR direkt dem Ergebnis für das Loch hinzugerechnet, an dem sich der Verstoß ereignete. Es gibt aber drei Ausnahmen, bei denen die Strafe von der Gesamtpunktzahl abgezogen wird: Verstoß gegen die zulässige Höchstzahl von 14 Schlägern (R4.1b), gegen die Startzeit (R5.3a) oder bei unangemessener Verzögerung (R5.6a).

Maximum Score (R21.2) ist ebenfalls eine Art des Zählspiels, bei dem die Spielleitung die zulässige Höhstschlagzahl je Loch begrenzt (z.B. Doppel-Par, einem festen Ergebnis oder Netto-Doppelbogey).

Das Spiel gegen Par / Bogey ist eine Art des Zählspiel mit der Zählweise wie im Lochspiel. Die Regeln R1-20 für das Zählspiel gelten durch die in R21.3 abgewandelten Sonderregeln.

In R21.4 wird auf die Besonderheiten des Dreiball-Lochspiel eingegangen und Themen wie Spielfolge und bewegter Ball oder Ballmarker beschrieben.

1 Monat her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender / Türchen 20

Regel 20 behandelt, wie Spieler vorgehen sollen, wenn sie während der Runde Fragen zu den Regeln haben, einschließlich der (im Loch- und Zählspiel unterschiedlichen) Vorgehensweisen, die es einem Spieler ermöglichen, sein Recht zu wahren, zu einem späteren Zeitpunkt eine Regelentscheidung zu erhalten.

Die Regel legt auch die Rolle von Referees fest, die berechtigt sind, Tatsachenentscheidungen zu treffen und die Regeln anzuwenden. Regelentscheidungen eines Referees oder der Spielleitung sind für alle Spieler verbindlich.

Im Lochspiel ist es wichtig zu wissen, dass der Spieler kein Recht hat das Spiel mit zwei Bällen zu beenden (R.20.1b(4)). Dieses Recht gibt es ausschließlich im Zählspiel.

Nach R20.1c(3) muss sich der Spieler hierfür entscheiden nachdem die unklare Sachlage erkennbar ist und bevor er einen Schlag macht. Der Spieler sollte wählen, welcher Ball zählen soll und den Sachverhalt der Spielleitung mitteilen, bevor er seine Scorekarte einreicht, selbst wenn der Spieler mit beiden Bällen das gleiche Ergebnis erzielt. Der Spieler ist disqualifiziert, wenn er dies unterlässt.

In R20.2 wird noch einmal darauf hingewiesen, dass letztendlich die Spielleitung die Regelentscheidung trifft und die Regelentscheidung der Spielleitung ist endgültig ist. Wenn eine Regelentscheidung eines Referees oder der Spielleitung sich später als falsch herausstellt, wird die Regelentscheidung berichtigt, wenn dies nach den Regeln möglich ist. Ist es hierfür zu spät, hat die falsche Regelentscheidung Bestand.
In Regel 20.2e wird zudem noch die Möglichkeit der nachträglichen Disqualifikation in bestimmten Fällen beschrieben, selbst wenn das Turnier bereits beendet ist.

Bei allen anderen Entscheidungen, die von den Regeln nicht erfasst wird, sollte von der Spielleitung entschieden werden durch die Abwägung aller Umstände und indem der Fall angemessen, fair und im Einklang mit ähnlichen Fällen, die von den Regeln erfasst werden, behandelt wird. (tk)
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Golf Rules Adventskalender / Türchen 20

Regel 20 behandelt, wie Spieler vorgehen sollen, wenn sie während der Runde Fragen zu den Regeln haben, einschließlich der (im Loch- und Zählspiel unterschiedlichen) Vorgehensweisen, die es einem Spieler ermöglichen, sein Recht zu wahren, zu einem späteren Zeitpunkt eine Regelentscheidung zu erhalten.

Die Regel legt auch die Rolle von Referees fest, die berechtigt sind, Tatsachenentscheidungen zu treffen und die Regeln anzuwenden. Regelentscheidungen eines Referees oder der Spielleitung sind für alle Spieler verbindlich.

Im Lochspiel ist es wichtig zu wissen, dass der Spieler kein Recht hat das Spiel mit zwei Bällen zu beenden (R.20.1b(4)). Dieses Recht gibt es ausschließlich im Zählspiel. 

Nach R20.1c(3) muss sich der Spieler hierfür entscheiden nachdem die unklare Sachlage erkennbar ist und bevor er einen Schlag macht. Der Spieler sollte wählen, welcher Ball zählen soll und den Sachverhalt der Spielleitung mitteilen, bevor er seine Scorekarte einreicht, selbst wenn der Spieler mit beiden Bällen das gleiche Ergebnis erzielt. Der Spieler ist disqualifiziert, wenn er dies unterlässt.

In R20.2 wird noch einmal darauf hingewiesen, dass letztendlich die Spielleitung die Regelentscheidung trifft und die Regelentscheidung der Spielleitung ist endgültig ist. Wenn eine Regelentscheidung eines Referees oder der Spielleitung sich später als falsch herausstellt, wird die Regelentscheidung berichtigt, wenn dies nach den Regeln möglich ist. Ist es hierfür zu spät, hat die falsche Regelentscheidung Bestand. 
In Regel 20.2e wird zudem noch die Möglichkeit der nachträglichen Disqualifikation in bestimmten Fällen beschrieben, selbst wenn das Turnier bereits beendet ist.

Bei allen anderen Entscheidungen, die von den Regeln nicht erfasst wird, sollte von der Spielleitung entschieden werden durch die Abwägung aller Umstände und indem der Fall angemessen, fair und im Einklang mit ähnlichen Fällen, die von den Regeln erfasst werden, behandelt wird. (tk)

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Ich wollte nur mal Danke sagen für diesen tollen Adventskalender. Eine wirklich schöne Idee. Es liest sich so einfach und man übersieht dabei leicht, wieviel Arbeit ihr da reinsteckt. Vielen Dank !!!!!

1 Monat her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender / Türchen 19

Regel R19 regelt den Fall, wenn gar nichts mehr geht - sprich, der Ball unspielbar ist. Der Spieler kann dann Erleichterung in Anspruch nehmen, indem der Ball unspielbar erklärt wird, um dann mit einem Strafschlag das Spiel fortzusetzen.
Zunächst wird in R19.1 festgelegt, dass der Spieler einen Ball überall (außerhalb der Penalty Area) für unspielbar halten kann. Und dabei ist es grundlegend, dass dieses nur der Spieler und sonst niemand anderes machen kann.
Dabei hat der Spieler folgende Möglichkeiten:
- Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a) - umgangssprachlich einen neuen Ball vom Ort des letzten Schlages spielen
- Erleichterung "auf der Linie zurück" (R19.2b)
- Seitliche Erleichterung (R19.2c) - innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Bezugspunkt (der Stelle, an dem der Ball ursprünglich lag)
Bei den letzten beiden Optionen ist dabei zu beachten, dass der Ball im selben Bereich des Platzes in dem Erleichterungsbereich gedroppt werden muss - lag der Ball z.B. im Bunker, dann muss der Erleichterungsbereich auch im Bunker liegen.
Seit Einführung der 2019er Regeln besteht mit R19.3b die zusätzliche Möglichkeit einen Ball, der im Bunker liegt, dieses auch "auf der Linie zurück" außerhalb des Bunker fallen zu lassen - dann allerdings unter Hinzuzählen von zwei Strafschlägen.
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Golf Rules Adventskalender / Türchen 19

Regel R19 regelt den Fall, wenn gar nichts mehr geht - sprich, der Ball unspielbar ist. Der Spieler kann dann Erleichterung in Anspruch nehmen, indem der Ball unspielbar erklärt wird, um dann mit einem Strafschlag das Spiel fortzusetzen.
Zunächst wird in R19.1 festgelegt, dass der Spieler einen Ball überall (außerhalb der Penalty Area) für unspielbar halten kann. Und dabei ist es grundlegend, dass dieses nur der Spieler und sonst niemand anderes machen kann.
Dabei hat der Spieler folgende Möglichkeiten:
- Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a) - umgangssprachlich einen neuen Ball vom Ort des letzten Schlages spielen
- Erleichterung auf der Linie zurück (R19.2b)
- Seitliche Erleichterung (R19.2c) - innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Bezugspunkt (der Stelle, an dem der Ball ursprünglich lag)
Bei den letzten beiden Optionen ist dabei zu beachten, dass der Ball im selben Bereich des Platzes in dem Erleichterungsbereich gedroppt werden muss - lag der Ball z.B. im Bunker, dann muss der Erleichterungsbereich auch im Bunker liegen.
Seit Einführung der 2019er Regeln besteht mit R19.3b  die zusätzliche Möglichkeit einen Ball, der im Bunker liegt, dieses auch auf der Linie zurück außerhalb des Bunker fallen zu lassen - dann allerdings unter Hinzuzählen von zwei Strafschlägen.

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Ist es richtig, dass wenn man Erleichterung auf der Linie in Anspruch nimmt, man zwingend die Fahne sehen muss? Ich meine z. B. bei einem Dogleg!

1 Monat her

Golf Rules

An unsere Leser in den Golf-Rules-Apps: entschuldigt den "Ausfall" der letzten drei Tage. Die Beiträge werden jetzt wieder regelmäßig aus Facebook in die App übernommen.

Viel Spaß beim Lesen...
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An unsere Leser in den Golf-Rules-Apps: entschuldigt den Ausfall der letzten drei Tage. Die Beiträge werden jetzt wieder regelmäßig aus Facebook in die App übernommen.

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Am besten immer 10-20m Schnur mitnehmen auf die Runde 🙂

1 Monat her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender / Türchen 18

Regel 18 beinhaltet die Inanspruchnahme von Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust, wann sich ein Ball im Aus befindet und wie und wann - um Zeit zu sparen - ein provisorischer Ball für einen Ball gespielt werden darf, der im Aus oder außerhalb einer Penalty Area verloren sein könnte.

Grundlegend heißt es in R18.2a: ein Ball ist nur im „Aus“, wenn er vollständig außerhalb der Ausgrenzen des Platzes liegt. Demzufolge liegt er auf dem Platz, wenn er mindestens mit einem Teil auf dem Platz liegt oder den Boden oder etwas anderes (zum Beispiel einen natürlichen oder künstlichen Gegenstand) innerhalb der Ausgrenze berührt oder sich oberhalb der Ausgrenze oder eines anderen Teils des Platzes befindet.

Der Ball gilt als verloren, wenn dieser nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wurde, nachdem der Spieler oder sein Caddie begonnen hat, nach ihm zu suchen (R18.2a).

Das Thema "provisorischer Ball" wird dann sehr umfangreich in R18.3 erläutert. Ein provisorischer Ball darf aber nur dann gespielt werden, wenn der ursprüngliche Ball außerhalb einer PenaltyArea verloren oder Aus sein könnte. Der Spieler muss zuvor ankündigen, dass er einen provisorischen Ball zu spielen gedenkt - hierfür sollte am besten das Wort "provisorisch" verwendet werden. Wenn der Spieler dies nicht ankündigt (selbst wenn er beabsichtigte, einen provisorischen Ball zu spielen) und einen Ball von der Stelle spielt, von der aus der vorherige Schlag gemacht wurde, ist dieser Ball mit Strafe von Schlag und Distanzverlust des Spielers Ball im Spiel.

Womit wir zum ersten Unterpunkt von R18.1 zurückkehren - ein Spieler darf jederzeit Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen, indem er sich einen Strafschlag hinzurechnet und den ursprünglichen oder einen anderen Ball von der Stelle spielt, von der aus er den vorherigen Schlag gemacht hat. Spricht - egal wo sich der Ball des Spielers auf dem Platz befindet und auch, wenn eine andere Regel vom Spieler verlangt, Erleichterung auf eine bestimmte Art und Weise zu nehmen oder den Ball von einer bestimmten Stelle zu spielen, hat der Spieler die Option "mit Schlag und Distanzverlust" (also quasi das Spielen vom letzten Ort). Der der ursprüngliche Ball ist dann nicht länger im Spiel und darf nicht mehr gespielt werden; Ausnahme ist nur das Spielen eines "provisorischen Balls" (R18.3b) oder im Zählspiel der zweite Ball nach R14.7 / R20.1c(3).

Auch wieder ein "Basic" am heutigen 18. Dezember - auch das wahrscheinlich eine Regel, welche von Euch schon häufiger angewandt wurde... (tk)
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Golf Rules Adventskalender / Türchen 18

Regel 18 beinhaltet die Inanspruchnahme von Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust, wann sich ein Ball im Aus befindet und wie und wann - um Zeit zu sparen - ein provisorischer Ball für einen Ball gespielt werden darf, der im Aus oder außerhalb einer Penalty Area verloren sein könnte.

Grundlegend heißt es in R18.2a: ein Ball ist nur im „Aus“, wenn er vollständig außerhalb der Ausgrenzen des Platzes liegt. Demzufolge liegt er auf dem Platz, wenn er mindestens mit einem Teil auf dem Platz liegt oder den Boden oder etwas anderes (zum Beispiel einen natürlichen oder künstlichen Gegenstand) innerhalb der Ausgrenze berührt oder sich oberhalb der Ausgrenze oder eines anderen Teils des Platzes befindet.

Der Ball gilt als verloren, wenn dieser nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wurde, nachdem der Spieler oder sein Caddie begonnen hat, nach ihm zu suchen (R18.2a).

Das Thema provisorischer Ball wird dann sehr umfangreich in R18.3 erläutert. Ein provisorischer Ball darf aber nur dann gespielt werden, wenn der ursprüngliche Ball außerhalb einer PenaltyArea verloren oder Aus sein könnte. Der Spieler muss zuvor ankündigen, dass er einen provisorischen Ball zu spielen gedenkt - hierfür sollte am besten das Wort provisorisch verwendet werden. Wenn der Spieler dies nicht ankündigt (selbst wenn er beabsichtigte, einen provisorischen Ball zu spielen) und einen Ball von der Stelle spielt, von der aus der vorherige Schlag gemacht wurde, ist dieser Ball mit Strafe von Schlag und Distanzverlust des Spielers Ball im Spiel.

Womit wir zum ersten Unterpunkt von R18.1 zurückkehren - ein Spieler darf jederzeit Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen, indem er sich einen Strafschlag hinzurechnet und den ursprünglichen oder einen anderen Ball von der Stelle spielt, von der aus er den vorherigen Schlag gemacht hat. Spricht - egal wo sich der Ball des Spielers auf dem Platz befindet und auch, wenn eine andere Regel vom Spieler verlangt, Erleichterung auf eine bestimmte Art und Weise zu nehmen oder den Ball von einer bestimmten Stelle zu spielen, hat der Spieler die Option mit Schlag und Distanzverlust (also quasi das Spielen vom letzten Ort). Der der ursprüngliche Ball ist dann nicht länger im Spiel und darf nicht mehr gespielt werden; Ausnahme ist nur das Spielen eines provisorischen Balls (R18.3b) oder im Zählspiel der zweite Ball nach R14.7 / R20.1c(3).

Auch wieder ein Basic am heutigen 18. Dezember - auch das wahrscheinlich eine Regel, welche von Euch schon häufiger angewandt wurde... (tk)

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Projektionslinie und VAR einführen!!! 😏

Die Situation und anschließende Diskussion hatte ich kürzlich in Spanien - 18 Alcaidesa Heathland - (s. Bild). Es war am rechten Wegrand eine Ausgrenze auf den Beton gezeichnet. Der Weg gehörte noch zur Bahn. Ball war aber noch im Spiel, da ein Teil des Balles noch nicht im Aus war. Im Anschluss Erleichterung von der Betonlage genommen

Mir wurde mal eine Eselsbrücke genannt : Berührt der ball das GRÖẞERE, liegt er im KLEINEREN. Aus (quasi die Welt :-)) > Golfplatz, liegt spielbar. Platz > Wasser, liegt im Wasser

Der Ball ist im Aus, wenn er zur GÄNZE im Aus liegt....ist doch ganz einfach, leider denken viele, die Linie ist an der anderen Seite oder die Pfosten sind „die Linie“, und wer sich auskennt, der ist dann der „Korintenkacker“... ich liebe Golfregeln 🙂🙂😳🥴🥴

Marco Gebhardt stell dich net so ahh

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1 Monat her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender / Türchen 17

Die Penalty Area hat eine eigene Regel bekommen. Wie dieses Beispiel bei den Alfred Dunhill Championships (Runde 1, Loch 18) zeigt, ist der Umgang mit Regel 17 im Grunde recht häufig und kann sogar dazu führen, dass man ein Wasserhindernis 2x überspielen muss. Denn beim ersten Versuch hat Dean Burmeister Glück, dass sein Ball hinter dem Grün noch auf der Mauer auf dem Inselgrün zur Ruhe kommt. Leider versenkt er den Ball mit dem anschließenden Chip von der Inselseite ins Wasser. Da die Verlängerung Ball / Kreuzungspunkt auf der entgegengesetzten Seite liegt, droppt er einen Ball auf dem Fairway, spielt von dort noch einmal über das Wasser auf das Inselgrün und puttet dann zum Triple-Bogey auf dem Par 5.

Generell ist in R17 beschrieben, wann sich ein Ball in einer Penalty Area befindet (R17.1a), die möglichen Erleichterungsverfahren (R17.1d - Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust, Erleichterung auf der Linie zurück und Seitliche Erleichterung (nur bei roten Penalty Areas)) und das Verfahren, wenn eine Spielverbotszone das Spiel innerhalb einer Penalty Area das Spiel behindert (R17.1e).

R17.2 beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, nachdem der Ball innerhalb einer Penalty Area gespielt wurde und dann in derselben oder einer anderen Penalty Area zur Ruhe kommt bzw. wenn der aus der Penalty Area gespielter Ball anschließend verloren, im Aus oder unspielbar außerhalb Penalty Area ist.

In R17.3 sind dann noch mal die Besonderheiten aufgeführt, bei denen es keine Erleichterung für
- Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse (Regel 16.1),
- einen eingebetteten Ball (Regel 16.3) oder
- einen unspielbaren Ball (Regel 19)
gibt. Der Spieler kann in diesen Fällen nur Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17 in Anspruch nehmen. (tk)
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1 Monat her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender / Türchen 16

Das ist die wohl am häufigsten angewandte und bei uns Referees nachgefragte Regel - in Regel 16 geht es um die Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse), der Gefährdung
durch Tiere und dem eingebetteten Ball. Mittels dieser Regel kann von dem vorherrschenden Grundsatz, den Ball zu spielen, wie dieser liegt, abgewichen werden, wenn durch außergewöhnlich Verhältnisse oder Umstände die Balllage unfair wäre.

In R16.1 "Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse)" wird detailliert beschrieben, wann Erleichterung überhaupt zulässig ist, und wie das Erleichterungsverfahren für einen Ball im Gelände, im Bunker oder auf dem Grün angewandt werden kann.

R16.2 beschreibt das Verfahren, wenn Gefährdung durch Tiere besteht, also wenn ein gefährliches Tier (z.B. eine Giftschlange, stechende Biene, Alligator, Feuerameise oder Bär) in der Nähe eines Balls den Spieler ernsthaft verletzen könnte, wenn er den Ball spielen müsste, wie er liegt. Auch hier muss der Spieler den Ball nicht spielen, wie dieser liegt, sondern er darf das Erleichterungsverfahren in Anspruch nehmen.

Zu guter Letzt wird in R16.3 die Spielfortsetzung beschrieben, wenn der Ball nach dem Schlag in seinem eigenen Einschlagloch eingebettet ist. Mit der Regelanpassung 2019 ist dieses bei einer Balllage im gesamten Gelände zulässig (ausgenommen der Penalty Area). Neben der Beschreibung inkl. erläuternder Grafiken wird auch hier wieder das Erleichterungsverfahren beschrieben.

Regel 16.4 gibt dem Spieler dann noch die Befähigung seinen Ball aufzunehmen, um bei einem nachvollziehbaren Grund genau zu beurteilen, ob sich sein Ball in einer Lage befindet, aus der straflose Erleichterung nach Regel 15.2, 16.1 oder 16.3 genommen werden kann. (tk)
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Golf Rules Adventskalender / Türchen 16

Das ist die wohl am häufigsten angewandte und bei uns Referees nachgefragte Regel - in Regel 16 geht es um die Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse), der Gefährdung
durch Tiere und dem eingebetteten Ball. Mittels dieser Regel kann von dem vorherrschenden Grundsatz, den Ball zu spielen, wie dieser liegt, abgewichen werden, wenn durch außergewöhnlich Verhältnisse oder Umstände die Balllage unfair wäre.

In R16.1 Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse) wird detailliert beschrieben, wann Erleichterung überhaupt zulässig ist, und wie das Erleichterungsverfahren für einen Ball im Gelände, im Bunker oder auf dem Grün angewandt werden kann.

R16.2 beschreibt das Verfahren, wenn Gefährdung durch Tiere besteht, also wenn ein gefährliches Tier (z.B. eine Giftschlange, stechende Biene, Alligator, Feuerameise oder Bär) in der Nähe eines Balls den Spieler ernsthaft verletzen könnte, wenn er den Ball spielen müsste, wie er liegt. Auch hier muss der Spieler den Ball nicht spielen, wie dieser liegt, sondern er darf das Erleichterungsverfahren in Anspruch nehmen.

Zu guter Letzt wird in R16.3 die Spielfortsetzung beschrieben, wenn der Ball nach dem Schlag in seinem eigenen Einschlagloch eingebettet ist. Mit der Regelanpassung 2019 ist dieses bei einer Balllage im gesamten Gelände zulässig (ausgenommen der Penalty Area). Neben der Beschreibung inkl. erläuternder Grafiken wird auch hier wieder das Erleichterungsverfahren beschrieben.

Regel 16.4 gibt dem Spieler dann noch die Befähigung seinen Ball aufzunehmen, um bei einem nachvollziehbaren Grund genau zu beurteilen, ob sich sein Ball in einer Lage befindet, aus der straflose Erleichterung nach Regel 15.2, 16.1 oder 16.3 genommen werden kann. (tk)

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In dem Fall auf dem Foto bekäme man dann Erleichterung, da der Pfahl, mit dem vermutlich der Baum angebunden ist, ein unbewegliches Hemmniss ist!?

Wie schaut es mit einem eingebetteten Ball in einer Waste Area aus?

1 Monat her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender / Türchen 15

Erleichterung von losen hinderlichen Naturstoffen und beweglichen Hemmnissen - das ist der Inhalt von Regel 15. Lt. R15.1 dürfen lose hinderlichen Naturstoff überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernen und er darf dies auf jede Weise tun (zum Beispiel mit der Hand, dem Fuß, einem Schläger oder anderer Ausrüstung - wir hatten hierauf in Türchen 4 ja schon mal auf die Nutzung eines Laubbläser hingewiesen)). Es gibt aber zwei Ausnahmen: unzulässig ist das Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe von der Stelle, an die der Ball zurückgelegt werden muss bzw. gibt es Einschränkungen, lose hinderliche Naturstoffe mit der Absicht zu entfernen, einen sich bewegenden Ball zu beeinflussen.

Verursacht der Spieler beim Entfernen von losen hinderlichen Naturstoffen das sich der Ball bewegt, muss der Ball an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden und wenn der Ball außerhalb des Grüns oder Abschlags lag, zieht sich der Spieler einen Strafschlag zu.

Lt. Definition ist ein bewegliches Hemmnisses, jeder künstliche Gegenstand (ausgenommen Bestandteile des Platzes und Ausmarkierungen), der ohne übermäßigen Aufwand und ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann (ausgenommen er ist durch die Spielleitung als "unbeweglich" definiert). Bewegt sich der Ball eines Spielers, während er ein bewegliches Hemmnis entfernt, ist dies straflos und der Ball ist zurückzulegen. Liegt der Ball auf einem beweglichen Hemmnis, so ist das Hemmnis zu entfernen und der Ball im Erleichterungsbereich mit dem Bezugspunkt unmittelbar unterhalb der Stelle, an dem dieser auf dem Hemmnis lag, im Gelände zu droppen bzw. auf dem Grün zu legen.

Wenn der Ball oder der Ballmarker das Spiel unterstützen oder stören könnte, so ist das Vorgehen in R15.3 anzuwenden. So darf der Spieler vom anderen Spieler verlangen, die Stelle zu markieren und den Ball aufzunehmen, um diesen dann anschließend wieder zurückzulegen (wichtig: der Ball darf dabei nicht gereinigt werden). Wenn ein Spieler Grund zu der Annahme hat, ein Ball auf dem Grün könnte das Spiel eines anderen Spielers unterstützen, so darf die Stelle seines Balls nach Regel markieren und diesen aufnehmen. Der aufgenommene Ball muss anschließend an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden. Im Zählspiel darf ein Spieler, der aufgefordert wird, einen Ball aufzunehmen, stattdessen zuerst spielen.

Sicherlich auch eine Regel, die bei Euch an der "Tagesordnung" ist, oder? (tk)
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Golf Rules Adventskalender / Türchen 15

Erleichterung von losen hinderlichen Naturstoffen und beweglichen Hemmnissen - das ist der Inhalt von Regel 15. Lt. R15.1 dürfen lose hinderlichen Naturstoff überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernen und er darf dies auf jede Weise tun (zum Beispiel mit der Hand, dem Fuß, einem Schläger oder anderer Ausrüstung - wir hatten hierauf in Türchen 4 ja schon mal auf die Nutzung eines Laubbläser hingewiesen)). Es gibt aber zwei Ausnahmen: unzulässig ist das Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe von der Stelle, an die der Ball zurückgelegt werden muss bzw. gibt es Einschränkungen, lose hinderliche Naturstoffe mit der Absicht zu entfernen, einen sich bewegenden Ball zu beeinflussen.

Verursacht der Spieler beim Entfernen von losen hinderlichen Naturstoffen das sich der Ball bewegt, muss der Ball an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden und wenn der Ball außerhalb des Grüns oder Abschlags lag, zieht sich der Spieler einen Strafschlag zu.

Lt. Definition ist ein bewegliches Hemmnisses, jeder künstliche Gegenstand (ausgenommen Bestandteile des Platzes und Ausmarkierungen), der ohne übermäßigen Aufwand und ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann (ausgenommen er ist durch die Spielleitung als unbeweglich definiert). Bewegt sich der Ball eines Spielers, während er ein bewegliches Hemmnis entfernt, ist dies straflos und der Ball ist zurückzulegen. Liegt der Ball auf einem beweglichen Hemmnis, so ist das Hemmnis zu entfernen und der Ball im Erleichterungsbereich mit dem Bezugspunkt unmittelbar unterhalb der Stelle, an dem dieser auf dem Hemmnis lag, im Gelände zu droppen bzw. auf dem Grün zu legen.

Wenn der Ball oder der Ballmarker das Spiel unterstützen oder stören könnte, so ist das Vorgehen in R15.3 anzuwenden. So darf der Spieler vom anderen Spieler verlangen, die Stelle zu markieren und den Ball aufzunehmen, um diesen dann anschließend wieder zurückzulegen (wichtig: der Ball darf dabei nicht gereinigt werden). Wenn ein Spieler Grund zu der Annahme hat, ein Ball auf dem Grün könnte das Spiel eines anderen Spielers unterstützen, so darf die Stelle seines Balls nach Regel markieren und diesen aufnehmen. Der aufgenommene Ball muss anschließend an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden. Im Zählspiel darf ein Spieler, der aufgefordert wird, einen Ball aufzunehmen, stattdessen zuerst spielen.

Sicherlich auch eine Regel, die bei Euch an der Tagesordnung ist, oder? (tk)Image attachmentImage attachment

1 Monat her

Golf Rules

Das neue Handicap-System wird zum 01.01.2020 ja in diversen Ländern eingeführt. Mal sehen, wie die Erfahrungen damit sind, wenn wir in D, AUT und der CH dann 2021 ebenfalls umstellen... ... MehrWeniger

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Noch besser wärs wie in Südafrika,wo auch jede Privatrunde zählt🏌️‍♂️🤗

.... würde dies bedeuten, dass bei jedem Spiel das Differenzial - (Score - CRWert) / (Slope / 113) - errechnet werden müsste und der Durchschnitt der besten 8 aus den letzten 20 Ergebnissen die aktuelle Stammvorgabe (Hcp.-Index) ergeben würde ? ..... für zählwettspiele ja noch einleuchtend, aber wie rechnet es sich bei einem stablefordspiel (welches ergebnis wird für gestrichene Löcher gewertet) ? liebe Grüsse Gerhard

1 Monat her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender / Türchen 14

Regel R14 dreht sich um alles, was mit dem Ball neben Spielen so passiert: Markieren, Aufnehmen und Reinigen, an Ort und Stelle zurücklegen, Droppen im Erleichterungsbereich und Spielen vom falschen Ort.

Dabei kommt es in recht vielen Fällen auf den Erleichterungsbereich an, was uns zum Einen zu einer Leserfrage und zum Anderen zu dem Hinweis führt, dass neben den 24 Golfregeln auch noch weitere Regulären existieren, die ein wenig Klarheit schaffen; hier die Definitionen.

Die Frage von Michael war:

"Liegt der Ball eines Spielers im Gelände und liegt eine Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz vor, darf der Spieler den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball droppen und ihn aus dem folgenden Erleichterungsbereich spielen (siehe Regel 14.3):

Bezugspunkt ist der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände.
Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen:
Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:
Der Erleichterungsbereich muss im Gelände liegen.
der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt und
es muss vollständige Erleichterung von jeglicher Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse gegeben sein.
Gefunden auf der R&A Seite:

Bisher dachte ich immer, dass man nie dichter als der ursprüngliche Ball droppen darf.

Nach dem R&A Text (Beispiel Wintergrün) ist aber zunächst der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände zu finden. Da nicht ausgeschlossen, kann der Bezugspunkt durchaus näher zum Loch liegen.

Frage: Ist dies irgendwo noch ergänzt, dass dieser Bezugspunkt nicht näher zum Loch liegen darf."

Und tatsächlich: Solange man nur den Text aus R14.3 liest, käme der Gedanke in Frage den Ball auch näher zum Loch zu droppen; es gibt da allerdings noch die Definition "nächstgelegener Punkt der vollständigen Erleichterung".

Das nämlich ist "der geschätzte Punkt, an dem der Ball liegen würde, der

• der ursprünglichen Stelle des Balls am nächsten ist, aber nicht näher zum Loch als diese,

• im vorgeschriebenen Bereich des Platzes liegt und

• an dem der Umstand den Schlag nicht beeinträchtigt, den der Spieler von der ursprünglichen Stelle aus gemacht hätte, wenn dort der Umstand nicht vorhanden wäre."

Und schon kann man nicht mehr näher zum Loch droppen. Vermutlich wurde dieser Weg des Verweises gewählt um den Regeltext möglichst lesbar zu gestalten, in den Definitionen aber die rechtliche Exaktheit beizubehalten, die das Auslegen der Golfregeln möglichst einheitlich gestaltet.

Also: Werft einfach mal einen Blick in die Definitionen, dort findet man tatsächlich ganz interessante Hinweise...
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Golf Rules Adventskalender / Türchen 14

Regel R14 dreht sich um alles, was mit dem Ball neben Spielen so passiert: Markieren, Aufnehmen und Reinigen, an Ort und Stelle zurücklegen, Droppen im Erleichterungsbereich und Spielen vom falschen Ort.

Dabei kommt es in recht vielen Fällen auf den Erleichterungsbereich an, was uns zum Einen zu einer Leserfrage und zum Anderen zu dem Hinweis führt, dass neben den 24 Golfregeln auch noch weitere Regulären existieren, die ein wenig Klarheit schaffen; hier die Definitionen.

Die Frage von Michael war:

Liegt der Ball eines Spielers im Gelände und liegt eine Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz vor, darf der Spieler den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball droppen und ihn aus dem folgenden Erleichterungsbereich spielen (siehe Regel 14.3):

Bezugspunkt ist der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände.
Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen:
Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:
Der Erleichterungsbereich muss im Gelände liegen.
der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt und
es muss vollständige Erleichterung von jeglicher Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse gegeben sein.
Gefunden auf der R&A Seite:
 
Bisher dachte ich immer, dass man nie dichter als der ursprüngliche Ball droppen darf.
 
Nach dem R&A Text (Beispiel Wintergrün) ist aber zunächst der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände zu finden. Da nicht ausgeschlossen, kann der Bezugspunkt durchaus näher zum Loch liegen.
 
Frage: Ist dies irgendwo noch ergänzt, dass dieser Bezugspunkt nicht näher zum Loch liegen darf.

Und tatsächlich: Solange man nur den Text aus R14.3 liest, käme der Gedanke in Frage den Ball auch näher zum Loch zu droppen; es gibt da allerdings noch die Definition nächstgelegener Punkt der vollständigen Erleichterung.

Das nämlich ist der geschätzte Punkt, an dem der Ball liegen würde, der 

• der ursprünglichen Stelle des Balls am nächsten ist, aber nicht näher zum Loch als diese, 

• im vorgeschriebenen Bereich des Platzes liegt und

• an dem der Umstand den Schlag nicht beeinträchtigt, den der Spieler von der ursprünglichen Stelle aus gemacht hätte, wenn dort der Umstand nicht vorhanden wäre.

Und schon kann man nicht mehr näher zum Loch droppen. Vermutlich wurde dieser Weg des Verweises gewählt um den Regeltext möglichst lesbar zu gestalten, in den Definitionen aber die rechtliche Exaktheit beizubehalten, die das Auslegen der Golfregeln möglichst einheitlich gestaltet.

Also: Werft einfach mal einen Blick in die Definitionen, dort findet man tatsächlich ganz interessante Hinweise...

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danke 😉

Perfekt

1 Monat her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender / Türchen 13

Viele Themen rund um das das Grün werden in Regel 13 beschrieben. Diese Regel erlaubt es dem Spieler, Handlungen auf dem Grün vorzunehmen, die üblicherweise außerhalb des Grüns nicht zulässig sind, zum Beispiel Markieren, Aufnehmen, Reinigen und Zurücklegen eines Balls, Ausbessern von Schäden und Entfernen von Sand und loser Erde auf dem Grün. Es ist straflos, wenn verursacht wird, dass sich ein Ball oder Ballmarker auf dem Grün versehentlich bewegt.

In R13.1 wird zunächst einmal beschrieben, dass ein Ball auf dem Grün liegt, wenn er mit irgendeinem Teil das Grün berührt. Weiter geht es um das Markieren und Aufnehmen, sowie der zulässigen Verbesserungen auf dem Grün (das Entfernen von Sand und loser Erde sowie das Ausbessern von Schäden). Verbessert werden dürfen Schäden durch Balleinschlaglöcher, durch Schuhe verursachte Schäden, Kratzer oder Dellen, die durch eine Ausrüstung oder einen Flaggenstock hervorgerufen wurden, alte Lochpfropfen, Soden, Sodenkanten und Kratzer oder Vertiefungen, die von Werkzeugen oder Maschinen der Platzpflege verursacht wurden, Tierspuren oder Hufabdrücke sowie eingebettete Gegenstände (zum Beispiel ein Stein, eine Eichel oder ein Tee).

Weiterhin verwehrte ist es dem Spieler, absichtlich Handlungen vorzunehmen, um das Grün oder ein falsches Grün zu prüfen, indem er z.B. die Oberfläche reibt oder einen Ball rollt (R13.1e).

Liegt der Ball auf einem falschen Grün oder wird der Raum des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers beeinträchtigt (R13.1f), so darf der Ball nicht gespielt werden - es muss Erleichterung in Anspruch genommen werden.

In R13.2 geht es dann um die Handlungen rund um den Flaggenstock. Der Spieler darf den Flaggenstock im Loch belassen oder ihn entfernen lassen (dies schließt ein, dass jemand den Flaggenstock bedient und ihn entfernt, nachdem der Ball gespielt wurde), aber er muss die entsprechende Entscheidung vor dem Schlag treffen. Der Spieler zieht sich normalerweise keine Strafe zu, wenn sein sich bewegender Ball den Flaggenstock trifft.

Ragt der Ball über den Lochrand hinaus (R13.3), ist es dem Spieler gestattet, innerhalb einer angemessenen Zeit das Loch zu erreichen und weitere zehn Sekunden zu warten, um zu sehen, ob der Ball in das Loch fällt. Fällt der Ball innerhalb dieser Wartezeit ins Loch, hat der Spieler mit seinem vorherigen Schlag eingelocht. Falls nicht, gilt er als in Ruhe befindlich. Fällt er dann nach den zehn Sekunden ins Loch, hat der Spieler mit dem vorigen Schlag eingelocht, aber er zieht sich einen Strafschlag zum Ergebnis des Lochs hinzu.

Kommt aber nicht so häufig vor. Oder hattet Ihr so einen Fall schon einmal? (tk)
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Golf Rules Adventskalender / Türchen 13

Viele Themen rund um das das Grün werden in Regel 13 beschrieben. Diese Regel erlaubt es dem Spieler, Handlungen auf dem Grün vorzunehmen, die üblicherweise außerhalb des Grüns nicht zulässig sind, zum Beispiel Markieren, Aufnehmen, Reinigen und Zurücklegen eines Balls, Ausbessern von Schäden und Entfernen von Sand und loser Erde auf dem Grün. Es ist straflos, wenn verursacht wird, dass sich ein Ball oder Ballmarker auf dem Grün versehentlich bewegt.

In R13.1 wird zunächst einmal beschrieben, dass ein Ball auf dem Grün liegt, wenn er mit irgendeinem Teil das Grün berührt. Weiter geht es um das Markieren und Aufnehmen, sowie der zulässigen Verbesserungen auf dem Grün (das Entfernen von Sand und loser Erde sowie das Ausbessern von Schäden). Verbessert werden dürfen Schäden durch Balleinschlaglöcher, durch Schuhe verursachte Schäden, Kratzer oder Dellen, die durch eine Ausrüstung oder einen Flaggenstock hervorgerufen wurden, alte Lochpfropfen, Soden, Sodenkanten und Kratzer oder Vertiefungen, die von Werkzeugen oder Maschinen der Platzpflege verursacht wurden, Tierspuren oder Hufabdrücke sowie eingebettete Gegenstände (zum Beispiel ein Stein, eine Eichel oder ein Tee).

Weiterhin verwehrte ist es dem Spieler, absichtlich Handlungen vorzunehmen, um das Grün oder ein falsches Grün zu prüfen, indem er z.B. die Oberfläche reibt oder einen Ball rollt (R13.1e).

Liegt der Ball auf einem falschen Grün oder wird der Raum des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers beeinträchtigt (R13.1f), so darf der Ball nicht gespielt werden - es muss Erleichterung in Anspruch genommen werden.

In R13.2 geht es dann um die Handlungen rund um den Flaggenstock. Der Spieler darf den Flaggenstock im Loch belassen oder ihn entfernen lassen (dies schließt ein, dass jemand den Flaggenstock bedient und ihn entfernt, nachdem der Ball gespielt wurde), aber er muss die entsprechende Entscheidung vor dem Schlag treffen. Der Spieler zieht sich normalerweise keine Strafe zu, wenn sein sich bewegender Ball den Flaggenstock trifft.

Ragt der Ball über den Lochrand hinaus (R13.3), ist es dem Spieler gestattet, innerhalb einer angemessenen Zeit das Loch zu erreichen und weitere zehn Sekunden zu warten, um zu sehen, ob der Ball in das Loch fällt. Fällt der Ball innerhalb dieser Wartezeit ins Loch, hat der Spieler mit seinem vorherigen Schlag eingelocht. Falls nicht, gilt er als in Ruhe befindlich. Fällt er dann nach den zehn Sekunden ins Loch, hat der Spieler mit dem vorigen Schlag eingelocht, aber er zieht sich einen Strafschlag zum Ergebnis des Lochs hinzu. 

Kommt aber nicht so häufig vor. Oder hattet Ihr so einen Fall schon einmal? (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender / Türchen 12

Regel 12 beschäftigt sich in Gänze mit dem Bunker. In R12.1 wird zunächst einmal geklärt, wann denn genau ein Ball im Bunker liegt (in dem Beispiel liegt der Ball NICHT im Bunker sondern im Gelände).

In R12.2 geht es dann um das Spielen aus dem Bunker und den erlaubten bzw. verbotenen Handlungen (s. hierzu insbesondere die aufgeführten Beispiele in R12.2b). So dürfen z.B. loser hinderlicher Naturstoffe und beweglicher Hemmnisse entfernt werden. Dabei ist es auch erlaubt, den Bunkersand angemessen zu berühren oder zu bewegen.

Und in R12.3 wird dann noch einmal Bezug auf die speziellen Sonderregeln für Erleichterung genommen, wenn der Ball im Bunker liegt:
- Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse (Regel 16.1c),
- Beeinträchtigung durch gefährliche Tiere (Regel 16.2) und
- Ball unspielbar (Regel 19.3). (tk)
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Golf Rules Adventskalender / Türchen 12

Regel 12 beschäftigt sich in Gänze mit dem Bunker. In R12.1 wird zunächst einmal geklärt, wann denn genau ein Ball im Bunker liegt (in dem Beispiel liegt der Ball NICHT im Bunker sondern im Gelände).

In R12.2 geht es dann um das Spielen aus dem Bunker und den erlaubten bzw. verbotenen Handlungen (s. hierzu insbesondere die aufgeführten Beispiele in R12.2b). So dürfen z.B. loser hinderlicher Naturstoffe und beweglicher Hemmnisse entfernt werden. Dabei ist es auch erlaubt, den Bunkersand angemessen zu berühren oder zu bewegen. 

Und in R12.3 wird dann noch einmal Bezug auf die speziellen Sonderregeln für Erleichterung genommen, wenn der Ball im Bunker liegt:
- Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse (Regel 16.1c),
- Beeinträchtigung durch gefährliche Tiere (Regel 16.2) und
- Ball unspielbar (Regel 19.3). (tk)