Veröffentlicht
Comments Box SVG iconsUsed for the like, share, comment, and reaction icons

15 Minuten her

Golf Rules

Das World Handicap System (WHS) startet in Deutschland zum Beginn der Saison 2021 – das war eine Information die uns alle zu Mitte des letzten Jahres erreichte. Aber inzwischen ist die diesjährige Golfsaison komplett anders als geplant verlaufen: der Normal- und Wettspielbetrieb pausiert vollständig - in allen Golfclubs ist völlige Ruhe eingekehrt.

Und so ist es durchaus nachvollziehbar, dass der Präsident der European Golf Association (www.ega-golf.ch/) Gregory McSherry jetzt die kurzfristige Einführung des WHS noch für diese Golfsaison ankündigte. Gespräche mit der R&A und verschiedenen europäischen nationalen Verbänden wurden bereits geführt, Softwarehersteller der Club- und Wettspielsoftware haben ihre Anpassungen abgeschlossen und Informationsmaterial über das WHS und der Handicap-Regelung steht aus den Ländern bereit, in denen das WHS bereits zum Beginn des Jahres eingeführt wurde. „Wir möchten die wettspielfreie Zeit nutzen, um die Golfclubs und deren Golferinnen und Golfer auf das neue WHS vorzubereiten“, wird der Brite in einer Presseerklärung zitiert. Weiter heißt es „aktuell kann die Umstellung des individuellen Handicap für alle Clubmitglieder ohne einen Einfluss des laufenden Wettspielbetriebs durchgeführt werden“ und „das Personal der Golfclubs kann die Zeit optimal für die Anliegen ihrer Mitglieder nutzen“.

Weiterführende Informationen:
www.ega-golf.ch/content/world-handicap-system-ready-launch-2020

Wir sind gespannt, was dieses genau für den zeitlichen Ablauf bedeutet. Es liest sich so, als wenn die Golfclubs in Kürze bzgl. des Vorgehens informiert werden. Habt Ihr hierzu ggf. schon weiterführende Informationen? Oder - ist Euer Club ggf. schon angeschrieben worden? (tk)
... MehrWeniger

Das World Handicap System (WHS) startet in Deutschland zum Beginn der Saison 2021 – das war eine Information die uns alle zu Mitte des letzten Jahres erreichte. Aber inzwischen ist die diesjährige Golfsaison komplett anders als geplant verlaufen: der Normal- und Wettspielbetrieb pausiert vollständig - in allen Golfclubs ist völlige Ruhe eingekehrt.

Und so ist es durchaus nachvollziehbar, dass der Präsident der European Golf Association (http://www.ega-golf.ch/) Gregory McSherry jetzt die kurzfristige Einführung des WHS noch für diese Golfsaison ankündigte. Gespräche mit der R&A und verschiedenen europäischen nationalen Verbänden wurden bereits geführt, Softwarehersteller der Club- und Wettspielsoftware haben ihre Anpassungen abgeschlossen und Informationsmaterial über das WHS und der Handicap-Regelung steht aus den Ländern bereit, in denen das WHS bereits zum Beginn des Jahres eingeführt wurde. „Wir möchten die wettspielfreie Zeit nutzen, um die Golfclubs und deren Golferinnen und Golfer auf das neue WHS vorzubereiten“, wird der Brite in einer Presseerklärung zitiert. Weiter heißt es „aktuell kann die Umstellung des individuellen Handicap für alle Clubmitglieder ohne einen Einfluss des laufenden Wettspielbetriebs durchgeführt werden“ und „das Personal der Golfclubs kann die Zeit optimal für die Anliegen ihrer Mitglieder nutzen“.

Weiterführende Informationen:
http://www.ega-golf.ch/content/world-handicap-system-ready-launch-2020

Wir sind gespannt, was dieses genau für den zeitlichen Ablauf bedeutet. Es liest sich so, als wenn die Golfclubs in Kürze bzgl. des Vorgehens informiert werden. Habt Ihr hierzu ggf. schon weiterführende Informationen? Oder - ist Euer Club ggf. schon angeschrieben worden? (tk)

1 Tag her

Golf Rules

Aus Portugal erreichte uns von Daniel folgende Frage:

"Hallo ihr zwei. Ich habe heute auf einer Trainingsreise etwas zum Thema Backspin gelernt. Wenn Sand auf Der Schlagfläche des Wedges ist, bekommt man einen guten Spinn.

Aber ist das Regelkonform?
1.) die Schlagfläche mit Speichel befeuchten damit der Sand hält?
Bzw Wasser draufgeben aus Flasche oder Wasser auf den Platz?
2.) Den Schläger in den Bunker „tauchen“. Auch wenn ich nicht in diesem liege. Wäre dies trotzdem prüfen des Sandes? Und wäre es ein verbessern beziehungsweise verändern der Spiellinie, auch wenn ich dies nicht direkt auf dieser tue?

P.S. Die Schlagfläche hat dann die Beschaffenheit wie nach einem Bunkerschlag im nassen Sand. Diese muss ich ja auch nicht zwingend reinigen. Aber es ist eine andere Situation. Bin gespannt."

Fremdstoffe mit der Absicht aufzubringen die Spieleigenschaften eines Schlägers zu verändern sind ein Verstoß gegen R4.1(3) "Absichtliche Veränderungen der Spieleigenschaften eines Schlägers während der Runde" - es darf kein Fremdstoff auf dem Schlägerkopf angebracht werden (außer zu Reinigungszwecken), um das Verhalten des Schlägers beim Schlag zu beeinflussen. Gleiches gilt für den Ball (R4.2a(2) "Ein absichtlich veränderter Ball darf nicht gespielt werden".

Dabei ist "Fremdstoff" alles, was nicht die ursprüngliche Schläger- oder Balloberfläche ist. Also bitte kein Sand, Speichel, Sonnencreme oder etwas anderes nutzen...(tk)
... MehrWeniger

Aus Portugal erreichte uns von Daniel folgende Frage:

Hallo ihr zwei. Ich habe heute auf einer Trainingsreise etwas zum Thema Backspin gelernt.  Wenn Sand auf Der Schlagfläche des Wedges ist, bekommt man einen guten Spinn. 

Aber ist das Regelkonform?
1.) die Schlagfläche mit Speichel befeuchten damit der Sand hält?
Bzw Wasser draufgeben aus Flasche oder Wasser auf den Platz?
2.) Den Schläger in den Bunker „tauchen“. Auch wenn ich nicht in diesem liege. Wäre dies trotzdem prüfen des Sandes? Und wäre es ein verbessern beziehungsweise verändern der Spiellinie, auch wenn ich dies nicht direkt auf dieser tue?

P.S. Die Schlagfläche hat dann die Beschaffenheit wie nach einem Bunkerschlag im nassen Sand. Diese muss ich ja auch nicht zwingend reinigen. Aber es ist eine andere Situation. Bin gespannt.

Fremdstoffe mit der Absicht aufzubringen die Spieleigenschaften eines Schlägers zu verändern sind ein Verstoß gegen R4.1(3) Absichtliche Veränderungen der Spieleigenschaften eines Schlägers während der Runde - es darf kein Fremdstoff auf dem Schlägerkopf angebracht werden (außer zu Reinigungszwecken), um das Verhalten des Schlägers beim Schlag zu beeinflussen. Gleiches gilt für den Ball (R4.2a(2) Ein absichtlich veränderter Ball darf nicht gespielt werden. 

Dabei ist Fremdstoff alles, was nicht die ursprüngliche Schläger- oder Balloberfläche ist. Also bitte kein Sand, Speichel, Sonnencreme oder etwas anderes nutzen...(tk)

Auf Facebook kommentieren

zudem kenne ich kaum Spielbedingungen für Amateure, die einen erhöhten Backspin rechtfertigen würden... 90% alles Anspiele sind im Amateurbereich vor der Fahne, wozu dann also Backspin?

2 Tage her

Golf Rules

Laut der Definition in den Golfregeln ist Sand und loser Boden kein loser hinderlicher Naturstoff.

Das hat zur Folge, dass beides vor einem Schlag nicht entfernt werden darf. In R8.1a "Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen / Unerlaubte Handlungen" heißt es deswegen auch unter Punkt (4), dass das Entfernen oder Niederdrücken von Sand oder losem Erdreich nicht zulässig ist. Einzige Ausnahme ist das Entfernen von Sand oder dem losen Erdreich auf dem Grün (siehe Regel 13.1c).

Dabei ist besonders zu beachten, dass das Vorgrün laut der Festlegung der Bereiche des Platzes in R2.2 keine besondere Fläche und folglich dem Gelände zugeordnet ist. Insofern darf Sand und loser Boden also auf dem Vorgrün nicht entfernt werden. (tk)
... MehrWeniger

Laut der Definition in den Golfregeln ist Sand und loser Boden kein loser hinderlicher Naturstoff. 

Das hat zur Folge, dass beides vor einem Schlag nicht entfernt werden darf. In R8.1a Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen / Unerlaubte Handlungen heißt es deswegen auch unter Punkt (4), dass das Entfernen oder Niederdrücken von Sand oder losem Erdreich nicht zulässig ist. Einzige Ausnahme ist das Entfernen von Sand oder dem losen Erdreich auf dem Grün (siehe Regel 13.1c). 

Dabei ist besonders zu beachten, dass das Vorgrün laut der Festlegung der Bereiche des Platzes in R2.2 keine besondere Fläche und folglich dem Gelände zugeordnet ist. Insofern darf Sand und loser Boden also auf dem Vorgrün nicht entfernt werden. (tk)

3 Tage her

Golf Rules

Die Penalty Area hat in der Regel 17 ein neues Zuhause gefunden. Liegt der Ball in der Penalty Area darf der Spieler entweder den Ball straflos nach den Regeln spielen, die für einen Ball im Gelände gelten (es gibt somit keine Sonderregeln, die einschränken, wie ein Ball aus einer Penalty Area gespielt werden darf) oder den Ball von außerhalb der Penalty Area spielen, indem er Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d (oder 17.2) in Anspruch nimmt.

Und genau diese Erleichterungsverfahren nach R17.1d möchte wir in dem heutigen Beispiel einmal etwas näher betrachten:
- Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust
- Erleichterung auf der Linie zurück
- Seitliche Erleichterung (nur bei roten Penalty Areas)

Eigentlich ganz simpel. Und behaltet die Option "Erleichterung auf der Linie zurück" immer im Hinterkopf - diese ist z.B. auch sehr hilfreich, wenn der Ball in eine Penalty Area gespielt wurde, die in einem Dogleg auf der Innenseite liegt. Zwar hat man dann ein paar Meter Raumverlust, liegt dann aber nach dem Droppen mittig auf dem Fairway und kann den Ball aus einer erstklassigen Position weiterspielen. (tk)

youtu.be/y3rGv-3kiVw
... MehrWeniger

Video image

Auf Facebook kommentieren

Danke euch für die tolle Erklärung 👍😊🏌️‍♀️⛳️🏌️‍♂️

4 Tage her

Golf Rules

Nach den alten Regeln musste ein provisorischer Ball direkt / unmittelbar gespielt werden (hinterher geändert, wenn sich der Spieler noch nicht mehr als 50 Yards von der Stelle des ursprünglichen Schlages entfernt hatte) - jetzt ist dieses auch unabhängig von der Stelle zulässig. Wichtig ist nur, dass dieses innerhalb der zulässigen Suchzeit von drei Minuten erfolgt.

Siehe hierzu die heutige Interpretation des Tages:

I18.3a/2 "Spielen eines provisorischen Balls nach Beginn der
Suche ist erlaubt"
Auch wenn die dreiminütige Suchzeit noch nicht beendet ist, darf ein Spieler einen provisorischen Ball spielen für einen Ball, der verloren sein könnte, auch wenn der ursprüngliche Ball noch nicht gefunden und identifiziert wurde.
Beispiel: Kann ein Spieler zu der Stelle zurückkehren, an der er seinen vorherigen Schlag spielte und einen provisorischen Ball spielen, bevor die dreiminütige Suchzeit beendet ist, darf der Spieler dies tun.
Spielt der Spieler den provisorischen Ball und der ursprüngliche Ball wird dann innerhalb der Suchzeit von drei Minuten gefunden, muss der Spieler mit dem ursprünglichen Ball weiterspielen. (tk)
... MehrWeniger

Nach den alten Regeln musste ein provisorischer Ball direkt / unmittelbar gespielt werden (hinterher geändert, wenn sich der Spieler noch nicht mehr als 50 Yards von der Stelle des ursprünglichen Schlages entfernt hatte) - jetzt ist dieses auch unabhängig von der Stelle zulässig. Wichtig ist nur, dass dieses innerhalb der zulässigen Suchzeit von drei Minuten erfolgt.

Siehe hierzu die heutige Interpretation des Tages:

I18.3a/2 Spielen eines provisorischen Balls nach Beginn der
Suche ist erlaubt 
Auch wenn die dreiminütige Suchzeit noch nicht beendet ist, darf ein Spieler einen provisorischen Ball spielen für einen Ball, der verloren sein könnte, auch wenn der ursprüngliche Ball noch nicht gefunden und identifiziert wurde.
Beispiel: Kann ein Spieler zu der Stelle zurückkehren, an der er seinen vorherigen Schlag spielte und einen provisorischen Ball spielen, bevor die dreiminütige Suchzeit beendet ist, darf der Spieler dies tun.
Spielt der Spieler den provisorischen Ball und der ursprüngliche Ball wird dann innerhalb der Suchzeit von drei Minuten gefunden, muss der Spieler mit dem ursprünglichen Ball weiterspielen. (tk)

Auf Facebook kommentieren

„Geh‘ schon mal zurück, wir suchen weiter“ führt gerade bei langen Abschlägen schon mal dazu, dass länger als 3 Minuten gesucht wird. Daher meine Frage: wer ist für die Zeitnahme verantwortlich? Beim Lochspiel achte ich schon drauf, bei Stableford handhabe ich es eher nach der Spielgeschwindigkeit. Sind wir am vorderen Flight dran, wird auch länger gesucht.

Guter Hinweis. Danke 👍

Suchzeit beginnt ja erst, wenn der Spieler an dem vermeintlichen Ort mit der Suche beginnt. Also 200m Abschlag, Spieler läuft 190m nach vorne und entscheidet sich dann zurück zu laufen. Schlägt einen provisorischen 150m, hakt dann noch mal einen 30 ins Rough. Sucht den, findet ihn spielt ihn an dem ersten vorbei. Jetzt beginnt er erst mit der Suche nach dem ersten Ball, findet den und spielt seinen 2. Schlag. Ist das denn im Sinne des Erfinders?

5 Tage her

Golf Rules

Kommen wir in unserem heutigem Beitrag noch einmal auf den Erleichterungsbereich zurück. Durch die Festlegung des Bezugspunktes und der Definition des Erleichterungsbereiches in Größe einer oder zwei Schlägerlängen nicht näher zum Loch ergibt sich in der Regel ein Halbkreis, in dem der Ball aus Kniehöhe gedroppt werden muss. Der Ball muss in dem Erleichterungsbereich aufkommen und dort anschließend zur Ruhe kommen.

Allerdings gibt es hier auch hier eine Anmerkung, die für das korrekte Droppen des Balls unbedingt beachtet werden sollte. Sofern die Regel eine straflose Erleichterung vorsieht, wie zum Beispiel bei R16 "Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse), Gefährdung durch Tiere, eingebetteter Ball", muss der Erleichterungsbereich zwingend in dem selben Bereich wie die ursprüngliche Balllage liegen, also z.B. im Gelände, Bunker oder Penalty Area.

Lediglich wenn der Ball nach R19 als unspielbar definiert wird, kann der Spieler bei Erleichterung „auf der Linie zurück“ (R19.2b) oder Seitliche Erleichterung (R19.2c) einen beliebigen Bereich des Platzes wählen. Beim Droppen ist darauf zu achten, wenn mehr als ein Bereich des Platzes innerhalb von zwei Schlägerlängen des Bezugspunkts liegt, dass der Ball im Erleichterungsbereich innerhalb desselben Bereichs des Platzes zur Ruhe kommen, den der Ball beim Droppen im Erleichterungsbereich zuerst berührte. Sprich, wenn der Ball im Gelände gedroppt wird, dann darf er nicht im Bunker zur Ruhe kommen oder umgekehrt. In diesem Fall muss der Spieler einen Ball ein zweites Mal auf die richtige Weise droppen. (tk)
... MehrWeniger

Kommen wir in unserem heutigem Beitrag noch einmal auf den Erleichterungsbereich zurück. Durch die Festlegung des Bezugspunktes und der Definition des Erleichterungsbereiches in Größe einer oder zwei Schlägerlängen nicht näher zum Loch ergibt sich in der Regel ein Halbkreis, in dem der Ball aus Kniehöhe gedroppt werden muss. Der Ball muss in dem Erleichterungsbereich aufkommen und dort anschließend zur Ruhe kommen.

Allerdings gibt es hier auch hier eine Anmerkung, die für das korrekte Droppen des Balls unbedingt beachtet werden sollte. Sofern die Regel eine straflose Erleichterung vorsieht, wie zum Beispiel bei R16 Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse), Gefährdung durch Tiere, eingebetteter Ball, muss der Erleichterungsbereich zwingend in dem selben Bereich wie die ursprüngliche Balllage liegen, also z.B. im Gelände, Bunker oder Penalty Area. 

Lediglich wenn der Ball nach R19 als unspielbar definiert wird, kann der Spieler bei Erleichterung „auf der Linie zurück“ (R19.2b) oder Seitliche Erleichterung (R19.2c) einen beliebigen Bereich des Platzes wählen. Beim Droppen ist darauf zu achten, wenn mehr als ein Bereich des Platzes innerhalb von zwei Schlägerlängen des Bezugspunkts liegt, dass der Ball im Erleichterungsbereich innerhalb desselben Bereichs des Platzes zur Ruhe kommen, den der Ball beim Droppen im Erleichterungsbereich zuerst berührte. Sprich, wenn der Ball im Gelände gedroppt wird, dann darf er nicht im Bunker zur Ruhe kommen oder umgekehrt. In diesem Fall muss der Spieler einen Ball ein zweites Mal auf die richtige Weise droppen. (tk)

Auf Facebook kommentieren

Zu Absatz 2: Ball unspielbar, weil im Biotop bzw. gesperrten Boden in Ausbesserung (markiert). Dann ist mit einer Schlägerlänge "außerhalb" dieses Bereiches zu droppen.

6 Tage her

Golf Rules

In der heutigen Folge von GolfRules@Home geht es dann ergänzend zu den Beiträgen an den Tagen zuvor auch noch einmal um die Penalty Area. Häufig bekommen wir die Frage gestellt, wann ist denn ein Ball eigentlich genau in dieser und wann noch nicht.

Wie in dem Video erläutert wird die Grenze einer Penalty Area durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet:
- Pfähle: Wenn sie durch Pfähle gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.
- Linien: Wenn sie durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet ist, ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.
- Physische Merkmale: Wenn sie durch physische Merkmale (wie einen Strand oder Wüstenbereich oder eine Stützmauer) definiert ist, sollte die Spielleitung bekannt geben, wie die Grenze der Penalty Area bestimmt ist.

Zudem ist zu beachten, dass sich die Grenze einer Penalty Area vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten erstreckt. Dies bedeutet, dass jeglicher Boden und alles andere (wie jeglicher natürliche oder künstliche Gegenstand) innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area ist, gleich ob er sich auf, oberhalb oder unter der Erdoberfläche befindet.

Ist ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Penalty Area (zum Beispiel eine Brücke über eine Penalty Area oder ein innerhalb verwurzelter Baum mit Ästen, die über die Grenze hinausragen oder umgekehrt), ist nur der Teil des Gegenstands innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area. (tk)
... MehrWeniger

Video image

Auf Facebook kommentieren

Wir hatten eine sehr gute Rückmeldung von einem Referee-Kollegen, die wir Euch gerne mitgeben möchten: stellt euch die Grenze der PA wie eine Wasserwand vor. Wird der Ball (sowohl oben als auch nach unten) von dieser Wand berührt, dann ist der Ball in der PA...

Klasse erklärt👍

7 Tage her

Golf Rules

Ergänzend zum Beitrag von vorgestern hatten wir ja darauf hingewiesen, dass man Brücken so oder so kennzeichnen kann. Bei der Wettspielvorbereitung sollte eine Spielleitung aber immer möglichst bestrebt sein eindeutige Platzkennzeichnungen zu definieren.

Deswegen wird für ein Wettspiel(-Wochenende) in der Regel mit Farbe gearbeitet und die Pfosten mit gesprühte Linien ergänzt. Gibt es sowohl Pfosten als auch Linien, so zählen die gesprühten Linie als Begrenzung der Penalty Area.

Nachhaltiger sind aber die korrekte Kennzeichnung der Brücken / Überwege mit Pfosten. Durch das Setzen eines weiteren Pfosten in dem Bereich des Überweges ist eindeutig gekennzeichnet, dass dieser kein Bestandteil der Penalty Area ist und ein dort zur Ruhe kommender Ball nach Regel 16 "Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse)" straflos an der nächstgelegenen Stelle der vollkommenen Erleichterung gedroppt werden darf. (tk)
... MehrWeniger

Ergänzend zum Beitrag von vorgestern hatten wir ja darauf hingewiesen, dass man Brücken so oder so kennzeichnen kann. Bei der Wettspielvorbereitung sollte eine Spielleitung aber immer möglichst bestrebt sein eindeutige Platzkennzeichnungen zu definieren.

Deswegen wird für ein Wettspiel(-Wochenende) in der Regel mit Farbe gearbeitet und die Pfosten mit gesprühte Linien ergänzt. Gibt es sowohl Pfosten als auch Linien, so zählen die gesprühten Linie als Begrenzung der Penalty Area.

Nachhaltiger sind aber die korrekte Kennzeichnung der Brücken / Überwege mit Pfosten. Durch das Setzen eines weiteren Pfosten in dem Bereich des Überweges ist eindeutig gekennzeichnet, dass dieser kein Bestandteil der Penalty Area ist und ein dort zur Ruhe kommender Ball nach Regel 16 Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse) straflos an der nächstgelegenen Stelle der vollkommenen Erleichterung gedroppt werden darf. (tk)

1 Woche her

Golf Rules

Gestern hatten wir die Frage, ob man in einer Penalty Area Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen bekommen kann, dort ging das nicht.

Heute ähnlich aber anders - wie sieht das mit Erleichterung von einem (zeitweiligen) unbeweglichen Hemmnis im Bunker aus?

Bei der Players Championship lag der Ball eines Spielers im Bunker, sein Schlag war durch eine Fernsehkamera behindert.

In diesem Fall ist die TV-Kamera ein unbewegliches Hemmnis, Erleichterung kann nach der TIO-Platzregel oder nach R16.1c in Anspruch genommen werden, sprich der Spieler kann seinen Ball straflos vom nächsten Punkt der vollständigen Erleichterung im Bunker innerhalb einer Schlägerlänge nicht näher zum Loch spielen oder mit einem Strafschlag außerhalb des Bunkers auf der Linie zurück droppen.

Gibt es keinen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Bunker, darf der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle der größtmöglichen Erleichterung im Bunker als Bezugspunkt verwendet.
... MehrWeniger

1 Woche her

Golf Rules

Michael hatte eine Frage an uns:

"Mal so eine Frage, wenn der Ball in der Pfütze in der Penalty Area auf dem Weg liegt, dann nur Erleichterung nach Regel 17, oder?"

Ja, deshalb heißt die Penalty Area so: Man kann sie nur mit einem Schlag oder Strafschlag verlassen (Penalty). Straflose Erleichterung gibt es von der Penalty Area nicht.

Soviel zum Regeltechnischen - aber eine andere Frage sei gestattet: warum ist die Penalty Area von der Spielleitung denn durchgängig entlang des Grabens definiert worden?

Wir hatten in einigen Beiträgen ja schon einmal das Thema "Brücken" behandelt und die Empfehlung ausgesprochen, dass verrohrte Übergänge über ein Wasserhindernis dieses in zwei Teile separieren sollten.

In diesem Fall hätte der Spieler Erleichterung nach R16.1b "Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse) / Erleichterung für einen Ball im Gelände" bekommen und hätte straflos am nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung das Spiel fortsetzen können.
... MehrWeniger

Michael hatte eine Frage an uns:

Mal so eine Frage, wenn der Ball in der Pfütze in der Penalty Area auf dem Weg liegt, dann nur Erleichterung nach Regel 17, oder?

Ja, deshalb heißt die Penalty Area so: Man kann sie nur mit einem Schlag oder Strafschlag verlassen (Penalty). Straflose Erleichterung gibt es von der Penalty Area nicht.

Soviel zum Regeltechnischen - aber eine andere Frage sei gestattet: warum ist die Penalty Area von der Spielleitung denn durchgängig entlang des Grabens definiert worden? 

Wir hatten in einigen Beiträgen ja schon einmal das Thema Brücken behandelt und die Empfehlung ausgesprochen, dass verrohrte Übergänge über ein Wasserhindernis dieses in zwei Teile separieren sollten.

In diesem Fall hätte der Spieler Erleichterung nach R16.1b Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse) / Erleichterung für einen Ball im Gelände bekommen und hätte straflos am nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung das Spiel fortsetzen können.

Auf Facebook kommentieren

Gutes Beispiel, ein vernünftig vorbereiteter Platz erleichtert nicht nur das Spiel, sondern verkürzt auch die Spieldauer, weil die endlosen Diskussionen entfallen....zumindest zum Teil 😇

1 Woche her

Golf Rules

GolfRules@Home - in der ersten Folge geht es um losen hinderlichen Naturstoff bzw. Erleichterung von Boden in Ausbesserung

Der Ball ist in einem Haufen Astschnitt zur Ruhe gekommen - es besteht die Gefahr, dass sich beim Entfernen des losen hinderlichen Naturstoff der Ball bewegt. Das wäre Pech und der Ball sollte dann lieber aus der aktuellen Position gespielt werden. Es sein denn man schaut in die Definition und liesst...

Boden in Ausbesserung schließt folgende Dinge mit ein, auch wenn die Spielleitung sie nicht als solche definiert:
[...] Angehäuftes Schnittgut, Laub und anderes Material, das zum späteren Abtransport bestimmt ist. Aber: Auf dem Platz zum Abtransport angehäuftes natürliches Material ist auch loser hinderlicher Naturstoff und auf dem Platz belassenes Material, das nicht zum Abtransport bestimmt ist, ist kein Boden in Ausbesserung, es sei denn, die Spielleitung hat es als solchen bestimmt.[...]

Insofern greift hier R16.1b "Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse) / Erleichterung für einen Ball im Gelände". Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung ist zu bestimmen und ein Ball muss in dem Erleichterungsbereich gedroppt und aus diesem gespielt werden. Der Erleichterungsbereich erstreckt sich eine Schlägerlänge vom Bezugspunkt, liegt nicht näher zum Loch als der
Bezugspunkt und muss im Gelände liegen. Nimmt der Spieler Erleichterung in Anspruch, muss er vollständige Erleichterung von jeglicher Behinderung durch die ungewöhnlichen Platzverhältnisse in Anspruch nehmen.

Habt Ihr noch einen Wunsch, welche Regel Ihr immer schon mal in einem Video erklärt bekommen wolltet? Dann gerne in den Kommentaren oder unter "fragen@golf-rules.com" in unseren Briefkasten... (tk)

youtu.be/RM_haiPlC_s
... MehrWeniger

Video image

Auf Facebook kommentieren

Idee: So eine Art "7 Wege, wie euch euer Mitbewerber im Lochwettspiel Strafschläge aufhalsen kann und wie ihr diese gekonnt umgeht".

2 Wochen her

Golf Rules

Leser Norbert fragte: "Hallo, auch ich habe mal eine Frage.
Heute beim Spiel, schlug meine Mitspielerin ihren Ball Richtung Green. Ihr Ball traf dabei den auf dem Fairway liegenden Ball eines anderen Mitspielers welcher sich daraufhin nicht mehr an der Stelle lag wo dieser zuvor zur Ruhe gekommen war. Nun zur Frage: Muss der getroffene Ball nun zurück gelegt werden, unter der Berücksichtigung das die Entfernung groß sein könnte und ggf. kaum genau der Ursprüngliche Ort der letzten Balllage zu definieren ist?
Denn ansonsten könnte man ja davon ausgehen das es sich um Spielen vom falschen Ort handeln könnte."

Das ist ein häufig vorkommender Regelfall, bei dem gleich zwei Regeln zu tragen kommen. Nämlich eine Regel für den Ball, der schon auf dem Fairway lag und "weggeschossen" wurde und eine für den Ball, der die Bewegung des ruhenden Ball verursacht hat.

Fangen wir mal mit dem Ball an, der die Regelsituation überhaupt erst verursacht hat. Der Ball der Mitspielerin trifft versehentlich einen anderen Ball - R11.1 "Sich bewegender Ball trifft versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss" klärt diesen Sachverhalt. Zunächst einmal gibt es keine Strafe für die Spielerin (R11.1a) und der Ball muss gespielt werden, wie er liegt (R11.1b).

Der Ball, der zuvor auf dem Fairway lag ist nach R9.6 "Ball durch äußeren Einfluss aufgenommen oder bewegt" zu behandeln. Auch dieses ist straflos und der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss) (siehe Regel 14.2). Hierbei ist aber auch zu erwähnen, dass die Voraussetzung zur Anwendung von R9.6 ist, dass es bekannt oder so gut wie sicher sein muss, dass ein äußerer Einfluss die Bewegung des Balls verursacht hat - eine reine Vermutung ist nicht ausreichend.

Letzteres gilt sogar unabhängig davon, ob der Ball des Spielers gefunden wurde oder nicht - sprich, wenn er durch den anderen Ball oder einen anderen äußeren Einfluss irgendwohin transportiert wurde.

Und ja zur letzten Frage - wird der Ball nicht an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt, dann gilt dieses als Spielen vom falschen Ort. (tk)
... MehrWeniger

Leser Norbert fragte: Hallo, auch ich habe mal eine Frage.
Heute beim Spiel, schlug meine Mitspielerin ihren Ball Richtung Green. Ihr Ball traf dabei den auf dem Fairway liegenden Ball eines anderen Mitspielers welcher sich daraufhin nicht mehr an der Stelle lag wo dieser zuvor zur Ruhe gekommen war. Nun zur Frage: Muss der getroffene Ball nun zurück gelegt werden, unter der Berücksichtigung das die Entfernung groß sein könnte und ggf. kaum genau der Ursprüngliche Ort der letzten Balllage zu definieren ist?
Denn ansonsten könnte man ja davon ausgehen das es sich um Spielen vom falschen Ort handeln könnte.

Das ist ein häufig vorkommender Regelfall, bei dem gleich zwei Regeln zu tragen kommen. Nämlich eine Regel für den Ball, der schon auf dem Fairway  lag und weggeschossen wurde und eine für den Ball, der die Bewegung des ruhenden Ball verursacht hat. 

Fangen wir mal mit dem Ball an, der die Regelsituation überhaupt erst verursacht hat. Der Ball der Mitspielerin trifft versehentlich einen anderen Ball - R11.1 Sich bewegender Ball trifft versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss klärt diesen Sachverhalt. Zunächst einmal gibt es keine Strafe für die Spielerin (R11.1a) und der Ball muss gespielt werden, wie er liegt (R11.1b).

Der Ball, der zuvor auf dem Fairway lag ist nach R9.6 Ball durch äußeren Einfluss aufgenommen oder bewegt zu behandeln. Auch dieses ist straflos und der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss) (siehe Regel 14.2). Hierbei ist aber auch zu erwähnen, dass die Voraussetzung zur Anwendung von R9.6 ist, dass es bekannt oder so gut wie sicher sein muss, dass ein äußerer Einfluss die Bewegung des Balls verursacht hat - eine reine Vermutung ist nicht ausreichend.

Letzteres gilt sogar unabhängig davon, ob der Ball des Spielers gefunden wurde oder nicht - sprich, wenn er durch den anderen Ball oder einen anderen äußeren Einfluss irgendwohin transportiert wurde. 

Und ja zur letzten Frage - wird der Ball nicht an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt, dann gilt dieses als Spielen vom falschen Ort.  (tk)

Auf Facebook kommentieren

Bin sicher, auch bei (leider) allgemein geschlossenen Golfplätzen geht euch der Stoff für Regelfragen und -erläuterungen nicht aus ☺️ Bleibt gesund!

Wo wurde das Foto gemacht?

Die einzige momentan relevante Frage die sich mir hier aufdrängt: „Heute beim spielen...“ ????

Wieso spielst du bei geschlossenen Golfplätzen, oder ist das Verbot schon wieder aufgehoben?

2 Wochen her

Golf Rules

Auch so etwas sieht man häufig - ein Tee steckt im Griff. Ist das zulässig - was sagen denn hier die Ausrüstungsregeln?

Die Zulässigkeit ist in dem Absatz "Teil 2 - Zulässigkeit von Golfschlägern / Äußere Anbauteile" sehr detailliert beschrieben. Generell verboten ist es, irgendetwas an dem Schläger zu befestigen, was möglicherweise eine Auswirkung auf seine Funktion haben kann (zum Beispiel Zielstäbe oder Gewichte), dürfen aber andere Gegenstände an bestimmten Teilen des Schlägers angebracht werden, vorausgesetzt es leitet sich daraus keine verbesserte Funktion ab, und es wird gegen keine andere Ausrüstungsregel verstoßen und auch nicht gegen Regel 4.3 der Golfregeln (Gebrauch von Ausrüstung).

Als Beispiele werden hier genannt (Auszug)
- Vorübergehende, nicht dauerhafte Ergänzungen am Schaft, zum Beispiel Aufkleber zur Identifizierung
- Vorübergehende, nicht dauerhafte Ergänzungen am Schaft (zum Beispiel „clip-on“ Hilfsmittel) vorausgesetzt diese Gegenstände stehen nicht bedeutend vom Schaft ab, ihr Querschnitt entspricht der Form des Schaft und sie sind ausreichend befestigt
- Anderes am Schaft angebrachtes Material, zum Beispiel zur Ausrichtung, vorausgesetzt es wird als „fast dauerhaft“ angesehen
und auch
- Vorübergehend, nicht dauerhafte Ergänzungen am oberen Ende des Griffs wie zum Beispiel Tees, Ballmarker oder Ballaufheber

Insofern ist ein im Griff steckendes Tee zulässig. Aber - beim letzten Punkt sollte jedoch zu beachten, dass am Ende des Griffs angebrachte Gegenstände nicht verursachen dürfen, dass der Griff als für die Hände geformt angesehen werden kann oder eine Beule oder einen Bauch im Griff bilden; und der äußere Durchmesser des Gegenstands kleiner oder gleich ist dem äußeren Durchmesser des Griffende des und der Gegenstand ragt nicht mehr als zwei Inches (50,8 mm) über das Griffende hinaus.

Insofern sollten Nutzer von "Ball-aus-dem-Loch-hol-Ergänzungen" am Putter doch einmal die Regelkonformität überprüfen... (tk)
... MehrWeniger

Auch so etwas sieht man häufig - ein Tee steckt im Griff. Ist das zulässig - was sagen denn hier die Ausrüstungsregeln?

Die Zulässigkeit ist in dem Absatz Teil 2 - Zulässigkeit von Golfschlägern / Äußere Anbauteile sehr detailliert beschrieben. Generell verboten ist es, irgendetwas an dem Schläger zu befestigen, was möglicherweise eine Auswirkung auf seine Funktion haben kann (zum Beispiel Zielstäbe oder Gewichte), dürfen aber andere Gegenstände an bestimmten Teilen des Schlägers angebracht werden, vorausgesetzt es leitet sich daraus keine verbesserte Funktion ab, und es wird gegen keine andere Ausrüstungsregel verstoßen und auch nicht gegen Regel 4.3 der Golfregeln (Gebrauch von Ausrüstung).

Als Beispiele werden hier genannt (Auszug)
- Vorübergehende, nicht dauerhafte Ergänzungen am Schaft, zum Beispiel Aufkleber zur Identifizierung
- Vorübergehende, nicht dauerhafte Ergänzungen am Schaft (zum Beispiel „clip-on“ Hilfsmittel) vorausgesetzt diese Gegenstände stehen nicht bedeutend vom Schaft ab, ihr Querschnitt entspricht der Form des Schaft und sie sind ausreichend befestigt
- Anderes am Schaft angebrachtes Material, zum Beispiel zur Ausrichtung, vorausgesetzt es wird als „fast dauerhaft“ angesehen
und auch 
- Vorübergehend, nicht dauerhafte Ergänzungen am oberen Ende des Griffs wie zum Beispiel Tees, Ballmarker oder Ballaufheber

Insofern ist ein im Griff steckendes Tee zulässig. Aber - beim letzten Punkt sollte jedoch zu beachten, dass am Ende des Griffs angebrachte Gegenstände nicht verursachen dürfen, dass der Griff als für die Hände geformt angesehen werden kann oder eine Beule oder einen Bauch im Griff bilden; und der äußere Durchmesser des Gegenstands kleiner oder gleich ist dem äußeren Durchmesser des Griffende des und der Gegenstand ragt nicht mehr als zwei Inches (50,8 mm) über das Griffende hinaus.

Insofern sollten Nutzer von Ball-aus-dem-Loch-hol-Ergänzungen am Putter doch einmal die Regelkonformität überprüfen... (tk)

Auf Facebook kommentieren

Wie sieht es denn mit Aufklebern auf dem Driverkopf oder Hölzern generell aus? Habe einen Plotter und überlege (gerade bei meinen Kindern) was cooles aufzukleben.

2 Wochen her

Golf Rules

Bleiben wir nach dem gestrigen Beitrag heute kurz bei den Ausrüstungsregeln - was ist den eigentlich mit dem Tee?

Lt. Definition ist ein Tee ein Gegenstand, der verwendet wird, um einen Ball für den Abschlag über den Boden zu heben. Es darf nicht länger als 101,6 Millimeter (4 Inches) sein und muss den Ausrüstungsregeln entsprechen.

In den Ausrüstungsregeln heißt es einschränkend: ein Tee darf nicht:
- länger als 4 Inches (101,6 mm) sein,
- so entworfen oder hergestellt werden, dass es die Spiellinie anzeigen könnte,
- die Bewegung des Balls unangemessen beeinflussen können, oder
- den Spieler anderweitig beim Schlag oder in seinem Spiel unterstützen können.

Anmerkung: Als Ausnahme für schwierige Platzverhältnisse dürfen zusammengebundene oder an einem Anker befestigte Tees während der Runde verwendet werden, vorausgesetzt, der Spieler richtet die Tees nicht so aus, dass sie eine Spiellinie anzeigen könnten oder den Spieler anderweitig beim Schlag unterstützen.

Also lieber keine falschen und kreativen Experimente... (tk)
... MehrWeniger

Bleiben wir nach dem gestrigen Beitrag heute kurz bei den Ausrüstungsregeln - was ist den eigentlich mit dem Tee?

Lt. Definition ist ein Tee ein Gegenstand, der verwendet wird, um einen Ball für den Abschlag über den Boden zu heben. Es darf nicht länger als 101,6 Millimeter (4 Inches) sein und muss den Ausrüstungsregeln entsprechen.

In den Ausrüstungsregeln heißt es einschränkend: ein Tee darf nicht:
- länger als 4 Inches (101,6 mm) sein,
- so entworfen oder hergestellt werden, dass es die Spiellinie anzeigen könnte,
- die Bewegung des Balls unangemessen beeinflussen können, oder
- den Spieler anderweitig beim Schlag oder in seinem Spiel unterstützen können.

Anmerkung: Als Ausnahme für schwierige Platzverhältnisse dürfen zusammengebundene oder an einem Anker befestigte Tees während der Runde verwendet werden, vorausgesetzt, der Spieler richtet die Tees nicht so aus, dass sie eine Spiellinie anzeigen könnten oder den Spieler anderweitig beim Schlag unterstützen.

Also lieber keine falschen und kreativen Experimente... (tk)

2 Wochen her

Golf Rules

Was macht denn eigentlich ein Golfschläger zu einem regelkonformen Golfschläger?

In Verbindung mit unserem Post/Bild zum Putter von der RheinGolf möchten wir hierauf noch einmal näher eingehen. Da dieses aber ziemlich umfangreich in den Ausrüstungsregeln definiert ist, vorab schon mal der Link auf die offizielle Übersetzungim DGV-Serviceportal:

serviceportal.dgv-intranet.de/files/pdf1/3-a2000010-ausruestungsregeln_de_a4.pdf

In Teil 2 sind auf über 50 Seiten die Vorgaben zur Regelkonformität in Bezug auf Schaft, Griff, Schlägerkopf, der verwendeten Materialien, Formen, Rillen, Querschnitte, ... definiert und mit Darstellen veranschaulicht. Weiter geht es dann mit Informationen über den Ball sowie anderen Hilfsmitteln und Ausrüstungsgegenständen.

Viel Spaß beim Lesen oder Stöbern... (tk)
... MehrWeniger

Was macht denn eigentlich ein Golfschläger zu einem regelkonformen Golfschläger? 

In Verbindung mit unserem Post/Bild zum Putter von der RheinGolf möchten wir hierauf noch einmal näher eingehen. Da dieses aber ziemlich umfangreich in den Ausrüstungsregeln definiert ist, vorab schon mal der Link auf die offizielle Übersetzungim DGV-Serviceportal:

https://serviceportal.dgv-intranet.de/files/pdf1/3-a2000010-ausruestungsregeln_de_a4.pdf

In Teil 2 sind auf über 50 Seiten die Vorgaben zur Regelkonformität in Bezug auf Schaft, Griff, Schlägerkopf, der verwendeten Materialien, Formen, Rillen, Querschnitte, ... definiert und mit Darstellen veranschaulicht. Weiter geht es dann mit Informationen über den Ball sowie anderen Hilfsmitteln und Ausrüstungsgegenständen.

Viel Spaß beim Lesen oder Stöbern... (tk)

Auf Facebook kommentieren

Was macht ein Eisen zu einem wunderbaren Spazierstock? - Umdrehen!

Also alles was einen kleineren Loft als 25 grad hat darf nur noch Rillen besitzen die senkrecht zur Querschnitt Ebene liegt. Na da braucht man gute Augen

2 Wochen her

Golf Rules

Wolfgang hatte eine Frage an uns:

"Hallo Golf Rules Team,

seitdem ich „Euere“ App nutze, bin ich neben einem Golf- auch ein Rule-Junkie geworden. Mit Euerer Hilfe macht das Golfspielen jetzt noch mehr Freude. Vielen Dank dafür!!!

Heute habt Ihr Euch neuerlich mit dem Droppen im Zuge des Erleichterungsverfahrens beschäftigt. Ihr zitiert R 14.3b, dass beim Droppen weder der Spieler noch seine Ausrüstung berührt werden darf. Auf den Touren sieht man, dass die Spieler den „Droppbereich“ mit Tees markieren. Was passiert, wenn der Ball eines der Tees trifft? Die gehören doch auch zur Ausrüstung eines Spielers, oder?

Über eine Antwort würde ich mich freuen und verbleibe bis dahin mit sportlichen Grüßen

Wolfgang"

Also:

Wenn beim Droppen das Tee getroffen wird kommt es darauf an: Nach R14.3b (2) darf der Ball weder den Spieler, noch seine Ausrüstung treffen bevor er den Boden berührt. Danach ist es ok. Wenn der Ball beim Fallen das Tee trifft, muss der Drop wiederholt werden, andernfalls wurde falsch gedropt und der Spieler zieht sich einen Strafschlag nach R14.3b (3) zu, wenn er den Ball spielt. Trifft der Ball das Tee erst nach seiner ersten Bodenberührung muss er gespielt werden wie er liegt.

Und, habt Ihr Euch ans neue Droppen gewöhnt?
... MehrWeniger

Wolfgang hatte eine Frage an uns:

Hallo Golf Rules Team,

seitdem ich „Euere“ App nutze, bin ich neben einem Golf- auch ein Rule-Junkie geworden. Mit Euerer Hilfe macht das Golfspielen jetzt noch mehr Freude. Vielen Dank dafür!!!

Heute habt Ihr Euch neuerlich mit dem Droppen im Zuge des Erleichterungsverfahrens beschäftigt. Ihr zitiert R 14.3b, dass beim Droppen weder der Spieler noch seine Ausrüstung berührt werden darf. Auf den Touren sieht man, dass die Spieler den „Droppbereich“ mit Tees markieren. Was passiert, wenn der Ball eines der Tees trifft? Die gehören doch auch zur Ausrüstung eines Spielers, oder?

Über eine Antwort würde ich mich freuen und verbleibe bis dahin mit sportlichen Grüßen

Wolfgang

Also: 

Wenn beim Droppen das Tee getroffen wird kommt es darauf an: Nach R14.3b (2) darf der Ball weder den Spieler, noch seine Ausrüstung treffen bevor er den Boden berührt. Danach ist es ok. Wenn der Ball beim Fallen das Tee trifft, muss der Drop wiederholt werden, andernfalls wurde falsch gedropt und der Spieler zieht sich einen Strafschlag nach R14.3b (3) zu, wenn er den Ball spielt. Trifft der Ball das Tee erst nach seiner ersten Bodenberührung muss er gespielt werden wie er liegt.

Und, habt Ihr Euch ans neue Droppen gewöhnt?

Auf Facebook kommentieren

Was wäre, wenn der Ball auf dem Tee zur Ruhe kommt, davor aber bodenkontakt hatte?

2 Wochen her

Golf Rules

Blicken wir dann doch mal auf die Players zurück - als dort noch gespielt wurde. 2004 gab es einen kuriosen Zwischenfall, als Ian Poulter seinen Ball unachtsam aber versehentlich in das Wasserhindernis warf. Nach den damaligen Regeln musste Poulter mit dem ursprünglichen Ball das Loch beenden, andernfalls drohten Strafschläge.

Heute greift hier R14.2a "Ursprünglicher Ball muss verwendet werden" , indem es auch weiterhin heißt, dass der ursprüngliche Ball verwendet werden muss, wenn ein ball zurückzulegen ist. Der Ball darf nicht getauscht werden - dieses ist nur möglich, wenn ein Ball nach einer zulässigen Regeln gedroppt werden kann.

Aber es gibt eine Ausnahme: wenn der ursprüngliche Ball nur mit unangemessenem Aufwand und nicht binnen weniger Sekunden wieder zu erlangen ist, falls der Spieler nicht absichtlich verursacht hat, dass der Ball nicht wieder zu erlangen ist, so darf ein anderer Ball verwendet werden.

Aber dann wäre wir um eine Anekdote ärmer gewesen... (tk)

www.facebook.com/PGATour/videos/205308657196956/
... MehrWeniger

Auf Facebook kommentieren

Wir werden die nächsten Wochen viel Zeit zum Lesen haben. 😁😉

3 Wochen her

Golf Rules

Gestern hatte wir schon einen Beitrag zum Identifizieren des Balls, was aber, wenn der Ball nicht so ohne weiteres zu erreichen ist, weil er zB in einer Astgabel hängt?

Hier hilft uns Interpretation I7.2/1 weiter:

"Ball identifizieren, der nicht wiedererlangt werden kann

Sieht ein Spieler einen Ball in einem Baum oder in einer anderen Lage, aus der er den Ball nicht wieder erlangen kann, darf der Spieler nicht annehmen, dass dies sein Ball ist, sondern muss ihn auf eine der in Regel 7.2 vorgesehenen Arten identifizieren.

Dies kann auch geschehen, wenn der Spieler nicht in der Lage ist, seinen Ball wiederzuerlangen, zum Beispiel:

• durch Verwendung eines Fernglases oder Entfernungsmessers, um eine Markierung zu sehen, die den Ball mit Sicherheit als den Ball des Spielers identifiziert, oder

• durch die Feststellung, dass ein anderer Spieler oder Zuschauer den Ball nach dem Schlag des Spielers an diesem bestimmten Ort zur Ruhe kommen sah."

Ihr seht, ein Entfernungsmessgerät kann auch zu etwas anderem als dem Messen zu Nutze sein...
... MehrWeniger

Gestern hatte wir schon einen Beitrag zum Identifizieren des Balls, was aber, wenn der Ball nicht so ohne weiteres zu erreichen ist, weil er zB in einer Astgabel hängt?

Hier hilft uns Interpretation I7.2/1 weiter:

Ball identifizieren, der nicht wiedererlangt werden kann
 
Sieht ein Spieler einen Ball in einem Baum oder in einer anderen Lage, aus der er den Ball nicht wieder erlangen kann, darf der Spieler nicht annehmen, dass dies sein Ball ist, sondern muss ihn auf eine der in Regel 7.2 vorgesehenen Arten identifizieren. 

Dies kann auch geschehen, wenn der Spieler nicht in der Lage ist, seinen Ball wiederzuerlangen, zum Beispiel: 

• durch Verwendung eines Fernglases oder Entfernungsmessers, um eine Markierung zu sehen, die den Ball mit Sicherheit als den Ball des Spielers identifiziert, oder 

• durch die Feststellung, dass ein anderer Spieler oder Zuschauer den Ball nach dem Schlag des Spielers an diesem bestimmten Ort zur Ruhe kommen sah.

Ihr seht, ein Entfernungsmessgerät kann auch zu etwas anderem als dem Messen zu Nutze sein...

Auf Facebook kommentieren

Aber ohne Nutzung der slope Funktion oder ?😬🙈

3 Wochen her

Golf Rules

Eine Frage kam auf zu identisch markierten Bällen:

"Ein Spieler schlägt spielt vom Tee einen Ball, der außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann. Er kündigt ordnungsgemäß einen provisorischen Ball an, den er in den gleichen Bereich schlägt. Beide Bälle haben identische Markierungen und können nicht voneinander unterschieden werden. Beide Bälle werden gefunden. Wie ist zu verfahren?"

Da die Bälle identisch markiert waren, mithin nicht zu unterscheiden sind gilt hier R18.3c(2):

"Hat ein Spieler einen provisorischen Ball an dieselbe Stelle gespielt wie den ursprünglichen Ball und kann er diese beiden Bälle nicht voneinander unterscheiden:

(...)

Wenn beide Bälle auf dem Platz gefunden werden, muss der Spieler einen der Bälle auswählen, der als provisorischer Ball betrachtet wird und dann im Spiel ist. Der andere Ball gilt als verloren und darf nicht gespielt werden."

Das Spiel geht also mit dem provisorischen Ball von der Fundstelle mit Schlag 4 weiter...
... MehrWeniger

Eine Frage kam auf zu identisch markierten Bällen:

Ein Spieler schlägt spielt vom Tee einen Ball, der außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann. Er kündigt ordnungsgemäß einen provisorischen Ball an, den er in den gleichen Bereich schlägt. Beide Bälle haben identische Markierungen und können nicht voneinander unterschieden werden. Beide Bälle werden gefunden. Wie ist zu verfahren?

Da die Bälle identisch markiert waren, mithin nicht zu unterscheiden sind gilt hier R18.3c(2):

Hat ein Spieler einen provisorischen Ball an dieselbe Stelle gespielt wie den ursprünglichen Ball und kann er diese beiden Bälle nicht voneinander unterscheiden:

(...)

Wenn beide Bälle auf dem Platz gefunden werden, muss der Spieler einen der Bälle auswählen, der als provisorischer Ball betrachtet wird und dann im Spiel ist. Der andere Ball gilt als verloren und darf nicht gespielt werden.

Das Spiel geht also mit dem provisorischen Ball von der Fundstelle mit Schlag 4 weiter...

Auf Facebook kommentieren

Ich bin es gewohnt auch den provisorischen Ball mit Marke und Nr. anzusagen, da kommt sowas auch nicht vor....

3 Wochen her

Golf Rules

Aufgrund unseres Posts zum Thema "Kreuzungspunkt an der Penalty Area" haben wir noch einmal Fragen zum Thema Erleichterungsbereich bekommen, welche wir natürlich gerne beantworten möchten.

Eine wesentliche und durchgehende Neuerung im Regelsystem ab 2019 ist das Verfahren der Erleichterung. Wenn ein Spieler den oder einen neuen Ball regelkonform ins Spiel bringen möchte, dann ist der Weg immer wie folgt:

1) Bestimmen eines Bezugspunktes
Dieser Punkt ist sozusagen der Ausgangspunkt für die weitere Ermittlung des Erleichterungsbereiches. Je nach Regel kann dieses der Punkt der nächstgelegenen vollständigen Erleichterung (so wie in dem Bild vom Sprenklerdeckel, aber auch bei einem Falschen Grün, Ungewöhnlichen Platzverhältnissen, Gefährdung durch gefährliche Tiere, ...), der Kreuzungspunkt zur Penalty Area, die Stelle hinter einem eingebetteten Ball, die Stelle des vorherigen Schlags, die Stelle direkt unterhalb eines beweglichen Hemmnisses usw. sein.

2) Ermitteln des Erleichterungsbereiches
Von diesem Punkt ist dann der Erleichterungsbereich mit dem Radius von einer oder zwei Schlägerlängen (je nach anwendbarer Regel) zu bestimmen. Dabei ist darauf zu achten, dass der Bereich idR im selben Bereich des Platzes wie der Bezugspunkt liegen muss und auch nicht näher zum Loch liegen darf. Das führt unter optimalen Voraussetzungen dazu, dass der Erleichterungsbereich ein Halbkreis in der Größe von 3,8 Quadratmeter (bei einer Driverlänge von 48 Inch) ist, welcher den Bezugspunkt als Mittelpunkt und einen Radius von zwei Schlägerlängen hat.

3) Ball im Erleichterungsbereich droppen (nach R14.3b)
Der Ball ist vom Spieler aus Kniehöhe senkrecht nach unten zu droppen. Dabei darf der Ball weder den Spieler noch seine Ausrüstung berühren, bevor er den Boden trifft. Der Ball muss im Erleichterungsbereich aufkommen und in diesem liegen bleiben. Das Erleichterungsverfahren ist dann abgeschlossen und der Ball muss gespielt werden, wie dieser liegt. Kommt ein korrekt gedroppter Ball außerhalb des Erleichterungsbereiches zur Ruhe, dann ist das Verfahren noch einmal zu wiederholen. Sollte der Ball dann noch einmal aus den Bereich herausrollen, dann ist das verfahren mit dem Zurücklegen des Balls an die Stelle, an den er zum zweiten Mal gedroppt wurde, abgeschlossen.

Ein eigentlich ein recht einprägsames Verfahren, welches in den oben beschriebenen verschiedenen Situationen zur Anwendung kommt. Sicherlich gibt es auch hier oder da ein paar Besonderheiten, aber in 95% aller Fälle sorgt dieses Verfahren für eine zügige und regelkonforme Fortsetzung des Spiels.

Und wie ist Eure Erfahrung mit dem Erleichterungsverfahren? Ist der Ablauf nach der ersten Saison etabliert? (tk)
... MehrWeniger

Aufgrund unseres Posts zum Thema Kreuzungspunkt an der Penalty Area haben wir noch einmal Fragen zum Thema Erleichterungsbereich bekommen, welche wir natürlich gerne beantworten möchten. 

Eine wesentliche und durchgehende Neuerung im Regelsystem ab 2019 ist das Verfahren der Erleichterung. Wenn ein Spieler den oder einen neuen Ball regelkonform ins Spiel bringen möchte, dann ist der Weg immer wie folgt:

1) Bestimmen eines Bezugspunktes
Dieser Punkt ist sozusagen der Ausgangspunkt für die weitere Ermittlung des Erleichterungsbereiches. Je nach Regel kann dieses der Punkt der nächstgelegenen vollständigen Erleichterung (so wie in dem Bild vom Sprenklerdeckel, aber auch bei einem Falschen Grün, Ungewöhnlichen Platzverhältnissen, Gefährdung durch gefährliche Tiere, ...), der Kreuzungspunkt zur Penalty Area, die Stelle hinter einem eingebetteten Ball, die Stelle des vorherigen Schlags, die Stelle direkt unterhalb eines beweglichen Hemmnisses usw. sein.

2) Ermitteln des Erleichterungsbereiches
Von diesem Punkt ist dann der Erleichterungsbereich mit dem Radius von einer oder zwei Schlägerlängen (je nach anwendbarer Regel) zu bestimmen. Dabei ist darauf zu achten, dass der Bereich idR im selben Bereich des Platzes wie der Bezugspunkt liegen muss und auch nicht näher zum Loch liegen darf. Das führt unter optimalen Voraussetzungen dazu, dass der Erleichterungsbereich ein Halbkreis in der Größe von 3,8 Quadratmeter (bei einer Driverlänge von 48 Inch) ist, welcher den Bezugspunkt als Mittelpunkt und einen Radius von zwei Schlägerlängen hat.

3) Ball im Erleichterungsbereich droppen (nach R14.3b)
Der Ball ist vom Spieler aus Kniehöhe senkrecht nach unten zu droppen. Dabei darf der Ball weder den Spieler noch seine Ausrüstung berühren, bevor er den Boden trifft. Der Ball muss im Erleichterungsbereich aufkommen und in diesem liegen bleiben. Das Erleichterungsverfahren ist dann abgeschlossen und der Ball muss gespielt werden, wie dieser liegt. Kommt ein korrekt gedroppter Ball außerhalb des Erleichterungsbereiches zur Ruhe, dann ist das Verfahren noch einmal zu wiederholen. Sollte der Ball dann noch einmal aus den Bereich herausrollen, dann ist das verfahren mit dem Zurücklegen des Balls an die Stelle, an den er zum zweiten Mal gedroppt wurde, abgeschlossen. 

Ein eigentlich ein recht einprägsames Verfahren, welches in den oben beschriebenen verschiedenen Situationen zur Anwendung kommt. Sicherlich gibt es auch hier oder da ein paar Besonderheiten, aber in 95% aller Fälle sorgt dieses Verfahren für eine zügige und regelkonforme Fortsetzung des Spiels.

Und wie ist Eure Erfahrung mit dem Erleichterungsverfahren? Ist der Ablauf nach der ersten Saison etabliert? (tk)

3 Wochen her

Golf Rules

Individualität in allen Ehren aber - #darferdas? Sind solche Putter erlaubt?

Zunächst ist hier in Regel R4.1a ein - recht offener - Verweis auf die Ausrüstungsregeln, Teil 2 des Regelbuches für Ausrüstungsregeln. Schaft und Griff passen hier soweit, aber der Schlägerkopf... der findet seine Regulierung in Abschnitt 4a:

"Die Form des Schlägerkopfs muss im Ganzen glatt sein. Sämtliche Bestandteile müssen steif, wesensgemäß und funktional sein. Der Schlägerkopf oder Teile davon, darf nicht so gestaltet sein, dass er einem anderen Gegenstand ähnlich ist."

Dass der Schlägerkopf wie ein Gewehrkolben ausschaut liegt daran, dass es einer ist. Damit ist er aber auch dem Gewehr ähnlich, ähnelt also einem anderen Gegenstand, und ist daher nicht zulässig.

Habt Ihr schon mal selber einen Golfschläger, vielleicht einen Putter gebaut? Zeigt her!
... MehrWeniger

Individualität in allen Ehren aber - #darferdas? Sind solche Putter erlaubt?

Zunächst ist hier in Regel R4.1a ein - recht offener - Verweis auf die Ausrüstungsregeln, Teil 2 des Regelbuches für Ausrüstungsregeln. Schaft und Griff passen hier soweit, aber der Schlägerkopf... der findet seine Regulierung in Abschnitt 4a:

Die Form des Schlägerkopfs muss im Ganzen glatt sein. Sämtliche Bestandteile müssen steif, wesensgemäß und funktional sein. Der Schlägerkopf oder Teile davon, darf nicht so gestaltet sein, dass er einem anderen Gegenstand ähnlich ist.

Dass der Schlägerkopf wie ein Gewehrkolben ausschaut liegt daran, dass es einer ist. Damit ist er aber auch dem Gewehr ähnlich, ähnelt also einem anderen Gegenstand, und ist daher nicht zulässig.

Habt Ihr schon mal selber einen Golfschläger, vielleicht einen Putter gebaut? Zeigt her!

Auf Facebook kommentieren

Jan Niclas Keller

Als ich angefangen habe Golf zu spielen ( 1985) gab es riesige Golfputter sowie Kinderputter die wie Bananen ausgesehen haben. War diese Regel immer schon so ? Damals hat man die nämlich oft auf der Runde gesehen.

Egal ob das ein Gewehr ist oder nur so aussieht, eine Waffe darf NIEMALS zum Spass auf einen Menschen gerichtet sein, auch nicht auf sich selbst, egal ob geladen oder nicht oder wenn es nur so scheint. Ich hoffe es gibt keine jugendlichen Nachahmer, die dann mal "zum Spass" ein echtes Gewehr dafür benutzen. Für mich ist dieser "Spass", und das Bild dazu, völlig inakzeptabel und unverantwortlich.

Hatte dieses Thema gerade erst vor Tagen mit einem Bekannten diskutiert, der sich selbst einen Putter gebaut hat (Kopf gefräst, etc.). Eine wirklich klare Antwort, ob er diesen Putter im Turnier (z.B. einem Ligaspiel) einsetzen darf, haben wir noch nicht. Nehmen wir an, dass der Putter alle Ausrüstungs-Regularien des R&A erfüllt, dürfte der Putter dann im Turnier eingesetzt werden?

Sehen die Blade-Putter nicht wie ein Hammer aus?

Ja, habe ich. Bzw. der Vater eines Freundes, als wir vor 28 Jahren im (viel zu großen Garten) gepitcht und geputtet haben. Aber tatsächlich war der selbst gebaute Putter (im Ernst: wir hatten ja nix) nach den genannten Regularien korrekt... 👍

#neinerdarfdasnicht Für mich sieht das von Weitem aus wie eine Waffe, und ist ja auch im Text beschrieben als "dem Gewehr ähnlich". Nach § 42a Abs. 1 Nr. 1 Waffengesetz dürfen sog. Anscheinswaffen nicht in der Öffentlichkeit geführt werden. (Quelle: de.wikipedia.org)

View more comments

3 Wochen her

Golf Rules

Namen sind Schall und Rauch sagt man, oder?

Richard hatte dazu aber eine Frage:

"Hallo! Wir haben in unsere Mannschaft eine Frage zu klären. Wir haben neue Bags bekommen, auf denen das Logo (keine Sponsor), unser Mannschaftslogo UND der Name des Spielers steht. Jetzt wurde von einigen Seiten gemeint, dies Bags wären nicht zugelassen, da nur zwei Logos, oder ein Logo und der Name aufscheinen dürfen. Ist dies korrekt, zumal es keinerlei Sponsoring gegehat. Danke gleich mal vorweg für die Antwort. LG Richard"

Hier dreht es sich um eine weitgehend unbekannte Nebendisziplin der Golfregeln, das Amateurstatut. Geschaffen um den Golfsport frei von finanziellen Einflüssen zu halten teilt es die Golfwelt in Amateure und Spieler, die diesen Status verloren haben.

"Amateure im Golfsport waren traditionell die „Gentlemen-Golfer“. Professionals hingegen, die mit Golf Ihren Lebensunterhalt bestritten, durften in früheren Zeiten nicht einmal das Clubhaus betreten. Dieses Ansehen hat sich grundlegend gewandelt. Trotzdem hat auch heute noch das Amateurstatut einen wichtigen Stellenwert. Um die bloße Freude an der Sportausübung der Freizeit-Golfer zu schützen und ein faires Spiel im Rahmen des Vorgabensystems zu ermöglichen, werden z.B. Preise und Vergünstigungen für Golf-Amateure durch das Amateurstatut, einem Bestandteil im Buch „Offizielle Golfregeln“, in ihrem zulässigen Wert limitiert." heißt es im Vorwort des Amateurstatuts.

Doch was hat das jetzt mit Golftaschen und Namen zu tun?

Regel 6-2 des Amateurstatuts dreht sich um Werbung. Dort heißt es unter anderem:

"Ein Golfamateur mit Golferfahrung oder Ansehen im Golfsport darf diese Erfahrung oder das Ansehen nicht direkt oder indirekt dazu nutzen, Bezahlung, Vergütung, persönliche Vergünstigungen oder einen finanziellen Vorteil zu erlangen, durch
- Promotion oder Werbung für etwas oder den Verkauf von etwas, oder
- erlauben, dass ein Dritter seinen Namen oder Bild für Promotion, Werbung oder Verkauf von irgendetwas nutzt. (...)

Anmerkung 2: Auf Golfausrüstung, insbesondere Golfkleidung, Golftaschen oder Schirmen von Mannschaftsspielern, darf neben dem Logo der Mannschaft und dem serienmäßigen Logo des Herstellers jeweils einmal das Logo eines Sponsors angebracht sein. Dieses darf einen Umfang von 50 cm nicht überschreiten. Der Name von Spielern darf nicht auf der Kleidung bzw. der Golftasche angebracht werden."

Soweit so klar. Kein Name auf der Tasche für "Golfamateure mit Golferfahrung und Ansehen im Golfsport".

Bleibt die Frage, was damit gemeint ist.

Ist das der Golfer, den der ganze Club kennt, weil er bei der Herrentour den Bus verpasst hat? Sind wir von GolfRules das, weil uns 25.000 Leute in der Woche lesen? Ist das der Clubmeister und Mannschaftsspieler?

Der Deutsche Golfverband hat den Golfamateure mit Golferfahrung und Ansehen im Golfsport wie folgt definiert:

"Der Begriff "Golfamateur mit Erfahrung und Ansehen im Golfsport" ist in Deutschland so definiert:

"Spieler haben nur dann „Golferfahrung oder Ansehen im Golfsport“, wenn
- sie Mitglied eines DGV-A- oder B-Kaders der Damen, Herren oder Senioren sind,
oder sie langjährig besonders herausragende Leistungen bei DGV-Wettspielen
bzw. bei internationalen Wettspielen erzielt haben, oder
- sie Mitglied einer Mannschaft der 1. oder 2. Bundesliga der Damen oder Herren
sind, oder
- der Amateurstatut-Ausschuss des DGV im Einzelfall aufgrund besonderer
Umstände nach Ausübung sachgemäßen Ermessens eine solche Erfahrung oder ein solches Ansehen gegenüber dem Spieler schriftlich feststellt."

Also - solange ihr nicht Bundesliga oder höher spielt ist der Name auf der Tasche kein Problem. Danach soll der Name nicht mit einer Marke in Verbindung gebracht werden, sonst kann man ganz schnell zum Profigolfer werden...

Und jetzt, wo wir hier so schöne Taschenfotos haben - wie schaut Eure Tasche aus?
... MehrWeniger

Namen sind Schall und Rauch sagt man, oder?

Richard hatte dazu aber eine Frage:

Hallo! Wir haben in unsere Mannschaft eine Frage zu klären. Wir haben neue Bags bekommen, auf denen das Logo (keine Sponsor), unser Mannschaftslogo UND der Name des Spielers steht. Jetzt wurde von einigen Seiten gemeint, dies Bags wären nicht zugelassen, da nur zwei Logos, oder ein Logo und der Name aufscheinen dürfen. Ist dies korrekt, zumal es keinerlei Sponsoring gegehat. Danke gleich mal vorweg für die Antwort. LG Richard

Hier dreht es sich um eine weitgehend unbekannte Nebendisziplin der Golfregeln, das Amateurstatut. Geschaffen um den Golfsport frei von finanziellen Einflüssen zu halten teilt es die Golfwelt in Amateure und Spieler, die diesen Status verloren haben.

Amateure im Golfsport waren traditionell die „Gentlemen-Golfer“. Professionals hingegen, die mit Golf Ihren Lebensunterhalt bestritten, durften in früheren Zeiten nicht einmal das Clubhaus betreten. Dieses Ansehen hat sich grundlegend gewandelt. Trotzdem hat auch heute noch das Amateurstatut einen wichtigen Stellenwert. Um die bloße Freude an der Sportausübung der Freizeit-Golfer zu schützen und ein faires Spiel im Rahmen des Vorgabensystems zu ermöglichen, werden z.B. Preise und Vergünstigungen für Golf-Amateure durch das Amateurstatut, einem Bestandteil im Buch „Offizielle Golfregeln“, in ihrem zulässigen Wert limitiert. heißt es im Vorwort des Amateurstatuts.

Doch was hat das jetzt mit Golftaschen und Namen zu tun?

Regel 6-2 des Amateurstatuts dreht sich um Werbung. Dort heißt es unter anderem:

Ein Golfamateur mit Golferfahrung oder Ansehen im Golfsport darf diese Erfahrung oder das Ansehen nicht direkt oder indirekt dazu nutzen, Bezahlung, Vergütung, persönliche Vergünstigungen oder einen finanziellen Vorteil zu erlangen, durch 
- Promotion oder Werbung für etwas oder den Verkauf von etwas, oder
- erlauben, dass ein Dritter seinen Namen oder Bild für Promotion, Werbung oder Verkauf von irgendetwas nutzt. (...)

Anmerkung 2: Auf Golfausrüstung, insbesondere Golfkleidung, Golftaschen oder Schirmen von Mannschaftsspielern, darf neben dem Logo der Mannschaft und dem serienmäßigen Logo des Herstellers jeweils einmal das Logo eines Sponsors angebracht sein. Dieses darf einen Umfang von 50 cm nicht überschreiten. Der Name von Spielern darf nicht auf der Kleidung bzw. der Golftasche angebracht werden.

Soweit so klar. Kein Name auf der Tasche für Golfamateure mit Golferfahrung und Ansehen im Golfsport. 

Bleibt die Frage, was damit gemeint ist. 

Ist das der Golfer, den der ganze Club kennt, weil er bei der Herrentour den Bus verpasst hat? Sind wir von GolfRules das, weil uns 25.000 Leute in der Woche lesen? Ist das der Clubmeister und Mannschaftsspieler?

Der Deutsche Golfverband hat den Golfamateure mit Golferfahrung und Ansehen im Golfsport wie folgt definiert:

Der Begriff Golfamateur mit Erfahrung und Ansehen im Golfsport ist in Deutschland so definiert:

Spieler haben nur dann „Golferfahrung oder Ansehen im Golfsport“, wenn
- sie Mitglied eines DGV-A- oder B-Kaders der Damen, Herren oder Senioren sind,
oder sie langjährig besonders herausragende Leistungen bei DGV-Wettspielen
bzw. bei internationalen Wettspielen erzielt haben, oder
- sie Mitglied einer Mannschaft der 1. oder 2. Bundesliga der Damen oder Herren
sind, oder
- der Amateurstatut-Ausschuss des DGV im Einzelfall aufgrund besonderer
Umstände nach Ausübung sachgemäßen Ermessens eine solche Erfahrung oder ein solches Ansehen gegenüber dem Spieler schriftlich feststellt.

Also - solange ihr nicht Bundesliga oder höher spielt ist der Name auf der Tasche kein Problem. Danach soll der Name nicht mit einer Marke in Verbindung gebracht werden, sonst kann man ganz schnell zum Profigolfer werden...

Und jetzt, wo wir hier so schöne Taschenfotos haben - wie schaut Eure Tasche aus?Image attachmentImage attachment

Auf Facebook kommentieren

Was ein Glück das ich nie in diese Lage kommen werde in diesen Klassen zu spielen😂

Wenn sich nun auch der ÖGV dieser Meinung anschließt, spricht nichts mehr gegen ein Verwenden der Bags...

Philipp Wittfeld 👍

Mein Logo auf dem Bag und Bällen

...unsere sehen so aus....😁

🤗

Danke für die Klarstellung. Also darf ein lokaler Sponsor der Clubmannschaft (Dorfklasse) jedem Spieler ein Bag mit Firmenlogo (deutlich kleiner als 50 cm) drauf und dem Namen des jeweiligen Spielers drauf sponsoren ohne dass es Stress gibt ? Ist das korrekt ?

Hallo wie sieht das mit Jugendmannschaften aus, hier möchte man ja evtl. Über Sponsoren, wie bei verschiedenen Vereinssportarten auch die Mannschaft mit Kleidung und Ausrüstung unterstürzen. Gild hier auch die Liga als Stellenwert ?

View more comments

3 Wochen her

Golf Rules

Und hier noch eine Frage bzgl. der Zulässigkeit der Aussage "... mein Entferungsmessgerät sagt Lobwedge...", welche über den Instagram-Account "golf_rules_d" an uns gerichtet wurde.

In Regel R4.3 "Gebrauch von Ausrüstung" ist in dem Unterkapitel (3) "Informationen, die vor oder während der Runde erfasst wurden" eine klare Festlegung getroffen.

Zulässig ist, dass Informationen verwendet werden können, die vor Beginn der Runde erstellt wurden (zum Beispiel Spielinformationen aus früheren Runden, Hinweise zum Schwung oder Empfehlungen zur Schlägerwahl). Auch dürfen Informationen über das Spiel oder physiologische Informationen während der gerade gespielten Runde (zum Beispiel Schlagentfernung, Spielstatistiken oder Herzfrequenz) erfasst werden, um diese nach der Runde auszuwerten.

Aber - die Verarbeitung oder Auswertung von Spielinformationen der Runde (zum Beispiel Empfehlungen zur Schlägerwahl aufgrund von Schlaglängen auf der Runde) oder die Verwendung von physiologischen Informationen, die während der Runde erfasst wurden ist unzulässig.

Die Strafe für Verstoß gegen Regel 4.3 ist zweistufig:
- Strafe für ersten Verstoß durch einzelne Handlung oder zusammenhängende Handlungen: Grundstrafe
- Strafe für zweiten Verstoß ohne Bezug zum ersten Verstoß: Disqualifikation

Insofern Vorsicht mit der Nutzung von Ausrüstungsgegenständen bzw. VOR der Runde sicherstellen, dass der Turniermodus aktiviert ist... (tk)
... MehrWeniger

Und hier noch eine Frage bzgl. der Zulässigkeit der Aussage ... mein Entferungsmessgerät sagt Lobwedge..., welche über den Instagram-Account golf_rules_d an uns gerichtet wurde. 

In Regel R4.3 Gebrauch von Ausrüstung ist in dem Unterkapitel (3) Informationen, die vor oder während der Runde erfasst wurden eine klare Festlegung getroffen. 

Zulässig ist, dass Informationen verwendet werden können, die vor Beginn der Runde erstellt wurden (zum Beispiel Spielinformationen aus früheren Runden, Hinweise zum Schwung oder Empfehlungen zur Schlägerwahl). Auch dürfen Informationen über das Spiel oder physiologische Informationen während der gerade gespielten Runde (zum Beispiel Schlagentfernung, Spielstatistiken oder Herzfrequenz) erfasst werden, um diese nach der Runde auszuwerten.

Aber - die Verarbeitung oder Auswertung von Spielinformationen der Runde (zum Beispiel Empfehlungen zur Schlägerwahl aufgrund von Schlaglängen auf der Runde) oder die Verwendung von physiologischen Informationen, die während der Runde erfasst wurden ist unzulässig.

Die Strafe für Verstoß gegen Regel 4.3 ist zweistufig:
- Strafe für ersten Verstoß durch einzelne Handlung oder zusammenhängende Handlungen: Grundstrafe
- Strafe für zweiten Verstoß ohne Bezug zum ersten Verstoß: Disqualifikation

Insofern Vorsicht mit der Nutzung von Ausrüstungsgegenständen bzw. VOR der Runde sicherstellen, dass der Turniermodus aktiviert ist... (tk)

Auf Facebook kommentieren

Entfernungsmesser die bergauf oder bergab (slope) einkalkulieren?

Nach den Regeln ist die Entscheidung absolut richtig; aber mal unter uns "Töchtern"; diese Information, dass ich bei richtigem Treffen für 68 Meter ein LW benötige, ist doch vollkommen nebensächlich, da es die Spielsituation nicht erfaßt ( hohe Annäherung <>Chip,....) MiMo hat vollkommen Recht, es ist fast gar nicht zu kontrollieren und ... ist eigentlich auch ein überflüssiges Wissen. Hoffentlich kann man die Funktion an der Uhr abwählen.

Hmm, arbeiten diese Art Geräte nicht die Informationen früherer Runden aus, um darauf basierend ihre Schlägerempfehlung zu geben? Ich kann ja beispielsweise in einer Runde noch gar kein Lobwedge verwendet haben, aber aufgrund früherer Runden weiß es, dass ich damit normalerweise X Meter schlage. Und das Daten sammeln der aktuellen Runde ist ja auch erlaubt. Die Frage wäre ja, ob das Gerät jetzt tatsächlich genau in der laufenden Runde feststellen würde: Ah, Spieler schlägt HEUTE 3x Eisen 7 um 10m weiter als der Durchschnitt der 100 Schläge vorher, und korrigiert dann seine laufenden Empfehlungen. Wenn es aber die Daten der laufenden Runde nur sammelt, und dann erst nach Abschluss der Runde seiner Statistik hinzufügt (Nach „Runde speichern/beenden“ etc.) - dann müsste es doch theoretisch erlaubt sein?

Ist so ein bisschen wie Handy im Auto benutzen - ist zwar verboten, läßt sich aber nur schwer kontrollieren. Und was nutzt dem Spieler die Info wirklich? Den perfekten Schlag muss er dennoch selber hinbekommen und nicht die Uhr!

Bedeutet das , dass ich Geräte wie Game Golf ( die Schläge und Entfernungen aufzeichnet für eine spätere Auswertung ) nicht im Turnier verwenden darf ?

View more comments

3 Wochen her

Golf Rules

Ergänzend zum gestrigen Beitrag gibt es dann aber auch die Möglichkeit der Spielleitung, die Spielern in solchen (zugegebenermaßen selten vorkommenden) Fällen zu unterstützen.

Werden die Pfosten, welche die Penalty Area kennzeichnen, einfach etwas versetzt gesteckt, dann bietet sich dem Spieler immer die Möglichkeiten einen kleinen Erleichterungsbereich zu ermitteln, an dem der Ball regelkonform ins Spiel gebracht werden kann.

Ist vielleicht ein Tipp, den Ihr den Platzverantwortlichen / Greenkeepern in Euren Clubs einmal weitergeben könnt. So kann ggf. auch die ein oder andere Dropzone vermieden werden, welche in solchen Konstellationen häufig die erste Wahl ist... (tk)
... MehrWeniger

Ergänzend zum gestrigen Beitrag gibt es dann aber auch die Möglichkeit der Spielleitung, die Spielern in solchen (zugegebenermaßen selten vorkommenden) Fällen zu unterstützen.

Werden die Pfosten, welche die Penalty Area kennzeichnen, einfach etwas versetzt gesteckt, dann bietet sich dem Spieler immer die Möglichkeiten einen kleinen Erleichterungsbereich zu ermitteln, an dem der Ball regelkonform ins Spiel gebracht werden kann. 

Ist vielleicht ein Tipp, den Ihr den Platzverantwortlichen / Greenkeepern in Euren Clubs einmal weitergeben könnt. So kann ggf. auch die ein oder andere Dropzone vermieden werden, welche in solchen Konstellationen häufig die erste Wahl ist... (tk)

Auf Facebook kommentieren

Haben wir schon letztes Jahr ausprobiert. Dann wurden die Pfosten, die weiter in den Platz standen,mehrfach von Spielern entfernt.

Danke für den Hinweis. Man kann zu allem ein Aber finden, aber ich finds eine gute Idee 🏌️‍♂️👍

Na ja, wenn der ball exakt beim Stock wo sich die weisse pfeilspitze befindet kreuzte, gibt es auch keine wahl. Ich denke, in diesen platzkonstellationen ist es immer sinnvoll, als zusätzliche option der erleichterung eine drop zone in den platzregeln zu definieren.

Das Problem an diesen Zeichnungen ist allerdings schon, daß die Größenverhältnisse nicht der Realität entsprechen und damit ein falscher Eindruck über den möglichen Erleichterungsbereich erweckt wird. In dem Beispiel wäre es ja so, daß der Radius um die Fahne auch nur ca. 4-5 Schlägerlängen wäre. Und so wie der Leser Ulrich im gestrigen Post das errechnet hat ist es in der Realität aber halt so, daß bei einem Beispielabstand von 15 oder 20 Metern von der Fahne der Erleichterungsbereich an der roten Linie meistens sehr schmal ausfallen wird (wenn man es geometrisch korrekt betrachtet und nicht "grosszügig schätzt"...).

4 Wochen her

Golf Rules

Heute mal ein "Kunstwerk" von unserem Leser Ulrich verbunden mit der Frage:

"ich habe eine Frage zu Regel 17 (Penalty Area):

Welche Möglichkeiten habe ich, wenn der Ball in einer roten Penalty Area liegt, aber der Bezugspunkt bereits der nächste zur Fahne ist (siehe angehängte Skizze)? Entfällt dann die dritte Möglichkeit nach 17.1d?

Wie sieht die gleiche Situation (abgesehen von dem Strafschlag) aus, wenn es sich nicht nicht um eine "Penalty Area", sondern um "Boden in Ausbesserung" (blau) handelt?

Vielen Dank auch für den sehr informativen Block, den Ihr betreibt. Ich lese ihn über die Smartphone-App."

Zunächst einmal sind in der R17.1d "Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area" die möglichen Erleichterungsoptionen aufgeführt, wenn der Ball eines Spielers innerhalb einer Penalty Area liegt oder, obwohl nicht gefunden, es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass er innerhalb einer Penalty Area liegt:
- Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust
- Erleichterung auf der Linie zurück
- Seitliche Erleichterung (nur bei roten Penalty Areas)

Der Ball muss bei Ausübung der Erleichterung in dem Erleichterungsbereich gedroppt werden und in diesem zur Ruhe kommen. Und genau auf diesen Erleichterungsbereich zielt Ulrichs Frage. Gibt es z.B. keinen zulässigen Erleichterungsbereich, dann kann ggf. eine der oben aufgeführten Optionen nicht in Anspruch genommen werden.

In dem Beispiel kann man radial einen Kreis mit dem Mittelpunkt "Loch" über den Kreuzungspunkt der Penalty Area ziehen. Geometrisch ergibt sich dann ein Bereich in dem der Ball nicht näher zur Fahne gedroppt werden kann, auch wenn es nur ein paar Zentimeter sind.

Nachdem wir diese Info an Ulrich zurückgespielt hatten, griff der Dipl.-Ing.(FH) zu Formelsammlung und Taschenrechner und teilte uns anschließend folgendes mit: "Ich habe das mal berechnet: Wenn der Kreuzungspunkt 15m von der Fahne entfernt ist, ergibt sich ein Erleichterungsbereich von 4cm am breiten Ende. Bei 20m Entfernung sind das 3cm. (Ich habe hier den längsten Schläger mit 1,1m angenommen)." 🙂
(Ihr könnt ja gerne mal nachrechnen und überlegen, ab welcher Entfernung zum Loch ein so großer Erleichterungsbereich entstehen würde, dass sogar der Ball komplett in diesem liegen könnte. Bitte dann aber berücksichtigen, dass der Erleichterungsbereich zwei Schlägerlängen im Radius beträgt...)

Bzgl. der zweiten Frage und dem Erleichterungsverfahren bei ungewöhnlichen Platzverhältnissen ist anzumerken, dass hier ja zunächst einmal der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung ermittelt werden muss, um von dort den Erleichterungsbereich zu bestimmen. Damit wird der Bereich viel weiter rechts oder links liegen und der Erleichterungsbereich entsprechend größer sein. (tk)
... MehrWeniger

Heute mal ein Kunstwerk von unserem Leser Ulrich verbunden mit der Frage:

ich habe eine Frage zu Regel 17 (Penalty Area):

Welche Möglichkeiten habe ich, wenn der Ball in einer roten Penalty Area  liegt, aber der Bezugspunkt bereits der nächste zur Fahne ist (siehe  angehängte Skizze)? Entfällt dann die dritte Möglichkeit nach 17.1d?

Wie sieht die gleiche Situation (abgesehen von dem Strafschlag) aus, wenn es sich nicht nicht um eine Penalty Area, sondern um Boden in  Ausbesserung (blau) handelt?

Vielen Dank auch für den sehr informativen Block, den Ihr betreibt. Ich lese ihn über die Smartphone-App.

Zunächst einmal sind in der R17.1d Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area die möglichen Erleichterungsoptionen aufgeführt, wenn der Ball eines Spielers innerhalb einer Penalty Area liegt oder, obwohl nicht gefunden, es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass er innerhalb einer Penalty Area liegt:
- Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust
- Erleichterung auf der Linie zurück
- Seitliche Erleichterung (nur bei roten Penalty Areas)

Der Ball muss bei Ausübung der Erleichterung in dem Erleichterungsbereich gedroppt werden und in diesem zur Ruhe kommen. Und genau auf diesen Erleichterungsbereich zielt Ulrichs Frage. Gibt es z.B. keinen zulässigen Erleichterungsbereich, dann kann ggf. eine der oben aufgeführten Optionen nicht in Anspruch genommen werden. 

In dem Beispiel kann man radial einen Kreis mit dem Mittelpunkt Loch über den Kreuzungspunkt der Penalty Area ziehen. Geometrisch ergibt sich dann ein Bereich in dem der Ball nicht näher zur Fahne gedroppt werden kann, auch wenn es nur ein paar Zentimeter sind.

Nachdem wir diese Info an Ulrich zurückgespielt hatten, griff der Dipl.-Ing.(FH) zu Formelsammlung und Taschenrechner und teilte uns anschließend folgendes mit: Ich habe das mal berechnet: Wenn der Kreuzungspunkt 15m von der Fahne entfernt ist, ergibt sich ein Erleichterungsbereich von 4cm am breiten Ende. Bei 20m Entfernung sind das 3cm. (Ich habe hier den längsten Schläger mit 1,1m angenommen).  🙂 
(Ihr könnt ja gerne mal nachrechnen und überlegen, ab welcher Entfernung zum Loch ein so großer Erleichterungsbereich entstehen würde, dass sogar der Ball komplett in diesem liegen könnte. Bitte dann aber berücksichtigen, dass der Erleichterungsbereich zwei Schlägerlängen im Radius beträgt...)

Bzgl. der zweiten Frage und dem Erleichterungsverfahren bei ungewöhnlichen Platzverhältnissen ist anzumerken, dass hier ja zunächst einmal der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung ermittelt werden muss, um von dort den Erleichterungsbereich zu bestimmen. Damit wird der Bereich viel weiter rechts oder links liegen und der Erleichterungsbereich entsprechend größer sein. (tk)

Auf Facebook kommentieren

Habe auch mal „gemalt“. Habe ich die Erleichterungsregel mit den beiden Punkten „X1“ und „X2“ richtige ermittelt!?

Golf ist einfach 😎

Deswegen markieren wir als Referees solche Bereiche ganz gerne mal mit einer Zickzack-Linie, damit sich ein besserer Dropbereich ergibt.

Hardcore am frühen Morgen....😂

Deshalb gibt es ja mehrere Möglichkeiten, falls eine nicht durchführbar ist.

Genau diese Situation übe ich im Regeltraining mit unseren Anfängern, da bei uns an Loch 18 Inselgrün sehr relevant.

Wir haben in unsren Fall eine Dropzpne eingerichtet und dies in die Platzregeln aufgenommen.

Was ist wenn der gezogene kreis vollständig auf dem green liegt und ich mit zwei schlägerlängen immer noch auf dem green liege, darf ich dann auf dem green legen?

Verstehe nur Bahnhof. Wie kommt er auf drei zentimeter?

View more comments

4 Wochen her

Golf Rules

Im Zeitalter verstellbarer Driver, Fairwayhölzer und anderer Golfschläger ist die Versuchung groß, dies auch während der Runde zu tun, braucht man eben gerade keine Ausbildung im Schlägerbau mehr um die Eigenschaften auf Wind- und Wetterverhältnisse anzupassen oder aus einem Slice mit wenigen Schraubendrehungen einen Hook zu machen.

Aber: R4.1a (3) schränkt den Spaß ganz gehörig ein:

"Absichtliche Veränderungen der Spieleigenschaften eines Schlägers während der Runde.

Ein Spieler darf keinen Schlag mit einem Schläger ausführen, dessen Spieleigenschaften während der Runde von ihm absichtlich verändert wurden (einschließlich während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a)

· indem er eine verstellbare Funktion verwendet oder den Schläger technisch verändert (außer es ist zur Instandsetzung von Beschädigungen nach Regel 4.1a(2) erlaubt) oder

· indem er Fremdstoff auf den Schlägerkopf aufbringt (außer zu Reinigungszwecken), um das Verhalten des Schlägers beim Schlag zu beeinflussen.

Ausnahme – Verstellbarer Schläger in den ursprünglichen Zustand zurückverstellt: Werden die Spieleigenschaften eines Schlägers durch Verwendung eines verstellbaren Teils verändert und vor dem nächsten Schlag mit diesem Schläger wieder bestmöglich in seinen ursprünglichen Zustand versetzt, indem das verstellbare Teil zurückgestellt wird, fällt keine Strafe an und der Schläger darf für einen Schlag verwendet werden.

Strafe für Schlag unter Verstoß gegen Regel 4.1a: Disqualifikation.

· Es ist nach dieser Regel straflos, einen unzulässigen Schläger oder einen Schläger, dessen Spieleigenschaften während der Runde absichtlich verändert wurden, lediglich zu besitzen (ohne einen Schlag damit auszuführen).

· Aber: Solch ein Schläger zählt zu der Höchstzahl von 14 Schlägern in Regel 4.1b(1)."

Also: Vor der Runde einstellen ist in Ordnung, dann aber bitte genau so lassen...
... MehrWeniger

Im Zeitalter verstellbarer Driver, Fairwayhölzer und anderer Golfschläger ist die Versuchung groß, dies auch während der Runde zu tun, braucht man eben gerade keine Ausbildung im Schlägerbau mehr um die Eigenschaften auf Wind- und Wetterverhältnisse anzupassen oder aus einem Slice mit wenigen Schraubendrehungen einen Hook zu machen.

Aber: R4.1a (3) schränkt den Spaß ganz gehörig ein:

Absichtliche Veränderungen der Spieleigenschaften eines Schlägers während der Runde. 

Ein Spieler darf keinen Schlag mit einem Schläger ausführen, dessen Spieleigenschaften während der Runde von ihm absichtlich verändert wurden (einschließlich während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a)

·         indem er eine verstellbare Funktion verwendet oder den Schläger technisch verändert (außer es ist zur Instandsetzung von Beschädigungen nach Regel 4.1a(2) erlaubt) oder

·         indem er Fremdstoff auf den Schlägerkopf aufbringt (außer zu Reinigungszwecken), um das Verhalten des Schlägers beim Schlag zu beeinflussen.

Ausnahme – Verstellbarer Schläger in den ursprünglichen Zustand zurückverstellt: Werden die Spieleigenschaften eines Schlägers durch Verwendung eines verstellbaren Teils verändert und vor dem nächsten Schlag mit diesem Schläger wieder bestmöglich in seinen ursprünglichen Zustand versetzt, indem das verstellbare Teil zurückgestellt wird, fällt keine Strafe an und der Schläger darf für einen Schlag verwendet werden.

Strafe für Schlag unter Verstoß gegen Regel 4.1a: Disqualifikation.

·   Es ist nach dieser Regel straflos, einen unzulässigen Schläger oder einen Schläger, dessen Spieleigenschaften während der Runde absichtlich verändert wurden, lediglich zu besitzen (ohne einen Schlag damit auszuführen).

·   Aber: Solch ein Schläger zählt zu der Höchstzahl von 14 Schlägern in Regel 4.1b(1).

Also: Vor der Runde einstellen ist in Ordnung, dann aber bitte genau so lassen...

Auf Facebook kommentieren

Was will der Hool(igan) denn beim Golf? 🙂 Außerdem: warum will man links statt rechts suchen - da spielt man doch lieber einen Draw...

Vielleicht eine etwas seltsame Frage, aber in diesem Zusammenhang, ab welchem Zeitpunkt beginnt die Runde? Wenn der erste Mitspieler das Tee betritt? Wenn der Spieler das Tee betritt ? Oder wenn der Spieler den ersten Schlag vorbereitet , oder gemacht hat?

4 Wochen her

Golf Rules

Aus den alten Regeln hat sich der Begriff "ein von Greenkeepern gemachtes Loch" hinüber in die Diskussionen auch über die neuen Golfregeln "gerettet". Doch was ist damit eigentlich gemeint?

Ja es stimmt, ein von Greenkeepern gemachtes Loch ist Boden in Ausbesserung, auch wenn es nicht als Boden in Ausbesserung gekennzeichnet ist. Jedoch sind nicht alle von den Greenkeeper verursachten Schäden automatisch Boden in Ausbesserung.

Beispiele von Schäden, die nicht automatisch Boden in Ausbesserung sind, schließen ein:
- Eine Fahrspur eines Traktors (die Spielleitung darf jedoch eine tiefe Fahrspur zu Boden in Ausbesserung erklären).
- Ein alter Lochpfropfen, der unter die Grünoberfläche abgesunken ist, siehe jedoch Regel 13.1c (Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind).

Beispiele für solche "von Greenkeepern gemachte Löcher" sind Löcher, die gemacht wurden
- bei der Vorbereitung des Platzes (zum Beispiel ein Loch, aus dem ein Pfahl entfernt wurde oder das Loch auf einem Doppel-Grün, das für das Spiel eines anderen Lochs verwendet wird) oder
- bei der Platzpflege (zum Beispiel Löcher beim Sodenschneiden, dem Entfernen eines Baumstumpfs oder beim Verlegen von Leitungen, aber keine Bodenbelüftungslöcher).

Insofern im Zweifel einen zweiten Ball mit Bitte um Regelentscheidung nach R20.1c(3) spielen und den Sachverhalt mit der Spielleitung vor der finalen Abgabe der Scorekarte klären... (tk)
... MehrWeniger

Aus den alten Regeln hat sich der Begriff ein von Greenkeepern gemachtes Loch hinüber in die Diskussionen auch über die neuen Golfregeln gerettet. Doch was ist damit eigentlich gemeint? 

Ja es stimmt, ein von Greenkeepern gemachtes Loch ist Boden in Ausbesserung, auch wenn es nicht als Boden in Ausbesserung gekennzeichnet ist. Jedoch sind nicht alle von den Greenkeeper verursachten Schäden automatisch Boden in Ausbesserung.

Beispiele von Schäden, die nicht automatisch Boden in Ausbesserung sind, schließen ein:
- Eine Fahrspur eines Traktors (die Spielleitung darf jedoch eine tiefe Fahrspur zu Boden in Ausbesserung erklären).
- Ein alter Lochpfropfen, der unter die Grünoberfläche abgesunken ist, siehe jedoch Regel 13.1c (Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind).

Beispiele für solche von Greenkeepern gemachte Löcher sind Löcher, die gemacht wurden
- bei der Vorbereitung des Platzes (zum Beispiel ein Loch, aus dem ein Pfahl entfernt wurde oder das Loch auf einem Doppel-Grün, das für das Spiel eines anderen Lochs verwendet wird) oder
- bei der Platzpflege (zum Beispiel Löcher beim Sodenschneiden, dem Entfernen eines Baumstumpfs oder beim Verlegen von Leitungen, aber keine Bodenbelüftungslöcher).

Insofern im Zweifel einen zweiten Ball mit Bitte um Regelentscheidung nach R20.1c(3) spielen und den Sachverhalt mit der Spielleitung vor der finalen Abgabe der Scorekarte klären... (tk)

Auf Facebook kommentieren

...nicht zu vergessen das falsche Loch auf dem Doppelgrün 🙂

4 Wochen her

Golf Rules

Kurze Info - die 2020er DGV Hardcard, Ligastatut und Turnierbedingungen sind online

www.golf.de/publish/dgv-sport/dgv-turniere/60073366/turnierbedingungen-hardcard-ligastatut
... MehrWeniger

Auf Facebook kommentieren

Was ich leider darin nicht gefunden habe ist eine klare Aussage zum Thema "Entfernungsmesser in Jugendturniere". Da sollte sich ja irgendwas in 2020 ändern. Nur ein kurzer Hinweis auf "....regelt die jeweilige Ausschreibung". Vielleicht bin ich auch nur zu doof?! 😉

4 Wochen her

Golf Rules

Eine Dropzone ist eine besondere Form eines Erleichterungsbereichs, der von der Spielleitung zur Verfügung gestellt werden darf.

Nimmt ein Spieler Erleichterung in einer Dropzone in Anspruch, muss er den Ball darin droppen und er muss darin zur Ruhe kommen. Die Spielleitung sollte in einer Platzregel festlegen, unter welchen Umständen die Dropzone Verwendung findet (siehe Musterplatzregel E-1).

Dropzonen sollten in Betracht gezogen werden, wenn Spieler bei der Verwendung der normalen Erleichterungsmöglichkeiten nach einer Regel ein praktisches Problem haben, zum Beispiel:
- Regel 13.1f - Falsches Grün.
- Regel 16.1 - Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse).
- Regel 16.2 - Gefahr durch Tiere.
- Regel 17 - Penalty Area
- Regel 19 - Ball unspielbar

Dropzonen sollten üblicherweise verwendet werden, um dem Spieler eine zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit zu geben. Die Spielleitung darf jedoch auch die Verwendung einer Dropzone als einzige Erleichterungsmöglichkeiten nach einer Regel vom Spieler verlangen, neben Schlag und Distanzverlust. Schreibt die Spielleitung die Verwendung einer Dropzone zwingend vor, ersetzt dies alle anderen Erleichterungsmöglichkeiten der jeweiligen Regel, was den Spielern zur Kenntnis gebracht werden sollte. (tk)
... MehrWeniger

Eine Dropzone ist eine besondere Form eines Erleichterungsbereichs, der von der Spielleitung zur Verfügung gestellt werden darf. 

Nimmt ein Spieler Erleichterung in einer Dropzone in Anspruch, muss er den Ball darin droppen und er muss darin zur Ruhe kommen. Die Spielleitung sollte in einer Platzregel festlegen, unter welchen Umständen die Dropzone Verwendung findet (siehe Musterplatzregel E-1).

Dropzonen sollten in Betracht gezogen werden, wenn Spieler bei der Verwendung der normalen Erleichterungsmöglichkeiten nach einer Regel ein praktisches Problem haben, zum Beispiel:
- Regel 13.1f - Falsches Grün.
- Regel 16.1 - Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse).
- Regel 16.2 - Gefahr durch Tiere.
- Regel 17 - Penalty Area
- Regel 19 - Ball unspielbar

Dropzonen sollten üblicherweise verwendet werden, um dem Spieler eine zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit zu geben. Die Spielleitung darf jedoch auch die Verwendung einer Dropzone als einzige Erleichterungsmöglichkeiten nach einer Regel vom Spieler verlangen, neben Schlag und Distanzverlust. Schreibt die Spielleitung die Verwendung einer Dropzone zwingend vor, ersetzt dies alle anderen Erleichterungsmöglichkeiten der jeweiligen Regel, was den Spielern zur Kenntnis gebracht werden sollte. (tk)

4 Wochen her

Golf Rules

Heute mal wieder ein "Ausflug" in die Definitionen der Golfregeln - was ist denn eigentlich genau alles Ausrüstung?

Eigentlich ist dieses sehr einleuchtend geregelt: Alles, was vom Spieler oder dem Caddie des Spielers benutzt, gehalten oder getragen wird. Gegenstände, die der Platzpflege dienen, zum Beispiel Bunkerharken, sind nur Ausrüstung, während sie vom Spieler oder Caddie gehalten oder getragen werden.

Im Umkehrschluss bedeutet dieses, dass Gegenstände, außer Schlägern, die von einer anderen Person als dem Spieler oder seinem Caddie getragen werden, äußere Einflüsse sind. (tk)
... MehrWeniger

Heute mal wieder ein Ausflug in die Definitionen der Golfregeln - was ist denn eigentlich genau alles Ausrüstung?

Eigentlich ist dieses sehr einleuchtend geregelt: Alles, was vom Spieler oder dem Caddie des Spielers benutzt, gehalten oder getragen wird. Gegenstände, die der Platzpflege dienen, zum Beispiel Bunkerharken, sind nur Ausrüstung, während sie vom Spieler oder Caddie gehalten oder getragen werden.

Im Umkehrschluss bedeutet dieses, dass Gegenstände, außer Schlägern, die von einer anderen Person als dem Spieler oder seinem Caddie getragen werden, äußere Einflüsse sind. (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Der wohl größte Unterschied zwischen Golf und anderen Sportarten findet sich in R1.3b, nämlich die Selbstverantwortlichkeit des Spielers für die Anwendung der Regeln.

Eigentlich sind Referees wie wir komplett überflüssig, wenn der Spieler die Regeln kennt und sie achtet, wird ein "Schiedsrichter im Golf nicht benötigt":

"Spieler sind dafür verantwortlich, die Regeln auf sich anzuwenden. Von Spielern wird erwartet, zu erkennen, wann sie gegen eine Regel verstoßen haben und bei der Anwendung ihrer eigenen Strafen ehrlich zu sein."

Gar nicht so schwer oder? Und damit wir dann als Referees nicht tatenlos da stehen haben wir ja auch noch andere Aufgaben, wie die Vorbereitung (nicht nur) des Platzes auf ein Turnier. Und mit Regelfragen helfen wir auch gern weiter...

Wie sind Eure Erfahrungen mit Referees?
... MehrWeniger

Der wohl größte Unterschied zwischen Golf und anderen Sportarten findet sich in R1.3b, nämlich die Selbstverantwortlichkeit des Spielers für die Anwendung der Regeln. 

Eigentlich sind Referees wie wir komplett überflüssig, wenn der Spieler die Regeln kennt und sie achtet, wird ein Schiedsrichter im Golf nicht benötigt:

Spieler sind dafür verantwortlich, die Regeln auf sich anzuwenden. Von Spielern wird erwartet, zu erkennen, wann sie gegen eine Regel verstoßen haben und bei der Anwendung ihrer eigenen Strafen ehrlich zu sein.

Gar nicht so schwer oder? Und damit wir dann als Referees nicht tatenlos da stehen haben wir ja auch noch andere Aufgaben, wie die Vorbereitung (nicht nur) des Platzes auf ein Turnier. Und mit Regelfragen helfen wir auch gern weiter...

Wie sind Eure Erfahrungen mit Referees?Image attachmentImage attachment

Auf Facebook kommentieren

...nur gute....freundlich und immer bedacht aus der gegebenen Situation die bestmögliche Entscheidung und Lösung für den Spieler zu haben....

Gar keine. Manchmal wünsche ich mir aber welche. Denn der Gentlemen-ich-prüf-mich-selbst-Gedanke fruchtet sehr oft auch nicht!

.....durchwegs positiv...

die Regeln sind halt manchmal einfach auch schwierig...

Bisher gar keine 🥴

View more comments

1 Monat her

Golf Rules

Ergänzend zum gestrigen Beitrag möchten wir noch einmal nachlegen und die beiden Musterplatzregeln "Ball reinigen" (E-2) und "Besserlegen" (E-3) noch einmal speziell in Bezug auf die Markierung des Balls nach R14.1a "Stelle des aufzunehmenden und zurückzulegenden Balls muss markiert werden" betrachten.

Wenn der Ball - so wie in der MPR E-2 gefordert - anschließend wieder an die ursprüngliche Stelle zurückzulegen ist, so muss diese Stelle vor dem Aufnehmen exakt markiert werden. Hierzu kann ein Ballmarker unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball gelegt oder ein Schläger unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball auf den Boden gestellt werden. Wird die Stelle mit einem Ballmarker markiert, muss der Spieler nach dem Zurücklegen des Balls den Ballmarker vor dem Schlag entfernen.

Darf der Ball aber nach MPR E-3 bessergelegt werden, so ist der Ball anschließend in einem Erleichterungsbereiches im Radius zur ursprünglichen Stelle zu legen. Der Radius wird über die Spielleitung in der in Kraft gesetzte Platzregel definiert (also z.B. eine Schlägerlänge, eine Scorekartenlänge oder 15 cm). Der Spieler muss eine Stelle zum Hinlegen des Balls wählen und das Verfahren zum Zurücklegen eines Balls nach den Regeln 14.2b(2) und 14.2e anwenden - sprich der Ball muss zurückgelegt werden, indem er an die geforderte Stelle gesetzt wird, losgelassen wird und dort liegen bleibt.

Das bedeutet auch, dass Eine Kennzeichnung der vorherigen Balllage somit nicht zwingend notwendig ist, wenn der Ball anschließend eindeutig in den Erleichterungsbereich gelegt wird.

Aber: die vorherige Markierung der ursprünglichen Stelle schadet auch nicht - insofern sollte man sich ggf. einfach generell angewöhnen den Ball zu markieren, bevor man diesen aufnimmt... (tk)
... MehrWeniger

Ergänzend zum gestrigen Beitrag möchten wir noch einmal nachlegen und die beiden Musterplatzregeln Ball reinigen (E-2) und Besserlegen (E-3) noch einmal speziell in Bezug auf die Markierung des Balls nach R14.1a Stelle des aufzunehmenden und zurückzulegenden Balls muss markiert werden betrachten.

Wenn der Ball - so wie in der MPR E-2 gefordert - anschließend wieder an die ursprüngliche Stelle zurückzulegen ist, so muss diese Stelle vor dem Aufnehmen exakt markiert werden. Hierzu kann ein Ballmarker unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball gelegt oder ein Schläger unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball auf den Boden gestellt werden. Wird die Stelle mit einem Ballmarker markiert, muss der Spieler nach dem Zurücklegen des Balls den Ballmarker vor dem Schlag entfernen.

Darf der Ball aber nach MPR E-3 bessergelegt werden, so ist der Ball anschließend in einem Erleichterungsbereiches im Radius zur ursprünglichen Stelle zu legen. Der Radius wird über die Spielleitung in der in Kraft gesetzte Platzregel definiert (also z.B. eine Schlägerlänge, eine Scorekartenlänge oder 15 cm). Der Spieler muss eine Stelle zum Hinlegen des Balls wählen und das Verfahren zum Zurücklegen eines Balls nach den Regeln 14.2b(2) und 14.2e anwenden - sprich der Ball muss zurückgelegt werden, indem er an die geforderte Stelle gesetzt wird, losgelassen wird und dort liegen bleibt. 

Das bedeutet auch, dass Eine Kennzeichnung der vorherigen Balllage somit nicht zwingend notwendig ist, wenn der Ball anschließend eindeutig in den Erleichterungsbereich gelegt wird. 

Aber: die vorherige Markierung der ursprünglichen Stelle schadet auch nicht - insofern sollte man sich ggf. einfach generell angewöhnen den Ball zu markieren, bevor man diesen aufnimmt... (tk)

1 Monat her

Golf Rules

In jedem Turnier - und gerade jetzt im Winter, wo viel mit "Ball reinigen" gespielt wird - ist es zu sehen. Ein Golfer nimmt seinen Ball in die Hand, macht etwas mit ihm und legt ihn zurück. Oft wird dabei aber eine entscheidende Kleinigkeit vergessen: Den Ball zu MARKIEREN bevor er angefasst wird.

Dabei gilt R14.1 für das absichtliche „Aufnehmen“ des ruhenden Balls eines Spielers und beinhaltet, den Ball mit der Hand aufzuheben, ihn zu drehen oder ihn anderweitig absichtlich von seiner Stelle zu bewegen.

R14.1a konkretisiert das Ganze dann noch etwas:

"Bevor ein Ball aufgenommen wird, der nach einer Regel an seine ursprüngliche Stelle zurückzulegen ist, muss der Spieler diese Stelle markieren. Dies bedeutet,

· einen Ballmarker unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball zu legen oder

· einen Schläger unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball auf den Boden zu stellen.

Wird die Stelle mit einem Ballmarker markiert, muss der Spieler nach dem Zurücklegen des Balls den Ballmarker vor dem Schlag entfernen.

Nimmt der Spieler seinen Ball auf, ohne dessen Lage zuvor zu markieren, markiert er die Stelle auf falsche Weise oder schlägt er, während ein Ballmarker noch an der Stelle liegt, zieht er sich einen Strafschlag zu."

Also: Markieren nicht vergessen...
... MehrWeniger

In jedem Turnier - und gerade jetzt im Winter, wo viel mit Ball reinigen gespielt wird - ist es zu sehen. Ein Golfer nimmt seinen Ball in die Hand, macht etwas mit ihm und legt ihn zurück. Oft wird dabei aber eine entscheidende Kleinigkeit vergessen: Den Ball zu MARKIEREN bevor er angefasst wird.

Dabei gilt R14.1 für das absichtliche „Aufnehmen“ des ruhenden Balls eines Spielers und beinhaltet, den Ball mit der Hand aufzuheben, ihn zu drehen oder ihn anderweitig absichtlich von seiner Stelle zu bewegen.

R14.1a konkretisiert das Ganze dann noch etwas:

Bevor ein Ball aufgenommen wird, der nach einer Regel an seine ursprüngliche Stelle zurückzulegen ist, muss der Spieler diese Stelle markieren. Dies bedeutet,

·   einen Ballmarker unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball zu legen oder

·   einen Schläger unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball auf den Boden zu stellen.

Wird die Stelle mit einem Ballmarker markiert, muss der Spieler nach dem Zurücklegen des Balls den Ballmarker vor dem Schlag entfernen.

Nimmt der Spieler seinen Ball auf, ohne dessen Lage zuvor zu markieren, markiert er die Stelle auf falsche Weise oder schlägt er, während ein Ballmarker noch an der Stelle liegt, zieht er sich einen Strafschlag zu.

Also: Markieren nicht vergessen...

Auf Facebook kommentieren

Ich nehme einen Tee, ist das eine korrekte Markierung? 🤔

Das sehe ich auch oft! Würde mich auch mal interessieren und wie weit darf das Tee vom Ball weg sein?

1 Monat her

Golf Rules

Und - "weg war er"...

Was ist denn "wenn der eingebettete Ball nicht mehr gefunden werden kann", fragte uns ein Leser. Zunächst einmal stellt sich dann die Frage, ob der Boden als ungewöhnliche Platzverhältnisse definiert werden kann - sprich, ob der Bereich "zeitweiliges Wasser" oder "Boden in Ausbesserung" ist. Desweiteren muss die Erleichterung nach Regel 16.3a zulässig sein - sprich die Stelle liegt im Gelände, der Ball in Folge des letzten Schlags des Spielers in seinem eigenen Einschlagloch und dieser teilweise unter der Oberfläche des Bodens liegt.

Weiter heißt es in R16.3b "Erleichterung für eingebetteten Ball", dass der Bezugspunkt die Stelle unmittelbar hinter dem eingebetteten Ball ist. Aber ohne Ball keinen Bezugspunkt...

R16.1e "Erleichterung für einen Ball, der nicht gefunden wird, aber in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt" hilft in dem Fall, dass der Ball in ungewöhnlichen Platzverhältnissen verloren sein kann. Hierfür muss dieses jedoch bekannt oder so gut wie sicher sein.

Anstelle der Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust nach R18.2 kann der Spieler Erleichterung nach den Regeln 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen, indem er die Stelle, an der der Ball zuletzt die Grenze der ungewöhnlichen Platzverhältnisse auf dem Platz gekreuzt hat, schätzt, um von dort aus den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen. (tk)
... MehrWeniger

Und - weg war er...

Was ist denn wenn der eingebettete Ball nicht mehr gefunden werden kann, fragte uns ein Leser. Zunächst einmal stellt sich dann die Frage, ob der Boden als ungewöhnliche Platzverhältnisse definiert werden kann - sprich, ob der Bereich zeitweiliges Wasser oder Boden in Ausbesserung ist. Desweiteren muss die Erleichterung nach Regel 16.3a zulässig sein - sprich die Stelle liegt im Gelände, der Ball in Folge des letzten Schlags des Spielers in seinem eigenen Einschlagloch und dieser teilweise unter der Oberfläche des Bodens liegt.

Weiter heißt es in R16.3b Erleichterung für eingebetteten Ball, dass der Bezugspunkt die Stelle unmittelbar hinter dem eingebetteten Ball ist. Aber ohne Ball keinen Bezugspunkt...

R16.1e Erleichterung für einen Ball, der nicht gefunden wird, aber in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt hilft in dem Fall, dass der Ball in ungewöhnlichen Platzverhältnissen verloren sein kann. Hierfür muss dieses jedoch bekannt oder so gut wie sicher sein.

Anstelle der Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust nach R18.2 kann der Spieler Erleichterung nach den Regeln 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen, indem er die Stelle, an der der Ball zuletzt die Grenze der ungewöhnlichen Platzverhältnisse auf dem Platz gekreuzt hat, schätzt, um von dort aus den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen. (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Der Ball liegt im Vorgrün und ein unbewegliches Hemmnis direkt am Grünrand befindet sich auf der Spiellinie - weder Balllage, Schwung oder Stand wird durch dieses Hemmnis behindert. Nach den Golfregeln ist das dann einfach Pech - der Ball ist zu Spielen wie dieser liegt.

Und ist das überall so? Nein, denn es gibt auch ein paar "gallische Dörfer", die für diesen Umstand eine Musterplatzregel in Kraft gesetzt haben, um auch Erleichterung für den Spieler zu ermöglichen.

Lt. Musterplatzregel F-5 "Unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün" hat der Spieler auch nach Regel 16.1 die Erleichterungsmöglichkeit, wenn ein solches unbewegliches Hemmnis nahe am Grün und auf seiner Spiellinie liegt. Aber nur dann, wenn der Ball im Gelände liegt und sich das unbewegliche Hemmnis auf der Spiellinie innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Grün und innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Ball entfernt befindet.

Insofern "Augen auf" beim Lesen der Platzregeln des Golfclubs bzw. beim Lesen der 2020er Hardcard des Landesverbandes NRW... (tk)
... MehrWeniger

Der Ball liegt im Vorgrün und ein unbewegliches Hemmnis direkt am Grünrand befindet sich auf der Spiellinie - weder Balllage, Schwung oder Stand wird durch dieses Hemmnis behindert. Nach den Golfregeln ist das dann einfach Pech - der Ball ist zu Spielen wie dieser liegt.

Und ist das überall so? Nein, denn es gibt auch ein paar gallische Dörfer, die für diesen Umstand eine Musterplatzregel in Kraft gesetzt haben, um auch Erleichterung für den Spieler zu ermöglichen. 

Lt. Musterplatzregel F-5 Unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün hat der Spieler auch nach Regel 16.1 die Erleichterungsmöglichkeit, wenn ein solches unbewegliches Hemmnis nahe am Grün und auf seiner Spiellinie liegt. Aber nur dann, wenn der Ball im Gelände liegt und sich das unbewegliche Hemmnis auf der Spiellinie innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Grün und innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Ball entfernt befindet.

Insofern Augen auf beim Lesen der Platzregeln des Golfclubs bzw. beim Lesen der 2020er Hardcard des Landesverbandes NRW... (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Kennt Ihr eigentlich schon unsere App und die Homepage?

Unter www.rules4.golf und im iOS und Google Appstore findet ihr sie, um auch unterwegs stets GolfRules lesen zu können - sogar im Stau im Auto...

Weitersagen!
... MehrWeniger

Kennt Ihr eigentlich schon unsere App und die Homepage?

Unter www.rules4.golf und im iOS und Google Appstore findet ihr sie, um auch unterwegs stets GolfRules lesen zu können - sogar im Stau im Auto...

Weitersagen!Image attachment

Auf Facebook kommentieren

Sofort App installiert 👍

👍

... wie heisst die App im App Store?

1 Monat her

Golf Rules

Man darf mit dem Schläger mit den neuen Golfregeln jetzt den Sand berühren. Immer? Nein, denn in R12.2b "Einschränkungen, den Bunkersand zu berühren" werden sehr klar ein paar besondere Fälle beschrieben, in denen dieses weiterhin nicht zulässig ist.

Bevor ein Spieler einen Ball im Bunker schlägt, ist es ihm nicht gestattetden Sand im Bunker mit der Hand, einem Schläger, einer Harke oder einem anderen Gegenstand absichtlich zu berühren, um den Zustand des Sandes zu prüfen und dadurch Hinweise für seinen nächsten Schlag zu erhalten oder den Sand im Bunker mit einem Schläger zu berühren:
- Im Bereich unmittelbar vor oder hinter dem Ball (außer wie in Regel 7.1a beim redlichen Suchen eines Balls oder nach Regel 12.2a beim Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs oder eines beweglichen Hemmnisses),
- bei einem Übungsschwung oder
- beim Rückschwung für einen Schlag. (tk)
... MehrWeniger

1 Monat her

Golf Rules

Neulich im mygolf-Forum kam die Frage auf, wann Beratung Beratung ist:

"Wir haben auf unserem Golfplatz einen Marschall der auch öfter als Turnierleitung eingesetzt wird.

Er beobachtet das Spielgeschehen z.T. von weitem, z.T. auch mit Fernglas.

Bei einem 9-Loch-Turnier befand ich mich in einem 2er-Flight.

Auf einer Bahn habe ich einen Fairwayschlag nicht geradeaus, sondern zu weit nach rechts geschlagen. Mein Flightpartner, der neben mir stand, machte daraufhin eine oder zwei Ausholbewegungen und deutete dann auf seinen Schlägerkopf, der etwas nach rechts ausgerichtet war. Er bedeutete mir damit, dass das der Grund für meinen „Rechtsschlag“ gewesen sei. Bevor ich bemerkte, worin der Grund für seine Ausführungen bestand, waren diese auch schon wieder beendet. Ich konnte ihnen daher gar nicht ausweichen, schon gar nicht habe ich um sie gebeten.

Nachdem wir das Loch zu Ende gespielt hatten, erwartete uns am Ende des Grüns der Marshall, erzählte uns, dass er beobachtet habe (ich habe ihn gar nicht gesehen),dass an einer Stelle, wo gar kein Ball lag, etwas stattgefunden hätte, dass er als Belehrung meines Partners deute und als Annahme der Belehrung durch mich. Dafür würden wir beide zwei Strafschläge erhalten."

Abgesehen davon, dsss es die "Belehrung" von früher nicht mehr gibt, ist es so, dass das Erteilen und das Erbitten von Beratung nach R10.2 nicht zugelassen ist:

"Während einer Runde darf ein Spieler nicht

· jemanden im Turnier, der auf dem Platz spielt, beraten,

· jemanden, mit Ausnahme seines Caddies, um Beratung bitten oder

· Ausrüstung eines anderen Spielers berühren, um Informationen zu erhalten, die Beratung wären, wenn sie von einem anderen Spieler gegeben oder erfragt würden (wie das Berühren des Schlägers oder der Tasche eines anderen Spielers, um zu sehen, welcher Schläger benutzt wurde)."

Im hiesigen Fall hätte der Ratgeber, nicht jedoch der Spieler, die Grundstrafe erhalten.
... MehrWeniger

Neulich im mygolf-Forum kam die Frage auf, wann Beratung Beratung ist:

Wir haben auf unserem Golfplatz einen Marschall der auch öfter als Turnierleitung eingesetzt wird. 

Er beobachtet das Spielgeschehen z.T. von weitem, z.T. auch mit Fernglas.

Bei einem 9-Loch-Turnier befand ich mich in einem 2er-Flight.

Auf einer Bahn habe ich einen Fairwayschlag nicht geradeaus, sondern zu weit nach rechts geschlagen. Mein Flightpartner, der neben mir stand, machte daraufhin eine oder zwei Ausholbewegungen und deutete dann auf seinen Schlägerkopf, der etwas nach rechts ausgerichtet war. Er bedeutete mir damit, dass das der Grund für meinen „Rechtsschlag“ gewesen sei. Bevor ich bemerkte, worin der Grund für seine Ausführungen bestand, waren diese auch schon wieder beendet. Ich konnte ihnen daher gar nicht ausweichen, schon gar nicht habe ich um sie gebeten. 

Nachdem wir das Loch zu Ende gespielt hatten, erwartete uns am Ende des Grüns der Marshall, erzählte uns, dass er beobachtet habe (ich habe ihn gar nicht gesehen),dass an einer Stelle, wo gar kein Ball lag, etwas stattgefunden hätte, dass er als Belehrung meines Partners deute und als Annahme der Belehrung durch mich. Dafür würden wir beide zwei Strafschläge erhalten.

Abgesehen davon, dsss es die Belehrung von früher nicht mehr gibt, ist es so, dass das Erteilen und das Erbitten von Beratung nach R10.2 nicht zugelassen ist:

Während einer Runde darf ein Spieler nicht

·   jemanden im Turnier, der auf dem Platz spielt, beraten,

·   jemanden, mit Ausnahme seines Caddies, um Beratung bitten oder

·   Ausrüstung eines anderen Spielers berühren, um Informationen zu erhalten, die Beratung wären, wenn sie von einem anderen Spieler gegeben oder erfragt würden (wie das Berühren des Schlägers oder der Tasche eines anderen Spielers, um zu sehen, welcher Schläger benutzt wurde).

Im hiesigen Fall hätte der Ratgeber, nicht jedoch der Spieler, die Grundstrafe erhalten.

Auf Facebook kommentieren

Solche Marshalls liebt man doch. 😎

Banale Sachen ,und dann noch von einem mit einem Fernglas und das bei unwichtigen Amateurturnier ,muss ja ein toller Club sein😎

PS: Mal ne Frage dazu: wenn ich der Meinung bin dass der Marshall oder sonstige Person so wie beschrieben vorgeht und ich glaube, die Person liegt falsch: Was dann tun? Spielleitung? Was ist, wenn ich die Entscheidung der Spielleitung auch in Zweifel ziehe?

Ein "Marshall" hat gar nichts zu sagen. Gehe anschließend zur Spielleiting, wenn du eine Regelfrage hast. Oder meinst du, die Person war ein "Referee'?

1 Monat her

Golf Rules

Unser kleines Rheingolf-Gewinnspiel führte zu tollen Kommentaren.

Voll und ganz voreingenommen und parteiisch haben wir alleine nach unserem Geschmack die Sieger ausgewählt:

Babs Ha aufgrund des tollen Gedichts, DerPapa DiKir, und nicht zuletzt der der gar nicht hinwill: Thorsten Erdbrink.

Wir sehen uns da! Ihr habt eine PN.

Allen anderen Teilnehmern - danke für die tollen Kommentare, vielleicht sehen wir uns ja trotzdem da?
... MehrWeniger

Unser kleines Rheingolf-Gewinnspiel führte zu tollen Kommentaren.

Voll und ganz voreingenommen und parteiisch haben wir alleine nach unserem Geschmack die Sieger ausgewählt:

Babs Ha aufgrund des tollen Gedichts, DerPapa DiKir, und nicht zuletzt der der gar nicht hinwill: Thorsten Erdbrink.

Wir sehen uns da! Ihr habt eine PN.

Allen anderen Teilnehmern - danke für die tollen Kommentare, vielleicht sehen wir uns ja trotzdem da?

Auf Facebook kommentieren

Vielen Dank! Dann "muss" ich ja scheinbar doch wieder hin... 🤔😏🤣🤣

Hurra, die Mädels sind mega Happy, ich auch

Herzlichen Glückwunsch 🥂 Schön das die Karten würdige Abnehmer gefunden haben.

1 Monat her

Golf Rules

Eine Frage erreichte uns:

"Hallo, mein Abschlag liegt auf dem Faiway, allerdings innerhalb einer Baumkrone eines beim Sturm umgekippten Baumes. Das Spielen des Balles ist nicht möglich, da sowohl Stand als auch Schwung vollständig behindert werden. Wie ist diese Situation zu betrachten? Einen kleinen vom Baum gefallenen Ast könnte ich ja straffrei beiseite räumen, einen kompletten Baum eher nicht. LG"

Ohne Platzregel der Spielleitung bleibt keine Möglichkeit der straflosen Erleichterung, da ein kompletter Baum kein "loser hinderlicher Naturstoff" ist (vgl. Definition "Lose hinderliche Naturstoffe"). Hier kann der Spieler den Ball für unspielbar halten und nach R19 verfahren. Die Spielleitung kann den Bereich um den Baum zu ungewöhnlichen Platzverhältnissen erklären (Boden in Ausbesserung) um so dem Spieler Möglichkeiten zu eröffnen. Ist das (noch) nicht passiert bietet sich im Zählspiel (Stableford gehört dazu) an, einen zweiten Ball wegen "Zweifel über die richtige Vorgehensweise" (Regelball) nach R20.1c(3) zu spielen und das Loch mit zwei Bällen zu beenden. Hier empfiehlt es sich, die Lage zu dokumentieren (Foto mit Smartphone) um der Spielleitung eine Entscheidung zu erleichtern.
... MehrWeniger

Eine Frage erreichte uns:

Hallo, mein Abschlag liegt auf dem Faiway, allerdings innerhalb einer Baumkrone eines beim Sturm umgekippten Baumes. Das Spielen des Balles ist nicht möglich, da sowohl Stand als auch Schwung vollständig behindert werden. Wie ist diese Situation zu betrachten? Einen kleinen vom Baum gefallenen Ast könnte ich ja straffrei beiseite räumen, einen kompletten Baum eher nicht. LG

Ohne Platzregel der Spielleitung bleibt keine Möglichkeit der straflosen Erleichterung, da ein kompletter Baum kein loser hinderlicher Naturstoff ist (vgl. Definition Lose hinderliche Naturstoffe). Hier kann der Spieler den Ball für unspielbar halten und nach R19 verfahren. Die Spielleitung kann den Bereich um den Baum zu ungewöhnlichen Platzverhältnissen erklären (Boden in Ausbesserung) um so dem Spieler Möglichkeiten zu eröffnen. Ist das (noch) nicht passiert bietet sich im Zählspiel (Stableford gehört dazu) an, einen zweiten Ball wegen Zweifel über die richtige Vorgehensweise (Regelball) nach R20.1c(3) zu spielen und das Loch mit zwei Bällen zu beenden. Hier empfiehlt es sich, die Lage zu dokumentieren (Foto mit Smartphone) um der Spielleitung eine Entscheidung zu erleichtern.

1 Monat her

Golf Rules

Wir wurden auf dieses nette Tiervideo (ohje, fangen wir damit jetzt auch schon an 🙂 ) von den Puerto Rico Open hingewiesen - verbunden mit der Frage, was denn dieses für den Spieler bedeutet.

Zunächst einmal ist es entscheidend, was die Bewegung eines in Ruhe befindlichen Balls verursachte. Denn davon hängt ab, ob der Spieler den Ball zurücklegen oder ihn spielen muss, wie er liegt und ob eine Strafe anfällt.

Die Regeln kennen lediglich vier Ursachen für einen ruhenden Ball, der sich bewegt, bevor der Spieler einen Schlag ausführt:
- Naturkräfte wie Wind oder Wasser (siehe Regel 9.3),
- den Spieler einschließlich seines Caddies (siehe Regel 9.4),
- den Gegner im Lochspiel einschließlich dessen Caddie (siehe Regel 9.5) oder
- einen äußeren Einfluss einschließlich jedes anderen Spielers im Zählspiel (siehe Regel 9.6).

In diesem Fall handelt es sich zweifelsfrei um einen "äußeren Einfluss", so dass R9.6 "Ball durch äußeren Einfluss aufgenommen oder bewegt" greift. Für den Spieler bedeutet dieses, dass die Bewegung straflos ist und der Ball an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden muss (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss) (siehe Regel 14.2). (tk)

www.facebook.com/PGATour/videos/861223597633103/
... MehrWeniger

1 Monat her

Golf Rules

Die WGC Mexico Championship findet auch dieses Jahr wieder statt. Die Höhenlage führt immer wieder zu spektakulären, langen Schlägen - aber hier und da fällt auch immer mal was für unserer Regelseite ab. So wie vor zwei Jahren, als ein "Referee" namens Phil Mickelson dem Spieler Shubhankar Sharma eine kurze Einweisung in den Umgang mit beweglichen Hemmnissen gab.

Zwei Anmerkungen hierzu:

Auch mit dem neuen Regelwerk können bewegliche Hemmnisse (mit zwei Ausnahmen: Abschlagmarkierungen beim Spielen des Ball vom Abschlag und Bewegen, um einen sich bewegenden Ball zu beeinflussen) nach R15.2 straflos entfernt werden. Bewegt sich der Ball eines Spielers, während er ein bewegliches Hemmnis entfernt, ist dies straflos und der Ball muss an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden. (--> aus diesem Grund der Hinweis von Mickelson an seinen Spielpartner die Stelle zuvor zu markieren).

Der Hinweis auf Regeln ist keine Beratung, da dieses öffentlich verfügbare Informationen sind (s. Definition "Beratung"). Insofern ist die gegenseitige Unterstützung der Spieler einer Spielgruppe in Regelfragen nicht nur hilfreich, sondern natürlich auch zulässig.

Hattet Ihr das auch schon mal, dass Ihr die Anwendung der Regeln in der Spielgruppe diskutieren musstet? (tk)

www.facebook.com/PGATour/videos/490374355185597/
... MehrWeniger

1 Monat her

Golf Rules

Nach der Hansegolf ist vor der Rheingolf und hierfür haben wir von einem lieben Leser (DANKE Tim Schneider vom Golfclub Castrop-Rauxel!)

3x1 Platinkarte

bekommen, die wir hier gerne unter den 3 kreativsten (unsere Meinung zählt...) Kommentaren verlosen wollen, die diesen Beitrag liken und teilen.

Dieses Gewinnspiel läuft bis Freitag , 21.02.2020, 21:02 Uhr, die Teilnahme ist nur bei Facebook möglich.
Facebook unterstützt es nicht und der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Also: Ran an die Tasten, kommentieren, like und teilen. Und wenn Ihr uns auf der Rheingolf treffen wollt: Ich, Torben bin am Freitag und Samstag da, Thomas vielleicht auch. Wir freuen uns auf Euch!
... MehrWeniger

Nach der Hansegolf ist vor der Rheingolf und hierfür haben wir von einem lieben Leser (DANKE Tim Schneider vom Golfclub Castrop-Rauxel!) 

3x1 Platinkarte

bekommen, die wir hier gerne unter den 3 kreativsten (unsere Meinung zählt...) Kommentaren verlosen wollen, die diesen Beitrag liken und teilen.

Dieses Gewinnspiel läuft bis Freitag , 21.02.2020, 21:02 Uhr, die Teilnahme ist nur bei Facebook möglich.
Facebook unterstützt es nicht und der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Also: Ran an die Tasten, kommentieren, like und teilen. Und wenn Ihr uns auf der Rheingolf treffen wollt: Ich, Torben bin am Freitag und Samstag da, Thomas vielleicht auch. Wir freuen uns auf Euch!

Auf Facebook kommentieren

Ich schreibe mal im Namen meiner Tochter, Dorothy 9, welche mich schon seit einigen Tagen töchterlich bedrängt, dass Sie einmal auf eine Golf-Messe darf! Da es noch zwei weitere Geschwister im Alter von 6 und 16 Jahren gibt wäre das doch ein tolles "Golfkinder Dreigestirn" für die "Rheingolf" Da die Messe nach Aschermittwoch stattfindet werden wir auf Kostüme verzichten 🙂 Wir Eltern werden dann als Selbstzahler die Golf-Kids begleiten und so wie wir unsere Sprösslinge kennen wird es neben großer Dankbarkeit ganz bestimmt (auf Wunsch) einen Bericht - Blog- V- Blog über das Erlebnis geben. Lieben Gruß Dorothy, Dennis und Deborah Kirschner.

Ich werde mit der ganzen Familie ( zwei Erwachsene +3 Kinder, alle golfbegeistert) zur Rheingolf fahren 😍

Also ich wäre ja stark interessiert und könnte dann am Sonntag meine Rheinland - Golf - Buddies treffen 😁

Wer beim Golf nach Regeln fragt: einfach schaun was Golf Rules sagt! Torben und der Thomas haben im Regeldschungel stets das Sagen! Immer richtig und genau -und dabei alles noch für lau- Hilft es uns Golfern bei Turnieren Uns nicht völlig zu blamieren!🙈😉😊

Unsere Golffamily...Unsere Söhne 11 und 13 würden so gerne die Messe mit uns gemeinsam besuchen..der jüngste braucht einen eine Trolley .der älteste neue Schläger da er schon 1,75 m groß ist🙄 Ausserdem gewinnen wir such mal gerne etwas...

Ihr Lieben - ZWEI Golfmessen innerhalb von vierzehn Tagen ist selbst für mich zu viel des Guten! Ich musste ja pflichtbewusst zur Hansegolf, um wie von euch erbeten eure Grüße an die Hamburger Regelwächter auszurichten! Und das war auch gut so - zumindest bei dem Vertreter der hohen Kunst, den ich ansprach, war ich die Erste und Einzige, die von euch grüßte 🤗

Kreativ, kreativ, kreativ.... was ist denn das für ein Kriterium? 🤔 Man, man, man, der nächste kommt an und verlangt Golf-Kenntnisse, -interesse, vieleicht sogar Spaß an diesem besch.... Hobby oder sonstigen Schwachsinn... 🤬😱 War letztes Jahr erstmalig vor Ort, musste mir die ganzen süßen Golfdamen mit Gewalt vom Leib halten, konnte nur mit Mühe den ganzen Podiumsgesprächen der plus-100-handicapper aus dem Weg gehen und war froh, insgesamt nur 500 Flocken für sensationell überteuertes Equipment ausgegeben zu haben.. Die Tatsache, dass mir Marcel Siem den ganzen Tag hinterherlief und mir Autogrammkarten zugesteckt hat, ich mit zahlreichen Golf-Knallern (Hungarian Hulk etc. ) in Natura sprechen musste, setzt der Sache die Krone auf... Abschließend sei negativ erwähnt, dass es auf einen Sonntag Mittag bei der Veranstaltung keinerlei Parkplatzprobleme gab (Skandalös im Ruhrgebiet!) und der Shuttleservice vom (100m entfernten 🤣🤣🤣) Parkplatz mit einem Jaguar I-Pace erfolgte.. Was ein Driss! Insgesamt ist die Veranstaltung also nur minimal zu empfehlen! -Ironiemodus off- Jetzt wo wir das geklärt haben, will ja eh keiner mehr die olle Karte haben... 🤣🤣🤣 Wenn also eine übrig sein sollte.... 🤩🤩🤩🤩🤩⛳⛳🏌️‍♂️🏌️‍♀️

Weil ich sonst noch nichts vorhabe 😉

Hamburg (Erkältung) - München (zu weit) - also Düsseldorf 🏌️‍♂️⛳️😎

HanseGolf und Golftage München als Aussteller und dann als Besucher zur Rheingolfmesse. Das wärs doch... 🍀👍

Naja, wenn ich denn unbedingt da hin soll, dann her mit den Karten 😉

Will ich nicht haben.

Wäre einfach toll die Karten zu erhalten und zur Messe fahren zu dürfen.

ja, ich will.

Also ich hab frei und wäre dabei, Messe 😃 und Equipment testen, Schwätzchen mit den aller besten. Was mir jetzt zum Glück 🍀 noch fehlt? Rate ..... Stimmt die Karte 👍😃🍀🍀🍀

View more comments

1 Monat her

Golf Rules

Die Beiträge der letzten Tage zum Thema "Sturm" inspirierten unseren Leser Hans, uns ein schönes Bild von einem seiner Einsätze aus Österreich zu senden. Hier war umfangreicher Hagel das Ergebnis eines Unwetters und führte zu einer Unterbrechung des Wettspiels.

Denn Hagel ist lt. Definition der Golfregeln natürliches Eis (anders als Reif) und entweder lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, zeitweiliges Wasser - je nach Wahl des Spielers.

Die Spielleitung unterbrach das Wettspiel (R5.7b(2) "Unterbrechung des Spiels; Wiederaufnahme des Spiels / Spielunterbrechung aus sonstigen Gründen") und setzte dieses nach einer kurzen Pause wieder fort.

Im übrigen - Schäden auf dem Grün, die durch Hagel verursacht wurden, dürfen nach der Clarification von 12/2018 auch repariert werden (R13.1c(2)). (tk)
... MehrWeniger

Die Beiträge der letzten Tage zum Thema Sturm inspirierten unseren Leser Hans, uns ein schönes Bild von einem seiner Einsätze aus Österreich zu senden. Hier war umfangreicher Hagel das Ergebnis eines Unwetters und führte zu einer Unterbrechung des Wettspiels.

Denn Hagel ist lt. Definition der Golfregeln natürliches Eis (anders als Reif) und entweder lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, zeitweiliges Wasser - je nach Wahl des Spielers. 

Die Spielleitung unterbrach das Wettspiel (R5.7b(2) Unterbrechung des Spiels; Wiederaufnahme des Spiels / Spielunterbrechung aus sonstigen Gründen) und setzte dieses nach einer kurzen Pause wieder fort. 

Im übrigen - Schäden auf dem Grün, die durch Hagel verursacht wurden, dürfen nach der Clarification von 12/2018 auch repariert werden (R13.1c(2)). (tk)

Auf Facebook kommentieren

Ein klasse Bild ist das!

1 Monat her

Golf Rules

Und wenn der Sturm dann endlich weg ist, dann warten die Aufgaben für die fleißigen Greenkeeper, um uns wieder einen schönen Platz anzubieten. Und hier kommt es dann unter den Spielern immer wieder mal zur Frage, wie mit den losen, hinderlichen Naturstoffen zu verfahren ist, die rechts und links des Fairways und Grüns liegen.

Zunächst einmal dürfen diese lt. Regelwerk nach R15.1a entfernt werden. Dabei ist allerdings darauf zu achten, dass der Spieler sich einen Strafschlag zuzieht, wenn der Ball sich bewegt und vorher außerhalb des Grüns oder außerhalb des Abschlag lag. Der Ball ist dann zurückzulegen.

Aber - angehäuftes Schnittgut, Laub und anderes Material, das zum späteren Abtransport bestimmt ist, können lt. Definitionen als "Boden in Ausbesserung" behandelt werden. Das bedeutet, dass der Spieler nach R16.1 straflose Erleichterung für den Ball in Anspruch nehmen kann und somit die Gefahr, dass der Ball sich bewegt, umgehen kann.

Insofern sollte die Spielleitung im Vorfeld eine klare Regelung erlassen, ob das auf dem Platz belassene Material noch zum Abtransport bestimmt ist... (tk)
... MehrWeniger

Und wenn der Sturm dann endlich weg ist, dann warten die Aufgaben für die fleißigen Greenkeeper, um uns wieder einen schönen Platz anzubieten. Und hier kommt es dann unter den Spielern immer wieder mal zur Frage, wie mit den losen, hinderlichen Naturstoffen zu verfahren ist, die rechts und links des Fairways und Grüns liegen.

Zunächst einmal dürfen diese lt. Regelwerk nach R15.1a entfernt werden. Dabei ist allerdings darauf zu achten, dass der Spieler sich einen Strafschlag zuzieht, wenn der Ball sich bewegt und vorher außerhalb des Grüns oder außerhalb des Abschlag lag. Der Ball ist dann zurückzulegen.

Aber - angehäuftes Schnittgut, Laub und anderes Material, das zum späteren Abtransport bestimmt ist, können lt. Definitionen als Boden in Ausbesserung behandelt werden. Das bedeutet, dass der Spieler nach R16.1 straflose Erleichterung für den Ball in Anspruch nehmen kann und somit die Gefahr, dass der Ball sich bewegt, umgehen kann.

Insofern sollte die Spielleitung im Vorfeld eine klare Regelung erlassen, ob das auf dem Platz belassene Material noch zum Abtransport bestimmt ist... (tk)

1 Monat her

Golf Rules

"Sabine" und "Victoria" - innerhalb weniger Tage pfeift mal wieder ein Sturmtief über unser Land. Was aber ist genau zu tun, wenn der Ball durch den Wind bewegt wird?

Zunächst einmal ist Wind der Kategorie "Naturkräfte" (s. Definition in den Golfregeln) zuzuordnen. Zweitens ist für die korrekte Regelentscheidung die Lage des Balls bzw. ob ein Ball schon einmal markiert wurde entscheidend.

Generell gilt R9.3 "Ball durch Naturkräfte bewegt": Wenn Naturkräfte (wie Wind oder Wasser) verursachen, dass sich der ruhende Ball des Spielers bewegt, ist dies straflos und der Ball muss von der neuen Stelle gespielt werden.

Es gibt jedoch eine Ausnahme: auf dem Grün muss der Ball zurückgelegt werden, wenn er sich bewegt, nachdem er bereits aufgenommen und zurückgelegt worden war (siehe Regel 13.1d). Das bedeutet, dass der Ball nach dem Aufnehmen und Zurücklegen auf dem Grün wieder von der ursprünglich markierten Stelle gespielt werden muss (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss).

Hintergrund dieser Ausnahme ist, dass der Schlag durch das Aufnehmen des Balls je bereits beendet ist und mit dem Zurücklegen eine neue Spielsituation relevant wird. Der Spieler hat somit das Recht den Ball von der Stelle zu spielen, an der es diesen auf dem Grün aufgenommen und zurückgelegt hat. (tk)
... MehrWeniger

Sabine und Victoria - innerhalb weniger Tage pfeift mal wieder ein Sturmtief über unser Land. Was aber ist genau zu tun, wenn der Ball durch den Wind bewegt wird?

Zunächst einmal ist Wind der Kategorie Naturkräfte (s. Definition in den Golfregeln) zuzuordnen. Zweitens ist für die korrekte Regelentscheidung die Lage des Balls bzw. ob ein Ball schon einmal markiert wurde entscheidend.

Generell gilt R9.3 Ball durch Naturkräfte bewegt: Wenn Naturkräfte (wie Wind oder Wasser) verursachen, dass sich der ruhende Ball des Spielers bewegt, ist dies straflos und der Ball muss von der neuen Stelle gespielt werden.

Es gibt jedoch eine Ausnahme: auf dem Grün muss der Ball zurückgelegt werden, wenn er sich bewegt, nachdem er bereits aufgenommen und zurückgelegt worden war (siehe Regel 13.1d). Das bedeutet, dass der Ball nach dem Aufnehmen und Zurücklegen auf dem Grün wieder von der ursprünglich markierten Stelle gespielt werden muss (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss). 

Hintergrund dieser Ausnahme ist, dass der Schlag durch das Aufnehmen des Balls je bereits beendet ist und mit dem Zurücklegen eine neue Spielsituation relevant wird. Der Spieler hat somit das Recht den Ball von der Stelle zu spielen, an der es diesen auf dem Grün aufgenommen und zurückgelegt hat. (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Ergänzend zum gestrigen Beitrag und den Bereichen des Platzes kommen wir heute mal wieder zu einer Interpretation des Tages...

Interpretation 17.1a/1 – Ball ist in Penalty Area, auch wenn Penalty Area unsachgemäß gekennzeichnet ist
Wenn Pfähle, die ein Gewässer als Penalty Area kennzeichnen, unsachgemäß platziert sind, darf ein Spieler aus solch einem Fehler der Spielleitung keinen Vorteil ziehen.

Beispiel: Ein Ball ist in einem Teil eines Gewässers, dass aufgrund der Bodenbeschaffenheit deutlich Teil der Penalty Area ist, aber außerhalb der Pfähle und daher eigentlich außerhalb der Penalty Area. Der Spieler darf für sich nicht beanspruchen, dass der Ball in zeitweiligem Wasser liegt, da eine Penalty Area jeden Teil eines Gewässers auf dem Platz
einschließt, egal ob durch die Spielleitung gekennzeichnet oder nicht (siehe Definition „Penalty Area“).

In diesem Fall wäre der Ball auch in der Penalty Area, wenn dieser in dem Bereich vor der Spielerin im Wasser läge. Denn in der oben erwähnten Definition heißt es:

Ist die Grenze eines Gewässers nicht durch die Spielleitung definiert worden, wird diese Penalty Area durch ihre natürliche Grenze bestimmt (das heißt dort, wo der Boden abzufallen beginnt, um die Vertiefung zu bilden, die Wasser enthalten kann). (tk)
... MehrWeniger

Ergänzend zum gestrigen Beitrag und den Bereichen des Platzes kommen wir heute mal wieder zu einer Interpretation des Tages...

Interpretation 17.1a/1 – Ball ist in Penalty Area, auch wenn Penalty Area unsachgemäß gekennzeichnet ist
Wenn Pfähle, die ein Gewässer als Penalty Area kennzeichnen, unsachgemäß platziert sind, darf ein Spieler aus solch einem Fehler der Spielleitung keinen Vorteil ziehen.

Beispiel: Ein Ball ist in einem Teil eines Gewässers, dass aufgrund der Bodenbeschaffenheit deutlich Teil der Penalty Area ist, aber außerhalb der Pfähle und daher eigentlich außerhalb der Penalty Area. Der Spieler darf für sich nicht beanspruchen, dass der Ball in zeitweiligem Wasser liegt, da eine Penalty Area jeden Teil eines Gewässers auf dem Platz 
einschließt, egal ob durch die Spielleitung gekennzeichnet oder nicht (siehe Definition „Penalty Area“).

In diesem Fall wäre der Ball auch in der Penalty Area, wenn dieser in dem Bereich vor der Spielerin im Wasser läge. Denn in der oben erwähnten Definition heißt es: 

Ist die Grenze eines Gewässers nicht durch die Spielleitung definiert worden, wird diese Penalty Area durch ihre natürliche Grenze bestimmt (das heißt dort, wo der Boden abzufallen beginnt, um die Vertiefung zu bilden, die Wasser enthalten kann). (tk)

Auf Facebook kommentieren

Wer die Regel kennt hält sich dran, 95% der Golfer vermutlich dann aber nicht 😉 Dürfte vermutlich ja auch selten vorkommen.

Wo genau in den Regeln soll das stehen: Ist die Grenze eines Gewässers ...

Und wie ist es wenn dieses Hinderniss sich durch starken Regen vergrössert und dann über die Pfähle hinauskommt zb See, Teich ?

?

...aber - unabhängig davon wie die Pfähle gesteckt sind - kann ich doch immer spielen „wie der Ball liegt“ und nach den neuen Regeln, spielt es dann doch gar keine so große Rolle mehr wo der Ball liegt, da ich den Schläger aufsetzen darf🤷🏻‍♂️ nur wenn ich nicht spielen will/ kann ist die Grenze (zumindest bei rot gesteckt) wichtig für die Ermittlung der Erleichterung - richtig?

Danke, Thomas. Wieder etwas gelernt, was ich in der Vergangenheit falsch gemacht habe. Es ist nicht tröstlich zu wissen, dass man da in Zukunft regelkonformer handelt, wenn sich (fast) alle anderen im Turnierfeld unwissend und damit guten Gewissens einen Vorteil gegenüber dem verschaffen, der eure Beiträge liest (und danach handelt). - Man muss euch einfach mögen 😀 Herrlich.

View more comments

2 Monate her

Golf Rules

Dreh- und Angelpunkt der Erleichterungsverfahren ist das Finden des nächstgelegenen Punktes der vollständigen Erleichterung (immer nach dem Motto "nearest not nicest"). Dabei ist wichtig, dass dieser im selben Bereich des Platzes liegt, wie die ursprüngliche Balllage, was uns zu R2.2c bringt:

"R2.2c - Feststellen des Bereichs des Platzes, in dem der Ball liegt

Der Bereich des Platzes, in dem der Ball des Spielers liegt, beeinflusst die anwendbare Regel beim Spielen des Balls oder bei Inanspruchnahme von Erleichterung.
Ein Ball wird immer so behandelt, als läge er nur in einem Bereich des Platzes:
· Liegt ein Ball zum Teil sowohl im Gelände als auch in einem der vier besonderen Bereiche des Platzes, wird er so behandelt, als ob er in einem besonderen Bereich des Platzes liegt.
· Liegt ein Ball gleichzeitig in zwei besonderen Bereichen des Platzes, wird er so behandelt, als ob er in dem besonderen Bereich liegt, der als erster in folgender Reihenfolge aufgeführt wird: Penalty Area, Bunker, Grün."

Neben dem allgemeinen Bereich des Platzes, dem Gelände haben wir noch vier besondere Bereiche: Abschlag, Penalty Areas, Bunker und das Grün.
... MehrWeniger

Dreh- und Angelpunkt der Erleichterungsverfahren ist das Finden des nächstgelegenen Punktes der vollständigen Erleichterung (immer nach dem Motto nearest not nicest). Dabei ist wichtig, dass dieser im selben Bereich des Platzes liegt, wie die ursprüngliche Balllage, was uns zu R2.2c bringt:

R2.2c - Feststellen des Bereichs des Platzes, in dem der Ball liegt

Der Bereich des Platzes, in dem der Ball des Spielers liegt, beeinflusst die anwendbare Regel beim Spielen des Balls oder bei Inanspruchnahme von Erleichterung.
Ein Ball wird immer so behandelt, als läge er nur in einem Bereich des Platzes:
·       Liegt ein Ball zum Teil sowohl im Gelände als auch in einem der vier besonderen Bereiche des Platzes, wird er so behandelt, als ob er in einem besonderen Bereich des Platzes liegt.
·       Liegt ein Ball gleichzeitig in zwei besonderen Bereichen des Platzes, wird er so behandelt, als ob er in dem besonderen Bereich liegt, der als erster in folgender Reihenfolge aufgeführt wird: Penalty Area, Bunker, Grün.

Neben dem allgemeinen Bereich des Platzes, dem Gelände haben wir noch vier besondere Bereiche: Abschlag, Penalty Areas, Bunker und das Grün.

Auf Facebook kommentieren

Kurz gesagt: liegt der Ball zweifelhaft, liegt er laut Regelwerk eher 💩... 😂😂😂

2 Monate her

Golf Rules

Eine interessanter Kommentar von Tonjam Aus auf den Beitrag vom 12.02.2020 "schreit" nahezu nach einem eigenen Beitrag. Etwas verkürzt ist folgendes passiert...

- Abschlag geht in den Wald, provisorischer Ball geht auch ins Gebüsch, zweiter provisorischer Ball landet dann auf dem Fairway
- Spieler geht zum ersten gefundenen Ball und identifiziert ihn als den 1.provisorischen Ball
- Spieler geht anschließend zum nächsten gefundenen Ball und identifiziert diesen als den Ball, der zu erst ins Spiel gebracht wurde
- Spieler nimmt den prov. Ball auf
- Caddy nimmt ursprünglichen Ball auf, da er dachte es handele sich um den provisorischen Ball
- Spieler entscheidet sich den ersten Ball zu spielen (der vom Caddie aufgehobenen Ball) unter Hinzuziehung eines Strafschlags (Ball in Ruhe bewegt)
- Spielleitung entscheidet, dass der erste Ball der zu zählende Ball sein, aber ohne Hinzurechnen eines Strafschlags, da der Caddie nicht zum Spiel oder Spieler gehört; Scorekarten wurden unterschrieben und abgegeben
- Nach einer guten halben Stunde kam die Spielleitung auf den Spieler zu, er müsse die Scorekarte ändern; der Strafschlag für das Aufheben des Balls durch den Caddie muss dem Ergebnis hinzugerechnet werden
- Einwand, eine abgegebene und von Spieler und Zähler unterschriebene Karte dürfe nicht mehr vom Spieler geändert werden wurde zurückgewiesen

Tja, sogar in der von uns verkürzten Form finden sich sehr interessante Punkte in Sachen Golfregeln. Zunächst einmal wurde der ursprüngliche Ball innerhalb der Suchzeit gefunden - es ist somit der Ball im Spiel und alle anderen Bälle können aufgenommen werden. Nach R10.3c ist der Spieler für Handlungen und Regelverstöße des Caddies verantwortlich - insofern ist für das Aufnehmen des im Spiel befindlichen Balls nach R9.4 "Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt" ein Strafschlag zu addieren; der Ball muss an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden.

Bis zur Beendigung des Wettspiels kann die Spielleitung nach R20.2d "Unter welchen Umständen falsche Regelentscheidungen berichtigt werden" eine Regelentscheidung berichtigen, wenn dieses nach den Regeln möglich ist. Die richtige Korrektur des Ergebnisses auf der Scorekarte kann dann auch mit Genehmigung der Spielleitung erfolgen - es bedarf dann keiner zusätzlichen Abänderung durch den Spieler / Zähler. Auch führt der fehlende Strafschlag und die anschließende Korrektur nicht zu einer Disqualitfikation, da nach R3.3b(3) "Falsches Ergebnis für ein Loch" der Fehler vor dem Abschluss des Turnieres festgestellt und korrigiert wurde.

Zu guter Letzt ist also auch die Beendigung des Turnieres noch ausschlaggebend. Ist ein Turnier abgeschlossen, dass zählt das Ergebnis (egal ob richtig oder falsch) für den Spieler für das Loch (ausgenommen sind bestimmte Formen der Disqualifikation, die auch nachträglich noch ausgesprochen werden können / müssen (siehe R20.2e)). Dieses wird in der Regel in der Ausschreibung definiert, z.B. wenn die Ergebnisse offiziell verkündet werden oder die Siegerehrung erfolgt. Es gibt aber auch Ausschreibungen - so wie in diesem Fall - in denen ein andere Passus gewählt wird: "Bei Mannschaftswettspielen im Ligasystem erfolgt die offizielle Bekanntgabe durch Veröffentlichung der vom X bestätigten Ergebnisse auf der Internetseite des Verbandes". Hier ist also auch eine nachträgliche Anpassung des Ergebnisses (um ggf. noch anstehende Regelfragen zu klären) möglich. (tk)
... MehrWeniger

Eine interessanter Kommentar von Tonjam Aus auf den Beitrag vom 12.02.2020 schreit nahezu nach einem eigenen Beitrag. Etwas verkürzt ist folgendes passiert...

- Abschlag geht in den Wald, provisorischer Ball geht auch ins Gebüsch, zweiter provisorischer Ball landet dann auf dem Fairway
- Spieler geht zum ersten gefundenen Ball und identifiziert ihn als den 1.provisorischen Ball
- Spieler geht anschließend zum nächsten gefundenen Ball und identifiziert diesen als den Ball, der zu erst ins Spiel gebracht wurde
- Spieler nimmt den prov. Ball auf
- Caddy nimmt ursprünglichen Ball auf, da er dachte es handele sich um den provisorischen Ball
- Spieler entscheidet sich den ersten Ball zu spielen (der vom Caddie aufgehobenen Ball) unter Hinzuziehung eines Strafschlags (Ball in Ruhe bewegt)
- Spielleitung entscheidet, dass der erste Ball der zu zählende Ball sein, aber ohne Hinzurechnen eines Strafschlags, da der Caddie nicht zum Spiel oder Spieler gehört; Scorekarten wurden unterschrieben und abgegeben
- Nach einer guten halben Stunde kam die Spielleitung auf den Spieler zu, er müsse die Scorekarte ändern; der Strafschlag für das Aufheben des Balls durch den Caddie muss dem Ergebnis hinzugerechnet werden
- Einwand, eine abgegebene und von Spieler und Zähler unterschriebene Karte dürfe nicht mehr vom Spieler geändert werden wurde zurückgewiesen

Tja, sogar in der von uns verkürzten Form finden sich sehr interessante Punkte in Sachen Golfregeln. Zunächst einmal wurde der ursprüngliche Ball innerhalb der Suchzeit gefunden - es ist somit der Ball im Spiel und alle anderen Bälle können aufgenommen werden. Nach R10.3c ist der Spieler für Handlungen und Regelverstöße des Caddies verantwortlich - insofern ist für das Aufnehmen des im Spiel befindlichen Balls nach R9.4 Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt ein Strafschlag zu addieren; der Ball muss an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden.

Bis zur Beendigung des Wettspiels kann die Spielleitung nach R20.2d Unter welchen Umständen falsche Regelentscheidungen berichtigt werden eine Regelentscheidung berichtigen, wenn dieses nach den Regeln möglich ist. Die richtige Korrektur des Ergebnisses auf der Scorekarte kann dann auch mit Genehmigung der Spielleitung erfolgen - es bedarf dann keiner zusätzlichen Abänderung durch den Spieler / Zähler. Auch führt der fehlende Strafschlag und die anschließende Korrektur nicht zu einer Disqualitfikation, da nach R3.3b(3) Falsches Ergebnis für ein Loch der Fehler vor dem Abschluss des Turnieres festgestellt und korrigiert wurde.

Zu guter Letzt ist also auch die Beendigung des Turnieres noch ausschlaggebend. Ist ein Turnier abgeschlossen, dass zählt das Ergebnis (egal ob richtig oder falsch) für den Spieler für das Loch (ausgenommen sind bestimmte Formen der Disqualifikation, die auch nachträglich noch ausgesprochen werden können / müssen (siehe R20.2e)). Dieses wird in der Regel in der Ausschreibung definiert, z.B. wenn die Ergebnisse offiziell verkündet werden oder die Siegerehrung erfolgt. Es gibt aber auch Ausschreibungen - so wie in diesem Fall - in denen ein andere Passus gewählt wird: Bei  Mannschaftswettspielen  im Ligasystem erfolgt die offizielle Bekanntgabe durch Veröffentlichung der vom X bestätigten Ergebnisse auf der Internetseite des Verbandes. Hier ist also auch eine nachträgliche Anpassung des Ergebnisses (um ggf. noch anstehende Regelfragen zu klären) möglich. (tk)

Auf Facebook kommentieren

Danke für das aufklären dieses Regelfalls.

Sehr interessant: Dazu eine Frage. Es kommt immer wieder vor dass beim Erfassen der Scorekarten durch unleserliche Schrift oder durch Vertippen eine falsche Ziffer eingegeben wird. Der Spieler bemerkt das 2 Tage später, der Club korrigiert das nach Ansicht der Scorekarte und das neue Resultat wird zur Berichtigung der Handicapverwaltung nochmals auf den Server geladen. Ist das dann nach euren Ausführungen überhaupt zulässig?

Unangenehm, wenn die Spielleitung der "richtigen" Entscheidung des Spielers quasi widerspricht ( der Grund ist für mich nicht ersichtlich, weil die Regellage 100% eindeutig ist) und dann die Entscheidung wieder zurücknimmt. ( aber auch das hat Stil, bei Irrtum eine getroffene Entscheidung durch die Spielleitugng (!!, nicht nur der Referee) zu revidieren.

2 Monate her

Golf Rules

Tolle Sache, was die Hamburger Kollegen auf der Hanse Golf dieses Jahr wieder zum Thema Golfregeln anbieten. Im Vergleich zu den anderen Golfmessen ein besonderes Alleinstellungsmerkmal. Schönen Gruss von Golf-Rules an die Kollegen, wenn Ihr zufälligerweise vorbei schaut... ... MehrWeniger

Tolle Sache, was die Hamburger Kollegen auf der Hanse Golf dieses Jahr wieder zum Thema Golfregeln anbieten. Im Vergleich zu den anderen Golfmessen ein besonderes Alleinstellungsmerkmal. Schönen Gruss von Golf-Rules an die Kollegen, wenn Ihr zufälligerweise vorbei schaut...

2 Monate her

Golf Rules

Ergänzend zum Video der letzten Tage erreichte uns eine Frage von unserem Leser Dirk / Dorothy:

"im letzten Herbst gab es bei uns auch einen 'noch nicht' geklärten Fall bei meiner Tochter (8Jahre) Ein Turnier in Texel. nach dem Abschlag jagte der Ball in die Bunkerwand. Sie musste mit Strafschlag raus aber es entfachte eine leichte Diskussion welche bis heute nicht geklärt wurde. Könnt Ihr helfen?"

Hier gibt es zwei Aspekte auf die wir eingehen möchten - zu nächst einmal der regeltechnische. Der Ball ist in der Bunkerwand eingebohrt - nach den Definitionen befindet sich der Ball somit im "Gelände". Insofern bekommt die Spielerin straflose Erleichterung für einen eingebohrten Ball im Gelände nach R16.3 und kann den Ball im Erleichterungsbereich (nicht näher zum Loch und im Radius einer Schlägerlänge vom Bezugspunkt direkt hinter dem Ball) weiterspielen.

Kommen wir zum zweiten, weitaus spannenderen Teil der Nachfrage - "Sie musste mit Strafschlag raus". Letztendlich ist der Spieler für sein Golfspiel verantwortlich und auch für die korrekte Anwendung der Regeln. Es zeigt sich wieder einmal, dass ein Blick in die Golfregeln dem eigenen Spiel sehr förderlich sein kann: Regeln können helfen Schläge zu "sparen".

Insofern der Tipp: im Zweifel als Spieler nicht ärgern sondern um eine Regelentscheidung bitten und nach R20.1c(3) einen zweiten Ball mit dem entsprechenden Hinweis auf das straflose Erleichterungsverfahren spielen. Mit einem Blick in die Golfregeln hätte dieser Sachverhalt im Anschluss an die Runde einfach aufgeklärt werden können. Und Zweitens: wer auch immer für das "Muss" verantwortlich war - mit unzureichendem Halbwissen einer 8-jährigen Spielerin zu Unrecht einen Strafschlag aufzuerlegen trägt sicherlich nicht dazu bei die Freude am Golfspiel zu fördern...

Habt Ihr auch schon einmal solche Erfahrungen gemacht? (tk)
... MehrWeniger

Ergänzend zum Video der letzten Tage erreichte uns eine Frage von unserem Leser Dirk / Dorothy:

im letzten Herbst gab es bei uns auch einen noch nicht geklärten Fall bei meiner Tochter (8Jahre) Ein Turnier in Texel. nach dem Abschlag jagte der Ball in die Bunkerwand. Sie musste mit Strafschlag raus aber es entfachte eine leichte Diskussion welche bis heute nicht geklärt wurde. Könnt Ihr helfen?

Hier gibt es zwei Aspekte auf die wir eingehen möchten - zu nächst einmal der regeltechnische. Der Ball ist in der Bunkerwand eingebohrt - nach den Definitionen befindet sich der Ball somit im Gelände. Insofern bekommt die Spielerin straflose Erleichterung für einen eingebohrten Ball im Gelände nach R16.3 und kann den Ball im Erleichterungsbereich (nicht näher zum Loch und im Radius einer Schlägerlänge vom Bezugspunkt direkt hinter dem Ball) weiterspielen.

Kommen wir zum zweiten, weitaus spannenderen Teil der Nachfrage - Sie musste mit Strafschlag raus. Letztendlich ist der Spieler für sein Golfspiel verantwortlich und auch für die korrekte Anwendung der Regeln. Es zeigt sich wieder einmal, dass ein Blick in die Golfregeln dem eigenen Spiel sehr förderlich sein kann: Regeln können helfen Schläge zu sparen.

Insofern der Tipp: im Zweifel als Spieler nicht ärgern sondern um eine Regelentscheidung bitten und nach R20.1c(3) einen zweiten Ball mit dem entsprechenden Hinweis auf das straflose Erleichterungsverfahren spielen. Mit einem Blick in die Golfregeln hätte dieser Sachverhalt im Anschluss an die Runde einfach aufgeklärt werden können. Und Zweitens: wer auch immer für das Muss verantwortlich war - mit unzureichendem Halbwissen einer 8-jährigen Spielerin zu Unrecht einen Strafschlag aufzuerlegen trägt sicherlich nicht dazu bei die Freude am Golfspiel zu fördern... 

Habt Ihr auch schon einmal solche Erfahrungen gemacht? (tk)Image attachment

Auf Facebook kommentieren

Younes Bahja

Sabine Kirschner

1. Spieler darf nicht immer Erleichterung für eingebetteten Ball in Anspruch nehmen: Liegt der Ball eines Spielers eingebettet im Gelände, aber weder der Bezugspunkt noch irgendein Teil des Platzes innerhalb einer Schlägerlänge vom Bezugspunktes ist im Gelände, darf der Spieler keine straflose Erleichterung nach Regel 16.3 b in Anspruch nehmen. Zum Beispiel gibt es keine straflose Erleichterung, wenn: - ein Ball direkt an der Unterkante der Bunkerlippe, der Bunkerwand oder Bunkerkante oberhalb eines Bunkers eingebettet ist, - der Punkt direkt hinter dem Ball im Bunker ist und - innerhalb einer Schlägerlänge vom und nicht näher zum Loch als dieser Bezugspunkt kein Teil des Erleichterungsbereichs im Gelände ist.

Hatte diesen Fall noch nach den „alten“ Regeln 2018. Bin damals mit Strafschlag (unspielbar) auf verlängerter Linie zurück vor den Bunker. Ein Regelball habe ich nicht gespielt, da ich mir sicher war richtig zu verfahren. Einwände meiner Flightpartner gab es auch nicht, sonst hätte ich schon einen Regelball gespielt. Nach der Runde, auf dem Heimweg bekam ich einen Anruf von der Spielleitung, um Stellung zu nehmen, und da wurde mir dann erklärt, dass ich Disqualifiziert werde, da die Bunkerwand abgestochen war und damit zum Bunker gehört. Ich weiß aktuell nicht, ob das noch so ist mit den neuen Regeln, aber ein Aspekt, den es möglicherweise zu beachten gilt. 🤷‍♂️🏌🏾‍♂️☝️

Ligaspiel (jeder mit Caddy unterwegs) Abschlag geht in den Wald, provisorischer Ball geht auch ins Gebüsch, zweiter provisorischer Ball landet dann auf dem fairway. Innerhalb der (damals 5 Minuten) Suchzeit werden mehrer Bälle gefunden. Der Spieler geht zum ersten gefundenen Ball und identifiziert ihn als den 1.provisorischen Ball. Geht anschließend zum nächsten gefundenen Ball und identifiziert diesen als den Ball der zu erst ins Spiel gebracht wurde. Auf dem Weg zu den Schlägern hebt der Spieler im Vorbeigehen den provisorischen Ball auf. Als er wieder zu seinem Ball gehen will hat sein caddy diesen aufgehoben, da er dachte es handele sich um den provisorischen Ball. Nach langem hin und her (Spielleitung war nicht zu erreichen) entscheidet der Spieler sich den ersten ins Spiel und vom caddy aufgehoben Ball unter Hinzuziehung eines Strafschlags zu spielen (Ball in Ruhe bewegt) und den zweiten provisorischen Ball auf dem fairway als Regelball zu spielen (da der erste provisorische Ball ja auch aufgenommen und die Stelle auch nicht mehr nachzuvollziehen war). Bei der Spielleitung wurde erst entschieden: der erste Ball sei der zu zählende Ball aber ohne hinzurechnen eines Strafschlags da der caddy nicht zum Spiel oder Spieler gehört. Mehrfachs nachfragen und der Hinweis das der caddy zum Spieler/ Ausrüstung gehört blieben ohne Erfolg. Letztlich wurden die Scorekarten dann unterschrieben und abgegeben. Nach einer guten halben Stunde kam die Spielleitung auf den Spieler zu, er müsse nochmals kommen und die Scorekarte ändern. Man habe doch einen Strafschlag für das aufheben des Balls durch den caddy dem Ergebnis hinzuzurechnen. Der Einwand, eine abgegebene und von Spieler und Zähler unterschriebene Karte dürfe nicht mehr vom Spieler geändert werden wurde erneut zurückgewiesen. Der Spieler bestand darauf das dies dann zumindest vom Zähler gegengezeichnet wird. Das Ergebnis ist zwar letztlich nicht in die Wertung eingeflossen (Streicher) aber sorgte noch lange für Diskussionen. Verschiedene Nachfragen bei den eigenen Clubs / Regelkundlern führte zu verschiedenen Auslegungen eine finale Erklärung gab es aber nie. Ich denke das das ändern der Scorekarte nach Abgabe nicht korrekt war (DQ) und das es für das aufheben des ersten Balles durch den eigenen caddy zu einem Strafschlag hätte kommen müssen. Bin gespannt was ihr entschieden hättet.

Wenn der Ball eines Spielers im Gelände eingebettet ist und Erleichterung nach Regel 16.3a zulässig ist, darf der Spieler straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen oder einen anderen Ball innerhalb des nachfolgenden Erleichterungsbereichs droppt (siehe Regel 14.3): · Bezugspunkt ist die Stelle unmittelbar hinter dem eingebetteten Ball. · Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen: · Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs: Ø Der Erleichterungsbereich muss im Gelände liegen und Ø der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt liegen. Siehe „Offizielles Handbuch“, Leitlinien für die Spielleitung, Abschnitt 8; Musterplatzregel F-2 (Die Spielleitung darf eine Platzregel erlassen, die Erleichterung für einen eingebetteten Ball nur in Bereichen gewährt, die auf Fairwayhöhe oder niedriger gemäht sind). Strafe für Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen Regel 16.3: Grundstrafe nach Regel 14.7a.

Ja, ich habe auch mal nach einer kurzen Diskussion einen Regelball gespielt. Am Ende hatten mein Mitspieler UND ich jeweils zum Teil Recht, was mir am Ende auch keinen Schlag erspart hat. Aber der Diskussionspunkt war beigelegt und es gab kein böses Blut. So, finde ich, sollte Golf funktionieren, wenn schon nicht jeder die Regeln perfekt kennt.

Den Fall gab‘s vor Kurzem erst auf der European Tour beim Turnier in Saudi Arabien, als Arnaus‘ Ball sich in die Bunkerkante hineingebohrt hatte und er einen Freedrop erhielt.

View more comments

2 Monate her

Golf Rules

Lustiger Typ, dieser Bill Murray - aber was bedeutet denn sein Verhalten im Wettspiel?

Uns von Golf-Rules hätte mal die Entscheidung der vor Ort anwesenden Offiziellen beim AT&T in Pebble Beach am Wochenende interessiert. Denn - laut R10.1d darf der Spieler keinen sich bewegenden Ball spielen. Alle drei genannten Ausnahmen in dieser Regel können nicht angewandt werden, so dass der Schlag von Murray zwar zählt, er sich aber zusätzlich die Grundstrafe für den Regelverstoß hinzuzählen muss.

Aber wahrscheinlich war es im Wettspielmodus der Amateure nicht mehr relevant - trotzdem bitte nicht nachmachen... (tk)
... MehrWeniger

Auf Facebook kommentieren

Da muss man erstmal schaffen. 😂😂😂

Mickelson hat doch sowas auch mal bei einer US Open gemacht! Da waren es 2 Strafschläge mit heißer Diskussion: www.google.com/amp/s/www.sbnation.com/platform/amp/golf/2018/6/16/17471068/phil-mickelson-putts-m...

Absolut cool. 😎 Da die Amatuere ja eh oft aufgehoben haben, denke ich auch das es nicht relevant war.

2 Monate her

Golf Rules

24 und 8 - die Trikotnummern des vor kurzem tragisch verunglückten Kobe Bryant spielten bei der Phoenix Open eine große Rolle - hier zum Beispiel bei der Lochposition. 24 Schritte von vorn und 8 Schritte zum - in Spielrichtung linken - Grünrand. Ein Leser fragte, wie diese Nummern zu Stande kommen.

Der eine oder andere wird bei einem Turnier schon einmal Angaben wie 24 8L auf der Scorekarte oder einem "Pinsheet" gefunden haben. Im Grunde geben diese an, wieviel Platz dem Spieler zum Arbeiten mit seinem Ball bleibt. 24 8L heißt, dass von der vorderen Grünkante in Spielrichtung (die je nach Spielstärke variieren kann, da ja von einem anderen Abschlag oder aus einer anderen Landezone für den Lay-up das Grün angespielt wird) 24 Schritte Platz bis zur Lochposition sind und am Grünrand (hier links) 8 Schritte Platz verbleiben.

Im TV haben sie das nicht ganz so eingezeichnet, dass man versteht, wie die Pinposition gefunden wird, daher haben wir das im Luftbild noch einmal verdeutlicht. Viele Wege führen nach Rom, hier haben wir einen genommen, der zunächst ein senkrecht zur Spielrichtung Rechteck ums Grün zieht. Die Mittellinie wird vorn mit dem sogenannten T-Punkt und hintern mit dem Referenzpunkt (o) gekennzeichnet. Dann geht man an der Mittellinie bis zur Lochhöhe entlang und zählt die Schritte, was den Wert (hier 24) von der vorderen Grünkante angibt und läuft anschließend im rechten Winkel vom Loch zur äußeren Kante (hier 8 Schritte) und hat die Position.
... MehrWeniger

24 und 8 - die Trikotnummern des vor kurzem tragisch verunglückten Kobe Bryant spielten bei der Phoenix Open eine große Rolle - hier zum Beispiel bei der Lochposition. 24 Schritte von vorn und 8 Schritte zum - in Spielrichtung linken - Grünrand. Ein Leser fragte, wie diese Nummern zu Stande kommen.

Der eine oder andere wird bei einem Turnier schon einmal Angaben wie 24 8L auf der Scorekarte oder einem Pinsheet gefunden haben. Im Grunde geben diese an, wieviel Platz dem Spieler zum Arbeiten mit seinem Ball bleibt. 24 8L heißt, dass von der vorderen Grünkante in Spielrichtung (die je nach Spielstärke variieren kann, da ja von einem anderen Abschlag oder aus einer anderen Landezone für den Lay-up das Grün angespielt wird) 24 Schritte Platz bis zur Lochposition sind und am Grünrand (hier links) 8 Schritte Platz verbleiben.

Im TV haben sie das nicht ganz so eingezeichnet, dass man versteht, wie die Pinposition gefunden wird, daher haben wir das im Luftbild noch einmal verdeutlicht. Viele Wege führen nach Rom, hier haben wir einen genommen, der zunächst ein senkrecht zur Spielrichtung Rechteck ums Grün zieht. Die Mittellinie wird vorn mit dem sogenannten T-Punkt und hintern mit dem Referenzpunkt (o) gekennzeichnet. Dann geht man an der Mittellinie bis zur Lochhöhe entlang und zählt die Schritte, was den Wert (hier 24) von der vorderen Grünkante angibt und läuft anschließend im rechten Winkel vom Loch zur äußeren Kante (hier 8 Schritte) und hat die Position.Image attachmentImage attachment

Auf Facebook kommentieren

Bei meiner Präzision bin ich einfach froh wenn der Ball GIR auf dem Grün liegt😂

2 Monate her

Golf Rules

Im Netz kursieren diverse Beiträge zu der von der R&A und USGA veröffentlichten Studie "Distance Insight Report". Hierin werden in über 100 Seiten (und weiteren Materialien zu Details im Anhang) diverse Faktoren zur gestiegenen Schlaglänge und deren historische und zukünftige Auswirkungen auf das Golfspiel beleuchtet (Details siehe im beigefügten Link am Ende).

Darauf basierend kam die Frage auf, nach welchen Kriterien denn eigentlich eine Spielbahn den Status eines Par 3, 4 oder 5 bekommt? Hierzu heißt es im EGA-Vorgabensystem, dass das Par jedes Lochs von dem DGV-Mitglied unter Bezug auf die vermessene Länge, die im Course Rating ermittelte „spielwirksame Länge“ sowie der Spielschwierigkeit des Lochs festgesetzt werden kann.

Die Länge muss dabei innerhalb der Bandbreiten der folgenden Auflistung (Damen / Herren) liegen:
Par 3 - bis 200m / bis 235m
Par 4 - 185 bis 385m / 220 bis 450m
Par 5 - ab 350m / ab 415m

Wenn also die Länge eines Lochs 430 Meter beträgt, dann kann in Abhängigkeit von seiner spiel-wirksamen Länge sowie seiner Schwierigkeit das Loch als ein Par 4 oder ein Par 5 ausgewiesen werden. (tk)

Link zur Studie "Distance Insight Report":
www.randa.org/theranda/distance-insights
... MehrWeniger

Im Netz kursieren diverse Beiträge zu der von der R&A und USGA veröffentlichten Studie Distance Insight Report. Hierin werden in über 100 Seiten (und weiteren Materialien zu Details im Anhang) diverse Faktoren zur gestiegenen Schlaglänge und deren historische und zukünftige Auswirkungen auf das Golfspiel beleuchtet (Details siehe im beigefügten Link am Ende).

Darauf basierend kam die Frage auf, nach welchen Kriterien denn eigentlich eine Spielbahn den Status eines Par 3, 4 oder 5 bekommt? Hierzu heißt es im EGA-Vorgabensystem, dass das Par jedes Lochs von dem DGV-Mitglied unter Bezug auf die vermessene Länge, die im Course Rating ermittelte „spielwirksame Länge“ sowie der Spielschwierigkeit des Lochs festgesetzt werden kann. 

Die Länge muss dabei innerhalb der Bandbreiten der folgenden Auflistung (Damen / Herren) liegen:
Par 3 - bis 200m / bis 235m
Par 4 - 185 bis 385m / 220 bis 450m
Par 5 - ab 350m / ab 415m

Wenn also die Länge eines Lochs 430 Meter beträgt, dann kann in Abhängigkeit von seiner spiel-wirksamen Länge sowie seiner Schwierigkeit das Loch als ein Par 4 oder ein Par 5 ausgewiesen werden. (tk)

Link zur Studie Distance Insight Report:
https://www.randa.org/theranda/distance-insights

2 Monate her

Golf Rules

Die European Tour ist dieses Wochenende in Australien zu Gast. Der Franzose Clement Sordet brauchte nach einem Putt etwas "Geduld" - bis der Ball dann letztendlich doch gelocht war...

In R13.3a "Wartezeit, um festzustellen, ob ein über den Lochrand hinausragender Ball ins Loch fallen wird" heißt er hierzu, dass es dem Spieler gestattet, innerhalb einer angemessenen Zeit das Loch zu erreichen und weitere zehn Sekunden zu warten, um zu sehen, ob der Ball in das Loch fällt. Fällt der Ball innerhalb dieser Wartezeit ins Loch, hat der Spieler mit seinem vorherigen Schlag eingelocht.

Dabei ist zu beachten, dass die Festlegung der Grenzen einer angemessenen Zeit, das Loch zu erreichen, hängt von den Umständen des Schlags ab und beinhaltet auch die Zeit für natürliche oder spontane Reaktionen eines Spielers, wenn der Ball nicht in das Loch geht.

Insofern alles "regelkonform" beim Franzosen - die Freude über diesen besonderen Putt bleibt bestehen, denn fällt der Ball nicht innerhalb dieser Wartezeit ins Loch, gilt er als in Ruhe befindlich. Fällt der Ball ins Loch, bevor er gespielt wird, hat der Spieler mit dem vorigen Schlag eingelocht, aber er zieht sich einen Strafschlag zum Ergebnis des Lochs hinzu. (tk)

www.facebook.com/TheEuropeanTour/videos/524422991517142/
... MehrWeniger

Auf Facebook kommentieren

Ready golf.😫😋

2 Monate her

Golf Rules

Und heute Teil 4 unserer Serie zu Tierlöchern - ein Reh läuft durch den Bunker und der Ball kommt in einem Hufabdruck zu Ruhe.

Liegt der Ball in einem Tierloch? Nein, denn wir erinnern uns noch einmal an die Definition, denn jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg zählt nur zum Tierloch, wenn diese in das Loch führen. Ein einzelner Fußabdruck eines Tiers, der nicht in ein Tierloch führt, ist kein von einem Tier gemachtes Loch, sondern nur eine Bodenunebenheit, von der straflose
Erleichterung nicht zulässig ist (siehe auch Interpretation Tierloch/1). In diesem Fall ist es somit Pech für den Spieler - der Ball ist zu spielen, wie dieser liegt.

Kommen solche Besonderheiten auf dem Platz öfter vor, dann könnte die Spielleitung den Spielern helfen, indem diese Musterplatzregel F-13 "Hufspuren von Tieren" in Kraft setzen. Hiernach könnten Beschädigungen, die eindeutig von Tierhufen verursacht wurden, als Boden in Ausbesserung definiert werden, von dem straflose Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist. (tk)
... MehrWeniger

Und heute Teil 4 unserer Serie zu Tierlöchern - ein Reh läuft durch den Bunker und der Ball kommt in einem Hufabdruck zu Ruhe. 

Liegt der Ball in einem Tierloch? Nein, denn wir erinnern uns noch einmal an die Definition, denn jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg zählt nur zum Tierloch, wenn diese in das Loch führen. Ein einzelner Fußabdruck eines Tiers, der nicht in ein Tierloch führt, ist kein von einem Tier gemachtes Loch, sondern nur eine Bodenunebenheit, von der straflose
Erleichterung nicht zulässig ist (siehe auch Interpretation Tierloch/1). In diesem Fall ist es somit Pech für den Spieler - der Ball ist zu spielen, wie dieser liegt.

Kommen solche Besonderheiten auf dem Platz öfter vor, dann könnte die Spielleitung den Spielern helfen, indem diese Musterplatzregel F-13 Hufspuren von Tieren in Kraft setzen. Hiernach könnten Beschädigungen, die eindeutig von Tierhufen verursacht wurden, als Boden in Ausbesserung definiert werden, von dem straflose Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Ergänzend zu den vergangenen Beiträgen zu den ungewöhnlichen Platzverhältnissen loht sich noch einmal ein Blick speziell in die Definition "Tierloch".

Hiermit ist nämlich nicht nur das Loch selber gemeint, sondern auch das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material, jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde.

Und auch der Begriff "Tier" ist mit den neuen Golfregeln umfangreicher definiert, denn dieses schließt jedes lebende Wesen des Tierreiches (außer Menschen), einschließlich Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Wirbellose (zum Beispiel Würmer, Insekten, Spinnen und Krustentiere) ein.

Insofern ist auch der Bereich mit dem Aufgeworfenen von Krähen auf der Nahrungssuche ungewöhnliche Platzverhältnisse und der Spieler kann bei Behinderung nach R16.1 mit strafloser Erleichterung das Spiel fortsetzen... (tk)
... MehrWeniger

Ergänzend zu den vergangenen Beiträgen zu den ungewöhnlichen Platzverhältnissen loht sich noch einmal ein Blick speziell in die Definition Tierloch.

Hiermit ist nämlich nicht nur das Loch selber gemeint, sondern auch das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material, jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde.

Und auch der Begriff Tier ist mit den neuen Golfregeln umfangreicher definiert, denn dieses schließt jedes lebende Wesen des Tierreiches (außer Menschen), einschließlich Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Wirbellose (zum Beispiel Würmer, Insekten, Spinnen und Krustentiere) ein.

Insofern ist auch der Bereich mit dem Aufgeworfenen von Krähen auf der Nahrungssuche ungewöhnliche Platzverhältnisse und der Spieler kann bei Behinderung nach R16.1 mit strafloser Erleichterung das Spiel fortsetzen... (tk)