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18 Stunden her
Golf Rules

Eine ähnliche Lage in der Finalrunde im letzten Wettspiel von Sami Valimäki hat auch bei uns zu einigen Nachfragen geführt, die wir aufgrund der geringen Faktenlage aber nicht ausreichend beantworten konnten. Was ist aber hier passiert - Justin Rose verzieht seinen Abschlag in der ersten Runde bei der Cognizant Classic in The Palm Beachesan Loch 13 und der Ball kommt auch hier an einem Auszaun zur Ruhe.

Zunächst einmal ist dieser Ball noch im Spiel, da er das Aus zwar berührt - aber nicht vollständig in diesem liegt (s.R18.2a(2).

Weiterhin darf ein Spieler im Aus stehen, um einen Ball auf dem Platz zu spielen.

Gesagt - getan. Vorteilhaft für Rose ggü. Valimaki in der Situation am letzten Sonntag war allerdings, dass der Zaun nur aus leichtem Stoff bestand, und er denn Ball so mit einem Schlag zurück auf das Fairway spielen konnte. (tk)

youtu.be/prxC4t1kYSU?si=FaiWWhATf-sgFv0s

#golfrules #golfregeln
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Eine ähnliche Lage in der Finalrunde im letzten Wettspiel von Sami Valimäki hat auch bei uns zu einigen Nachfragen geführt, die wir aufgrund der geringen Faktenlage aber nicht ausreichend beantworten konnten. Was ist aber hier passiert - Justin Rose  verzieht seinen Abschlag in der ersten Runde bei der Cognizant Classic in The Palm Beachesan Loch 13 und der Ball kommt auch hier an einem Auszaun zur Ruhe.

Zunächst einmal ist dieser Ball noch im Spiel, da er das Aus zwar berührt - aber nicht vollständig in diesem liegt (s.R18.2a(2). 

Weiterhin darf ein Spieler im Aus stehen, um einen Ball auf dem Platz zu spielen.

Gesagt - getan. Vorteilhaft für Rose ggü. Valimaki in der Situation am letzten Sonntag war allerdings, dass der Zaun nur aus leichtem Stoff bestand, und er denn Ball so mit einem Schlag zurück auf das Fairway spielen konnte. (tk)

https://youtu.be/prxC4t1kYSU?si=FaiWWhATf-sgFv0s

#golfrules #golfregeln

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Mit dieser Idee und Argumentation hatte Kim vom Ref in der 2. Runde von México ja auch einen FreeDrop an gleicher Stelle erwirkt.

Der Vollständigkeit halber würde ich hier noch die Klarstellung 10.1a/2 nennen, nach der fremdes Material während des Schlags zwischen Ball und Schlägerkopf kommen darf, in diesem Fall das Zauntuch. Es sieht allerdings so aus, als ob Justin Rose den Ball sauber und ohne Zaunberührung trifft.

Der Mann heißt übrigens Valimäki, geht aber nicht in den USA. Habe ihn einige Male bei der Pro Golf Tour gestartet.

2 Tage her
Golf Rules

Pech gehabt, dumm gelaufen - letztendlich aber leider einfach nur Spielzufall...

In diesem Fall ist der Ball zu spielen, wie er zur Ruhe gekommen ist. Sicherlich gilt der "Dank" anschließend "dem" der Spieler aus den vorherigen Spielgruppen - eine straflose Erleichterung sehen die Golfregeln in einer solchen Situation nicht vor. Das Einebnen von Fußspuren in dem selben Bunker im Bereich des Balls oder der beabsichtigten Spiellinie wäre eine unerlaubte Handlung nach Regel 8.1a (siehe hierzu auch die Klarstellungen 8.1a/1 bzw. 8.1a/2).

Und weil wir Frage neulich auch schon einmal hatten: die "alte" Klarstellung, dass eine einzelne Fußspur oder Hufabdruck ist kein Tierloch ist, ist nun von der Definition "Tierloch“ abgedeckt. (tk)

#golfrules #golfregeln
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Pech gehabt, dumm gelaufen - letztendlich aber leider einfach nur Spielzufall...

In diesem Fall ist der Ball zu spielen, wie er zur Ruhe gekommen ist. Sicherlich gilt der Dank anschließend dem der Spieler aus den vorherigen Spielgruppen - eine straflose Erleichterung sehen die Golfregeln in einer solchen Situation nicht vor. Das Einebnen von Fußspuren in dem selben Bunker im Bereich des Balls oder der beabsichtigten Spiellinie wäre eine unerlaubte Handlung nach Regel 8.1a (siehe hierzu auch die Klarstellungen 8.1a/1 bzw. 8.1a/2).

Und weil wir Frage neulich auch schon einmal hatten: die alte Klarstellung, dass eine einzelne Fußspur oder Hufabdruck ist kein Tierloch ist, ist nun von der Definition Tierloch“ abgedeckt. (tk)

#golfrules #golfregeln

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Clubmeisterschaften 2023. Wir, der zweite Flight kommen an den Grün Bunker an Bahn fünf! Unsere DGL Team Kollegen im ersten Flight haben das natürlich nicht hinterlassen. Bedeutet früh morgens waren irgendwelche Club Spieler schon auf dem für die Clubmeisterschaft präparierten Platz unterwegs und haben so einen Bunker hinterlassen. Die Fußspuren waren noch tiefer, als auf dem Foto zu erkennen, daher unspielbar. Die Golfregeln sind natürlich wie oben beschrieben, aber in so einer Situation natürlich ein absoluter Skandal. 🤷🏼‍♂️ 

3 Tage her
Golf Rules

An diesem besonderen Tag kommen wir zu einem "Klassiker". Alle vier Jahre am 29. Februar sei die Frage gestattet: "Darf man eine Schlägerlänge auch mit Schlägerhaube abmessen?" 😉

Lt. Definition ist festgelegt, dass eine Schlägerlänge eine Maßeinheit ist, die verwendet wird bei der Bestimmung des Abschlags des Spielers auf jedem Loch und bei der Bestimmung des Erleichterungsbereichs für den Spieler, wenn er nach einer Regel Erleichterung in Anspruch nimmt. Um diese Bereiche zu messen, wird die Länge des ganzen Schlägers, beginnend an der Spitze des Schlägers bis zum oberen Ende des Griffs, verwendet. Aber etwas am Griff-Ende Befestigtes ist nicht Teil der Schlägerlänge.

Und genauso verhält es sich, wenn etwas an der Schlagfläche angebracht ist bzw. diese umhüllt.

Es spricht aber nichts dagegen einen Schläger mit Schlägerhaube zu nutzen, um eine grobe Einschätzung des Erleichterungsbereiches zu bekommen. Wird der Ball deutlich innenhalb einer Schlägerlänge gedroppt und kommt dort zur Ruhe, dann ist das vorherige Ausmessen sogar überflüssig. Aber insbesondere dann, wenn der Spieler in dem "Grenzbereich" am Ende der Schlägerlänge droppen möchte, sollte man besser auf die Haube verzichten.

Und wer es ganz "richtig" machen möchte, der entfernt die Schlägerhaube, misst die Schlägerlänge(n) ab, markiert den Punkt mit einem Tee, entfernt den Schläger dann wieder und droppt abschließend den Ball in dem so markierten Erleichterungsbereich und kann so sicherstellen, dass dieser auch in diesem Bereich zur Ruhe gekommen ist. (tk)

#golfrules #golfregeln
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An diesem besonderen Tag kommen wir zu einem Klassiker. Alle vier Jahre am 29. Februar sei die Frage gestattet: Darf man eine Schlägerlänge auch mit Schlägerhaube abmessen? ;-)

Lt. Definition ist festgelegt, dass eine Schlägerlänge eine Maßeinheit ist, die verwendet wird bei der Bestimmung des Abschlags des Spielers auf jedem Loch und bei der Bestimmung des Erleichterungsbereichs für den Spieler, wenn er nach einer Regel Erleichterung in Anspruch nimmt. Um diese Bereiche zu messen, wird die Länge des ganzen Schlägers, beginnend an der Spitze des Schlägers bis zum oberen Ende des Griffs, verwendet. Aber etwas am Griff-Ende Befestigtes ist nicht Teil der Schlägerlänge.

Und genauso verhält es sich, wenn etwas an der Schlagfläche angebracht ist bzw. diese umhüllt. 

Es spricht aber nichts dagegen einen Schläger mit Schlägerhaube zu nutzen, um eine grobe Einschätzung des Erleichterungsbereiches zu bekommen. Wird der Ball deutlich innenhalb einer Schlägerlänge gedroppt und kommt dort zur Ruhe, dann ist das vorherige Ausmessen sogar überflüssig. Aber insbesondere dann, wenn der Spieler in dem Grenzbereich am Ende der Schlägerlänge droppen möchte, sollte man besser auf die Haube verzichten. 

Und wer es ganz richtig machen möchte, der entfernt die Schlägerhaube, misst die Schlägerlänge(n) ab, markiert den Punkt mit einem Tee, entfernt den Schläger dann wieder und droppt abschließend den Ball in dem so markierten Erleichterungsbereich und kann so sicherstellen, dass dieser auch in diesem Bereich zur Ruhe gekommen ist. (tk)

#golfrules #golfregeln

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Wenn das eine Option wäre hätte ich schon lange eine Schlägerhaube in Form einer Giraffe, mit extra viel Hals 😉

4 Tage her
Golf Rules

Mal was ganz anderes - wusstet Ihr eigentlich, dass wenn im Vierball-Lochspiel kein Spieler ein Loch beendet hat, diejenige Partei das Loch gewinnt, deren Spieler zuletzt den Ball aufnimmt oder vom Loch disqualifiziert wird?

Beispiel: In einem Vierball-Lochspiel spielen Partei A-B gegen Partei C-D. Auf einem bestimmten Loch spielt Spieler A versehentlich den Ball von Spieler C und dann spielt Spieler C den Ball von Spieler A und beide lochen mit diesem Ball ein. Spieler B und Spieler D spielen beide in Penalty Areas und heben ihre Bälle auf. Während des Spiels des nächsten Lochs stellen Spieler A und Spieler C fest, dass beide auf dem vorigen Loch einen falschen Ball gespielt haben.

Die Entscheidung lautet, dass Spieler A und Spieler C für das vorige Loch disqualifiziert werden. Wenn also Spieler B vor Spieler D aufhob, gewann die Partie C-D das Loch, und wenn Spieler D vor Spieler B aufhob, gewann A-B das Loch. Wenn nicht festgestellt werden kann, welcher Spieler zuerst aufgehoben hat, sollte die Spielleitung entscheiden, dass das Loch geteilt wurde.

Kann man mal beim nächsten Lochspiel drüber nachdenken, um ein Loch entsprechend der Regeln korrekt zu gewinnen 😉 (tk)

#golfrules #golfregeln
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Mal was ganz anderes - wusstet Ihr eigentlich, dass wenn im Vierball-Lochspiel kein Spieler ein Loch beendet hat, diejenige Partei das Loch gewinnt, deren Spieler zuletzt den Ball aufnimmt oder vom Loch disqualifiziert wird?

Beispiel: In einem Vierball-Lochspiel spielen Partei A-B gegen Partei C-D. Auf einem bestimmten Loch spielt Spieler A versehentlich den Ball von Spieler C und dann spielt Spieler C den Ball von Spieler A und beide lochen mit diesem Ball ein. Spieler B und Spieler D spielen beide in Penalty Areas und heben ihre Bälle auf. Während des Spiels des nächsten Lochs stellen Spieler A und Spieler C fest, dass beide auf dem vorigen Loch einen falschen Ball gespielt haben.

Die Entscheidung lautet, dass Spieler A und Spieler C für das vorige Loch disqualifiziert werden. Wenn also Spieler B vor Spieler D aufhob, gewann die Partie C-D das Loch, und wenn Spieler D vor Spieler B aufhob, gewann A-B das Loch. Wenn nicht festgestellt werden kann, welcher Spieler zuerst aufgehoben hat, sollte die Spielleitung entscheiden, dass das Loch geteilt wurde.

Kann man mal beim nächsten Lochspiel drüber nachdenken, um ein Loch entsprechend der Regeln korrekt zu gewinnen ;-) (tk)

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Gut zu wissen

Gilt aber nur auf der Nordhalbkugel bei Ostwind, wenn mindestens ein Spieler Linkshänder ist 🤪🤪🤪🫣

Ja .. ist ja auch logisch

Angenommen B und D hätten ihre Bälle aufgehoben bevor A und C falsche Bälle gespielt haben. Wäre dann der der Lochgewinner, der als zweites den falschen Ball gespielt hat?

5 Tage her
Golf Rules

Ergänzend zum gestrigen Beitrag ist in einer Klarstellung (10.3a/2 "Spieler darf Caddie für einen anderen Spieler sein, während er keine Runde spielt") der Sachverhalt auch noch einmal etwas weiterführender festgehalten. Denn ein Spieler in einem Turnier darf Caddie für einen anderen Spieler im gleichen Turnier sein, außer wenn der Spieler seine Runde spielt oder wenn eine Platzregel dies dem Spieler verbietet.

Beispiel:
- Spielen zwei Spieler am selben Tag, aber zu unterschiedlichen Zeiten im selben Turnier, dürfen sie gegenseitig für einander Caddie sein.
- Macht ein Spieler in einer Gruppe während einer Runde „No return“, darf er für einen anderen Spieler in der Gruppe Caddie sein. (tk)

#golfrules #golfregeln
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Ergänzend zum gestrigen Beitrag ist in einer Klarstellung (10.3a/2 Spieler darf Caddie für einen anderen Spieler sein, während er keine Runde spielt) der Sachverhalt auch noch einmal etwas weiterführender festgehalten. Denn ein Spieler in einem Turnier darf Caddie für einen anderen Spieler im gleichen Turnier sein, außer wenn der Spieler seine Runde spielt oder wenn eine Platzregel dies dem Spieler verbietet.

Beispiel:
- Spielen zwei Spieler am selben Tag, aber zu unterschiedlichen Zeiten im selben Turnier, dürfen sie gegenseitig für einander Caddie sein.
- Macht ein Spieler in einer Gruppe während einer Runde „No return“, darf er für einen anderen Spieler in der Gruppe Caddie sein. (tk)

#golfrules #golfregeln
6 Tage her
Golf Rules

Wir möchte heute eine Frage aufgreifen: "Darf ein/e Mannschaftskapitän/in während der eigenen Spielrunde auch als caddy für seine Mitspieler fungieren darf oder auch für ihn gilt, dass er dies erst nach seiner abgeschlossenen eigenen Runde dürfte? Finden gerade nichts richtiges dazu. Gibt es in den Statuten eine entsprechende Festlegung?"

Die Rolle / Aufgaben eines Kapitäns bzw. die der Caddies ist in den Turnierbedingungen des jeweiligen Wettspiels festgelegt. Alle Landesliga- und Bundesliga-DGL-Spieltage unterliegen somit den Bestimmungen des DGV, die DGL-Gruppenliga den Bestimmungen des jeweiligen Landesverbandes (und können somit ggf. abweichen).

Hier heißt es unter "Mannschaft": "Der Mannschaftskapitän darf, unabhängig ob er Amateur oder Professional ist, als Caddie eingesetzt werden."

Spannender ist die Ausweitung der Frage in Bezug auf die Beratung des Spielers durch den Mannschaftskapitän. Denn während einer Runde darf ein Spieler nicht jemanden im Turnier, der auf dem Platz spielt, beraten (s. R10.2a). In diesem Fall würde der Spieler sich die Grundstrafe für das Loch zuziehen, das gerade gespielt wird oder eben beendet wurde.

Insofern sollte der Gedanke besser schnell verworfen werden. (tk)

#golfrules #golfregeln
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Wir möchte heute eine Frage aufgreifen: Darf ein/e Mannschaftskapitän/in während der eigenen Spielrunde auch als caddy für seine Mitspieler fungieren darf oder auch für ihn gilt, dass er dies erst nach seiner abgeschlossenen eigenen Runde dürfte? Finden gerade nichts richtiges dazu. Gibt es in den Statuten eine entsprechende Festlegung?

Die Rolle / Aufgaben eines Kapitäns bzw. die der Caddies ist in den Turnierbedingungen des jeweiligen Wettspiels festgelegt. Alle Landesliga- und Bundesliga-DGL-Spieltage unterliegen somit den Bestimmungen des DGV, die DGL-Gruppenliga den Bestimmungen des jeweiligen Landesverbandes (und können somit ggf. abweichen). 

Hier heißt es unter Mannschaft: Der Mannschaftskapitän darf, unabhängig ob er Amateur oder Professional ist, als Caddie eingesetzt werden.

Spannender ist die Ausweitung der Frage in Bezug auf die Beratung des Spielers durch den Mannschaftskapitän. Denn während einer Runde darf ein Spieler nicht jemanden im Turnier, der auf dem Platz spielt, beraten (s. R10.2a). In diesem Fall würde der Spieler sich die Grundstrafe für das Loch zuziehen, das gerade gespielt wird oder eben beendet wurde.

Insofern sollte der Gedanke besser schnell verworfen werden. (tk)

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Bei uns in Österreich

Im Liga-Turnier habe ich dies des öfteren beobachtet, dass Mannschaftskolleginnen, die bereits zuende gespielt hatten, noch einige Löcher als Caddie für andere Mannschaftskollegin nen mit gegangen sind. War das denn dann erlaubt? Unabhängig ob Captain oder nicht.

Danke nochmal fürs aufnehmen der Frage. Bei uns ergab sich die Frage aus unserem wöchentlichen Regelquiz welches wir mannschaftsintern machen um uns regeltechnisch dort zu halten.

Wenn ich es richtig verstehe, ist der Kapitän in der gestellten Frage zu dem Zeitpunkt noch Spieler und darf nicht beraten. Er kann erst als Caddie eingesetzt werden, wenn er seine eigene Runde beendet hat und ab da als Caddie den Spieler beraten

Also beraten darf der Caddie den Spieler nicht ?

Die Frage bezieht sich doch auf einen Playing-Captain oder? Also ob dieser auch vor Beendigung seiner eigenen Runde als Caddie agieren darf. Beispiel: Der Kapitän hat seine Startzeit als letzter um 11:00. Darf er beim ersten Spieler (z.B. Startzeit um 9:00) die ersten 9 Löcher als Caddie agieren? Ein anderer Spieler dürfte dies ja - so meine Meinung - nicht.

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7 Tage her
Golf Rules

Eine Spielverbotszone ist ein Teil des Platzes, auf dem die Spielleitung das Spiel verboten hat. Eine Spielverbotszone muss entweder als Teil ungewöhnlicher Platzverhältnisse oder als Teil einer Penalty Area definiert sein.

Die Spielleitung darf Spielverbotszonen aus beliebigem Grund einrichten, zum Beispiel:
- zum Schutz der Tierwelt, von Tierbehausungen und Biotopen,
- zur Vermeidung von Schäden an jungen Bäumen, Blumenbeeten, Sodengärten, frisch verlegten Soden oder anderen Anpflanzungen,
- zum Schutz der Spieler vor Gefahren und
- zur Erhaltung von Orten mit historischer oder kultureller Bedeutung.

Die Spielleitung sollte die Grenze einer Spielverbotszone mit einer Linie oder Pfählen kennzeichnen und die Linie oder die Pfähle (oder die Köpfe dieser Pfähle) sollten die Spielverbotszone verdeutlichen als verschieden von den üblichen ungewöhnlichen Platzverhältnissen oder Penalty Areas ohne Spielverbotszone.

In diesem Beispiel könnte aber auch die physische Grenze des Boden in Ausbesserung, also die der Blumenbeete, genutzt werden. Die Spielleitung sollte dann in einer Platzregel die Grenze definieren / bekannt geben. Gerade in diesem Bild und dem Zusammenspiel von Spielverbotszone und querendem Weg ist das sehr wahrscheinlich eine unausweichliche Notwendigkeit... (tk)

#golfrules #golfregeln
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Eine Spielverbotszone ist ein Teil des Platzes, auf dem die Spielleitung das Spiel verboten hat. Eine Spielverbotszone muss entweder als Teil ungewöhnlicher Platzverhältnisse oder als Teil einer Penalty Area definiert sein.

Die Spielleitung darf Spielverbotszonen aus beliebigem Grund einrichten, zum Beispiel:
- zum Schutz der Tierwelt, von Tierbehausungen und Biotopen,
- zur Vermeidung von Schäden an jungen Bäumen, Blumenbeeten, Sodengärten, frisch verlegten Soden oder anderen Anpflanzungen,
- zum Schutz der Spieler vor Gefahren und
- zur Erhaltung von Orten mit historischer oder kultureller Bedeutung.

Die Spielleitung sollte die Grenze einer Spielverbotszone mit einer Linie oder Pfählen kennzeichnen und die Linie oder die Pfähle (oder die Köpfe dieser Pfähle) sollten die Spielverbotszone verdeutlichen als verschieden von den üblichen ungewöhnlichen Platzverhältnissen oder Penalty Areas ohne Spielverbotszone. 

In diesem Beispiel könnte aber auch die physische Grenze des Boden in Ausbesserung, also die der Blumenbeete, genutzt werden. Die Spielleitung sollte dann in einer Platzregel die Grenze definieren / bekannt geben. Gerade in diesem Bild und dem Zusammenspiel von Spielverbotszone und querendem Weg ist das sehr wahrscheinlich eine unausweichliche Notwendigkeit... (tk)

#golfrules #golfregeln

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Geiles Grün!!

👍

1 Woche her
Golf Rules

Wir haben die Möglichkeit, ab und zu mal auch mal hinter die Kulissen der professionellen Touren zu schauen und möchte Euch auch gerne mit Anekdoten versorgen. Wusstet Ihr zum Beispiel, dass die - in diesem Fall - Challenge Tour auch GRÜNE Farbe nutzt?

Werden Pfähle und Linien genutzt, dann ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.

Blöd nur, wenn man auf einen Platz kommt, wo eine Linie durch eine Spielleitung für ein vorheriges Wettspiel gezogen wurde. Aber kein Problem - hier kommt die grüne Farbe dann sozusagen als "Radiergummi" zum Einsatz 😉 (tk)

#golfrules #golfregeln
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Wir haben die Möglichkeit, ab und zu mal auch mal hinter die Kulissen der professionellen Touren zu schauen und möchte Euch auch gerne mit Anekdoten versorgen. Wusstet Ihr zum Beispiel, dass die - in diesem Fall - Challenge Tour auch GRÜNE Farbe nutzt?

Werden Pfähle und Linien genutzt, dann ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area. 

Blöd nur, wenn man auf einen Platz kommt, wo eine Linie durch eine Spielleitung für ein vorheriges Wettspiel gezogen wurde. Aber kein Problem - hier kommt die grüne Farbe dann sozusagen als Radiergummi zum Einsatz ;-) (tk)

#golfrules #golfregeln

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Interessant, und - nein - ich wusste es nicht. Ist „Radiergummi“ wörtlich zu verstehen? Sprich, wird durch das Übersprühen der roten Farbe diese einfach nur unkenntlich gemacht? Oder soll hier zugleich auch ein anderer Verlauf der PA markiert werden? In letzterem Fall würde ich eine andere Farbe wählen, da das Grün nur schwer erkennbar scheint.

teilweise wird die alte oder eventuell falsche rote Linie mit kurzen Querstrichen markiert

1 Woche her
Golf Rules

Stephan fragte: "Ich hätte da eine Frage: gestern hatten wir auf einem etwas feuchteren Boden eine schöne Runde Golf. Eine bei uns geltende Platzregel besagt, das eingegrabene Bälle auf dem gesamten Platz gereinigt und besser gelegt werden dürfen. Jetzt hatten wir einen Spezialisten dabei, der den Ball auf dem Fairway liegend in den Boden " getoppt " hat, d.h. er lag am gleichen Fleck, nur 5 cm tiefer... 🫣 Gilt dieser Ball als eingedrungener Ball der straffrei " ausgebuddelt " werden, gereinigt und gelegt werden darf, oder gilt dieser als unspielbarer Ball, dem ein Strafschlag hinzugefügt werden muß?"

Generell gilt, dass ein eingebetteter Ball nach Regel 16.3 straflos innerhalb des Geländes im Erleichterungsbereich im Gelände (nicht näher zum Loch) gedroppt werden darf. Dabei darf der Ball gereinigt werden bzw. es darf auch alternativ ein neuer Ball ins Spiel gebracht werden.

Allerdings ist nach der Schilderung der Ball nicht "eingebettet", da dieses voraussetzt, dass der Ball zuvor in der Luft gewesen sein muss. Ein direkt in den Boden geschlagener Ball gilt nach R16.3a(2) nicht als eingebettet.

Punkt 2 - das Thema "Platzregel": die Musterplatzregeln E-2 "Ball reinigen" oder E-3 "Besserlegen" kann eine Spielleitung bei schlechten Platzbedingungen temporär in Kraft setzen. MPR E-3 allerdings nicht im gesamten Gelände - diese Regel bezieht sich auf Bälle, die auf Fairwäyhöhe oder kürzer gemähte Flächen zur Ruhe gekommen sind. Da es sich in dem geschilderten Fall aber um eine Fairwaylage handelte, könnte - obwohl es sich nicht um einen eingebetteten Ball handelte, der Ball aufgenommen, gereinigt und zurückgelegt werden. In diesem Beispiel lag der Ball allerdings auf dem Fairway, so dass die Anwendung beider Musterplatzregeln (vorausgesetzt die Vermutung stimmt) zulässig war.

Und den Ball für "unspielbar" zu halten, um dann eine der Erleichterungsmöglichkeiten nach Regel 19.2 zu nutzen, geht selbstverständlich auch - und das völlig unabhängig, ob dieser eingebettet war oder sich irgendwo im Gelände befunden hat. Dann hätte der Ball auf jeden Fall gereinigt werden dürfen.

Insofern eigentlich eine einfache Frage, allerdings ohne eine klare Antwort, da die Grundlage für eine eindeutige Beantwortung bzgl. einer handicap-relevanten oder Turnierrunde in diesem Fall nicht ausreichend ist... (tk)

#golfrules #golfregeln
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Stephan fragte: Ich hätte da eine Frage: gestern hatten wir auf einem etwas feuchteren Boden eine schöne Runde Golf. Eine bei uns geltende Platzregel besagt, das eingegrabene Bälle auf dem gesamten Platz gereinigt und besser gelegt werden dürfen. Jetzt hatten wir einen Spezialisten dabei, der den Ball auf dem Fairway liegend in den Boden  getoppt  hat, d.h. er lag am gleichen Fleck, nur 5 cm tiefer... 🫣 Gilt dieser Ball als eingedrungener Ball der straffrei  ausgebuddelt  werden, gereinigt und gelegt werden darf, oder gilt dieser als unspielbarer Ball, dem ein Strafschlag hinzugefügt werden muß?

Generell gilt, dass ein eingebetteter Ball nach Regel 16.3 straflos innerhalb des Geländes im Erleichterungsbereich im Gelände (nicht näher zum Loch) gedroppt werden darf. Dabei darf der Ball gereinigt werden bzw. es darf auch alternativ ein neuer Ball ins Spiel gebracht werden. 

Allerdings ist nach der Schilderung der Ball nicht eingebettet, da dieses voraussetzt, dass der Ball zuvor in der Luft gewesen sein muss. Ein direkt in den Boden geschlagener Ball gilt nach R16.3a(2) nicht als eingebettet.

Punkt 2 - das Thema Platzregel: die Musterplatzregeln E-2 Ball reinigen oder E-3 Besserlegen kann eine Spielleitung bei schlechten Platzbedingungen temporär in Kraft setzen. MPR E-3 allerdings nicht im gesamten Gelände - diese Regel bezieht sich auf Bälle, die auf Fairwäyhöhe oder kürzer gemähte Flächen zur Ruhe gekommen sind. Da es sich in dem geschilderten Fall aber um eine Fairwaylage handelte, könnte - obwohl es sich nicht um einen eingebetteten Ball handelte, der Ball aufgenommen, gereinigt und zurückgelegt werden. In diesem Beispiel lag der Ball allerdings auf dem Fairway, so dass die Anwendung beider Musterplatzregeln (vorausgesetzt die Vermutung stimmt) zulässig war.

Und den Ball für unspielbar zu halten, um dann eine der Erleichterungsmöglichkeiten nach Regel 19.2 zu nutzen, geht selbstverständlich auch - und das völlig unabhängig, ob dieser eingebettet war oder sich irgendwo im Gelände befunden hat. Dann hätte der Ball auf jeden Fall gereinigt werden dürfen.

Insofern eigentlich eine einfache Frage, allerdings ohne eine klare Antwort, da die Grundlage für eine eindeutige Beantwortung bzgl. einer handicap-relevanten oder Turnierrunde in diesem Fall nicht ausreichend ist... (tk)

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Golf Rules, E2 gilt in Prinzip für den ganzen General Area. Nur E3 ist auf kurzgemähte Flächen beschränkt. Siehe screenshot, 2. Abschnitt.

Ich hoffe doch mal, dass die Platzregel nicht etwa eingebettete Bälle „besserlegen“ lässt. Zum einen benötigt man für eingebettete Bälle keine Platzregel und außerdem wird dabei dann gedroppt und nicht bessergelegt.

1 Woche her
Golf Rules

Zum gestrigen Beitrag kam die Nachfrage, wie denn mit Gänsekot umzugehen sei.

Erst einmal ist Gänsekot loser hinderlicher Naturstoff, der überall auf dem Platz straflos entfernt werden darf, haftet er aber am Ball an, nur unter den Voraussetzungen der R 14.1.c, sehe gestriger Beitrag. Aber, hierzu gibt es die Möglichkeit eine Platzregel zu erlassen, Musterplatzregel F-12, die wie folgt formuliert werden sollte:

"„Nach Wahl des Spielers darf Kot von [Kot beschreiben, von dem Erleichterung zulässig ist, zum Beispiel Gänsekot, Hundekot] behandelt werden als
• ein loser hinderlicher Naturstoff, der nach Regel 15.1 entfernt werden darf, oder
• Boden in Ausbesserung, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.

[Kommt der Kot auf dem Grün vor, darf der Spieler auch eine neben dem Grün liegende Grünrute oder Peitsche verwenden, um den Kot von der Spiellinie zu entfernen. Verbessern sich dadurch die Spiellinie oder andere Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, fällt keine Strafe nach Regel 8.1a an.]"

Habt ihr also regelmäßig Gänse oder so auf dem Platz, die ihre Hinterlassenschaften nicht selbst aufräumen, bietet sich an, die Platzregel zu erlassen.

#golfregeln #golfrules
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Zum gestrigen Beitrag kam die Nachfrage, wie denn mit Gänsekot umzugehen sei. 

Erst einmal ist Gänsekot loser hinderlicher Naturstoff, der überall auf dem Platz straflos entfernt werden darf, haftet er aber am Ball an, nur unter den Voraussetzungen der R 14.1.c, sehe gestriger Beitrag. Aber, hierzu gibt es die Möglichkeit eine Platzregel zu erlassen, Musterplatzregel F-12, die wie folgt formuliert werden sollte:

„Nach Wahl des Spielers darf Kot von [Kot beschreiben, von dem Erleichterung zulässig ist, zum Beispiel Gänsekot, Hundekot] behandelt werden als
• ein loser hinderlicher Naturstoff, der nach Regel 15.1 entfernt werden darf, oder
• Boden in Ausbesserung, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.

[Kommt der Kot auf dem Grün vor, darf der Spieler auch eine neben dem Grün liegende Grünrute oder Peitsche verwenden, um den Kot von der Spiellinie zu entfernen. Verbessern sich dadurch die Spiellinie oder andere Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, fällt keine Strafe nach Regel 8.1a an.]

Habt ihr also regelmäßig Gänse oder so auf dem Platz, die ihre Hinterlassenschaften nicht selbst aufräumen, bietet sich an, die Platzregel zu erlassen.

#golfregeln #golfrules

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Wobei mir die Musterplatzregel F-12 vermutlich nicht hilft, wenn Kot am Ball haftet. Oder habe ich da was übersehen?

Wohl dem Club, der eine Spielleitung hat, die mitdenkt und bei Bedarf eine zutreffende Musterplatzregel in Kraft setzt. Ich erinnere nur zu gut noch die 10 im (heute nicht mehr existierenden) Golfclub Arenshorst, wo insbesondere dieses Par 3 von den Hinterlassenschaften gleich mehrerer Gänse-Familien und anderer Tiere zeitweilig fast unspielbar wurde…

Das Thema ist doch Scheiße 🤪

2 Wochen her
Golf Rules

Mit dem derzeit vorherrschenden nassen Geläuf ist es eines der Themen gerade: Ball reinigen. Wann darf ich das?

Hier hilft uns ein Blick in R14.1c:

"14.1c
Ball reinigen

Ein vom Grün aufgenommener Ball darf immer gereinigt werden (siehe
Regel 13.1b).

Ein an anderer Stelle aufgenommener Ball darf immer gereinigt werden, außer er wurde aufgenommen
- Um zu prüfen, ob er eine Kerbe oder einen Sprung hat. Reinigen ist nicht gestattet (siehe Regel 4.2c(1)),
- Um ihn zu identifizieren. Reinigen ist gestattet, aber nur soweit wie zur Identifizierung erforderlich (siehe Regel 7.3),
- Weil er das Spiel beeinträchtigt. Reinigen ist nicht gestattet (siehe Regel 15.3b(2)),
- Um zu prüfen, ob er an einer Stelle liegt, von der Erleichterung gestattet ist. Reinigen ist nicht gestattet, es sei denn, der Spieler nimmt dann nach einer Regel Erleichterung in Anspruch (siehe Regel 16.4).

Reinigt der Spieler seinen Ball, wenn dies nach dieser Regel nicht erlaubt ist, zieht sich der Spieler einen Strafschlag zu und muss den Ball an die Stelle zurücklegen, von der er aufgenommen wurde.

Daneben gibt es dann noch die Platzregeln E-2 (Ball reinigen / Lift, Clean, Replace) und E-3 (Besserlegen / Lift, Clean, Place), die ebenfalls das Reinigen erlauben, wobei sie ja schon unter Erleichterungsverfahren fallen...

#golfrules #golfregeln
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Mit dem derzeit vorherrschenden nassen Geläuf ist es eines der Themen gerade: Ball reinigen. Wann darf ich das?

Hier hilft uns ein Blick in R14.1c:

14.1c
Ball reinigen

Ein vom Grün aufgenommener Ball darf immer gereinigt werden (siehe 
Regel 13.1b).

Ein an anderer Stelle aufgenommener Ball darf immer gereinigt werden, außer er wurde aufgenommen
- Um zu prüfen, ob er eine Kerbe oder einen Sprung hat. Reinigen ist nicht gestattet (siehe Regel 4.2c(1)),
- Um ihn zu identifizieren. Reinigen ist gestattet, aber nur soweit wie zur Identifizierung erforderlich (siehe Regel 7.3),
- Weil er das Spiel beeinträchtigt. Reinigen ist nicht gestattet (siehe Regel 15.3b(2)),
- Um zu prüfen, ob er an einer Stelle liegt, von der Erleichterung gestattet ist. Reinigen ist nicht gestattet, es sei denn, der Spieler nimmt dann nach einer Regel Erleichterung in Anspruch (siehe Regel 16.4).

Reinigt der Spieler seinen Ball, wenn dies nach dieser Regel nicht erlaubt ist, zieht sich der Spieler einen Strafschlag zu und muss den Ball an die Stelle zurücklegen, von der er aufgenommen wurde.

Daneben gibt es dann noch die Platzregeln E-2 (Ball reinigen / Lift, Clean, Replace) und E-3 (Besserlegen / Lift, Clean, Place), die ebenfalls das Reinigen erlauben, wobei sie ja schon unter Erleichterungsverfahren fallen...

#golfrules #golfregeln

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Ich habe leider keine Zeit so ein dumme frage zu beantworten

2 Wochen her
Golf Rules

Heute einmal alles rund um die Erleichterung von unbeweglichen Hemmnissen von unseren Freunden von 2golf.

#golfrules #golfregeln
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Darf der Ball in Verbindung mit dem Erleichterungsverfahren immer gereinigt werden?

2 Wochen her
Golf Rules

Im Sinne der Golfregeln gehört zu einem "Tierloch" auch das von dem Tier (außer Würmer oder Insekten) aus dem Loch gegrabene lose Material, jegliche niedergetretene Spur oder Laufwege, die in das Loch führen und jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde.

Der "klassische" Maulwurfshaufen ist hier bestimmt die am häufigsten vorkommende Beeinträchtigung, wenn ein Spieler in Bezug der Balllage oder dem Schwungs behindert wird. Straflose Erleichterung nach R16.1 ist dann zulässig.

Eine Besonderheit gibt es in diesem Umfeld bzgl. des Standes zu beachten: normalerweise wäre eine Behinderung durch das "Tierloch" auch hier nach R16.1a(1) zulässig. In den Platzregeln der LGV bzw. dem DGV wird die Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen allerdings untersagt, wenn ausschließlich der Raum des beabsichtigten Stands beeinträchtigt ist. Ein entsprechender Blick in die Platzregeln, am Besten vor der Entscheidung straflose Erleichterung zu nehmen, wäre insofern angebracht... (tk)

#golfrules #golfregeln
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Im Sinne der Golfregeln gehört zu einem Tierloch auch das von dem Tier (außer Würmer oder Insekten) aus dem Loch gegrabene lose Material, jegliche niedergetretene Spur oder Laufwege, die in das Loch führen und jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde.

Der klassische Maulwurfshaufen ist hier bestimmt die am häufigsten vorkommende Beeinträchtigung, wenn ein Spieler in Bezug der Balllage oder dem Schwungs behindert wird. Straflose Erleichterung nach R16.1 ist dann zulässig.

Eine Besonderheit gibt es in diesem Umfeld bzgl. des Standes zu beachten: normalerweise wäre eine Behinderung durch das Tierloch auch hier nach R16.1a(1) zulässig. In den Platzregeln der LGV bzw. dem DGV wird die Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen allerdings untersagt, wenn ausschließlich der Raum des beabsichtigten Stands beeinträchtigt ist. Ein entsprechender Blick in die Platzregeln, am Besten vor der Entscheidung straflose Erleichterung zu nehmen, wäre insofern angebracht... (tk)

#golfrules #golfregeln
2 Wochen her
Golf Rules

Um auch noch einmal eine Frage aus der Runde aufzugreifen - die Frage bzw. Antwort auf eine Entfernungsangabe ist keine Beratung im Sinne der Golfregeln. Öffentlich zugängliche Informationen dürfen straflos gemacht werden.

Es ist aber Beratung, wenn die Aussage auch Informationen enthält, die den Spieler in der Schlägerwahl, beim Ausführen eines Schlages oder in der gewählten Spielweise für ein Loch oder während einer Runde beeinflussen sollen.

Beispiele von Aussagen, die keine Beratung sind, umfassen:
- „Die Penalty Area liegt 3 m vor der Vorderkante des Grüns.“
- “ Der Wind kommt von Westen, das bedeutet, dass auf diesem Loch der Wind von rechts kommt.“

Beispiel von Aussagen, die Beratung sind, umfassen:
- „Die Penalty Area liegt 3 m vor der Vorderkante des Grüns, daher solltest du genügend Schläger nehmen, um sicher zu gehen, dass du den Ball carry in die Mitte des Grüns schlägst.“
- „Auf diesem Loch haben wir Rückenwind, du solltest am besten den Ball vor dem Grün landen lassen.“ (tk)

#golrules #golfregeln
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Um auch noch einmal eine Frage aus der Runde aufzugreifen - die Frage bzw. Antwort auf eine Entfernungsangabe ist keine Beratung im Sinne der Golfregeln. Öffentlich zugängliche Informationen dürfen straflos gemacht werden.

Es ist aber Beratung, wenn die Aussage auch Informationen enthält, die den Spieler in der Schlägerwahl, beim Ausführen eines Schlages oder in der gewählten Spielweise für ein Loch oder während einer Runde beeinflussen sollen.

Beispiele von Aussagen, die keine Beratung sind, umfassen:
- „Die Penalty Area liegt 3 m vor der Vorderkante des Grüns.“
- “ Der Wind kommt von Westen, das bedeutet, dass auf diesem Loch der Wind von rechts kommt.“

Beispiel von Aussagen, die Beratung sind, umfassen:
- „Die Penalty Area liegt 3 m vor der Vorderkante des Grüns, daher solltest du genügend Schläger nehmen, um sicher zu gehen, dass du den Ball carry in die Mitte des Grüns schlägst.“
- „Auf diesem Loch haben wir Rückenwind, du solltest am besten den Ball vor dem Grün landen lassen.“ (tk)

#golrules #golfregeln

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wie steht es mit "es geht bergauf" ?

Also kurz was ich verstanden habe: wenn man am Abschlag bei einem Mannschaftsspiel die Meteranzahl vom gemessenen Lasergerät eines Gegners bekommt, ist dies keine Beratung?

2 Wochen her
Golf Rules

In der golfstun.de wurden wir gefragt:

"Liebe Experten,

hier mal wieder eine Frage zum Thema Erleichterung von unbeweglichen Hemmnissen, in diesem Falle geht es um einen Ball auf einem befestigten Weg am Waldrand. Der nächste Punkt der Erleichterung befindet sich "in einem Baumstamm", sprich ein Baum mit einem Durchmesser von ca. 1m steht genau an der Stelle, wo der Erleichterungspunkt bezogen auf den Weg wäre, dort zu droppen ist also schlicht unmöglich. Pech gehabt oder darf ich neben dem Baum droppen, wenn der Ball danach innerhalb einer Schlägerlänge liegenbleibt?

Danke!"

Der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung ist der Referenzpunkt für den Erleichterungsbereich, der in diesem Fall eine Schlägerlänge groß (nicht näher zum Loch) ist. Sprich, Man darf auch neben dem Baum droppen, solange der Ball im Erleichterungsbereich auf- und zur Ruhe kommt. Dabei ist wichtig zu wissen, dass "nearest not nicest" für den nPdvE gilt, sprich, der Spieler hat keinen Anspruch darauf, dass die Situation nach dem Drop besser als zuvor ist, nur darauf, dass er von dem Umstand (Weg) nicht mehr betroffen ist. Es kann dann aber ganz andere Umstände (Baum) geben, die dem Spieler eventuell den Tag verderben. Daher: Prüft vor dem Drop, wo ihr möglicherweise landet und hebt erst dann den Ball auf, wenn ihr sicher seid, dass Euch das auch gefällt...

#golfrules #golfregeln
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In der golfstun.de wurden wir gefragt:

Liebe Experten,

hier mal wieder eine Frage zum Thema Erleichterung von unbeweglichen Hemmnissen, in diesem Falle geht es um einen Ball auf einem befestigten Weg am Waldrand. Der nächste Punkt der Erleichterung befindet sich in einem Baumstamm, sprich ein Baum mit einem Durchmesser von ca. 1m steht genau an der Stelle, wo der Erleichterungspunkt bezogen auf den Weg wäre, dort zu droppen ist also schlicht unmöglich. Pech gehabt oder darf ich neben dem Baum droppen, wenn der Ball danach innerhalb einer Schlägerlänge liegenbleibt?

Danke!

Der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung ist der Referenzpunkt für den Erleichterungsbereich, der in diesem Fall eine Schlägerlänge groß (nicht näher zum Loch) ist. Sprich, Man darf auch neben dem Baum droppen, solange der Ball im Erleichterungsbereich auf- und zur Ruhe kommt. Dabei ist wichtig zu wissen, dass nearest not nicest für den nPdvE gilt, sprich, der Spieler hat keinen Anspruch darauf, dass die Situation nach dem Drop besser als zuvor ist, nur darauf, dass er von dem Umstand (Weg) nicht mehr betroffen ist. Es kann dann aber ganz andere Umstände (Baum) geben, die dem Spieler eventuell den Tag verderben. Daher: Prüft vor dem Drop, wo ihr möglicherweise landet und hebt erst dann den Ball auf, wenn ihr sicher seid, dass Euch das auch gefällt...

#golfrules #golfregeln

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Es ist manchmal lustig, in welche fürchterlichen Lagen Spieler droppen, nur weil sie nicht auf ihr Recht verzichten wollen. Ich habe so viele gut spielbare Bälle auf Wegen gesehen, die nach dem Droppen schlechter lagen als vorher… 🙈

"Nearest not nicest" kann man sich deutsch auch mit "Nächstgelegener Punkt..., nicht Bestgelegener Punkt..." merken. Und ja, oft spielt es sich vom Weg (wo man ggf. ja noch lose Steinchen entfernen darf) besser als vom daneben befindlichen tieferen Gras...

Gut zu wissen: Wer zu Beginn gleich den Ball vom Weg aufnimmt, da er ja eh droppen will, und dann merkt, dass es doch vom Weg weitergehen soll („Ich lege den jetzt zurück“), hat 1 Strafschlag nach 9.4b schon sicher. Dann kann man gleich auf „unspielbar“ aus der fiktiven Baumlage gehen und nach 19.2 (nicht 18.1) weitermachen.

Vom Weg zu spielen kann Schäden an den Schlägern zur Folge haben...

2 Wochen her
Golf Rules

In der golfstun.de wurden wir gefragt:

"Auf dem Grün bleibt der Ball genau auf der Schattenlinie der Fahne liegen. Muss ich die Fahne herausnehmen, damit diese Linie, die ja die kürzeste Entfernung zum Loch abbildet, nicht zum verbotenen Hilfsmittel wird?"

Über die (vermeintliche) Hilfe darf man sich freuen und sie in Anspruch nehmen, das ist Spielzufall. Die Fahne darf nur nicht so gebogen und gehalten werden, dass die Linie einen anderen als den natürlichen Verlauf ein nimmt, das wäre ein Verstoß gegen R10.2b (3) "Handlung mit ähnlichem Zweck".

#golfrules #golfregeln
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In der golfstun.de wurden wir gefragt:

Auf dem Grün bleibt der Ball genau auf der Schattenlinie der Fahne liegen. Muss ich die Fahne herausnehmen, damit diese Linie, die ja die kürzeste Entfernung zum Loch abbildet, nicht zum verbotenen Hilfsmittel wird?

Über die (vermeintliche) Hilfe darf man sich freuen und sie in Anspruch nehmen, das ist Spielzufall. Die Fahne darf nur nicht so gebogen und gehalten werden, dass die Linie einen anderen als den natürlichen Verlauf ein nimmt, das wäre ein Verstoß gegen R10.2b (3) Handlung mit ähnlichem Zweck.

#golfrules #golfregeln

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Ist außerdem keineswegs sicher, dass der Ball genau auf der schattigen Linie rollen wird, je nach break & Geschwindigkeit eben.

Das wurde aber nur für ein paar Sekunden Aktuell sein. Bald wird der Schatten von diesen Punkt sich bewegt haben. Erd Rotation.

Ist aber ein großes Wintergrün auf dem Bild,unsere sind kleiner.⛳️

2 Wochen her
Golf Rules

Häufig stellt sich die Frage oder wir werden bei der Platzvorbereitung gefragt, wann bzw. ob eine Penalty Area rot oder gelb zu kennzeichnen ist.

Generell - und da spricht meistens nichts dagegen - sollten die meisten Penalty Areas rot gekennzeichnet werden, um den Spielern die zusätzliche Möglichkeit der seitlichen Erleichterung (siehe Regel 17.1d(3)) zu gewähren.

Wenn es jedoch Teil der Herausforderung beim Spielen eines Lochs sein soll, dass der Schlag über eine Penalty Area gespielt werden soll, die sich wie in diesem Beispiel vor dem Grün befindet, so darf die Spielleitung die Penalty Area gelb kennzeichnen. Bei einer gelben Penalty Area sollte die Spielleitung dann sicherstellen, dass ein Spieler immer nach Regel 17.1d(2) auf der Linie zurück droppen kann. Alternativ kann auch die Einrichtung einer Dropzone für diese Penalty Area in Betracht gezogen werden, so dass ein Spieler eine andere Möglichkeit als nur den Schlag und Distanzverlust hat (siehe Musterplatzregel E-1). (tk)

#golfrules #golfregeln
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Häufig stellt sich die Frage oder wir werden bei der Platzvorbereitung gefragt, wann bzw. ob eine Penalty Area rot oder gelb zu kennzeichnen ist.

Generell - und da spricht meistens nichts dagegen - sollten die meisten Penalty Areas rot gekennzeichnet werden, um den Spielern die zusätzliche Möglichkeit der seitlichen Erleichterung (siehe Regel 17.1d(3)) zu gewähren. 

Wenn es jedoch Teil der Herausforderung beim Spielen eines Lochs sein soll, dass der Schlag über eine Penalty Area gespielt werden soll, die sich wie in diesem Beispiel vor dem Grün befindet, so darf die Spielleitung die Penalty Area gelb kennzeichnen. Bei einer gelben Penalty Area sollte die Spielleitung dann sicherstellen, dass ein Spieler immer nach Regel 17.1d(2) auf der Linie zurück droppen kann. Alternativ kann auch die Einrichtung einer Dropzone für diese Penalty Area in Betracht gezogen werden, so dass ein Spieler eine andere Möglichkeit als nur den Schlag und Distanzverlust hat (siehe Musterplatzregel E-1). (tk)

#golfrules #golfregeln

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Dumme Frage - von früher kannte ich die Unterscheidung gelb und rot ( frontsl/ seitlich ). Ist das heute noch nötig ? P.S. Ihr seid super.

3 Wochen her
Golf Rules

"Von außerhalb des Abschlags spielen kostet ja zwei Strafschläge. Warum also nicht direkt den Ball vors Loch legen und einputten? Wäre dann ja eine 54er Runde.", wollte Claas wissen.

Nun ja. Ein wenig Wahrheit steckt ja immer im Mythos und so ist es auch hier. Den Ball von außerhalb des Abschlags zu spielen ist erst einmal ein Verstoß gegen R6.1b (2), der die Grundstrafe nach sich zieht. Und dann kommt das Dicke Ende, denn, damit ist es ja nicht getan, R6.1b geht ja noch weiter:

Berichtigt der Spieler seinen Fehler nicht, bevor er einen Schlag ausführt, um ein anderes Loch zu beginnen oder am letzten Loch der Runde, bevor er seine Scorekarte einreicht, ist der Spieler disqualifiziert."

Dass heißt, Grundstrafe und zurück zum Abschlag und so wird die Runde dann eben keine 54er.

Aber was noch viel wichtiger ist: Wer will so Golf spielen? Da ist ja alles an Herausforderung und Spaß raus...

#golfregeln #golfrules
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Von außerhalb des Abschlags spielen kostet ja zwei Strafschläge. Warum also nicht direkt den Ball vors Loch legen und einputten? Wäre dann ja eine 54er Runde., wollte Claas wissen.

Nun ja. Ein wenig Wahrheit steckt ja immer im Mythos und so ist es auch hier. Den Ball von außerhalb des Abschlags zu spielen ist erst einmal ein Verstoß gegen R6.1b (2), der die Grundstrafe nach sich zieht. Und dann kommt das Dicke Ende, denn, damit ist es ja nicht getan, R6.1b geht ja noch weiter:

Berichtigt der Spieler seinen Fehler nicht, bevor er einen Schlag ausführt, um ein anderes Loch zu beginnen oder am letzten Loch der Runde, bevor er seine Scorekarte einreicht, ist der Spieler disqualifiziert.

Dass heißt, Grundstrafe und zurück zum Abschlag und so wird die Runde dann eben keine 54er.

Aber was noch viel wichtiger ist: Wer will so Golf spielen? Da ist ja alles an Herausforderung und Spaß raus...

#golfregeln #golfrules

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Vermutlich geht es um Zählspiel. Ich hätte hier ausschließlich Regel 6.1b (2) angewendet (Ball muss von innerhalb des Abschlags gespielt werden). Die besagt, dass der Fehler korrigiert werden muss, sonst folgt die Disqualifikation.

Okay, ihr (Torben und Thomas) sehr da keine befriedigende und Spaß bringende Herausforderung, wenn ihr (wie abgebildet) an dieser Stelle mit dem Driver abschlagt, um den Ball dann möglichst mit diesem Drive bereits einzulochen? Da würde ich zu gern Mäuschen spielen, wenn ihr das versucht.

Das Spielen einer Spielbahn vom Abschlag bis ins Loch sowie über die gesamte festgelegte Anzahl an Spielbahnen ist eine Grundanforderung an den Spieler. Eine solche - selbstverständlich rein hypothetische 😉 - Verhaltensweise wäre in meinen Augen ein grober Verstoß gegen den grundlegenden „Spirit of the Game“ und damit ein schwerwiegendes Fehlverhalten. Der Spieler ist nach Regel 1.2a zu disqualifizieren.

Ich hatte im Matchplay mal die Ehre am ersten Anschlag. An Loch 1 bin ich kommentarlos zum vorderen Damenabschlag gegangen, habe aufgeteet und das Matchplay begonnen. Mein Gegner hat kommentarlos ebenfalls den selben Abschlag benutzt. Wir haben so 16 Löcher gespielt. Das Thema "falscher Abschlag" oder außerhalb des Abschlages haben wir kein einziges Mal angesprochen oder abgesprochen... War eine schöne Runde...

Ich würde auch nur 6.1b nehmen.....klar definiert....

"Aber was noch viel wichtiger ist: Wer will so Golf spielen? Da ist ja alles an Herausforderung und Spaß raus..." Die Leder-wedge Spieler, die Scorekartenradierer und all diejenigen die eine möglichst niedrige Zahl auf der Karte wollen. Dazu zähle ich auch diejenigen die mindestens einmal die Woche spielen, aber seit Jahren keine vorgabewirksamen Runden, damit ja das HCP auf der Karte nicht schlechter wird. Fast noch schlimmer sind diejenigen, die mehrfach die Woche spielen, jeden Vierer mitspielen und absahnen da sie wie HCP 8 spielen aber auf der Karte steht 35!!! Vorgabewirksame Turniere werden auch von dieser Spezies verweigert.... 😞

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3 Wochen her
Golf Rules

Vor, ich glaube, zwei Jahren habe ich etwas Pech mit meinem Driverschaft gehabt, er ist drei mal in recht kurzer Zeit gebrochen, jeweils nach einigen wenigen Löchern. Es gab da wohl eine Fehlcharge. Doch was, wenn das auf der Runde passiert? Darf ich reparieren? Ersetzen?

Regel R 4.1a (2) erlaubt beides: "Benutzung oder Instandsetzung oder Ersatz eines während der Runde beschädigten Schlägers.

Wird ein zugelassener Schläger auf der Runde oder während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a außer durch Missbrauch beschädigt, darf der Spieler ihn reparieren oder durch einen anderen Schläger ersetzen.
Aber Unabhängig von der Art oder Ursache seiner Beschädigung gilt der Schläger für die verbleibende Runde weiterhin als regelkonform (Aber dies gilt nicht während eines Stechens im Zählspiel, da dies eine neue Runde ist).

Der Spieler darf für den Rest der Runde weiterhin Schläge mit dem beschädigten Schläger ausführen, oder den Schläger instand setzen oder durch einen anderen Schläger ersetzen (siehe Regel 4.1b(4)), außer bei Missbrauch.

Wohl also dem, der einen Ersatzschläger oder Reparaturmaterial greifbar hat.

Und, ist bei Euch schon mal ein Schläger kaputt gegangen? Und warum?

#golfrules #golfregeln
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Vor, ich glaube, zwei Jahren habe ich etwas Pech mit meinem Driverschaft gehabt, er ist drei mal in recht kurzer Zeit gebrochen, jeweils nach einigen wenigen Löchern. Es gab da wohl eine Fehlcharge. Doch was, wenn das auf der Runde passiert? Darf ich reparieren? Ersetzen?

Regel R 4.1a (2) erlaubt beides: Benutzung oder Instandsetzung oder Ersatz eines während der Runde beschädigten Schlägers. 

Wird ein zugelassener Schläger auf der Runde oder während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a außer durch Missbrauch beschädigt, darf der Spieler ihn reparieren oder durch einen anderen Schläger ersetzen.
Aber Unabhängig von der Art oder Ursache seiner Beschädigung gilt der Schläger für die verbleibende Runde weiterhin als regelkonform (Aber dies gilt nicht während eines Stechens im Zählspiel, da dies eine neue Runde ist).

Der Spieler darf für den Rest der Runde weiterhin Schläge mit dem beschädigten Schläger ausführen, oder den Schläger instand setzen oder durch einen anderen Schläger ersetzen (siehe Regel 4.1b(4)), außer bei Missbrauch.

Wohl also dem, der einen Ersatzschläger oder Reparaturmaterial greifbar hat.

Und, ist bei Euch schon mal ein Schläger kaputt gegangen? Und warum?

#golfrules #golfregeln

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Danke für die Aufklärung. Ich habe mich immer gefragt, warum bei so vielen Spielern eine Person mit einem zweiten Bag auf Sichtweite hinterherläuft!

Der Schaft eines 4er Holzes ist beim Schlag gebrochen, denn ich konnte vor einem daneben stehenden Baum nicht mehr so abbremsen dass die Kollision leider stattfand.

Ja, leider. Beim Warmspielen auf der Range vor dem Matchplay. Kopf vom Driver hat sich selbstständig gemacht und ist in hohem Bogen auf die Range geflogen. Schaftbruch. Leider hatte ich keinen Ersatzdriver. Müsste dann mit 3er Holz bzw. 3er Eisen abschlagen.

Nur beim Mitspieler auf der Runde erlebt, als der Kopf, des Holzes plötzlich mit lauten Knattern an uns vorbei donnerte. Es hat schon seinen Grund, nie vor einem Schlagenden zu stehen. Und bitte auch bei Probeschwüngen nicht in die Richtung von Mitspielern schwingen.

Holz 5 am Schaft , auf der Range , Kopf 30 m nach vorne geflogen

einmal Schaft und letztes Jahr ein Riss im Driverkopf (Garantiefall, da Driver erst 5 Monate alt)

Mein erster Driver der war 14 Tage mit DHL unterwegs und dann nach vielleicht 10 Schlägen Kopf ab

„Gilt nicht während eines Stechens…“ 🤦‍♂️

Ja, Driverschäfte. Erster Driver, gerade abgeholt,,dritter Schlag auf der Range, kurz vor der Gewinde gebrochen, Materialfehler. Jahre später fiel mein Bag unglücklich auf einen Trolley, Schaftbruch. Den neuen Driver ereilte das selbe Schicksal innerhalb des ersten Jahres. Jetzt habe ich immerhin den reparierten Schlöger als Ersatz im Keller. Mein erstes Sandwedge drohte mich irgendwann auf der Range im Rückschwung zu erschlagen, der Schlägerkopf machte sich selbständig.

Und plötzlich flog beim Abschlag auf der 17 der Deckel gemeinsam mit dem Ball 😉

Aber trotzdem gilt auch bek ersatzschläger max 14 Stck gem 4.1b, oder?

Oh ja,Driver Schaft zerbrochen während/nach Abschlag...hatte Ladyschaft..hab zu hohe Geschwindigkeit💪🙈, jetzt senior Herren 👍

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3 Wochen her
Golf Rules

Zum Beitrag von Samstag gab es erwartungsgemäß dann auch die Frage, was denn da der Unterschied sei und warum es wichtig ist zwischen eingelocht SEIN und als eingelocht GELTEN zu Unterscheiden.

Dafür werfen wir einen Blick in Klarstellung "Eingelocht/1". Dabei geht es um die Frage was eigentlich ist, wenn der Ball im Lochrand "hängen bleibt" und ob er dann eingelocht ist:

"Eingelocht/1 – Der ganze Ball muss sich unterhalb der Bodenoberfläche befinden, um als eingelocht zu gelten, wenn er in der Wand des Lochs eingebettet ist
Ist ein Ball in der Wand des Lochs eingebettet und der Ball nicht vollständig unter der Oberfläche des Grüns, ist der Ball nicht eingelocht. Dies gilt auch, wenn der Ball den Flaggenstock berührt."

Und jetzt ihr: Zeigt Bilder von Euren kuriosen Situationen auf dem Platz.
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Zum Beitrag von Samstag gab es erwartungsgemäß dann auch die Frage, was denn da der Unterschied sei und warum es wichtig ist zwischen eingelocht SEIN und als eingelocht GELTEN zu Unterscheiden.

Dafür werfen wir einen Blick in Klarstellung Eingelocht/1. Dabei geht es um die Frage was eigentlich ist, wenn der Ball im Lochrand hängen bleibt und ob er dann eingelocht ist:

Eingelocht/1 – Der ganze Ball muss sich unterhalb der Bodenoberfläche befinden, um als eingelocht zu gelten, wenn er in der Wand des Lochs eingebettet ist
Ist ein Ball in der Wand des Lochs eingebettet und der Ball nicht vollständig unter der Oberfläche des Grüns, ist der Ball nicht eingelocht. Dies gilt auch, wenn der Ball den Flaggenstock berührt. 

Und jetzt ihr: Zeigt Bilder von Euren kuriosen Situationen auf dem Platz.Image attachmentImage attachment

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Thorben meint mit "eingeklemmt" wohl folgende Situation - siehe Bild - der Film zeigt weil er älteren Datums ist zwar die falsche Regelnummer trifft aber die beschriebene Situation www.youtube.com/watch?v=nTWeR-9CQ7c

Aber das Loch ist doch trotzdem zu Ende oder irre ich da jetzt?😳

Naja, wenn der Ball am Stock klemmt dann wird dieser legitim und handelsüblich in die Richtung gebeugt das der Ball nach unten fällt 🤷‍♂️

3 Wochen her
Golf Rules

"Und jetzt?" fragte Gregor. Hierbei muss man wissen, dass Grün und Fahne im Rücken des Fotografen stehen und etwa 8 Meter entfernt sind. Jetzt zu den Möglichkeiten:

Spielen wie er liegt ist hier möglich aber sicher nicht das Mittel der Wahl,

vom letzten Ort würde bedeuten 130m zurück zum Abschlag und

auf der Linie zurück heißt auf die andere Seite des Teichs, etwa 25 Meter.

Bleibt die seitliche Erleichterung auf zwei ganz schmalen Streifen zwischen roter Linie und einer gedachten Kreisbahn um die Fahne mit Radius Fahne - rote Linie (Grenze PA). Das kostet dann einen Strafschlag und das Par kann gerettet werden.

Wobei: DQ für die Sandalen mit Socken, die Jeans lassen wir durchgehen...

Wie ist das bei Euch mt Dresscodes? Jeans, Sandalen, Flipflops, Kapuzen, was geht, was nicht?

#golfrules #golfregeln
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Und jetzt? fragte Gregor. Hierbei muss man wissen, dass Grün und Fahne im Rücken des Fotografen stehen und etwa 8 Meter entfernt sind. Jetzt zu den Möglichkeiten:

Spielen wie er liegt ist hier möglich aber sicher nicht das Mittel der Wahl,

vom letzten Ort würde bedeuten 130m zurück zum Abschlag und 

auf der Linie zurück heißt auf die andere Seite des Teichs, etwa 25 Meter.

Bleibt die seitliche Erleichterung auf zwei ganz schmalen Streifen zwischen roter Linie und einer gedachten Kreisbahn um die Fahne mit Radius Fahne - rote Linie (Grenze PA). Das kostet dann einen Strafschlag und das Par kann gerettet werden.

Wobei: DQ für die Sandalen mit Socken, die Jeans lassen wir durchgehen...

Wie ist das bei Euch mt Dresscodes? Jeans, Sandalen, Flipflops, Kapuzen, was geht, was nicht?

#golfrules #golfregeln

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Nicht abschließend geklärt ist, ob der Sandalenmann Spieler oder Passant ist.

Es stellt sich auch die Frage, ob seitliche Erleichterung möglich ist. Hat der Ball einfach nie das Wasserhindernis bzw. diese rote Linie überquert, oder ist der Ball über die sehbare rote Linie in das Wasserhindernis gerollt? Die Sandalen sind eher peinlich, aber für den Spieler selbst - und dies auch abseits des Golfplatzes, der eigene Garten mal ausgenommen. Grund für DQ sehe ich nicht.

DQ für die Sandalen? Nach welcher Regel? Ich sehe übrigens die Sohle nicht, kann daher nicht mal beurteilen, ob diese Sandalen eigens für den Golfsport hergestellt wurden. Mir gefallen die Sandalen übrigens nicht. Ist aber nur meine Meinung, aber kein Grund für eine DQ. Wo ist die Grenze? Es gibt auch potthässliche quietschgrüne Golfschuhe. Muss ich dafür auch disqualifizieren, nur weil sie mir nicht gefallen? Der Spieler muss doch damit klarkommen, nicht ich. Er verschafft sich damit im Übrigen auch keinen übermäßigen Vorteil. Ja: Es gibt sicher Sachen auf dem Platz, die stören. Die vielleicht sogar jeden stören. Da muss man eingreifen und vielleicht auch disqualifizieren. Eine quäkende Musikbox im Turnier zum Beispiel. Und es gibt Sachen, an denen man sich stört — obwohl man es auch lassen könnte, diese Schuhe zum Beispiel.

Jeans und Sandalen passen sehr gut in dieses Forum, denn sie werden von den Golfregeln erfasst, sofern die Spielleitung Verhaltensvorschriften gemäß Regel 1.2b erlassen hat. Da könnte drin stehen, was auf dem Platz, auf Übungsanlagen und im Clubhaus als Kleidung akzeptiert wird.

Der Sandalenträger ist bestimmt der Marshall. Oder er hat medizinische Gründe. So oder so: wenn er meint ...

Also, ich bin schon überrascht welche Diskussion eine Sandale und deren Bewertung auslösen kann…. …aber zurück zur eigentlichen Frage: Zum einen finde ich eine, na sagen wir mal, gewisse Liberalität, als ganz angenehm, aber zwischen traditioneller Steifigkeit und moderner Interpretation liegt ein großer Spielraum. Bei uns gab es eine zeitlang Tendenzen mit übermäßigen Stilblüten und es bedarf schon ständiges Penetrieren des Themas um eine gewisse Sensibilität zu erreichen. Ich bin froh darüber das der Etikette Aufmerksamkeit geschenkt wird. P.S. Ich empfand den heutigen Post als angemessen lustig und informativ, wie 100% der letzten Beiträge!

Bei Kleidung? Jedem das Seine siehe John Daly 😂. Zur seitlichen Erleichterung eine Anmerkung: es kommt auf den letzten Kreuzungspunkt an!

Mir ist die Freundlichkeit meiner Mitspieler wichtiger, als deren Dresscode.

Der Herr in Jeans und Sandalen ist kein Spieler!

(1) Der Spieler steht recht und hat Golfkleidung an. (2) Fehlende Info - hat der Ball evtl. das Hindernis korrekt überwunden (war also schon über der roten Linie). Ohne diese Info kann gar keine Antwort gegeben werden 🙈

Also junge Damen in hautengen Stretch Jeans sind gut anzusehen lach😁…aber diese Shirts mit einer großen Nummer hinten drauf wie beim Eishockey oder manche labbrigen T Shirts find ich schon abartig und nicht angemessen. Der Dresscode beim Tennis hat ja auch weitesgehend durchgehalten. Irgendwie müssen wir uns ja von Schachspielern schon unterscheiden. Aber bei den explodierenden Beitragspreisen hat sich das mit Neumitgliedern und nicht angemessener Kleidung eh bald von selbst erledigt.Ich brauche mittlerweile ein Monatsgehalt dafür,auch abartig und da sind noch nicht die Neuanschaffungen und Bälle bei!😉⛳️

Tatsächlich würde ich hier versuchen zu spielen wie er liegt. Bei uns darf laut Satzung in Jeans gespielt werden und ich selbst bin auch oft genug im Hoodie unterwegs

Die Sandalen gehen überhaupt nicht🙈🤣ich finde,es sollte schon angemessen sein auf dem Platz..ich geh zur Driving Range für 50Bälle kurz schlagen, auch mal mit ner Jeans,aber niemals auf Platz..da sich aber auch die Golfmode immer weiter entwickelt( flotter und lässiger), finde ich schon super👍

Das eigentliche Verbrechen ist es Socken in den Sandalen zu tragen😉

Wer nicht an der Dresscode Diskussion interessiert ist, sondern ein gutes Beispiel für die im Beitrag beschriebene "seitliche Erkeichterung" bei schwieriger PA Grenze sucht, dem wird in diesem Video von 2Golf geholfen youtu.be/IqdCFHjC0nM?si=xQ5HmeyHeLjltBJh Schönes Spiel ⛳️

Keine Jeans, keine Shirts ohne Kragen oder Ärmel! Das ist ja wohl der Mindeststandard!

Wieso kein Sandalen ? Schaden die das Grun ? 🤷‍♂️

Als ich in den USA gelebt habe, da wurden die ersten Nike Golfschuhe ausgeliefert. Im Grunde genommen waren es Sneaker mit Spikes - allerdings mal etwas Neues und deutlich cooler als das bis dahin angebotene. Bei den Florida Open laufe ich zum ersten Mal mit diesen Schuhen auf und wurde vom Marshall, nach dem ersten Abschlag gestoppt: “No Sneakers, change Shoes or you will be dqed!” Als ich die Spikes gezeigt habe, war die Verwirrung groß und die Diskussion noch größer, denn es gab kein Internet im heutigen Sinne. An der 9 hat man mir dann endgültig das OK gegeben, man hatte bei Nike angerufen und geklärt, ob dies wirklich Golfschuhe sein sollten…

Die seitliche Erleichterung ist aber hier sicher näher zur Fahne ?

Mir ist das Verhalten der Leute wichtiger als deren Kleidung. Dabei gibt’s nämlich viel größere Defizite.

Mir völlig egal. Wenn ich mir den Dress der Pro Damen teilweise ansehe, wäre die Einschätzung vieler Konservativer Verantwortlicher. No go. Ich finde. Golf hat genug andere Probleme.

Was braucht eine Hose eigentlich, um als Jeans zu gelten? Blue Denim? Nieten an den Hosentaschen? Stoffgewicht? Webstil? Stretch-Anteil? Schnitt? Naht? Fehlende Falte? Preis? Marke? Oder muss es irgendwo drauf stehen? Oder nur in bestimmter Kombination?

Wahnsinn wie Ernst mancher den von vornherein erkennbaren, nicht ernstgemeinten „Sandalen“-Zusatz zum Post nehmen. Da geht mancher scheinbar zum Lachen in den Keller. Golf Rules ich hab damit kein Problem, hab eben keine Kneifzange im A…. Also nicht verzagen, ruhig nebenbei mal einen „raushauen“.

Jeder Jeck is anders... Was den Dresscode angeht, bei uns gelockerter aber wohl bei anderen Klubs abgeschrieben. Amüsant wird es, wenn modische Golfkleidung auf Kleidungsetikette der Klubs trifft. Nike stellt Oberteile ohne Kragen her, Chervo hatte Cargohosen und -shorts im Angebot. In St. Leon-Rot durfte ich nicht einmal mit einer jeansähnlichen Hose auf die Range...

Also das wäre so ein Typ Mann der nicht geht

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3 Wochen her
Golf Rules

"Ist der Ball eingelocht?"

Hier einfach ja zu sagen wäre zu kurz gesprungen, denn laut Definition "Eingelocht" IST ein Ball eingelocht, wenn er nach einem Schlag im Loch zur Ruhe gekommen ist und sich vollständig unterhalb der Grünoberfläche befindet. Aber. Da ist ja noch Regel R13.2c. Danach GILT der Ball als eingelocht ,wenn er am Flaggenstock ruht und teilweise unterhalb der Oberfläche des Grüns im Loch liegt, auch wenn der Ball nicht vollständig unterhalb der Grünoberfläche liegt. Und das ist hier der Fall.

Damit IST der Ball nicht eingelocht, er GILT aber als eingelocht. Manchmal kommt es eben auf ein kleines Wort an.

#golfrules #golfregeln
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Ist der Ball eingelocht? 

Hier einfach ja zu sagen wäre zu kurz gesprungen, denn laut Definition Eingelocht IST ein Ball eingelocht, wenn er nach einem Schlag im Loch zur Ruhe gekommen ist und sich vollständig unterhalb der Grünoberfläche befindet. Aber. Da ist ja noch Regel R13.2c. Danach GILT der Ball als eingelocht ,wenn er am Flaggenstock ruht und teilweise unterhalb der Oberfläche des Grüns im Loch liegt, auch wenn der Ball nicht vollständig unterhalb der Grünoberfläche liegt. Und das ist hier der Fall.

Damit IST der Ball nicht eingelocht, er GILT aber als eingelocht. Manchmal kommt es eben auf ein kleines Wort an.

#golfrules #golfregeln

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Ja

Eingelocht ist der Ball erst dann , wenn du diesen wunderschönen Klang gehört hast .. 😅

Natürlich korrekt. Macht aber auf der Scorekarte keinen Unterschied 😉

Außerdem darf man den Flaggenstock vorsichtig rausziehen, dann fällt dieser Ball ins Loch.

Manchmal ist es aber auch kleinlich. Das merkt sich ja wirklich kein Amateur mehr, der nur ein bisschen golfen will. 🤷

Der Ball ist eingelocht. Würde die Flagge nicht im Loch stecken, wäre der Ball vollständig ins Loch gefallen.

und hier ein Beispiel von nicht eingelocht, da der Ball nicht am Flaggenstock ruht

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3 Wochen her
Golf Rules

Noch ein Nachtrag von der AT&T Pebble Beach und Rory McIlroy in der Videozusammenfassung - erst ein eingebetteter Ball und dann die Frage, ob der Ball auf kurzgemähter Fläche zur Ruhe gekommen war.

Beim eingebetteten Ball wurde dieser zum Glück dann doch noch innerhalb der dreiminütigen Suchzeit gefunden und das Spiel konnte nach Regel 16.3 fortgesetzt werden.

Am Grün kam es dann zur Frage, ob der Ball auf einer Fläche liegt, die auf Fairwayhöhe oder niedriger geschnitten ist. Da der Ball diese Fläche berührte, konnte McIlroy straflose Erleichterung nach der (wahrscheinlich in Kraft gesetzten) Platzregel "Besserlegen" in Anspruch nehmen, den Ball reinigen und diesen im Erleichterungsbereich legen. (tk)

youtu.be/gkXPY_UZADk?si=PdHyC6cCW1aUScKi

#golfrules #golfregeln
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Noch ein Nachtrag von der AT&T Pebble Beach und Rory McIlroy in der Videozusammenfassung - erst ein eingebetteter Ball und dann die Frage, ob der Ball auf kurzgemähter Fläche zur Ruhe gekommen war.

Beim eingebetteten Ball wurde dieser zum Glück dann doch noch innerhalb der dreiminütigen Suchzeit gefunden und das Spiel konnte nach Regel 16.3 fortgesetzt werden. 

Am Grün kam es dann zur Frage, ob der Ball auf einer Fläche liegt, die auf Fairwayhöhe oder niedriger geschnitten ist. Da der Ball diese Fläche berührte, konnte McIlroy straflose Erleichterung nach der (wahrscheinlich in Kraft gesetzten) Platzregel Besserlegen in Anspruch nehmen, den Ball reinigen und diesen im Erleichterungsbereich legen. (tk)

https://youtu.be/gkXPY_UZADk?si=PdHyC6cCW1aUScKi

#golfrules #golfregeln

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Golf Rules, gemäß 16.3 muss aber gedroppt werden. Rory hat den Ball klar gelegt. Versteht ihr das?

3 Wochen her
Golf Rules

Eine schöne Frage der USGA wurde an uns weitergeleitet, die wir gerne aufgreifen möchten - völlig unabhängig davon, dass solche Nisthilfen bei uns sicherlich etwas höher hängen würden. Die ursprüngliche Frage kann dabei eigentlich nicht eindeutig beantwortet werden - denn es kommt - wie so häufig - darauf an. 🙂

Wenn das Vogelhäuschen mit vertretbarem Aufwand NICHT bewegt werden kann, also z.B. Werkzeug zum Entfernen erforderlich ist, dann handelt es sich um ein unbewegliches Hemmnis. In diesem Fall dürfte der Spieler straflose Erleichterung nach Regel 16.1b am nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung in Anspruch nehmen.

Wenn die Nisthilfe mit vertretbarem Aufwand bewegt werden kann (z.B. wenn diese nur an einem Haken hängen würde), dann handelt es sich um ein bewegliches Hemmnis, welches der Spieler entfernen dürfte.

Unabhängig davon könnte die Spielleitung durch eine Platzregel solche Nisthilfen auch "unter Schutz" stellen, so dass immer straflose Erleichterung gewährt würde und diese nicht vom Baum genommen werden müsste.

Interessant ist die abschließende Antwort der USGA, welche darauf hinweist, dass nach der USGA Hard Card Objekte, die eng mit Bäumen verbunden sind, als "Integral Objects" bezeichnet sind und damit eine straflose Erleichterung nicht gewährt würde. (tk)

#golfrules #golfregeln
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Eine schöne Frage der USGA wurde an uns weitergeleitet, die wir gerne aufgreifen möchten - völlig unabhängig davon, dass solche Nisthilfen bei uns sicherlich etwas höher hängen würden. Die ursprüngliche Frage kann dabei eigentlich nicht eindeutig beantwortet werden - denn es kommt - wie so häufig - darauf an. :-)

Wenn das Vogelhäuschen mit vertretbarem Aufwand NICHT bewegt werden kann, also z.B. Werkzeug zum Entfernen erforderlich ist, dann handelt es sich um ein unbewegliches Hemmnis. In diesem Fall dürfte der Spieler straflose Erleichterung nach Regel 16.1b am nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung in Anspruch nehmen.

Wenn die Nisthilfe mit vertretbarem Aufwand bewegt werden kann (z.B. wenn diese nur an einem Haken hängen würde), dann handelt es sich um ein bewegliches Hemmnis, welches der Spieler entfernen dürfte.

Unabhängig davon könnte die Spielleitung durch eine Platzregel solche Nisthilfen auch unter Schutz stellen, so dass immer straflose Erleichterung gewährt würde und diese nicht vom Baum genommen werden müsste. 

Interessant ist die abschließende Antwort der USGA, welche darauf hinweist, dass nach der USGA Hard Card Objekte, die eng mit Bäumen verbunden sind, als Integral Objects bezeichnet sind und damit eine straflose Erleichterung nicht gewährt würde. (tk)

#golfrules #golfregeln

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Vermutlich Hemmnis statt Hindernis.

Klingt logisch ......wenn die Nisthilfe fest mit dem Baum verbunden ist......

Nach meinem Verständnis handelt es sich hier um Boden in Ausbesserung (siehe Definition).

Nur zum Verständnis: Wenn der Nistkasten nur an einem Haken hängt, MUSS ich den entfernen (da beweglich) und bekomme keinen FreeDrop. Wenn dann also schon jemand drin nistet hat der halt Pech gehabt?! (Wenn die Spiellleitung nichts anderes festgelegt hat.)

Ich finde diese Regelung völlig unangebracht. Selbst wenn die Plazierung mehr als dämlich zu bewerten ist, bin ich nach meinem Verständnis ja nur zu Gast in der Natur. Insofern habe ich mich auch als solcher zu benehmen, erwarte ich von meinen Gästen zuhause doch ebenfalls. Also Strafschlag nehmen oder einfach auf dem FW bleiben.

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4 Wochen her
Golf Rules

Tiefstehende Sonne - Gegenlicht am Abschlag: wer kennt das nicht. Der Ball wird gut getroffen, kann aber nach einem Bruchteil einer Sekunde schon nicht mehr mit den Augen verfolgt werden. Das Gefühl sagt "der wird schon liegen" - die Suche nach ein paar Minuten an der vermeidlichen Landestelle widerspricht dann aber dem ursprünglichen Gefühl. Und dann?

Das Regelwerk ist in diesem Fall aber "gefühlslos". Ein Ball gilt als verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach ihm begonnen haben.

Der Spieler muss in diesem Fall Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen, indem er sich einen Strafschlag hinzurechnet und den ursprünglichen oder einen anderen Ball von der Stelle spielt, von der aus
der vorige Schlag ausgeführt wurde.

Also zurück und noch mal einen Ball spielen. Besser wäre es aber natürlich, wenn das Spiel mit dem (hoffentlich) provisorisch gespielten Ball fortgesetzt werden könnte... (tk)

#golfrules #golfregeln
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Tiefstehende Sonne - Gegenlicht am Abschlag: wer kennt das nicht. Der Ball wird gut getroffen, kann aber nach einem Bruchteil einer Sekunde schon nicht mehr mit den Augen verfolgt werden. Das Gefühl sagt der wird schon liegen - die Suche nach ein paar Minuten an der vermeidlichen Landestelle widerspricht dann aber dem ursprünglichen Gefühl. Und dann?

Das Regelwerk ist in diesem Fall aber gefühlslos. Ein Ball gilt als verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach ihm begonnen haben.

Der Spieler muss in diesem Fall Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen, indem er sich einen Strafschlag hinzurechnet und den ursprünglichen oder einen anderen Ball von der Stelle spielt, von der aus
der vorige Schlag ausgeführt wurde.

Also zurück und noch mal einen Ball spielen. Besser wäre es aber natürlich, wenn das Spiel mit dem (hoffentlich) provisorisch gespielten Ball fortgesetzt werden könnte... (tk)

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Besser als zurück zum Abschlag, wäre es, wenn MPR E-5 als weiteres Erleichterungsverfahren als Platzregel erlaubt ist. MPR E-5 verhindert den Zeitverlust beim Zurücklaufen und das Risiko, dass beim Spiel von der ursprünglichen Stelle der Ballflug wieder nicht beobachtet werden kann. Leider gibt es kaum Plätze die MPR E-5 nutzen.

Regelfrage : man schlägt ab, und der/die Caddie des Spielpartners wartet circa dort, wo die Abschläge landen sollten, der Spielpartner hat aber Mühe, aber die/der Caddie (des Spielpartners) fängt sofort an zu Suchen. Ist der Ball nach 3 Minuten dann bereits verloren, wenn der Spielpartner noch 100m entfernt seinen 3. Airshot macht ?

Und deshalb direkt ein 18.3 wenn man sich nicht sicher ist,richtig so......

Ein provisorischer ist meist dann natürlich auch im Flug nicht mehr zu sehen …

4 Wochen her
Golf Rules

Weil uns die Frage von einem interessierten Spielleiter zum Thema "Positionierung der Abschlagmarkierungen" erreichte:

Eine Spielleitung sollte immer versuchen, die Abschlagmarkierungen weit genug nach
vorne zu setzen, so dass genügend auf Abschlaghöhe geschnittene Grasfläche hinter den Abschlagmarkierungen vorhanden ist, um den Spielern die Nutzung der gesamten zugelassenen zwei Schlägerlängen Tiefe des Abschlags zu ermöglichen.

Es gibt keine Einschränkungen zur Breite des Abschlags, aber es ist üblich, die zwei Abschlagmarkierungen 5-7 Schritte auseinander zu setzen. Stehen diese weiter entfernt, macht es dies für einen Spieler schwieriger, zu bestimmen, ob der Ball innerhalb des Abschlags aufgeteet wurde und kann auf Par 3 Löchern zu einem wesentlich größeren Bereich mit Divotlöchern führen.

Des weiteren sollten beide Abschlagmarkierungen jeweils so aufgestellt werden, dass die Vorderseite des Abschlags auf die Mitte der Landezone ausgerichtet ist.

Und noch ein ganz wichtiger Hinweis bzgl. der Handicaprelevanz eines Turnieres: hier sollten die Bestimmungen und Empfehlungen des World Handicap Systems und weiteren Veröffentlichungen des DGV beachtet werden. Grob ist die Empfehlung, dass die Abschlagmarkierungen nicht mehr oder weniger weit als 10 Meter vom Messpunkt entfernt stehen sollten und die Gesamtlänge der 18 Löcher nicht um mehr als 100 Meter verkürzt werden dürfen. (tk)

#golfrules #golfregeln
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Weil uns die Frage von einem interessierten Spielleiter zum Thema Positionierung der Abschlagmarkierungen erreichte:

Eine Spielleitung sollte immer versuchen, die Abschlagmarkierungen weit genug nach
vorne zu setzen, so dass genügend auf Abschlaghöhe geschnittene Grasfläche hinter den Abschlagmarkierungen vorhanden ist, um den Spielern die Nutzung der gesamten zugelassenen zwei Schlägerlängen Tiefe des Abschlags zu ermöglichen.

Es gibt keine Einschränkungen zur Breite des Abschlags, aber es ist üblich, die zwei Abschlagmarkierungen 5-7 Schritte auseinander zu setzen. Stehen diese weiter entfernt, macht es dies für einen Spieler schwieriger, zu bestimmen, ob der Ball innerhalb des Abschlags aufgeteet wurde und kann auf Par 3 Löchern zu einem wesentlich größeren Bereich mit Divotlöchern führen.

Des weiteren sollten beide Abschlagmarkierungen jeweils so aufgestellt werden, dass die Vorderseite des Abschlags auf die Mitte der Landezone ausgerichtet ist.

Und noch ein ganz wichtiger Hinweis bzgl. der Handicaprelevanz eines Turnieres: hier sollten die Bestimmungen und Empfehlungen des World Handicap Systems und weiteren Veröffentlichungen des DGV beachtet werden. Grob ist die Empfehlung, dass die Abschlagmarkierungen nicht mehr oder weniger weit als 10 Meter vom Messpunkt entfernt stehen sollten und die Gesamtlänge der 18 Löcher nicht um mehr als 100 Meter verkürzt werden dürfen. (tk)

#golfrules #golfregeln

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und als Richtlinie für die Vermessung von Löchern werden 4 Yard Abschlagfläche hinter der Vermessungslänge veranschlagt

Für alle die es genauer wissen wollen: Wie die Spielleitung beim Setzen der Abschlagsmarkierungen vorgehen sollte findet man im offiziellen Handbuch zu den Golfregeln (Official Guide to the Rules of Golf) unter Punkt 2. Kennzeichnung des Platzes (Course Marking for General Play) und dort unter 2B Abschläge (Teeing Areas). 🧐

…und auch nicht mehr als 100 Meter verlängert.

Ah spannend, der Inhalt des letzten Absatzes war mir so nicht bewusst. Danke f.d. Info. Zuweilen findet man durchaus die gelben Abschlagmarkierungen wo die "Blaue" Vermessungsplakette angebracht wurde.

4 Wochen her
Golf Rules

Lt. Definition "Penalty Area" erstreckt sich die Grenze einer Penalty Area vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten.

Insofern ist jeglicher Boden und alles andere (wie jeglicher natürliche oder künstliche Gegenstand) innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area, gleich ob er sich auf, oberhalb oder unter der Erdoberfläche befindet.

Zudem gilt: wenn sich ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Penalty Area (zum Beispiel eine Brücke über die Penalty Area oder ein innerhalb verwurzelter Baum mit Ästen, die über die Grenze hinausragen oder umgekehrt) befindet, so ist nur der Teil des Gegenstands innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area.

In diesem Fall würde sich ein Ball oben auf der Brücke innerhalb der Penalty Area befinden. Straflose Erleichterung von den Steinen in diesem Bereich und der kleinen sichernden Mauer würde nicht gewährt. Anders würde es sich verhalten, wenn der Ball außerhalb der Grenzen der Penalty Area liegen würde. (tk)

#golfrules #golfregeln
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Lt. Definition Penalty Area erstreckt sich die Grenze einer Penalty Area vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten. 

Insofern ist jeglicher Boden und alles andere (wie jeglicher natürliche oder künstliche Gegenstand) innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area, gleich ob er sich auf, oberhalb oder unter der Erdoberfläche befindet.

Zudem gilt: wenn sich ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Penalty Area (zum Beispiel eine Brücke über die Penalty Area oder ein innerhalb verwurzelter Baum mit Ästen, die über die Grenze hinausragen oder umgekehrt) befindet, so ist nur der Teil des Gegenstands innerhalb der Grenze Teil der Penalty Area.

In diesem Fall würde sich ein Ball oben auf der Brücke innerhalb der Penalty Area befinden. Straflose Erleichterung von den Steinen in diesem Bereich und der kleinen sichernden Mauer würde nicht gewährt. Anders würde es sich verhalten, wenn der Ball außerhalb der Grenzen der Penalty Area liegen würde. (tk)

#golfrules #golfregeln

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....man könnte aber auch Brücken oder Tore o.ä. aus der PA rausnehmen.......

Die Beschreibung nach oben(ja) und unten(?)ist doch schon etwas merkwürdig.?

4 Wochen her
Golf Rules

Zwei Grüns in einem - das sogenannte Doppelgrün. Was aber ist, wenn der Ball auf der "falschen" Seite des Grüns zur Ruhe gekommen ist? Ist das dann ein "falsches Grün" und muss der Spieler straflose Erleichterung in Anspruch nehmen? Und wo genau ist denn die "richtige" und die "falsche" Seite?

Eigentlich ist es ganz einfach: wenn ein Doppelgrün für das Spiel zweier verschiedener Löcher genutzt wird, wird die gesamte vorbereitete Fläche mit den zwei Löchern als Grün des jeweils gespielten Lochs angesehen.

Die Spielleitung könnte eine Grenze definieren (siehe MPR D-6 "Doppelgrün in zwei getrennte Grüns aufteilen"), die das Doppelgrün in verschiedene Grüns teilt, sodass beim Spielen eines dieser Löcher durch einen Spieler der Teil des Doppelgrüns, der beim Spielen des anderen Lochs benutzt wird, als falsches Grün gilt.

Letzteres ist aber eher selten - oder habt Ihr so etwas schon einmal gesehen? (tk)

#golfregeln #golfrules
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Zwei Grüns in einem - das sogenannte Doppelgrün. Was aber ist, wenn der Ball auf der falschen Seite des Grüns zur Ruhe gekommen ist? Ist das dann ein falsches Grün und muss der Spieler straflose Erleichterung in Anspruch nehmen? Und wo genau ist denn die richtige und die falsche Seite?

Eigentlich ist es ganz einfach: wenn ein Doppelgrün für das Spiel zweier verschiedener Löcher genutzt wird, wird die gesamte vorbereitete Fläche mit den zwei Löchern als Grün des jeweils gespielten Lochs angesehen.

Die Spielleitung könnte eine Grenze definieren (siehe MPR D-6 Doppelgrün in zwei getrennte Grüns aufteilen), die das Doppelgrün in verschiedene Grüns teilt, sodass beim Spielen eines dieser Löcher durch einen Spieler der Teil des Doppelgrüns, der beim Spielen des anderen Lochs benutzt wird, als falsches Grün gilt.

Letzteres ist aber eher selten - oder habt Ihr so etwas schon einmal gesehen? (tk)

#golfregeln #golfrules

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Was passiert eigentlich wenn der Spieler dann im „falschen Loch“ einlocht?

Das "falsche" Loch gilt als vom Greenkeeper gemachtes Loch und ist daher BODEN in AUSBESSERUNG. Siehe Definition. (St. Andrews Old Course hat 7 Doppelgrüns)

Letztes Jahr in Dreibäumen: Das Doppelgrün Bahn 9/18 wurde durch eine Leine und mit kleinen Pfählen getrennt - also zu zwei Grüns erklärt. Im beschriebenen Fall dann falschen Grün

Golf Rules Wäre es theoretisch auch möglich, dass sich zwei Bahnen nicht nur das Grün, sondern auch das Loch teilen? Dass auf einem Doppelgrün nur eine Fahne steckt?

Was ist wenn ich beim doppelgrün unabsichtlich ins falsche loch einloche ?

In Johannesthal (in der Nähe von Karlsruhe) sind die Grüns von Loch 9 und Loch 18 zusammenhängend und durch eine Linie getrennt

Fortsetzung Johannesthal:Falsches Grün (Regel 13.1f) Trifft ein Spieler beim Anspielen des Grüns 9/18 das angrenzende Grün oder ist der Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs durch das falsche Grün beeinträchtigt, so ist nach Regel 13.1f zu verfahren. Das Vorgrün ist wie Grün zu behandeln, d.h. es ist immer außerhalb des Vorgrüns zu droppen. Die Trennung der Grüns ist durch die Markierungen ersichtlich. Strafe für Verstoß gegen die Platzregel: a. Lochspiel = Lochverlust b. Zählspiel = 2 Strafschläge

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4 Wochen her
Golf Rules

Eine 8 an der 7 in der ersten Runde des AT&T Pebble Beach Pro-Am von Rory McIlroy - wie konnte das passieren. Zwei Schläge davon basierten auf der Grundstrafe, die McIlroy sich hinzurechnen musste.

Nachdem er seinen Abschlag an Loch 7 nach links ins dichte Gras unter eine Kiefer verzogen hatte, entschied sich McIlroy, den Ball für unspielbar zu erklären und diesen mit einem Strafschlag nach Regel 19.2b auf der Linie zurück zu droppen. Leider machte er dabei den Fehler, dass er den Ball nicht direkt auf der Linie droppte, sondern rechts von dieser. So spielte McIlroy vom "falschen Ort" und musste sich die Grundstrafe hinzurechnen.

Bis zur Änderung der Golfregeln 2023 wäre es erlaubt gewesen innerhalb einer Schlägerlänge neben der direkten Linie zu droppen; jetzt jedoch nicht - der Ball muss auf der direkten Linie gedroppt werden.

McIlroy wurde beim Scoring über die Strafe informiert und er notierte die Strafe für diesen Regelverstoß. Erstaunlich dann der Satz in seinem Statement: "Then unbeknownst to me, the rule changed in January 2023 where you used to be able to come back on-line, take a club length either side. [...] I wasn't aware that that rule was changed again in 2023...".

Damit ist klar - McIlroy scheint Golf Rules nicht zu lesen 🙂 (tk)

www.pgatour.com/video/competition/6346024811112/rory-mcilroy-penalized-after-improper-drop-at-att...

#golfregeln #golfrules
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Eine 8 an der 7 in der ersten Runde des AT&T Pebble Beach Pro-Am von Rory McIlroy - wie konnte das passieren. Zwei Schläge davon basierten auf der Grundstrafe, die McIlroy sich hinzurechnen musste.

Nachdem er seinen Abschlag an Loch 7 nach links ins dichte Gras unter eine Kiefer verzogen hatte, entschied sich McIlroy, den Ball für unspielbar zu erklären und diesen mit einem Strafschlag nach Regel 19.2b auf der Linie zurück zu droppen. Leider machte er dabei den Fehler, dass er den Ball nicht direkt auf der Linie droppte, sondern rechts von dieser. So spielte McIlroy vom falschen Ort und musste sich die Grundstrafe hinzurechnen.

Bis zur Änderung der Golfregeln 2023 wäre es erlaubt gewesen innerhalb einer Schlägerlänge neben der direkten Linie zu droppen; jetzt jedoch nicht - der Ball muss auf der direkten Linie gedroppt werden. 

McIlroy wurde beim Scoring über die Strafe informiert und er notierte die Strafe für diesen Regelverstoß. Erstaunlich dann der Satz in seinem Statement: Then unbeknownst to me, the rule changed in January 2023 where you used to be able to come back on-line, take a club length either side. [...] I wasnt aware that that rule was changed again in 2023....

Damit ist klar - McIlroy scheint Golf Rules nicht zu lesen :-) (tk)

https://www.pgatour.com/video/competition/6346024811112/rory-mcilroy-penalized-after-improper-drop-at-att-pebble-beach

#golfregeln #golfrules

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Die neuen Regeln sind teilweise auch für die Katz🙈

Eigentlich ist es auch der Fehler seines Caddies. Der zumindest sollte alle Regeln kennen und ihn aufmerksam machen. Das ist sein Job.

Möchte nicht wissen, wie oft das bei untergeordneten Wettspielen falsch gemacht wird, wo kein aufmerksamer Referee vor Ort ist und auch die Mitspieler in der Gruppe den Regelverstoß nicht sehen bzw. den Verstoß regeltechnisch nicht korrekt einordnen (mit Grundstrafe)

Ein Profi sollte auch die Spielregeln kennen. Da er ein Profi ist, sich aber um die Spielregeln nicht gekümmert hat, hat er die 2 Strafschläge kommentarlos hingenommen. Tipp-topp....

Einerseits wurde die Änderung bei Erleichterung "auf der Linie zurück" (19.2b, 17.1d(2)) gut kommunziert. Daher darf man sich schon wundern, dass Rory davon nichts mitbekommen hat. Andererseits bleibt die Frage offen, warum diese Änderung überhaupt notwendig war. Soweit ich es verstanden habe, war die Idee, dass das neue Verfahren einfacher und schneller seien soll. Darüber kann man geteilter Meinung seien. Die gesamte Idee, dass ein Ball beim Drop einen Erleichterungsbereich erzeugt, passt nicht zu allen anderen Erleichterungsverfahren. Außerdem wird Erleichterung "auf der Linie zurück" sehr selten benutzt. Daher ist der Geschwindigkeitsgewinn eher vernachlässigbar. Aber Regeln sind Regeln. Vielleicht sollte man Rory eine Einladung für diese Gruppe schicken 😉

All golfers are obligated to know the rules. I am afraid most of the golfers are not known with the golfrules. So look first to ourselves before judging others. And if you're not sure what to do in certain situations take your golfrulebook out and look it up.

Wir sollten Rory dankbar sein. Ohne sein Vorgehen würden wir jetzt nicht über diese Regel diskutieren und ich hätte nicht gelernt wie zu droppen ist.

Man muss den Ball auf der Linie droppen, aber er dürfte bis zu einer Schlägerlänge seitlich wegrollen und wär im Spiel, oder?

Als ich das sah dachte ich alles klar, er hat die Regel zu seinen Gunsten auslegen können. Wusste auch nicht dass das nicht mehr geht.

Manche lesen, andere machen Lernerfahrungen. Kostet zwar zwei Schläge, aber die Regel kennt Rory jetzt gut - bis zur nächsten Anpassung.

👍👍👍

Es hat Rory ziemlich mental umgehauen,glaube ich,so wie er dann weiter gespielt hat..leider😔😔😔

Quatsch

Auch spannend. Die Pros auf den Touren holen doch sonst wegen jeder Kleinigkeit einen "roules official". Offensichtlich hat er von dieser üblichen Praxis Abstand genommen.

Diese Änderung wurde ja auch so geheim gehalten! Und wer liest schon die ganzen Emails und Infoblätter dazu, wenn man damit beschäftigt ist, Geld zu verdienen? 😉

Warum hat der Caddy nix gesagt? Für sowas wird der doch bezahlt.

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4 Wochen her
Golf Rules

Luisa wollte von uns wissen: "Eine Frage: Muss ich meinem Mitspieler bei einer vorgabewirksamen Runde, um eine Erlaubnis bitten den Ball straffrei zu droppen? Oder kann ich einfach ohne ihn darüber zu informieren droppen?"

Da allein der Spieler für sein Spiel verantwortlich ist, muss der Mitspieler nicht um Erlaubnis gebeten werden, Du kannst also selbstbestimmt droppen. Trotzdem sollte man seinen Zähler über den Drop informieren, allein schon damit nachher keine Diskussion um den Score entbrennt. Aber: Dein Spiel, Deine Entscheidung.

#golfregeln #golfrules
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Luisa wollte von uns wissen: Eine Frage: Muss ich meinem Mitspieler bei einer vorgabewirksamen Runde, um eine Erlaubnis bitten den Ball straffrei zu droppen? Oder kann ich einfach ohne ihn darüber zu informieren droppen?

Da allein der Spieler für sein Spiel verantwortlich ist, muss der Mitspieler nicht um Erlaubnis gebeten werden, Du kannst also selbstbestimmt droppen. Trotzdem sollte man seinen Zähler über den Drop informieren, allein schon damit nachher keine Diskussion um den Score entbrennt. Aber: Dein Spiel, Deine Entscheidung.

#golfregeln #golfrules

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Weil es wohl immer noch große Missverständnisse gibt: der Zähler ist (wie der Name schon sagt) ein Zähler, und KEIN Richter. Seine Aufgabe ist lediglich, die Anzahl der Schläge zu notieren, die der Spieler ihm nennt! Ist er anderer Meinung, kann man natürlich kurz zusammen nachzählen. Ist man dann immer noch unterschiedlicher Meinung, ist meine Empfehlung, KEINE weitere Diskussion, sondern nach dem Spiel (und vor dem Unterschreiben der Scorekarte) die Spielleitung entscheiden zu lassen.

1 Monat her
Golf Rules

MC fragte uns: "Ein Ballmarker mit integrierter Wasserwaage darf, wenn die Maße stimmen, im Wettspiel genutzt werden, oder?"

Ballmarker mit Wasserwaagen, Dosenlibellen, Wasserwaagen, Wasserflaschen oder Breakmaster dürfen auf der Golfrunde (nach wie vor gibt es keinen Regel-Unterschied zwischen "im Turnier" oder außerhalb) nicht genutzt werden, eine Nutzung wäre ein Verstoß gegen R4.3a, da damit die Notwendigkeit einer Fertigkeit oder eines Urteilsvermögens überflüssig gemacht oder reduziert wird, die wesentliche Bestandteile der Herausforderung des Spiels ist.

#golfrules #golfregeln #darferdas
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MC fragte uns: Ein Ballmarker mit integrierter Wasserwaage darf, wenn die Maße stimmen, im Wettspiel genutzt werden, oder?

Ballmarker mit Wasserwaagen, Dosenlibellen, Wasserwaagen, Wasserflaschen oder Breakmaster dürfen auf der Golfrunde (nach wie vor gibt es keinen Regel-Unterschied zwischen im Turnier oder außerhalb) nicht genutzt werden, eine Nutzung wäre ein Verstoß gegen R4.3a, da damit die Notwendigkeit einer Fertigkeit oder eines Urteilsvermögens überflüssig gemacht oder reduziert wird, die wesentliche Bestandteile der Herausforderung des Spiels ist.

#golfrules #golfregeln #darferdas

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Sehr interessant

Ich habe in Korea einen Ballmarker mit Wasserwaage von einem Golfer geschenkt gekriegt und habe mal versucht die Linie zu lesen. Bin nicht schlauer geworden😆

Da hätte ich ja Lust drauf... jemanden im Flight, der stundenlang mit so einem Ding das Grün ausmisst. Und auf dem Fairway steht schon der nächste Flight.

Warum konstruiert man so etwas überhaupt und bietet es im Handel an?Okay, ich weiß, man konstruiert vieles, was nicht erlaubt ist, und bietet es an. Aber meistenteils ist das „etwas“ lukrativer als ein Ballmarker mit Wasserwaage 🤪

Et voilà

Etwas für die DGL Übungsrunden.

Bringt doch gar nichts als Ballmarker. Wenn dann müsste man das Ding ja auf der Linie mehrfach "hinlegen" um diese auszumessen. Was für ein Schwachsinn... 🤦‍♂️

Wo in die Blase wandert zeigt zwei wichtige Werte an. Hinlegen oberhalb oder unterhalb in der Nähe des Lochs. Durch Verschieben rund um das Loch kann man erkennen wo die Falllinie ist und welches Gefälle um das Loch herum ist. Der Zielpunkt liegt immer oberhalb und in der Falllinie. Die Entfernung vom Loch bestimmt sich aus Stimp-Wert, Abstand der Balllage zum Loch und dem Betrag des Gefälles.

Ein wirklich überflüssiges Hilfsmittel.Habe ich auch noch nie gesehen.

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1 Monat her
Golf Rules

Carsten wollte wissen: "Moin! Man darf ja keinen Probeschwung im Bunker machen, gilt das nur für den Bunker in dem mein Ball liegt oder für alle?"

Also: Zum einen, der Probeschwung selbst ist erlaubt, war nie verboten. Nicht erlaubt ist die Berührung des Sandes beim Probeschwung, R12.2b. Letzteres wird mit der Frage gemeint gewesen sein, daher: Es zieht die Grundstrafe nach sich, wenn man den Sand in dem Bunker beim Übungsschwung (oder ähnlichen Handlungen, die auf die Bodenbeschaffenheit schließen lassen) berührt, es ist aber nicht verboten, einen Übungsschwung in einem anderen Bunker zu machen. Es darf dabei nur nicht das Spiel verzögert werden und der Bunker muss dann auch noch geharkt werden. Ob es das wert ist mag jeder für sich beurteilen...

#golfrules #darferdas #golfregeln
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Carsten wollte wissen: Moin! Man darf ja keinen Probeschwung im Bunker machen, gilt das nur für den Bunker in dem mein Ball liegt oder für alle?

Also: Zum einen, der Probeschwung selbst ist erlaubt, war nie verboten. Nicht erlaubt ist die Berührung des Sandes beim Probeschwung, R12.2b. Letzteres wird mit der Frage gemeint gewesen sein, daher: Es zieht die Grundstrafe nach sich, wenn man den Sand in dem Bunker beim Übungsschwung (oder ähnlichen Handlungen, die auf die Bodenbeschaffenheit schließen lassen) berührt, es ist aber nicht verboten, einen Übungsschwung in einem anderen Bunker zu machen. Es darf dabei nur nicht das Spiel verzögert werden und der Bunker muss dann auch noch geharkt werden. Ob es das wert ist mag jeder für sich beurteilen...

#golfrules #darferdas #golfregeln

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Eigentlich schon interessant.

Hmmmm … stellt sich mir die Frage, wozu ist ein Probeschwung in einem Bunker, in dem der Ball nicht liegt, mit Berührung des Sandes während einer Runde nötig??? Wie Dietrich von Garn sagt, da bietet sich das Üben vor der Runde im Übungsgelände an. Und ja, selbstverständlich sind Probeschwünge in einem Bunker erlaubt, vorausgesetzt, man berührt dabei nicht den Sand. Dass diese Probeschwünge nicht erlaubt seien, gehört zu jenen Mythen und Märchen, die man immer wieder zu hören bekommt.

Gilt das dann nicht als Üben auf dem Platz?

Vielleicht sollte man das vor der Runde in einem Übungsbunker machen? Das gibt deutlich weniger Hektik.

Ich interpretiere die Frage nach allen Bunkern so, dass mein Ball in einem Bunker liegt und man nun in einen anderen steht und dort einen Übungsschlag (mit Sandkontakt) macht. Zwei Szenarien als Beispiel: 1. Ball im Bunker#1 am Grün, man stellt sich in Bunker#2 am Grün und macht einen Übungsschlag (Sandkontakt): 2. mein Ball liegt auf dem Fairway und man kommt an einem Fairway-Bunker vorbei, stellt sich in den F-Bunker und macht einen Übungsschlag (Sandkontakt). No1 würde ich mit nein beantworten, bei No2 wäre ich mir nicht sicher, würde es aber nicht tun. So oder so, Empfehlung ist und bleibt das Übungsgelände. Macht man das nicht oder hat es vergessen? -> Pech gehabt

....und bitte zügiges spiel regel 5.6 beachten..leider beobachte ich immer wieder Personen mit x anzahl luftschlägen.40 Sekunden max. Beachten

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1 Monat her
Golf Rules

Eric wollte wissen: "Hallo Golf Rules, wie Besser legen? Oder nicht erlaubt? Das Wasser ist nicht im Stand oder Schwung, sondern nur auf der Linie zur Fahne? Würde mich über eine Antwort vielleicht auch als Post freuen."

Die Pfütze auf dem Bild ist laut Definition zeitweiliges Wasser, ein Umstand der ungewöhnlichen Platzverhältnisse und sie beeinträchtigt die Spiellinie, ein Fall von R16.1a (1), 3. Alternative. Das bringt uns zu R16.1d, "Erleichterung für Ball auf dem Grün"

Liegt der Ball eines Spielers auf dem Grün und wird durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz beeinträchtigt, (hier dann nach h R16.1a auch die Spiellinie) darf der Spieler straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen oder einen anderen Ball an den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung legt. Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss entweder auf dem Grün oder im Gelände liegen.
Gibt es keinen solchen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, darf der Spieler trotzdem Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den Punkt größtmöglicher Erleichterung als Bezugspunkt verwendet, die entweder auf dem Grün oder im Gelände liegt.

In unserem Fall, von einem rechtshändigen Spieler ausgehend würde das heißen, der Spieler darf auf einer Kreisbahn ums Loch (Radius Loch-Ball) soweit nach rechts gehen, dass die Pfütze nicht mehr in der Spiellinie ist und den Ball dann an den nPvE legen (R14.2).

#golfrules #regengolf #raingolf #golfregeln
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Eric wollte wissen: Hallo Golf Rules, wie Besser legen? Oder nicht erlaubt? Das Wasser ist nicht im Stand oder Schwung, sondern nur auf der Linie zur Fahne? Würde mich über eine Antwort vielleicht auch als Post freuen.

Die Pfütze auf dem Bild ist laut Definition zeitweiliges Wasser, ein Umstand der ungewöhnlichen Platzverhältnisse und sie beeinträchtigt die Spiellinie, ein Fall von R16.1a (1), 3. Alternative. Das bringt uns zu R16.1d, Erleichterung für Ball auf dem Grün

Liegt der Ball eines Spielers auf dem Grün und wird durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz beeinträchtigt, (hier dann nach h R16.1a auch die Spiellinie) darf der Spieler straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen oder einen anderen Ball an den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung legt. Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss entweder auf dem Grün oder im Gelände liegen.
Gibt es keinen solchen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, darf der Spieler trotzdem Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den Punkt größtmöglicher Erleichterung als Bezugspunkt verwendet, die entweder auf dem Grün oder im Gelände liegt.

In unserem Fall, von einem rechtshändigen Spieler ausgehend würde das heißen, der Spieler darf auf einer Kreisbahn ums Loch (Radius Loch-Ball) soweit nach rechts gehen, dass die Pfütze nicht mehr in der Spiellinie ist und den Ball dann an den nPvE legen (R14.2).

#golfrules #regengolf #raingolf #golfregeln

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Claus Schick

So geht das 😉

Und falls kein Squeeeze vorhanden, Harke umdrehen

Nix besser legen! ... Aber du darfst die Linie trocknen: www.kaercher.com/de/home-garden/nass-trockensauger/wd-3-battery-set-16299110.html

1 Monat her
Golf Rules

Felix hat uns schon vor einiger Zeit über Instagram gefragt:

"Hey mein Lieber! Mal eine Frage zu den Regeln. Letztens ist ein Ball von mir unter einem Strauch gelandet (3m hoch, 6m Durchmesser ca.) keine Markierung (rot, blau, gelb) - Um den Ball schlagen zu können, hätte ich mich in den Busch stellen müssen was nur ginge, wenn ich den Busch dabei nachhaltig beschädige. Mir wurde gesagt ich kann den Ball erleichtern in dem ich pro Schlägerlänge Erleichterung einen Strafschlag in Lauf nehme. Klingt für mich ehrlich gesagt ein bisschen Absurd, hast du eine Idee dazu?"

Eine Schlägerlänge pro Strafschlag - interessante Idee, leider aber falsch. Wenn der Ball nicht spielbar ist, kann der Spieler - mit einem Strafschlag - nach einer der 3 Möglichkeiten von R19.2 verfahren (gegebenenfalls auch mehrfach für mehrere Strafschläge, vielleicht kommt das daher?):

a) Er kann zurück zum letzten Ort
b) Er nutzt das Verfahren "auf der Linie zurück" oder
c) Er nutzt seitliche Erleichterung indem er einen Ball innerhalb von zwei Schlägerlängen von der ursprünglichen Lage dropt.

#golfrules #unspielbar #golfregeln
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Felix hat uns schon vor einiger Zeit über Instagram gefragt: 

Hey mein Lieber! Mal eine Frage zu den Regeln. Letztens ist ein Ball von mir unter einem Strauch gelandet (3m hoch, 6m Durchmesser ca.) keine Markierung (rot, blau, gelb) - Um den Ball schlagen zu können, hätte ich mich in den Busch stellen müssen was nur ginge, wenn ich den Busch dabei nachhaltig beschädige. Mir wurde gesagt ich kann den Ball erleichtern in dem ich pro Schlägerlänge Erleichterung einen Strafschlag in Lauf nehme. Klingt für mich ehrlich gesagt ein bisschen Absurd, hast du eine Idee dazu?

Eine Schlägerlänge pro Strafschlag - interessante Idee, leider aber falsch. Wenn der Ball nicht spielbar ist, kann der Spieler - mit einem Strafschlag - nach einer der 3 Möglichkeiten von R19.2 verfahren (gegebenenfalls auch mehrfach für mehrere Strafschläge, vielleicht kommt das daher?):

a) Er kann zurück zum letzten Ort
b) Er nutzt das Verfahren auf der Linie zurück oder
c) Er nutzt seitliche Erleichterung indem er einen Ball innerhalb von zwei Schlägerlängen von der ursprünglichen Lage dropt.

#golfrules #unspielbar #golfregeln

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Man darf das Verfahren nochmals anwenden und von der neuen Stelle wiederum 2 Schlägerlängen für einen Strafschlag messen. So kommt man irgendwann aufs Fairway.

Diese Situation sollte man in der Tat gut überlegen! ... Oft genug ist "auf der Linie zurück" nämlich schonmal KEINE Option. Und wenn man sich dann entschließt den Ball mit 2 (in Worten zwei) Schlägerlängen zu droppen, und der Ball liegt dann IMMER NOCH im Busch, ist "der letzte Ort" nämlich auch Schei***!! Heißt dann: mit jeweils 2 Schlägerlängen so lange droppen bis der Ball wieder spielbar ist. -> Stableford = Loch gestrichen, -> Zählspiel = Runde im Ar***.

Muss man den Ball vorher identifiziert haben und ihn aus dem Gebüsch holen? Findet den Ball. Gilt er als unspielbar oder verloren?

1 Monat her
Golf Rules

Das Thema Golfregeln wird hier und da in verschiedenen Foren immer mal wieder aufgenommen und es werden in Beiträgen Hinweise und Tipps gegeben. In der Regel sind diese Informationen kostenlos verfügbar und es freut uns, dass hierdurch die "Regelkunde" im Umfeld der Interessierten verbreitet wird. Spannend wird es insbesondere immer, wenn "kostenpflichtige" Dienste in Berichten Themen aufgreifen - so wie in diesem Beispiel.

Um auch den "Schotten" unter den Golfinteressierten weiterzuhelfen, sein schon einmal vorweg angemerkt, dass die pauschale Aussage "Gedroppten Ball bloß nicht wieder aufheben!" in Bezug auf einen gedroppten Ball an einem "Wasserhindernis" erst einmal so in dieser Form nicht vollständig passt.

Zunächst einmal wurde durch die Änderung der Golfregeln in 2019 der Begriff "Wasserhindernis" und das regeltechnische Verhalten durch Regel 17 "Penalty Area" angepasst. Demzufolge ist es völlig egal, ob der Ball in einem Wasserhindernis oder einem Bereich, der durch die Spielleitung als Penalty Area gekennzeichnet wurde, verloren wurde.

Und dann kommt es drauf an:
- Wurde ein neuer Ball nach einem anwendbaren Erleichterungsverfahren (mit Strafschlag) nach Regel 17.1d (Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust, Erleichterung auf der Linie zurück oder seitliche Erleichterung) durch das Droppen ins Spiel gebracht, dann ist der der ursprüngliche Ball nicht mehr im Spiel und darf auch nicht gespielt werden. Dies gilt auch, wenn dieser vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten auf dem Platz gefunden wird (siehe Regel 6.3b). Dann stimmt die Aussage - der gedroppte Ball DARF (eigentlich) nicht mehr aufgenommen werden.
- Stellt sich aber die geschätzter Stelle, wo Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area kreuzte, als falsch heraus, dann MUSS dieser Irrtum korrigiert werden. Dabei ist wichtig zu wissen, dass dieses nur gemacht werden muss, BEVOR der Spieler einen Schlag nach dem gedroppten Ball gemacht hat. Hintergrund ist, dass die Informationen vor dem Schlag bekannt wurden und folglich muss der Spieler den Fehler (das Droppen an der falschen Stelle) beheben. Macht er das nicht, dann spielt der Spieler von der falschen Stelle und setzt das Spiel mit dem Hinzurechnen der Grundstrafe fort.

Insofern wäre es hilfreicher gewesen, die Überschrift des (kostenpflichtigen) Artikels angepasster zu formulieren... (tk)

#golfrules #golfregeln
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Das Thema Golfregeln wird hier und da in verschiedenen Foren immer mal wieder aufgenommen und es werden in Beiträgen Hinweise und Tipps gegeben. In der Regel sind diese Informationen kostenlos verfügbar und es freut uns, dass hierdurch die Regelkunde im Umfeld der Interessierten verbreitet wird. Spannend wird es insbesondere immer, wenn kostenpflichtige Dienste in Berichten Themen aufgreifen - so wie in diesem Beispiel.

Um auch den Schotten unter den Golfinteressierten weiterzuhelfen, sein schon einmal vorweg angemerkt, dass die pauschale Aussage Gedroppten Ball bloß nicht wieder aufheben! in Bezug auf einen gedroppten Ball an einem Wasserhindernis erst einmal so in dieser Form nicht vollständig passt.  

Zunächst einmal wurde durch die Änderung der Golfregeln in 2019 der Begriff Wasserhindernis und das regeltechnische Verhalten durch Regel 17 Penalty Area angepasst. Demzufolge ist es völlig egal, ob der Ball in einem Wasserhindernis oder einem Bereich, der durch die Spielleitung als Penalty Area gekennzeichnet wurde, verloren wurde.

Und dann kommt es drauf an:
- Wurde ein neuer Ball nach einem anwendbaren Erleichterungsverfahren (mit Strafschlag) nach Regel 17.1d (Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust, Erleichterung auf der Linie zurück oder seitliche Erleichterung) durch das Droppen ins Spiel gebracht, dann ist der der ursprüngliche Ball nicht mehr im Spiel und darf auch nicht gespielt werden. Dies gilt auch, wenn dieser vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten auf dem Platz gefunden wird (siehe Regel 6.3b). Dann stimmt die Aussage - der gedroppte Ball DARF (eigentlich) nicht mehr aufgenommen werden.
- Stellt sich aber die geschätzter Stelle, wo Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area kreuzte, als falsch heraus, dann MUSS dieser Irrtum korrigiert werden. Dabei ist wichtig zu wissen, dass dieses nur gemacht werden muss, BEVOR der Spieler einen Schlag nach dem gedroppten Ball gemacht hat. Hintergrund ist, dass die Informationen vor dem Schlag bekannt wurden und folglich muss der Spieler den Fehler (das Droppen an der falschen Stelle) beheben. Macht er das nicht, dann spielt der Spieler von der falschen Stelle und setzt das Spiel mit dem Hinzurechnen der Grundstrafe fort.

Insofern wäre es hilfreicher gewesen, die Überschrift des (kostenpflichtigen) Artikels angepasster zu formulieren...  (tk)

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Wenn der Spieler aber eine angemessene Einschätzung des Bezugspunkts zum Droppen gemäß den Bedingungen in Regel 1.3b(2) machte und sich dieser Bezugspunkt nach dem Schlag als falsch herausstellt, so fällt keine Strafe für das Spielen vom falschen Ort an. (Klarstellung 17.1d(3)/2)

1 Monat her
Golf Rules

Michael wollte wissen: "Diskussion auf Facebook. Älteres Problem: Spieler nimmt provisorischen Ball auf, nachdem er einen Ball gespielt hat, der sich als Falscher Ball herausstellt. Spieler sucht bis Ende der 3 Minuten, legt dann den provisorischen Ball wieder zurück und spielt diesen, was ihm u.a. einen SS nach 9.4b einbringt. Jetzt bin ich unsicher: Was wäre gewesen, wenn er den provisorischen Ball zurückgelegt hätte, ehe er die Suche fortgesetzt hat. IMHO war der provisorische Ball noch gar nicht im Spiel, da die Suchzeit noch nicht abgelaufen war - hätte er sich dadurch den SS nach 9.4b ersparen können?"

Klasse Frage, die gar nicht so selten vorkommt. Was ist mit Strafschlägen, die bei einem provisorischen Ball anfallen? Hier hilft uns Klarstellung C18.3c (2)/4 weiter:

"Vom Spieler aufgenommener provisorischer Ball wird später Ball im Spiel

Nimmt ein Spieler seinen provisorischen Ball auf, wenn er dies nach den Regeln nicht tun darf, und der provisorische Ball wird später Ball im Spiel, zieht sich der Spieler einen Strafschlag nach Regel 9.4b zu (Strafe für Aufheben oder Bewegen des Balls) und er muss den Ball zurücklegen.

Beispiel: Im Zählspiel spielt der Spieler einen provisorischen Ball, da er glaubt, dass sein vom Abschlag gespielter Ball verloren sein könnte. Der Spieler findet einen Ball, von dem er annimmt, es sei der ursprüngliche Ball, führt einen Schlag nach diesem Ball aus, nimmt seinen provisorischen Ball auf und stellt dann fest, dass der von ihm gespielte Ball nicht der ursprüngliche Ball war, sondern ein falscher Ball. Der Spieler nimmt die Suche nach dem ursprünglichen Ball wieder auf, kann ihn aber innerhalb der Suchzeit von drei Minuten nicht finden.
Da der provisorische Ball mit einer Strafe von Schlag und Distanzverlust zum Ball im Spiel geworden war, muss der Spieler den Ball zurücklegen und er zieht sich einen Strafschlag nach Regel 9.4b zu. Der Spieler zieht sich auch zwei Strafschläge für das Spielen eines falschen Balls zu (Regel 6.3c). Der nächste Schlag des Spielers ist sein siebter Schlag."

Kurz: Nein, man kann sich die Strafe so nicht einfach ersparen. Strafen, die durch Handlungen am provisorischen Ball anfallen treten in Kraft, wenn der pB zum Ball im Spiel wird. Wird er nicht BiS, fallen sie nicht an.

#golfrules #golfregeln
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Michael wollte wissen: Diskussion auf Facebook. Älteres Problem: Spieler nimmt provisorischen Ball auf, nachdem er einen Ball gespielt hat, der sich als Falscher Ball herausstellt. Spieler sucht bis Ende der 3 Minuten, legt dann den provisorischen Ball wieder zurück und spielt diesen, was ihm u.a. einen SS nach 9.4b einbringt. Jetzt bin ich unsicher: Was wäre gewesen, wenn er den provisorischen Ball zurückgelegt hätte, ehe er die Suche fortgesetzt hat. IMHO war der provisorische Ball noch gar nicht im Spiel, da die Suchzeit noch nicht abgelaufen war - hätte er sich dadurch den SS nach 9.4b ersparen können?

Klasse Frage, die gar nicht so selten vorkommt. Was ist mit Strafschlägen, die bei einem provisorischen Ball anfallen? Hier hilft uns Klarstellung C18.3c (2)/4 weiter: 

Vom Spieler aufgenommener provisorischer Ball wird später Ball im Spiel

Nimmt ein Spieler seinen provisorischen Ball auf, wenn er dies nach den Regeln nicht tun darf, und der provisorische Ball wird später Ball im Spiel, zieht sich der Spieler einen Strafschlag nach Regel 9.4b zu (Strafe für Aufheben oder Bewegen des Balls) und er muss den Ball zurücklegen.

Beispiel: Im Zählspiel spielt der Spieler einen provisorischen Ball, da er glaubt, dass sein vom Abschlag gespielter Ball verloren sein könnte. Der Spieler findet einen Ball, von dem er annimmt, es sei der ursprüngliche Ball, führt einen Schlag nach diesem Ball aus, nimmt seinen provisorischen Ball auf und stellt dann fest, dass der von ihm gespielte Ball nicht der ursprüngliche Ball war, sondern ein falscher Ball. Der Spieler nimmt die Suche nach dem ursprünglichen Ball wieder auf, kann ihn aber innerhalb der Suchzeit von drei Minuten nicht finden.
Da der provisorische Ball mit einer Strafe von Schlag und Distanzverlust zum Ball im Spiel geworden war, muss der Spieler den Ball zurücklegen und er zieht sich einen Strafschlag nach Regel 9.4b zu. Der Spieler zieht sich auch zwei Strafschläge für das Spielen eines falschen Balls zu (Regel 6.3c). Der nächste Schlag des Spielers ist sein siebter Schlag.

Kurz: Nein, man kann sich die Strafe so nicht einfach ersparen. Strafen, die durch Handlungen am provisorischen Ball anfallen treten in Kraft, wenn der pB zum Ball im Spiel wird. Wird er nicht BiS, fallen sie nicht an.

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Claus Schick

Zieht sich der Spieler in diesem Beispiel wirklich 2 Strafschläge (Spielen des falschen Balls) + 1 Strafschlag (Aufnehmen/Bewegen) zu, oder kommt hier Regel 1.3c(4) zur Anwendung (nur eine Strafe bei mehrfachem Regelverstoß) ?

Einige Abkürzungen sind super sch..... Sollte vermieden werden.

Tja..einfach mal wissen welchen ball man spielt und diesen ggf kennzeichnen....beim Turnier unerlässlich...

Hallo und wie geht es dir heute, es tut mir leid, dass ich dir hier schreibe. Eigentlich habe ich dein wunderschönes Profilbild gesehen, als ich nach einem alten Freund gesucht habe. Hier auf Facebook wollte ich dich hinzufügen, aber leider wurde die Anfrage nicht bearbeitet Aus diesem Grund habe ich beschlossen, hierher zu kommen, um Ihnen Hallo zu sagen, und hoffe auf eine Antwort von Ihnen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir eine Freundschaftsanfrage senden oder mir eine Direktnachricht im Messenger senden könnten, damit wir uns unterhalten können mehr besser... Vielen Dank und einen schönen Tag noch.

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1 Monat her
Golf Rules

Die "biologischen Roughmäher" sind auf dem Vormarsch - Schafe auf dem Platz gehören auf vielen Anlagen immer häufiger zur Normalität. Die Flächen werden dabei in der Regel durch Elektrozäune begrenzt. Was aber bedeutet dieses regeltechnisch, wenn ein Ball eines Spielers in so einer Fläche zur Ruhe kommt? Und was ist, wenn der Zaun den Spieler im Schwung behindert?

Auf jeden Fall ist hier der Eingriff der Spielleitung notwendig, um dem Spieler klare Handlungsanweisungen zu geben. Der Zaun ist etwas "Künstliches" und somit ein Hemmnis. Normalerweise ist dieser sogar "beweglich" - was man aber sicherlich nicht möchte. Insofern könnte dieser per Platzregel zu einem unbeweglichen Hemmnis erklärt werden. Liegt dann der Ball eines Spielers auf dem Platz und wird dieser durch die Balllage, den Schwung oder den Stand behindert, so kann der Spieler straflose Erleichterung nach Regel 16.1 im Erleichterungsbereich an der nächstgelegenen Stelle der vollständigen Erleichterung in Anspruch nehmen.

Aber auch das Spielen aus bzw. das Betreten der Weidefläche ist in der Regel nicht erwünscht. Per Platzregel sollten solche Bereiche dann als "Spielverbotszone" (am besten mit Betretungsverbot) festgelegt werden. Ist es demnach bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in der Weidefläche (ungewöhnliche Platzverhältnisse) zur Ruhe kam, darf der Spieler Erleichterung nach den Regeln 16.1b (c oder d) in Anspruch nehmen, indem er die Stelle, an der der Ball zuletzt die Grenze der ungewöhnlichen Platzverhältnisse auf dem Platz gekreuzt hat, schätzt, um von dort aus den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen.

Ist es nicht bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt und der Ball verloren ist, muss der Spieler Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust nach Regel 18.2 in Anspruch nehmen.

Eine Zuwiderhandlung des Betreten ist dann über die Verhaltensvorschriften nach Regel 1.2 zu sanktionieren. (tk)

#golfrules #golfregeln
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Die biologischen Roughmäher sind auf dem Vormarsch - Schafe auf dem Platz gehören auf vielen Anlagen immer häufiger zur Normalität. Die Flächen werden dabei in der Regel durch Elektrozäune begrenzt. Was aber bedeutet dieses regeltechnisch, wenn ein Ball eines Spielers in so einer Fläche zur Ruhe kommt? Und was ist, wenn der Zaun den Spieler im Schwung behindert?

Auf jeden Fall ist hier der Eingriff der Spielleitung notwendig, um dem Spieler klare Handlungsanweisungen zu geben. Der Zaun ist etwas Künstliches und somit ein Hemmnis. Normalerweise ist dieser sogar beweglich - was man aber sicherlich nicht möchte. Insofern könnte dieser per Platzregel zu einem unbeweglichen Hemmnis erklärt werden. Liegt dann der Ball eines Spielers auf dem Platz und wird dieser durch die Balllage, den Schwung oder den Stand behindert, so kann der Spieler straflose Erleichterung nach Regel 16.1 im Erleichterungsbereich an der nächstgelegenen Stelle der vollständigen Erleichterung in Anspruch nehmen.

Aber auch das Spielen aus bzw. das Betreten der Weidefläche ist in der Regel nicht erwünscht. Per Platzregel sollten solche Bereiche dann als Spielverbotszone (am besten mit Betretungsverbot) festgelegt werden. Ist es demnach bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in der Weidefläche (ungewöhnliche Platzverhältnisse) zur Ruhe kam, darf der Spieler Erleichterung nach den Regeln 16.1b (c oder d) in Anspruch nehmen, indem er die Stelle, an der der Ball zuletzt die Grenze der ungewöhnlichen Platzverhältnisse auf dem Platz gekreuzt hat, schätzt, um von dort aus den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen. 

Ist es nicht bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt und der Ball verloren ist, muss der Spieler Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust nach Regel 18.2 in Anspruch nehmen.

Eine Zuwiderhandlung des Betreten ist dann über die Verhaltensvorschriften nach Regel 1.2 zu sanktionieren. (tk)

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Wieso denn 16.1 c und d ? Der Zaun wird ja nicht um den Bunker, oder das Grün stehen 🤷‍♂️

You get relief from the fence.

Rumänischer Herdenschutzhund auf dem Golfplatz. Da muss kein Schaf eingezäunt werden. Der Auszaun ist gegen Wildschweine.

…..kurze Frage: Wie verhält es sich denn , wenn die Schafe das Fairway gekreuzt haben , und man liegt in deren Hinterlassenschaften 🙈???

Es fehlt m.M. nach der Aspekt, dass der Bereich der Schafweide in der Regel durch einen Elektrozaun begrenzt wird. Hier kommt dann auch die Betreiberhaftung mit ins Spiel. Die Platzregel sollte dann u.a. regeln, dass man nicht über den Zaun langen darf, um nach seinen Bällen zu angeln. Und auch der Abstand zum Zaun muss deutlich mehr als eine Schlägerlänge betragen. Auch wenn der Stromschlag nicht tödlich ist (eigene Erfahrung), kann das bei Menschen mit Herzschrittmachern eine andere Auswirkung haben. Die Versicherung des Betreibers wird sich in solchen Fällen sehr genau die örtlichen Platzregeln ansehen.

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1 Monat her
Golf Rules

Und weil wir beim Thema "Aus" in den letzten Tagen waren - um den Charakter eines Lochs zu erhalten oder Spieler auf benachbarten Löchern zu schützen, darf die Spielleitung Ausgrenzen zwischen zwei Löchern errichten.

Ist die interne Ausgrenze nicht an andere Ausgrenzen auf dem Platz angeschlossen, ist eine Kennzeichnung des Beginns und des Endes der Ausgrenze wichtig. Es wird empfohlen, dass zwei Pfähle nebeneinander und in einem Winkel gesetzt werden, der eine Fortsetzung der Ausgrenze ins Unendliche in der gewünschten Richtung anzeigt.

Die interne Ausgrenze darf für das Spiel von nur einem Loch oder auch mehr als einem Loch gelten. Das Loch oder die Löcher, für die die interne Ausgrenze gilt, und der Status der Pfähle beim Spiel von Löchern, auf denen die Ausgrenze nicht gilt, sollten durch eine Platzregel bestimmt werden (siehe Musterplatzregel A-4).

In diesem Beispiel markiert ein Referee die Ausgrenze, die nur auf dem rechten, entgegenlaufenden Loch gilt, neben den Pfosten noch mit einer zusätzlichen Auslinie. Für Spieler, die auf diesem Loch unterwegs sind, sind sowohl Pfosten als auch die Linie ohne Bedeutung. Der Hinweis dazu befindet sich in den lokalen Platzregeln, welche die Spieler vor der Runde erhalten haben. (tk)

#golfrules #golfregeln
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Und weil wir beim Thema Aus in den letzten Tagen waren - um den Charakter eines Lochs zu erhalten oder Spieler auf benachbarten Löchern zu schützen, darf die Spielleitung Ausgrenzen zwischen zwei Löchern errichten.

Ist die interne Ausgrenze nicht an andere Ausgrenzen auf dem Platz angeschlossen, ist eine Kennzeichnung des Beginns und des Endes der Ausgrenze wichtig. Es wird empfohlen, dass zwei Pfähle nebeneinander und in einem Winkel gesetzt werden, der eine Fortsetzung der Ausgrenze ins Unendliche in der gewünschten Richtung anzeigt.

Die interne Ausgrenze darf für das Spiel von nur einem Loch oder auch mehr als einem Loch gelten. Das Loch oder die Löcher, für die die interne Ausgrenze gilt, und der Status der Pfähle beim Spiel von Löchern, auf denen die Ausgrenze nicht gilt, sollten durch eine Platzregel bestimmt werden (siehe Musterplatzregel A-4).

In diesem Beispiel markiert ein Referee die Ausgrenze, die nur auf dem rechten, entgegenlaufenden Loch gilt, neben den Pfosten noch mit einer zusätzlichen Auslinie.  Für Spieler, die auf diesem Loch unterwegs sind, sind sowohl Pfosten als auch die Linie ohne Bedeutung. Der Hinweis dazu befindet sich in den lokalen Platzregeln, welche die Spieler vor der Runde erhalten haben. (tk)

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Ich hatte da mal in einem Turnier eine Diskussion. Auf dem Platz wurde auch so eine Ausgrenze zwischen zwei Löchern installiert. Das eine Loch ist ein Dogleg nach rechts und in diesem Dogleg befindet sich das Grün eines anderen Loches. Die Ausgrenze wurde also installiert um das gefährliche Abkürzen über das Grün zu verhindern. Mir ist aber dennoch ein Schlag abgerissen der direkt über das Aus flog, aber nicht darin zur Ruhe kam. Der Ball lag also spielbar auf meiner Bahn, flog aber durchs Aus. Sollte also ganz normal spielbar sein, oder?

Interne Ausgrenzen sind für mich die Bankrotterklärung des Platzdesigns. Leider sind sie bei Profiturnieren, so wie im Beispiel, aufgrund der Drivelängen oft nicht zu verhindern. Selbst Spitzenplätze bekommen mittlerweile Probleme damit, dass die Spieler „querfeldein“ spielen, z.B. Oakmont zuletzt bei den US Amateurs.

Wenn viele Spieler aus taktischen Gründen regelmäßig ein anderes Fairway andriven, muss man im Sinne der Sicherheit solche Grenzen setzen!

Beispiel: Bei der European Open auf dem Nordplatz von Green Eagle ist das Fairway von Loch 15 Aus, wenn die gegenläufige 16 gespielt wird, um das Abkürzen zu verhindern.

Internes Aus ,besonders bei eng aneinander liegenden Bahnen ist immer gut,vor allem sicherer.leider sieht das nicht jeder so...

Ist die Kennzeichnung der internen Ausgrenze mit 2 nebeneinander gestellten Pfosten nicht veraltet? Sollte es nicht mit einem Pfosten und einem Dreieck darauf befestigt, gekennzeichnet werden?

In einem DGV Dokument (Abschnitt 5 Platzregeln) heißt es bezüglich Doppelpfosten: "Es ist nicht ausreichend, z. B. mit einem „Doppelpfahl“ (zwei unmittelbar nebeneinander gesetzte Pfähle) eine Reihe von weißen Pfählen zu „beenden“. Das Definieren einer Fläche ist auf diese Weise nicht möglich, so dass dieses Verfahren nicht zulässig ist."

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1 Monat her
Golf Rules

Im Zusammenhang mit dem gestrigen Beitrag ist das Thema "Aus" noch einmal in den Fokus gerückt. Lt. Definition "Aus" SOLLTEN Auspfähle und Auslinien weiß sein. Dieses ist in der Regel auch auf den meisten Golfplätzen der Fall - muss aber nicht.

In diesem Beispiel aus den UK wurde zum Beispiel die Auslinie "gebrannt". In einer entsprechenden Platzregel wurde diese dann als "Auslinie" definiert.

Lt. Handbuch für die Spielleitung darf diese Grenzen des Platzes auf verschiedene Weise kennzeichnen. Beispielsweise können Pfähle oder gesprühte Linien von der Spielleitung angebracht werden, vorhandene Zäune oder Mauern zur Kennzeichnung von Ausgrenzen verwendet werden wie auch der Rand aller dauerhaften Anlagen, zum Beispiel von Straßen oder Gebäuden.

Zu den Pfählen heißt es, dass Auspfähle weiß sein sollten, jedoch darf auch eine andere Farbe verwendet werden. Es könnten sich bereits Pfähle in einer anderen Farbe an Ort und Stelle befinden, oder die Spielleitung könnte einen Grund zur Verwendung anderer Farbe haben, um diese von anderen Gegenständen auf dem Platz zu unterscheiden. Die Spielleitung sollte in diesem Fall die Spieler auf der Scorekarte, einem Aushang im Clubhaus, einem Blatt mit Platzregeln, oder auf andere Weise darüber informieren. Die Spielleitung sollte es vermeiden, rote oder gelbe Pfähle zur Kennzeichnung einer Ausgrenze zu verwenden, damit es keine Verwirrung mit Penalty Areas gibt.

Daraus folgt - weiße Pfosten werden "üblicherweise" zur Kennzeichnung genutzt. Abweichende Farben müssen per Platzregel festgelegt werden.

Insofern schadet der Satz aus der DGV-/LGV-Hardcard "Aus (Regel 18.2) wird durch weiße Pfähle, Zäune oder Mauern gekennzeichnet. Sofern weiße Linien auf dem Boden die Platzgrenze kennzeichnen, haben diese Vorrang." definitiv nicht und sollte zur Konkretisierung des "SOLLTE" in die eigenen Platzregeln übernommen werden. (tk)

#golfrules #golfregeln
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Im Zusammenhang mit dem gestrigen Beitrag ist das Thema Aus noch einmal in den Fokus gerückt. Lt. Definition Aus SOLLTEN Auspfähle und Auslinien weiß sein. Dieses ist in der Regel auch auf den meisten Golfplätzen der Fall - muss aber nicht.

In diesem Beispiel aus den UK wurde zum Beispiel die Auslinie gebrannt. In einer entsprechenden Platzregel wurde diese dann als Auslinie definiert.

Lt. Handbuch für die Spielleitung darf diese Grenzen des Platzes auf verschiedene Weise kennzeichnen. Beispielsweise können Pfähle oder gesprühte Linien von der Spielleitung angebracht werden, vorhandene Zäune oder Mauern zur Kennzeichnung von Ausgrenzen verwendet werden wie auch der Rand aller dauerhaften Anlagen, zum Beispiel von Straßen oder Gebäuden.

Zu den Pfählen heißt es, dass Auspfähle weiß sein sollten, jedoch darf auch eine andere Farbe verwendet werden. Es könnten sich bereits Pfähle in einer anderen Farbe an Ort und Stelle befinden, oder die Spielleitung könnte einen Grund zur Verwendung anderer Farbe haben, um diese von anderen Gegenständen auf dem Platz zu unterscheiden. Die Spielleitung sollte in diesem Fall die Spieler auf der Scorekarte, einem Aushang im Clubhaus, einem Blatt mit Platzregeln, oder auf andere Weise darüber informieren. Die Spielleitung sollte es vermeiden, rote oder gelbe Pfähle zur Kennzeichnung einer Ausgrenze zu verwenden, damit es keine Verwirrung mit Penalty Areas gibt.

Daraus folgt - weiße Pfosten werden üblicherweise zur Kennzeichnung genutzt. Abweichende Farben müssen per Platzregel festgelegt werden.

Insofern schadet der Satz aus der DGV-/LGV-Hardcard Aus (Regel 18.2) wird durch weiße Pfähle, Zäune oder Mauern gekennzeichnet. Sofern weiße Linien auf dem Boden die Platzgrenze kennzeichnen, haben diese Vorrang. definitiv nicht und sollte zur Konkretisierung des SOLLTE in die eigenen Platzregeln übernommen werden. (tk)

#golfrules #golfregeln

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In unserem Club ist die Out Grenze teilweise die Mähkante zum Rough, ist natürlich in der Platzregel vermerkt!

1 Monat her
Golf Rules

Wir bekamen von Tim eine Frage zugesandt, die zwar sehr speziell für den Golfclub ist, aber bestimmt den ein oder anderen interessiert: "Ein aufmerksames Mitglied in unserem Spielausschuss hat mich auf eine zu klärende Situation hingewiesen:
- Im Bild sieht man Bahn 1 unseres kleinen 9 Loch Platzes mit der angrenzenden Range, Aus-Pfosten und einem Zaun.
- Die Platzregeln besagen, dass Aus durch weiße Pfähle gekennzeichnet ist.
- Wir haben all die Jahre den Zaun als Bestandteil der Ausmarkierung (weil mit den Aus-Pfosten verbunden) angesehen und somit keine Erleichterung von einem unbeweglichen Hemmnis gewährt.
- Unser Spielausschussmitglied wies darauf hin, dass die Aus-Definition im Regelbuch etwaige Verbindungen zwischen Aus-Pfosten nicht per se als Ausmarkierung ausgibt und somit eine Beeinträchtigung durch den Zaun mit strafschlagfreier Erleichterung einhergehen könnte/sollte"
[...]
Sollten wir an dieser Stelle die Platzregel nachbessern (und den Zaun zur Aus-Grenze machen) oder sollten wir den Golfenden die Erleichterung gewähren (mit dem Risiko, dass mitunter schwer zu entscheiden ist, ob allein der Zaun beeinträchtigt oder auch der Pfosten)?"

Gute Analyse - auch durch die Klarstellung "Ausmarkierung/1" sind Gegenstände, die an einer Ausmarkierung befestigt, aber nach der Definition „Ausmarkierung“ nicht Teil der Ausmarkierung sind, Hemmnisse und ein Spieler darf straflose Erleichterung von ihnen in Anspruch nehmen.

Unsere Empfehlung ist deswegen immer, sich an den Platzregeln des LGV / DGV zu orientieren. In diesen ist i.d.R. die Ausgrenze durch weiße Pfähle, Zäune oder Mauern gekennzeichnet. Mit dieser Festlegung wäre das Gesamtbauwerk "Zaun", also die Pfosten und das Dazwischenliegende „Aus“ und eine straflose Erleichterung bei Behinderung nicht relevant.

Alternativ zum Ändern der Platzregel könnte auch der Draht auf die äußeren Seite der Pfosten befestigt werden. Dann wäre das unbewegliche Hemmnis im Aus und damit auch nicht mehr erleichterungsrelevant.

Wieder einmal zeigt sich, dass die Platzregeln des eigenen Golfclubs hier und da einmal der Überprüfung und ggf. sogar einer Anpassung bedürfen. Insofern großes Lob an das aufmerksame Spielausschussmitglied und Danke für die Frage... (tk)

#golfrules #golfregeln
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Wir bekamen von Tim eine Frage zugesandt, die zwar sehr speziell für den Golfclub ist, aber bestimmt den ein oder anderen interessiert: Ein aufmerksames Mitglied in unserem Spielausschuss hat mich auf eine zu klärende Situation hingewiesen:
- Im Bild sieht man Bahn 1 unseres kleinen 9 Loch Platzes mit der angrenzenden Range, Aus-Pfosten und einem Zaun.
- Die Platzregeln besagen, dass Aus durch weiße Pfähle gekennzeichnet ist.
- Wir haben all die Jahre den Zaun als Bestandteil der Ausmarkierung (weil mit den Aus-Pfosten verbunden) angesehen und somit keine Erleichterung von einem unbeweglichen Hemmnis gewährt.
- Unser Spielausschussmitglied wies darauf hin, dass die Aus-Definition im Regelbuch etwaige Verbindungen zwischen Aus-Pfosten nicht per se als Ausmarkierung ausgibt und somit eine Beeinträchtigung durch den Zaun mit strafschlagfreier Erleichterung einhergehen könnte/sollte
[...]
Sollten wir an dieser Stelle die Platzregel nachbessern (und den Zaun zur Aus-Grenze machen) oder sollten wir den Golfenden die Erleichterung gewähren (mit dem Risiko, dass mitunter schwer zu entscheiden ist, ob allein der Zaun beeinträchtigt oder auch der Pfosten)?

Gute Analyse - auch durch die Klarstellung Ausmarkierung/1 sind Gegenstände, die an einer Ausmarkierung befestigt, aber nach der Definition „Ausmarkierung“ nicht Teil der Ausmarkierung sind, Hemmnisse und ein Spieler darf straflose Erleichterung von ihnen in Anspruch nehmen.

Unsere Empfehlung ist deswegen immer, sich an den Platzregeln des LGV / DGV zu orientieren. In diesen ist i.d.R. die Ausgrenze durch weiße Pfähle, Zäune oder Mauern gekennzeichnet. Mit dieser Festlegung wäre das Gesamtbauwerk Zaun, also die Pfosten und das Dazwischenliegende „Aus“ und eine straflose Erleichterung bei Behinderung nicht relevant.

Alternativ zum Ändern der Platzregel könnte auch der Draht auf die äußeren Seite der Pfosten befestigt werden. Dann wäre das unbewegliche Hemmnis im Aus und damit auch nicht mehr erleichterungsrelevant.

Wieder einmal zeigt sich, dass die Platzregeln des eigenen Golfclubs hier und da einmal der Überprüfung und ggf. sogar einer Anpassung bedürfen. Insofern großes Lob an das aufmerksame Spielausschussmitglied und Danke für die Frage... (tk)

#golfrules #golfregeln

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Interessant....

Wäre eine platzregel mit: „Das Aus befindent/beginnt hinter dem begrenzungszaun“ nicht möglich? Dann wäre der Zaun noch Bestandteil des Platzes und somit unbewegliches Hemmnis?

Etwas,das auf Plätzen öfters vorkommt und leider nicht richtig in den Platzregeln definiert ist.Könnte auvh mal ein Netz sein das an Auspfosten befestigt ist,aber in den Platz hineinhängt.Stimmt es?

1 Monat her
Golf Rules

Nette Begebenheit am Wochenende auf der PGA Tour in der ersten Runde der The American Express 2024 - ein Spieler "prostet" einem Zuschauer zu 🙂

Der Ball von Adam Schenk landet "carry" direkt im Drink eines Zuschauers, der auf der rechten Seite neben dem Fairway steht. Das Spiel wurde nach Regel 11.1 "Ball in Bewegung trifft versehentlich Person oder äußeren Einfluss" fortgesetzt. Der Bezugspunkt für die straflose Erleichterung war der geschätzte Punkt direkt unterhalb der Stelle, an dem der Ball den Becher traf. Von dort konnte der Erleichterungsbereich in Größe einer Schlägerlänge (darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt) abgemessen werden.

Der Zuschauer durfte den Ball (im Drink) behalten und man traf sich nach der Runde no