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21 Stunden her

Golf Rules

Sand und loser Boden sind keine losen hinderlichen Naturstoffe, Klumpen aus fester Erde allerdings doch (Definition "Lose hinderliche Naturstoffe"). Sand und lose Erde dürfen nur auf dem Grün entfernt werden (R13.1c(1)) - aber nicht auf den anderen Stellen auf dem Platz. (tk) ... MehrWeniger

Sand und loser Boden sind keine losen hinderlichen Naturstoffe, Klumpen aus fester Erde allerdings doch (Definition Lose hinderliche Naturstoffe). Sand und lose Erde dürfen nur auf dem Grün entfernt werden (R13.1c(1)) - aber nicht auf den anderen Stellen auf dem Platz. (tk)

2 Tage her

Golf Rules

Die "Spuren" der Greenkeeper im Bunker sorgen hier und da auch immer wieder einmal für Diskussionen. Auch wenn dieses unschön ist und den Bunkerschlag ggf. noch etwas schwerer erscheinen lässt, so bekommt der Spieler keine Straflose Erleichterung von diesem Umstand.

Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse (Regel 16.1c) im Bunker liegen nur vor, wenn der Spieler im Schwung, Stand die Balllage durch ein Tierloch, Boden in Ausbesserung, unbewegliches Hemmnis oder zeitweiliges Wasser behindert ist. So eine Fahrspur an sich ist allerdings nicht automatisch Boden in Ausbesserung, es sein denn die Spielleitung erklärt eine tiefe Fahrspur hierzu.

Nachdem ein Ball gespielt wurde und sich außerhalb des Bunkers befindet,
darf der Spieler Sand im Bunker zum Zweck der Platzpflege straflos nach Regel 8.1a einebnen.(s. R12.2b(3)). (tk)
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Die Spuren der Greenkeeper im Bunker sorgen hier und da auch immer wieder einmal für Diskussionen. Auch wenn dieses unschön ist und den Bunkerschlag ggf. noch etwas schwerer erscheinen lässt, so bekommt der Spieler keine Straflose Erleichterung von diesem Umstand.

Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse (Regel 16.1c) im Bunker liegen nur vor, wenn der Spieler im Schwung, Stand die Balllage durch ein Tierloch, Boden in Ausbesserung, unbewegliches Hemmnis oder zeitweiliges Wasser behindert ist. So eine Fahrspur an sich ist allerdings nicht automatisch Boden in Ausbesserung, es sein denn die Spielleitung erklärt eine tiefe Fahrspur hierzu.

Nachdem ein Ball gespielt wurde und sich außerhalb des Bunkers befindet,
darf der Spieler Sand im Bunker zum Zweck der Platzpflege straflos nach Regel 8.1a einebnen.(s. R12.2b(3)). (tk)

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Und man kann sich auch anstellen. Man soll doch beim Bunkerschlag sowieso eine Kelle Sand mitnehmen. Das ist hier ja nun nicht schwerer als eh schon. 🙂

Tierloch ??

3 Tage her

Golf Rules

Einige Regeln verlangen das "Zurücklegen" des Balls an die ursprüngliche Stelle. Lt. Definition bedeutet "Zurücklegen" den Ball hinzulegen und diesen mit der Absicht loszulassen, damit dieser dann im Spiel ist.

Manchmal ist allerdings auch eine Varinate aus dem Video zu sehen, welche leider der Definition widerspricht. Hierzu gibt es in den Golfregeln sogar eine Interpretation, auf die wir in der heutigen "Interpretation des Tages" verweisen möchten:

Zurücklegen/1 "Ball darf nicht mit einem Schläger zurückgelegt werden"
Damit ein Ball auf die richtige Weise zurückgelegt wird, muss er hingelegt und losgelassen werden. Dies bedeutet, dass der Spieler seine Hand verwenden muss um den Ball an der Stelle zurück ins Spiel zu bringen, von der er aufgenommen oder bewegt wurde.

Beispiel: Nimmt ein Spieler seinen Ball auf dem Grün auf und legt ihn zur Seite, darf der Spieler seinen Ball nicht zurücklegen, indem er ihn mit dem Schläger an die geforderte Stelle rollt. Verfährt er so, wurde der Ball nicht auf die richtige Weise zurückgelegt und der Spieler zieht sich einen Strafschlag nach Regel 14.2b(2) (Wie der Ball zurückzulegen ist) zu, wenn dieser Fehler nicht berichtigt wird, bevor der nächste Schlag gemacht wird (tk)
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Manche heben den Ball auch zum Identifizieren auf, auch wenn schon von Weitem zu sehen ist, wessen Ball es ist. Und dann etwas weiter innerhalb von ein zwei Balldurchmessern zurücklegen, wo mehr Gras darunter ist. Meistens wird das nicht sanktioniert, wenn auch zuvor noch markiert wird.

4 Tage her

Golf Rules

Nachdem Peter gestern eine ähnliche Frage hatte kommt heute Wolfgang an die Reihe:

"Hallo,

erstmal vielen Dank für diese tolle Seite!
Ich habe eine Frage zu einer Situation, die tatsächlich so stattgefunden hat:
Alle 3 Spieler eines Flights liegen auf dem Grün. Spieler A liegt am nächsten zur Fahne. Spieler B und C denken beide das ihr Ball am weitesten entfernt liegt. Jeder schaut nur auf seinen Ball und puttet. Zu allem Unglück treffen sich die beiden Bälle und lenken sich gegenseitig ab. Beide Bälle waren in Bewegung und es war definitiv keine Absicht bei beiden Spielern. (Natürlich war es dämlich von beiden sich nicht vorher abzusprechen...) Erhalten beide Spieler eine Strafe oder keiner? Wie ist weiter zu verfahren?
Vielen Dank für Deine Hilfe und liebe Grüße aus Köln!"

Das ist dann tatsächlich ein Fall von Ausnahme 2 zu R11.1b:

"Auf dem Grün gespielter Ball trifft versehentlich eine Person, ein Tier oder ein bewegliches Hemmnis (einschließlich einen anderen sich bewegenden Ball) auf dem Grün: Der Schlag zählt nicht, der ursprüngliche Ball oder ein anderer Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2 (...)"

Hier sind im Gegenteil zu gestern beide Bälle auf dem Grün gespielt worden, sodass der Schlag nicht zählt und der Ball zurückgelegt werden muss.
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Nachdem Peter gestern eine ähnliche Frage hatte kommt heute Wolfgang an die Reihe:

Hallo,

erstmal vielen Dank für diese tolle Seite!
Ich habe eine Frage zu einer Situation, die tatsächlich so stattgefunden hat:
Alle 3 Spieler eines Flights liegen auf dem Grün. Spieler A liegt am nächsten zur Fahne. Spieler B und C denken beide das ihr Ball am weitesten entfernt liegt. Jeder schaut nur auf seinen Ball und puttet. Zu allem Unglück treffen sich die beiden Bälle und lenken sich gegenseitig ab. Beide Bälle waren in Bewegung und es war definitiv keine Absicht bei beiden Spielern. (Natürlich war es dämlich von beiden sich nicht vorher abzusprechen...) Erhalten beide Spieler eine Strafe oder keiner? Wie ist weiter zu verfahren?
Vielen Dank für Deine Hilfe und liebe Grüße aus Köln!

Das ist dann tatsächlich ein Fall von Ausnahme 2 zu R11.1b:

Auf dem Grün gespielter Ball trifft versehentlich eine Person, ein Tier oder ein bewegliches Hemmnis (einschließlich einen anderen sich bewegenden Ball) auf dem Grün: Der Schlag zählt nicht, der ursprüngliche Ball oder ein anderer Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2 (...)

Hier sind im Gegenteil zu gestern beide Bälle auf dem Grün gespielt worden, sodass der Schlag nicht zählt und der Ball zurückgelegt werden muss.

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Zwei in bewegung befindliche Bälle treffen sich. Zählen beide Bälle nicht? Oder nur der näher am loch gelegene?

5 Tage her

Golf Rules

Peter wollte von uns wissen:

"Hallo,

ich bin glühender Fan Ihres Apps - habe aber leider auf meine Frage nichts gefunden.

Im Rahmen eines Strokeplays haben wir ihm Flight folgende Situation gehabt:

2 Spieler schlagen gleichzeitig vom Fairway Richtung Green (wieso auch immer). Beide Bälle treffen sich auf dem Green. 1 Ball wird so abgelenkt, dass er ca. 1 m vor dem Loch auf dem Green zum Liegen kommt. Der 2. Ball wird sogar so abgelenkt, dass er ins Loch rollt. Beide Bälle waren zum Zeitpunkt der Berührung auf dem Green noch in Bewegung.

Meine Auslegung wäre nach Regel 11.1b - samt Ausnahme 1 - dass beide Schläge für ungültig zu erklären wären, und somit beide Schläge wiederholt werden müssten (mit Erleichterungsvorgang).

wäre interessant.
Danke
Peter"

Das hier ist tatsächlich ein Fall von R11.1b - für beide Spieler straflos und der Ball muss gespielt werden wie er liegt, da beide Bälle von außerhalb des Grüns gespielt wurden. Die Ausnahmen zu R11.1b greifen hier nicht, da der Ball auf das Grün und nicht auf dem Grün gespielt wurde.
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Peter wollte von uns wissen:

Hallo,

ich bin glühender Fan Ihres Apps - habe aber leider auf meine Frage nichts gefunden.

Im Rahmen eines Strokeplays haben wir ihm Flight folgende Situation gehabt:

2 Spieler schlagen gleichzeitig vom Fairway Richtung Green (wieso auch immer). Beide Bälle treffen sich auf dem Green. 1 Ball wird so abgelenkt, dass er ca. 1 m vor dem Loch auf dem Green zum Liegen kommt. Der 2. Ball wird sogar so abgelenkt, dass er ins Loch rollt. Beide Bälle waren zum Zeitpunkt der Berührung auf dem Green noch in Bewegung. 

Meine Auslegung wäre nach Regel 11.1b - samt Ausnahme 1 - dass beide Schläge für ungültig zu erklären wären, und somit beide Schläge wiederholt werden müssten (mit Erleichterungsvorgang).

wäre interessant.
Danke
Peter

Das hier ist tatsächlich ein Fall von R11.1b - für beide Spieler straflos und der Ball muss gespielt werden wie er liegt, da beide Bälle von außerhalb des Grüns gespielt wurden. Die Ausnahmen zu R11.1b greifen hier nicht, da der Ball auf das Grün und nicht auf dem Grün gespielt wurde.

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Also, die Bälle spielen wie liegen. Heißt also. Wertung Chip in und put aus 1m

6 Tage her

Golf Rules

Dieter wollte wissen:

"Darf bei der auf dem Bild dargestellten Ball-Lage und der „Behinderung im Stand“ durch die Junior-Abschlagsmarkierungen bzw. den Vermessungspunkt die Erleichterung so genommen werden, dass der Ball (hinter den Abschlagsmarkierungen um nicht näher zur Fahne zu droppen) auf dem Fairway liegt? Oder muss die Erleichterung so gekommen werden, dass der Ball immer noch im Semi-Rough liegt?

mit besten Grüßen
Dieter"

Also: Erleichterung in Form eines Drops ist immer vom nächsten Punkt der vollständigen Erleichterung aus zu nehmen, von da aus dann im Erleichterungsbereich, bei dem keine Behinderung durch die Umstände gegeben sein darf, von denen Erleichterung in Anspruch genommen wird.

Hier haben wir zwei Verfahren. Zum Einen die Kugel, die für den Spieler, wenn es nicht sein Abschlag ist oder es um den zweiten Schlag von außerhalb des Abschlags geht als bewegliches Hemmnis entfernt werden darf, ohne, dass der Ball bewegt werden müsste.

Zum anderen die Markierungsplatte. Von der darf als unbewegliches Hemmnis Erleichterung nach R16.1b genommen werden. Darf aber muss nicht. Wenn Erleichterung genommen wird, dann ist der nächste Punkt der vollständigen Erleichterung als Rechtshänder (davon gehe ich aus, da ansonsten der Frageaufbau keine Sinn ergibt) entweder nach hinten - gegen die Spielrichtung versetzt (da wo das A im zweiten Bild ist) oder nach rechts (zur Spielrichtung - 😎. Von den Verhältnissen würde ich auf A tippen, das müsste man vor Ort aber einmal messen. Wenn der Erleichterungsbereich dann das Fairways erreicht, kann dort auch gedroppt werden.
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Dieter wollte wissen:

Darf bei der auf dem Bild dargestellten Ball-Lage und der „Behinderung im Stand“ durch die Junior-Abschlagsmarkierungen bzw. den Vermessungspunkt die Erleichterung so genommen werden, dass der Ball (hinter den Abschlagsmarkierungen um nicht näher zur Fahne zu droppen) auf dem Fairway liegt? Oder muss die Erleichterung so gekommen werden, dass der Ball immer noch im Semi-Rough liegt?

mit besten Grüßen
Dieter

Also: Erleichterung in Form eines Drops ist immer vom nächsten Punkt der vollständigen Erleichterung aus zu nehmen, von da aus dann im Erleichterungsbereich, bei dem keine Behinderung durch die Umstände gegeben sein darf, von denen Erleichterung in Anspruch genommen wird.

Hier haben wir zwei Verfahren. Zum Einen die Kugel, die für den Spieler, wenn es nicht sein Abschlag ist oder es um den zweiten Schlag von außerhalb des Abschlags geht als bewegliches Hemmnis entfernt werden darf, ohne, dass der Ball bewegt werden müsste.

Zum anderen die Markierungsplatte. Von der darf als unbewegliches Hemmnis Erleichterung nach R16.1b genommen werden. Darf aber muss nicht. Wenn Erleichterung genommen wird, dann ist der nächste Punkt der vollständigen Erleichterung als Rechtshänder (davon gehe ich aus, da ansonsten der Frageaufbau keine Sinn ergibt) entweder nach hinten - gegen die Spielrichtung versetzt (da wo das A im zweiten Bild ist) oder nach rechts (zur Spielrichtung - 😎. Von den Verhältnissen würde ich auf A tippen, das müsste man vor Ort aber einmal messen. Wenn der Erleichterungsbereich dann das Fairways erreicht, kann dort auch gedroppt werden.Image attachment

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Klar, Erleichterung. Die Pros machen es uns doch vor 😊

Ganz ehrlich? Spielen wie er liegt... 😄 Sollte die grüne Kugel im stand stören, so entfernen... Aber wo behindert denn die Platte den Schlag?🤔

Gehen wir davon aus, dass der nächste Punkt der vollständigen Erleichterung A ist. Ist es dann wahlfrei, ob die Schlägerlänge des Erkeichterungsbereichs nach rechts oder links ausgemessen wird? Näher zur Fahne ist ja beides nicht.

Ich bin auch für: spielen wie er liegt.

Einfache nen bißchen weiter abschlagen. Dann kommt die Frage nicht auf

Ich vermute es wird nicht gedroht sondern gedropt. 🤣

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7 Tage her

Golf Rules

Nach der Definition "Hemmnis" ist eine Abschlagmatte ein (unbewegliches) Hemmnis, da diese ein künstlicher Gegenstand ist. Regel 16 "Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse" gestattet es dem Spieler straflose Erleichterung in Anspruch
nehmen.

Regel R6.1b "Ball muss von innerhalb des Abschlags gespielt werden" verlangt vom Spieler, dass ein Spieler jedes Loch beginnen muss, indem er einen Ball nach Regel 6.2b innerhalb des Abschlags spielt. Sprich - der Ball ist erst im Spiel, wenn der Spieler einen Schlag nach dem Ball gemacht hat.

Denkt man dieses Szenario nun zu Ende (und auf solche komischen Dinge kommen wir manchmal auf der Runde), dann dürfte der Spieler nach einem "Luftschlag" (also nach dem ehrlichen Versuch den Ball zu schlagen) Erleichterung von dem Hemmnis "Abschlagmatte" in Anspruch nehmen. Er könnte dann den nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung von der Matte wählen und den Ball innerhalb einer Schlägerlänge von diesem Bezugspunkt droppen.

Zugegeben, dass ist vielleicht etwas um die "Ecke" gedacht. Aber hierdurch kann noch einmal sehr eindrucksvoll verdeutlicht werden, dass der ein und selbe Umstand in bestimmten Situationen durchaus auch anders eingeschätzt werden kann... 😉

Zusatzinfo:
Matten dürfen als Abschlag und auch als Dropzone benutzt werden. Die Spielleitung sollte dann die Matte als Abschlag oder Dropzone definieren. Auf einer Matte als Dropzone hat der R&A gestattet, den Ball hinzulegen, da die Willkürlichkeit der Balllage (wie im Gelände vorhanden) beim Droppen auf eine Matte entfällt. Ist die Matte als Abschlag (Bauwerk) definiert, entfällt eine Erleichterung nach dem „Luftschlag“. Der Ball muss gespielt werden wie er liegt.

Hat die Spielleitung jedoch nichts festgelegt, dann würde die o.g. Annahme greifen. (tk)
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Nach der Definition Hemmnis ist eine Abschlagmatte ein (unbewegliches) Hemmnis, da diese ein künstlicher Gegenstand ist. Regel 16 Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse gestattet es dem Spieler straflose Erleichterung in Anspruch
nehmen.

Regel R6.1b Ball muss von innerhalb des Abschlags gespielt werden verlangt vom Spieler, dass ein Spieler jedes Loch beginnen muss, indem er einen Ball nach Regel 6.2b innerhalb des Abschlags spielt. Sprich - der Ball ist erst im Spiel, wenn der Spieler einen Schlag nach dem Ball gemacht hat.

Denkt man dieses Szenario nun zu Ende (und auf solche komischen Dinge kommen wir manchmal auf der Runde), dann dürfte der Spieler nach einem Luftschlag (also nach dem ehrlichen Versuch den Ball zu schlagen) Erleichterung von dem Hemmnis Abschlagmatte in Anspruch nehmen. Er könnte dann den nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung von der Matte wählen und den Ball innerhalb einer Schlägerlänge von diesem Bezugspunkt droppen.

Zugegeben, dass ist vielleicht etwas um die Ecke gedacht. Aber hierdurch kann noch einmal sehr eindrucksvoll verdeutlicht werden, dass der ein und selbe Umstand in bestimmten Situationen durchaus auch anders eingeschätzt werden kann... ;-) 

Zusatzinfo: 
Matten dürfen als Abschlag und auch als Dropzone benutzt werden. Die Spielleitung sollte dann die Matte als Abschlag oder Dropzone definieren. Auf einer Matte als Dropzone hat der R&A gestattet, den Ball hinzulegen, da die Willkürlichkeit der Balllage (wie im Gelände vorhanden) beim Droppen auf eine Matte entfällt. Ist die Matte als Abschlag (Bauwerk) definiert, entfällt eine Erleichterung nach dem „Luftschlag“. Der Ball muss gespielt werden wie er liegt. 

Hat die Spielleitung jedoch nichts festgelegt, dann würde die o.g. Annahme greifen. (tk)

1 Woche her

Golf Rules

Wohl dem, der im Winter in wärmere Gefilde ausweichen kann bzw. konnte. Hans übersandte uns folgende Bilder mit einer Frage: "jede Spielbahn hat ein Tier auf der Abschlagstafel – hier die Bahn 11 mit diebischen Meerkatzen. Was passiert wenn der Ball geklaut wird oder vom Affen woanders wieder hingeworfen wird. An der Bahn mit Elefanten oder Schlangen ist Vorsicht geboten."

Hat sich ein ruhender Ball eines Spielers bewegt, muss entschieden werden, was die Bewegung verursachte. Davon hängt ab, ob der Spieler den Ball zurücklegen oder ihn spielen muss, wie er liegt und ob eine Strafe anfällt.

Eine Meerkatze ist Regeltechnisch ein "äußerer Einfluss". Hat dieser den Ball des Spielers aufgenommen oder bewegt, ist dieses nach R9.6 "Ball durch äußeren Einfluss aufgenommen oder bewegt" straflos und der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss) (siehe Regel 14.2). Dies gilt unabhängig davon, ob der Ball des Spielers gefunden wurde oder nicht.

Hierbei gilt aber wieder der Grundsatz, dass es bekannt oder so gut wie sicher sein muss, dass dieses die Ursache war. Ist der Ball jedoch "nur" verloren, so muss der Spieler Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust nach Regel 18.2 in Anspruch nehmen.

Und in Bezug auf Elefanten bzw. Schlangen kommt R16.2 "Gefährdung durch Tiere" zur Anwendung... (tk)
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Wohl dem, der im Winter in wärmere Gefilde ausweichen kann bzw. konnte. Hans übersandte uns folgende Bilder mit einer Frage: jede Spielbahn hat ein Tier auf der Abschlagstafel – hier die Bahn 11 mit diebischen Meerkatzen. Was passiert wenn der Ball geklaut wird oder vom Affen woanders wieder hingeworfen wird. An der Bahn mit Elefanten oder Schlangen ist Vorsicht geboten.

Hat sich ein ruhender Ball eines Spielers bewegt, muss entschieden werden, was die Bewegung verursachte. Davon hängt ab, ob der Spieler den Ball zurücklegen oder ihn spielen muss, wie er liegt und ob eine Strafe anfällt.

Eine Meerkatze ist Regeltechnisch ein äußerer Einfluss. Hat dieser den Ball des Spielers aufgenommen oder bewegt, ist dieses nach R9.6 Ball durch äußeren Einfluss aufgenommen oder bewegt straflos und der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss) (siehe Regel 14.2). Dies gilt unabhängig davon, ob der Ball des Spielers gefunden wurde oder nicht.

Hierbei gilt aber wieder der Grundsatz, dass es bekannt oder so gut wie sicher sein muss, dass dieses die Ursache war. Ist der Ball jedoch nur verloren, so muss der Spieler Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust nach Regel 18.2 in Anspruch nehmen. 

Und in Bezug auf Elefanten bzw. Schlangen kommt R16.2 Gefährdung durch Tiere zur Anwendung... (tk)Image attachment

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Mir wurde auf unserem Golfplatz in Sirinthorn schon 2 mal der Ball von einem Raben geklaut....

1 Woche her

Golf Rules

Es ist schon ein paar Tage her, dass Frank von uns wissen wollte:

"Hallo, was genau ist mit Regenschirm auf dem Grün erlaubt und was nicht?

Grüße aus Dortmund

Frank"

Auf Nachfrage präzisierte er:

"Die Frage ist, ob man mit Regenschirm Putten darf bzw. Ob man den Schirm auf dem Grün ablegen darf."

Dies ist ein Fall von R10.2b, insbesondere (2) & (5). Der Spieler darf einen Schirm, wie jeden anderen Ausrüstungsgegenstand auf dem Grün ablegen, allerdings nicht um Hilfe beim Einnehmen des Standes (Stichwort: Ausrichtung) zu erhalten. Ein Spieler darf keinen Schlag machen, während jemand anderes, zB der Caddie den Schirm über ihn hält, darf sich aber selbst gegen Wettereinflüsse schützen, zum Beispiel, indem er Schutzkleidung trägt oder einen Schirm über seinen Kopf hält.
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Es ist schon ein paar Tage her, dass Frank von uns wissen wollte:

Hallo, was genau ist mit Regenschirm auf dem Grün erlaubt und was nicht?

Grüße aus Dortmund

Frank

Auf Nachfrage präzisierte er:

Die Frage ist, ob man mit Regenschirm Putten darf bzw. Ob man den Schirm auf dem Grün ablegen darf.

Dies ist ein Fall von R10.2b, insbesondere (2) & (5). Der Spieler darf einen Schirm, wie jeden anderen Ausrüstungsgegenstand auf dem Grün ablegen, allerdings nicht um Hilfe beim Einnehmen des Standes (Stichwort: Ausrichtung) zu erhalten. Ein Spieler darf keinen Schlag machen, während jemand anderes, zB der Caddie den Schirm über ihn hält, darf sich aber selbst gegen Wettereinflüsse schützen, zum Beispiel, indem er Schutzkleidung trägt oder einen Schirm über seinen Kopf hält.

1 Woche her

Golf Rules

Kaum zu glauben - die Masters und ein eingebetteter Ball. Das müssen wir dann ja doch noch schnell für einen aktuellen Beitrag nutzen, denn so etwas wird es unter normalen Platzbedingungen so schnell nicht wieder geben.

Was war passiert: John Rahm schlägt seinen Ball an der "Golden Bell" (Loch #12) Richtung Grün, der Ball bleibt zu kurz und bettet sich in den weichen Boden zwischen Bunker und Grün ein. Da der Ball in seinem eigenen Einschlagloch im Gelände eingebettet ist kann der Spanier nach R16.3 "Erleichterung für eingebetteten Ball" straflose Erleichterung in Anspruch nehmen. Vom Bezugpunkt (unmittelbar hinter dem Ball) misst er den Erleichterungsbereich von einer Schlägelänge aus und droppt den Ball ... und droppt den Ball... Doch leider rollt dieser immer wieder den Hang hinunter in den Bunker.

R14.3c besagt, dass ein auf die richtige Weise gedroppter Ball im
Erleichterungsbereich zur Ruhe kommen muss. Kommt der Ball außerhalb des Erleichterungsbereichs zur Ruhe, muss der Spieler ein zweites Mal einen Ball auf richtige Weise droppen.

Und jetzt können wir Rahm wieder beobachten. Weil der Ball nach dem zweiten Drop wieder außerhalb des Erleichterungsbereichs zur Ruhe kam, musste er das Erleichterungsverfahren abschließen, indem er einen Ball nach den Verfahren zum Zurücklegen eines Balls in Regeln 14.2b(2) und 14.2e hinlegt. Rahm legte den Ball an die Stelle, an der der zum zweiten Mal gedroppte Ball zuerst den Boden berührte. Da er dort aber beim ersten Versuch auch nicht liegen blieb, legte er den Ball ein zweites Mal an diese Stelle. Der Ball war damit wieder im Spiel und konnte auf das Grün gechippt werden. (tk)
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als der ball eingeschlagen ist, ist ein anderer ball den bunker entlag gerollt. was hatte es damit auf sich?

2 Wochen her

Golf Rules

Was hat er im Vorfeld alles gesagt, das Grün driven wollte er. Und hat es versucht. Doch das, was dann an der 3 des Augusta National am zweiten Tag des 2020er Masters passierte, passte für Bryson DeChambeau nicht ganz in den Plan: Er durfte Cart fahren.

Seinen Abschlag hookte er und es passierte, was Amateure viel besser kennen als Profis, er verlor seinen Ball. Insbesondere, weil diesmal keine zigtausend Zuschauer anwesend waren, die seinen Ball bei der Landung beobachtet haben. Nach ergebnislosen Ablauf der dreiminütigen Suchzeit brachte ihn ein Offizieller im Cart zurück zum Tee, damit er regelkonform nach R18.2b verfahren konnte:

"Wenn ein Ball verloren oder im Aus ist, muss der Spieler Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen, indem er sich einen Strafschlag hinzurechnet und den ursprünglichen oder einen anderen Ball von der Stelle spielt, von der aus der vorherige Schlag gemacht wurde (siehe Regel 14.6)."

Auch wenn Cartfahren während der Runde durch die Platzregeln grundsätzlich verboten ist, ist dies ein Fall, der es gestattet - zur Beschleunigung des Spiels kann die Spielleitung den Spieler im Falle von R18 zurück zum letzten Ort fahren, damit das Spiel durch die Wegzeiten nicht aufgehalten wird.

Für DeChambeau hieß es dann - 3 off the Tee und weiter... - für das Loch musste er sich dann eine 7 aufschreiben...
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Was hat er im Vorfeld alles gesagt, das Grün driven wollte er. Und hat es versucht. Doch das, was dann an der 3 des Augusta National am zweiten Tag des 2020er Masters passierte, passte für Bryson DeChambeau nicht ganz in den Plan: Er durfte Cart fahren.

Seinen Abschlag hookte er und es passierte, was Amateure viel besser kennen als Profis, er verlor seinen Ball. Insbesondere, weil diesmal keine zigtausend Zuschauer anwesend waren, die seinen Ball bei der Landung beobachtet haben. Nach ergebnislosen Ablauf der dreiminütigen Suchzeit brachte ihn ein Offizieller im Cart zurück zum Tee, damit er regelkonform nach R18.2b verfahren konnte:

Wenn ein Ball verloren oder im Aus ist, muss der Spieler Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen, indem er sich einen Strafschlag hinzurechnet und den ursprünglichen oder einen anderen Ball von der Stelle spielt, von der aus der vorherige Schlag gemacht wurde (siehe Regel 14.6).

Auch wenn Cartfahren während der Runde durch die Platzregeln grundsätzlich verboten ist, ist dies ein Fall, der es gestattet - zur Beschleunigung des Spiels kann die Spielleitung den Spieler im Falle von R18 zurück zum letzten Ort fahren, damit das Spiel durch die Wegzeiten nicht aufgehalten wird.

Für DeChambeau hieß es dann - 3 off the Tee und weiter... - für das Loch musste er sich dann eine 7 aufschreiben...Image attachment

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Wieso spielt er nicht gleich einen Provisorischen Ball? So wie es jedem Amateur bei gebracht wird. Aber gut, er ist halt ein Profi...

Wow, der Fall geht durch die sozialen Medien. Aber was war noch mal R27-1??? 🤔 www.golfdigest.com/story/bryson-dechambeau-lost-ball-augusta-national?utm_medium=social&utm_sourc...

2 Wochen her

Golf Rules

Endlich wieder "Masters" - aber in diesem Jahr ist alles ein wenig anders. Und damit meine ich nicht nur den Termin, die fehlenden Zuschauer oder die Platzbedingungen - nein, auch uns Zuschauern wird einiges geboten. So kann man in diesem Jahr jeden Schlag im Video und zusätzlich grafisch beobachten.

So wie in der ersten Runde der zweite Schlag auf Loch 15 von Jason Kokrak. Viel zu lang gespielt rollt der Ball über das Grün, quert die vorausspielende Gruppe um Lee Westwood, um dann im Teich an Bahn 16 abzutauchen. Westwood reagiert blitzschnell, weicht dem Ball aus und markiert sofort den Kreuzungspunkt zur Penalty Area. Kokrak setzt das Spiel nach R17.1d fort, indem er mit einem Strafschlag im Erleichterungsbereich den Ball droppt und von dort das Bogey spielt.

Was aber wäre gewesen, wenn Westwood den Ball an den Fuß bekommen hätte und dieser nicht ins Wasser gerollt wäre? Das wäre nach R11 "Sich bewegender Ball trifft versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss" für jeden der Spieler straflos gewesen und der Ball hätte gespielt werden müssen, wie dieser zur Ruhe gekommen wäre. (tk)
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Endlich wieder Masters - aber in diesem Jahr ist alles ein wenig anders. Und damit meine ich nicht nur den Termin, die fehlenden Zuschauer oder die Platzbedingungen - nein, auch uns Zuschauern wird einiges geboten. So kann man in diesem Jahr jeden Schlag im Video und zusätzlich grafisch beobachten.

So wie in der ersten Runde der zweite Schlag auf Loch 15 von Jason Kokrak. Viel zu lang gespielt rollt der Ball über das Grün, quert die vorausspielende Gruppe um Lee Westwood, um dann im Teich an Bahn 16 abzutauchen. Westwood reagiert blitzschnell, weicht dem Ball aus und markiert sofort den Kreuzungspunkt zur Penalty Area. Kokrak setzt das Spiel nach R17.1d fort, indem er mit einem Strafschlag im Erleichterungsbereich den Ball droppt und von dort das Bogey spielt.

Was aber wäre gewesen, wenn Westwood den Ball an den Fuß bekommen hätte und dieser nicht ins Wasser gerollt wäre? Das wäre nach R11 Sich bewegender  Ball trifft versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss für jeden der Spieler straflos gewesen und der Ball hätte gespielt werden müssen, wie dieser zur Ruhe gekommen wäre. (tk)

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Die App ist der Hammer! Da haben sie sich wirklich was Tolles einfallen lassen 👍🏻

Habe den Ball auch schon vor dem Wasser gestoppt, dann aber weitergespielt als wäre der Ball im Wasser verschwunden, also mit Strafschlag gedroppt . Save the Ball 😎

Konnte man sehen wo der Spieler hingehen musste um die Kriterien (nicht näher zum Loch) für den richtigen Erleichterungsbereich zu erfüllen?

Was wäre gewesen, hätte Westwood den Ball mit Absicht gestoppt? Natürlich tut das ein profi nicht, aber bei amateurturnieren hab ich sowas schon beobachtet.

Guter Beitrag 👍

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2 Wochen her

Golf Rules

Joachim hatte eine Frage zum Erleichterungsbereich:

"Hallo zusammen,

Danke für eure guten Erklärungen zum Aus und wann sich der Ball in einer PA befindet.

In diesem Zusammenhang ist auch von Interesse, wann ein Ball als noch im Erleichterungsbereich liegendend angesehen wird auch unter Berücksichtigung, dass er nicht näher zum Loch liegen darf.

Bsp.: Vom Abschlag aus wird der Ball über einen See geschlagen, der mit roten Markierungen als Penalty Area (PA) gekennzeichnet ist. Nach der PA trifft der Ball einen Baum und springt von dort zurück in die PA. Da sich das Grün in ca. 170 m Entfernung befindet verbleibt für den Erleichterungsbereich nur ein kleiner Streifen von wenigen Zentimetern. Der Ball wird ordnungsgemäß im Erleichterungsbereich gedroppt und kommt mit einem Teil innerhalb des Erleichterungsbereichs zur Ruhe, der andere Teil des Balles liegt außerhalb in Richtung Grün (siehe Skizze im Anhang).

Ist die beschriebene Ballage regelkonform oder muss der Ball komplett innderhalb der Grenzen des Erleichterungsbereichts liegen? Vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen.

Vielen Dank und beste Grüße

Joachim"

So schwierig die Frage auf den ersten Blick aussieht, hier hilft ein zweiter Blick in die Definitionen. Dort finden wir zur Definition "Erleichterungsbereich" die Antwort:

"1. Bestimmung, ob Ball im Erleichterungsbereich ist:

Bei der Bestimmung, ob ein Ball in einem Erleichterungsbereich zur Ruhe gekommen ist (d.h. entweder innerhalb einer oder zwei Schlägerlängen vom Bezugspunkt, abhängig von der angewandten Regel), ist der Ball im Erleichterungsbereich, wenn irgendein Teil des Balles innerhalb der gemessenen ein oder zwei Schlägerlängen ist.

Der Ball ist jedoch nicht in einem Erleichterungsbereich, wenn irgendein Teil des Balles näher zum Loch ist als der Bezugspunkt oder wenn irgendein Teil des Balles Beeinträchtigung durch den Umstand hat, von dem straflose Erleichterung in Anspruch genommen wurde."

Das ist hier der Fall, der Ball müsste also noch einmal im Erleichterungsbereich gedroppt werden.
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Joachim hatte eine Frage zum Erleichterungsbereich:

Hallo zusammen,

Danke für eure guten Erklärungen zum Aus und wann sich der Ball in einer PA befindet.

In diesem Zusammenhang ist auch von Interesse, wann ein Ball als noch im Erleichterungsbereich liegendend angesehen wird auch unter Berücksichtigung, dass er nicht näher zum Loch liegen darf. 

Bsp.: Vom Abschlag aus wird der Ball über einen See geschlagen, der mit roten Markierungen als Penalty Area (PA) gekennzeichnet ist. Nach der PA trifft der Ball einen Baum und springt von dort zurück in die PA. Da sich das Grün in ca. 170 m Entfernung befindet verbleibt für den Erleichterungsbereich nur ein kleiner Streifen von wenigen Zentimetern. Der Ball wird ordnungsgemäß im Erleichterungsbereich gedroppt und kommt mit einem Teil innerhalb des Erleichterungsbereichs zur Ruhe, der andere Teil des Balles liegt außerhalb in Richtung Grün (siehe Skizze im Anhang).

Ist die beschriebene Ballage regelkonform oder muss der Ball komplett innderhalb der Grenzen des Erleichterungsbereichts liegen? Vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen. 
 
Vielen Dank und beste Grüße
 
Joachim

So schwierig die Frage auf den ersten Blick aussieht, hier hilft ein zweiter Blick in die Definitionen. Dort finden wir zur Definition Erleichterungsbereich die Antwort:

1. Bestimmung, ob Ball im Erleichterungsbereich ist:

Bei der Bestimmung, ob ein Ball in einem Erleichterungsbereich zur Ruhe gekommen ist (d.h. entweder innerhalb einer oder zwei Schlägerlängen vom Bezugspunkt, abhängig von der angewandten Regel), ist der Ball im Erleichterungsbereich, wenn irgendein Teil des Balles innerhalb der gemessenen ein oder zwei Schlägerlängen ist. 

Der Ball ist jedoch nicht in einem Erleichterungsbereich, wenn irgendein Teil des Balles näher zum Loch ist als der Bezugspunkt oder wenn irgendein Teil des Balles Beeinträchtigung durch den Umstand hat, von dem straflose Erleichterung in Anspruch genommen wurde.

Das ist hier der Fall, der Ball müsste also noch einmal im Erleichterungsbereich gedroppt werden.

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"(...) und springt vom Baum zurück in die PA." Wieso sollte es straflose Erleichterung innerhalb einer PA geben? Meinem Verständnis nach mit Strafschlag vom selben Ort / auf der Linie zurück / seitlich 2 Schlägerlangen... Oder?

2 Wochen her

Golf Rules

Alex fragte: "Ich habe eine Frage zum Thema mehrere Bälle spielen in einem Turnier. Ich habe beobachten können wie ein Golfer Flight im Turnier mehrere Bälle gespielt hat. Situation Par 3 (190m) die beiden ersten Bälle liegen knapp auf dem Grün, gut sichtbar. Die Spieler gehen 60m vor vom Abschlag und spielen jeder noch zwei Bälle. Am Grün angekommen liegen also 6 Bälle auf dem Grün. In welcher Reihenfolge die Bälle jetzt gespielt wurde konnte ich nicht erkennen.

Frage: ist dies zulässig? Es stand außer Frage, dass die Bälle verloren gegangen sein könnten. Zudem wurde von einer willkürlichen Stelle der jeweils 2 und 3 Ball gespielt.

Hat mich massiv geärgert weil bereits zwei Flights aufgelaufen sind und sich alle gewundert haben was die Jungs da so veranstalten."

Scheint, als wenn da die Vorgruppe das Regelwerk noch nicht so wirklich verinnerlicht hat. Nach R18.1 "Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust ist jederzeit zulässig" darf ein Spieler jederzeit Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen, indem er sich einen Strafschlag hinzurechnet und den ursprünglichen oder einen anderen Ball von der Stelle spielt, von der aus er den vorherigen Schlag gemacht hat (siehe Regel 14.6). Sobald der Spieler einen anderen Ball mit Strafe von Schlag und Distanzverlust ins Spiel bringt (siehe Regel 14.4), ist der ursprüngliche Ball nicht länger im Spiel und darf nicht gespielt werden.

Der "willkürlich" im Gelände gedroppte Ball ich somit der Ball im Spiel - ärgerlich ist jetzt nur, dass die Spieler diesen nicht regelkonform in Spiel gebracht haben. In Folge spielen sie den Ball damit vom falschen Ort (R14.7) und es ist zu bewerten, ob es sich dadurch um einen schwerwiegender Verstoß handelt. Wenn man vom Tee 60 m nach vorne geht scheint dieses unstrittig zu sein.

Der Spieler muss den Fehler, vom falschen Ort gespielt zu haben, berichtigen, in dem er das Loch mit einem Ball zu Ende spielt, der regelgerecht vom richtigen Ort gespielt wurde. Berichtigt der Spieler seinen Fehler nicht, bevor er einen Schlag spielt, um ein anderes Loch zu beginnen oder am letzten Loch der Runde, bevor er seine Scorekarte einreicht, ist der Spieler disqualifiziert. (tk)
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Alex fragte: Ich habe eine Frage zum Thema mehrere Bälle spielen in einem Turnier. Ich habe beobachten können wie ein Golfer Flight im Turnier mehrere Bälle gespielt hat. Situation Par 3 (190m) die beiden ersten Bälle liegen knapp auf dem Grün, gut sichtbar. Die Spieler gehen 60m vor vom Abschlag und spielen jeder noch zwei Bälle. Am Grün angekommen liegen also 6 Bälle auf dem Grün. In welcher Reihenfolge die Bälle jetzt gespielt wurde konnte ich nicht erkennen.

Frage: ist dies zulässig? Es stand außer Frage, dass die Bälle verloren gegangen sein könnten. Zudem wurde von einer willkürlichen Stelle der jeweils 2 und 3 Ball gespielt. 

Hat mich massiv geärgert weil bereits zwei Flights aufgelaufen sind und sich alle gewundert haben was die Jungs da so veranstalten.

Scheint, als wenn da die Vorgruppe das Regelwerk noch nicht so wirklich verinnerlicht hat. Nach R18.1 Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust ist jederzeit zulässig darf ein Spieler jederzeit Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen, indem er sich einen Strafschlag hinzurechnet und den ursprünglichen oder einen anderen Ball von der Stelle spielt, von der aus er den vorherigen Schlag gemacht hat (siehe Regel 14.6). Sobald der Spieler einen anderen Ball mit Strafe von Schlag und Distanzverlust ins Spiel bringt (siehe Regel 14.4), ist der ursprüngliche Ball nicht länger im Spiel und darf nicht gespielt werden.

Der willkürlich im Gelände gedroppte Ball ich somit der Ball im Spiel - ärgerlich ist jetzt nur, dass die Spieler diesen nicht regelkonform in Spiel gebracht haben. In Folge spielen sie den Ball damit vom falschen Ort (R14.7) und es ist zu bewerten, ob es sich dadurch um einen schwerwiegender Verstoß handelt. Wenn man vom Tee 60 m nach vorne geht scheint dieses unstrittig zu sein. 

Der Spieler muss den Fehler, vom falschen Ort gespielt zu haben, berichtigen, in dem er das Loch mit einem Ball zu Ende spielt, der regelgerecht vom richtigen Ort gespielt wurde. Berichtigt der Spieler seinen Fehler nicht, bevor er einen Schlag spielt, um ein anderes Loch zu beginnen oder am letzten Loch der Runde, bevor er seine Scorekarte einreicht, ist der Spieler disqualifiziert. (tk)

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Die Frage und die Antwort wundert mich: Ist eure Erklärung eine Vermutung? Warum fragt Alex nicht erst mal die Spieler, was sie gemacht haben, denn so ist das mM nach gar nicht zu beantworten .

2 Wochen her

Golf Rules

Der Ball auf dem Strand - gemeint ist damit, dass dieser Ball in einem Bunker liegt, dessen Grenze sich direkt an eine Penalty Area (Wasser) anschließt. Zu den Fotos stellt uns Thomas die Frage: liegt der Ball denn nun in der Penalty Area oder im Bunker und welche Regel greift?

Hierzu heißt es in R2.2c "Feststellen des Bereichs des Platzes, in dem der Ball liegt": liegt ein Ball gleichzeitig in zwei besonderen Bereichen des Platzes, wird er so behandelt, als ob er in dem besonderen Bereich liegt, der als erster in folgender Reihenfolge aufgeführt wird: Penalty Area, Bunker, Grün.

Folglich liegt dieser Ball in der Penalty Area und der Spieler muss nach R17.1d "Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area" verfahren. Dieses wiederum bedeutet, dass es keine straflose Erleichterung von den unbeweglichem Hemmnis "Stein" gibt und der Spieler wahrscheinlich mit Strafe nach R17.1d(1) "Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust" oder R17.1d(2) "Erleichterung auf der Linie zurück" verfahren muss, da ein Spielen aus der Lage kaum möglich ist und auch R17.1d(3) "Seitliche Erleichterung" nicht angewandt werden kann... (tk)
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Der Ball auf dem Strand - gemeint ist damit, dass dieser Ball in einem Bunker liegt, dessen Grenze sich direkt an eine Penalty Area (Wasser) anschließt. Zu den Fotos stellt uns Thomas die Frage: liegt der Ball denn nun in der Penalty Area oder im Bunker und welche Regel greift?

Hierzu heißt es in R2.2c Feststellen des Bereichs des Platzes, in dem der Ball liegt: liegt ein Ball gleichzeitig in zwei besonderen Bereichen des Platzes, wird er so behandelt, als ob er in dem besonderen Bereich liegt, der als erster in folgender Reihenfolge aufgeführt wird: Penalty Area, Bunker, Grün.

Folglich liegt dieser Ball in der Penalty Area und der Spieler muss nach R17.1d Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area verfahren. Dieses wiederum bedeutet, dass es keine straflose Erleichterung von den unbeweglichem Hemmnis Stein gibt und der Spieler wahrscheinlich mit Strafe nach R17.1d(1) Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust oder R17.1d(2) Erleichterung auf der Linie zurück verfahren muss, da ein Spielen aus der Lage kaum möglich ist und auch R17.1d(3) Seitliche Erleichterung nicht angewandt werden kann... (tk)Image attachment

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Warum sollte hier seitliche Erleichterung mit Drop im Bunker ausfallen?

2 Wochen her

Golf Rules

Unbewegliche Hemmnisse im Vorgrün ist ein weiteres Beispiel, zu dem es in manchen Golfclubs eine Platzregel gibt. Liegt ein Ball irgendwo außerhalb des Grüns, so ist ein unbewegliches Hemmnis auf der
Spiellinie des Spielers zunächst einmal keine Behinderung nach Regel 16.1. Straflose Erleichterung ist normalerweise nicht erlaubt.

Sind jedoch die Vorgrüns kurz genug geschnitten, dass ein Putt von außerhalb des Grüns ein häufig gewählter Schlag sein kann, können unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün einen solchen Schlag behindern. Die Spielleitung darf in diesem Fall eine zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit nach Regel 16.1 erlauben, wenn der Ball eines Spielers im Gelände oder auf dem Grün liegt und ein unbewegliches Hemmnis nahe am Grün auf der Spiellinie des Spielers liegt. Die Spielleitung darf solche Erleichterung auf bestimmte Fälle beschränken, zum Beispiel auf einzelne Löcher oder Hemmnisse oder nur, wenn der Ball und das Hemmnis auf einem Teil des Geländes liegen, der auf Fairwayhöhe oder kürzer geschnitten ist.

Hierfür bietet es sich an Musterplatzregel F-5 "Unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün" zu aktivieren:

„Erleichterung von Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis darf nach Regel 16.1 in Anspruch genommen werden. Der Spieler hat auch diese zusätzlichen Erleichterungsmöglichkeiten, wenn ein solches unbewegliches Hemmnis nahe am Grün und auf seiner Spiellinie liegt:
Ball im Gelände. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, wenn ein unbewegliches Hemmnis auf seiner Spiellinie liegt, und innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Grün und innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Ball entfernt liegt.
Ausnahme - Keine Erleichterung bei eindeutig unvernünftiger Spiellinie. Erleichterung nach dieser Platzregel ist nicht zulässig, wenn der Spieler eine eindeutig unvernünftige Spiellinie wählt.
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen
die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“

Insofern zeigt sich wieder einmal, dass der Blick in die lokalen Platzregeln vor dem Wettspiel sinnvoll ist, um die Gültigkeit dieser (oder anderer) Platzregeln zu verinnerlichen... (tk)
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Unbewegliche Hemmnisse im Vorgrün ist ein weiteres Beispiel, zu dem es in manchen Golfclubs eine Platzregel gibt. Liegt ein Ball irgendwo außerhalb des Grüns, so ist ein unbewegliches Hemmnis auf der
Spiellinie des Spielers zunächst einmal keine Behinderung nach Regel 16.1. Straflose Erleichterung ist normalerweise nicht erlaubt.

Sind jedoch die Vorgrüns kurz genug geschnitten, dass ein Putt von außerhalb des Grüns ein häufig gewählter Schlag sein kann, können unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün einen solchen Schlag behindern. Die Spielleitung darf in diesem Fall eine zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit nach Regel 16.1 erlauben, wenn der Ball eines Spielers im Gelände oder auf dem Grün liegt und ein unbewegliches Hemmnis nahe am Grün auf der Spiellinie des Spielers liegt. Die Spielleitung darf solche Erleichterung auf bestimmte Fälle beschränken, zum Beispiel auf einzelne Löcher oder Hemmnisse oder nur, wenn der Ball und das Hemmnis auf einem Teil des Geländes liegen, der auf Fairwayhöhe oder kürzer geschnitten ist.

Hierfür bietet es sich an Musterplatzregel F-5 Unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün zu aktivieren:

„Erleichterung von Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis darf nach Regel 16.1 in Anspruch genommen werden. Der Spieler hat auch diese zusätzlichen Erleichterungsmöglichkeiten, wenn ein solches unbewegliches Hemmnis nahe am Grün und auf seiner Spiellinie liegt:
Ball im Gelände. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, wenn ein unbewegliches Hemmnis auf seiner Spiellinie liegt, und innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Grün und innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Ball entfernt liegt.
Ausnahme - Keine Erleichterung bei eindeutig unvernünftiger Spiellinie. Erleichterung nach dieser Platzregel ist nicht zulässig, wenn der Spieler eine eindeutig unvernünftige Spiellinie wählt.
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen
die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“

Insofern zeigt sich wieder einmal, dass der Blick in die lokalen Platzregeln vor dem Wettspiel sinnvoll ist, um die Gültigkeit dieser (oder anderer) Platzregeln zu verinnerlichen... (tk)

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Gilt für beide Seiten, Spielleitung und Spieler! Mir ist bei meinen Marshalleinsatzen in den letzten Wochen aufgefallen, dass viele unserer eigenen Spieler die Platzregeln ihres Heimatplatzes nicht kennen und damit auch nicht einhalten! Von Gästen mal ganz zu schweigen.🙄

2 Wochen her

Golf Rules

Ist ein Bunker überflutet, kann es sein, dass straflose Erleichterung nach Regel 16.1c zur Aufrechterhaltung eines fairen Spiels nicht ausreicht.

Eine Spielleitung durch das Inkraftsetzen der Musterplatzregel F-16 "Bunker voll mit zeitweiligem Wasser" den Bunker als Boden in Ausbesserung im Gelände behandeln, damit straflose Erleichterung außerhalb des Bunkers zulässig ist.

„Der überflutete Bunker auf Loch [Lage des Bunkers beschreiben, zum Beispiel links von Grün 5] ist Boden in Ausbesserung im Gelände. Er wird während der Runde nicht als Bunker behandelt. Liegt der Ball des Spielers darin oder berührt er diesen Boden in Ausbesserung oder der Boden in Ausbesserung behindert den Stand oder beabsichtigten Schwung des Spielers, darf der Spieler straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen. Alle anderen Bunker auf dem Platz, ob zeitweiliges Wasser enthaltend oder nicht, sind noch Bunker im Sinne der Regeln.

Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen
die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“

Anzumerken ist, dass die Spielleitung diese Platzregel allerdings nur von Fall zu Fall verwenden sollte und ist nicht berechtigt, eine Platzregel aufzustellen, die grundsätzlich alle überfluteten Bunker als Boden in Ausbesserung ansieht. Diese hätte nämlich Auswirkungen auf das Rating und damit auch auf die Vorgabewirksamkeit des Wettspiels.

BTW - gleiches gilt, wenn zum Beispiel Baumaßnahmen an einem Bunker durchgeführt werden und das Spiel und Betreten durch Spieler nicht erwünscht sind. (tk)
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Ist ein Bunker überflutet, kann es sein, dass straflose Erleichterung nach Regel 16.1c zur Aufrechterhaltung eines fairen Spiels nicht ausreicht. 

Eine Spielleitung durch das Inkraftsetzen der Musterplatzregel F-16 Bunker voll mit zeitweiligem Wasser den Bunker als Boden in Ausbesserung im Gelände behandeln, damit straflose Erleichterung außerhalb des Bunkers zulässig ist. 

„Der überflutete Bunker auf Loch [Lage des Bunkers beschreiben, zum Beispiel links von Grün 5] ist Boden in Ausbesserung im Gelände. Er wird während der Runde nicht als Bunker behandelt. Liegt der Ball des Spielers darin oder berührt er diesen Boden in Ausbesserung oder der Boden in Ausbesserung behindert den Stand oder beabsichtigten Schwung des Spielers, darf der Spieler straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen. Alle anderen Bunker auf dem Platz, ob zeitweiliges Wasser enthaltend oder nicht, sind noch Bunker im Sinne der Regeln.

Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen
die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“ 

Anzumerken ist, dass die Spielleitung diese Platzregel allerdings nur von Fall zu Fall verwenden sollte und ist nicht berechtigt, eine Platzregel aufzustellen, die grundsätzlich alle überfluteten Bunker als Boden in Ausbesserung ansieht. Diese hätte nämlich Auswirkungen auf das Rating und damit auch auf die Vorgabewirksamkeit des Wettspiels.

BTW - gleiches gilt, wenn zum Beispiel Baumaßnahmen an einem Bunker durchgeführt werden und das Spiel und Betreten durch Spieler nicht erwünscht sind. (tk)

3 Wochen her

Golf Rules

Kreativität hat seine Grenzen - auch wenn wir die unten aufgeführte Frage in der letzten Woche gleich 3x zugesandt bekommen haben 😉

Es wird kälter - und scheint folgende Überlegung naheliegend:
"Darf man im winter thermoelemente im trolley mitführen und damit golfbälle erwärmen um dann zb beim abschlag an jedem neuen loch einen neuen, dann warmen ball der natürlich weiter fliegt, neu ins spiel zu bringen, oder wäre das ein unerlaubtes hilfsmittel?"

Nein, denn lt. R4.2b(2) darf ein absichtlich veränderter Ball nicht gespielt werden. Ein Spieler darf keinen Ball schlagen, dessen Spieleigenschaften absichtlich verändert wurden, wie durch Abschürfen oder Erwärmen des Balls oder indem ein Fremdstoff aufgetragen wurde (ausgenommen zum Reinigen). (tk)
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Kreativität hat seine Grenzen - auch wenn wir die unten aufgeführte Frage in der letzten Woche gleich 3x zugesandt bekommen haben ;-)

Es wird kälter - und scheint folgende Überlegung naheliegend:
Darf man im winter thermoelemente im trolley mitführen und damit golfbälle erwärmen um dann zb beim abschlag an jedem neuen loch einen neuen, dann warmen ball der natürlich weiter fliegt, neu ins spiel zu bringen, oder wäre das ein unerlaubtes hilfsmittel?

Nein, denn lt. R4.2b(2) darf ein absichtlich veränderter Ball nicht gespielt werden. Ein Spieler darf keinen Ball schlagen, dessen Spieleigenschaften absichtlich verändert wurden, wie durch Abschürfen oder Erwärmen des Balls oder indem ein Fremdstoff aufgetragen wurde (ausgenommen zum Reinigen). (tk)

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Aber ich darf den Ball vor dem Abschlag so lange als eben möglich in der Hosentasche behalten, bevor ich ihn auftee ? auftee ? aufTEEe ? aufteee ?

Martin?! 😜

OK - ich zieh Wäremhandschuhe an, die sich aufheizen. beim 4fourball bin ich der letzte der Abschlägt. ich nehmen die Hand aus dem handschuh und umklammerde den Ball...gilt der dann jetzt als erwärmt? Was für eine bescheuerte regel! Aber halt: ich sehe ein neues gadget - den Golfballtemperaturmesser! Must have! 🙂

3 Wochen her

Golf Rules

Im Zusammenhang mit dem Start und der vorherigen Festlegung der Spielgruppen wurden wir immer wieder einmal gefragt, was denn passiert, wenn man die Gruppe ändert oder zwei Zweier sich zu einem Vierer zusammenschließen. Die Antwort wird in R5.4b "Zählspiel" gegeben, denn während einer Runde muss der Spieler in der von der Spielleitung bestimmten Gruppe bleiben, es sei denn, die Spielleitung stimmt einem Wechsel vorher zu oder genehmigt ihn nachträglich.

Eine individuelle Anpassung der Spielgruppenzusammensatzung ist insofern nicht vorgesehen und ein Verstoß bedeutet die Disqualifikation der wechselnden Spieler... (tk)
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Im Zusammenhang mit dem Start und der vorherigen Festlegung der Spielgruppen wurden wir immer wieder einmal gefragt, was denn passiert, wenn man die Gruppe ändert oder zwei Zweier sich zu einem Vierer zusammenschließen. Die Antwort wird in R5.4b Zählspiel gegeben, denn während einer Runde muss der Spieler in der von der Spielleitung bestimmten Gruppe bleiben, es sei denn, die Spielleitung stimmt einem Wechsel vorher zu oder genehmigt ihn nachträglich.

Eine individuelle Anpassung der Spielgruppenzusammensatzung ist insofern nicht vorgesehen und ein Verstoß bedeutet die Disqualifikation der wechselnden Spieler... (tk)

3 Wochen her

Golf Rules

Wenn die Startzeit der Spielgruppe 6 um 9:20 Uhr ist, dann ist diese auch um 9:20 Uhr - nicht eher und auch nicht später...

Nach R5.3a "Beginn der Runde" muss der Spieler zu seiner Startzeit (und nicht vorher) beginnen:
- Dies bedeutet, dass der Spieler zu der von der Spielleitung bestimmten Startzeit und am von ihr festgelegten Ort spielbereit sein muss.
- Eine von der Spielleitung bestimmte Startzeit wird als die exakte Zeit behandelt (zum Beispiel: 9 Uhr bedeutet 9:00:00 Uhr und nicht eine Zeit bis 9:01 Uhr).

Verzögert sich die Startzeit aus einem Grund (zum Beispiel wegen des Wetters, langsamen Spiels anderer Spielergruppen oder wegen der Notwendigkeit einer Regelentscheidung eines Referees), liegt kein Verstoß gegen diese Regel vor, wenn der Spieler anwesend und spielbereit ist, sobald die Gruppe des Spielers starten kann.

Dieses ist vielleicht eine der wichtigsten Regeln, denn die Strafe für den Verstoß gegen Regel 5.3a ist die Disqualifikation - außer in den drei
folgenden Fällen:
- Ausnahme 1 – Der Spieler trifft spielbereit am Ort seines Starts, nicht mehr als fünf Minuten nach seiner Startzeit, ein: Die Grundstrafe wird an seinem ersten Loch angerechnet.
- Ausnahme 2 – Der Spieler schlägt nicht mehr als fünf Minuten zu früh ab: Die Grundstrafe wird an seinem ersten Loch angerechnet.
- Ausnahme 3 – Die Spielleitung stellt außergewöhnliche Umstände fest, die den Spieler davon abgehalten haben, rechtzeitig abzuspielen: Es liegt kein Verstoß gegen diese Regel vor und ist straflos.

In Bezug auf ein Turnier nach Stableford ist dabei zu beachten, dass die Regelung der Strafe noch etwas anders gehandhabt wird (siehe R21.1c "Strafen bei Stableford" / Ausnahme 2): Verstößt ein Spieler gegen Regel 5.3a durch (1) zu spätes Eintreffen, jedoch noch innerhalb von fünf Minuten nach der Startzeit oder (2) zu frühes Abspielen, aber noch innerhalb von fünf Minuten vor der Startzeit (siehe Regel 5.3 Strafen, Ausnahmen 1 und 2), zieht die Spielleitung zwei Punkte von der Gesamtpunktzahl der Runde ab. (tk)
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Wenn die Startzeit der Spielgruppe 6 um 9:20 Uhr ist, dann ist diese auch um 9:20 Uhr - nicht eher und auch nicht später...

Nach R5.3a Beginn der Runde muss der Spieler zu seiner Startzeit (und nicht vorher) beginnen:
- Dies bedeutet, dass der Spieler zu der von der Spielleitung bestimmten Startzeit und am von ihr festgelegten Ort spielbereit sein muss.
- Eine von der Spielleitung bestimmte Startzeit wird als die exakte Zeit behandelt (zum Beispiel: 9 Uhr bedeutet 9:00:00 Uhr und nicht eine Zeit bis 9:01 Uhr).

Verzögert sich die Startzeit aus einem Grund (zum Beispiel wegen des Wetters, langsamen Spiels anderer Spielergruppen oder wegen der Notwendigkeit einer Regelentscheidung eines Referees), liegt kein Verstoß gegen diese Regel vor, wenn der Spieler anwesend und spielbereit ist, sobald die Gruppe des Spielers starten kann.

Dieses ist vielleicht eine der wichtigsten Regeln, denn die Strafe für den Verstoß gegen Regel 5.3a ist die Disqualifikation  - außer in den drei
folgenden Fällen:
- Ausnahme 1 – Der Spieler trifft spielbereit am Ort seines Starts, nicht mehr als fünf Minuten nach seiner Startzeit, ein: Die Grundstrafe wird an seinem ersten Loch angerechnet.
- Ausnahme 2 – Der Spieler schlägt nicht mehr als fünf Minuten zu früh ab: Die Grundstrafe wird an seinem ersten Loch angerechnet.
- Ausnahme 3 – Die Spielleitung stellt außergewöhnliche Umstände fest, die den Spieler davon abgehalten haben, rechtzeitig abzuspielen: Es liegt kein Verstoß gegen diese Regel vor und ist straflos. 

In Bezug auf ein Turnier nach Stableford ist dabei zu beachten, dass die Regelung der Strafe noch etwas anders gehandhabt wird (siehe R21.1c Strafen bei Stableford / Ausnahme 2): Verstößt ein Spieler gegen Regel 5.3a durch (1) zu spätes Eintreffen, jedoch noch innerhalb von fünf Minuten nach der Startzeit oder (2) zu frühes Abspielen, aber noch innerhalb von fünf Minuten vor der Startzeit (siehe Regel 5.3 Strafen, Ausnahmen 1 und 2), zieht die Spielleitung zwei Punkte von der Gesamtpunktzahl der Runde ab. (tk)

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Zählt die Regel oder die Spielleitung. Teilweise kommt es vor, dass die Spielleitung den ersten Spieler eines Flights sogar vor der eigentlichen Startzeit auffordert zu spielen.

Was ist denn die exakte Zeit? Wir haben auf unseren Golfplatz eine ähnliche Uhr an Tee1 wie auf dem Bild, die Zeit weicht aber ca. 2-3 Minuten von der tatsächlichen Zeit ab. Gilt dann die Uhrzeit auf der Uhr an Tee1 oder die tatsächliche Zeit auf Smartphone oder Golfuhr?

Sorry falls das eine dämliche frage sein sollte, fällt dann die 21.1c oder gar die ganze 21.1 im Rahmen des WHS weg ?

3 Wochen her

Golf Rules

Boden in Ausbesserung ist nach den Definitionen auch angehäuftes Schnittgut, Laub und anderes Material, das zum späteren Abtransport bestimmt ist. Aber:
- Auf dem Platz zum Abtransport angehäuftes natürliches Material ist auch loser hinderlicher Naturstoff und
- auf dem Platz belassenes Material, das nicht zum Abtransport bestimmt ist, ist kein Boden in Ausbesserung, es sei denn, die Spielleitung hat es als solchen bestimmt.

Insofern ist es immer hilfreich den Spieler mit dieser notwendigen Information im Vorfeld der Platzbereitung (Platzregel oder Kennzeichnung) zu versorgen. Und als Spieler bietet sich an nach R20.1c(3) "Spielen zweier Bälle bei Zweifeln, wie vorzugehen ist" einen zweiten Ball zu spielen, um den Sachverhalt dann anschließend mit der Spielleitung klären zu können. (tk)
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Boden in Ausbesserung ist nach den Definitionen auch angehäuftes Schnittgut, Laub und anderes Material, das zum späteren Abtransport bestimmt ist. Aber:
- Auf dem Platz zum Abtransport angehäuftes natürliches Material ist auch loser hinderlicher Naturstoff und
- auf dem Platz belassenes Material, das nicht zum Abtransport bestimmt ist, ist kein Boden in Ausbesserung, es sei denn, die Spielleitung hat es als solchen bestimmt.

Insofern ist es immer hilfreich den Spieler mit dieser notwendigen Information im Vorfeld der Platzbereitung (Platzregel oder Kennzeichnung) zu versorgen. Und als Spieler bietet sich an nach R20.1c(3) Spielen zweier Bälle bei Zweifeln, wie vorzugehen ist einen zweiten Ball zu spielen, um den Sachverhalt dann anschließend mit der Spielleitung klären zu können. (tk)

3 Wochen her

Golf Rules

Heute mal wieder eine Frage zum Material von Rudolf:

"Hallo, als ich eben Angebote in einer Golf Flohmarktgruppe durchsah fiel mir eines auf, in dem ein Driver mit einer Beule angeboten wurde. Diese soll lt. Anbieter die Spieleigenschaften nicht beeinflussen. Nun meine Frage: Mit der Beule entspricht der Driver ja nicht mehr dem Muster welches beim R&A zur Bestätigung der Regelkonformität vorgelegt wurde. Bleibt der konkrete Schläger trotzdem zugelassen? Bzw. ab welchem Grad von Beschädigung entspricht ein Schläger nicht mehr den Vorgaben (und ich meine hier keine absichtlichen Veränderungen)."

In R4.1a "Für den Schlag zugelassene Schläger" wird dieses Thema behandelt. Insofern hat Rudolf schon recht, denn zur Ausführung eines Schlags muss der Spieler einen Schläger verwenden, der den Bestimmungen der Ausrüstungsregeln entspricht. Das gilt sowohl für neue Schläger, als auch für Schläger, die absichtlich oder versehentlich in irgendeiner Weise verändert worden sind.

Zudem heißt es aber auch, dass Schläger weiterhin regelkonform bleibt, wenn sich Spieleigenschaften eines zugelassenen Schlägers durch den normalen Spielgebrauch verändern. dabei bezieht sich der Begriff „Spieleigenschaften“ auf alle Teile des Schlägers, die beeinflussen, wie der Schläger sich beim Schlag verhält, wie Griff, Schaft, Schlägerkopf, Veränderung der Neigung des Schlägerkopfs (Lie) oder Neigung der Schlagfläche (Loft), einschließlich Lie oder Loft eines verstellbaren Schlägers.

Pauschal ist es schwierig auf die Frage zu antworten, ohne die Beule bzw. den Grad der Veränderung zu kennen. Letztendlich bleibt es bei dem Prinzip der "Ehrlichkeit" - die Veränderung des Schlägers sollte nicht absichtlich bzw. zum Zweck der "Verbesserung" der ursprünglichen Spieleigenschaften durchgeführt worden sein... (tk)
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Heute mal wieder eine Frage zum Material von Rudolf: 

Hallo, als ich eben Angebote in einer Golf Flohmarktgruppe durchsah fiel mir eines auf, in dem ein Driver mit einer Beule angeboten wurde. Diese soll lt. Anbieter die Spieleigenschaften nicht beeinflussen. Nun meine Frage: Mit der Beule entspricht der Driver ja nicht mehr dem Muster welches beim R&A zur Bestätigung der Regelkonformität vorgelegt wurde. Bleibt der konkrete Schläger trotzdem zugelassen? Bzw. ab welchem Grad von Beschädigung entspricht ein Schläger nicht mehr den Vorgaben (und ich meine hier keine absichtlichen Veränderungen).

In R4.1a Für den Schlag zugelassene Schläger wird dieses Thema behandelt. Insofern hat Rudolf schon recht, denn zur Ausführung eines Schlags muss der Spieler einen Schläger verwenden, der den Bestimmungen der Ausrüstungsregeln entspricht. Das gilt sowohl für neue Schläger, als auch für Schläger, die absichtlich oder versehentlich in irgendeiner Weise verändert worden sind.

Zudem heißt es aber auch, dass Schläger weiterhin regelkonform bleibt, wenn sich Spieleigenschaften eines zugelassenen Schlägers durch den normalen Spielgebrauch verändern. dabei bezieht sich der Begriff „Spieleigenschaften“ auf alle Teile des Schlägers, die beeinflussen, wie der Schläger sich beim Schlag verhält, wie Griff, Schaft, Schlägerkopf, Veränderung der Neigung des Schlägerkopfs (Lie) oder Neigung der Schlagfläche (Loft), einschließlich Lie oder Loft eines verstellbaren Schlägers.

Pauschal ist es schwierig auf die Frage zu antworten, ohne die Beule bzw. den Grad der Veränderung zu kennen. Letztendlich bleibt es bei dem Prinzip der Ehrlichkeit - die Veränderung des Schlägers sollte nicht absichtlich bzw. zum Zweck der Verbesserung der ursprünglichen Spieleigenschaften durchgeführt worden sein... (tk)

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Oh, diese Schläger habe ich erst heute live gesehen!

3 Wochen her

Golf Rules

Matthias hatte eine Frage zur Abschlagsreihenfolge beim Vierer mit Auswahldrive:

"Frage zum Vierer mit Auswahl-Drive. Wie sieht es mit den Abschlägen aus bei gemischten Teams? Kann man frei wählen, so das auch die Dame zuerst abschlägt?"

Und da sind wir wieder bei Spielformen zu denen die Golfregeln nicht wirklich passen. Zwar gibt es eine eigene Regel für den Vierer, R22, die kennt den Auswahldrive aber nicht.

Der Grundgedanke des Vierers ist aber, dass ein Partner von den geraden und ein Partner von den ungeraden Abschlägen zuerst spielt, R22.3. Das führt in der Regel dazu, dass man ganz neue Ecken des Golfplatzes kennenlernt, wenn. die Partner nicht gut aufeinander eingestellt sind. Jetzt hat es natürlich etwas enorm beruhigendes, wenn man beim Auswahldrive zunächst die Damen einen geraden und vielleicht kürzeren Schlag machen lässt um dann als Herr "Vollgas" zu geben und etwas zu riskieren, allein, nur nach dem bloßen Regeltext wäre das nicht erlaubt, da ja nach R22.3 die Spielreihenfolge geregelt ist, gleichwohl gilt sie für das Spielen eines Balls. Beim Auswahldrive werden ja bis zur Entscheidung zwei gespielt und da kommen wir zum Thema Spielverzögerung und Ready-Golf. Verzögert diese Taktik das Spiel nicht, ist es sicher unter Ready-Golf-Aspekten zulässig, taktische Erwägungen in die Frage der Spielreihenfolge einziehen zu lassen.

Um hier keine Diskussionen auf oder nach der Runde zu haben bietet es sich an, diese Frage schon in der Ausschreibung zu klären, sprich dort festzulegen, ob es erlaubt ist, die Auswahldrives in beliebiger Reihenfolge zu spielen.
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Matthias hatte eine Frage zur Abschlagsreihenfolge beim Vierer mit Auswahldrive:

Frage zum Vierer mit Auswahl-Drive. Wie sieht es mit den Abschlägen aus bei gemischten Teams? Kann man frei wählen, so das auch die Dame zuerst abschlägt?

Und da sind wir wieder bei Spielformen zu denen die Golfregeln nicht wirklich passen. Zwar gibt es eine eigene Regel für den Vierer, R22, die kennt den Auswahldrive aber nicht.

Der Grundgedanke des Vierers ist aber, dass ein Partner von den geraden und ein Partner von den ungeraden Abschlägen zuerst spielt, R22.3. Das führt in der Regel dazu, dass man ganz neue Ecken des Golfplatzes kennenlernt, wenn. die Partner nicht gut aufeinander eingestellt sind. Jetzt hat es natürlich etwas enorm beruhigendes, wenn man beim Auswahldrive zunächst die Damen einen geraden und vielleicht kürzeren Schlag machen lässt um dann als Herr Vollgas zu geben und etwas zu riskieren, allein, nur nach dem bloßen Regeltext wäre das nicht erlaubt, da ja nach R22.3 die Spielreihenfolge geregelt ist, gleichwohl gilt sie für das Spielen eines Balls. Beim Auswahldrive werden ja bis zur Entscheidung zwei gespielt und da kommen wir zum Thema Spielverzögerung und Ready-Golf. Verzögert diese Taktik das Spiel nicht, ist es sicher unter Ready-Golf-Aspekten zulässig, taktische Erwägungen in die Frage der Spielreihenfolge einziehen zu lassen.

Um hier keine Diskussionen auf oder nach der Runde zu haben bietet es sich an, diese Frage schon in der Ausschreibung zu klären, sprich dort festzulegen, ob es erlaubt ist, die Auswahldrives in beliebiger Reihenfolge zu spielen.Image attachment

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Ich würde dies unter einem anderen Aspekt betrachten. Solange es gleichgeschlechtlichen Teams erlaubt ist die Spielreihenfolge frei festzulegen, muss dies aus Gründen der Gleichbehandlung auch gemischten erlaubt sein.

Bei einem Vierer mit Auswahldrive sollte es immer nur um Spaß und die goldene Ananas gehen. Da dieser Vierer nicht zu den Golfregeln passt geht Geschwindigkeit (Ready Golf) und Sicherheit vor Gendergerechtigkeit. Wenn ein Club einen solchen 4er bei z. B. Clubmeisterschaften einsetzt scheint es nicht besonders sportlich zuzugehen. Nicht ohne Grund wird bei offiziellen Wettbewerben wie Ryder- oder Solheim-Cup ausschließlich Bestball und klassischer 4er gespielt …

Vielleicht weil es passend ist und was viele (fast alle) gemischten teams beim auswahldrive falsch machen, vor allem dann, wenn sie einen provisorischen Ball spielen: Wenn beide ins out schlagen oder ein provisorischer ball nachgespielt wird weil beide bälle wahrscheinlich verloren sein werden, dann entscheidet das team, wer von beiden den nächsten schlag spielt. Der Mann würde dann von rot zu spielen haben oder aber, falls man glaubt die dame spielt besser, dann die Dame von gelb (vorausgesetzt herren spielen von gelb und damen von rot).

3 Wochen her

Golf Rules

Nach der Definition Hemmnis sind ist jeder künstliche Gegenstand ausgenommen Bestandteile des Platzes und Ausmarkierungen ein Hemmnis. So auch dem Grunde nach Abschlagsmarkierungen. Nach R15.2a (1) Ausnahme 1 dürfen sie aber nicht bewegt werden, wenn der Ball vom Abschlag gespielt werden soll (siehe Regeln 6.2b(4) und 8.1a(1)).

Hier im Bild hatte der Spieler etwas Glück in der Liebe und schlug eine sehr kurze Lady, die dazu führte, dass die Abschlagsmarkierung seinem Schwung im Weg war. Aber er lag ja noch auf dem AbschlagsBAUWERK und damit auf dem Abschlag? Nein, denn Abschlag ist die Fläche zwischen den Abschlagsmarkierungen und zwei Schlägerlängen nach hinten, gleich ob auf dem Bauwerk oder nicht.

In diesem Falle durfte er das Hemmnis Markierung entfernen, seinen zweiten Schlag machen, und die Markierung zurückstecken.
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Nach der Definition Hemmnis sind ist jeder künstliche Gegenstand ausgenommen Bestandteile des Platzes und Ausmarkierungen ein Hemmnis. So auch dem Grunde nach Abschlagsmarkierungen. Nach R15.2a (1) Ausnahme 1 dürfen sie aber nicht bewegt werden, wenn der Ball vom Abschlag gespielt werden soll (siehe Regeln 6.2b(4) und 8.1a(1)).

Hier im Bild hatte der Spieler etwas Glück in der Liebe und schlug eine sehr kurze Lady, die dazu führte, dass die Abschlagsmarkierung seinem Schwung im Weg war. Aber er lag ja noch auf dem AbschlagsBAUWERK und damit auf dem Abschlag? Nein, denn Abschlag ist die Fläche zwischen den Abschlagsmarkierungen und zwei Schlägerlängen nach hinten, gleich ob auf dem Bauwerk oder nicht.

In diesem Falle durfte er das Hemmnis Markierung entfernen, seinen zweiten Schlag machen, und die Markierung zurückstecken.Image attachment

4 Wochen her

Golf Rules

Alexander fragte: "In einem Turnier hatte ich einen, sagen wir mal, auf die Rules sehr fixierten Mitspieler. Meine Frage bezieht sich auf Regel 5.6b "... wird empfohlen, dass der Spieler innerhalb von 40 Sekunden schlägt..."
Nun war es so, dass der besagte Mitspieler nach einem Schlag von mir kund tat, er habe die Zeit gestoppt, ich habe 46 Sekunden für den Schlag gebraucht, inklusive Vorbereitung. Weiter führte er aus, dass ich "immer zwischen 40 und 60 Sekunden brauchen würde. Unabhängig davon, dass wir zum Fight vor uns Anschluss gehalten haben, finde ich es ein Unding sowas auf der Runde zu sagen. Da ich mich dann bewußt/unterbewusst mit der Ausführung der Schläge beeilt habe, sah das Ergebnis der Runde entsprechend aus, also schlecht.
Nun meine Frage: Wäre das schon Belehrung wenn er mich auf meine Zeit hinweist?"

Generell gilt, dass Auskunft zu den Regeln keine Belehrung darstellen.

Aber wir möchte es nicht bei der kurzen Antwort belassen, sondern auch noch einmal auf den Inhalt der Äußerung des Mitspielers zu sprechen kommen. In Regel R5.6b "Zügiges Spiel" wird eine Empfehlung ausgesprochen, dass ein Spieler, der an der Reihe ist zu spielen, seinen Ball innerhalb von 40 Sekunden schlägt, nachdem er in der Lage ist (oder sein sollte), ohne Störung oder Ablenkung zu spielen.

Die Entscheidung, bei einer Überschreitung dieser Empfehlung regeltechnisch zu agieren, obliegt allerdings alleinig der Spielleitung. Und auch hier gibt es in Verband- oder DGV-Wettspielen klare Voraussetzungen, die vor einer entsprechenden Sanktion erfüllt sein müssen (zum Beispiel das die vorher definierten Durchgangszeiten überschritten sind und sich die Spielgruppe außerhalb ihrer Position im Wettspiel befindet). Erst dann werden (nach vorheriger Ankündigung) die Vorbereitungszeiten jedes einzelnen Spielers gestoppt, um entsprechende Regelverstöße zu sanktionieren.

Es ist also ein "weiter Weg", bis es zur wirklichen Anwendung dieser Regel kommt. Unabhängig davon sollte ein solcher Hinweis aber auch als Information genutzt werden, die eigene Schlagvorbereitung einmal zu überprüfen und diese zu optimieren... (tk)
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Alexander fragte: In einem Turnier hatte ich einen, sagen wir mal, auf die Rules sehr fixierten Mitspieler. Meine Frage bezieht sich auf Regel 5.6b ... wird empfohlen, dass der Spieler innerhalb von 40 Sekunden schlägt...
Nun war es so, dass der besagte Mitspieler nach einem Schlag von mir kund tat, er habe die Zeit gestoppt, ich habe 46 Sekunden für den Schlag gebraucht, inklusive Vorbereitung. Weiter führte er aus, dass ich immer zwischen 40 und 60 Sekunden brauchen würde. Unabhängig davon, dass wir zum Fight vor uns Anschluss gehalten haben, finde ich es ein Unding sowas auf der Runde zu sagen. Da ich mich dann bewußt/unterbewusst mit der Ausführung der Schläge beeilt habe, sah das Ergebnis der Runde entsprechend aus, also schlecht.
Nun meine Frage: Wäre das schon Belehrung wenn er mich auf meine Zeit hinweist?

Generell gilt, dass Auskunft zu den Regeln keine Belehrung darstellen. 

Aber wir möchte es nicht bei der kurzen Antwort belassen, sondern auch noch einmal auf den Inhalt der Äußerung des Mitspielers zu sprechen kommen. In Regel R5.6b Zügiges Spiel wird eine Empfehlung ausgesprochen, dass ein Spieler, der an der Reihe ist zu spielen, seinen Ball innerhalb von 40 Sekunden schlägt, nachdem er in der Lage ist (oder sein sollte), ohne Störung oder Ablenkung zu spielen.

Die Entscheidung, bei einer Überschreitung dieser Empfehlung regeltechnisch zu agieren, obliegt allerdings alleinig der Spielleitung. Und auch hier gibt es in Verband- oder DGV-Wettspielen klare Voraussetzungen, die vor einer entsprechenden Sanktion erfüllt sein müssen (zum Beispiel das die vorher definierten Durchgangszeiten überschritten sind und sich die Spielgruppe außerhalb ihrer Position im Wettspiel befindet). Erst dann werden (nach vorheriger Ankündigung) die Vorbereitungszeiten jedes einzelnen Spielers gestoppt, um entsprechende  Regelverstöße zu sanktionieren.

Es ist also ein weiter Weg, bis es zur wirklichen Anwendung dieser Regel kommt. Unabhängig davon sollte ein solcher Hinweis aber auch als Information genutzt werden, die eigene Schlagvorbereitung einmal zu überprüfen und diese zu optimieren... (tk)

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War aber bestimmt eine tolle Stimmung im Flight. Solche Leute und Regelpäpste sind extrem beliebte Spielpartner, die gerne auch mal mit Eisen 7 Bekanntschaft machen würden. Im Ernst, wer sich daran aufhängt obwohl man als Gruppe Anschluss hat, der hat meiner Meinung nach ein echtes Problem und das erste und gleichzeitig letzte Mal mit mir gespielt. Es ist Freizeit! Und das Spiel soll Spaß machen!

40 Sekunden sind nicht wenig Zeit um einen Schlag auszuführen. Wenn man am Ball angekommen ist, die Entfernung ermittelt, den Schläger zieht, sich grob ausrichtet, einen Probeschwung macht, sich dann stellt und schlägt sind 30Sekunden eigentlich ausreichend. 60 Sekunden sind echt viel. Bei 18 Loch und 60 Schlägen ohne Putts wären das 60 Minuten warten auf einen Spieler. Jetzt stellt Euch mal vor von denen gäbe es noch drei im Flight...

Ich hatte letztens einen im Flight, der gefühlte 10 Minuten an jedem einzelnen Ball bis zu 10 Probeschwünge gemacht hat. Dazu fette Divots ins Gras (beim Probeschwung!). Das war echt nervig. Ich sagte iwann sehr freundlich "jetzt aber mal zügig", weil der Flight hinter uns warten musste, weil er am Abschlag 7 dran war, aber ganz gemütlich seinen Tee trank...seine Reaktion: "kein Stress. Immer schön ruhig!" Es kommt sicher darauf an, was, wann und wie etwas gesagt wird. Mit dem jungen Mann hätte ich aber langfristig keine Lust mehr zu spielen, weil es tatsächlich anstrengend ist. Golf soll Spaß machen, Regeln sind gut, aber Etikette ist auch wichtig zu lernen. Von allen🙏

Beim nächsten mal so jemanden auf den Marschal / die Spielleitung verweisen und das er ansonsten Belehrungen zu unterlassen hat.

Alexander sollte mal selber auf seine Vorbereitung achten und einfach versuchen, schneller zu spielen. Ich kenne auch so Kameraden, die bewusst ihre Zeit voll ausreizen, allein um die Mitspieler aus dem Takt zu bringen. Gerade bei Verbandswettspielen.

Da hat Kres Spo mal wieder die Stoppuhr ausgepackt Nils 😄

Wir wie blöd war der denn

Hab mal einen gefragt, der beim putten gefühlt zig Minuten auf den Ball gestarrt hat ohne zu schlagen, ob er noch lebt 😂... von da an ging’s zügiger und wir hatten dennoch Spaß... es geht also auch mit Humor und dem richtigen Ton...

Soll das jetzt eine Frage sein? Und wenn ja, wie lautet die?

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4 Wochen her

Golf Rules

Jochen hat eine Frage zu einem ungewöhnlichen Ereignis, dass einem Spieler auf der Runde geschah:

"Guten Morgen, auf dem Foto seht ihr eine Situation, die mich ein wenig überfordert. :o)
Der Spieler spielt seinen Ball - ein bisschen dünn - aus dem Bunker und der Ball trifft den Positionsball am Flaggenstock und bleibt in diesem liegen.
Wie geht es korrekt weiter? Vielen Dank für eure Hilfe!"

Der Flaggstock ist in diesem Falle nicht nur Flaggstock sondern auch bewegliches Hemmnis, sprich, der Ball darf straflos nach R15.2a (3) behandelt werden, da er ja auf dem Grün (oder darüber) ist:

"Erleichterung, wenn der Ball auf dem Grün in oder auf einem beweglichen Hemmnis liegt. Der Spieler darf straflose Erleichterung wie folgt in Anspruch nehmen:

- Den Ball aufnehmen und das bewegliche Hemmnis entfernen und

- den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball an die geschätzte Stelle legen, genau unterhalb der Stelle, an der der Ball in oder auf dem beweglichen Hemmnis lag, wobei die Vorgehensweisen beim Zurücklegen eines Balls nach Regel 14.2b(2) und 14.2e angewendet werden müssen."

In diesem Fall ist das die Lochkante. Von dort aus dann mit einem sicheren Put einlochen sollte dann kein Problem mehr sein...
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Jochen hat eine Frage zu einem ungewöhnlichen Ereignis, dass einem Spieler auf der Runde geschah:

Guten Morgen, auf dem Foto seht ihr eine Situation, die mich ein wenig überfordert. :o)
Der Spieler spielt seinen Ball - ein bisschen dünn - aus dem Bunker und der Ball trifft den Positionsball am Flaggenstock und bleibt in diesem liegen.
Wie geht es korrekt weiter? Vielen Dank für eure Hilfe!

Der Flaggstock ist in diesem Falle nicht nur Flaggstock sondern auch bewegliches Hemmnis, sprich, der Ball darf straflos nach R15.2a (3) behandelt werden, da er ja auf dem Grün (oder darüber) ist:

Erleichterung, wenn der Ball auf dem Grün in oder auf einem beweglichen Hemmnis liegt. Der Spieler darf straflose Erleichterung wie folgt in Anspruch nehmen:

- Den Ball aufnehmen und das bewegliche Hemmnis entfernen und

- den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball an die geschätzte Stelle legen, genau unterhalb der Stelle, an der der Ball in oder auf dem beweglichen Hemmnis lag, wobei die Vorgehensweisen beim Zurücklegen eines Balls nach Regel 14.2b(2) und 14.2e angewendet werden müssen.

In diesem Fall ist das die Lochkante. Von dort aus dann mit einem sicheren Put einlochen sollte dann kein Problem mehr sein...

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Wenn die Stelle genau unterhalb des Balles das Loch ist, warum muss der Spieler den Ball an die Lochkante legen? Darf man dann den Ball nicht ins Loch legen?

4 Wochen her

Golf Rules

Daniel fragte zu diesem Bild:
"Ball liegt dicht am Zaun in Richtung Fahne. Platzregel auf dem Schild gewährt Erleichterung. Wo ist zu droppen? a) Seitlich nach rechts bis der Zaun nicht mehr stört und es nicht näher zu Fahne ist innerhalb Schlägerlänge oder b) hinter dem Zaun in einer Schlagerlänge, da ja der Stand dann nicht behindert ist und es nicht näher zur Fahne ist oder ein c)?"

Zunächst stellt sich die Frage bei dem Betrachten des Bildes, warum es denn überhaupt eine Platzregel für diesen Bereich gibt. Zweifelsfrei handelt es sich bei dem Netz und den Pfosten um etwas "Künstliches" - also um ein Hemmnis. Der Spieler hat demzufolge nach R16.1 "Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse)" die Möglichkeit straflose Erleichterung zu nehmen, wenn die Balllage, Stand oder der Raum des beabsichtigten Schwungs beeinträchtigt sind.

Auch in diesem Fall ist nach R16.1b "Erleichterung für einen Ball im Gelände" der der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände (rechts, links des Zauns oder dahinter) zu suchen und dort ein Erleichterungsbereich in der Größe einer Schlägerlänge abzumessen (mit den aufgeführten Einschränkungen). Je nach Ausdehnung des Zauns kann es dann auch dazu kommen, dass der nächstgelegene Punkt der Erleichterung diesseits des Netzes liegt und der Ball somit auf dieser Seite des Netzes gedroppt werden muss.

Der Hinweis am Zaun des Netzes bestätigt die Vermutung - trotzdem hätte die Spielleitung / der Platzbetreiber auch die Möglichkeit dem Spieler durch eine Platzregel zu unterstützen. Musterplatzregel E-6 "Erleichterung von einem Schutzzaun in der Spiellinie" und die Einrichtung einer Dropzone könnte den Spieler vor der negativen Auswirkung des Zaune in Bezug auf die Spiellinie unterstützen.

Insofern könnte a), b) oder c) die Antwort auf die Frage sein - ohne die konkrete Situation und die Platzregel zu kennen ist das schwierig einzuschätzen... (tk)
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Daniel fragte zu diesem Bild: 
Ball liegt dicht am Zaun in Richtung Fahne. Platzregel auf dem Schild gewährt Erleichterung. Wo ist zu droppen? a) Seitlich nach rechts bis der Zaun nicht mehr stört und es nicht näher zu Fahne ist innerhalb Schlägerlänge oder b) hinter dem Zaun in einer Schlagerlänge, da ja der Stand dann nicht behindert ist und es nicht näher zur Fahne ist oder ein c)?

Zunächst stellt sich die Frage bei dem Betrachten des Bildes, warum es denn überhaupt eine Platzregel für diesen Bereich gibt. Zweifelsfrei handelt es sich bei dem Netz und den Pfosten um etwas Künstliches - also um ein Hemmnis. Der Spieler hat demzufolge nach R16.1 Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse) die Möglichkeit straflose Erleichterung zu nehmen, wenn die Balllage, Stand oder der Raum des beabsichtigten Schwungs beeinträchtigt sind.

Auch in diesem Fall ist nach R16.1b Erleichterung für einen Ball im Gelände der der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände (rechts, links des Zauns oder dahinter) zu suchen und dort ein Erleichterungsbereich in der Größe einer Schlägerlänge abzumessen (mit den aufgeführten Einschränkungen). Je nach Ausdehnung des Zauns kann es dann auch dazu kommen, dass der nächstgelegene Punkt der Erleichterung diesseits des Netzes liegt und der Ball somit auf dieser Seite des Netzes gedroppt werden muss.

Der Hinweis am Zaun des Netzes bestätigt die Vermutung - trotzdem hätte die Spielleitung / der Platzbetreiber auch die Möglichkeit dem Spieler durch eine Platzregel zu unterstützen. Musterplatzregel E-6 Erleichterung von einem Schutzzaun in der Spiellinie und die Einrichtung einer Dropzone könnte den Spieler vor der negativen Auswirkung des Zaune in Bezug auf die Spiellinie unterstützen. 

Insofern könnte a), b) oder c) die Antwort auf die Frage sein - ohne die konkrete Situation und die Platzregel zu kennen ist das schwierig einzuschätzen... (tk)Image attachmentImage attachment

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Dieser Zaun und die Platzregel auf der GolfRange München Kirchstockach hat mich schon zur Weißglut getrieben und mir eine ganze Turnierrunde versaut. Wie kann ein Zaun nicht als unbewegliches Hemmnis gelten und mich zu einem tricky Lobshot zwingen oder außen herum zu spielen? Ärgerlich! Aber zur Regelumsetzung: ich suche mir hier den nächsten nicht näher zur Fahne liegenden Punkt zur Fahne wo ich frei schwingen kann und droppe dort innerhalb einer Schlägerlänge den Ball. Oder?!

4 Wochen her

Golf Rules

Ergänzend zu den Bildern aus dem gestrigen Beitrag übersandte uns Bernd aus dem hohen Norden noch ein ähnliches Bild mit dem Hinweis:

"angehängt findest Du - als Ergänzung zu Deinem heutigen Blog ein Foto von einem unbeweglichen seitlichen Wasserhemmnis, aufgenommen vor 2019. Das Schöne an diesem nicht-gestellten Foto ist sicherlich, dass es keine straflose Erleichterung gab und gibt, wenn ein Ball auf dem Sprenklerdeckel liegt.

Die Auflösung ist, dass der Greenkeeper auf diese unglückliche Weise
daran aufmerksam machen wollte, dass der Sprenkler defekt ist
- Überschrift: dumm gekennzeichnet."

Liegt der Ball in der gekennzeichneten Fläche, dann liegt dieser regeltechnisch in einer "Penalty Area". Der Ball muss demzufolge nach R17.1b "Der Spieler darf den Ball in der Penalty Area spielen, wie er liegt oder Erleichterung mit Strafschlag in Anspruch nehmen" verfahren. Der Spieler darf entweder den Ball straflos nach den Regeln spielen, die für einen Ball im Gelände gelten (es gibt somit keine Sonderregeln, die einschränken, wie ein Ball aus einer Penalty Area gespielt werden darf) oder den Ball von außerhalb der Penalty Area spielen, indem er Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d oder 17.2 in Anspruch nimmt.

Insofern - "Augen auf" bei der Platzkennzeichnung und lieben Dank an Bernd für diese sehr "interessante" Foto... (tk)
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Ergänzend zu den Bildern aus dem gestrigen Beitrag übersandte uns Bernd aus dem hohen Norden noch ein ähnliches Bild mit dem Hinweis:

angehängt findest Du - als Ergänzung zu Deinem heutigen Blog ein Foto von einem unbeweglichen seitlichen Wasserhemmnis, aufgenommen vor 2019. Das Schöne an diesem nicht-gestellten Foto ist sicherlich, dass es keine straflose Erleichterung gab und gibt, wenn ein Ball auf dem Sprenklerdeckel liegt.

Die Auflösung ist, dass der Greenkeeper auf diese unglückliche Weise 
daran aufmerksam machen wollte, dass der Sprenkler defekt ist 
- Überschrift: dumm gekennzeichnet.

Liegt der Ball in der gekennzeichneten Fläche, dann liegt dieser regeltechnisch in einer Penalty Area. Der Ball muss demzufolge nach R17.1b Der Spieler darf den Ball in der Penalty Area spielen, wie er liegt oder Erleichterung mit Strafschlag in Anspruch nehmen verfahren. Der Spieler darf entweder den Ball straflos nach den Regeln spielen, die für einen Ball im Gelände gelten (es gibt somit keine Sonderregeln, die einschränken, wie ein Ball aus einer Penalty Area gespielt werden darf) oder den Ball von außerhalb der Penalty Area spielen, indem er Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d oder 17.2 in Anspruch nimmt.

Insofern - Augen auf bei der Platzkennzeichnung und lieben Dank an Bernd für diese sehr interessante Foto... (tk)

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Schade um den Sprenkler. Ich würd spielen wie er liegt 😂

Glücklicherweise sind so unsinnige Markierungen gelegentlich so unübersehbar falsch.... 😉🧐🤔🙈😂

4 Wochen her

Golf Rules

Wie kann man eigentlich aus einem Hemmnis Boden in Ausbesserung und damit Ungewöhnliche Platzverhältnisse machen? Indem man die Bereiche, in denen die Hemmnisse liegen, mit weißer Farbe markiert und eine entsprechende Platzregel vorgibt. Aber warum? Nun da können wir leider auch nicht weiterhelfen.

Mir eilt ja auch der Ruf voraus, dass ich gerne zur Sprühdose greife und viele Bereiche bei der Vorbereitung eines Wettspiels mit Linien markiere. Gedanklich ist dieses damit verbunden dem Spieler eindeutig die Grenzen vom Aus oder Penalty Area aufzuzeigen bzw. bestimmte Bereiche des Platzes als Boden in Ausbesserung zu markieren. Aber es sogar bei mir "Grenzen".

Unser Leser Manfred mailte uns diese beiden Schnappschüsse von einem Golfausflug. Und ehrlich gesagt erschließt sich der Mehrwert dieser Markierungen nicht genau, denn egal ob Hemmnis oder Boden in Ausbesserung - straflose Erleichterung wird dem Spieler nach Regel R16.1 "Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse)" gewährt.

Oder habt Ihr eine Idee, welche Beweggründe die Spielleitung bei diesen Markierungen (immerhin eine 36-Loch-Anlage) gehabt haben könnte? (tk)
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Wie kann man eigentlich aus einem Hemmnis Boden in Ausbesserung und damit Ungewöhnliche Platzverhältnisse machen? Indem man die Bereiche, in denen die Hemmnisse liegen, mit weißer Farbe markiert und eine entsprechende Platzregel vorgibt. Aber warum? Nun da können wir leider auch nicht weiterhelfen.

Mir eilt ja auch der Ruf voraus, dass ich gerne zur Sprühdose greife und viele Bereiche bei der Vorbereitung eines Wettspiels mit Linien markiere. Gedanklich ist dieses damit verbunden dem Spieler eindeutig die Grenzen vom Aus oder Penalty Area aufzuzeigen bzw. bestimmte Bereiche des Platzes als Boden in Ausbesserung zu markieren. Aber es sogar bei mir Grenzen.   

Unser Leser Manfred mailte uns diese beiden Schnappschüsse von einem Golfausflug. Und ehrlich gesagt erschließt sich der Mehrwert dieser Markierungen nicht genau, denn egal ob Hemmnis oder Boden in Ausbesserung - straflose Erleichterung wird dem Spieler nach Regel R16.1 Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse) gewährt.

Oder habt Ihr eine Idee, welche Beweggründe die Spielleitung bei diesen Markierungen (immerhin eine 36-Loch-Anlage) gehabt haben könnte? (tk)Image attachment

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Saisonende, da müssen die Sprühdosen aufgebraucht werden! 🤪

Vielleicht wird die Anlage für den Winter fit gemacht und es soll sichergestellt werden das keiner bei der Tiefenlockern mit den langen Dornen diese Stellen überfährt ?

Ich finde auch dass man nicht alles sprühen sollte.Wir müssen endlich wieder verstehen ,dass wir in der Natur spielen und nicht jedes Fleckchen ein Boden in Ausbesserung oder Ungewöhnlich beschaffener Boden ist.Spielen wie der Ball liegt,dort müssen wir wieder hin.

Vielerorts wurden alle Hemmnisse markiert für die Greenkeeper, damit sie beim aerifizieren nicht ihre Geräte kaputt machen.

Signal an die Greenkeeper beim Lochen da nicht drüber zu fahren damit man es vom Fahrzeug aus siejt

Um Loriot zu zitieren: „möglich aber sinnlos“

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4 Wochen her

Golf Rules

Ergänzend zum gestrigen Beitrag hier ein Bild von einem Umstand, welcher mit größerer Wahrscheinlichkeit in einem Bunker anzutreffen ist. Kaninchen haben in diesem Beispiel Löcher in die Bunkerwand gegraben und der missratene Schlag rollt über das Grün und kommt direkt in der Nähe der Bunkerkante im Sand zur Ruhe. Der Spieler bat in diesem Fall um straflose Erleichterung nach R16 "Ungewöhnliche Platzverhältnisse", da sich das Tierloch direkt in seiner Spiellinie befand.

Doch erinnern wir uns noch einmal an die Situationen, in denen nach dieser Regel Erleichterung zu lässig ist: der Ball des Spielers berührt oder liegt in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen definitiv nicht und auch der beabsichtigte Stand ist in diesem Fall nicht beeinträchtigt.

Aber - und das war die Hand, die ich dem Spieler reichen konnte - der Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers wurde von dem losen Material, welches das Tier aus dem Loch gegraben hatte, beeinträchtigt. Und diese zählt nach der Definition "Tierloch" ebenso zu der Beeinträchtigung, wie das Loch selber.

Dabei ist zu beachten, dass diese Definition auch jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen, oder jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde, mit einschließen.

Insofern noch mal der Tipp - ab und zu einmal in die Definitionen der Golfregeln schauen kann hier und da auch helfen... (tk)
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Ergänzend zum gestrigen Beitrag hier ein Bild von einem Umstand, welcher mit größerer Wahrscheinlichkeit in einem Bunker anzutreffen ist. Kaninchen haben in diesem Beispiel Löcher in die Bunkerwand gegraben und der missratene Schlag rollt über das Grün und kommt direkt in der Nähe der Bunkerkante im Sand zur Ruhe. Der Spieler bat in diesem Fall um straflose Erleichterung nach R16 Ungewöhnliche Platzverhältnisse, da sich das Tierloch direkt in seiner Spiellinie befand. 

Doch erinnern wir uns noch einmal an die Situationen, in denen nach dieser Regel Erleichterung zu lässig ist: der Ball des Spielers berührt oder liegt in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen definitiv nicht und auch der beabsichtigte Stand ist in diesem Fall nicht beeinträchtigt. 

Aber - und das war die Hand, die ich dem Spieler reichen konnte - der Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers wurde von dem losen Material, welches das Tier aus dem Loch gegraben hatte, beeinträchtigt. Und diese zählt nach der Definition Tierloch ebenso zu der Beeinträchtigung, wie das Loch selber. 

Dabei ist zu beachten, dass diese Definition auch jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen, oder jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde, mit einschließen.

Insofern noch mal der Tipp - ab und zu einmal in die Definitionen der Golfregeln schauen kann hier und da auch helfen... (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Tierlöcher im Bunker - warum nicht...

In diesem Beispiel hat ein Maulwurf seinen Auswurf im Bunker hinterlassen. Lt. Definition handelt es sich um ein "Tierloch" und damit um "Ungewöhnliche Platzverhältnisse" - der Spieler hat damit Anspruch auf das Erleichterungsverfahren nach R16.1c "Erleichterung für einen Ball im Bunker", wenn die Balllage, der beabsichtigte Stand oder der Raum des beabsichtigten Schwungs beeinträchtigt ist.

Der Spieler hat die Optionen der Erleichterung den Ball straflos aus dem Bunker zu spielen (s. R16.1c(1)), wobei der der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen müssen, oder mit einem Strafschlag den Ball außerhalb des Bunkers "auf der Linie zurück" zu droppen (s. R16.1c(2)).

Bei dem Erleichterungsverfahren ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Spielleitung eine Platzregel erlassen darf, die Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen versagt, wenn ausschließlich der Raum des beabsichtigten Stands beeinträchtigt ist (Musterplatzregel F-6). (tk)
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Tierlöcher im Bunker - warum nicht...

In diesem Beispiel hat ein Maulwurf seinen Auswurf im Bunker hinterlassen. Lt. Definition handelt es sich um ein Tierloch und damit um Ungewöhnliche Platzverhältnisse - der Spieler hat damit Anspruch auf das Erleichterungsverfahren nach R16.1c Erleichterung für einen Ball im Bunker, wenn die Balllage, der beabsichtigte Stand oder der Raum des beabsichtigten Schwungs beeinträchtigt ist.

Der Spieler hat die Optionen der Erleichterung den Ball straflos aus dem Bunker zu spielen (s. R16.1c(1)), wobei der der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen müssen, oder mit einem Strafschlag den Ball außerhalb des Bunkers auf der Linie zurück zu droppen (s. R16.1c(2)). 

Bei dem Erleichterungsverfahren ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Spielleitung eine Platzregel erlassen darf, die Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen versagt, wenn ausschließlich der Raum des beabsichtigten Stands beeinträchtigt ist (Musterplatzregel F-6). (tk)

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Sind es nicht 2 Strafschläge bei außerhalb des Bunkers droppen ?🤔

1 Monat her

Golf Rules

Und in unserem Vierteiler von ungewöhnlichen "Balllagen" kommen wir dann abschließend zu dieser Lage. Unglücklicherweise kommt der Ball (leider einen Tag "zu spät") auf dem Grün auf einem Lochpfropfen zur Ruhe.

Aber kein Problem, denn lt. R13.1c "Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind" darf ein Spieler darf Schäden auf dem Grün straflos ausbessern, indem er angemessene Handlungen vornimmt, das Grün soweit wie möglich in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen. Dieses darf er aber nur mit der Hand, dem Fuß oder einem anderen Teil des Körpers oder einer normalen Pitchgabel, einem Tee, einem Schläger oder einem ähnlichen Gegenstand einer üblichen Ausrüstung und ohne das Spiel unangemessen zu verzögern (siehe Regel 5.6a) durchführen.

Und der Begriff „Schäden auf dem Grün“ bedeutet jeglichen Schaden, verursacht durch eine Person oder einen äußeren Einfluss, zum Beispiel
- Balleinschlaglöcher, durch Schuhe verursachte Schäden (zum Beispiel Spikemarken) und Kratzer oder Dellen, die durch eine Ausrüstung oder einen Flaggenstock hervorgerufen wurden,
- Tierspuren oder Hufabdrücke,
- eingebettete Gegenstände (zum Beispiel ein Stein, eine Eichel oder ein Tee) und auch
- alte Lochpfropfen, Soden, Sodenkanten und Kratzer oder Vertiefungen, die von Werkzeugen oder Maschinen der Platzpflege verursacht wurden

Insofern ist es zwar ärgerlich das "Hole-In-One" um einen Tag verpasst zu haben - eine mögliche Benachteiligung aus der Balllage kann jedoch ausgebessert werden... (tk)
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Und in unserem Vierteiler von ungewöhnlichen Balllagen kommen wir dann abschließend zu dieser Lage. Unglücklicherweise kommt der Ball (leider einen Tag zu spät) auf dem Grün auf einem Lochpfropfen zur Ruhe.

Aber kein Problem, denn lt. R13.1c Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind darf ein Spieler darf Schäden auf dem Grün straflos ausbessern, indem er angemessene Handlungen vornimmt, das Grün soweit wie möglich in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen. Dieses darf er aber nur mit der Hand, dem Fuß oder einem anderen Teil des Körpers oder einer normalen Pitchgabel, einem Tee, einem Schläger oder einem ähnlichen Gegenstand einer üblichen Ausrüstung und ohne das Spiel unangemessen zu verzögern (siehe Regel 5.6a) durchführen.

Und der Begriff „Schäden auf dem Grün“ bedeutet jeglichen Schaden, verursacht durch eine Person oder einen äußeren Einfluss, zum Beispiel 
- Balleinschlaglöcher, durch Schuhe verursachte Schäden (zum Beispiel Spikemarken) und Kratzer oder Dellen, die durch eine Ausrüstung oder einen Flaggenstock hervorgerufen wurden,
- Tierspuren oder Hufabdrücke,
- eingebettete Gegenstände (zum Beispiel ein Stein, eine Eichel oder ein Tee) und auch 
- alte Lochpfropfen, Soden, Sodenkanten und Kratzer oder Vertiefungen, die von Werkzeugen oder Maschinen der Platzpflege verursacht wurden

Insofern ist es zwar ärgerlich das Hole-In-One um einen Tag verpasst zu haben - eine mögliche Benachteiligung aus der Balllage kann jedoch ausgebessert werden... (tk)

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Das hatte ich mind. 10mal. Das der Ball auf dem Loch des Vortrages liegen blieb.

1 Monat her

Golf Rules

Ergänzend zu den beiden Beiträgen aus der Rubrik" Balllagen, die die Welt nicht braucht" hier ein weiteres unschönes Beispiel aus dem selben Wettspiel. In diesem Fall hat der Spieler seinen Ball zwar perfekt auf das Fairway platziert, der Ball kommt aber inmitten einem Divotloch zur Ruhe.

Es handelt sich in diesem Fall auch nicht um ungewöhnliche Platzverhältnisse, so dass auch eine Musterplatzregel, die dem Spieler Erleichterung von dieser Balllage gibt, unzulässig wäre.

Der Ball ist in diesem Fall zu spielen, wie dieser liegt - es gibt keine Erleichterung für die Balllage. (tk)
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Ergänzend zu den beiden Beiträgen aus der Rubrik Balllagen, die die Welt nicht braucht hier ein weiteres unschönes Beispiel aus dem selben Wettspiel. In diesem Fall hat der Spieler seinen Ball zwar perfekt auf das Fairway platziert, der Ball kommt aber inmitten einem Divotloch zur Ruhe.

Es handelt sich in diesem Fall auch nicht um ungewöhnliche Platzverhältnisse, so dass auch eine Musterplatzregel, die dem Spieler Erleichterung von dieser Balllage gibt, unzulässig wäre.

Der Ball ist in diesem Fall zu spielen, wie dieser liegt - es gibt keine Erleichterung für die Balllage. (tk)

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Wobei das noch kein Divotloch ist. Das ist ja grad mal abgeschabt. Meistens sehen die ja richtig übel aus und sind fast halb so tief wie der Ball...

Wobei: wenn der Club die Platzregel in"Besserlegen auf dem gesamten Platz " raus gibt, dann geht es doch....??oder???

Auf den Fairway sollte ein droppen mit einer Schläger länge weg von der Fahne erlaub werden.

Also so schlecht ist die Lage auch wieder nicht😅

Einer der (ehemals) wichtigsten Grundsätze im Golf ist „spiele den Ball wie er liegt“. Ein häufiger gelungener Schlag aus solchen Lagen ist eben auch einer der Unterschiede zwischen Scratch-Golfern und Hcp 54. Ps: alles wird bei Tiger und Co. abgeschaut und nachgemacht - Kleidung, Ausrüstung, Trackman, Schlag- und Puttvorbereitung - nur eben leider nicht das entfernen von Pitchmarken und Divots…

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1 Monat her

Golf Rules

Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag ist folgende Balllage aber noch ärgerlicher, denn der Ball befindet sich im Aus.

Bzgl. der Kennzeichnung gilt: wird Aus durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet, ist die Platzseite der Linie die Ausgrenze und die Linie selbst liegt im Aus. Wird eine Linie auf dem Boden zur Kennzeichnung der Ausgrenze verwendet, können Pfähle benutzt werden, um die Grenze anzuzeigen, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Und bzgl. der Balllage ist R18.2a(2) "Wann der Ball verloren oder Aus ist / Wann ein Ball im Aus ist" heißt es: ein ruhender Ball ist erst im Aus, wenn er
vollständig außerhalb der Ausgrenze des Platzes liegt. Ein Ball liegt auf dem Platz, wenn er mindestens zum Teil darin liegt oder den Boden oder etwas anderes (zum Beispiel einen natürlichen oder künstlichen Gegenstand) innerhalb der Ausgrenze berührt oder sich oberhalb der Ausgrenze oder eines anderen Teils des Platzes befindet.

Der Spieler lies sich auf Nachfrage mit einem Blick ins Regelbuch und dem passenden Diagramm aus Regel 18.2 "überzeugen" und setzte das Spiel mit dem provisorischen Ball fort. Tja, manchmal sind wenige Zentimeter entscheidend... (tk)
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Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag ist folgende Balllage aber noch ärgerlicher, denn der Ball befindet sich im Aus. 

Bzgl. der Kennzeichnung gilt: wird Aus durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet, ist die Platzseite der Linie die Ausgrenze und die Linie selbst liegt im Aus. Wird eine Linie auf dem Boden zur Kennzeichnung der Ausgrenze verwendet, können Pfähle benutzt werden, um die Grenze anzuzeigen, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Und bzgl. der Balllage ist R18.2a(2) Wann der Ball verloren oder Aus ist / Wann ein Ball im Aus ist heißt es: ein ruhender Ball ist erst im Aus, wenn er
vollständig außerhalb der Ausgrenze des Platzes liegt. Ein Ball liegt auf dem Platz, wenn er mindestens zum Teil darin liegt oder den Boden oder etwas anderes (zum Beispiel einen natürlichen oder künstlichen Gegenstand) innerhalb der Ausgrenze berührt oder sich oberhalb der Ausgrenze oder eines anderen Teils des Platzes befindet.

Der Spieler lies sich auf Nachfrage mit einem Blick ins Regelbuch und dem passenden Diagramm aus Regel 18.2 überzeugen und setzte das Spiel mit dem provisorischen Ball fort. Tja, manchmal sind wenige Zentimeter entscheidend... (tk)

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Frage: wäre der Ball auf dem Platz, wenn ein Ast/Grashalm ihn vom vom Platz aus berührt?

Wieso ist dieser Ball im Aus? Ich davon aus, das ich in Spielrichtung schaue. Der Ball berührt die Linie und die Linie ist noch nicht aus. Damit berührt er einen Teil des Platzes? 🤔 Oder sehe ich das falsch?

Welchen Wert haben in einem solchen Fall, in dem der Verantwortliche offensichtlich besoffen die Linie gezogen hat, noch die weißen Aus-Pfosten? Denn diese widersprechen dem Linienverlauf in mehreren Bereichen doch ganz eindeutig! "Im Zweifel für die Linie!"?

1 Monat her

Golf Rules

Manchmal hat man kein Glück und dann kommt meistens auch noch Pech dazu - exemplarisch ausgedrückt auf dem beigefügten Foto eines Balles, der in einer Spielverbotszone zur Ruhe gekommen war.

In diesem Fall war die Grenze der Penalty Area sowohl durch Pfähle und eine Linie gekennzeichnet. Dann gilt: wenn sie durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet ist, ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.

Und da es sich in diesem Fall um eine Spielverbotszone in der Penalty Area handeltet, musste der Spieler nach R17.1e "Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone innerhalb einer Penalty Area muss Erleichterung in Anspruch genommen werden" handeln. Dem Spieler war es nicht gestattet, den Ball zu spielen, wie er liegt, und er musste Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d in Anspruch nehmen. (tk)
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Manchmal hat man kein Glück und dann kommt meistens auch noch Pech dazu - exemplarisch ausgedrückt auf dem beigefügten Foto eines Balles, der in einer Spielverbotszone zur Ruhe gekommen war.

In diesem Fall war die Grenze der Penalty Area sowohl durch Pfähle und eine Linie gekennzeichnet. Dann gilt: wenn sie durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet ist, ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.

Und da es sich in diesem Fall um eine Spielverbotszone in der Penalty Area handeltet, musste der Spieler nach R17.1e Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone innerhalb einer Penalty Area muss Erleichterung in Anspruch genommen werden handeln. Dem Spieler war es nicht gestattet, den Ball zu spielen, wie er liegt, und er musste Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d in Anspruch nehmen. (tk)

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Da ist sie wieder, meine geliebte SpVZ🙄. So wie es dort aussieht wäre der Ball noch recht gut spielbar gewesen, muss aber mit Strafschlag aufgegeben werden. Ein Paradebeispiel für alle Platz- und Spielausschüsse, die meinen Spielverbotszonen wären eine gute und faire Lösung für ihre Probleme.

Ein bisschen Polemik am frühen Morgen: Dieser Ball wird - wenn der Pfahl wenigstens ein bewegliches Hemmnis ist - in 90% der Fälle gespielt wie er liegt. Außer bei den Pros…

Ludmila Jemelkova 👍

Auf dem Bild sieht es so aus als ob der Ball die Linie noch berührt. Also noch nicht vollständig in der Verbotszone liegt.

1 Monat her

Golf Rules

Manchmal gerät man beim Golf im wahrsten Sinne des Wortes in die Scheiße. So auch hier in der Lage unseres Bildes. Zunächst ist Tierkot - in welcher Form auch immer - etwas, vor dem sich viele Spieler ekeln - auch, weil er nach einem Schlag gern auf Kleidung und/ oder Haut des Spielers wiederzufinden ist.

Damit das nicht sein muss, gibt es die Möglichkeit eine entsprechende Platzregel zu erlassen, Musterplatzregel MPR F-12:

"F-12 Tierkot

Zweck: Der Kot eines Vogels oder eines anderen Tiers ist ein loser hinderlicher Naturstoff, der nach Regel 15.1 entfernt werden darf.
Gibt es jedoch Bedenken über die Auswirkungen des Kots auf ein faires Spiel, darf die Spielleitung den Spielern die Möglichkeit einräumen, Kot als Boden in Ausbesserung zu behandeln, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.

Wird der Kot als Boden in Ausbesserung behandelt, ergibt dies nicht unbedingt vollständige Erleichterung. Liegt ein Ball auf dem Grün, darf die Spielleitung den Spielern auch erlauben, eine Grünrute/Peitsche oder ähnliches Platzpflegegerät zu verwenden, um den Kot straflos von der Spiellinie zu entfernen. Dies gilt auch, wenn dies die Spiellinie oder andere Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, verbessert.

Musterplatzregel F-12
„Nach Wahl des Spielers darf Kot von [Kot beschreiben, von dem Erleichterung zulässig ist, zum Beispiel Gänsekot, Hundekot] behandelt werden als
• ein loser hinderlicher Naturstoff, der nach Regel 15.1 entfernt werden darf, oder
• Boden in Ausbesserung, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.
[Kommt der Kot auf dem Grün vor, darf der Spieler auch eine neben dem Grün liegende Grünrute oder Peitsche verwenden, um den Kot von der Spiellinie zu entfernen. Verbessern
sich dadurch die Spiellinie oder andere Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, fällt keine Strafe
nach Regel 8.1a an.]
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen
die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“"

Ihr seht, die Aufgaben der Spielleitung zur Platzvorbereitung sind vielfältig. Damit man nicht anschließend über die Art des Tierkots diskutieren muss, empfehlen wir, diesen Begriff weit zu fassen, wir durften schon Diskussionen darüber erleben ob es nun Enten- oder Gänsekot war, von dem der Spieler Erleichterung haben wollte...
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Manchmal gerät man beim Golf im wahrsten Sinne des Wortes in die Scheiße. So auch hier in der Lage unseres Bildes. Zunächst ist Tierkot - in welcher Form auch immer - etwas, vor dem sich viele Spieler ekeln - auch, weil er nach einem Schlag gern auf Kleidung und/ oder Haut des Spielers wiederzufinden ist.

Damit das nicht sein muss, gibt es die Möglichkeit eine entsprechende Platzregel zu erlassen, Musterplatzregel MPR F-12:

F-12 Tierkot

Zweck: Der Kot eines Vogels oder eines anderen Tiers ist ein loser hinderlicher Naturstoff, der nach Regel 15.1 entfernt werden darf.
Gibt es jedoch Bedenken über die Auswirkungen des Kots auf ein faires Spiel, darf die Spielleitung den Spielern die Möglichkeit einräumen, Kot als Boden in Ausbesserung zu behandeln, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.

Wird der Kot als Boden in Ausbesserung behandelt, ergibt dies nicht unbedingt vollständige Erleichterung. Liegt ein Ball auf dem Grün, darf die Spielleitung den Spielern auch erlauben, eine Grünrute/Peitsche oder ähnliches Platzpflegegerät zu verwenden, um den Kot straflos von der Spiellinie zu entfernen. Dies gilt auch, wenn dies die Spiellinie oder andere Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, verbessert.

Musterplatzregel F-12
„Nach Wahl des Spielers darf Kot von [Kot beschreiben, von dem Erleichterung zulässig ist, zum Beispiel Gänsekot, Hundekot] behandelt werden als
• ein loser hinderlicher Naturstoff, der nach Regel 15.1 entfernt werden darf, oder
• Boden in Ausbesserung, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.
[Kommt der Kot auf dem Grün vor, darf der Spieler auch eine neben dem Grün liegende Grünrute oder Peitsche verwenden, um den Kot von der Spiellinie zu entfernen. Verbessern
sich dadurch die Spiellinie oder andere Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, fällt keine Strafe
nach Regel 8.1a an.]
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen
die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“

Ihr seht, die Aufgaben der Spielleitung zur Platzvorbereitung sind vielfältig. Damit man nicht anschließend über die Art des Tierkots diskutieren muss, empfehlen wir, diesen Begriff weit zu fassen, wir durften schon Diskussionen darüber erleben ob es nun Enten- oder Gänsekot war, von dem der Spieler Erleichterung haben wollte...

1 Monat her

Golf Rules

Wir haben schon öfter gesagt, dass es Spielformen gibt, die nicht wirklich kongruent mit den Golfregeln sind, so auch die, die unseren Kollegen und Leser der ersten Stunde Tim zur Frage brachte, wann ein Schlag eigentlich beendet ist:

In einem Vierer Auswahldrive liegt Spieler A mit seinem Ball am Fairwayrand, Spieler B Mitte Fairways aber zwischen einigen Maulwurfshaufen.

Es kam dabei die Frage auf, wann ein mögliches Erleichterungsverfahren nach R16 aufgrund der Maulwurfshaufen zu durchlaufen sei, vor oder nach der Entscheidung, welcher der beiden Bälle beim Auswahldrive zu spielen ist, im Kern ging es also um die Frage, wann der Schlag abgeschlossen ist und die Vorbereitung für den nächsten Schlag beginnt. Beim Vierer mit Auswahldrive schlagen beide Spieler (A&B) ab und entscheiden dann, welcher Ball - dann wechselweise - ins Loch gespielt wird. Die Entscheidung wird aufgrund der Balllage getroffen, Maulwurfshügel beeinträchtigten hier die Lage so, dass zumindest diskutiert wurde ob die Randlage nicht doch besser ist. Die Spieler kamen dann auf die Idee, dass man das ja auch nach einem Freedrop aufgrund von R16.1b klären könne, dann ginge es ja um die konkrete Lage. Ein anderer Spieler wandte ein, dass ginge nicht.

Da die Golfregeln explizit dazu nichts sagen, versuchen wir die Lösung über eine Analogie:

Würde es sich um ein strafbewehrtes Erleichterungsverfahren - zB Ball in einer Penalty Area - handeln, wäre die Erleichterung quasi "der nächste Schlag", sprich, der Schlag ist abgeschlossen, wenn der Ball an einem Ort zur Ruhe kommt. Erleichterungsverfahren sind der nächste Schlag, auch wenn er nicht zählt und auch nicht zu einem Spielerwechsel in Partnerspielformen führt. Das kann daher im Vierer mit Auswahldrive und einer straflosen Erleichterung nicht anders sein, zumal die Diskussion um die Lage nach einem Drop aus Kniehöhe aufs Fairways - auch, wenn man den Stand per Platzregel von einer Erleichterung nach R16 ausgenommen hat - nicht zu katastrophalen Lagen führen kann. Liegt der Ball zB anschließend an einem neuen Maulwurfshaufen, hat man eine neue Spielsituation, von der es wieder Erleichterung geben kann.

Im Ergebnis aber eine schöne, wenn auch sehr akademische Frage. Habt ihr auch so eine? Her damit!
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Wir haben schon öfter gesagt, dass es Spielformen gibt, die nicht wirklich kongruent mit den Golfregeln sind, so auch die, die unseren Kollegen und Leser der ersten Stunde Tim zur Frage brachte, wann ein Schlag eigentlich beendet ist:

In einem Vierer Auswahldrive liegt Spieler A mit seinem Ball am Fairwayrand, Spieler B Mitte Fairways aber zwischen einigen Maulwurfshaufen. 

Es kam dabei die Frage auf, wann ein mögliches Erleichterungsverfahren nach R16 aufgrund der Maulwurfshaufen zu durchlaufen sei, vor oder nach der Entscheidung, welcher der beiden Bälle beim Auswahldrive zu spielen ist, im Kern ging es also um die Frage, wann der Schlag abgeschlossen ist und die Vorbereitung für den nächsten Schlag beginnt. Beim Vierer mit Auswahldrive schlagen beide Spieler (A&B) ab und entscheiden dann, welcher Ball - dann wechselweise - ins Loch gespielt wird. Die Entscheidung wird aufgrund der Balllage getroffen, Maulwurfshügel beeinträchtigten hier die Lage so, dass zumindest diskutiert wurde ob die Randlage nicht doch besser ist. Die Spieler kamen dann auf die Idee, dass man das ja auch nach einem Freedrop aufgrund von R16.1b klären könne, dann ginge es ja um die konkrete Lage. Ein anderer Spieler wandte ein, dass ginge nicht.

Da die Golfregeln explizit dazu nichts sagen, versuchen wir die Lösung über eine Analogie:

Würde es sich um ein strafbewehrtes Erleichterungsverfahren - zB Ball in einer Penalty Area - handeln, wäre die Erleichterung quasi der nächste Schlag, sprich, der Schlag ist abgeschlossen, wenn der Ball an einem Ort zur Ruhe kommt. Erleichterungsverfahren sind der nächste Schlag, auch wenn er nicht zählt und auch nicht zu einem Spielerwechsel in Partnerspielformen führt. Das kann daher im Vierer mit Auswahldrive und einer straflosen Erleichterung nicht anders sein, zumal die Diskussion um die Lage nach einem Drop aus Kniehöhe aufs Fairways - auch, wenn man den Stand per Platzregel von einer Erleichterung nach R16 ausgenommen hat -  nicht zu katastrophalen Lagen führen kann. Liegt der Ball zB anschließend an einem neuen Maulwurfshaufen, hat man eine neue Spielsituation, von der es wieder Erleichterung geben kann.

Im Ergebnis aber eine schöne, wenn auch sehr akademische Frage. Habt ihr auch so eine? Her damit!

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Ja, auch eine aktuelle zum Vierer: Liebe Experten Wir spielten an diesem WE club vierer meisterschaft. Erste runde klassischer und 2.runde vierball bestball. der partner eines teams musste vor der 2. runde wegen krankheit nach hause. Darf der eine spieler auch alleine den vierball bestball im wettbewerb der 2.runde spielen? Oder muss der andere spieler zumindest noch in der 2.runde am 1.tee dabei sein? Unsere spielleitung sagte DQ, da nur mehr 1 spieler am beginn der 2.runde anwesend gewesen wäre und es sich doch um einen team bewerb handle. Richtige entscheidung?

Ich hätte gedacht das regelt Regel 14.4 wonach der Ball im Spiel ist, nachdem er gedroppt wurde, in Verbindung mit Interpretation 14.4/2 nach der ein Droppen zu Testzwecken nicht erlaubt ist?

1 Monat her

Golf Rules

Die R&A veröffentlicht hin und wieder ja mal Rückblicke auf Regelsituationen aus den vergangenen Open. In diesem Video geht der Rückblick im wesentlichen auf Bahn 18 in Carnoustie und Bällen in der Penalty Area, einem Ball fast im Aus und einem nicht angekündigten provisorischen Ball...

youtu.be/z6EeAheutgw
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1 Monat her

Golf Rules

Über den Platz droppen geht ja nicht, oder?

Hierzu hilft uns ein Blick in die Interpretation des Tages,

Int I16.1/2

"Wenn Beeinträchtigung durch andere ungewöhnliche Platzverhältnisse vorliegen, nachdem vollständige Erleichterung von erster Beeinträchtigung genommen wurde, darf weitere Erleichterung in Anspruch genommen werden

Hat ein Spieler Beeinträchtigung durch andere ungewöhnliche Platzverhältnisse, nachdem er von ungewöhnlichen Platzverhältnissen vollständige Erleichterung in Anspruch genommen hatte, ist die zweite Situation neu und der Spieler darf erneut Erleichterung nach Regel 16.1 in Anspruch nehmen.

Beispiel: Im Gelände sind zwei Bereiche mit zeitweiligem Wasser, die eng beieinander liegen, und der Spieler hat Beeinträchtigung durch einen der Bereiche, aber nicht durch den anderen. Der Spieler nimmt Erleichterung nach Regel 16.1 in Anspruch und der Ball kommt innerhalb des Erleichterungsbereiches an einer Stelle zur Ruhe, an der es keine Beeinträchtigung durch das erste zeitweilige Wasser gibt, aber Beeinträchtigung durch das zweite.

Der Spieler darf den Ball spielen, wie er liegt oder Erleichterung vom zweiten Bereich nach Regel 16.1 in Anspruch nehmen.

Gleiches gilt, wenn Beeinträchtigung durch irgendwelche anderen ungewöhnlichen Platzverhältnisse vorliegt.

Also: Nach dem Drop haben wir eine neue Spielsituation, die neu bewertet werden kann und auch zu einem weiteren Erleichterungsverfahren führen darf.
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Über den Platz droppen geht ja nicht, oder?

Hierzu hilft uns ein Blick in die Interpretation des Tages, 

Int I16.1/2  

Wenn Beeinträchtigung durch andere ungewöhnliche Platzverhältnisse vorliegen, nachdem vollständige Erleichterung von erster Beeinträchtigung genommen wurde, darf weitere Erleichterung in Anspruch genommen werden

Hat ein Spieler Beeinträchtigung durch andere ungewöhnliche Platzverhältnisse, nachdem er von ungewöhnlichen Platzverhältnissen vollständige Erleichterung in Anspruch genommen hatte, ist die zweite Situation neu und der Spieler darf erneut Erleichterung nach Regel 16.1 in Anspruch nehmen.

Beispiel: Im Gelände sind zwei Bereiche mit zeitweiligem Wasser, die eng beieinander liegen, und der Spieler hat Beeinträchtigung durch einen der Bereiche, aber nicht durch den anderen. Der Spieler nimmt Erleichterung nach Regel 16.1 in Anspruch und der Ball kommt innerhalb des Erleichterungsbereiches an einer Stelle zur Ruhe, an der es keine Beeinträchtigung durch das erste zeitweilige Wasser gibt, aber Beeinträchtigung durch das zweite. 

Der Spieler darf den Ball spielen, wie er liegt oder Erleichterung vom zweiten Bereich nach Regel 16.1 in Anspruch nehmen.

Gleiches gilt, wenn Beeinträchtigung durch irgendwelche anderen ungewöhnlichen Platzverhältnisse vorliegt.

Also: Nach dem Drop haben wir eine neue Spielsituation, die neu bewertet werden kann und auch zu einem weiteren Erleichterungsverfahren führen darf.

1 Monat her

Golf Rules

"Nearest not nicest" - ist die Regel der Wahl bei Erleichterungsverfahren. Klargestellt wird das in Interpretation I16.1/1 –

"Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen kann zu besseren oder schlechteren Umständen führen"

Erhält ein Spieler eine bessere Lage, einen besseren Raum für seinen beabsichtigten Schwung oder seine Spiellinie, wenn er nach Regel 16.1 Erleichterung in Anspruch nimmt, ist dies Glück für den Spieler. Nichts in Regel 16.1 verlangt vom Spieler, dass identische Umstände beibehalten werden müssen, nachdem Erleichterung in Anspruch genommen wird.

Beispiel: Wird von einem Beregnungsdeckel (unbewegliches Hemmnis) im Rough Erleichterung in Anspruch genommen, kann der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung oder der Erleichterungsbereich für den Spieler auf dem Fairway sein. Führt dies dazu, dass der Spieler einen Ball auf dem Fairway droppen darf, ist dies erlaubt.

In einigen Situationen können die Umstände für den Spieler, nachdem er Erleichterung in Anspruch genommen hat, weniger vorteilhaft sein im Vergleich zu den Umständen vor der Inanspruchnahme der Erleichterung, zum Beispiel, wenn der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung oder der Erleichterungsbereich zwischen Felsen liegt.
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Nearest not nicest - ist die Regel der Wahl bei Erleichterungsverfahren. Klargestellt wird das in Interpretation I16.1/1 – 

Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen kann zu besseren oder schlechteren Umständen führen

Erhält ein Spieler eine bessere Lage, einen besseren Raum für seinen beabsichtigten Schwung oder seine Spiellinie, wenn er nach Regel 16.1 Erleichterung in Anspruch nimmt, ist dies Glück für den Spieler. Nichts in Regel 16.1 verlangt vom Spieler, dass identische Umstände beibehalten werden müssen, nachdem Erleichterung in Anspruch genommen wird.

Beispiel: Wird von einem Beregnungsdeckel (unbewegliches Hemmnis) im Rough Erleichterung in Anspruch genommen, kann der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung oder der Erleichterungsbereich für den Spieler auf dem Fairway sein. Führt dies dazu, dass der Spieler einen Ball auf dem Fairway droppen darf, ist dies erlaubt.

In einigen Situationen können die Umstände für den Spieler, nachdem er Erleichterung in Anspruch genommen hat, weniger vorteilhaft sein im Vergleich zu den Umständen vor der Inanspruchnahme der Erleichterung, zum Beispiel, wenn der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung oder der Erleichterungsbereich zwischen Felsen liegt.

1 Monat her

Golf Rules

Immer wieder Thema sind Spielverbotszonen. Im Grundsatz ist es ja so, dass der Ball des Spielers gespielt werden muss, wie er liegt, auch zB aus einem Blumenbeet oder Biotop. Hierzu ist zunächst anzumerken, dass Biotope in den Golfregeln nicht bekannt sind, diese sind ein Begriff aus der Landschaftsschutzgesetzgebung und werden von Landschaftsschutzbehörden angeordnet. Um diese in den Golfregeln abbilden zu können wurden mit der Regeländerung 2019 Spielverbotszonen eingeführt um die vorher oft über Hausrecht geregelten Situationen auf regelfeste Füße zu stellen.

Spielverbotszonen sind nach R2.4 ein definierter Teil ungewöhnlicher Platzverhältnisse (siehe Regel 16.1f) oder einer Penalty Area (siehe Regel 17.1e), aus dem das Spiel nicht erlaubt ist.

Zunächst heißt das, dass das Betreten durchaus statthaft ist. Spielverbotszonen bedürfen aber auch einer entsprechenden Platzregel, die dem Spieler sagt, was es mit diesem Bereich auf sich hat. Dabei ist die Spielleitung so frei, dass sie den Spielern das Betreten der SpVZ untersagen darf („Offizielles Handbuch“, Leitlinien für die Spielleitung, Abschnitt 5H(1): (Verhaltensvorschriften dürfen Spielern das Betreten von Spielverbotszonen untersagen).

Insgesamt sollte man dem Spieler aber immer die Wahl lassen, ob er zB aus einer PA spielen möchte oder nicht, aufgezwungene Strafschläge führen schnell dazu, dass der riskantere aber auch lohnendere Weg zum Grün zugunsten der sicheren Option aufgegeben wird, was oft der Golfplatzerbauer gar nicht wollte.

Zu SpVZ als ungewöhnliche Platzverhältnisse bleibt anzumerken, dass diese nicht auf Dauer ausgelegt sein können, sonst währen sie nicht ungewöhnlich. Das kann schon aus etymologischen Gründen nur ein vorübergehender Zustand sein, auf Dauer angelegte Blumenbeete zB sollten von daher eher als PA ausgestaltet werden.
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Immer wieder Thema sind Spielverbotszonen. Im Grundsatz ist es ja so, dass der Ball des Spielers gespielt werden muss, wie er liegt, auch zB aus einem Blumenbeet oder Biotop. Hierzu ist zunächst anzumerken, dass Biotope in den Golfregeln nicht bekannt sind, diese sind ein Begriff aus der Landschaftsschutzgesetzgebung und werden von Landschaftsschutzbehörden angeordnet. Um diese in den Golfregeln abbilden zu können wurden mit der Regeländerung 2019 Spielverbotszonen eingeführt um die vorher oft über Hausrecht geregelten Situationen auf regelfeste Füße zu stellen.

Spielverbotszonen sind nach R2.4 ein definierter Teil ungewöhnlicher Platzverhältnisse (siehe Regel 16.1f) oder einer Penalty Area (siehe Regel 17.1e), aus dem das Spiel nicht erlaubt ist.

Zunächst heißt das, dass das Betreten durchaus statthaft ist. Spielverbotszonen bedürfen aber auch einer entsprechenden Platzregel, die dem Spieler sagt, was es mit diesem Bereich auf sich hat. Dabei ist die Spielleitung so frei, dass sie den Spielern das Betreten der SpVZ untersagen darf („Offizielles Handbuch“, Leitlinien für die Spielleitung, Abschnitt 5H(1): (Verhaltensvorschriften dürfen Spielern das Betreten von Spielverbotszonen untersagen).

Insgesamt sollte man dem Spieler aber immer die Wahl lassen, ob er zB aus einer PA spielen möchte oder nicht, aufgezwungene Strafschläge führen schnell dazu, dass der riskantere aber auch lohnendere Weg zum Grün zugunsten der sicheren Option aufgegeben wird, was oft der Golfplatzerbauer gar nicht wollte.

Zu SpVZ als ungewöhnliche Platzverhältnisse bleibt anzumerken, dass diese nicht auf Dauer ausgelegt sein können, sonst währen sie nicht ungewöhnlich. Das kann schon aus etymologischen Gründen nur ein vorübergehender Zustand sein, auf Dauer angelegte Blumenbeete zB sollten von daher eher als PA ausgestaltet werden.

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Detlef Pollmeier 😅

Ich habe den Eindruck, dass PA‘s mit Betretungsverbot inzwischen inflationär benutzt werden. Mir ist hier in der Umgebung nur ein Platz bekannt, der ein „echtes Biotop“ hat und dies auch mit Platzverweis bestraft wenn es betreten wird oder Ballangeln zum Einsatz kommen. Auf meinem Heimatplatz sind inzwischen so viele Ecken als PA mit Betretungsverbot ausgesteckt, dass es meines Erachtens nach oft das Spiel kaputt macht. Wenn gut gespielte Schläge auf Grund der Topographie des Platzes in PA‘s landen ist das auf Dauer nur noch nervig insbesondere wenn dadurch angeblich das Spiel beschleunigt werden soll. Die Diskussion über „wo muss gedroppt werden“ dauert in der Regel länger als die erlaubten drei Minuten Suchzeit. Als Beispiel: Vom Abschlag aus muss eine PA mit Betretungsverbot frontal überspielt werden, kein Problem solange der Ball mittendrin landet. Da bleibt auf Grund der Anlage der Bahn nur der erneute Schlag vom Abschlag. Überspielt man allerdings das Hindernis und der Ball rollt in die PA zurück gehen schon die Diskussionen los. Wer vom Abschlag aus den Ball links schlägt hat auf der kompletten Seite eine PA mit Betretungsverbot. Im unteren Teil müßte man den Ball dann entsprechend der Regeln droppen. Allerdings kann man vom Abschlag aus nicht sehen wo der Ball landet, da dort Bäume die Sicht versperren. Im oberen Teil dieser PA ist eine Dropzone, die (ab einem willkürlich gesetztem Schild) für verlorene Bälle gilt, die oberhalb dieses Schildes verloren gehen. Spielt man zur Abwechslung einen Ball mit Rechtskurve findet man dort ebenfalls eine PA mit Betretungsverbot. Da die Bahn für Schlag Nummer zwei um ein dogleg rechts um/oder überspielt werden muss, die Fahne aber in der Regel nicht als Bezugspunkt sichtbar ist, geht erneut die Diskussion los wo gedropt werden darf. Ich habe absolut Verständnis für PA mit Betretungsverbot wenn man aus Naturschutzgründen den Golfer von bestimmten Bereich weghalten möchte. Allerdings bekomme ich oft den Eindruck das man eher arbeitsintensive Platzecken so unbemerkt verwildern lassen kann und dies unter dem Deckmantel des Naturschutzes. Ich habe es mehrfach erlebt das diese angeblichen so schützenswerten Biotope sogar mit einem Golfcard durchfahren wurden um Bälle zu suchen. Weder diejenigen die munter durch das Biotop wandern um ihren Jahresvorrat an Bällen aufzustocken, noch die Marshalls oder Clubangestellten unternehmen dann etwas.

1 Monat her

Golf Rules

Eine Frage wurde uns neulich bei Golfstun.de gestellt:

"Beim Abschlag ist bekannt, dass es eine lange/ große Penalty Area (rot) am Fairway entlang gibt. Bäume lassen keine Einschätzung zu, ob und ggf. wo (Kreuzungspunkt) der Ball in die Penalty Area ist. Der Ball wird nicht gefunden und es ist davon auszugehen, dass der Ball in die Penalty Area ist. Wo hat ein Spieler die Erleichterungen gem. der Penalty Area in Anspruch zunehmen, ohne einen ungerechtfertigten Vorteil zu erlangen."

Das Problem in diesem Fall ist, dass "davon ausgehen" bei einem nicht gefundenen Ball für ein Verfahren nach Regel R17 nicht ausreichend ist. Die Golfregeln verlangen hier ein "bekannt oder so gut wie sicher", was nach der Definition 95%ige Sicherheit verlangt. Andernfalls ist der Ball schlicht verloren. Im Fall, dass man den Ball in der PA hat verschwinden sehen - und die Flugbahn ließ keinen Schluss darauf zu, dass er auf der anderen Seite wieder ausgetreten ist - wäre der Kreuzungspunkt nach bestem Wissen und Gewissen zu schätzen. Im hier genannten Beispiel ist der Ball aber - mit den bekannten Folgen - als verloren anzusehen.
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Eine Frage wurde uns neulich bei Golfstun.de gestellt:

Beim Abschlag ist bekannt, dass es eine lange/ große Penalty Area (rot) am Fairway entlang gibt. Bäume lassen keine Einschätzung zu, ob und ggf. wo (Kreuzungspunkt) der Ball in die Penalty Area ist. Der Ball wird nicht gefunden und es ist davon auszugehen, dass der Ball in die Penalty Area ist. Wo hat ein Spieler die Erleichterungen gem. der Penalty Area in Anspruch zunehmen, ohne einen ungerechtfertigten Vorteil zu erlangen.

Das Problem in diesem Fall ist, dass davon ausgehen bei einem nicht gefundenen Ball für ein Verfahren nach Regel R17 nicht ausreichend ist. Die Golfregeln verlangen hier ein bekannt oder so gut wie sicher, was nach der Definition 95%ige Sicherheit verlangt. Andernfalls ist der Ball schlicht verloren. Im Fall, dass man den Ball in der PA hat verschwinden sehen - und die Flugbahn ließ keinen Schluss darauf zu, dass er auf der anderen Seite wieder ausgetreten ist - wäre der Kreuzungspunkt nach bestem Wissen und Gewissen zu schätzen. Im hier genannten Beispiel ist der Ball aber - mit den bekannten Folgen - als verloren anzusehen.

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Wäre denn ein provisorischer Ball hier zugelassen?

Ich denke schon.

1 Monat her

Golf Rules

Rick Shiels ist in der Youtube-Golfwelt für klasse Content ebenso bekannt wie für diverse Test auch seltsamen Equipments.

So auch in diesem Video, wo er einen neuartigen Putter testet. Dazu erreichte uns die Frage: Ist es erlaubt so zu putten?

Die Antwort ist hier recht einfach, sie lautet "Nein", aus zwei Gründen.

Zum Einen ist die Bewegung, die dieser Putter in der Anleitung vorgibt ein Verstoß gegen R10.1a, da es sich bei der Bewegung nicht um einen Schlag im Sinne der Golfregeln handelt. Schlag ist hierbei die Vorwärtsbewegung des Schlägers in der Absicht den Ball zu treffen, ohne zu stoßen, zu kratzen oder zu löffeln. Stoßen ist hierbei Nach Interpretation I10.1a eine Bewegung ähnlich dem Billard, also kurzes ausholen und langes durchziehen um den Ball einen Stoß zu geben. Die Bewegung hier ist auch ein Stoßen, auch wenn es mehr nach Curling aussieht.

Zum Anderen ist die Nutzung des Putters aber auch ein Verstoß gegen die Ausrüstungsregeln und damit R4.3a, da er nicht den Ausrüstungsregeln, insbesondere aufgrund der Schaftneigung nicht R1d der Ausrüstungsrichtlinien entspricht:

"Befindet sich der Schläger in seiner normalen Ansprechstellung, muss der Schaft so ausgerichtet
sein, dass:

(...)

die Neigung des geraden Teils des Schafts von der Senkrechten (im Verhältnis zur
beabsichtigten Spiellinie) nicht mehr als 20 Grad nach vorne oder 10 Grad nach hinten
abweicht (siehe Abb. 6)."

Also, bevor ihr jetzt die Läden stürmt um diesen bahnbrechenden Putter zu kaufen - warten wir ab, was R&A sagt, wenn der Hersteller ihn denn als Muster eingeschickt hat...
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1 Monat her

Golf Rules

Vor einiger Zeit fragte uns Christian schon:
"Habe gestern in Friedberg vorgabewirksam gespielt und das Bild im Anhang zeigt die linke Seite der Bahn 12. Natürlich soll das Rough links in Bild als Biotop gelten. Meiner Meinung nach fehlt ein Biotop-Stab direkt an der Auslinie, um die Fläche zu schließen. Auch gibt es keinen weiteren Pfosten tiefer in der Bahn rechts vom Weg. Meinen Ball habe ich "geschickt" auf den Weg zwischen Rough und Auslinie gelegt.
Wie ist denn dann die Lage zu beurteilen bzw. auf der Runde zu verfahren?"

Das wieder einmal ein schönes Bespiel, dass einen unzureichende Platzkennzeichnung bei dem ein oder anderen Spieler dazu führt, dass die geltenden Regeln nicht angewandt werden können, da der Spieler im Zweifel darüber bleibt, nach welcher Regel aufgrund der Balllage er denn nun überhaupt handeln kann.

Hier bleibt wohl nichts anderes übrig als einen "Regelball" nach R20.1c(3) "Spielen zweier Bälle bei Zweifeln, wie vorzugehen ist." zu spielen und den Sachverhalt von der Spielleitung klären zu lassen.

Auch wenn es auf dem Bild nur schwer zu erkennen ist, aber kann nur schätzen, wo den genau die Grenzen der Spielverbotszone / PA verläuft und ob ein Ball auf dem gemähten Streifen zwischen der Ausgrenze (definiert über den Zaun in der Platzregel?) und der Spielverbotszone einfach im Gelände liegt. Aber irgendjemand wird es schon wissen bzw. sich eine Entscheidung treffen... (tk)
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Vor einiger Zeit fragte uns Christian schon: 
Habe gestern in Friedberg vorgabewirksam gespielt und das Bild im Anhang zeigt die linke Seite der Bahn 12. Natürlich soll das Rough links in Bild als Biotop gelten. Meiner Meinung nach fehlt ein Biotop-Stab direkt an der Auslinie, um die Fläche zu schließen. Auch gibt es keinen weiteren Pfosten tiefer in der Bahn rechts vom Weg. Meinen Ball habe ich geschickt auf den Weg zwischen Rough und Auslinie gelegt.
Wie ist denn dann die Lage zu beurteilen bzw. auf der Runde zu verfahren?

Das wieder einmal ein schönes Bespiel, dass einen unzureichende Platzkennzeichnung bei dem ein oder anderen Spieler dazu führt, dass die geltenden Regeln nicht angewandt werden können, da der Spieler im Zweifel darüber bleibt, nach welcher Regel aufgrund der Balllage er denn nun überhaupt handeln kann. 

Hier bleibt wohl nichts anderes übrig als einen Regelball nach R20.1c(3) Spielen zweier Bälle bei Zweifeln, wie vorzugehen ist. zu spielen und den Sachverhalt von der Spielleitung klären zu lassen.

Auch wenn es auf dem Bild nur schwer zu erkennen ist, aber kann nur schätzen, wo den genau die Grenzen der Spielverbotszone / PA verläuft und ob ein Ball auf dem gemähten Streifen zwischen der Ausgrenze (definiert über den Zaun in der Platzregel?) und der Spielverbotszone einfach im Gelände liegt. Aber irgendjemand wird es schon wissen bzw. sich eine Entscheidung treffen... (tk)

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Meiner Meinung nach ist die ganze linke Seite Out .

Spielverbotszone bzw penalty area unmittelbar angrenzend an ein out zu machen, ist eigentlich regeltechnisch ein NOGO. Wenn dort der ball im hohen gras verloren wird, wird es immer diskussionen darüber geben, ob der ball im out oder in der penalty area verloren wurde, zumal ich in der spielverbotszone nicht einmal suchen gehen darf. Diese entscheidung ob out oder nicht will ich weder als spieler noch als spielleitung treffen.

Würde das bedeuteten einen Ball von der vorherigen Position spielen und einen Ball von dort von wo der Christian gespielt hat? Danach Klärung am Ende vor Abgabe der Karte? Grüße

Bleibt die Frage, ob ein einsamer (vergessener?) Pflock wirklich ein „Biotop“ kennzeichnet... Wieso also: „...soll das Rough ...als Biotop gelten...“ Schade auch, dass die Platzskizze - links im Bild - offenbar nicht zur Abklärung taugt...

1 Monat her

Golf Rules

Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag zum Thema Abschlag habe ich ein paar Tage später folgendes Bild angetroffen - verbunden mit der Frage eines Mitspielers, ob man denn "Anrecht" darauf hat vom Tee das Fairway / Grün zu sehen.

Zunächst einmal muss man anmerken, dass es sich um ein Par 3 handelt und der Ball mit einem Eisen über die Büsche gespielt werden kann. Aber optimal ist es natürlich nicht, wenn unmittelbar vor oder nach dem Schlag das Grün nicht eingesehen bzw. der Ballflug nicht verfolgt werden kann.

Und "Anrecht" hat der Spieler lt. Regelwerk nicht - es vereinfacht jedoch das Spiel und fordert die Spielgeschwindigkeit.

Kleiner Nachtrag: im Wettspiel wurde das Tee übrigens auf die linke Seite umgesteckt und auch der Club hat schon mitgeteilt, dass die Heckenschere bereits "warmläuft". Insofern ist eine Info an die Verantwortlichen im Club immer eine gute Idee, um solche Besonderheiten abzuändern... (tk)
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Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag zum Thema Abschlag habe ich ein paar Tage später folgendes Bild angetroffen - verbunden mit der Frage eines Mitspielers, ob man denn Anrecht darauf hat vom Tee das Fairway / Grün zu sehen.

Zunächst einmal muss man anmerken, dass es sich um ein Par 3 handelt und der Ball mit einem Eisen über die Büsche gespielt werden kann. Aber optimal ist es natürlich nicht, wenn unmittelbar vor oder nach dem Schlag das Grün nicht eingesehen bzw. der Ballflug nicht verfolgt werden kann.

Und Anrecht hat der Spieler lt. Regelwerk nicht - es vereinfacht jedoch das Spiel und fordert die Spielgeschwindigkeit.

Kleiner Nachtrag: im Wettspiel wurde das Tee übrigens auf die linke Seite umgesteckt und auch der Club hat schon mitgeteilt, dass die Heckenschere bereits warmläuft. Insofern ist eine Info an die Verantwortlichen im Club immer eine gute Idee, um solche Besonderheiten abzuändern... (tk)

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Eine gleiche Situation am 8. Loch Jammertal. Ein Par3 wo man das Grün nicht sehen kann, weil es hinter eine Biotop ist. Und gleich rechts vom Grün ein Wanderweg! Fand ich ziemlich gefährlich.

Jammerte ist Minigolf da herrschen andere Regeln

Am Golfclub Schloss Fuschl gibt es auch ein absolut nicht einsehbares Par 3 (Loch 7?). Mit einer hohen Stange wird die korrekte Richtung angezeigt. www.golf-fuschl.at/

Ein absolut blindes Loch. Und dann muss man meistens auch noch gegen den Wind spielen. Es war für uns alle eine Herausforderung, aber der Caddie wusste die Richtung. Lahinch Signature Par 3: The Dell www.turfnet.com/blogs/entry/944-lahinch-signature-par-3-the-dell/

1 Monat her

Golf Rules

Wenn man mit offenen Augen über den Golfplatzgeht, dann begegnen einem manchmal sehr skurrile Dinge. Und da es bei uns im Forum ja nicht nur um die Regeln an sich, sondern wir auch immer wieder einmal um das "Drumherum" berichten, hier ein Bild aus dem Urlaub.

Im offiziellen Handbuch zu den Golfregeln heißt es zu den Abschlägen:

- Die Spielleitung sollte immer versuchen, die Abschlagmarkierungen weit genug nach vorne zu setzen, so dass die Spieler die gesamten zugelassenen zwei Schlägerlängen zur Verfügung haben.
- Es gibt keine Einschränkungen zur Breite des Abschlags, aber es ist üblich, die zwei Abschlagmarkierungen 5-7 Schritte auseinander zu setzen. Stehen diese weiter entfernt, macht es dies für einen Spieler schwieriger, zu bestimmen, ob der Ball innerhalb des Abschlags aufgeteet wurde und kann auf Par 3 Löchern für einen wesentlich größeren von Divotlöchern betroffenen Bereich sorgen.

Unabhängig davon sollte der Sicherheitsaspekt immer eines der wichtigsten Kriterien für die Vorbereitung eines Wettspiels sein. Gefährdungspotentiale für andere Spieler sollten größtmöglich ausgeschlossen werden und auch an die Spieler selber ist zu denken.

Insofern sollte eine Spielleitung im Vorfeld die Abschläge nicht wie in diesem Beispiel setzen - der Ball kommt manchmal schneller zurück, als man sich das vorstellen kann... (tk)
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Wenn man mit offenen Augen über den Golfplatzgeht, dann begegnen einem manchmal sehr skurrile Dinge. Und da es bei uns im Forum ja nicht nur um die Regeln an sich, sondern wir auch immer wieder einmal um das Drumherum berichten, hier ein Bild aus dem Urlaub.

Im offiziellen Handbuch zu den Golfregeln heißt es zu den Abschlägen:

- Die Spielleitung sollte immer versuchen, die Abschlagmarkierungen weit genug nach vorne zu setzen, so dass die Spieler die gesamten zugelassenen zwei Schlägerlängen zur Verfügung haben.
- Es gibt keine Einschränkungen zur Breite des Abschlags, aber es ist üblich, die zwei Abschlagmarkierungen 5-7 Schritte auseinander zu setzen. Stehen diese weiter entfernt, macht es dies für einen Spieler schwieriger, zu bestimmen, ob der Ball innerhalb des Abschlags aufgeteet wurde und kann auf Par 3 Löchern für einen wesentlich größeren von Divotlöchern betroffenen Bereich sorgen.

Unabhängig davon sollte der Sicherheitsaspekt immer eines der wichtigsten Kriterien für die Vorbereitung eines Wettspiels sein. Gefährdungspotentiale für andere Spieler sollten größtmöglich ausgeschlossen werden und auch an die Spieler selber ist zu denken. 

Insofern sollte eine Spielleitung im Vorfeld die Abschläge nicht wie in diesem Beispiel setzen - der Ball kommt manchmal schneller zurück, als man sich das vorstellen kann... (tk)

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Die 18 bei uns in Uttlau. Ist jedesmal eine Freude bei den Clubmeisterschaften, wenn von Weiß gespielt wird

Spielrichtung ist die Abschlagtafel? 😘

Sieht so aus, als würde auf diesem Platz nur äußerst selten ein „weißer Abschlag“ benötigt 😊 Rechts weiter vorn scheinen ja der gelbe und rote Abschlag gegeben zu sein - allerdings mit anderen Abschlagsmarkierungen. So scheint es mir, dass hier etwas improvisiert worden ist, um überhaupt einen weißen Abschlag zu erhalten 😅😉

Wow, ist das selten dämlich. Gibt es eigentlich straffreie Erleichterung, wenn ein Schlag aus der vorgegebenen Teebox zu einer Gefährdung des Spielers führen würde? 😉😂

Wenn Ihr wüsstet wo ich schon überall rüberspielen musste...🙄

Besonders spannend die Frage , wer zahlt wenn das Schild ein Loch bekommt ?

Ist eigentlich die Ausrichtung der Abschlagsmarken geregelt? Wenn ich die mit einer Linie verbinde, sollte die dann Square zur normalen Spielrichtung sein? Bei uns würde man irgendwo in die Rabatten spielen, wenn man sich danach ausrichten würde.

...es gibt nichts...was es nicht gibt 🙈

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2 Monate her

Golf Rules

Und wieder eine freundliche Zusendung - dieses Mal von Uli, dessen Ball kurz vor einer Penalty Area lag: "Hier das Bild mit der eingezeichneten Grenze der roten Penalty-Area:
- Ball liegt außerhalb
- Beim Versuch den Ball in Richtung Fahne zu spielen, würde der Schläger im Durchschwung mit dem (in der Penalty-Area stehenden) Edelstahlmast kollidieren
Nach Regel 16.1a(2) müsste straflose Erleichterung zulässig sein"

Vollkommen richtig, denn für die Anwendung der richtigen Regel ist die Balllage entscheidend. Erleichterung bei Beeinträchtigung durch
ungewöhnliche Platzverhältnisse ist nach Regel 16.1 nur zulässig, wenn sowohl die ungewöhnliche Platzverhältnisse sich auf dem Platz befinden (nicht im Aus) und der Ball auf dem Platz liegt, außer in einer Penalty Area (hier erhält der Spieler nur Erleichterung nach Regel 17).

Zudem gibt es keine Erleichterung, wenn es eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen.

In diesem Fall darf der Spieler den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball droppen und ihn aus dem Erleichterungsbereich spielen (siehe R16.1b "Erleichterung für einen Ball im Gelände"). (tk)
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Und wieder eine freundliche Zusendung - dieses Mal von Uli, dessen Ball kurz vor einer Penalty Area lag: Hier das Bild mit der eingezeichneten Grenze der roten Penalty-Area:
- Ball liegt außerhalb
- Beim Versuch den  Ball in Richtung Fahne zu spielen, würde der Schläger im Durchschwung mit dem (in der Penalty-Area stehenden) Edelstahlmast kollidieren
Nach Regel 16.1a(2) müsste straflose Erleichterung zulässig sein 

Vollkommen richtig, denn für die Anwendung der richtigen Regel ist die Balllage entscheidend. Erleichterung bei Beeinträchtigung durch
ungewöhnliche Platzverhältnisse ist nach Regel 16.1 nur zulässig, wenn sowohl die ungewöhnliche Platzverhältnisse sich auf dem Platz befinden (nicht im Aus) und der Ball auf dem Platz liegt, außer in einer Penalty Area (hier erhält der Spieler nur Erleichterung nach Regel 17).

Zudem gibt es keine Erleichterung, wenn es eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen. 

In diesem Fall darf der Spieler den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball droppen und ihn aus dem Erleichterungsbereich spielen (siehe R16.1b Erleichterung für einen Ball im Gelände). (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Ihr wisst, dass man mit der Zeit andere Golfer und deren Caddies mit anderen Augen sieht und hier und da gleich immer mal die "Alarmglocken" klingeln. So geschehen bei einem Turnier, bei dem ich als Zuschauer zugegen war.

Um es gleich vorweg zu nehmen: mein (hoffentlich) freundlicher Hinweis an den Caddie führte dazu, dass R10.2(4) jetzt bekannt ist und so eine Situation anschließend vermieden wurde. Denn - man kann ja nicht alles wissen und lernt ständig hinzu 😉

Insofern - kommen wir einmal auf den Inhalt R10.2b(4) "Einschränkung für den Caddie, hinter dem Spieler zu stehen" zu sprechen. Diese besagt, dass es dem Caddie des Spielers untersagt ist, absichtlich an einer Stelle auf oder nahe einer Verlängerung der Spiellinie hinter dem Ball zu stehen. Und dieses gilt schon von dem Zeitpunkt, sobald der Spieler beginnt, seinen Stand für den Schlag einzunehmen und gilt bis zu dem Zeitpunkt, wo der Schlag beendet ist.

Sollte das zufällig einmal vorkommen, so kann man dieses aber únter Berücksichtigung der angepassten Clarification (aus 2/2019) "heilen". Nach dieser Regel ist es nämlich straflos, wenn der Spieler in dem Fall von seinem Stand zurücktritt und nicht wieder beginnt, diesen einzunehmen, bis der Caddie sich von dieser Stelle entfernt hat. (tk)
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2 Monate her

Golf Rules

Und weil sich so viele Fragen angesammelt haben, heute noch eine Antwort an Rolf bzgl. der Nachfrage: "Ich habe heute ein offizielles Turnier gespielt und ein Mitspieler in meinem Flight hat mich immer wieder nach der Distanz zur Fahne gefragt wenn ich diese mit meinem Laser gemessen habe.
Darf er das in einem Turnier..?
In den R&A finde ich nichts klares, ausser:
Es gibt über 70 definierte Begriffe, die das Fundament bilden, auf dem die Regeln beruhen. Eine gute Kenntnis der definierten Begriffe (die hellblau und kursiv sind) ist für eine richtige Anwendung der Regeln wichtig.
Aber: Öffentlich verfügbare Informationen gelten nicht als Beratung, zum Beispiel:
- die Lage von Bereichen oder Sachen auf dem Platz zum Beispiel das Loch, das Grün, das Fairway, Penalty Areas, Bunker oder den Ball eines anderen Spielers,
- die Entfernung von einer Stelle zu einer anderen oder
- die Regeln.
Ist das so richtig..?"

Eigentlich hat Rolf seine Frage ja schon selber beantwortet. Es geht hier um die sogenannte "Beratung" (siehe Definitionen) und die beigefügten Beispiele sind öffentlich verfügbare Informationen, die ein Spieler auch bei einem Mitspieler erfragen kann und auf die dieser auch ohne Probleme eine Antwort geben darf (siehe hierzu auch R10.2a.). (tk)
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Und weil sich so viele Fragen angesammelt haben, heute noch eine Antwort an Rolf bzgl. der Nachfrage: Ich habe heute ein offizielles Turnier gespielt und ein Mitspieler in meinem Flight hat mich immer wieder nach der Distanz zur Fahne gefragt wenn ich diese mit meinem Laser gemessen habe.
Darf er das in einem Turnier..?
In den R&A finde ich nichts klares, ausser:
Es gibt über 70 definierte Begriffe, die das Fundament bilden, auf dem die Regeln beruhen. Eine gute Kenntnis der definierten Begriffe (die hellblau und kursiv sind) ist für eine richtige Anwendung der Regeln wichtig.
Aber: Öffentlich verfügbare Informationen gelten nicht als Beratung, zum Beispiel:
- die Lage von Bereichen oder Sachen auf dem Platz zum Beispiel das Loch, das Grün, das Fairway, Penalty Areas, Bunker oder den Ball eines anderen Spielers,
- die Entfernung von einer Stelle zu einer anderen oder
- die Regeln.
Ist das so richtig..?

Eigentlich hat Rolf seine Frage ja schon selber beantwortet. Es geht hier um die sogenannte Beratung (siehe Definitionen) und die beigefügten Beispiele sind öffentlich verfügbare Informationen, die ein Spieler auch bei einem Mitspieler erfragen kann und auf die dieser auch ohne Probleme eine Antwort geben darf (siehe hierzu auch R10.2a.). (tk)

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Rolf wollte selber messen und damit das Spiel verzögern .. 🤔😳😎

2 Monate her

Golf Rules

Gemäß dem Motto "Augen auf bei der Platzvorbereitung" meldet sich Kai mit einem Bild und der dazugehörigen Frage:

"ich habe jetzt auch mal wieder eine, aus meiner Sicht, interessante Fragestellung gehabt.

Können aufgehäufte Steine ähnlich wie aufgeschichtetes Holz, Baumstümpfe bzw. Baumhäxel etc. behandlt werden?

Ein Ball landet, wie auf dem Foto zu sehen, auf einem zusammengeschichteten Steinhaufen am Rand eines Baumes im Gelände. Ein Entfernen dieser Steine war ohne das sich der Ball bewegt nicht gegeben.

Nun war die Frage, handelt es sich dabei um einen für den Abtransport vorbereiteten Haufen von Naturstoff (wie Holz), also Boden in Ausbesserung, und darf der Spieler somit straflose Erleichterung in Anspruch nehmen?

Die Entscheidung ob es vernüftig wäre den Ball zu spielen, war natürlich auch noch zu betrachten. Die Spielrichtung war wie eingezeichnet. Der Spieler hat aber glaubhaft versichert, dass er den Ball in der Lage "normalerweise" gespielt hätte.

Da es mir als Spielleitung nicht bekannt war, dass das GreenKeeping solche Steinhaufen gesammelt hat, es keine Linien oder Pfosten gab, es keine Platzregel dafür gibt/gab habe ich entscheiden, dass es kein Boden in Ausbesserung ist, und es keine straflose Erleichterung gibt.

Eure Meinung dazu?"

Um es vorweg zu nehmen - ich hätte auch so entschieden. Kai hat genau richtig überlegt, denn zunächst einmal ist nach er Definition "Boden in Ausbesserung" angehäuftes Schnittgut, Laub und anderes Material, das zum späteren Abtransport bestimmt ist.

Boden in Ausbesserung ist einer des vier Umstände für ungewöhnlich beschaffenen Boden, nachdem der Spieler nach R16.1 straflose Erleichterung in Anspruch nehmen könnte.

Aber eben nicht - und das hat Kai auch in seiner Fragestellung auch dargelegt, wenn es wegen etwas anderem als den ungewöhnlichen Platzverhältnissen eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen, wie er liegt, (zum Beispiel, wenn der Spieler in zeitweiligem Wasser oder auf einem unbeweglichen Hemmnis steht, aber nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) oder die Beeinträchtigung ausschließlich deshalb gegeben ist, weil ein Spieler einen unter den Umständen eindeutig unvernünftigen Schläger, Stand oder eine unter den Umständen eindeutig unvernünftige Spielrichtung wählt. (tk)
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Gemäß dem Motto Augen auf bei der Platzvorbereitung meldet sich Kai mit einem Bild und der dazugehörigen Frage:

ich habe jetzt auch mal wieder eine, aus meiner Sicht, interessante Fragestellung gehabt. 

Können aufgehäufte Steine ähnlich wie aufgeschichtetes Holz, Baumstümpfe bzw. Baumhäxel etc. behandlt werden? 

Ein Ball landet, wie auf dem Foto zu sehen, auf einem zusammengeschichteten Steinhaufen am Rand eines Baumes im Gelände. Ein Entfernen dieser Steine war ohne das sich der Ball bewegt nicht gegeben. 

Nun war die Frage, handelt es sich dabei um einen für den Abtransport vorbereiteten Haufen von Naturstoff (wie Holz), also Boden in Ausbesserung, und darf der Spieler somit straflose Erleichterung in Anspruch nehmen? 

Die Entscheidung ob es vernüftig wäre den Ball zu spielen, war natürlich auch noch zu betrachten. Die Spielrichtung war wie eingezeichnet. Der Spieler hat aber glaubhaft versichert, dass er den Ball in der Lage normalerweise gespielt hätte. 

Da es mir als Spielleitung nicht bekannt war, dass das GreenKeeping solche Steinhaufen gesammelt hat, es keine Linien oder Pfosten gab, es keine Platzregel dafür gibt/gab habe ich entscheiden, dass es kein Boden in Ausbesserung ist, und es keine straflose Erleichterung gibt. 

Eure Meinung dazu?

Um es vorweg zu nehmen - ich hätte auch so entschieden. Kai hat genau richtig überlegt, denn zunächst einmal ist nach er Definition Boden in Ausbesserung angehäuftes Schnittgut, Laub und anderes Material, das zum späteren Abtransport bestimmt ist. 

Boden in Ausbesserung ist einer des vier Umstände für ungewöhnlich beschaffenen Boden, nachdem der Spieler nach R16.1 straflose Erleichterung in Anspruch nehmen könnte. 

Aber eben nicht - und das hat Kai auch in seiner Fragestellung auch dargelegt, wenn es wegen etwas anderem als den ungewöhnlichen Platzverhältnissen eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen, wie er liegt, (zum Beispiel, wenn der Spieler in zeitweiligem Wasser oder auf einem unbeweglichen Hemmnis steht, aber nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag  durchzuführen) oder die Beeinträchtigung ausschließlich deshalb gegeben ist, weil ein Spieler einen unter den Umständen eindeutig unvernünftigen Schläger, Stand oder eine unter den Umständen eindeutig unvernünftige Spielrichtung wählt. (tk)

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Also ich denke der Ball wäre sehr wohl in eine Vernünftige Richtung spielbar gewesen, zB Richtung Fahne. Man kann natürlich nicht erkennen wie weit diese da entfernt gewesen ist und wie der weg dahin so beschaffen ist. Egal ob zum Abtransport dahingesammelt oder nicht, wie wäre da die richtige Entscheidung?

Danke für den täglichen Fall. Es macht Spaß, das täglch zu lesen. In dem Fall wurde mM nach aber die Frage nicht beantwortet : es fragte ja, ob eine solche Steinansammlung als zum Abtransport gelten könne...denn diesen Ball hätte man ja zB auch vernünftig und auch möglich sowohl nach vorne wie auch zur Seite gut spielen können, wenn die Steine da nicht gelegt hätten.

2 Monate her

Golf Rules

"Wenn im Bunker soviel Wasser drin ist, dass der Bunker voll ist. Wo droppe ich denn da den Ball?" - kurze Frage von Tim.

Zeitweiliges Wasser / ungewöhnliche Platzverhältnisse im Bunker ist ein Grund, um nach R16.1c(1) "Erleichterung für einen Ball im Bunker / Aus dem Bunker spielen" straflose Erleichterung anwenden zu können. Allerdings muss der der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen. Gibt es keinen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Bunker, darf der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle der größtmöglichen Erleichterung im Bunker als Bezugspunkt verwendet

Mal davon abgesehen, dass dieser Bunker ggf. noch die Möglichkeit bietet, einen nächstgelegene Punkt der vollständiger Erleichterung im Bunker zu finden könnte der Ball alternativ auch mit Strafe außerhalb des Bunkers „auf der Linie zurück“ gespielt werden (s. R16.1c(2)).

Auf Nachfrage erweiterte Tim den Sachverhalt: "Zusätzlich war es so, dass die Brühe, die in diesem Bunker stand den Ball 'verschlungen' hat. Ich wusste, dass er da drin ist, hab diesen aber nicht mehr gefunden. Wäre das dann ein Strafschlag und mit einem neuen Ball das Spiel fortsetzen, an dem Punkt wo der alte verlorene Ball gespielt wurde, als er in den Bunker gespielt wurde?"

Spielen von der ursprünglichen Stelle unter Hinzurechnen eines Strafschlages geht natürlich immer. Ist es aber bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in den ungewöhnlichen Platzverhältnissen verschwunden ist, dann kann R16.1e "Erleichterung für einen Ball, der nicht gefunden wird, aber in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt" angewandt werden: der Spieler darf Erleichterung nach den Regeln 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen, indem er die Stelle, an der der Ball zuletzt die Grenze der ungewöhnlichen Platzverhältnisse auf dem Platz gekreuzt hat, schätzt, um von dort aus den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen.

Aber: Ist es nicht bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt und der Ball verloren ist, muss der Spieler Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust nach Regel 18.2 in Anspruch nehmen. (tk)
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Wenn im Bunker soviel Wasser drin ist, dass der Bunker voll ist. Wo droppe ich denn da den Ball? - kurze Frage von Tim.

Zeitweiliges Wasser / ungewöhnliche Platzverhältnisse im Bunker ist ein Grund, um nach R16.1c(1) Erleichterung für einen Ball im Bunker / Aus dem Bunker spielen straflose Erleichterung anwenden zu können. Allerdings muss der der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen. Gibt es keinen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Bunker, darf der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle der größtmöglichen Erleichterung im Bunker als Bezugspunkt verwendet

Mal davon abgesehen, dass dieser Bunker ggf. noch die Möglichkeit bietet, einen nächstgelegene Punkt der vollständiger Erleichterung im Bunker zu finden könnte der Ball alternativ auch mit Strafe außerhalb des Bunkers „auf der Linie zurück“ gespielt werden (s. R16.1c(2)).

Auf Nachfrage erweiterte Tim den Sachverhalt: Zusätzlich war es so, dass die Brühe, die in diesem Bunker stand den Ball verschlungen hat. Ich wusste, dass er da drin ist, hab diesen aber nicht mehr gefunden. Wäre das dann ein Strafschlag und mit einem neuen Ball das Spiel fortsetzen,  an dem Punkt wo der alte verlorene Ball gespielt wurde, als er in den Bunker gespielt wurde?

Spielen von der ursprünglichen Stelle unter Hinzurechnen eines Strafschlages geht natürlich immer. Ist es aber bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in den ungewöhnlichen Platzverhältnissen verschwunden ist, dann kann R16.1e Erleichterung für einen Ball, der nicht gefunden wird, aber in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt angewandt werden: der Spieler darf Erleichterung nach den Regeln 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen, indem er die Stelle, an der der Ball zuletzt die Grenze der ungewöhnlichen Platzverhältnisse auf dem Platz gekreuzt hat, schätzt, um von dort aus den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen.

Aber: Ist es nicht bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt und der Ball verloren ist, muss der Spieler Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust nach Regel 18.2 in Anspruch nehmen. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

"Du hast ja ein Rad ab" - ärgerlich nur, wenn das mitten auf der Runde mit dem Trolley passiert. Was aber genau bedeutet das für einen Spieler und dessen Caddie?

Die Aufgaben eines Caddies sind in den Definitionen ja eindeutig beschrieben. Ein Caddie ist jemand, der einen Spieler während der Runde wie folgt unterstützt:
-Tragen, Befördern oder Handhaben von Schlägern: Eine Person, die während des Spiels die Schläger eines Spielers trägt, befördert (zum Beispiel mit einem Cart oder Trolley) oder handhabt, ist der Caddie des Spielers, auch wenn er nicht vom Spieler als Caddie benannt wird, außer er tut dies nur, um Schläger, Tasche oder Trolley des Spielers aus dem Weg zu räumen oder um aus Höflichkeit zu helfen (zum Beispiel einen vom Spieler liegen gelassenen Schläger zu holen).
- Beratung erteilen: Der Caddie eines Spielers ist die einzige Person (mit Ausnahme des Partners oder dessen Caddie), den ein Spieler um Rat fragen darf.

Da ja ein Spieler nur einen Caddie haben darf stellte sich die Frage, was ist denn mit der Tasche und dem Trolley? Letzteren stehen lassen und dann später holen?

Nein, denn in R10.3a "Caddie darf Spieler während der Runde unterstützen / Spieler darf zeitgleich nur einen Caddie haben" heißt es auch, dass gleich ob ein Spieler einen Caddie hat oder nicht, eine andere Person kein Caddie ist, die mit dem Spieler mitläuft oder mitfährt oder andere Gegenstände für den Spieler trägt (wie Regenanzug, Schirm oder Speisen und Getränke), es sei denn, sie wurde vom Spieler als solcher bezeichnet oder sie trägt, transportiert oder handhabt die Schläger des Spielers.

Demzufolge gilt als Caddie die Person, welche die Tasche mit Schlägern trägt und es kann einen zusätzlichen freundlichen Helfer geben, der den defekten Trolley zum Clubhaus befördert. (tk)
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Du hast ja ein Rad ab - ärgerlich nur, wenn das mitten auf der Runde mit dem Trolley passiert. Was aber genau bedeutet das für einen Spieler und dessen Caddie?

Die Aufgaben eines Caddies sind in den Definitionen ja eindeutig beschrieben. Ein Caddie ist jemand, der einen Spieler während der Runde wie folgt unterstützt:
-Tragen, Befördern oder Handhaben von Schlägern: Eine Person, die während des Spiels die Schläger eines Spielers trägt, befördert (zum Beispiel mit einem Cart oder Trolley) oder handhabt, ist der Caddie des Spielers, auch wenn er nicht vom Spieler als Caddie benannt wird, außer er tut dies nur, um Schläger, Tasche oder Trolley des Spielers aus dem Weg zu räumen oder um aus Höflichkeit zu helfen (zum Beispiel einen vom Spieler liegen gelassenen Schläger zu holen).
- Beratung erteilen: Der Caddie eines Spielers ist die einzige Person (mit Ausnahme des Partners oder dessen Caddie), den ein Spieler um Rat fragen darf. 

Da ja ein Spieler nur einen Caddie haben darf stellte sich die Frage, was ist denn mit der Tasche und dem Trolley? Letzteren stehen lassen und dann später holen?

Nein, denn in R10.3a Caddie darf Spieler während der Runde unterstützen / Spieler darf zeitgleich nur einen Caddie haben heißt es auch, dass gleich ob ein Spieler einen Caddie hat oder nicht, eine andere Person kein Caddie ist, die mit dem Spieler mitläuft oder mitfährt oder andere Gegenstände für den Spieler trägt (wie Regenanzug, Schirm oder Speisen und Getränke), es sei denn, sie wurde vom Spieler als solcher bezeichnet oder sie trägt, transportiert oder handhabt die Schläger des Spielers.

Demzufolge gilt als Caddie die Person, welche die Tasche mit Schlägern trägt und es kann einen zusätzlichen freundlichen Helfer geben, der den defekten Trolley zum Clubhaus befördert. (tk)

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Na gottseidank muss ich mir darüber nicht den Kopf zerbrechen 😀

2 Monate her

Golf Rules

Auch im Oktober 2020 bleibt alles beim "Alten"... ... MehrWeniger

Auch im Oktober 2020 bleibt alles beim Alten...

2 Monate her

Golf Rules

Folgendes Foto übersandte uns Peter mit folgenden abschließenden Worten: "...das Kuriose an der Sache ist, wenn der Wind von der anderen Seite weht, ist die 'Beule' auf der Außenseite. Wäre vielleicht sinnvoll, wenn man die Ausgrenze anders definiert...z.B. die Pfoten, die das Netz tragen 🤷‍♂️ Schönes Wochenende"

Damit hat Peter vollkommen Recht, denn insbesondere die Ausgrenzen sollten eindeutig sein und auch für alle Spieler eines Teilnehmerfeldes gleich sein. Ein ruhender Ball ist nämlich erst dann im Aus, wenn er vollständig außerhalb der Ausgrenze des Platzes liegt. Bewegt sich diese Grenze aber je nach Windrichtung / -stärke, dann ist eine Gleichbehandlung eher zufällig als gewollt. Weiter heißt es in der Definition "Aus", dass Ausmarkierungen als unbeweglich behandelt werden, auch wenn ein Teil des Gegenstands so gebaut wurde, dass es beweglich ist. Um ein einheitliches Verfahren sicherzustellen, gilt dies für alle Ausmarkierungen.

Insofern bietet es sich in diesem Fall an, Auspfosten platzseitig in ausreichendem Abstand vor dem Netz zu installieren, welche dann eindeutig die Grenze bilden.

BTW - vom Netz kann dann nach aktuell vorliegender Platzregel (das Netz selber ist die Ausgrenze) noch nicht einmal Erleichterung in Anspruch genommen werden. Der Spieler muss den Ball spielen, wie er liegt, oder nach Regel 19 vorgehen (Ball unspielbar). (tk)
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