Comments Box SVG iconsUsed for the like, share, comment, and reaction icons
4 Stunden her
Golf Rules

Alter Schwede - oder besser gesagt Österreicher 🙂 Wir lesen mit in Bezug auf Golfregeln auch in anderen Bereichen des Internet ein bißchen mit bzw. haben in diesem Fall sogar einen Hinweis auf eine österreichische Facebook-Golfgruppe bekommen, uns einen speziellen Beitrag einmal anzusehen. In der Gruppe wurde die einfache Frage "Hallo - meine Frage an Euch- hat ein Marschall die Befähigung einem Flight, bestehend aus 3 Personen, das Spiel aus EINEM Bag zu erlauben?" gestellt - und es gab über hundert zum Teil sehr "kreative" Rückmeldungen.

Mal unabhängig, dass das Regelwerk den Begriff und die Rechte eines "Marshall" nicht kennt, passt zu der eigentlichen Frage folgende Information:

Regel 4.1 limitiert zunächst einmal die maximale Anzahl der Schläger auf 14. Ebenso darf ein Spieler keinen Schlag mit einem Schläger ausführen, der von einem anderen Spieler eingesetzt wird, der auf dem Platz spielt (auch wenn der andere Spieler in einer anderen Gruppe oder einem anderen Turnier spielt).

Ein Einschränkung auf die Tasche ist dabei nicht vorgesehen. Ganz im Gegenteil: in Interpretation 4.1b(2)/1 "Mehrere Spieler dürfen Schläger in einem Golfbag mitführen" ist sogar explizit beschrieben, dass die Regeln mehrere Spieler (zum Beispiel Partner) nicht dabei eingeschränkt sind, ihre Schläger in einem gemeinsamen Golfbag mitzuführen. Um jedoch keine Strafe nach Regel 4.1b zu riskieren, sollten aber unbedingt sichergestellt sein, dass die Schläger jedem Spieler eindeutig zuzuordnen sind. (tk)

#golfregeln #golfrule
... MehrWeniger

Alter Schwede - oder besser gesagt Österreicher :-) Wir lesen mit in Bezug auf Golfregeln auch in anderen Bereichen des Internet ein bißchen mit bzw. haben in diesem Fall sogar einen Hinweis auf eine österreichische Facebook-Golfgruppe bekommen, uns einen speziellen Beitrag einmal anzusehen. In der Gruppe wurde die einfache Frage Hallo - meine Frage an Euch- hat ein Marschall die Befähigung einem Flight, bestehend aus 3 Personen, das Spiel aus EINEM Bag zu erlauben? gestellt - und es gab über hundert zum Teil sehr kreative Rückmeldungen.

Mal unabhängig, dass das Regelwerk den Begriff und die Rechte eines Marshall nicht kennt, passt zu der eigentlichen Frage folgende Information:

Regel 4.1 limitiert zunächst einmal die maximale Anzahl der Schläger auf 14. Ebenso darf ein Spieler keinen Schlag mit einem Schläger ausführen, der von einem anderen Spieler eingesetzt wird, der auf dem Platz spielt (auch wenn der andere Spieler in einer anderen Gruppe oder einem anderen Turnier spielt).

Ein Einschränkung auf die Tasche ist dabei nicht vorgesehen. Ganz im Gegenteil: in Interpretation 4.1b(2)/1 Mehrere Spieler dürfen Schläger in einem Golfbag mitführen ist sogar explizit beschrieben, dass die Regeln mehrere Spieler (zum Beispiel Partner) nicht dabei eingeschränkt sind, ihre Schläger in einem gemeinsamen Golfbag mitzuführen. Um jedoch keine Strafe nach Regel 4.1b zu riskieren, sollten aber unbedingt sichergestellt sein, dass die Schläger jedem Spieler eindeutig zuzuordnen sind. (tk)

#golfregeln #golfrule

Auf Facebook kommentieren

Ich habe diesen Post auch verfolgt und kommentiert. Es ging meiner Einschätzung nach aber neben der Regelfrage auch um das Thema Spielgeschwindigkeit. Beim angeführten Fall dürften die drei Personen mit einem Bag gespielt und das Spiel sehr verzögert haben. Und so wie ich es verstanden habe, war im Bag nur EIN SCHLÄGERSATZ der von allen Spielern benutzt wurde. Somit hat der Marshall einem klaren Regelverstoß zugestimmt, abgesehen von dem Ärger der nachkommenden Flights.

Für Ausnahmen siehe Regel 22.5 und 23.7🧐

Danke 👍

1 Tag her
Golf Rules

An der gestern beschriebenen Kennzeichnung der Penalty Area lassen sich die beiden unterschiedlichen Verfahren noch einmal sehr gut beschrieben: beide markierten Bälle liegen an dem Pfosten, welche die Penalty Area kennzeichnen. Da sich die Pfähle lt. Definition selber innerhalb der Penalty Area befinden, sind die Bälle somit auch in dieser Area.

Da der gelbe Ball innerhalb des Bereiches der Penalty Area liegt indem zusätzlich Spielverbot einhergeht, muss der Spieler nach Regel 17.1d das Erleichterungsverfahren für den Ball in der Penalty Area anwenden (inkl. Strafschlag).

Anders beim weißen Ball - dieser liegt "nur" in dem Bereich der "normalen" Penalty Area. Selbstverständlich kann der Spielern auch hier Erleichterung nach Regel 17.1d anwenden. Aber da der Spieler beim Spielen des Balls aus dieser Lage im Schwung / Stand (Linkshänder) durch die Spielverbotszone beeinträchtigt wird, muss der Spieler entweder
- Erleichterung mit Strafschlag außerhalb der Penalty Area nach Regel 17.1d nehmen oder
- straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen oder einen anderen Ball innerhalb des folgenden Erleichterungsbereichs (wenn es ihn gibt) in der Penalty Area droppt: der Bezugspunkt ist der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung von der Spielverbotszone und der Erleichterungsbereich (eine Schlägerlänge) muss in der Penalty Area liegen, in der sich er Ball befindet und darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt.

Habt Ihr auch so etwas auf Eurem Platz? Dann her mit Euren Bildern... (tk)

#golfrules #golfregeln
... MehrWeniger

An der gestern beschriebenen Kennzeichnung der Penalty Area lassen sich die beiden unterschiedlichen Verfahren noch einmal sehr gut beschrieben: beide markierten Bälle liegen an dem Pfosten, welche die Penalty Area kennzeichnen. Da sich die Pfähle lt. Definition selber innerhalb der Penalty Area befinden, sind die Bälle somit auch in dieser Area.

Da der gelbe Ball innerhalb des Bereiches der Penalty Area liegt indem zusätzlich Spielverbot einhergeht, muss der Spieler nach Regel 17.1d das Erleichterungsverfahren für den Ball in der Penalty Area anwenden (inkl. Strafschlag).

Anders beim weißen Ball - dieser liegt nur in dem Bereich der normalen Penalty Area. Selbstverständlich kann der Spielern auch hier Erleichterung nach Regel 17.1d anwenden. Aber da der Spieler beim Spielen des Balls aus dieser Lage im Schwung / Stand (Linkshänder) durch die Spielverbotszone beeinträchtigt wird, muss der Spieler entweder
- Erleichterung mit Strafschlag außerhalb der Penalty Area nach Regel 17.1d nehmen oder
- straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen oder einen anderen Ball innerhalb des folgenden Erleichterungsbereichs (wenn es ihn gibt) in der Penalty Area droppt: der Bezugspunkt ist der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung von der Spielverbotszone und der Erleichterungsbereich (eine Schlägerlänge) muss in der Penalty Area liegen, in der sich er Ball befindet und darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt.

Habt Ihr auch so etwas auf Eurem Platz? Dann her mit Euren Bildern... (tk)

#golfrules #golfregeln

Auf Facebook kommentieren

Kann sich noch jemand erinnern? An damals, als ein Ball noch in richtigem Wasser verschwunden war und ein Ball, der einfach im Gelände verschwand, nochmal gespielt werden musste, anstatt ihn ohne Distanzverlust einfach weit vorne zu droppen? Die Runden waren schneller und das Hcp tatsächlich das Hcp…

Was ich nicht verstehe....rechts und links der Pfosten ist doch das selbe "Gemüse" warum macht man sich das Leben so schwer und macht daraus nicht eine Penalty Area, egal ob mit, oder ohne grüne Kappen?

Wieso erleichterung nehmen? Die roten Pfosten darf man doch entfernen?

2 Tage her
Golf Rules

Wenn man mit offenen Augen über einen Platz geht, dann entdeckt man manchmal Platzkennzeichnungen, die sich auch uns nicht im ersten Augenblick erschließen und wir uns fragen, wie der regeltechnische Umgang nun korrekt wäre. Aber zum Glück haben wir ja viele Kollegen, bei denen man mal nachfragen kann.

So wie in dem Beispiel, wo eine Penalty Area (rote Pfosten) im späteren Verlauf auf der rechten Fairwayseite eine Penalty Area + Spielverbotszone (rote Pfosten + grüne Kappe) folgt. Wird nun ein Ball in diesen Bereich gesliced und überfliegt die erste Penalty Area und kommt in der dahinterliegenden Penalty Area zur Ruhe, so stellt sich die Frage, wo der Spieler dann das Erleichterungsverfahren nach R17.1d "Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area" für die Verfahren R17.1d(2) "auf der Linie zurück" bzw. R17.1d(3) "seitlich" nutzen kann. Lt. Definiton ist es der letzte Kreuzungspunkt - aber wo? Vorne am Fairway? Oder weiter hinten, da hier der Ball die zweite Penalty Area ja auch kreuzt? Je nach Festlegung gibt es dann nämlich unterschiedliche Bezugspunkte, welche die oben genannten Erleichterungsoptionen durch die Spielverbotszone gar nicht zulassen.

Mal unabhängig davon, dass man so eine Kennzeichnung in der Praxis ggf. überdenken könnte, ist nach mehreren durchaus konträren Gesprächen mit Kollegen die Lösung, dass die Penalty Area auf der rechten Seite als "eine" Penalty Area zu behandeln ist. Der vordere Bereich, welcher gleichzeitig eine Spielverbotszone ist, ist eine Penalty Area innerhalb einer Penalty Area, so dass R17.1e "Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone innerhalb einer Penalty Area muss Erleichterung in Anspruch genommen werden" zu tragen kommt, wenn der Ball in der Spielverbotszone in der Penalty Area liegt oder diese Stand oder Schwung behindert.

Ansonsten kann der Spieler Erleichterung mit Strafschlag außerhalb der Penalty Area nach Regel 17.1d nehmen, wobei der Kreuzungspunkt der Punkt ist, an dem der Ball vom Fairway in die rote Penalty Area kreuzte. (tk)
... MehrWeniger

Wenn man mit offenen Augen über einen Platz geht, dann entdeckt man manchmal Platzkennzeichnungen, die sich auch uns nicht im ersten Augenblick erschließen und wir uns fragen, wie der regeltechnische Umgang nun korrekt wäre. Aber zum Glück haben wir ja viele Kollegen, bei denen man mal nachfragen kann. 

So wie in dem Beispiel, wo eine Penalty Area (rote Pfosten) im späteren Verlauf auf der rechten Fairwayseite eine Penalty Area + Spielverbotszone (rote Pfosten + grüne Kappe) folgt. Wird nun ein Ball in diesen Bereich gesliced und überfliegt die erste Penalty Area und kommt in der dahinterliegenden Penalty Area zur Ruhe, so stellt sich die Frage, wo der Spieler dann das Erleichterungsverfahren nach R17.1d Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area für die Verfahren R17.1d(2) auf der Linie zurück bzw. R17.1d(3) seitlich nutzen kann. Lt. Definiton ist es der letzte Kreuzungspunkt - aber wo? Vorne am Fairway? Oder weiter hinten, da hier der Ball die zweite Penalty Area ja auch kreuzt? Je nach Festlegung gibt es dann nämlich unterschiedliche Bezugspunkte, welche die oben genannten Erleichterungsoptionen durch die Spielverbotszone gar nicht zulassen.

Mal unabhängig davon, dass man so eine Kennzeichnung in der Praxis ggf. überdenken könnte, ist nach mehreren durchaus konträren Gesprächen mit Kollegen die Lösung, dass die Penalty Area auf der rechten Seite als eine Penalty Area zu behandeln ist. Der vordere Bereich, welcher gleichzeitig eine Spielverbotszone ist, ist eine Penalty Area innerhalb einer Penalty Area, so dass R17.1e Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone innerhalb einer Penalty Area muss Erleichterung in Anspruch genommen werden zu tragen kommt, wenn der Ball in der Spielverbotszone in der Penalty Area liegt oder diese Stand oder Schwung behindert.

Ansonsten kann der Spieler Erleichterung mit Strafschlag außerhalb der Penalty Area nach Regel 17.1d nehmen, wobei der Kreuzungspunkt der Punkt ist, an dem der Ball vom Fairway in die rote Penalty Area kreuzte. (tk)

Auf Facebook kommentieren

Vernünftige Lösung. Doch welcher Spieler weiß das und entscheidet so im Spiel. Erstmal ist bestimmt Unsicherheit über die richtige Regelanwendung. Hier ist der Club gefordert, dies auf seiner Scorekarte zu vermerken. Zumal auch noch hinzu kommt, dass Du wissen musst, dass Dein Ball tatsächlich in der hinteren Penalty Area liegt. Wenn es Wasser ist, könntest Du es eventuell nicht so genau bestimmen. So kompliziert kann Golf sein und noch dazu den Spielfluss und das Spieltempo bremsen. Warum haben hier nicht gleich alle Pfähle eine grüne Kappe. Dann gibt es keine Fragen 😉

Einfach aufs Grün die Kugel - und alles fein😃

…also theoretisch😆

Es gibt nur EINE Eintrittsstelle in die Areas. In der Spielverbotszone darf nicht gedroppt werden. Demnach ist die Eintrittsstelle klar definiert. Zudem kann der Ball ja gespielt werden, wie er liegt.

3 Tage her
Golf Rules

Wer schon einmal mit einem richtig guten Caddie unterwegs war, der wird diesen nicht mehr missen mögen. Generell ist ein Caddie erlaubt (es sei denn, die Wettspielbestimmungen widersprechen (z.B. in Landesverbands-/DGV-Wettspielen)) - sprich ein explizites Fragen, ob man einen Caddie mitnehmen darf, ist nicht notwendig.

Aber auch der Caddie hat bestimmte Rechte und Pflichten. Er darf den Spieler wie folgt unterstützen:
- Tragen, Befördern oder Handhaben von Schlägern: Eine Person, die während des Spiels die Schläger eines Spielers trägt, befördert (zum Beispiel mit einem Cart oder Trolley) oder handhabt, ist der Caddie des Spielers, auch wenn er nicht vom Spieler als Caddie benannt wird, außer er tut dies nur, um Schläger, Tasche oder Trolley des Spielers aus dem Weg zu räumen oder um aus Höflichkeit zu helfen (zum Beispiel einen vom Spieler liegen gelassenen Schläger zu holen).
- Beratung erteilen: Der Caddie eines Spielers ist die einzige Person (mit Ausnahme
des Partners oder dessen Caddie), den ein Spieler um Rat fragen darf.

Ein Caddie darf den Spieler auch anderweitig in Übereinstimmung mit den Regeln unterstützen - diese sind in Regel 10.3b dann noch einmal explizit beschrieben.

Generell gilt: ein Spieler ist für die Handlungen seines Caddies sowohl auf der Runde als auch während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a verantwortlich. Wenn die Handlung des Caddies gegen eine Regel verstößt oder gegen eine Regel verstoßen würde, falls die Handlung durch den Spieler vorgenommen würde, zieht der Spieler sich die Strafe nach dieser Regel zu. (tk)
... MehrWeniger

Wer schon einmal mit einem richtig guten Caddie unterwegs war, der wird diesen nicht mehr missen mögen. Generell ist ein Caddie erlaubt (es sei denn, die Wettspielbestimmungen widersprechen (z.B. in Landesverbands-/DGV-Wettspielen)) - sprich ein explizites Fragen, ob man einen Caddie mitnehmen darf, ist nicht notwendig.

Aber auch der Caddie hat bestimmte Rechte und Pflichten. Er darf den Spieler wie folgt unterstützen:
- Tragen, Befördern oder Handhaben von Schlägern: Eine Person, die während des Spiels die Schläger eines Spielers trägt, befördert (zum Beispiel mit einem Cart oder Trolley) oder handhabt, ist der Caddie des Spielers, auch wenn er nicht vom Spieler als Caddie benannt wird, außer er tut dies nur, um Schläger, Tasche oder Trolley des Spielers aus dem Weg zu räumen oder um aus Höflichkeit zu helfen (zum Beispiel einen vom Spieler liegen gelassenen Schläger zu holen).
- Beratung erteilen: Der Caddie eines Spielers ist die einzige Person (mit Ausnahme 
des Partners oder dessen Caddie), den ein Spieler um Rat fragen darf.

Ein Caddie darf den Spieler auch anderweitig in Übereinstimmung mit den Regeln unterstützen - diese sind in Regel 10.3b dann noch einmal explizit beschrieben.

Generell gilt: ein Spieler ist für die Handlungen seines Caddies sowohl auf der Runde als auch während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a verantwortlich. Wenn die Handlung des Caddies gegen eine Regel verstößt oder gegen eine Regel verstoßen würde, falls die Handlung durch den Spieler vorgenommen würde, zieht der Spieler sich die Strafe nach dieser Regel zu. (tk)

Auf Facebook kommentieren

Auf der Tour tragen die Caddies die Taschen der Spieler. Ist es irgendwo niedergeschrieben, dass man als Caddy tragen muss?

Ich hatte mal für meine Frau den Caddy gemacht. Dann hatte mich der Marshall angesprochen und mich vorgewarnt, daß er mich "vom Platz verweisen" würde, wenn meine Frau bzw. der Flight wegen mir als Caddy zu langsam sein würde (weil das nach seiner Erfahrung oft der Fall sei). Dazu kam es natürlich nicht, aber auf die Diskussion hatte ich mich schon fast gefreut. 😀

4 Tage her
Golf Rules

Im Zusammenhang zum gestrigen verlorenen Ball ist auch häufig die Suchzeit ein relevantes Thema.

Denn laut Definition gilt ein Ball als verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach ihm begonnen haben.

Hat ein Spieler zwei Bälle gespielt (zum Beispiel den Ball im Spiel und einen provisorischen Ball) und sucht er nach beiden, hängt es davon ab, wie nahe die Bälle zusammen liegen, ob dem Spieler zwei getrennte Suchzeiten von drei Minuten zustehen. Liegen die Bälle im selben Bereich, so das zur gleichen Zeit nach ihnen gesucht werden kann, hat der Spieler nur drei Minuten für die Suche nach beiden Bällen zur Verfügung. Liegen die Bälle jedoch in unterschiedlichen Bereichen (zum Beispiel auf gegenüberliegenden Seiten des Fairways), darf der Spieler drei Minuten nach jedem Ball suchen. (tk)
... MehrWeniger

Im Zusammenhang zum gestrigen verlorenen Ball ist auch häufig die Suchzeit ein relevantes Thema. 

Denn laut Definition gilt ein Ball als verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach ihm begonnen haben.

Hat ein Spieler zwei Bälle gespielt (zum Beispiel den Ball im Spiel und einen provisorischen Ball) und sucht er nach beiden, hängt es davon ab, wie nahe die Bälle zusammen liegen, ob dem Spieler zwei getrennte Suchzeiten von drei Minuten zustehen. Liegen die Bälle im selben Bereich, so das zur gleichen Zeit nach ihnen gesucht werden kann, hat der Spieler nur drei Minuten für die Suche nach beiden Bällen zur Verfügung. Liegen die Bälle jedoch in unterschiedlichen Bereichen (zum Beispiel auf gegenüberliegenden Seiten des Fairways), darf der Spieler drei Minuten nach jedem Ball suchen. (tk)

Auf Facebook kommentieren

Wahrscheinlich eine komische frage von mir, aber darf man auch einen zweiten oder sogar dritten provisorischen ball spielen wenn der provisorische davor auch in der pampa verschwunden ist oder muss man da zuerst 200m nach vorne gehen und 6 minuten suchen und dann wieder zum tee zurücklaufen um einen neuen ball ins spiel zu bringen? Vor allem beim zählspiel wichtig. Ist die zahl der provisorischen bälle pro schlag irgendwie begrenzt?

Wenn ich den Ball und zusätzlich noch 2 oder weitere provisorische Bälle in die Pampa schlage, ab wann würde es eigentlich eine Strafe wegen Spielverzögerung geben?

5 Tage her
Golf Rules

"Den gebe ich auf - der ist verloren" - diesen Ausspruch hat jeder bestimmt schon mal gehört. Und plötzlich ist der Ball denn doch da - und nun?

Ein Spieler darf seinen Ball nicht durch Erklärung als „verloren“ bezeichnen. Ein Ball ist nur verloren, wenn er innerhalb von drei Minuten nicht gefunden wurde, nachdem der Spieler, sein Caddie oder Partner die Suche nach ihm begonnen hat.

Beispiel: Ein Spieler sucht zwei Minuten nach seinem Ball, erklärt in für „verloren“ und geht zurück, um einen anderen Ball zu spielen. Bevor der Spieler einen anderen Ball ins Spiel bringt, wird der ursprüngliche Ball innerhalb der Suchzeit von drei Minuten gefunden. Da der Spieler seinen Ball nicht als „verloren“ erklären kann, bleibt der ursprüngliche Ball im Spiel. (tk)
... MehrWeniger

Den gebe ich auf - der ist verloren - diesen Ausspruch hat jeder bestimmt schon mal gehört. Und plötzlich ist der Ball denn doch da - und nun?

Ein Spieler darf seinen Ball nicht durch Erklärung als „verloren“ bezeichnen. Ein Ball ist nur verloren, wenn er innerhalb von drei Minuten nicht gefunden wurde, nachdem der Spieler, sein Caddie oder Partner die Suche nach ihm begonnen hat. 

Beispiel: Ein Spieler sucht zwei Minuten nach seinem Ball, erklärt in für „verloren“ und geht zurück, um einen anderen Ball zu spielen. Bevor der Spieler einen anderen Ball ins Spiel bringt, wird der ursprüngliche Ball innerhalb der Suchzeit von drei Minuten gefunden. Da der Spieler seinen Ball nicht als „verloren“ erklären kann, bleibt der ursprüngliche Ball im Spiel. (tk)

Auf Facebook kommentieren

Ist das absichtliche Suchen des Balles durch einen Mitspieler, obwohl der Spieler deutlich zum Ausdruck gebracht hatte, dass er den Ball gar nicht suchen möchte, ein Verstoss gegen fair play und den Spirit of the Game?

Sollte er diesen trotzdem nicht spielen wollen weil er schon wieder zB am Abschlag steht muss er ihn halt für unspielbar erklären

Wieder ein schönes Foto 😉

Oder ich sage „ den nehme ich aus dem Spiel“ und bringe mit Strafschlag einen neuen Ball ins Spiel. Finde ich zufällig den ersten Ball habe ich Pech gehabt

Man kann seinen Ball aufgeben und den provisorischen weiterspielen !

Aber wenn man dann sehr zügig einen 2. Ball spielt (natürlich regelkonform gedroppt, wo es sein sollte), ist dieser doch der Ball im Spiel.

View more comments

6 Tage her
Golf Rules

Ein Hornissennest und die ausschwärmenden Bewohner war der Grund, warum an diesem Baum bei einem Einsatz die Spieler straflose Erleichterung nach Regel 16.2 "Gefährdung durch Tiere" in Anspruch nehmen durften. Der Spieler darf in diesem Fall straflose Erleichterung nach Regel 16.1bin Anspruch nehmen.

Da die "Gefährdung" von den Spieler aber ggf. unterschiedlich eingeschätzt wird, hatten wir uns zusätzlich dazu entschlossen diesen Bereich als ungewöhnliche Platzverhältnisse mittels Platzregel zu definieren. Und durch die ergänzende Festlegung als Spielverbotszone wurde die Sicherheitsstufe sozusagen erweitert: kein Spieler kommt so auf die Idee seinen Ball ggf. spielen zu wollen und auch das Nest wird nicht unmittelbar durch den Spieler / Schlag direkt beschädigt.

Es war erfolgreich - Hornissen und Spieler waren nach den Wettspielrunden wohlauf... (tk)
... MehrWeniger

Ein Hornissennest und die ausschwärmenden Bewohner war der Grund, warum an diesem Baum bei einem Einsatz die Spieler straflose Erleichterung nach Regel 16.2 Gefährdung durch Tiere in Anspruch nehmen durften. Der Spieler darf in diesem Fall straflose Erleichterung nach Regel 16.1bin Anspruch nehmen.

Da die Gefährdung von den Spieler aber ggf. unterschiedlich eingeschätzt wird, hatten wir uns zusätzlich dazu entschlossen diesen Bereich als ungewöhnliche Platzverhältnisse mittels Platzregel zu definieren. Und durch die ergänzende Festlegung als Spielverbotszone wurde die Sicherheitsstufe sozusagen erweitert: kein Spieler kommt so auf die Idee seinen Ball ggf. spielen zu wollen und auch das Nest wird nicht unmittelbar durch den Spieler / Schlag direkt beschädigt.

Es war erfolgreich - Hornissen und Spieler waren nach den Wettspielrunden wohlauf... (tk)

Auf Facebook kommentieren

Auf der 7 des Südburgenlandkurses am GC Golfschaukel leben wir seit vielen Jahren die Symbiose mit den Hornissen. Die Tiere haben keine Angst mehr vor den Menschen 😊

1 Woche her
Golf Rules

Bereiche auf dem Platz außerhalb einer Penalty Area, welche durch besondere Vorkommnisse "unspielbar" werden, sollten durch die Spielleitung durch eine temporäre Platzregel zu "Boden in Ausbesserung" erklärt werden. Denn wenn der Ball in den ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt, verloren ist oder Schwung und Stand beeinträchtigt werden, kann dieser nach R16.1 straflose Erleichterung in Anspruch nehmen. Hierbei ist zu beachten, dass der Bezugspunkt immer der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung ist (also in diesem Fall ggf. auch auf der rechten Seite im höheren Gras).

Wenn der Ball eines Spielers nicht gefunden wird und es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass er in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen auf dem Platz liegt, darf der Spieler diese Erleichterungsmöglichkeit anstelle der Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen. In diesem Fall kann von der Stelle, an der der Ball zuletzt die Grenze der ungewöhnlichen Platzverhältnisse auf dem Platz gekreuzt hat, der nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung ermittelt werden. (tk)
... MehrWeniger

Bereiche auf dem Platz außerhalb einer Penalty Area, welche durch besondere Vorkommnisse unspielbar werden, sollten durch die Spielleitung durch eine temporäre Platzregel zu Boden in Ausbesserung erklärt werden. Denn wenn der Ball in den ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt, verloren ist oder Schwung und Stand beeinträchtigt werden, kann dieser nach R16.1 straflose Erleichterung in Anspruch nehmen. Hierbei ist zu beachten, dass der Bezugspunkt immer der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung ist (also in diesem Fall ggf. auch auf der rechten Seite im höheren Gras).

Wenn der Ball eines Spielers nicht gefunden wird und es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass er in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen auf dem Platz liegt, darf der Spieler diese Erleichterungsmöglichkeit anstelle der Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen. In diesem Fall kann von der Stelle, an der der Ball zuletzt die Grenze der ungewöhnlichen Platzverhältnisse auf dem Platz gekreuzt hat, der nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung ermittelt werden. (tk)
1 Woche her
Golf Rules

Ja was ist denn da zum Vorschein gekommen? Regeltechnisch der am meisten vorkommende "Störenfried" im Bunker ist die Harke, wenn der Ball an dieser zur Ruhe gekommen ist oder diese im Schwung oder Stand behindert. Nahezu "selbstverständlich" nutzt der Spieler R15.2(1), nachdem ein Spieler ein bewegliches Hemmnis straflos überall auf dem Platz und außerhalb des Platzes auf beliebige Weise entfernen darf.

Ist das Hemmnis im Bunker allerdings unbeweglich, so darf der Spieler nach R16.1c eine der folgenden Erleichterungsmöglichkeiten wählen: straflose Erleichterung nach einer Möglichkeiten nach Regel 16.1b (jedoch müssen der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen) oder mit einem Strafschlag "auf der Linie zurück" außerhalb des Bunkers. (tk)
... MehrWeniger

Ja was ist denn da zum Vorschein gekommen? Regeltechnisch der am meisten vorkommende Störenfried im Bunker ist die Harke, wenn der Ball an dieser zur Ruhe gekommen ist oder diese im Schwung oder Stand behindert. Nahezu selbstverständlich nutzt der Spieler R15.2(1), nachdem ein Spieler ein bewegliches Hemmnis straflos überall auf dem Platz und außerhalb des Platzes auf beliebige Weise entfernen darf.

Ist das Hemmnis im Bunker allerdings unbeweglich, so darf der Spieler nach R16.1c eine der folgenden Erleichterungsmöglichkeiten wählen: straflose Erleichterung nach einer Möglichkeiten nach Regel 16.1b (jedoch müssen der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen) oder mit einem Strafschlag auf der Linie zurück außerhalb des Bunkers. (tk)

Auf Facebook kommentieren

Und dann im Bunker droppen oder legen?

1 Woche her
Golf Rules

Über den Relaunch der golf.de-Seite hatten wir ja schon berichtet - auch in Bezug zum Regelwissen gibt es jetzt hier etwas Neues. In der Rubrik "Regelfrage der Woche" widmet sich dabei DGV-Regelexperte Dietrich von Garn immer einer "Regelproblematik". In der ersten Woche geht es darum, dass das Droppen nicht immer zum erwarteten Resultat führt.

Aber schaut doch mal selbst und gebt Feedback, wie es Euch gefällt:
www.golf.de/reg/news/i7035_1.html

Foto: golf.de
... MehrWeniger

Über den Relaunch der golf.de-Seite hatten wir ja schon berichtet - auch in Bezug zum Regelwissen gibt es jetzt hier etwas Neues. In der Rubrik Regelfrage der Woche widmet sich dabei DGV-Regelexperte Dietrich von Garn immer einer Regelproblematik. In der ersten Woche geht es darum, dass das Droppen nicht immer zum erwarteten Resultat führt.

Aber schaut doch mal selbst und gebt Feedback, wie es Euch gefällt:
https://www.golf.de/reg/news/i7035_1.html

Foto: golf.de
1 Woche her
Golf Rules

Zu den Lochpositionen auf dem Grün hatten wir ja auch schon den ein oder anderen Beitrag gemacht - also wo und warum ein Loch sein sollte bzw. wo am besten nicht. In Verbands- und DGV-Wettspielen bekommen die Spieler diese Positionen zusätzlich auf der Scorekarte bzw. einem Extrazettel ausgehändigt. Aber wozu / wofür ist das notwendig - inzwischen hat doch fast jeder Spieler einen Entfernungsmesser - das sind häufig geäußerte Anmerkungen.

Die Entfernung vom Ball bis ins Loch ist sicherlich eine der wesentlichen Grundlagen für die richtige Schlägerwahl. Für "bessere" Spieler kommt es hier auf jeden Meter an, aber auch für den durchschnittlichen Amateur ist eine grundsätzliche Information über die Entfernung wichtig.

Aber auch die "Gefahren" auf dem Grün werden von ambitionierten Spieler beim Annäherungsschlag miteinbezogen - und hierfür ist wiederum die Lochposition sehr entscheidend. Mit dieser Information kann der Schlag besser vorbereitet und das Risiko abgeschätzt werden: befindet sich das Loch hinten im Grün oder auf der rechten Seite, dann wird der Spieler eher kürzer / links spielen. Aus diesem Grund werden sich nachträglich geänderte Lochpositionen (durch den Greenkeeper anders als geplant gestochen, Schäden oder zeitweiliges Wasser auf dem Grün an der vorgesehen Position, ...) am Start oder (noch besser zusätzlich) direkt auf dem Abschlag mitgeteilt (9 / L4 bedeutet in diesem Fall: das Loch befindet sich neun Schritte von der vorderen und hier vier Schritte von der linken Grünkante).

Und hierkommen wir wieder zu einem wesentlichen Thema - der Wettspielvorbereitung. Die Festlegung der Lochpositionen liegt in der Verantwortlichkeit der Spielleitung. Auch wenn in vielen Clubs dieser Verantwortung an das Greenkeeping-Team delegiert wird, so sollte eine verantwortungsbewusste Spielleitung ab und an einmal die Positionen prüfen und diese mit dem Greenkeeping-Team abstimmen. Hier hilft es insbesondere, wenn auch die Greenkeeper die Do's and Don'ts von Lochpositionen kennen und letztendlich beherzigen. (tk)
... MehrWeniger

Zu den Lochpositionen auf dem Grün hatten wir ja auch schon den ein oder anderen Beitrag gemacht - also wo und warum ein Loch sein sollte bzw. wo am besten nicht. In Verbands- und DGV-Wettspielen bekommen die Spieler diese Positionen zusätzlich auf der Scorekarte bzw. einem Extrazettel ausgehändigt. Aber wozu / wofür ist das notwendig - inzwischen hat doch fast jeder Spieler einen Entfernungsmesser - das sind häufig geäußerte Anmerkungen.

Die Entfernung vom Ball bis ins Loch ist sicherlich eine der wesentlichen Grundlagen für die richtige Schlägerwahl. Für bessere Spieler kommt es hier auf jeden Meter an, aber auch für den durchschnittlichen Amateur ist eine grundsätzliche Information über die Entfernung wichtig. 

Aber auch die Gefahren auf dem Grün werden von ambitionierten Spieler beim Annäherungsschlag miteinbezogen - und hierfür ist wiederum die Lochposition sehr entscheidend. Mit dieser Information kann der Schlag besser vorbereitet und das Risiko abgeschätzt werden: befindet sich das Loch hinten im Grün oder auf der rechten Seite, dann wird der Spieler eher kürzer / links spielen. Aus diesem Grund werden sich nachträglich geänderte Lochpositionen (durch den Greenkeeper anders als geplant gestochen, Schäden oder zeitweiliges Wasser auf dem Grün an der vorgesehen Position, ...) am Start oder (noch besser zusätzlich) direkt auf dem Abschlag mitgeteilt (9 / L4 bedeutet in diesem Fall: das Loch befindet sich neun Schritte von der vorderen und hier vier Schritte von der linken Grünkante).

Und hierkommen wir wieder zu einem wesentlichen Thema - der Wettspielvorbereitung. Die Festlegung der Lochpositionen liegt in der Verantwortlichkeit der Spielleitung. Auch wenn in vielen Clubs dieser Verantwortung an das Greenkeeping-Team delegiert wird, so sollte eine verantwortungsbewusste Spielleitung ab und an einmal die Positionen prüfen und diese mit dem Greenkeeping-Team abstimmen. Hier hilft es insbesondere, wenn auch die Greenkeeper die Dos and Donts von Lochpositionen kennen und letztendlich beherzigen. (tk)

Auf Facebook kommentieren

Solange ein Spieler in Turnieren daran gemessen wird, ob er sein aktuelles Handicap erspielt oder nicht, sind auch die Diskussionen um Pin-Positions, Roughhöhe, Wetterbedingungen, Erleichterungen etc. sinnlos. Kein Profi wird daran gemessen, ob er sein scratch-Handicap im Wettkampf erspielt, sondern ausschließlich daran, wo er sich im Turnier platziert hat. Es geht nicht darum ob man 26 Netto oder 46 Netto mit HC 10 spielt. Es geht darum, ob man in seiner Handicap-Gruppe von Allen der Beste oder der Schlechteste war, oder auch welchen Rang man beim Zählwettspiel erspielt hat. Erst dann, wenn das erspielte Ranking im Turnier, unter Berücksichtigung des Spieler-Handicaps, für das Handicap NACH dem Turnier maßgebend ist, sind die Schwierigkeitsgrade der Pin-Positions u.a.o.g. Bedingungen obsolet, weil NUR DANN sind sie tatsächlich für alle fair…

1 Woche her
Golf Rules

Der häufigste Kommentar zu unseren Beiträgen war auch im Jahr 2021, dass viele Golfregeln überflüssig, nicht mehr zeitgemäß oder ungerecht wären. Jetzt ist das Problem beim umsubstantiierten Bestreiten aber genau das - es fehlt an der Substanz und Nachvollziehbarkeit, sprich, es ist kein Fleisch dran. Und genau das würden wir gerne ändern, also:

Welche Golfregel stört Euch warum am Meisten und sollte wie geändert werden? Lasst es raus, es lebe die Diskussion!
... MehrWeniger

Der häufigste Kommentar zu unseren Beiträgen war auch im Jahr 2021, dass viele Golfregeln überflüssig, nicht mehr zeitgemäß oder ungerecht wären. Jetzt ist das Problem beim umsubstantiierten Bestreiten aber genau das - es fehlt an der Substanz und Nachvollziehbarkeit, sprich, es ist kein Fleisch dran. Und genau das würden wir gerne ändern, also:

Welche Golfregel stört Euch warum am Meisten und sollte wie geändert werden? Lasst es raus, es lebe die Diskussion!

Auf Facebook kommentieren

Jede Sportart hat ihre Regeln und die sollte man (in den Grundzügen) kennen. Wenn von Anfang an vernünftig das Regelwerk vermittelt würde, gäbe es die Diskussion über überflüssige/ unnötige Regeln nicht. Klar, ich freue mich auch nicht wenn mein Ball nach einem guten Schlag in einem alten Divot liegen bleibt- aber das ist halt Teil des Spiels. In der Regel wird sich doch nur dann über eine Regel aufgeregt wenn sie in dem Moment keinen Vorteil/ Verbesserung für die eigene Lage bringt. In den letzten 15 Jahren habe ich vielleicht 5 mal eine Situation erlebt wo ich mit meinen Laienwissen nicht weiter kam und die Spielleitung brauchte. Somit : die Regeln sind okay wie sie sind.

Man nenne mir mal ein Regelwerk einer Sportart, die im Laufe seiner Zeit solche Änderungen erfahren hat, wie die Golfregeln. Einen Teil herausbrechen würde u.U bedeuten, dass die Golfregeln in ihrer Gesamtheit nicht mehr stimmig wären. Und meistens schreien die, die es leichter haben wollen und nicht besser.

Ich bin zum Golf gekommen, weil es mich angefixt hat, einen Ball trotz des technisch anspruchsvollen Bewegungsablaufs treffen zu können und auch wegen der Regeln, die das gemeinsame Spiel vergleichbar machen. Mir hat auch gefallen, dass es eine Etikette gibt, wenn auch manches daran sicher diskutiert werden kann. Mir fällt in den letzten Jahren auf, dass die Regelkundigkeit bei vielen gerade Beginnern wenig ausgeprägt ist und auch Etikettekenntnis schwach vorhanden ist. Die Regeln wurden ab 2019 schon so vereinfacht, dass aus m.S. eine Verfälschung des Spiels vorgenommen wurde, z.B. das Dropen des Balls außerhalb des Bunkers mit 2 Strafschlägen. Abgesehen davon, dass nach meinen Beobachtungen mehr als die Hälfte der Beginner dies gar nicht präsent hat und sich nur einen Strafschlag notiert. M.M. müssen nicht die Regeln erneut verwässert sondern die Regelkunde verbessert werden. Das dies nicht in einer auf PE-Massenproduktion ausgerichteten Organisation funktioniert und mit Menschen, denen Lernen keinen Spaß bereitet, ist zwangsläufig. Allerdings liegt es auch an der Kultur vieler besserer Spieler, nicht mit Beginnern auf die Runde gehen zu wollen und schon gar nicht mit diesen über Regeln sprechen zu wollen. Das ist schade, denn wenn ich auf die Inseln schaue, wird dort für alle eine bessere Kultur gepflegt.

1. Dass Profis ihren Ball bei unfairen Platzbedingungen überall reinigen dürfen, Amateure aber mit Gatschpatzen am Ball bei Turnieren weiterspielen müssen, ist die dümmste und unnötigste Regel der R&A und diese hat überhaupt keinen Sinn. Über andere Regeländerungen kann man weiter in Zukunft diskutieren (zb mögliche freedrops bei Ball Lage in Divots oder in tiefen Fussabdrücken im Bunker) aber da gibt es zahlreiche für und wider. Auch das optionale Weiterspielen mit 2 Strafschlägen bei OB ohne Längenverlust sollte Regel werden und nicht nur Platzregel bleiben. Hier gibt es zu oft Diskussionen ob das hier am platz erlaubt ist oder nicht. Ausserdem hilft es bei der Spielgeschwindigkeit.

Eine Golfregel bei den Profis, die mich stört, sind deren Birdie/Greenbooks: Es muss doch von einem Profi verlangt werden können, ein Grün ohne Hilfsmittel sofort gelesen und aufgefasst zu werden – Oder? Dafür dürften vo mir aus elektronische Entfernungsmesse eingesetzt werden. Ausserdem muss es schneller gehen. —— Würden wir Amateure so lang brauchen, man hätte uns wahrscheinlich mindestens ein wochenlanges Spielverbot ausgesprochen.

unsubstantiiertes Bestreiten - das isses 🤣🤣

Ich denke mal, dass "Lift and Clean" auf kurz gemähten Flächen erlaubt sein sollte - ebenso wie Behandlung alter Divots auf kurz gemähten Flächen wie "ground under repair". Begründung: "Glück und Pech" wird aus dem Spiel genommen und man wird für einen Fairway-Treffer = guter Schlag nicht bestraft. Das passt durchaus zum "Spirit of the game". Drop bei OB mit zwei Strafschlägen könnte der Spielgeschwindigkeit helfen - besonders bei Stableford-Turnieren die ja die meisten Golfer betreffen. Hier bedarf es aber keiner Regeländerung, man müsste nur die Clubs bzw. Turnierleitungen animieren, diese Platzregel öfter anzuwenden. Bei Ranglistenturnieren im Zählspielformat muss man's ja nicht machen. Das Thema "Besserlegen" bei tiefen Fußspuren im Bunker ist auch diskutierenswert. Man wird für "Nichtrechen" ja nicht bestraft, außer mit bösen Blicken der Mitspielenden, verändert die Bedingungen aber zum Nachteil der nach einem Spielenden.

Gute Diskussion - immer wieder gut zu hören. Aber verwundert bin ich über einige Kommentare dann doch- insbesondere auf die Rückmeldung "dass viele Golfregeln überflüssig, nicht mehr zeitgemäß oder ungerecht wären". Zum Teil werden in den Beiträgen aber weitere, neue Regeln vorgeschlagen, wenn zum Beispiel der Ball in einem Divot / Fußabdruck liegt, wenn der Ball im Aus ist, ... Ich dachte, dass gerade das "Verschlanken" bzw. "Vereinheitlichen" der Regeln diese verständlicher und nachvollziehbarer machen könnte. Für besondere Balllagen dann aber wiederum "Sonderregeln" zu etablieren widerspricht dem Gedanken "Spiele den Ball so wie er liegt" dann aber ziemlich. Nur mal so als Diskussionsanregung...

Also zum Thema altes Divot: In meinen 23 Jahren als aktiver Golfer hatte ich diese Situation vielleicht zweimal. Das ist eben so. Wichtiger wäre es immer mit 2 Strafschlägen am Fariway droppen zu dürfen nach einem Schlag ins Aus. Ein weiterer schwieriger Fall liegt vor wenn man bei einer frontalen PA nicht sicher weiß ob der Schlag lang genug war und sicher liegt. Derzeit müsste man vorlaufen um nachzusehen. Hier wäre die Möglichkeit eines prov. Balls gut für die Spielgeschwindigkeit.

Ich würde die Unterschiede in der Behandlung ähnlicher Situationen minimieren. - Warum noch gelbe Penalty-Areas? - Erleichterungsbereiche, mal eine, mal zwei Schlägerlängen - Ich würde auch das Ziehen der Auspfosten erlauben, aber alle gezogenen Pfosten (egal welche Farbe) müssen vorher markiert und an die selbe Stelle zurück gesteckt werden - Bunkerharken gehören bei den zunehmend autark fahrenden Robotern in die Bunker. - Ich würde auch keine Vorschriften machen, wie ein Schlag ausgeführt wird, ob der Spieler seinen Putter erlaubt oder unerlaubt ankert macht den Putz nicht einfacher. - Beim Erleichterungsbereich der mögliche Platzregel für den Drop eines verlorenen Balls würde ich nicht automatisch das Fairway als Bezugspunkt wählen sondern analog zu Erleichterung von Bällen in den Penalty Areas vorgehen. Für Ausbälle würde ich diese Regel sowieso nicht gelten lassen.

Für mich ist es idiotisch, dass man/frau in heutigen Zeiten es wohl noch immer nicht erlaubt ist, Golfbälle – elektronisch zu orten – sofern denen ein Chip (oä.) zum Wiederfinden eingesetzt wurde. Gäbe es diesen nicht mehr, würden diese über kurz oder lang erfunden werden – würden wahrscheinlich das 10fache kosten – aber egal! Was würde das allen Zeit sparen!!!

Ich würde gerne auf meinen Kommentar zu Eurem Post vom 6. November 2021 verweisen 😉 „Das fängt schon damit an, dass ich ständig gefragt werde „war das jetzt eine Schlägerlänge oder zwei Schlägerlängen?“ Lass hier z.B. nur immer 2 Schlägerlängen. Das geht weiter mit droppen oder hinlegen? Mach daraus immer hinlegen, denn gedroppt wird oft nicht regelkonform. Die vielen unterschiedlichen Wasserregeln ließen sich vereinfachen, ich werde oft gefragt, wie war das noch und was muss ich hier noch machen? Warum z.B. nicht eine einheitliche gleiche Farbe für Wasser/Penalty und dann gilt immer die gleiche einfache Wasserregel mit z.B. 2 Schlägerlängen neuen Ball spielen und auch egal ob näher zur Fahne. Vielleicht wird dann auch nicht ewig nach dem alten Ball geangelt oder gesucht. Und Wasser ist Wasser, das ist nass. Sonst ist es ein Biotop oder oder und auch das ist bitte immer nur mit einer einheitlichen Farbe gekennzeichnet. Das Biotop mit mal roter oder grüner Kappe verstehen auch nicht alle. Der ganze Pfahl muss immer nur zB grün, dann ist das klar. Es gibt so viele Fragen auf der Runde, dass dann einfach so gespielt wird, wie man denkt. Auch die vielen unterschiedlichen Bunkerregeln, wer kennt die denn alle? Eine Regel und gut ist, z.B. immer Ball im Bunker besser legen.“ Das Regelwerk ist viel zu kompliziert.

6.3c. Das Spielen eines falschen Balls sollte nicht mit DQ bestraft werden, wenn es sich nicht um einen wesentlichen Vorteil gehandelt hat, so wie bei 14.7 (spielen vom falschen Ort).

Man sollte auch vor einem Wasserhindernis einen provisorischen Ball spielen dürfen.

Mir würden nur Kleinigkeiten einfallen. Z.B. wann ein Ball (nicht auf dem Grün) gereinigt werden darf. Was meines Erachtens auch vielen Probleme bereitet ist die Einschränkung von Strafschlägen auf Situationen, in denen etwas mit Absicht geschah (Ball bewegt beim Suchen, Ball berührt beim Probeschwung). Allerdings würde hier die Vereinfachung (es gibt immer einen Strafschlag) wohl zu noch mehr Verärgerung führen. Allerdings könnte man das Regelwerk vielleicht sprachlich etwas überarbeite und versuchen, mit weniger Querverweisen auszukommen.

View more comments

2 Wochen her
Golf Rules

Gestern hatten wir ja Ulis Frage zum Ball auf einer Eisfläche ohne Kennzeichnung als Penalty Area und die Lösung, dass es auch eine Penalty Area ist, wenn sie nicht gekennzeichnet ist, da jedes Gewässer auf dem Platz automatisch eine Penalty Area ist. Nur, welche Farbe? Rot oder Gelb? Sprich, kommt seitliche Erleichterung in Frage oder nicht?

Auch diese Lösung finden wir in den Definitionen zu den Golfregeln, nur etwas tiefer als die gestrige Lösung:

"Ist die Farbe einer Penalty Area von der Spielleitung nicht gekennzeichnet oder angegeben, wird sie als rote Penalty Area behandelt."

Es ist also Erleichterung nach R17.1d (1, 2 & 3) gestattet... Hättet Ihr es gewusst?
... MehrWeniger

Gestern hatten wir ja Ulis Frage zum Ball auf einer Eisfläche ohne Kennzeichnung als Penalty Area und die Lösung, dass es auch eine Penalty Area ist, wenn sie nicht gekennzeichnet ist, da jedes Gewässer auf dem Platz automatisch eine Penalty Area ist. Nur, welche Farbe? Rot oder Gelb? Sprich, kommt seitliche Erleichterung in Frage oder nicht?

Auch diese Lösung finden wir in den Definitionen zu den Golfregeln, nur etwas tiefer als die gestrige Lösung:

Ist die Farbe einer Penalty Area von der Spielleitung nicht gekennzeichnet oder angegeben, wird sie als rote Penalty Area behandelt.

Es ist also Erleichterung nach R17.1d (1, 2 & 3) gestattet... Hättet Ihr es gewusst?

Auf Facebook kommentieren

…😁….ja, habe ich…😁…auch erkenne ich das Clubhaus…und im Juli erwartet uns dort ein tolles Turnier….😉

So ein großes „zeitweiliges Wasser“ habe ich noch nie gesehen😮😂 Ohne spaß - ja, ist ja auch logisch 👍

2 Wochen her
Golf Rules

Uli wollte von uns wissen:

"Wie ist in folgender Situation zu verfahren?
Abschlag landet auf der Eisfläche eines zugefrorenen Sees. Die Eisstärke scheint einen zierlichen 90 kg Mann nicht standzuhalten. Also kann der Ball nicht gespielt werden wie erliegt. Die Fläche ist nicht als Wasser gekennzeichnet.
Gruß aus OWL"

Hier hilft uns der Blick in die Definitionen zu den Golfregeln, dort heißt es zur Penalty Area:

"Eine Penalty Area ist
• jegliches Gewässer auf dem Platz (ob von der Spielleitung gekennzeichnet oder nicht), einschließlich einem Meer, See, Teich, Fluss, Graben, Drainagegraben oder einem anderen offenen Wasserlauf (auch wenn er kein Wasser enthält) und
• jeder andere Teil des Platzes, den die Spielleitung als Penalty Area kennzeichnet.“

Der Ball auf der Mitte einer Eisfläche eines Teichs ist also in einer Penalty Area, auch wenn sie nicht entsprechend markiert ist. Grenze der Penalty Area sind die natürlichen Grenzen des Gewässers. Uli kann daher Nacheiner der Wahlmöglichkeiten von R17 verfahren und mit einem Strafschlag einen neuen Ball im Erleichterungsbereich droppen.

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Immer her damit, davon lebt diese Seite...
... MehrWeniger

Uli wollte von uns wissen:

Wie ist in folgender Situation zu verfahren?
Abschlag landet auf der Eisfläche eines zugefrorenen Sees. Die Eisstärke scheint einen zierlichen 90 kg Mann nicht standzuhalten. Also kann der Ball nicht gespielt werden wie erliegt. Die Fläche ist nicht als Wasser gekennzeichnet. 
Gruß aus OWL

Hier hilft uns der Blick in die Definitionen zu den Golfregeln, dort heißt es zur Penalty Area:

Eine Penalty Area ist
• jegliches Gewässer auf dem Platz (ob von der Spielleitung gekennzeichnet oder nicht), einschließlich einem Meer, See, Teich, Fluss, Graben, Drainagegraben oder einem anderen offenen Wasserlauf (auch wenn er kein Wasser enthält) und
• jeder andere Teil des Platzes, den die Spielleitung als Penalty Area kennzeichnet.“

Der Ball auf der Mitte einer Eisfläche eines Teichs ist also in einer Penalty Area, auch wenn sie nicht entsprechend markiert ist. Grenze der Penalty Area sind die natürlichen Grenzen des Gewässers. Uli kann daher Nacheiner der Wahlmöglichkeiten von R17 verfahren und mit einem Strafschlag einen neuen Ball im Erleichterungsbereich droppen.

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln?  Immer her damit, davon lebt diese Seite...

Auf Facebook kommentieren

Da sind doch überall rote Pfosten…

2 Wochen her
Golf Rules

Beim Spiel vom Abschlag ist Regel 6.2b zu beachten: Zum einem muss der Ball entweder von einem Tee in oder auf dem Boden oder vom Boden gespielt werden. Nach dieser Regel schließt „Boden“ Sand oder anderes natürliches Material mit ein, das angehäuft wurde, um entweder das Tee oder den Ball aufzusetzen. Dabei ist zu beachten, dass der Spieler keinen Schlag nach einem Ball von einem unzulässigen Tee ausführen darf oder nach einem Ball, der in einer nach dieser Regel unzulässigen Weise aufgeteet wurde.

Der Spieler darf, bevor er einen Schlag ausführt, aber auch einige Veränderungen regelkonform vornehmen, um die Bedingungen zu verbessern, die den Schlag beeinflussen (siehe Regel 8.1b (8)):
- Die Bodenoberfläche des Abschlags verändern (zum Beispiel, indem er eine Kerbe mit einem Schläger oder Fuß macht),
- Rasen, Gräser und andere natürliche Gegenstände, die innerhalb des Abschlags befestigt sind oder wachsen, bewegen, biegen oder brechen,
- Sand und Boden auf dem Abschlag entfernen oder niederdrücken und
- Tau, Reif oder Wasser innerhalb des Abschlags beseitigen.

Zum Thema "zulässiges Tee" hatten wir ja schon mal Beiträge gemacht - hier hilft der Blick in die Ausrüstungsregeln (serviceportal.dgv-intranet.de/files/pdf1/3-a2000010-ausruestungsregeln_de_a4.pdf)... (tk)
... MehrWeniger

Beim Spiel vom Abschlag ist Regel 6.2b zu beachten: Zum einem muss der Ball entweder von einem Tee in oder auf dem Boden oder vom Boden gespielt werden. Nach dieser Regel schließt „Boden“ Sand oder anderes natürliches Material mit ein, das angehäuft wurde, um entweder das Tee oder den Ball aufzusetzen. Dabei ist zu beachten, dass der Spieler keinen Schlag nach einem Ball von einem unzulässigen Tee ausführen darf oder nach einem Ball, der in einer nach dieser Regel unzulässigen Weise aufgeteet wurde. 

Der Spieler darf, bevor er einen Schlag ausführt, aber auch einige Veränderungen regelkonform vornehmen, um die Bedingungen zu verbessern, die den Schlag beeinflussen (siehe Regel 8.1b (8)):
- Die Bodenoberfläche des Abschlags verändern (zum Beispiel, indem er eine Kerbe mit einem Schläger oder Fuß macht), 
- Rasen, Gräser und andere natürliche Gegenstände, die innerhalb des Abschlags befestigt sind oder wachsen, bewegen, biegen oder brechen, 
- Sand und Boden auf dem Abschlag entfernen oder niederdrücken und
- Tau, Reif oder Wasser innerhalb des Abschlags beseitigen. 

Zum Thema zulässiges Tee hatten wir ja schon mal Beiträge gemacht - hier hilft der Blick in die Ausrüstungsregeln (https://serviceportal.dgv-intranet.de/files/pdf1/3-a2000010-ausruestungsregeln_de_a4.pdf)... (tk)
2 Wochen her
Golf Rules

Ergänzend zu unserem gestrigen Beitrag - was zu tun ist, wenn eine oder beide Abschlagmarkierungen fehlen?

Wenn ein Spieler feststellt, dass eine oder beide Abschlagmarkierungen fehlen, sollte er die Spielleitung um Rat fragen. Ist diese Hilfe jedoch nicht in angemessener Zeit verfügbar, sollte der Spieler mit einer vernünftigen Beurteilung (Regel 1.3b(2)) die Lage des Abschlags schätzen. Da eine solche Beurteilung umgehend zu treffen ist und nicht exakt sein kann, wird die angemessene Einschätzung des Spielers der Lage des Abschlags akzeptiert, auch wenn sie sich später als falsch herausstellt (Regel 1.3b(2)).

So wäre z.B. das Spielen vom Messpunkt eine mögliche Lösung - plus der möglichst unmittelbaren Info an die Spielleitung... (tk)
... MehrWeniger

Ergänzend zu unserem gestrigen Beitrag - was zu tun ist, wenn eine oder beide Abschlagmarkierungen fehlen? 

Wenn ein Spieler feststellt, dass eine oder beide Abschlagmarkierungen fehlen, sollte er die Spielleitung um Rat fragen. Ist diese Hilfe jedoch nicht in angemessener Zeit verfügbar, sollte der Spieler mit einer vernünftigen Beurteilung (Regel 1.3b(2)) die Lage des Abschlags schätzen. Da eine solche Beurteilung umgehend zu treffen ist und nicht exakt sein kann, wird die angemessene Einschätzung des Spielers der Lage des Abschlags akzeptiert, auch wenn sie sich später als falsch herausstellt (Regel 1.3b(2)). 

So wäre z.B. das Spielen vom Messpunkt eine mögliche Lösung - plus der möglichst unmittelbaren Info an die Spielleitung... (tk)
2 Wochen her
Golf Rules

Die Spielleitung sollte immer versuchen, die Abschlagmarkierungen weit genug nach vorne zu setzen, so dass die Spieler die gesamten zugelassenen zwei Schlägerlängen zur Verfügung haben. Es gibt keine Einschränkungen zur Breite des Abschlags, aber es ist üblich, die zwei Abschlagmarkierungen 5-7 Schritte auseinander zu setzen. Stehen diese weiter entfernt, macht es dies für einen Spieler schwieriger, zu bestimmen, ob der Ball innerhalb des Abschlags aufgeteet wurde und kann auf Par 3 Löchern für einen wesentlich größeren von Divotlöchern betroffenen Bereich sorgen.

Richtlinien zum Setzen der Abschlagmarkierungen für vorgabenwirksame Runden orientieren sich an dem Course- und Slope Rating. Die Markierungen sollten dabei nicht mehr als 10 Meter vor oder hinter dem Messpunkt auf jedem Loch gesetzt werden. Insgesamt darf der Golfplatz nicht mehr als 100 Meter von der vermessenen Länge abweichen um die korrekte Berücksichtigung des Course Ratings und Slope Ratings in der Berechnung des Score Differentials des Spielers zu gewährleisten. (tk)
... MehrWeniger

Die Spielleitung sollte immer versuchen, die Abschlagmarkierungen weit genug nach vorne zu setzen, so dass die Spieler die gesamten zugelassenen zwei Schlägerlängen zur Verfügung haben. Es gibt keine Einschränkungen zur Breite des Abschlags, aber es ist üblich, die zwei Abschlagmarkierungen 5-7 Schritte auseinander zu setzen. Stehen diese weiter entfernt, macht es dies für einen Spieler schwieriger, zu bestimmen, ob der Ball innerhalb des Abschlags aufgeteet wurde und kann auf Par 3 Löchern für einen wesentlich größeren von Divotlöchern betroffenen Bereich sorgen. 

Richtlinien zum Setzen der Abschlagmarkierungen für vorgabenwirksame Runden orientieren sich an dem Course- und Slope Rating. Die Markierungen sollten dabei nicht mehr als 10 Meter vor oder hinter dem Messpunkt auf jedem Loch gesetzt werden. Insgesamt darf der Golfplatz nicht mehr als 100 Meter von der vermessenen Länge abweichen um die korrekte Berücksichtigung des Course Ratings und Slope Ratings in der Berechnung des Score Differentials des Spielers zu gewährleisten. (tk)

Auf Facebook kommentieren

Ich finde als Spieler ist es auch immer zu begrüßen, wenn die Abschlagmarkierungen sich an wenig an der Spielbahn orientieren 😉

Bei uns stecken Sie neuerdings nicht die ganze Breite sd. rechts oder links. Doof, wenn es nicht überall eben ist

Was ist, wenn ich beim Liga spiel das so vorfinde und meinen flights vorher alles „ausgegraben“ hat ? Nachteil akzeptieren oder Spielleitung rufen ? Was bringt mir Diese Info? Vor Ort und auch bei unserem Platz, habe ich das so schon öfter gesehen….

GOLF absolute

GC Mühlviertel St.Oswald-Freistadt

View more comments

2 Wochen her
Golf Rules

Kommen wir mal wieder auf das Thema Platzregeln zu sprechen - ihr wisst, das ist ein kleines "Steckenpferd" von uns. Und warum - weil die Platzregeln die allgemeinen Golfregeln um die individuellen Besonderheiten jedes einzelnen Golfplatzes erweitern und diesbezgl. auch Einfluss auf das Spiel haben können. Deswegen immer der Hinweis, dass die Information über die jeweiligen Platzregeln ein "Muss" ist - insbesondere auf fremden Plätzen.

Leider ist immer wieder festzustellen, dass es manche Spielleitungen den Golfspielern aber auch unnötig schwer machen. Prinzipiell sollten die Platzregeln kurz und knackig gefasst sein - sprich diese sollten nur das Notwendige beinhalten und sich wenn möglich an den Musterplatzregeln orientieren. Leider ist aber immer wieder festzustellen, dass in den Platzregeln Golfregeln (die ja eh gelten) wiederholt werden und deswegen die Platzregeln "aufblähen".

insbesondere die Nennung von Hemmnissen ist hier ein schönes Beispiel. Jeder Spieler sollte wissen, dass lt. Definition "Hemmnis" dieses jeder künstliche Gegenstand auf dem Platz ist (ausgenommen Ausmarkierungen). Ein Hemmnis ist entweder ein bewegliches oder ein unbewegliches Hemmnis. Unbeweglich ist es dann, wenn es nicht ohne übermäßigen Aufwand oder ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann.

In die Platzregel benötigt es folglich nur eines Hinweises, wenn die Spielleitung bestimmte Hemmnisse als zeitweilige unbewegliche Hemmnisse definiert, bei denen besondere Erleichterungsverfahren gelten.

Wie ist das denn bei Euch umgesetzt? Habt Ihr in Euren Platzregeln auch die Aufzählung von Gebäuden, Schutzhütten, Beregnungsdeckeln, Abflüsse, Mauern, Geländer, Zäune, Mülleimer, Bänke, ...? (tk)
... MehrWeniger

Kommen wir mal wieder auf das Thema Platzregeln zu sprechen - ihr wisst, das ist ein kleines Steckenpferd von uns. Und warum - weil die Platzregeln die allgemeinen Golfregeln um die individuellen Besonderheiten jedes einzelnen Golfplatzes erweitern und diesbezgl. auch Einfluss auf das Spiel haben können. Deswegen immer der Hinweis, dass die Information über die jeweiligen Platzregeln ein Muss ist - insbesondere auf fremden Plätzen.

Leider ist immer wieder festzustellen, dass es manche Spielleitungen den Golfspielern aber auch unnötig schwer machen. Prinzipiell sollten die Platzregeln kurz und knackig gefasst sein  - sprich diese sollten nur das Notwendige beinhalten und sich wenn möglich an den Musterplatzregeln orientieren. Leider ist aber immer wieder festzustellen, dass in den Platzregeln Golfregeln (die ja eh gelten) wiederholt werden und deswegen die Platzregeln aufblähen.

insbesondere die Nennung von Hemmnissen ist hier ein schönes Beispiel. Jeder Spieler sollte wissen, dass lt. Definition Hemmnis dieses jeder künstliche Gegenstand auf dem Platz ist (ausgenommen Ausmarkierungen). Ein Hemmnis ist entweder ein bewegliches oder ein unbewegliches Hemmnis. Unbeweglich ist es dann, wenn es nicht ohne übermäßigen Aufwand oder ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann.

In die Platzregel benötigt es folglich nur eines Hinweises, wenn die Spielleitung bestimmte Hemmnisse als zeitweilige unbewegliche Hemmnisse definiert, bei denen besondere Erleichterungsverfahren gelten.

Wie ist das denn bei Euch umgesetzt? Habt Ihr in Euren Platzregeln auch die Aufzählung von Gebäuden, Schutzhütten, Beregnungsdeckeln, Abflüsse, Mauern, Geländer, Zäune, Mülleimer, Bänke, ...? (tk)
2 Wochen her
Golf Rules

In der letzten Woche hatten wir als einen Kommentar auf das Erleichterungsverfahren zum eingebetteten Ball im Gelände die Frage, was denn eigentlich mit "Gelände" gemeint ist.

Nun die Golfregeln kennen vier besondere Bereiche des Platzes (s. Regel 2.2), welche auch mit "besonderen" Regeln ausgestattet sind:
- den Abschlag, den der Spieler bei Beginn des Lochs benutzen muss, das gerade gespielt wird (Regel 6.2)
- alle Penalty Areas (Regel 17)
- alle Bunker (Regel 12)
- das Grün des Lochs, das der Spieler spielt (Regel 13)

Der restliche gesamte Platz ist Gelände inklusive jegliche Art von Boden und wachsende oder befestigte Gegenstände, die in diesem Bereich vorkommen wie Fairway, Rough und Bäume. Insofern umfasst das Gelände auch alle Abschlagflächen auf dem Platz außer dem Abschlag und alle falschen Grüns. (tk)
... MehrWeniger

In der letzten Woche hatten wir als einen Kommentar auf das Erleichterungsverfahren zum eingebetteten Ball im Gelände die Frage, was denn eigentlich mit Gelände gemeint ist. 

Nun die Golfregeln kennen vier besondere Bereiche des Platzes (s. Regel 2.2), welche auch mit besonderen Regeln ausgestattet sind:
- den Abschlag, den der Spieler bei Beginn des Lochs benutzen muss, das gerade gespielt wird (Regel 6.2)
- alle Penalty Areas (Regel 17)
- alle Bunker (Regel 12)
- das Grün des Lochs, das der Spieler spielt (Regel 13)

Der restliche gesamte Platz ist Gelände inklusive jegliche Art von Boden und wachsende oder befestigte Gegenstände, die in diesem Bereich vorkommen wie Fairway, Rough und Bäume. Insofern umfasst das Gelände auch alle Abschlagflächen auf dem Platz außer dem Abschlag und alle falschen Grüns. (tk)
3 Wochen her
Golf Rules

Unerlaubte Handlungen sind lt. Regel 8.1a zum Beispiel das Bewegen eines losen hinderlichen Naturstoffs oder eines beweglichen Hemmnisses an eine bestimmte Stelle (zum Beispiel, um einen Stand zu bauen oder die Spiellinie zu verbessern), das Verändern der Bodenoberfläche, einschließlich durch indem Löcher, Vertiefungen oder Bodenunebenheiten geschaffen oder beseitigt werden und auch das Entfernen von Tau, Reif oder Wasser.

Aber hier? Lt. Definition ist Schnee und natürliches Eis (anders als Reif) entweder lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sich diese auf dem Boden befinden, zeitweiliges Wasser je nach Wahl des Spielers. Und lose hinderlichen Naturstoff darf ein Spieler nach R15.1a überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernen und er darf dies auf jede Weise tun (zum Beispiel mit der Hand, dem Fuß, einem Schläger oder anderer Ausrüstung).

Wir sind uns sicherlich einig - eine Regelsituation, welche in der Realität einer handicap-relevanten Runde unwahrscheinlich ist. Aber - in R15.1 heißt es ja nicht, dass der lose hinderliche Naturstoff komplett entfernt werden muss - nur einen Teil zu entfernen ist manchmal ja vollkommen ausreichend 🙂 (tk)
... MehrWeniger

Unerlaubte Handlungen sind lt. Regel 8.1a zum Beispiel das Bewegen eines losen hinderlichen Naturstoffs oder eines beweglichen Hemmnisses an  eine bestimmte Stelle (zum Beispiel, um einen Stand zu bauen oder die Spiellinie zu verbessern), das Verändern der Bodenoberfläche, einschließlich durch indem Löcher, Vertiefungen oder Bodenunebenheiten geschaffen oder beseitigt werden und auch das Entfernen von Tau, Reif oder Wasser.

Aber hier? Lt. Definition ist Schnee und natürliches Eis (anders als Reif) entweder lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sich diese auf dem Boden befinden, zeitweiliges Wasser je nach Wahl des Spielers. Und lose hinderlichen Naturstoff darf ein Spieler nach R15.1a überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernen und er darf dies auf jede Weise tun (zum Beispiel mit der Hand, dem Fuß, einem Schläger oder anderer Ausrüstung).

Wir sind uns sicherlich einig - eine Regelsituation, welche in der Realität einer handicap-relevanten Runde unwahrscheinlich ist. Aber - in R15.1 heißt es ja nicht, dass der lose hinderliche Naturstoff komplett entfernt werden muss - nur einen Teil zu entfernen ist manchmal ja vollkommen ausreichend :-) (tk)

Auf Facebook kommentieren

Keine Strafschläge, dafür ein halbes Jahr Platzsperre 😂

Wenn er den noch daneben schiebt😂

Nehme an es ist ein gestelltes Bild und es ist der Besitzer selber.🤣

Mache ich im Sommer auch so

3 Wochen her
Golf Rules

Die erste Frage des neuen Jahres kommt von Winfried, der in Dänemark ein winterliches Erlebnis hatte:
"Moin moin, Ich habe mal eine ungewöhnliche Regelfrage. Vorgestern habe ich mit einem Freund im Rømø Golf Klub eine Runde Lochspiel gespielt. Es war knapp über 0° und neblig, aber die Sommergrüns waren offen. Auf Loch 18 ist vor dem Grün auf der linken Seite und links neben dem Grün eine rote Penalty Area, die von dünnem Eis bedeckt war. Ich habe aus etwa 175 m ein Hybrid Richtung Grün geschlagen und den Ball etwas zu dünn getroffen. Wegen der schlechten Sicht konnte ich die Flugbahn nicht bis zum Ende verfolgen, aber ich konnte sehr deutlich einen lauten Knall hören, als der Ball auf dem Eis aufschlug. Als wir uns dem Grün näherten, war der Ball nicht zu sehen, weder in der Nähe des Grüns, noch auf dem Eis. Ich sah deshalb berechtigte Anzeichen, dass der Ball in der Penalty Area war und habe einen zweiten Ball mit Strafschlag gedropt. Mein Pitch ging etwas über die hinten stehende Fahne hinaus, und als ich zu meinem Ball ging, entdeckte ich meinen ursprünglichen Ball im Abhang hinter dem Grün. Wie wäre jetzt korrekt zu verfahren? Im Zählspiel? Im Lochspiel? Schon jetzt danke für Infos!"

Für Winfried war es bekannt oder so gut wie sicher, dass er seinen Ball in der Penalty Area verloren hat, weswegen der neue Ball nach R17 ins Spiel gebracht wurde. Das hat dann, sowohl im Zähl-, wie im Lochspiel die Folge, dass das Loch mit dem neuen Ball beendet werden muss, auch wenn man den ursprünglichen Ball dann findet und mit diesem auch über neue Informationen verfügt, die das "bekannt oder so gut wie sicher" in einem neuen Licht erscheinen lassen, was aber nicht dazu führt, dass dann mit dem ursprünglichen Ball das Loch beendet werden darf. Anders wäre es höchstens, wenn durch Platzregel an der Penalty Area ein provisorischer Ball erlaubt wäre, aber das ist eine andere Frage, die ein anderes Mal behandelt wird.
... MehrWeniger

Die erste Frage des neuen Jahres kommt von Winfried, der in Dänemark ein winterliches Erlebnis hatte:
Moin moin, Ich habe mal eine ungewöhnliche Regelfrage. Vorgestern habe ich mit einem Freund im Rømø Golf Klub eine Runde Lochspiel gespielt. Es war knapp über 0° und neblig, aber die Sommergrüns waren offen. Auf Loch 18 ist vor dem Grün auf der linken Seite und links neben dem Grün eine rote Penalty Area, die von dünnem Eis bedeckt war. Ich habe aus etwa 175 m ein Hybrid Richtung Grün geschlagen und den Ball etwas zu dünn getroffen. Wegen der schlechten Sicht konnte ich die Flugbahn nicht  bis zum Ende verfolgen, aber ich konnte sehr deutlich einen lauten Knall hören, als der Ball auf dem Eis aufschlug. Als wir uns dem Grün näherten, war der Ball nicht zu sehen, weder in der Nähe des Grüns, noch auf dem Eis. Ich sah deshalb berechtigte Anzeichen, dass der Ball in der Penalty Area war und habe einen zweiten Ball mit Strafschlag gedropt. Mein Pitch ging etwas über die hinten stehende Fahne hinaus, und als ich zu meinem Ball ging, entdeckte ich meinen ursprünglichen Ball im Abhang hinter dem Grün. Wie  wäre jetzt korrekt zu verfahren? Im Zählspiel? Im Lochspiel? Schon jetzt danke für Infos!

Für Winfried war es bekannt oder so gut wie sicher, dass er seinen Ball in der Penalty Area verloren hat, weswegen der neue Ball nach R17 ins Spiel gebracht wurde. Das hat dann, sowohl im Zähl-, wie im Lochspiel die Folge, dass das Loch mit dem neuen Ball beendet werden muss, auch wenn man den ursprünglichen Ball dann findet und mit diesem auch über neue Informationen verfügt, die das bekannt oder so gut wie sicher in einem neuen Licht erscheinen lassen, was aber nicht dazu führt, dass dann mit dem ursprünglichen Ball das Loch beendet werden darf. Anders wäre es höchstens, wenn durch Platzregel an der Penalty Area ein provisorischer Ball erlaubt wäre, aber das ist eine andere Frage, die ein anderes Mal behandelt wird.Image attachmentImage attachment

Auf Facebook kommentieren

"Für Winfried war es bekannt oder so gut wie sicher, dass er seinen Ball in der Penalty Area verloren hat, weswegen der neue Ball nach R17 ins Spiel gebracht wurde." Nun hat aber Winfried, wie er schrieb, den Ball auf dem Eis aufschlagen hören (also nicht unbedingt einbrechen hören). Hat er dann wirklich bestimmt und so gut wie sicher davon ausgehen dürfen, daß der Ball in der PA ist? Es war ja Lochspiel, da hätte er nicht mal einen Regelball spielen können.

3 Wochen her
Golf Rules

Golfregeln "lernt" man am Besten direkt auf dem Platz in der realen Situation - so wie hier mit einem Mannschaftskollegen bei unserer Neujahrsrunde. Der Ball kommt in einem Bunker in einem Rehabdruck zur Ruhe - Erleichterung von einer Tierspur mit strafloser Erleichterung wurde "gewünscht". Gab es aber nicht - also schauen wir mal, warum das so ist.

Nach R16.1a erhält der Spieler straflose Erleichterung, wenn sich sein Ball in ungewöhnlichen Platzverhältnissen befinden oder diese Schwung oder Stand behindern. Für einen Ball im Bunker wäre dann das Erleichterungsverfahren nach R16.1c möglich. Weiterhin zutreffend ist, dass ein "Tierloch" lt. der Definition ungewöhnliche Platzverhältnisse sind.

Aber - und jetzt kommt die Einschränkung - ein Tierloch ist lt. der Definition jedes Loch, das von einem Tier gegraben wurde, außer das Loch wurde von Tieren gegraben, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten). Der Begriff Tierloch schließt mit ein: Das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material, jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde.

Ein einzelner Fußabdruck eines Tiers, der nicht in ein Tierloch führt, ist kein von einem Tier gemachtes Loch, sondern nur eine Bodenunebenheit, von der straflose Erleichterung nicht zulässig ist.

Insofern handelt es sich hier einfach um einen "Spielzufall" und mein Mannschaftskollege musste den Ball aus der Lage einfach weiterspielen... (tk)
... MehrWeniger

Golfregeln lernt man am Besten direkt auf dem Platz in der realen Situation - so wie hier mit einem Mannschaftskollegen bei unserer Neujahrsrunde. Der Ball kommt in einem Bunker in einem Rehabdruck zur Ruhe - Erleichterung von einer Tierspur mit strafloser Erleichterung wurde gewünscht. Gab es aber nicht - also schauen wir mal, warum das so ist.

Nach R16.1a erhält der Spieler straflose Erleichterung, wenn sich sein Ball in ungewöhnlichen Platzverhältnissen befinden oder diese Schwung oder Stand behindern. Für einen Ball im Bunker wäre dann das Erleichterungsverfahren nach R16.1c möglich. Weiterhin zutreffend ist, dass ein Tierloch lt. der Definition ungewöhnliche Platzverhältnisse sind. 

Aber - und jetzt kommt die Einschränkung - ein Tierloch ist lt. der Definition jedes Loch, das von einem Tier gegraben wurde, außer das Loch wurde von Tieren gegraben, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten). Der Begriff Tierloch schließt mit ein: Das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material,  jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde.

Ein einzelner Fußabdruck eines Tiers, der nicht in ein Tierloch führt, ist kein von einem Tier gemachtes Loch, sondern nur eine Bodenunebenheit, von der straflose Erleichterung nicht zulässig ist.

Insofern handelt es sich hier einfach um einen Spielzufall und mein Mannschaftskollege musste den Ball aus der Lage einfach weiterspielen... (tk)

Auf Facebook kommentieren

Zunächst dem Team ein gutes und gesundes Neues und macht weiter so 👍 eine ergänzende Frage:ein Bunker wurde von einem Hund komplett durchwühlt 🙈richtige Löcher, und genau in so einem Loch liegt der Ball. Spielen wie er liegt??? Danke euch 😉

Shit happens 😃🙈👍

Na wer hat das Loch dann gemacht ???Sowas regt mich einfach auf, warum alles so kompliziert gemacht wird. Genau so wenn er in einen Fußabdruck zu Ruhe kommt. Toll einfach Pech gehabt nur weil andere nicht sauber rechnen können.

Richtig so, leiden soll er!

3 Wochen her
Golf Rules

Wenn der Ball eines Spielers im Gelände eingebettet ist und Erleichterung nach
Regel 16.3a zulässig ist (s. gestrigen Beitrag), so darf der Spieler straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen oder einen anderen Ball innerhalb des nachfolgenden Erleichterungsbereichs droppt (siehe Regel 14.3):
- Bezugspunkt ist die Stelle unmittelbar hinter dem eingebetteten Ball.
- Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen: Der Erleichterungsbereich muss im Gelände liegen und der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt liegen.

Zur praktischen Verdeutlichung habe ich mal von dem Bezugspunkt von meinem eingebetteten Ball ein paar Schläger auf den Boden gelegt, um den sich dadurch bildenden "Halbkreis" (Erleichterungsbereich) zu verdeutlichen.

Der (gerne auch gereinigte) Ball muss hier aus Kniehöhe senkrecht nach unten gedroppt werden, ohne den Spieler oder seine Ausrüstung zu berühren (also bitte Schläger wieder zuvor entfernen). Der Ball muss im Erleichterungsbereich gedroppt werden. Der Spieler darf beim Droppen des Balls innerhalb oder außerhalb des Erleichterungsbereichs stehen. Des weiteren muss der auf die richtige Weise gedroppter Ball im Erleichterungsbereich zur Ruhe kommen.

Dann ist der Ball "im Spiel" - und weiter geht's... (tk)
... MehrWeniger

Wenn der Ball eines Spielers im Gelände eingebettet ist und Erleichterung nach 
Regel 16.3a zulässig ist (s. gestrigen Beitrag), so darf der Spieler straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen oder einen anderen Ball innerhalb des nachfolgenden Erleichterungsbereichs droppt (siehe Regel 14.3):
- Bezugspunkt ist die Stelle unmittelbar hinter dem eingebetteten Ball.
- Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen: Der Erleichterungsbereich muss im Gelände liegen und der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt liegen.

Zur praktischen Verdeutlichung habe ich mal von dem Bezugspunkt von meinem eingebetteten Ball ein paar Schläger auf den Boden gelegt, um den sich dadurch bildenden Halbkreis (Erleichterungsbereich) zu verdeutlichen. 

Der (gerne auch gereinigte) Ball muss hier aus Kniehöhe senkrecht nach unten gedroppt werden, ohne den Spieler oder seine Ausrüstung zu berühren (also bitte Schläger wieder zuvor entfernen). Der Ball muss im Erleichterungsbereich gedroppt werden. Der Spieler darf beim Droppen des Balls innerhalb oder außerhalb des Erleichterungsbereichs stehen. Des weiteren muss der auf die richtige Weise gedroppter Ball im Erleichterungsbereich zur Ruhe kommen.

Dann ist der Ball im Spiel - und weiter gehts... (tk)

Auf Facebook kommentieren

Tolle Idee: den Erleichterungsbereich mit den Schlägern visuell zu erklären

Sinnvollerweise markierte man ja den Bezugspunkt und die Grenze des Erleichterungsbereichs zB mit einem Tee. Wenn der gedropped Ball dieses berührt zählt das aber nicht als Ausrüstung, oder?

Was bedeutet ‚im Gelände‘ ?

3 Wochen her
Golf Rules

Der eingebettete Ball (Regel R16.3) ist gerade bei den aktuellen Platzverhältnissen ein sehr häufiger Regelfall. Erleichterung nach Regel 16.3b wird nur dann gewährt, wenn der Ball im Gelände eingebettet ist. Der Ball eines Spielers gilt nur dann als eingebettet, wenn der Ball in Folge des letzten Schlags des Spielers in seinem eigenen Einschlagloch liegt und teilweise unter der Oberfläche des Bodens liegt.

Ein Ball ist nicht eingebettet, wenn er sich aufgrund von etwas anderem als dem vorhergehenden Schlag des Spielers unterhalb der Bodenoberfläche befindet, zum Beispiel wenn er von einer Person in den Boden gedrückt wurde, die darauf getreten ist, er direkt in den Boden geschlagen wird, ohne in der Luft gewesen zu sein oder er gedroppt wurde, als Erleichterung nach einer Regel in Anspruch genommen wurde.

Und dann? Dazu kommen wir morgen... (tk)
... MehrWeniger

Der eingebettete Ball (Regel R16.3) ist gerade bei den aktuellen Platzverhältnissen ein sehr häufiger Regelfall. Erleichterung nach Regel 16.3b wird nur dann gewährt, wenn der Ball im Gelände eingebettet ist. Der Ball eines Spielers gilt nur dann als eingebettet, wenn der Ball in Folge des letzten Schlags des Spielers in seinem eigenen Einschlagloch liegt und teilweise unter der Oberfläche des Bodens liegt.

Ein Ball ist nicht eingebettet, wenn er sich aufgrund von etwas anderem als dem vorhergehenden Schlag des Spielers unterhalb der Bodenoberfläche befindet, zum Beispiel wenn er von einer Person in den Boden gedrückt wurde, die darauf getreten ist, er direkt in den Boden geschlagen wird, ohne in der Luft gewesen zu sein oder er gedroppt wurde, als Erleichterung nach einer Regel in Anspruch genommen wurde.

Und dann? Dazu kommen wir morgen... (tk)

Auf Facebook kommentieren

Das ist aber kein eingebetteter Ball, sondern ein „beschissener“ Ball 😂

4 Wochen her
Golf Rules

Von Zeit zu Zeit beschäftigen wir uns ja neben den Kern-Golfregeln auch mit Ausrüstungsfragen. So wie diesem Ballmarker hier, der eine Dosenlibelle (Wasserwaage) enthält und dem Spieler vielleicht etwas mehr über den zu spielenden Putt verrät. Und, ist das zulässig?

Man könnte hier auf die Idee kommen, es sei ein Verstoß gegen R10.2b (3) (Keinen Gegenstand hinlegen um die Einnahme der Standposition zu unterstützen), ich, Torben, halte das aber eher für einen Verstoß gegen R4.3a, namentlich Interpretation

Int 4.3a(1)/1 – Einschränkung der Verwendung von Ausrüstung, Gefälle zu messen
Obwohl ein Spieler seinen Schläger beim Beurteilen oder Schätzen von Gefälle oder Konturen als Lot verwenden darf, gibt es andere Ausrüstung, die ein Spieler nicht beim Beurteilen eines Gefälles oder einer Kontur verwenden darf.

Beispiel: Ein Spieler darf ein Gefälle nicht messen durch:
• Hinlegen einer Getränkeflasche, um sie als Wasserwaage zu benutzen.
• Halten oder Hinlegen einer Wasserwaage.
• Verwendung eines Gewichts an einer Schnur als Lot.

Hier geht die speziellere Vorschrift der allgemeinen vor, und auch, wenn das eher eine akademische Frage ist, sollte man immer versuchen, den korrekten Regelbezug herzustellen.

Habt Ihr auch seltene oder seltsame Ausrüstung dabei und Fragen dazu? Immer her damit!
... MehrWeniger

Von Zeit zu Zeit beschäftigen wir uns ja neben den Kern-Golfregeln auch mit Ausrüstungsfragen. So wie diesem Ballmarker hier, der eine Dosenlibelle (Wasserwaage) enthält und dem Spieler vielleicht etwas mehr über den zu spielenden Putt verrät. Und, ist das zulässig?

Man könnte hier auf die Idee kommen, es sei ein Verstoß gegen R10.2b (3) (Keinen Gegenstand hinlegen um die Einnahme der Standposition zu unterstützen), ich, Torben, halte das aber eher für einen Verstoß gegen R4.3a, namentlich Interpretation 

Int 4.3a(1)/1 – Einschränkung der Verwendung von Ausrüstung, Gefälle zu messen
Obwohl ein Spieler seinen Schläger beim Beurteilen oder Schätzen von Gefälle oder Konturen als Lot verwenden darf, gibt es andere Ausrüstung, die ein Spieler nicht beim Beurteilen eines Gefälles oder einer Kontur verwenden darf.

Beispiel: Ein Spieler darf ein Gefälle nicht messen durch:
• Hinlegen einer Getränkeflasche, um sie als Wasserwaage zu benutzen.
• Halten oder Hinlegen einer Wasserwaage.
• Verwendung eines Gewichts an einer Schnur als Lot.

Hier geht die speziellere Vorschrift der allgemeinen vor, und auch, wenn das eher eine akademische Frage ist, sollte man immer versuchen, den korrekten Regelbezug herzustellen.

Habt Ihr auch seltene oder seltsame Ausrüstung dabei und Fragen dazu? Immer her damit!

Auf Facebook kommentieren

Da stellt sich mir die Frage, ob das Lipperland Tee erlaubt ist. Also ein Tee ist mittels Band mit einem weiteren Tee verbunden. Eigentlich nur damit das Tee auf dem der Ball liegt, nach dem Abschlag nicht wegfliegt. Machen vor allem Senioren gerne. Denn wenn das Sicherungstee nicht in Linie gerade vor dem "Nutztee" sondern seitlich gesteckt wird erbibt sich ja kein richtungsweisender Vorteil.

Darf man seinen Trolley so stellen, dass die Räder z. B. die Ausrichtung zu der Ziellinie zeigen?

Cooles Teil, auf jedenfalls für privaten Runde hilfreich. Weiß jemand wo man solch ein Marker findet?

4 Wochen her
Golf Rules

Neues Jahr, neue Fragen. Heute ein Beitrag, der uns von ein paar Lesern zugeschickt wurde und die Frage: #darferdas?

www.facebook.com/arnaudseriegolf/videos/637812170744905/

Arnaud Serie schwingt hier den Putter über den Kopf und befördert so den Ball aus dem Bunker. Ist das erlaubt? Kurz: Nein.
Langform: Nach R10.1a muss der Spieler ehrlich nach dem Ball schlagen. Es darf nicht gestoßen, gekratzt oder gelöffelt (wie hier) werden. Einen Ballwurf diese Art ins Loch zu befördern ist daher ein Verstoß gegen R10.1a und zieht die Grundstrafe nach sich.
... MehrWeniger

Auf Facebook kommentieren

Gute Idee, das mit "kurz... lang"! 👍

Ich hatte mal einen jüngeren Mitspieler (ca. 13Jahre alt), der bestand darauf, seinen Ball aus 30cm Wassertiefe mit dem Wedge herauszuheben, da ja der Vorgang nicht länger als 2s dauerte…

Nach R10.1a muß der Spieler "fairly strike the ball". Nun passiert mir bei manchen Chips immer wieder mal, daß ich zwar "ehrlich" nach dem Ball schlage, diesen aber dennoch dann am Schlägerblatt führe. Ist das dann auch strafbewehrt? Oder bleibt es wie der Doppelschlag straffrei?

4 Wochen her
Golf Rules

Starten wir das neue Jahr mit einem Beitrag zu einem Thema, welches immer wieder diskutiert wird: wo sollte denn eigentlich das Loch auf dem Grün sein?

Da die Lage der Löcher auf den Grüns eine nicht zu vernachlässigende Auswirkung auf die Ergebnisse und die Spielgeschwindigkeit in einem Turnier haben können, sollte bei der Auswahl der Lochpositionen ein paar Dinge beachtet werden - z.B. folgende Punkte:
- Bei der Auswahl der Lochpositionen sollte die Spielstärke der Spieler berücksichtigt werden, sodass die gewählten Positionen nicht so schwer sind, dass sie das Spiel erheblich verlangsamen würden oder so einfach, dass sie besseren Spielern keine Herausforderung bieten.
- Die Geschwindigkeit der Grüns ist ein wichtiger Punkt bei der Auswahl der Lochpositionen. Während eine Lochposition für ein langsames Grün gut ist, kann sie sich bei einer erhöhten Geschwindigkeit des Grüns als zu schwer erweisen.
- Die Spielleitung sollte es vermeiden, ein Loch in einen Hang zu setzen, wo der Ball nicht zur Ruhe kommen wird. Falls es die Form des Grüns erlaubt, sollten Löcher dort gesetzt werden, wo ein Bereich von mindestens 60-90 cm um das Loch herum verhältnismäßig eben ist, damit mit einer passenden Geschwindigkeit gespielte Putts um das Loch herum liegen bleiben.

Einige zusätzliche Überlegungen schließen mit ein:
- Setzen der Löcher an Stellen, an denen sich genügend Grünoberfläche zwischen dem Loch und dem vorderen Rand und den Seiten des Grüns befindet (in DGV- oder Landesverbandswettspielen beträgt dieser idR mind. 4 Schritte), um genügend Platz für den Annäherungsschlag auf diesem bestimmten Loch zu bieten. Es ist zum Beispiel nicht zu empfehlen, das Loch unmittelbar hinter einen großen Bunker zu setzen, wenn die Mehrheit der Spieler einen langen Annäherungsschlag haben wird.
- Ausgeglichene Lochpositionen für den ganzen Platz unter Berücksichtigung von Positionen links, rechts, in der Mitte, vorne und hinten

Häufig wird die Entscheidung aber dem Greenkeeping-Team überlassen - die Verantwortlichkeit liegt aber letztendlich bei der Spielleitung. Insofern ist es immer gut ein Greenkeeping-Team zu haben, welche die oben genannten Ratschläge beherzigen um einer nach dem Wettspiel folgenden Diskussion auf der Clubhausterrasse vorzubeugen. (tk)
... MehrWeniger

Starten wir das neue Jahr mit einem Beitrag zu einem Thema, welches immer wieder diskutiert wird: wo sollte denn eigentlich das Loch auf dem Grün sein?

Da die Lage der Löcher auf den Grüns eine nicht zu vernachlässigende Auswirkung auf die  Ergebnisse und die Spielgeschwindigkeit in einem Turnier haben können, sollte bei der Auswahl der Lochpositionen ein paar Dinge beachtet werden - z.B. folgende Punkte:
- Bei der Auswahl der Lochpositionen sollte die Spielstärke der Spieler berücksichtigt werden, sodass die gewählten Positionen nicht so schwer sind, dass sie das Spiel erheblich verlangsamen würden oder so einfach, dass sie besseren Spielern keine Herausforderung bieten.
- Die Geschwindigkeit der Grüns ist ein wichtiger Punkt bei der Auswahl der Lochpositionen. Während eine Lochposition für ein langsames Grün gut ist, kann sie sich bei einer erhöhten Geschwindigkeit des Grüns als zu schwer erweisen.
- Die Spielleitung sollte es vermeiden, ein Loch in einen Hang zu setzen, wo der Ball nicht zur Ruhe kommen wird. Falls es die Form des Grüns erlaubt, sollten Löcher dort gesetzt werden, wo ein Bereich von mindestens 60-90 cm um das Loch herum verhältnismäßig eben ist, damit mit einer passenden Geschwindigkeit gespielte Putts um das Loch herum liegen bleiben.

Einige zusätzliche Überlegungen schließen mit ein:
- Setzen der Löcher an Stellen, an denen sich genügend Grünoberfläche zwischen dem Loch und dem vorderen Rand und den Seiten des Grüns befindet (in DGV- oder Landesverbandswettspielen beträgt dieser idR mind. 4 Schritte), um genügend Platz für den Annäherungsschlag auf diesem bestimmten Loch zu bieten. Es ist zum Beispiel nicht zu empfehlen, das Loch unmittelbar hinter einen großen Bunker zu setzen, wenn die Mehrheit der Spieler einen langen Annäherungsschlag haben wird.
- Ausgeglichene Lochpositionen für den ganzen Platz unter Berücksichtigung von Positionen links, rechts, in der Mitte, vorne und hinten

Häufig wird die Entscheidung aber dem Greenkeeping-Team überlassen - die Verantwortlichkeit liegt aber letztendlich bei der Spielleitung. Insofern ist es immer gut ein Greenkeeping-Team zu haben, welche die oben genannten Ratschläge beherzigen um einer nach dem Wettspiel folgenden Diskussion auf der Clubhausterrasse vorzubeugen. (tk)

Auf Facebook kommentieren

Frohes neues Jahr! Zum 3. Spiegelstrich: das habe ich wie viele Andere früher immer missverstanden. Rund um das Loch herum soll es EBEN sein, dh keine Wellen. Die Ebene darf aber durchaus eine "schiefe Ebene" mit bis zu 4%Gefälle sein.

4 Wochen her
Golf Rules

Dann schließen wir das "Golf Rules"-Jahr 2021 mit einem letzten Beitrag, indem wir uns noch einmal bei allen Lesern sehr, sehr herzlich bedanken. Auch wenn der Spagat zwischen "ist viel zu einfach" und "ich verstehe kein Wort mehr" nicht immer ganz so einfach ist, so hoffen wir in Summe immer einen gesunden Mittelweg zu finden. Mit Euren Fragen, Kommentaren und persönlichen Nachrichten helft ihr uns auf jeden Fall, diesen Weg zu finden - insofern immer her mit Euren Anmerkungen.

Des weiteren möchten wir uns aber noch einmal explizit bei unseren Referee-Kollegen bedanken, die uns immer mit Rat und Tat zur Seite stehen und auch mal eingreifen, wenn wir mit einem Beitrag oder Erklärung so völlig daneben liegen. Denn das Golfregelwerk verbindet und deswegen ist es immer wieder schön bei den verschiedenen Einsätzen etwas Neues hinzuzulernen.

Und das ist letztendlich unsere große Motivation: egal ob als Referee, Spieler, Zuschauer oder (einfach nur) Interessierter - wir sind mit unserem Interesse ja irgendwo alle eine "große Familie" und es macht Spaß Euch auf diesem Wege beisammen zu wissen. Bleibt gesund - wir sehen / sprechen uns in 2022.

Torben & Thomas
... MehrWeniger

Dann schließen wir das Golf Rules-Jahr 2021 mit einem letzten Beitrag, indem wir uns noch einmal bei allen Lesern sehr, sehr herzlich bedanken. Auch wenn der Spagat zwischen ist viel zu einfach und ich verstehe kein Wort mehr nicht immer ganz so einfach ist, so hoffen wir in Summe immer einen gesunden Mittelweg zu finden. Mit Euren Fragen, Kommentaren und persönlichen Nachrichten helft ihr uns auf jeden Fall, diesen Weg zu finden - insofern immer her mit Euren Anmerkungen.

Des weiteren möchten wir uns aber noch einmal explizit bei unseren Referee-Kollegen bedanken, die uns immer mit Rat und Tat zur Seite stehen und auch mal eingreifen, wenn wir mit einem Beitrag oder Erklärung so völlig daneben liegen. Denn das Golfregelwerk verbindet und deswegen ist es immer wieder schön bei den verschiedenen Einsätzen etwas Neues hinzuzulernen.

Und das ist letztendlich unsere große Motivation: egal ob als Referee, Spieler, Zuschauer oder (einfach nur) Interessierter - wir sind mit unserem Interesse ja irgendwo alle eine große Familie und es macht Spaß Euch auf diesem Wege beisammen zu wissen. Bleibt gesund - wir sehen / sprechen uns in 2022.    

Torben & Thomas

Auf Facebook kommentieren

Herzlichen Dank!

Muchas gracias....bitte weiter so👍👍💪💪👋

Herzlichen Dank für eueren unermüdlichen Einsatz!! Alleine schon die Ruhe, die ihr behaltet wenn eine Frage zum xten mal aufkommt 🙈 Ich wünsche euch ein schönes Jahr 2022 und bleibt so wie ihr seid!!

Vielen Dank für euren Einsatz und eure tollen Beiträge…🍀

Danke für die vielen Übersetzungen der Regeln. Ein gutes Neues mit viel Gesundheit und natürlich einstellig, hinter dem Komma👍😎🤣

Danke für die Beiträge und Erklärungen.Ich wünsche euch ein Gutes neues Jahr 2022

View more comments

4 Wochen her
Golf Rules

Das Jahr beenden möchten wir mit einer Frage von Tobi, denn damit haben wir alle Fragen aus 2021 auch im selben Jahr beantwortet: "Hier eine Frage, die vermutlich nicht ganz einfach zu beantworten sein wird: Und zwar ist es ja so, dass man im Bunker den Schläger in der Ansprechposition nicht hinter dem Ball aufsetzen darf. Soweit so gut. Jetzt ist es aber neuerdings gestattet, den Griff des Schlägers innerhalb des Bunkers einzunehmen und damit verbunden den Schläger auch aufsetzen kann. Jetzt gibt es bei uns Spieler, die das nur tun, um die Bunkerbeschaffenheit (viel Sand / wenig Sand, hart / weich) zu testen, was in meinen Augen allerdings einen Regelverstoß darstellt. Was sagt ihr?"

"Neuerdings gestattet" - genau morgen vor drei (!) Jahren sind die aktuellen Regeländerungen in Kraft gesetzt worden - dem ist wohl nicht hinzuzufügen. Und bzgl. der Einschätzung "vermutlich nicht ganz einfach" ist ein Blick in Regel R12.2b "Einschränkungen, den Bunkersand zu berühren" hilfreich. Denn bevor ein Spieler einen Ball im Bunker schlägt, ist es ihm nicht gestattet den Sand im Bunker mit der Hand, einem Schläger, einer Harke oder einem anderen Gegenstand absichtlich zu berühren, um den Zustand des Sandes zu prüfen und dadurch Hinweise für seinen nächsten Schlag zu erhalten.

Geschieht eine Handlung also nur aus dem Grund, um die Beschaffenheit des Bunkers zu prüfen, so würde das unweigerlich die Grundstrafe nach sich ziehen... (tk)
... MehrWeniger

Das Jahr beenden möchten wir mit einer Frage von Tobi, denn damit haben wir alle Fragen aus 2021 auch im selben Jahr beantwortet: Hier eine Frage, die vermutlich nicht ganz einfach zu beantworten sein wird: Und zwar ist es ja so, dass man im Bunker den Schläger in der Ansprechposition nicht hinter dem Ball aufsetzen darf. Soweit so gut. Jetzt ist es aber neuerdings gestattet, den Griff des Schlägers innerhalb des Bunkers einzunehmen und damit verbunden den Schläger auch aufsetzen kann. Jetzt gibt es bei uns Spieler, die das nur tun, um die Bunkerbeschaffenheit (viel Sand / wenig Sand, hart / weich) zu testen, was in meinen Augen allerdings einen Regelverstoß darstellt. Was sagt ihr?

Neuerdings gestattet - genau morgen vor drei (!) Jahren sind die aktuellen Regeländerungen in Kraft gesetzt worden - dem ist wohl nicht hinzuzufügen. Und bzgl. der Einschätzung vermutlich nicht ganz einfach ist ein Blick in Regel R12.2b Einschränkungen, den Bunkersand zu berühren hilfreich. Denn bevor ein Spieler einen Ball im Bunker schlägt, ist es ihm nicht gestattet den Sand im Bunker mit der Hand, einem Schläger, einer Harke oder einem anderen Gegenstand absichtlich zu berühren, um den Zustand des Sandes zu prüfen und dadurch Hinweise für seinen nächsten Schlag zu erhalten.

Geschieht eine Handlung also nur aus dem Grund, um die Beschaffenheit des Bunkers zu prüfen, so würde das unweigerlich die Grundstrafe nach sich ziehen... (tk)

Auf Facebook kommentieren

Ui, die feinen Herren schlagen einen aggressiven Ton an. Schade eigentlich. Dennoch Dank für Erklärung.

Was soll das heißen: den Griff des Schlägers innerhalb des Bunkers einnehmen ??

Golf ist und bleibt in Gentleman - Sport (sorry fürs Nichtgendern). Wer herumtrickst, ein wenig dort oder da schummeln, soll das machen, aber er verstößt halt gegen "den SPIRIT of the GAME".

D.h., wenn der Sand im Rückschwung berührt wird = straffrei!?

4 Wochen her
Golf Rules

Problem geklärt = "add an additional stroke" = "ok" - so "einfach" kann ein Ruling sein, auch wenn man ggf. mal anderer Meinung ist oder einfach mal nachfragt, wenn man sich unsicher ist

Basierend auf R13.3 "Ball ragt über den Lochrand hinaus" heißt es zur Wartezeit: ragt ein Ball des Spielers nach einem Schlag teilweise über den Lochrand hinaus, ist es dem Spieler gestattet, innerhalb einer angemessenen Zeit das Loch zu erreichen und weitere zehn Sekunden zu warten, um zu sehen, ob der Ball in das Loch fällt.

Fällt der Ball innerhalb dieser Wartezeit ins Loch, hat der Spieler mit seinem vorherigen Schlag eingelocht. Fällt der Ball nicht innerhalb dieser Wartezeit ins Loch, gilt er als in Ruhe befindlich.

Fällt der Ball anschließend ins Loch, bevor er gespielt wird, hat der Spieler mit dem vorigen Schlag eingelocht, aber er zieht sich einen Strafschlag zum Ergebnis des Lochs hinzu.

Man hätte also das Warten nach 10 Sekunden abkürzen können - vom Lochergebnis hätte sich nichts geändert. Aber so hatten alle Beteiligte nach etwas mehr als einer Minute noch ihren Spaß und wir einen schöne Regelfall für diesen Beitrag... (tk)

youtu.be/5cE6LXGIwfs
... MehrWeniger

Video image

Auf Facebook kommentieren

4 Wochen her
Golf Rules

Doris wollte von uns wissen: "Hallo, ich habe es mir angewöhnt, von hinten schauend den Putter leicht in der geplanten Puttlinie aufzusetzen, um den exakten Punkt festzustellen den ich in der Nähe anspielen möchte und nach dem ich mich dann ausrichte wie am Foto zu sehen ist. Mein Pro, mit dem ich letztens eine Runde gegangen bin meinte, er ist sich nicht sicher, ob das so erlaubt ist.

Ich denke, man darf mittlerweile mit dem Putter sogar in der Linie Spikemarken und andere Unebenheiten glätten, also darf man das wohl auch. Liege ich damit richtig?"

Auch das ist ein Gerücht, das sich hartnäckig hält, wenn es auch eine Vorgeschichte hat. Heute ist es nicht mehr nur nicht verboten, R8.1b (4) erlaubt das Aufsetzen des Schlägers direkt vor dem Ball:

"(4) Leichtes Aufsetzen des Schlägers direkt vor oder hinter dem Ball.

Aber dies berechtigt nicht,
· den Schläger auf den Boden zu drücken oder
· bei einem Ball in einem Bunker, den Sand direkt vor oder hinter dem Ball zu berühren (siehe Regel 12.2b(1))."

Habt Ihr auch Gerüchte und Legenden um die Golfregeln? Raus damit, dann machen wir dazu ein paar Beiträge...
... MehrWeniger

Doris wollte von uns wissen: Hallo, ich habe es mir angewöhnt, von hinten schauend den Putter leicht in der geplanten Puttlinie aufzusetzen, um den exakten Punkt festzustellen den ich in der Nähe anspielen möchte und nach dem ich mich dann ausrichte wie am Foto zu sehen ist. Mein Pro, mit dem ich letztens eine Runde gegangen bin meinte, er ist sich nicht sicher, ob das so erlaubt ist. 

Ich denke, man darf mittlerweile mit dem Putter sogar in der Linie Spikemarken und andere Unebenheiten glätten, also darf man das wohl auch. Liege ich damit richtig?

Auch das ist ein Gerücht, das sich hartnäckig hält, wenn es auch eine Vorgeschichte hat. Heute ist es nicht mehr nur nicht verboten, R8.1b (4) erlaubt das Aufsetzen des Schlägers  direkt vor dem Ball:

(4) Leichtes Aufsetzen des Schlägers direkt vor oder hinter dem Ball.

Aber dies berechtigt nicht,
· den Schläger auf den Boden zu drücken oder
· bei einem Ball in einem Bunker, den Sand direkt vor oder hinter dem Ball zu berühren (siehe Regel 12.2b(1)).

Habt Ihr auch Gerüchte und Legenden um die Golfregeln? Raus damit, dann machen wir dazu ein paar Beiträge...

Auf Facebook kommentieren

Aber besser ist, dass er sagt "er sein sich nicht sicher", als etwas felsenfest zu behaupten. Insofern gut von Doris hier noch einmal nachzufragen...

Du darfst deinen Golfpro nach allem fragen - nur nicht nach Golfregeln. Das war vor 20 Jahren so, das ist es offensichtlich auch heute noch

Schon traurig, daß "Dein Pro sich nicht sicher ist" Was macht der eigentlich beruflich so?

Auch Pros sind nur Menschen und kennen die Regeln nicht sonderlich gut😉

1 Monat her
Golf Rules

Mark hatte vor der Weihnachtszeit eine Frage an uns: "Hallo Torben, Vielleicht selber mal eine Frage mit Bild. Bei einer der letzten gespielten Runden hatte ich nach einem nach rechts verzogenen Driverabschlag ordentlich Glück mit der Lage am Bunkerrand ;-)) Für mich als Rechtshänder war das kein Problem, den Ball dann zu spielen wie er liegt. Ein Linkshänder hätte straflose Erleichterung in Anspruch nehmen können? VG, Mark"

Grundsätzlich muss der Spieler mit der Lage leben, die er sich erspielt hat, hier, als Linkshänder also auch mit dem Stand im Bunker. Sicher keine Traumlage - aber es gibt hierfür definitiv keine straflose Erleichterung. Aber falls man den Ball partout nicht spielen mag, ist da ja noch Regel 19 "Ball unspielbar" eine weitere Option. Dann kann der Spieler nach seiner Wahl den Ball mit einem Strafschlag vom letzten Ort (Schlag- und Distanzverlust), auf der Linie Loch- Ball beliebig weit zurück oder innerhalb zweier Schlägerlängen nicht näher zum Loch droppen und ist meist mit einer besseren Lage wieder im Spiel...
... MehrWeniger

Mark hatte vor der Weihnachtszeit eine Frage an uns: Hallo Torben, Vielleicht selber mal eine Frage mit Bild. Bei einer der letzten gespielten Runden hatte ich nach einem nach rechts verzogenen Driverabschlag ordentlich Glück mit der Lage am Bunkerrand ;-)) Für mich als Rechtshänder war das kein Problem, den Ball dann zu spielen wie er liegt. Ein Linkshänder hätte straflose Erleichterung in Anspruch nehmen können? VG, Mark

Grundsätzlich muss der Spieler mit der Lage leben, die er sich erspielt hat, hier, als Linkshänder also auch mit dem Stand im Bunker. Sicher keine Traumlage - aber es gibt hierfür definitiv keine straflose Erleichterung. Aber falls man den Ball partout nicht spielen mag, ist da ja noch Regel 19 Ball unspielbar eine weitere Option. Dann kann der Spieler nach seiner Wahl den Ball mit einem Strafschlag vom letzten Ort (Schlag- und Distanzverlust), auf der Linie Loch- Ball beliebig weit zurück oder innerhalb zweier Schlägerlängen nicht näher zum Loch droppen und ist meist mit einer besseren Lage wieder im Spiel...

Auf Facebook kommentieren

Wieso hätte ein Linkshänder hier eine straflose Erleichterung nehmen können? Das gilt doch nur in ungeraden Wochen! 😂😂😂🙈

Aus welchem Grund hätte der LH in der Lage den Free Drop erhalten wollen??

Also, ich bin selbst Linkshänder. Die Lage ist suboptimal, der Stand für den nächsten Schlag bescheiden. Aber wenn hier jemand eine straflose Erleichterung fordert, oder gar bekommen würde, fall ich vom Glauben ab.

Was ist euch lieber? Die Frage wird hier gestellt und geklärt oder ihr dürft sie im Turnier mit eurem Flight Partner klären. Schon klar, ihr habt von Tag 1 an alles gewusst.

War ja nur eine Frage mit der straflosen Erleichterung für Linskhänder - und die ist ja beantwortet worden...

Ist denn schon 1. April?😭

🤣Manchmal erklären sich niedrige hcp

Darf er tatsächlich von ausserhalb des hindernisses mit 2 schlägerlängen dann im hindernis (bunker) droppen?

bei uns sind Bunker augenblicklich GuR, wie verhält es sich dann?

Was für eine Frage🙈

Ja genau, dort bekommt ein Linkshänder straflose Erleichterung 😮‍💨 Dafür am linken Bunkerrand ein Rechtshänder. Ist doch eindeutig klar

View more comments

1 Monat her
Golf Rules

Beim und nach dem PNC, dem Eltern-Kind-Turnier der PGA, erreichten uns ein paar Fragen, ob denn das stehen auf der Puttlinie in einem Vierer erlaubt sein, da ja der Caddie zum Beispiel nicht auf der Linie stehen dürfe. Sehr aufmerksam - denn das ist natürlich in einem "normalen" Wettspiel nicht regelkonform.

Genau im letzten Jahr bei selben Turnier hatten wir hier auch schon einmal die passende Regel zitiert. Aber da ja immer wieder ein paar neue Leser hinzukommen, hier noch einmal ein kurzer Überblick: Regel 10.2b(4) besagt, dass es dem Caddie des Spielers untersagt, absichtlich an einer Stelle auf oder nahe einer Verlängerung der Spiellinie hinter dem Ball zu stehen, sobald ein Spieler beginnt, seinen Stand für den Schlag einzunehmen und bis der Schlag beendet ist. Weiter heißt es, dass Partner des Spielers und der Caddies des Partners dieselben Handlungen vornehmen dürfen wie der Caddie des Spielers bzw. auch gerade nicht.

Da es sich bei diesem Turnier jedoch um ein Scramble handelt und diese Situation schon in den Vorjahren zu sehen war ist davon auszugehen, dass diese Regel in dem Wettspiel nicht zu tragen kommt und durch eine "loacal rule" geregelt ist. (tk)
... MehrWeniger

Beim und nach dem PNC, dem Eltern-Kind-Turnier der PGA, erreichten uns ein paar Fragen, ob denn das stehen auf der Puttlinie in einem Vierer erlaubt sein, da ja der Caddie zum Beispiel nicht auf der Linie stehen dürfe. Sehr aufmerksam - denn das ist natürlich in einem normalen Wettspiel nicht regelkonform.

Genau im letzten Jahr bei selben Turnier hatten wir hier auch schon einmal die passende Regel zitiert. Aber da ja immer wieder ein paar neue Leser hinzukommen, hier noch einmal ein kurzer Überblick: Regel 10.2b(4) besagt, dass es dem Caddie des Spielers untersagt, absichtlich an einer Stelle auf oder nahe einer Verlängerung der Spiellinie hinter dem Ball zu stehen, sobald ein Spieler beginnt, seinen Stand für den Schlag einzunehmen und bis der Schlag beendet ist. Weiter heißt es, dass Partner des Spielers und der Caddies des Partners dieselben Handlungen vornehmen dürfen wie der Caddie des Spielers bzw. auch gerade nicht.

Da es sich bei diesem Turnier jedoch um ein Scramble handelt und diese Situation schon in den Vorjahren zu sehen war ist davon auszugehen, dass diese Regel in dem Wettspiel nicht zu tragen kommt und durch eine loacal rule geregelt ist. (tk)
1 Monat her
Golf Rules

Am zweiten Weihnachtstag kommen wir noch einmal auf eine vieldiskutierte Situation zu sprechen: die Balllage in einem alten Divot.

In dem Regelwerk ist eine straflose Erleichterung in diesem Fall nicht vorgesehen - aber "täglich grüßt das Murmeltier" bei der Diskussion über die "Notwendigkeit" einer Regelanpassung, um damit den Ball mittels straflosen Erleichterung wieder auf die frischgemähte Grasfläche zu bekommen.

Nun denn, wir werden sehen, was sich hierbei in dem nächsten grundlegenden Update der Golfregeln ändern wird. Viele unserer Leser haben in den vorherigen Beiträgen ja schon ihren Unmut über diesen "Spielzufall" geäußert. Aber das genau ist der Grund aus meiner (Thomas) Sicht, warum es einfach dabei bleiben sollte, wie es ist. Denn auch die Frage "was definiert denn genau ein 'Divot'" ist schon schwierig und wird sicherlich von verschiedenen Spielern unterschiedlich interpretiert und ausgelegt.

Insofern erinnern wir uns an Regel 1.1: "Bei jedem Schlag spielt der Spieler den Platz, wie er ihn vorfindet und den Ball, wie er liegt." Oder was meint Ihr? (tk)

fb.watch/9VvbuPa-cd/
... MehrWeniger

Auf Facebook kommentieren

Nein, das ist Pech. Wir wollen doch auch nicht anders herum unseren Ball schlechter legen müssen, weil wir Glück hatten, wenn der Ball z. B. aus dem Aus zurück auf die Bahn prallt. Pech soll kompensiert werden, Glück aber nicht?

Ich würde es bei Regel 1.1 belassen. Es ist dann Pech und es werden unnötige Diskussion vermieden und das Spiel kann zügig weitergehen. Es gibt für jeden auch Glücksschläge und Ich glaube beides hält sich die Waage. Mal Pech - mal Glück 🍀

Ich hatte bisher nicht den Wunsch den Regel zu ändern. Und wenn man überlegt wie oft man „Pech“ sehe ich hier auch keine Notwendigkeit etwas am Regelwerk zu tun.

Ein Bedarf für eine Änderung wird meinerseits nicht gesehen. Schönen Feiertag noch.

1 Monat her
Golf Rules

Weihnachten - heute gibt es mal keine Golfregel 🙂

Wir (Torben und Thomas) wünschen Euch ein ganz tolles Weihnachtsfest, viele Geschenke und weiterhin beste Gesundheit...

PS: Und wer dann doch nicht ganz ohne Golfregeln kann, der darf auch gerne mal kommentieren, was denn seine "Golfregeln / Regelsituation des Jahres 2021" ist und warum...
... MehrWeniger

Auf Facebook kommentieren

Ich hätte da eine Regel - keine neue, mehr eine Erweiterung: Spiele den Platz, wie er ist, und den Ball wie er liegt - mit Liebe und Frieden, Frohsinn und Neugier im Herzen, als wäre heute Weihnachten. Frohe Weihnachten 🎄🎁 🌟🎶

Einen schönen 2. Weihnachtstagabend und habt einen angenehmen Übergang nach 2022! Danke euch für die vielen Tipps und Ratschläge!

Herzlichen Dank - ihr seid der Grund warum ich Facebook überhaupt noch anschaue! Schöne Weihnachten!

Schöne Feiertage und herzlichen Dank für die unermüdliche Arbeit, die Golfregeln zu erläutern und die Fragen zu beantworten ⛳️

Frohe Weihnachten und Danke für die tolle Seite und die vielen Tipps.

Happy Weihnachtsfest für euch und ganz herzlichen Dank für euer Engagement in Sachen Golfregeln, habe in den letzten Monaten wieder viel gelernt, ihr seid spitze ⛳👏🏻💯🔥👍🏻😀🙋🏼‍♀️

Danke, Euch auch!

Ebenfalls ein tolles, friedvolles und besinnliches Weihnachtsfest und vielen Dank für eure täglichen Beiträge 🌲 Take care

Schöne Feiertage und eine spannende Saison 2022 wünsche ich allen Lesern. Meine Golfregel bleibt wie sie ist: „Konzentriert spielen und parallel dazu, viel Spaß mit dem Spiel haben. Es wird für mich immer ein Spiel bleiben!“ Die allerbeste Phrase dazu ist Matt Kuchar einst nach einem Fehlschlag entfleucht: „Sch…………ugar!“

View more comments

1 Monat her
Golf Rules

GolfRules Adventskalender - Türchen 24

Mannschaftsturniere sind für Viele im Golfspiel "die Kirsche auf dem Sahnehäubchen". Insbesondere die DGL-Spieltag aber auch die Mannschaftsmeisterschaften von der Jugend- bin in den Seniorenbereich durchbrechen das individuelle Messen mit anderen Mitspielern und führt zu einer gemeinschaftlichen Verbundenheit. Und wie sollte es anders sein - auch für diese Spielform gibt es ein paar regeltechnische Besonderheiten, welche in Regel 24 beschrieben sind.

Die sicherlich bekannteste Rolle bei Mannschaftsturnieren ist die des Kapitäns. Jede Mannschaft darf einen Kapitän benennen, der die Mannschaft führt und Entscheidungen für sie trifft, zum Beispiel die Auswahl der Spieler für einzelne Runden oder Lochspiele, ihre Spielfolge und mit wem sie als Partner zusammenspielen. Der Kapitän darf als Spieler an dem Turnier teilnehmen.

Zudem darf die Spielleitung jeder Mannschaft mit einer von ihr erlassenen Platzregel erlauben, eine Person zu benennen, die die Spieler der Mannschaft während einer Runde berät und auch anderweitig, wie in Regel 10.2b(2) vorgesehen, unterstützt - der sogenannte "Berater". Und hier ist ein genauer Blick in die Ausschreibung / Wettspielbestimmungen notwendig, da dieses nicht immer einheitlich geregelt ist. Generell gilt, dass der Berater der Mannschaftskapitän, ein Trainer der Mannschaft oder eine andere Person sein darf (einschließlich eines Mannschaftsmitglieds, das am Turnier teilnimmt).

In den DGL-Wettspielen bzw. den Mannschaftsmeisterschaften auf DGV-Ebene ist zum Beispiel der Kapitän der Berater. Dieses ist in dem Punkt "Beratung durch den Kapitän in Mannschaftsturnieren" in den DGL-Turnier- bzw. DGV-Wettspielbestimmungen festgelegt: "Bei Mannschaftsturnieren darf entsprechend Regel 24.4 durch den benannten Mannschaftskapitän (DGV-Ligastatut Ziffer 7.2) Beratung erteilt werden. Ein selbst spielender Kapitän darf während seines eigenen Spiels nur seinem Partner Beratung erteilen." (tk)
... MehrWeniger

GolfRules Adventskalender - Türchen 24

Mannschaftsturniere sind für Viele im Golfspiel die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Insbesondere die DGL-Spieltag aber auch die Mannschaftsmeisterschaften von der Jugend- bin in den Seniorenbereich durchbrechen das individuelle Messen mit anderen Mitspielern und führt zu einer gemeinschaftlichen Verbundenheit. Und wie sollte es anders sein - auch für diese Spielform gibt es ein paar regeltechnische Besonderheiten, welche in Regel 24 beschrieben sind.

Die sicherlich bekannteste Rolle bei Mannschaftsturnieren ist die des Kapitäns. Jede Mannschaft darf einen Kapitän benennen, der die Mannschaft führt und Entscheidungen für sie trifft, zum Beispiel die Auswahl der Spieler für einzelne Runden oder Lochspiele, ihre Spielfolge und mit wem sie als Partner zusammenspielen. Der Kapitän darf als Spieler an dem Turnier teilnehmen.

Zudem darf die Spielleitung jeder Mannschaft mit einer von ihr erlassenen Platzregel erlauben, eine Person zu benennen, die die Spieler der Mannschaft während einer Runde berät und auch anderweitig, wie in Regel 10.2b(2) vorgesehen, unterstützt - der sogenannte Berater. Und hier ist ein genauer Blick in die Ausschreibung / Wettspielbestimmungen notwendig, da dieses nicht immer einheitlich geregelt ist. Generell gilt, dass der Berater der Mannschaftskapitän, ein Trainer der Mannschaft oder eine andere Person sein darf (einschließlich eines Mannschaftsmitglieds, das am Turnier teilnimmt).

In den DGL-Wettspielen bzw. den Mannschaftsmeisterschaften auf DGV-Ebene ist zum Beispiel der Kapitän der Berater. Dieses ist in dem Punkt Beratung durch den Kapitän in Mannschaftsturnieren in den DGL-Turnier- bzw. DGV-Wettspielbestimmungen festgelegt: Bei Mannschaftsturnieren darf entsprechend Regel 24.4 durch den benannten Mannschaftskapitän (DGV-Ligastatut Ziffer 7.2) Beratung erteilt werden. Ein selbst spielender Kapitän darf während seines eigenen Spiels nur seinem Partner Beratung erteilen. (tk)
1 Monat her
Golf Rules

GolfRules Adventskalender - Türchen 23

Vierball - eine Spielform die insbesondere beim Ryder- oder Solheimcup (hier als Bestball bekannt) immer wieder für spektakuläre Golfschläge sorgt. Regel 23 behandelt diese Spielform (als Lochspiel oder Zählspiel gespielt), in dem Partner als Partei spielen, aber jeder Spieler einen eigenen Ball spielt. Das Ergebnis der Partei für ein Loch ist das niedrigere Ergebnis der Partner an diesem Loch.

Auch hier gelten Regeln 1-20, jedoch abgeändert durch die in Regel 23 beschriebenen Sonderregeln:
- R23.3 Wann die Runde beginnt und endet; wann ein Loch beendet ist
- R23.4 Die Partei darf durch einen oder beide Partner vertreten werden
- R23.5 Handlungen des Spielers, die das Spiel des Partners beeinflussen
- R23.6 Spielfolge der Partei
- R23.8 Wann eine Strafe nur für einen Partner gilt oder für beide Partner

Vielleicht eine der wichtigsten Besonderheiten ist dabei die Verantwortlichkeit der Partei die Scorekarte im Zählspiel zu führen (s. Regel 23.2b). Es müssen nämlich die Brutto-Ergebnisse der Partei für jedes Loch auf einer gemeinsamen Scorekarte notiert werden und in einer Netto-Wertung muss das Handicap jedes Partners auf der Scorekarte notiert werden.

Für jedes Loch gilt:
- Das Bruttoergebnis von mindestens einem der Partner muss auf der Scorekarte notiert sein.
- Das Aufschreiben des Ergebnisses von mehr als einem Partner auf der Scorekarte ist straflos.
- Jedes Ergebnis auf der Scorekarte muss eindeutig dem Partner, der dieses Ergebnis gespielt hat, zuzuordnen sein. Geschieht dies nicht, ist die Partei disqualifiziert.
- Es reicht nicht aus, nur der Partei ein Ergebnis zuzuordnen.

Bei der Bestätigung / Unterschrift gilt: nur ein Partner muss die Lochergebnisse auf der Scorekarte für die Partei nach Regel 3.3b(2) bestätigen. (tk)
... MehrWeniger

GolfRules Adventskalender - Türchen 23

Vierball - eine Spielform die insbesondere beim Ryder- oder Solheimcup (hier als Bestball bekannt) immer wieder für spektakuläre Golfschläge sorgt. Regel 23 behandelt diese Spielform (als Lochspiel oder Zählspiel gespielt), in dem Partner als Partei spielen, aber jeder Spieler einen eigenen Ball spielt. Das Ergebnis der Partei für ein Loch ist das niedrigere Ergebnis der Partner an diesem Loch. 

Auch hier gelten Regeln 1-20, jedoch abgeändert durch die in Regel 23 beschriebenen Sonderregeln:
- R23.3 Wann die Runde beginnt und endet; wann ein Loch beendet ist
- R23.4 Die Partei darf durch einen oder beide Partner vertreten werden
- R23.5 Handlungen des Spielers, die das Spiel des Partners beeinflussen
- R23.6 Spielfolge der Partei
- R23.8 Wann eine Strafe nur für einen Partner gilt oder für beide Partner

Vielleicht eine der wichtigsten Besonderheiten ist dabei die Verantwortlichkeit der Partei die Scorekarte im Zählspiel zu führen (s. Regel 23.2b). Es müssen nämlich die Brutto-Ergebnisse der Partei für jedes Loch auf einer gemeinsamen Scorekarte notiert werden und in einer Netto-Wertung muss das Handicap jedes Partners auf der Scorekarte notiert werden. 

Für jedes Loch gilt:
- Das Bruttoergebnis von mindestens einem der Partner muss auf der Scorekarte notiert sein.
- Das Aufschreiben des Ergebnisses von mehr als einem Partner auf der Scorekarte ist straflos.
- Jedes Ergebnis auf der Scorekarte muss eindeutig dem Partner, der dieses Ergebnis gespielt hat, zuzuordnen sein. Geschieht dies nicht, ist die Partei disqualifiziert.
- Es reicht nicht aus, nur der Partei ein Ergebnis zuzuordnen.

Bei der Bestätigung / Unterschrift gilt: nur ein Partner muss die Lochergebnisse auf der Scorekarte für die Partei nach Regel 3.3b(2) bestätigen. (tk)
1 Monat her
Golf Rules

GolfRules Adventskalender - Türchen 22

Eine sehr wesentliche Grundlage für den "Vierer" ist, dass die Partner der Partei abwechselnd
Schläge nach nur einem Ball machen. Die Regeln für diese Spielform sind im Wesentlichen dieselben wie im Einzel, außer dass von den Partnern verlangt wird, sich beim Abschlagen zu Beginn eines Lochs abzuwechseln und jedes Loch mit abwechselnden Schlägen zu Ende zu spielen.

Da diese Spielform auch in den höheren Ligen der Deutschen Golf Liga (DGL) oder bei Mannschaftsmeisterschaften gespielt wird, ist immer wieder einmal eine Frage, wie genau denn Verfahren werden muss, wenn gegen R22.3 "Partei muss abwechselnd schlagen" verstoßen wurde.

Im Zählspiel muss die Partei den Fehler berichtigen:
- Der richtige Partner muss von dort einen Schlag machen, wo die Partei den ersten Schlag in der falschen Reihenfolge machte.
- Der erste Schlag, der in der falschen Reihenfolge gemacht wurde und alle folgenden Schläge, bis der Fehler berichtigt wurde, sowie alle Strafschläge, die nur beim Spielen dieses Balls anfielen, zählen nicht.
- Macht eine Partei einen Schlag vom nächsten Abschlag, ohne vorher den Fehler zu berichtigen oder auf dem letzten Loch der Runde, bevor die Scorekarte abgegeben wird, ist die Partei disqualifiziert.

Hierbei ist zu berücksichtigen, dass sich Strafschläge, die sich die Partei zuzieht, nicht auf die abwechselnde Spielfolge der beiden Partner auswirken. (tk)
... MehrWeniger

GolfRules Adventskalender - Türchen 22

Eine sehr wesentliche Grundlage für den Vierer ist, dass die Partner der Partei abwechselnd 
Schläge nach nur einem Ball machen. Die Regeln für diese Spielform sind im Wesentlichen dieselben wie im Einzel, außer dass von den Partnern verlangt wird, sich beim Abschlagen zu Beginn eines Lochs abzuwechseln und jedes Loch mit abwechselnden Schlägen zu Ende zu spielen.

Da diese Spielform auch in den höheren Ligen der Deutschen Golf Liga (DGL) oder bei Mannschaftsmeisterschaften gespielt wird, ist immer wieder einmal eine Frage, wie genau denn Verfahren werden muss, wenn gegen R22.3 Partei muss abwechselnd schlagen verstoßen wurde. 

Im Zählspiel muss die Partei den Fehler berichtigen:
- Der richtige Partner muss von dort einen Schlag machen, wo die Partei den ersten Schlag in der falschen Reihenfolge machte.
- Der erste Schlag, der in der falschen Reihenfolge gemacht wurde und alle folgenden Schläge, bis der Fehler berichtigt wurde, sowie alle Strafschläge, die nur beim Spielen dieses Balls anfielen, zählen nicht. 
- Macht eine Partei einen Schlag vom nächsten Abschlag, ohne vorher den Fehler zu berichtigen oder auf dem letzten Loch der Runde, bevor die Scorekarte abgegeben wird, ist die Partei disqualifiziert.

Hierbei ist zu berücksichtigen, dass sich Strafschläge, die sich die Partei zuzieht, nicht auf die abwechselnde Spielfolge der beiden Partner auswirken. (tk)
1 Monat her
Golf Rules

GolfRules Adventskalender - Türchen 21

Stableford - die wohl bekannteste Spielform wird u.a. in Regel 21.1 beschrieben. Aber kaum einer kennt diese Regel - wie kann das sein? Stableford ist eine Form des Zählspiels, und Regel 1 - 20 gelten. Aber in Regel 21.1 sind Sonderregelungen für Stableford definiert, Z.B. die Umrechnung des Ergebnisses zu Punkten je Loch aber auch den Sonderfall, dass ein zu hohes oder kein Ergebnis zu keinen Punkten (der sogenannte "Strich") führt.

Regeltechnisch viel spannender ist aber der Fall von Strafen im Stableford. Zunächst einmal gilt, dass alle Strafschläge dem Ergebnis des Spielers für das Loch, an dem sich der Verstoß ereignete, hinzugerechnet werden. Aber es gibt drei Ausnahmen:
- Überzählige, gemeinsam benutzte, hinzugefügte oder ersetzte Schläger: Verstößt ein Spieler gegen Regel 4.1b (zulässige Höchstzahl von 14 Schlägern; während der Runde Schläger gemeinsam benutzen, hinzufügen oder ersetzen), wird die Spielleitung nach Regel 4.1b vom Spielergebnis des Spielers für die Runde zwei Punkte (bei Verstoß auf einem Loch) oder vier Punkte (bei Verstoß auf zwei oder mehr Löchern) von der Gesamtpunktzahl der Runde abziehen.
- Startzeit: Verstößt ein Spieler gegen Regel 5.3a durch (1) zu spätes Eintreffen, jedoch noch innerhalb von fünf Minuten nach der Startzeit oder (2) zu frühes Abspielen, aber noch innerhalb von fünf Minuten vor der Startzeit (siehe Regel 5.3 Strafen, Ausnahmen 1 und 2), zieht die Spielleitung zwei Punkte von der Gesamtpunktzahl der Runde ab.
- Unangemessene Verzögerung: Verstößt ein Spieler gegen Regel 5.6a, zieht die Spielleitung einen Punkt für den ersten Verstoß und zwei weitere Punkte für den zweiten Verstoß von der Gesamtpunktzahl der Runde ab (für einen dritten Verstoß gegen Regel 5.6a siehe Regel 21.1c(2)).

Und noch interessanter wird es in dem Fall, wenn das normale Regelwerk eine Disqualifikation vorsehen würde. Auch hier gilt, dass der Spieler, wenn er gegen eine Regel verstößt, die als Strafe die Disqualifikation vorsieht, dann auch disqualifiziert ist. Aber es gibt auch hier vier Ausnahmen, die im Spiel nach Stableford keine Disqualifikation bedeuten, sondern stattdessen zu null Punkte für das Loch, an dem sich der Verstoß ereignete, führen:
- Nicht nach Regel 3.3c einzulochen,
- den Fehler nicht zu berichtigen, zu Beginn eines Lochs von außerhalb des Abschlags gespielt zu haben (siehe Regel 6.1b(2)),
- den Fehler nicht zu berichtigen, einen falschen Ball gespielt zu haben (siehe Regel 6.3c)
- den Fehler nicht zu berichtigen, unter schwerwiegendem Verstoß vom falschen Ort gespielt zu haben (siehe Regel 14.7b).

Ein nicht eingelochter Ball führt somit im Stableford nicht zur Disqualifikation - sondern "nur" zu null Punkten. Das mag logisch erscheinen - und ist es auch, weil es nämlich im Regelwerk ausdrücklich so festgelegt ist... (tk)
... MehrWeniger

GolfRules Adventskalender - Türchen 21

Stableford - die wohl bekannteste Spielform wird u.a. in Regel 21.1 beschrieben. Aber kaum einer kennt diese Regel - wie kann das sein? Stableford ist eine Form des Zählspiels, und Regel 1 - 20 gelten. Aber in Regel 21.1 sind Sonderregelungen für Stableford definiert, Z.B. die Umrechnung des Ergebnisses zu Punkten je Loch aber auch den Sonderfall, dass ein zu hohes oder kein Ergebnis zu keinen Punkten (der sogenannte Strich) führt.

Regeltechnisch viel spannender ist aber der Fall von Strafen im Stableford. Zunächst einmal gilt, dass alle Strafschläge dem Ergebnis des Spielers für das Loch, an dem sich der Verstoß ereignete, hinzugerechnet werden. Aber es gibt drei Ausnahmen:
- Überzählige, gemeinsam benutzte, hinzugefügte oder ersetzte Schläger: Verstößt ein Spieler gegen Regel 4.1b (zulässige Höchstzahl von 14 Schlägern; während der Runde Schläger gemeinsam benutzen, hinzufügen oder ersetzen), wird die Spielleitung nach Regel 4.1b vom Spielergebnis des Spielers für die Runde zwei Punkte (bei Verstoß auf einem Loch) oder vier Punkte (bei Verstoß auf zwei oder mehr Löchern) von der Gesamtpunktzahl der Runde abziehen.
- Startzeit: Verstößt ein Spieler gegen Regel 5.3a durch (1) zu spätes Eintreffen, jedoch noch innerhalb von fünf Minuten nach der Startzeit oder (2) zu frühes Abspielen, aber noch innerhalb von fünf Minuten vor der Startzeit (siehe Regel 5.3 Strafen, Ausnahmen 1 und 2), zieht die Spielleitung zwei Punkte von der Gesamtpunktzahl der Runde ab.
- Unangemessene Verzögerung: Verstößt ein Spieler gegen Regel 5.6a, zieht die Spielleitung einen Punkt für den ersten Verstoß und zwei weitere Punkte für den zweiten Verstoß von der Gesamtpunktzahl der Runde ab (für einen dritten Verstoß gegen Regel 5.6a siehe Regel 21.1c(2)).

Und noch interessanter wird es in dem Fall, wenn das normale Regelwerk eine Disqualifikation vorsehen würde. Auch hier gilt, dass der Spieler, wenn er gegen eine Regel verstößt, die als Strafe die Disqualifikation vorsieht, dann auch disqualifiziert ist. Aber es gibt auch hier vier Ausnahmen, die im Spiel nach Stableford keine Disqualifikation bedeuten, sondern stattdessen zu null Punkte für das Loch, an dem sich der Verstoß ereignete, führen:
- Nicht nach Regel 3.3c einzulochen,
- den Fehler nicht zu berichtigen, zu Beginn eines Lochs von außerhalb des Abschlags gespielt zu haben (siehe Regel 6.1b(2)),
- den Fehler nicht zu berichtigen, einen falschen Ball gespielt zu haben (siehe Regel 6.3c) 
- den Fehler nicht zu berichtigen, unter schwerwiegendem Verstoß vom falschen Ort gespielt zu haben (siehe Regel 14.7b).

Ein nicht eingelochter Ball führt somit im Stableford nicht zur Disqualifikation - sondern nur zu null Punkten. Das mag logisch erscheinen - und ist es auch, weil es nämlich im Regelwerk ausdrücklich so festgelegt ist... (tk)
1 Monat her
Golf Rules

GolfRules Adventskalender - Türchen 20

Die wohl hilfreichste Regel (und leider nicht immer bekannte) aus Regel 20 ist die Möglichkeit im Zählspiel einen sogenannten "Regelball" zu spielen. Regel 20.1c "Strittige Regelfälle im Zählspiel" ermächtigt den Spieler, wenn weder ein Referee noch die Spielleitung in angemessener Zeit zur Unterstützung bei einem strittigen Regelfall zur Verfügung steht, die Spieler einander bei der Anwendung der Regeln zu unterstützen bzw. sogar das Loch straflos mit zwei Bällen zu Ende spielen.

Allerdings gibt es beim Spielen mit zwei Bällen im Zweifel über die richtige Vorgehensweise folgende Punkte zu beachten:
- Der Spieler muss sich entscheiden, zwei Bälle zu spielen, nachdem die unklare Sachlage erkennbar ist und bevor er einen Schlag macht.
- Der Spieler sollte wählen, welcher Ball zählen soll, wenn die Regeln die für diesen Ball gewählte Vorgehensweise erlauben, indem er diese Wahl seinem Zähler oder einem anderen Spieler mitteilt, bevor er einen Schlag macht. Trifft der Spieler keine rechtzeitige Wahl, gilt der zuerst gespielte Ball als ausgewählter Ball.
- Der Spieler muss den Sachverhalt der Spielleitung mitteilen, bevor er seine Scorekarte einreicht, selbst wenn der Spieler mit beiden Bällen das gleiche Ergebnis erzielt. Der Spieler ist disqualifiziert, wenn er dies unterlässt.

Macht der Spieler einen Schlag, bevor er sich entscheidet, einen zweiten Ball zu spielen, ist diese Regel nicht anwendbar und das Ergebnis zählt, das mit dem Ball gespielt wurde, bevor der Spieler sich entschied, einen zweiten Ball zu spielen.

Insofern - im Zweifel über die korrekte Anwendung der Golfregeln sich nicht unbedingt von einem leidlich "wissenden" Spieler "bequatschen" lassen, sondern stattdessen auf dem Recht bestehen und einen zweiten "Regelball" zu spielen, dieses dann aber unbedingt anschließend der Spielleitung vortragen (auch wenn das Ergebnis mit beiden Bällen identisch ist). Die Spielleitung nimmt sich der Sache an und klärt den Regelfall im Anschluss. So kommt es zu keinem "Streit" mit den Mitspielern - und die Runde kann unbeschwert fortgesetzt werden... (tk)
... MehrWeniger

GolfRules Adventskalender - Türchen 20

Die wohl hilfreichste Regel (und leider nicht immer bekannte) aus Regel 20 ist die Möglichkeit im Zählspiel einen sogenannten Regelball zu spielen. Regel 20.1c Strittige Regelfälle im Zählspiel ermächtigt den Spieler, wenn weder ein Referee noch die Spielleitung in angemessener Zeit zur Unterstützung bei einem strittigen Regelfall zur Verfügung steht, die Spieler einander bei der Anwendung der Regeln zu unterstützen bzw. sogar das Loch straflos mit zwei Bällen zu Ende spielen.

Allerdings gibt es beim Spielen mit zwei Bällen im Zweifel über die richtige Vorgehensweise folgende Punkte zu beachten:
- Der Spieler muss sich entscheiden, zwei Bälle zu spielen, nachdem die unklare Sachlage erkennbar ist und bevor er einen Schlag macht.
- Der Spieler sollte wählen, welcher Ball zählen soll, wenn die Regeln die für diesen Ball gewählte Vorgehensweise erlauben, indem er diese Wahl seinem Zähler oder einem anderen Spieler mitteilt, bevor er einen Schlag macht. Trifft der Spieler keine rechtzeitige Wahl, gilt der zuerst gespielte Ball als ausgewählter Ball.
- Der Spieler muss den Sachverhalt der Spielleitung mitteilen, bevor er seine Scorekarte einreicht, selbst wenn der Spieler mit beiden Bällen das gleiche Ergebnis erzielt. Der Spieler ist disqualifiziert, wenn er dies unterlässt.

Macht der Spieler einen Schlag, bevor er sich entscheidet, einen zweiten Ball zu spielen, ist diese Regel nicht anwendbar und das Ergebnis zählt, das mit dem Ball gespielt wurde, bevor der Spieler sich entschied, einen zweiten Ball zu spielen.

Insofern - im Zweifel über die korrekte Anwendung der Golfregeln sich nicht unbedingt von einem leidlich wissenden Spieler bequatschen lassen, sondern stattdessen auf dem Recht bestehen und einen zweiten Regelball zu spielen, dieses dann aber unbedingt anschließend der Spielleitung vortragen (auch wenn das Ergebnis mit beiden Bällen identisch ist). Die Spielleitung nimmt sich der Sache an und klärt den Regelfall im Anschluss. So kommt es zu keinem Streit mit den Mitspielern - und die Runde kann unbeschwert fortgesetzt werden... (tk)
1 Monat her
Golf Rules

GolfRules Adventskalender - Türchen 19

Am diesjährigen letzten Adventssonntag kommen wir zur Regel, die greift, wenn gar nicht's mehr geht - den Ball "unspielbar" erklären. Und hierbei ist nur genau Spieler die einzige Person, die entscheiden darf, seinen Ball für unspielbar zu halten und Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 19.2 (Ball im Gelände oder auf dem Grün) oder 19.3 (Ball im Bunker) in Anspruch zu nehmen. Erleichterung für einen unspielbaren Ball ist überall auf dem Platz zulässig, mit Ausnahme in einer Penalty Area.

Nach Regel 19.2 können dabei für einen Ball im Gelände oder auf dem Grün folgende Optionen gewählt werden:
- R19.2a "Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust": Der Spieler darf den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball von der Stelle spielen, von der der vorherige Schlag gemacht wurde (siehe Regel 14.6).
- R19.2b Erleichterung „auf der Linie zurück“: Der Spieler darf den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball (siehe Regel 14.3) innerhalb eines Erleichterungsbereichs auf der Grundlage einer Bezugslinie gerade zurück vom Loch durch die ursprüngliche Lage des Balls droppen. Hierbei ist der Bezugspunkt ein vom Spieler gewählter Punkt auf dem Platz auf der Bezugslinie und weiter vom Loch entfernt als die Stelle, an der der ursprüngliche Ball lag (ohne Einschränkung, wie weit auf der Linie zurück). Die Größe des Erleichterungsbereiches beträgt einen Schlägerlänge (nicht näher zum Loch) und darf in jedem Bereich des Platzes liegen.
- R19.2c "Seitliche Erleichterung": Der Spieler darf den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball in einem seitlichen Erleichterungsbereich droppen (siehe Regel 14.3), wobei der Bezugspunkt die Stelle ist, an der der ursprüngliche Ball liegt. Der Erleichterungsbereich beträgt in diesem Fall zwei Schlägerlängen, darf aber auch nicht näher zum Loch und in jedem Bereich des Platzes liegen.

Für den Ball im Bunker können die selben Verfahren wie in R19.2 gewählt werden, allerdings muss der Erleichterungsbereich hierbei weiterhin im Bunker liegen (R19.3a). Als zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit (R19.3b) mit insgesamt zwei Strafschlägen darf der Spieler in diesem Fall auch Erleichterung „auf der Linie zurück“ von außerhalb des Bunkers nehmen. (tk)

- - -

Yves C. Ton-That hat uns angeboten, allen Lesern von GolfRules einen Rabatt auf seine Bücher zu gewähren. Mit dem Promocode "GOLFRULES10" erhaltet Ihr 10% Rabatt auf Eure Bestellung im Online-Shop von www.expertgolf.com. Gleichzeitig erhält GolfRules eine Kommission von ebenfalls 10%, mit der wir jedes Jahr ein gemeinnütziges Golfprojekt unterstützen werden. Insofern spart Ihr 10% und wir können 10% für eine gute Sache einsetzen.
... MehrWeniger

GolfRules Adventskalender - Türchen 19

Am diesjährigen letzten Adventssonntag kommen wir zur Regel, die greift, wenn gar nichts mehr geht - den Ball unspielbar erklären. Und hierbei ist nur genau Spieler die einzige Person, die entscheiden darf, seinen Ball für unspielbar zu halten und Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 19.2 (Ball im Gelände oder auf dem Grün) oder 19.3 (Ball im Bunker) in Anspruch zu nehmen. Erleichterung für einen unspielbaren Ball ist überall auf dem Platz zulässig, mit Ausnahme in einer Penalty Area.

Nach Regel 19.2 können dabei für einen Ball im Gelände oder auf dem Grün folgende Optionen gewählt werden:
- R19.2a Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust: Der Spieler darf den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball von der Stelle spielen, von der der vorherige Schlag gemacht wurde (siehe Regel 14.6).
- R19.2b Erleichterung „auf der Linie zurück“: Der Spieler darf den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball (siehe Regel 14.3) innerhalb eines Erleichterungsbereichs auf der Grundlage einer Bezugslinie gerade zurück vom Loch durch die ursprüngliche Lage des Balls droppen. Hierbei ist der Bezugspunkt ein vom Spieler gewählter Punkt auf dem Platz auf der Bezugslinie und weiter vom Loch entfernt als die Stelle, an der der ursprüngliche Ball lag (ohne Einschränkung, wie weit auf der Linie zurück). Die Größe des Erleichterungsbereiches beträgt einen Schlägerlänge (nicht näher zum Loch) und darf in jedem Bereich des Platzes liegen.
- R19.2c Seitliche Erleichterung: Der Spieler darf den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball in einem seitlichen Erleichterungsbereich droppen (siehe Regel 14.3), wobei der Bezugspunkt die Stelle ist, an der der ursprüngliche Ball liegt. Der Erleichterungsbereich beträgt in diesem Fall zwei Schlägerlängen, darf aber auch nicht näher zum Loch und in jedem Bereich des Platzes liegen.

Für den Ball im Bunker können die selben Verfahren wie in R19.2 gewählt werden, allerdings muss der Erleichterungsbereich hierbei weiterhin im Bunker liegen (R19.3a). Als zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit (R19.3b) mit insgesamt zwei Strafschlägen darf der Spieler in diesem Fall auch Erleichterung „auf der Linie zurück“ von außerhalb des Bunkers nehmen. (tk)

- - -

Yves C. Ton-That hat uns angeboten, allen Lesern von GolfRules einen Rabatt auf seine Bücher zu gewähren. Mit dem Promocode GOLFRULES10 erhaltet Ihr 10% Rabatt auf Eure Bestellung im Online-Shop von www.expertgolf.com. Gleichzeitig erhält GolfRules eine Kommission von ebenfalls 10%, mit der wir jedes Jahr ein gemeinnütziges Golfprojekt unterstützen werden. Insofern spart Ihr 10% und wir können 10% für eine gute Sache einsetzen.Image attachment
1 Monat her
Golf Rules

GolfRules Adventskalender - Türchen 18

"Ich lad noch einen nach...!" So oder so ähnlich hat sich jeder schon ausgedrückt, der einen Ball verschlagen hat und vom Abschlag einen weiteren ins Spiel bringen wollte. Oder eben nicht - weil es ein provisorischer Ball sein sollte. Auch hierfür findet sich in den Golfregeln zwei Passi, die beschreiben, wie mit dieser Situation umzugehen ist: Die Erläuterungen zu R18.3b:

"18.3b/1 – Was als Ankündigung eines provisorischen Balls angesehen wird
Obwohl Regel 18.3b nicht ausführt, wem gegenüber die Ankündigung eines provisorischen Balls gemacht werden muss, muss eine Ankündigung in einer Weise erfolgen, dass Personen in der Nähe des Spielers diese Ankündigung hören können.

Beispiel: Kündigt ein Spieler an, dass er einen provisorischen Ball spielen wird, aber tut dies in einer Art und Weise, dass nur er dies hören kann, obwohl andere Personen in der Nähe stehen, erfüllt das nicht die Anforderung in Regel 18.3b, dass der Spieler „ankündigen“ muss, dass er einen provisorischen Ball spielen wird. Jeder Ball, der unter solchen Umständen gespielt wird, wird mit Strafe von Schlag und Distanzverlust zum Ball im Spiel des Spielers.

Sind keine anderen Personen in der Nähe, die die Ankündigung des Spielers hören können (wenn beispielsweise ein Spieler zum Abschlag zurückkehrt, nachdem er kurz nach seinem Ball gesucht hatte) gilt die Ankündigung, dass er einen provisorischen Ball spielen will, als korrekt vorgenommen, wenn er jemanden sobald als möglich darüber informiert.

18.3b/2 – Aussagen, die „deutlich machen“, dass ein provisorischer Ball gespielt wird
Beim Spielen eines provisorischen Balls ist es am besten, wenn der Spieler das Wort „provisorisch“ in seiner Ankündigung nutzt. Andere Aussagen, die deutlich machen, dass es die Absicht des Spielers ist, einen provisorischen Ball zu spielen, sind jedoch auch akzeptabel.

Beispiele von Ankündigungen, die deutlich machen, dass der Spieler einen provisorischen Ball spielt, sind unter anderem:
• „Ich spiele einen Ball nach Regel 18.3.“
• „Ich werde sicherheitshalber noch einen anderen spielen.“

Beispiele von Ankündigungen, die nicht deutlich machen, dass der Spieler einen provisorischen Ball spielen will und bedeuten, dass der Spieler einen Ball mit Schlag und Distanzverlust ins Spiel bringen würde, sind unter anderem:
• „Ich lade mal nach.“
• „Ich werde noch einen anderen spielen.“"
... MehrWeniger

GolfRules Adventskalender - Türchen 18

Ich lad noch einen nach...! So oder so ähnlich hat sich jeder schon ausgedrückt, der einen Ball verschlagen hat und vom Abschlag einen weiteren ins Spiel bringen wollte. Oder eben nicht - weil es ein provisorischer Ball sein sollte. Auch hierfür findet sich in den Golfregeln zwei Passi, die beschreiben, wie mit dieser Situation umzugehen ist: Die Erläuterungen zu R18.3b:

18.3b/1 – Was als Ankündigung eines provisorischen Balls angesehen wird
Obwohl Regel 18.3b nicht ausführt, wem gegenüber die Ankündigung eines provisorischen Balls gemacht werden muss, muss eine Ankündigung in einer Weise erfolgen, dass Personen in der Nähe des Spielers diese Ankündigung hören können. 

Beispiel: Kündigt ein Spieler an, dass er einen provisorischen Ball spielen wird, aber tut dies in einer Art und Weise, dass nur er dies hören kann, obwohl andere Personen in der Nähe stehen, erfüllt das nicht die Anforderung in Regel 18.3b, dass der Spieler „ankündigen“ muss, dass er einen provisorischen Ball spielen wird. Jeder Ball, der unter solchen Umständen gespielt wird, wird mit Strafe von Schlag und Distanzverlust zum Ball im Spiel des Spielers.

Sind keine anderen Personen in der Nähe, die die Ankündigung des Spielers hören können (wenn beispielsweise ein Spieler zum Abschlag zurückkehrt, nachdem er kurz nach seinem Ball gesucht hatte) gilt die Ankündigung, dass er einen provisorischen Ball spielen will, als korrekt vorgenommen, wenn er jemanden sobald als möglich darüber informiert.

18.3b/2 – Aussagen, die „deutlich machen“, dass ein provisorischer Ball gespielt wird
Beim Spielen eines provisorischen Balls ist es am besten, wenn der Spieler das Wort „provisorisch“ in seiner Ankündigung nutzt. Andere Aussagen, die deutlich machen, dass es die Absicht des Spielers ist, einen provisorischen Ball zu spielen, sind jedoch auch akzeptabel.

Beispiele von Ankündigungen, die deutlich machen, dass der Spieler einen provisorischen Ball spielt, sind unter anderem:
• „Ich spiele einen Ball nach Regel 18.3.“
• „Ich werde sicherheitshalber noch einen anderen spielen.“

Beispiele von Ankündigungen, die nicht deutlich machen, dass der Spieler einen provisorischen Ball spielen will und bedeuten, dass der Spieler einen Ball mit Schlag und Distanzverlust ins Spiel bringen würde, sind unter anderem:
• „Ich lade mal nach.“
• „Ich werde noch einen anderen spielen.“