Uncategorized
Veröffentlicht am
Comments Box SVG iconsUsed for the like, share, comment, and reaction icons

11 Minuten her

Golf Rules

Der eingebettete Ball - das hatten wir ja schon öfter mal als Beitrag. In R16.3 ist das Vorgehen beschrieben: der Bezugspunkt ist die Stelle unmittelbar hinter dem eingebetteten Ball, die Größe des Erleichterungsbereiches beträgt eine Schlägerlänge und muss im Gelände liegen und darf nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt sein.

Was aber ist mit einem Ball, der in ungewöhnlichen Platzverhältnissen nicht gefunden wird, z.B. weil der Ball in zeitweiligem Wasser komplett "versunken" ist?

R16.1e "Erleichterung für einen Ball, der nicht gefunden wird, aber in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt" gibt hier die passende Erklärung, wenn es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen auf dem Platz verloren ist.

Der Spieler darf Erleichterung nach den Regeln 16.1b (im Gelände), c (im Bunker) oder d (auf dem Grün) in Anspruch nehmen, indem er die Stelle, an der der Ball zuletzt die Grenze der ungewöhnlichen Platzverhältnisse auf dem Platz gekreuzt hat, schätzt, um von dort aus den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen.

Sobald der Spieler einen anderen Ball ins Spiel bringt, um auf diese Weise Erleichterung in Anspruch zu nehmen
- ist der ursprüngliche Ball nicht mehr im Spiel und darf nicht gespielt werden.
- Dies gilt auch, wenn er anschließend vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten auf dem Platz gefunden wird (siehe Regel 6.3b).

Aber es bleibt dabei: Ist es nicht bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt und der Ball verloren ist, muss der Spieler Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust nach Regel 18.2 in Anspruch nehmen. (tk)
... MehrWeniger

Der eingebettete Ball - das hatten wir ja schon öfter mal als Beitrag. In R16.3 ist das Vorgehen beschrieben: der Bezugspunkt ist die Stelle unmittelbar hinter dem eingebetteten Ball, die Größe des Erleichterungsbereiches beträgt eine Schlägerlänge und muss im Gelände liegen und darf nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt sein.

Was aber ist mit einem Ball, der in ungewöhnlichen Platzverhältnissen nicht gefunden wird, z.B. weil der Ball in zeitweiligem Wasser komplett versunken ist?

R16.1e Erleichterung für einen Ball, der nicht gefunden wird, aber in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt gibt hier die passende Erklärung, wenn es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen auf dem Platz verloren ist.

Der Spieler darf Erleichterung nach den Regeln 16.1b (im Gelände), c (im Bunker) oder d (auf dem Grün) in Anspruch nehmen, indem er die Stelle, an der der Ball zuletzt die Grenze der ungewöhnlichen Platzverhältnisse auf dem Platz gekreuzt hat, schätzt, um von dort aus den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen.

Sobald der Spieler einen anderen Ball ins Spiel bringt, um auf diese Weise Erleichterung in Anspruch zu nehmen
- ist der ursprüngliche Ball nicht mehr im Spiel und darf nicht gespielt werden.
- Dies gilt auch, wenn er anschließend vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten auf dem Platz gefunden wird (siehe Regel 6.3b).

Aber es bleibt dabei: Ist es nicht bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt und der Ball verloren ist, muss der Spieler Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust nach Regel 18.2 in Anspruch nehmen. (tk)Image attachment

16 Stunden her

Golf Rules

Um auch einmal die "Lanze" für die professionellen Golfer zu brechen, wenn diese in einem der unseren Beiträge zum Thema "Spielgeschwindigkeit" häufig sehr pauschal kritisiert werden. Es ist definitiv nicht immer so, wie das Beispiel von Thomas Pieters vom Wochenende eindrucksvoll zeigt... ... MehrWeniger

Auf Facebook kommentieren

Das letzte Mal, dass ein Spieler sowas gemacht hat wurde er von der Tour zu einer Geldstarfe verurteilt wegen unsportlichem Verhalten gegenüber zahlender Zuschauer. (John Daily)

mein Rekord liegt bei 1:43, vom Parkplatz zum Parkplatz...

Ich habe dieses Jahr mal eine Speedrunde in 2:30 gespielt. War aber ganz schön fertig 🥵.

2:40

Wer zum Beispiel zu 3 länger als 3.15 std spielt der hat das Spiel nicht verstanden , es soll Golfer geben die zu 4 fünf std spielen, da kannst du nur kotzen 🤮

View more comments

1 Tag her

Golf Rules

Lose hinderliche Naturstoffe sind unbefestigte natürliche Gegenstände - diese dürfen entfernt werden. Nach R15.1a darf ein Spieler einen losen hinderlichen Naturstoff überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernen und er darf dies auf jede Weise tun (zum Beispiel mit der
Hand, dem Fuß, einem Schläger oder anderer Ausrüstung).

Es gibt aber zwei Ausnahmen:
- Ausnahme 1 – Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe von der Stelle, an die der Ball zurückgelegt werden muss
- Ausnahme 2 – Einschränkungen, lose hinderliche Naturstoffe mit der Absicht zu entfernen, einen sich bewegenden Ball zu beeinflussen

Zu beachten ist weiterhin, dass wenn beim Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs durch einen Spieler eine
Bewegung des Balls verursacht wird.
- Auf dem Grün: der Ball muss an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2.
- Lag der bewegte Ball außerhalb des Grüns (siehe Regel 13.1d) oder des Abschlags (siehe Regel 6.2b(6)), als er bewegt wurde, zieht sich der Spieler einen Strafschlag
nach Regel 9.4b zu, außer es gilt Regel 7.4 (Ball straflos während der Suche bewegt) oder eine andere Ausnahme zu Regel 9.4b. (tk)
... MehrWeniger

Lose hinderliche Naturstoffe sind unbefestigte natürliche Gegenstände - diese dürfen entfernt werden. Nach R15.1a darf ein Spieler einen losen hinderlichen Naturstoff überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernen und er darf dies auf jede Weise tun (zum Beispiel mit der
Hand, dem Fuß, einem Schläger oder anderer Ausrüstung).

Es gibt aber zwei Ausnahmen:
- Ausnahme 1 – Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe von der Stelle, an die der Ball zurückgelegt werden muss
- Ausnahme 2 – Einschränkungen, lose hinderliche Naturstoffe mit der Absicht zu entfernen, einen sich bewegenden Ball zu beeinflussen

Zu beachten ist weiterhin, dass wenn beim Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs durch einen Spieler eine
Bewegung des Balls verursacht wird. 
- Auf dem Grün: der Ball muss an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2.
- Lag der bewegte Ball außerhalb des Grüns (siehe Regel 13.1d) oder des Abschlags (siehe Regel 6.2b(6)), als er bewegt wurde, zieht sich der Spieler einen Strafschlag
nach Regel 9.4b zu, außer es gilt Regel 7.4 (Ball straflos während der Suche bewegt) oder eine andere Ausnahme zu Regel 9.4b. (tk)

Auf Facebook kommentieren

Diese giftige Schlange in Brasilien ließ mich einfach warten, ohne etwas zu berühren... Itaara Golf, RS/Brasilien

2 Tage her

Golf Rules

Schon gestern waren wir bei den ungewöhnlichen Platzverhältnissen, heute noch einmal. Nämlich die Frage, was das eigentlich ist:

Nach der Definition "ungewöhnliche Platzverhältnisse" sind das:

"Jeder der vier definierten Umstände:

• Tierloch,
• Boden in Ausbesserung,
• unbewegliches Hemmnis oder
• zeitweiliges Wasser"

Hier im Bild sehen wir gleich zwei davon, Tierlöcher und ein unbewegliches Hemmnis. Keine Rolle spielt dabei die große des Tierlochs, ist es als solches klar zu erkennen, ist es eines.

Boden in Ausbesserung ist das, was die Spielleitung dazu erklärt hat und zeitweiliges Wasser ist

"Jede vorübergehende Ansammlung von Wasser auf der Bodenoberfläche (zum Beispiel Pfützen, entstanden durch Regen oder Beregnung oder wenn ein Gewässer über seine Ufer tritt), die

• nicht in einer Penalty Area ist und
• zu sehen ist, bevor oder nachdem der Spieler seinen Stand einnimmt (ohne seine Füße übermäßig niederzudrücken).

Es reicht nicht aus, wenn der Boden nass, matschig oder weich ist oder dass das Wasser kurzzeitig sichtbar ist, wenn der Spieler auf den Boden tritt. Eine Ansammlung von Wasser muss bestehen bleiben, bevor oder nachdem der Stand eingenommen wurde.

Sonderfälle:

• Tau und Reif sind kein zeitweiliges Wasser.
• Schnee und natürliches Eis, sind (anders als Reif), entweder lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, zeitweiliges Wasser je nach Wahl des Spielers.
• Künstlich hergestelltes Eis ist ein Hemmnis."

Hättet Ihr es gewusst?
... MehrWeniger

Schon gestern waren wir bei den ungewöhnlichen Platzverhältnissen, heute noch einmal. Nämlich die Frage, was das eigentlich ist:

Nach der Definition ungewöhnliche Platzverhältnisse sind das:

Jeder der vier definierten Umstände: 

• Tierloch, 
• Boden in Ausbesserung, 
• unbewegliches Hemmnis oder 
• zeitweiliges Wasser

Hier im Bild sehen wir gleich zwei davon, Tierlöcher und ein unbewegliches Hemmnis. Keine Rolle spielt dabei die große des Tierlochs, ist es als solches klar zu erkennen, ist es eines.

Boden in Ausbesserung ist das, was die Spielleitung dazu erklärt hat und zeitweiliges Wasser ist

Jede vorübergehende Ansammlung von Wasser auf der Bodenoberfläche (zum Beispiel Pfützen, entstanden durch Regen oder Beregnung oder wenn ein Gewässer über seine Ufer tritt), die 

• nicht in einer Penalty Area ist und 
• zu sehen ist, bevor oder nachdem der Spieler seinen Stand einnimmt (ohne seine Füße übermäßig niederzudrücken). 

Es reicht nicht aus, wenn der Boden nass, matschig oder weich ist oder dass das Wasser kurzzeitig sichtbar ist, wenn der Spieler auf den Boden tritt. Eine Ansammlung von Wasser muss bestehen bleiben, bevor oder nachdem der Stand eingenommen wurde. 

Sonderfälle: 

• Tau und Reif sind kein zeitweiliges Wasser. 
• Schnee und natürliches Eis, sind (anders als Reif), entweder lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, zeitweiliges Wasser je nach Wahl des Spielers. 
• Künstlich hergestelltes Eis ist ein Hemmnis.

Hättet Ihr es gewusst?

Auf Facebook kommentieren

Zu dem Bild ist anzumerken, dass natürlich die Beeinträchtigung durch die Tierlöcher/-spuren nicht konstruiert sein dürfen und auch durch die Hardcard des DGV / LV der Stand ausgenommen ist. Insofern ist entscheidend, welche Spielrichtung und welchen Schläger der Spieler nutzen möchte, um dann bzgl. der Erleichterung zu Entscheiden...

Ja. Wenn ich nicht geistig umnachtet bin: 1 free drop mit 1 Schlägerlänge vom nächsten möglichen Punkt nicht näher zur Fahne.

2 Tage her

Golf Rules

Ach übrigens - die R&A hat es jetzt bestätigt: nichts Neues im Oktober/2019... ... MehrWeniger

Ach übrigens - die R&A hat es jetzt bestätigt: nichts Neues im Oktober/2019...

Auf Facebook kommentieren

Bin gespannt wann die Beschränkung von richtungsweisenden Ballmarkern auf 2 Zoll kommt nachdem mein Ballmarker nur bis 2 Zoll erlaubt ist.

3 Tage her

Golf Rules

Einsam steht er da, der Pfahl im Bunker. Und lässt uns fragen, was uns der Autor damit sagen wollte. Ungewöhnliche Platzverhältnisse sind Flächen, die man mit einem blauen Pfosten sehr schwer markieren kann. Dazu kommt dann die Frage nach dem anzuwendenden Erleichterungsverfahren.

R16.1c ist da ja recht eindeutig:

"Liegt der Ball eines Spielers in einem Bunker und es liegt eine Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz vor, darf der Spieler entweder (1) straflos oder (2) mit Strafe Erleichterung in Anspruch nehmen:

(1) Straflose Erleichterung: Aus dem Bunker spielen. Der Spieler darf straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, jedoch

· müssen der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen.

· Gibt es keinen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Bunker, darf der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle der größtmöglichen Erleichterung im Bunker als Bezugspunkt verwendet.



(2) Erleichterung mit Strafe: Spielen außerhalb des Bunkers (Erleichterung „auf der Linie zurück“). Mit einem Strafschlag darf der Spieler den ursprünglichen oder einen anderen Ball (siehe Regel 14.3) in einem Erleichterungsbereich, auf der Grundlage der Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch die Lage des ursprünglichen Balls droppen:

· Bezugspunkt ist ein vom Spieler gewählter Punkt auf dem Platz, der auf der Bezugslinie liegt und weiter vom Loch entfernt ist als die ursprüngliche Stelle des Balls (ohne Einschränkung, wie weit auf der Linie zurück).

Ø Bei der Auswahl des Bezugspunkts sollte der Spieler diesen mit einem Gegenstand, zum Beispiel einem Tee, kennzeichnen.

Ø Droppt der Spieler einen Ball, ohne diesen Punkt gewählt zu haben, wird der Punkt auf der Linie in derselben Entfernung vom Loch wie die Stelle, an der der gedroppte Ball zuerst den Boden berührte, als Bezugspunkt behandelt.

· Die Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt, ist die gesamte Fläche innerhalb einer Schlägerlänge auf beiden Seiten der Bezugslinie, aber mit diesen Einschränkungen:

· Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:

Ø Der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt und

Ø er darf in jedem Bereich des Platzes liegen, aber

Ø wenn mehr als ein Bereich des Platzes innerhalb einer Schlägerlänge vom Bezugspunkt liegt, muss der Ball im Erleichterungsbereich innerhalb desselben Bereichs des Platzes zur Ruhe kommen, den der Ball beim Droppen im Erleichterungsbereich zuerst berührte."

Dafür braucht man aber keinen blauen Pfosten, denn, wenn der Bunker unter Wasser steht, ist das per Definitionem ein ungewöhnliches Platzverhältnis. Und wenn man mehr sagen will, braucht es zur markierten Fläche auch eine Platzregel, die diese erläutert...
... MehrWeniger

Einsam steht er da, der Pfahl im Bunker. Und lässt uns fragen, was uns der Autor damit sagen wollte. Ungewöhnliche Platzverhältnisse sind Flächen, die man mit einem blauen Pfosten sehr schwer markieren kann. Dazu kommt dann die Frage nach dem anzuwendenden Erleichterungsverfahren. 

R16.1c ist da ja recht eindeutig:

Liegt der Ball eines Spielers in einem Bunker und es liegt eine Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz vor, darf der Spieler entweder (1) straflos oder (2) mit Strafe Erleichterung in Anspruch nehmen:

(1) Straflose Erleichterung: Aus dem Bunker spielen. Der Spieler darf straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, jedoch

·         müssen der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen.

·         Gibt es keinen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Bunker, darf der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle der größtmöglichen Erleichterung im Bunker als Bezugspunkt verwendet.

 

(2)       Erleichterung mit Strafe: Spielen außerhalb des Bunkers (Erleichterung „auf der Linie zurück“). Mit einem Strafschlag darf der Spieler den ursprünglichen oder einen anderen Ball (siehe Regel 14.3) in einem Erleichterungsbereich, auf der Grundlage der Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch die Lage des ursprünglichen Balls droppen:

·         Bezugspunkt ist ein vom Spieler gewählter Punkt auf dem Platz, der auf der Bezugslinie liegt und weiter vom Loch entfernt ist als die ursprüngliche Stelle des Balls (ohne Einschränkung, wie weit auf der Linie zurück).

Ø    Bei der Auswahl des Bezugspunkts sollte der Spieler diesen mit einem Gegenstand, zum Beispiel einem Tee, kennzeichnen.

Ø    Droppt der Spieler einen Ball, ohne diesen Punkt gewählt zu haben, wird der Punkt auf der Linie in derselben Entfernung vom Loch wie die Stelle, an der der gedroppte Ball zuerst den Boden berührte, als Bezugspunkt behandelt.

·         Die Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt, ist die gesamte Fläche innerhalb einer Schlägerlänge auf beiden Seiten der Bezugslinie, aber mit diesen Einschränkungen:

·         Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:

Ø       Der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt und

Ø       er darf in jedem Bereich des Platzes liegen, aber

Ø       wenn mehr als ein Bereich des Platzes innerhalb einer Schlägerlänge vom Bezugspunkt liegt, muss der Ball im Erleichterungsbereich innerhalb desselben Bereichs des Platzes zur Ruhe kommen, den der Ball beim Droppen im Erleichterungsbereich zuerst berührte.

Dafür braucht man aber keinen blauen Pfosten, denn, wenn der Bunker unter Wasser steht, ist das per Definitionem ein ungewöhnliches Platzverhältnis. Und wenn man mehr sagen will, braucht es zur markierten Fläche auch eine Platzregel, die diese erläutert...

Auf Facebook kommentieren

Danke. Sehr interessant. Ich denke 99,99% der golfer haben sich in so einer Situation mit dem blauen Stipfel bisher in jedem Turnier immer einen straflosen drop ausserhalb des bunkers gegeben. Kann ich eine permanente Platzregel machen, die aussagt, dass Bunker, in denen blaue Stipfel stecken als Boden in Ausbesserung gelten und daher straflos von ausserhalb des bunkers weiter gespielt werden kann? Es gibt ja auch Bunker an denen von den GK gearbeitet wird, zb Drainagearbeiten.

4 Tage her

Golf Rules

Das war ja eine ganz tolle Überraschung vom GC Trier und dem Spielführer Axel Roth, welche wir heute im Briefkasten vorgefunden haben. Lieben Dank für die sehr netten Worte und dem freundlichen Feedback.

"Golf-Rules on tour" hat somit 2020 schon einmal ein erstes Reiseziel... 😉
... MehrWeniger

Das war ja eine ganz tolle Überraschung vom GC Trier und dem Spielführer Axel Roth, welche wir heute im Briefkasten vorgefunden haben. Lieben Dank für die sehr netten Worte und dem freundlichen Feedback.

Golf-Rules on tour hat somit 2020 schon einmal ein erstes Reiseziel... ;-)

Auf Facebook kommentieren

Voll verdient !

...Klasse Geste...und eine Wertschätzung eurer tollen Arbeit....👍

Absolut verdient 👍🏌️

Toll! 👏

Super, der nächste Platz.Viel Spaß.

View more comments

4 Tage her

Golf Rules

Es wird Herbst - das Laub auf den Spielbahnen wird wieder ein zusätzlicher Erschwernisfaktor bei der Ballsuche. Ok, lose hinderliche Naturstoffe dürfen entfernt werden (ohne dabei den Ball zu bewegen) - was ist aber, wenn der Ball in einem Laubhaufen verloren geht?

Musterplatzregel F-14 "Ansammlungen loser hinderlicher Naturstoffe" könnte Abhilfe schaffen, denn Haufen loser hinderliche Naturstoffe wie Blätter, Samen oder Eicheln können es dem Spieler zu bestimmten Zeiten des Jahres schwer machen, seinen Ball zu finden oder zu spielen. Eine Spielleitung darf solche Anhäufungen loser hinderliche Naturstoffe im Gelände oder in einem Bunker als Boden in Ausbesserung behandeln, von dem straflose Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.

Es bleibt aber anzumerken, dass diese dann allerdings von der Spielleitung als (zeitweilige) Platzregel zuvor in Kraft gesetzt werden muss... (tk)
... MehrWeniger

Es wird Herbst - das Laub auf den Spielbahnen wird wieder ein zusätzlicher Erschwernisfaktor bei der Ballsuche. Ok, lose hinderliche Naturstoffe dürfen entfernt werden (ohne dabei den Ball zu bewegen) - was ist aber, wenn der Ball in einem Laubhaufen verloren geht?

Musterplatzregel F-14 Ansammlungen loser hinderlicher Naturstoffe könnte Abhilfe schaffen, denn Haufen loser hinderliche Naturstoffe wie Blätter, Samen oder Eicheln können es dem Spieler zu bestimmten Zeiten des Jahres schwer machen, seinen Ball zu finden oder zu spielen. Eine Spielleitung darf solche Anhäufungen loser hinderliche Naturstoffe im Gelände oder in einem Bunker als Boden in Ausbesserung behandeln, von dem straflose Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist. 

Es bleibt aber anzumerken, dass diese dann allerdings von der Spielleitung als (zeitweilige) Platzregel zuvor in Kraft gesetzt werden muss... (tk)

5 Tage her

Golf Rules

Eine Nachfrage zu unserem Beitrag mit dem Auszaun erreichte uns von Günter:

"Frage: wie wäre es, wenn es weder weisse Linien gäbe noch Outstipfel, und die Platzregeln sagen nur, dass Outzäune im out stehen? Dann wäre es wohl egal, ob der Zaun gerade oder schief steht, da der gesamte Zaun ja die outgrenze markiert.
Problematisch wäre es nur, wie man dann den Ball weiter spielt, da ein outzaun ja kein unbewegliches hemmnis ist. Der freedrop entfällt daher, und auch in diesem falle denke ich, dass - ausser ball spielen wie er liegt - nur in frage kommt, mit strafschlag vom letzten ort zu spielen. Oder?"

Also:

Ausgrenzen sind über die Definition "Aus" in den Definitionen geregelt:

"Die Ausgrenze des Platzes erstreckt sich vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten: (...)"

Für den Zaun bedeutet das, dass die Ausgrenze platzseitig am Boden verläuft und sich von dort aus senkrecht nach oben und nach unten erstreckt. Der Zaun, der schief vom Platz wegsteht ist daher im Aus, ein Ball, der in ihm hängt ebenfalls. Anders wäre das, wenn der Zaun schief auf den Platz hereinragt, dass wäre der Ball auf dem Platz, denn:

"Ist ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Ausgrenze (wie Stufen, die an einem Auszaun angebracht sind oder ein außerhalb verwurzelter Baum, mit Ästen, die auf den Platz ragen oder umgekehrt), ist nur der Teil des Gegenstands außerhalb der Grenze im „Aus“."
... MehrWeniger

Eine Nachfrage zu unserem Beitrag mit dem Auszaun erreichte uns von Günter:

Frage: wie wäre es, wenn es weder weisse Linien gäbe noch Outstipfel, und die Platzregeln sagen nur, dass Outzäune im out stehen? Dann wäre es wohl egal, ob der Zaun gerade oder schief steht, da der gesamte Zaun ja die outgrenze markiert. 
Problematisch wäre es nur, wie man dann den Ball weiter spielt, da ein outzaun ja kein unbewegliches hemmnis ist. Der freedrop entfällt daher, und auch in diesem falle denke ich, dass - ausser ball spielen wie er liegt - nur in frage kommt, mit strafschlag vom letzten ort zu spielen. Oder?

Also:  

Ausgrenzen sind über die Definition Aus in den Definitionen geregelt:

Die Ausgrenze des Platzes erstreckt sich vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten: (...)

Für den Zaun bedeutet das, dass die Ausgrenze platzseitig am Boden verläuft und sich von dort aus senkrecht nach oben und nach unten erstreckt. Der Zaun, der schief vom Platz wegsteht ist daher im Aus, ein Ball, der in ihm hängt ebenfalls. Anders wäre das, wenn der Zaun schief auf den Platz hereinragt, dass wäre der Ball auf dem Platz, denn: 

Ist ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Ausgrenze (wie Stufen, die an einem Auszaun angebracht sind oder ein außerhalb verwurzelter Baum, mit Ästen, die auf den Platz ragen oder umgekehrt), ist nur der Teil des Gegenstands außerhalb der Grenze im „Aus“.Image attachment

Auf Facebook kommentieren

Danke. Aber selbst dann, wenn der Zaun Richtung Platz hängen würde, könnte ich den Ball dann doch trotzdem nur straflos spielen "wie er steckt", da ein freedrop nicht möglich ist bei Outzäunen (kein Hemmnis, da der Outzaun definitionsgemäss im Out steht).

6 Tage her

Golf Rules

"Bin ich drin, oder was?" - nein, dieser Ball befand sich nicht im Bunker sondern im Gelände...

Denn laut Definition ist ein Bunker eine besonders vorbereitete Fläche mit Sand, oft eine Vertiefung, von der Grassoden oder Erde entfernt wurde.

Zum Bunker gehören nicht:
- eine Bunkerkante, eine Mauer oder Bunkerwand am Rand einer angelegten Fläche, die aus Boden, Gras, geschichteten Soden oder künstlichem Material besteht,
- Erde oder jeder wachsende oder befestigte natürliche Gegenstand (zum Beispiel Gras, Büsche oder Bäume) innerhalb der Grenzen der vorbereiteten Fläche,
- Sand, der aus dem Bunker herausgespült wurde oder außerhalb der Bunkergrenze liegt und
- alle anderen Sandflächen auf dem Platz, die nicht innerhalb der Grenze der vorbereiteten Fläche liegen (zum Beispiel Wüsten oder andere natürliche Sandflächen oder die manchmal als „Waste Areas“ bezeichneten Flächen).

Regel R2.2c "Feststellen des Bereichs des Platzes, in dem der Ball liegt" gibt Aufschluss darüber, ob sich ein Ball im Gelände oder in einem besonderen Bereich auf dem Platz befindet. Um im Bunker zu sein, muss der Ball diesen aber auch berühren - das "Überhängen" wie in diesem Fall ist nicht ausreichend... (tk)
... MehrWeniger

Bin ich drin, oder was? - nein, dieser Ball befand sich nicht im Bunker sondern im Gelände...

Denn laut Definition ist ein Bunker eine besonders vorbereitete Fläche mit Sand, oft eine Vertiefung, von der Grassoden oder Erde entfernt wurde.

Zum Bunker gehören nicht:
- eine Bunkerkante, eine Mauer oder Bunkerwand am Rand einer angelegten Fläche, die aus Boden, Gras, geschichteten Soden oder künstlichem Material besteht,
- Erde oder jeder wachsende oder befestigte natürliche Gegenstand (zum Beispiel Gras, Büsche oder Bäume) innerhalb der Grenzen der vorbereiteten Fläche,
- Sand, der aus dem Bunker herausgespült wurde oder außerhalb der Bunkergrenze liegt und
- alle anderen Sandflächen auf dem Platz, die nicht innerhalb der Grenze der vorbereiteten Fläche liegen (zum Beispiel Wüsten oder andere natürliche Sandflächen oder die manchmal als „Waste Areas“ bezeichneten Flächen).

Regel R2.2c Feststellen des Bereichs des Platzes, in dem der Ball liegt gibt Aufschluss darüber, ob sich ein Ball im Gelände oder in einem besonderen Bereich auf dem Platz befindet. Um im Bunker zu sein, muss der Ball diesen aber auch berühren - das Überhängen wie in diesem Fall ist nicht ausreichend... (tk)

Auf Facebook kommentieren

Liegt wie aufgeteet 😂

Karl-Heinz Pastoors

Driver raus und gib ihm!!!

1 Woche her

Golf Rules

Vom Abschlag die Insel getroffen - und jetzt? Das wollte Leser Paul wissen:

"Was passiert wenn ich vom Abschlag,anstatt des Greens die Insel treffe.Das ist die 17 Par 3 in Sawgrass.Lg Paul"

Die Insel ist bei Profiturnieren Standort eines Kameraturms, im Teich rundum befinden sich jede Menge Krokodile. Slugger White, Rules Official der PGA wies in einem Interview einmal darauf hin. Außerhalb von Profiturnieren ist dort nur gepflegtes Pflanzenwerk, was uns zu folgender Einschätzung (ohne Berücksichtigung etwaiger Sonderplatzregeln für TIOs, Dropzonen o.ä.) bringt:

Eine Insel in einer gelben Penalty Area ist immer noch IN der Penalty Area. Es bleiben also 3 Optionen nach R17.1:

- Den Ball spielen wie er liegt (der Spieler könnte ja zur Insel schwimmen).
- Einen neuen Ball vom Abschlag spielen.
- Das Erleichterungsverfahren "auf der Linie zurück" anwenden.

Zudem gibt es in TPC Sawgrass zusätzlich immer noch eine Dropzone, welche die meisten Spieler nach einem verunglückten Schlag auf das Inselgrün in Anspruch nehmen.

Wäre die Penalty Area rot markiert käme noch das Erleichterunsgverfahren "2 Schlägerlängen vom Bezugspunkt" hinzu.

Wobei: Aus sportlicher Sicht wäre ich ja für schwimmen...

Und Ihr?
... MehrWeniger

Vom Abschlag die Insel getroffen - und jetzt? Das wollte Leser Paul wissen:

Was passiert wenn ich vom Abschlag,anstatt des Greens die Insel treffe.Das ist die 17 Par 3 in Sawgrass.Lg Paul

Die Insel ist bei Profiturnieren Standort eines Kameraturms, im Teich rundum befinden sich jede Menge Krokodile. Slugger White, Rules Official der PGA wies in einem Interview einmal darauf hin. Außerhalb von Profiturnieren ist dort nur gepflegtes Pflanzenwerk, was uns zu folgender Einschätzung (ohne Berücksichtigung etwaiger Sonderplatzregeln für TIOs, Dropzonen o.ä.) bringt:

Eine Insel in einer gelben Penalty Area ist immer noch IN der Penalty Area. Es bleiben also 3 Optionen nach R17.1:

- Den Ball spielen wie er liegt (der Spieler könnte ja zur Insel schwimmen).
- Einen neuen Ball vom Abschlag spielen.
- Das Erleichterungsverfahren auf der Linie zurück anwenden.

Zudem gibt es in TPC Sawgrass zusätzlich immer noch eine Dropzone, welche die meisten Spieler nach einem verunglückten Schlag auf das Inselgrün in Anspruch nehmen.

Wäre die Penalty Area rot markiert käme noch das Erleichterunsgverfahren 2 Schlägerlängen vom Bezugspunkt hinzu.

Wobei: Aus sportlicher Sicht wäre ich ja für schwimmen... 

Und Ihr?

Auf Facebook kommentieren

schwimmen 😂

Ich bin für reiten auf dem "Alligatorkroko". Mein guter Pro V1 <3

1. es gibt an dem Loch eine Dropzone 2. Schwimmen entfällt, da die Suchzeit durch das An- und Ausziehen des Schutzanzugs gegen die "Gators" überschritten wird 3. auf dem Inselchen ist meist ein Blumenbeet, aus dem heraus eh vermutlich nicht gespielt werden dürfte. 4. Bei dem Greenfee von 495$ sollte 1 Ballverlust drin sein 5. Regulär ist ein Caddie dabei für 20$ pro Person, der kümmert sich sicher gerne um die Ballsuche 🤣😂

Manuel Feichtinger

Unbedingt 🏊🏻‍♀️

Es fehlt noch die Option Dropping Zone

Schwimmen 🏊‍♀️ finde ich gut! 😝

Schwimmen. Eine neue Herausforderung. Das Krokodil oder ich.😂😎

ich würd die Schläger schwimmen lassen und nach Hause gehen... 😀

Keine Krokodile, sondern Alligatoren //Korinthenkackermodus_AUS//

View more comments

1 Woche her

Golf Rules

Gute Platzvorbereitung kann dem Spieler den Tag retten, wie hier zB im GC am Meer, Bad Zwischenahn bei der LETAS: An Spielbahn 18 sind ein Pumpenhäuschen und ein Kiesfilter nah der Penalty Area, die der dortige Chief Referee in der Platzvorbereitung aus der Penalty Area herausgenommen hat.

Jetzt haben sich die Regeln für die Penalty Area zwar grundlegend geändert da der Schläger aufgesetzt werden darf, straflose Erleichterung von unbeweglichen Hemmnissen gibt es aber immer noch nicht.

Von daher: Augen auf bei der Platzvorbereitung, nahe der Penalty Area gelegene unbewegliche Hemmnisse kann man auch außerhalb lassen, was dem Spieler zusätzliche Optionen bietet.
... MehrWeniger

Gute Platzvorbereitung kann dem Spieler den Tag retten, wie hier zB im GC am Meer, Bad Zwischenahn bei der LETAS: An Spielbahn 18 sind ein Pumpenhäuschen und ein Kiesfilter nah der Penalty Area, die der dortige Chief Referee in der Platzvorbereitung aus der Penalty Area herausgenommen hat. 

Jetzt haben sich die Regeln für die Penalty Area zwar grundlegend geändert da der Schläger aufgesetzt werden darf, straflose Erleichterung von unbeweglichen Hemmnissen gibt es aber immer noch nicht.

Von daher: Augen auf bei der Platzvorbereitung, nahe der Penalty Area gelegene unbewegliche Hemmnisse kann man auch außerhalb lassen, was dem Spieler zusätzliche Optionen bietet.Image attachment

1 Woche her

Golf Rules

Golf-Rules "on tour" - heute war ich (Thomas) mal zu Besuch im MGC - Märkischer Golf Club e.V. bei Kai Kornemann und seiner Frau Dagmar.

Aufgrund des herbstlichen Wetters haben wir zwar nur 9 Loch geschafft, aber es war schön nach meinem kleinen Vortrag im Frühjahr zum Thema "Golfregeln 2019" den Platz auch mal bei Tageslicht zu sehen. Zudem gab es viel zu erzählen auf Runde - und natürlich sind gleich wieder ein paar Fotos für Folgebeiträge entstanden...
... MehrWeniger

Golf-Rules on tour - heute war ich (Thomas) mal zu Besuch im MGC - Märkischer Golf Club e.V. bei Kai Kornemann und seiner Frau Dagmar. 

Aufgrund des herbstlichen Wetters haben wir zwar nur 9 Loch geschafft, aber es war schön nach meinem kleinen Vortrag im Frühjahr zum Thema Golfregeln 2019 den Platz auch mal bei Tageslicht zu sehen. Zudem gab es viel zu erzählen auf Runde - und natürlich sind gleich wieder ein paar Fotos für Folgebeiträge entstanden...

Auf Facebook kommentieren

Hagen....schräge Wiese mit Löchern

Cooler Platz! Hat total viel Spaß gemacht und wir wurden so herzlich als Gäste empfangen. 😍

Herbstliches Wetter? Habe heute in Grömitz (Ostsee ) gespielt, super Wetter !

1 Woche her

Golf Rules

"Referee!" hieß es aufgrund dieser Situation vor ein paar Wochen beim Verbandswettspiel im schönen Golf-Club Harz. "Was sind meine Optionen?"

Und das ist die Frage der Fragen, denn dann muss der Referee über alle Optionen aufklären.

Hier stellte sich zunächst die Frage was der Zaun eigentlich ist, in diesem Fall die Ausgrenze.

Die nächste Frage, die es zu beantworten galt, war, ist der Ball noch auf dem Platz oder nicht. Der Ball ist immer dann auf dem Platz, wenn ein Teil den Platz berührt. Da die Ausgrenze (siehe Definition "Platz" & "Aus") am Boden verläuft und sich senkrecht nach oben und unten erstreckt, ist der Ball im Aus, obwohl noch ein Teil aus dem Zaun hervorguckt. Der Spieler hat also nur die Option, einen neuen Ball vom letzten Ort (hier dem Abschlag) zu spielen, wenn er keinen provisorischen Ball ins Spiel gebracht hat.

Anders wäre es, wenn der Zaun zum Platz hin geneigt gewesen wäre: Dann wäre eine Option gewesen, den Ball zu spielen, wie er liegt oder für unspielbar zu halten und zu droppen.
... MehrWeniger

Referee! hieß es aufgrund dieser Situation vor ein paar Wochen beim Verbandswettspiel im schönen Golf-Club Harz. Was sind meine Optionen?

Und das ist die Frage der Fragen, denn dann muss der Referee über alle Optionen aufklären.

Hier stellte sich zunächst die Frage was der Zaun eigentlich ist, in diesem Fall die Ausgrenze. 

Die nächste Frage, die es zu beantworten galt, war, ist der Ball noch auf dem Platz oder nicht. Der Ball ist immer dann auf dem Platz, wenn ein Teil den Platz berührt. Da die Ausgrenze (siehe Definition Platz & Aus) am Boden verläuft und sich senkrecht nach oben und unten erstreckt, ist der Ball im Aus, obwohl noch ein Teil aus dem Zaun hervorguckt. Der Spieler hat also nur die Option, einen neuen Ball vom letzten Ort (hier dem Abschlag) zu spielen, wenn er keinen provisorischen Ball ins Spiel gebracht hat.

Anders wäre es, wenn der Zaun zum Platz hin geneigt gewesen wäre: Dann wäre eine Option gewesen, den Ball zu spielen, wie er liegt oder für unspielbar zu halten und zu droppen.Image attachment

Auf Facebook kommentieren

Moin. R 18.2a (2) Ein Ball liegt auf dem Platz, wenn er sich mindestens zum Teil ..... oberhalb der Ausgrenze .... befindet. Wäre der Zaun eine dünne Holzplatte und der Ball würde so stecken, befände sich ein Teil des Balles doch noch auf dem Platz. Und der Ball "liegt" auf dem Platz, wenn sich noch ein Teil "auch oberhalb der Auslinie (platzseitig)" befindet. Es wäre schön, wenn ihr erklären würdet wieso der Ball aus ist.

Uiih

Auf dem Foto sind doch weiße Aus-Pfosten zu sehen. Dann ist doch egal was der Zaun ist oder wie und wo der Ball steckt. Er ist deutlich im aus, Punkt.

...das heisst ,wenn der Ball statt in einem Meter Höhe unten am Boden so unter dem Zaun stecken würde,würde er den Boden des Platzes berühren und wer noch in...

Frage: wie wäre es, wenn es weder weisse Linien gäbe noch Outstipfel, und die Platzregeln sagen nur, dass Outzäune im out stehen? Dann wäre es wohl egal, ob der Zaun gerade oder schief steht, da der gesamte Zaun ja die outgrenze markiert. Problematisch wäre es nur, wie man dann den Ball weiter spielt, da ein outzaun ja kein unbewegliches hemmnis ist. Der freedrop entfällt daher, und auch in diesem falle denke ich, dass - ausser ball spielen wie er liegt - nur in frage kommt, mit strafschlag vom letzten ort zu spielen. Oder? Ich empfehle daher ALLEN Golfplätzen, beim Aufstellen von Maschendrahtzäunen am Platz immer ballsichere 4cm oder 3cm Geflecht Zäune zu verwenden, die nur wenige euro mehr pro laufmeter kosten als die Standard 5cm Geflecht Maschendrahtzäune. Dann sind diese auch balldicht.

View more comments

1 Woche her

Golf Rules

Die meisten Clubs haben zu Beginn der Saison die jeweiligen Platzregeln an die neuen Golfregeln angepasst. Alle? Nein, es scheint noch "gallische Dörfer" in Deutschland zu geben, bei denen die Uhren etwas langsamer ticken. Ärgerlich nur, wenn man dann auch noch in so einem Club ein Wettspiel mit Platzregeln aus dem Jahr vor 2019 bestreiten muss.

Auch wenn "alte" Scorekarten aus ökonomischen Gründen "aufgebraucht" werden sollen, so sollte die Spielleitung dann zumindest eine ausreichende und regeltechnisch korrrekte Lösung für die Spieler sicherstellen. Als Beispiel hätte man hier die auf der Scorekarte aufgedruckten Platzregeln für ungültig erklären (durchstreichen oder einen Hinweis aufbringen) können. Zudem wäre ein Hinweis bei der Scorekartenausgabe in Verbindung mit dem Hinweis auf die richtigen, gültigen Platzregeln notwendig gewesen.

Und - hattet Ihr das auch schon einmal? Wie seid ihr damit umgegangen? (tk)
... MehrWeniger

Die meisten Clubs haben zu Beginn der Saison die jeweiligen Platzregeln an die neuen Golfregeln angepasst. Alle? Nein, es scheint noch gallische Dörfer in Deutschland zu geben, bei denen die Uhren etwas langsamer ticken. Ärgerlich nur, wenn man dann auch noch in so einem Club ein Wettspiel mit Platzregeln aus dem Jahr vor 2019 bestreiten muss. 

Auch wenn alte Scorekarten aus ökonomischen Gründen aufgebraucht werden sollen, so sollte die Spielleitung dann zumindest eine ausreichende und regeltechnisch korrrekte Lösung für die Spieler sicherstellen. Als Beispiel hätte man hier die auf der Scorekarte aufgedruckten Platzregeln für ungültig erklären (durchstreichen oder einen Hinweis aufbringen) können. Zudem wäre ein Hinweis bei der Scorekartenausgabe in Verbindung mit dem Hinweis auf die richtigen, gültigen Platzregeln notwendig gewesen.

Und - hattet Ihr das auch schon einmal? Wie seid ihr damit umgegangen? (tk)

Auf Facebook kommentieren

Das Problem ist, dass sich in vielen Golfclubs das Sekretariat darum kümmern muss, dort keine Golfspieler sitzen und heute oft nicht einmalwissen dass es neue regeln gibt. Den Damen dort kann man das nicht einmal zum Vorwurf machen. Dass aber der Pro des Clubs bisher noch nichts zu den Entscheidungsträgern gesagt hat, finde ich eigenartig.

Guten Morgen! Natürlich ist es schön, mit aktuellen Platzregeln zu spielen. Es ist auf dieser Scorekarte nichts, was nicht auch mit den neuen Regeln funktioniert. Gut, Nr. 2 hätte man weglassen können. Nr. 1 habt sich die Regelnummer geändert. Bei Nr.6 das gleiche. Hier gibt einfach nur einen falschen Begriff und den falschen Verweis in der Regelnummer. Einfach bei Unklarheiten einen Regelball spielen. Aber ich persönlich halte es mit dem praktischen Aspekt: Umstellung auf neue Regeln ja, aber nicht auf Biegen und Brechen. Und so schlimm kann es gar nicht sein, denn das "Offizielle Handbuch zu den Golfregeln" war auch nicht am 1. Januar verfügbar. Wenn es also der DGV nicht vorlebt, mit gültigen Regeln in die Saison zu starten, warum soll ich mir dann als Clubverantwortlicher die Beine dafür ausreißen???

Frage: Wie ist denn dann zu spielen? Obsolete Regeln ignorieren? Was passiert, wenn ein Spieler falsche, aber aufgedruckte Regeln befolgt? Ist das ganze Turnier überhaupt vorgabewirksam? 🤔

Wenn für mich die Platzregeln inhaltlich stimmig sind sehe ich für mich erstmal kein Problem, wenn falsche Regelnummern oder Begriffe wie Biotop - die ich noch kenne - auftauchen (ausser natürlich wenn es dann konkret heisst "Wende Regel x.y an"). Und man muss natürlich jetzt auch davon ausgehen, daß es Golfer gibt, die 2019 mit Golf angefangen haben mit den NEUEN Regeln, und somit die alten Platzregeln gar nicht mehr verstehen können!!!

2 Wochen her

Golf Rules

Ich (Thomas) komme nicht so wirklich weiter. Da dachte ich, dass ich mal unsere 3.882 "Gefällt-mir"-Leser in eigener Sache frage - vielleicht hat jemand von Euch ja eine Idee und kann uns weiter helfen, denn wir möchte unseren "Service" an Euch gerne verbessern...

Wir haben ja unsere Facebook-Seite und promoten die Golf-Rules-Beiträge täglich ja auch in den Apps (iOS/Android) und auf unserer Web-Seite. Wir haben auch schon länger ein Instagram-Profil (www.instagram.com/golf_rules_d), welches aber bisher nicht gepflegt wird.

Die Idee ist nun, dass wir die Facebook-Einträge auch noch zusätzlich auf Instagram publizieren möchten - und das natürlich jeden Morgen (so wir Ihr es nun schon über 3 Jahre von uns gewohnt seid). Dabei ist zu beachten, dass die Quelle aus Facebook kommt und der Beitrag dann zusätzlich in Instagram zu sehen sein soll. Geht das? Und wenn ja - wie?

Alle bisher versuchten Lösungsansätze sind leider erfolglos gescheitert. Insofern würden wir uns über Eure Unterstützung freuen - gerne per persönlicher Nachricht.

Schon einmal vorab lieben Dank für Eure Hilfe...
... MehrWeniger

Auf Facebook kommentieren

einfach copy paste geht immer 😃

Das ist ganz einfach: Das Feature fuer crossposts von FB zu IG ist nur fuer facebook-business verfuegbar. Dazu nicht aus der App heraus. Dazu kommt das nur Posts mit einem Single Photo crossposted werden koennen. Connect Instagram in den Settings, dann im Create Post einfach IG auswaehlen.

Kuckt mal ifttt.com ob ihr das damit machen könnt. Ist meistens sehr gut für social Social media Automatisierung

Hier das Bild zur Idee...

Die Konten verlinken und zuerst auf Instagram posten, dort den Schieber "Facebook posten" aktivieren.

Eure Seite wurde mit dem simplen Wordpress erstellt - frag doch dort im Forum, welche Erweiterungen es dafür gibt.

View more comments

2 Wochen her

Golf Rules

Immer wieder spannend, auf welche Ideen die verrückten Golfer so kommen. Wie aber verhält es sich mit der Regelkonformität dieses Schlägers?

Regel 4.1a(3) "Absichtliche Veränderungen der Spieleigenschaften eines Schlägers während der Runde" schiebt einen unmissverständlichen Riegel vor die Nutzung:

Ein Spieler darf keinen Schlag mit einem Schläger ausführen, dessen Spieleigenschaften während der Runde von ihm absichtlich verändert wurden (einschließlich während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a)
- indem er eine verstellbare Funktion verwendet oder den Schläger technisch verändert (außer es ist zur Instandsetzung von Beschädigungen nach Regel 4.1a(2) erlaubt) oder
- indem er Fremdstoff auf den Schlägerkopf aufbringt (außer zu Reinigungszwecken), um das Verhalten des Schlägers beim Schlag zu beeinflussen.

Ausnahme – Verstellbarer Schläger in den ursprünglichen Zustand zurückverstellt: Werden die Spieleigenschaften eines Schlägers durch Verwendung eines verstellbaren Teils verändert und vor dem nächsten Schlag mit diesem Schläger wieder bestmöglich in seinen ursprünglichen Zustand versetzt, indem das verstellbare Teil zurückgestellt wird, fällt keine Strafe an und der Schläger darf für einen Schlag verwendet werden.

Wird so ein abgebildeter Schläger in einem vorgabewirksamen Wettspiel trotzdem benutzt, so ist die Strafe für den Verstoß gegen Regel R4.1a die Disqualifikation (sobald dieser verstellt wird und dann ein Schlag nach dem Ball erfolgt). (tk)
... MehrWeniger

Immer wieder spannend, auf welche Ideen die verrückten Golfer so kommen. Wie aber verhält es sich mit der Regelkonformität dieses Schlägers?

Regel 4.1a(3) Absichtliche Veränderungen der Spieleigenschaften eines Schlägers während der Runde schiebt einen unmissverständlichen Riegel vor die Nutzung: 

Ein Spieler darf keinen Schlag mit einem Schläger ausführen, dessen Spieleigenschaften während der Runde von ihm absichtlich verändert wurden (einschließlich während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a) 
- indem er eine verstellbare Funktion verwendet oder den Schläger technisch verändert (außer es ist zur Instandsetzung von Beschädigungen nach Regel 4.1a(2) erlaubt) oder
- indem er Fremdstoff auf den Schlägerkopf aufbringt (außer zu Reinigungszwecken), um das Verhalten des Schlägers beim Schlag zu beeinflussen.

Ausnahme – Verstellbarer Schläger in den ursprünglichen Zustand zurückverstellt: Werden die Spieleigenschaften eines Schlägers durch Verwendung eines verstellbaren Teils verändert und vor dem nächsten Schlag mit diesem Schläger wieder bestmöglich in seinen ursprünglichen Zustand versetzt, indem das verstellbare Teil zurückgestellt wird, fällt keine Strafe an und der Schläger darf für einen Schlag verwendet werden. 

Wird so ein abgebildeter Schläger in einem vorgabewirksamen Wettspiel trotzdem benutzt, so ist die Strafe für den Verstoß gegen Regel R4.1a die Disqualifikation (sobald dieser verstellt wird und dann ein Schlag nach dem Ball erfolgt). (tk)Image attachment

Auf Facebook kommentieren

Seems the perfect travel club to me. Anyone any idea if this is somewhere available for purchase?

Ein verstellbarer Schläger? Wie geil, wo gibts sowas? 😃

Verstehe ich richtig, das wenn jemand seinen Driver von einem Abschlag zum anderen umstellt, sich disqualifiziert?

Wenn es das Teil nicht schon geben würde ... er hätte es erfunden: Bryson DeChambeau! (nur eine Schaftlänge!) 😂

2 Wochen her

Golf Rules

Karin hatte eine Frage an uns:

"Hallo lieber Torben, schon wieder eine Frage an die Wissenden 😉
Wieder im Lochspiel: meine Partnerin spielt den Ball auf ein von Wasser/Gräben halb umschlossenes Grün. Der Ball kommt auf und rollt von der Grünseite ins Wasser (alles rot gesteckt) Es gibt genügend Platz um auf der Grünseite im Vorgrün, nicht näher zur Fahne zu droppen. Meine Partnerin, deutlich besseres Hdcp. sagte mir aber, dass sie auf der gegenüberliegenden Seite droppen müsste. Nach meinem Verständnis doch nur bei gelb????? Sie machte diesen deutlich schwereren Schlag und hat das Loch verloren. Was wäre regelkonforme?
Herzlichen Dank für eine kurze Erläuterung, ich finde diese Situation nicht in meinem Regelbuch 🏌️‍♀️⛳️"

Also:

Der Bezugspunkt für Erleichterungsverfahren ist immer dort, wo der Ball zuletzt die Grenze zur Penalty Area überschritten hat, hier also grünseitig. Hier hat die Spielerin dann die Option
1) erneut vom letzten Ort zu spielen,
2) Erleichterung auf der Linie zurück zu nehmen (also auf der ggü liegenden Seite hier) oder
3) innerhalb zweier SL nicht näher zum Loch, was bedeutet auf einem ganz schmalen Streifen zwischen Penalty Area und Loch. Sie hat sich regelgerecht für Alternative 2) (R17.1d 2. Alt.) entschieden.
... MehrWeniger

Karin hatte eine Frage an uns:

Hallo lieber Torben, schon wieder eine Frage an die Wissenden 😉
Wieder im Lochspiel: meine Partnerin spielt den Ball auf ein von Wasser/Gräben halb umschlossenes Grün. Der Ball kommt auf und rollt von der Grünseite ins Wasser (alles rot gesteckt) Es gibt genügend Platz um auf der Grünseite im Vorgrün, nicht näher zur Fahne zu droppen. Meine Partnerin, deutlich besseres Hdcp. sagte mir aber, dass sie auf der gegenüberliegenden Seite droppen müsste. Nach meinem Verständnis doch nur bei gelb?????  Sie machte diesen deutlich schwereren Schlag und hat das Loch verloren. Was wäre regelkonforme? 
Herzlichen Dank für eine kurze Erläuterung, ich finde diese Situation nicht in meinem Regelbuch 🏌️‍♀️⛳️

Also:

Der Bezugspunkt für Erleichterungsverfahren ist immer dort, wo der Ball zuletzt die Grenze zur Penalty Area überschritten hat, hier also grünseitig. Hier hat die Spielerin dann die Option 
1) erneut vom letzten Ort zu spielen, 
2) Erleichterung auf der Linie zurück zu nehmen (also auf der ggü liegenden Seite hier) oder 
3) innerhalb zweier SL nicht näher zum Loch, was bedeutet auf einem ganz schmalen Streifen zwischen Penalty Area und Loch. Sie hat sich regelgerecht für Alternative 2) (R17.1d 2. Alt.) entschieden.Image attachment

Auf Facebook kommentieren

Wenn ich Karin (die die Frage gestellt hat) richtig verstehe, so gibt es in dem von ihr beschriebenen Beispiel genügend Spiel-Raum, um auf Grünseite zu droppen, ohne sich dabei näher zur Fahne zu befinden oder eine schwierige Standposition einnehmen zu müssen. Insofern hat sie ihre Mitspielerin gut und vor allem sehr fair beraten!

Wenn sie sich für die 2 Schlägerlängen und nicht näher zum Loch Variante entschieden hätte, wäre es auch möglich auf dem Grün weiter zu spielen? Richtig?

...was zwar richtig ,aber natürlich unsinnig ist😁,das sollte auch erwähnt werden.

Was man aber daraus sicher lernen kann? Ein besseres HCP sagt überhaupt nichts über den Wissenstand bei den Regeln aus 🧐🤔

Noch etwas für "Klugscheißer" zum Wording 😉 "Lochspiel: meine Partnerin" - im Lochspiel spielt man gegen einen "Gegner". Zusammen mit einer "Partnerin" ist man eine "Partei", die ein Turnier gemeinsam spielt... Streng genommen hat Karin dann zusammen mit einer Partnerin (zusammen = Partei = Vierer) ein Lochpiel gespielt. 😉

View more comments

2 Wochen her

Golf Rules

Der Sonderpreis "Nearest-to-the-pin" führt häufig auf der Clubhausterasse zu heißen Diskussionen. Insbesondere das Verfahren, wie denn die Entfernung gemessen wird, wird häufig in vielen Clubs unterschiedlich gehandhabt.

Und um das gleich vorweg zu nehmen: eine Golfregel zu dem richtigen Verfahren hierzu gibt es nicht. Allerdings ist eines mit der Einführung der neuen Golfregeln jetzt möglich, denn R4.3(1) "Gebrauch von Ausrüstung / Entfernungs- und Richtungsangabe" erlaubt jetzt generell die Nutzung von Geräten, welche nur die Entfernung messen (also z.B. auch ein Maßband), wenn hierdurch die Spielgeschwindigkeit nicht unangemessen verzögert wird.

Verboten ist weiterhin das Messen von Höhenunterschieden oder die Auswertung von Entfernungs- oder Richtungsangaben (zum Beispiel Empfehlungen zur Spiellinie oder Schlägerwahl bezogen auf die Lage des Balls des Spielers).

Desweiteren sollte beachtet werden, dass die Spielleitung per Musterplatzregel G-5 die Verwendung von Entfernungsmessern untersagen kann.

Wie wird denn bei Euch gemessen / und wann? (tk)
... MehrWeniger

Der Sonderpreis Nearest-to-the-pin führt häufig auf der Clubhausterasse zu heißen Diskussionen. Insbesondere das Verfahren, wie denn die Entfernung gemessen wird, wird häufig in vielen Clubs unterschiedlich gehandhabt.

Und um das gleich vorweg zu nehmen: eine Golfregel zu dem richtigen Verfahren hierzu gibt es nicht. Allerdings ist eines mit der Einführung der neuen Golfregeln jetzt möglich, denn R4.3(1) Gebrauch von Ausrüstung / Entfernungs- und Richtungsangabe erlaubt jetzt generell die Nutzung von Geräten, welche nur die Entfernung messen (also z.B. auch ein Maßband), wenn hierdurch die Spielgeschwindigkeit nicht unangemessen verzögert wird.

Verboten ist weiterhin das Messen von Höhenunterschieden oder die Auswertung von Entfernungs- oder Richtungsangaben (zum Beispiel Empfehlungen zur Spiellinie oder Schlägerwahl bezogen auf die Lage des Balls des Spielers).

Desweiteren sollte beachtet werden, dass die Spielleitung per Musterplatzregel G-5 die Verwendung von Entfernungsmessern untersagen kann. 

Wie wird denn bei Euch gemessen / und wann? (tk)

Auf Facebook kommentieren

Bei Nearest to the Pin habe ich festgestellt dass sehr oft nur vom Ball bis zum Lochrand gemessen wird. Was ist nun richtig?

Bei uns wird nicht gemessen sondern ein kleiner Stab an die Stelle im Grün gesteckt, wo der Ball liegt..

Ich messe vom Ball ebenerdig zum FLAGGENSTOCK... zur FAHNE finde ich schwierig... je nachdem wie hoch die hängt, wie groß das Tuch ist, wie stark der Wind weht... 🤣

Interessant mal nachzulesen auf der Rules4You Seite von golf.de unter der Rubrik "Oft gefragt", alles zusammengefasst unter der Frage "Gilt ein Longest Drive nur, wenn der Ball auf dem Fairway liegt?". Also sowohl das Thema Longest Drive als auch Nearest to the Pin, und die Frage auf dem Fairway respektive Grün oder nicht...

Messung: Markierung bis Lochrand, ich lasse meinen „Zähler“ ablesen, messe immer wenn der Ball auf dem Grün liegt und habe damit auch schon mit über 9m einen tollen Preis bekommen 😊

was steht in der Ausschreibung, "nearest to the Pin" oder "to the Hole" ??

Musste noch nicht so oft messen..😂😂🙈

Meist wird die Verwendung eines Messgerätes zulässig sein, also auch ein Massband. Unklarheit besteht meist darüber, welche Entfernung genau gemessen wird. Könnte ja knapp werden, wo jeder Zentimeter zählt. Nearest to the Pin würde nahelegen, den einen Messpunkt mit der Fahnenstange (oder Lochmitte) festzulegen und dann bis zum nähesten Punkt des Balles zu messen (oder Ballmittelpunkt?). Den Ball vorher zu markieren, empfiehlt sich wegen unbeabsichtigter Bewegung. Es kann auch unklar sein, ob ein Hole in One als Nearest to the Pin gilt. War bei meinem Hole in One so, dass ich den Preis für Nearest to Pin nicht bekommen habe, weil der Ball auf dem Grün liegen hätte müssen. Nachschauen lohnt sich jedenfalls, auch wenn der Ball weit weg von der Fahne liegt. Ich habe Nearest to Pin auch schon mit 4 m und 8 m gewonnen.

Meine Reihenfolge: Ball markieren, spielen, messen bis Lochmitte, aufschreiben... oder lachen und weitergehen 😉 (niemals vorm Putten messen! - aus meiner Sicht „Regelverstoß“)

warum nearest to the pin einen gruen treffer erfordert verstehe ich bis heute nicht.... fahne super ugly gesteckt, ball auffm fringe, 1.2m putt.... alle anderen hauen aus angst vorm wasser auf mitte gruen und irgendwer mit 3m gewinnt nearest to the pin. gleiches spiel wenn die fahne GAANZ vorne steht ebenso gibts clubs bei denen ein holein1 nicht als nearest to pin gilt. lol.

also erstmal: neares to the pin heisst am nächsten bei der fahne. und nicht am nächsten beim loch. somit ist immer die fahne massgebend. ein ball im loch liegt ja direkt an der fahne und muss somit gelten. nun ist die frage wo gemessen wird. wenn anfang ball ist der abstand null. wenn mitte ball dann eben der radius des balles. da erübrigt sich jede diskussion. zweitens wie wird bei uns gemessen: bei uns wurde extra ein massband angefertigt, dass bei null an einem abgesägten fahnenstock befestigt wurde. somit diesen stock ins loch stecken und ball messen. fertig und einfach. drittens messen nach dem putt: mit dem massband kann ich die linie anzeigen und das wäre nicht erlaubt. deshalb messen wir immer nach dem putt an die vorherige markierung.

Gemessen wird lt. dgv vom Lochrand. Dies Beispiel zeigt mal wieder, wie feinziseliert Golfregeln sein können. Der "Gesunde Menschenverstand" würde einem erstmal sagen: all das bezieht sich doch nur auf die SchlagVORBEREITUNG und Ausrüstung die den Spieler dabei unterstützt. Ausserdem geht es bei 4.3a um "Ausrüstung des Spielers" und nicht des Clubs. ABER (und hier folgt nur meine THESE, bin ja kein Profi) : genauer betrachtet ist Ausrüstung das was der Spieler in der Hand hat, in den Regeln genanntes Beispiel sind Harken. Also doch: Maßband evtl = Ausrüstung. Hm. Nach 4.3a(3) ausdrücklich zugelassen sind Gegenstände zur Erfassung von Informationen um diese nach der Runde auszuwerten. So weit so gut. Nun ist noch 10.2b(3) zu beachten: nichts darf hingelegt werden um die Spiellinie anzuzeigen. In diesem Sinne könnte ja, falls Spiellinie gerade wäre, das Maßband missbraucht werden und rein theoretisch🙄 könnte auch jemand sagen die genaue Distanz zu kennen hilft beim Putten. Deshalb: Markieren - Putten - Messen. "Wieder was g'lernt" 👍 😁 Danke für die Anregung zum Nachlesen und die tägliche Bereicherung meines Morgenkaffees!

View more comments

2 Wochen her

Golf Rules

Dann schauen wir doch mal, ob es diesen Monat etwas Neues gibt... ... MehrWeniger

Dann schauen wir doch mal, ob es diesen Monat etwas Neues gibt...

2 Wochen her

Golf Rules

Größere Wettspiele können nicht ohne ihn, er ist eine wesentlicher Faktor für eine unkomplizierten Beginn der Runde, er kann den Spielern kurzfristig helfen und unterstützen: der Starter...

Zu den wesentlichen Aufgaben des Starters gehört die Aushändigung der Scorekarte und der für den Tag geltenden Platzregeln. Zur Startzeit der Gruppe sollte der Starter dann den ersten Spieler zur angesetzten Zeit starten. Ist dies aufgrund der Position der vorher gestarteten Gruppe nicht möglich (zum Beispiel, wenn diese durch eine Ballsuche verzögert wird), sollte die tatsächliche Startzeit notiert werden, damit die Spielleitung diese Information bei der Anwendung von Richtlinien zum zügigen Spiel nutzen kann.

Explizit möchten wir darauf hinweisen, dass der Starter (sofern er kein Mitglied der Spielleitung ist) keine Fragen zur Ausrüstung, Platzregeln oder anderen Themen rund um das Wettspiel eigenständig beantworten sollte. Macht er es trotzdem, dann ist die Auskunft des Starters für den Spieler rein informativ. Es bleibt dabei - jeder Spieler ist selber für die Kenntnis und Einhaltung der Golfregeln verantwortlich und kann sich nicht hinterher auf eine Aussage durch den Starter berufen. (tk)
... MehrWeniger

Größere Wettspiele können nicht ohne ihn, er ist eine wesentlicher Faktor für eine unkomplizierten Beginn der Runde, er kann den Spielern kurzfristig helfen und unterstützen: der Starter...

Zu den wesentlichen Aufgaben des Starters gehört die Aushändigung der Scorekarte und der für den Tag geltenden Platzregeln. Zur Startzeit der Gruppe sollte der Starter dann den ersten Spieler zur angesetzten Zeit starten. Ist dies aufgrund der Position der vorher gestarteten Gruppe nicht möglich (zum Beispiel, wenn diese durch eine Ballsuche verzögert wird), sollte die tatsächliche Startzeit notiert werden, damit die Spielleitung diese Information bei der Anwendung von Richtlinien zum zügigen Spiel nutzen kann.

Explizit möchten wir darauf hinweisen, dass der Starter (sofern er kein Mitglied der Spielleitung ist) keine Fragen zur Ausrüstung, Platzregeln oder anderen Themen rund um das Wettspiel eigenständig beantworten sollte. Macht er es trotzdem, dann ist die Auskunft des Starters für den Spieler rein informativ. Es bleibt dabei - jeder Spieler ist selber für die Kenntnis und Einhaltung der Golfregeln verantwortlich und kann sich nicht hinterher auf eine Aussage durch den Starter berufen. (tk)

Auf Facebook kommentieren

Heute kam die Frage: darf man im Penalty Area einen Probeschwung machen.

2 Wochen her

Golf Rules

Schon im Deutschunterricht der 12. Klasse fragte man sich öfter: Was will uns der Autor damit sagen?

Dieselbe Frage stellte ich mir beim Anblick dieser Penalty Area. Rot? Gelb? Orange? Alles ergab nicht so richtig einen Sinn und zeigte, dass solche Markierungen gerne ein Eigenleben entwickeln. Beim örtlichen Jugendwart nachgehakt, ergab es, dass dieser Platz, die Penalty Areas gerne vorne und hinten gelb und am Rand rot markiert haben wollte und danach die Pfosten ein Eigenleben entwickelten, die dem Golfer keine genaue Information mehr gaben.

Wir haben dann in der Platzvorbereitung die gelben Pfosten vorn und die Roten hinten und seitlich gesteckt; vor allem vor dem Hintergrund der Spielbeschleunigung, da ein Ball, der das Grün erreichte und wieder zurück lief, dann auf der Grünseite gedroppt werden kann.
... MehrWeniger

Schon im Deutschunterricht der 12. Klasse fragte man sich öfter: Was will uns der Autor damit sagen?

Dieselbe Frage stellte ich mir beim Anblick dieser Penalty Area. Rot? Gelb? Orange? Alles ergab nicht so richtig einen Sinn und zeigte, dass solche Markierungen gerne ein Eigenleben entwickeln. Beim örtlichen Jugendwart nachgehakt, ergab es, dass dieser Platz, die Penalty Areas gerne vorne und hinten gelb und am Rand rot markiert haben wollte und danach die Pfosten ein Eigenleben entwickelten, die dem Golfer keine genaue Information mehr gaben. 

Wir haben dann in der Platzvorbereitung die gelben Pfosten vorn und die Roten hinten und seitlich gesteckt; vor allem vor dem Hintergrund der Spielbeschleunigung, da ein Ball, der das Grün erreichte und wieder zurück lief, dann auf der Grünseite gedroppt werden kann.

Auf Facebook kommentieren

Aber mal ehrlich: Das Foto finde ich schon schön 😉

Wenn man sich manche Platzeinzeichnungen anschaut können einem schon die Haare zu Berge stehen.Deshalb sollte es sicherlich kein unwillkürlich Einzeichnung sein sondern in den Details überlegt und so dass es Regeltechnisch dann ausführbar ist.

2 Wochen her

Golf Rules

Spielgeschwindigkeit - ein Thema, was auch hier in dem Forum unter Euch ja auch schon wiederholt - zum Teil auch konträr - diskutiert wurde. In Regel R5.6b "Zügiges Spiel" gibt es Empfehlungen zum Spieltempo, das Spielen von außerhalb der Reihenfolge um zeit zu sparen und Richtlinien zum zügigen Spiel.

Wenn man einmal von den unvermeidlichen und auch regeltechnisch zugestandenen Zeiten für das Spielen eines provisorischen Balls, das Suchen eines Balls oder der Klärung von Regelfragen absieht, so ist kann primär jeder einzelne Spieler zum zügigen Spiel seinen eigenen Beitrag leisten. Meistens sind es wenige "schwarze Schafe" auf der Runde, die insbesondere für einen Außenstehenden sehr schnell auffällig werden. Wiederholte Schlagvorbereitungen von mehr als 60 Sekunden sind dabei häufig anzutreffen.

Die Hardcard des DGV / der Landesverbände geben hier weitere und sehr konkrete Informationen, wann eine Gruppe seine "Position verloren" hat und wie genau die Zeitnahme gehandhabt wird:

Die für jeden Schlag erlaubte Höchstzeit ist 40 Sekunden. 10 weitere Sekunden werden dem Spieler zugestanden, der zuerst: a) einen Abschlag auf einem Par 3 Loch; b) einen Schlag zum Grün; oder c) einen Chip oder Putt spielt.

Die Zeitnahme beginnt, sobald ein Spieler ausreichend Zeit hatte, seinen Ball zu erreichen, er mit dem Spiel an der Reihe ist und ohne Behinderung oder Ablenkung spielen kann. Die Zeit zum Bestimmen der Entfernung und zur Wahl eines Schlägers zählt als Zeit, die für den nächsten Schlag benötigt wird.

Auf dem Grün beginnt die Zeitnahme, sobald der Spieler genügend Zeit hatte, den Ball aufzunehmen, zu reinigen und zurückzulegen, Beschädigungen auszubessern, die seine Spiellinie behindern und lose hinderliche Naturstoffe in der Spiellinie zu entfernen. Zeit zum Betrachten der Spiellinie von einer Stelle hinter dem Loch und/oder hinter dem Ball zählt als Zeit, die für den nächsten Schlag benötigt wird. Die Zeitnahme beginnt in dem Augenblick, wenn der Referee entscheidet, dass der Spieler an der Reihe ist und ohne Behinderung oder Ablenkung spielen kann.

Und jetzt mal "Hand aufs Herz" - habt Ihr Euch selber schon mal gecheckt, ob Ihr bei der Schlagvorbereitung idR in dem zulässigen Zeitlimit bleibt?

Dabei ist anzumerken, dass die Schlagvorbereitung ja nur ein Teil des Spiels ist. Zügiges Gehen nach dem Schlag zum Ball, die eigenen Vorbereitung schon beginnen, wenn die Partner aus der Spielgruppe an der Reihe ist, ... - alles Dinge, die das Spiel beschleunigen ohne zusätzlichen Stress zu verursachen. (tk)
... MehrWeniger

Spielgeschwindigkeit - ein Thema, was auch hier in dem Forum unter Euch ja auch schon wiederholt - zum Teil auch konträr - diskutiert wurde. In Regel R5.6b Zügiges Spiel gibt es Empfehlungen zum Spieltempo, das Spielen von außerhalb der Reihenfolge um zeit zu sparen und Richtlinien zum zügigen Spiel.

Wenn man einmal von den unvermeidlichen und auch regeltechnisch zugestandenen Zeiten für das Spielen eines provisorischen Balls, das Suchen eines Balls oder der Klärung von Regelfragen absieht, so ist kann primär jeder einzelne Spieler zum zügigen Spiel seinen eigenen Beitrag leisten. Meistens sind es wenige schwarze Schafe auf der Runde, die insbesondere für einen Außenstehenden sehr schnell auffällig werden. Wiederholte Schlagvorbereitungen von mehr als 60 Sekunden sind dabei häufig anzutreffen.

Die Hardcard des DGV / der Landesverbände geben hier weitere und sehr konkrete Informationen, wann eine Gruppe seine Position verloren hat und wie genau die Zeitnahme gehandhabt wird:

Die für jeden Schlag erlaubte Höchstzeit ist 40 Sekunden. 10 weitere Sekunden werden dem Spieler zugestanden, der zuerst: a) einen Abschlag auf einem Par 3 Loch; b) einen Schlag zum Grün; oder c) einen Chip oder Putt spielt.

Die Zeitnahme beginnt, sobald ein Spieler ausreichend Zeit hatte, seinen Ball zu erreichen, er mit dem Spiel an der Reihe ist und ohne Behinderung oder Ablenkung spielen kann. Die Zeit zum Bestimmen der Entfernung und zur Wahl eines Schlägers zählt als Zeit, die für den nächsten Schlag benötigt wird.

Auf dem Grün beginnt die Zeitnahme, sobald der Spieler genügend Zeit hatte, den Ball aufzunehmen, zu reinigen und zurückzulegen, Beschädigungen auszubessern, die seine Spiellinie behindern und lose hinderliche Naturstoffe in der Spiellinie zu entfernen. Zeit zum Betrachten der Spiellinie von einer Stelle hinter dem Loch und/oder hinter dem Ball zählt als Zeit, die für den nächsten Schlag benötigt wird. Die Zeitnahme beginnt in dem Augenblick, wenn der Referee entscheidet, dass der Spieler an der Reihe ist und ohne Behinderung oder Ablenkung spielen kann.

Und jetzt mal Hand aufs Herz - habt Ihr Euch selber schon mal gecheckt, ob Ihr bei der Schlagvorbereitung idR in dem zulässigen Zeitlimit bleibt? 

Dabei ist anzumerken, dass die Schlagvorbereitung ja nur ein Teil des Spiels ist. Zügiges Gehen nach dem Schlag zum Ball, die eigenen Vorbereitung schon beginnen, wenn die Partner aus der Spielgruppe an der Reihe ist, ... - alles Dinge, die das Spiel beschleunigen ohne zusätzlichen Stress zu verursachen. (tk)

Auf Facebook kommentieren

Genau dieses Problem des langsamen Spieles, ist das welches dem Golfsport soviel Negatives Image einbringt. Es ist bereits ein Sport der sehr Zeitaufwendig ist und das über langsame Spiel kommt dann dazu. Wir brauchen nicht laufen, hetzen, aber alles tun was das Spiel langsam macht ist eine Zumutung für alle anderen Spieler. Dies betrifft ja nicht nur den eigen Flight sondern alle. Alles oberhalb 4,5 Stunden sind Zumutungen. Kein Spielfluss verschlechtert zunehmest das gesamte Spiel. Also Durchgangszeiten in Turnieren kontrollieren und rigoros handeln. Haben all die Messgeräte eine zur Beschleunigung beigetragen? Nein denn es misst ja jeder auch wenn er ja nie weiß wie weit er wirklich schlägt. Alles nur Show.Dies betrifft 90 % der Spieler. Also dann, schönes Spiel.

Zügiges Spiel ist mir wichtig. Ich finde, zum Ratschen bleibt trotzdem genug Zeit und all zu viel Geplapper stört die Konzentration. Bin aber auch schon angeeckt weil ich zügig weitergelaufen bin, da ich als nächste dran war...

Ich sehe keinen Widerspruch von zügig und entspannt. Ich würde es auch vorausschauend nennen. Die Vorbereitung des Schlags beginne ich im Geist immer direkt nach dem vorherigen, und nicht erst, wenn ich am Ball angekommen bin.

Schnelles Spiel beinhaltet nicht nur die Einhaltung der vorgegebenen Zeiten 40+10 am Abschlag und auf den Grün. Bei vielen Spieler*innen vermisse ich das zügige Gehen zum Ball und die Fehleinschätzung der eigenen Schlagweite. Ein weiterer Faktor ist die Zeitüberschreitung beim Suchen des Balles. Und obendrauf, darf gefragt werden, warum man beim Flight Partner stehenbleibt und wartet bis er geschlagen hat, anstatt bereits zum eigenen Ball zu gehen, der 20m weiter vorne links liegt, sofern es den schlagenden Mitspieler nicht stört und der eigene Ball nicht in der Ballflugrichtung des Mitspielers liegt. Aber hier scheiden sich die Geister, was der Begriff "Ready-Golf" eigentlich meint.

Hab heute ein Jugendturnier unter 16 Abschläge Rot, mit geleitet und die Spielzeit 18 Loch Zählspiel war 3 Stunden 45 Minuten. Und viele von euch glauben dass 5-6 Stunden Turnier fast normal sein soll.Schönes Spiel und genaue Längen nach dem messen.:-)

Nach 9 Monaten kann ich sagen,das die grösste Einsparung das drin lassen der Fahne ist! Ich spiele 5 mal die Woche ,spiele mit vielen unterschiedlichen Leuten und glaube mir deshalb auch dieses Urteil erlauben zu können.

Hand aufs Herz... Ich persönlich finde das alles Sch.... wenn wir nun auch noch auf dem Golfplatz gemessen und über reguliert werden. Golf sollte Spass und Freude machen, Kommunikation fördern... Stress gibts schon genug in den News bei der Arbeit. Wer unter 4 Stunden spielen will soll um 6 Uhr morgens abschlagen oder nur 9 Loch spielen...

Mir ist es lieber der Spieler nimmt sich die nötige Zeit und spielt aufs Fairway, als dass er einen schnellen Schlag ins Rough macht

Grundsätzlich teile ich absolut die hier geäußerten Meinungen, zügig zu spielen. Wobei ich diese Beschreibung des Spieltempos bevorzuge gegenüber der Formulierung „schnell“. Hier und andernorts gab und gibt es auch genügend Hinweise, die zu einem zügigen Spiel beitragen können. Gleichwohl sollte man aber zum Einen auch beachten, dass man nicht jeden Golfplatz in genau gleicher Zeit spielen kann. Wenn man bergauf und -ab laufen muss oder lange Wege zwischen dem Grün und dem nächsten Abschlag gegeben sind, braucht man man einfach ein wenig mehr an Zeit als bei einem flachen Platz, bei dem (wie in England und Schottland üblich), der nächste Abschlag direkt neben dem gerade gespielten Grün liegt. Und zum Anderen: Warum um alles in der Welt sollen wir Amateure schneller spielen als die Profis?? Naturgemäß braucht es mehr Zeit, einen Schlag auszuführen, als einfach schlaglos weiterzulaufen - selbst wenn man den Ball aufhebt, wenn man seine persönlich erlaubte höchste Schlagzahl erreicht hat, braucht man mehr Zeit 😉

Leider gibt es bei uns keine Sherrifs die langsame Flights ermahnt, verwarnt oder Strafschläge verteilt.

Immer wieder diese Diskussionen um die Hetzerei über den Platz. Erstens sollte es (auch) Spaß machen und nicht zum Wettrennen mutieren, zweitens schaut euch mal die Profis an. Und dann erzählt denen doch mal was von 50, nein 40, oder plus 10 Sekunden Spielvorbereitung usw. Dann gehen wir demnächst mit ner Stoppuhr über den Platz, notieren jede Tätigkeit, jede Rückfrage oder Regeldiskussion, jede Suche nach einem Ball und wahrscheinlich bald noch die Ballfluggeschwindigkeit. Und wehe, es muss mal einer pinkeln, dann aber bitte max. 15 Sekunden, inklusive Reißverschluss auf und zu. Der Rest läuft dann halt am Bein runter. 🙄 Lasst doch mal alle die Kirche im Dorf!

Na ja, gerade vorgestern wieder. Vor uns eine große Gruppe - alle in Viererflights und alle in Carts. Und alle so „organisiert und zügig“ unterwegs, dass sich schon unsere Startzeit um eine halbe Stunde verzögerte. Und dann mussten wir anhand des letzten Flights life und in Farbe beobachten, wie man in 5 1/2 Stunden den nachfolgenden Spielern eine angenehme Runde versauen kann. Nach einer 3/4 Stunde konnten wir endlich am dritten Loch abschlagen. Vor uns ein ungeregeltes Hin und Her und Kreuz und Quer. Gerne auch mal ein Stück zurück. So gehen denn bei einem relativ kurzen Par 4 auch schon mal 15 Minuten drauf, bis man das Grün erreicht. Unter anderem, weil man die Carts erst mal im Schatten parken muss, um dann zurückkehren und seine insgesamt so ca. 10-14 Putts zu machen, bei denen auch noch der letzte 20 cm-Putt markiert wird. Erzähle mir keiner was von „unzumutbarer Hetze“ auf dem Platz. Das(!) ist der Tod unseres Sports, nicht der Wunsch eine Runde in gut 4 Stunden zu spielen

Ich hab da eine eigene Meinung (viell aus Erfahrung): Zu 80% sind das Golfplatzdesign und die Platzpflege am langsamen Spiel schuld. Dazu zählen die Roughhöhe, die Breite der Fairways, die Anzahl der Büsche mitten am Platz, aber auch die Anzahl der Bunker und vor allem die oft stark übertriebene Ondulierung der Grüns mit tw perversen Pin Positions. Zu 10% sind Platzbetreiber schuld, die Startzeiten von weniger als 10 Minuten vorgeben. Das ist vollkommener Unsinn, es sei denn, man will so viele Flights als möglich raus bringen ("der Rubel rollt!"). Denn es ist mathematisch beweisbar, dass dadurch die Stehzeit erhöht wird . Ein Flight kann bei 8 Minuten Startzeiten nicht schneller spielen oder gehen als bei 10 Minuten Startzeiten. D.h., jene Zeit, die ich innerhalb von 4 Stunden gewinne indem ich mehr Flights raus schicke, stehen die Flights länger am Platz herum. Das sind ca. 50 Minuten mehr Stehzeit bei 8 Minuten Starts als bei 10 Minuten Starts auf einer Golfrunde, ohne dass irgendein Flight auch nur einen Deut langsamer spielt oder daran Schuld ist. Das ist mathematisch beweisbar. (4×6x2min = ca 50 Minuten) zusätzlicher(!!) Stehzeit (an der alleine nur der Platzbetreiber schuld ist) fühlen sich für den Golfer wie 2 Stunden Stehzeit an. Es kommt zu Aggressionen bei den Golfern, Flights werden sich gegenseitig beschuldigen, die Platzaufsicht wird beschimpft und der Wohlfühlfaktor des Golfers geht gegen Null und Greenfee Spieler kommen nie wieder und Mitglieder haben einen neuen Kündigungsgrund. Es gibt maximal 10% Golfer die wirklich verzögern, aber das kann eine freundliche und intelligente Platzaufsicht leicht auflösen. Ich habe noch nie jemanden gesehen der sauer oder unfreundlich war, wenn ich freundlich oder humorvoll gebeten habe dass sie jemanden bitte durchspielen lassen oder wenn ich Flights am Platz zusammenlegte. Es kommt immer darauf an wie man es sagt. Aggressionen kommen immer erst, wenn man hinkommt und gleich sagt "ihr seid zu langsam, schneller spielen .. ". Die Polizei will niemand am Golfplatz haben. Und wenn es gar nicht weiter geht weil einige Flights bremsen, dann kann ich stehende Flights beruhigen wenn ich ihnen ein Getränk, zb ein Bier, vorbeibringe und schenke. Das muss im GF mitkalkuliert sein und hebt gleich den Wohlfühlfaktor enorm. Na ja, und jene Golfer, die nach dem 10.Schlag noch putten wollen während dahinter die nachfolgenden Flights in den Startlöchern scharren, weist man eben höflich darauf hin, dass das nicht gestattet ist, weil sie nur für eine Stableford Runde bezahlt haben.

View more comments

2 Wochen her

Golf Rules

Eine Frage erreichte uns von Benno:

"Hallo zusammen

Gestern war ein Turnier und wir hatten folgende Situation:
- Der Spieler hat in Penalty Area gelb gespielt.
- der Spieler hat entschieden den Ball aus der PenaltyArea zu spielen
- der Schlag war aber nicht erfolgreich und der Ball ist ganz in das Hindernis gerollt
- er hat dann für den nächsten Schlag Erleichterung mit Strafschlag in Anspruch genommen
- jetzt stellt sich die Frage, wo denn der Dropping-Bereich ist, denn der Ball hat ja mit dem letzten Schlag den Rand der PenaltyArea nicht gekreuzt

Danke für Eure sehr geschätzte Antwort."

Das ist ein Fall von R17.2a, das Vorgehen und die Erleichterungsbereiche können aus den Bildern, die unter Regel R17.2a zu finden sind gut entnommen werden. Es kommt dabei maßgeblich darauf an, ob der Ball die Penalty Area noch einmal verlassen hat oder nicht.
... MehrWeniger

Eine Frage erreichte uns von Benno:

Hallo zusammen

Gestern war ein Turnier und wir hatten folgende Situation:
- Der Spieler hat in Penalty Area gelb gespielt.
- der Spieler hat entschieden den Ball aus der PenaltyArea zu spielen
- der Schlag war aber nicht erfolgreich und der Ball ist ganz in das Hindernis gerollt
- er hat dann für den nächsten Schlag Erleichterung mit Strafschlag in Anspruch genommen
- jetzt stellt sich die Frage, wo denn der Dropping-Bereich ist, denn der Ball hat ja mit dem letzten Schlag den Rand der PenaltyArea nicht gekreuzt

Danke für Eure sehr geschätzte Antwort.

Das ist ein Fall von R17.2a, das Vorgehen und die Erleichterungsbereiche können aus den Bildern, die unter Regel R17.2a zu finden sind gut entnommen werden. Es kommt dabei maßgeblich darauf an, ob der Ball die Penalty Area noch einmal verlassen hat oder nicht.Image attachment

Auf Facebook kommentieren

So wie es hier auf dem zweiten Bild aussieht darf er auch vom Abschlag spielen. Ist das richtig, wenn er den zweiten in der Penaltyarea gespielt hat?

Leider ist diese Penalty Area auf dem Bild Rot und nicht gelb. Trotzdem ist es so dass er den Ball an der Stelle droppen kann ,von der er den letzten schlag gemacht hat mit 1 Strafschlag, oder an dem Punkt wo er das erste mal die Penalty Area gekreuzt hat mit Hinzurechnung von 2 Strafschlägen. Natürlich im falle von gelb, Eintrittspunkt in Verlängerung zur Fahne zurück wie weit man möchte. Dort den Punkt markieren und dann innerhalb einer Schlägerlänge droppen. Merkt euch bitte eins, alle Bezugspunkte markieren um Zweifel auszuschließen dass man an der falschen Stelle gedroppt hat.

Hm, bei mir sind die Fotos zu unscharf, um das sehen zu können.

Es entscheidet also der letzte eintrittspunkt in die penalty area, egal wie viel schläge danach noch probiert werden?

3 Wochen her

Golf Rules

Die Alfred Dunhill Links Championship auf dem Old Course in St.Andrews (home of golf) - ein wirklich magischer Platz, der immer wieder für tolle Bilder und interessante Regelfälle gut ist. So wie z.B. das berühmte "Road hole", wo die hinter dem Grün angrenzende Strasse integraler Bestandteil des Platzes ist. Die noch ein Stück weiter hinten verlaufende Mauer ist die Ausgrenze.

Was also tun, wen der Ball direkt vor der Mauer liegt und es keine straflose Erleichterung gibt - einfach die Mauer als Bande nutzen.

Regeltechnisch ist dieses in Ordnung, denn der Spieler schlägt nach R10.1a "Ehrlich nach dem Ball schlagen" korrekt nach dem Ball. Im Regelwerk steht nichts, in welche Richtung der Schlag auszuführen ist, so dass das Nutzen der Mauer für den Schlag nicht verboten ist.

Anders würde es sich verhalten, wenn der Spieler seine Ausrüstung so in Position stellt, dass diese als Bande genutzt werden könnte. Damit verstößt er gegen R11.2 "Sich bewegender Ball absichtlich durch eine Person abgelenkt oder aufgehalten", wenn die Ausrüstung mit dem Ziel an eine bestimmte Stelle positioniert oder zurückgelassen wurde, damit die Ausrüstung, der Gegenstand oder die Person den sich bewegenden Ball ablenken oder aufhalten kann. Der Spieler zieht sich in diesem Fall die Grundstrafe zu. (tk)

www.facebook.com/TheEuropeanTour/videos/399496324307682/
... MehrWeniger

Auf Facebook kommentieren

Was ist wenn der Ball beim abprallen den Schläger oder Spieler trifft?

3 Wochen her

Golf Rules

Plätze auf denen Hunde erlaubt sind haben das Problem vielleicht geringfügig häufiger als Plätze auf denen die Hunde von Spaziergängern weglaufen und mitspielen wollen: Der Hund bewegt einen Ball. Und nicht wie hier im gestellten Video, bei dem wir Hundemodell Baloo fast schon dazu nötigen mussten sondern ganz einfach im vorbeilaufen oder weil Bälle toll sind.

Und dann?

Zunächst ist nach R9.2b zu entscheiden, was die Bewegung verursachte, hier Baloo als äußerer Einfluss. Die verweist dann auf R9.6:

"Ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass ein äußerer Einfluss (einschließlich eines anderen Spielers im Zählspiel oder eines anderen Balls) den Ball des Spielers aufgenommen oder bewegt hat,

· ist dies straflos und

· der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss) (siehe Regel 14.2).

Dies gilt unabhängig davon, ob der Ball des Spielers gefunden wurde oder nicht.

Aber: Ist es nicht bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball von einem äußeren Einfluss aufgenommen oder bewegt wurde und der Ball ist verloren, muss der Spieler Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust nach Regel 18.2 in Anspruch nehmen."

In unserem Fall muss der Ball also zurückgelegt werden und kann dann zu Ende gespielt werden.
... MehrWeniger

Auf Facebook kommentieren

Ich mag keine Hunde auf dem Golfplatz... sorry 😬

Ich will auch so einen Jack-Russel! Wo kann man den kaufen?

Korrekt gedroppt 😀

Das hieße,wenn unsere Raben im Winter die roten Bälle klauen und weg fliegen gibt Strafschläge?😳

Interessant ist die Frage, ob der Hund bei der Ballsuche helfen darf. Ich habe einmal eine Dame mit einem Jack-Russel-Terrier am Golfplatz getroffen, der ihr Fundbälle bringt und ihren Ball wie ein Vorstehhund anzeigt (also nicht bewegt). Sie hat den Hund dafür ausgebildet. Ist das dann ein unerlaubtes Hilfsmittel oder quasi wie ein Caddy zu beurteilen?

Süßer Hund

View more comments

3 Wochen her

Golf Rules

Über die verschiedensten ungewöhnliche Platzverhältnisse haben wir schon viele Beiträge gemacht - wahrscheinlich weil dieses eine der am häufigsten an uns gestellten Fragen bei unseren Einsätzen als Referee ist.

Allerdings gibt es auch sehr viele Spieler, die das Regelwerk kennen und missliche Balllagen, die aufgrund der ungewöhnlichen Platzverhältnisse entstanden sind in Eigenverantwortung regeln. Hierzu gehört das Wissen über die 24 Golfregeln aber auch die vorherige Information über die für das Wettspiel geltenden lokalen Platzregeln.

Bei dieser Balllage kann zum Beispiel die Platzregel aus der Hardcard des DGV / der Landesverbände zum Thema "Ungewöhnliche Platzverhältnisse" angewandt werden: Auch ohne Kennzeichnung ist Folgendes Boden in Ausbesserung:
– Frisch verlegte Soden

Der Spieler erhält so nach R16.1 straflose Erleichterung, in dem er den Ball im Erleichterungsbereich an der nächstgelegenen Stelle der vollständigen Erleichterung nicht näher zur Fahne droppt... (tk)
... MehrWeniger

Über die verschiedensten ungewöhnliche Platzverhältnisse haben wir schon viele Beiträge gemacht - wahrscheinlich weil dieses eine der am häufigsten an uns gestellten Fragen bei unseren Einsätzen als Referee ist. 

Allerdings gibt es auch sehr viele Spieler, die das Regelwerk kennen und missliche Balllagen, die aufgrund der ungewöhnlichen Platzverhältnisse entstanden sind in Eigenverantwortung regeln. Hierzu gehört das Wissen über die 24 Golfregeln aber auch die vorherige Information über die für das Wettspiel geltenden lokalen Platzregeln.

Bei dieser Balllage kann zum Beispiel die Platzregel aus der Hardcard des DGV / der Landesverbände zum Thema Ungewöhnliche Platzverhältnisse angewandt werden: Auch ohne Kennzeichnung ist Folgendes Boden in Ausbesserung:
– Frisch verlegte Soden

Der Spieler erhält so nach R16.1 straflose Erleichterung, in dem er den Ball im Erleichterungsbereich an der nächstgelegenen Stelle der vollständigen Erleichterung nicht näher zur Fahne droppt... (tk)

Auf Facebook kommentieren

Margit Lebeda

Frage: mein Ball liegt an einer abfallenden Stelle in einem alten gemähten kleinen Heuhaufen total eingebettet. Das Gras kann nicht entfernt werden, da sich der Ball bewegen würde. Gehört dies auch zu ungewöhnlichen Platzverhältnisse

3 Wochen her

Golf Rules

Viele Regeln verlangen vom Spieler, eine Stelle, einen Punkt, eine Linie, einen Bereich oder einen anderen Ort nach den Regeln zu bestimmen, zum Beispiel beim Schätzen, wo ein Ball zuletzt die Grenze einer Penalty Area überquert hat, beim Schätzen oder Messen, wenn ein Ball bei einem Erleichterungsverfahren gedroppt oder gelegt wird oder beim Zurücklegen eines Balls an seine ursprüngliche Stelle (gleich ob die Stelle bekannt oder geschätzt ist).

Solche Bestimmungen des Orts müssen zügig und sorgfältig durchgeführt werden, können häufig aber nicht präzise sein. Solange der Spieler unternimmt, was von ihm unter den gegebenen Umständen vernünftigerweise für eine genaue Bestimmung erwartet werden kann, wird eine vertretbare Entscheidung des Spielers anerkannt, selbst wenn sie sich nach dem Schlag durch Videobeweis oder andere Informationen als falsch herausstellt.

Wird allerdings ein Spieler auf eine falsche Bestimmung aufmerksam gemacht, bevor der Schlag gemacht wird, so muss diese berichtigt werden (siehe auch R1.3b(2)).

Als Beispiel wird im Regelwerk auf folgende Interpretations verwiesen:
- I6.1/1 – Was zu tun ist, wenn eine oder mehrere Abschlagmarkierungen fehlen
- I9.6/2 – Wo der Ball zurückzulegen ist, wenn er von unbekannter Stelle bewegt wurde
- I17.1a/2 – Ball entweder in Penalty Area oder in an die Penalty Area angrenzenden ungewöhnlichen Platzverhältnissen verloren
- I17.1d(3)/2 – Spieler droppt einen Ball an der geschätzten Stelle, an der der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hat und diese Stelle stellt sich als falsch heraus (tk)
... MehrWeniger

Viele Regeln verlangen vom Spieler, eine Stelle, einen Punkt, eine Linie, einen Bereich oder einen anderen Ort nach den Regeln zu bestimmen, zum Beispiel beim Schätzen, wo ein Ball zuletzt die Grenze einer Penalty Area überquert hat, beim Schätzen oder Messen, wenn ein Ball bei einem Erleichterungsverfahren gedroppt oder gelegt wird oder beim Zurücklegen eines Balls an seine ursprüngliche Stelle (gleich ob die Stelle bekannt oder geschätzt ist).

Solche Bestimmungen des Orts müssen zügig und sorgfältig durchgeführt werden, können häufig aber nicht präzise sein. Solange der Spieler unternimmt, was von ihm unter den gegebenen Umständen vernünftigerweise für eine genaue Bestimmung erwartet werden kann, wird eine vertretbare Entscheidung des Spielers anerkannt, selbst wenn sie sich nach dem Schlag durch Videobeweis oder andere Informationen als falsch herausstellt. 

Wird allerdings ein Spieler auf eine falsche Bestimmung aufmerksam gemacht, bevor der Schlag gemacht wird, so muss diese berichtigt werden (siehe auch R1.3b(2)).

Als Beispiel wird im Regelwerk auf folgende Interpretations verwiesen:
- I6.1/1 – Was zu tun ist, wenn eine oder mehrere Abschlagmarkierungen fehlen
- I9.6/2 – Wo der Ball zurückzulegen ist, wenn er von unbekannter Stelle bewegt wurde 
- I17.1a/2 – Ball entweder in Penalty Area oder in an die Penalty Area angrenzenden ungewöhnlichen Platzverhältnissen verloren
- I17.1d(3)/2 – Spieler droppt einen Ball an der geschätzten Stelle, an der der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hat und diese Stelle stellt sich als falsch heraus (tk)

3 Wochen her

Golf Rules

Dieses Niveau von Regelfragen haben wir auf Golf Rules ja schon hinter uns gelassen. Oder besteht noch Bedarf?What is the Ruling here? 🤔 ... MehrWeniger

Dieses Niveau von Regelfragen haben wir auf Golf Rules ja schon hinter uns gelassen. Oder besteht noch Bedarf?

Auf Facebook kommentieren

ich kann das! ich kann alles

Matt Kutcher wäre von dem Zweiglein begeistert angesichts der Lage des Balls 😉

3 Wochen her

Golf Rules

Jedes Loch beginnt auf dem (hoffentlich) richtigen Abschlag: ein Rechteck in der Tiefe von zwei Schlägerlängen, bei dem die Vordergrenze definiert ist durch die Linie zwischen den vordersten Punkten von zwei durch die Spielleitung gesetzten Abschlagmarkierungen und die Seitengrenzen definiert sind durch die Verlängerung der Linien von den äußersten Punkten der Abschlagmarkierungen nach hinten.

In Regel 6.2b(3) "Regeln für den Abschlag / Bestimmte Bedingungen auf dem Abschlag dürfen verbessert werden" wird explizit noch einmal auf das Verbessern dieser Fläche Bezug genommen:

Der Spieler darf, bevor er einen Schlag ausführt, Folgendes unternehmen, um die Bedingungen zu verbessern, die den Schlag beeinflussen (siehe Regel 8.1b (8)):
- Die Bodenoberfläche des Abschlags verändern (zum Beispiel, indem er eine Kerbe mit einem Schläger oder Fuß macht),
- Rasen, Gräser und andere natürliche Gegenstände, die innerhalb des Abschlags befestigt sind oder wachsen, bewegen, biegen oder brechen,
- Sand und Boden auf dem Abschlag entfernen oder niederdrücken und
- Tau, Reif oder Wasser innerhalb des Abschlags beseitigen.

Aber: Der Spieler zieht sich die Grundstrafe zu, wenn er unter Verstoß gegen Regel 8.1a andere Handlungen vornimmt, um die Bedingungen für den Schlag zu verbessern. (tk)
... MehrWeniger

Jedes Loch beginnt auf dem (hoffentlich) richtigen Abschlag: ein Rechteck in der Tiefe von zwei Schlägerlängen, bei dem die Vordergrenze definiert ist durch die Linie zwischen den vordersten Punkten von zwei durch die Spielleitung gesetzten Abschlagmarkierungen und die Seitengrenzen definiert sind durch die Verlängerung der Linien von den äußersten Punkten der Abschlagmarkierungen nach hinten. 

In Regel 6.2b(3) Regeln für den Abschlag / Bestimmte Bedingungen auf dem Abschlag dürfen verbessert werden wird explizit noch einmal auf das Verbessern dieser Fläche Bezug genommen: 

Der Spieler darf, bevor er einen Schlag ausführt, Folgendes unternehmen, um die Bedingungen zu verbessern, die den Schlag beeinflussen (siehe Regel 8.1b (8)): 
- Die Bodenoberfläche des Abschlags verändern (zum Beispiel, indem er eine Kerbe mit einem Schläger oder Fuß macht),  
- Rasen, Gräser und andere natürliche Gegenstände, die innerhalb des Abschlags befestigt sind oder wachsen, bewegen, biegen oder brechen,  
- Sand und Boden auf dem Abschlag entfernen oder niederdrücken und 
- Tau, Reif oder Wasser innerhalb des Abschlags beseitigen. 

Aber: Der Spieler zieht sich die Grundstrafe zu, wenn er unter Verstoß gegen Regel 8.1a andere Handlungen vornimmt, um die Bedingungen für den Schlag zu verbessern. (tk)

Auf Facebook kommentieren

leider nicht immer regelkonform

Schön erklärt👍aber welche andere Handlungen ,das wär ja interessanter...

sind es wirklich 2 Schlägerlängen oder ist es 1,5m? habe diese Zahl mal irgendwo gelesen.

3 Wochen her

Golf Rules

Viele fleißige Helfer machen das Spiel für die Profis leichter - hier ein Beispiel von einem "Ball-Spotter" auf der European Qualifying Stage. Aber wie verbindlich ist eigentlich eine solche Anzeige von einem Vor-Caddie?

Es gilt weiter der Grundsatz aus Regel 7.1a: der Spieler ist dafür verantwortlich, seinen Ball im Spiel nach jedem Schlag zu finden.

Der Spieler darf den Ball redlich suchen, indem er angemessen handelt, um den Ball zu finden und zu identifizieren, zum Beispiel darf er Sand und Wasser bewegen oder auch Gras, Büsche, Äste und andere wachsende oder befestigte natürliche Gegenstände bewegen oder biegen.

Sehr interessant (und vielen nicht bewusst) ist, ist dass bei der Suche sogar Gegenstände brechen dürfen - aber nur, wenn dieses Brechen das Ergebnis anderer angemessener Handlungen ist, um den Ball zu finden oder zu identifizieren.

Werden durch solche angemessenen Handlungen während der redlichen Suche die Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, verbessert, ist dies nach Regel 8.1a straflos, wenn die Verbesserung die Folge einer redlichen Suche ist.

Aber: Ist die Verbesserung das Ergebnis übertriebener Handlungen, die über das vernünftigerweise erforderliche Maß einer redlichen Suche hinausgehen, zieht sich der Spieler die Grundstrafe für Verstoß gegen Regel 8.1a zu. Bei dem Versuch, den Ball zu finden und zu identifizieren, darf der Spieler lose hinderliche Naturstoffe gemäß Regel 15.1 und bewegliche Hemmnisse gemäß Regel 15.2 entfernen.

Insofern sollte die Ballsuche immer mit entsprechender Vorsicht durchgeführt werden... (tk)
... MehrWeniger

Viele fleißige Helfer machen das Spiel für die Profis leichter - hier ein Beispiel von einem Ball-Spotter auf der European Qualifying Stage. Aber wie verbindlich ist eigentlich eine solche Anzeige von einem Vor-Caddie?

Es gilt weiter der Grundsatz aus Regel 7.1a: der Spieler ist dafür verantwortlich, seinen Ball im Spiel nach jedem Schlag zu finden.

Der Spieler darf den Ball redlich suchen, indem er angemessen handelt, um den Ball zu finden und zu identifizieren, zum Beispiel darf er Sand und Wasser bewegen oder auch Gras, Büsche, Äste und andere wachsende oder befestigte natürliche Gegenstände bewegen oder biegen.

Sehr interessant (und vielen nicht bewusst) ist, ist dass bei der Suche sogar Gegenstände brechen dürfen - aber nur, wenn dieses Brechen das Ergebnis anderer angemessener Handlungen ist, um den Ball zu finden oder zu identifizieren.

Werden durch solche angemessenen Handlungen während der redlichen Suche die Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, verbessert, ist dies nach Regel 8.1a straflos, wenn die Verbesserung die Folge einer redlichen Suche ist.

Aber: Ist die Verbesserung das Ergebnis übertriebener Handlungen, die über das vernünftigerweise erforderliche Maß einer redlichen Suche hinausgehen, zieht sich der Spieler die Grundstrafe für Verstoß gegen Regel 8.1a zu. Bei dem Versuch, den Ball zu finden und zu identifizieren, darf der Spieler lose hinderliche Naturstoffe gemäß Regel 15.1 und bewegliche Hemmnisse gemäß Regel 15.2 entfernen. 

Insofern sollte die Ballsuche immer mit entsprechender Vorsicht durchgeführt werden... (tk)

Auf Facebook kommentieren

Was bedeuten die beiden Fahnen in der Hand des Ball-Spotter, warum ist eine davon Rot und die andere Gelb ?

Heißen die „Ball - Spotter“ nicht ForeCaddie?!

3 Wochen her

Golf Rules

Zeitweiliges Wasser ist jede vorübergehende Ansammlung von Wasser auf der Bodenoberfläche (zum Beispiel Pfützen, entstanden durch Regen oder Beregnung oder wenn ein Gewässer über seine Ufer tritt), die nicht in einer Penalty Area ist und zu sehen ist, bevor oder nachdem der Spieler seinen Stand einnimmt (ohne seine Füße übermäßig niederzudrücken).

Es ist nicht ausreichend, wenn der Boden nass, matschig oder weich ist oder dass das Wasser kurzzeitig sichtbar ist, wenn der Spieler auf den Boden tritt. Eine Ansammlung von
Wasser muss bestehen bleiben, bevor oder nachdem der Stand eingenommen wurde.

Erleichterung wird in diesem Fall nach R16.1 "Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse)" gewährt. Je nach Lage des Balls im Gelände(R16.1b), in einem Bunker (R16.1c) oder auf dem Grün (R16.1d) ist hierbei das entsprechende Verfahren anzuwenden.

Für eine Balllage auf dem Grün gilt dabei folgende Besonderheit: beeinträchtigen die ungewöhnlichen Platzverhältnisse auf dem Grün oder außerhalb des Grüns die Spiellinie, dann erhält der Spieler auch in diesem Fall Erleichterung und kann R16.1d in Anspruch nehmen. (tk)
... MehrWeniger

Zeitweiliges Wasser ist jede vorübergehende Ansammlung von Wasser auf der Bodenoberfläche (zum Beispiel Pfützen, entstanden durch Regen oder Beregnung oder wenn ein Gewässer über seine Ufer tritt), die nicht in einer Penalty Area ist und zu sehen ist, bevor oder nachdem der Spieler seinen Stand einnimmt (ohne seine Füße übermäßig niederzudrücken).

Es ist nicht ausreichend, wenn der Boden nass, matschig oder weich ist oder dass das Wasser kurzzeitig sichtbar ist, wenn der Spieler auf den Boden tritt. Eine Ansammlung von
Wasser muss bestehen bleiben, bevor oder nachdem der Stand eingenommen wurde.

Erleichterung wird in diesem Fall nach R16.1 Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse) gewährt. Je nach Lage des Balls im Gelände(R16.1b), in einem Bunker (R16.1c) oder auf dem Grün (R16.1d) ist hierbei das entsprechende Verfahren anzuwenden. 

Für eine Balllage auf dem Grün gilt dabei folgende Besonderheit: beeinträchtigen die ungewöhnlichen Platzverhältnisse auf dem Grün oder außerhalb des Grüns die Spiellinie, dann erhält der Spieler auch in diesem Fall Erleichterung und kann R16.1d in Anspruch nehmen. (tk)

Auf Facebook kommentieren

Hast Du mal ein Beispiel für den letzten Absatz?

4 Wochen her

Golf Rules

Immer wieder ist es zu beobachten, dass ein Ball einfach aufgenommen wird. Aber R14.1a "Stelle des aufzunehmenden und zurückzulegenden Balls muss markiert werden" ist hier sehr eindeutig.

Denn - bevor ein Ball aufgenommen wird, der nach einer Regel an seine ursprüngliche Stelle zurückzulegen ist, muss der Spieler diese Stelle markieren. Dies bedeutet,
- einen Ballmarker unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball zu legen oder
- einen Schläger unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball auf den Boden zu stellen.

Wird die Stelle mit einem Ballmarker markiert, muss der Spieler nach dem Zurücklegen des Balls den Ballmarker vor dem Schlag entfernen.

Nimmt der Spieler seinen Ball auf, ohne dessen Lage zuvor zu markieren, markiert er die Stelle auf falsche Weise oder schlägt er, während ein Ballmarker noch an der Stelle liegt,
zieht er sich einen Strafschlag zu. (tk)
... MehrWeniger

Immer wieder ist es zu beobachten, dass ein Ball einfach aufgenommen wird. Aber R14.1a Stelle des aufzunehmenden und zurückzulegenden Balls muss markiert werden ist hier sehr eindeutig.

Denn - bevor ein Ball aufgenommen wird, der nach einer Regel an seine ursprüngliche Stelle zurückzulegen ist, muss der Spieler diese Stelle markieren. Dies bedeutet,
- einen Ballmarker unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball zu legen oder
- einen Schläger unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball auf den Boden zu stellen.

Wird die Stelle mit einem Ballmarker markiert, muss der Spieler nach dem Zurücklegen des Balls den Ballmarker vor dem Schlag entfernen.

Nimmt der Spieler seinen Ball auf, ohne dessen Lage zuvor zu markieren, markiert er die Stelle auf falsche Weise oder schlägt er, während ein Ballmarker noch an der Stelle liegt,
zieht er sich einen Strafschlag zu. (tk)

Auf Facebook kommentieren

“Seitlich oder dahinter”. - Ist es theoretisch erlaubt, den Ballmarker auch “vor” den Ball zu legen?

Frage: Darf man einen unmarkierten Ball auf dem Grün, ohne ihn anzuheben, drehen bzw ausrichten?

4 Wochen her

Golf Rules

Wir hatten ja das Video bei der European Porsche Open, als der Ball von Casey über einen Käfer gerollt ist. Bei diesem Tier wäre es bestimmt direkt aufgefallen... 😉

Insofern möchten wir noch mal an die Ausnahme 2 zu R11.1 "Sich bewegender Ball trifft versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss" erinnern:

Ein auf dem Grün gespielter Ball trifft versehentlich eine Person, ein Tier oder ein bewegliches Hemmnis (einschließlich einen anderen sich bewegenden Ball) auf dem Grün --> der Schlag zählt nicht, der ursprüngliche Ball oder ein anderer Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden [...]
... MehrWeniger

Auf Facebook kommentieren

Nina Aus China

Get it away with a nice 56° half-swing... ☝️🤣🤣🏌️‍♂️

Always keep a flamethrower in your bag. ☝️

I will have a look where she is going and then i will finish the hole.... And after that ....turn and run 😂

Steffi Battefeld

It‘s just an animal. Don‘t worry she is maybe more afraid as we are.

View more comments

4 Wochen her

Golf Rules

Ergänzend zu dem gestrigen Video in Bezug auf das "Erleichterungsverfahren im Bunker" wegen Bunker-Linern hier auch ein nettes Beispiel aus einem Golfclub. Voraussetzen muss man, dass es keine ergänzende Platzregel gibt. Was passiert folglich, wenn der Ball eines Spielers direkt an der Bunkerkante zur Ruhe kommt?

Zunächst einmal handelt es sich zweifelsfrei um eine künstliche Bunkerwand, da diese anstelle aus Soden aus Matten aufgeschichtet wurde - demzufolge handelt es sich um ein (unbewegliches) Hemmnis und damit um ungewöhnliche Platzverhältnisse.

Der Spieler darf folglich nach R16.1c "Erleichterung für einen Ball im Bunker" in Anspruch nehmen, wenn er durch den Stand, die Balllage oder beabsichtigten Schwung behindert wird. Der Ball ist straflos nach der Regel im Bunker am nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung bzw. mit einem Strafschlag auch außerhalb des Bunkers (Erleichterung „auf der Linie zurück“) zu droppen.

Nach Rücksprache mit einem Mitglied aus dem Club werden diese neu erstellten Kanten aber bald zum "integralen Bestandteil" des Platzes erklärt... (tk)
... MehrWeniger

Ergänzend zu dem gestrigen Video in Bezug auf das Erleichterungsverfahren im Bunker wegen Bunker-Linern hier auch ein nettes Beispiel aus einem Golfclub. Voraussetzen muss man, dass es keine ergänzende Platzregel gibt. Was passiert folglich, wenn der Ball eines Spielers direkt an der Bunkerkante zur Ruhe kommt?

Zunächst einmal handelt es sich zweifelsfrei um eine künstliche Bunkerwand, da diese anstelle aus Soden aus Matten aufgeschichtet wurde - demzufolge handelt es sich um ein (unbewegliches) Hemmnis und damit um ungewöhnliche Platzverhältnisse.

Der Spieler darf folglich nach R16.1c Erleichterung für einen Ball im Bunker in Anspruch nehmen, wenn er durch den Stand, die Balllage oder beabsichtigten Schwung behindert wird. Der Ball ist straflos nach der Regel im Bunker am nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung bzw. mit einem Strafschlag auch außerhalb des Bunkers (Erleichterung „auf der Linie zurück“) zu droppen.

Nach Rücksprache mit einem Mitglied aus dem Club werden diese neu erstellten Kanten aber bald zum integralen Bestandteil des Platzes erklärt... (tk)

Auf Facebook kommentieren

Nicolas de Convient Guter Hinweis 😉

Gut zu wissen,denn in den Platzregeln der meisten Clubs steht darüber nichts👍⛳️

4 Wochen her

Golf Rules

Gerade Plätze mit Sandboden haben oft das Problem, dass durch die Bunker Steine von unten "hochwachsen". Um dem entgegen zu wirken werden in die Bunker Vliese unter den Sand gelegt, sogenannte "Bunker Liner". Wenn sie - wie hier - herausschauen, kann sich der Spieler im Schlag verletzen, daher im Video die Frage: "Und nun?" ... MehrWeniger

Video image

Auf Facebook kommentieren

4 Wochen her

Golf Rules

Birgit hatte eine Frage an uns:

"Darf ein Spieler, der in einem Turnier ein Cart nutzen darf, die Tasche eines anderen Spielers mitnehmen, sozusagen Caddie und Spieler zugleich sein?"

Zunächst ist hierbei festzuhalten, was genau ein Caddie eigentlich ist. Hier hilft uns die Definition "Caddie" weiter:

"Caddie
Jemand, der einen Spieler während der Runde wie folgt unterstützt:

• Tragen, Befördern oder Handhaben von Schlägern: Eine Person, die während des Spiels die Schläger eines Spielers trägt, befördert (zum Beispiel mit einem Cart oder Trolley) oder handhabt, ist der Caddie des Spielers, auch wenn er nicht vom Spieler als Caddie benannt wird, außer er tut dies nur, um Schläger, Tasche oder Trolley des Spielers aus dem Weg zu räumen oder um aus Höflichkeit zu helfen (zum Beispiel einen vom Spieler liegen gelassenen Schläger zu holen).

• Beratung erteilen: Der Caddie eines Spielers ist die einzige Person (mit Ausnahme des Partners oder dessen Caddie), den ein Spieler um Rat fragen darf.

Ein Caddie darf den Spieler auch anderweitig in Übereinstimmung mit den Regeln unterstützen (siehe Regel 10.3b)."

Wenn er die Tasche des Spielers befördert ist er also Caddie, auch wenn er nicht berät.

Bleibt die Frage, ob ein anderer Spieler Caddie sein darf, während er seine Runde spielt. Vor oder nach der eigenen Runde ist das kein Problem, währenddessen regelt das

Interpretation I10.3a/2
"Spieler darf Caddie für einen anderen Spieler sein, während er keine Runde spielt"

Ein Spieler in einem Turnier darf Caddie für einen anderen Spieler im gleichen Turnier sein, außer wenn der Spieler seine Runde spielt oder wenn eine Platzregel dies dem Spieler verbietet.

Beispiel:

• Spielen zwei Spieler am selben Tag, aber zu unterschiedlichen Zeiten im selben Turnier, dürfen sie gegenseitig für einander Caddie sein.

• Macht ein Spieler in einer Gruppe während einer Runde „No return“, darf er für einen anderen Spieler in der Gruppe Caddie sein.
... MehrWeniger

Birgit hatte eine Frage an uns:

Darf ein Spieler, der in einem Turnier ein Cart nutzen darf, die Tasche eines anderen Spielers mitnehmen, sozusagen Caddie und Spieler zugleich sein?

Zunächst ist hierbei festzuhalten, was genau ein Caddie eigentlich ist. Hier hilft uns die Definition Caddie weiter:

Caddie  
Jemand, der einen Spieler während der Runde wie folgt unterstützt: 

• Tragen, Befördern oder Handhaben von Schlägern: Eine Person, die während des Spiels die Schläger eines Spielers trägt, befördert (zum Beispiel mit einem Cart oder Trolley) oder handhabt, ist der Caddie des Spielers, auch wenn er nicht vom Spieler als Caddie benannt wird, außer er tut dies nur, um Schläger, Tasche oder Trolley des Spielers aus dem Weg zu räumen oder um aus Höflichkeit zu helfen (zum Beispiel einen vom Spieler liegen gelassenen Schläger zu holen). 

• Beratung erteilen: Der Caddie eines Spielers ist die einzige Person (mit Ausnahme des Partners oder dessen Caddie), den ein Spieler um Rat fragen darf. 

Ein Caddie darf den Spieler auch anderweitig in Übereinstimmung mit den Regeln unterstützen (siehe Regel 10.3b).

Wenn er die Tasche des Spielers befördert ist er also Caddie, auch wenn er nicht berät.

Bleibt die Frage, ob ein anderer Spieler Caddie sein darf, während er seine Runde spielt. Vor oder nach der eigenen Runde ist das kein Problem, währenddessen regelt das

Interpretation I10.3a/2  
Spieler darf Caddie für einen anderen Spieler sein, während er keine Runde spielt
 
Ein Spieler in einem Turnier darf Caddie für einen anderen Spieler im gleichen Turnier sein, außer wenn der Spieler seine Runde spielt oder wenn eine Platzregel dies dem Spieler verbietet. 

Beispiel: 

• Spielen zwei Spieler am selben Tag, aber zu unterschiedlichen Zeiten im selben Turnier, dürfen sie gegenseitig für einander Caddie sein. 

• Macht ein Spieler in einer Gruppe während einer Runde „No return“, darf er für einen anderen Spieler in der Gruppe Caddie sein.

Auf Facebook kommentieren

Wenn ein Golfcart grundsätzlich erlaubt ist, dürfen sich dann nicht zwei ein Cart teilen, da der Fahrer zwangsläufig Caddie des Beifahrers wird?

Und wie werden Spieler und/oder Caddie, der ja zugleich Spieler ist, bestraft?

Und wenn die Nutzung verboten oder eingeschränkt ist, darf der Spieler auch nicht das Bag eines Mitspielers mitnehmen, weil er auf seiner Turnierrunde nicht gleichzeitig Caddie sein darf. Hab ich das richtig verstanden?

Es kommt auf die Formulierung in den Wettspielbedingungen an. Wenn dort das „Fahren“ mit Carts untersagt ist, darf das Bag eines Mitspielers transportiert werden. Wenn aber die „Benutzung“ von Carts untersagt ist, wäre dies strafbar!

Vielleicht ein kurzer Kommentar dazu, weil es gerade beim Cart zu viele falsche Gerüchte gibt: Es gibt keine Golfregel, die dem Spieler das Benützen des Golfcarts verbietet. Auch nicht beim Turnier. Grundsätzlich kann jeder Golfer beim Turnier auch mit einem Golfcart fahren, ausgenommen die Ausschreibung des Turniers oder eine Platzregel verbietet das ausdrücklich, oder aber man bezieht sich in der Ausschreibung auf bestimmte Verbandsregeln, die das ev. verbieten könnten. Daher lohnt es sich immer, die Ausschreibung zu lesen. Grundsätzlich darf aber jeder ein Cart beim Turnier immer bedingungslos verwenden. Und natürlich darf man dann ein Cart auch teilen, also zusammen fahren. Es gibt zahlreiche Plätze wo die Verwendung eines Carts bei den Turnieren sogar empfohlen wird. In diesem Beispiel war offenbar die Cartbenützung in der Ausschreibung grundsätzlich und ausdrücklich verboten gewesen und nur im Ausnahmefall (zb ärztliches Zeugnis) erlaubt. Es gibt aber solche Ausschreibungen eher selten, die ausdrücklich die Cartbenützung verbieten.

mal sehen ob ich das Prinzip verstanden habe. Also dürfte mein Caddie mein Bag auch mit einem Cart transportieren, auch wenn für den Spieler die Nutzung verboten wäre? Natürlich so lange ich als Spieler nicht mitfahre?

View more comments

4 Wochen her

Golf Rules

Ein Video erreichte uns, dass wir Euch nicht vorenthalten wollen:

Lustig und außergewöhnlich - aber was sagen die Regeln?

Auch wenn man nach den neuen Regeln den Ball mehr als einmal bei Schlagtreffen darf, so wird hierbei in R10.1a von dem ehrlichen Schlag nach dem Ball ausgegangen.

Wird allerdings der sich bewegende Ball absichtlich durch eine Person
abgelenkt oder aufgehalten, so zieht sich der Spieler die Grundstrafe zu. Spannend ist, wo der Ball dann weiterzuspielen ist, wenn dieser nicht ein weiteres Mal geschlagen bzw. abgelenkt / aufgehalten worden wäre.

Hier hilft uns Interpretation I11.2c(1)/1 "Optionen, wenn Ball in einer Penalty Area zur Ruhe gekommen wäre":
Wenn ein Ball in Bewegung absichtlich abgelenkt oder aufgehalten wird und es wird geschätzt, dass der Ball in einer Penalty Area zur Ruhe gekommen wäre, hat der Spieler die Wahl, einen Ball in der Penalty Area (Regel 11.2c(1)) zu droppen oder Erleichterung von der Penalty Area (Regel 17.1d) in Anspruch zu nehmen. Entscheidet sich der Spieler, Erleichterung von der Penalty Area in Anspruch zu nehmen, weil er einen Ball nicht im Erleichterungsbereich in der Penalty Area droppen möchte, muss der Spieler, wenn er Erleichterung nach Regel 17.1d in Anspruch nimmt, den Punkt schätzen, an dem der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hat.

In dem lustigen Video wäre es dann folglich in der Penalty Area weitergegangen bzw. der Spieler hätte das Erleichterungsverfahren anwenden müssen... (tk)
... MehrWeniger

Auf Facebook kommentieren

"der Spieler hätte das Erleichterungsverfahren anwenden müssen" ...dann aber mit drei Strafschlägen, oder?

4 Wochen her

Golf Rules

Vorgestern hatten wir ja das Erleichterungsverfahren "auf der Linie zurück" - dazu wollen wir Euch eine Musterplatzregel nicht vorenthalten, die Ihren Ursprung in den Klarstellungen zu den Golfregeln 04/2019 hat:

Musterplatzregel MPR 8E-12 sagt:

"MPR E-12
Wird Erleichterung „auf der Linie zurück“ in Anspruch genommen, fällt keine zusätzliche Strafe an, wenn ein Spieler einen Ball spielt, der in dem von der zutreffenden Regel (Regeln 16.1c(2), 17.1d(2), 19.2b oder 19.3b) geforderten Erleichterungsbereich ge- droppt wurde, aber außerhalb des Erleichterungsbereichs zur Ruhe kam, sofern sich der gespielte Ball innerhalb einer Schlägerlänge von dem Punkt befand, an dem er beim Droppen zuerst den Boden berührte.
Diese Ausnahme von einer Strafe gilt auch, wenn der Ball von einem Punkt näher zum Loch als der Bezugspunkt gespielt wird (aber nicht, wenn er von einem Punkt näher zum Loch als die ursprüngliche Stelle des Balls oder der geschätzte Punkt, an dem der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hat, gespielt wurde).
Diese Platzregel verändert nicht das Erleichterungsverfahren „auf der Linie zurück“ in der jeweiligen Regel. Dies bedeutet, dass der Bezugspunkt und der Erleichterungsbe- reich durch diese Platzregel nicht verändert werden, und dass Regel 14.3c(2) von einem

Spieler angewandt werden darf, der eine Ball auf die richtige Weise droppt, wenn der Ball außerhalb des Erleichterungsbereichs zur Ruhe kommt, gleich ob dies beim ersten oder zweiten Drop vorkommt."

Sollte diese Platzregel in Kraft sein, bedeutet dies, dass eine der häufigsten Fehlerquoten im Erleichterungsverfahren die Schärfe genommen wurde - für den Turnierbereich in den Clubs, außerhalb von Liga und Verbänden also eine (Platz-) Regel, die Golfern das Leben erleichtert.

Was haltet Ihr davon?
... MehrWeniger

Vorgestern hatten wir ja das Erleichterungsverfahren auf der Linie zurück - dazu wollen wir Euch eine Musterplatzregel nicht vorenthalten, die Ihren Ursprung in den Klarstellungen zu den Golfregeln 04/2019 hat:

Musterplatzregel MPR 8E-12 sagt:

MPR E-12
Wird Erleichterung „auf der Linie zurück“ in Anspruch genommen, fällt keine zusätzliche Strafe an, wenn ein Spieler einen Ball spielt, der in dem von der zutreffenden Regel (Regeln 16.1c(2), 17.1d(2), 19.2b oder 19.3b) geforderten Erleichterungsbereich ge- droppt wurde, aber außerhalb des Erleichterungsbereichs zur Ruhe kam, sofern sich der gespielte Ball innerhalb einer Schlägerlänge von dem Punkt befand, an dem er beim Droppen zuerst den Boden berührte.
Diese Ausnahme von einer Strafe gilt auch, wenn der Ball von einem Punkt näher zum Loch als der Bezugspunkt gespielt wird (aber nicht, wenn er von einem Punkt näher zum Loch als die ursprüngliche Stelle des Balls oder der geschätzte Punkt, an dem der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hat, gespielt wurde).
Diese Platzregel verändert nicht das Erleichterungsverfahren „auf der Linie zurück“ in der jeweiligen Regel. Dies bedeutet, dass der Bezugspunkt und der Erleichterungsbe- reich durch diese Platzregel nicht verändert werden, und dass Regel 14.3c(2) von einem
 
Spieler angewandt werden darf, der eine Ball auf die richtige Weise droppt, wenn der Ball außerhalb des Erleichterungsbereichs zur Ruhe kommt, gleich ob dies beim ersten oder zweiten Drop vorkommt.

Sollte diese Platzregel in Kraft sein, bedeutet dies, dass eine der häufigsten Fehlerquoten im Erleichterungsverfahren die Schärfe genommen wurde - für den Turnierbereich in den Clubs, außerhalb von Liga und Verbänden also eine (Platz-) Regel, die Golfern das Leben erleichtert.

Was haltet Ihr davon?

Auf Facebook kommentieren

Ich finde dass jetzt die 20 Golfregeln auf einem Punkt sind, wo es nicht notwendig ist für jede Kleinigkeit zusätzlich eine Platzregel zu erlassen. Wer nicht innerhalb des Erleichterung Bereiches gedroppt hat ,hat von der falschen Stelle gespielt ,aus. In Kniehöhe droppen und dies innerhalb einer oder zwei Schlägerlängen sollte reiche. Merke nur immer und immer wieder dass Bezugspunkte einfach nicht markiert werden,also für Diskussionen sofort gesorgt wird. Angewöhnen und dann passt es.

Aus meiner Sicht eine gute Sache. Die Klarstellung kam auf Betreiben der European Tour zustande, weil es vorher viele unnötige Regelfälle gegeben hatte.

Halte ich für eine sinnvolle Platzregel, die den Spielfluss beschleunigen kann. Der Spieler hat in dem Fall ja die Linie zurück gewählt und kann den Beginn des Erleichterungsbereiches selbst bestimmen. Er hat also keinen Vorteil davon, wenn der Ball im Rahmen der Einschränkungen nach vorne herausrollt.

Ist ja eine Regel gegen teile eine Regel. Das führt bei vielen nur zu noch mehr Verwirrung. Ich würde sie bei uns auf keinen Fall anwenden

1 Monat her

Golf Rules

Eine Frage erreichte uns aus dem Urlaub: Leser Jörg wollte wissen:

"Hallo Torben, hallo Thomas!

Bei unserem Islandbesuch im Juli fiel uns folgendes auf.

Wir waren in Flúðir und besuchten den dortigen Golfplatz.

www.facebook.com/gffludir/

Wir haben nicht gespielt – wollten uns nur einmal informieren.

Auf jeder Bahn des Platzes gibt es 3 verschiedene Abschläge.

Was mich aber irritiert, sind die Zahlen 51, 48, 45

Ich wollte es wissen und bin in das Vereinshaus. Allerdings lief da gerade ein Turnier

und man bleib mir eine Antwort schuldig.

Vielleicht ist es Euch möglich herauszufinden, was diese 3 Zahlen zu bedeuten haben,

die auf jeder Bahn zu finden sind?

Vielen Dank schon im Voraus.

Viele Grüße

Jörg

Braut = Bahn

Teigur = Tee

Forgjf = Handicap"

-----------------------

Im skandinavischen Raum werden so die Bahnlängen gekennzeichnet. 51 bedeutet dabei 5.100m, 48 4.800m und so weiter, jeweils auf die gesamten 18 Löcher gerechnet, sodass der Spieler anhand der Bahnlänge seine Spielstärke einschätzen kann.
... MehrWeniger

Eine Frage erreichte uns aus dem Urlaub: Leser Jörg wollte wissen:

Hallo Torben, hallo Thomas!

Bei unserem Islandbesuch im Juli fiel uns folgendes auf.

Wir waren in Flúðir und besuchten den dortigen Golfplatz.

https://www.facebook.com/gffludir/

Wir haben nicht gespielt – wollten uns nur einmal informieren.

Auf jeder Bahn des Platzes gibt es 3 verschiedene Abschläge.

Was mich aber irritiert, sind die Zahlen 51, 48, 45

Ich wollte es wissen und bin in das Vereinshaus. Allerdings lief da gerade ein Turnier

und man bleib mir eine Antwort schuldig.  

Vielleicht ist es Euch möglich herauszufinden, was diese 3 Zahlen zu bedeuten haben,

die auf jeder Bahn zu finden sind?

Vielen Dank schon im Voraus.

Viele Grüße

Jörg

Braut = Bahn

Teigur = Tee

Forgjf = Handicap

-----------------------

Im skandinavischen Raum werden so die Bahnlängen gekennzeichnet. 51 bedeutet dabei 5.100m, 48 4.800m und so weiter, jeweils auf die gesamten 18 Löcher gerechnet, sodass der Spieler anhand der Bahnlänge seine Spielstärke einschätzen kann.Image attachmentImage attachment

Auf Facebook kommentieren

Trägt vielleicht auch dazu bei, dass das "Relikt" von Herren-, Senioren-, Damen- und Jugendabschlägen sich ausschleicht. Warum soll man nicht einfach auf den Abschlag gehen, der für die persönliche Spielstärke der "passende" ist? Und ob die Abschläge dann "gold", "lila" oder "51" heissen ist letztendlich völlig egal... Häufig wird in unserer Gruppe ja von "Golf mit Spass" geschrieben und das Golf nach Regeln in Wettspielen vielen kein Spass macht. Ich (Thomas) finde es viel schwieriger, wenn ich einen Platz von den hinteren Tees mit einer Länge von 6500m spielen soll und schon am Tee weiss, dass ich die Grüns kaum "in regulation" erreichen kann. Da gehe ich dich lieber einen Abschlag nach vorne...

5.100 m = 5,1 km! Und die Länge der Bahn steht ja in m ohnehin daneben... Da kann was nicht stimmen.

Ist mir auch schon in Portugal begegnet.

Und ich dachte, mit welchem Wedge man abschlagen solle ... 😜

1 Monat her

Golf Rules

Ob man als Golfer in einem Busch einen unspielbaren Ball zu beklagen hat, aus dem Bunker nicht herausspielen kann oder aber Erleichterung aus einer Penalty Area sucht – ein mögliches Vorgehen ist das Erleichterungsverfahren „auf der Linie zurück“.

Dabei hat der Spieler die Wahl, auf der Linie Loch – Bezugspunkt beliebig weit zurückzugehen und seinen Ball dann im Erleichterungsbereich zu droppen. Je nach angewandter Regel ist der Erleichterungsbereich eine Schlägerlänge zu den Seiten und nach hinten, nicht näher zum Loch, groß.

Beliebig weit auf der Linie zurück kann dabei aber zu einem folgenschweren Missverständnis führen:

Zwar darf der Spieler beliebig weit zurück gehen, um das Erleichterungsverfahren zu durchlaufen, hat er sich aber einmal entschieden, wie weit, sollte er zumindest die vordere Kante des Erleichterungsbereiches markieren, zum Beispiel, indem er ein Tee in den Boden steckt. Wenn er nämlich den Ball einfach so droppt und er springt nach vorn, näher zum Loch, ist er außerhalb des Erleichterungsbereiches.

So heißt es in den Regeln R17.1d (2) und R19.2 b:

„Bezugspunkt ist ein vom Spieler gewählter Punkt auf dem Platz, auf der Bezugslinie und
weiter vom Loch entfernt als der geschätzte Punkt (ohne Einschränkung, wie weit auf der Linie zurück).

• Bei der Auswahl des Bezugspunkts sollte der Spieler diesen mit einem Gegenstand, zum Beispiel einem Tee, kennzeichnen.

• Droppt der Spieler einen Ball, ohne diesen Punkt gewählt zu haben, gilt der Punkt als Bezugspunkt, der auf der Linie in derselben Entfernung vom Loch liegt wie die Stelle, an der der gedroppte Ball zuerst den Boden berührte.“

Das hat weitreichende Folgen: Wenn der Ball gespielt wird, nachdem er beim Drop nach vorne sprang oder rollte, spielt der Spieler vom falschen Ort, da nach R14.3 der Ball im Erleichterungsbereich gedroppt werden muss. Nach R14.7a fällt dann die Grundstrafe, also zwei Strafschläge im Zählspiel – zu dem auch das Zählspiel nach Stableford gehört – oder Lochverlust im Lochspiel an.

Also: Beim Droppen „auf der Linie zurück“ sollte der Bezugspunkt des Erleichterungsbereichs markiert werden, sonst macht es der Ball beim ersten Bodenkontakt. Springt er dann nach vorne und ist außerhalb des Erleichterungsbereichs, muss -vorbehaltlich MPR E12- noch einmal gedroppt werden, damit nicht vom falschen Ort gespielt wird.
... MehrWeniger

Ob man als Golfer in einem Busch einen unspielbaren Ball zu beklagen hat, aus dem Bunker nicht herausspielen kann oder aber Erleichterung aus einer Penalty Area sucht – ein mögliches Vorgehen ist das Erleichterungsverfahren „auf der Linie zurück“.

Dabei hat der Spieler die Wahl, auf der Linie Loch – Bezugspunkt beliebig weit zurückzugehen und seinen Ball dann im Erleichterungsbereich zu droppen. Je nach angewandter Regel ist der Erleichterungsbereich eine Schlägerlänge zu den Seiten und nach hinten, nicht näher zum Loch, groß.

Beliebig weit auf der Linie zurück kann dabei aber zu einem folgenschweren Missverständnis führen:

Zwar darf der Spieler beliebig weit zurück gehen, um das Erleichterungsverfahren zu durchlaufen, hat er sich aber einmal entschieden, wie weit, sollte er zumindest die vordere Kante des Erleichterungsbereiches markieren, zum Beispiel, indem er ein Tee in den Boden steckt. Wenn er nämlich den Ball einfach so droppt und er springt nach vorn, näher zum Loch, ist er außerhalb des Erleichterungsbereiches.

So heißt es in den Regeln R17.1d (2) und R19.2 b:

„Bezugspunkt ist ein vom Spieler gewählter Punkt auf dem Platz, auf der Bezugslinie und
weiter vom Loch entfernt als der geschätzte Punkt (ohne Einschränkung, wie weit auf der Linie zurück).

• Bei der Auswahl des Bezugspunkts sollte der Spieler diesen mit einem Gegenstand, zum Beispiel einem Tee, kennzeichnen.

• Droppt der Spieler einen Ball, ohne diesen Punkt gewählt zu haben, gilt der Punkt als Bezugspunkt, der auf der Linie in derselben Entfernung vom Loch liegt wie die Stelle, an der der gedroppte Ball zuerst den Boden berührte.“

Das hat weitreichende Folgen: Wenn der Ball gespielt wird, nachdem er beim Drop nach vorne sprang oder rollte, spielt der Spieler vom falschen Ort, da nach R14.3 der Ball im Erleichterungsbereich gedroppt werden muss. Nach R14.7a fällt dann die Grundstrafe, also zwei Strafschläge im Zählspiel – zu dem auch das Zählspiel nach Stableford gehört – oder Lochverlust im Lochspiel an.

Also: Beim Droppen „auf der Linie zurück“ sollte der Bezugspunkt des Erleichterungsbereichs markiert werden, sonst macht es der Ball beim ersten Bodenkontakt. Springt er dann nach vorne und ist außerhalb des Erleichterungsbereichs, muss -vorbehaltlich MPR E12- noch einmal gedroppt werden, damit nicht vom falschen Ort gespielt wird.

Auf Facebook kommentieren

Kann aber durch die Musterplatzregel E12 ausser Kraft gesetzt werden, wie gerade bei der DMM AK16 Mädchen in Münster-Tinnen heute durch die Spielleitung geschehen.

Erlebe immer wieder, dass das Verfahren angewandt wird, wenn das Loch (Fahne) überhaupt nicht gesehen wird, weil verdeckt durch Bäume oder z B. dogleg. Frei nach dem Motto, da hinten ist das Grün 🙄

Heißt trotzdem das ich 5 m nach hinten gehe zum Beispiel, wenn nicht der punkt markiert ist vorher und ich den Bsll dort droppe er 10cm nach vorne rollt ist das spielen vom falschen Ort?

Schon wieder etwas gelernt! Auf der Linie zurück habe ich nie markiert, nur gedroppt ⛳️

Das gute daran: zweimal gestoppt mit Ball näher zur Fahne, darf der Ball beim dritten Mal hingelegt werden! Oder Torben?

Ist das schon mal passiert, beim Droppen, das der Ball auf de Linie zurück nach „vorn“ gefallen ist? Das glaubt doch keiner.

Auf die Gefahr hin, als Erbsenzähler markiert zu werden, aber der Text ist etwas missverständlich. Der Erleichterungsbereich auf der Linie zurück hat immer nur eine Größe von einer Schlägerlänge. Zwei Schlägerlängen gibt es nur nach 19.2, wenn man nicht auf der Linie zurückgeht.

Gut zu wissen. Hatte ich so bisher nicht auf dem Schirm. Ist aber klar und einfach wenn man es weiß. Ich bin mir sicher dass ca die Hälfte der gestoppten Bälle in dieser Situation näher zum Loch fallen und viele Amateure dies nicht im Scope haben. Danke für die Aufklärung.

Meine Güte, ist das kompliziert...😞

View more comments

1 Monat her

Golf Rules

Der Ball des Spielers kommt auf einem Weg, der als unbewegliches Hemmnis zu den ungewöhnlichen Platzverhältnissen zählt, zur Ruhe. Der Spieler möchte den Ball nicht spielen, statt dessen Erleichterung vom Weg haben. Wie ist das korrekte Vorgehen?

Zunächst ist hier der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung zu suchen, idealerweise, indem man einen Zirkel um das Loch schlägt. Der nächstgelegene Punkt, an dem der Spieler weder in Schwungs, Stand, Balllage oder Raum des beabsichtigten Schwungs vom Weg betroffen ist und der nicht näher zum Loch liegt ist der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung.

Von hier aus kann der Spieler das Erleichterungsverfahren nach R16.1 (hier b) in Anspruch nehmen, indem er - ausgehend vom nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung - innerhalb einer Schlägerlänge, nicht näher zum Loch seinen Ball droppt.

In den Beispielbildern ist das die Grünseite des Weges, da der Spieler Rechtshänder ist nach links versetzt. Dadurch hatte er eine Lage, die im Vergleich zu vorher ganz in Ordnung war, das muss so aber nicht sein.

Daher: Schaut, bevor Ihr den Ball bewegt, wo Ihr mit Erleichterungsverfahren landet, manchmal ist es besser, den Ball vom Weg zu spielen - zB, wenn die Alternative ein Brennesselstrauch ist. Der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung ist nicht zwingend der beste Punkt der vollständigen Erleichterung.
... MehrWeniger

Der Ball des Spielers kommt auf einem Weg,  der als unbewegliches Hemmnis zu den ungewöhnlichen Platzverhältnissen zählt, zur Ruhe. Der Spieler möchte den Ball nicht spielen, statt dessen Erleichterung vom Weg haben. Wie ist das korrekte Vorgehen?

Zunächst ist hier der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung zu suchen, idealerweise, indem man einen Zirkel um das Loch schlägt. Der nächstgelegene Punkt, an dem der Spieler weder in Schwungs, Stand, Balllage oder Raum des beabsichtigten Schwungs vom Weg betroffen ist und der nicht näher zum Loch liegt ist der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung.

Von hier aus kann der Spieler das Erleichterungsverfahren nach R16.1 (hier b) in Anspruch nehmen, indem er - ausgehend vom nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung - innerhalb einer Schlägerlänge, nicht näher zum Loch seinen Ball droppt.

In den Beispielbildern ist das die Grünseite des Weges, da der Spieler Rechtshänder ist nach links versetzt. Dadurch hatte er eine Lage, die im Vergleich zu vorher ganz in Ordnung war, das muss so aber nicht sein.

Daher: Schaut, bevor Ihr den Ball bewegt, wo Ihr mit Erleichterungsverfahren landet, manchmal ist es besser, den Ball vom Weg zu spielen - zB, wenn die Alternative ein Brennesselstrauch ist. Der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung ist nicht zwingend der beste  Punkt der vollständigen Erleichterung.Image attachmentImage attachment

Auf Facebook kommentieren

Vielleicht sollte man der Klarheit halber nochmal explizit dazu schreiben "vollständige Erleichterung VON DEM KONKRETEN PROBLEM das Erleichterung erlaubt, in diesem Fall der WEG, und eben NICHT vollständige Erleichterung von ALLEM WAS AN UND NAHE DIESEM ORT STÖRT..." 😄

Bei diesen Situationen habe ich schon oft erlebt das einfach nach dem besten Punkt gesucht wird und das ist oft null und gar nicht da wo es sein sollte.

Wonach entscheidet es sich, ob ich rechts oder links vom Weg droppe? Kann ich das entscheiden?

Margit Lebeda

Suche des nächst nähesten Punktes im freier Stand,freien Schwung ( Bezugspunkt) und dann innerhalb einer Schlägerlänge nicht näher zum Loch.Für unsere Schüler der einfachste Satz.

View more comments

1 Monat her

Golf Rules

Die Platzvorbereitung - ein wichtiges Thema insbesondere bei den "großen" Wettspielen. Hin und wieder berichten wir ja auch mal aus unserem "Leben" als Referee, um Euch auch einmal zu zeigen, welche Dinge im professionellen Umfeld umgesetzt werden.

Da bei den Profis die Nutzung von Entfernungsmessgeräten nicht erlaubt ist, werden im Vorfeld sogenannte "Yardage Books" erstellt. Hierfür wird jede einzelne Spielbahn vermessen und kartografiert. Die Entfernungen von einem Punkt auf dem Tee zu definierten, temp. gesprühten Punkten bzw. Sprinklerdeckeln auf dem Fairway und wiederum von dort zum T-Punkt vor dem Grün (hierzu hatten wir schon einmal einen Bericht) werden dokumentiert. Zudem werden für das Fairway Höhendifferenzen, Breiten der Landebereiche, Auslaufzonen, Carry-Entfernungen für bestimmte Drivebereiche, Hindernisse (Beginn und Ende), Ausgrenzen, ... aufgeführt.

Speziell für das Grün gibt es dann eine weitere Grafik, in der ein Raster über das Grün gelegt wird und die topografischen Besonderheiten noch einmal optisch dargestellt werden. Der Spieler erhält somit eine Übersicht, an welchen Stellen sich auf dem Grün Plateaus bzw. Gefälle befinden.

In Summe ist das Yardage Book mit den üblich bekannten "Birdie-Büchlein" überhaupt nicht vergleichbar sondern stattdessen ein ziemlich komplexes Werk, welches aber durch die farblichen Markierungen nur eine begrenzte Haltbarkeit hat... (tk)
... MehrWeniger

Die Platzvorbereitung - ein wichtiges Thema insbesondere bei den großen Wettspielen. Hin und wieder berichten wir ja auch mal aus unserem Leben als Referee, um Euch auch einmal zu zeigen, welche Dinge im professionellen Umfeld umgesetzt werden.

Da bei den Profis die Nutzung von Entfernungsmessgeräten nicht erlaubt ist, werden im Vorfeld sogenannte Yardage Books erstellt. Hierfür wird jede einzelne Spielbahn vermessen und kartografiert. Die Entfernungen von einem Punkt auf dem Tee zu definierten, temp. gesprühten Punkten bzw. Sprinklerdeckeln auf dem Fairway und wiederum von dort zum T-Punkt vor dem Grün (hierzu hatten wir schon einmal einen Bericht) werden dokumentiert. Zudem werden für das Fairway Höhendifferenzen, Breiten der Landebereiche, Auslaufzonen, Carry-Entfernungen für bestimmte Drivebereiche, Hindernisse (Beginn und Ende), Ausgrenzen, ... aufgeführt. 

Speziell für das Grün gibt es dann eine weitere Grafik, in der ein Raster über das Grün gelegt wird und die topografischen Besonderheiten noch einmal optisch dargestellt werden. Der Spieler erhält somit eine Übersicht, an welchen Stellen sich auf dem Grün Plateaus bzw. Gefälle befinden.

In Summe ist das Yardage Book mit den üblich bekannten Birdie-Büchlein überhaupt nicht vergleichbar sondern stattdessen ein ziemlich komplexes Werk, welches aber durch die farblichen Markierungen nur eine begrenzte Haltbarkeit hat... (tk)

Auf Facebook kommentieren

Wenn dies alles festgehalten wird, warum dürfen dann Uhren oder Entfernungsmesser nicht verwendet werden, die dann auch Höhenunterschiede anzeigen? Diese Frage gilt ebenso für Amateure...

Warum sind Entfernungsmesser bei den Profis verboten? Wäre ja wenn es erlaubt wäre deutlich weniger Aufwand 😉

👍

1 Monat her

Golf Rules

Schraube locker? Kommt sogar schon mal auf dem Golfplatz vor - aber was dann?

Unser Leser Ulf war bei den Porsche European Open lve dabei und schickte und diese Bilder vom Spieler, der bei dem Referee nachfragte, ob denn die lockere Schraube wieder befestigt werden dürfe.

Regel R4.1a(2) beschäftigt sich mit der Benutzung oder Instandsetzung eines während der Runde beschädigten Schlägers. Und ja, das "Instandsetzen" des Schlägers in den ursprünglichen Zustand ist völlig regelkonform.

In der Interpretation 4.1a(2)/1 "Bedeutung von Instandsetzen" wird dazu sogar noch einmal näher Bezug genommen, dass damit folgendes eingeschlossen ist: Befestigen von Schlägern mit verstellbarem Mechanismus, der sich während der Runde gelockert hat, die Einstellung des Schlägers darf dabei aber nicht verändert werden.

Und um eine ggf. sich aufdrängende Frage gleich mit zu beantworten - das Verstellen eines solchen Mechanismus während der Runde war und ist weiterhin verboten (s. R4.1a(3). (tk)
... MehrWeniger

Schraube locker? Kommt sogar schon mal auf dem Golfplatz vor - aber was dann?

Unser Leser Ulf war bei den Porsche European Open lve dabei und schickte und diese Bilder vom Spieler, der bei dem Referee nachfragte, ob denn die lockere Schraube wieder befestigt werden dürfe.

Regel R4.1a(2) beschäftigt sich mit der Benutzung oder Instandsetzung eines während der Runde beschädigten Schlägers. Und ja, das Instandsetzen des Schlägers in den ursprünglichen Zustand ist völlig regelkonform. 

In der Interpretation 4.1a(2)/1 Bedeutung von Instandsetzen wird dazu sogar noch einmal näher Bezug genommen, dass damit folgendes eingeschlossen ist: Befestigen von Schlägern mit verstellbarem Mechanismus, der sich während der Runde gelockert hat, die Einstellung des Schlägers darf dabei aber nicht verändert werden. 

Und um eine ggf. sich aufdrängende Frage gleich mit zu beantworten - das Verstellen eines solchen Mechanismus während der Runde war und ist weiterhin verboten (s. R4.1a(3). (tk)Image attachment

Auf Facebook kommentieren

Das Foto ist wegen des Gegenlichts nicht besonders gut, aber die Platzrichterin sieht aus wie die ebenso nette wie geschätzte Kollegin Gaia Zonchello.

Guten Morgen! Bedeutet das also, dass ich z.B. bei einem Driver nicht einen verstellbaren Loft nutzen darf? Interessant, denn ich dürfte ja auch z.B. bei jedem Loch einen anderen Ball (auch mit anderen Eigenschaften) spielen. Wenn ich da nichts falsch verstanden habe 🙂

1 Monat her

Golf Rules

Heute kommen wir zu einer Frage von Günther:

"Ein Ball lag im seichten Wasser der Penalty Area. Offenbar (laut Mitspieler) wollte der Spieler den Ball aus dem Wasser weiter schlagen. Beim Einnehmen des Standes (bevor der Ball angesprochen wurde) bewegte sich der Ball aber durch die Bodenbewegung des Spielers in tieferes Wasser. Der Spieler entschied sich dann, laut Regel der Penalty Area, mit einem Steafschlag Richtung Fahne-Ball zurück zu gehen und trocken weiter zu spielen. Der Mitspieler fragte die Spielleitung, ob der Spieler nicht 2 Strafschläge bekäme, da er zuerst den Ball bewegt hatte als er den Stand einnahm und es offensichtlich war, dass er zuerst aus dem Wasser spielen wollte und seine Entscheidung, den Drop ausserhalb zu nehmen, erst nach der Bewegung des Balles, die er selbst beim Einnehmen des Standes veranlasst hatte, gefallen war. Wie ist das Ruling? Ist eine vom Spieler verursachte Bewegung des Balles innerhalb der Penalty Area straflos, wenn der Spieler danach einen Strafschlag nimmt und ausserhalb der Penalty Area droppt??
Vielen Dank für eure Meinung dazu. Ich meinte, er müsste hier insgesamt 2 Strafschläge bekommen (1+1), sicher bin ich mir dabei aber nicht.

Es handelte sich dabei um ein Lochwettspiel (Club MS Matchplay) wobei es beim Ruling dieses Vorfalls aber unerheblich ist ob Matchplay oder Zählwettspiel. Sollte ja dasselbe sein. Das Loch wurde geteilt da die Spieler im Zweifel nur 1 Strafschlag für diese Spielsituation vereinbarten. Für künftige Fälle bzw den nächsten Regelabend im Club, wo diese Frage jetzt sicher auftritt, würde mich eure Meinung aber sehr interessieren. Danke!

PS: ist es bei diesem ruling relevant, wenn der Spieler behauptet, er hätte nur nachsehen wollen, ob er von dort überhaupt spielen kann, als sich der ball plötzlich zu bewegen begann, bzw. ist das egal, sobald sich der ball im wasser durch die aktionen des Spielers (wasserbewegung oder untergrundbewegung auf grund des standeinnehmens) bewegte? Der mitspieler behauptete eindeutig, dass es nicht so war, dass der spieler den ball nur aus dem wasser holen wollte, sondern er eindeutug mit dem schläger in der hand Stand bezogen hat bevor sich der ball bewegte. Wäre hier die Absicht der Aktion des spielers, die die Ballbewegung ursächlich verursachte, im ruling zu berücksichtugen?"
----------------------------
Also: Zunächst ist festzustellen, dass der Gegner beim oben genannten Regelverstoß Beanstandung erhoben hat, was ja einer der wesentlichen Unterschiede zwischen Loch- und Zählspiel ausmacht.

Dann stellt sich die Frage, was die Bewegung des Balls ausgemacht hat. Waren es Naturkräfte, hier also das Wasser ohne Einfluss des Spielers, ist das straflos under Ball muss von der neuen Stelle gespielt werden, was auch einschließt, das Erleichterungsverfahren nach R17 anzuwenden.

War es der Spieler und das ist hier überwiegend wahrscheinlich, gilt R9.4b, es fällt ein Strafschlag an und der Ball muss zurück gelegt werden. Aber auch dann kann der Spieler noch von seiner Absicht den Ball zu spielen wie er liegt zurücktreten und das Erleichterungsverfahren nach R17 durchlaufen - für einen weiteren Strafschlag.

Habt Ihr Fragen zu den Regeln? Immer her damit an: fragen@golf-rules.com
... MehrWeniger

Heute kommen wir zu einer Frage von Günther:

Ein Ball lag im seichten Wasser der Penalty Area. Offenbar (laut Mitspieler) wollte der Spieler den Ball aus dem Wasser weiter schlagen. Beim Einnehmen des Standes (bevor der Ball angesprochen wurde) bewegte sich der Ball aber durch die Bodenbewegung des Spielers in tieferes Wasser. Der Spieler entschied sich dann, laut Regel der Penalty Area, mit einem Steafschlag Richtung Fahne-Ball zurück zu gehen und trocken weiter zu spielen. Der Mitspieler fragte die Spielleitung, ob der Spieler nicht 2 Strafschläge bekäme, da er zuerst den Ball bewegt hatte als er den Stand einnahm und es offensichtlich war, dass er zuerst aus dem Wasser spielen wollte und seine Entscheidung, den Drop ausserhalb zu nehmen, erst nach der Bewegung des Balles, die er selbst beim Einnehmen des Standes veranlasst hatte, gefallen war. Wie ist das Ruling? Ist eine vom Spieler verursachte Bewegung des Balles innerhalb der Penalty Area straflos, wenn der Spieler danach einen Strafschlag nimmt und ausserhalb der Penalty Area droppt??
Vielen Dank für eure Meinung dazu. Ich meinte, er müsste hier insgesamt 2 Strafschläge bekommen (1+1), sicher bin ich mir dabei aber nicht.

Es handelte sich dabei um ein Lochwettspiel (Club MS Matchplay) wobei es beim Ruling dieses Vorfalls aber unerheblich ist ob Matchplay oder Zählwettspiel. Sollte ja dasselbe sein. Das Loch wurde geteilt da die Spieler im Zweifel nur 1 Strafschlag für diese Spielsituation  vereinbarten. Für künftige Fälle bzw den nächsten Regelabend im Club, wo diese Frage jetzt sicher auftritt, würde mich eure Meinung aber sehr interessieren. Danke!

PS: ist es bei diesem ruling relevant, wenn der Spieler behauptet, er hätte nur nachsehen wollen, ob er von dort überhaupt spielen kann, als sich der ball plötzlich zu bewegen begann, bzw. ist das egal,  sobald sich der ball im wasser durch die aktionen des Spielers (wasserbewegung oder untergrundbewegung auf grund des standeinnehmens)  bewegte? Der mitspieler behauptete eindeutig, dass es nicht so war, dass der spieler den ball nur aus dem wasser holen wollte, sondern er eindeutug mit dem schläger in der hand Stand bezogen hat bevor sich der ball bewegte. Wäre  hier die Absicht der Aktion des spielers, die die Ballbewegung ursächlich verursachte, im ruling zu berücksichtugen?
----------------------------
Also: Zunächst ist festzustellen, dass der Gegner beim oben genannten Regelverstoß Beanstandung erhoben hat, was ja einer der wesentlichen Unterschiede zwischen Loch- und Zählspiel ausmacht.

Dann stellt sich die Frage, was die Bewegung des Balls ausgemacht hat. Waren es Naturkräfte, hier also das Wasser ohne Einfluss des Spielers, ist das straflos under Ball muss von der neuen Stelle gespielt werden, was auch einschließt, das Erleichterungsverfahren nach R17 anzuwenden.

War es der Spieler und das ist hier überwiegend wahrscheinlich, gilt R9.4b, es fällt ein Strafschlag an und der Ball muss zurück gelegt werden. Aber auch dann kann der Spieler noch von seiner Absicht den Ball zu spielen wie er liegt zurücktreten und das Erleichterungsverfahren nach R17 durchlaufen - für einen weiteren Strafschlag.

Habt Ihr Fragen zu den Regeln? Immer her damit an: fragen@golf-rules.com

Auf Facebook kommentieren

Mir ist noch nicht ganz klar, ab welchem Moment der Spieler und nicht die Natur für die Bewegung des Balles verantwortlich ist. Im Beitrag heißt es, dass die durch das Einnehmen des Standes bedingte Bewegung des Bodens ursächlich für die Bewegung des Balles war.

Auf der Runde ist man Gegner und es wird gezockt. Sportsgeist zeigt sich vor allem dadurch, dass man auf der Runde nach Regel spielt, versucht zu gewinnen (sofern ein Wettbewerb), auch gegen den besten Freund und danach trotzdem noch gemütlich ein Bier miteinander trinken kann. Aber das muss ja jeder für sich selbst wissen. 🙄

Generell würde ich mit so einem Mitspieler gar nicht mehr auf die Runde gehen. Ja, Regeln sind da, um das Spiel ordentlich und geREGELt ablaufen zu lassen. Aber am langen Ende sind es -idealerweise - halbwegs intelligente, symphatische Menschen, die unseren Sport ausüben. Für die sollte so ein langer Post unnötig sein.

Lochspiel ist leider im weitesten Sinne ein Hassspiel,schon der Gedanke das mit meinem besten Freund zu spielen und ihm die Pest an den Hals zu wünschen wäre für mich fatal...😉

Ist die Grundstrafe im Lochspiel nicht Lochverlust? Grundstrafe (Lochverlust im Lochspiel, zwei Strafschläge im Zählspiel). Diese Strafe gilt für einen Verstoß gegen die meisten Regeln, bei denen der mögliche Vorteil größer ist als der, bei dem nur ein Strafschlag verhängt wird. Wenn ich aus einem Wasser schlage, dann ist doch das zu erwartende Ergebnis deutlich schlechter, als wenn ich mit Strafschlag vom FW weiterspiele, oder etwa nicht?

View more comments

1 Monat her

Golf Rules

Der Ball kommt im Vorgrün auf und rollt ein Stück zurück. Der nächste Schlag zur Fahne führt dann unweigerlich über die Pitchmarke. Darf diese denn vor dem Schlag beseitigt werden?

Nein, hier hilft ein Blick in Regel 8.1 "Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen":

Um den Grundsatz „Spielen Sie den Platz, wie Sie ihn vorfinden“ zu unterstützen, schränkt diese Regel die Möglichkeiten eines Spielers ein, folgende geschützte „Bedingungen die den Schlag beeinflussen“ (überall auf dem Platz und außerhalb des Platzes) für seinen nächsten Schlag zu verbessern:
- Die Lage des ruhenden Balls,
- den Raum seines beabsichtigten Stands,
- den Raum seines beabsichtigten Schwungs,
- seine Spiellinie und
- den Erleichterungsbereich, in dem er einen Ball droppen oder hinlegen wird.

Der Spieler keine der folgenden Handlungen vornehmen, sofern sie die Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, verbessern:
(1) Bewegen, Biegen oder Brechen eines
- wachsenden oder befestigten natürlichen Gegenstands oder - unbeweglichen Hemmnisses, Bestandteils des Platzes, einer Ausmarkierung oder
- einer Abschlagmarkierung für den Abschlag, wenn ein Ball von diesem Abschlag gespielt wird.
(2) Bewegen eines losen hinderlichen Naturstoffs oder eines beweglichen Hemmnisses an eine bestimmte Stelle (zum Beispiel, um einen Stand zu bauen oder die Spiellinie zu verbessern).
(3) Verändern der Bodenoberfläche, einschließlich durch
- Zurücklegen von Divots in ein Divotloch,
- Entfernen oder Niederdrücken von Divots, die bereits zurückgelegt wurden oder anderer bereits verlegter Rasensoden oder
- indem Löcher, Vertiefungen oder Bodenunebenheiten geschaffen oder beseitigt werden.
(4) Entfernen oder Niederdrücken von Sand oder losem Erdreich.
(5) Entfernen von Tau, Reif oder Wasser (tk)
... MehrWeniger

Der Ball kommt im Vorgrün auf und rollt ein Stück zurück. Der nächste Schlag zur Fahne führt dann unweigerlich über die Pitchmarke. Darf diese denn vor dem Schlag beseitigt werden?

Nein, hier hilft ein Blick in Regel 8.1 Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen:

Um den Grundsatz „Spielen Sie den Platz, wie Sie ihn vorfinden“ zu unterstützen, schränkt diese Regel die Möglichkeiten eines Spielers ein, folgende geschützte „Bedingungen die den Schlag beeinflussen“ (überall auf dem Platz und außerhalb des Platzes) für seinen nächsten Schlag zu verbessern:
- Die Lage des ruhenden Balls,
- den Raum seines beabsichtigten Stands,
- den Raum seines beabsichtigten Schwungs,
- seine Spiellinie und 
- den Erleichterungsbereich, in dem er einen Ball droppen oder hinlegen wird. 

Der Spieler keine der folgenden Handlungen vornehmen, sofern sie die Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, verbessern:
(1) Bewegen, Biegen oder Brechen eines
- wachsenden oder befestigten natürlichen Gegenstands oder  - unbeweglichen Hemmnisses, Bestandteils des Platzes, einer Ausmarkierung oder
- einer Abschlagmarkierung für den Abschlag, wenn ein Ball von diesem Abschlag gespielt wird. 
(2) Bewegen eines losen hinderlichen Naturstoffs oder eines beweglichen Hemmnisses an eine bestimmte Stelle (zum Beispiel, um einen Stand zu bauen oder die Spiellinie zu verbessern).
(3) Verändern der Bodenoberfläche, einschließlich durch 
- Zurücklegen von Divots in ein Divotloch,  
- Entfernen oder Niederdrücken von Divots, die bereits zurückgelegt wurden oder anderer bereits verlegter Rasensoden oder 
- indem Löcher, Vertiefungen oder Bodenunebenheiten geschaffen oder beseitigt werden. 
(4) Entfernen oder Niederdrücken von Sand oder losem Erdreich. 
(5) Entfernen von Tau, Reif oder Wasser (tk)

Auf Facebook kommentieren

Moin, Folgende Situation: Der Ball eines Rechtshänders kommt knapp rechts neben einem Busch zur Ruhe. Beim Einnehmen der Standposition werdender Äste des Busches mit dem Körper verdrängt. Ist das Regelkonform?

Gabriele Kopetzky

Einfach mal am Regelabend teilnehmen ⛳️

Man darf keinen losen hinderlichen Naturstoff bewegen??? 😳

Dann würde ich fast behaupten, dass wir Amateure diese Regel am häufigsten brechen. Nur - wenn man das gelesen hat - dann ab jetzt nicht mehr unwissentlich (wie es mir und anderen wahrscheinlich ergangen ist).

Nur zur Klarstellung: Wäre das Einschlagloch auf dem Grün, dürfte es jedoch straffrei ausgebessert werden, auch wenn der Ball wieder zurückgerollt ist und außerhalb des Grüns liegt

Man muss ja nicht aus dem Vorgrün putten

View more comments

1 Monat her

Golf Rules

Wieder einmal gab es bei der European Tour etwas "Nachhilfe" von einem der bekanntesten Referees John Paramor - dieses Mal für Paul Casey (und dem Moderator der Berichterstattung). Was war passiert?

Casey puttet und der Ball rollt über einen kleinen Käfer, der sich auf dem Grün in der Puttlinie von Casey befindet. Paramor geht in den Scoring-Bereich und fragt Casey, ob er gesehen hat oder man ihn darauf aufmerksam gemacht hat, dass sein Ball über einen Käfer gerollt ist. Dieser verneint - und alles ist gut...

Was aber wäre gewesen, wenn Casey gewusst hätte (es bekannt oder so gut wie sicher gewesen wäre), dass dieses passiert ist? Lt. Regel R11.1 "Sich bewegender Ball trifft versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss" ist dieses straflos und der Ball muss gespielt werden, wie dieser liegt - es gibt jedoch zwei Ausnahmen:

Ausnahme 2 – Auf dem Grün gespielter Ball trifft versehentlich eine Person, ein Tier oder ein bewegliches Hemmnis (einschließlich einen anderen sich bewegenden Ball) auf dem Grün: Der Schlag zählt nicht, der ursprüngliche Ball oder ein anderer Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2.

Und die Definition "Tier" definiert dieses als: Jedes lebende Wesen des Tierreiches (außer Menschen), einschließlich Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Wirbellose (zum Beispiel Würmer, Insekten, Spinnen und Krustentiere).

Insofern - hätte Casey diesen Umstand gewusst, so hätte er den Schlag wiederholen müssen.

Wie gut, dass unsere Leser von Golf-Rules hier aber auch auskunftsfähig gewesen wären, denn über diesen Regelfall haben wir zu Beginn des Jahres ja schon einmal einen Beitrag gemacht... (tk)
... MehrWeniger

Auf Facebook kommentieren

Dieses Thema ist heute auch in anderen sozialen Netzwerken in der Diskussion - vielleicht deshalb noch einmal zur Klarstellung: es geht darum, dass der Ball u.a. von einem äußeren Einfluss beim Spiel von Grün abgelenkt oder aufgehalten wird. Und nach den Regeln sind diese "äußeren Einflüsse" Personen oder Tiere - wobei bei den letzteren die Grösse nicht definiert ist. So würde bei einem Hund, Vogel ggf. ein Spieler sagen, dass sei unfair. Zur Vereinheitlichung hat man jetzt aber "alle" Tiere zusammengefasst, welches dann auch in voller Artenvielfalt Auswirkung auf die Regeln haben kann...

Was ist außerhalb des grüns, gilt da das gleiche. Ich habe neulich einen Vogel in der Luft leicht gestreift. Mein Ball landete noch auf dem grün und ich habe normal weiter gespielt. ( zum biride wohlgemerkt 😅)

Man könnte ja wieder ein paar mehr regeln dazunehmen, damit „das Spiel einfacher machen“ zurückgenommen werden kann.

Man kanns auch übertreiben🙈😁

Moment ... "Ball trifft versehentlich ... Schlag zählt nicht und muss (wiederholt werden)". Muss er nur wiederholt werden, wenn man sich des Käfers bewusst ist, aber nicht, wenn man ihn nicht wahrgenommen hat? Und gilt da nur die eigene Wahrnehmung? Wenn mein Ball also dank eines Käfers ins Loch hoppst, alle haben es gesehen, ich sage aber, "och, habe ich gar nicht bemerkt", gilt der Schlag?

Golf Rules - hat sich diese Regel geändert? Denn meines Wissens nach hatten bisher Würmer und Insekten entgegen aller anderer Tiere den Rang eines "nicht zum Spiel gehörigen" Gegenstandes und somit war ein "Treffer" unerheblich - egal ob der Ball durch die Berührung ins Loch ging oder dadurch eben einmal nicht...

Das habe ich noch nie gehört😱. Vielen Dank für die Nachhilfestunde 👍🏻

View more comments

1 Monat her

Golf Rules

Lose hinderliche Naturstoffe im Bunker - dank der 2019er Regeln kein Problem: ... MehrWeniger

Video image

Auf Facebook kommentieren

1 Monat her

Golf Rules

Noch eine Rückmeldung von den Clubmeisterschaften vom Wochenende (Danke Harald Nischan für die Einsendung) – ein Spieler verzieht seinen Abschlag nach links und der Ball landet in einem, mit Blumen angelegten Beet.

„Ist doch klar, da bekommt der Spieler straflose Erleichterung…“ war die erste Einschätzung.

Sicher?

Zunächst einmal handelt es sich bei diesem Bereich schlicht und einfaches um „Gelände“ – demzufolge ist der Ball zu spielen, wie dieser zur Ruhe gekommen ist. Geht das nicht, so kann der Spieler den Ball lediglich für „unspielbar“ erklären und nach R19.2 „Erleichterungsverfahren für einen unspielbaren Ball im Gelände oder auf dem Grün“ verfahren: entweder mit Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a), Erleichterung „auf der Linie zurück“ Fahne / Ball (R19.2b) oder seitliche Erleichterung innerhalb von zwei Schlägerlängen (R19.2c) den Ball unter Strafe außerhalb des Beetes droppen.

Möchte aber die Spielleitung diesen Bereich vor dem Spiel schützen, so muss dieser Bereich entsprechend gekennzeichnet / definiert werden. Dabei ist zu überlegen, ob es sich um „ungewöhnliche Platzverhältnisse“ oder sogar zusätzlich um eine „Spielverbotszone“ handeln soll. Nur in diesem Fall erhält der Spieler straflose Erleichterung. Ein entsprechender Hinweis sollte zudem in den Platzregeln aufgenommen werden, um den Sachverhalt unmissverständlich zu kommunizieren… (tk)
... MehrWeniger

Noch eine Rückmeldung von den Clubmeisterschaften vom Wochenende (Danke Harald Nischan für die Einsendung) – ein Spieler verzieht seinen Abschlag nach links und der Ball landet in einem, mit Blumen angelegten Beet.

„Ist doch klar, da bekommt der Spieler straflose Erleichterung…“ war die erste Einschätzung.

Sicher?

Zunächst einmal handelt es sich bei diesem Bereich schlicht und einfaches um „Gelände“ – demzufolge ist der Ball zu spielen, wie dieser zur Ruhe gekommen ist. Geht das nicht, so kann der Spieler den Ball lediglich für „unspielbar“ erklären und nach R19.2 „Erleichterungsverfahren für einen unspielbaren Ball im Gelände oder auf dem Grün“ verfahren: entweder mit Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a), Erleichterung „auf der Linie zurück“ Fahne / Ball (R19.2b) oder seitliche Erleichterung innerhalb von zwei Schlägerlängen (R19.2c) den Ball unter Strafe außerhalb des Beetes droppen.

Möchte aber die Spielleitung diesen Bereich vor dem Spiel schützen, so muss dieser Bereich entsprechend gekennzeichnet / definiert werden. Dabei ist zu überlegen, ob es sich um „ungewöhnliche Platzverhältnisse“ oder sogar zusätzlich um eine „Spielverbotszone“ handeln soll. Nur in diesem Fall erhält der Spieler straflose Erleichterung. Ein entsprechender Hinweis sollte zudem in den Platzregeln aufgenommen werden, um den Sachverhalt unmissverständlich zu kommunizieren… (tk)

Auf Facebook kommentieren

Moin, danke für den Beitrag! Wenn ich das richtig sehe, dann ist die Einfassung des Beetes aus Granitsteinen. Diese ist künstlich angelegt. Das wäre dann doch ein unbewegliches Hemmnis, für das man, wenn es Stand oder Schwung beeinträchtigte, straflose Erleichterung in Anspruch nehmen darf?

1 Monat her

Golf Rules

Die Clubmeisterschaften 2019 sind passé – und wieder einmal gibt es den einen oder anderen Regelfall, bei dem sich eine nähere Betrachtung lohnt.

Ein Spieler schlägt den Ball in die seitlichen Zweige einer Weide an einer Penalty Area (Bachlauf), der Landebereich des Balles ist vom Abschlag nicht einsehbar. Manchmal steht rechts und links des Bachlaufs höheres Gras, in dem der Ball ggf. auch verloren sein könnte, weshalb sich der Spieler entschließt einen prov. Ball zu spielen. Dieser fliegt in die exakt selbe Richtung und kommt allerdings viel kürzer ebenfalls in der selben Penalty Area zu Ruhe.

Der Spieler geht nun in den Bereich, in dem der erste Ball die Zweige der Weide berührt hat und sucht dort nach seinem ersten Ball. Er stellt dabei fest, dass die angrenzenden Bereiche neben der Penalty Area extra für die Clubmeisterschaften kurzgemäht wurden – findet den Ball aber weder in der Penalty Area noch in dem kurz gemähten Bereich rechts oder links der Penalty Area trotzdem nicht. Aus Sicht des Spielers ist es somit „so gut wie sicher“, dass der Ball nur in der Penalty Area zur Ruhe gekommen sein kann.

Er geht zurück und droppt einen anderen Ball vor der Penalty Area nach R17.1d(2) „Erleichterung auf der Linie zurück“ und spielt diesen.

Soweit so gut? Hat der Spieler alles richtig gemacht?

Zunächst einmal waren die Bedingungen am Abschlag für das Spielen eines prov. Balls nach R18.3a erfüllt, da der Ball sowohl in der PA als auch außerhalb verloren sein könnte. Als der Spieler dann im Landebereich allerdings feststellte, dass der Ball nur in der PA verloren sein konnte („bekannt“ war es nicht, da der Ball nicht darin gefunden wurde / allerdings aufgrund der eindeutigen Platzpflege „so gut wie sicher“) greift R18.3c(3) „Wann der provisorische Ball aufzugeben ist“:

[…] Wenn der ursprüngliche Ball in einer Penalty Area gefunden wird oder es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass er in einer Penalty Area ist. Der Spieler muss den ursprünglichen Ball entweder spielen, wie er liegt oder Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d in Anspruch nehmen. […]

Da das Spielen des ursprünglichen Balls nicht geht konnte der Spieler demzufolge nur Erleichterung mit Strafschlag nach R17.1d nehmen. Alle Schläge mit dem prov. Ball zählten nicht.

Insofern völlig regelkonform gehandelt – sicherheitshalber wurde der Vorfall der Spielleitung gemeldet, welche das Vorgehen bestätigte.

Und wie war es bei Euch? Gab es dort auch interessante Regelfälle? (tk)
... MehrWeniger

Die Clubmeisterschaften 2019 sind passé – und wieder einmal gibt es den einen oder anderen Regelfall, bei dem sich eine nähere Betrachtung lohnt. 

Ein Spieler schlägt den Ball in die seitlichen Zweige einer Weide an einer Penalty Area (Bachlauf), der Landebereich des Balles ist vom Abschlag nicht einsehbar. Manchmal steht rechts und links des Bachlaufs höheres Gras, in dem der Ball ggf. auch verloren sein könnte, weshalb sich der Spieler entschließt einen prov. Ball zu spielen. Dieser fliegt in die exakt selbe Richtung und kommt allerdings viel kürzer ebenfalls in der selben Penalty Area zu Ruhe. 

Der Spieler geht nun in den Bereich, in dem der erste Ball die Zweige der Weide berührt hat und sucht dort nach seinem ersten Ball. Er stellt dabei fest, dass die angrenzenden Bereiche neben der Penalty Area extra für die Clubmeisterschaften kurzgemäht wurden – findet den Ball aber weder in der Penalty Area noch in dem kurz gemähten Bereich rechts oder links der Penalty Area trotzdem nicht. Aus Sicht des Spielers ist es somit „so gut wie sicher“, dass der Ball nur in der Penalty Area zur Ruhe gekommen sein kann.

Er geht zurück und droppt einen anderen Ball vor der Penalty Area nach R17.1d(2) „Erleichterung auf der Linie zurück“ und spielt diesen.

Soweit so gut? Hat der Spieler alles richtig gemacht?

Zunächst einmal waren die Bedingungen am Abschlag für das Spielen eines prov. Balls nach R18.3a erfüllt, da der Ball sowohl in der PA als auch außerhalb verloren sein könnte. Als der Spieler dann im Landebereich allerdings feststellte, dass der Ball nur in der PA verloren sein konnte („bekannt“ war es nicht, da der Ball nicht darin gefunden wurde / allerdings aufgrund der eindeutigen Platzpflege „so gut wie sicher“) greift R18.3c(3) „Wann der provisorische Ball aufzugeben ist“: 

[…] Wenn der ursprüngliche Ball in einer Penalty Area gefunden wird oder es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass er in einer Penalty Area ist. Der Spieler muss den ursprünglichen Ball entweder spielen, wie er liegt oder Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d in Anspruch nehmen. […]

Da das Spielen des ursprünglichen Balls nicht geht konnte der Spieler demzufolge nur Erleichterung mit Strafschlag nach R17.1d nehmen. Alle Schläge mit dem prov. Ball zählten nicht.

Insofern völlig regelkonform gehandelt – sicherheitshalber wurde der Vorfall der Spielleitung gemeldet, welche das Vorgehen bestätigte. 

Und wie war es bei Euch? Gab es dort auch interessante Regelfälle? (tk)

Auf Facebook kommentieren

Ball wird über eine Kuppe talabwärts gesliced, wo man den Ball als Spieler nicht landen sehen kann. Der Mitspieler auf dem Aussichtsturm sagt nach dem Abschlag mit aller Entschiedenheit: "Ball liegt!" Die Spielergruppe kommt in die vermeintliche Landezone, die aus Hard Rough und seitlicher PA (Graben, Wasserlauf) besteht und sie finden keinen Ball. Der Zähler des Spielers sagt, dass der Ball so viel Slice hatte, dass er im Wasser/Graben liegen muss. Spieler hat zwar ein mulmiges Gefühl , ob das regelkonform ist (denn wer will das bei so viel hohem Rough mit Sicherheit sagen?) und stampft nicht wieder zum Abschlag zurück, sondern nimmt Erleichterung mit einem Strafschlag in Anspruch. Hätte er zurückgehen müssen zum Abschlag? Wahrscheinlich schon, oder?

Die Teiche sind ausgetrocknet und mit allerlei Ballmeterial übersäht. Der Spieler spielt in den als Penaltyarea markierten Bereich und findet seinen Ball. Er entschliesst sich den Ball zu spielen. Da ihn mehrere alte Bälle im Schlag behindern beruft er sich darauf, dass es sich um künstliche Gegenstände handelt und entfernt diese. Wurde so von der Spielleitung bestätigt. Richtig?

Spieler macht bei der Clubmeisterschaft wegen langer Wartezeit Chippübungen mit Ball auf dem Abschlag... Da noch 1 Flight vor uns ist Erlaubt?

1 Monat her

Golf Rules

In diesem Beispiel kennzeichnet der Pfosten (und die Linie) eine Penalty Area, die auch gleichzeitig eine Spielverbotszone ist. Es gibt aber auch durchaus Spielverbotszonen, die sich im Gelände / auf dem Grün (z.B. bei Neueinsaaten) oder im Bunker befinden.

Das Vorgehen bei einer Beeinträchtigung ist in R16.1f "Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone in ungewöhnlichen Platzverhältnissen muss Erleichterung in Anspruch genommen werden" bzw. Regel 17.1e "Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone innerhalb einer Penalty Area muss Erleichterung in Anspruch genommen werden" beschrieben - letztendlich geht es darum diesen speziellen Teil des Platzes vor dem Spiel durch den Golfer zu schonen.

- Liegt der Ball des Spielers innerhalb einer Spielverbotszone in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen, im Gelände, in einem Bunker oder auf dem Grün darf dieser nicht gespielt werden. Es gilt:
• Spielverbotszone im Gelände. Der Spieler muss straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen.
• Spielverbotszone im Bunker. Der Spieler muss straflose Erleichterung oder Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 16.1c(1) oder (2) in Anspruch nehmen.
• Spielverbotszone auf dem Grün. Der Spieler muss straflose Erleichterung nach Regel 16.1d in Anspruch nehmen.

- Liegt der Ball in einer Spielverbotszone in einer Penalty Area liegt, so muss der Spieler Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d oder 17.2 in Anspruch nehmen (quasi nach der "normalen" Erleichterungsverfahren für einen Ball in der Penalty Area)

- Wenn der Ball eines Spielers außerhalb einer Spielverbotszone im Gelände, im Bunker oder auf dem Grün liegt, aber eine Spielverbotszone (gleich, ob in ungewöhnlichen Platzverhältnissen oder in einer Penalty Area) beeinträchtigt den Bereich des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers, muss der Spieler entweder
• wenn erlaubt, straflose Erleichterung nach Regel 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen, abhängig davon, ob der Ball im Gelände, in einem Bunker oder auf dem Grün liegt oder
• den Ball für unspielbar halten und Erleichterung nach Regel 19 in Anspruch nehmen. (tk)
... MehrWeniger

In diesem Beispiel kennzeichnet der Pfosten (und die Linie) eine Penalty Area, die auch gleichzeitig eine Spielverbotszone ist. Es gibt aber auch durchaus Spielverbotszonen, die sich im Gelände / auf dem Grün (z.B. bei Neueinsaaten) oder im Bunker befinden. 

Das Vorgehen bei einer Beeinträchtigung ist in R16.1f Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone in ungewöhnlichen Platzverhältnissen muss Erleichterung in Anspruch genommen werden bzw. Regel 17.1e Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone innerhalb einer Penalty Area muss Erleichterung in Anspruch genommen werden beschrieben - letztendlich geht es darum diesen speziellen Teil des Platzes vor dem Spiel durch den Golfer zu schonen.

- Liegt der Ball des Spielers innerhalb einer Spielverbotszone in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen, im Gelände, in einem Bunker oder auf dem Grün darf dieser nicht gespielt werden. Es gilt:
• Spielverbotszone im Gelände. Der Spieler muss straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen.
• Spielverbotszone im Bunker. Der Spieler muss straflose Erleichterung oder Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 16.1c(1) oder (2) in Anspruch nehmen.
• Spielverbotszone auf dem Grün. Der Spieler muss straflose Erleichterung nach Regel 16.1d in Anspruch nehmen. 

- Liegt der Ball in einer Spielverbotszone in einer Penalty Area liegt, so muss der Spieler Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d oder 17.2 in Anspruch nehmen (quasi nach der normalen Erleichterungsverfahren für einen Ball in der Penalty Area)

- Wenn der Ball eines Spielers außerhalb einer Spielverbotszone im Gelände, im Bunker oder auf dem Grün liegt, aber eine Spielverbotszone (gleich, ob in ungewöhnlichen Platzverhältnissen oder in einer Penalty Area) beeinträchtigt den Bereich des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers, muss der Spieler entweder
• wenn erlaubt, straflose Erleichterung nach Regel 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen, abhängig davon, ob der Ball im Gelände, in einem Bunker oder auf dem Grün liegt oder 
• den Ball für unspielbar halten und Erleichterung nach Regel 19 in Anspruch nehmen. (tk)

Auf Facebook kommentieren

Bei uns werden die Biotope so ausgezeichnet. Wenn dort aber der Ball drin liegt, gibt es einen Strafschlag. Warum?

English please

Die Spielleitung hat ja die Wahl, oftmals gibt es ja die Penalty ja als Herausforderung, eben nicht in diese hineinzuspielen. Ist diese mit Wasser gefüllt, hat der Spieler ja auch nicht die Möglichkeit, dort straffrei herauszuspielen. Es gibt gute Gründe sowohl für blau/grün als auch für rot/grün, finde ich gar nicht so verwirrend ...

1 Monat her

Golf Rules

Uns erreichte mal wieder eine Frage per Mail - dieses Mal von Jürgen:

„Hallo, vielen Dank für die Bereitstellung Eurer Seite ! immer wieder Klasse was ich lese und viele Situationen „kennt“ man selbst.
Ich habe folgende Situation, dass zwei Spieler ihre Bälle in die selbe Area spielen und es müssen beide Bälle gesucht werden. Wie lange ist die Suchzeit ?
Je Ball 3 Minuten oder weil beide Bälle in gleichen Area liegen 3 Minuten zusammen. Ich finde im Regelbuch leider nichts, auch nicht unter Regel 20. Habt Ihr eine Idee oder Lösung?“

In der Definition "Verloren/4" ist beschrieben, wie es sich verhält, wenn ein Spieler zwei seiner Bälle in dem seben Berech sucht: hat ein Spieler zwei Bälle gespielt (zum Beispiel den Ball im Spiel und einen provisorischen Ball) und sucht er nach beiden, hängt es davon ab, wie nahe die Bälle zusammen liegen, ob dem Spieler zwei getrennte Suchzeiten von drei Minuten zustehen. Liegen die Bälle im selben Bereich, so das zur gleichen Zeit nach ihnen gesucht werden kann, hat der Spieler nur drei Minuten für die Suche nach beiden Bällen zur Verfügung. Liegen die Bälle jedoch in unterschiedlichen Bereichen (zum Beispiel auf gegenüberliegenden Seiten des Fairways), darf der Spieler drei Minuten nach jedem Ball suchen.

Das trifft bei der gestellten Frage aber nicht zu, denn hier suchen zwei Spieler nach zwei Bällen - und zwar jeder nach dem seinen. Insofern bleibt es bei der Suchzeit für jeden Spieler von drei Minuten. Die Suchzeit beginnt nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach dem Ball begonnen haben. (tk)
... MehrWeniger

Uns erreichte mal wieder eine Frage per Mail - dieses Mal von Jürgen:

„Hallo, vielen Dank für die Bereitstellung Eurer Seite ! immer wieder Klasse was ich lese und viele Situationen „kennt“ man selbst.
Ich habe folgende Situation, dass zwei Spieler ihre Bälle in die selbe Area spielen und es müssen beide Bälle gesucht werden. Wie lange ist die Suchzeit ? 
Je Ball 3 Minuten oder weil beide Bälle in gleichen Area liegen 3 Minuten zusammen. Ich finde im Regelbuch leider nichts, auch nicht unter Regel 20. Habt Ihr eine Idee oder Lösung?“

In der Definition Verloren/4 ist beschrieben, wie es sich verhält, wenn ein Spieler zwei seiner Bälle in dem seben Berech sucht: hat ein Spieler zwei Bälle gespielt (zum Beispiel den Ball im Spiel und einen provisorischen Ball) und sucht er nach beiden, hängt es davon ab, wie nahe die Bälle zusammen liegen, ob dem Spieler zwei getrennte Suchzeiten von drei Minuten zustehen. Liegen die Bälle im selben Bereich, so das zur gleichen Zeit nach ihnen gesucht werden kann, hat der Spieler nur drei Minuten für die Suche nach beiden Bällen zur Verfügung. Liegen die Bälle jedoch in unterschiedlichen Bereichen (zum Beispiel auf gegenüberliegenden Seiten des Fairways), darf der Spieler drei Minuten nach jedem Ball suchen.

Das trifft bei der gestellten Frage aber nicht zu, denn hier suchen zwei Spieler nach zwei Bällen - und zwar jeder nach dem seinen. Insofern bleibt es bei der Suchzeit für jeden Spieler von drei Minuten. Die Suchzeit beginnt nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach dem Ball begonnen haben. (tk)

Auf Facebook kommentieren

Wenn beide gleichzeitig suchen, sucht ja jeder seinen Ball (bis zu) 3 Minuten. Dadurch verdoppelt sich ja nicht die Suchzeit. Ein Bus braucht für die Strecke von A nach B 20 Minuten, auch wenn ein Passagier mehr an Bord ist.

Faktisch kommt die Gruppe aber mehr oder weniger gleichzeitig an der Area an und beide Spieler suchen gleichzeitig nach jeweils ihrem eigenen Ball. Oder hilft erst Spieler A bei B mit und beginnt danach die Suche nach dem eigenen Ball?

Genau, denn wie müsste man sich die Alternative vorstellen:
 A+B, deren Bälle zu suchen sind, vereinbaren “Jetzt suchen wir erstmal den Ball von A, danach den von B”. Finden sie in den ersten 3 Minuten zufällig schon den Ball von B, hat B Glück gehabt. Ansonsten hat B dann anschliessend 3 Minuten Zeit für die Suche nach seinem Ball (der Ball von A gilt inzwischen als verloren), und irgendwie hat dann ja B doch 6 Minuten Zeit gehabt. Klingt nicht ganz fair, oder?

Bedeutet aber auch, das wenn beide gleichzeitig mit der Suche beginnen, dass die Gesamtsuchzeit nach drei Minuten vorbei ist, oder?

1 Monat her

Golf Rules

(Werbung, da Produktabbildung)

Wer sich schon mal mit der „Hardware“ im Golfsport beschäftigt hat, der wird an den Equipment-Rules der R&A nicht vorbei kommen (in Englisch im Detail nachzulesen unter „https://www.randa.org/en/rules-of-equipment/2019/pages/equipment-rules“). Aus unseren vorherigen Beiträgen wisst Ihr, dass wir schon öfter mal Fragen zu dem ein oder anderen Thema bekommen haben – eine ganz spannende Frage erreichte uns aber von unserem Leser Reinhold Staudigl, der sich mit vielen Dingen „Rund um das Putten“ beschäftigt.

Reinhold hatte den im Bild dargestellten Ballmarker „erfunden“ und fragte uns, ob dieser denn „regelkonform“ wäre. In Regel 10.2b „Andere Hilfe“ heißt es zum Angeben der Spiellinie auf dem Grün, dass der Spieler oder Caddie keinen Gegenstand auf oder außerhalb des Grüns hinlegen darf, um die Spiellinie anzuzeigen. Dies ist selbst dann unzulässig, wenn der Gegenstand vor dem Schlag entfernt wird. Was aber ist mit dem Ballmarker?

Ein Ballmarker ist lt. Definition ein künstlicher Gegenstand, der verwendet wird, um die Stelle eines aufzunehmenden Balls zu markieren, zum Beispiel ein Tee, eine Münze, ein als Ballmarker hergestellter Gegenstand oder ein anderer kleiner Ausrüstungsgegenstand. Der Ballmarker von Reinhold ist zweifelsfrei künstlich hergestellt – ist es aber ein „kleiner“ Ausrüstungsgegenstand? Und dieser zweigt ja auch die Linie an (so wie die zulässige Linie auf einem Ball)…

Das waren einfach Fragen, die Golf Rules nicht beantworten konnte und so baten wir Reinhold doch einmal direkt bei der R&A nachzufragen. Reinhold hat den Ballmarker offiziell zur Prüfung eingereicht und bekam nach einiger Zeit zunächst einmal eine negative Antwort mit dem Hinweis, dass die Nutzung dieses Ballmarkers ein Verstoß gegen Regel 4.3a „Zulässige und verbotene Verwendung von Ausrüstung“ wäre.

Reinhold nutzte den offiziell erlaubten Widerspruch und wandte sich daraufhin an das Equipment Standard Committee. In nächsten Committee Meetings Mitte August kam dann der Ballmarker auf die Tagesordnung. Die R&A bestätigte einerseits die Regelwidrigkeit des vorliegenden Ballmarkers und tätigte anderseits die Aussage, dass ein Ballmarker in der dargestellten Form und einer Markierung erlaubt ist, wenn die Größe von 50,8 mm (2 Zoll) nicht überschritten wird.

Da der ursprünglich produzierte Ballmarker von Reinhold jedoch 57 mm lang ist, müssen die bereits genutzten Marker von den Spielern entsprechend gekürzt werden. Den Fertigungsprozess für Neuware hat Reinhold inzwischen an die Maximallänge angepasst; "alte" Ballmarker sind entsprechend zu kürzen.

Eine sehr spannende Geschichte – und lieben Dank an Reinhold, dass er uns an dem Prozess hat teilhaben lassen. Ihr seht, dass sich trotz der neuen Golf- und Equipmentregeln an der ein oder anderen Stelle immer noch Anpassungen / Nachbesserungen notwendig sind und die R&A / USGA dann entsprechend reagieren (müssen).

Und wenn Ihr jetzt in der nächsten Anpassung der Golf- und Equipmentregeln einen Hinweis auf die 2 Zoll lest, dann wisst Ihr, dass dieses etwas mit Reinholds Ballmarker zu tun hat... (tk)
... MehrWeniger

(Werbung, da Produktabbildung)

Wer sich schon mal mit der „Hardware“ im Golfsport beschäftigt hat, der wird an den Equipment-Rules der R&A nicht vorbei kommen (in Englisch im Detail nachzulesen unter „https://www.randa.org/en/rules-of-equipment/2019/pages/equipment-rules“). Aus unseren vorherigen Beiträgen wisst Ihr, dass wir schon öfter mal Fragen zu dem ein oder anderen Thema bekommen haben – eine ganz spannende Frage erreichte uns aber von unserem Leser Reinhold Staudigl, der sich mit vielen Dingen „Rund um das Putten“ beschäftigt.

Reinhold hatte den im Bild dargestellten Ballmarker „erfunden“ und fragte uns, ob dieser denn „regelkonform“ wäre. In Regel 10.2b „Andere Hilfe“ heißt es zum Angeben der Spiellinie auf dem Grün, dass der Spieler oder Caddie keinen Gegenstand auf oder außerhalb des Grüns hinlegen darf, um die Spiellinie anzuzeigen. Dies ist selbst dann unzulässig, wenn der Gegenstand vor dem Schlag entfernt wird. Was aber ist mit dem Ballmarker?

Ein Ballmarker ist lt. Definition ein künstlicher Gegenstand, der verwendet wird, um die Stelle eines aufzunehmenden Balls zu markieren, zum Beispiel ein Tee, eine Münze, ein als Ballmarker hergestellter Gegenstand oder ein anderer kleiner Ausrüstungsgegenstand. Der Ballmarker von Reinhold ist zweifelsfrei künstlich hergestellt – ist es aber ein „kleiner“ Ausrüstungsgegenstand? Und dieser zweigt ja auch die Linie an (so wie die zulässige Linie auf einem Ball)…

Das waren einfach Fragen, die Golf Rules nicht beantworten konnte und so baten wir Reinhold doch einmal direkt bei der R&A nachzufragen. Reinhold hat den Ballmarker offiziell zur Prüfung eingereicht und bekam nach einiger Zeit zunächst einmal eine negative Antwort mit dem Hinweis, dass die Nutzung dieses Ballmarkers ein Verstoß gegen Regel 4.3a „Zulässige und verbotene Verwendung von Ausrüstung“ wäre. 

Reinhold nutzte den offiziell erlaubten Widerspruch und wandte sich daraufhin an das Equipment Standard Committee. In nächsten Committee Meetings Mitte August kam dann der Ballmarker auf die Tagesordnung. Die R&A bestätigte einerseits die Regelwidrigkeit des vorliegenden Ballmarkers und tätigte anderseits die Aussage, dass ein Ballmarker in der dargestellten Form und einer Markierung erlaubt ist, wenn die Größe von 50,8 mm (2 Zoll) nicht überschritten wird.

Da der ursprünglich produzierte Ballmarker von Reinhold jedoch 57 mm lang ist, müssen die bereits genutzten Marker von den Spielern entsprechend gekürzt werden. Den Fertigungsprozess für Neuware hat Reinhold inzwischen an die Maximallänge angepasst; alte Ballmarker sind entsprechend zu kürzen.

Eine sehr spannende Geschichte – und lieben Dank an Reinhold, dass er uns an dem Prozess hat teilhaben lassen. Ihr seht, dass sich trotz der neuen Golf- und Equipmentregeln an der ein oder anderen Stelle immer noch Anpassungen / Nachbesserungen notwendig sind und die R&A / USGA dann entsprechend reagieren (müssen).

Und wenn Ihr jetzt in der nächsten Anpassung der Golf- und Equipmentregeln einen Hinweis auf die 2 Zoll lest, dann wisst Ihr, dass dieses etwas mit Reinholds Ballmarker zu tun hat... (tk)

Auf Facebook kommentieren

Spannende Sache. Was ist denn im Turnier, wenn ich der Meinung bin, dass ein Spieler einen Ballmarker verwendet, der zu lang ist? Darf ich dann nachmessen? Muss mir der Mitbewerber den Gegenstand zur Prüfung aushändigen oder ist das etwas, das man der Spielleitung mitteilen muss? Und wenn ja: Muss ich dem Spieler dann auch Bescheid geben, dass ich den Gegenstand überprüfen lassen will?

Und wie ist es mit der Dicke des Ballmarkers. Es gibt solche, die nehmen einen Casinochip, und über diese zu spielen lenkt den Ball doch sehr ab (wenn das dann trotz versetzen passiert) Danke für Eure Antwort.

Frage: eine hinter den Ball gelegte Pitchgabel zeigt auch eine Linie. Zulässig oder nicht?

Warum sind denn die selbststehenden www.iceblockputter.com gestattet?

40,0 mm! Der passt aber 🤩

View more comments

1 Monat her

Golf Rules

Und hier noch kurz vor den Clubmeisterschaften ein weiterer Beitrag zum Schwerpunktthema „Fairness“ …

Was war passiert? Eine Spielgruppe befindet sich auf der Runde und Spielerin A markiert den Ball auf dem Grün (neben dem Ball). Leider legt sie den Ball jedoch nicht wieder an die ursprüngliche Stelle zurück, sondern stattdessen vor die Markierung, so dass sie ein paar Zentimeter „Raumgewinn“ macht. Spieler B bemerkt dieses Vergehen und stellt dasselbe Versehen ein paar Löcher später noch einmal fest. Daraufhin informiert sie die dritte Spielerin C in der Spielgruppe (Zählerin) und der Vorfall wird an einem weiteren Loch noch einmal bemerkt.

Nach der Runde bei der Abgabe der Scorekarten informieren die beiden Spielerinnen B und C die Spielerin A über den Regelverstoß gegen R14.7 „Spielen vom falschen Ort“ und weisen auf eine mögliche Disqualifikation hin, da es sich aus ihrer Sicht um einen schwerwiegenden Verstoß handeln könnte.

Die Spielleitung wurde hinzugezogen, hat mit den Spielern über die Vorfälle gesprochen und anschließend wie folgt entschieden:
- Es handelt sich, nach Rücksprache mit Spielerin A, um einen Regelverstoß gegen R14.7 „Spielen vom falschen Ort“ – allerdings handelt es sich nach Einschätzung der Spielleitung nicht um einen schwerwiegenden Verstoß.
- Nach R1.3c(4) „Strafen“ handelt es sich nicht um eine zusammenhängende Handlungen – insofern muss sich Spielerin A an den drei Löchern jeweils die Grundstrafe hinzurechnen.

Was aber ist mit den Spielerinnen B + C?

In Regel 20.1c(2) „Spieler sollen die anderen Spieler im Teilnehmerfeld schützen“ wird im Regelwerk explizit darauf hingewiesen, dass die Interessen aller Spieler im Spielfeld zu wahren sind. Insofern sollte ein Spieler, der weiß oder glaubt, dass ein anderer Spieler einen Regelverstoß begangen hat oder begangen haben könnte und der andere Spieler dies nicht erkennt oder ignoriert, diesen Regelverstoß dem anderen Spieler, dessen Zähler, einem Referee oder der Spielleitung mitteilen. Dies sollte unverzüglich geschehen, nachdem dem Spieler die Tatsachen bekannt werden und spätestens, bevor der andere Spieler seine Scorekarte einreicht, es sei denn, dies ist nicht möglich. Versäumt der Spieler dies, darf die Spielleitung den Spieler nach Regel 1.2a disqualifizieren, wenn sie feststellt, dass ein schwerwiegendes Fehlverhalten gegen den „Spirit of the Game“ vorlag.

Die Spielleitung wurde in diesem Fall vor der Scorekartenabgabe informiert, allerdings hätte eine frühere Rückmeldung ggü. Spielerin A bereits auf der Runde erfolgen können. Die Spielleitung sah in diesem Fall von einem schwerwiegenden Fehlverhalten ab und ließ es in dem Gespräch bei einem eindringlichen Appell an die „Fairness“ – in diesem Fall speziell ggü. Spielerin A.

Insofern gilt beim gemeinsamen Umgang auf dem Platz im Zählspiel: auch wenn es manchmal vielleicht als „unangenehm“ empfunden wird, sollten vermeidliche Regelverstöße (sofern möglich) unmittelbar beim Spieler / in der Spielgruppe angesprochen werden. Manchmal lässt sich so vielleicht eine Unwissenheit / Unachtsamkeit des Mitspielers sofort klären oder man stellt fest, dass die eigene Wahrnehmung der Situation vielleicht eine falsche war.

Aber einfach „Wegschauen“ um „seine Ruhe“ zu haben mag vielleicht „bequem“ erscheinen, entspricht aber nicht dem „spirit of the game“. (tk)
... MehrWeniger

Und hier noch kurz vor den Clubmeisterschaften ein weiterer Beitrag zum Schwerpunktthema „Fairness“ …

Was war passiert? Eine Spielgruppe befindet sich auf der Runde und Spielerin A markiert den Ball auf dem Grün (neben dem Ball). Leider legt sie den Ball jedoch nicht wieder an die ursprüngliche Stelle zurück, sondern stattdessen vor die Markierung, so dass sie ein paar Zentimeter „Raumgewinn“ macht. Spieler B bemerkt dieses Vergehen und stellt dasselbe Versehen ein paar Löcher später noch einmal fest. Daraufhin informiert sie die dritte Spielerin C in der Spielgruppe (Zählerin) und der Vorfall wird an einem weiteren Loch noch einmal bemerkt.

Nach der Runde bei der Abgabe der Scorekarten informieren die beiden Spielerinnen B und C die Spielerin A über den Regelverstoß gegen R14.7 „Spielen vom falschen Ort“ und weisen auf eine mögliche Disqualifikation hin, da es sich aus ihrer Sicht um einen schwerwiegenden Verstoß handeln könnte.

Die Spielleitung wurde hinzugezogen, hat mit den Spielern über die Vorfälle gesprochen und anschließend wie folgt entschieden:
- Es handelt sich, nach Rücksprache mit Spielerin A, um einen Regelverstoß gegen R14.7 „Spielen vom falschen Ort“ – allerdings handelt es sich nach Einschätzung der Spielleitung nicht um einen schwerwiegenden Verstoß.
- Nach R1.3c(4) „Strafen“ handelt es sich nicht um eine zusammenhängende Handlungen – insofern muss sich Spielerin A an den drei Löchern jeweils die Grundstrafe hinzurechnen.

Was aber ist mit den Spielerinnen B + C?

In Regel 20.1c(2) „Spieler sollen die anderen Spieler im Teilnehmerfeld schützen“ wird im Regelwerk explizit darauf hingewiesen, dass die Interessen aller Spieler im Spielfeld zu wahren sind. Insofern sollte ein Spieler, der weiß oder glaubt, dass ein anderer Spieler einen Regelverstoß begangen hat oder begangen haben könnte und der andere Spieler dies nicht erkennt oder ignoriert, diesen Regelverstoß dem anderen Spieler, dessen Zähler, einem Referee oder der Spielleitung mitteilen. Dies sollte unverzüglich geschehen, nachdem dem Spieler die Tatsachen bekannt werden und spätestens, bevor der andere Spieler seine Scorekarte einreicht, es sei denn, dies ist nicht möglich. Versäumt der Spieler dies, darf die Spielleitung den Spieler nach Regel 1.2a disqualifizieren, wenn sie feststellt, dass ein schwerwiegendes Fehlverhalten gegen den „Spirit of the Game“ vorlag.

Die Spielleitung wurde in diesem Fall vor der Scorekartenabgabe informiert, allerdings hätte eine frühere Rückmeldung ggü. Spielerin A bereits auf der Runde erfolgen können. Die Spielleitung sah in diesem Fall von einem schwerwiegenden Fehlverhalten ab und ließ es in dem Gespräch bei einem eindringlichen Appell an die „Fairness“ – in diesem Fall speziell ggü. Spielerin A.

Insofern gilt beim gemeinsamen Umgang auf dem Platz im Zählspiel: auch wenn es manchmal vielleicht als „unangenehm“ empfunden wird, sollten vermeidliche Regelverstöße (sofern möglich) unmittelbar beim Spieler / in der Spielgruppe angesprochen werden. Manchmal lässt sich so vielleicht eine Unwissenheit / Unachtsamkeit des Mitspielers sofort klären oder man stellt fest, dass die eigene Wahrnehmung der Situation vielleicht eine falsche war.

Aber einfach „Wegschauen“ um „seine Ruhe“ zu haben mag vielleicht „bequem“ erscheinen, entspricht aber nicht dem „spirit of the game“. (tk)

Auf Facebook kommentieren

Der Ton macht die Musik. Immer ansprechen ohne dem anderen Absicht zu unterstellen. „Mir ist aufgefallen, dass du seitlich markierst, aber den Ball dann vor den Marker setzt. Kann ja mal passieren, bedeutet aber, dass du dir Strafschläge zuziehen würdest...“ das funktioniert meistens. Wir weisen Mitspieler nach dem Versetzen des Markers doch auch darauf hin das Rückversetzen nicht zu vergessen. Einfach freundlich bleiben.

Ich habe den Eindruck gewonnen, dass es Clubs gibt bei denen regelkonformes Spielen weniger angesagt ist als in anderen Clubs. Die Betrüger Mentalität scheint sich durchzusetzen. Könnt ihr das bestätigen? Oder täuscht mein Eindruck.

Nicht nur „sofort auf den Regelverstoß aufmerksam machen“ ist richtig, sondern, wenn möglich, durch „rechtzeitigen Hinweis den Regelverstoß verhindern“ halte ich für fair und sportlich!

Diese Markiervorgänge werden sehr oft angewandt. Nur sagen viele Mitspieler nichts, um den Frieden in der Gruppe nicht zu stören. Schade dass man zu solchen Mitteln greift. Fairness ist leider abhanden gekommen, bei vielen Spielern.

Das soll keine absicht sein, wenn das dreimal gemacht wurde?

Ich kann die „..... hä, hä ich weiss was, sags aber nicht ..“ Golfer sowieso nicht ernst nehmen..🙈 Regelverstöße immer gleich ansprechen..

Kenne ich sehr gut. Ich habe dem 3. Mitspieler das mitgeteilt, aber dem „Täter“ nichts gesagt, weil ich meine Ruhe haben wollte. Derselbe Spieler hat auch im Semirough immer hinter den Ball getreten, damit er besser an den Ball kommt. Nach Spiel darauf angesprochen, stellte er sich ahnungslos: „ ...was das darf Mann nicht?“. HCP 1,x Er ist auch bekannt für solche Spielchen. Ich habe nichts gesagt, weil ich für das Turnier 80€ Startgeld gezahlt habe und mein Spiel nicht durch Diskussionen zerstören wollte...

🙈🙉🙊??? Nach den Regeln zu spielen hat was mit Ehrlichkeit zu tun! Die Regeln zu kennen ist sehr von Vorteil, denn oft helfen sie uns. Menschen die die Regeln brechen zeigen uns doch ihren wahren Charakter🥴🥴 und leider spielen sie ein unfaires Spiel, da gehe ich gerne auf Distanz, nicht nur auf dem Platz..⛳️⛳️⛳️🏌️‍♀️🏌🏽‍♂️🏌️‍♀️🏌🏽‍♂️🏌️‍♀️🏌🏽‍♂️⛳️⛳️⛳️

Besteht nicht die Gefahr, dass man selbst Strafschläge wegen Belehrung bekommt, wenn man auf vermeintliche Fehler aufmerksam macht, die doch keine sind?

Ich glaube, und ich denke, das sehen viele so, dass das eine Farce ist. Ich habe in 2 Jahren Golf so viel gesehen in offiziellen Turnieren, dass mich echt nix wundert, aber vor allem nicht, dass die Mitbewerber nichts sagen. Kein Amateur mit Hirn hat Bock, seinen Mitbewerber regeltechnisch matt zu setzen, weil das dann die ätzendsten 4-6 Stunden deines Lebens werden. Dass eine Spielleitung seine eigenen Mitspieler DQed, habe ich auch noch nicht erlebt, sogar als festgestellt wurde seitens eines Marshalls, dass Spieler einzelne Bahnen des Turnierplatzes vor dem Turnier gespielt haben am gleichen Tag. Am Ende ist es doch derjenige, der auf die Regeln pocht, welcher der Dumme ist. Nach der Runde im Clubhaus spricht sich nämlich nicht herum, dass Person A ein Cheater ist. Es spricht sich allenfalls rum, dass Person B ein ätzender Regelklugscheisser ist, mit dem man besser nicht spielt. Und vor diesem Hintergrund die Verantwortung auf die Spieler/Zähler zurückzuspielen - ich weiss nicht., das ist für mich ein bisschen eine Farce. 😉

So viele Leute bescheißen, es ist ätzend. Habe mich schon mit einer langjährigen Golfpartnerin auseinandergelebt weil sie es mit den Regeln nicht so genau nimmt und das ständige "Erklären" sie nervt und Hickhack entsteht. Weil ich selbst so abhängig von entspannter Grundstimmung bin versuche ich mir zu sagen "wer bescheißt spielt irgendein Spiel aber kein Golf" - und ICH werde die Welt nicht heilen.

...um 2 cm näher am Loch zu sein...solche Dummen Schummler sofort melden...hat nichts mit Golf zu tun was diese Leute machen.

View more comments

2 Monate her

Golf Rules

DMM Regionalliga AK50 im Golf Club Verden:

Die Spielerin spielt Ihren Ball über die Penalty Area, die vorne gelb und grünseitig rot gesteckt ist. Der Ball prallt grünseitig an einem roten Markierungspfosten ab und fällt zurück ins Wasser.

Und nun?, wollte die Spielerin wissen.

Das Beispiel zeigt, wie wichtig gute Platzvorbereitung sein kann:

Da die Penalty Area grünseitig rot gesteckt war (was vor allem der Spielbeschleunigung geschuldet ist, da ein Ball, der einmal drüben war, nicht noch einmal über das Wasser gespielt sondern grünseitig nicht näher zum Loch gedroht werden darf) und bei der Platzvorbereitung auch eine Linie gesprüht wurde, galt die Linie. Die Pfosten dienen in diesem Fall der Anzeige, dass dort eine Penalty Area ist und waren nicht in der PA. Der Ball war also über die PA und konnte grünseitig gedroppt werden, die Spielerin froh, nicht noch einmal über das Wasser auf die kurz gesteckte Fahne spielen zu müssen.

Und, freut Ihr Euch auf die Clubmeisterschaften, wenn der Platz in voller Pracht erstrahlt oder fühlt sich das mehr nach "Greenkeepers Rache" an?
... MehrWeniger

DMM Regionalliga AK50 im Golf Club Verden:

Die Spielerin spielt Ihren Ball über die Penalty Area, die vorne gelb und grünseitig rot gesteckt ist. Der Ball prallt grünseitig an einem roten Markierungspfosten ab und fällt zurück ins Wasser.

Und nun?, wollte die Spielerin wissen.

Das Beispiel zeigt, wie wichtig gute Platzvorbereitung sein kann:

Da die Penalty Area grünseitig rot gesteckt war (was vor allem der Spielbeschleunigung geschuldet ist, da ein Ball, der einmal drüben war, nicht noch einmal über das Wasser gespielt sondern grünseitig nicht näher zum Loch gedroht werden darf) und bei der Platzvorbereitung auch eine Linie gesprüht wurde, galt die Linie. Die Pfosten dienen in diesem Fall der Anzeige, dass dort eine Penalty Area ist und waren nicht in der PA. Der Ball war also über die PA und konnte grünseitig gedroppt werden, die Spielerin froh, nicht noch einmal über das Wasser auf die kurz gesteckte Fahne spielen zu müssen.

Und, freut Ihr Euch auf die Clubmeisterschaften, wenn der Platz in voller Pracht erstrahlt oder fühlt sich das mehr nach Greenkeepers Rache an?Image attachment

Auf Facebook kommentieren

Was heißt "grünseitig gedroht"? Gedroppt?

hier ist ja der pfosten klar HINTER der roten markierung. was passiert wenn pfosten AUF der roten markierung ist, abprallt. er ist doch dann nicht von der gruenseite reingefallen sondern von vorne (gelb)?

Wie? Die Pfosten waren mit Abstand zur Linie gesteckt? Wenn die Pfosten an der Linie standen, hat der Ball die PA nicht verlassen.

2 Monate her

Golf Rules

Heute noch ein Follow-up von gestern. Da ging es schwerpunktmäßig um die Fairness der Spielgruppe und den Umgang mit gemachten Fehlern, heute kommen wir zu Regel R6.3a - Einlochen mit dem selben Ball, der vom Abschlag gespielt wurde.

Danach muss der Spieler "mit dem Ball, den er vom Abschlag gespielt hat, einlochen, außer

· der Ball ist verloren oder ist im Aus oder

· der Spieler setzt einen anderen Ball neu ein (unabhängig davon, ob dies erlaubt ist oder nicht)."

Im gestrigen Beispiel hat der Spieler seinen Ball aus Wut über einen missglückten Schlag in einen See geworfen, er war von dort nicht ohne weiteres wiederzuerlangen, was zur Folge hatte, dass er gegen R6.3a verstieß.

Jetzt wäre es möglich gewesen im See nach dem Ball zu tauchen, was seitens der Spielleitung sicher als Spielverzögerung gewertet werden könnte, oder eben einen neuen Ball einzusetzen, obwohl das nicht zulässig ist, was zwei Strafschläge nach sich zieht. (Ein weiterer Strafschlag fiel für das Nichtmarkieren beim Aufheben an.)

Die Alternative dazu, am nächsten Abschlag ohne Korrektur abzuschlagen, hätte zur Disqualifikation geführt.
... MehrWeniger

Heute noch ein Follow-up von gestern. Da ging es schwerpunktmäßig um die Fairness der Spielgruppe und den Umgang mit gemachten Fehlern, heute kommen wir zu Regel R6.3a - Einlochen mit dem selben Ball, der vom Abschlag gespielt wurde.

Danach muss der Spieler mit dem Ball, den er vom Abschlag gespielt hat, einlochen, außer

·   der Ball ist verloren oder ist im Aus oder

·   der Spieler setzt einen anderen Ball neu ein (unabhängig davon, ob dies erlaubt ist oder nicht).

Im gestrigen Beispiel hat der Spieler seinen Ball aus Wut über einen missglückten Schlag in einen See geworfen, er war von dort nicht ohne weiteres wiederzuerlangen, was zur Folge hatte, dass er gegen R6.3a verstieß.

Jetzt wäre es möglich gewesen im See nach dem Ball zu tauchen, was seitens der Spielleitung sicher als Spielverzögerung gewertet werden könnte, oder eben einen neuen Ball einzusetzen, obwohl das nicht zulässig ist, was zwei Strafschläge nach sich zieht. (Ein weiterer Strafschlag fiel für das Nichtmarkieren beim Aufheben an.)

Die Alternative dazu, am nächsten Abschlag ohne Korrektur abzuschlagen, hätte zur Disqualifikation geführt.

Auf Facebook kommentieren

...was sagt uns das? Immer erst noch mal tief durchatmen bevor der Ball ins Wasser geworfen wird - der kann ja eh nix dafür! Umgekehrt wäre es interessant 😂...also der Ball den Spieler ins Wasser befördert 🙈

Warum muss der Ball im See wiedergefunden werden? Soweit ich die Regeln verstanden habe, darf ein neuer Ball genommen werden, wenn Erleichterung in Anspruch genommen wird - egal ob mit oder ohne Strafschlag.

2 Monate her

Golf Rules

Fairness hatten wir gestern schon als Thema, hier noch ein Beispiel vom DMM Wochenende:

Ein Spieler nimmt im Zählspiel aus Ärger über einen verschobenen Put seinen Ball auf und wirft ihn in den nächstgelegenen Teich.

Auf dem Weg zum nächsten Abschlag wird ihm bewusst, dass er den Ball aus zehn Zentimetern nicht eingelocht hat, informiert seine Mitspieler, die das gar nicht mitbekommen haben und geht zurück zum Grün um den Fehler vor dem nächsten Abschlag zu beheben.

Nach der Runde kommt die Gruppe zur Spielleitung und fragt, ob das regeltechnisch ok gewesen sei.

Zum einen hat der Spieler erst einmal richtig gehandelt seinen Fehler vor dem nächsten Abschlag zu korrigieren, da andernfalls die Disqualifikation gedroht hätte. Zum anderen hat er mit der Meldung an die Spielleitung großen Sportsgeist bewiesen, die Strafschläge genommen und war dabei auch noch glücklich.

Und das zeigt den wahren Geist des Spiels, was auch heißt für seine Fehler ehrlich ein- und geradezustehen!

Habt Ihr auch so eine Situation gehabt? Wie war es bei Euch?
... MehrWeniger

Fairness hatten wir gestern schon als Thema, hier noch ein Beispiel vom DMM Wochenende:

Ein Spieler nimmt im Zählspiel aus Ärger über einen verschobenen Put seinen Ball auf und wirft ihn in den nächstgelegenen Teich.

Auf dem Weg zum nächsten Abschlag wird ihm bewusst, dass er den Ball aus zehn Zentimetern nicht eingelocht hat, informiert seine Mitspieler, die das gar nicht mitbekommen haben und geht zurück zum Grün um den Fehler vor dem nächsten Abschlag zu beheben.

Nach der Runde kommt die Gruppe zur Spielleitung und fragt, ob das regeltechnisch ok gewesen sei.

Zum einen hat der Spieler erst einmal richtig gehandelt seinen Fehler vor dem nächsten Abschlag zu korrigieren, da andernfalls die Disqualifikation gedroht hätte. Zum anderen hat er mit der Meldung an die Spielleitung großen Sportsgeist bewiesen, die Strafschläge genommen und war dabei auch noch glücklich.

Und das zeigt den wahren Geist des Spiels, was auch heißt für seine Fehler ehrlich ein- und geradezustehen!

Habt Ihr auch so eine Situation gehabt? Wie war es bei Euch?

Auf Facebook kommentieren

Fairness wird leider bei all den " Feiertagsturnieren" sehr klein geschrieben.Was ja in diesen oberen Liegen sehr gut gemacht wird.Kompliment.

Fairness ist ein klasse Thema und man kann hier sicherlich hunderte Kommentare mit Beispielen hinzufügen. Vom o.g. Luftschlag, dem Berühren des Sandes im Bunker oder dem absichtlichen Hochspielen in Sachen HCP, um bei einem großen Turnier die hochwertigen Preise (Portugalreise) abzuräumen. - Noch spannender ist das Thema Fairness/Ehrlichkeit, wenn wir uns an die eigene Nase fassen und fragen, wo wir selbst hingegangen sind und es nicht ganz so genau genommen haben. Der härteste Kampf ist immer der mit dem eigenen Golfgewissen. Auch bei den kleinsten, vermeintlich gar nichts ändernden Situationen, in denen wir die Regelanwendung uns selbst gegenüber gnädiger ausgelegt haben als "eigentlich" erlaubt. Ein Bsp. von vielen: Ball ein wenig zu weit vorne aufgeteet. Das übersehen nicht nur Mitspieler manchmal gnädig, sondern die Frage ist, was machen wir damit, wenn wir es zu spät bemerkt haben?

Das sind tolle Beispiele. Aber Fairness fängt schon viel kleiner an, z.B. einen Luftschlag nicht nachträglich mit dem Ausruf „Probeschwung!“ zu übergehen. Passiert leider nicht selten.

Ball im Teich? Mit welchem Ball hat er denn das Loch beendet?

Nach einem 3 Putt den Ball mit dem Putter sauber 50m in die Obstplantage befördert😁dann kam der Hinweis,Andi...es ist Zählspiel🙈😁⛳️ Allerdings schon 10 Jahre her...👍

Verstehe ich nicht... 🤔 wie kann er diesen ‚Fehler‘ denn korrigieren? Demnach lag sein Ballmarker auch noch auf dem Grün?

View more comments

2 Monate her

Golf Rules

Rechtzeitig zu den Clubmeisterschaften kommen wir zu dem Thema, weswegen sowohl Thomas als auch ich Golf so sehr lieben:

Fairness!

Am Wochenende bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Regionalliga AK50 im Golf Club Verden war durch den Club ein Rauchverbot ausgesprochen worden. In der Kapitänsbesprechung wurde explizit darauf hingewiesen, dass aufgrund eines brennenden Mülleimers und der anhaltenden Trockenheit auf diesem Platz - der im Wald liegt - nicht geraucht werden dürfe, Raucherzonen wurden auf dem Parkplatz und auf den Clubhausterassen ausgewiesen, für einen Verstoß gegen das Rauchverbot wurde die Disqualifikation in Aussicht gestellt.

Nach der Runde - und das zeigt, wie wichtig Fairness im Golf ist - kam eine Spielgruppe der Vierer samt Caddie zur Spielleitung und "beichtete" ein Missgeschick. An einem Par 3 mit einer Halfwayhütte und kleiner Terrasse musste die Gruppe warten und der Caddie eines Spielers zündete sich - ganz in Gedanken - eine Zigarette an. Damit war der Verstoß gegen das Rauchverbot gegeben. Als es dem Spieler bewusst wurde, was sein Caddie da gerade tat wurde zuerst die Zigarette gelöscht und dann die Mitspieler informiert, dass man den Sachverhalt nach der Runde mit der Spielleitung klären müsse.

Jetzt ist es ja so, dass Verhalten des Caddies dem Spieler zuzurechnen ist, sprich dem Spieler drohte die Disqualifikation wegen Verstoßes gegen das Rauchverbot. Die Spielleitung kam nach kurzer Beratung dann zur Lösung des Falls:

Disqualifiziert werden kann ein Spieler - auch für das Verhalten seines Caddies - wenn ein schwerwiegendes Fehlverhalten vorliegt. Hier wurde zwar gegen das Rauchverbot verstoßen, was angesichts der Brandgefahr grundsätzlich ein schwerwiegendes Fehlverhalten sein kann, aber: Die Zigarette wurde in Gedankenlosigkeit angesteckt und gelöscht als das Verhalten bemerkt wurde, die Spielgruppe selbst meldete den Fehler der Spielleitung, die Zigarette wurde in einem Aschenbecher auf einer gepflasterten Terrasse angesteckt und gelöscht, sodass hier die Spielleitung zu der Überzeugung kam, dass zwar ein Fehlverhalten aber eben kein schwerwiegendes Fehlverhalten vorlag. Auf die Disqualifikation wurde zu Gunsten einer Ermahnung verzichtet - auch angesichts des einwandfrei fairen Verhaltens der Gruppe, das nicht bestraft werden sollte.

Und wegen dieser Fairness lieben wir Golf!
... MehrWeniger