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8 Stunden her

Golf Rules

Scheint ja doch komplizierter als gedacht - ich habe mal auf die schnelle ein kleines "Erklär-Video" zum heutigen Beitrag gemacht. Ich hoffe, dass es damit etwas verständlicher wird... ... MehrWeniger

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Da bin ich nur zum Teil bei Euch! Der mögliche Referenzpunkt muss unmittelbar hinterm Ball sein! Clarification 16.3 b Ist der Punkt direkt hinterm Ball im Bunker, darf keine straflose Erleichterung genommen werden.

Super gemacht! Danke!

Top 👍

18 Stunden her

Golf Rules

Der eingebettete Ball in der Bunkerwand - das Thema scheint Euch zu beschäftigen 😉

Wieder einmal haben wir zwei nette Fotos von unserem Leser Bernd aus dem Norden verbunden mit der Frage, ob dieser Ball im Sinne der Regeln "eingebettet" ist, zur Verfügung gestellt bekommen. Kurze Antwort: ja.

Denn dieser Ball befindet sich nach dem Schlag nicht im Bunker, sondern ist in der Wand des Bunkers eingedrungen. Und da diese nach den Bereichen des Platzes zum Gelände gehört, kann Regel R16.3b "Erleichterung für eingebetteten Ball" angewandt werden. Der Bezugspunkt ist die Stelle unmittelbar hinter dem eingebetteten Ball und innerhalb einer Schlägerlänge; der Ball muss in diesem Erleichterungsbereich (nicht näher zum Loch / im Gelände) gedroppt werden.

Ist dieses aufgrund der Lochposition / Bunkerwand nicht möglich, dann hat der Spieler keinen Anspruch auf straflose Erleichterung (s. Klarstellung zu den Golfregeln aus 12/2018) und er muss den Ball ggf. nach Regel 19 unspielbar erklären. (tk)
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Der eingebettete Ball in der Bunkerwand - das Thema scheint Euch zu beschäftigen ;-)

Wieder einmal haben wir zwei nette Fotos von unserem Leser Bernd aus dem Norden verbunden mit der Frage, ob dieser Ball im Sinne der Regeln eingebettet ist, zur Verfügung gestellt bekommen. Kurze Antwort: ja.

Denn dieser Ball befindet sich nach dem Schlag nicht im Bunker, sondern ist in der Wand des Bunkers eingedrungen. Und da diese nach den Bereichen des Platzes zum Gelände gehört, kann Regel R16.3b Erleichterung für eingebetteten Ball angewandt werden. Der Bezugspunkt ist die Stelle unmittelbar hinter dem eingebetteten Ball und innerhalb einer Schlägerlänge; der Ball muss in diesem Erleichterungsbereich (nicht näher zum Loch / im Gelände) gedroppt werden.

Ist dieses aufgrund der Lochposition / Bunkerwand nicht möglich, dann hat der Spieler keinen Anspruch auf straflose Erleichterung (s. Klarstellung zu den Golfregeln aus 12/2018) und er muss den Ball ggf. nach Regel 19 unspielbar erklären. (tk)Image attachment

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Nicht im Bunker droppen, im Gelände! Eine Schlägerlänge nicht näher zur Fahne.

also droppen im Bunker

Hab ich immer noch nicht verstanden - Fahne liegt hinter dem Bunker - Ball aus dem Bunker raus , eine Schlägerlänge nicht näher zur Fahne ??? gibts dafür 'ne Zeichnung für Unwissende ??

2 Tage her

Golf Rules

Wir haben an der ein oder anderen Stelle ja schon mal erwähnt, dass wir von Golf Rules manchmal die Golfübertragungen etwas "anders" schauen 😉 Insbesondere wird es immer spannend, wenn es zu einem Ruling kommt. Meistens blenden dann leider die Kameras weg, aber für alle Golfer ist sicherlich auch einmal interessant zu schauen, wie denn die Profis mit Regelsituationen umgehen.

Am Wochenende bei den Travelers kam es mal wieder zu einem Ruling, als Phil Mickelsons Ball auf einem Cartweg zur Ruhe gekommen ist. Nach langem Überlegen bat er einen Referee um Rat, welcher ihm einen Drop auf der rechten Seite des Cartweg zustand.

Und da bei diesem Ruling mehrere Abwägungen / Besonderheiten eine Rolle spielten, möchte wir diese einmal der Reihe nach beleuchten:

1) Mickelson lies den Ball zunächst einmal auf dem Cartweg liegen, um sich die Option "Ball spielen, wie dieser liegt" nicht zu nehmen.

2) Bei der Entscheidung, ob der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung auf der rechten oder linken Seite liegt, war zu beachten, dass Mickelson Linkshänder ist. Durch das Beziehen der Standposition mit einem Schläger, mit dem er den nächsten Schlag ausführen wollte, war dieses durch die Simulation einfach zu ermitteln.

3) Mickelsons Erleichterung bezog sich auf den Cartweg - nach R16.1 wäre der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung normalerweise auf der linken Seite gewesen - hier war jedoch ein Bereich als Boden in Ausbesserung gekennzeichntet (weiße Linie). Normalerweise hätte er dann im Boden in Ausbesserung Droppen müssen, um dann abermalige Erleichterung von den ungewöhnlichen Platzverhältnissen zu nehmen.

4) Nach Rückmeldung von amerikanischen Regelkollegen ist aber wohl auf der PGA die Musterplatzregel F-3 in Kraft gesetzt, welche besagt, dass Boden in Ausbesseruzng als Teil eines angrenzenden Hemmnisses behandelt wird. Somit musste Mickelson den nächstgelegenen Punkt der Erleichterung entweder links im Hang oder rechts neben dem Weg bestimmen - und hier war der rechte Punkt näher zur ursprünglichen Balllage.

5) Nach dem ersten korrekten Drop im Erleichterungsbereich liegt jedoch keine vollständige Erleichterung vor, da Mickelson immer noch durch die Kante des Cartweges in seinem beabsichtigten Schwung behindert wird. Ein erneutes Droppen war demzufolge notwendig.

6) Beim zweiten Droppen rollt der Ball aus den Erleichterungsbereich - nach R14.3c(2) ist der Ball dann an die Stelle zu legen, an dem dieser beim zweiten Droppen zuerst den Boden berührte. Mickelson handelt so, der Ball ist im Spiel und damit das Ruling abgeschlossen.

Das hättet Ihr doch bestimmt auch so gemacht, oder? (tk)
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Danke, heißt das, dass in Deutschland er dan links vom Weg hätte droppen müssen und dann ein zweites Mal im Hang, außerhalb der weißen Zone?

Zu 1 sei noch erwähnt, dass er, falls er den Ball aufgenommen hätte, und dich dann entschieden hätte, den Ball zu spielen, wie er liegt, sich einen Strafschlag eingefangen hätte ( Ball in Ruhe bewegt).

Danke für eine weitere tolle Erklärung! 👍

👌🏻🏌🏻‍♂️

2 Tage her

Golf Rules

Wir haben an der ein oder anderen Stelle ja schon mal erwähnt, dass wir von Golf Rules manchmal die Golfübertragungen etwas "anders" schauen 😉 Insbesondere wird es immer spannend, wenn es zu einem Ruling kommt. Meistens blenden dann leider die Kameras weg, aber für alle Golfer ist sicherlich auch einmal interessant zu schauen, wie denn die Profis mit Regelsituationen umgehen.

Am Wochenende bei den Travelers kam es mal wieder zu einem Ruling, als Phil Mickelsons Ball auf einem Cartweg zur Ruhe gekommen ist. Nach langem Überlegen bat er einen Referee um Rat, welcher ihm einen Drop auf der rechten Seite des Cartweg zustand.

Und da bei diesem Ruling mehrere Abwägungen / Besonderheiten eine Rolle spielten, möchte wir diese einmal der Reihe nach beleuchten:

1) Mickelson lies den Ball zunächst einmal auf dem Cartweg liegen, um sich die Option "Ball spielen, wie dieser liegt" nicht zu nehmen.
2) Bei der Entscheidung, ob der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erlöeichterung auf der rechten oder linken Seite liegt, war zu beachten, dass Mickelson Linkshänder ist. Durch das Beziehen der Standposition mit einem Schläger, mit dem er den nächsten Schlag ausführen wollte,war dieses durch die Simulation einfach zu ermitteln.
3) Mickelsons Erleichterung bezog sich auf den Cartweg - nach R16.1 wäre der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung normalerweise auf der linken Seite gewesen - hier war jedoch ein Bereich als Boden in Ausbesserung gekennzeichntet (weiße Linie). Normalerweise hätte er dann im Boden in Ausbesserung Droppen müssen, um dann abermalige Erleichterung von den ungewöhnlichen Platzverhältnissen zu nehmen.
4) Nach Rückmeldung von amerikanischen Regelkollegen ist aber wohl auf der PGA die Musterplatzregel F-3 in Kraft gesetzt, welche besagt, dass Boden in Ausbesseruzng als Teil eines angrenzenden Hemmnisses behandelt wird. Somit musste Mickelson den nächstgelegenen Punkt der Erleichterung entweder links im Hang oder rechts neben dem Weg bestimmen - und hier war der rechte Punkt näher zur ursprünglichen Balllage.
5) Nach dem ersten korrekten Drop im Erleichterungsbereich liegt jedoch keine vollständige Erleichteurng vor, da Mickelson immer noch durch die Kante des Cartweges in seinem beabsichtigten Schwung behindert wird. Ein erneutes Droppen ist demzufolge notwendig.
6) Beim zweiten Droppen rollt der Ball aus den Erleichterungsbereich - nach R14.3c(2) ist der Ball dann an die Stelle zu legen, an dem dieser beim zweiten Droppen zuerst den Boden berührte. Mickelson handelt so, der Ball ist im Spiel und damit das Ruling abgeschlossen.

Das hättet Ihr doch bestimmt auch so gemacht, oder? (tk)
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3 Tage her

Golf Rules

Schöne Frage von Susan, die sich vielleicht der ein oder andere von Euch auch schon schon mal in Bezug auf die "Corona-Sonderregeln" gestellt hat:

"Ich Frage zu einer Situation heute beim Monatsspiel: der Fahnenstock muss ja aktuell stecken bleiben. Oftmals steht die Fahne schief und kann daher den Putt nachteilig beeinflussen (speziell, wenn sie direkt entgegen der Puttrichtung geneigt ist). Ist es erlaubt, einen andern Spieler zu bitten, die Fahne mit seinem Putter zu sich zu ziehen, damit in senkrechter Position zu halten ?"

Nach R13.2a(1) "Flaggenstock im Loch belassen / Spieler darf den Flaggenstock im Loch belassen" darf auch ohne die Corona-Sonderregelungen der Flaggenstock nicht durch Biegen oder absichtliches Bewegen in eine andere Stellung als Mitte des Lochs bewegt werden. Handelt der Spieler so und der sich bewegende Ball trifft dann den Flaggenstock, zieht er sich die Grundstrafe zu.

Letztendlich hat der Spieler das Recht den Platz so zu spielen, wie er diesen vorfindet - dies beinhaltet die Position, in der der Flaggenstock von der vorhergehenden Spielergruppe hinterlassen wurde. Er kann diesen folglich so lassen, wie er steht, diesen, wenn er geneigt ist, in die mittige Position bringen (unter Einhaltung der Hygienevorschriften) - aber auf keinen Fall fixieren (lassen).

Ergänzung: manchmal hilft dann auch der Zufall, denn dieses Thema hat die R&A u.a. in dem aktuellen Update der Corona-Orientierungshilfe vom 29.06.2020 noch einmal näher beschrieben.

www.randa.org/en/news/2020/03/covid-19-related-guidance-on-the-rules-of-golf

Danach kann es zulässig sein den Flaggenstock in sicherer Art und Weise (also ohne Nutzung der Hände) beim Putten zu zentrieren, also zB durch Nutzung eines Schlägers. Das Zentrieren wäre lt. R&A sogar sogar zulässig, während ein anderer Spieler puttet.

Es ist abzuwarten, in welcher Form diese Empfehlungen der R&A in unseren Golfclub "ankommen" und mittels Platzregel in den Spielbetrieb Einzug halten. Wir halten Euch auf dem Laufenden... (tk)
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Schöne Frage von Susan, die sich vielleicht der ein oder andere von Euch auch schon schon mal in Bezug auf die Corona-Sonderregeln gestellt hat: 

Ich Frage zu einer Situation heute beim Monatsspiel: der Fahnenstock muss ja aktuell stecken bleiben. Oftmals steht die Fahne schief und kann daher den Putt nachteilig beeinflussen (speziell, wenn sie direkt entgegen der Puttrichtung geneigt ist). Ist es erlaubt, einen andern Spieler zu bitten, die Fahne mit seinem Putter zu sich zu ziehen, damit in senkrechter Position zu halten ?

Nach R13.2a(1) Flaggenstock im Loch belassen / Spieler darf den Flaggenstock im Loch belassen darf auch ohne die Corona-Sonderregelungen der Flaggenstock nicht durch Biegen oder absichtliches Bewegen in eine andere Stellung als Mitte des Lochs bewegt werden. Handelt der Spieler so und der sich bewegende Ball trifft dann den Flaggenstock, zieht er sich die Grundstrafe zu.

Letztendlich hat der Spieler das Recht den Platz so zu spielen, wie er diesen vorfindet - dies beinhaltet die Position, in der der Flaggenstock von der vorhergehenden Spielergruppe hinterlassen wurde. Er kann diesen folglich so lassen, wie er steht, diesen, wenn er geneigt ist, in die mittige Position bringen (unter Einhaltung der Hygienevorschriften) - aber auf keinen Fall fixieren (lassen). 

Ergänzung: manchmal hilft dann auch der Zufall, denn dieses Thema hat die R&A u.a. in dem aktuellen Update der Corona-Orientierungshilfe vom 29.06.2020 noch einmal näher beschrieben. 

https://www.randa.org/en/news/2020/03/covid-19-related-guidance-on-the-rules-of-golf

Danach kann es zulässig sein den Flaggenstock in sicherer Art und Weise (also ohne Nutzung der Hände) beim Putten zu zentrieren, also zB durch Nutzung eines Schlägers. Das Zentrieren wäre lt. R&A sogar sogar zulässig, während ein anderer Spieler puttet. 

Es ist abzuwarten, in welcher Form diese Empfehlungen der R&A in unseren Golfclub ankommen und mittels Platzregel in den Spielbetrieb Einzug halten. Wir halten Euch auf dem Laufenden... (tk)

Auf Facebook kommentieren Schöne Frage von ...

Macht nicht eh jeder Golfclub was er will. Es gibt Clubs die halten sich an keine Corvid19 Regeln, andere ändern den Spielmodus der Vierer-Clubmeisterschaften, damit Mitspieler nicht den Ball des Partners anfassen 🤔

In Österreich darf man den Flaggenstock wieder rausnehmen!

Wenn der Ball zwischen Flaggenstock und Lochrand eingeklemmt liegt, weil der Flaggenstock durch Wind oder andere Umstände schief steht, zählen wir das als eingelocht - man muss ja mal die Kirche im Dorf lassen....

Danke, Ihr Lieben, dann sind wir mal gespannt, was daraus noch entsteht 😉👍

Wann hört diese Sch%&€ mit den Flaggenstöcken wegen Corona endlich auf? Jetzt darf man seinem Mitspieler im Turnier noch nicht mal den schiefen Stock gerade halten, damit er die Chance hat, den Ball einzulochen.

Wirklich sehr interessant

Habt ihr sonst noch irgendwelche Probleme? 😂

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4 Tage her

Golf Rules

Häufig wird in Spielerkreisen über das "Vorgrün" und den regeltechnischen Besonderheiten gesprochen. Laut Regel R2 "Definierte Bereiche des Platzes" gibt es aber eigentlich nur fünf definierte
Bereiche, welche alle einer bestimmte Regel zugeordnet sind:
- den Abschlag, den der Spieler bei Beginn des Lochs benutzen muss, das gerade gespielt wird (Regel 6.2),
- alle Penalty Areas (Regel 17),
- alle Bunker (Regel 12) und
- das Grün des Lochs, das der Spieler spielt (Regel 13).
Alle anderen Bereiche des Platzes sind "Gelände", also jegliche Art von Boden und wachsende oder befestigte Gegenstände, die in diesem Bereich vorkommen wie Fairway, Rough und Bäume.

Die einzig explizite Erwähnung des "Vorgrüns" gibt es im Regelwerk in den Beschreibungen zu den Musterplatzregeln D-4 "Spiel vom Vorgrün eines falschen Grüns untersagen" bzw. F-5 "Unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün". Aber letztendlich handelt es sich regeltechnisch hier auch um "Gelände", welches sich in einem bestimmten Bereich am Rand des Grüns befindet.

Kleiner Exkurs: im Regelwerk ist bei bestimmten Regeln manchmal der Begriff "Gelände, welches auf Fairwayhöhe oder niedriger geschnitten ist" enthalten (z.B. in en Musterplatzregeln für "Ball reinigen" oder "Interne Ausgrenze". Zweifelsfrei würde das "Vorgrün" hierzu zählen. (tk)
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Häufig wird in Spielerkreisen über das Vorgrün und den regeltechnischen Besonderheiten gesprochen. Laut Regel R2 Definierte Bereiche des Platzes gibt es aber eigentlich nur fünf definierte 
Bereiche, welche alle einer bestimmte Regel zugeordnet sind: 
- den Abschlag, den der Spieler bei Beginn des Lochs benutzen muss, das gerade gespielt wird (Regel 6.2),
- alle Penalty Areas (Regel 17),
- alle Bunker (Regel 12) und
- das Grün des Lochs, das der Spieler spielt (Regel 13).
Alle anderen Bereiche des Platzes sind Gelände, also jegliche Art von Boden und wachsende oder befestigte Gegenstände, die in diesem Bereich vorkommen wie Fairway, Rough und Bäume.

Die einzig explizite Erwähnung des Vorgrüns gibt es im Regelwerk in den Beschreibungen zu den Musterplatzregeln D-4 Spiel vom Vorgrün eines falschen Grüns untersagen bzw. F-5 Unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün. Aber letztendlich handelt es sich regeltechnisch hier auch um Gelände, welches sich in einem bestimmten Bereich am Rand des Grüns befindet.

Kleiner Exkurs: im Regelwerk ist bei bestimmten Regeln manchmal der Begriff Gelände, welches auf Fairwayhöhe oder niedriger geschnitten ist enthalten (z.B. in en Musterplatzregeln für Ball reinigen oder Interne Ausgrenze. Zweifelsfrei würde das Vorgrün hierzu zählen. (tk)

5 Tage her

Golf Rules

Lochspiel - auch Matchplay genannt - unterscheidet sich ja in vielen Regeln vom Zählspiel (Strokeplay), zu dem auch die Spielform Stableford gehört.

Besonders ist zB der Umstand, dass man über Regelfehler des Gegners hinwegsehen kann und dass einige Zählspielregeln im Lochspiel anders sind, darüber haben wir schon einiges geschrieben. Was vielen Amateurgolfern aber Probleme bereitet ist die Spielvorgabe im Lochspiel. Oft findet man Inder Ausschreibung so etwas wie "es wird mit 3/4-Vorgabe gespielt". Doch wie errechnet sich diese jetzt genau?

Ein häufiger Passus ist die oben genannte 3/4-Vorgabe. Dazu schaut man anhand seines tagesaktuellen Handicaps in der Spielvorgabentabelle des Platzes nach, wie die eigene und die Spielvorgabe des Gegners ist. Hier wird dann die kleinere von der größeren abgezogen um die Differenz zu ermitteln. Die wird mit 3/4, also 0,75 multipliziert und dann gerundet auf einen ganzen Wert, da es nur ganze Schläge gibt. Die Vorgabenschläge werden dann auf die schwersten Löcher zu Gunsten des (nominal) schlechteren Spielers verteilt. Bei 9-Loch oder im Team-Matchplay kommt es auch zu 3/8- Vorgaben, da ja nur der halbe Platz oder mit jeweils 2 Spielern gespielt wird und das Spiel daher etwas einfacher wird.

Beispiel?

A&B spielen gegen C&D im Teammatchplay über 18 Löcher mit 3/8 Vorgabe.

A (Hcp. 16,3, SpV 17) C (Hcp. 17,9, SpV 19)
B (Hcp. 14,7, SpV 15) D (Hcp. 18,9, SpV 20)

Teamvorgabe (17+15=) 32 Teamvorgabe 39 (19+20=) 39

Differenz (39-32=) 7

7*3/8= 2,62 gerundet 3

Das schwächere Team bekommt also an den schwersten 3 Löchern jeweils 1 Schlag vor, sprich, spielt es einen Bogey und der Gegner ein PAR ist das Loch geteilt. Bei gleichem Ergebnis gewinnt das "schwächere" Team.

Einfach oder?
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Lochspiel - auch Matchplay genannt - unterscheidet sich ja in vielen Regeln vom Zählspiel (Strokeplay), zu dem auch die Spielform Stableford gehört.

Besonders ist zB der Umstand, dass man über Regelfehler des Gegners hinwegsehen kann und dass einige Zählspielregeln im Lochspiel anders sind, darüber haben wir schon einiges geschrieben. Was vielen Amateurgolfern aber Probleme bereitet ist die Spielvorgabe im Lochspiel. Oft findet man Inder Ausschreibung so etwas wie es wird mit 3/4-Vorgabe gespielt. Doch wie errechnet sich diese jetzt genau?

Ein häufiger Passus ist die oben genannte 3/4-Vorgabe. Dazu schaut man anhand seines tagesaktuellen Handicaps in der Spielvorgabentabelle des Platzes nach, wie die eigene und die Spielvorgabe des Gegners ist. Hier wird dann die kleinere von der größeren abgezogen um die Differenz zu ermitteln. Die wird mit 3/4, also 0,75 multipliziert und dann gerundet auf einen ganzen Wert, da es nur ganze Schläge gibt. Die Vorgabenschläge werden dann auf die schwersten Löcher zu Gunsten des (nominal) schlechteren Spielers verteilt. Bei 9-Loch oder im Team-Matchplay kommt es auch zu 3/8- Vorgaben, da ja nur der halbe Platz oder mit jeweils 2 Spielern gespielt wird und das Spiel daher etwas einfacher wird.

Beispiel?

A&B spielen gegen C&D im Teammatchplay über 18 Löcher mit 3/8 Vorgabe.

A (Hcp. 16,3, SpV 17)                    C (Hcp. 17,9, SpV 19)
B (Hcp. 14,7, SpV 15)                    D (Hcp. 18,9, SpV 20)

Teamvorgabe (17+15=) 32            Teamvorgabe 39 (19+20=) 39

Differenz (39-32=) 7

7*3/8= 2,62 gerundet 3

Das schwächere Team bekommt also an den schwersten 3 Löchern jeweils 1 Schlag vor, sprich, spielt es einen Bogey und der Gegner ein PAR ist das Loch geteilt. Bei gleichem Ergebnis gewinnt das schwächere Team.

Einfach oder?

Auf Facebook kommentieren Lochspiel - auch ...

An welchem Loch wird dann das Stechen durchgeführt, falls man Unentschieden steht nach 18 ?

Durch die Differenzrechnung (HCP Team A - HCP Team B )kommt es - im Unterschied zu sonst (!) - bei dieser Berechnungsmethodezu einer Verschiebung des „Unterschieds“ nach vorne auf die schwersten Löcher! Bsp A hat TV 18 und B 9. Normal hätte gegenüber Par Team A auf jedem Loch 1 Schlag extra, B nur auf den schwersten 9; dh Team A wäre auf den leichteren 9 „im Vorteil“. Mit dem „Abkürzen“ durch Subtraktion der HCPs verschiebt sich das auf die schwersten 9 Loch, Team A bekommt also plötzlich einen Vorteil auf den schwersten 9 Loch. Das erscheint nicht sachgerecht.

Bei uns haben die Matchplayer eh schon Probleme genug, ihre jeweiligen Vorgaben korrekt selbst auszurechnen. Am liebsten würden wir die Scorekarten für das Matchplay selbst den Spielern bereit stellen, damit auch die Verteilung der Löcher (mit den differierenden Vorgaben) korrekt abläuft. Haben wir in PC Caddie nicht hinbekommen, kennt da jemand die richtige Formel? Nebenbei kostet Erklärung des Prinzips der Vorgabe auf den Löchern reichlich Überzeugungsarbeit ...

Sind 19+21 nicht 40..? 🤔🤓 Oder habe ich etwas nicht verstanden ..??

Guten Abend. Könnt ihr vielleicht etwas genauer auf die „Besonderheit“ des Lochspiels eingehen? Wäre schön. Grüße

Gerade gestern haben wir Team Matchplay gespielt. Der Club hat die Vorgaben nicht auf die nach Rating schwersten Löcher verteilt. Ist das grundsätzlich auch möglich?

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6 Tage her

Golf Rules

Regel 11 bestimmt, was zu tun ist, wenn der sich bewegende Ball des Spielers versehentlich eine Person, ein Tier, Ausrüstung oder etwas anderes auf dem Platz trifft. Geschieht dies versehentlich, ist es straflos und der Spieler muss normalerweise die sich hieraus ergebenden Folgen hinnehmen, gleich, ob zu seinem Vorteil oder nicht, und den Ball von dort spielen, wo er zur Ruhe kommt.

Trifft in diesem Fall der aus dem Bunker geschlagene Ball eine Spielerin auf dem Grün, so greift R11.1a "Sich bewegender Ball trifft versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss / Keine Strafe für einen Spieler". Für den Spieler ist dieses starflos, wenn der Ball den Spieler, den Gegner oder einen anderen Spieler oder einen ihrer Caddies oder Ausrüstung trifft.

Der Ball ist anschließend zu spielen, wie dieser zur Ruhe gekommen ist.

Allerdings gibt es bei dieser Regel eine Ausnahme im Zählspiel die zu beachten ist, wenn der Ball auf dem Grün gespielt wird: denn trifft der sich bewegende Ball des Spielers einen anderen auf dem Grün liegenden Ball und lagen beide Bälle vor dem Schlag auf dem Grün, zieht sich der Spieler die Grundstrafe (zwei Strafschläge) zu. (tk)
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7 Tage her

Golf Rules

Regel R16 beschäftigt sich mit der Erleichterung von ungewöhnlichen
Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse) und Regel R16.1c im speziellen mit der Erleichterung für einen Ball im Bunker.

In diesem Fall liegt der Ball in einem Bunker und der Spieler wird von der Bunkerwand (künstlicher Gegenstand = Hemmnis) im Schwung behindert. Der Spieler ist berechtigt straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, jedoch müssen der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen.

Die Spielleitung darf jedoch auch eine Platzregel erlassen, die bestimmte künstliche Gegenstände zum Bestandteil des Platzes erklären damit diese kein Hemmnis mehr sind (siehe Musterplatzregel F-1 "Ungewöhnliche Platzverhältnisse und Bestandteile des Platzes festlegen"). (tk)
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Regel R16 beschäftigt sich mit der Erleichterung von ungewöhnlichen
Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse) und Regel R16.1c im speziellen mit der Erleichterung für einen Ball im Bunker.

In diesem Fall liegt der Ball in einem Bunker und der Spieler wird von der Bunkerwand (künstlicher Gegenstand = Hemmnis) im Schwung behindert. Der Spieler ist berechtigt straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, jedoch müssen der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen. 

Die Spielleitung darf jedoch auch eine Platzregel erlassen, die bestimmte künstliche Gegenstände zum Bestandteil des Platzes erklären damit diese kein Hemmnis mehr sind (siehe Musterplatzregel F-1 Ungewöhnliche Platzverhältnisse und Bestandteile des Platzes festlegen). (tk)

Auf Facebook kommentieren Regel R16 ...

der Ball muss ja nicht unbedingt in Richtung Fahne aus dem Bunker geschlagen werden?

.... keine Hemmnisse mehr, sondern (Teil der) Hindernisse und dann gilt - spielen wie er liegt, oder droppen +1.

Vera Bernard

Wenn der Ball direkt dran liegen würde, würde ich es verstehen. Aber der Herr auf dem Foto könnte ja auch nach links oder rechts spielen. Oder gilt die Regel grundsätzlich, sobald man nicht direkt Richtung Fahne spielen kann?

1 Woche her

Golf Rules

Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag hier ein weiteres Beispiel. Es ist davon auszugehen, dass die Senke zwischen dem gelben und roten Abschlag bei Starkregen mit Wasser gefüllt ist oder dieser Bereich des Platzes aus anderen Gründen schützenswert ist, und deswegen durch die Spielleitung als Penalty Area definiert wurde.

Allerdings ist bei der Kennzeichnung wahrscheinlich ein Pfosten vergessen oder unabsichtlich entfernt worden, so dass sich nicht mehr der gesamte Bereich der Vertiefung in der Penalty Area befindet.

An dieser Stelle noch einmal ein Blick in die Definiton "Penalty Area": die Grenze einer Penalty Area durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden. Wenn diese durch Pfähle gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.

Gleichfalls heißt es aber auch Ist die Grenze einer Penalty Area durch Linien oder durch physische Merkmale definiert, können Pfähle verwendet werden, um zu zeigen, wo die Penalty Area ist, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Enthält ein Gewässer üblicherweise kein Wasser (zum Beispiel ein Drainagegraben oder ein Regensammelbecken, das, außer nach größeren Niederschlägen trocken ist), darf die Spielleitung dieses als Teil des Geländes definieren (was bedeutet, dass es keine Penalty Area ist).

In diesem Sinne bedarf es manchmal eines "neuen" Blickes auf das "schon immer Dagewesene" - denn klare Kennzeichnungen helfen dem Spieler bei der korrekten Anwendung der Golfregeln. Im schlimmsten Fall sorgen Zweifel für Verunsicherung beim Spieler und führen zu Diskussionen, welche sich in der Regel negativ auf die Spielgeschwindigkeit auswirken können... (tk)
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Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag hier ein weiteres Beispiel. Es ist davon auszugehen, dass die Senke zwischen dem gelben und roten Abschlag bei Starkregen mit Wasser gefüllt ist oder dieser Bereich des Platzes aus anderen Gründen schützenswert ist, und deswegen durch die Spielleitung als Penalty Area definiert wurde.

Allerdings ist bei der Kennzeichnung wahrscheinlich ein Pfosten vergessen oder unabsichtlich entfernt worden, so dass sich nicht mehr der gesamte Bereich der Vertiefung in der Penalty Area befindet.

An dieser Stelle noch einmal ein Blick in die Definiton Penalty Area: die Grenze einer Penalty Area durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden. Wenn diese durch Pfähle gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.

Gleichfalls heißt es aber auch Ist die Grenze einer Penalty Area durch Linien oder durch physische Merkmale definiert, können Pfähle verwendet werden, um zu zeigen, wo die Penalty Area ist, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Enthält ein Gewässer üblicherweise kein Wasser (zum Beispiel ein Drainagegraben oder ein Regensammelbecken, das, außer nach größeren Niederschlägen trocken ist), darf die Spielleitung dieses als Teil des Geländes definieren (was bedeutet, dass es keine Penalty Area ist).

In diesem Sinne bedarf es manchmal eines neuen Blickes auf das schon immer Dagewesene - denn klare Kennzeichnungen helfen dem Spieler bei der korrekten Anwendung der Golfregeln. Im schlimmsten Fall sorgen Zweifel für Verunsicherung beim Spieler und führen zu Diskussionen, welche sich in der Regel negativ auf die Spielgeschwindigkeit auswirken können... (tk)

1 Woche her

Golf Rules

Um noch einmal auf eine Frage an uns zurück zu kommen - liegt der Ball eines Spielers innerhalb einer Penalty Area, gibt es keine Erleichterung für
- Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse (hier muss Regel 16.1 angewandt werden),
- einen eingebetteten Ball (s. Regel 16.3) oder
- einen unspielbaren Ball (s. Regel 19).

Der Spieler kann nur Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17 "Penalty Areas" in Anspruch nehmen.

Die einzige Ausnahme ist, wenn eine Gefährdung durch Tiere innerhalb einer Penalty Area das Spielen eines Balls beeinträchtigt. Dann darf der Spieler entweder straflose Erleichterung in der Penalty Area oder Erleichterung mit Strafe außerhalb der Penalty Area in Anspruch nehmen (siehe Regel 16.2b(2)). (tk)
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Um noch einmal auf eine Frage an uns zurück zu kommen - liegt der Ball eines Spielers innerhalb einer Penalty Area, gibt es keine Erleichterung für
- Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse (hier muss Regel 16.1 angewandt werden),
- einen eingebetteten Ball (s. Regel 16.3) oder
- einen unspielbaren Ball (s. Regel 19).

Der Spieler kann nur Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17 Penalty Areas in Anspruch nehmen.

Die einzige Ausnahme ist, wenn eine Gefährdung durch Tiere innerhalb einer Penalty Area das Spielen eines Balls beeinträchtigt. Dann darf der Spieler entweder straflose Erleichterung in der Penalty Area oder Erleichterung mit Strafe außerhalb der Penalty Area in Anspruch nehmen (siehe Regel 16.2b(2)). (tk)

1 Woche her

Golf Rules

Trifft der sich bewegende Ball eines Spielers versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss ist dies für jeden Spieler straflos. Dies gilt auch dann, wenn der Ball den Spieler, den Gegner oder einen anderen Spieler oder einen ihrer Caddies oder Ausrüstung trifft. In diesem Fall wurde der Ball von außerhalb des Grüns gespielt, so dass Regel R11.1 "Sich bewegender Ball trifft versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss / Keine Strafe für einen Spieler" zutrifft. Der Ball ist dann gespielt werden wir dieser liegt.

Haben die beiden Spielerinnen das Gefühl, ihre Bälle unterstützen das Spiel, dann könnten diese nach Regel R15.3 "Ball auf dem Grün unterstützt das Spiel" den Ball zuvor markieren und aufnehmen. Vereinbaren aber zwei oder mehr Spieler im Zählspiel, einen Ball an seiner Stelle liegen zu lassen, um damit einen Spieler zu unterstützen und dieser Spieler schlägt, während der unterstützende Ball noch an seiner Stelle liegt, zieht sich jeder an der Vereinbarung beteiligte Spieler die Grundstrafe (zwei Strafschläge) zu. (tk)
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Trifft der sich bewegende Ball eines Spielers versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss ist dies für jeden Spieler straflos. Dies gilt auch dann, wenn der Ball den Spieler, den Gegner oder einen anderen Spieler oder einen ihrer Caddies oder Ausrüstung trifft. In diesem Fall wurde der Ball von außerhalb des Grüns gespielt, so dass Regel R11.1 Sich bewegender Ball trifft versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss / Keine Strafe für einen Spieler zutrifft. Der Ball ist dann gespielt werden wir dieser liegt.

Haben die beiden Spielerinnen das Gefühl, ihre Bälle unterstützen das Spiel, dann könnten diese nach Regel R15.3 Ball auf dem Grün unterstützt das Spiel den Ball zuvor markieren und aufnehmen. Vereinbaren aber zwei oder mehr Spieler im Zählspiel, einen Ball an seiner Stelle liegen zu lassen, um damit einen Spieler zu unterstützen und dieser Spieler schlägt, während der unterstützende Ball noch an seiner Stelle liegt, zieht sich jeder an der Vereinbarung beteiligte Spieler die Grundstrafe (zwei Strafschläge) zu. (tk)

Auf Facebook kommentieren Trifft der sich ...

Guten Morgen was ist denn ein äußerer Einfluss? Blätter, Äste usw ?

1 Woche her

Golf Rules

Die Mikrofone auf der Tour ermöglichen uns völlig neue Einblicke in die Gefühlswelt der Professionals - so wie in diesem Beispiel bei einem Ruling von McIlroy und Watson bei der RBS Heritage.

In diesem Sinne: "We got enough issues in our world right now. We don't need crab issues..." 😉
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2 Wochen her

Golf Rules

Im Zusammenhang mit dem gestrigen Beitrag heute ein ähnlicher Fall, bei dem ein Spieler zwei Bälle nicht unterscheiden kann. Unser Leser Eddy aus der Schweiz (coole Sache, wenn man so mitbekommt, wo wir überall gelesen werden) hat sich nämlich mit folgender Frage an uns gewandt:

"Gestern hatten wir ein Regelfrage. Der Flightpartner hat abgeschlagen und sein Ball nach Rechts verzogen. Er spielt ein Provisorische Ball. Im Bereich wo sein 1. Ball gelandet ist, finden wir 2 Bälle mit gleiche Beschriftung, Nummer und Zustand,........... wir können nicht sagen welche Ball der Ball im Spiel ist. Dies bedeutet er spielt Rechts im Rough ein "falsche Ball" mit 2 SS. Darf er statt den falsche Ball, der Prov. Ball weiterspielen, der ist eigentlich aus den Spiel, oder hat man der 1. Ball nicht gefunden und darf der Prov. Ball spielen?"

Dieser Fall ist im Regelbuch unter der Regel 18.3c(2) "Provisorischen Ball spielen, bis er zum Ball im Spiel oder aufgegeben wird / Wann der provisorische Ball zum Ball im Spiel wird" beschrieben. Hat ein Spieler einen provisorischen Ball an dieselbe Stelle gespielt wie den ursprünglichen Ball und kann er diese beiden Bälle nicht voneinander unterscheiden:
- Wenn nur einer der Bälle auf dem Platz gefunden wird, wird dieser Ball als der provisorische Ball behandelt, der dann im Spiel ist.
- Wenn beide Bälle auf dem Platz gefunden werden, muss der Spieler einen der Bälle auswählen, der als provisorischer Ball betrachtet wird und dann im Spiel ist. Der andere Ball gilt als verloren und darf nicht gespielt werden.

Insofern an dieser Stelle noch einmal den schon oft genannten Hinweis, dass eine eindeutige Markierung der Bälle von dem Spieler ausgesprochen sinnvoll ist. Wir fragen uns deshalb sehr häufig - warum machen das die meisten Amateur-Golfer eigentlich nicht? (tk)

Aufgrund Eurer berechtigten Hinweise noch ein Nachtrag (sorry für den Faut Pas): das primäre Problem der Frage ist, dass der erste Ball des Spielers nicht eindeutig identifiziert werden kann. Wenn ein gleicher Ball (Marke, Typ, Nummer, Zustand, ...) in dem gleichen Bereich gefunden wird, es aber nicht möglich ist festzustellen, welcher der Ball des Spielers ist, dann gilt dieses nach R7.2 nicht als eindeutige Identifikation. Demzufolge ist der Ball verloren und das Spiel muss mit dem provisorischen Ball fortgesetzt werden.
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Im Zusammenhang mit dem gestrigen Beitrag heute ein ähnlicher Fall, bei dem ein Spieler zwei Bälle nicht unterscheiden kann. Unser Leser Eddy aus der Schweiz (coole Sache, wenn man so mitbekommt, wo wir überall gelesen werden) hat sich nämlich mit folgender Frage an uns gewandt:

Gestern hatten wir ein Regelfrage. Der Flightpartner hat abgeschlagen und sein Ball nach Rechts verzogen. Er spielt ein Provisorische Ball. Im Bereich wo sein 1. Ball gelandet ist, finden wir 2 Bälle mit gleiche Beschriftung, Nummer und Zustand,........... wir können nicht sagen welche Ball der Ball im Spiel ist. Dies bedeutet er spielt Rechts im Rough ein falsche Ball mit 2 SS. Darf er statt den falsche Ball, der Prov. Ball weiterspielen, der ist eigentlich aus den Spiel, oder hat man der 1. Ball nicht gefunden und darf der Prov. Ball spielen? 

Dieser Fall ist im Regelbuch unter der Regel 18.3c(2) Provisorischen Ball spielen, bis er zum Ball im Spiel oder aufgegeben wird / Wann der provisorische Ball zum Ball im Spiel wird beschrieben. Hat ein Spieler einen provisorischen Ball an dieselbe Stelle gespielt wie den ursprünglichen Ball und kann er diese beiden Bälle nicht voneinander unterscheiden:
- Wenn nur einer der Bälle auf dem Platz gefunden wird, wird dieser Ball als der provisorische Ball behandelt, der dann im Spiel ist.
- Wenn beide Bälle auf dem Platz gefunden werden, muss der Spieler einen der Bälle auswählen, der als provisorischer Ball betrachtet wird und dann im Spiel ist. Der andere Ball gilt als verloren und darf nicht gespielt werden.

Insofern an dieser Stelle noch einmal den schon oft genannten Hinweis, dass eine eindeutige Markierung der Bälle von dem Spieler ausgesprochen sinnvoll ist. Wir fragen uns deshalb sehr häufig - warum machen das die meisten Amateur-Golfer eigentlich nicht? (tk)

Aufgrund Eurer berechtigten Hinweise noch ein Nachtrag (sorry für den Faut Pas): das primäre Problem der Frage ist, dass der erste Ball des Spielers nicht eindeutig identifiziert werden kann. Wenn ein gleicher Ball (Marke, Typ, Nummer, Zustand, ...) in dem gleichen Bereich gefunden wird, es aber nicht möglich ist festzustellen, welcher der Ball des Spielers ist, dann gilt dieses nach R7.2 nicht als eindeutige Identifikation. Demzufolge ist der Ball verloren und das Spiel muss mit dem provisorischen Ball fortgesetzt werden.

Auf Facebook kommentieren Im Zusammenhang mit ...

Hab ich die Frage falsch verstanden? Es geht hier um den ersten Ball der bei einem unbekannten Ball liegt und den provisorischen Ball der keiner dieser beiden Bälle ist und woanders liegt. Also um drei Bälle.

2 Wochen her

Golf Rules

Eine zugegeben etwas "konstruierte" Frage, die aber ggf. auch in der Realität mal vorkommen kann, erreichte und von unserem Leser Hans. Diese Frage wurde zudem der USGA zugetragen und wir wurden gebeten diese zu beantworten:

"The player took a towel out of the bag to clean the club. Two balls with the same number and engraved name of the player had fallen and they ended up next to the ball in play in the middle of the fairway. The three balls are exactly the same. The player must play a new ball by stroke and distance?"

Zunächst einmal "dumm gelaufen" und es stellt ich wieder einma die Frage, warum Ballhersteller in einer Schachtel des selben Balltyps diese nicht zumindest mit unterschiedlichen Nummern bestücken. Das würde das Problem mit "gleichen" Bällen auch in Bezug beim Spiel eines provisorischen Balles vereinfachen. Deswegen hier noch einmal der Hinweis jeden Ball individuell zu markieren.

Aber zurück zur Frage und meiner (Thomas) Antwort:
- der Spieler hat keinen neuen Ball ins Spiel gebracht
- einer der drei Bälle ist sein Ball im Spiel; die Frage ist nun welcher: ggf. könnte man das an den Gebrauchsspuren des gespielten Balls eindeutig erkennen
- falls nicht, dann würde ich nach "Billigkeit" den Spieler bitten den Ball straflos weiterzuspielen, von dem der Spieler annimmt (bekannt oder so gut wie sicher), dass es sein Ball im Spiel war, obwohl er keinen der Bälle als seinen Ball im Spiel identifizieren kann

Die Antwort der USGA lautet übrigens wie folgt:
"... The Rules are written to cover many scenarios and possibilities, but they certainly can’t and don’t attempt to cover them all (if they did, the Rule book would be quite a bit longer!). The question posed here is one of those exceptional cases and unfortunately we just aren’t going to be able to provide an answer to it. If this were to occur in a competition, it would be one of those times that the Committee is put in a difficult spot and must make a decision as far as how to proceed. And since we aren’t providing an answer, we would generally support the decision that the Committee made..."

Insofern wären auch andere Erklärung/Entscheidung der Spielleitung durchaus möglich - z.B.:
- Der ursprüngliche Ball des Spielers ist verloren - Spielen mit Schlag und Distanzverlust (R18.2b RVerfahren, wenn der Ball verloren oder im Aus ist")
- Der ursprüngliche Ball des Spielers ist verloren – Spieler spielt von dieser Stelle = Verstoß gegen R14.7a "Ort, von dem der Ball gespielt werden muss" ohne schwerwiegendem Verstoß

Also denkt dran - eine individuelle Kennzeichnung des Spielballs hilft den Ball zu identifizieren und solche Szenarien zu vermeiden... (tk)
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Eine zugegeben etwas konstruierte Frage, die aber ggf. auch in der Realität mal vorkommen kann, erreichte und von unserem Leser Hans. Diese Frage wurde zudem der USGA zugetragen und wir wurden gebeten diese zu beantworten:

The player took a towel out of the bag to clean the club. Two balls with the same number and engraved name of the player had fallen and they ended up next to the ball in play in the middle of the fairway. The three balls are exactly the same. The player must play a new ball by stroke and distance?

Zunächst einmal dumm gelaufen und es stellt ich wieder einma die Frage, warum Ballhersteller in einer Schachtel des selben Balltyps diese nicht zumindest mit unterschiedlichen Nummern bestücken. Das würde das Problem mit gleichen Bällen auch in Bezug beim Spiel eines provisorischen Balles vereinfachen. Deswegen hier noch einmal der Hinweis jeden Ball individuell zu markieren.

Aber zurück zur Frage und meiner (Thomas) Antwort:
- der Spieler hat keinen neuen Ball ins Spiel gebracht
- einer der drei Bälle ist sein Ball im Spiel; die Frage ist nun welcher: ggf. könnte man das an den Gebrauchsspuren des gespielten Balls eindeutig erkennen
- falls nicht, dann würde ich nach Billigkeit den Spieler bitten den Ball straflos weiterzuspielen, von dem der Spieler annimmt (bekannt oder so gut wie sicher), dass es sein Ball im Spiel war, obwohl er keinen der Bälle als seinen Ball im Spiel identifizieren kann

Die Antwort der USGA lautet übrigens wie folgt:
... The Rules are written to cover many scenarios and possibilities, but they certainly can’t and don’t attempt to cover them all (if they did, the Rule book would be quite a bit longer!). The question posed here is one of those exceptional cases and unfortunately we just aren’t going to be able to provide an answer to it. If this were to occur in a competition, it would be one of those times that the Committee is put in a difficult spot and must make a decision as far as how to proceed. And since we aren’t providing an answer, we would generally support the decision that the Committee made...

Insofern wären auch andere Erklärung/Entscheidung der Spielleitung durchaus möglich - z.B.:
- Der ursprüngliche Ball des Spielers ist verloren - Spielen mit Schlag und Distanzverlust (R18.2b RVerfahren, wenn der Ball verloren oder im Aus ist)
- Der ursprüngliche Ball des Spielers ist verloren – Spieler spielt von dieser Stelle = Verstoß gegen R14.7a Ort, von dem der Ball gespielt werden muss ohne schwerwiegendem Verstoß

Also denkt dran - eine individuelle Kennzeichnung des Spielballs hilft den Ball zu identifizieren und solche Szenarien zu vermeiden... (tk)

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Da würde ich jetzt den Spirit of the Game bemühen. Die Bälle liegen eng beieinander, keinerlei Vorteile fur den Spieler durch eine bessere Lage, und wenn der glaubhaft sagen kann, welcher sein Ball im Spiel ist (Gebrauchsspuren, „der lag auf dem hellen Grasfleck“, der Ball, der am weitesten vom Bag weg liegt), dann wäre das für mich klar - Ball im Spiel, keine Strafe. Nach solch einer Erfahrung nimmt man dann das Thema Ballmarkierung vermutlich ein wenig ernster

2 Wochen her

Golf Rules

Endlich wieder Turnier-Live-Golf - wenn auch nur im Fernsehen. Umso schöner, wenn uns die Pros gleich wieder mit anschaulichem Material für Golf-Rules versorgen. So wie in diesem Beispiel in einem Fairwaybunker an Loch 13 bei der RBC Heritage in Hilton Head.

Was war passiert? Der Kanadier Adam Hadwin entfernt beim ersten Mal einen Stein (loser hinderlicher Naturstoff) hinter seinem Ball. Nach Regel R12.2a "Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs oder eines beweglichen Hemmnisses" ist dieses auch in unmittelbarer Nähe des Balls im Bunker zulässig, sofern sich der Ball dabei nicht bewegt.

Beim zweiten Versuch stellt der Spieler aber fest, dass der gedachte zweite Stein kein Stein ist, sondern es sich um einen Sandklumpen handelt. Er ruft einen Referee, erläutert seine Handlung und bekommt die von ihm vermutete strafbare Handlung bestätigt, dass er gegen Regel R12.2b(1) "Einschränkungen, den Bunkersand zu berühren / Wann es Strafe nach sich zieht, den Sand zu berühren" verstoßen hat. Das bedeutet Grundstrafe und der Spieler widmet sich anschließend seinem Spiel und beendet das Loch mit einem Double-Bogey.

Besonders interessant an dieser Regelsituation: da der Spieler ein Mikrofon bei sich trug konnte die gesamte Kommunikation mit Caddie und Referee verfolgt werden. Letztendlich zeigt Hadwin damit wieder einmal ein Beispiel für das ausgesprochen große Fairplay im Umgang mit den Regeln und verabschiedet den Referee sogar noch mit einem "Thanks" für das Ruling. I love this game! (tk)
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Fair Play

Sieht aus wie ein behinderten Sport? Oder irre ich mich?

2 Wochen her

Golf Rules

Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen gilt natürlich auch im Bunker. Nach Regel R16.1c "Erleichterung für einen Ball im Bunker" hat der Spieler hier zwei Optionen: der Spieler darf entweder (1) straflos
oder (2) mit Strafe Erleichterung in Anspruch nehmen:

(1) Straflose Erleichterung: Aus dem Bunker spielen. Der Spieler darf straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, jedoch
- müssen der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen.
- Gibt es keinen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Bunker, darf der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle der größtmöglichen Erleichterung im Bunker als Bezugspunkt verwendet.

(2) Erleichterung mit Strafe: Spielen außerhalb des Bunkers (Erleichterung „auf der Linie zurück“). Mit einem Strafschlag darf der Spieler den ursprünglichen oder einen anderen Ball (siehe Regel 14.3) in einem Erleichterungsbereich, auf der Grundlage der Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch die Lage des ursprünglichen Balls droppen:
- Bezugspunkt ist ein vom Spieler gewählter Punkt auf dem Platz, der auf der Bezugslinie liegt und weiter vom Loch entfernt ist als die ursprüngliche Stelle des Balls (ohne Einschränkung, wie weit auf der Linie zurück).
- Die Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt, ist die gesamte Fläche innerhalb einer Schlägerlänge auf beiden Seiten der Bezugslinie, aber mit diesen Einschränkungen:
- Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:
» Der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt und
» er darf in jedem Bereich des Platzes liegen, aber
» wenn mehr als ein Bereich des Platzes innerhalb einer Schlägerlänge vom Bezugspunkt liegt, muss der Ball im Erleichterungsbereich innerhalb desselben Bereichs des Platzes zur Ruhe kommen, den der Ball beim Droppen im Erleichterungsbereich zuerst berührte.

Als dritte Option geht natürlich auch das Spielen des Balls, wie dieser liegt, auch wenn die Kleidung danach etwas "gesprenkelt" sein kann... 😉 (tk)
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Wieder was gelernt, ich bin bei "Erleichterung zurück auf der Linie" aus dem Bunker immer von 2 Strafschlägen ausgegangen...egal ob Wasser oder nicht! Gut dass das im Turnier noch nicht vorgekommen ist 🙈

2 Wochen her

Golf Rules

Und wo wir gestern beim Regen waren - zeitweiliges Wasser ist eines der vier Gründe für "Ungewöhnliche Platzverhältnisse" (s. Definition). Wenn der Ball auf dem Grün liegt und eine Wasseransammlung die Spiellinie beeinträchtigt, dann greift der Zusatz aus Rege R16.1a(1) "Wann Erleichterung zulässig ist / Bedeutung von Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse":

Eine Beeinträchtigung liegt vor, wenn [...] der Ball auf dem Grün liegt, ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün oder außerhalb des Grüns beeinträchtigen die Spiellinie.

In Regel R16.1d "Erleichterung für einen Ball auf dem Grün" wird dann das Vorgehen beschrieben. Der Spieler darf straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen oder einen anderen Ball an den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung legt. Er muss dabei die nach Regeln 14.2b(2) "Wie der Ball zurückzulegen ist" und 14.2e "Was zu tun ist, wenn der zurückgelegte Ball nicht an der ursprünglichen Stelle liegen bleibt" vorgeschriebene Vorgehensweise, einen Ball zurückzulegen, einhalten.

Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss entweder auf dem Grün oder im Gelände liegen. Gibt es keinen solchen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, darf der Spieler trotzdem Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle größtmöglicher Erleichterung als Bezugspunkt verwendet, die entweder auf dem Grün oder im Gelände liegt. (tk)
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Und wo wir gestern beim Regen waren - zeitweiliges Wasser ist eines der vier Gründe für Ungewöhnliche Platzverhältnisse (s. Definition). Wenn der Ball auf dem Grün liegt und eine Wasseransammlung die Spiellinie beeinträchtigt, dann greift der Zusatz aus Rege R16.1a(1) Wann Erleichterung zulässig ist / Bedeutung von Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse:

Eine Beeinträchtigung liegt vor, wenn [...] der Ball auf dem Grün liegt, ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün oder außerhalb des Grüns beeinträchtigen die Spiellinie.

In Regel R16.1d Erleichterung für einen Ball auf dem Grün wird dann das Vorgehen beschrieben. Der Spieler darf straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen oder einen anderen Ball an den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung legt. Er muss dabei die nach Regeln 14.2b(2) Wie der Ball zurückzulegen ist und 14.2e Was zu tun ist, wenn der zurückgelegte Ball nicht an der ursprünglichen Stelle liegen bleibt vorgeschriebene Vorgehensweise, einen Ball zurückzulegen, einhalten.

Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss entweder auf dem Grün oder im Gelände liegen. Gibt es keinen solchen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, darf der Spieler trotzdem Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle größtmöglicher Erleichterung als Bezugspunkt verwendet, die entweder auf dem Grün oder im Gelände liegt. (tk)

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Und das heißt jetzt wo darf ich in dem Fall den Ball hinlegen. Bzw. dropen.

2 Wochen her

Golf Rules

Starkregen - normalerweise kein Problem und eher eine "Wohltat" für unsere schon ziemlich trockenen Golfplätze. Was aber ist, wenn nach den aktuell gültigen Corona-Regeln folgendes passiert: der im Loch eingebrachte Schaumstoff schwimmt auf dem Wasser, welches sich nach einem ordentlichen Regenguss im Loch gesammelt hat. Der Schaumstoffring wird nach oben gedrückt, so dass der Ball keine Chance hat an dem Flaggenstock zur Ruhe zu kommen.

In diesem Fall hilft einfach nur die Spielleitung über diesen Sachverhalt zu informieren und letztendlich abwarten, bis das Wasser eingesickert ist und normales Spiel wieder möglich ist.

Oder wie sagte doch ein Kollege: es handelt sich um einen Locheinsatz mit APSS (automatischem Platzsperrsystem)... 😉 (tk)
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Starkregen - normalerweise kein Problem und eher eine Wohltat für unsere schon ziemlich trockenen Golfplätze. Was aber ist, wenn nach den aktuell gültigen Corona-Regeln folgendes passiert: der im Loch eingebrachte Schaumstoff schwimmt auf dem Wasser, welches sich nach einem ordentlichen Regenguss im Loch gesammelt hat. Der Schaumstoffring wird nach oben gedrückt, so dass der Ball keine Chance hat an dem Flaggenstock zur Ruhe zu kommen.

In diesem Fall hilft einfach nur die Spielleitung über diesen Sachverhalt zu informieren und letztendlich abwarten, bis das Wasser eingesickert ist und normales Spiel wieder möglich ist.

Oder wie sagte doch ein Kollege: es handelt sich um einen Locheinsatz mit APSS (automatischem Platzsperrsystem)... ;-) (tk)Image attachment

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Oder so..in Bad Griesbach kennengelernt

Privatrunde = eingelocht 🏌🏻‍♂️⛳️

Ganz entspannt bleiben und vor dem putten das Ding einfach runterdrücken. Funktioniert nur bei Hole in One oder Eagle nicht. Pech😜

2 Wochen her

Golf Rules

Heute haben wir mal außerplanmäßig mal etwas "abseits des Weges"...

Anfang März hat Fabian Bünker mit mir im Rahmen seiner Serie "Golf in leicht" ein Interview rund um die Golfregeln und unserer Golf-Rules-Idee geführt. Wer mag kann ja reinhören 😉

Feedback ist herzlich willkommen!

www.golf-in-leicht.de/folge-73-die-wichtigsten-golfregeln-fuer-dein-golfspiel-interview-mit-thoma...
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Heute haben wir mal außerplanmäßig mal etwas abseits des Weges...

Anfang März hat Fabian Bünker mit mir im Rahmen seiner Serie Golf in leicht ein Interview rund um die Golfregeln und unserer Golf-Rules-Idee geführt. Wer mag kann ja reinhören ;-)  

Feedback ist herzlich willkommen!

https://www.golf-in-leicht.de/folge-73-die-wichtigsten-golfregeln-fuer-dein-golfspiel-interview-mit-thomas-koehler/

2 Wochen her

Golf Rules

Aufgrund der ersten Unwetter der letzten Tage auch noch einmal der Hinweis an Spieler und Wettspielleitungen: in Regel R5.7a "Wann Spieler das Spiel unterbrechen dürfen oder müssen" sind die Möglichkeiten im Regelbuch aufgeführt, in denen ein Spieler während einer Runde das Spiel unterbrechen darf / kann:
- Unterbrechung durch die Spielleitung. Alle Spieler müssen das Spiel unterbrechen, wenn die Spielleitung das Spiel aussetzt (siehe Regel 5.7b).
- Unterbrechung des Spiels nach Absprache im Lochspiel. Spieler im Lochspiel dürfen einvernehmlich aus jedem Grund das Spiel unterbrechen, außer sie verzögern dadurch das Turnier. Vereinbaren sie, das Spiel zu unterbrechen und einer der Spieler möchte danach das Spiel fortsetzen, ist die Vereinbarung beendet und der andere Spieler muss das Spiel ebenfalls fortsetzen.
- Einzelner Spieler unterbricht das Spiel wegen Blitzgefahr. Ein Spieler darf das Spiel unterbrechen, wenn er begründet Blitzgefahr als gegeben ansieht, aber er muss dies so bald wie möglich der Spielleitung mitteilen.

Es ist als solches keine Spielunterbrechung, den Platz zu verlassen. Eine Spielverzögerung durch den Spieler fällt unter Regel 5.6a, nicht unter diese Regel. Unterbricht ein Spieler das Spiel aus einem Grund, der nach dieser Regel nicht erlaubt ist oder versäumt er es, wie verlangt die Spielleitung zu informieren, ist der Spieler disqualifiziert.

Bei einer sofortige Spielunterbrechung (etwa bei unmittelbar drohender
Gefahr), müssen alle Spieler sofort das Spiel unterbrechen und dürfen keinen weiteren Schlag ausführen, bevor die Spielleitung die Fortsetzung des Spiels anordnet. Zu diesem Zweck ist auf der Hardcard der Landesverbände / des DGV und auf hoffentlich allen lokalen Platzregeln die Musterplatzregel J-1 in Kraft gesetzt, welche folgende Signaltöne definiert:

Sofortige Unterbrechung: Ein langer Ton einer Sirene.
Normale Unterbrechung: Drei aufeinanderfolgende Töne einer Sirene.
Wiederaufnahme des Spiels: Zwei kurze Töne einer Sirene.

Weitergehende Informationen können auch dem Merkblatt "Golf und Gewitter" aus dem DGV-Serviceportal entnommen werden --> serviceportal.dgv-intranet.de/files/pdf1/merkblatt-gewitter-im-spielbetrieb.pdf

PS: Im Falle eines Gewitters sollten Golfbags, Trolleys und Schläger in ausreichender Entfernung zur Schutzhütte zurückgelassen werden... (tk)
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Aufgrund der ersten Unwetter der letzten Tage auch noch einmal der Hinweis an Spieler und Wettspielleitungen: in Regel R5.7a Wann Spieler das Spiel unterbrechen dürfen oder müssen sind die Möglichkeiten im Regelbuch aufgeführt, in denen ein Spieler während einer Runde das Spiel unterbrechen darf / kann:
- Unterbrechung durch die Spielleitung. Alle Spieler müssen das Spiel unterbrechen, wenn die Spielleitung das Spiel aussetzt (siehe Regel 5.7b).
- Unterbrechung des Spiels nach Absprache im Lochspiel. Spieler im Lochspiel dürfen einvernehmlich aus jedem Grund das Spiel unterbrechen, außer sie verzögern dadurch das Turnier. Vereinbaren sie, das Spiel zu unterbrechen und einer der Spieler möchte danach das Spiel fortsetzen, ist die Vereinbarung beendet und der andere Spieler muss das Spiel ebenfalls fortsetzen.
- Einzelner Spieler unterbricht das Spiel wegen Blitzgefahr. Ein Spieler darf das Spiel unterbrechen, wenn er begründet Blitzgefahr als gegeben ansieht, aber er muss dies so bald wie möglich der Spielleitung mitteilen.

Es ist als solches keine Spielunterbrechung, den Platz zu verlassen. Eine Spielverzögerung durch den Spieler fällt unter Regel 5.6a, nicht unter diese Regel. Unterbricht ein Spieler das Spiel aus einem Grund, der nach dieser Regel nicht erlaubt ist oder versäumt er es, wie verlangt die Spielleitung zu informieren, ist der Spieler disqualifiziert.

Bei einer sofortige Spielunterbrechung (etwa bei unmittelbar drohender
Gefahr), müssen alle Spieler sofort das Spiel unterbrechen und dürfen keinen weiteren Schlag ausführen, bevor die Spielleitung die Fortsetzung des Spiels anordnet. Zu diesem Zweck ist auf der Hardcard der Landesverbände / des DGV und auf hoffentlich allen lokalen Platzregeln die Musterplatzregel J-1 in Kraft gesetzt, welche folgende Signaltöne definiert:

Sofortige Unterbrechung: Ein langer Ton einer Sirene.
Normale Unterbrechung: Drei aufeinanderfolgende Töne einer Sirene.
Wiederaufnahme des Spiels: Zwei kurze Töne einer Sirene.

Weitergehende Informationen können auch dem Merkblatt Golf und Gewitter aus dem DGV-Serviceportal entnommen werden --> https://serviceportal.dgv-intranet.de/files/pdf1/merkblatt-gewitter-im-spielbetrieb.pdf

PS: Im Falle eines Gewitters sollten Golfbags, Trolleys und Schläger in ausreichender Entfernung zur Schutzhütte zurückgelassen werden... (tk)

Auf Facebook kommentieren Aufgrund der ersten ...

Danke für eure Hinweise! Mir war früher nicht bewusst, dass ein Spieler bei drohender Blitzgefahr von sich aus das Spiel unterbrechen darf: Man hatte mich fälschlich gelehrt, dass man immer auf die offizielle Unterbrechung der Spielleitung resp. die Sirene warten müsse! Das führte einmal dazu, dass wir mitten im Gewitter und strömenden Regen mehr schlecht als recht weitergespielt haben, weil natürlich bei jedem Blitz und jedem Donner man etwas zusammenzuckte, auch bei einem Schlag... Wir fragten uns ständig, wann denn wohl die Unterbrechung erfolgen würde ... aber sie kam nicht. Bei unserer Beschwerde hörten lediglich, wir hätten ja aufhören können - mit der Folge, dass unsere Scores nicht gewertet und unser HC jeweils herabgesetzt worden wären! Ich habe mich aufgrund dieser Erfahrung kundig gemacht und weiß heute daher, dass ich das Spiel bei einem nahen Gewitter von mir aus unterbrechen darf und die Spielleitung darüber umgehend informieren muss.

3 Wochen her

Golf Rules

Und wenn man glaubt, man hat schon alles gesehen, dann hat man mit der Kreativität eines Greenkeepers nicht gerechnet. So erreicht uns eine Mail von Manfred: "Endlich können wir auch alle wieder mal ein paar Bälle ins Aus schlagen! Unser Greenkeeper hat dabei auch helfen wollen und ein paar Ausmarkierungen gesetzt. Leider aber sehr schlecht. Er hat einfach mal weiße Farbe an ein paar Bäume gesprüht. (Siehe Anhang). Das sieht nicht nur schrecklich aus, hat natürlich auch nach den Golfregeln keinerlei Bedeutung. Meine Frage nun in die Runde: Hat jemand eine Idee, wie wir die Farbe wieder loswerden oder ggf. dezent verbergen können?"

Unabhängig einmal von der Sichtbarkeit und Haltbarkeit der weißen Striche / Punkte an dem Baumrinden, haben diese regeltechnisch zunächst einmal keine Bedeutung. Es sein denn, dass hierzu eine spezielle Platzregel erlassen wird, welche die so markierten Bäume als Ausgrenze definieren. Hierbei sollte aber immer beachtet werden, dass die Ausgrenze platzseitig am Boden verläuft.

Besser wäre es gemäß der Definition "Ausmarkierung" einen klar ersichtlichen künstlichen Gegenstand zu nehmen (z.B. Pfosten) oder auch vorhandene Mauern, Zäune oder Geländer zu nutzen, um die Ausgrenze zu definieren. (tk)
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Das kenne ich!!...schade, dass Manfred nicht noch die weiß markierten Wasserrohre im Wald fotografiert hat 🤣

3 Wochen her

Golf Rules

Und noch eine Frage - dieses mal von Holger: "Hallo, eine schnelle Frage Match play Format. Platz unbekannt für beide Spieler. Nach Loch 16 anstatt zur 17 gehe beide Spieler zur elf. Spieler A schlägt ab. Daraufhin geht Spieler B zur 17 um regulär weiter zu spielen. Muß Spieler A den Ball spielen wie er liegt?"

Eine erste intuitive Antwort wäre ggf. "Lochverlust" - aber Holger liegt mit seiner Antwort gar nicht mal so daneben. Aber schauen wir mal in die Details: zunächst einmal heißt es in Regel R5.1 "Bedeutung von „Runde“: Eine „Runde“ besteht aus 18 oder weniger Löchern, die in der von der Spielleitung festgelegten Reihenfolge gespielt werden müssen.

Aber Spieler A schlägt an einem falschen Loch ab. Und hier kommt nun Regel 6.1a "Wann das Loch beginnt" zu tragen, denn ein Spieler hat ein Loch begonnen, wenn er einen Schlag macht, um das Loch zu spielen. Er hat das Loch auch dann begonnen, wenn der Schlag von außerhalb des Abschlags gespielt wurde (siehe Regel 6.1b) oder wenn der Schlag nach einer Regel annulliert wurde.

Und nach Regel R6.1b "Ball muss von innerhalb des Abschlags gespielt werden" muss ein Spieler jedes Loch beginnen, indem er einen Ball nach Regel 6.2b innerhalb des Abschlags spielt. Und bei der Spielform "Lochspiel" gilt dann zusätzlich, wenn ein Spieler, der ein Loch beginnt, einen Ball von außerhalb des Abschlags spielt (einschließlich von den falschen Abschlagmarkierungen desselben Lochs oder eines anderen Lochs), dass dies straflos ist. Der Gegner dürfte den Schlag für ungültig erklären - muss dieses aber nicht.

Insofern spielt in dem Beispiel Spieler A seinen Ball, den er fälschlicherweise an Loch 11 abgeschlagen hat weiter, mit dem Ziel diesen auf Loch 17 einzulochen... (tk)
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Und noch eine Frage - dieses mal von Holger: Hallo, eine schnelle Frage Match play Format. Platz unbekannt für beide Spieler. Nach Loch 16 anstatt zur 17 gehe beide Spieler zur elf. Spieler A schlägt ab. Daraufhin geht Spieler B zur 17 um regulär weiter zu spielen. Muß Spieler A den Ball spielen wie er liegt?

Eine erste intuitive Antwort wäre ggf. Lochverlust - aber Holger liegt mit seiner Antwort gar nicht mal so daneben. Aber schauen wir mal in die Details: zunächst einmal heißt es in Regel R5.1 Bedeutung von „Runde“: Eine „Runde“ besteht aus 18 oder weniger Löchern, die in der von der Spielleitung festgelegten Reihenfolge gespielt werden müssen. 

Aber Spieler A schlägt an einem falschen Loch ab. Und hier kommt nun Regel 6.1a Wann das Loch beginnt zu tragen, denn ein Spieler hat ein Loch begonnen, wenn er einen Schlag macht, um das Loch zu spielen. Er hat das Loch auch dann begonnen, wenn der Schlag von außerhalb des Abschlags gespielt wurde (siehe Regel 6.1b) oder wenn der Schlag nach einer Regel annulliert wurde.

Und nach Regel R6.1b Ball muss von innerhalb des Abschlags gespielt werden muss ein Spieler jedes Loch beginnen, indem er einen Ball nach Regel 6.2b innerhalb des Abschlags spielt. Und bei der Spielform Lochspiel gilt dann zusätzlich, wenn ein Spieler, der ein Loch beginnt, einen Ball von außerhalb des Abschlags spielt (einschließlich von den falschen Abschlagmarkierungen desselben Lochs oder eines anderen Lochs), dass dies straflos ist. Der Gegner dürfte den Schlag für ungültig erklären - muss dieses aber nicht.

Insofern spielt in dem Beispiel Spieler A seinen Ball, den er fälschlicherweise an Loch 11 abgeschlagen hat weiter, mit dem Ziel diesen auf Loch 17 einzulochen... (tk)

Auf Facebook kommentieren Und noch eine Frage ...

Nicolas Müller

Interessant, hätte als erstes an Lochverlust gedacht.

Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Es könnte ja theoretisch sein, dass der (falsche) Abschlag dichter zur richtigen Fahne ist als das korrekte Tee... dann hätte der Spieler ja einen Vorteil. Oder habe ich etwas falsch verstanden?

Sehr Interessant wie auch lustig. Ich als Spieler b könnte mir das Grinsen über die gemeinsame Dummheit nicht verkneifen und würde Spieler a ganz klar die Möglichkeit geben am richtigen Tee abzuschlagen ohne Bestrafung.

3 Wochen her

Golf Rules

Axel schrieb uns: "vielleicht könnte ihr mal die Frage erläutern ob des Ausrichten des Putters ( hinter den Ballstellen, Putter Ausrichten und dann sich an den Ball stellen, ohne Fremdperson, zulässig ist) werde ich oft gefragt! Macht mir immer Spaß eure Artikel zu lesen! Macht ihr toll!"

Ob diese Methode hilfreich ist, mögen anderen entscheiden - zumindest ist sie aber regelkonform.

Nach Regel R10.2b(3) "Keinen Gegenstand hinlegen, um die Einnahme der Standposition zu unterstützen" darf ein Spieler keine Standposition für den Schlag einnehmen, indem er einen Gegenstand benutzt, der durch oder für den Spieler zum Ausrichten seiner Füße oder seines Körpers hingelegt wurde (zum Beispiel ein zum Anzeigen der Spiellinie auf den Boden gelegter Schläger). Nimmt der Spieler einen Stand unter Verstoß gegen diese Regel ein, kann er die Strafe nicht vermeiden, indem er von seinem Stand zurücktritt und den Gegenstand entfernt.

Zudem gilt generell - also nicht nur auf dem Grün - nach Regel R8.1b(4) "Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen / Erlaubte Handlungen", dass es dem Spieler erlaubt ist den Schläger direkt vor oder hinter dem Ball leicht aufzusetzen. (tk)
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Axel schrieb uns: vielleicht könnte ihr mal die Frage erläutern ob des Ausrichten des Putters ( hinter den Ballstellen, Putter Ausrichten und dann sich an den Ball stellen, ohne Fremdperson, zulässig ist) werde ich oft gefragt! Macht mir immer Spaß eure Artikel zu lesen! Macht ihr toll!

Ob diese Methode hilfreich ist, mögen anderen entscheiden - zumindest ist sie aber regelkonform.

Nach Regel R10.2b(3) Keinen Gegenstand hinlegen, um die Einnahme der Standposition zu unterstützen darf ein Spieler keine Standposition für den Schlag einnehmen, indem er einen Gegenstand benutzt, der durch oder für den Spieler zum Ausrichten seiner Füße oder seines Körpers hingelegt wurde (zum Beispiel ein zum Anzeigen der Spiellinie auf den Boden gelegter Schläger). Nimmt der Spieler einen Stand unter Verstoß gegen diese Regel ein, kann er die Strafe nicht vermeiden, indem er von seinem Stand zurücktritt und den Gegenstand entfernt.

Zudem gilt generell - also nicht nur auf dem Grün - nach Regel R8.1b(4) Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen / Erlaubte Handlungen, dass es dem Spieler erlaubt ist den Schläger direkt vor oder hinter dem Ball leicht aufzusetzen. (tk)

Auf Facebook kommentieren Axel schrieb uns: ...

Solange der Putter keine Abdrücke im Grün hinterlässt 😅

Es gibt ja auch einige wenige Putter-Modelle, die allein stehen. Die richtet man hinterm Ball aus, geht dann herum, greift sie dann am Griff und puttet. Von zwei Modellen weiß ich, dass sie auch regelkonform sind.

Ich glaube, Axel meint folgendes: Es gibt Spieler, die stellen sich hinter den Ball und suchen ihre Puttlinie. Stellen dann den Schläger aufrecht hinter den Ball, die haben ja oft eine Linie mittig. Und gehen dann um den stehenden Schläger herum (mit einer Hand gehalten) und richten sich parallel ihrer anvisierten Puttlinie aus. Habe gerade die Woche mit so jemandem gespielt, aber mir noch nie Gedanken gemacht, ob das zulässig ist? Es liegt ja kein Schläger auf dem Grün. Der Spieler hat nur Ball und Putter. Und sobald man den Putter bewegt für den Schlag, ist die Ausrichtung ja aufgehoben. Obwohl man dann ja so steht, wie man anhand des Putters sich ausgerichtet hat.

3 Wochen her

Golf Rules

Die gestern beschrieben Gänse / Schwäne können zudem insbesondere in der Brutzeit auch sehr gefährlich werden, wenn diese ihre Nester verteidigen. Gleiches gilt bei Bienen-, Wespen- oder Hornissennestern. Aber auch hier hilft das Regelwerk mit Regel R16.2 "Gefährdung durch Tiere".

Eine „Gefährdung durch Tiere“ besteht, wenn ein gefährliches Tier in der Nähe eines Balls den Spieler ernsthaft verletzen könnte, wenn er den Ball spielen müsste, wie er liegt. Ein Spieler darf bei Gefährdung durch Tiere Erleichterung nach Regel 16.2b in Anspruch nehmen, unabhängig davon, wo sein Ball auf dem Platz liegt, ausgenommen, dass Erleichterung nicht gewährt wird, wenn es aufgrund anderer Umstände als der Gefährdung durch Tiere eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen, wie er liegt (zum Beispiel, wenn ein Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) oder wenn die Beeinträchtigung nur vorkommt, weil der Spieler einen Schläger, eine Art des Stands oder Schwungs oder eine Spielrichtung wählt, die unter den Umständen eindeutig unvernünftig ist.

Liegt der Ball im Gelände, so erhält der Spieler straflose Erleichterung nach Regel R16.1b, c oder d, jeweils abhängig davon, ob der Ball im Gelände, in einem Bunker oder auf dem Grün liegt.

Liegt der Ball in einer Penalty Area, darf der Spieler straflose Erleichterung nach Regel R16.1b in Anspruch nehmen, jedoch müssen der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung und der Erleichterungsbereich innerhalb der Penalty Area liegen. Möchte der Spieler außerhalb der Penalty Area so darf der Spieler Erleichterung mit Strafschlag nach Regel R17.1d "Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area" in Anspruch nehmen. (tk)
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Die gestern beschrieben Gänse / Schwäne können zudem insbesondere in der Brutzeit auch sehr gefährlich werden, wenn diese ihre Nester verteidigen. Gleiches gilt bei Bienen-, Wespen- oder Hornissennestern. Aber auch hier hilft das Regelwerk mit Regel R16.2 Gefährdung durch Tiere.

Eine „Gefährdung durch Tiere“ besteht, wenn ein gefährliches Tier in der Nähe eines Balls den Spieler ernsthaft verletzen könnte, wenn er den Ball spielen müsste, wie er liegt. Ein Spieler darf bei Gefährdung durch Tiere Erleichterung nach Regel 16.2b in Anspruch nehmen, unabhängig davon, wo sein Ball auf dem Platz liegt, ausgenommen, dass Erleichterung nicht gewährt wird, wenn es aufgrund anderer Umstände als der Gefährdung durch Tiere eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen, wie er liegt (zum Beispiel, wenn ein Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) oder wenn die Beeinträchtigung nur vorkommt, weil der Spieler einen Schläger, eine Art des Stands oder Schwungs oder eine Spielrichtung wählt, die unter den Umständen eindeutig unvernünftig ist.

Liegt der Ball im Gelände, so erhält der Spieler straflose Erleichterung nach Regel R16.1b, c oder d, jeweils abhängig davon, ob der Ball im Gelände, in einem Bunker oder auf dem Grün liegt.

Liegt der Ball in einer Penalty Area, darf der Spieler straflose Erleichterung nach Regel R16.1b in Anspruch nehmen, jedoch müssen der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung und der Erleichterungsbereich innerhalb der Penalty Area liegen. Möchte der Spieler außerhalb der Penalty Area so darf der Spieler Erleichterung mit Strafschlag nach Regel R17.1d Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area in Anspruch nehmen. (tk)

3 Wochen her

Golf Rules

Im Frühjahr brüten die Vögel und auch wenn es total niedlich anzusehen ist, wenn eine Gänse-, Schwan-, oder Entenfamilie die Fairways kreuzt muss man doch immer an das Kalle-Grabowski-Zitat "Hinten kackt die Ente" denken. Und was, wenn mein Ball in solchen Hinterlassenschaften zur Ruhe kommt?

Eine Möglichkeit ist es, den Ball für unspielbar zu halten, das ist jedem selbst überlassen und abgesehen von Penalty Areas überall auf dem Platz erlaubt. Das Verfahren nach Regel R19 haben wir ja bereits mehrfach erläutert, daher zu einer anderen Lösung, die den Spieler nicht dafür bestraft, in Tierkot zu liegen, denn im Grunde hat das nichts mit seinem Spiel und der Qualität des vorherigen Schlages zu tun:

Der Kot eines Vogels oder eines anderen Tiers ist ein loser hinderlicher Naturstoff, der nach Regel 15.1 entfernt werden darf. Gibt es jedoch Bedenken über die Auswirkungen des Kots auf ein faires Spiel, darf die Spielleitung den Spielern die Möglichkeit einräumen, Kot als Boden in Ausbesserung zu behandeln, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.

Wird der Kot als Boden in Ausbesserung behandelt, ergibt dies nicht unbedingt vollständige Erleichterung. Liegt ein Ball auf dem Grün, darf die Spielleitung den Spielern auch erlauben, eine Grünrute/Peitsche oder ähnliches Platzpflegegerät zu verwenden, um den Kot straflos von der Spiellinie zu entfernen. Dies gilt auch, wenn dies die Spiellinie oder andere Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, verbessert. Das geht mit folgender Musterplatzregel:

Musterplatzregel 8 F12:

„Nach Wahl des Spielers darf Kot von [Kot beschreiben, von dem Erleichterung zulässig ist, zum Beispiel Gänsekot, Hundekot] behandelt werden als
• ein loser hinderlicher Naturstoff, der nach Regel 15.1 entfernt werden darf, oder
• Boden in Ausbesserung, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.
[Kommt der Kot auf dem Grün vor, darf der Spieler auch eine neben dem Grün liegende Grünrute oder Peitsche verwenden, um den Kot von der Spiellinie zu entfernen. Verbessern
sich dadurch die Spiellinie oder andere Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, fällt keine Strafe
nach Regel 8.1a an.]
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen
die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“
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Im Frühjahr brüten die Vögel und auch wenn es total niedlich anzusehen ist, wenn eine Gänse-, Schwan-, oder Entenfamilie die Fairways kreuzt muss man doch immer an das Kalle-Grabowski-Zitat Hinten kackt die Ente denken. Und was, wenn mein Ball in solchen Hinterlassenschaften zur Ruhe kommt?

Eine Möglichkeit ist es, den Ball für unspielbar zu halten, das ist jedem selbst überlassen und abgesehen von Penalty Areas überall auf dem Platz erlaubt. Das Verfahren nach Regel R19 haben wir ja bereits mehrfach erläutert, daher zu einer anderen Lösung, die den Spieler nicht dafür bestraft, in Tierkot zu liegen, denn im Grunde hat das nichts mit seinem Spiel und der Qualität des vorherigen Schlages zu tun:

Der Kot eines Vogels oder eines anderen Tiers ist ein loser hinderlicher Naturstoff, der nach Regel 15.1 entfernt werden darf. Gibt es jedoch Bedenken über die Auswirkungen des Kots auf ein faires Spiel, darf die Spielleitung den Spielern die Möglichkeit einräumen, Kot als Boden in Ausbesserung zu behandeln, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.

Wird der Kot als Boden in Ausbesserung behandelt, ergibt dies nicht unbedingt vollständige Erleichterung. Liegt ein Ball auf dem Grün, darf die Spielleitung den Spielern auch erlauben, eine Grünrute/Peitsche oder ähnliches Platzpflegegerät zu verwenden, um den Kot straflos von der Spiellinie zu entfernen. Dies gilt auch, wenn dies die Spiellinie oder andere Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, verbessert. Das geht mit folgender Musterplatzregel:

Musterplatzregel 8 F12:

„Nach Wahl des Spielers darf Kot von [Kot beschreiben, von dem Erleichterung zulässig ist, zum Beispiel Gänsekot, Hundekot] behandelt werden als
• ein loser hinderlicher Naturstoff, der nach Regel 15.1 entfernt werden darf, oder
• Boden in Ausbesserung, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.
[Kommt der Kot auf dem Grün vor, darf der Spieler auch eine neben dem Grün liegende Grünrute oder Peitsche verwenden, um den Kot von der Spiellinie zu entfernen. Verbessern
sich dadurch die Spiellinie oder andere Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, fällt keine Strafe
nach Regel 8.1a an.]
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen
die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“

Auf Facebook kommentieren Im Frühjahr brüten...

Aber da war mal was mit, wenn loser hinderlicher Naturstoff am Ball haftet ????

Was ist eine Grünrute

Gänsekot ist laut Experten hochgradig mit Bakterien verseucht, es laufen laut Google sogar Untersuchungen inwiefern diese lebensgefährlich für Kinder sein können. Aus diesem Grund würde ich beim Fehlen einer solchen Regel einen Regelball spielen und immer argumentieren, dass sich kein Golfer in Gefahr bringen muss.

3 Wochen her

Golf Rules

Christian fragte uns:

"Guten Morgen,
Erstmal mein dickes Lob für eure Regelkunde! Macht weiter so!!!

Meine Frage:
Mein Mitspieler und ich, Putten unabsichtlich aber gleichzeitig Richtung Fahne. Mein Mitspieler vom Vorgrün ich von der Kante Vorgrün/ first cut!
Also beide von außerhalb!
Die beiden treffen sich am Grün und werden beide abgelenkt!
Spielen wie sie liegen oder Wiederholung? Und welche Strafe fällt an?
Wir haben uns für straflose Wiederholung beider Schläge entschieden!

Lg Chris vom GC Schwanhof!"

Die gute Nachricht, nach R11.1a fällt keine Strafe an, da beide Bälle vor dem Schlag nicht auf dem Grün lagen.

Nach R11.1b müssen die Bälle dann gespielt werden, wie sie liegen.
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Christian fragte uns:

Guten Morgen,
Erstmal mein dickes Lob für eure Regelkunde! Macht weiter so!!!

Meine Frage:
Mein Mitspieler und ich, Putten unabsichtlich aber gleichzeitig Richtung Fahne. Mein Mitspieler vom Vorgrün ich von der Kante Vorgrün/ first cut!
Also beide von außerhalb!
Die beiden treffen sich am Grün und werden beide abgelenkt!
Spielen wie sie liegen oder Wiederholung? Und welche Strafe fällt an?
Wir haben uns für straflose Wiederholung beider Schläge entschieden!

Lg Chris vom GC Schwanhof!

Die gute Nachricht, nach R11.1a fällt keine Strafe an, da beide Bälle vor dem Schlag nicht auf dem Grün lagen.

Nach R11.1b müssen die Bälle dann gespielt werden, wie sie liegen.

Auf Facebook kommentieren Christian fragte ...

Nein der Ball auf dem Grün wird zurück gelegt...

Heißt wenn mein Ball auf dem Grün liegt und mein Mitspieler von außerhalb meinen Ball trifft auch spielen wie sie liegen?

3 Wochen her

Golf Rules

Michael schrieb uns per Mail: "Ich hätte da mal ein paar Fragen: Ein Mitspieler lag im Bunker. Von dort hat er seinen Ball tief in der Bunkerkante versenkt. Er hat dann den Ball ausgegraben und auf der Linie zur Fahne im Bunker gedroppt. Hat er damit den Ball als unspielbar erklärt und einen Strafschlag kassiert? Angesagt hatte er nichts. Bei einem eingebetteten Ball würde man ja auch innerhalb einer Scorekarte straflose Erleichterung nehmen können, wenn ich das richtig weiß. Zumal die Bunkerkante nicht mehr zum Bunker gehört. Wie soll das bei einer vertikalen Bunkerkante funktionieren?"

Der Reihe nach:
- die Bunkerkante gehört nach den aktuell gültigen Golfregeln nicht zum Bunker; diese ist insofern ein Teil des Geländes (s. Definition "Bunker")
- ein Ball ist eingebettet, wenn dieser in Folge des vorherigen Schlags in seinem eigenen Einschlagloch liegt und sich zum Teil unter der Bodenoberfläche befindet (s. Definition "Eingebettet")
- nach R16.3b "Erleichterung für eingebetteten Ball" bekommt der Spieler für einen eingebetteten Ball im Gelände straflose Erleichterung

Auf Michaels Mail ist an dieser Stelle anzumerken, dass der Bezugspunkt für das Erleichterungsverfahren die Stelle unmittelbar hinter dem eingebetteten Ball ist und der Erleichterungsbereich einen Radius von einer Schlägerlänge haben darf. Dabei sind die Einschränkungen, dass der Erleichterungsbereich im Gelände liegen muss und dieser nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt liegen darf, zu berücksichtigen. Insofern stellt sich bein der Anwendung des Erleichterungsverfahren die Frage, ob bei einer vertikalen Bunkerwand vielleicht doch nach rechts oder links ein Bereich gefunden werden kann, in dem der Ball regelkonform gedroppt werden kann. Falls nicht, dann entfällt diese Option und der Spieler muss den Ball spielen, wie dieser liegt, oder den Ball unspielbar erklären.

Die Option nach Regel R19.2b "Ball unspielbar / Erleichterung 'auf der Linie zurück'" unter Hinzuziehen eines Strafschlages ist nach Wahl des Spielers eine der denkbaren Möglichkeiten, dass Spiel fortzusetzen, da sich der Ball nicht in einer Penalty Area befand. Als Bezugspunkt ist ein vom Spieler gewählter Punkt auf dem Platz auf der Bezugslinie und weiter vom Loch entfernt als die Stelle, an der der ursprüngliche Ball lag (ohne
Einschränkung, wie weit auf der Linie zurück). Der Erleichterungsbereich darf sich in diesem Fall in jedem Bereich des Platzes befinden - also auch im Bunker, obwohl der Ball im Gelände für unspielbar gehalten wurde.

Habt Ihr auch Fragen - dann gerne an unser EMail-Account "fragen@golf-rules.com"... (tk)
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Michael schrieb uns per Mail: Ich hätte da mal ein paar Fragen: Ein Mitspieler lag im Bunker. Von dort hat er seinen Ball tief in der Bunkerkante versenkt. Er hat dann den Ball ausgegraben und auf der Linie zur Fahne im Bunker gedroppt. Hat er damit den Ball als unspielbar erklärt und einen Strafschlag kassiert? Angesagt hatte er nichts. Bei einem eingebetteten Ball würde man ja auch innerhalb einer Scorekarte straflose Erleichterung nehmen können, wenn ich das richtig weiß. Zumal die Bunkerkante nicht mehr zum Bunker gehört. Wie soll das bei einer vertikalen Bunkerkante funktionieren?

Der Reihe nach:
- die Bunkerkante gehört nach den aktuell gültigen Golfregeln nicht zum Bunker; diese ist insofern ein Teil des Geländes (s. Definition Bunker)
- ein Ball ist eingebettet, wenn dieser in Folge des vorherigen Schlags in seinem eigenen Einschlagloch liegt und sich zum Teil unter der Bodenoberfläche befindet (s. Definition Eingebettet)
- nach R16.3b Erleichterung für eingebetteten Ball bekommt der Spieler für einen eingebetteten Ball im Gelände straflose Erleichterung

Auf Michaels Mail ist an dieser Stelle anzumerken, dass der Bezugspunkt für das Erleichterungsverfahren die Stelle unmittelbar hinter dem eingebetteten Ball ist und der Erleichterungsbereich einen Radius von einer Schlägerlänge haben darf. Dabei sind die Einschränkungen, dass der Erleichterungsbereich im Gelände liegen muss und dieser nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt liegen darf, zu berücksichtigen. Insofern stellt sich bein der Anwendung des Erleichterungsverfahren die Frage, ob bei einer vertikalen Bunkerwand vielleicht doch nach rechts oder links ein Bereich gefunden werden kann, in dem der Ball regelkonform gedroppt werden kann. Falls nicht, dann entfällt diese Option und der Spieler muss den Ball spielen, wie dieser liegt, oder den Ball unspielbar erklären.

Die Option nach Regel R19.2b Ball unspielbar / Erleichterung auf der Linie zurück unter Hinzuziehen eines Strafschlages ist nach Wahl des Spielers eine der denkbaren Möglichkeiten, dass Spiel fortzusetzen, da sich der Ball nicht in einer Penalty Area befand. Als Bezugspunkt ist ein vom Spieler gewählter Punkt auf dem Platz auf der Bezugslinie und weiter vom Loch entfernt als die Stelle, an der der ursprüngliche Ball lag (ohne
Einschränkung, wie weit auf der Linie zurück). Der Erleichterungsbereich darf sich in diesem Fall in jedem Bereich des Platzes befinden - also auch im Bunker, obwohl der Ball im Gelände für unspielbar gehalten wurde.

Habt Ihr auch Fragen - dann gerne an unser EMail-Account fragen@golf-rules.com... (tk)

4 Wochen her

Golf Rules

Nein, dieser Ball ist nicht gemäß der Regel R16.3 eingebettet. Zwar ist der Ball nach einem missglücktem Bunkerschlag kaum noch im Sand ersichtlich, allerdings kann nach R16,3 Erleichterung nur dann in Anspruch genommen werden, wenn der Ball im Gelände eingebettet ist.

Es gibt jedoch zwei im Regelbuch vermerkte Ausnahme: Erleichterung für eingebetteten Ball im Gelände wird nicht gewährt wenn der Ball in Sand an einer Stelle des Geländes, die nicht auf Fairwayhöhe oder kürzer gemäht ist, eingebettet ist oder wenn der Schlag eindeutig wegen einer Behinderung durch etwas anderes als die Lage im eigenen Einschlagloch (zum Beispiel, wenn ein Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) unvernünftig ist.

Demzufolge erhält der Spieler für einen eingebetteter Ball in einer "Waste Area" keine Erleichterung... (tk)
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Nein, dieser Ball ist nicht gemäß der Regel R16.3 eingebettet. Zwar ist der Ball nach einem missglücktem Bunkerschlag kaum noch im Sand ersichtlich, allerdings kann nach R16,3 Erleichterung nur dann in Anspruch genommen werden, wenn der Ball im Gelände eingebettet ist.

Es gibt jedoch zwei im Regelbuch vermerkte Ausnahme: Erleichterung für eingebetteten Ball im Gelände wird nicht gewährt wenn der Ball in Sand an einer Stelle des Geländes, die nicht auf Fairwayhöhe oder kürzer gemäht ist, eingebettet ist oder wenn der Schlag eindeutig wegen einer Behinderung durch etwas anderes als die Lage im eigenen Einschlagloch (zum Beispiel, wenn ein Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) unvernünftig ist.

Demzufolge erhält der Spieler für einen eingebetteter Ball in einer Waste Area keine Erleichterung... (tk)

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Moin, wenn ich das richtig verstehe würde das im dümmsten Fall auf einen Linkscourse in den Dünen fast für das gesamte Gelände gelten ? Natürlich nur wenn es keine abweichenden Platzregeln gibt.

In so einem Fall spiele ich den Ball nach Links oder Rechts aus dem Bunker. Spielen wie er liegt ... leider 🙂

4 Wochen her

Golf Rules

Nein, dieser Ball ist nicht im Bunker sondern in einem Tierloch. Denn laut der Definition "Tierloch" schließt dieses jeglichen Bereich des Bodens ein, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde.

Damit liegt der Ball in "Ungewöhnlichen Platzverhältnissen" und der Spieler kann nach Regel 16.1b "Erleichterung für einen Ball im Gelände" straflose Erleichterung in Anspruch nehmen. Der Bezugspunkt ist der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände und die Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt, ist eine Schlägerlänge. Der Erleichterungsbereich muss dabei im Gelände liegen, darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt und es muss vollständige Erleichterung von jeglicher Beeinträchtigung durch diese
ungewöhnlichen Platzverhältnisse gegeben sein. (tk)
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Nein, dieser Ball ist nicht im Bunker sondern in einem Tierloch. Denn laut der Definition Tierloch schließt dieses jeglichen Bereich des Bodens ein, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde.

Damit liegt der Ball in Ungewöhnlichen Platzverhältnissen und der Spieler kann nach Regel 16.1b Erleichterung für einen Ball im Gelände straflose Erleichterung in Anspruch nehmen. Der Bezugspunkt ist der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände und die Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt, ist eine Schlägerlänge. Der Erleichterungsbereich muss dabei im Gelände liegen, darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt und es muss vollständige Erleichterung von jeglicher Beeinträchtigung durch diese
ungewöhnlichen Platzverhältnisse gegeben sein. (tk)

Auf Facebook kommentieren Nein, dieser Ball ...

Laut 2019 Definition (Animal Hole) ist es jedes Loch dass ein Tier gegraben hat, ausser wenn es von ein Tier ist das auch als lose Naturstoffe (Loose Impediment) zu definieren ist. Also ‘unterirdisch’ gibt es nicht mehr. Kein ‘burrowing animal’ in der Definition mehr.

Wenn der Schwerpunkt auf „unterirdisch grabendes Tier“ liegt, sollte es sich hierbei wohl um kein Tierloch handeln. Sieht eher nach Wildschweinschaden oder ähnlichem aus (zumindest aus dieser Perspektive des Bildes)

4 Wochen her

Golf Rules

Zwei Bälle liegen auf einer Brücke, welche über eine Penalty Area führt. Welche Optionen haben die beiden Spieler des gelben / weißen Balls? Das ist eine sehr häufig eine Fragestellung, wenn die Spielleitung im Vorfeld eines Wettspiels die Markierungen der Hindernisgrenzen nicht optimal definiert hat.

Vorab kurz etwas zu den Besonderheiten zur Balllage:
- beide Bälle befinden sich auf einem unbeweglichen Hemmnis (s. Definition "Hemmnis")
- der gelbe Ball liegt innerhalb der Penalty Area, der weiße Ball im Gelände (s. Definition "Penalty Area")

Und hier kommt es zur vermeidlichen "Ungerechtigkeit" - obwohl beide Bälle nur wenige Zentimeter auseinander liegen, bekommt der Spieler des weißen Balls straflose Erleichterung von dem Hemmnis - der Spieler des gelben Balles jedoch nicht. Grund ist Regel 16.1a(2) "Wann Erleichterung zulässig ist / Erleichterung überall auf dem Platz zulässig, außer der Ball liegt in einer Penalty Area". Denn - Erleichterung bei Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse ist nach Regel 16.1 nur zulässig, wenn sowohl die ungewöhnliche Platzverhältnisse sich auf dem Platz befinden (nicht im Aus) und der Ball auf dem Platz liegt, außer in einer Penalty Area (hier erhält der Spieler nur Erleichterung nach Regel 17).

Generell sollte die Spielleitung insbesondere solche Überwege über Penalty Area in den Fokus der Platzvorbereitung für ein Wettspiel nehmen. Wenn keine Linien für die Kennzeichnung der Grenzen gesprüht werden können, dann empfiehlt es sich das gesamte Brückenbauwerk inklusive des Weges mit in die Penalty Area einzubeziehen, um Fehlinterpretationen zur Regelauslegung zu vermeiden.

Plant die Spielleitung eine Linie zur Kennzeichnung der Penalty Area, so könnte auch eine Linie zwischen den Bohlen des Überganges und dem Weg gezogen werden, um zumindest bei einer Balllage auf dem angrenzenden Weg dem Spieler straflose Erleichterung zu ermöglichen. (tk)
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Zwei Bälle liegen auf einer Brücke, welche über eine Penalty Area führt. Welche Optionen haben die beiden Spieler des gelben / weißen Balls? Das ist eine sehr häufig eine Fragestellung, wenn die Spielleitung im Vorfeld eines Wettspiels die Markierungen der Hindernisgrenzen nicht optimal definiert hat.

Vorab kurz etwas zu den Besonderheiten zur Balllage: 
- beide Bälle befinden sich auf einem unbeweglichen Hemmnis (s. Definition Hemmnis)
- der gelbe Ball liegt innerhalb der Penalty Area, der weiße Ball im Gelände (s. Definition Penalty Area) 

Und hier kommt es zur vermeidlichen Ungerechtigkeit - obwohl beide Bälle nur wenige Zentimeter auseinander liegen, bekommt der Spieler des weißen Balls straflose Erleichterung von dem Hemmnis - der Spieler des gelben Balles jedoch nicht. Grund ist Regel 16.1a(2) Wann Erleichterung zulässig ist / Erleichterung überall auf dem Platz zulässig, außer der Ball liegt in einer Penalty Area. Denn - Erleichterung bei Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse ist nach Regel 16.1 nur zulässig, wenn sowohl die ungewöhnliche Platzverhältnisse sich auf dem Platz befinden (nicht im Aus) und der Ball auf dem Platz liegt, außer in einer Penalty Area (hier erhält der Spieler nur Erleichterung nach Regel 17).

Generell sollte die Spielleitung insbesondere solche Überwege über Penalty Area in den Fokus der Platzvorbereitung für ein Wettspiel nehmen. Wenn keine Linien für die Kennzeichnung der Grenzen gesprüht werden können, dann empfiehlt es sich das gesamte Brückenbauwerk inklusive des Weges mit in die Penalty Area einzubeziehen, um Fehlinterpretationen zur Regelauslegung zu vermeiden. 

Plant die Spielleitung eine Linie zur Kennzeichnung der Penalty Area, so könnte auch eine Linie zwischen den Bohlen des Überganges und dem Weg gezogen werden, um zumindest bei einer Balllage auf dem angrenzenden Weg dem Spieler straflose Erleichterung zu ermöglichen. (tk)Image attachmentImage attachment

4 Wochen her

Golf Rules

Michael hat neulich auf der Runde den Telefonjoker gezogen und uns angerufen mit folgender Frage:

"Wenn mein Ball im Vorgrün liegt und auf der Spiellinie im Grün ist ein Sprinklerdeckel - kann ich dann Erleichterung in Anspruch nehmen?"

Nein, per se geht das nur, wenn Schwung, Lage, Stand oder Raum des beabsichtigten Schwungs durch den Sprinklerdeckel beeinträchtigt sind, das war hier nicht der Fall.

Aber, wenn wie hier durch Platzumgestaltungsmaßnahmen das Grün gewachsen, die Beregnung aber nicht verlegt wurden empfiehlt sich die Installation einer entsprechenden Platzregel, wie Musterplatzregel 8F5:

"Musterplatzregel F-5

Erleichterung von Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis darf nach Regel 16.1 in Anspruch genommen werden.

Der Spieler hat auch diese zusätzlichen Erleichterungsmöglichkeiten, wenn ein solches unbewegliches
Hemmnis nahe am Grün und auf seiner Spiellinie liegt:

Ball im Gelände. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, wenn ein unbewegliches Hemmnis
• auf seiner Spiellinie liegt, und
»» innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Grün und
»» innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Ball entfernt liegt.

Ausnahme - Keine Erleichterung bei eindeutig unvernünftiger Spiellinie.
Erleichterung nach dieser Platzregel ist nicht zulässig, wenn der Spieler eine eindeutig unvernünftige Spiellinie wählt.

Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen
die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“
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Michael hat neulich auf der Runde den Telefonjoker gezogen und uns angerufen mit folgender Frage:

Wenn mein Ball im Vorgrün liegt und auf der Spiellinie im Grün ist ein Sprinklerdeckel - kann ich dann Erleichterung in Anspruch nehmen?

Nein, per se geht das nur, wenn Schwung, Lage, Stand oder Raum des beabsichtigten Schwungs durch den Sprinklerdeckel beeinträchtigt sind, das war hier nicht der Fall.

Aber, wenn wie hier durch Platzumgestaltungsmaßnahmen das Grün gewachsen, die Beregnung aber nicht verlegt wurden empfiehlt sich die Installation einer entsprechenden Platzregel, wie Musterplatzregel 8F5:

Musterplatzregel F-5

Erleichterung von Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis darf nach Regel 16.1 in Anspruch genommen werden.

Der Spieler hat auch diese zusätzlichen Erleichterungsmöglichkeiten, wenn ein solches unbewegliches
Hemmnis nahe am Grün und auf seiner Spiellinie liegt:

Ball im Gelände. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, wenn ein unbewegliches Hemmnis
• auf seiner Spiellinie liegt, und
»» innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Grün und
»» innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Ball entfernt liegt.

Ausnahme - Keine Erleichterung bei eindeutig unvernünftiger Spiellinie.
Erleichterung nach dieser Platzregel ist nicht zulässig, wenn der Spieler eine eindeutig unvernünftige Spiellinie wählt.

Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen
die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“

4 Wochen her

Golf Rules

Es galt mal wieder den nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung zu finden - in diesem Fall auf der Pfingstrunde mit meinen AK50-Kollegen, nachdem Ralf den Ball etwas rechts unter die Bäume gedrückt hatte und beim nächsten Schlag durch ein Hemmnis behindert wurde.

Zunächst galt es den besagten Punkt zu finden, an dem das Hemmnis den Schlag nicht mehr beeinträchtigt, den der Spieler von der ursprünglichen Stelle aus gemacht hätte, wenn dort das Hemmnis nicht vorhanden wäre. Zum Schätzen dieses Bezugspunktes muss der Spieler den Schläger, Stand, Schwung und die Spiellinie bestimmen, die er für diesen Schlag gewählt hätte.

Der Spieler muss diesen Schlag nicht durch Einnahme des tatsächlichen Stands und Schwingen des gewählten Schlägers simulieren - in unserem Fall haben wird aber einmal verschiedene Stellen ausprobiert, an denen Ralf durch das Hemmnis nicht mehr behindert wurde. Eine einfache Markierung mit einem Tee - und so konnte am Ende einfach festgestellt werden, welcher der verschiedenen Optionen denn der nächstgelegene Punkt in Bezug zur ursprünglichen Ballposition war.

Von diesem Punkt konnte Ralf dann einen Erleichterungsbereich in Größe einer Schlägerlänge abmessen, einen Ball straflos nach Regel R16.1b "Erleichterung für einen Ball im Gelände" droppen und das Spiel fortsetzen. (tk)
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Es galt mal wieder den nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung zu finden - in diesem Fall auf der Pfingstrunde mit meinen AK50-Kollegen, nachdem Ralf den Ball etwas rechts unter die Bäume gedrückt hatte und beim nächsten Schlag durch ein Hemmnis behindert wurde.

Zunächst galt es den besagten Punkt zu finden, an dem das Hemmnis den Schlag nicht mehr beeinträchtigt, den der Spieler von der ursprünglichen Stelle aus gemacht hätte, wenn dort das Hemmnis nicht vorhanden wäre. Zum Schätzen dieses Bezugspunktes muss der Spieler den Schläger, Stand, Schwung und die Spiellinie bestimmen, die er für diesen Schlag gewählt hätte.

Der Spieler muss diesen Schlag nicht durch Einnahme des tatsächlichen Stands und Schwingen des gewählten Schlägers simulieren - in unserem Fall haben wird aber einmal verschiedene Stellen ausprobiert, an denen Ralf durch das Hemmnis nicht mehr behindert wurde. Eine einfache Markierung mit einem Tee - und so konnte am Ende einfach festgestellt werden, welcher der verschiedenen Optionen denn der nächstgelegene Punkt in Bezug zur ursprünglichen Ballposition war.  

Von diesem Punkt konnte Ralf dann einen Erleichterungsbereich in Größe einer Schlägerlänge abmessen, einen Ball straflos nach Regel R16.1b Erleichterung für einen Ball im Gelände droppen und das Spiel fortsetzen. (tk)

Auf Facebook kommentieren Es galt mal wieder ...

So eine Situation wäre doch auch etwas für ein Youtube Video? 😇

Sam

4 Wochen her

Golf Rules

Michael aus Österreich fragte kurz und knapp: "Ist eine Tee-Box wie am Foto Turnier-konform? Gespielt wird nach links".

Die ebenso kurze und knappe Antwort lautet: ja. 😉

In der Definition "Abschlag" steht zwar, dass der Abschlag ist ein Rechteck mit zwei Schlägerlängen Tiefe ist, bei dem die Vordergrenze definiert ist durch die Linie zwischen den vordersten Punkten von zwei durch die Spielleitung gesetzten Abschlagmarkierungen und die Seitengrenzen definiert sind durch die Verlängerung der Linien von den äußersten Punkten der Abschlagmarkierungen nach hinten.

Es kann aber auch sein, dass durch bauliche Maßnahmen diese Bereiche nicht immer auf dem Abschlagbauwerk liegen. In dem Bespiel auf dem Foto könnte die Spielerin auch zwei Schlägerlängen hinter die Abschlagmarkierungen aufteen und den Ball regelkonform ins Spiel bringen.

Was aber nicht geht ist das eigenmächtige Versetzen der Markierungen - das würde gegen R6.2b(4) verstossen und würde zur Grundstrafe führen.

Ein Hinweis an die Spielleitung wäre aber sicherlich angebracht, damit dieses beim nächsten Mal nicht wieder vorkommt... (tk)
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Michael aus Österreich fragte kurz und knapp: Ist eine Tee-Box wie am Foto Turnier-konform? Gespielt wird nach links.

Die ebenso kurze und knappe Antwort lautet: ja. ;-)

In der Definition Abschlag steht zwar, dass der Abschlag ist ein Rechteck mit zwei Schlägerlängen Tiefe ist, bei dem die Vordergrenze definiert ist durch die Linie zwischen den vordersten Punkten von zwei durch die Spielleitung gesetzten Abschlagmarkierungen und die Seitengrenzen definiert sind durch die Verlängerung der Linien von den äußersten Punkten der Abschlagmarkierungen nach hinten.

Es kann aber auch sein, dass durch bauliche Maßnahmen diese Bereiche nicht immer auf dem Abschlagbauwerk liegen. In dem Bespiel auf dem Foto könnte die Spielerin auch zwei Schlägerlängen hinter die Abschlagmarkierungen aufteen und den Ball regelkonform ins Spiel bringen.

Was aber nicht geht ist das eigenmächtige Versetzen der Markierungen - das würde gegen R6.2b(4) verstossen und würde zur Grundstrafe führen.

Ein Hinweis an die Spielleitung wäre aber sicherlich angebracht, damit dieses beim nächsten Mal nicht wieder vorkommt... (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Habt Ihr ein gutes Auge und könnt beim Addieren den "Zehner-Überschlag"? Dann haben wir was für Euch gefunden, was wir nicht für uns behalten möchten. Der britische Radiomoderator Greg James demonstriert in dem Video ein noch sehr verbesserungsfähiges Bunkerspiel.

Aber wie viele Schläge benötigt er denn nun wirklich - und welche Regeln greifen?

Wenn wir nicht etwas übersehen haben, dann zählen wir 33 Schläge, die sich wie folgt verteilen:
- Bunkersand berührt / Grundstrafe (2)
- Schlag (3)
- Schlag (4)
- Schlag nach sich bewegenden Ball + Grundstrafe (6)
- Schlag (7)
- Schlag (8)
- Schlag (9)
- Schlag (10)
- Schlag (11)
- Schlag (12)
- Schlag (13)
- Linkshand-Schlag (14)
- Linkshand-Schlag(15)
- Schlag (16)
- Bal trifft Fuß / unabsichtlich / keine Strafe (16)
- Schlag (17)
- Schlag nach sich bewegenden Ball + Grundstrafe (20)
- Schlag (21)
- Schlag (22)
- Linkshand-Schlag(23)
- Linkshand-Schlag nach sich bewegenden Ball + Grundstrafe (26)
- Nicht ehrlich nach dem Ball geschlagen + Grundstrafe (29)
- Bewegliches Hemmnis (Harke) im Bunker bewegt / keine Strafe (29)
- Schlag (30)
- Schlag nach sich bewegenden Bal (33) 😉

Relevante Regeln:
- Regel 10.1a "Ehrlich nach dem Ball schlagen"
- Regel 10.1d "Sich bewegenden Ball spielen"
- Regel 12.2b "Bunkersand mit Strafe berührt"

Und wieder einmal zeigt sich, dass in den Bunkerschlag ab und zu auch einmal etwas Zeit beim Training investiert werden sollte... (tk)
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Squash?

Ich glaube, es sind 34. Beim ersten Schlag nach bewegendem Ball plus Grundstrafe haben hier zwei gezählt, also von 4 auf 6. Müssten aber drei und somit auf 7 sein.

„Schreib mir ne 5 auf“ ...

1 Monat her

Golf Rules

So langsam geht es wieder los mit dem vorgabewirksamen Wettspielbetrieb - hier und da werden schon wieder Turniere oder EDS-Runden gespielt. Aber wie verträgt sich das mit den notwendigen Corona-Anpassungen?

Wir hatten ja schon einmal über die Covid-19 Richtlinien zu den Regeln vom DGV berichtet, in der zulässige Abänderungen der Golfregeln während der Corona-Pandemie in Anknüpfung an die Festlegung des R&A beschrieben sind.

Neben der Möglichkeit für die Spielleitung eine Platzregel für den Bunker zu erlassen, wenn keine Harke vorhanden ist, ist insbesondere auch der Flaggenstock und das Loch ein besonderer Bereich, an dem geänderte Regelungen gelten sollten. Zum einem gibt es die Empfehlung, dass der Flaggenstock entweder ganz entfernt werden sollte oder dass dieser dauerhaft im Loch belassen werden muss.

Um das Herausnehmen des Balles aus dem Loch zu erleichtern, toleriert der DGV zudem, dass das Loch bis zur Oberkante des Plastiklocheinsatzes aufgefüllt werden kann. Kommt ein Ball darauf zur Ruhe gilt er als eingelocht. Diese Tolerierung führt dazu, dass Ergebnisse ungeachtet des Regelverstoßes vorgabenwirksam sein können.

Dabei bleibt aber zu beachten, dass der Ball weiterhin erst als eingelocht gilt, wenn er nach einem Schlag im Loch zur Ruhe gekommen ist und
sich vollständig unterhalb der Grünoberfläche befindet bzw. bei einem "aufgefüllten" Loch als eingelocht gilt, wenn er sich teilweise unterhalb der Grünoberfläche befindet (s. R13.2c).

Insofern ist bei der zweiten aufgeführte Variante (umgedrehter Locheinsatz) das einfache / einmalige Berühren des Flaggenstocks am Metallende nicht ausreichend, um einen Ball als eingelocht anzusehen. Der Ball muss innerhalb des Locheinatzes unterhalb der Grünoberfläche zur Ruhe gekommen sein. Eine abgeschnittene "Schwimmnudel" oder Schaumstoff von einem Warmwasser-Heizungsrohr ist deshalb wahrscheinlich eine bessere Alternative... (tk)
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So langsam geht es wieder los mit dem vorgabewirksamen Wettspielbetrieb - hier und da werden schon wieder Turniere oder EDS-Runden gespielt. Aber wie verträgt sich das mit den notwendigen Corona-Anpassungen?

Wir hatten ja schon einmal über die Covid-19 Richtlinien zu den Regeln vom DGV berichtet, in der zulässige Abänderungen der Golfregeln während der Corona-Pandemie in Anknüpfung an die Festlegung des R&A beschrieben sind.

Neben der Möglichkeit für die Spielleitung eine Platzregel für den Bunker zu erlassen, wenn keine Harke vorhanden ist, ist insbesondere auch der Flaggenstock und das Loch ein besonderer Bereich, an dem geänderte Regelungen gelten sollten. Zum einem gibt es die Empfehlung, dass der Flaggenstock entweder ganz entfernt werden sollte oder dass dieser dauerhaft im Loch belassen werden muss. 

Um das Herausnehmen des Balles aus dem Loch zu erleichtern, toleriert der DGV zudem, dass das Loch bis zur Oberkante des Plastiklocheinsatzes aufgefüllt werden kann. Kommt ein Ball darauf zur Ruhe gilt er als eingelocht. Diese Tolerierung führt dazu, dass Ergebnisse ungeachtet des Regelverstoßes vorgabenwirksam sein können.

Dabei bleibt aber zu beachten, dass der Ball weiterhin erst als eingelocht gilt, wenn er nach einem Schlag im Loch zur Ruhe gekommen ist und
sich vollständig unterhalb der Grünoberfläche befindet bzw. bei einem aufgefüllten Loch als eingelocht gilt, wenn er sich teilweise unterhalb der Grünoberfläche befindet (s. R13.2c).

Insofern ist bei der zweiten aufgeführte Variante (umgedrehter Locheinsatz) das einfache / einmalige Berühren des Flaggenstocks am Metallende nicht ausreichend, um einen Ball als eingelocht anzusehen. Der Ball muss innerhalb des Locheinatzes unterhalb der Grünoberfläche zur Ruhe gekommen sein. Eine abgeschnittene Schwimmnudel oder Schaumstoff von einem Warmwasser-Heizungsrohr ist deshalb wahrscheinlich eine bessere Alternative... (tk)Image attachment

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Hallo guten Morgen. Das ist doch aber nach der neuen Regel nicht mehr ganz korrekt oder? Ball an Fahnenstange eingeklemmt (Regel 13) Bisher musste in diesem Fall die Fahne entfernt werden, damit der Ball ins Loch fällt. Neu gilt der Ball bereits als eingelocht, wenn ein Teil des Balls unterhalb der Lochkante ist. Gut zu wissen: Ein eingeklemmter Ball gilt somit praktisch immer als eingelocht

Habe heute meinen Ball zum Birdie carry ins Loch gechippt. Leider prallte er am Schaumstoff ab und lag neben dem Loch. Es kam die Diskussion auf ob das Birdie im Turnier gegolten hätte, da der Ball nach Ansicht aller Mitspieler ohne Einsatz im Loch zu Ruhe gekommen wäre. Denke dem ist nicht so. Was meint ihr?

1 Monat her

Golf Rules

Nachdem wir gestern und vorgestern schon beim Thema "Bälle" waren, heute noch einer: Was, wenn mein Ball beim Spielen eines Loches kaputt geht?

Wenn der Ball eines Spielers nach einem Schlag in Stücke bricht, ist dies straflos und der Schlag zählt nicht. Der Spieler muss einen anderen Ball von der Stelle spielen, an der dieser Schlag gemacht wurde, R4.2b.

Wenn der Ball des Spielers nicht zerbricht, sondern "nur" eine Kerbe oder einen Sprung oder Riss hat, darf der Spieler den Ball markieren und zur Überprüfung aufnehmen. Er darf nur dann einen anderen Ball neu einsetzen, wenn der ursprüngliche Ball deutlich sichtbar zersprungen oder eingekerbt ist und diese Beschädigung während des zu spielenden Lochs aufgetreten ist, aber er darf nicht ersetzt werden, wenn der Ball lediglich zerkratzt, abgeschürft oder seine Farbe beschädigt oder verfärbt ist.
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Nachdem wir gestern und vorgestern schon beim Thema Bälle waren, heute noch einer: Was, wenn mein Ball beim Spielen eines Loches kaputt geht?

Wenn der Ball eines Spielers nach einem Schlag in Stücke bricht, ist dies straflos und der Schlag zählt nicht. Der Spieler muss einen anderen Ball von der Stelle spielen, an der dieser Schlag gemacht wurde, R4.2b.

Wenn der Ball des Spielers nicht zerbricht, sondern nur eine Kerbe oder einen Sprung oder Riss hat, darf der Spieler den Ball markieren und zur Überprüfung aufnehmen. Er darf nur dann einen anderen Ball neu einsetzen, wenn der ursprüngliche Ball deutlich sichtbar zersprungen oder eingekerbt ist und diese Beschädigung während des zu spielenden Lochs aufgetreten ist, aber er darf nicht ersetzt werden, wenn der Ball lediglich zerkratzt, abgeschürft oder seine Farbe beschädigt oder verfärbt ist.

1 Monat her

Golf Rules

Gestern hatten wir ja den Fall, dass ein Leser fragte ob er für verschiedene Bahnen unterschiedliche Ballmodelle spielen dürfe.

Dabei kamen wir zum Terminus "zugelassener Ball". Was das ist, sagt uns

Interpretation Int 4.2a(1)/1 –

"Status eines Balls, der sich nicht auf der „List of Conforming Golf Balls“ befindet"

Hat die Spielleitung in einem Turnier keine Platzregel in Kraft gesetzt, die von den Spielern verlangt, einen Ball zu verwenden, dessen Marke und Modell auf der aktuellen „List of Conforming Golf Balls“ aufgeführt werden, darf der Spieler folgende Golfbälle verwenden:

• Marke und Modell eines noch nie überprüften Balls – diese werden als zulässig angesehen und die Beweislast liegt bei der Person, die behauptet, der Ball sei unzulässig.

• Marke und Modell, die auf einer vorherigen Liste erschienen, aber deren Aufnahme auf die aktuelle Liste nicht erneut beantragt wurde – diese Bälle werden weiterhin als zulässig angesehen.

Marken und Modelle jedoch, die überprüft und als nicht den Ausrüstungsregeln entsprechend eingestuft wurden, dürfen nicht gespielt werden, gleich ob die Platzregel in Kraft gesetzt ist oder nicht.
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Gestern hatten wir ja den Fall, dass ein Leser fragte ob er für verschiedene Bahnen unterschiedliche Ballmodelle spielen dürfe.

Dabei kamen wir zum Terminus zugelassener Ball. Was das ist, sagt uns

Interpretation Int 4.2a(1)/1 – 

Status eines Balls, der sich nicht auf der „List of Conforming Golf Balls“ befindet
 
Hat die Spielleitung in einem Turnier keine Platzregel in Kraft gesetzt, die von den Spielern verlangt, einen Ball zu verwenden, dessen Marke und Modell auf der aktuellen „List of Conforming Golf Balls“ aufgeführt werden, darf der Spieler folgende Golfbälle verwenden: 

• Marke und Modell eines noch nie überprüften Balls – diese werden als zulässig angesehen und die Beweislast liegt bei der Person, die behauptet, der Ball sei unzulässig. 

• Marke und Modell, die auf einer vorherigen Liste erschienen, aber deren Aufnahme auf die aktuelle Liste nicht erneut beantragt wurde – diese Bälle werden weiterhin als zulässig angesehen. 

Marken und Modelle jedoch, die überprüft und als nicht den Ausrüstungsregeln entsprechend eingestuft wurden, dürfen nicht gespielt werden, gleich ob die Platzregel in Kraft gesetzt ist oder nicht.

Auf Facebook kommentieren Gestern hatten wir ...

Wo bekommt man denn nicht zugelassene Bälle her?? Noch nie gesehen...

Muss ein Zähler oder Mitspieler das kontrollieren und ggf. melden?

1 Monat her

Golf Rules

Kurt fragte:

"Moin Torben, ich habe eine Regelfrage, bei der du mir bestimmt helfen kannst: Darf ich einen Ball je nach Bahn wechseln? Ich möchte zum Beispiel auf der 2. Bahn einen soften und auf der dritten Bahn einen harten Ball spielen. Vielen Grüße Kurt"

Abgesehen vom Sinn des Wunsches - wenn der Spieler meint, es hilft ihm, ist das Tauschen eines Balles zwischen den Löchern erlaubt. Auch kann er bei jedem regelgerechten droppen getauscht werden. Jeder benutzte Ball muss allerdings den Ausrüstungsregeln im Sinne der Regel R4.2a entsprechen, sprich er muss zugelassen sein (dazu morgen noch mehr).

Ausnahmen von der Möglichkeit Bälle zwischen den Löchern zu tauschen können in bestimmten Turnieren bestehen - eine Regel, die vor allem Playing Professionals betrifft - nämlich, wenn die sogenannte "1-Ball-policy" als Platzregel in Kraft ist, die vorschreibt, dass während der gesamten Runde nur mit einem Ballmodell (dem, das vom ersten Abschlag gespielt wurde) gespielt werden darf. Im Amateurgolf kommt das aber so gut wie nie vor, von daher schließen wir mit der Frage:

Was für einen Ball spielt ihr und warum?
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Kurt fragte:

Moin Torben, ich habe eine Regelfrage, bei der du mir bestimmt helfen kannst: Darf ich einen Ball je nach Bahn wechseln? Ich möchte zum Beispiel auf der 2. Bahn einen soften und auf der dritten Bahn einen harten Ball spielen. Vielen Grüße Kurt

Abgesehen vom Sinn des Wunsches - wenn der Spieler meint, es hilft ihm, ist das Tauschen eines Balles zwischen den Löchern erlaubt. Auch kann er bei jedem regelgerechten droppen getauscht werden. Jeder benutzte Ball muss allerdings den Ausrüstungsregeln im Sinne der Regel R4.2a entsprechen, sprich er muss zugelassen sein (dazu morgen noch mehr).

Ausnahmen von der Möglichkeit Bälle zwischen den Löchern zu tauschen können in bestimmten Turnieren bestehen - eine Regel, die vor allem Playing Professionals betrifft - nämlich, wenn die sogenannte 1-Ball-policy als Platzregel in Kraft ist, die vorschreibt, dass während der gesamten Runde nur mit einem Ballmodell (dem, das vom ersten Abschlag gespielt wurde) gespielt werden darf. Im Amateurgolf kommt das aber so gut wie nie vor, von daher schließen wir mit der Frage:

Was für einen Ball spielt ihr und warum?

Auf Facebook kommentieren Kurt fragte: "Moin ...

rund und weiss... meist Lakeball...

Den nächsten... 😂😂😂

Pro V1 wegen dem besten Gefühl

Am liebsten Range. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis...

Ich spiele stets Vice Drive und den Ball markiere ich einem blauen Punkt. Dieser hat ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und es ist mir wichtig, stets den gleichen Ball zu spielen. Und es macht mich verrückt, wenn Flightpartner nicht wissen, welchen Ball sie gerade in die Büche gehauen haben und wonach wir jetzt suchen müssen. Zumal dann, wenn diese ihre Bälle auch nicht markieren.

Den den ich zuvor einmal gefunden habe. 🏌️‍♂️⛳️😄

Pinnacle und Srixon

Bei uns spielen viele den eigenen Ball bis vors Wasser und versuchen dann den Rangeball über den Teich zu spielen. Irre wie viele Rangebälle wir im Teich finden.

Kommt drauf an, was sich so im Rough findet 😉

Ist soft so etwas ähnliches wie weich?

Ich habe noch nie so viele dumme Kommentare gelesen. Nicht ein Kommentar der auf die Frage eingeht. Wenn der Ball Beschädigungen aufweist, kann ich ihn jederzeit gegen einen neuen austauschen.

Inesis Soft 500 - schön weich und nur 15 € für 12 Stück. Spinrate bei den Wedges zwischen 8.500 und 9.500 rpm. Bei Eisen 7 im Mittel 7.100 rpm. Das kann sich sehen lassen. 👍

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1 Monat her

Golf Rules

Das World-Handicap-System (WHS) wird ab 2021 im Deutschen Golf Verband eingeführt - unzählige Details können demnächst in einer Publikation des DGV nachgelesen werden bzw. werden bestimmt in weiteren Artikeln veröffentlicht.

Generell gilt, dass mit dem World Handicap System drei Hauptziele verfolgt werden sollen:
1. So viele Spieler wie möglich zu unterstützen, ein Handicap zu erhalten und geführt zu bekommen;
2. es möglichst vielen Golfspielern unterschiedlicher Spielstärken, Geschlechter und Nationalitäten zu ermöglichen, sich mit ihrem Handicap auf jedem beliebigen Platz weltweit auf fairer Basis mit anderen Spielern zu messen, und
3. mit hinreichender Genauigkeit das Ergebnis vorzugeben, dass ein Golfspieler auf jedem Platz weltweit unter normalen Bedingungen erzielen können müsste. Dabei ist man zuversichtlich, dass die Handicap-Regeln diese Kriterien erfüllen, dass die Golfspieler sie für umfassend und fair halten und dass die mit der Handicapverwaltung betrauten Personen sie als ein modernes und passendes Werk ansehen, das dauerhaft angewendet werden kann.

Generell ist folgende Struktur in dem Regelwerk abgebildet:

Regel 2-4 Ergebnisse für die Handicapberechnung
Regel 2 - Für die Handicapberechnung anerkannte Ergebnisse --> welche Ergebnisse für die Handicap-Berechung Anerkennung finden und welche Voraussetzungen vorliegen müssen
Regel 3 - Anpassung von Lochergebnissen --> wie werden unvollständige Ergebnisse und/oder Ergebnisse, bei denen der Spieler seinen Ball nicht an jedem Loch eingelocht hat, gewertet
Regel 4 - Einreichen eines Ergebnisses --> Verfahren der Einreichung eines handicaprelevanten Ergebnisses für die Handicapberechnung

Regel 5-6 Handicapberechnung und Führen eines Handicap Index
Regel 5 - Berechnung des Handicap Index --> Berechnung des Score Differentials und des Handicap Index, Aktualisierung und "Kappung" der Handicap-Berechnung mittels "Soft Cap" und "Hard Cap"
Regel 6 - Berechnung von Course Handicap und Playing Handicap --> Umwandlung des Handicap Index in ein Course Handicap (Anzahl Schläge über Par) und in das Playing Handicap (Anzahl Schläge für die Turnierwertung)

Regel 7 - Verwaltung eines Handicap Index --> Rolle von DGV, Handicapausschuss und Turnierleitung in Bezug auf das Handicap

Die Veröffentlichung des Regelwerks zum WHS steht den Club im nicht-öffentlichen Bereich des DGV Serviceportal zur Verfügung. Mit der Bestellmöglichkeit als Buch beim Köllen-Verlag ist aber auch damit zu rechnen, dass es eine Publikation seitens des DGV geben wird... (tk)
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Das World-Handicap-System (WHS) wird ab 2021 im Deutschen Golf Verband eingeführt - unzählige Details können demnächst in einer Publikation des DGV nachgelesen werden bzw. werden bestimmt in weiteren Artikeln veröffentlicht.

Generell gilt, dass mit dem World Handicap System drei Hauptziele verfolgt werden sollen: 
1. So viele Spieler wie möglich zu unterstützen, ein Handicap zu erhalten und geführt zu bekommen; 
2. es möglichst vielen Golfspielern unterschiedlicher Spielstärken, Geschlechter und Nationalitäten zu ermöglichen, sich mit ihrem Handicap auf jedem beliebigen Platz weltweit auf fairer Basis mit anderen Spielern zu messen, und 
3. mit hinreichender Genauigkeit das Ergebnis vorzugeben, dass ein Golfspieler auf jedem Platz weltweit unter normalen Bedingungen erzielen können müsste. Dabei ist man zuversichtlich, dass die Handicap-Regeln diese Kriterien erfüllen, dass die Golfspieler sie für umfassend und fair halten und dass die mit der Handicapverwaltung betrauten Personen sie als ein modernes und passendes Werk ansehen, das dauerhaft angewendet werden kann.

Generell ist folgende Struktur in dem Regelwerk abgebildet:

Regel 2-4 Ergebnisse für die Handicapberechnung
Regel 2 - Für die Handicapberechnung anerkannte Ergebnisse --> welche Ergebnisse für die Handicap-Berechung Anerkennung finden und welche Voraussetzungen vorliegen müssen
Regel 3 - Anpassung von Lochergebnissen --> wie werden unvollständige Ergebnisse und/oder Ergebnisse, bei denen der Spieler seinen Ball nicht an jedem Loch eingelocht hat, gewertet
Regel 4 - Einreichen eines Ergebnisses --> Verfahren der Einreichung eines handicaprelevanten Ergebnisses für die Handicapberechnung

Regel 5-6 Handicapberechnung und Führen eines Handicap Index
Regel 5 - Berechnung des Handicap Index --> Berechnung des Score Differentials und des Handicap Index, Aktualisierung und Kappung der Handicap-Berechnung mittels Soft Cap und Hard Cap
Regel 6 - Berechnung von Course Handicap und Playing Handicap --> Umwandlung des Handicap Index in ein Course Handicap (Anzahl Schläge über Par) und in das Playing Handicap (Anzahl Schläge für die Turnierwertung)

Regel 7 - Verwaltung eines Handicap Index --> Rolle von DGV, Handicapausschuss und Turnierleitung in Bezug auf das Handicap

Die Veröffentlichung des Regelwerks zum WHS steht den Club im nicht-öffentlichen Bereich des DGV Serviceportal zur Verfügung. Mit der Bestellmöglichkeit als Buch beim Köllen-Verlag ist aber auch damit zu rechnen, dass es eine Publikation seitens des DGV geben wird... (tk)

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Na super, erst in 2019 eine Vereinfachung der Regeln und jetzt 116!!! Seiten zum neuen HCP-System...

Gut, dass du das schon alles verstanden hast und wir teilhaben dürfen! 👍🏻

So bekommen wir nie neue Mitglieder.Wenn das einer liest der mit Golf anfangen will...einfach nur abschreckend! Auch wenn ich mich wiederhole-die Zeit 30 Jahre zurück drehen,da war Golf noch Golf!

Johannes J. M. Burghardt

Das neue Handicapsystem wird viel einfacher sein weil man nur seine Schläge zusammenzählen braucht und gleich das Ergebnis hat. Die restlichen Berechnungen macht der Computer.

Die Volkslaufbewegung bekommt immer mehr Zuwachs, obwohl (oder weil) dort niemand mit Vorsprung startet. Bei einem 10km Lauf laufen Frauen auch 10km, aber im Schnitt halt langsamer. Fast alle Sportarten der Welt funktionieren mit Brutto Ergebnissen und jeder versteht das. Ein Netto Ergebnis ist doch etwas komisches, ja fast peinliches. Wenn ich früher gegen jemanden Tennis gespielt habe und der sagte:“ ich gebe Dir in jedem Satz ein Spiel vor“, fühlte ich mich nicht sexy 😂 vielleicht sollten die Verantwortlichen einfach über eine Abschaffung zur Vereinfachung nachdenken 🤔🏌️‍♂️

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1 Monat her

Golf Rules

Die "Vorgabewirksamkeit" eines Golfplatzes muss für ein vorgabewirksames Wettspiel gewährleistet sein - aber was bedeutet denn das konkret? Bzw. konkret wurde eine Frage an uns gerichtet, welche Umstände dazu führen können, dass ein Platz nicht vorgabewirksam gespielt werden kann?

Neben den regeltechnisch allgemeingültigen Bedingungen wie Lochgrößen, -tiefen, -einsätze, Beschaffenheit der Flaggenstöcke, ... führen manchmal Anpassungen bei der Veränderung der Platzlänge bzw. der Nutzung von Wintergrüns zu Problemen.

Letzteres ist meistens nur temorär bei Platzumbaumassnahmen zu beobachten. Das Spiel auf einem provisorischen Grün je neun Löcher ist zulässig, sofern dadurch die Länge des Platzes nicht mehr als zulässig verändert wird. Wird durch provisorische Grüns oder andere Veränderungen die Spielschwierigkeit des Platzes bedeutend verändert, so sollte der Deutsche Golf Verband angesprochen werden, falls vorgabenwirksame Bedingungen gewünscht werden.

Bzgl. der Länge gilt der Grundsatz, dass vorgabenwirksame Bedingungen nicht mehr existieren, wenn die Länge des Platzes von der vermessenen Länge insgesamt um mehr als 100 Meter über 18 Löcher abweicht oder
um mehr als 50 Meter über neun Löcher. Ferner dürfen unter außergewöhnlichen Umständen auf höchstens zwei von 18 Löchern oder
einem von neun Löchern der Abschlag mehr als zehn Meter vor oder hinter dem Messpunkt gesetzt werden. Dies ist nur zulässig, wenn Pflegearbeiten die Golfanlage dazu zwingen, die Abschläge außerhalb des o. g. Bereichs zu setzen.

Hintergrund ist, dass ein Platz mit seiner effektiven Spiellänge geratet worden, wie er sich in der Spielsaison unter normalen Bedingungen darstellt, wenn die meisten Runden gespielt werden. Verändert sich die Länge oder die Spielschwierigkeit bedeutend, beeinflusst dies die Ergebnisse und es verzerrt die Vorgaben. (tk)
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Die Vorgabewirksamkeit eines Golfplatzes muss für ein vorgabewirksames Wettspiel gewährleistet sein - aber was bedeutet denn das konkret? Bzw. konkret wurde eine Frage an uns gerichtet, welche Umstände dazu führen können, dass ein Platz nicht vorgabewirksam gespielt werden kann?

Neben den regeltechnisch allgemeingültigen Bedingungen wie Lochgrößen, -tiefen, -einsätze, Beschaffenheit der Flaggenstöcke, ... führen manchmal Anpassungen bei der Veränderung der Platzlänge bzw. der Nutzung von Wintergrüns zu Problemen. 

Letzteres ist meistens nur temorär bei Platzumbaumassnahmen zu beobachten. Das Spiel auf einem provisorischen Grün je neun Löcher ist zulässig, sofern dadurch die Länge des Platzes nicht mehr als zulässig verändert wird. Wird durch provisorische Grüns oder andere Veränderungen die Spielschwierigkeit des Platzes bedeutend verändert, so sollte der Deutsche Golf Verband angesprochen werden, falls vorgabenwirksame Bedingungen gewünscht werden.

Bzgl. der Länge gilt der Grundsatz, dass vorgabenwirksame Bedingungen nicht mehr existieren, wenn die Länge des Platzes von der vermessenen Länge insgesamt um mehr als 100 Meter über 18 Löcher abweicht oder
um mehr als 50 Meter über neun Löcher. Ferner dürfen unter außergewöhnlichen Umständen auf höchstens zwei von 18 Löchern oder
einem von neun Löchern der Abschlag mehr als zehn Meter vor oder hinter dem Messpunkt gesetzt werden. Dies ist nur zulässig, wenn Pflegearbeiten die Golfanlage dazu zwingen, die Abschläge außerhalb des o. g. Bereichs zu setzen.

Hintergrund ist, dass ein Platz mit seiner effektiven Spiellänge geratet worden, wie er sich in der Spielsaison unter normalen Bedingungen darstellt, wenn die meisten Runden gespielt werden. Verändert sich die Länge oder die Spielschwierigkeit bedeutend, beeinflusst dies die Ergebnisse und es verzerrt die Vorgaben. (tk)

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Tut mir schrecklich leid, aber diese vorgabenwirksamen Bedingungen sind der größte Blödsinn, den es im Golfsport gibt. Ich hatte neulich genau darüber ein längeres Gespräch mit der Regelabteilung des DGV. Mir kann doch niemand erzählen, dass es einen Unterschied macht, wenn der Platz 100 oder 101 m zu kurz oder zu lang ist. Die ganze Diskussion gibt es doch nur, weil beim Course Rating die Messpunkte auf den Abschlägen als Basis genommen werden. Mein Vorschlag war - und das ist auf offene Ohren gestoßen - beim Course Rating die gesamte Abschlagfläche als Parameter zu nehmen, und nicht mehr nur einen Punkt. Dann gäbe es keine Diskussionen mehr und keine enttäuschten Gesichter, wenn jemand eine EDS Runde spielen möchte und das Sekretariat die lange Nase zeigt und sagt, das geht nicht, weil der Platz heute zu kurz oder zu lang ist. Gerade im Hinblick auf das World Wide Handicap System, das wir ja kommendes Jahr bekommen werden, wäre das die optimale Lösung. Man müsste lediglich eine Lösung für den Übergang finden, bis alle Anlagen entsprechend geratet sind, aber das sollte doch irgendwie machbar sein.

Wie verhält es sich wenn die Grüns tw um 30 40%verkleinert werden. Bei uns sind teilweise die Sprinkler 7m vom jetzigen Grünrand entfernt. Roll off areas gibts quasi nicht mehr. Danke

Ist es auch regelkonform, wenn keine Penalty Bereiche markiert sind? Auspfosten nicht gesetzt sind?

1 Monat her

Golf Rules

Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen schließen die unbeweglichen Hemmnisse ein. Letztes in Verbindung mit einer Balllage auf dem Grün führt auch dazu, dass ein Spieler straflose Erleichterung nach R16.1a "Wann Erleichterung zulässig ist" bekommt, wenn der Ball auf dem Grün liegt, ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün oder außerhalb des Grüns beeinträchtigen die Spiellinie.

Der Spieler des weißen Balls könnte nach Regel 16.1d "Erleichterung für einen Ball auf dem Grün" straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen oder einen anderen Ball an den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung legt. Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss dabei entweder auf dem Grün oder im Gelände liegen.

Der Spieler mit dem gelben Ball muss den Ball spielen, wie dieser liegt. Hier könnte eine Spielleitung durch das Inkraftsetzen der Musterplatzregel F-5 "Unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün" jedoch Abhilfe schaffen. Die Spielleitung darf in diesem Fall eine zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit nach Regel 16.1 erlauben, wenn der Ball eines Spielers im Gelände oder auf dem Grün liegt und ein unbewegliches Hemmnis nahe am Grün auf der Spiellinie des Spielers liegt. Die Spielleitung darf solche Erleichterung auf bestimmte Fälle beschränken, zum Beispiel auf einzelne Löcher oder Hemmnisse oder nur, wenn der Ball und das Hemmnis auf einem Teil des Geländes liegen, der auf Fairwayhöhe oder kürzer geschnitten ist. Zudem kann der Bereich der Balllage und des Hemmnisses beschränkt werden: z.B. das die Erleichterung nur dann zulässig ist, wenn sich das unbewegliches Hemmnis auf der Spiellinie befindet und dieses innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Grün und innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Ball entfernt liegt. (tk)
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Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen schließen die unbeweglichen Hemmnisse ein. Letztes in Verbindung mit einer Balllage auf dem Grün führt auch dazu, dass ein Spieler straflose Erleichterung nach R16.1a Wann Erleichterung zulässig ist bekommt, wenn der Ball auf dem Grün liegt, ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün oder außerhalb des Grüns beeinträchtigen die Spiellinie.

Der Spieler des weißen Balls könnte nach Regel 16.1d Erleichterung für einen Ball auf dem Grün straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen oder einen anderen Ball an den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung legt. Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss dabei entweder auf dem Grün oder im Gelände liegen.

Der Spieler mit dem gelben Ball muss den Ball spielen, wie dieser liegt. Hier könnte eine Spielleitung durch das Inkraftsetzen der Musterplatzregel F-5 Unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün jedoch Abhilfe schaffen. Die Spielleitung darf in diesem Fall eine zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit nach Regel 16.1 erlauben, wenn der Ball eines Spielers im Gelände oder auf dem Grün liegt und ein unbewegliches Hemmnis nahe am Grün auf der Spiellinie des Spielers liegt. Die Spielleitung darf solche Erleichterung auf bestimmte Fälle beschränken, zum Beispiel auf einzelne Löcher oder Hemmnisse oder nur, wenn der Ball und das Hemmnis auf einem Teil des Geländes liegen, der auf Fairwayhöhe oder kürzer geschnitten ist. Zudem kann der Bereich der Balllage und des Hemmnisses beschränkt werden: z.B. das die Erleichterung nur dann zulässig ist, wenn sich das unbewegliches Hemmnis auf der Spiellinie befindet und dieses innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Grün und innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Ball entfernt liegt. (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Ok, im Moment sind wir froh, dass wir alle überhaupt wieder spielen dürfen. Aber mit der Erhöhung der Anzahl der Spielgruppen wird dieses Thema bald wieder eines der heißt diskutierten werden - die Spielgeschwindigkeit...

In Regel 5 "Spielen der Runde" heißt es in den einleitenden Sätzen und unter 5.6b(1) "Zügiges Spiel / Empfehlungen zum Spieltempo": ist ein Spieler an der Reihe zu spielen, wird empfohlen, dass er innerhalb von 40 Sekunden schlägt, für gewöhnlich schneller.

Um schnelles Spiel zu fördern und durchzusetzen, kann die Spielleitung nach "(3) Richtlinien der Spielleitung für zügiges Spiel" eine Platzregel mit Richtlinien für die Spielgeschwindigkeit erlassen. Diese Richtlinie kann eine Höchstspielzeit für eine Runde, ein Loch, eine Reihe von Löchern oder für einen Schlag festlegen. Sie kann auch Strafen für einen Verstoß gegen diese Richtlinie festsetzen.

In den Wettspielen des DGV / Landesverbände wird hierfür Musterplatzregel K-2 "Zulässige Höchstzeit" in Kraft gesetzt. Darin ist beschrieben unter welchen Kriterien "die Position verloren" ist, wie die "Höchstzeit von 40 Sekunden" ermittelt wird und was im Falle eines (auch wiederholten) Vergehens des Spieler erwartet.

Vielleicht hilft dabei ja die auf dem Foto nicht ganz so ernst gemeinte Trainingsoption unserer Greenkeeper: man merkt dann ziemlich direkt, wenn man für einen Schlag zu lange benötigt hat... 😉 (tk)
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Ok, im Moment sind wir froh, dass wir alle überhaupt wieder spielen dürfen. Aber mit der Erhöhung der Anzahl der Spielgruppen wird dieses Thema bald wieder eines der heißt diskutierten werden - die Spielgeschwindigkeit...

In Regel 5 Spielen der Runde heißt es in den einleitenden Sätzen und unter 5.6b(1) Zügiges Spiel / Empfehlungen zum Spieltempo: ist ein Spieler an der Reihe zu spielen, wird empfohlen, dass er innerhalb von 40 Sekunden schlägt, für gewöhnlich schneller.

Um schnelles Spiel zu fördern und durchzusetzen, kann die Spielleitung nach (3) Richtlinien der Spielleitung für zügiges Spiel eine Platzregel mit Richtlinien für die Spielgeschwindigkeit erlassen. Diese Richtlinie kann eine Höchstspielzeit für eine Runde, ein Loch, eine Reihe von Löchern oder für einen Schlag festlegen. Sie kann auch Strafen für einen Verstoß gegen diese Richtlinie festsetzen.

In den Wettspielen des DGV / Landesverbände wird hierfür Musterplatzregel K-2 Zulässige Höchstzeit in Kraft gesetzt. Darin ist beschrieben unter welchen Kriterien die Position verloren ist, wie die Höchstzeit von 40 Sekunden ermittelt wird und was im Falle eines (auch wiederholten) Vergehens des Spieler erwartet.

Vielleicht hilft dabei ja die auf dem Foto nicht ganz so ernst gemeinte Trainingsoption unserer Greenkeeper: man merkt dann ziemlich direkt, wenn man für einen Schlag zu lange benötigt hat... ;-) (tk)

Auf Facebook kommentieren Ok, im Moment sind ...

Eigentlich lassen wir uns ganz schön manipulieren . Golf war 100 Jahre lang Sinnbild für Natur Gesundheit und Entschleunigung ,und jetzt sollen wir über den Platz sprinten und als Flight eine halbe Stunde einsparen.Ich bin auch für zügiges Spiel ohne warten ,aber irgendwie hat sich das alles ganz schön verselbstständigt.In Südafrika lacht man übrigens über die deutsche Hast😁⛳️

Kriegt dann eigentlich der ganze Flight ne Strafe?

Sicher ist es sinnvoll eine Regel wie diese zu haben. Nur darf man nicht übertreiben.

Andreas Brandt Ich finde Du hast da vollkommen Recht. 👍 Man sollte sich eigentlich beim golfen entschleunigen und nicht über den Platz rennen und wie im Job noch schneller hasten. Zügig spielen ist wunderbar aber wenn man z.Bsp. im Turnier nicht einmal in Ruhe einen Putt ausführen darf, weil der Flight weiterrennen muss, macht mir das zumindest keine Freunde. 😔

Wichtigstes Accessoire der Golfer ist künftig die Stoppuhr ??? Wer nach den Regeln spielt kann schnell über die Zeit kommen, auch ohne langsam zu spielen, es reicht ein schlechter Tag wo viele Bälle verloren gehen, provisorische Bälle gespielt werden usw. Ich hatte mal drei Spieler im Flight die allesamt einen solchen schlechten Tag hatten und mich hat der „Marschall“ angemault, wir sollten gefälligst Anschluß halten 🤬🤯🤔😳😤🙃😢

Wir haben gestern 5,5h in Turnier gebraucht, ständig hat es sich gestaut 🙄😡

Eine deutliche Beschleunigung der Spielgeschwindigkeit ist auf deutschen und vielleicht auch auf europäischen Golfplätzen auf Grund des demographischen Faktors und der Beratungsresistenz der Golfer eine reine Illusion! Wer dies glaubt, erzielen zu können, ist fernab der gelebten Wirklichkeit auf unseren Golfanlagen! Da ich Spielführer eines Golfclubs im Rhein-Main Gebiet mit 900 Mitgliedern bin, weiß ich die Situation bestens einzuschätzen! 🏌️‍♂️🏌️‍♀️👍

In der Schweiz haben wir zur Zeit einen Abstand von 11 Minuten. Dadurch das nun alle Flights mit 4 Spieler gefüllt sind, empfinde ich es als entspannend zu spielen. Bei dem vorherigen Abstand mit 9 Minuten war man com Anfang an unter Druck, was eigentlich wieder dem Sinn des Spieles ist. Auch waren dann oft Flights mit weniger Spielern immer dicht hinter einem, mussten warten oder beim Durchspielen lassen wurde meist der Spielfluss gestört. Mit den 12 Minuten war selbst dann, wenn ein Ball etwas länger gesucht war dee Flight dahinter nicht gebremst und man konnte auch wieder in Ruhe auf den vorderen Flight aufschließen.

In Abu Dhabi standen auf der Scorekarte immer auch die Lochzeiten drauf. Wenn man langsam spielte, zeigte der Marshall einem die Zeiten. War man insgesamt 15 Minuten über der Zeit, wurde man mit Cards an den vorderen Flight (Nächstes Loch) gebracht. In den Cards waren auch Uhren, die anfingen zu piepen, wenn man zu langsam war. Interessant war, das nur ein Flight die Zeit einmal fast überschritt. Vielleicht auch eine Idee für hiesige Golfplätze.

Soll die 40-Sekunden-Regel nicht im kommenden Jahr offiziell als Regel eingeführt werden? Für Laien wie als Profis?

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1 Monat her

Golf Rules

Und noch eine Frage, dieses Mal von Ralf:

"Hallo, ich hätte mal eine Regelfrage an euch.😁
Ich hab mein zweiten Ball ins Gebüsch gespielt und einen provisorischen Ball hinterher direkt vors Grün gespielt. Muss ich aber dann nicht erst den ersten Ball suchen, ihn für unspielbar erklären, bevor ich entscheide den Ball von der ursprünglichen Stelle zu schlagen? Sonst hab ich ja zwei Chance gut zu liegen. Einmal der provisorische Ball, und wenn der nicht gut war den ersten für unbespielbar erklären mit den zwei anderen Möglichkeiten beim droppen. Den Ball für unbespielbar zu erklären wäre möglich gewesen, da auch da eine gute Lager herausgekommen wäre. Jetzt die Frage. Kann man den provisorischen Ball weiterspielen, nachdem der erste Ball als unbespielbar gewertet wird? Bzw, kann ich die 2 Möglichkeiten des Droppens noch nutzen nachdem ich einen provisorischen Ball gespielt habe?"

Hier müssen wir zunächst einmal die Begrifflichkeiten klären...

- Das Spielen eines provisorischen Balls war sinnvoll und berechtigt, denn der ursprüngliche Ball könnte außerhalb einer Penalty Area verloren sein (s. Definition "Provisiorischer Ball")
- Der provisorische Ball wird zum Ball im Spiel, wenn der ursprüngliche Ball außerhalb der Penalty Area verloren oder im Aus ist oder wenn der provisorische Ball von einer Stelle gespielt wird, die näher zum Loch liegt als diejenige, an der der Ball vermutet wird (s. R18.3c(2))
- Ein Ball ist verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird (s. Definition "Verloren")
- Der Spieler darf seinen Ball unspielbar halten, um mit Strafschlag das Spiel fortzusetzen (mit Ausnahme für eine Ballin der Penalty Area). Allerdings darf er die Verfahren "auf der Linie zurück" (R19.2b) oder "Seitliche Erleichterung" (R19.2c) nur dann in Anspruch nehmen, wenn er die Stelle des ursprünglichen Balls kennt (s. R19.2)

Demzufolge gibt es jetzt zwei Möglichkeiten für das Spielen eines Balls von der ursprünglichen Stelle, welche sich allerdings auf die Entscheidung in Bezug zur Fortsetzung des Spiels durch den Spieler ableiten:

1) Wird der zweite Ball, der von der ursprünglichen Stelle gespielt wird, nicht als "provisorischer Ball" gespielt, dann ist dieser Ball automatisch der Ball im Spiel und der ursprüngliche Ball ist verloren, auch wenn dieser anschließend noch gefunden wird.

2) Wird der zweite Ball zuvor als "provisorischer Ball" angekündigt, so wird dieser erst zum Ball im Spiel, wenn die o.g. Umstände zutreffen. Wenn der ursprüngliche Ball gesucht und innerhalb der drei Minuten gefunden wird, dann bleibt dieser der Ball im Spiel - der provisorische Ball muss dann zwingend aufgenommen werden. Der Spieler kann dann entscheiden, wie er regeltechnisch mit dem (ursprünglichen) Ball verfahren möchte. Erklärt er diesen für "unspielbar", dann kann er nach den drei Optionen aus R19.2 mit einem Strafschlag einen neuen Ball ins Spiel bringen. Das heißt auch, er kann einen neuen Ball von der ursprünglichen Stelle spielen.

Einen provisorischen Ball weiterzuspielen für den Fall, dass der ursprüngliche Ball "unspielbar" erklärt wurde, ist nicht zulässig, da der ursprüngliche Ball ja gefunden wurde. Entscheidet sich der Spieler mit "Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust" (R19.2a) weiterzuspielen, so muss ein Ball von der Stelle gespielt werden, von der der vorherige Schlag gemacht wurde... (tk)
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Und noch eine Frage, dieses Mal von Ralf:

Hallo, ich hätte mal eine Regelfrage an euch.😁
Ich hab mein zweiten Ball ins Gebüsch gespielt und einen provisorischen Ball hinterher direkt vors Grün gespielt. Muss ich aber dann nicht erst den ersten Ball suchen, ihn für unspielbar erklären, bevor ich entscheide den Ball von der ursprünglichen Stelle zu schlagen? Sonst hab ich ja zwei Chance gut zu liegen. Einmal der provisorische Ball, und wenn der nicht gut war den ersten für unbespielbar erklären mit den zwei anderen Möglichkeiten beim droppen. Den Ball für unbespielbar zu erklären wäre möglich gewesen, da auch da eine gute Lager herausgekommen wäre. Jetzt die Frage. Kann man den provisorischen Ball weiterspielen, nachdem der erste Ball als unbespielbar gewertet wird? Bzw, kann ich die 2 Möglichkeiten des Droppens noch nutzen nachdem ich einen provisorischen Ball gespielt habe?

Hier müssen wir zunächst einmal die Begrifflichkeiten klären...

- Das Spielen eines provisorischen Balls war sinnvoll und berechtigt, denn der ursprüngliche Ball könnte außerhalb einer Penalty Area verloren sein (s. Definition Provisiorischer Ball)
- Der provisorische Ball wird zum Ball im Spiel, wenn der ursprüngliche Ball außerhalb der Penalty Area verloren oder im Aus ist oder wenn der provisorische Ball von einer Stelle gespielt wird, die näher zum Loch liegt als diejenige, an der der Ball vermutet wird (s. R18.3c(2))
- Ein Ball ist verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird (s. Definition Verloren)
- Der Spieler darf seinen Ball unspielbar halten, um mit Strafschlag das Spiel fortzusetzen (mit Ausnahme für eine Ballin der Penalty Area). Allerdings darf er die Verfahren auf der Linie zurück (R19.2b) oder Seitliche Erleichterung (R19.2c) nur dann in Anspruch nehmen, wenn er die Stelle des ursprünglichen Balls kennt (s. R19.2)

Demzufolge gibt es jetzt zwei Möglichkeiten für das Spielen eines Balls von der ursprünglichen Stelle, welche sich allerdings auf die Entscheidung in Bezug zur Fortsetzung des Spiels durch den Spieler ableiten:

1) Wird der zweite Ball, der von der ursprünglichen Stelle gespielt wird, nicht als provisorischer Ball gespielt, dann ist dieser Ball automatisch der Ball im Spiel und der ursprüngliche Ball ist verloren, auch wenn dieser anschließend noch gefunden wird. 

2) Wird der zweite Ball zuvor als provisorischer Ball angekündigt, so wird dieser erst zum Ball im Spiel, wenn die o.g. Umstände zutreffen. Wenn der ursprüngliche Ball gesucht und innerhalb der drei Minuten gefunden wird, dann bleibt dieser der Ball im Spiel - der provisorische Ball muss dann zwingend aufgenommen werden. Der Spieler kann dann entscheiden, wie er regeltechnisch mit dem (ursprünglichen) Ball verfahren möchte. Erklärt er diesen für unspielbar, dann kann er nach den drei Optionen aus R19.2 mit einem Strafschlag einen neuen Ball ins Spiel bringen. Das heißt auch, er kann einen neuen Ball von der ursprünglichen Stelle spielen. 

Einen provisorischen Ball weiterzuspielen für den Fall, dass der ursprüngliche Ball unspielbar erklärt wurde, ist nicht zulässig, da der ursprüngliche Ball ja gefunden wurde. Entscheidet sich der Spieler mit Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a) weiterzuspielen, so muss ein Ball von der Stelle gespielt werden, von der der vorherige Schlag gemacht wurde... (tk)

Auf Facebook kommentieren Und noch eine Frage,...

Boah. Der Unterschied zwischen einer 103 und 105. Deswegen dauern Runden 5 Stunden.

Jens Schüler Deuschel Nils Ralf Sp

Ich dachte ich könne einen Ball immer und zu jeder Zeit als unspielbar erklären. Unabhängig von seiner Lage. Das würde dann bedeuten das ich egal wann und wo einen provisorischen Ball spielen könnte und diesen zum Ball im Spiel erklären. Da ich damit ja zwangsläufig einen Strafschlag produziere ist das ja an sich geregelt. Sagen wir mal, mein erster Ball liegt auf einer Stelle an der kein Rasen vorhanden ist und die Stelle ist nicht als Boden in Ausbesserung markiert. Ich traue mich ggf. nicht den Ball so zu spielen und habe einen provisorischen Ball gespielt. Der erste ist aber klar auf dem Fairway sichtbar. Dann ist es doch meine Entscheidung den ersten als unspielbar zu erklären. Somit wird der provisorische Ball doch automatisch zum Ball im Spiel. Logischerweise unter Hinzurechnung eines Strafschlags.

1 Monat her

Golf Rules

Tim hatte eine Frage:

"Hi zusammen. Nach starkem Regen und Coronabedingtem fehlendem Werkzeug hatte ich folgende Situation heute (siehe Bilder). Wie kann ich in dieser Situation verfahren.
Danke und viele Grüße"

Außerhalb der möglichen Corona-Platzregeln wäre die Antwort ganz klar: Pech gehabt, spielen wie er liegt ist der einzige Weg.

Jetzt ist es so, dass in vielen Bunkern derzeit zur Kontaktvermeidung die Harken fehlen und eine Platzregel in etwa das folgende sagt:

"Liegt ein Ball in einem Bunker, aus dem die Spielleitung zum Infektionsschutz die Harken entfernt hat, und ist die Lage des Balls durch unzureichendes Einebnen des Sands durch andere Spieler beeinträchtigt, darf der Ball entsprechend Regel 16.1c (Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen im Bunker) straflos fallen gelassen werden. Erleichterung wird nicht gewährt, wenn nur die Standposition des Spielers betroffen ist.“

Hier kann man jetzt streiten, ob die Wasserspuren auch "unzureichendes Einebnen des Sands durch andere Spieler" sind, ich, Torben, würde aber dazu tendieren, denn: Wenn ich regulär den Bunker verlasse, harke ich ihn, wie ich ihn vorzufinden wünsche. Das schließt auch solche Wasserrillen mit ein und nicht nur meine Fußspuren.

Von daher: Mit einer entsprechenden Platzregel wäre der Ball straflos im Bunker zu droppen.

Spielt ihr mit Corona-Platzregeln?
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Tim hatte eine Frage:

Hi zusammen. Nach starkem Regen und Coronabedingtem fehlendem Werkzeug hatte ich folgende Situation heute (siehe Bilder). Wie kann ich in dieser Situation verfahren.
Danke und viele Grüße

Außerhalb der möglichen Corona-Platzregeln wäre die Antwort ganz klar: Pech gehabt, spielen wie er liegt ist der einzige Weg.

Jetzt ist es so, dass in vielen Bunkern derzeit zur Kontaktvermeidung die Harken fehlen und eine Platzregel in etwa das folgende sagt:

Liegt ein Ball in einem Bunker, aus dem die Spielleitung zum Infektionsschutz die Harken entfernt hat, und ist die Lage des Balls durch unzureichendes Einebnen des Sands durch andere Spieler beeinträchtigt, darf der Ball entsprechend Regel 16.1c (Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen im Bunker) straflos fallen gelassen werden. Erleichterung wird nicht gewährt, wenn nur die Standposition des Spielers betroffen ist.“

Hier kann man jetzt streiten, ob die Wasserspuren auch unzureichendes Einebnen des Sands durch andere Spieler sind, ich, Torben, würde aber dazu tendieren, denn: Wenn ich regulär den Bunker verlasse, harke ich ihn, wie ich ihn vorzufinden wünsche. Das schließt auch solche Wasserrillen mit ein und nicht nur meine Fußspuren.

Von daher: Mit einer entsprechenden Platzregel wäre der Ball straflos im Bunker zu droppen.

Spielt ihr mit Corona-Platzregeln?Image attachment

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Wir auch!

Ja

Hier kann man nach der Regel : "Ungewöhnlich beschaffener Boden" verfahren..... Das geht auch innerhalb eines Bunkers!

Ja

Bei uns gelten aktuell alle Bunker als GUR...

1.) es heißt Corona und nicht Corin(n)a - ich bin da gebeutelt 😉) 2.) Ja, tun wir Aber zur Frage: wenn da (ohne Corona) normalerweise Harken gelegen hätten, und man spielt kurz nach dem Regen, dann hätte der Bunker exakt auch so ausgesehen. Und man hätte so spielen müssen. Zeitweiliges Wasser erkenne ich nicht. Corona-Regeln sind nicht dazu da, die Regeln neu auszulegen, sondern nur Hygieneregeln. Letzlich ist es eine Frage des Spirits of the Game. Wäre der Ball ohne Locheinsatz drin geblieben? Hätte mir eine Harke neben dem Bunker in dieser Situation geholfen?

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1 Monat her

Golf Rules

Joachim hat sich selbst einen Putter gebaut und wollte von uns wissen:

"Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe einen Golfschläger gebaut. Besser gesagt zwei, einen habe ich einem Freund verschenkt. Ich glaube ich habe die Regeln für Putter eingehalten. Der Putter ist aus Aluminium gefräst, die Schlagfläche ist aus Messing und im Inneren ist ein Bleigewicht fest verbaut.Bei den ersten Tests hat der Putter alle Erwartungen übertroffen. Dürfen wir den Putter in Tunieren spielen oder muss der Putter noch von jemandem geprüft werden."

Damit ein Putter gespielt werden darf, muss er R4.1a und damit den Ausrüstungsregeln entsprechen. Dort beschäftigt sich Teil 2 mit den Golfschlägern.

Hiernach hält der selbstgebaute Putter insbesondere die Regeln zur Krümmung der Sohle, Geradheit und Neigung des Schaftes, zum Griff und zur Schlagflächenbeschaffenheit ein, allein bei den Abmessungen kommt es nach Teil 2, Abschnitt 4b III zu Zweifeln, die sich aus dem Bild nicht ergeben:

"Steht der Schlägerkopf in seiner normalen Ansprechposition, müssen die Abmessungen des
Schlägerkopfs so sein, dass
• der Abstand von der Ferse zur Spitze größer ist, als der Abstand von der Schlagfläche zur
Schlägerkopfrückseite;
• der Abstand von der Ferse zur Spitze 7 Inches (177,8 mm) oder weniger beträgt;
• der Abstand von der Ferse zur Spitze der Schlagfläche zwei Drittel oder mehr des Abstandes
von der Schlagfläche zur Schlägerkopfrückseite beträgt;
• der Abstand von der Ferse zur Spitze der Schlagfläche die Hälfte des Abstandes oder mehr von
der Ferse zur Spitze des Schlägerkopfes ist; und
• der Abstand von der Sohle bis zum höchsten Punkt des Schlägerkopfs einschließlich jeglicher
zulässiger Bauteile 2,5 Inches (63,5 mm) oder weniger beträgt."

Sollten diese Regeln eingehalten sein und auch die MOI-Werte die Vorgaben von R&A nicht überschreiten wäre der Putter zulässig. Um das zuverlässig herauszufinden bleibt aber nur ein Weg: Einschicken zum Testen bei der R&A.

Habt Ihr schon mal einen Golfschläger selber gebaut? Zeigt her!
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Joachim hat sich selbst einen Putter gebaut und wollte von uns wissen:

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe einen Golfschläger gebaut. Besser gesagt zwei, einen habe ich einem Freund verschenkt. Ich glaube ich habe die Regeln für Putter eingehalten. Der Putter ist aus Aluminium gefräst, die Schlagfläche ist aus Messing und im Inneren ist ein Bleigewicht fest verbaut.Bei den ersten Tests hat der Putter alle Erwartungen übertroffen. Dürfen wir den Putter in Tunieren spielen oder muss der Putter noch von jemandem geprüft werden.

Damit ein Putter gespielt werden darf, muss er R4.1a und damit den Ausrüstungsregeln entsprechen. Dort beschäftigt sich Teil 2 mit den Golfschlägern.

Hiernach hält der selbstgebaute Putter insbesondere die Regeln zur Krümmung der Sohle, Geradheit und Neigung des Schaftes, zum Griff und zur Schlagflächenbeschaffenheit ein, allein bei den Abmessungen kommt es nach Teil 2, Abschnitt 4b III zu Zweifeln, die sich aus dem Bild nicht ergeben:

Steht der Schlägerkopf in seiner normalen Ansprechposition, müssen die Abmessungen des
Schlägerkopfs so sein, dass
• der Abstand von der Ferse zur Spitze größer ist, als der Abstand von der Schlagfläche zur
Schlägerkopfrückseite;
• der Abstand von der Ferse zur Spitze 7 Inches (177,8 mm) oder weniger beträgt;
• der Abstand von der Ferse zur Spitze der Schlagfläche zwei Drittel oder mehr des Abstandes
von der Schlagfläche zur Schlägerkopfrückseite beträgt;
• der Abstand von der Ferse zur Spitze der Schlagfläche die Hälfte des Abstandes oder mehr von
der Ferse zur Spitze des Schlägerkopfes ist; und
• der Abstand von der Sohle bis zum höchsten Punkt des Schlägerkopfs einschließlich jeglicher
zulässiger Bauteile 2,5 Inches (63,5 mm) oder weniger beträgt.

Sollten diese Regeln eingehalten sein und auch die MOI-Werte die Vorgaben von R&A nicht überschreiten wäre der Putter zulässig. Um das zuverlässig herauszufinden bleibt aber nur ein Weg: Einschicken zum Testen bei der R&A.

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Habe ihn aber nicht genehmigen lassen😢die Kosten um ihn in Serie herzustellen sind zu hoch🏌️‍♂️leider

Wie verhält es sich eigentlich bei einer bunten Mischung von Köpfen und Schäften? Ich hab z.B. mal mit einem Holz5-Kopf auf einem Hybrid-Schaft experimentiert. Dank dem Lock-System von z.B. Callaway ist das ja easy machbar.

1 Monat her

Golf Rules

Schon ärgerlich, wenn so ein Löwenzahn-Stengel vor oder hinter dem Ball ist. Darf dieser denn einfach beseitigt werden?

Nein, denn hierbei handelt es sich nicht um losen hinderlichen Naturstoff. Denn solche natürlichen Gegenstände sind nicht beweglich, wenn sie befestigt sind oder wachsen, fest in den Boden eingebettet sind (das heißt, sie sind nicht leicht aufzunehmen) oder am Ball anhaften.

Sofern die Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, verbessert werden, ist dieses ein Verstoß gegen R8.1a "Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen / Unerlaubte Handlungen". Das Bewegen, Biegen oder Brechen dieser Pflanzen führt damit zur Grundstrafe. (tk)
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Schon ärgerlich, wenn so ein Löwenzahn-Stengel vor oder hinter dem Ball ist. Darf dieser denn einfach beseitigt werden?

Nein, denn hierbei handelt es sich nicht um losen hinderlichen Naturstoff. Denn solche natürlichen Gegenstände sind nicht beweglich, wenn sie befestigt sind oder wachsen, fest in den Boden eingebettet sind (das heißt, sie sind nicht leicht aufzunehmen) oder am Ball anhaften.

Sofern die Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, verbessert werden, ist dieses ein Verstoß gegen R8.1a Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen / Unerlaubte Handlungen. Das Bewegen, Biegen oder Brechen dieser Pflanzen führt damit zur Grundstrafe. (tk)

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Löwenzahn! Da haut man durch und gut.

Unser Platz ist derzeit noch übersät mit vielen Bucheckern, außerdem vielen kleinen Ästchen, die durch Wind von den Bäumen abgebrochen sind. Kommt der Ball darauf zum Liegen, darf man ihn dann aufnehmen, die losen Naturstoffe entfernen und anschließend den Ball zurücklegen?

1 Monat her

Golf Rules

Ameisen auf dem Platz - jeder Referee wird bestimmt schon einmal die Anfrage von einem Spieler auf der Runde bekommen haben, dass er straflose Erleichterung wegen Ameisen bekommen möchte.

Zunächst einmal muss man bei diesem Thema differenzieren: die bei uns vorkommenden große Ameisenhaufen bedingen einen besonderen (gesetzlichen) Schutz und sollten deswegen durch die Spielleitung per Platzregel besonders geschont werden (Spielverbotszone mit Betretungsverbot). Ferner zählen Feuerameisen zur Kategorie "gefährliche Tiere", so dass nach R16. straflose Erleichterung genommen werden darf.

Ansonsten sind Ameisen nach den Golfdefinitionen zunächst einmal als Tier zu behandeln. Und ungewöhnliche Platzverhältnisse liegen vor, wenn der Spieler u.a. durch ein Tierloch behindert ist. Und laut Definition schließt "Tierloch" das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material, jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde, mit ein.

Allerdings - und das ist entscheidend - gilt das NICHT für Tierlöcher, die von Tieren gegraben wurden, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten). Und da sind wir dann wieder bei den Ameisen bzw. bei Würmern, Insekten und ähnliche Tiere, die leicht entfernt werden können.

Eigentlich ganz einfach - aber "fragen kost' ja nix"... (tk)

www.youtube.com/watch?v=7bVZWVOiPO8&list=WL&index=3&t=0s
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Video image

Auf Facebook kommentieren Is an ant a ...

Ja aber wie ist es den dann, wenn ein Käfer auf dem Ball sitzt. Darf ich den wegmachen. Und was passiert wenn dabei der Ball sich bewegt. Anmerkung dazu. Ich würde nie einen Ball spielen auf dem ein Tier sitzt. Den dieses Tier würde mit hoher Wahrscheinlichkeit dabei sterben, was ja sicher nicht im Sinne der Natur ist. Und wenn es dafür eine Strafe gäbe, dann ist diese absolut unsinnig. Und gehört geändert. Natürlich darf man dadurch auch keine Vorteile bekommen, aber welcher Golfer will ein Insekt töten.

2 Monate her

Golf Rules

Dumm gelaufen, wenn der Ball zwar auf dem Grün liegt, dieses jedoch die falsche Spielbahn ist. Dann liegt der Ball auf einem "falschen Grün" und der Spieler muss nach R13.1f straflose Erleichterung nehmen.

Dabei ist zu beachten, dass dieses nicht nur der Fall ist, wenn der Ball des Spielers mindestens mit einem Teil ein falsches Grün berührt, sondern auch, wenn ein falsches Grün den Raum des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers beeinträchtigt.

Der Spieler muss in diesem Fall straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball droppt und aus diesem Erleichterungsbereich spielt (siehe Regel 14.3):
- der Bezugspunkt ist der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung im selben Bereich des Platzes, in dem der ursprüngliche Ball zur Ruhe kam
- die Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt beträgt eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen: Er muss im selben Bereich des Platzes wie der Bezugspunkt liegen, er darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt und es muss vollständige Erleichterung von jeglicher Beeinträchtigung durch das falsche Grün sichergestellt sein.

Und weiterhin gilt, dass es keine Erleichterung nach Regel 13.1f gibt, wenn die Beeinträchtigung nur besteht, weil der Spieler einen Schläger, eine Art von Stand, Schwung oder Spielrichtung wählt, die unter den Umständen offensichtlich unvernünftig ist. (tk)
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Dumm gelaufen, wenn der Ball zwar auf dem Grün liegt, dieses jedoch die falsche Spielbahn ist. Dann liegt der Ball auf einem falschen Grün und der Spieler muss nach R13.1f straflose Erleichterung nehmen.

Dabei ist zu beachten, dass dieses nicht nur der Fall ist, wenn der Ball des Spielers mindestens mit einem Teil ein falsches Grün berührt, sondern auch, wenn ein falsches Grün den Raum des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers beeinträchtigt.

Der Spieler muss in diesem Fall straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball droppt und aus diesem Erleichterungsbereich spielt (siehe Regel 14.3):
- der Bezugspunkt ist der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung im selben Bereich des Platzes, in dem der ursprüngliche Ball zur Ruhe kam
- die Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt beträgt eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen: Er muss im selben Bereich des Platzes wie der Bezugspunkt liegen, er darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt und es muss vollständige Erleichterung von jeglicher Beeinträchtigung durch das falsche Grün sichergestellt sein.

Und weiterhin gilt, dass es keine Erleichterung nach Regel 13.1f gibt, wenn die Beeinträchtigung nur besteht, weil der Spieler einen Schläger, eine Art von Stand, Schwung oder Spielrichtung wählt, die unter den Umständen offensichtlich unvernünftig ist. (tk)

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Ist das Vorgrün Bestandteil des Grüns oder ein eigenständiger Bereich im Gelände?

Wie ist es denn bei großen „Doppelgrüns“, da erkennt man ja nicht wo die „Grenze„ ist???🤔

2 Monate her

Golf Rules

Bleiben wir heute noch einmal auf dem Grün - sicherlich ist hinlänglich bekannt, dass die Oberfläche des Grüns nicht absichtlich geprüft werden darf.

In Regel R13.1e "Kein absichtliches Prüfen der Grüns" heißt es hierzu, dass auf der Runde und während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a es
dem Spieler nicht gestattet ist, absichtlich eine der nachfolgenden zwei Handlungen vorzunehmen, um das Grün oder ein falsches Grün zu prüfen: Die Oberfläche reiben oder einen Ball rollen.

Desweiteren wird das "Prüfen" in einer Interpretation weiter beschrieben. Nach I13.1e/1 "Absichtliches Prüfen irgendeines Grüns ist nicht erlaubt" ist es einem Spieler z.B. nicht erlaubt das Gras aufraut oder aufkratzt, um die Wuchsrichtung des Grases festzustellen.

Zulässig hingegen ist - und hier gibt es immer wieder einmal auf der Runde Diskussionen, wenn ein Spieler seine Handfläche auf seiner Spiellinie auf die Oberfläche des Grüns legt, um festzustellen, wie feucht das Grün ist oder wenn ein Spieler einen Ball auf dem Grün reibt, um ihn von Schmutz zu säubern. (tk)
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Bleiben wir heute noch einmal auf dem Grün - sicherlich ist hinlänglich bekannt, dass die Oberfläche des Grüns nicht absichtlich geprüft werden darf.

In Regel R13.1e Kein absichtliches Prüfen der Grüns heißt es hierzu, dass auf der Runde und während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a es
dem Spieler nicht gestattet ist, absichtlich eine der nachfolgenden zwei Handlungen vorzunehmen, um das Grün oder ein falsches Grün zu prüfen: Die Oberfläche reiben oder einen Ball rollen.

Desweiteren wird das Prüfen in einer Interpretation weiter beschrieben. Nach I13.1e/1 Absichtliches Prüfen irgendeines Grüns ist nicht erlaubt ist es einem Spieler z.B. nicht erlaubt das Gras aufraut oder aufkratzt, um die Wuchsrichtung des Grases festzustellen.

Zulässig hingegen ist - und hier gibt es immer wieder einmal auf der Runde Diskussionen, wenn ein Spieler seine Handfläche auf seiner Spiellinie auf die Oberfläche des Grüns legt, um festzustellen, wie feucht das Grün ist oder wenn ein Spieler einen Ball auf dem Grün reibt, um ihn von Schmutz zu säubern. (tk)

Auf Facebook kommentieren Bleiben wir heute ...

Golfregeln sind viel zu kompliziert und dem Sport nicht zuträglich

2 Monate her

Golf Rules

Mit dem heutigen Beitrag möchten wir noch mal erinnern, dass nicht alle Schäden auf dem Grün ausgebessert werden dürfen. In R13.1c "Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind" heißt es, dass ein Spieler darf Schäden auf dem Grün straflos ausbessern, indem er angemessene Handlungen vornimmt, das Grün soweit wie möglich in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen.

„Schäden auf dem Grün“ sind keine Schäden oder Umstände, die entstehen
durch übliche Pflegearbeiten zur Erhaltung des Grüns (wie Bodenbelüftungslöcher und Rillen vom Vertikutieren), Beregnung oder Regen oder andere Naturkräfte, natürliche Oberflächenunebenheiten (zum Beispiel Unkräuter oder Kahlstellen oder kranke Bereiche oder Bereiche mit ungleichmäßigen Wachstum) oder natürliche Abnutzung des Lochs.

Insofern "Vorsicht" - beim Ausbessern dieser "Fehlstelle" auf dem Foto zieht sich der Spieler die Grundstrafe für Verstoß gegen Regel 8.1a zu. (tk)
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Mit dem heutigen Beitrag möchten wir noch mal erinnern, dass nicht alle Schäden auf dem Grün ausgebessert werden dürfen. In R13.1c Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind heißt es, dass ein Spieler darf Schäden auf dem Grün straflos ausbessern, indem er angemessene Handlungen vornimmt, das Grün soweit wie möglich in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen.

„Schäden auf dem Grün“ sind keine Schäden oder Umstände, die entstehen
durch übliche Pflegearbeiten zur Erhaltung des Grüns (wie Bodenbelüftungslöcher und Rillen vom Vertikutieren), Beregnung oder Regen oder andere Naturkräfte, natürliche Oberflächenunebenheiten (zum Beispiel Unkräuter oder Kahlstellen oder kranke Bereiche oder Bereiche mit ungleichmäßigen Wachstum) oder natürliche Abnutzung des Lochs.

Insofern Vorsicht - beim Ausbessern dieser Fehlstelle auf dem Foto zieht sich der Spieler die Grundstrafe für Verstoß gegen Regel 8.1a zu. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Ein kleiner Rückblick auf unseren Beitrag vom 01.05.2020: der "ClubProGuy" stellte uns in Anlehnung an einen Regelfalls von Matt Kuchar eine sehr eigenwillige Interpretation von "taking advantage of the rules at an elite level" vor 😉

Wir hatten Euch nach der Anzahl der Strafschläge und den relevanten Golfregelnummern gefragt. Allerdings war dieses Quiz wohl zu schwer, denn sowohl die Anzahl der Rückmeldungen noch die korrekte Beantwortung der Frage führten dazu, dass wir einen Gewinner bekanntgeben können.

Deswegen möchten wir gerne "lösen" und die Bälle einem folgendem Quiz zukommen lassen. Doch der Reihe nach...

1) Der "ClubProGuy" steht zu Beginn und während der "Säuberungsaktion" sehr bequem im Bunker - gestützt auf seinem Schläger --> keine Strafe / R12.2b(2)
2) Das Entfernen des Sand rund um den Ball (nicht "losen hinderliche Naturstoffe") ist nicht zulässig --> Grundstrafe / R8.1a
3) Der sich durch das Entfernen des Sands bewegte Ball wurde wieder zurückgelegt --> keine zusätzliche Strafe / R1.3c(4), da zusammenhängende Handlung (R9.4 Ball durch Spieler aufgenommen oder bewegt)
4) Vor dem Schwung setzt der Spieler den Schläger unmittelbar hinter dem Ball auf --> Grundstrafe / R12.2b(1)

Macht dann summa summarum ein Schlag plus vier Strafschläge - anscheinend dann doch wohl nicht der passende Tipp um beim Spiel aus dem Bunker Schläge zu sparen... (tk)

Wer noch mal nachschauen möchte - hier noch einmal der Link zum Video: youtu.be/f9g5jQXgSsM
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2 Monate her

Golf Rules

Die Touren pausieren ja weiterhin - also schauen wir einmal zurück auf einem Vorfall aus die Zeit, als auf der PGA Tour noch gespielt wurde.

Was war passiert? Nachdem Phil Mickelson auf dem Tee seinen Ball positioniert hatte ging er nach vorne und tratt das höhere Gras an der Kante des Abschlagbauwerkes platt, weil er befürchtete, dass sein Ball nach dem Abschlag aufgehalten würde. Seitens der Spielgruppe herrschte anschließend Verunsicherung, ob dieses regelkonform war oder nicht.

In dem anschließenden Gespräch mit dem Regeloffiziellen bestätigte dieser allerdings die Einschätzung, dass Phil Mickelson mit seiner Handlung auf dem Tee ein Verstoß gegen Regel R8.1 "Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen" begangen hat. Hierin heißt es nämlich, dass nach dieser Regel für den nächsten Schlag weder die Lage des ruhenden Balls, der Raum des beabsichtigten Stands, der Raum des beabsichtigten Schwungs, die Spiellinie und der Erleichterungsbereich (in dem ein Ball gedroppt oder hinlegt wird) verbessert werden darf.

Wie Mickelson anschließend bemerkte wäre es besser gewesen den Ball an einer anderen Stelle auf dem Abschlag aufzuteen. Denn nach dem Regelverstoß mit der vorherigen Handlung musste sich der Amerikaner die Grundstrafe (2 Strafschläge) zu seinem Score an der Bahn notieren... (tk)

www.youtube.com/watch?v=qdRf_GlL0Dw
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Demnach hätte er vor dem Aufteen den Rasen platttreten dürfen?