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Veröffentlicht am

10 Stunden her

Golf Rules

Vor ein paar Tagen kam die Frage bei WLG auf, wie Schlägerlängen zu messen sind. Hier kam es zu den wildesten Spekulationen. Hartnäckig hält sich zum Beispiel immer noch das Gerücht, es müsse mit dem Schläger gemessen werden, mit dem der Schlag gespielt wird.

Wenn die Golfregeln von Schlägerlängen sprechen, meinen sie Schlägerlängen wie in Anhang II der Golfregeln auf Seite 222 des aktuellen Regelbuches definiert. Zum Ausmessen darf hier jeder Schläger genutzt werden, man darf sich zur Spielbeschleunigung sogar einen ausleihen (D20/2), es sei denn, das Ergebnis ist mit einem eigenen Schläger nach R4-4 nicht hinzubekommen, (zB weil man selber nur kürzere Schläger hat). Gemessen wird mit dem Teil, der im Bild markiert ist.

Das Missverständnis, das man nur mit dem Schläger messen darf, mit dem man auch den Schlag spielen will kommt von der Frage, OB ÜBERHAUPT Behinderung durch einen Umstand der Erleichterung bringen würde gegeben ist. Das muss man selbstverständlich prüfen indem der Schlag mit dem entsprechenden Schläger simuliert wird.

Wird dann mit einem Schläger gemessen und der Ball rollt fort, ist mit diesem (und keinem anderen, evtl. kürzeren oder längeren Schläger) zu prüfen, ob der Ball evtl. zu weit gerollt ist und noch einmal fallen zu lassen ist (D20/1).

Einfach, oder?
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Vor ein paar Tagen kam die Frage bei WLG auf, wie Schlägerlängen zu messen sind. Hier kam es zu den wildesten Spekulationen. Hartnäckig hält sich zum Beispiel immer noch das Gerücht, es müsse mit dem Schläger gemessen werden, mit dem der Schlag gespielt wird.

Wenn die Golfregeln von Schlägerlängen sprechen, meinen sie Schlägerlängen wie in Anhang II der Golfregeln auf Seite 222 des aktuellen Regelbuches definiert. Zum Ausmessen darf hier jeder Schläger genutzt werden, man darf sich zur Spielbeschleunigung sogar einen ausleihen (D20/2), es sei denn, das Ergebnis ist mit einem eigenen Schläger nach R4-4 nicht hinzubekommen, (zB weil man selber nur kürzere Schläger hat). Gemessen wird mit dem Teil, der im Bild markiert ist. 

Das Missverständnis, das man nur mit dem Schläger messen darf, mit dem man auch den Schlag spielen will kommt von der Frage, OB ÜBERHAUPT Behinderung durch einen Umstand der Erleichterung bringen würde gegeben ist. Das muss man selbstverständlich prüfen indem der Schlag mit dem entsprechenden Schläger simuliert wird. 

Wird dann mit einem Schläger gemessen und der Ball rollt fort, ist mit diesem (und keinem anderen, evtl. kürzeren oder längeren Schläger) zu prüfen, ob der Ball evtl. zu weit gerollt ist und noch einmal fallen zu lassen ist (D20/1).

Einfach, oder?

 

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es kommt immer wieder zu diskussionen ob die schlägerhaube des drivers beim messen oben bleiben darf. laut auskunft eines geprüften schiedsrichters darf die haube am schlägerkopf bleiben. offenbar geht es nur darum wo man die zweite schlägerlänge zu messen beginnt.

1 Tag her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

"Golf Rules am Sonntag" - heute mit einer kleinen, aber feinen Anpassung der Golfregeln ab 2019. Aktuell ist die Regelung, dass in einigen Situationen der Originalball zu verwenden ist, wenn ein Ball beim Erleichterungsverfahren wieder ins Spiel gebracht werden kann:

Aktuelle Regel: R26-1 / R27-1 / R28
Ersetzung ist nach einem Strafschlag erlaubt: Ball im Wasserhindernis, nicht spielbar ist oder verloren

Aktuelle Regel: R24-2 / R25-1
Ersetzung ist nicht erlaubt: nach Erleichterung von Hindernissen oder abnormalen Bodenbedingungen; Spieler muss den ursprünglichen Ball weiterhin benutzen (außer wenn der Ball nicht sofort wiedererlangt werden kann)

Zukünftig hat der Spieler immer die Wahl, einen Ball zu ersetzen oder den ursprünglichen Ball zu verwenden, wenn er eine Erleichterung erhält.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Golf Rules am Sonntag - heute mit einer kleinen, aber feinen Anpassung der Golfregeln ab 2019. Aktuell ist die Regelung, dass in einigen Situationen der Originalball zu verwenden ist, wenn ein Ball beim Erleichterungsverfahren wieder ins Spiel gebracht werden kann:

Aktuelle Regel: R26-1 / R27-1 / R28
Ersetzung ist nach einem Strafschlag erlaubt: Ball im Wasserhindernis, nicht spielbar ist oder verloren

Aktuelle Regel: R24-2 / R25-1
Ersetzung ist nicht erlaubt: nach Erleichterung von Hindernissen oder abnormalen Bodenbedingungen; Spieler muss den ursprünglichen Ball weiterhin benutzen (außer wenn der Ball nicht sofort wiedererlangt werden kann)

Zukünftig hat der Spieler immer die Wahl, einen Ball zu ersetzen oder den ursprünglichen Ball zu verwenden, wenn er eine Erleichterung erhält.

#RulesOfGolf2019

1 Tag her

Golf Rules

Muss oder Sollte? Diese Frage trug Hermann an uns heran:

"Muss oder sollte?

Wettbewerb: Jugend trainiert für Olympia

Es wurde nach Hardcard gespielt.

Trotzdem eine Frage, die ich nicht beantworten kann:

Angefügt 4 Fotos von 2 schön mit Sand hergerichteten Bereichen, die per Platzregel auf der Seite des Clubs und auf der
Scorekarte des Clubs zu „waste areas“ erklärt wurden. Erkennungsmerkmal: keine Harken.

Platzregel: „Der linksseitige Sandbereich auf der Bahn 7, sowie der Sandbereich zwischen den Bahnen 8 und 14
sind keine Bunker (keine Harken), sondern Wastearea“.

Da ich nichts über „waste areas“ gefunden habe, meine Frage:

Muss man derartige Bereich mit einem zusätzlichen Schild (waste area) versehen oder sollte man das vielleicht nur machen).

Es geht um das Aufsetzen des Schlägers im Sand (und natürlich um 13-4)
(Ein „Bunker“ ist ein Hindernis in der Form einer besonders hergerichteten, oft
vertieften Bodenstelle, von der Grasnarbe oder Erdreich entfernt und durch Sand oder dergleichen ersetzt wurde).

Kenne mehrere Bunker, an den die Harken verschwunden sind.
Bei uns im Verein gibt es 2 „waste areas“ mit Schildern (Waste Area), auf denen zusätzlich darum
gebeten wird, verursachte Spuren zu beseitigen (allerdings gibt es auch hier keine Harken, also macht
es auch niemand).

Also: Muss oder Sollte?"

Nach Regel R33-2 hat die Spielleitung den Platz, das AUS, die Grenzen von (seitlichen) Wasserhindernissen, Boden in Ausbesserung und Hemmnisse genau zu bezeichnen. Bunker gehören erst einmal nicht dazu, sind sie doch auch in den Definitionen schon genau beschrieben.

Sollen diese "Bunker" nun Waste areas sein, sprich, die Regeln für Bunker nicht gelten, muss eine Kennzeichnung wohl oder übel auch durch ein Schild erfolgen, denn das Kennzeichen "keine Harke" lässt sich schnell versehentlich herstellen. Manchmal werden die Dinger halt einfach geklaut. Also sollte schon aus Eigeninteresse die Spielleitung darauf achten, dass Waste Areas als solche zu erkennen sind.
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viell. noch eine kleine bemerkung dazu: trotzdem sollte man auch ohne Rechen/Harke eine waste aerea immer so verlassen wie man sie selbst vorfinden möchte. tiefe löcher von schuhen gehen gar nicht. man soll sich nur selbst vorstellen, wie toll das wäre, wenn sein ball in so einem loch liegen würde. man kann auch waste aereas als spieler nach seinem Schlag durch das Verwischen des Sandes mit Eisen und Schuhen wieder spielbar herrichten. Bitte weiter sagen!

Eine Kennzeichnung muss jetzt nicht zwangsläufig sein. Allerdings sollten Waste Areas in den Local Rules genau definiert werden. Die Hardcard entbindet eine Spielleitung nicht davon, besondere Eigenheiten als Ergänzung der Hardcard den Spielern mit an die Hand zu geben. Ich lege z. B. gerne noch ein Zettel mit speziellen Local Rules in die Hardcard.

Persönlich gesehen, verstehe ich eh nicht, warum man in Mitteleuropa Waste Areas baut. Ich denke, dies ist ein stielelement für Wüsten.

2 Tage her

Golf Rules

Golf soll Spaß machen, keine Frage: Aber es gibt auch Regeln, wie zB Regel R14-1a, die uns sagt, dass Golf eben Golf ist und nicht Billard:

R14-1

(...)
Nach dem Ball muss ehrlich mit dem Schlägerkopf geschlagen und es darf nicht gestoßen, gekratzt oder gelöffelt werden. (...)

Was aber, wenn man trotzdem stößt, löffelt oder kraft? Das sagt uns unsere

Decision des Tages:

Decision D14-1a/2
"Spielen des Balls auf eine im Billard übliche Art und Weise"

Frage:
Ein Spieler locht einen kurzen Putt, indem er hinter dem Ball in die Knie geht (aber nicht auf der Verlängerung der Puttlinie hinter dem Ball) und den Ball mit der Schlägerkopfsohle spielt, wobei er eine Bewegung macht, die beim Billard oder Shuffleboard üblich ist. Hat der Spieler gegen Regel 14-1 verstoßen?

Antwort:
Ja. Diese Art und Weise, einen Ball zu bewegen, bezeichnet man als Stoß. Im Lochspiel verliert der Spieler das Loch. Im Zählspiel zählt der „Schlag" und der Spieler zieht sich zwei Strafschläge zu. (Revidiert - 2014)
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Golf soll Spaß machen, keine Frage: Aber es gibt auch Regeln, wie zB Regel R14-1a, die uns sagt, dass Golf eben Golf ist und nicht Billard:

R14-1

(...) 
Nach dem Ball muss ehrlich mit dem Schlägerkopf geschlagen und es darf nicht gestoßen, gekratzt oder gelöffelt werden. (...)

Was aber, wenn man trotzdem stößt, löffelt oder kraft? Das sagt uns unsere 

Decision des Tages:

Decision D14-1a/2
Spielen des Balls auf eine im Billard übliche Art und Weise

Frage:
Ein Spieler locht einen kurzen Putt, indem er hinter dem Ball in die Knie geht (aber nicht auf der Verlängerung der Puttlinie hinter dem Ball) und den Ball mit der Schlägerkopfsohle spielt, wobei er eine Bewegung macht, die beim Billard oder Shuffleboard üblich ist. Hat der Spieler gegen Regel 14-1 verstoßen?

Antwort:
Ja. Diese Art und Weise, einen Ball zu bewegen, bezeichnet man als Stoß. Im Lochspiel verliert der Spieler das Loch. Im Zählspiel zählt der „Schlag und der Spieler zieht sich zwei Strafschläge zu. (Revidiert - 2014)

3 Tage her

Golf Rules

2.000 Likes stehen vor der Tür, daher versuchen wir es mal wieder mit einer kleinen Verlosung.

Verlost wird ein Dutzend Titleist TourSoft Bälle mit GolfRules Logo.

Was Ihr dafür tun müsst? Liked diesen Beitrag und sagt uns, was für eine Regel Ihr gern einmal in einem Video erklärt haben wollt. Über das Teilen dieses Beitrag freuen wir uns natürlich.

Teilnahmeberechtigt sind alle Abonnenten (und Liker) von GolfRules. Das Gewinnspiel läuft bis zum erreichen des 2.000sten Like der Seite, jedenfalls aber bis Mittwoch, 18.07.2018, 15:00 Uhr. Entschieden wird durch Los. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Ansprechpartner und Verantwortlicher ist alleine GolfRules. Durch die Teilnahme erklärt ihr euch damit einverstanden, dass euer Facebook-Name im Falle des Gewinnes in einem weiteren Post veröffentlicht wird.

Viel Glück!

#Werbung #GolfRules #Golf #Rules #Regeln #rules4golf #Gewinnspiel #Verlosung #Go2000
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2.000 Likes stehen vor der Tür, daher versuchen wir es mal wieder mit einer kleinen Verlosung. 

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Wie geht es weiter, wenn mein Ball auf dem Grün einer anderen Bahn landet? Wie darf ich den weiter spielen? Konnte meinem Sohn das gestern nicht erklären 🙈

Regel 13/4 in Verbindung mit der Identifizierung des Balles...

Es gibt häufig Diskussionen über den Punkt der „Erleichterung“ mit einem Freedrop zB an einem unbeweglichen Hemmnis. Über die Beantwortung mit ein paar Beispielen (R24) würde ich mich freuen.

Korrektes Vorgehen beim Spielen eines Regelballs wäre ein Thema.

Hemmnisse Was darf weg und was muss liegen bleiben

Alles rund um Belehrung, könnte man auch ziemlich witzig machen😎

Korrektes Droppen am seitlichen Wasserhindernis

Ball vielleicht im Wasser! Keiner hat es genau gesehen

Alles rund um die Regeländerungen!

Ball ist in der Bunkerwand eingebohrt, und nicht zu sehen. Wie weit darf ich ihn freilegen.?

Richtig droppen

In einem Zählspiel finden die Bewerber einer Spielgruppe einen Abschlag vor bei dem eine Abschlagsmarkierung fehlt. Sie bestimmen den Abschlagsbereich anhand der Stellung der vorhandenen und der Gestaltung des Abschlags selbst. Wie ist die Regelentscheidung?

Ball eines Mitspielers getroffen und bewegt. Auf Fairway und Grün und Bunker die Unterschiede.

Ball auf einem fremden Grün zur Ruhe gekommen - feststellen des nächsten spielbaren Punktes - besonders wenn neben dem Grün ein Bunker ist...

Berühren von Grashalmen oder Gestrüpp beim Schlag aus dem Wasserhindernis.

ich hätte gerne "Spirit of the Game" erklärt. Wie lange muss die Spielleitung zusehen wenn ein Spieler dauernd flucht, Schläger wirft und Mitspieler im Flight mit sonstigem störenden Verhalten (zb melodien singen während des schlags anderer spieler) die Runde zerstört? bei den profis gibt es dazu klare strafenkataloge. bei amateuren reine ermessenssache der spielleitung?

Ball kommt im Wasser auf einem Seerosenblatt zum liegen. Darf ein Boot, das dort liegt, benutzt werden? 😳😳

Wie das korrekte Vorgehen bei mehreren "Drop" Möglichkeiten ist z.B. Ball liegt in kurzweiligen Wasser auf einen Weg.

Punkt der Erleichterung...

Das Thema nächster Punkt der Erleichterung und wie stelle ich ihn richtig fest...

Beispiele fuer einen free-drop und was keine free-drops sind.

Mir würde eine Merkregel helfen: Wann wird gedroppt, wann, gelegt, wann sind es zwei Schlägerlängen, wann eine...

Das regelkonforme Einsetzen und Spielens eines Regelballes inklusive korrekter Kennzeichnung auf der Scorecard.

Regeln zum Lochwettspiel...wer muss wen zum Spieltermin auffordern? Was ist wenn die Spieltermine zwischen den Teilnehmern nicht passen?

Nach dem Abschlag liegen 2 Bälle relativ nah beieinander. Beide Spieler haben einen Ball genommen, den die als Tee Off-Geschenk bekommen hatten und beide haben den Ball nicht markiert. Damit ist es nicht mehr möglich, die beiden geschlagenen Bälle eindeutig zuzuordnen. Was nun?

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3 Tage her

Golf Rules

Heute mal wieder ein Blick in die Erklärungen zum Thema "Boden in Ausbesserung". Denn häufig bekomme ich die Frage gestellt, wie es sich mit der Balllage verhält, wenn der Ball auf Grasschnitt zur Ruhe gekommen ist.

In den Erklärungen heißt es: „Boden in Ausbesserung“ ist jeder Teil des Platzes, der auf Anordnung der Spielleitung als solcher markiert oder durch deren befugte Vertreter dazu erklärt wurde. Jeglicher Boden und jederlei Gras, Busch und Baum oder Sonstiges, das wächst, in dem Boden in Ausbesserung, gehören zu dem Boden in Ausbesserung. Boden in Ausbesserung schließt auch zur Beseitigung angehäuftes Material und von Platzpflegern gemachte Löcher mit ein, auch wenn dies nicht entsprechend markiert ist. Schnittgut und anderes auf dem Platz liegen gelassene Material, das sich selbst überlassen und nicht zum Abtransport bestimmt wurde, ist kein Boden in Ausbesserung, es sei denn, es wäre so markiert.

Es stellt sich also die Frage, ob es sich um "zur Beseitigung angehäuftes Material" handelt. IdR kann dieses auf dem Platz klar erkannt werden - in Zweifelsfällen hilft eine entsprechende Kennzeichnung, um Klarheit für den Spieler zu schaffen. (tk)
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Heute mal wieder ein Blick in die Erklärungen zum Thema Boden in Ausbesserung. Denn häufig bekomme ich die Frage gestellt, wie es sich mit der Balllage verhält, wenn der Ball auf Grasschnitt zur Ruhe gekommen ist.

In den Erklärungen heißt es: „Boden in Ausbesserung“ ist jeder Teil des Platzes, der auf Anordnung der Spielleitung als solcher markiert oder durch deren befugte Vertreter dazu erklärt wurde. Jeglicher Boden und jederlei Gras, Busch und Baum oder Sonstiges, das wächst, in dem Boden in Ausbesserung, gehören zu dem Boden in Ausbesserung. Boden in Ausbesserung schließt auch zur Beseitigung angehäuftes Material und von Platzpflegern gemachte Löcher mit ein, auch wenn dies nicht entsprechend markiert ist. Schnittgut und anderes auf dem Platz liegen gelassene Material, das sich selbst überlassen und nicht zum Abtransport bestimmt wurde, ist kein Boden in Ausbesserung, es sei denn, es wäre so markiert.

Es stellt sich also die Frage, ob es sich um zur Beseitigung angehäuftes Material handelt. IdR kann dieses auf dem Platz klar erkannt werden - in Zweifelsfällen hilft eine entsprechende Kennzeichnung, um Klarheit für den Spieler zu schaffen. (tk)

 

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Eine Nachfrage: Was sind „befugte Vertreter“?

4 Tage her

Golf Rules

Golf ist - zumindest für die Meisten von uns - eine Freizeitbeschäftigung, bei der man Spaß an der frischen Luft haben will und sich nicht gesundheitlichen Risiken aussetzen muss. Das spiegelt sich auch in den Golfregeln wieder, die zum Beispiel nach R6-8a die Spielunterbrechung wegen Blitzgefahr auch durch den Spieler erlaubt.

Was aber tun wenn's brennt? Vor ein paar Wochen hatten wir die Situation in Verden, dass ein Zug einen Bahndamm mittels eines blockierten Rades angezündet hat. Der Bahndamm brannte in vielen kleinen und großen Nestern über mehr als 20km und das Feuer drohte auch auf den Platz zu schlagen. Die Feuerwehr verhinderte das Schlimmste, gleichwohl lag der Platz in dichten Rauchschwaden.

Was bedeutet das für die Spieler?

Nach R6-8a IV darf der Spieler sein Spiel auch aus anderem triftigen Grund , wie zB plötzlichem Unwohlsein, aussetzen. Das kann auch die Gefahr einer Rauchvergiftung sein. Liegt der Ball näher an der gefährlichen Situation, ist es ein Fall von

Decision D1-4/10:

"Gefährliche Situation; Klapperschlange oder Bienen behindern das Spiel"

Frage:
Der Ball eines Spielers kommt in einer Lage zur Ruhe, die für den Spieler gefährlich ist, etwa neben einer lebenden Klapperschlange oder einem Bienennest. Hat der Spieler nach Billigkeit (Regel 1-4) noch andere Möglichkeiten, außer den Ball zu spielen, wie er liegt, oder – falls anwendbar – nach Regel 26 oder 28 zu verfahren?

Antwort:
Ja. Es ist unzumutbar, von einem Spieler zu erwarten, aus einer solchen gefährlichen Lage zu spielen, und es ist unfair, vom Spieler zu verlangen, einen Strafschlag nach Regel 26 (Wasserhindernisse) oder Regel 28 (Ball Unspielbar) in Kauf zu nehmen, obwohl diese Regeln eine Alternative bleiben, falls anwendbar.

Diese Situation kann auch Feuer sein. Hier wäre dann nach Billigkeit vom nächsten Punkt der Erleichterung zu spielen, an der der Spieler vom Feuer nicht mehr beeinträchtigt ist.

Besser wäre es natürlich alle achten darauf ein Feuer zu vermeiden - also beachtet zB Rauchverbote auf dem Platz...
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Golf ist - zumindest für die Meisten von uns - eine Freizeitbeschäftigung, bei der man Spaß an der frischen Luft haben will und sich nicht gesundheitlichen Risiken aussetzen muss. Das spiegelt sich auch in den Golfregeln wieder, die zum Beispiel nach R6-8a die Spielunterbrechung wegen Blitzgefahr auch durch den Spieler erlaubt. 

Was aber tun wenns brennt? Vor ein paar Wochen hatten wir die Situation in Verden, dass ein Zug einen Bahndamm mittels eines blockierten Rades angezündet hat. Der Bahndamm brannte in vielen kleinen und großen Nestern über mehr als 20km und das Feuer drohte auch auf den Platz zu schlagen. Die Feuerwehr verhinderte das Schlimmste, gleichwohl lag der Platz in dichten Rauchschwaden.

Was bedeutet das für die Spieler?

Nach R6-8a IV darf der Spieler sein Spiel auch aus anderem triftigen Grund , wie zB plötzlichem Unwohlsein, aussetzen. Das kann auch die Gefahr einer Rauchvergiftung sein. Liegt der Ball näher an der gefährlichen Situation, ist es ein Fall von 

Decision D1-4/10:

Gefährliche Situation; Klapperschlange oder Bienen behindern das Spiel

Frage:
Der Ball eines Spielers kommt in einer Lage zur Ruhe, die für den Spieler gefährlich ist, etwa neben einer lebenden Klapperschlange oder einem Bienennest. Hat der Spieler nach Billigkeit (Regel 1-4) noch andere Möglichkeiten, außer den Ball zu spielen, wie er liegt, oder – falls anwendbar – nach Regel 26 oder 28 zu verfahren?

Antwort:
Ja. Es ist unzumutbar, von einem Spieler zu erwarten, aus einer solchen gefährlichen Lage zu spielen, und es ist unfair, vom Spieler zu verlangen, einen Strafschlag nach Regel 26 (Wasserhindernisse) oder Regel 28 (Ball Unspielbar) in Kauf zu nehmen, obwohl diese Regeln eine Alternative bleiben, falls anwendbar.

Diese Situation kann auch Feuer sein. Hier wäre dann nach Billigkeit vom nächsten Punkt der Erleichterung zu spielen, an der der Spieler vom Feuer nicht mehr beeinträchtigt ist.

Besser wäre es natürlich alle achten darauf ein Feuer zu vermeiden - also beachtet zB Rauchverbote auf dem Platz...Image attachmentImage attachment

 

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Stichwort Unwohlsein: unterbricht ein Spieler sein Spiel nicht nur, sondern bricht es tatsächlich ab wegen starken Unwohlseins - welche Konsequenz hat das für ihn resp. sein HC in einem Wettspiel/Zählspiel?

5 Tage her

Golf Rules

Heute mal etwas ganz grundlegendes, das aber öfter zu Verwirrung führt. Gaby wollte wissen, ob ein provisorischer Ball oder ein neu eingesetzter Ball vom Abschlag aufgeteet werden darf:

"Hallo Torben und Thomas, gestern ergab sich eine Situation auf unserer Runde, die uns zu folgenden Fragen führte:
Beim Abschlag verspringt ein Ball so ungeschickt zwischen einigen Baumstämmen, dass er anschließend im ziefen Gras oder im Wasser verschwindet. Es ist klar, dass es unsinnig ist, diesen Ball zu suchen. Die Spielerin will einen weiteren Ball vom Abschlag spielen. Und da kommt dann die Frage, ob man diesen Ball aufteen darf. Ich meinte, nein; eine weitere Flightpartnerin meinte, ja klar - einen provisorischen Ball würde man ja auch aufteen! Auch das erscheint mir nicht richtig - es würde sich ja im Zählspiel in beiden Fällen um den dritten Schlag handeln. Ich schlug in der Situation dann einen Regelball vor - was sich aber letztendlich erübrigte, da alle weiteren Abschlagversuche fehlgingen 😀
Lieben Gruß, Gaby"

Wenn ein Ball vom Abschlag ins Spiel gebracht wird, darf er - unabhängig davon ob es der Originale (hier nach Regel R11-1), ein Neuer oder der provisorische Ball ist - aufgeteet werden:

R20-5a.

"Will oder muss ein Spieler seinen nächsten Schlag von dort machen, wo ein vorhergegangener Schlag gemacht worden war, muss er folgendermaßen verfahren:

a) Auf dem Abschlag: Der zu spielende Ball muss von innerhalb des Abschlags gespielt werden. Er darf von überall innerhalb des Abschlags gespielt werden und darf aufgesetzt werden (...)"

Auch wenn es schon der dritte Schlag oder der provisorische Dritte Schlag ist, hat sich an der Spielsituation ja nicht viel geändert. Nicht aufgesetzt werden darf der Ball aber zB bei einer "Lady" vom hinteren Abschlag, die auf einem vorderen Abschlag liegt. Hier muss gespielt werden, wie er liegt, da es sich hierbei ja noch um den originalen Ball handelt.

Das Spielen eines Regelballs ist aber immer eine schöne Lösung um Streit zu vermeiden.

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Her damit!
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Heute mal etwas ganz grundlegendes, das aber öfter zu Verwirrung führt. Gaby wollte wissen, ob ein provisorischer Ball oder ein neu eingesetzter Ball vom Abschlag aufgeteet werden darf:

Hallo Torben und Thomas, gestern ergab sich eine Situation auf unserer Runde, die uns zu folgenden Fragen führte:
Beim Abschlag verspringt ein Ball so ungeschickt zwischen einigen Baumstämmen, dass er anschließend im ziefen Gras oder im Wasser verschwindet. Es ist klar, dass es unsinnig ist, diesen Ball zu suchen. Die Spielerin will einen weiteren Ball vom Abschlag spielen. Und da kommt dann die Frage, ob man diesen Ball aufteen darf. Ich meinte, nein; eine weitere Flightpartnerin meinte, ja klar - einen provisorischen Ball würde man ja auch aufteen! Auch das erscheint mir nicht richtig - es würde sich ja im Zählspiel in beiden Fällen um den dritten Schlag handeln. Ich schlug in der Situation dann einen Regelball vor - was sich aber letztendlich erübrigte, da alle weiteren Abschlagversuche fehlgingen 😀 
Lieben Gruß, Gaby

Wenn ein Ball vom Abschlag ins Spiel gebracht wird, darf er - unabhängig davon ob es der Originale (hier nach Regel R11-1), ein Neuer oder der provisorische Ball ist - aufgeteet werden:

R20-5a. 

Will oder muss ein Spieler seinen nächsten Schlag von dort machen, wo ein vorhergegangener Schlag gemacht worden war, muss er folgendermaßen verfahren: 

a) Auf dem Abschlag: Der zu spielende Ball muss von innerhalb des Abschlags gespielt werden. Er darf von überall innerhalb des Abschlags gespielt werden und darf aufgesetzt werden (...)

Auch wenn es schon der dritte Schlag oder der provisorische Dritte Schlag ist, hat sich an der Spielsituation ja nicht viel geändert. Nicht aufgesetzt werden darf der Ball aber zB bei einer Lady vom hinteren Abschlag, die auf einem vorderen Abschlag liegt. Hier muss gespielt werden, wie er liegt, da es sich hierbei ja noch um den originalen Ball handelt.

Das Spielen eines Regelballs ist aber immer eine schöne Lösung um Streit zu vermeiden.

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Diese oder ähnliche Fragen sorgen selbst im Spiel mit Low-Handicappern manchmal für „Streit“. Ebenso wie das versehentliche Herunterfallen vom Tee beim Ansprechen. Eigentlich ist es ganz einfach: ich darf jederzeit (mit Strafe) vom Punkt des letztes Schlages provisorisch oder erneut spielen. Und wenn das auf MEINEM originären Abschlag ist, darf ich auch aufteen, solange der letzte Schlag auch mein Abschlag war.

Manchmal ist nicht jedem klar, dass das nochmalige Aufteen mit einem Strafschlag nicht die bessere Variante ist. Dieses Jahr bei einem Turnier (Zählspiel) erlebt: Mitspieler trifft den Ball so schlecht, dass er praktisch nur vom Tee fällt und nicht mal einen Meter weiter vorne am Abschlag liegen bleibt. Er teet nochmals auf und schlägt ab. Ich frage ihn danach "Warum hast Du den Strafschlag genommen?" (erlaubte Regelbelehrung?). Der Ball in in hervorragender Lage für ein Fairway-Holz oder langes Eisen. Hätte ich ihm vor dem nochmaligen Aufteen etwas gesagt, wäre es wohl eine unerlaubte Belehrung gewesen.

das versehentluche herunterfallen des balls zb durch leichte berührung des balls am abschlag ist immer straffrei, da der ball noch nicht im spiel war als es passierte. nur bei einem luftschlag (ball angesprochen und geschlagen) zählt dieser schlag. selbst eine unabsichtliche ballberührung bei einem probeschlag erzeugt am abschlag keine strafe. im spiel (zb am fairway) muss aber so ein durch einen probeschlag unabsichtlich bewegter ball mit strafschlag zurück gelegt werden. wird er nicht zurück gelegt dann gibt es noch zusätzlich 2 strafschläge wegen spielens vom falschen ort. am abschlagstee gilt das alles nicht da der ball noch nicht im spiel war.

Also verstehe ich das richtig!?: Wenn ich den Ball abschlage und er nach 20 Metern ins seitliche Wasserhindernis fliegt, soll ja vorkommen, darf ich den Ball am Abschlag wieder aufteen und mit dem dritten Schlag weiter machen!?!....oder natürlich die "Länge" mitnehmen.

Mu Rat Oe

Ich kann mir gerade bildlich vorstellen, wie Gaby aufgetreten sein muss, damit die Spielerin keinen weiteren Ball mehr getroffen hat. Da hofft man, nie mit Gaby spielen zu müssen.

A player can say that his ball is lost ! The question now is spirit of the game

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6 Tage her

Golf Rules

Trockene Fairways, braune Kahlstellen, verbranntes Rough - die Trockenheit hat auch unsere Golfplätze eingeholt. Neben der normalen Bewässerung gehen manche Clubs dazu über, die Fairways zusätzlich mit mobilen Beregnern zu bewässern. Doch was ist, wenn der Ball in oder auf einen Beregner / Schlauch zur Ruhe kommt?

Hierbei handelt es sich um Hemmnisse - in der Regel sind dieses bewegliches Hemmnis, so dass Regel 24-1 angewandt werden kann. Der Spieler darf straflos folgendermaßen Erleichterung in Anspruch nehmen:

a) Liegt der Ball nicht in oder auf dem Hemmnis, so darf das Hemmnis fortbewegt werden. Bewegt sich der Ball, so muss er zurückgelegt werden, und dies ist straflos, sofern das Bewegen des Balls unmittelbar auf das Fortbewegen des Hemmnisses zurückzuführen ist. Anderenfalls gilt Regel 18-2a.

b) Liegt der Ball in oder auf dem Hemmnis, so darf der Ball aufgenommen und das Hemmnis fortbewegt werden. Der Ball muss so nahe wie möglich dem Punkt unmittelbar unterhalb der Stelle, an der er in oder auf dem Hemmnis lag, nicht näher zum Loch, im Gelände oder im Hindernis fallen gelassen, auf dem Grün hingelegt werden.

Aber vielleicht regnet es ja bald mal wieder, so dass die Schläuche wieder in die Greenkeeperhallen verschwinden können... (tk)
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Trockene Fairways, braune Kahlstellen, verbranntes Rough - die Trockenheit hat auch unsere Golfplätze eingeholt. Neben der normalen Bewässerung gehen manche Clubs dazu über, die Fairways zusätzlich mit mobilen Beregnern zu bewässern. Doch was ist, wenn der Ball in oder auf einen Beregner / Schlauch zur Ruhe kommt?

Hierbei handelt es sich um Hemmnisse - in der Regel sind dieses bewegliches Hemmnis, so dass Regel 24-1 angewandt werden kann. Der Spieler darf straflos folgendermaßen Erleichterung in Anspruch nehmen:

a) Liegt der Ball nicht in oder auf dem Hemmnis, so darf das Hemmnis fortbewegt werden. Bewegt sich der Ball, so muss er zurückgelegt werden, und dies ist straflos, sofern das Bewegen des Balls unmittelbar auf das Fortbewegen des Hemmnisses zurückzuführen ist. Anderenfalls gilt Regel 18-2a. 

b) Liegt der Ball in oder auf dem Hemmnis, so darf der Ball aufgenommen und das Hemmnis fortbewegt werden. Der Ball muss so nahe wie möglich dem Punkt unmittelbar unterhalb der Stelle, an der er in oder auf dem Hemmnis lag, nicht näher zum Loch, im Gelände oder im Hindernis fallen gelassen, auf dem Grün hingelegt werden. 

Aber vielleicht regnet es ja bald mal wieder, so dass die Schläuche wieder in die Greenkeeperhallen verschwinden können... (tk)

 

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Wenn die Schläuche nur bei besonderer Trockenheit (ergo zeitweise) auf dem Platz sind, kommt auch die Musterplatzregel nach Anhang I, Teil A, Abschnitt c zum Tragen.

Dank an den Hinweis von unserem aufmerksamen Leser Klaus Justen - denn wieder gibt es einen neuen Regelfall mit dem Hauptdarsteller Phil Mickelson...

In der Schlussrunde bei den "A Military Tribute at The Greenbrier" verbessert Mickelson an Bahn 7 vor dem Abschlag die Spiellinie und wird mit zwei Strafschlägen wegen Verstoss gegen R13-2 "Lage, Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs, oder Spiellinie verbessern" bestraft.

In dem Video wirkt es, als wenn Mickelson das Gras vor dem Tee nieder tritt, bevor er seinen Ball vom Abschlag auf das Fairway schlägt. Damit verbessert er seine Spiellinie indem er etwas bewegt, biegt oder bricht, das wächst oder befestigt ist. (tk)

siehe --> www.facebook.com/PGATour/videos/10155264129351330/

PGA TOUR
After consulting a rules official, Phil Mickelson assessed himself a 2-stroke penalty for improving his line of play (violation of Rule 13-2).
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PGA TOUR

 

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🙈

Viel schlimmer: das weiße Shirt 🙈

Welchen Vorteil bringt es denn bitte, das Gras vor dem Tee leicht niederzutreten? Wieso stellt der im Zweifel das Tee nicht woanders hin??? Hat der keinen Caddy???

Ich hoffe, diese lächerlichen Kleingeister-Golfregeln gehören dann ab 2019 AUCH der Vergangenheit an. Unbegreiflich …

1 Woche her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

"Golf-Rules am Sonntag" - heute mit dem Thema: ein Ball ist spielunbrauchbar, wenn er sichtbar eingekerbt, zerschlagen oder verformt ist. Vor dem Aufnehmen des Balls muss der Spieler die Absicht dazu seinem Gegner bzw. Zähler / Mitbewerber ankündigen und die Lage des Balls
kennzeichnen. So ist es aktuell...

Insb. der englische Begriff hat zu Verwirrung geführt, da einige Spieler fälschlicherweise annahmen, dass ein Ball mit irgendeiner Abnutzung oder einem Kratzen auf seiner Oberfläche nicht mehr „in Form ist“ (out of shape) ist und deshalb zum Spielen nicht mehr geeignet ist.

Mit den neuen Regeln wird konkretisiert, dass der der Spieler den Ball nur durch einen anderen Ball ersetzen darf, wenn deutlich zu erkennen ist, dass der ursprüngliche Ball geplatzt / eingerissen ist und dass diese Beschädigung beim Spielen des zu spielenden Lochs auftrat – aber nicht, wenn er nur zerkratzt, aufgeschürft oder die Farbe beschädigt oder verfärbt ist.

Zudem muss der Spieler die Absicht den Ball zu untersuchen nicht mehr zuvor ankündigen bzw. einer Person die Möglichkeit geben, den Prozess zu beobachten. Dieser Wegfall der Absichtserklärung bzgl. der Ankündigung der Untersuchung bzw. Überwachung des Prozesses entspricht dem grundlegenden Ansatz, dem Spieler zu vertrauen, dass dieser eigenständig korrekt handelt.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Golf-Rules am Sonntag - heute mit dem Thema: ein Ball ist spielunbrauchbar, wenn er sichtbar eingekerbt, zerschlagen oder verformt ist. Vor dem Aufnehmen des Balls muss der Spieler die Absicht dazu seinem Gegner bzw. Zähler / Mitbewerber ankündigen und die Lage des Balls
kennzeichnen. So ist es aktuell...

Insb. der englische Begriff hat zu Verwirrung geführt, da einige Spieler fälschlicherweise annahmen, dass ein Ball mit irgendeiner Abnutzung oder einem Kratzen auf seiner Oberfläche nicht mehr „in Form ist“ (out of shape) ist und deshalb zum Spielen nicht mehr geeignet ist.

Mit den neuen Regeln wird konkretisiert, dass der der Spieler den Ball nur durch einen anderen Ball ersetzen darf, wenn deutlich zu erkennen ist, dass der ursprüngliche Ball geplatzt / eingerissen ist und dass diese Beschädigung beim Spielen des zu spielenden Lochs auftrat – aber nicht, wenn er nur zerkratzt, aufgeschürft oder die Farbe beschädigt oder verfärbt ist.

Zudem muss der Spieler die Absicht den Ball zu untersuchen nicht mehr zuvor ankündigen bzw. einer Person die Möglichkeit geben, den Prozess zu beobachten. Dieser Wegfall der Absichtserklärung bzgl. der Ankündigung der Untersuchung bzw. Überwachung des Prozesses entspricht dem grundlegenden Ansatz, dem Spieler zu vertrauen, dass dieser eigenständig korrekt handelt.

#RulesOfGolf2019

1 Woche her

Golf Rules

Joachim hatte eine Frage an uns:

"Guten Morgen
Und hier noch die Frage zum Bild: Gilt die Markierung oder die offensichtliche Beschädigung des Bodens als Abgrenzung für GUR / BIA ?"

Zunächst einmal ist Boden in Ausbesserung (BiA oder GUR für Ground under repair) nach der Definition "Boden in Ausbesserung" jeder Teil des Platzes, der auf Anordnung der Spielleitung als solcher markiert oder durch deren befugte Vertreter dazu erklärt wurde. Das wurde hier offensichtlich getan, sprich, die blaue Einkreisung soll die Fläche des Bodens in Ausbesserung darstellen. Üblicherweise nimmt man dafür blau Pflöcke oder weiße Farbe, wobei beides eine Empfehlung ist. Blaue Farbe geht auch, bleicht nur viel schneller aus als weiße.

Von Boden in Ausbesserung kann man straffreie Erleichterung nach R25-1 beanspruchen, daher ist die zweifelsfreie Kennzeichung anzuraten.

Aber zurück zur Frage: Hier hat die Spielleitung aus irgendeinem Grund davon abgesehen, die gesamte Zahlstelle als BiA zu markieren. Grundsätzlich gilt daher nur der markierte Bereich als BiA, der Rest nicht. Sollte jetzt ein Ball daneben zum Liegen kommen gilt die Empfehlung die wir im Zählspiel immer aussprechen: Spielt einen Regelball. Vielleicht fotografiert ihr die Lage des Balls noch, sodass man nachher weiß worüber man spricht und lasst die Spielleitung entscheiden. Oder - im höherklassigen Wettspiel - ruft den Referee und fragt nach Euren Optionen.
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Joachim hatte eine Frage an uns:

Guten Morgen
Und hier noch die Frage zum Bild: Gilt die Markierung oder die offensichtliche Beschädigung des Bodens als Abgrenzung für GUR / BIA ?

Zunächst einmal ist Boden in Ausbesserung (BiA oder GUR für Ground under repair) nach der Definition Boden in Ausbesserung jeder Teil des Platzes, der auf Anordnung der Spielleitung als solcher markiert oder durch deren befugte Vertreter dazu erklärt wurde. Das wurde hier offensichtlich getan, sprich, die blaue Einkreisung soll die Fläche des Bodens in Ausbesserung darstellen. Üblicherweise nimmt man dafür blau Pflöcke oder weiße Farbe, wobei beides eine Empfehlung ist. Blaue Farbe geht auch, bleicht nur viel schneller aus als weiße.

Von Boden in Ausbesserung kann man straffreie Erleichterung nach R25-1 beanspruchen, daher ist die zweifelsfreie Kennzeichung anzuraten. 

Aber zurück zur Frage: Hier hat die Spielleitung aus irgendeinem Grund davon abgesehen, die gesamte Zahlstelle als BiA zu markieren. Grundsätzlich gilt daher nur der markierte Bereich als BiA, der Rest nicht. Sollte jetzt ein Ball daneben zum Liegen kommen gilt die Empfehlung die wir im Zählspiel immer aussprechen: Spielt einen Regelball. Vielleicht fotografiert ihr die Lage des Balls noch, sodass man nachher weiß worüber man spricht und lasst die Spielleitung entscheiden. Oder - im höherklassigen Wettspiel - ruft den Referee und fragt nach Euren Optionen.

 

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Da es wenig Niederschlag gibt und sich die trockenen Stellen rasch ausbreiten können empfehle ich die Sonderplatzregel für diese Zeiten dass man überall am Kurzgemähten besser legen darf. Die Farbe verbrennt nur noch mehr Gras in ihrer Umgebung in Trockenperioden und ist dann weniger als hilfreich. Just my 0,02

1 Woche her

Golf Rules

Immer wieder hört man diese Frage: "Was mache ich, wenn ich keine Bälle mehr habe? Darf ich mir diese von einem Mitspieler ausleihen, oder ist dann meine Runde beendet?".

Hier können wir entwarnen - selbst dieses Thema hat es schon in die Decisions gebracht und wird in D5-1/5 "Darf Spieler sich Bälle von einem anderen Spieler ausleihen" behandelt:

Frage: Einem Spieler gehen während einer festgesetzten Runde die Bälle aus. Darf er sich einen oder mehrere Bälle von einem anderen Spieler leihen?

Antwort: Ja. Regel 4-4a verbietet einem Spieler zwar das Ausleihen eines Schlägers von einem anderen Spieler, der gerade auf dem Platz spielt. Nach den Regeln ist aber kein Spieler daran gehindert, sich andere Ausrüstungsgegenstände (Bälle, Handtücher, Handschuhe, Tees usw.) von einem anderen Spieler oder auch von etwas Nicht zum Spiel Gehörigem, auszuleihen.

Dabei ist zu beachten, dass es manchmal auch eine sogenannte "Ein-Ball-Regelung" als Bedingung der Wettspielausschreibung lt. Anhang I der Golfregeln geben kann (mir aber nur bekannt in Wettspielen auf den Professional Touren). In diesem Fall muss sich der Spieler dann Bälle von gleicher Marke und Typ verschaffen.

BTW - am Wochenende habe ich eine mir bisher noch nicht bekannt Möglichkeit im Golf & Country Club Fleesensee entdeckt: neben gekühlten Getränken und Snacks kann man dort in der Halfway-Station auch Tees und Bälle aus dem Automaten ziehen... (tk)
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Immer wieder hört man diese Frage: Was mache ich, wenn ich keine Bälle mehr habe? Darf ich mir diese von einem Mitspieler ausleihen, oder ist dann meine Runde beendet?.

Hier können wir entwarnen - selbst dieses Thema hat es schon in die Decisions gebracht und wird in D5-1/5 Darf Spieler sich Bälle von einem anderen Spieler ausleihen behandelt:

Frage: Einem Spieler gehen während einer festgesetzten Runde die Bälle aus. Darf er sich einen oder mehrere Bälle von einem anderen Spieler leihen?

Antwort: Ja. Regel 4-4a verbietet einem Spieler zwar das Ausleihen eines Schlägers von einem anderen Spieler, der gerade auf dem Platz spielt. Nach den Regeln ist aber kein Spieler daran gehindert, sich andere Ausrüstungsgegenstände (Bälle, Handtücher, Handschuhe, Tees usw.) von einem anderen Spieler oder auch von etwas Nicht zum Spiel Gehörigem, auszuleihen. 

Dabei ist zu beachten, dass es manchmal auch eine sogenannte Ein-Ball-Regelung als Bedingung der Wettspielausschreibung lt. Anhang I der Golfregeln geben kann (mir aber nur bekannt in Wettspielen auf den Professional Touren). In diesem Fall muss sich der Spieler dann Bälle von gleicher Marke und Typ verschaffen. 

BTW - am Wochenende habe ich eine mir bisher noch nicht bekannt Möglichkeit im Golf & Country Club Fleesensee entdeckt: neben gekühlten Getränken und Snacks kann man dort in der Halfway-Station auch Tees und Bälle aus dem Automaten ziehen... (tk)

 

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Cooler Automat 👍

Wonach die Tees wohl schmecken? Ein bisschen holzig vielleicht... 😂 Aber im Ernst, coole Idee, sowas im halfway anzubieten...

Hehe, hier bin ich auch gerade. Super Golfgebiet

Klasse Lösung! Bei uns am Golfclub Waldegg-Wiggensbach e.V. bieten zumindest auf dem B- und vor allem C-Kurs die Nachbarn die wiedergefundenen Bälle aus den Roughs an. Natürlich im seltensten Falle Topware, aber immerhin: spielbar bis zum 😉Proshop.

1 Woche her

Golf Rules

"Betrug auf der PGA-Tour" titelten mehrere Golfzeitungen, "Regeldrama" schrieb golf.de.

Was war passiert?

Der Südkoreaner Sung Kang verzog seinen zweiten Schlag am zehnten Loch (Par 5, 520 Meter) ins seitliche Wasserhindernis und wollte, in der festen Überzeugung, sein Ball habe die Grenze des Wassers überquert, in der Nähe des Grüns mit Strafschlag einen neuen Ball ins Spiel bringen. Joel Dahmen, sein Zähler, war anderer Meinung und nicht gewillt, den irregulären Drop einfach so hinzunehmen.

Der herbeigebetene Referee befragte laut PGA Tour zu diesem Fall "sowohl Spieler, Caddies als auch die Marshalls in der Nähe." Auch nach einer erneuten Unterredung mit Kang habe der Offizielle "keinen eindeutigen Beweis gegen die Behauptung" des Südkoreaners gefunden und gewährte ihm den Drop in der Nähe des Grüns nach Regel R 26-1c, indem er außerhalb des Wasserhindernisses einen Ball fallen lassen innerhalb zweier Schlägerlängen von dem Punkt und nicht näher zum Loch als der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat. Die Frage, ob der Ball von Kang die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat oder nicht, war eine Tatsachenentscheidung des herbeigerufenen Referees, der diese nach bestem Wissen und Gewissen getroffen hat.

Kang rettete damit sein Par, beendete das Quicken Loans National auf dem geteilten dritten Platz und sicherte sich neben einem Preisgeld in Höhe von 482.800 US-Dollar auch den Startplatz bei der British Open in Carnoustie Mitte Juli.

Joel Dahmen war mit dieser Entscheidung offenbar nicht zufrieden und kommentierte das auf twitter auf die Frage eines Fans was auf der 10 los gewesen sei, da man nicht oft sehe, dass auf der PGA-Tour durchgespielt werde:

"Kang cheated. He took a bad drop from a hazard. I argued until I was blue. I lost."

Dahmen schloss das Turnier dann auf dem geteilten 23. Platz ab, was aber eher an seinen Doublebogeys auf der 4 und 6 und dem Bogey an der 3 lag als an der kurzen Unterbrechung auf der 10...

Habt Ihr es gesehen? Wie schätzt Ihr das ein?
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Betrug auf der PGA-Tour titelten mehrere Golfzeitungen, Regeldrama schrieb golf.de.

Was war passiert?

Der Südkoreaner Sung Kang verzog seinen zweiten Schlag am zehnten Loch (Par 5, 520 Meter) ins seitliche Wasserhindernis und wollte, in der festen Überzeugung, sein Ball habe die Grenze des Wassers überquert, in der Nähe des Grüns mit Strafschlag einen neuen Ball ins Spiel bringen. Joel Dahmen, sein Zähler, war anderer Meinung und nicht gewillt, den irregulären Drop einfach so hinzunehmen.

Der herbeigebetene Referee befragte laut PGA Tour zu diesem Fall sowohl Spieler, Caddies als auch die Marshalls in der Nähe. Auch nach einer erneuten Unterredung mit Kang habe der Offizielle keinen eindeutigen Beweis gegen die Behauptung des Südkoreaners gefunden und gewährte ihm den Drop in der Nähe des Grüns nach Regel R 26-1c, indem er  außerhalb des Wasserhindernisses einen Ball fallen lassen innerhalb zweier Schlägerlängen von dem Punkt und nicht näher zum Loch als der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat. Die Frage, ob der Ball von Kang die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat oder nicht, war eine Tatsachenentscheidung des herbeigerufenen Referees, der diese nach bestem Wissen und Gewissen getroffen hat. 

Kang rettete damit sein Par, beendete das Quicken Loans National auf dem geteilten dritten Platz und sicherte sich neben einem Preisgeld in Höhe von 482.800 US-Dollar auch den Startplatz bei der British Open in Carnoustie Mitte Juli. 

Joel Dahmen war mit dieser Entscheidung offenbar nicht zufrieden und kommentierte das auf twitter auf die Frage eines Fans was auf der 10 los gewesen sei, da man nicht oft sehe, dass auf der PGA-Tour durchgespielt werde:

Kang cheated. He took a bad drop from a hazard. I argued until I was blue. I lost.

Dahmen schloss das Turnier dann auf dem geteilten 23. Platz ab, was aber eher an seinen Doublebogeys auf der 4 und 6 und dem Bogey an der 3 lag als an der kurzen Unterbrechung auf der 10...

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der Spieler entscheidet offensichtlich über seinen Ball...😉 man fragt sich, welche Aufgabe hat der Zähler? Wenn sich das bei Amateuren ohne referee auf jeder spielbahn durchsetzt, gute n8 😎

2 Wochen her

Golf Rules

Unbewegliche Hemmnisse im Bunker - über diese hatte wir erst vor kurzem berichtet. Neben den meistens vorkommenden Stützwänden oder Treppenstufen gibt es aber auch Bunker, bei denen die Bunkerwand aufgrund der besseren Pflege nicht aus natürlichen Grassoden bestehen, sondern aus künstlichem Material gefertigt sind. Was bedeutet dieses für den Spieler regeltechnisch?

Auch in diesem Fall handelt es sich um ein unbewegliches Hemmnis und nach R24-2 darf der Spieler, wenn ein Ball darin oder darauf liegt, die Standposition oder der Raum seines beabsichtigten Schwungs durch das Hemmnis betroffen sind, Erleichterung in Anspruch nehmen.

Der Spieler darf den Ball aufnehmen und fallen lassen entweder
(a) straflos in Übereinstimmung ihn straflos innerhalb einer Schlägerlänge von dem nächstgelegenen Punkt der Erleichterung fallenlassen, doch muss der nächstgelegene Punkt der Erleichterung im Bunker sein, und der Ball muss in dem Bunker fallen gelassen werden, oder
(b) mit einem Strafschlag außerhalb des Bunkers, wobei der Punkt, an dem der Ball lag, auf einer geraden Linie zwischen dem Loch und der Stelle liegen muss, an der der Ball fallen gelassen wird, und zwar ohne Beschränkung, wie weit hinter dem Bunker der Ball fallen gelassen werden darf.

Allerdings ist die Spielleitung nach R33-2a berechtigt, durch eine Platzregel Gegenstände zum Bestandteil des Platzes erklären - so wie in diesem Fall für die künstllichen Bunkerwände geschehen... (tk)
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Unbewegliche Hemmnisse im Bunker - über diese hatte wir erst vor kurzem berichtet. Neben den meistens vorkommenden Stützwänden oder Treppenstufen gibt es aber auch Bunker, bei denen die Bunkerwand aufgrund der besseren Pflege nicht aus natürlichen Grassoden bestehen, sondern aus künstlichem Material gefertigt sind. Was bedeutet dieses für den Spieler regeltechnisch?

Auch in diesem Fall handelt es sich um ein unbewegliches Hemmnis und nach R24-2 darf der Spieler, wenn ein Ball darin oder darauf liegt, die Standposition oder der Raum seines beabsichtigten Schwungs durch das Hemmnis betroffen sind, Erleichterung in Anspruch nehmen.

Der Spieler darf den Ball aufnehmen und fallen lassen entweder 
(a) straflos in Übereinstimmung ihn straflos innerhalb einer Schlägerlänge von dem nächstgelegenen Punkt der Erleichterung fallenlassen, doch muss der nächstgelegene Punkt der Erleichterung im Bunker sein, und der Ball muss in dem Bunker fallen gelassen werden, oder 
(b) mit einem Strafschlag außerhalb des Bunkers, wobei der Punkt, an dem der Ball lag, auf einer geraden Linie zwischen dem Loch und der Stelle liegen muss, an der der Ball fallen gelassen wird, und zwar ohne Beschränkung, wie weit hinter dem Bunker der Ball fallen gelassen werden darf. 

Allerdings ist die Spielleitung nach R33-2a berechtigt, durch eine Platzregel Gegenstände zum Bestandteil des Platzes erklären - so wie in diesem Fall für die künstllichen Bunkerwände geschehen... (tk)Image attachment

 

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Tattoowolle Max.....❗️

Stephan Türkis, Danke für den Tip ..... da werden sich einige Wunder.... 😎

Yvonne Fink ......das haben Wir bei uns im Club auf Bahn 1 . Genau wie hier beschrieben ....

...wenn ich seitlich rausspiele....meine Standposition nicht eingeschränkt ist....der Raum des beabsichtigten Schwungs frei ist...warum dann Erleichterung...???

2 Wochen her

Golf Rules

Beim Jugendländerpokal im Golf & Country Club Fleesensee hatten wir eine interessante Regelsituation: ein Spieler traf nach dem Abschlag die Markierung, die dann in zwei Teile zerbrach und nicht mehr zurückgestellt werden konnte. Gibt dieses eine Strafe - und was war zu tun?

Zunächst einmal wurde die Spielleitung informiert, welche mit etwas handwerklichem Geschick die Abschlagmarkierung wieder nutzbar machte. Aufgrund des Sprühpunktes konnte die exakte Positionierung der Abschlagmarkierung wiederhergestellt werden, so dass die nachfolgenden Spielgruppen von den selben Abschlagpositionen das Spiel fortsetzen konnten.

Zur Strafe gibt es im Decisionbuch unter D11-2/2 "Abschlagmarkierungen durch Spieler bewegt" sogar eine Auflistung von verschiedenen Situationen, welche insbesondere den Umgang und die daraus resultierenden Strafen mit den Markierungen vor dem Abschlag festlegen:

Nach Regel 11-2 gelten die Abschlagmarkierungen als befestigt, bevor ein Spieler mit irgendeinem Ball seinen ersten Schlag vom Abschlag spielt. In Entscheidung 11-2/1 wird klargestellt, dass die Abschlagmarkierungen danach Hemmnisse sind. Und, falls diese beweglich sind, dürfen sie auch bewegt werden (siehe Erklärung „Hemmnisse").

Bezüglich der Tatsache, dass Abschlagmarkierungen anfänglich als befestigt gelten und ein Bewegen derselben beträchtliche Auswirkung auf das Wettspiel haben kann, folgen nachstehend hierzu passende Beispiele für Regelungen in verschiedenen Situationen. In allen Fällen sollte eine bewegte Abschlagmarkierung wieder zurück gesteckt werden. In einigen Fällen kann das Zurückstecken der Abschlagmarkierungen sogar Einfluss auf die Strafe für den Spieler haben.

(a) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor er mit irgendeinem Ball seinen ersten Schlag von diesem Abschlag spielt, weil die Abschlagmarkierung die Lage seines Balls, seine Standposition oder den Raum seines beabsichtigen Schwungs beeinträchtigt – Lochverlust im Lochspiel oder zwei Strafschläge im Zählspiel für Verstoß gegen Regel 13-2.

(b) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor oder nachdem er einen Schlag von dem Abschlag spielt, weil die Abschlagmarkierungen seiner Ansicht nach zu nahe beisammen, zu weit zurück oder in eine falsche Richtung weisend gesteckt sind oder aus ähnlichen Gründen – Disqualifikation unter Anwendung von Regel 33-7, es sei denn, die Abschlagmarkierung wird wieder zurückgesteckt, bevor der Spieler oder irgendein anderer Spieler von dem Abschlag spielt; in diesem Fall ist die Strafe abzuändern in Lochverlust im Lochspiel oder zwei Strafschläge im Zählspiel.

(c) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor oder nachdem er einen Schlag von diesem Abschlag spielt, weil er über dieselbe gestolpert oder gestürzt ist – keine Strafe und die Abschlagmarkierung sollte zurückgesteckt werden.

(d) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor oder nachdem er einen Schlag von diesem Abschlag spielt, indem er absichtlich mit dem Fuß oder einem Schläger dagegentritt oder -schlägt – keine Strafe und die Abschlagmarkierung sollte zurückgesteckt werden.

(e) Ein Spieler nimmt eine Abschlagmarkierung ohne erkennbaren Grund und ohne Ermächtigung durch die Regeln vor oder nach dem Spielen eines Schlags vom Abschlag auf – keine Strafe und die Abschlagmarkierung sollte zurückgesteckt werden. (tk)
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Beim Jugendländerpokal im Golf & Country Club Fleesensee hatten wir eine interessante Regelsituation: ein Spieler traf nach dem Abschlag die Markierung, die dann in zwei Teile zerbrach und nicht mehr zurückgestellt werden konnte. Gibt dieses eine Strafe - und was war zu tun?

Zunächst einmal wurde die Spielleitung informiert, welche mit etwas handwerklichem Geschick die Abschlagmarkierung wieder nutzbar machte. Aufgrund des Sprühpunktes konnte die exakte Positionierung der Abschlagmarkierung wiederhergestellt werden, so dass die nachfolgenden Spielgruppen von den selben Abschlagpositionen das Spiel fortsetzen konnten.

Zur Strafe gibt es im Decisionbuch unter D11-2/2 Abschlagmarkierungen durch Spieler bewegt sogar eine Auflistung von verschiedenen Situationen, welche insbesondere den Umgang und die daraus resultierenden Strafen mit den Markierungen vor dem Abschlag festlegen:

Nach Regel 11-2 gelten die Abschlagmarkierungen als befestigt, bevor ein Spieler mit irgendeinem Ball seinen ersten Schlag vom Abschlag spielt. In Entscheidung 11-2/1 wird klargestellt, dass die Abschlagmarkierungen danach Hemmnisse sind. Und, falls diese beweglich sind, dürfen sie auch bewegt werden (siehe Erklärung „Hemmnisse). 

Bezüglich der Tatsache, dass Abschlagmarkierungen anfänglich als befestigt gelten und ein Bewegen derselben beträchtliche Auswirkung auf das Wettspiel haben kann, folgen nachstehend hierzu passende Beispiele für Regelungen in verschiedenen Situationen. In allen Fällen sollte eine bewegte Abschlagmarkierung wieder zurück gesteckt werden. In einigen Fällen kann das Zurückstecken der Abschlagmarkierungen sogar Einfluss auf die Strafe für den Spieler haben. 

(a) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor er mit irgendeinem Ball seinen ersten Schlag von diesem Abschlag spielt, weil die Abschlagmarkierung die Lage seines Balls, seine Standposition oder den Raum seines beabsichtigen Schwungs beeinträchtigt – Lochverlust im Lochspiel oder zwei Strafschläge im Zählspiel für Verstoß gegen Regel 13-2. 

(b) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor oder nachdem er einen Schlag von dem Abschlag spielt, weil die Abschlagmarkierungen seiner Ansicht nach zu nahe beisammen, zu weit zurück oder in eine falsche Richtung weisend gesteckt sind oder aus ähnlichen Gründen – Disqualifikation unter Anwendung von Regel 33-7, es sei denn, die Abschlagmarkierung wird wieder zurückgesteckt, bevor der Spieler oder irgendein anderer Spieler von dem Abschlag spielt; in diesem Fall ist die Strafe abzuändern in Lochverlust im Lochspiel oder zwei Strafschläge im Zählspiel. 

(c) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor oder nachdem er einen Schlag von diesem Abschlag spielt, weil er über dieselbe gestolpert oder gestürzt ist – keine Strafe und die Abschlagmarkierung sollte zurückgesteckt werden. 

(d) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor oder nachdem er einen Schlag von diesem Abschlag spielt, indem er absichtlich mit dem Fuß oder einem Schläger dagegentritt oder -schlägt – keine Strafe und die Abschlagmarkierung sollte zurückgesteckt werden. 

(e) Ein Spieler nimmt eine Abschlagmarkierung ohne erkennbaren Grund und ohne Ermächtigung durch die Regeln vor oder nach dem Spielen eines Schlags vom Abschlag auf – keine Strafe und die Abschlagmarkierung sollte zurückgesteckt werden. (tk)

2 Wochen her

Golf Rules

Guenter hatte eine Frage an uns:

"Hi,

ich finde eure Facebook Seite eine tolle Ergänzung und Werbung für den Golfsport.

Obwohl ich dachte dass ich ziemlich regelkundig bin konnte mein Flight trotz Decision Buch diese Frage nicht 100% klären.

Der Ball liegt etwa 30cm von einem Outzaun entfernt spielbar am Platz. Ein anderer Golfer hatte davor genau dort offenbar aus dem Out einen Ball mit dem Schläger "gefischt" und dabei den Maschendraht so beschädigt dass ein Teil des Drahtes ca. 40cm in den Platz reichte, wobei der Schwung von diesem Draht behindert wurde.

Nun käme ohne Decisions zwei Gedanken: Entweder den Draht als bewegliches Hemmnis anzusehen und ihn einfach wegbiegen oder den Draht als unbewegliches Hemmnis anzusehen und einen Freedrop zu haben. Möglicherweise ist beides nicht erlaubt da es sich um einen (beschädigten) Teil des Outzaunes handelt der noch mit dem Zaun verbunden ist.

In Frage kämen auch Decision 24-2 bzw. 24-4. Dec. 24-4 wäre naheliegend, aber der Zaun stand ja noch senkrecht und behinderte den Schlag ja gar nicht sondern nur das Stück Draht.

Für eine etwaige Lösung wäre ich sehr dankbar.

Lg
Günter Rottensteiner"

Die Antwort auf die Fragest er quasi selber schon gegeben – auch wenn der Draht vom Zaun abgebogen ist ist er kein Spanndraht im Sinne von D24/2. Hier greift D24/4:

"Teil des Aus-Zauns diesseits der Aus-Linie

Frage:
Ein Teil eines Aus-Zauns ist in Richtung des Platzes durchgebogen, sodass dieser Teil diesseits der durch die Zaunpfähle gebildeten Aus-Linie ist. Der Ball eines Spielers kommt an diesem Teil des Zauns zur Ruhe. Darf der Spieler Erleichterung nach Regel 24-2b in Anspruch nehmen?

Antwort:
Nein. Ein Zaun, der das Aus bezeichnet, ist kein Hemmnis, selbst dann nicht, wenn sich ein Teilstück von ihm diesseits der Aus-Linie, welche durch die Zaunpfähle gebildet wird, befindet – siehe Erklärungen „Hemmnisse" und „Aus"."

Der Draht ist kein Hemmnis sondern Teil des Auszauns. Erleichterung davon gibt es daher höchstens nach R28 (Ball unspielbar). Auch Decision D13-2/20 ("Teil eines im Aus stehenden Zauns ragt über die Aus-Linie und behindert den Schwung" kommt hier nicht in Betracht. Danach könnte der abstehende Zaunteil als unbewegliches Hemmnis betrachtet werden. Dasd gilt aber nur, wenn der Zaun im Aus STEHT (also separat hinter den Pfosten), nicht die Auslinie IST.

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Immer her damit!
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Guenter hatte eine Frage an uns:  

Hi,

ich finde eure Facebook Seite eine tolle Ergänzung und Werbung für den Golfsport.

Obwohl ich dachte dass ich ziemlich regelkundig bin konnte mein Flight trotz Decision Buch diese Frage nicht 100% klären.

Der Ball liegt etwa 30cm von einem Outzaun entfernt spielbar am Platz. Ein anderer Golfer hatte davor genau dort offenbar aus dem Out einen Ball mit dem Schläger gefischt und dabei den Maschendraht so beschädigt dass ein Teil des Drahtes ca. 40cm in den Platz reichte, wobei der Schwung von diesem Draht behindert wurde.

Nun käme ohne Decisions zwei Gedanken: Entweder den Draht als bewegliches Hemmnis anzusehen und ihn einfach wegbiegen oder den Draht als unbewegliches Hemmnis anzusehen und einen Freedrop zu haben. Möglicherweise ist beides nicht erlaubt da es sich um einen (beschädigten) Teil des Outzaunes handelt der noch mit dem Zaun verbunden ist.

In Frage kämen auch Decision 24-2 bzw. 24-4. Dec. 24-4 wäre naheliegend, aber der Zaun stand ja noch senkrecht und behinderte den Schlag ja gar nicht sondern nur das Stück Draht.

Für eine etwaige Lösung wäre ich sehr dankbar.

Lg
Günter Rottensteiner

Die Antwort auf die Fragest er quasi selber schon gegeben – auch wenn der Draht vom Zaun abgebogen ist ist er kein Spanndraht im Sinne von D24/2. Hier greift D24/4: 

Teil des Aus-Zauns diesseits der Aus-Linie

Frage:
Ein Teil eines Aus-Zauns ist in Richtung des Platzes durchgebogen, sodass dieser Teil diesseits der durch die Zaunpfähle gebildeten Aus-Linie ist. Der Ball eines Spielers kommt an diesem Teil des Zauns zur Ruhe. Darf der Spieler Erleichterung nach Regel 24-2b in Anspruch nehmen?

Antwort:
Nein. Ein Zaun, der das Aus bezeichnet, ist kein Hemmnis, selbst dann nicht, wenn sich ein Teilstück von ihm diesseits der Aus-Linie, welche durch die Zaunpfähle gebildet wird, befindet – siehe Erklärungen „Hemmnisse und „Aus.

Der Draht ist kein Hemmnis sondern Teil des Auszauns. Erleichterung davon gibt es daher höchstens nach R28 (Ball unspielbar). Auch Decision D13-2/20 (Teil eines im Aus stehenden Zauns ragt über die Aus-Linie und behindert den Schwung kommt hier nicht in Betracht. Danach könnte der abstehende Zaunteil als unbewegliches Hemmnis betrachtet werden. Dasd gilt aber nur, wenn der Zaun im Aus STEHT (also separat hinter den Pfosten), nicht die Auslinie IST.

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danke! also einfach weg biegen darf man den Draht wohl dann auch nicht.

Hier gilt die Regel, dass der Spieler der den Zaun beschädigt hat nur noch hinter dem Zaun spielen darf (alles außer Golf).

Hier gilt die Regel, dass der Spieler der den Zaun beschädigt hat nur noch hinter dem Zaun spielen darf (alles außer Golf).

2 Wochen her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Viele Faktoren können dafür entscheidend sein, dass sich ein Ball in Ruhe bewegt hat: Aktionen vom Spieler in der Nähe des Balls, wie lange der Ball sich bewegt hat, die Lage des Balls, die Neigung des Geländes bzw. andere Platzbedingungen in der Nähe des Balls sowie Vorhandensein von Wind oder Wetter. Heute ist es so, dass bei einer nicht zweifelsfreien Schlussfolgerung sich der Spieler einen Strafschlag nach R18-2 zuzieht.

In der heutigen Ausgabe von "Golf-Rules am Sonntag" beschäftigen wir uns mit der geplanten Festlegung eines Standards (d.h. mind. 95% Wahrscheinlichkeit), dass die Bewegung des Balls nur dann als durch Spieler, Gegner oder durch einen äußeren Einfluss (durch Nicht zum Spiel Gehöriges) verursacht wurde, wenn es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass diese hierfür verantwortlich sind. Wenn es nicht bekannt oder so gut wie sicher ist, das mindestens einer von diesen die Ursache war, nehmen die Regeln an, dass Naturkräfte die Bewegung des Balls verursacht haben.

Die Verwendung der neuen Standards gliedert sich an die neue Regel 13.2 an, welche die Strafe für das versehentliche Bewegen eines Balls auf dem
Grün ausschließt. Der Ball wird zurückgelegt, wenn er sich unabsichtlich bewegt hat. Zudem wird die Bestrafung eines Spielers für das „Spielen vom falschen Ort“ (beim Zurücklegen anstelle diesen von der neuen Position zu spielen) dadurch vermieden.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Viele Faktoren können dafür entscheidend sein, dass sich ein Ball in Ruhe bewegt hat: Aktionen vom Spieler in der Nähe des Balls, wie lange der Ball sich bewegt hat, die Lage des Balls, die Neigung des Geländes bzw. andere Platzbedingungen in der Nähe des Balls sowie Vorhandensein von Wind oder Wetter. Heute ist es so, dass bei einer nicht zweifelsfreien Schlussfolgerung sich der Spieler einen Strafschlag nach R18-2 zuzieht.

In der heutigen Ausgabe von Golf-Rules am Sonntag beschäftigen wir uns mit der geplanten Festlegung eines Standards (d.h. mind. 95% Wahrscheinlichkeit), dass die Bewegung des Balls nur dann als durch Spieler, Gegner oder durch einen äußeren Einfluss (durch Nicht zum Spiel Gehöriges) verursacht wurde, wenn es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass diese hierfür verantwortlich sind. Wenn es nicht bekannt oder so gut wie sicher ist, das mindestens einer von diesen die Ursache war, nehmen die Regeln an, dass Naturkräfte die Bewegung des Balls verursacht haben.

Die Verwendung der neuen Standards gliedert sich an die neue Regel 13.2 an, welche die Strafe für das versehentliche Bewegen eines Balls auf dem
Grün ausschließt. Der Ball wird zurückgelegt, wenn er sich unabsichtlich bewegt hat. Zudem wird die Bestrafung eines Spielers für das „Spielen vom falschen Ort“ (beim Zurücklegen anstelle diesen von der neuen Position zu spielen) dadurch vermieden.

#RulesOfGolf2019

2 Wochen her

Golf Rules

Neulich war ich einfach mal als Zuschauer auf dem Platz und stand zufälligerweise an der ersten Bahn. Und sogleich wurde ich Zeuge einer "orthopädischen Besonderheit": die sogenannte "tiefe Schulter"... 🙂

Denn wie heißt es doch in R20-2 "Fallenlassen und erneutes Fallenlassen" zum Thema "Durch wen und wie":
Ein Ball, der nach den Regeln fallen zu lassen ist, muss vom Spieler selbst fallen gelassen werden. Der Spieler muss aufrecht stehen, mit ausgestrecktem Arm den Ball in Schulterhöhe halten und ihn fallen lassen. Wird der Ball von einer anderen Person oder auf andere Weise fallen gelassen und dieser Fehler nicht, wie in Regel 20-6 vorgesehen, korrigiert, zieht sich der Spieler einen Strafschlag zu.

Der "Drop" hätte demzufolge wiederholt werden müssen. Dabei ist zu beachten, dass die vorgesehene Strafe nicht für das falsche Fallenlassen anfällt, sondern erst dann, wenn der falsch fallen gelassene Ball gespielt wurde.

Aber das habe ich dann nicht mehr beobachtet und kann deswegen davon nicht berichten... (tk)
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Neulich war ich einfach mal als Zuschauer auf dem Platz und stand zufälligerweise an der ersten Bahn. Und sogleich wurde ich Zeuge einer orthopädischen Besonderheit: die sogenannte tiefe Schulter... :-)

Denn wie heißt es doch in R20-2 Fallenlassen und erneutes Fallenlassen zum Thema Durch wen und wie:
Ein Ball, der nach den Regeln fallen zu lassen ist, muss vom Spieler selbst fallen gelassen werden. Der Spieler muss aufrecht stehen, mit ausgestrecktem Arm den Ball in Schulterhöhe halten und ihn fallen lassen. Wird der Ball von einer anderen Person oder auf andere Weise fallen gelassen und dieser Fehler nicht, wie in Regel 20-6 vorgesehen, korrigiert, zieht sich der Spieler einen Strafschlag zu.

Der Drop hätte demzufolge wiederholt werden müssen. Dabei ist zu beachten, dass die vorgesehene Strafe nicht für das falsche Fallenlassen anfällt, sondern erst dann, wenn der falsch fallen gelassene Ball gespielt wurde.

Aber das habe ich dann nicht mehr beobachtet und kann deswegen davon nicht berichten... (tk)

 

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Wäre denn in einem Turnier der Hinweis eines Mitspielers auf den Fehler vor dem Spielen des regelwidrig fallengelassenen Balls zur Vermeidung einer Strafe eine Belehrung oder vollkommen in Ordnung?

Wäre denn in einem Turnier der Hinweis eines Mitspielers auf den Fehler vor dem Spielen des regelwidrig fallengelassenen Balls zur Vermeidung einer Strafe eine Belehrung oder vollkommen in Ordnung?

Als ob das irgendwas ändert. Ab 2019 wird ohnehin aus Kniehöhe gedroppt. Einfach mal ein bisschen locker bleiben....😉

Regeln scheinen unter uns Deutschen sehr sehr wichtig zu sein. Nur in deutschen Foren wird dieses Thema so intensiv behandelt. Da müßte man mal eine Studie machen. Kann es sein, dass wir ohne feste Regeln (nicht nur im Golf) nicht auskommen? Verunsichert das viele? Eure Meinung interessiert mich.😉

Nach meiner Überzeugung sind Regeln - ob im Golf oder anderswo - dazu da, für alle die gleichen Bedingungen in bestimmten Situationen zu schaffen. Daher sind Regeln sehr wichtig, egal, wie kompliziert sie sind. Wenn man aber nicht gegen den „Geist“ hinter den Regeln verstößt, nämlich sich nicht einen ungerechtfertigten Vorteil verschaffen möchte, dann ist das Beharren auf der Einhaltung der Regeln kleinkariert. So ist z. B. das zu tiefe Droppen mitten auf dem gut gepflegten Fairway m. E. völlig ok, während das gleiche Verhalten in schwierigem Gelände den Verdacht einer unfairen Vorteilsnahme aufkommen ließe. Lange Rede, kurzer Sinn: es kommt halt drauf an! 😂

Hallo Torben. Falscher Drop bei uns vergangene Woche am Schlussloch. Unbeteiligter Zuschauer hat es beobachtet und mir später als Mitglied der Spielleitung davon berichtet. Scorekarte war unterschrieben und abgegeben - ohne Strafschlag . Wie muss ich mich verhalten ?

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2 Wochen her

Golf Rules

Wir hatten dieses Thema schon einmal, als wir über die Abschläge gesprochen haben. Eine grundlegende Voraussetzung für die Vorgabewirksamkeit eines Wettspiels ist die Nutzung der vermessenen Zählspielabschläge. Die vorgeschriebene farbliche Kennzeichnung der Abschläge bezieht sich dabei auf die Vermarkung (Messpunkt).

Um die im Course Rating berücksichtigten Besonderheiten des Platzes einzuhalten, sollen die Abschlagmarkierungen zur Bestimmung des Abschlags (siehe Golfregeln, Erklärung „Abschlag“) nicht mehr als zehn Meter vor oder hinter den jeweiligen Messpunkt gesetzt werden.

Unter außergewöhnlichen Umständen darf auf höchstens zwei von 18 Löchern oder einem von neun Löchern der Abschlag mehr als zehn Meter vor oder hinter dem Messpunkt gesetzt werden. Dies ist nur zulässig, wenn Pflegearbeiten die Golfanlage dazu zwingen, die Abschläge außerhalb des o. g. Bereichs zu setzen.

Weicht in diesen Fällen die Länge des Platzes um mehr als 100 Meter von der vermessenen Länge ab, so existieren keine vorgabenwirksamen Bedingungen. (tk)
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Wir hatten dieses Thema schon einmal, als wir über die Abschläge gesprochen haben. Eine grundlegende Voraussetzung für die Vorgabewirksamkeit eines Wettspiels ist die Nutzung der vermessenen Zählspielabschläge. Die vorgeschriebene farbliche Kennzeichnung der Abschläge bezieht sich dabei auf die Vermarkung (Messpunkt).

Um die im Course Rating berücksichtigten Besonderheiten des Platzes einzuhalten, sollen die Abschlagmarkierungen zur Bestimmung des Abschlags (siehe Golfregeln, Erklärung „Abschlag“) nicht mehr als zehn Meter vor oder hinter den jeweiligen Messpunkt gesetzt werden.

Unter außergewöhnlichen Umständen darf auf höchstens zwei von 18 Löchern oder einem von neun Löchern der Abschlag mehr als zehn Meter vor oder hinter dem Messpunkt gesetzt werden. Dies ist nur zulässig, wenn Pflegearbeiten die Golfanlage dazu zwingen, die Abschläge außerhalb des o. g. Bereichs zu setzen. 

Weicht in diesen Fällen die Länge des Platzes um mehr als 100 Meter von der vermessenen Länge ab, so existieren keine vorgabenwirksamen Bedingungen. (tk)

 

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und schon wieder etwas gelernt 🙂

Sehr interessant, dass heißt wenn jeder Abschlag 6 Meter nach hinten ist (6x18=108) UNABHÄNGIG VON DER PINPOSITION??? Wäre sie Runde nicht Vorgabewirksam?

Und wo kann man solche Dinge nachlesen?

Was tut man, wenn einem auffällt, dass die Abschläge mehr als 10m vom Messpunkt entfernt sind?

2 Wochen her

Golf Rules

Es ist eine Frage der Umstände, ob ein in Richtung auf ein Wasserhindernis geschlagener, nicht gefundener Ball, tatsächlich in dem Wasserhindernis ist. Fehlt es an Kenntnis oder an Sicherheit grenzender Gewissheit, dass ein Ball, der in Richtung auf ein Wasserhindernis geschlagen aber nicht gefunden wurde, in dem Hindernis ist, muss der Spieler nach Regel 27-1 verfahren - so steht es in Regel 26-1 "Erleichterung für Ball im Wasserhindernis"...

Diesem, manchmal sehr "strittigen", Thema widmen sich gleich mehrere Decision, in denen die Voraussetzungen, dass ich ein Ball in dem Hindernis befindet, näher spezifiziert werden.

So heißt es in D26-1/1 "Erläuterung von 'bekannt oder so gut wie sicher'", dass ein Ball, welcher in Richtung eines Wasserhindernisses geschlagen wurde und dort nicht gefunden wird, nicht automatisch im Wasserhindernis ist, nur weil eine Möglichkeit besteht, dass der Ball in dem Wasserhindernis sein könnte.

Um nach Regel 26-1 verfahren zu können, muss es „bekannt oder so gut wie sicher" sein, dass der Ball in dem Wasserhindernis ist. Ohne „Kenntnis oder an Sicherheit grenzende Gewissheit", dass er in einem Wasserhindernis liegt, muss bei einem Ball, der nicht gefunden wird, davon ausgegangen werden, dass er außerhalb eines Wasserhindernisses verloren ist und der Spieler muss nach Regel 27-1 verfahren.

Kann der Ball eines Spielers nicht gefunden werden, kann „Kenntnis", ob sein Ball in einem Wasserhindernis ist, auf verschiedene Art und Weise gewonnen werden.

Der Spieler, sein Caddie oder andere Mitglieder seines Lochspiels oder seiner Spielergruppe können tatsächlich gesehen haben, wie der Ball in dem Wasserhindernis verschwand. Auch durch Aussagen anderer zuverlässiger Zeugen kann festgestellt werden, dass der Ball in dem Wasserhindernis ist. Solche Aussagen können von einem Referee, einem Beobachter, Zuschauern oder anderen nicht zum Spiel gehörigen Personen kommen. Es ist wichtig, alle kurzfristig verfügbaren Informationen zu berücksichtigen, denn die Tatsache allein, dass Wasser aufspritzt, verschafft nicht die „Kenntnis", dass der Ball in dem Wasserhindernis ist, denn in einigen Fällen ist es möglich, dass der Ball aus dem Hindernis hinausspringt und außerhalb des Hindernisses zur Ruhe kommt.

Denn ohne diese „Kenntnis" verlangt Regel 26-1 eine „an Sicherheit grenzende Gewissheit", um nach dieser Regel zu verfahren. Im Gegensatz zu „Kenntnis" enthält „an Sicherheit grenzende Gewissheit" einen kleinen Anteil Zweifel über die tatsächliche Lage eines Balls, der nicht gefunden wurde.

Jedoch bedeutet „an Sicherheit grenzende Gewissheit" auch, dass obwohl der Ball nicht gefunden wurde, die Schlussfolgerung unter Berücksichtigung aller kurzfristig verfügbaren Informationen gerechtfertigt ist, dass der Ball nirgendwo außer in dem Wasserhindernis sein kann.

Bei der Feststellung, ob „an Sicherheit grenzende Gewissheit" vorliegt, sind wichtige Faktoren in der Nähe des Wasserhindernisses zu berücksichtigen, insbesondere Topografie, Rasenzustand, Schnitthöhe des Grases, Sicht, Witterungsbedingungen und die Nähe von Bäumen, Büschen und ungewöhnlich beschaffenem Boden.

Die gleichen Richtlinien finden Anwendung für einen Ball, der durch Nicht zum Spiel Gehöriges (Regel 18-1) bewegt worden sein kann oder für einen Ball, der nicht gefunden wurde, und der in einem Hemmnis (Regel 24-3) oder in ungewöhnlich beschaffenem Boden (Regel 25-1c) sein kann.

Insofern ist manchmal die Annahme, dass der nicht gefundene Ball dann nur im Wasserhindernis sein kann, der "Wunsch Vater des Gedanken". Hierfür bedarf es aber „Kenntnis oder an Sicherheit grenzende Gewissheit"... (tk)
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Es ist eine Frage der Umstände, ob ein in Richtung auf ein Wasserhindernis geschlagener, nicht gefundener Ball, tatsächlich in dem Wasserhindernis ist. Fehlt es an Kenntnis oder an Sicherheit grenzender Gewissheit, dass ein Ball, der in Richtung auf ein Wasserhindernis geschlagen aber nicht gefunden wurde, in dem Hindernis ist, muss der Spieler nach Regel 27-1 verfahren - so steht es in Regel 26-1 Erleichterung für Ball im Wasserhindernis...

Diesem, manchmal sehr strittigen, Thema widmen sich gleich mehrere Decision, in denen die Voraussetzungen, dass ich ein Ball in dem Hindernis befindet, näher spezifiziert werden.

So heißt es in D26-1/1 Erläuterung von bekannt oder so gut wie sicher, dass ein Ball, welcher in Richtung eines Wasserhindernisses geschlagen wurde und dort nicht gefunden wird, nicht automatisch im Wasserhindernis ist, nur weil eine Möglichkeit besteht, dass der Ball in dem Wasserhindernis sein könnte. 

Um nach Regel 26-1 verfahren zu können, muss es „bekannt oder so gut wie sicher sein, dass der Ball in dem Wasserhindernis ist. Ohne „Kenntnis oder an Sicherheit grenzende Gewissheit, dass er in einem Wasserhindernis liegt, muss bei einem Ball, der nicht gefunden wird, davon ausgegangen werden, dass er außerhalb eines Wasserhindernisses verloren ist und der Spieler muss nach Regel 27-1 verfahren. 

Kann der Ball eines Spielers nicht gefunden werden, kann „Kenntnis, ob sein Ball in einem Wasserhindernis ist, auf verschiedene Art und Weise gewonnen werden. 

Der Spieler, sein Caddie oder andere Mitglieder seines Lochspiels oder seiner Spielergruppe können tatsächlich gesehen haben, wie der Ball in dem Wasserhindernis verschwand. Auch durch Aussagen anderer zuverlässiger Zeugen kann festgestellt werden, dass der Ball in dem Wasserhindernis ist. Solche Aussagen können von einem Referee, einem Beobachter, Zuschauern oder anderen nicht zum Spiel gehörigen Personen kommen. Es ist wichtig, alle kurzfristig verfügbaren Informationen zu berücksichtigen, denn die Tatsache allein, dass Wasser aufspritzt, verschafft nicht die „Kenntnis, dass der Ball in dem Wasserhindernis ist, denn in einigen Fällen ist es möglich, dass der Ball aus dem Hindernis hinausspringt und außerhalb des Hindernisses zur Ruhe kommt. 

Denn ohne diese „Kenntnis verlangt Regel 26-1 eine „an Sicherheit grenzende Gewissheit, um nach dieser Regel zu verfahren. Im Gegensatz zu „Kenntnis enthält „an Sicherheit grenzende Gewissheit einen kleinen Anteil Zweifel über die tatsächliche Lage eines Balls, der nicht gefunden wurde. 

Jedoch bedeutet „an Sicherheit grenzende Gewissheit auch, dass obwohl der Ball nicht gefunden wurde, die Schlussfolgerung unter Berücksichtigung aller kurzfristig verfügbaren Informationen gerechtfertigt ist, dass der Ball nirgendwo außer in dem Wasserhindernis sein kann. 

Bei der Feststellung, ob „an Sicherheit grenzende Gewissheit vorliegt, sind wichtige Faktoren in der Nähe des Wasserhindernisses zu berücksichtigen, insbesondere Topografie, Rasenzustand, Schnitthöhe des Grases, Sicht, Witterungsbedingungen und die Nähe von Bäumen, Büschen und ungewöhnlich beschaffenem Boden. 

Die gleichen Richtlinien finden Anwendung für einen Ball, der durch Nicht zum Spiel Gehöriges (Regel 18-1) bewegt worden sein kann oder für einen Ball, der nicht gefunden wurde, und der in einem Hemmnis (Regel 24-3) oder in ungewöhnlich beschaffenem Boden (Regel 25-1c) sein kann. 

Insofern ist manchmal die Annahme, dass der nicht gefundene Ball  dann nur im Wasserhindernis sein kann, der Wunsch Vater des Gedanken. Hierfür bedarf es aber „Kenntnis oder an Sicherheit grenzende Gewissheit... (tk)

 

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Heißt im Umkehrschluss aber auch das ein provisorischer Ball gespielt werden kann, wenn es nicht ganz sicher ist das der Ball im Wasser ist. Oder?

Holger Janssen 😉

Ist das ab 2019 nicht Geschichte? Dann gibt es ja nur mehr Penalty Areas, egal ob Wasser oder sonstwas. Oder? Provisorischen spielen, suchen. Möglichkeit 1: finden, weiterspielen. Möglichkeit 2: nicht finden, 1 Strafschlag. So oder so. Oder liege ich komplett falsch?

Paul Grabka

Sonntag,DGL:nicht einsehbares Wasserhindernis,der Flight ist sich "sicher", daß der Ball im Wasser ist.1 Spieler ist aus dem Club! Spieler spielt nach Wasserregel. Der nachfolgende Flight behauptet, Ball liegt nicht im Wasser, kann aber auch nicht die Position angeben, Ball wird nicht gefunden! So, wer hat jetzt recht? Der Spieler aus dem nachfolgendem Flight, der aber nichts "beweisen" kann, oder die 3 Mitbewerber? Entscheidung:DQ Korrekt?

Peter Schaaf

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3 Wochen her

Golf Rules

Noch eine Frage aus der Schweiz, diesmal von Stefan:

"Grüezi aus der Schweiz 🙂

Ich habe ein Frage zu Bunker. Gehört eine Bunkerwand aus Holz zum Bunker oder ist es ein Hemmnis? Wie ist zu verfahren wenn der Ball an der Bunkerwand liegt und nicht gespielt werden kann."

Also: Eine Holzmann im Bunker gehört nicht zum Bunker (vgl. Definition "Bunker") sondern ist ein unbewegliches Hemmnis.

Von diesem kann man straflose Erleichterung in Anspruch nehmen indem innerhalb einer Schlägerlänge vom nächsten Punkt der Erleichterung. - der im Bunker liegen muss - der Ball fallen gelassen wird. Aufgrund der Natur von Bunkern nicht immer die beste Lage zu bieten sollte auch hier vor dem Erleichterungsverfahren geschaut werden, wo der Ball wohl landet, bevor er aufgehoben wird.

Daneben kann der Ball mit einem Strafschlag auf der Linie Loch-Balllage beliebig weit zurück (ähnlich R28) fallen gelassen werden.

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Her damit!
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Noch eine Frage aus der Schweiz, diesmal von Stefan:

Grüezi aus der Schweiz 🙂

Ich habe ein Frage zu Bunker. Gehört eine Bunkerwand aus Holz zum Bunker oder ist es ein Hemmnis? Wie ist zu verfahren wenn der Ball an der Bunkerwand liegt und nicht gespielt werden kann.

Also: Eine Holzmann im Bunker gehört nicht zum Bunker (vgl. Definition Bunker) sondern ist ein unbewegliches Hemmnis.

Von diesem kann man straflose Erleichterung in Anspruch nehmen indem innerhalb einer Schlägerlänge vom nächsten Punkt der Erleichterung. - der im Bunker liegen muss - der Ball fallen gelassen wird. Aufgrund der Natur von Bunkern nicht immer die beste Lage zu bieten sollte auch hier vor dem Erleichterungsverfahren geschaut werden, wo der Ball wohl landet, bevor er aufgehoben wird.

Daneben kann der Ball mit einem Strafschlag auf der Linie Loch-Balllage beliebig weit zurück  (ähnlich R28) fallen gelassen werden. 

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Her damit!Image attachment

 

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Regel 28 besagt aber droppen innerhalb des Bunkers oder schlagen vom Ort des letzten Schlages

In der mir vorliegenden Definition eines Bunkers heißt es u.a.: "Eine Wand oder ein Rand eines Bunkers, welche(r) nicht mit Gras bewachsen ist, ist Teil des Bunkers." Die Regel unterscheidet nicht zwischen unterschiedlichen Materialien, aus denen die Wand errichtet sein kann. Demgemäß wäre nach meinem Verständnis in diesem Fall kein freedrop vorgesehen. Oder verstehe ich etwas falsch ?

3 Wochen her

Golf Rules

Daniel aus der schönen Schweiz hatte folgenden Frage:

"hallo! die etwas spezielle regelfrage die mich beschäftigt: ein mitspieler bewegt/berührt in einem bunker bei probeschlägen, sprich wiederholen von "halben" schlagbewegungen mit dem schlägerkopf den ball. er macht auf auf den sachverhalt aufmerksam, kommuniziert dabei gleichzeitig, dass sich der bewegte ball in die ursprüngliche position zurückbewegte und mit dem schlägerkopf der sand selber auch nicht berührt wurde. zieht sich der spieler eine strafe zu und wenn ja welche / nach welcher regel?"

Tolle Frage, tatsächlich scheint das aber schon einmal passiert zu sein. Wenn sich der Ball tatsächlich nicht bewegt hat (Definition bewegen: Seinen Ort verlassen und anderswo zur Ruhe kommen) ist es ein Fall von Decision D13-4/12:

D13-4/12
"Ball versehentlich mit dem Schläger in einem Hindernis berührt; Ball bewegt sich jedoch nicht"

Frage:
Bei der Vorbereitung für einen Schlag nach seinem Ball, der entweder in einem Bunker liegt oder teilweise in Wasser in einem Wasserhindernis eingetaucht ist, berührt ein Spieler den Ball versehentlich mit seinem Schläger, ohne ihn jedoch zu bewegen. Bedeutet dies, dass der Spieler den Boden im Hindernis oder Wasser im Wasserhindernis berührt und somit gegen Regel 13-4 verstoßen hat?

Antwort:
Nein. (Revidiert – 2012)

Das wäre tatsächlich straffrei.

Falls nicht, wäre es ein Fall von Decision D18-2/20:

D18-2/20
"Ball im Spiel bei Übungsschwung versehentlich bewegt"

Frage:
Ein Spieler führt einen Übungsschwung aus und bewegt dabei versehentlich mit seinem Schläger seinen Ball im Spiel. Hat er einen Schlag ausgeführt?

Antwort:
Nein. Der Spieler hatte nicht die Absicht, den Ball zu bewegen – siehe Erklärung „Schlag“. Er hat sich jedoch einen Strafschlag nach Regel 18-2 zugezogen, weil er seinen Ball im Spiel bewegt hat und der Ball muss zurückgelegt werden.

Ob der Ball sich bewegt hat, hat der Spieler zu beurteilen.
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Daniel aus der schönen Schweiz hatte folgenden Frage:

hallo! die etwas spezielle regelfrage die mich beschäftigt: ein mitspieler bewegt/berührt in einem bunker bei probeschlägen, sprich wiederholen von halben schlagbewegungen mit dem schlägerkopf den ball. er macht auf auf den sachverhalt aufmerksam, kommuniziert dabei gleichzeitig, dass sich der bewegte ball in die ursprüngliche position zurückbewegte und mit dem schlägerkopf der sand selber auch nicht berührt wurde. zieht sich der spieler eine strafe zu und wenn ja welche / nach welcher regel?

Tolle Frage, tatsächlich scheint das aber schon einmal passiert zu sein. Wenn sich der Ball tatsächlich nicht bewegt hat (Definition bewegen: Seinen Ort verlassen und anderswo zur Ruhe kommen) ist es ein Fall von Decision D13-4/12:
 
D13-4/12
Ball versehentlich mit dem Schläger in einem Hindernis berührt; Ball bewegt sich jedoch nicht

Frage:
Bei der Vorbereitung für einen Schlag nach seinem Ball, der entweder in einem Bunker liegt oder teilweise in Wasser in einem Wasserhindernis eingetaucht ist, berührt ein Spieler den Ball versehentlich mit seinem Schläger, ohne ihn jedoch zu bewegen. Bedeutet dies, dass der Spieler den Boden im Hindernis oder Wasser im Wasserhindernis berührt und somit gegen Regel 13-4 verstoßen hat? 

Antwort:
Nein. (Revidiert – 2012)
 
Das wäre tatsächlich straffrei.
 
Falls nicht, wäre es ein Fall von Decision D18-2/20:
 
D18-2/20
Ball im Spiel bei Übungsschwung versehentlich bewegt

Frage:
Ein Spieler führt einen Übungsschwung aus und bewegt dabei versehentlich mit seinem Schläger seinen Ball im Spiel. Hat er einen Schlag ausgeführt? 

Antwort:
Nein. Der Spieler hatte nicht die Absicht, den Ball zu bewegen – siehe Erklärung „Schlag“. Er hat sich jedoch einen Strafschlag nach Regel 18-2 zugezogen, weil er seinen Ball im Spiel bewegt hat und der Ball muss zurückgelegt werden.
 
Ob der Ball sich bewegt hat, hat der Spieler zu beurteilen.

 

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...GC Wümme...Bahn B 10..??...

3 Wochen her

Golf Rules

Und noch ein Beitrag gemäß dem Motto "andere Länder"...

Auf dem von uns gespielten Platz gab es per Definition / Platzregel keine Bunker. Alle Bereiche, die mit Sand aufgefüllt waren, galten als Bestandteil des Platzes und dienten stellenweise sogar als Cart-Weg.

Insofern an dieser Stelle noch einmal der Hinweis an Euch: bevor Ihr einen (insbesondere fremden) Platz spielt - schaut unbedingt in die Platzregeln, um Besonderheiten der lokalen Anlage bereits vor dem Vergehen und der daraus resultierenden Strafe zu erkennen... (tk)
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Und noch ein Beitrag gemäß dem Motto andere Länder...

Auf dem von uns gespielten Platz gab es per Definition / Platzregel keine Bunker. Alle Bereiche, die mit Sand aufgefüllt waren, galten als Bestandteil des Platzes und dienten stellenweise sogar als Cart-Weg.

Insofern an dieser Stelle noch einmal der Hinweis an Euch: bevor Ihr einen (insbesondere fremden) Platz spielt - schaut unbedingt in die Platzregeln, um Besonderheiten der lokalen Anlage bereits vor dem Vergehen und der daraus resultierenden Strafe zu erkennen... (tk)

3 Wochen her

Golf Rules

Ernst hatte eine Frage an uns zum Thema Entfernungen messen:

"Hi Thorben
Bei der Technik des Vector Putting wird aum Grün durch Abschreiten jener
Punkt errechnet, der angespielt werden muss, um ein Break auszugleichen.
Diese Technik wurde bei einem internen Club Matchplay (Pyramide) angewendet.
Es war kein Regelkundiger vor Ort und es ergab sich folgende Situation:

Spieler A errechnete o.a. Punkt und maß diesen mit Hilfe seines Putters
aus, da er vorher die Länge des Griffes und andere Punkte am Putter (z.B
Logo am Schaft) abgemessen und sich gemerkt hatte.
Spieler B kritisierte dies und man einigte sich, das nach der Runde zu
klären. Es wurde jedoch so weitergespielt als hätte Spieler A das Loch
gewonnen.

Meine Meinung
1.) Klarer Verstoß gegen Regel 14.3 und damit Lochverlust für Spieler A.
2) Da das Spiel durch den falschen Lochverlust für Spieler B eine ganz
andere Spielsituation ergeben hätte, wäre die logisch Konsequenz eine
Disqualifikation von Spieler A (Oder heißt das im Matchplay Spielverlust?).
Lg Ernst"

Hier kommt es vor allen Dingen auf die vor Ort geltenden Platzregeln an. Grundsätzlich sind nach R14-3 Entfernungsmessgeräte aller Art untersagt; die Anmerkung zu R14-3 und D14-3/0.5 lassen aber eine Platzregel zu, die Entfernungsmessgeräte gestattet.Das können dann auch ein Maßband oder Entferrnungsmarkierungen am Putter sein, auch kann man sich die Länge seines Schlägers merken.

Zusätzlich dazu muss der Spieler noch darauf achten beim Messen seine Puttlinie nicht zu berühren; der Messvorgang selbst ist zwar durch R16-1a III gedeckt, verbessern darf der Spieler die Puttlinie damit aber eben so wenig wie prüfen.
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Ernst hatte eine Frage an uns zum Thema Entfernungen messen:

Hi Thorben
Bei der Technik des Vector Putting wird aum Grün durch Abschreiten jener
Punkt errechnet, der angespielt werden muss, um ein Break auszugleichen.
Diese Technik wurde bei einem internen Club Matchplay (Pyramide) angewendet.
Es war kein Regelkundiger vor Ort und es ergab sich folgende Situation:

Spieler A errechnete o.a. Punkt und maß diesen mit Hilfe seines Putters
aus, da er vorher die Länge des Griffes und andere Punkte am Putter (z.B
Logo am Schaft) abgemessen und sich gemerkt hatte.
Spieler B kritisierte dies und man einigte sich, das nach der Runde zu
klären. Es wurde jedoch so weitergespielt als hätte Spieler A das Loch
gewonnen.

Meine Meinung
1.) Klarer Verstoß gegen Regel 14.3 und damit Lochverlust für Spieler A.
2) Da das Spiel durch den falschen Lochverlust für Spieler B eine ganz
andere Spielsituation ergeben hätte, wäre die logisch Konsequenz eine
Disqualifikation von Spieler A (Oder heißt das im Matchplay Spielverlust?).
Lg Ernst

Hier kommt es vor allen Dingen auf die vor Ort geltenden Platzregeln an. Grundsätzlich sind nach R14-3 Entfernungsmessgeräte aller Art untersagt; die Anmerkung zu R14-3 und D14-3/0.5 lassen aber eine Platzregel zu, die Entfernungsmessgeräte gestattet.Das können dann auch ein Maßband oder Entferrnungsmarkierungen am Putter sein, auch kann man sich die Länge seines Schlägers merken.

Zusätzlich dazu muss der Spieler noch darauf achten beim Messen seine Puttlinie nicht zu berühren; der Messvorgang selbst ist zwar durch R16-1a III gedeckt, verbessern darf der Spieler die Puttlinie damit aber eben so wenig wie prüfen.

 

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In diesem Zusammenhang kommt immer wieder die Frage auf, ob bei einem Nearest-To-The-Pin Loch mit daneben liegendem Maßband geputtet werden muss bevor gemessen werden darf, wenn in der Spielausschreibung nichts dazu erwähnt wird und Entfernungsmessgeräte mittels Platzregeln erlaubt sind.

Selbst wenn Messgeräte nicht per Platzregel erlaubt wären, würde ich anzweifeln, dass das Abmessen mittels Schläger laut Regel 14-3 unerlaubt ist. Vergleiche dazu Decision 14-3/2 "Bleistift oder Zählkarte benutzen, um Entfernung abzuschätzen", was erlaubt ist, solange keine speziellen Abstandsmarkierungen angebracht sind. AimPoint Express wäre ja dann ebenso unerlaubt, weil mit der Breite der Finger visiert und damit Abstände geschätzt werden. Oder das Abschreiten einer Distanz mit bekannter Schrittweite (bei mir 60 cm), Vergleich mit der Schuhlänge (bei mir 30 cm). Wenn im Lochspiel einer der Gegner auf der Spielreihenfolge besteht, muss im Zweifelsfall auch der Abstand des Balles zum Loch am Grün z. B. mit der Fahnenstange bestimmt werden. Abgesehen davon, ist es fragwürdig, ob beim Putten eine genaue Kenntnis der Entfernung besonders hilfreich ist. Mich erinnert es an eine Turnierrunde, wo eine Dame mit Single-HCP die Entfernung der Putts immer betont und mechanisch abgeschritten ist. Im Verlauf der Runde hat sie dann die Putts zunehmend zu kurz gelassen, weil die Grüns durch starkes Wachstum deutlich langsamer wurden.

Passt zwar nicht ganz zu unserem Artikel - ist aber in Bezug auf Nutzung von Entfernungen auch ganz interessant und aktuell: www.golf.de/publish/tipps-und-tricks/tipps-fuers-eigene-spiel/60115158/ein-zirkel-sorgt-fuer-aufr...

3 Wochen her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Heute dreht es sich in "Golf-Rules am Sonntag" um das Thema "Ball zurücklegen, wenn die ursprüngliche Stelle nicht bekannt ist". Wenn ein Ball versehentlich bewegt wird, kann der Spieler den ursprünglichen Punkt nicht kennen: ggf. muss der Spieler deshalb den Ball so nahe wie möglich an seine geschätzte Stelle fallen lassen und den Ball dort spielen, wo er zur Ruhe kommt. Dieses bedeutet, dass der Ball oft nicht vom geschätzten Punkt gespielt wird, da der fallengelassene Ball bis zu zwei Schlägerlängen von diesem Punkt weg rollen darf und sich ggf. in einer besseren oder schlechteren Lage befindet.

Die neue Regelung soll das Verfahren „legen“ oder „fallenlassen“ vereinfachen. Der Ball wird immer an die ursprüngliche Stelle gelegt - und nicht mehr fallengelassen. Wenn die genaue Stelle der ursprünglichen Lage nicht bekannt ist, muss der Spieler den Ball an einer geschätzten Stelle zurückgelegt werden.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Heute dreht es sich in Golf-Rules am Sonntag um das Thema Ball zurücklegen, wenn die ursprüngliche Stelle nicht bekannt ist. Wenn ein Ball versehentlich bewegt wird, kann der Spieler den ursprünglichen Punkt nicht kennen: ggf. muss der Spieler deshalb den Ball so nahe wie möglich an seine geschätzte Stelle fallen lassen und den Ball dort spielen, wo er zur Ruhe kommt. Dieses bedeutet, dass der Ball oft nicht vom geschätzten Punkt gespielt wird, da der fallengelassene Ball bis zu zwei Schlägerlängen von diesem Punkt weg rollen darf und sich ggf. in einer besseren oder schlechteren Lage befindet.

Die neue Regelung soll das Verfahren „legen“ oder „fallenlassen“ vereinfachen. Der Ball wird immer an die ursprüngliche Stelle gelegt - und nicht mehr fallengelassen. Wenn die genaue Stelle der ursprünglichen Lage nicht bekannt ist, muss der Spieler den Ball an einer geschätzten Stelle zurückgelegt werden.

#RulesOfGolf2019

3 Wochen her

Golf Rules

"Wenn der Ball ins Loch fällt und ihn hat niemand berührt - ist es ein Schlag oder nicht?" -fragte die PGA TOUR​ auf ihrer Facebookseite am Samstag und postete das verlinkte Video von Zach Johnson dazu.

Es kommt darauf an:

Dies ist ein Fall von Regel R16-2 "Ball ragt über Lochrand hinaus", die uns sagt:

Ragt irgendein Teil des Balls über den Lochrand hinaus, steht dem Spieler ausreichend Zeit zu, das Loch ohne vermeidbare Verzögerung zu erreichen, sowie weitere zehn Sekunden, um festzustellen, ob sich der Ball in Ruhe befindet. Ist der Ball bis dahin nicht in das Loch gefallen, gilt er als in Ruhe befindlich. Fällt der Ball anschließend in das Loch, gilt er als vom Spieler mit dem letzten Schlag eingelocht, und er muss seiner Schlagzahl für das Loch einen Strafschlag hinzurechnen; anderenfalls gibt es keine Strafe nach dieser Regel.

Eigentlich also eine klare Sache: Schauen ob der Ball ins Loch fällt, hingehen, 10 Sekunden warten. Fällt er innerhalb der 10 Sekunden ist er mit dem letzten Schlag eingelocht, fällt er danach ist er eingelocht, der Spieler muss sich aber einen Strafschlag hinzurechnen. Johnsons Ball bewegte sich während der 10 Sekunden aber mehrmals um ein Stückchen und fiel erst nach etwa 15 Sekunden, als er ihn ansprach, weswegen er unsicher über sein Vorgehen war und traf die sehr kluge Entscheidung, den Referee zu fragen, wie er vorgehen sollte.

Der Referee bat Johnson aufgrund von R18-2 I, Ball in Ruhe bewegt durch Spieler beim Ansprechen des Balls einen Regelball zu spielen, um in Ruhe entscheiden zu können und entschied nach Sichtung des Videos auf einen Strafschlag nach R16-2, da der Ball erst nach den 10 Sekunden ins Loch fiel.

Das Video zeigt hier, wie Golf sein sollte. Fair. Johnson hat ein für sich negatives Ruling bekommen und hingenommen und zeigte nachher noch großen Sportsmannsgeist, als er sich mit dem Referee über die Regel austauschte. Das ist großes Golf.

PGA TOUR
If a ball falls in the hole and nobody touched it, is it a stroke?

Well ... it depends.
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PGA TOUR

3 Wochen her

Golf Rules

"Der Putter wird für das Spiel auf dem Grün, manchmal auch auf dem Vorgrün, verwendet." - so steht es auf Wikipedia. Nur der Putter - nein nicht unbedingt...

Gestern bei den BMW International Open macht es Garcia an Bahn 14 vor, dass auch ein gefühlvoller Chip mit dem Wedge ein zulässiger Schlag auf dem Grün sein kann. Denn nirgendwo in den Golfregeln ist vermerkt, dass auf dem Grün einzig und alleine der Putter genutzt werden muss.

Unbhängig davon gilt, dass insbesondere bei solchen Schlägen die Platzpflege im Vordergrund stehen sollte. Mögliche Beschädigungen sind dabei unbedingt zu vermeiden und ggf. schnellstmöglich auszubessern. (tk)
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Golf Rules - Chippen auf dem Grün

3 Wochen her

Golf Rules

Andere Länder - andere Probleme...

Wir haben im Urlaub zwar keine Alligatoren auf dem Golfplatz gefunden - aber vor Schlangen rechts und links des Fairways sind wir gewarnt worden. Und was ist dann, wenn ich meinen Ball in einen solchen Bereich spiele?

Zunächst einmal waren diese Bereiche auf dem von uns gespielten Platz als seitliches Wasserhindernis markiert, so dass man einen neuen Ball ohne Suche nach R26 ins Spiel bringen konnte.

Aber auch bei uns kann es Situationen geben, in denen ein Ball in eine Lage kommt, aus der das Spiel nur dann möglich ist, wenn sich der Spieler in eine gefährliche Situation begeben würde. Hier hilft Decision D1-4/10 "Gefährliche Situation; Klapperschlange oder Bienen behindern das Spiel" - auch wenn bei uns eher Bienen, Hornissen oder brütende Schwäne das Problem sein könnten.

Frage:
Der Ball eines Spielers kommt in einer Lage zur Ruhe, die für den Spieler gefährlich ist, etwa neben einer lebenden Klapperschlange oder einem Bienennest. Hat der Spieler nach Billigkeit (Regel 1-4) noch andere Möglichkeiten, außer den Ball zu spielen, wie er liegt, oder – falls anwendbar – nach Regel 26 oder 28 zu verfahren?

Antwort:
Ja. Es ist unzumutbar, von einem Spieler zu erwarten, aus einer solchen gefährlichen Lage zu spielen, und es ist unfair, vom Spieler zu verlangen, einen Strafschlag nach Regel 26 (Wasserhindernisse) oder Regel 28 (Ball Unspielbar) in Kauf zu nehmen, obwohl diese Regeln eine Alternative bleiben, falls anwendbar.

Liegt der Ball im Gelände, darf der Spieler straflos einen Ball innerhalb einer Schlägerlänge und nicht näher zum Loch vom nächstgelegenen Punkt fallen lassen, der nicht näher zum Loch, nicht gefährlich und nicht auf einem Grün oder in einem Hindernis ist.

Liegt der Ball in einem Hindernis, darf der Spieler straflos einen Ball innerhalb einer Schlägerlänge und nicht näher zum Loch vom nächstgelegenen Punkt fallen lassen, der nicht näher zum Loch ist und der nicht gefährlich ist. Falls möglich, muss der Ball in demselben Hindernis oder, wenn dies nicht möglich ist, in einem nahe gelegenen, gleichartigen Hindernis fallen gelassen werden, jedoch in beiden Fällen nicht näher zum Loch. Ist es dem Spieler nicht möglich, den Ball in einem Hindernis fallen zu lassen, darf er ihn mit einem Strafschlag außerhalb des Hindernisses fallen lassen. Dabei muss der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball lag, auf gerader Linie zwischen dem Loch und der Stelle liegen, an der der Ball fallen gelassen wird.

Liegt der Ball auf dem Grün, darf der Spieler einen Ball straflos an die nächstgelegene Stelle legen, nicht näher zum Loch und nicht in einem Hindernis, bei der keine Gefahr besteht.

Sofern Behinderung durch irgendetwas anderes als die gefährliche Situation den Schlag eindeutig undurchführbar macht oder die Umstände ausschließlich infolge eines eindeutig unvernünftigen Schlags oder einer unnötig abnormalen Standposition, Schwungs oder Spielrichtung gefährlich wären, darf der Spieler nicht wie oben beschrieben Erleichterung in Anspruch nehmen; er darf jedoch nach Regel 26 oder Regel 28, falls anwendbar, verfahren. (tk)
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Andere Länder - andere Probleme...

Wir haben im Urlaub zwar keine Alligatoren auf dem Golfplatz gefunden - aber vor Schlangen rechts und links des Fairways sind wir gewarnt worden. Und was ist dann, wenn ich meinen Ball in einen solchen Bereich spiele?

Zunächst einmal waren diese Bereiche auf dem von uns gespielten Platz als seitliches Wasserhindernis markiert, so dass man einen neuen Ball ohne Suche nach R26 ins Spiel bringen konnte. 

Aber auch bei uns kann es Situationen geben, in denen ein Ball in eine Lage kommt, aus der das Spiel nur dann möglich ist, wenn sich der Spieler in eine gefährliche Situation begeben würde. Hier hilft Decision D1-4/10 Gefährliche Situation; Klapperschlange oder Bienen behindern das Spiel - auch wenn bei uns eher Bienen, Hornissen oder brütende Schwäne das Problem sein könnten. 

Frage:
Der Ball eines Spielers kommt in einer Lage zur Ruhe, die für den Spieler gefährlich ist, etwa neben einer lebenden Klapperschlange oder einem Bienennest. Hat der Spieler nach Billigkeit (Regel 1-4) noch andere Möglichkeiten, außer den Ball zu spielen, wie er liegt, oder – falls anwendbar – nach Regel 26 oder 28 zu verfahren?

Antwort:
Ja. Es ist unzumutbar, von einem Spieler zu erwarten, aus einer solchen gefährlichen Lage zu spielen, und es ist unfair, vom Spieler zu verlangen, einen Strafschlag nach Regel 26 (Wasserhindernisse) oder Regel 28 (Ball Unspielbar) in Kauf zu nehmen, obwohl diese Regeln eine Alternative bleiben, falls anwendbar. 

Liegt der Ball im Gelände, darf der Spieler straflos einen Ball innerhalb einer Schlägerlänge und nicht näher zum Loch vom nächstgelegenen Punkt fallen lassen, der nicht näher zum Loch, nicht gefährlich und nicht auf einem Grün oder in einem Hindernis ist. 

Liegt der Ball in einem Hindernis, darf der Spieler straflos einen Ball innerhalb einer Schlägerlänge und nicht näher zum Loch vom nächstgelegenen Punkt fallen lassen, der nicht näher zum Loch ist und der nicht gefährlich ist. Falls möglich, muss der Ball in demselben Hindernis oder, wenn dies nicht möglich ist, in einem nahe gelegenen, gleichartigen Hindernis fallen gelassen werden, jedoch in beiden Fällen nicht näher zum Loch. Ist es dem Spieler nicht möglich, den Ball in einem Hindernis fallen zu lassen, darf er ihn mit einem Strafschlag außerhalb des Hindernisses fallen lassen. Dabei muss der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball lag, auf gerader Linie zwischen dem Loch und der Stelle liegen, an der der Ball fallen gelassen wird. 

Liegt der Ball auf dem Grün, darf der Spieler einen Ball straflos an die nächstgelegene Stelle legen, nicht näher zum Loch und nicht in einem Hindernis, bei der keine Gefahr besteht. 

Sofern Behinderung durch irgendetwas anderes als die gefährliche Situation den Schlag eindeutig undurchführbar macht oder die Umstände ausschließlich infolge eines eindeutig unvernünftigen Schlags oder einer unnötig abnormalen Standposition, Schwungs oder Spielrichtung gefährlich wären, darf der Spieler nicht wie oben beschrieben Erleichterung in Anspruch nehmen; er darf jedoch nach Regel 26 oder Regel 28, falls anwendbar, verfahren. (tk)

 

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Danke! Gilt das auch für Allergiker beispielsweise in der Nähe faulender Äpfel, wo sich Wespen aufhalten oder mit ihnen zu rechnen wäre. Ich bin tatsächlich Allergiker und es gibt tatsächlich eine solche Stelle in unserem Club 😎

Schlangen sind doch ein bewegliches Hemmnis oder loser hinderlicher Naturstoff, kann man also anfassen und wegräumen. 🙂

4 Wochen her

Golf Rules

Heute einmal wieder etwas zum Thema Platzvorbereitung. Hier Ausgrenzen.

Die Spielleitung ist nach R33-2a I verpflichtet den Platz und die Ausgrenzen festzulegen und genau zu bezeichnen. Dabei sollte auch überprüft werden, ob die Ausgrenzen klar ersichtlich sind und von jedermann verstanden werden.

Im Fall auf dem Bild kam im Zählspiel der Ball eines Spielers an der grünen Markierung zu Ruhe, jenseits der Sichtlinie der verbundenen, noch stehenden Auspfosten. Ein Auspfosten fehlte und lag halb im Busch, halb auf der Wiese. Die Frage war jetzt, wo die Ausgrenze tatsächlich verlief. Der Spieler half sich durch Spielen eines Regelballs und markierte die Balllage, damit die Spielleitung später entscheiden konnte: Drin oder Aus?

Warum der Auspfosten nicht mehr an seiner Stelle steckte konnte nicht geklärt werden.

Hier hilft aber unsere

Decision des Tages

weiter:

Decision D33-2a/19
"Aus-Linie durch unbefugtes Herausziehen eines Aus-Pfahls verändert"

In einem Zählspiel ist die Aus-Linie durch unbefugtes Herausziehen eines Aus-Pfahls verändert worden. Dadurch entstand ein Bereich (Bereich X), der innerhalb der Platzgrenzen ist, wenn der beseitigte Pfahl unbeachtet bleibt, der aber im Aus ist, wenn der Pfahl zurückgesteckt wird.

F1 A’s Ball kommt im Bereich X zur Ruhe. Er ist sich bewusst, dass die Aus-Linie verändert wurde und bittet die Spielleitung um eine Entscheidung. Wie ist die Regelentscheidung?

A1 Die Spielleitung sollte den herausgezogenen Pfahl zurückstecken, d. h. die ursprüngliche Aus-Linie wieder herstellen und von A verlangen, dass er nach Regel 27-1 verfährt, außer ihr ist bekannt, dass ein oder mehrere vorausspielende Bewerber, in Unkenntnis der Tatsache, dass ein Pfahl fehlt, vom Bereich X gespielt haben. In diesem Fall sollte die Spielleitung die veränderte Aus-Linie für den Rest des Wettspiels beibehalten und A dürfte seinen Ball spielen, wie er liegt.

F2 Wie wäre die Regelentscheidung, wenn die Spielleitung feststellt, dass ein oder mehrere Bewerber, in Unkenntnis der Tatsache, dass ein Pfahl fehlt, vom Bereich X gespielt haben und dass ein oder mehrere andere Bewerber den Bereich X wie Aus behandelt und Regel 27-1 angewandt haben?

A2 Falls die unterschiedliche Bewertung des Bereichs X das Ergebnis des Wettspiels deutlich beeinflussen könnte, sollte die Runde annulliert und wiederholt werden. Anderenfalls sollte das Ergebnis der Runde bestehen bleiben.

Die ursprüngliche Linie wurde danach wieder hergestellt und dem Spieler mitgeteilt, dass sein Ball noch im Spiel war, sprich, der Regelball zu Gunsten der grünen Balllage entschieden.
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Heute einmal wieder etwas zum Thema Platzvorbereitung. Hier Ausgrenzen.

Die Spielleitung ist nach R33-2a I verpflichtet den Platz und die Ausgrenzen festzulegen und genau zu bezeichnen. Dabei sollte auch überprüft werden, ob die Ausgrenzen klar ersichtlich sind und von jedermann verstanden werden. 

Im Fall auf dem Bild kam im Zählspiel der Ball eines Spielers an der grünen Markierung zu Ruhe, jenseits der Sichtlinie der verbundenen, noch stehenden Auspfosten. Ein Auspfosten fehlte und lag halb im Busch, halb auf der Wiese. Die Frage war jetzt, wo die Ausgrenze tatsächlich verlief. Der Spieler half sich durch Spielen eines Regelballs und markierte die Balllage, damit die Spielleitung später entscheiden konnte: Drin oder Aus?

Warum der Auspfosten nicht mehr an seiner Stelle steckte konnte nicht geklärt werden.

Hier hilft aber unsere 

Decision des Tages  

weiter:

Decision D33-2a/19
Aus-Linie durch unbefugtes Herausziehen eines Aus-Pfahls verändert

In einem Zählspiel ist die Aus-Linie durch unbefugtes Herausziehen eines Aus-Pfahls verändert worden. Dadurch entstand ein Bereich (Bereich X), der innerhalb der Platzgrenzen ist, wenn der beseitigte Pfahl unbeachtet bleibt, der aber im Aus ist, wenn der Pfahl zurückgesteckt wird. 

F1 A’s Ball kommt im Bereich X zur Ruhe. Er ist sich bewusst, dass die Aus-Linie verändert wurde und bittet die Spielleitung um eine Entscheidung. Wie ist die Regelentscheidung? 

A1 Die Spielleitung sollte den herausgezogenen Pfahl zurückstecken, d. h. die ursprüngliche Aus-Linie wieder herstellen und von A verlangen, dass er nach Regel 27-1 verfährt, außer ihr ist bekannt, dass ein oder mehrere vorausspielende Bewerber, in Unkenntnis der Tatsache, dass ein Pfahl fehlt, vom Bereich X gespielt haben. In diesem Fall sollte die Spielleitung die veränderte Aus-Linie für den Rest des Wettspiels beibehalten und A dürfte seinen Ball spielen, wie er liegt. 

F2 Wie wäre die Regelentscheidung, wenn die Spielleitung feststellt, dass ein oder mehrere Bewerber, in Unkenntnis der Tatsache, dass ein Pfahl fehlt, vom Bereich X gespielt haben und dass ein oder mehrere andere Bewerber den Bereich X wie Aus behandelt und Regel 27-1 angewandt haben? 

A2 Falls die unterschiedliche Bewertung des Bereichs X das Ergebnis des Wettspiels deutlich beeinflussen könnte, sollte die Runde annulliert und wiederholt werden. Anderenfalls sollte das Ergebnis der Runde bestehen bleiben.

Die ursprüngliche Linie wurde danach wieder hergestellt und dem Spieler mitgeteilt, dass sein Ball noch im Spiel war, sprich, der Regelball zu Gunsten der grünen Balllage entschieden.

 

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Zumal im Bild noch verwirrend hinzu kommt, dass das Greenkeeping durch die Art zu Mähen eine scheinbare Auslinie simuliert hat, die man auch für logisch halten könnte, denn es ist nicht davon auszugehen, dass derjenige, der den weissen Pfahl entfernt hat ihn mit der Spitze am eigentlichen Standort abgelegt hat.

4 Wochen her

Golf Rules

Wüst sah es aus am Wochenende bei den GVNB Mannschaftsmeisterschaften, die Trockenheit der letzten Tage hatte dem Platz arg zugesetzt. Die Spielleitung vor Ort entschied sich daher mit „Besserlegen“ zu spielen und erließ folgende Platzregel:

„Ein auf kurz gemähter (Fairway oder kürzer) Fläche im Gelände liegender Ball darf straffrei aufgenommen, gereinigt und innerhalb einer Schlägerlänge, nicht näher zum Loch, hingelegt werden, nicht in einem Hindernis und nicht auf dem Grün. Der Ball muss vor dem Aufnehmen markiert werden.“

Fallen lassen machte hier keinen Sinn, da der Boden so hart war, dass der Ball nie an einer grasbewachsenen Stelle liegen blieb.

Die Platzregel führte dann dazu, dass Stellen, von denen sonst immer Erleichterung gewünscht wird, plötzlich in ungeahnter Attraktivität erstrahlten: Regnerdeckel.
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Das sieht ja richtig übel aus auf dem Platz. Ohjeohje

Auf jedem Schlag nen Holz-3 rausholen und punchen, da kriegst du ja noch jeden Schlag mit 250m average hin 😉

Wo is das bitte?!?!?

Den Fotos nach ist Platz doch gut spielbar - flacher spielen, den Roll ausnutzen und das Risiko des seitlichen Verspringens minimieren. Bei einem feuchten Platz, wo die Drives wenige Meter um das Einschlagloch liegen bleiben, darf ich doch auch nicht 20 m in der Länge besser legen.

Christian das meinten wir.

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4 Wochen her

Golf Rules

Unser Leser Silas Wagner hatte ab den Wochenende beiläufig in einem Post gefragt, wie denn zu verfahren ist, wenn ein Auspfosten krumm im Boden steckt. Welcher Teil des Pfostens ist dann relevant um zu erkennen, ob sich der Ball im Aus befindet oder noch im Spiel ist?

Hier hilft ein Blick in die Definitionen der Golfregeln:
[...] Wird Aus durch Pfähle oder einen Zaun oder als jenseits von Pfählen oder einem Zaun gekennzeichnet, so verläuft die Auslinie auf Bodenebene entlang den platzseitig vordersten Punkten der Pfähle bzw. Zaunpfosten ohne Berücksichtigung schräg laufender Stützpfosten. [...]

Relevant ist also die innere, untere Kante des Pfostens - egal wie schief der Rest des Pfostens steht.

Und noch einmal zu Erinnerung: ein Ball ist erst im Aus, wenn er vollständig im Aus liegt. Sprich - berührt der Ball noch mit einen Teil den Platz, dann ist dieser weiterhin im Spiel. (tk)
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Unser Leser Silas hatte ab den Wochenende beiläufig in einem Post gefragt, wie denn zu verfahren ist, wenn ein Auspfosten krumm im Boden steckt. Welcher Teil des Pfostens ist dann relevant um zu erkennen, ob sich der Ball im Aus befindet oder noch im Spiel ist?

Hier hilft ein Blick in die Definitionen der Golfregeln:
[...] Wird Aus durch Pfähle oder einen Zaun oder als jenseits von Pfählen oder einem Zaun gekennzeichnet, so verläuft die Auslinie auf Bodenebene entlang den platzseitig vordersten Punkten der Pfähle bzw. Zaunpfosten ohne Berücksichtigung schräg laufender Stützpfosten. [...]

Relevant ist also die innere, untere Kante des Pfostens - egal wie schief der Rest des Pfostens steht.

Und noch einmal zu Erinnerung: ein Ball ist erst im Aus, wenn er vollständig im Aus liegt. Sprich - berührt der Ball noch mit einen Teil den Platz, dann ist dieser weiterhin im Spiel. (tk)

 

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Dazu wurde mir damals ganz einfach erklärt, .."berührt" der Ball das größere, liegt er im kleineren. Einer der Besten Sprüche die ich, was regeln angeht, gelernt habe 😉 Bsp der ball "berührt" das Aus ( Aus ist immer größer als der Platz ) liegt er also auf der Bahn. Das selbe beim wasser... (Der Platz ist immer größer als das Wasser) "berührt er also den Platz, liegt er im Wasser.

Ist das ein Aus-Pfosten oder eine Fliegenfalle? 🤔😁

Liegt er voll auf der Ausline befindet er sich im aus...

Und was ist wenn der Pfosten..warum auch immer daneben liegt 😳 zählt dann das Loch wo er ursprünglich gesteckt hat🙈

4 Wochen her

Golf Rules

Wahrscheinlich DAS Video des Wochenendes von den US Open - Phil Mickelson puttet in der 3. Runde am 13 Loch am Loch vorbei. Und was dann passiert ist schon recht kurios...

Als Mickelson merkt, dass sein Ball über die Welle rollt und nicht zur Ruhe kommt, "sprintet" er hinterher und spielt den, noch in der Bewegung befindlichen, Ball wieder zurück Richtung Loch.

Bei dieser Handlung verstößt Mickelson gegen Regel 14-5 "Spielen eines Balls in Bewegung". Mickelson wird für diesen Regelverstoß mit 2 Strafschlägen belegt, spielte damit an der Spielbahn eine 10 und setzte das Spiel fort.

Auch R1-2 "Ball absichtlich von Spieler, Partner oder Caddie abgelenkt oder aufgehalten" sieht die selbe Strafe vor, denn ein Spieler darf keine Handlung mit der Absicht durchführen, die Bewegung eines Balls im Spiel zu beeinflussen.
Im Netz wird darauf diskutiert, ob es sich ggf. auch um einen "schwerwiegenden Verstoß gegen Regel 1-2" gehandelt haben könnte, denn in diesem Fall hätte die Spielleitung auch die Strafe der Disqualifikation verhängen können.

In der Anmerkung 1 unter R1-2 wird bzgl. des "schwerwiegenden Verstoßes" ergänzt: Ein Spieler hat einen schwerwiegenden Verstoß gegen Regel 1-2 begangen, wenn die Spielleitung der Meinung ist, dass die Handlung, durchgeführt unter Verstoß gegen diese Regel, ihm oder einem anderen Spieler einen bedeutenden Vorteil, oder einem anderen Spieler, außer seinem Partner, einen bedeutenden Nachteil verschafft hat.Phil Mickelson Third Round 13th Hole Highlight at the 118th U.S. Open Championship at Shinnecock Hills Golf Club. [765IHR3_UMZBIZW97_fc.mov]
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Video image

 

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So wie er seinen Regelverstoß hinterher begründet hat, hätte man ihn eigentlich disqualifizieren müssen

2 Strafschläge und somit 10 Schläge für dieses Loch sind völlig ausreichend. Meiner Meinung nach hat die Spielleitung bei den schwierigen Platzbedingungen richtig entschieden.

So weit so gut. Wäre eine Diskussion über den Spirit of the Game nicht dennoch angebracht? Das zeigt doch die Reaktion vieler Golfer weltweit. Hätte er den Ball nach seinem Putt für unspielbar erklärt, wäre die Sache auch diskutiert worden, aber er selber stünde weniger in der Kritik. Auf Mickelson einzudreschen wie es manche tun, ist allerdings total scheinheilig. Aber gut: In Zeiten von Fast Play hat Lefty ja genau richtig gehandelt 😉

Es wäre für Phil eine bessere Lösung gewesen, die Position des Balles nach dem Putt abzuwarten und dann ggf. Regel 27-1 (Schlag und Distanzverlust) zur Hilfe zu nehmen. Dann hätte er den Putt wiederholen können - mit nur einem Strafschlag.

Er hätte disqualifiziert werden müssen weil es nicht Zufall war sondern volle Absicht. IMHO verstösst er damit nicht nur gegen 1-2 sondern auch gegen den Spirit of the Game. In Zukunft werden Caddies die die Fahne bedienen den Ball mit dem Fuss neben dem Loch stoppen wenn Gefahr besteht dass der Putt zu lang wird und ins Wasser zu rollen droht. Dann nehm ich mir auch lieber +2 und den tap in als einen Strafschlag plus Chip.

Golf Rules ps: mickelson und nicht michelson 😉

Das Fachblatt Weser Kurier hätte sich eine strengere Bestrafung gewünscht? Ohne schlüssige Begründung. Lesen die Euch noch nicht, Golf Rules?

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4 Wochen her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Das gute Grün unterliegt bestimmten Regeln - heute geht es in "Golf-Rules am Sonntag" um die Reparatur von Beschädigungen auf diesem. Denn aktuell sind nur begrenzte Reparatur von Schäden auf dem Grün zulässig (z.B. alte Lochpfropfen oder Pitchmarken). Irgendein sonstiger Schaden darf nicht ausgebessert werden, falls dies dem Spieler bei seinem nachfolgenden Spielen des Lochs von Nutzen sein könnte.

Zukünftig ist die Reparatur von fast allen Schäden (wie Ballmarkierungen, Schuhschaden, Einkerbungen von Schlägern oder Fahnenstange, Tierschaden, etc.) erlaubt - Ausnahmen sind Belüftungslöcher, natürliche „Fehlstellen“ oder die „Abnutzung des Loches“. Der Spieler darf Schäden aber nur mit seiner Hand, Fuß oder einem anderen Körperteil sowie einem Reparaturwerkzeug, Tee, Schläger oder ähnlichen Gegenständen der normaler Ausrüstung reparieren und das Spiel dabei nicht unangemessen verzögern.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Das gute Grün unterliegt bestimmten Regeln - heute geht es in Golf-Rules am Sonntag um die Reparatur von Beschädigungen auf diesem. Denn aktuell sind nur begrenzte Reparatur von Schäden auf dem Grün zulässig (z.B. alte Lochpfropfen oder Pitchmarken). Irgendein sonstiger Schaden darf nicht ausgebessert werden, falls dies dem Spieler bei seinem nachfolgenden Spielen des Lochs von Nutzen sein könnte.

Zukünftig ist die Reparatur von fast allen Schäden (wie Ballmarkierungen, Schuhschaden, Einkerbungen von Schlägern oder Fahnenstange, Tierschaden, etc.) erlaubt - Ausnahmen sind Belüftungslöcher, natürliche „Fehlstellen“ oder die „Abnutzung des Loches“. Der Spieler darf Schäden aber nur mit seiner Hand, Fuß oder einem anderen Körperteil sowie einem Reparaturwerkzeug, Tee, Schläger oder ähnlichen Gegenständen der normaler Ausrüstung reparieren und das Spiel dabei nicht unangemessen verzögern.

#RulesOfGolf2019

4 Wochen her

Golf Rules

Tobias hat eine Frage an uns:

"Lieber Torben,

es gibt erneut eine Nuss zu knacken. Bahn 8. Unten im Bild der Herrenabschlag, davor beginnt das Wasser, links der Weg, Damenabschlag als Inselabschlag, umgeben von Wasser, nach oben gehts in Richtung Fahne.

Darf die Dame, die so abschlägt wie eingezeichnet, auch jenseits des Wasserhindernisses auf dem Weg droppen?
Oder ist das ein deutlicher Vorteil, der nicht ok ist.

Wir reden ja nicht von einer Dropping-Zone.

Ich bin gespannt - ich hätte es als Möglichkeit nach Regelung für seitliches Wasser in Anspruch genommen."

Also:

Nach Regel R26-1 bieten sich hier - bei einem seitlichen Wasserhindernis - insgesamt fünf Möglichkeiten das Loch weiter zu spielen:

1. Spielen wie er liegt (gerade jetzt in der trockenen Zeit oft eine Option)

2. Spielen vom letzten Ort unter Schlag und Distanzverlust (R26-1a)

3. Auf der Linie Loch - Eintrittspunkt ins Wasserhindernis beliebig weit zurück gehen und einen Ball fallen lassen (R26-1b)

4. Einen Ball zwei Schlägerlängen vom Eintrittspunkt ins Wasserhindernis, nicht näher zum Loch fallen lassen (R26-1c, 1. Alternative - im Bild als Referenzpunkt der mittlere grüne Punkt) oder

5. Einen Ball fallen lassen innerhalb zweier Schlägerlängen von einem Punkt an der gegenüberliegenden Grenze des Wasserhindernisses, gleich weit vom Loch entfernt R26-1c, 2. Alternative - hier der linke und der rechte grüne Punkt).
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Tobias hat eine Frage an uns:

Lieber Torben,

es gibt erneut eine Nuss zu knacken. Bahn 8. Unten im Bild der Herrenabschlag, davor beginnt das Wasser, links der Weg, Damenabschlag als Inselabschlag, umgeben von Wasser, nach oben gehts in Richtung Fahne.

Darf die Dame, die so abschlägt wie eingezeichnet, auch jenseits des Wasserhindernisses auf dem Weg droppen?
Oder ist das ein deutlicher Vorteil, der nicht ok ist.

Wir reden ja nicht von einer Dropping-Zone.

Ich bin gespannt - ich hätte es als Möglichkeit nach Regelung für seitliches Wasser in Anspruch genommen.

Also:

Nach Regel R26-1 bieten sich hier - bei einem seitlichen Wasserhindernis - insgesamt fünf Möglichkeiten das Loch weiter zu spielen:

1. Spielen wie er liegt (gerade jetzt in der trockenen Zeit oft eine Option)

2. Spielen vom letzten Ort unter Schlag und Distanzverlust (R26-1a)

3. Auf der Linie Loch - Eintrittspunkt ins Wasserhindernis beliebig weit zurück gehen und einen Ball fallen lassen (R26-1b)

4.  Einen Ball zwei Schlägerlängen vom Eintrittspunkt ins Wasserhindernis, nicht näher zum Loch fallen lassen (R26-1c, 1. Alternative - im Bild als Referenzpunkt der mittlere grüne Punkt) oder

5. Einen Ball fallen lassen innerhalb zweier Schlägerlängen von einem Punkt an der gegenüberliegenden Grenze des Wasserhindernisses, gleich weit vom Loch entfernt R26-1c, 2. Alternative - hier der linke und der rechte grüne Punkt).

 

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Die drei grünen punkte sind schon so richtig! nur rein taktisch gesehen würde die Dame sich beim droppen kein Vorteil verschaffen so wie ich das sehe und verstehe 🤷🏼‍♂️ an ihrer Stelle würde ich nochmal abschlagen wenn er nicht aus dem Wasser spielbar ist 😉

Die drei grünen punkte sind schon so richtig! nur rein taktisch gesehen würde die Dame sich beim droppen kein Vorteil verschaffen so wie ich das sehe und verstehe 🤷🏼‍♂️ an ihrer Stelle würde ich nochmal abschlagen wenn er nicht aus dem Wasser spielbar ist 😉

ich empfehle einen anderen Golfplatz

...roter als im bild der fall, kann die linie meines erachtens kaum bildlich dargestellt werden und darüber hinaus brauchts im wasserhindernis auch kein wasser in tropfbar, flüssiger form! 😉

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4 Wochen her

Golf Rules

Peter hatte folgende Frage an uns:

"Hallo Leute,
wieder mal ne doofe Frage und vermutlich ist die auch schon beantwortet worden, nur kann ich es nirgends finden 😏
Darf man seinen Ball auf dem Tee so ausrichten, dass die Markierung, die eigentlich fürs Putten ist, die Richtung anzeigt??
Herzliche Grüße,
Peter (...)"

Also: Die Linie auf dem Ball ist kein Verstoß gegen Regel R8-2, die es dem Spieler untersagt, eine Markierung zu setzen, die ihm hilft, die Spiellinie anzuzeigen. Ist in der Praxis auch nur sehr schwer umsetzbar, wird der Ball doch eher als ein Punkt auf der Linie gesehen. Schon die Abweichung von der Linie um nur ein Grad hat in 100m Entfernung eine Abweichung von rd. 1,75 zur Folge. Und dieses eine Grad ist mit dem bloßen Auge nicht erkennbar, geschweige denn spielbar. Andere Markierungen, die länger wären, sind allerdings vor dem Schlag aufzunehmen und ihre Spuren zu beseitigen.
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Peter hatte folgende Frage an uns:

Hallo Leute,
wieder mal ne doofe Frage und vermutlich ist die auch schon beantwortet worden, nur kann ich es nirgends finden 😏
Darf man seinen Ball auf dem Tee so ausrichten, dass die Markierung, die eigentlich fürs Putten ist, die Richtung anzeigt?? 
Herzliche Grüße,
Peter (...)

Also: Die Linie auf dem Ball ist kein Verstoß gegen Regel R8-2, die es dem Spieler untersagt, eine Markierung zu setzen, die ihm hilft, die Spiellinie anzuzeigen. Ist in der Praxis auch nur sehr schwer umsetzbar, wird der Ball doch eher als ein Punkt auf der Linie gesehen. Schon die Abweichung von der Linie um nur ein Grad hat in 100m Entfernung eine Abweichung von rd. 1,75 zur Folge. Und dieses eine Grad ist mit dem bloßen Auge nicht erkennbar, geschweige denn spielbar. Andere Markierungen, die länger wären, sind allerdings vor dem Schlag aufzunehmen und ihre Spuren zu beseitigen.

 

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Ja

Das ist doch der Abschlag von Bahn 3 im GC Münsterland im wunderschönen Burgsteinfurt oder?!?

Logisch!!!!!

Decision 20-3a/2

1 Monat her

Golf Rules

Wenn eine Erleichterung nicht reicht -

in unserem Video liegt der Ball auf einem Par 5 mit dem zweiten Schlag links des Grüns auf einem Weg. Eine risikoreiche Lage wenn es ums Birdie geht, der Spieler entscheidet sich daher, Erleichterung vom Weg nach R24-2 in Anspruch zu nehmen und sucht den nächsten Punkt der Erleichterung, nicht näher zum Loch, indem er einen Zirkel um das Loch schlägt und schaut an welchem Punkt er frei von Behinderung durch den Weg stehen und schwingen kann. Von diesem Punkt aus hat er eine Schlägerlänge Raum, um den Ball straffrei fallen zu lassen (R24-2 b I).

Jetzt behindert ihn immer noch ein kleiner Zaun, der in diesem Fall ein bewegliches Hemmnis darstellt. Hiervon kann er nach R24-1 a Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er das Hemmnis fortbewegt, sprich den Zaun einfach flach legt. Ein Chip, ein Put und das Birdie war gerettet, was vom Weg aus wahrscheinlich nicht so einfach gewesen wäre. Ihr seht, die Golfregeln helfen dem Spieler, der sie kennt.

Danke an Martin Hardtke!Hier haben wir einen Fall, dass ein Ball nach einem Schlag auf einem Weg liegt. Zusätzlich wird der Schlag durch einen kleinen beweglichen Zaun behindert. Ma...
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Video image

 

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Das Beispiel hilft, wenn ein Spieler hilflos ist kann er immer noch Die Wettspielleitung bemühen

1 Monat her

Golf Rules

Der nächstgelegene Punkt der Erleichterung ist die unbekannteste Stelle im Spiel. Sagt der DGV auf seiner Regelseite und führt richtigerweise aus, dass es nicht darum geht die Lage zu finden, an der der Ball nach der Erleichterung am Besten liegt, sondern den ersten Punkt zu finden, an dem man von dem Umstand, der den Spieler behindert nicht mehr betroffen ist und nicht näher zum Loch liegt. Das ist nicht immer ganz einfach.

Die heutige Spielsituation zeigt einen Ball, der auf dem Bild hinter dem Grün auf einem Weg zur Ruhe gekommen ist. Die Spielrichtung im Bild ist von unten nach oben. Die Fahne haben wir schwarz/weiß eingemalt, der Ball ist grün markiert.

Wo ist hier also der nächste Punkt der Erleichterung (nPR) zu finden?

Abhängig davon ob man links oder rechtsherum steht und schwingt auf den Endpunkten der roten Linie im dritten Bild. Und wie man sieht ist das in beiden Fällen keine Traumlage, daher wie immer der Rat: Vor dem Erleichterungsverfahren prüfen, wo der Ball dann liegt und erst dann entscheiden.
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Der nächstgelegene Punkt der Erleichterung ist die unbekannteste Stelle im Spiel. Sagt der DGV auf seiner Regelseite und führt richtigerweise aus, dass es nicht darum geht die Lage zu finden, an der der Ball nach der Erleichterung am Besten liegt, sondern den ersten Punkt zu finden, an dem man von dem Umstand, der den Spieler behindert nicht mehr betroffen ist und nicht näher zum Loch liegt. Das ist nicht immer ganz einfach.

Die heutige Spielsituation zeigt einen Ball, der auf dem Bild hinter dem Grün auf einem Weg zur Ruhe gekommen ist. Die Spielrichtung im Bild ist von unten nach oben. Die Fahne haben wir schwarz/weiß eingemalt, der Ball ist grün markiert.

Wo ist hier also der nächste Punkt der Erleichterung (nPR) zu finden? 

Abhängig davon ob man links oder rechtsherum steht und schwingt auf den Endpunkten der roten Linie im dritten Bild. Und wie man sieht ist das in beiden Fällen keine Traumlage, daher wie immer der Rat: Vor dem Erleichterungsverfahren prüfen, wo der Ball dann liegt und erst dann entscheiden.Image attachmentImage attachment

 

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Kann man vom Massstab her schwer abschätzen, liegt in diesem Fall aber ziemlich sicher hinter den Bäumen. Wählen kann man nur, ob man Erleichterung nimmt. Den nächsten Punkt der Erleichterung kann man nicht wählen. Der wird fast immer eindeutig sein.

Ich kann den Ball also auf der gesamten roten Linie droppen?

An den äußeren Punkten, links oder rechts, denn alles andere sieht wie Weg bzw. Straße aus. Wäre auch meine Vorgehensweise gewesen. Die Frage, die sich dann noch stellt, ist wie gewissenhaft ein Spieler/eine Spielergruppe nach dem Punkt suchen wird (oder mit Blick auf die Uhr, suchen kann). Hier braucht man ja fast eine lange Schnur, um den Punkt zu finden.

Ist das die 9 in Verden? Wo sind die Gänse? 🙂

Viele wissen es schon, tun aber so als wissen sie es nicht, weil das dann eine schlechtere Lage ist.

Wonach bestimmt sich der Radius der Linie?

Um den Spieler zu "helfen" wäre es doch auch eine Option, den Bereich hinter dem Grün als "Aus" zu kennzeichnen. Dann erledigt sich die Suche nach dem NgPdE und das Spiel wird schneller. Aber das ist eine Entscheidung der Spielleitung bzw der Platzverantwortlichen...

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1 Monat her

Golf Rules

„Darf ich mit diesem Driver noch spielen?“, wurden wir neulich gefragt.

Hier ist die Krone des Kopfes gebrochen und es ist fraglich, ob der Driver damit seine grundsätzliche Turnier-Zulassung verloren hat, da die Schlagfläche jetzt verformt ist. Von Sicherheitsbedenken einmal ganz abgesehen.

Regel R4-1a sagt uns: "Die Schläger des Spielers müssen dieser Regel sowie den Vorschriften, Beschreibungen und Auslegungen des Anhangs II entsprechen. "

Weiter ist in R4-1b zu finden:"b) Abnutzung und Abänderung
Für einen Schläger, der in neuem Zustand mit den Regeln in Einklang steht, gilt dies auch im Zustand der Abnutzung durch normalen Gebrauch."

Grundsätzlich ist also ersteinmal nichts gegen den abgenutzten Driver mit Riss in der Schlagfläche einzuwenden, auch Anhang II (insbesondere 4.a.I.) der Golfregeln steht dem nicht entgegen, da er sich auf Schläger im Neuzustand bezieht und die Abnutzung - soweit nicht absichtlich herbeigeführt - von R4-1b gedeckt ist.

Es ist also nicht schön, wie der Schläger aussieht, möglicherweise sogar gefährlich, die Nutzung aber entgegen meiner ersten Meinung beim Draufsehen, nicht verboten.
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„Darf ich mit diesem Driver noch spielen?“, wurden wir neulich gefragt.

Hier ist die Krone des Kopfes gebrochen und es ist fraglich, ob der Driver damit seine grundsätzliche Turnier-Zulassung verloren hat, da die Schlagfläche jetzt verformt ist. Von Sicherheitsbedenken einmal ganz abgesehen.

Regel R4-1a sagt uns: Die Schläger des Spielers müssen dieser Regel sowie den Vorschriften, Beschreibungen und Auslegungen des Anhangs II entsprechen. 

Weiter ist in R4-1b zu finden:b) Abnutzung und Abänderung 
Für einen Schläger, der in neuem Zustand mit den Regeln in Einklang steht, gilt dies auch im Zustand der Abnutzung durch normalen Gebrauch.

Grundsätzlich ist also ersteinmal nichts gegen den abgenutzten Driver mit Riss in der Schlagfläche einzuwenden, auch Anhang II (insbesondere 4.a.I.) der Golfregeln steht dem nicht entgegen, da er sich auf Schläger im Neuzustand bezieht und die Abnutzung - soweit nicht absichtlich herbeigeführt - von R4-1b gedeckt ist.

Es ist also nicht schön, wie der Schläger aussieht, möglicherweise sogar gefährlich, die Nutzung aber entgegen meiner ersten Meinung beim Draufsehen,  nicht verboten.

 

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Ich kann nicht erkennen, dass da irgend etwas an dem Kopf gebrochen ist. Sieht aus, als sei dort nur die Farbe ab. Wenn bei einem Driver der Kopf gerissen ist und die Gasfüllung entwichen ist, ist dieser definitiv hin.

„Schatz, mein Driver entspricht nicht mehr den Regeln. Ich brauche einen neuen!“ Netter Versuch 😂😂

wo der den ball mit dem driver auf der schlagfläche überall getroffen hat 😀😀😉 unglaublich! die streuung der bälle muss ja 180 grad betragen. dann ist es schon egal ob der driver zugelassen war oder nicht 😀

Oh mein Driver! 🤔😢 - abgesehn davon wuerd ich das anders interpretieren: Wenns den Schlaeger zerlegt dann ist das kein normaler Gebrauch mehr.

1 Monat her

Golf Rules

Heute einmal zum Thema: Was kann ich tun, wenn ich an einem unbeweglichen Hemmnis liege und durch dieses im Schwung oder Stand behindert werde. Viel Spaß mit dem Video:Hier kommt der Ball an einem Zaun zu liegen, der keine Ausgrenze ist. Der Schwung des Spielers ist durch den Zaun beeinträchtigt, daher möchte er wissen, wie... ... MehrWeniger

Video image

 

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Tolles Video und danke dafür! Vielleicht noch der Hinweis, dass von einem Zaun der gleichzeitig als Ausgrenze dient, keine straflose Erleichterung nach Regel 24-2 in Anspruch genommen werden darf. Der Ball muss entweder gespielt werden wie er liegt oder mit Strafschlag unspielbar erklärt werden.

Ein Zaun, der nicht gleichzeitig Ausgrenze ist, ist eher ungewöhnlich. Was aber häufig ist, sind mit Spanndrähten gestützte Büsche. Da lohnt es sich, genauer hinzuschauen bzw. die Platzregeln zu lesen, wo nicht nur die Drähte sondern der ganze Busch als unbewegliches Hemmnis definiert ist.

1 Monat her

Golf Rules

Zugegeben, der heutige Fall kommt in unseren Gefilden nicht wirklich häufig vor, mit so einem Bild kamen wir aber nicht an der heutigen

Decision des Tages

vorbei:

Decision D16-1a/15
"Pilz wächst auf der Puttlinie"

Frage:
Auf der Puttlinie eines Spielers wächst ein Pilz. Darf der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen?

Antwort:
Der Spieler darf sein Spiel unterbrechen und die Spielleitung bitten, den Pilz zu beseitigen. Die Spielleitung sollte dem Ersuchen stattgeben.

Sind solche außergewöhnlichen Verhältnisse ein immer wieder auftretendes Problem auf einem Platz, so sollte die Spielleitung eine Platzregel erlassen, nach der Pilze auf dem Grün als Boden in Ausbesserung behandelt werden dürfen.

Wir hätten da einen alternativen Formulierungsvorschlag:

D16-1a/15.1
"Pils steht auf der Puttlinie"

Frage:
Auf der Puttlinie eines Spielers steht ein Pils. Darf der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen?

Antwort:
Der Spieler darf sein Spiel unterbrechen und die Spielleitung bitten, das Pils zu beseitigen. Die Spielleitung sollte dem Ersuchen stattgeben.

Sind solche außergewöhnlichen Verhältnisse ein immer wieder auftretendes Problem auf einem Platz, so sollte die Spielleitung eine Platzregel erlassen, nach der ein Pils auf dem Grün als bewegliches Hemmnis behandelt werden darf.

In diesem Sinne: Prost!
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Zugegeben, der heutige Fall kommt in unseren Gefilden nicht wirklich häufig vor, mit so einem Bild kamen wir aber nicht an der heutigen 

Decision des Tages

vorbei:

Decision D16-1a/15
Pilz wächst auf der Puttlinie

Frage:
Auf der Puttlinie eines Spielers wächst ein Pilz. Darf der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen?

Antwort:
Der Spieler darf sein Spiel unterbrechen und die Spielleitung bitten, den Pilz zu beseitigen. Die Spielleitung sollte dem Ersuchen stattgeben. 

Sind solche außergewöhnlichen Verhältnisse ein immer wieder auftretendes Problem auf einem Platz, so sollte die Spielleitung eine Platzregel erlassen, nach der Pilze auf dem Grün als Boden in Ausbesserung behandelt werden dürfen.

Wir hätten da einen alternativen Formulierungsvorschlag:

D16-1a/15.1
Pils steht auf der Puttlinie

Frage:
Auf der Puttlinie eines Spielers steht ein Pils. Darf der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen?

Antwort:
Der Spieler darf sein Spiel unterbrechen und die Spielleitung bitten, das Pils zu beseitigen. Die Spielleitung sollte dem Ersuchen stattgeben. 

Sind solche außergewöhnlichen Verhältnisse ein immer wieder auftretendes Problem auf einem Platz, so sollte die Spielleitung eine Platzregel erlassen, nach der ein Pils auf dem Grün als bewegliches Hemmnis behandelt werden darf.

In diesem Sinne: Prost!Image attachment

 

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Oh, wenn ich letzte Woche gewusst hätte, dass ihr diese Woche ein Foto mit einem Pils auf dem Grün brauchen könntet, hätte ich den Wiesenchampignon fotografiert, der bei uns auf Loch 17 prangte 😄

Dachte bei dem Foto zuerst, es ginge um ein unerlaubtes Hilfsmittel zur Neigungsmessung. Als solche gelten z. B. am Grün abgestellte Trinkflaschen.

Senjorennachmittag....😂😂😂

Yannica La Toledana

😅

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1 Monat her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Der eingebettete Ball führt uns in dem heutigen Beitrag von "Golf-Rules am Sonntag" auch wieder zu einer lokalen Regelung, welche in vielen Wettspielbestimmungen auf der ganzen Welt (von den Profi-, Top-Amateur-Turnieren bis hin auf die Club-Ebene) schon jetzt das Erleichterungsverfahren auf das ganze Gelände ausgeweitet.

Nach R25-2 gilt das Erleichterungsverfahren aktuell und ohne zusätzliche Platzregel nur für einen eingebetteten Ball auf KURZGEMÄHTER Fläche im Gelände. Der Ball ist dann MÖGLICHST NAHE an der Stelle des eingebetteten Balls / nicht näher zum Loch fallen zulassen.

Zukünftig gilt das Erleichterungsverfahren für den Bereich der gesamten „General Area“ (ausgenommen Abschlag, Grün, Bunker und Penalty Areas) - also vergleichbar zum jetzigen "Gelände". Ein Ball ist dann innerhalb einer Schlägerlänge (aber nicht näher zum Loch) hinter dem Punkt des eingebetteten Balls fallen zu lassen.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Der eingebettete Ball führt uns in dem heutigen Beitrag von Golf-Rules am Sonntag auch wieder zu einer lokalen Regelung, welche in vielen Wettspielbestimmungen auf der ganzen Welt (von den Profi-, Top-Amateur-Turnieren bis hin auf die Club-Ebene) schon jetzt das Erleichterungsverfahren auf das ganze Gelände ausgeweitet.

Nach R25-2 gilt das Erleichterungsverfahren aktuell und ohne zusätzliche Platzregel nur für einen eingebetteten Ball auf KURZGEMÄHTER Fläche im Gelände. Der Ball ist dann MÖGLICHST NAHE an der Stelle des eingebetteten Balls / nicht näher zum Loch fallen zulassen.

Zukünftig gilt das Erleichterungsverfahren für den Bereich der gesamten „General Area“ (ausgenommen Abschlag, Grün, Bunker und Penalty Areas) - also vergleichbar zum jetzigen Gelände. Ein Ball ist dann innerhalb einer Schlägerlänge (aber nicht näher zum Loch) hinter dem Punkt des eingebetteten Balls fallen zu lassen.

#RulesOfGolf2019

1 Monat her

Golf Rules

Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag "der Ball liegt auf einem falschen Grün" anbei noch das regelkonforme Verfahren. Dabei ist zu beachten, dass bei dieser Regel nur die Balllage - nicht der Stand - für das Anwenden von R25-3 ausschlaggebend ist.

Liegt der Ball eines Spielers auf einem falschen Grün, darf er den Ball nicht spielen, wie er liegt. Er muss straflos folgendermaßen Erleichterung in Anspruch nehmen:

Der Spieler muss den Ball aufnehmen und ihn innerhalb einer Schlägerlänge vom nächstgelegenen Punkt der Erleichterung und nicht näher zum Loch als dieser Punkt fallen lassen. Der nächstgelegene Punkt der Erleichterung darf sich nicht in einem Hindernis oder auf einem Grün befinden. Beim Fallenlassen innerhalb einer Schlägerlänge vom nächstgelegenen Punkt der Erleichterung muss der Ball zuerst auf einem Teil des Platzes an einer Stelle auftreffen, die die Behinderung durch das falsche Grün ausschließt und sich nicht in einem Hindernis und nicht auf einem Grün befindet. Der nach dieser Regel aufgenommene Ball darf gereinigt werden. (tk)
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Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag der Ball liegt auf einem falschen Grün anbei noch das regelkonforme Verfahren. Dabei ist zu beachten, dass bei dieser Regel nur die Balllage - nicht der Stand - für das Anwenden von R25-3 ausschlaggebend ist. 

Liegt der Ball eines Spielers auf einem falschen Grün, darf er den Ball nicht spielen, wie er liegt. Er muss straflos folgendermaßen Erleichterung in Anspruch nehmen: 

Der Spieler muss den Ball aufnehmen und ihn innerhalb einer Schlägerlänge vom nächstgelegenen Punkt der Erleichterung und nicht näher zum Loch als dieser Punkt fallen lassen. Der nächstgelegene Punkt der Erleichterung darf sich nicht in einem Hindernis oder auf einem Grün befinden. Beim Fallenlassen innerhalb einer Schlägerlänge vom nächstgelegenen Punkt der Erleichterung muss der Ball zuerst auf einem Teil des Platzes an einer Stelle auftreffen, die die Behinderung durch das falsche Grün ausschließt und sich nicht in einem Hindernis und nicht auf einem Grün befindet. Der nach dieser Regel aufgenommene Ball darf gereinigt werden. (tk)

 

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Find ich klasse das ihr das Thema aufnehmt, ich habe erst kürzlich ja so einen Fall erlebt, als eine HCP 19 SPIELERIN und Mannschaftspielerin der Meinung war man muss den Ball vom Grün spielen, ich habe ja auch unter einem Artikel gepostet. Ehrlich gesagt war ich allerdings der Meinung, dass einem der "gesunde" Menschenverstand schon sagt, dass man nicht vom Grün schlägt... 😉

Ist mir beim vor letztem Turnier zweimal passiert.Gedropt und weiter gings.

1 Monat her

Golf Rules

Weil wir neulich mal gefragt wurden, was ist denn ein "Falsches Grün"? Die Erklärung der Begriffe findet man in den Definitionen der Golfregeln:

Ein „falsches Grün“ ist jedes andere Grün als das des zu spielenden Lochs. Sofern von der Spielleitung nicht anders vorgeschrieben, schließt dieser Begriff ein Übungs- oder Annäherungsgrün auf dem Platz ein.

Das Verfahren, um das Spiel regelkonform fortzusetzen, wenn ein Ball auf dem "falschen" Grün zur Ruhe gekommen ist, findet man in R25-3... (tk)
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Weil wir neulich mal gefragt wurden, was ist denn ein Falsches Grün? Die Erklärung der Begriffe findet man in den Definitionen der Golfregeln:
  
Ein „falsches Grün“ ist jedes andere Grün als das des zu spielenden Lochs. Sofern von der Spielleitung nicht anders vorgeschrieben, schließt dieser Begriff ein Übungs- oder Annäherungsgrün auf dem Platz ein. 

Das Verfahren, um das Spiel regelkonform fortzusetzen, wenn ein Ball auf dem falschen Grün zur Ruhe gekommen ist, findet man in R25-3... (tk)

 

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Das Loch kenne ich 👌

1 Monat her

Golf Rules

Gregory, Refereekollege aus dem Norden schilderte uns neulich folgenden Fall:

"Hier ist ein (wahrer) Fall für euch bei Zählspiel nach Stableford. An einem Par 3 verliert einen Spieler seinen Abschlag und muss, weil er keinen provisorischen Ball gespielt hat, zurück zum Abschlag mit seinem Holz 5. Sein 3. Schlag toppt er und braucht jetzt einen Eisen 9. Da seine Schläger hinter dem Grün sind, leiht er sich für den Schlag einen Eisen 9 von einem Mitbewerber aus. Er spielt aufs Grün und locht mit dem 3. Putt ein. An dem Loch bekommt er allerdings nur einen Schlag, d.h. Strich. Hinterher (bevor er seine Scorekarte unterschreibt) geht er zur Spielleitung und meldet den Sachverhalt. Wie entscheidet die Spielleitung?"

Der Spieler darf nach R4-4 zwar beliebig viele Schläger auf der festgesetzten Runde hinzufügen solange die Gesamtzahl von 14 Schlägern nicht überschritten wird, allerdings keinen Schläger hinzufügen oder ausleihen, den irgendwer, der auf dem Platz spielt, zum Spielen ausgewählt hat. Damit verstieße er gegen R4-4, was zwei Strafschläge zur Folge hat.

Hier hat er aber auch noch das Loch gestrichen, sodass ihm die zwei Strafschläge an dem Loch doch herzlich egal sein könnten, oder? Weit gefehlt: R32-1b, Anmerkung 1 stellt klar, dass das im Stablefordzählspiel nicht folgenlos bleibt:

"Anmerkung 1: Verstößt ein Bewerber gegen eine Regel, für die es eine höchstzulässige Strafe für die Runde gibt, so muss er den Sachverhalt der Spielleitung melden, bevor er seine Zählkarte einreicht. Versäumt er dies, ist er disqualifiziert. Die Spielleitung wird von der erzielten Gesamtpunktzahl dieser Runde zwei Punkte für jedes Loch abziehen, an dem ein Verstoß erfolgte, höchstens jedoch vier Punkte pro Runde für jede Regel, gegen die verstoßen wurde."

Die zwei Strafschläge werden also nach der Runde von den Stablefordpunkten abgezogen. Falls der Spieler das Melden dieses Regelverstoßes unterlassen hätte, wäre er disqualifiziert.

Zusammengefasst also:

Die Spielleiting entscheidet: 2 Strafschläge nach Regel 4-4. Da Stableford, Abzug von 2 Punkten nach Regel 32-1b (Anmerkung 1) von der Gesamtpunktzahl der Runde.
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Gregory, Refereekollege aus dem Norden schilderte uns neulich folgenden Fall:

Hier ist ein (wahrer) Fall für euch bei Zählspiel nach Stableford. An einem Par 3 verliert einen Spieler seinen Abschlag und muss, weil er keinen provisorischen Ball gespielt hat, zurück zum Abschlag mit seinem Holz 5. Sein 3. Schlag toppt er und braucht jetzt einen Eisen 9. Da seine Schläger hinter dem Grün sind, leiht er sich für den Schlag einen Eisen 9 von einem Mitbewerber aus. Er spielt aufs Grün und locht mit dem 3. Putt ein. An dem Loch bekommt er allerdings nur einen Schlag, d.h. Strich. Hinterher (bevor er seine Scorekarte unterschreibt) geht er zur Spielleitung und meldet den Sachverhalt. Wie entscheidet die Spielleitung?

Der Spieler darf nach R4-4 zwar beliebig viele Schläger auf der festgesetzten Runde hinzufügen solange die Gesamtzahl von 14 Schlägern nicht überschritten wird, allerdings keinen Schläger hinzufügen oder ausleihen, den irgendwer, der auf dem Platz spielt, zum Spielen ausgewählt hat. Damit verstieße er gegen R4-4, was zwei Strafschläge zur Folge hat.

Hier hat er aber auch noch das Loch gestrichen, sodass ihm die zwei Strafschläge an dem Loch doch herzlich egal sein könnten, oder? Weit gefehlt: R32-1b, Anmerkung 1 stellt klar, dass das im Stablefordzählspiel nicht folgenlos bleibt:

Anmerkung 1: Verstößt ein Bewerber gegen eine Regel, für die es eine höchstzulässige Strafe für die Runde gibt, so muss er den Sachverhalt der Spielleitung melden, bevor er seine Zählkarte einreicht. Versäumt er dies, ist er disqualifiziert. Die Spielleitung wird von der erzielten Gesamtpunktzahl dieser Runde zwei Punkte für jedes Loch abziehen, an dem ein Verstoß erfolgte, höchstens jedoch vier Punkte pro Runde für jede Regel, gegen die verstoßen wurde.

Die zwei Strafschläge werden also nach der Runde von den Stablefordpunkten abgezogen. Falls der Spieler das Melden dieses Regelverstoßes unterlassen hätte, wäre er disqualifiziert.

Zusammengefasst also:

Die Spielleiting entscheidet: 2 Strafschläge nach Regel 4-4. Da Stableford, Abzug von 2 Punkten nach Regel 32-1b (Anmerkung 1) von der Gesamtpunktzahl der Runde.

 

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sehr interessant. hab ich nicht gewusst mit dem abzug von der gesamtpunktezahl. aber ich kenne keine club software die so etwas vorgesehen hat. das würde dann sehr kompliziert zu handhaben sein.

Ich bestätige, dass PC Caddie das im o.g. Fall konnte.

Hätte der Spieler den Schläger des Mitbewerbers z.B. für X € kurzzeitig abgekauft und bezahlt, wäre es dann seiner gewesen und hätte somit straflos damit spielen dürfen, oder??? Anschließend hätte er den Schläger wieder zurück verkauft. Müsste doch legal sein?🤔

This is the translation....." here is a true case for you at stroke to stableford. On A PAR 3 a player loses his haircut and must because he didn't play a provisional ball, back to tee with his wood 5. His 3. Slap tops he and now needs an iron 9. There his thugs behind To be green, he borrows an iron 9 from a competitor for the blow. He plays green and punched with the 3. Putt. However, he only gets one shot at the hole, i.e. After he signs his scorecard he goes to administration and reports the facts. How does the administration decide?" After R4- 4, the player may add as many thugs on the fixed round as long as the total number of 14 thugs is not exceeded, but not add or borrow a racket that anyone who plays in the place has chosen to play. He was against R4- 4, which resulted in two penalty blows. But here he also painted the hole so he couldn't give a damn about the two penalty blows at the hole, right? Far missing: R32- 1 B, NOTE 1 makes it clear that this is not without effect in the stableford stroke: ' NOTE 1: if an applicant is in breach of a rule for which there is a maximum penalty for the round, he shall report the facts of the case before submitting his notification. If he fails, he's disqualified. The Administration will deduct two points from the total score of this round for each hole in which an infringement took place, but not more than four points per round for each rule against which it was violated." So the two penalty blows are deducted after the round of the stableford points. If the player failed to report this the he would be disqualified. In Summary: The decides: 2 penalty blows according to rule 4-4. Da Stableford, deduction of 2 points according to rule 32-1 b (NOTE 1) of the total score of the round.

so its something to do with a dodgy haircut and some thugs

Was wäre wenn er nach dem Schlag mit dem Eisen 9 direkt gestrichen hätte und die Bahn nicht beendet hätte?das wäre ja auch ein Streicher (mit6 Schlägen) bei 5 wäre es ja noch 1 Punkt gewesen. Also quasi die Strafschläge direkt nach dem Verstoß hinzurechnen und nicht erst nach dem einlochen.

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1 Monat her

Golf Rules

Eine Frage ergab sich neulich bei einem ProAm mit Shoot-Out:

"Durch Ready Golf könnte folgendes passieren.
2 Spieler Putten gleichzeitig.
Die Bälle treffen sich.
Beide 2 Strafschläge ?
Wie wird dann weitergespielt.
Und noch schlimmer wenn nach dem Treffmoment 1 Ball ins Loch geht?"

Also: Ready Golf heißt nicht, dass man gleichzeitig putten kann, sondern, dass zuerst puttet, wer zuerst dazu bereit ist, währen der Mitspieler sich noch vorbereitet. Sollte es aber doch einmal passieren:

R18-4 (Ball in Ruhe bewegt) und R19-4 (Ball in Bewegung abgelenkt) regeln das. In diesem Fall bewegen sich beide Bälle, daher R19-4, die auf R19-1 verweist. Der Schlag ist nach dem Treffer annulliert, der Ball muss zurückgelegt werden und dann wiederholt. Auch, wenn ein Ball im Loch landet.
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Eine Frage ergab sich neulich bei einem ProAm mit Shoot-Out:

Durch Ready Golf könnte folgendes passieren.
2 Spieler Putten gleichzeitig.
Die Bälle treffen sich.
Beide 2 Strafschläge ?
Wie wird dann weitergespielt.
Und noch schlimmer wenn nach dem Treffmoment 1 Ball ins Loch geht?

Also: Ready Golf heißt nicht, dass man gleichzeitig putten kann, sondern, dass zuerst puttet, wer zuerst dazu bereit ist, währen der Mitspieler sich noch vorbereitet. Sollte es aber doch einmal passieren:

R18-4 (Ball in Ruhe bewegt) und R19-4 (Ball in Bewegung abgelenkt) regeln das. In diesem Fall bewegen sich beide Bälle, daher R19-4, die auf R19-1 verweist. Der Schlag ist nach dem Treffer annulliert, der Ball muss zurückgelegt werden und dann wiederholt. Auch, wenn ein Ball im Loch landet.

1 Monat her

Golf Rules

Das ausbessern von Beschädigungen auf dem Grün - auch hier wir immer wieder einmal diskutiert. Aber warum - eigentlich ist in R16-1a "Puttlinie berühren" ziemlich klar aufgeführt, wann die Puttlinie berührt werden darf:

(I) dass der Spieler lose hinderliche Naturstoffe fortbewegen darf, ohne dabei irgendetwas niederzudrücken;
(II) dass der Spieler beim Ansprechen des Balls den Schläger vor den Ball stellen darf, ohne dabei irgendetwas niederzudrücken;
(III) beim Nachmessen – Regel 18-6;
(IV) beim Aufnehmen oder Zurücklegen des Balls – Regel 16-1b;
(V) beim Eindrücken eines Ballmarkers;
(VI) beim Ausbessern von alten Lochpfropfen oder Einschlaglöchern von Bällen auf dem Grün – Regel 16-1c und(VII) beim Fortbewegen beweglicher Hemmnisse – Regel 24-1.

Eigentlich ganz einfach... (tk)
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Das ausbessern von Beschädigungen auf dem Grün - auch hier wir immer wieder einmal diskutiert. Aber warum - eigentlich ist in R16-1a Puttlinie berühren ziemlich klar aufgeführt, wann die Puttlinie berührt werden darf:

(I) dass der Spieler lose hinderliche Naturstoffe fortbewegen darf, ohne dabei irgendetwas niederzudrücken;
(II) dass der Spieler beim Ansprechen des Balls den Schläger vor den Ball stellen darf, ohne dabei irgendetwas niederzudrücken;
(III) beim Nachmessen – Regel 18-6; 
(IV) beim Aufnehmen oder Zurücklegen des Balls – Regel 16-1b;
(V) beim Eindrücken eines Ballmarkers;
(VI) beim Ausbessern von alten Lochpfropfen oder Einschlaglöchern von Bällen auf dem Grün – Regel 16-1c und(VII) beim Fortbewegen beweglicher Hemmnisse – Regel 24-1.

Eigentlich ganz einfach... (tk)

 

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Kurze Frage: Wenn sich mein Ball auf dem Grün einbohrt, hebe ich ihn dann aus der Kuhle auf, bessere die Kuhle mit meiner Pitchgabel aus und lege den Ball genau auf dieselbe Stelle zurück? Muss ich einen Markierer irgendwie einsetzen?

Stimmt eigentlich ganz einfach, aber eigentlich ist eben so ein Wort... In Zeiten in denen ein Hcp 10 und Mannschaftspieler bei einem Hoch-Mittel-Tief Turnier einem Anfänger allen ernstes erzählt, dass er seinem Ball, der irrtümlich auf einem falschen Grün gelandet ist, von dort gespielt werden muss und ein eventuell entstandenes Divot wieder eingesetzt werden muss, wundert mich ehrlich gesagt nichts mehr und denke ich das "eigentlich einfach, eigentlich doch sehr schwer ist"! 😉

1 Monat her

Golf Rules

Vor ein paar Tagen kam bei WLG die Frage auf, was eigentlich zu tun ist, wenn die Mitspieler in einem Turnier (zB wegen starken Regens) das Turnier abbrechen und nach Hause fahren und man als Spieler auf einmal alleine ohne Zähler da steht.

Also, vorausgesetzt, das Turnier ist nicht durch die Spielleitung unter- oder abgebrochen, heißt das für die Mitspieler zunächst, dass im reinen Zählspiel die Disqualifikation nach R3-2 folgt. Im Zählspiel nach Stableford besteht noch die Möglichkeit ein sogenanntes "No Return" daraus zu machen, da die nicht gespielten Löcher ja auch vom Spieler gestrichen werden können. Abhängig vom Grund des Aufgebens und der Frage ob ein Score für die Runde rekonstruiert werden kann, kann das ganze vorgabewirksam oder nicht vorgabewirksam erfolgen, wobei vorgabewirksam schon aus Gründen der Vorgabenfortschreibung vorzuziehen ist.

Das waren die Mitspieler, doch was macht der zurückgelassene Spieler um seine Runde vollenden zu können?

Zunächst sollte er sich den Score, den er bis dahin erspielt hat von seinen Mitspielern bestätigen lassen. Dann sollte er versuchen die Spielleitung zu erreichen. Im Verbandswettspiel leichter, im Clubwettspiel sicher um einiges schwerer, da sie oft selbst mitspielt. Zumindest könnte er aber jemanden im Clubsekretariat erreichen.

Dann kommt es ein wenig darauf an, was tatsächlich möglich ist.

Kann er die vorherige Spielgruppe sehen und auf sich aufmerksam machen, kann er sich dieser anschließen (auch wenn es dann 5 Spieler sind, keine Golfregel beschränkt die Gruppengröße, es wird dann nur etwas langsamer...) oder mit diesen zwei neue Gruppen bilden. Er kann auch auf eine eventuell folgende Gruppe warten, ohne dass er dadurch gegen R6-7 (unangemessene Verzögerung; langsames Spiel) verstößt; das ist der wahrscheinlich leichteste Weg wieder Zähler zu bekommen.

Sollte die Spielleitung das nicht sowieso vorgeschlagen haben ist das spätestens vor Abgabe der Scorekarten mit der Spielleitung zu klären, damit diese ein Entscheidung nach R6-3b treffen und die Umgruppierung genehmigen kann - andernfalls droht auch dem Spieler die Disqualifikation.

Alternativ könnte von der Spielleitung oder aus dem Sekretariat ein Zähler losgeschickt werden, der den Spieler den Rest der Runde begleitet. Sollte keine Gruppe in Sicht sein und weder Spielleitung noch sonst jemand der helfen könnte erreichbar sein sollte der Spieler seine Runde selbständig unterbrechen dürfen um sich um einen Zählerersatz zu bemühen, solange dies nicht zu einer darüber hinausgehenden unangemessenen Verzögerung führt.
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Vor ein paar Tagen kam bei WLG die Frage auf, was eigentlich zu tun ist, wenn die Mitspieler in einem Turnier (zB wegen starken Regens) das Turnier abbrechen und nach Hause fahren und man als Spieler auf einmal alleine ohne Zähler da steht.

Also, vorausgesetzt, das Turnier ist nicht durch die Spielleitung unter- oder abgebrochen, heißt das für die Mitspieler zunächst, dass im reinen Zählspiel die Disqualifikation nach R3-2 folgt. Im Zählspiel nach Stableford besteht noch die Möglichkeit ein sogenanntes No Return daraus zu machen, da die nicht gespielten Löcher ja auch vom Spieler gestrichen werden können. Abhängig vom Grund des Aufgebens und der Frage ob ein Score für die Runde rekonstruiert werden kann, kann das ganze vorgabewirksam oder nicht vorgabewirksam erfolgen, wobei vorgabewirksam schon aus Gründen der Vorgabenfortschreibung vorzuziehen ist. 

Das waren die Mitspieler, doch was macht der zurückgelassene Spieler um seine Runde vollenden zu können?

Zunächst sollte er sich den Score, den er bis dahin erspielt hat von seinen Mitspielern bestätigen lassen. Dann sollte er versuchen die Spielleitung zu erreichen. Im Verbandswettspiel leichter, im Clubwettspiel sicher um einiges schwerer, da sie oft selbst mitspielt. Zumindest könnte er aber jemanden im Clubsekretariat erreichen. 

Dann kommt es ein wenig darauf an, was tatsächlich möglich ist.

Kann er die vorherige Spielgruppe sehen und auf sich aufmerksam machen, kann er sich dieser anschließen (auch wenn es dann 5 Spieler sind, keine Golfregel beschränkt die Gruppengröße, es wird dann nur etwas langsamer...) oder mit diesen zwei neue Gruppen bilden. Er kann auch auf eine eventuell folgende Gruppe warten, ohne dass er dadurch gegen R6-7 (unangemessene Verzögerung; langsames Spiel) verstößt; das ist der wahrscheinlich leichteste Weg wieder Zähler zu bekommen. 

Sollte die Spielleitung das nicht sowieso vorgeschlagen haben ist das spätestens vor Abgabe der Scorekarten mit der Spielleitung zu klären, damit diese ein Entscheidung nach R6-3b treffen und die Umgruppierung genehmigen kann - andernfalls droht auch dem Spieler die Disqualifikation. 

Alternativ könnte von der Spielleitung oder aus dem Sekretariat ein Zähler losgeschickt werden, der den Spieler den Rest der Runde begleitet. Sollte keine Gruppe in Sicht sein und weder Spielleitung noch sonst jemand der helfen könnte erreichbar sein sollte der Spieler seine Runde selbständig unterbrechen dürfen um sich um einen Zählerersatz zu bemühen, solange dies nicht zu einer darüber hinausgehenden unangemessenen Verzögerung führt.

 

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Theoretisch dürfte ich mir also - wenn alle andere versuche versagt haben - irgendwen suchen, der mich zählen kann? Gibt es da Beschränkungen in so einem Ausnahmefall? Nehmen wir mal an, mir läuft einer der Pro-Azubis über den Weg, ein Nicht-Golfender Bekannter oder ein Pro - dürfen diese als Zähler hinzugezogen werden oder wie sind da die Regeln? 🙂

???😀

Aber schon extrem unsportlich einfach so aufzugeben

Vielen Dank für die Erarbeitung der Lösung, ich war der betroffene Spieler! Die 3 Typen haben sich bis heute nicht einmal entschuldigt. Dafür kennt aber jeder im Club jetzt die Geschichte und die haben einen Ruf weg!

1 Monat her

Golf Rules

In den letzten Tagen tauchte in der "Wir lieben Golf"-Gruppe die Frage auf, wie man mit Leuten umgeht, die auf der Runde meinen, den Golflehrer mimen zu müssen und ständig ungefragt Belehrung erteilen.

Thomas hat hier - neben einigen anderen - eine schönen Ansatz gefunden und gesagt, man möge den "Lehrer" fragen ob er sich auch mit den Golfregeln so gut auskenne und wie er Regel R8-1 sehen würde.

Tatsächlich ist R8-1 der Grund, warum ich, Torben, mich eingehender mit den Golfregeln beschäftigt habe:

In einem meiner ersten Matchplays wurde ich von einem Mitspieler (nennen wir ihn Wingman meines Gegners) nach einem guten Schlag vom Abschlag gefragt, welchen Schläger ich benutzt habe nachdem ich als erster abgeschlagen habe. Meine Antwort war naiv und desaströs zu gleich, kostete sie mich doch das Loch und in der Folge trotz Führung auch das Match, da ich mich darüber so sehr geärgert habe, dass ich keine Ball mehr traf. Hätte ich die Regeln gekannt, hätte ich gewusst:

"R8-1 - Belehrung

Während einer festgesetzten Runde darf ein Spieler

(a) niemandem im Wettspiel, der auf dem Platz spielt, ausgenommen seinem Partner, Belehrung erteilen oder

(b) nicht von irgendjemand anderem außer seinem Partner oder einem ihrer Caddies Belehrung erbitten."

Ein Verstoß "kostet" 2 Strafschläge im Zählspiel und Lochverlust (sic!) im Lochspiel. Die Frage danach zwar auch, aber es war ja nicht mein Gegner, der fragte, sondern ein Mitspieler, der mit dem Lochspiel nichts zu tun hatte...

Heute bin ich klüger und als Folge gibt es GolfRules!. Von daher...
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In den letzten Tagen tauchte in der Wir lieben Golf-Gruppe die Frage auf, wie man mit Leuten umgeht, die auf der Runde meinen, den Golflehrer mimen zu müssen und ständig ungefragt Belehrung erteilen.

Thomas hat hier - neben einigen anderen - eine schönen Ansatz gefunden und gesagt, man möge den Lehrer fragen ob er sich auch mit den Golfregeln so gut auskenne und wie er Regel R8-1 sehen würde. 

Tatsächlich ist R8-1 der Grund, warum ich, Torben, mich eingehender mit den Golfregeln beschäftigt habe:

In einem meiner ersten Matchplays wurde ich von einem Mitspieler (nennen wir ihn Wingman meines Gegners) nach einem guten Schlag vom Abschlag gefragt, welchen Schläger ich benutzt habe nachdem ich als erster abgeschlagen habe. Meine Antwort war naiv und desaströs zu gleich, kostete sie mich doch das Loch und in der Folge trotz Führung auch das Match, da ich mich darüber so sehr geärgert habe, dass ich keine Ball mehr traf. Hätte ich die Regeln gekannt, hätte ich gewusst:

R8-1 - Belehrung

Während einer festgesetzten Runde darf ein Spieler 

(a) niemandem im Wettspiel, der auf dem Platz spielt, ausgenommen seinem Partner, Belehrung erteilen oder 

(b) nicht von irgendjemand anderem außer seinem Partner oder einem ihrer Caddies Belehrung erbitten.

Ein Verstoß kostet 2 Strafschläge im Zählspiel und Lochverlust (sic!) im Lochspiel. Die Frage danach zwar auch, aber es war ja nicht mein Gegner, der fragte, sondern ein Mitspieler, der mit dem Lochspiel nichts zu tun hatte...

Heute bin ich klüger und als Folge gibt es GolfRules!. Von daher...

 

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Mit welchen Tricks sich manche Vorteile ergattern - nur, um ein 'Spiel' zu gewinnen.

Bedeutet das auch, dass wenn ich bei einer Regel z.B. korrekt dropen am Wasser Hindernis unsicher bin, ich niemanden im Flight fragen darf?

Das ist eine Regel und vor allem deren Auslegung, die ich für reformbedürftig halte. Die simple Auskunft über den Schläger erfüllt doch nicht einmal ansatzweise den Tatbestand der Belehrung, solange nicht noch zusätzliche Infos dazukommen (voller Schwung, halber Schwung) oder Aussagen über die gewöhnlich gespielte Länge mit diesem Schläger. Durch Hinschauen am Tee ist der gewählte Schläger identifizierbar - da musste die Antwort auf die Frage, wie weit es noch zum Grün ist, ja auch unter Belehrung fallen.

Du hast ein Loch verloren weil dich jemand gefragt hat mit welchem Schläger du abgeschlagen hast?! Man kann es aber auch übertreiben. Wenn ein Mitspieler nett / normal fragt gebe ich ihm eine normale Antwort und gut is!

Das heißt dann auch: An einem Par 3 „lasert“ ein Spieler die Entfernung zur Fahne. Dann darf er seinen Mitspielern das Ergebnis nicht nennen ohne sich Strafschläge einzufangen, sondern alle „müssen“ selbst „lasern“?!

Man kann auch alles übertreiben ... ich sehe keinen Vorteil darin meinen Gegner zu fragen welches Eisen er benutzt hat weil ich vielleicht eine ganz andere Länge mit zb Eisen 7 habe als er. Manche Regeln sind für mich persönlich völlig übertrieben und unnötig.

Lars Jüncke Nicht du hast das Loch verloren sondern derjenige der gefragt hat. Das ist genauso verboten wie Belehrung zu geben. Egal ob gefragte oder ungefragte Belehrung. Im Zähler 2 Strafschläge. Marco Foot Auskunft über Entfernungen und Platzzustand (zB in 100m um die Kurve ust ein Wasser, pass auf. oder der Baum oder das Grün sind 132m entfernt) ist keine Belehrung und gestattet. Ebenso sind Auskünfte über Regeln und richtige Regelanwendung natürlich erwünscht und gestattet, Klas Nonexistenz.

Früher,..... beim einem Tennimatch in der Verbandsliga, hat mich mein Gegner in der Pause gefragt in welcher doppelaufstellung wir letzte Woche gespielt haben. Prompt nachgedacht und die nächsten 3 Spiele verloren. Ups.... so lenkt man ab.😂😂😂😂

Golf Rules Da es hier viele Unsicherheiten gibt nach dem Thema: Vielleicht noch das: Der "Partner" ist nicht die eigene Frau oder der Lebensgefährte der auch im selben Flight spielt, sondern im Viererspiel oder im Scramble der oder die Partner im selben Team. Gerade die eigene Frau wird ja oft laufend belehrt was Schwungtechnik und Wahl des Schlägers betrifft während einer Runde. Das sollte niemand tun, denn jede Belehrung - egal ob gefragt oder ungefragt gegeben - sind 2 Strafschläge für den "Lehrer", es sei denn er ist kein Spieler sondern der Caddy seiner Frau. Belehrungen zur Schlägerwahl oder zur Schwungausführung sind auch vom Flight zum anderen Flight hin natürlich ein Regelbruch und kosten dem "Lehrer" 2 Strafschläge.

Horst-Ulrich Richter "Tricks" sind endlos bei Meisterschaftsspielen. Oftmals verstossen sie gegen den Spirit of the Game. Z.B. wenn man vor dem Tee mit Absicht die Bags im Vierer so platziert damit sich Unerfahrene genau hinter dem Abschlag in die Spiellinie stellen "müssen" weil es sonst keinen Platz für sie gibt. Jeder der hinter der Spiellinie steht hat das Loch verloren. Oder man chippt genau dann aufs Grün ganz rasch wenn man sieht der Gegner passt nicht auf und markiert noch schnell seinen Ball am Grün während meiner in Bewegung ist. Dann hat der Gegner das Loch verloren. Das Schlimmste das schon passiert ist (geht auch nur bei unerfahrenen Golfern). Beim Vergleichen im Zählspiel sagt der Gegner z.B. eine vier an die ich tatsächlich gespielt habe, er hat aber eine 3 hingeschrieben. Ich vertraue ihm und unterschreibe ohne mir die Scorekarte nochmals genau anzusehen. Sie wird abgegeben und der selbe Gegner protestiert dass ich einen falschen Score habe und ich wäre disqualifiziert. Wer erfahren ist fällt auf so schmutzige Tricks aber nicht mehr rein.

...genau. Dieser Männer. Diese Männer die keinen Ball treffen, weil sie ständig ihre Frau belehren und sagen müssen, was sie alles falsch gemacht haben bei ihrem Spiel. Diese Männer, die selber dann keinen Ball treffen, weil sie sich auf das Spiel der Frau konzentrieren. Auch im Turnier. Diesen Männern werde ich zukünftig Punkte aufbrummen damit sie mal die Klappe halten.

Wenn ich solche Menschen im Flight hätte würde ich abbrechen! Was ein Kindergarten...es ist unser Hobby und wir werden in diesem Leben mit Golf kein Geld mehr verdienen!ist ja schlimmer als im Tennis.

Es gibt schon seltsame Typen beim Golf. Aber nebenbei gibt mir zu Denken, dass Regelfragen in Deutschland einen Stellenwert haben, den ich mindestens seltsam finde. Sind wir ein Volk, dass sich nur dann sicher und zufrieden fühlt, wenn Regeln unser Leben umgeben? Damit ich nicht falsch verstanden werde - unsympathische Typen gibt es wohl überall, mit und ohne Regeln. Fühlen wir uns besser, wenn das Unrecht eines Mitspielers schriftlich vorliegt?

Man sollte nie vergessen, dass die Regeln incl. der decisions nicht dazu geschaffen sind, uns als Spieler, egal welcher Spielstärke, zu drangsalieren, sondern uns in besonderen Situationen Wege aufzuzeigen, wie wir unser Spiel fortsetzen können. Außerdem gelten diese Regeln für alle in gleichem Ausmaß. Damit wird gewährleistet, dass das Spiel für alle gleichermaßen bewertet werden kann. Von daher sehe ich Regeln als etwas Sinnvolles an, mögen sie noch so merkwürdig anmuten. Guter letzt gibt es ja noch den sog. „Regelball“, mit dem man sich jeder Besserwisserei entziehen kann. Dann darf die Spielleitung die Entscheidung treffen. Manche Zähler oder Mitspieler vergessen leider, dass jeder Spieler selbst für sein Spiel, Ergebnis und das korrekte Eintragen auf der Scorekarte verantwortlich ist.

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1 Monat her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

In dieser Ausgabe von "Golf-Rules am Sonntag" steht die ehrliche Einschätzung des Spielers bzgl. einer angemessene Beurteilung bei der Standort-Bestimmung im Fokus. Schon jetzt ist mit der neu hinzugenommenen Decision D34-3/10 das "Angemessene Urteil" des Spielers bei der Bestimmung eines Standorts bei der Anwendung einer Regeln akzeptiert - Strafen für kleine Ungenauigkeiten oder nachträglichem Videobeweis gibt es nicht (mehr).

Diese Decision wird mit den neuen Golfregeln ins Regelwerk aufgenommen. Denn, wenn der Spieler einen solchen Umstand schätzt oder misst, so ist sein angemessenes Urteil zu akzeptieren, wenn der Spieler alles getan hat, was unter diesen Umständen vernünftigerweise erwartet werden kann, um eine schnelle und genaue Schätzung oder Messung vorzunehmen. Dieses gilt auch dann, wenn sich später durch andere Informationen (z.B. Videotechnologie) ein Fehler zeigt.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

In dieser Ausgabe von Golf-Rules am Sonntag steht die ehrliche Einschätzung des Spielers bzgl. einer angemessene Beurteilung bei der Standort-Bestimmung im Fokus. Schon jetzt ist mit der neu hinzugenommenen Decision D34-3/10 das Angemessene Urteil des Spielers bei der Bestimmung eines Standorts bei der Anwendung einer Regeln akzeptiert - Strafen für kleine Ungenauigkeiten oder nachträglichem Videobeweis gibt es nicht (mehr).

Diese Decision wird mit den neuen Golfregeln ins Regelwerk aufgenommen. Denn, wenn der Spieler einen solchen Umstand schätzt oder misst, so ist sein angemessenes Urteil zu akzeptieren, wenn der Spieler alles getan hat, was unter diesen Umständen vernünftigerweise erwartet werden kann, um eine schnelle und genaue Schätzung oder Messung vorzunehmen. Dieses gilt auch dann, wenn sich später durch andere Informationen (z.B. Videotechnologie) ein Fehler zeigt.

#RulesOfGolf2019

1 Monat her

Golf Rules

Folgende Frage bekam ich neulich auf der Runde von meinem Mitspieler gestellt:

"Wenn der Spieler von Gelb abschlägt, darf er den Ball hier aufteen und die weiße Kugel vor seinem Schlag entfernen?"

Lassen wir hier die Sinnhaftigkeit der Ballposition einmal außer acht - mir persönlich wäre die Abschlagsmarkierung viel zu dicht am Ball:

Regel R11-2 stellt klar:

"Bevor ein Spieler mit irgendeinem Ball seinen ersten Schlag vom Abschlag des zu spielenden Lochs macht, gelten die Abschlagmarkierungen als befestigt. Bewegt der Spieler in einem derartigen Zusammenhang eine Abschlagmarkierung, bzw. duldet er, dass sie bewegt wird, um dadurch zu verhindern, dass sie seine Standposition, den Raum seines beabsichtigten Schwungs oder seine Spiellinie behindert, zieht er sich die Strafe für Verstoß gegen Regel 13-2 zu."

Mit "die Abschlagsmarkierungen" sind die Abschlagsmarkierungen des eigenen Abschlag gemeint - die weißen sind bewegliche Hemmnisse (vgl. Definition Abschlag "durch die Außenseiten von zwei Abschlagmarkierungen bezeichnet").

Die gelben Kugeln als eigene Markierung dürfen nicht entfernt werden, hier bleibt dann nur ein sehr präziser Schlag oder anderswo aufzuteen.
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Folgende Frage bekam ich neulich auf der Runde von meinem Mitspieler gestellt:

Wenn der Spieler von Gelb abschlägt, darf er den Ball hier aufteen und die weiße Kugel vor seinem Schlag entfernen?

Lassen wir hier die Sinnhaftigkeit der Ballposition einmal außer acht - mir persönlich wäre die Abschlagsmarkierung viel zu dicht am Ball:

Regel R11-2 stellt klar: 

Bevor ein Spieler mit irgendeinem Ball seinen ersten Schlag vom Abschlag des zu spielenden Lochs macht, gelten die Abschlagmarkierungen als befestigt. Bewegt der Spieler in einem derartigen Zusammenhang eine Abschlagmarkierung, bzw. duldet er, dass sie bewegt wird, um dadurch zu verhindern, dass sie seine Standposition, den Raum seines beabsichtigten Schwungs oder seine Spiellinie behindert, zieht er sich die Strafe für Verstoß gegen Regel 13-2 zu.

Mit die Abschlagsmarkierungen sind die Abschlagsmarkierungen des eigenen Abschlag gemeint - die weißen sind bewegliche Hemmnisse (vgl. Definition Abschlag durch die Außenseiten von zwei Abschlagmarkierungen bezeichnet).

Die gelben Kugeln als eigene Markierung dürfen nicht entfernt werden, hier bleibt dann nur ein sehr präziser Schlag oder anderswo aufzuteen.

 

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wie kommt man auf so eine Frage????

Das dachte ich mir auch

Manche nehmen es halt leider immer zu wichtig auf dem Golfplatz 🙂 In der Regel folgt auf so einen Blödsinn dann der Power-Slice (zur Strafe) 😈😁

Lehrer?!😂

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1 Monat her

Golf Rules

Eine Frage erreichte uns an Pfingsten von Herb:

"Hallo zusammen.
Auf einem heutigen Turnier wollte ich einen Ball für unspielbar erklären weil er im hohen Raff so ungünstig lag, dass ich ihn vermutlich nicht hätte rausspielen können.
Darauf erklärte man mir dass dies nicht ginge.

Ich habe aber gelesen das nur der Spieler diese Entscheidung trifft und einen Strafschlag kassiert.
Ist diese Annahme falsch oder nur unter ganz klar geregelten Regelungen möglich?
Danke und ein schönes Pfingstwochenende"

Regel R28 ist dabei eigentlich ziemlich klar:

"Der Spieler darf seinen Ball überall auf dem Platz für unspielbar halten, ausgenommen, der Ball ist in einem Wasserhindernis. Ob sein Ball unspielbar ist, unterliegt einzig und allein der Entscheidung des Spielers."

Also, wenn Ihr im Wettspiel einmal mit jemanden zu tun habt, der euch erzählen will, ihr dürft spielrelevante Entscheidungen nicht selbst treffen: Fragt ihn, wo das steht. Und gebt ihm Euer Regelbüchlein zum Nachschlagen. Meist ist dann ganz schnell Ruhe...
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Eine Frage erreichte uns an Pfingsten von Herb:

Hallo zusammen.
Auf einem heutigen Turnier wollte ich einen Ball für unspielbar erklären weil er im hohen Raff so ungünstig lag, dass ich ihn vermutlich nicht hätte rausspielen können.
Darauf erklärte man mir dass dies nicht ginge.

Ich habe aber gelesen das nur der Spieler diese Entscheidung trifft und einen Strafschlag kassiert.
Ist diese Annahme falsch oder nur unter ganz klar geregelten Regelungen möglich? 
Danke und ein schönes Pfingstwochenende

Regel R28 ist dabei eigentlich ziemlich klar:

Der Spieler darf seinen Ball überall auf dem Platz für unspielbar halten, ausgenommen, der Ball ist in einem Wasserhindernis. Ob sein Ball unspielbar ist, unterliegt einzig und allein der Entscheidung des Spielers.

Also, wenn Ihr im Wettspiel einmal mit jemanden zu tun habt, der euch erzählen will, ihr dürft spielrelevante Entscheidungen nicht selbst treffen: Fragt ihn, wo das steht. Und gebt ihm Euer Regelbüchlein zum Nachschlagen. Meist ist dann ganz schnell Ruhe...

 

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Ich zücke während der Runde sicher nicht mein Regelbüchlein. Meine Standardantwort: "Klären wir das nach der Runde. Wetten wir um Bier (Kaltgetränk)?"

Meine Antwort für Regelpaepste :Kein Mensch ist unfehlbar, ich bin für meine Spiel verantwortlich, wir klären das mit der Wettspielleitung, hast Du Recht gebe ich einen aus, habe ich Recht gibst Du zwei Runden aus

Das mit dem unspielbar erklärten Ball wusste ich, nun meine Frage wenn es in einen großflächigen Rough stattfindet. Wo muss/darf ich droppen?

Ich hab tatsächlich eins dabei, aber noch nie auf der Runde aus den bag geholt...

Genau so isses. Und wg. der 5 Möglichkeiten bei Wasserhindernissen habe ich den ausgedruckten Text dabei. Da gibt es schon mal versuchte Diskussionen.

Das "Raff" schreibt man rough.

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1 Monat her

Golf Rules

Es gibt Spielsituationen auf dem Platz, bei dem regelgerechtes Fallenlassen eines Balls zu einer Lage führt, die den Spieler unangemessen benachteiligt.

Für diese Situationen sieht R33-8 die Ermächtigung der Spielleitung vor, Platzregeln nach Anhang I der Golfregeln zu erlassen, die örtlich außergewöhnliche Umständen Rechnung tragen und die entstehenden Spielsituationen entschärft, in dem sie zB zusätzliche Wahlmöglichkeiten der Erleichterung bieten. Dabei dürfen Platzregeln grundsätzlich keine Golfregeln außer Kraft setzen. Beeinträchtigen jedoch örtlich außergewöhnliche Umstände reguläres Golfspielen in einem Ausmaß, dass von der Spielleitung die Abänderung von Regeln durch eine Platzregel als erforderlich erachtet wird, so muss für diese Platzregel die Zustimmung des R&A (über den nationalen Golfverband, hier der DGV) eingeholt werden.

Für die hier gezeigte Dropzone wäre folgende Musterplatzregel passend:

"Ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass ein Ball, der nicht gefunden wurde, in dem Wasserhindernis des Inselgrüns Loch 7 ist, darf der Spieler
(I) nach Regel 26-1 verfahren; oder
(II) als zusätzliche Wahlmöglichkeit einen Ball mit einem
Strafschlag in der Drop-Zone fallen lassen.

Anmerkung: Bei Benutzung einer Drop-Zone gelten folgende Vorschriften für das Fallenlassen und das erneute Fallenlas- sen des Balls:
a) Der Spieler muss nicht in der Drop-Zone stehen, wenn
er den Ball fallen lässt.
b) Der fallen gelassene Ball muss zuerst auf einem Teil des
Platzes innerhalb der Drop-Zone auftreffen.
c) Ist die Drop-Zone mit einer Linie gekennzeichnet, so
befindet sich die Linie innerhalb der Drop-Zone.
d) Der fallen gelassene Ball muss nicht innerhalb der Drop-
Zone zur Ruhe kommen.
e) Der fallen gelassene Ball muss erneut fallen gelassen
werden, wenn er rollt und in einer Lage zur Ruhe kommt
wie in Regel 20-2c(I-VI) beschrieben.
f) Der fallen gelassene Ball darf näher zum Loch rollen
als die Stelle, an der er zuerst auf einen Teil des Platzes auftraf, sofern er innerhalb zweier Schlägerlängen von dieser Stelle zur Ruhe kommt und nicht in einer Lage gemäß Absatz (e).
g) Unter Einhaltung der Vorschriften aus den Absätzen (e) und (f) darf der fallen gelassene Ball näher zum Loch rollen und zur Ruhe kommen als:
• seine ursprüngliche oder geschätzte Lage (siehe
Regel 20-2b);
• der nächstgelegene Punkt der Erleichterung oder
größtmöglicher Erleichterung (Regel 24-2, 25-1 oder 25-3); oder
• der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses oder seitlichen Wasserhindernisses gekreuzt hat (Regel 26-1).

STRAFE FÜR VERSTOSS GEGEN PLATZREGEL: Lochspiel – Lochverlust; Zählspiel – Zwei Schläge

Euer Platz soll neu gesteckt und markiert werden und ihr wisst nicht so recht wie? Sprecht uns an, wir helfen gern!
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Es gibt Spielsituationen auf dem Platz, bei dem regelgerechtes Fallenlassen eines Balls zu einer Lage führt, die den Spieler unangemessen benachteiligt. 

Für diese Situationen sieht R33-8 die Ermächtigung der Spielleitung vor, Platzregeln nach Anhang I der Golfregeln zu erlassen, die örtlich außergewöhnliche Umständen Rechnung tragen und die entstehenden Spielsituationen entschärft, in dem sie zB zusätzliche Wahlmöglichkeiten der Erleichterung bieten. Dabei dürfen Platzregeln grundsätzlich keine Golfregeln außer Kraft setzen. Beeinträchtigen jedoch örtlich außergewöhnliche Umstände reguläres Golfspielen in einem Ausmaß, dass von der Spielleitung die Abänderung von Regeln durch eine Platzregel als erforderlich erachtet wird, so muss für diese Platzregel die Zustimmung des R&A (über den nationalen Golfverband, hier der DGV) eingeholt werden. 

Für die hier gezeigte Dropzone wäre folgende Musterplatzregel passend:

Ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass ein Ball, der nicht gefunden wurde, in dem Wasserhindernis des Inselgrüns Loch 7 ist, darf der Spieler
(I) nach Regel 26-1 verfahren; oder
(II) als zusätzliche Wahlmöglichkeit einen Ball mit einem
Strafschlag in der Drop-Zone fallen lassen.

Anmerkung: Bei Benutzung einer Drop-Zone gelten folgende Vorschriften für das Fallenlassen und das erneute Fallenlas- sen des Balls:
a) Der Spieler muss nicht in der Drop-Zone stehen, wenn
er den Ball fallen lässt.
b) Der fallen gelassene Ball muss zuerst auf einem Teil des
Platzes innerhalb der Drop-Zone auftreffen.
c) Ist die Drop-Zone mit einer Linie gekennzeichnet, so
befindet sich die Linie innerhalb der Drop-Zone.
d) Der fallen gelassene Ball muss nicht innerhalb der Drop-
Zone zur Ruhe kommen.
e) Der fallen gelassene Ball muss erneut fallen gelassen
werden, wenn er rollt und in einer Lage zur Ruhe kommt
wie in Regel 20-2c(I-VI) beschrieben.
f) Der fallen gelassene Ball darf näher zum Loch rollen
als die Stelle, an der er zuerst auf einen Teil des Platzes auftraf, sofern er innerhalb zweier Schlägerlängen von dieser Stelle zur Ruhe kommt und nicht in einer Lage gemäß Absatz (e).
g) Unter Einhaltung der Vorschriften aus den Absätzen (e) und (f) darf der fallen gelassene Ball näher zum Loch rollen und zur Ruhe kommen als:
• seine ursprüngliche oder geschätzte Lage (siehe
Regel 20-2b);
• der nächstgelegene Punkt der Erleichterung oder
größtmöglicher Erleichterung (Regel 24-2, 25-1 oder 25-3); oder
• der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses oder seitlichen Wasserhindernisses gekreuzt hat (Regel 26-1).

STRAFE FÜR VERSTOSS GEGEN PLATZREGEL: Lochspiel – Lochverlust; Zählspiel – Zwei Schläge

Euer Platz soll neu gesteckt und markiert werden und ihr wisst nicht so recht wie? Sprecht uns an, wir helfen gern!

2 Monate her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Heute mal wieder "Golf-Rules am Feiertag" mit einem Beitrag über das Verfahren zum Fallenlassen und dem Spielen eines Balls aus der „Relief Area“.

Aktuell wird in das Erleichterungsverfahren und dessen Anwendung in den Regeln R20-2a (Durch wen und wie), R20-2b (Wo fallen lassen) und R20-2c (Wann erneut fallen lassen) beschrieben. Zudem gibt es 9 Situationen in denen ein erneutes Fallenlassen bzw. das Fallenlassen und das anschließende Legen) beschrieben ist.

Es wird für den Spieler einfacher, wann ein Ball (wieder) fallenzulassen ist. Unter der neuen Regel muss der Spieler nur wissen, dass der Ball erneut fallen gelassen werden muss, wenn er außerhalb der "Relief Area" zur Ruhe kommt.

Das Verfahren vereinfacht sich wie folgt:
- Ball aus Kniehöhe fallenlassen
- Ball darf keinen Teil des Körpers oder der Ausrüstung des Spielers berühren, bevor er auf den Boden auftrifft
- Ball muss den Boden in der „Relief Area“ (Bezugspunkt / 1-2 Schlägerlängen) berühren und innerhalb dieser zur Ruhe kommen
Kommt der Ball dort nicht zur Ruhe, dann erneutes Fallenlassen; kommt er wieder nicht in der „Relief Area“ zur Ruhe, muss der Ball an der Stelle gelegt werden, an der er beim zweiten Fallenlassen den Boden berührt hat
- Wenn der platzierte Ball nach zwei Versuchen nicht an dieser Stelle zu liegen kommt, legt der Spieler den Ball auf den nächsten Punkt (nicht näher zum Loch), wo er zur Ruhe kommt.
- Kein erneutes Fallenlassen, wenn der Ball den Körper nach dem Berühren des Boden trifft

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Heute mal wieder Golf-Rules am Feiertag mit einem Beitrag über das Verfahren zum Fallenlassen und dem Spielen eines Balls aus der „Relief Area“. 

Aktuell wird in das Erleichterungsverfahren und dessen Anwendung in den Regeln R20-2a (Durch wen und wie), R20-2b (Wo fallen lassen) und R20-2c (Wann erneut fallen lassen) beschrieben. Zudem gibt es 9 Situationen in denen ein erneutes Fallenlassen bzw. das Fallenlassen und das anschließende Legen) beschrieben ist.

Es wird für den Spieler einfacher, wann ein Ball (wieder) fallenzulassen ist. Unter der neuen Regel muss der Spieler nur wissen, dass der Ball erneut fallen gelassen werden muss, wenn er außerhalb der Relief Area zur Ruhe kommt.

Das Verfahren vereinfacht sich wie folgt:
- Ball aus Kniehöhe fallenlassen
- Ball darf keinen Teil des Körpers oder der Ausrüstung des Spielers berühren, bevor er auf den Boden auftrifft
- Ball muss den Boden in der „Relief Area“ (Bezugspunkt / 1-2 Schlägerlängen) berühren und innerhalb dieser zur Ruhe kommen 
Kommt der Ball dort nicht zur Ruhe, dann erneutes Fallenlassen; kommt er wieder nicht in der „Relief Area“ zur Ruhe, muss der Ball an der Stelle gelegt werden, an der er beim zweiten Fallenlassen den Boden berührt hat
- Wenn der platzierte Ball nach zwei Versuchen nicht an dieser Stelle zu liegen kommt, legt der Spieler den Ball auf den nächsten Punkt (nicht näher zum Loch), wo er zur Ruhe kommt.
- Kein erneutes Fallenlassen, wenn der Ball den Körper nach dem Berühren des Boden trifft

#RulesOfGolf2019

2 Monate her

Golf Rules

Der Ball liegt gerade noch spielbar neben dem Wasserhindernis, aber der Pfosten ist im Weg - was nun?

Solange die Pfosten nicht tatsächlich oder durch Platzregel als befestigt definiert sind, kommt hier Regel R24-1 ins Spiel, andernfalls R24-2. Hier im Video sind die Pfosten, die das seitliche Wasserhindernis markieren bewegliche Hemmnisse, die entfernt werden dürfen. Der Spieler nimmt dazu den Pfosten aus der Erde und legt ihn ab, wo er ihn beim Schlag nicht stört. Nach dem Schlag steckt er ihn an die selbe Stelle zurück, von der er entfernt wurde.

Einfach oder? Ihr habt Fragen zu Golfregeln oder Spielsituationen? Oder wollt einen Regelabend in Eurem Club haben?

Sprecht uns an unter: fragen@golf-rules.com
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Bewegliches Hemmnis

 

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Darf er dazu den Schläger benutzen um den roten Stick vom Boden aufzuheben? Denn er berührt damit ja den Boden im Wasserhindernis? Muss man fragen bei dem Regelwerk ...

2 Monate her

Golf Rules

Und noch ein Nachtrag zum DGL-Spieltag am Wochenende - an dieser sehr interessante Spielbahn kam es leider manchmal dazu, dass ein Ball zu kurz geschlagen wurde und ins Wasserhindernis fiel. Nach R26-1 "Erleichterung für Ball im Wasserhindernis" nutzen einige SpielerInnen Variante a) nach Regel 27-1 unter Schlag und Distanzverlust verfahren, indem er einen Ball so nahe wie möglich der Stelle spielt, von der der ursprüngliche Ball zuletzt gespielt wurde - andere hingegen entschieden sich für b) einen Ball in beliebiger Entfernung hinter dem Wasserhindernis fallen lassen, wobei der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat, auf gerader Linie zwischen dem Loch und der Stelle, an der der Ball fallen gelassen wird, liegen muss.

Aufgrund des Gefälles kam bei der Umsetzung von Variante b) allerdings der Ball nach dem Fallenlassen nicht unmittelbar zur Ruhe sonder rollte u.U. näher zur Fahne. Es stellte sich dabei immer wieder einmal die Frage, wann denn ein ball erneut Fallenzulassen ist.

Hier hilft R20-2c "Fallenlassen und erneutes Fallenlassen / Wann erneut fallen lassen":

Ein fallen gelassener Ball muss straflos erneut fallen gelassen werden, wenn er
(I) in ein Hindernis hineinrollt und im Hindernis zur Ruhe kommt;
(II) aus einem Hindernis hinausrollt und außerhalb des Hindernisses zur Ruhe kommt;
(III) auf ein Grün rollt und auf dem Grün zur Ruhe kommt;
(IV) ins Aus rollt und im Aus zur Ruhe kommt;
(V) in eine Lage rollt und dort zur Ruhe kommt, wo Behinderung durch den Umstand gegeben ist, von dem nach Regel 24-2b (unbewegliches Hemmnis), Regel 25-1 (ungewöhnlich beschaffener Boden), Regel 25-3 (falsches Grün) oder nach einer Platzregel (Regel 33-8a) Erleichterung in Anspruch genommen wurde, oder in das Balleinschlagloch zurückrollt, aus dem er nach Regel 25-2 (eingebetteter Ball) aufgenommen wurde;
(VI) weiter als zwei Schlägerlängen von der Stelle wegrollt und zur Ruhe kommt, an der er zuerst auf einem Teil des Platzes auftraf oder
(VII) näher zum Loch rollt und zur Ruhe kommt als
(a) seine ursprüngliche oder geschätzte Lage (siehe Regel 20-2b), sofern dies nicht anderweitig nach den Regeln gestattet ist, oder
(b) der nächstgelegene Punkt der Erleichterung oder der größten erzielbaren Erleichterung (Regel 24-2, 25-1 oder 25-3), oder
(c) der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses oder seitlichen Wasserhindernisses gekreuzt hat (Regel 26-1).

Rollt der erneut fallen gelassene Ball in eine Lage wie oben aufgezählt, muss er so nahe wie möglich der Stelle hingelegt werden, an der er zuerst auf einem Teil des Platzes auftraf, als er erneut fallen gelassen wurde. (tk)
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Und noch ein Nachtrag zum DGL-Spieltag am Wochenende - an dieser sehr interessante Spielbahn kam es leider manchmal dazu, dass ein Ball zu kurz geschlagen wurde und ins Wasserhindernis fiel. Nach R26-1 Erleichterung für Ball im Wasserhindernis nutzen einige SpielerInnen Variante a) nach Regel 27-1 unter Schlag und Distanzverlust verfahren, indem er einen Ball so nahe wie möglich der Stelle spielt, von der der ursprüngliche Ball zuletzt gespielt wurde - andere hingegen entschieden sich für b) einen Ball in beliebiger Entfernung hinter dem Wasserhindernis fallen lassen, wobei der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat, auf gerader Linie zwischen dem Loch und der Stelle, an der der Ball fallen gelassen wird, liegen muss.

Aufgrund des Gefälles kam bei der Umsetzung von Variante b) allerdings der Ball nach dem Fallenlassen nicht unmittelbar zur Ruhe sonder rollte u.U. näher zur Fahne. Es stellte sich dabei immer wieder einmal die Frage, wann denn ein ball erneut Fallenzulassen ist. 

Hier hilft R20-2c Fallenlassen und erneutes Fallenlassen / Wann erneut fallen lassen:

Ein fallen gelassener Ball muss straflos erneut fallen gelassen werden, wenn er 
(I) in ein Hindernis hineinrollt und im Hindernis zur Ruhe kommt; 
(II) aus einem Hindernis hinausrollt und außerhalb des Hindernisses zur Ruhe kommt; 
(III) auf ein Grün rollt und auf dem Grün zur Ruhe kommt; 
(IV) ins Aus rollt und im Aus zur Ruhe kommt; 
(V) in eine Lage rollt und dort zur Ruhe kommt, wo Behinderung durch den Umstand gegeben ist, von dem nach Regel 24-2b (unbewegliches Hemmnis), Regel 25-1 (ungewöhnlich beschaffener Boden), Regel 25-3 (falsches Grün) oder nach einer Platzregel (Regel 33-8a) Erleichterung in Anspruch genommen wurde, oder in das Balleinschlagloch zurückrollt, aus dem er nach Regel 25-2 (eingebetteter Ball) aufgenommen wurde; 
(VI) weiter als zwei Schlägerlängen von der Stelle wegrollt und zur Ruhe kommt, an der er zuerst auf einem Teil des Platzes auftraf oder
(VII) näher zum Loch rollt und zur Ruhe kommt als
(a) seine ursprüngliche oder geschätzte Lage (siehe Regel 20-2b), sofern dies nicht anderweitig nach den Regeln gestattet ist, oder 
(b) der nächstgelegene Punkt der Erleichterung oder der größten erzielbaren Erleichterung (Regel 24-2, 25-1 oder 25-3), oder 
(c) der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses oder seitlichen Wasserhindernisses gekreuzt hat (Regel 26-1). 

Rollt der erneut fallen gelassene Ball in eine Lage wie oben aufgezählt, muss er so nahe wie möglich der Stelle hingelegt werden, an der er zuerst auf einem Teil des Platzes auftraf, als er erneut fallen gelassen wurde. (tk)

 

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Droppen und Regeln sind ein Muss, sonst verpasst man Vorteile

Würde sich super eignen um ein Video dazu zu machen, wenn ihr mich fragt... Ich weiß eure Mühen hier wirklich zu schätzen, aber oft bin ich hinterher so schlau wie vorher, weil der Text im Regelwerk so umfangreich und verschachtelt formuliert ist, dass ein "begreifen" der Regel nur schwer möglich ist. Vielleicht geht es aber auch nur mir so, dass das einfügen des Regeltextes alleine, für mich nicht ausreicht.

2 Monate her

Golf Rules

Tja, auch in höherklassigen Ligen gibt es immer mal wieder Regelfragen - so vorgestern beim DGL-Spieltag der 2. Bundesliga. Was war passiert?

Eine Spieler spielt seinen Ball vom Abschlag nach links, der Ball kommt für den Spieler nicht sichtbar im Semirough zur Ruhe. Der Spieler kündigt nach R27-2 einen "provisorischen Ball" an und wiederholt den Schlag - nahezu exakt gleiche Länge und Richtung. Beide Bälle kommen unmittelbar nebeneinander zur Ruhe.

Da ich aus meiner Position die Landezone überblicken konnte informierte ich den Spieler, dass ich Bälle gesehen habe und der Spieler kam vom Abschlag zum Landebereich. Als ich diesen fragte, wie die Bälle markiert sind, die er gespielt hat, antwortete er mit "Titleist 4" der erste und "Titleist 1" der provisorische Ball. Dumm nur, dass dort zwei "Tileist 1" lagen.

Zunächst einmal konnte mit Hilfe des Caddies aufgeklärt werden, dass der Spieler 2x einen "Titleist 1" gespielt hatte, da der "Titleist 4" inzwischen ersetzt wurde. Ärgerlich nur für den Spieler, dass er beide "Titleist 1" nicht zusätzlich markiert hatte, aus seiner Position nicht erkennen konnte, wo beide Bälle gelandet waren und somit keine eindeutige Identifikation von ersten und zweiten Ball möglich war.

Decision D27/11 "Provisorischer Ball kann vom ursprünglichen Ball nicht unterschieden werden" (verkürzt auf die relevante Situation) kann hier zur Rate gezogen werden:

Ein Spieler spielt einen provisorischen Ball vom Abschlag in denselben Bereich wie seinen ursprünglichen Ball. Beide Bälle haben identische Kennzeichen und der Spieler kann sie nicht unterscheiden. Nachfolgend verschiedene Situationen und Lösungen, die auf Billigkeit (Regel 1-4) beruhen, wenn einer oder beide der Bälle innerhalb der fünfminütigen Suchzeit gefunden werden und die der jeweiligen Situation entsprechenden Umstände gegeben sind:
[...]
Situation 4: Beide Bälle werden – entweder in spielbarer oder unspielbarer Lage – auf dem Platz gefunden und (1) ein Ball ist in einem Wasserhindernis, der andere nicht oder (2) beide Bälle liegen im Gelände oder in einem Bunker.
Lösung 4: Man könnte davon ausgehen, dass jeweils beide Bälle als verloren gelten. Aber es wäre unbillig, vom Spieler zu verlangen, dass er zum Abschlag zurückgehen und dort seinen dann 5. Schlag spielen muss, obwohl er beide Bälle gefunden hat, aber nicht sagen kann, welcher von beiden der ursprüngliche und welcher der provisorische ist. Daher muss der Spieler einen der beiden Bälle auswählen, ihn für seinen provisorischen halten und den anderen aufgeben.

In diesem Fall hatte der Spieler Glück, dass ich von meiner Position exakt bestimmen konnte, welches "Ball im Spiel" bzw. "provisorischer Ball" war. Der Spieler konnte das Spiel mit dem zweiten Schlag fortsetzen.

Also merke - ein kleiner Griff zum wasserfesten Stift, um eine kleine Kennzeichnung auf dem Ball zu machen, oder spielen einer anderen Ballmarke kann in einer solche Situation unnötige Strafschläge sparen... (tk)
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Tja, auch in höherklassigen Ligen gibt es immer mal wieder Regelfragen - so vorgestern beim DGL-Spieltag der 2. Bundesliga. Was war passiert?

Eine Spieler spielt seinen Ball vom Abschlag nach links, der Ball kommt für den Spieler nicht sichtbar im Semirough zur Ruhe. Der Spieler kündigt nach R27-2 einen provisorischen Ball an und wiederholt den Schlag - nahezu exakt gleiche Länge und Richtung. Beide Bälle kommen unmittelbar nebeneinander zur Ruhe.

Da ich aus meiner Position die Landezone überblicken konnte informierte ich den Spieler, dass ich Bälle gesehen habe und der Spieler kam vom Abschlag zum Landebereich. Als ich diesen fragte, wie die Bälle markiert sind, die er gespielt hat, antwortete er mit Titleist 4 der erste und Titleist 1 der provisorische Ball. Dumm nur, dass dort zwei Tileist 1 lagen.

Zunächst einmal konnte mit Hilfe des Caddies aufgeklärt werden, dass der Spieler 2x einen Titleist 1 gespielt hatte, da der Titleist 4 inzwischen ersetzt wurde. Ärgerlich nur für den Spieler, dass er beide Titleist 1 nicht zusätzlich markiert hatte, aus seiner Position nicht erkennen konnte, wo beide Bälle gelandet waren und somit keine eindeutige Identifikation von ersten und zweiten Ball möglich war.

Decision D27/11 Provisorischer Ball kann vom ursprünglichen Ball nicht unterschieden werden (verkürzt auf die relevante Situation) kann hier zur Rate gezogen werden: 

Ein Spieler spielt einen provisorischen Ball vom Abschlag in denselben Bereich wie seinen ursprünglichen Ball. Beide Bälle haben identische Kennzeichen und der Spieler kann sie nicht unterscheiden. Nachfolgend verschiedene Situationen und Lösungen, die auf Billigkeit (Regel 1-4) beruhen, wenn einer oder beide der Bälle innerhalb der fünfminütigen Suchzeit gefunden werden und die der jeweiligen Situation entsprechenden Umstände gegeben sind: 
[...]
Situation 4: Beide Bälle werden – entweder in spielbarer oder unspielbarer Lage – auf dem Platz gefunden und (1) ein Ball ist in einem Wasserhindernis, der andere nicht oder (2) beide Bälle liegen im Gelände oder in einem Bunker. 
Lösung 4: Man könnte davon ausgehen, dass jeweils beide Bälle als verloren gelten. Aber es wäre unbillig, vom Spieler zu verlangen, dass er zum Abschlag zurückgehen und dort seinen dann 5. Schlag spielen muss, obwohl er beide Bälle gefunden hat, aber nicht sagen kann, welcher von beiden der ursprüngliche und welcher der provisorische ist. Daher muss der Spieler einen der beiden Bälle auswählen, ihn für seinen provisorischen halten und den anderen aufgeben.

In diesem Fall hatte der Spieler Glück, dass ich von meiner Position exakt bestimmen konnte, welches Ball im Spiel bzw. provisorischer Ball war. Der Spieler konnte das Spiel mit dem zweiten Schlag fortsetzen.

Also merke - ein kleiner Griff zum wasserfesten Stift, um eine kleine Kennzeichnung auf dem Ball zu machen, oder spielen einer anderen Ballmarke kann in einer solche Situation unnötige Strafschläge sparen... (tk)Image attachment

 

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Da mir neulich etwas ähnliches passiert ist, habe ich nun verschiedene Markierungen (punkte neben der Zahl, Kreise um die Zahl , Striche, und das alles auch noch in 4 verschiedenen Farben) keine Markierung/Zahl/Farbe Kombination kommt in einem Satz Bälle im Bag (Ich habe immer 12 Stück in der Tasche) doppelt vor. Trotzdem bin ich inzwischen dazu übergegangen provisorische Bälle mit einer anderen Ballmarke zu spielen.

Leon & Nico 🙂

Als ich noch Starter war, 25 Jahre ist es her, habe ich die Spieler gebeten ihre Bälle zu kennzeichnen, hatten sie keinen Edding, gab ich ihnen meine 4 Farben rot, blau, schwarz und lila (grün habe ich extra vermieden ist im Gras nicht gut zu erkennen)

Einfach eine ausreichende Menge an Bällen vor der Runde in zwei verschiedenen Farben markieren. Bei mir sind das weisse Bälle der selben Marke und Type, markiert mit meinem Monogramm in Grün oder Rot. Davon kommt ein grüner Ball in die rechte Hosentasche, ein grüner und zwei rote in die linke Hosentasche. In die rechte Hosentasche kommt deswegen nur ein Ball, weil man manchmal am Grün nach dem Markieren den Ball automatisch in die rechte Hosentasche steckt. Wär blöd, wenn man vor dem Zurücklegen nicht mehr weiss, welches der Originalball war.

2 Monate her

Golf Rules

Ilka hatte eine Frage an uns:

"Hallo, folgendes Problem hat sich bei der letzten Golfrunde ergeben: Spieler A schlägt ab. Sein Ball sliced sehr stark in Richtung eines seitlichen Wasserhindernisses. Auf Grund der Länge des Schlages und der Richtung ist eigentlich davon auszugehen, dass der Ball im Wasserhindernis liegt. Da dort alles bis auf eine blau gesteckte Fläche gemäht ist spielt Spieler A keinen provisorischen Ball. Spieler B und C haben den Ball nicht genau aufkommen sehen, aber Spieler A hat seinen Ball genau auf die blau gesteckte Fläche (hohes Rough) zufliegen sehen. Der Ball wird nicht gefunden und man vermutet ihn im blau gesteckten. Spieler A dropped einen Ball 2 Schlägerlängen vom blau gesteckten entfernt und spielt diesen. Alle gehen weiter. Ein ganzes Stück weiter vorne sieht Spieler A durch Zufall einen Ball im seitlichen Wasserhindernis liegen und identifiziert diesen als seinen Abschlag. Wie wäre jetzt regelgerecht weiter zu verfahren und welcher Ball ist im Spiel? Spieler B meint, dass der Abschlag nicht weiter gespielt werden darf, da der gedroppte nicht als provisorisch angekündigt wurde und der gedroppte wäre von der falschen Stelle gespielt worden. Macht es auch noch einen Unterschied, ob es im Zählspiel oder nach Stableford passiert ist? Vielen Dank für eine Antwort!"

Zunächst einmal: Stableford ist eine Form des Zählspiels, hier gibt es keinen Unterschied, im Lochspiel, auch Matchplay genannt, würde es einen kleinen Unterschied geben - dort gibt es keine zwei Strafschläge sondern statt dessen Lochverlust.

Daneben ist nach Regel R25-1 Erleichterung innerhalb EINER Schlägerlänge zu nehmen, nicht innerhalb zweier. (Danke an Günther und Peter für den Hinweis).

Nun aber zur Hauptfrage, wie hier regelgerecht verfahren werden müsste.

Es kommt darauf an, ob es bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball im Boden in Ausbesserung lag oder nicht. Dazu gibt es zwei passende Entscheidungen zu den Golfregeln, D25-1c/2 und D25-1c/2.5. Nach dem, was hier gefragt wurde war es nicht bekannt oder so gut wie sicher dass der Ball im blau gepflockten lag sondern nur geraten mangels Alternativen. Das wäre ein Fall von D25-1c/2:

"Ball nach der Regel für ungewöhnlich beschaffenen Boden fallen gelassen und gespielt, obwohl es an Kenntnis oder an Sicherheit grenzender Gewissheit fehlt, dass der ursprüngliche Ball in Boden in Ausbesserung ist

Frage:
Nachdem ein Spieler weniger als eine Minute nach seinem Ball gesucht hat, vermutet er ihn in einem Bereich von Boden in Ausbesserung, obwohl dies weder bekannt noch so gut wie sicher ist. Er lässt einen Ball nach Regel 25-1c fallen und spielt ihn. Sein ursprünglicher Ball wird dann hinter dem Boden in Ausbesserung gefunden. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Als der Spieler einen anderen Ball nach Regel 25-1c fallen ließ und spielte, wurde dieser zum Ball im Spiel und der ursprüngliche Ball war verloren.

Ohne Kenntnis oder an Sicherheit grenzender Gewissheit, dass der Ball in Boden in Ausbesserung ist, durfte der Spieler nicht nach Regel 25-1 verfahren, sondern hätte einen Ball nach Regel 27-1 ins Spiel bringen müssen. Mit dem Spielen des nach Regel 25-1c fallen gelassenen Balls hat der Spieler vom falschen Ort gespielt.

Im Lochspiel hat er das Loch verloren (Regel 20-7b).

Im Zählspiel hat er sich die Strafe für Schlag und Distanzverlust nach Regel 27-1 zugezogen und zusätzlich zwei Strafschläge für Verstoß gegen ebendiese Regel (entsprechend Regel 20-7c). Handelte es sich um einen schwerwiegenden Verstoß, ist der Spieler disqualifiziert, außer er hat den Fehler behoben, wie in Regel 20-7c vorgesehen."

Wäre es bekannt oder so gut wie sicher gewesen, dass der Ball dort lag, würde D25-1c/2.5 gelten:

"Ball nach Regel 25-1c fallen gelassen, da der ursprüngliche Ball mit Kenntnis oder an Sicherheit grenzender Gewissheit in zeitweiligem Wasser ist; ursprünglichen Ball dann gefunden

Frage:
Ein Spieler schlägt seinen Ball in Richtung einer größeren Ansammlung zeitweiligen Wassers. Es ist bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in dem zeitweiligem Wasser verloren ist und so lässt der Spieler einen Ball nach Regel 25-1c fallen. Bevor er den fallen gelassenen Ball spielt, wird sein ursprünglicher Ball innerhalb der fünfminütigen Suchzeit gefunden. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Da es bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball des Spielers in dem zeitweiligen Wasser ist, als der Spieler den neu eingesetzten Ball ins Spiel brachte, war dieser Ball korrekt eingesetzt worden. Deshalb darf der Spieler den ursprünglichen Ball nicht mehr spielen.

Wird der ursprüngliche Ball innerhalb des zeitweiligen Wassers gefunden und stellt es sich heraus, dass der Bezugspunkt für das Verfahren nach Regel 25-1c falsch ermittelt und der neu eingesetzte Ball somit am falschen Ort fallen gelassen wurde, muss der Spieler den Fehler nach Regel 20-6 beheben und unter Beachtung des richtigen Bezugspunkts, einen Ball nach Regel 25-1c fallen lassen. Anderenfalls ist Regel 20-6 nicht anwendbar und der Spieler muss den fallen gelassenen Ball spielen. In beiden Fällen zieht sich der Spieler keine Strafe zu.

In dem unwahrscheinlichen Fall, dass der ursprüngliche Ball außerhalb des zeitweiligen Wassers gefunden wird, muss der Spieler das Spiel straflos mit dem fallen gelassenen Ball fortsetzen.

Dieselbe Antwort würde gelten, wenn es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball des Spielers in einem anderen ungewöhnlich beschaffenen Boden oder in einem Hemmnis (Regel 24-3) ist."
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Ilka hatte eine Frage an uns:

Hallo, folgendes Problem hat sich bei der letzten Golfrunde ergeben: Spieler A schlägt ab. Sein Ball sliced sehr stark in Richtung eines seitlichen Wasserhindernisses. Auf Grund der Länge des Schlages und der Richtung ist eigentlich davon auszugehen, dass der Ball im Wasserhindernis liegt. Da dort alles bis auf eine blau gesteckte Fläche gemäht ist spielt Spieler A keinen provisorischen Ball. Spieler B und C haben den Ball nicht genau aufkommen sehen, aber Spieler A hat seinen Ball genau auf die blau gesteckte Fläche (hohes Rough) zufliegen sehen. Der Ball wird nicht gefunden und man vermutet ihn im blau gesteckten. Spieler A dropped einen Ball 2 Schlägerlängen vom blau gesteckten entfernt und spielt diesen. Alle gehen weiter. Ein ganzes Stück weiter vorne sieht Spieler A durch Zufall einen Ball im seitlichen Wasserhindernis liegen und identifiziert diesen als seinen Abschlag. Wie wäre jetzt regelgerecht weiter zu verfahren und welcher Ball ist im Spiel? Spieler B meint, dass der Abschlag nicht weiter gespielt werden darf, da der gedroppte nicht als provisorisch angekündigt wurde und der gedroppte wäre von der falschen Stelle gespielt worden. Macht es auch noch einen Unterschied, ob es im Zählspiel oder nach Stableford passiert ist? Vielen Dank für eine Antwort!

Zunächst einmal: Stableford ist eine Form des Zählspiels, hier gibt es keinen Unterschied, im Lochspiel, auch Matchplay genannt, würde es einen kleinen Unterschied geben - dort gibt es keine zwei Strafschläge sondern statt dessen Lochverlust. 

Daneben ist nach Regel R25-1 Erleichterung innerhalb EINER Schlägerlänge zu nehmen, nicht innerhalb zweier. (Danke an Günther und Peter für den Hinweis).

Nun aber zur Hauptfrage, wie hier regelgerecht verfahren werden müsste.

Es kommt darauf an, ob es bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball im Boden in Ausbesserung lag oder nicht. Dazu gibt es zwei passende Entscheidungen zu den Golfregeln, D25-1c/2 und D25-1c/2.5. Nach dem, was hier gefragt wurde war es nicht bekannt oder so gut wie sicher dass der Ball im  blau gepflockten lag sondern nur geraten mangels Alternativen. Das wäre ein Fall von D25-1c/2:

Ball nach der Regel für ungewöhnlich beschaffenen Boden fallen gelassen und gespielt, obwohl es an Kenntnis oder an Sicherheit grenzender Gewissheit fehlt, dass der ursprüngliche Ball in Boden in Ausbesserung ist

Frage:
Nachdem ein Spieler weniger als eine Minute nach seinem Ball gesucht hat, vermutet er ihn in einem Bereich von Boden in Ausbesserung, obwohl dies weder bekannt noch so gut wie sicher ist. Er lässt einen Ball nach Regel 25-1c fallen und spielt ihn. Sein ursprünglicher Ball wird dann hinter dem Boden in Ausbesserung gefunden. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Als der Spieler einen anderen Ball nach Regel 25-1c fallen ließ und spielte, wurde dieser zum Ball im Spiel und der ursprüngliche Ball war verloren. 

Ohne Kenntnis oder an Sicherheit grenzender Gewissheit, dass der Ball in Boden in Ausbesserung ist, durfte der Spieler nicht nach Regel 25-1 verfahren, sondern hätte einen Ball nach Regel 27-1 ins Spiel bringen müssen. Mit dem Spielen des nach Regel 25-1c fallen gelassenen Balls hat der Spieler vom falschen Ort gespielt. 

Im Lochspiel hat er das Loch verloren (Regel 20-7b). 

Im Zählspiel hat er sich die Strafe für Schlag und Distanzverlust nach Regel 27-1 zugezogen und zusätzlich zwei Strafschläge für Verstoß gegen ebendiese Regel (entsprechend Regel 20-7c). Handelte es sich um einen schwerwiegenden Verstoß, ist der Spieler disqualifiziert, außer er hat den Fehler behoben, wie in Regel 20-7c vorgesehen.

Wäre es bekannt oder so gut wie sicher gewesen, dass der Ball dort lag, würde D25-1c/2.5 gelten:

Ball nach Regel 25-1c fallen gelassen, da der ursprüngliche Ball mit Kenntnis oder an Sicherheit grenzender Gewissheit in zeitweiligem Wasser ist; ursprünglichen Ball dann gefunden

Frage:
Ein Spieler schlägt seinen Ball in Richtung einer größeren Ansammlung zeitweiligen Wassers. Es ist bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in dem zeitweiligem Wasser verloren ist und so lässt der Spieler einen Ball nach Regel 25-1c fallen. Bevor er den fallen gelassenen Ball spielt, wird sein ursprünglicher Ball innerhalb der fünfminütigen Suchzeit gefunden. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Da es bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball des Spielers in dem zeitweiligen Wasser ist, als der Spieler den neu eingesetzten Ball ins Spiel brachte, war dieser Ball korrekt eingesetzt worden. Deshalb darf der Spieler den ursprünglichen Ball nicht mehr spielen. 

Wird der ursprüngliche Ball innerhalb des zeitweiligen Wassers gefunden und stellt es sich heraus, dass der Bezugspunkt für das Verfahren nach Regel 25-1c falsch ermittelt und der neu eingesetzte Ball somit am falschen Ort fallen gelassen wurde, muss der Spieler den Fehler nach Regel 20-6 beheben und unter Beachtung des richtigen Bezugspunkts, einen Ball nach Regel 25-1c fallen lassen. Anderenfalls ist Regel 20-6 nicht anwendbar und der Spieler muss den fallen gelassenen Ball spielen. In beiden Fällen zieht sich der Spieler keine Strafe zu. 

In dem unwahrscheinlichen Fall, dass der ursprüngliche Ball außerhalb des zeitweiligen Wassers gefunden wird, muss der Spieler das Spiel straflos mit dem fallen gelassenen Ball fortsetzen. 

Dieselbe Antwort würde gelten, wenn es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball des Spielers in einem anderen ungewöhnlich beschaffenen Boden oder in einem Hemmnis (Regel 24-3) ist.

 

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Deshalb waren meine Golf Leistungskinder immer froh, da ich als Vorcaddy immer signalisierte, das der Ball im WH gelandet ist und sie sich den provisorischen Ball sparen konnten. Selbst Martin Kaymer und seine Mitspieler waren dankbar

Alles richtig ‼️Aber lies doch bitte den Text einmal jemanden vor, der nicht Golf spielt. Es ist wirklich dringend notwendig gerade auch für Nicht-Regelprofis die Entscheidungen leichter nachvollziehbar und verbal einfacher zu gestalten. 🤪

Also wenn er bei blau gesteckt innerhalb von 2 schlägerlängen vom kreuzungspunkt droppt dann hätte er sowieso einen regelbruch begangen. bei GUR gibts nur 1 schlägerlänge da straflos.

🤔🤔 Jetzt dachte ich gestern, dass ich den Einsatz eines Regelballs verstanden hätte (nur im Zählspiel, nicht im Spiel nach Stableford) - da schreibt ihr oben, es sei egal ob Zählspiel oder Stableford, da letzteres ein Zählspiel sei und es keinen Unterschied gäbe ....

2 Monate her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

"Golf-Rules am Sonntag" - heute geht es um das unabsichtliche Bewegen eines Balls / Ballmarker auf dem Grün. Vielen aufmerksamen und regelinteressierten Spielern ist nicht entgangen, dass seit dem 01.01.2017 die Möglichkeit besteht, durch eine Platzregel die Strafe für das unabsichtliche Bewegen eines Balles auf dem Grün zu erlassen.

Es ist mitunter schwierig zu erkennen, ob der Spieler selber oder der Wind die Ursache für die Bewegung des Balls auf dem Grün war. Es erscheint deshalb unfair, wenn der Spieler lediglich normale Aktionen bei der Schlagvorbereitung durchführt, der Ball sich bewegt und der Spieler dafür bestraft wird.

Deswegen gibt es ab 2019 generell keine Strafe mehr, wenn der Spieler (oder Gegner) im Zählspiel den Ball oder Ballmarker unabsichtlich auf dem Grün bewegt. Der Balls / Ballmarker muss dann an die ursprüngliche (oder geschätzte) Stelle zurückgelegt werden.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Golf-Rules am Sonntag - heute geht es um das unabsichtliche Bewegen eines Balls / Ballmarker auf dem Grün. Vielen aufmerksamen und regelinteressierten Spielern ist nicht entgangen, dass seit dem 01.01.2017 die Möglichkeit besteht, durch eine Platzregel die Strafe für das unabsichtliche Bewegen eines Balles auf dem Grün zu erlassen.

Es ist mitunter schwierig zu erkennen, ob der Spieler selber oder der Wind die Ursache für die Bewegung des Balls auf dem Grün war. Es erscheint deshalb unfair, wenn der Spieler lediglich normale Aktionen bei der Schlagvorbereitung durchführt, der Ball sich bewegt und der Spieler dafür bestraft wird.

Deswegen gibt es ab 2019 generell keine Strafe mehr, wenn der Spieler (oder Gegner) im Zählspiel den Ball oder Ballmarker unabsichtlich auf dem Grün bewegt. Der Balls / Ballmarker muss dann an die ursprüngliche (oder geschätzte) Stelle zurückgelegt werden.

#RulesOfGolf2019

 

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Das ist ja prima!

2 Monate her

Golf Rules

Und ergänzend zu dem gestrigen Beitrag zu Thema "Stromleitungen" und der entsprechenden Platzregel, so ist auch ein R&A Ruling aus dem Jahr 2016 interessant:

Frage: Der Ball eines Spielers trifft eine Stromleitung, der Spieler annulliert den Schlag jedoch nicht wie von der Platzregel vorgeschrieben und beendet das Loch mit seinem ursprünglichen Ball. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort: Das Prinzip der Entscheidung in D19-1/3 gilt für alle Fälle, in denen der Schlag wiederholt werden MUSS. Da die Platzregel vom Spieler verlangt, den Schlag zu wiederholen, spielt der Spieler vom falschen Ort, wenn er dies nicht tut. Liegt ein schwerwiegender Verstoß vor (z.B. wenn der Ball ins Aus gegangen wäre, hätte er die Stromschiene nicht getroffen), ist der Spieler disqualifiziert. Ist dies nicht der Fall, zählt das mit dem ursprünglichen Ball erzielte Ergebnis und der Spieler zieht sich eine Strafe von zwei Schlägen für den Verstoß gegen die Platzregel zu. (tk)
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Und ergänzend zu dem gestrigen Beitrag zu Thema Stromleitungen  und der entsprechenden Platzregel, so ist auch ein R&A Ruling aus dem Jahr 2016 interessant:

Frage: Der Ball eines Spielers trifft eine Stromleitung, der Spieler annulliert den Schlag jedoch nicht wie von der Platzregel vorgeschrieben und beendet das Loch mit seinem ursprünglichen Ball. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort: Das Prinzip der Entscheidung in D19-1/3 gilt für alle Fälle, in denen der Schlag wiederholt werden MUSS. Da die Platzregel vom Spieler verlangt, den Schlag zu wiederholen, spielt der Spieler vom falschen Ort, wenn er dies nicht tut. Liegt ein schwerwiegender Verstoß vor (z.B. wenn der Ball ins Aus gegangen wäre, hätte er die Stromschiene nicht getroffen), ist der Spieler disqualifiziert. Ist dies nicht der Fall, zählt das mit dem ursprünglichen Ball erzielte Ergebnis und der Spieler zieht sich eine Strafe von zwei Schlägen für den Verstoß gegen die Platzregel zu. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Man lernt nie aus im Leben - auch wir Referees nicht. So zum Beispiel, als ich beim ersten DGL-Spieltag von einem Spieler gefragt worden bin, wie das weitere Vorgehen ist, wenn Unsicherheit darüber besteht, ob sein Ball die Hochspannungsleitung getroffen hat oder nicht. Zum Glück gibt es ja Kollegen, die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen...

Was war denn genau passiert?

Zunächst einmal sei vorausgesetzt, dass in diesem Wettspiel die Platzregeln des DGV gelten - und hier insbesondere B6 "Stromleitungen" der Hardcard: "Trifft ein Ball eine Freileitung, ist der Schlag annulliert und der Spieler muss einen Ball nach Regel 20-5 spielen."

Wegen schlechter Sichtbedingungen ist sich ein Spieler nicht sicher, ob sein vom Abschlag gespielter Ball die Stromleitung, die diese Bahn quert, getroffen hat. Er kündigt daher einen Regelball an und schlägt einen zweiten Ball ab. Er findet sowohl seinen zweiten wie auch seinen ursprünglichen Ball. Aus der Lage und des Zustands der beiden Bälle ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass der ursprüngliche Ball die Stromleitung nicht getroffen hat. Er nimmt daher den zweiten Ball auf und spielt seinen ursprünglichen Ball weiter, den er auf dieser Bahn einlocht. Er schlägt dann am nächsten Abschlag ab.

Der Spieler hat alles richtig gemacht, da
- als der Spieler sich im unklaren war, wie die korrekte Vorgehensweise beim Spielen dieses Lochs war, durfte er nach R3-3 "Zählspiel / Zweifel über Spielweise" vorgehen und das Loch mit zwei Bällen zu Ende spielen
- diese Vorgehensweise hat er seinen Mitspielern bekannt gegeben und ihnen auch zu verstehen gegeben, dass er den ursprünglichen Ball weiterspielen wolle, wenn dieser die Leitung nicht berührt hatte
- da es nach dem Auffinden der beiden Bälle bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der ursprüngliche Ball die Leitung nicht berührt hatte, konnte der Spieler seinen nach R3-3 gespielten zweiten Ball straflos aufnehmen, da dieser Ball nicht zählen konnte (vgl. Dec 3-3/7.5 und Dec 3-3/8)
- während der Runde hat er einen Referee als Mitglied der Spielleitung über den Regelball informiert - damit ist er seiner Pflicht gemäß R3-3a nachgekommen (hätte er die Spielleitung nicht über den Regelball informiert, hätte er sich die Strafe der Disqualifikation zugezogen)

Problematisch wäre es geworden, wenn der Spieler stattdessen einen provisorischen Ball gespielt hätte, denn
- der Spieler durfte keinen provisorischen Ball gemäß R27-2 spielen, da der ursprüngliche Ball weder verloren noch im Aus war
- hätte er unter diesen Bedingungen, nämlich den fehlenden Voraussetzungen für einen Ball gemäß R27-2, einen provisorischen Ball gespielt, so wäre der als provisorisch angekündigte Ball zum Ball im Spiel geworden (Dec 27-2a/3)
- hätte er seinen neuen Ball im Spiel aufgenommen, so hätte er sich einen Strafschlag nach R18-2 zugezogen und er hätte den Ball zurücklegen müssen
- da er den Ball aber nicht zurückgelegt hätte, zieht er sich gemäß Anmerkung zur Strafe bei R18 insgesamt zwei Strafschläge zu
- da er zudem seinen Ball im Spiel nicht eingelocht hat und seinen Fehler nicht korrigierte, bevor er vom nächsten Abschlag spielte, wäre er zu disqualifizieren...

Insofern merken - bei Unsicherheit, ob eine Stromleitung getroffen wird oder nicht, dann bitte unbedingt einen "Regelball" spielen und keinen "provisorischen Ball"... (tk)
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Man lernt nie aus im Leben - auch wir Referees nicht. So zum Beispiel, als ich beim ersten DGL-Spieltag von einem Spieler gefragt worden bin, wie das weitere Vorgehen ist, wenn Unsicherheit darüber besteht, ob sein Ball die Hochspannungsleitung getroffen hat oder nicht. Zum Glück gibt es ja Kollegen, die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen... 

Was war denn genau passiert?

Zunächst einmal sei vorausgesetzt, dass in diesem Wettspiel die Platzregeln des DGV gelten - und hier insbesondere B6 Stromleitungen der Hardcard: Trifft ein Ball eine Freileitung, ist der Schlag annulliert und der Spieler muss einen Ball nach Regel 20-5 spielen.

Wegen schlechter Sichtbedingungen ist sich ein Spieler nicht sicher, ob sein vom Abschlag gespielter Ball die Stromleitung, die diese Bahn quert, getroffen hat. Er kündigt daher einen Regelball an und schlägt einen zweiten Ball ab. Er findet sowohl seinen zweiten wie auch seinen ursprünglichen Ball. Aus der Lage und des Zustands der beiden Bälle ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass der ursprüngliche Ball die Stromleitung nicht getroffen hat. Er nimmt daher den zweiten Ball auf und spielt seinen ursprünglichen Ball weiter, den er auf dieser Bahn einlocht. Er schlägt dann am nächsten Abschlag ab. 

Der Spieler hat alles richtig gemacht, da
- als der Spieler sich im unklaren war, wie die korrekte Vorgehensweise beim Spielen dieses Lochs war, durfte er nach R3-3 Zählspiel / Zweifel über Spielweise vorgehen und das Loch mit zwei Bällen zu Ende spielen
- diese Vorgehensweise hat er seinen Mitspielern bekannt gegeben und ihnen auch zu verstehen gegeben, dass er den ursprünglichen Ball weiterspielen wolle, wenn dieser die Leitung nicht berührt hatte
- da es nach dem Auffinden der beiden Bälle bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der ursprüngliche Ball die Leitung nicht berührt hatte, konnte der Spieler seinen nach R3-3 gespielten zweiten Ball straflos aufnehmen, da dieser Ball nicht zählen konnte (vgl. Dec 3-3/7.5 und Dec 3-3/8)
- während der Runde hat er einen Referee als Mitglied der Spielleitung über den Regelball informiert - damit ist er seiner Pflicht gemäß R3-3a nachgekommen (hätte er die Spielleitung nicht über den Regelball informiert, hätte er sich die Strafe der Disqualifikation zugezogen)

Problematisch wäre es geworden, wenn der Spieler stattdessen einen provisorischen Ball gespielt hätte, denn
- der Spieler durfte keinen provisorischen Ball gemäß R27-2 spielen, da der ursprüngliche Ball weder verloren noch im Aus war
- hätte er unter diesen Bedingungen, nämlich den fehlenden Voraussetzungen für einen Ball gemäß R27-2, einen provisorischen Ball gespielt, so wäre der als provisorisch angekündigte Ball zum  Ball im Spiel geworden (Dec 27-2a/3)
- hätte er seinen neuen Ball im Spiel aufgenommen, so hätte er sich einen Strafschlag nach R18-2 zugezogen und er hätte den Ball zurücklegen müssen
- da er den Ball aber nicht zurückgelegt hätte, zieht er sich gemäß Anmerkung zur Strafe bei R18 insgesamt zwei Strafschläge zu
- da er zudem seinen Ball im Spiel nicht eingelocht hat und seinen Fehler nicht korrigierte, bevor er vom nächsten Abschlag spielte, wäre er zu disqualifizieren...

Insofern merken - bei Unsicherheit, ob eine Stromleitung getroffen wird oder nicht, dann bitte unbedingt einen Regelball spielen und keinen provisorischen Ball... (tk)

 

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...oder dort spielen wo keine Stromleitungen den Platz überqueren....😂

Danke für den informativen Post. Ich hätte wahrscheinlich einen provisorischen Ball gespielt.

viell. nur zur Ergänzung: Er muss den Regelball nicht während der Runde der Spielleitung bekanntgeben sondern vor Abgabe der Scorekarte. Also er darf durchaus die Runde zu Ende spielen ohne die Spielleitung zu informieren und erst vor dem Abgeben der Scorekarte darauf hinweisen. Eine interessante Frage ist dabei aufgetaucht als es ein Spieler der Clubsekretärin sagte wo man normalerweise die Scorekarte abgibt. Die Sekretärin ist aber lt. Ausschreibung kein Mitglied der Spielleitung. Im Sinne der Fairness sollte man das Vorgehen aber akzeptieren obwohl es der Regel widerspricht, meine ich.

Die Stromleitung habe ich auch schon einmal getroffen, aber für mich und meine Mitspieler ersichtlich Bevor jemand mit mir Meinungsverschiedenheiten diskutieren will, rufe ich entweder die Wettspielleitung wenn nicht greifbar spiele ich einen Regelball, war bis jetzt nötig. Nur als Caddy meiner Mannschaftsspieler habe ich es meinem Spieler geraten E

Vielen Dank für den Hinweis. Merke ich mir

Danke für diese gute Information! Immer wieder stoße ich bei euren Ausführungen auf den Begriff „Regelball“, dem ich zuvor nie begegnet bin (vermutlich, da ich keine Liga-Spiele etc bestreite). Daher die Bitte, dass ihr für „einfache“ Golfer wie mich einmal genau(er) darlegt, wann und wie man einen Regelball spielt und in welchen Fällen (wie dem heute beschriebenen) man diesen und nicht einen provisorischen Ball spielt.

Stimmt es, dass ich Regelbälle nur im Zählspiel spielen darf? Und was passiert, würde ich einen Regelball in einem Lochspiel spiele?

In der Praxis ist es oft schwer feststellbar, ob der Ball die Stromleitung "berührt" hat. In Kombination mit "muss" einen neuen Ball spielen führt das zwangsweise zu Diskussionen. Vergleichsweise muss bei Ablenkung durch einen Baum oder ein unbewegliches Hemmnis der Ball auch gespielt werden, wie er liegt. Ich halte deshalb diese Platzregel für äusserst entbehrlich, eigentlich für blödsinnig.

Nach all den "Regeln" bin ich ja noch froh, dass noch jemand Gofl gespielt hat...

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2 Monate her

Golf Rules

In den letzten Tagen machte ein Video im Netz die Runde, in dem ein Spieler seinen Ball über sein Wege ins Loch puttete. Da wir bei GolfRules nicht nur die bierernste Regelseite des Golfspiels präsentieren sondern auch zeigen wollen, dass Golf richtig viel Spaß machen kann haben wir keine Mühen gescheut, das Video nachzustellen und regeltechnisch zu erläutern. Samt Ouchtakes am Schluss...

Zurücklehnen und genießen!Vor ein paar Tagen machte ein Video im Netz die Runde, in dem ein Spieler seinen Ball über sein Wedge ins Loch puttete - netter Trick, doch wie ist er regelt...
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Die Outtakes sind top 👍🏻😂

2 Monate her

Golf Rules

In der Musterplatzregel für das "Besserlegen" im Anhang der Golfregeln / Teil A / Platregeln heißt es:
"„Ein auf einer kurz gemähten Fläche im Gelände [oder einschränken
auf eine Fläche, z. B. „auf dem 6. Loch“] liegender Ball darf
straflos aufgenommen und gereinigt werden. [...]
Anmerkung: „Kurz gemähte Fläche“ beschreibt jedes Gebiet auf dem Platz, einschließlich Wege durch das Rough, das auf Fairwayhöhe oder kürzer gemäht ist."

Und immer wieder stellen Spieler die Frage, ob das dann auch auf dem Grün gelten würde, da dieses ja auch "kurzgemäht" ist. Klare Antwort nein, denn in der Regel wird von der "kurz gemähten Fläche im Gelände" gesprochen.

Das Grün gehört jedoch nicht "Gelände", wie in den Erklärungen in den Golfregeln nachzulesen ist:

„Gelände“ der gesamte Bereich des Platzes, ausgenommen
a) Abschlag und Grün des zu spielenden Lochs; und
b) sämtliche Hindernisse auf dem Platz.

Und insofern gilt "Besserlegen" nicht auf dem Grün - es sein denn eine weitere Platzregel gestattet dieses... (tk)
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In der Musterplatzregel für das Besserlegen im Anhang der Golfregeln / Teil A / Platregeln heißt es:
„Ein auf einer kurz gemähten Fläche im Gelände [oder einschränken
auf eine Fläche, z. B. „auf dem 6. Loch“] liegender Ball darf
straflos aufgenommen und gereinigt werden. [...]
Anmerkung: „Kurz gemähte Fläche“ beschreibt jedes Gebiet auf dem Platz, einschließlich Wege durch das Rough, das auf Fairwayhöhe oder kürzer gemäht ist.

Und immer wieder stellen Spieler die Frage, ob das dann auch auf dem Grün gelten würde, da dieses ja auch kurzgemäht ist. Klare Antwort nein, denn in der Regel wird von der kurz gemähten Fläche im Gelände gesprochen.

Das Grün gehört jedoch nicht Gelände, wie in den Erklärungen in den Golfregeln nachzulesen ist:

„Gelände“ der gesamte Bereich des Platzes, ausgenommen 
a) Abschlag und Grün des zu spielenden Lochs; und 
b) sämtliche Hindernisse auf dem Platz. 

Und insofern gilt Besserlegen nicht auf dem Grün - es sein denn eine weitere Platzregel gestattet dieses... (tk)

 

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Und wie sieht es mit first und second cut aus? Ist ja auch gemäht?

Hey, den Platz kenne ich. Das ist in Essen, oder?

2 Monate her

Golf Rules

Nachschub! ... MehrWeniger

 

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Cool!! Und wie kommt man da ran?

OMG 😮Der Softe, den wollte ich schon immer mal spielen

Wie hoch ist so Dein Verbrauch pro Jahr?

Titleist Softs? Nobel nobel, Herr Wissuwa. 😲

Ich hab letztens mal wieder ein paar Bälle verloren, also wenn du welche zuviel hast 😉😄😄

Schicke Bälle, haben wollen 🤗

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2 Monate her

Golf Rules

Heute - nach langer Zeit - mal wieder eine "Decision des Tages"...

Decision D16-1a/3 "Tau oder Reif von der Puttlinie entfernen"

Frage: Darf ein Spieler Tau oder Reif von seiner Puttlinie fegen?

Antwort: Nein. Regel 16-1a verbietet das Berühren der Puttlinie, außer beim Fortbewegen loser hinderlicher Naturstoffe, beim Ausbessern von Balleinschlaglöchern usw. Und da Tau oder Reif keine losen hinderlichen Naturstoffe sind – siehe Erklärung „Lose hinderliche Naturstoffe" – würde der Spieler gegen Regel 16-1a verstoßen. (tk)
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Heute - nach langer Zeit - mal wieder eine Decision des Tages...

Decision D16-1a/3 Tau oder Reif von der Puttlinie entfernen

Frage: Darf ein Spieler Tau oder Reif von seiner Puttlinie fegen?

Antwort: Nein. Regel 16-1a verbietet das Berühren der Puttlinie, außer beim Fortbewegen loser hinderlicher Naturstoffe, beim Ausbessern von Balleinschlaglöchern usw. Und da Tau oder Reif keine losen hinderlichen Naturstoffe sind – siehe Erklärung „Lose hinderliche Naturstoffe – würde der Spieler gegen Regel 16-1a verstoßen. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Wo wir gestern bei den "losen hinderlichen Naturstoffen" waren - lt. Definition sind Sand und loses Erdreich auf dem Grün lose hinderliche Naturstoffe, jedoch nirgendwo sonst.

Das bedeutet nach D23-1/1 "Wie loser hinderlicher Naturstoff entfernt werden darf", dass lose hinderliche Naturstoffe auf jede mögliche Art und Weise entfernt werden dürfen, vorausgesetzt, dass beim Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe auf der Puttlinie nichts niedergedrückt wird (Regel 16-1a).

Aber beachte - das wird leider häufig fehlerhaft gehandhabt: im Bereich des Vorgrüns ist das Entfernen von Sand und Erde nicht zulässig - nur auf dem Grün... (tk)
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Wo wir gestern bei den losen hinderlichen Naturstoffen waren - lt. Definition sind Sand und loses Erdreich auf dem Grün lose hinderliche Naturstoffe, jedoch nirgendwo sonst. 

Das bedeutet nach D23-1/1 Wie loser hinderlicher Naturstoff entfernt werden darf, dass lose hinderliche Naturstoffe auf jede mögliche Art und Weise entfernt werden dürfen, vorausgesetzt, dass beim Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe auf der Puttlinie nichts niedergedrückt wird (Regel 16-1a).

Aber beachte - das wird leider häufig fehlerhaft gehandhabt: im Bereich des Vorgrüns ist das Entfernen von Sand und Erde nicht zulässig - nur auf dem Grün... (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Heute in Verden haben wir einmal alte Pitchmarken mit Golfbällen markiert- erschreckend, dass der riesige Ballkorb nicht einmal fürs halbe Grün reichte...

Also: Pitchgabel in die Hosentasche und beim Betreten eines Grüns - raus damit und ein, zwei Marken ausbessern - auf das Alle mehr Spaß haben!Ärgert Ihr Euch auch über Pitchmarken?

Wir haben heute an A9 einmal auf jede alte, nicht richtig ausgebesserte, Pitchmarke einen Golfball gelegt. Dabei kam dieser kleine Film heraus. Der große Korb Bälle reichte dabei nicht einmal fürs halbe Grün... Erschreckend, oder?
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Ist leider fast überall eine ziemliche Unart, die Marken nicht zu fixen.

„Warum muss ich die ausbessern? Mein Ball liegt doch noch da wo er aufgekommen ist“🤪 Zitat einer Spielerin die auf die nicht erfolgte Ausbesserung angesprochen worden ist.

Leider auf vielen Golfplätzen zusehen.

Überall das Gleiche. Es ist einfach eine Unsitte.

Zur Platzreife gehören eigentlich auch 36 Kniebeugen!

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2 Monate her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Aus der Serie "Golf Rules am Feiertag" geht es um das Bewegen / Berühren von losen hinderlichen Naturstoffen oder des Sands in einem Bunker.

Lt. der gültigen Regel R13-4 darf der Spieler nicht:
- die Beschaffenheit des Hindernisses prüfen,
- den Boden im Hindernis oder Wasser im Wasserhindernis mit seiner Hand oder einem Schläger berühren oder
- einen losen hinderlichen Naturstoff berühren oder bewegen, der im Hindernis liegt oder es berührt.

Die aktuelle Regelung hat für Verwirrung gesorgt, weil ein totales Verbot, den Sand mit der Hand oder dem Schläger zu berühren, durch viele Ausnahmen aufgeweicht wird.

Die neue Regelung vereinfacht den Umgang, indem diese nur solche Handlungen verbietet, die im Widerspruch zu den Golfregeln stehen:
- Bewusstes Testen des Sandzustandes (Herausforderung an das Bunkerspiel)
- Berühren des Sand mit dem Schläger vor / hinter dem Ball bzw. im Rückwärtsschwung (Vorteil verschaffen)
- Übungsschlag im Bunker (Spielgeschwindigkeit)

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Aus der Serie Golf Rules am Feiertag geht es um das Bewegen / Berühren von losen hinderlichen Naturstoffen oder des Sands in einem Bunker. 

Lt. der gültigen Regel R13-4 darf der Spieler nicht:  
- die Beschaffenheit des Hindernisses prüfen,
- den Boden im Hindernis oder Wasser im Wasserhindernis mit seiner Hand oder einem Schläger berühren oder
- einen losen hinderlichen Naturstoff berühren oder bewegen, der im Hindernis liegt oder es berührt.

Die aktuelle Regelung hat für Verwirrung gesorgt, weil ein totales Verbot, den Sand mit der Hand oder dem Schläger zu berühren, durch viele Ausnahmen aufgeweicht wird.

Die neue Regelung vereinfacht den Umgang, indem diese nur solche Handlungen verbietet, die im Widerspruch zu den Golfregeln stehen: 
- Bewusstes Testen des Sandzustandes (Herausforderung an das Bunkerspiel)
- Berühren des Sand mit dem Schläger vor / hinter dem Ball bzw. im Rückwärtsschwung (Vorteil verschaffen)
- Übungsschlag im Bunker (Spielgeschwindigkeit)

#RulesOfGolf2019

 

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Kurze Frage dazu: Probeschwünge sind (und bleiben) im Bunker erlaubt - selbstverständlich ohne Berührung des Sandes? (Man sieht solche Probeschwünge immer wieder bei Profi-Spielern.)

Folgendes passierte mir als Caddie bei der Ballsuche im durch Pfaehle gekennzeichneten Wasserhindernis Ich stützte mich beim Aufstehen mit der Hand auf dem Boden ab, die Lochspielgegner reklamierten Regelverstoss. Die Wettspiel Leitung wurde gerufen und entschied nach Anhörung zu unseren Gunsten und entsprach meiner Schilderung das ich mich altersgerecht (65)beim Aufstehen nicht den Boden geprüft habe. Als Ergänzung, nicht nur die Spieler auch die Caddies müssen die Regeln kennen. In meinem Fall, wir haben den Ball des Gegners gesucht. Was könnte man daraus schließen, wie die Bayern in der Kabine verschwinden, sprich unsportlich nicht mitschneiden?

mitsuchen

2 Monate her

Golf Rules

Gänsekot - ein nicht ganz so beliebtes Thema auf der Runde...

Generell ist anzumerken, dass die Hinterlassenschaften der Gänse loser hinderlicher Naturstoff sind und deswegen nach R23-1 "Loser hinderlicher Naturstoff / Erleichterung" beseitigt werden dürfen (ausgenommen sowohl der lose hinderliche Naturstoff als auch der Ball liegen im selben Hindernis oder berühren es).

Spannender ist es, wenn der Kot am Ball anhaftend ist - dann darf dieser nach der Definition nicht entfernt werden. Es empfiehlt sich in solchen Fällen eine Platzregel mit folgendem Wortlaut zu erlassen:

"Ein Ball darf (ausgenommen in einem Hindernis) wenn Vogelkot anhaftend, straflos aufgenommen und gereinigt werden. Der Ball muss zurückgelegt werden.

Anmerkung: Die Lage des Balls muss vor dem Aufnehmen nach dieser Platzregel gekennzeichnet werden – siehe Regel 20-1." (tk)
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Gänsekot - ein nicht ganz so beliebtes Thema auf der Runde...

Generell ist anzumerken, dass die Hinterlassenschaften der Gänse loser hinderlicher Naturstoff sind und deswegen nach R23-1 Loser hinderlicher Naturstoff / Erleichterung beseitigt werden dürfen (ausgenommen sowohl der lose hinderliche Naturstoff als auch der Ball liegen im selben Hindernis oder berühren es).

Spannender ist es, wenn der Kot am Ball anhaftend ist - dann darf dieser nach der Definition nicht entfernt werden. Es empfiehlt sich in solchen Fällen eine Platzregel mit folgendem Wortlaut zu erlassen:

Ein Ball darf (ausgenommen in einem Hindernis) wenn Vogelkot anhaftend, straflos aufgenommen und gereinigt werden. Der Ball muss zurückgelegt werden.

Anmerkung: Die Lage des Balls muss vor dem Aufnehmen nach dieser Platzregel gekennzeichnet werden – siehe Regel 20-1. (tk)

 

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Die Platzregel sollte auf Plätzen auf denen Hunde erlaubt sind, nicht nur auf Vogelkot, sondern generell auf Tierkot erweitert werden. Zudem hinterlassen Hasen und Rehe auch gerne ihre Spuren auf dem Platz.

2 Monate her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Stableford kennt jeder und wird gerne gespielt - und hat dem klassischen Zählspiel inzwischen dem Rang abgelaufen. Für viele Traditionalisten bleibt aber das Zählspiel die einzig "ehrliche" Art des Golfspiels. Aber auch hier wird es mit den neuen Regeln Veränderungen geben...

Denn lt. aktuellen Regeln führt die Notwendigkeit, den Ball an jeder Bahn einzulochen, zu mindestens zwei Nachteilen: dieses führt oft zu einer langsamen Spielgeschwindigkeit und kann Golfer abschrecken, wenn im Zählspiel bis zum bitteren Ende die Schläge zu zählen sind und so ggf. ein sehr hoher Score erzielt wird.

Durch den „Maximum Score“ kann das Zählspiel verändert werden. Die Schlagzahl eines Spielers für jedes Loch kann auf ein von der Spielleitung festgelegtes Maximum begrenzt werden: z.B durch einen festen Wert (z.B. 6, 8, …) oder in Bezug auf Par (z.B. Doppel-Par oder Triple-Bogey). Die Begrenzung kann auch in Bezug zum Handicap des Spielers (wie Netto Double-Bogey) festgelegt werden.

Ein Spieler, der die Bahn nicht beendet (oft informell als "Aufnehmen" bezeichnet), wird nicht disqualifiziert, sondern erhält einfach die maximale Punktzahl für das Loch.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Stableford kennt jeder und wird gerne gespielt - und hat dem klassischen Zählspiel inzwischen dem Rang abgelaufen. Für viele Traditionalisten bleibt aber das Zählspiel die einzig ehrliche Art des Golfspiels. Aber auch hier wird es mit den neuen Regeln Veränderungen geben...

Denn lt. aktuellen Regeln führt die Notwendigkeit, den Ball an jeder Bahn einzulochen, zu mindestens zwei Nachteilen: dieses führt oft zu einer langsamen Spielgeschwindigkeit und kann Golfer abschrecken, wenn im Zählspiel bis zum bitteren Ende die Schläge zu zählen sind und so ggf. ein sehr hoher Score erzielt wird.

Durch den „Maximum Score“ kann das Zählspiel verändert werden. Die Schlagzahl eines Spielers für jedes Loch kann auf ein von der Spielleitung festgelegtes Maximum begrenzt werden: z.B durch einen festen Wert (z.B. 6, 8, …) oder  in Bezug auf Par (z.B. Doppel-Par oder Triple-Bogey). Die Begrenzung kann auch in Bezug zum Handicap des Spielers (wie Netto Double-Bogey) festgelegt werden.

Ein Spieler, der die Bahn nicht beendet (oft informell als Aufnehmen bezeichnet), wird nicht disqualifiziert, sondern erhält einfach die maximale Punktzahl für das Loch.

#RulesOfGolf2019

 

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🙃🤗😍😏🤣🤪🤔wie beim Bürogolf...😂😂😂😘

sehr gute neuerung die hoffentlich auch in clubturnieren wieder zu mehr zählwettspielen führen wird. ohne diese änderung würde das zählwettspiel im amateurbereich aussterben. nun könnte es eine wiedergeburt erleben und die bruttowertungen ablösen.

Na, ob das mehr Leute zum Golfen bringt. Zählspiel ist zählspiel. Denke es wäre besser auch Mannschaftsspiele nach Nettoschlägen zu werten.

Das habe ich mit meinen Golfkindern schon vor 25 Kindern so praktiziert

Der Unterschied zwischen Maximum Score und Stableford ist dann aber überschaubar oder?

Deuschel Nils, Ralf Sp, Simon Chichi, das ist doch genau das richtige für uns 😂😂

Dann setzen wir das Maximum pro Bahn auf die Par-Werte.😉 Dann haben wir als Ergebnis nur Par-Runden. 😂😂😂

Ist auf jeden Fall besser wir sind auch keine Provi Golfer 🏌️‍♀️ 🏌️‍♂️⛳️

👍👍👍

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2 Monate her

Golf Rules

"Drin oder nicht? Aus oder was - und, was soll das hier, das gibt doch gar keinen Sinn mit der Ausgrenze hier. Und dann auch noch ohne, dass man den Verlauf nachvollziehen kann..." Das war mein erster Gedanke als ich meinen Ball so fand - und dann feststellen musste, dass die Pflöcke gar keine Ausgrenze waren, sondern "nur" Cartfahrer an der Durchfahrt hindern sollten.

Liebe Platzverantwortlichen: Weiße Pflöcke sind durch die Platzregeln (auch hier) ausdrücklich belegt mit der Markierung von Platzgrenzen. Eine andere Farbe würde sich hier mehr anbieten, dann versteht man schneller, was gemeint ist, muss nicht rätseln und die Spielgeschwindigkeit steigt sofort spürbar an...
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Drin oder nicht? Aus oder was - und, was soll das hier, das gibt doch gar keinen Sinn mit der Ausgrenze hier. Und dann auch noch ohne, dass man den Verlauf nachvollziehen kann... Das war mein erster Gedanke als ich meinen Ball so fand - und dann feststellen musste, dass die Pflöcke gar keine Ausgrenze waren, sondern nur Cartfahrer an der Durchfahrt hindern sollten. 

Liebe Platzverantwortlichen: Weiße Pflöcke sind durch die Platzregeln (auch hier) ausdrücklich belegt mit der Markierung von Platzgrenzen. Eine andere Farbe würde sich hier mehr anbieten, dann versteht man schneller, was gemeint ist, muss nicht rätseln und die Spielgeschwindigkeit steigt sofort spürbar an...

 

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Das ist wirklich mehr als irritierend

Sollte man nicht auch an die Clubs mit kleinem Budget denken die sich keine andersfarbigen Pflöcke leisten können 🤣

Das spiel wird noch schneller wenn man auf dem Fairway bleibt 😂😂😂

Hat dort mal einer geschaut ob es vielleicht dazu ein Hinweis in den Platzregeln bzw. vorübergehende Platzregeln gibt?

Bei uns wurde zu Beginn der Saison auch ein GUR (Blau, ein Pfosten mitten in einer mega Fläche) ohne blaue Farbe um die Fläche ...wurde dann nachgebessert, markiert. Später folgten dann noch zwei weisse Pfosten, die ziemlich nutzlos in der Fläche standen. Was damit gemeint war, erschloss sich mir nicht. Es stand auch nichts in den Platzregeln.

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2 Monate her

Golf Rules

Volker wollte von uns wissen, wie das mit den Stablefordpunkten genau geht:

Stableford wird unterschieden nach Brutto- und Nettopunkten. Bruttopunkte geben absolut gutes Golf wieder, Nettopunkte relativ gutes Golf.

Für ein Par gibt es Brutto zwei, für ein Bogey einen, für ein Birdie 3, für ein Eagle 4, und für einen Albatros 5 Stablefordpunkte, Netto jeweils die Vorgabenschläge dazu.

Beispiel: Ein Spieler hat drei Schläge vor und spielt an einem Par 3 ein Hole in One.

Brutto sind das zwei Schläge unter Par, das macht zwei Punkte für das Par und zwei für die zwei Schläge drunter, also vier Bruttopunkte.

Netto mit drei Schlägen vor kommen die noch obenauf. Also 7 Nettopunkte.

Einfach oder?
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Volker wollte von uns wissen, wie das mit den Stablefordpunkten genau geht:

Stableford wird unterschieden nach Brutto- und Nettopunkten. Bruttopunkte geben absolut gutes Golf wieder, Nettopunkte relativ gutes Golf.

Für ein Par gibt es Brutto zwei, für ein Bogey einen, für ein Birdie 3, für ein Eagle 4, und für einen Albatros 5 Stablefordpunkte, Netto jeweils die Vorgabenschläge dazu.

Beispiel: Ein Spieler hat drei Schläge vor und spielt an einem Par 3 ein Hole in One. 

Brutto sind das zwei Schläge unter Par, das macht zwei Punkte für das Par und zwei für die zwei Schläge drunter, also vier Bruttopunkte.

Netto mit drei Schlägen vor kommen die noch obenauf. Also 7 Nettopunkte.

Einfach oder?

 

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Finde die Zählweise in SA super! Bei einem Strich wird die Anzahl Schläge aufgeschrieben bei der man keine Punkte mehr bekommt. Ein Kringel um due Zahl signalisiert den Strich. Schläge zählen Spielvorgabe abziehen und schon hat man den Score gegen das persönliche PAR!

Ich verstehe gar nicht, was so schwer da dran sein soll stableford zu zählen...

Deswegen bin und bleibe ich "Traditionalist" - jeden Schlag zählen, die Summe aller Schläge bilden - und fertig ist das Wettspielergebnis... 😉

Hier ist ein (wahrer) Fall für euch bei Zählspiel nach Stableford. An einem Par 3 verliert einen Spieler seinen Abschlag und muss, weil er keinen provisorischen Ball gespielt hat, zurück zum Abschlag mit seinem Holz 5. Sein 3. Schlag toppt er und braucht jetzt einen Eisen 9. Da seine Schläger hinter dem Grün sind, leiht er sich für den Schlag einen Eisen 9 von einem Mitbewerber aus. Er spielt aufs Grün und locht mit dem 3. Putt ein. An dem Loch bekommt er allerdings nur einen Schlag, d.h. Strich. Hinterher (bevor er seine Scorekarte unterschreibt) geht er zur Spielleitung und meldet den Sachverhalt. Wie entscheidet die Spieleitung?

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2 Monate her

Golf Rules

Folgende Frage von Dirk erreichte uns am langen Wochenende:

"Moin Zusammen,
Situation: Par 5, 2. Ball im Rough. Finde den Ball und spiele ihn weiter. Auf dem Grün beim Markieren merke ich, dass ich den falschen Ball gespielt habe. Drehe mich gefrustet um und entdecke im Roughhang meinen richtigen Ball. Lasse den falschen Ball markiert. Sage meinen Zähler an, dass ich einen falschen Ball gespielt habe und meinen richtigen jetzt spielen werde. Um Unstimmigkeiten aus dem Weg zu gehen sage ich ein Regelball an. Den richtigen Ball eingelocht. Die Fragen meines Zählers HCP 45 im Anschluss waren Folgende:
1. Sollte man nicht den falsch gespielten Ball aufheben, wenn man den richtigen entdeckt hat und spielt?
2. Was ist ein Regelball?
3. Gibt es Strafschläge dafür?
Möchte dies Mal in die Runde geben. Bitte nicht als Kritik an die Regelfestigkeit von höheren HCP's verstehen, sondern als Hilfestellung. Ich wusste mit HCP 45 auch nicht alle Regeln. Möchte Mal in die Runde geben."

Der Sachverhalt ist pures Golferleben… zu den Fragen des Zählers:

-Man sollte den falschen Ball aufheben, wenn man keinen Regelball (R3-3) gespielt hat, dann muss das Loch mit beiden Bällen zum Ergebnis gebracht werden.

-Mit einem Regelball (R3-3) darf das Loch mit mehr als einem Ball beendet werden, wenn es Zweifel über die anzuwendende Regel / Spielweise gibt. Das Loch ist dann mit dem originalen und dem Regelball zu beenden, beide Scores zu notieren und im Anschluss der Spielleitung vorzutragen, welcher Sachverhalt zu Grunde liegt und was man mit dem jeweiligen Ball so angestellt hat. Die Spielleitung entscheidet dann, was richtig war, dieses Ergebnis zählt.

-Strafschläge fallen hier für das Spielen des falschen Balls an (2 SS nach R15-3). Die Schläge nach dem falschen Ball zählen nicht, das Loch muss mit dem richtigen Ball beendet werden oder nach den Regeln verfahren werden, was zB im Zählspiel nach Stableford einen Strich erlaubt. Darüber hinaus muss der Regelball der Spielleitung noch gemeldet werden, da sonst – wie auch, wenn das Loch nicht mit dem richtigen Ball beendet oder nach den Regeln verfahren wird, die Disqualifikation erfolgt.

Habt Ihr Fragen zu den Golfregeln oder wollt einen Regelabend für Euren Club mit uns?

Schreibt uns an unter fragen@golf-rules.com
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Folgende Frage von Dirk erreichte uns am langen Wochenende:

Moin Zusammen,
Situation: Par 5, 2. Ball im Rough. Finde den Ball und spiele ihn weiter. Auf dem Grün beim Markieren merke ich, dass ich den falschen Ball gespielt habe. Drehe mich gefrustet um und entdecke im Roughhang meinen richtigen Ball. Lasse den falschen Ball markiert. Sage meinen Zähler an, dass ich einen falschen Ball gespielt habe und meinen richtigen jetzt spielen werde. Um Unstimmigkeiten aus  dem Weg zu gehen sage ich ein Regelball an. Den richtigen Ball eingelocht. Die Fragen meines Zählers HCP 45 im Anschluss waren Folgende:
1. Sollte man nicht den falsch gespielten Ball aufheben, wenn man den richtigen entdeckt hat und spielt?
2. Was ist ein Regelball?
3. Gibt es Strafschläge dafür?
Möchte dies Mal in die Runde geben. Bitte nicht als Kritik  an die Regelfestigkeit von höheren HCPs verstehen, sondern als Hilfestellung. Ich wusste mit HCP 45 auch nicht alle Regeln.  Möchte Mal in die Runde geben.

Der Sachverhalt ist pures Golferleben… zu den Fragen des Zählers:
 
-Man sollte den falschen Ball aufheben, wenn man keinen Regelball (R3-3) gespielt hat, dann muss das Loch mit beiden Bällen zum Ergebnis gebracht werden.

-Mit einem Regelball (R3-3) darf das Loch mit mehr als einem Ball beendet werden, wenn es Zweifel über die anzuwendende Regel / Spielweise gibt. Das Loch ist dann mit dem originalen und dem Regelball zu beenden, beide Scores zu notieren und im Anschluss der Spielleitung vorzutragen, welcher Sachverhalt zu Grunde liegt und was man mit dem jeweiligen Ball so angestellt hat. Die Spielleitung entscheidet dann, was richtig war, dieses Ergebnis zählt.

-Strafschläge fallen hier für das Spielen des falschen Balls an (2 SS nach R15-3). Die Schläge nach dem falschen Ball zählen nicht, das Loch muss mit dem richtigen Ball beendet werden oder nach den Regeln verfahren werden, was zB im Zählspiel nach Stableford einen Strich erlaubt. Darüber hinaus muss der Regelball der Spielleitung noch gemeldet werden, da sonst – wie auch, wenn das Loch nicht mit dem richtigen Ball beendet oder nach den Regeln verfahren wird, die Disqualifikation erfolgt.

Habt Ihr Fragen zu den Golfregeln oder wollt einen Regelabend für Euren Club mit uns? 

Schreibt uns an unter fragen@golf-rules.com

 

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Puh recht komplex 😳 das Ganze. Habe ich das in Kurzform richtig verstanden. 1. Falschen Ball gespielt 2. Fehler bemerkt vor dem Schreiben des Loches 3. Original Ball entdeckt und Lochbzu Ende gespielt. 4. Beide Scores notiert incl. Strafschläge beim falschen Ball. 5. Spielleitung informiert. 6. Der Score für den richtigen Ball zählt.

hätte er den richtigen ball nicht gefunden, dann wärens wohl 3 strafschläge plus distanzverlust des vorletzten schlags gewesen.

Warum Regelball? Der falsche Ball ist ein falscher Ball, also muss der aufgegeben werden und der richtige gespielt. Den hat der Spieler ja zum Glück im Hang gesehen und kann ihn mit Strafe weiterspielen, die Schläge nach dem falschen Ball zählen ja nicht. Hätte er seinen richtigen Ball nicht gesehen, nachdem er den falschen Ball auf dem Grün bemerkte, hätte der Spieler zurück gemusst an die Stelle, von der aus er zuerst ins Rough geschlagen hatte und dort mit Strafe für verlorenen Ball plus Strafe für das Spielen des falschen Balls weiterspielen müssen. Im Stableford-Turnier also wohl vernünftigerweise einen Strich machen und das Loch sofort beenden, im Zählspiel wäre am Marsch zurück aber kein Weg vorbeigeführt, um die DQ zu vermeiden. Aber wo da der Regelball?

ich vermute er hat sich fälschlicherweise gedacht, dass er einfach den falschen ball fertig spielt und sich dann nur 2 strafschläge gibt, falls er den ersten ball doch nicht mehr findet. was mich zur weiteren frage bringt: was, wenn er tatsächlich erst nach dem einlochen draufkommt dass es ein falscher ball war? loch beendet +2 ?

Ich liebe diese unsinnigen Golfregeln...c😂😂😂

Der Sinn des Regelballs und das markieren des falschen Balls erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht. Ein falscher kann kein Ball im Spiel werden, daher brauche ich ihn auf dem Grün nicht mehr markieren, er zählt sowieso nicht und spiele ich das Loch zu Ende und schlage am nächsten Abschlag ab, erfolgt im Zählspiel die Disqualifikation... Der Regelball macht ebenfalls keinen Sinn, da wieder der Ball nicht im Spiel ist. Nachdem der richtige Ball gefunden wurde, zurück richtigen Ball spielen, Strafschläge hinzu addieren und gut ist...

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2 Monate her

Golf Rules

Neulich bei "Wir lieben Golf" stellte eine Leserin die Frage ob man über Ausgrenzen hinweg abkürzen dürfe. Daraus entstand eine lebhafte Diskussion über die Zulässigkeit von Platzregeln, hier um eine Platzregel, die das Spielen über die Ausgrenze hinweg verbot. Einmal abgesehen von der Frage, wie der Spieler sanktioniert werden soll, wenn die versehentlich, zB durch ein Socket, passiert, ist die Frage, ob eine solche Platzregel zulässig wäre.

Zunächst: Die Erlaubnis zur Aufstellung von Platzregeln durch die Spielleitung ergibt sich aus R33-8a:

"Die Spielleitung darf Platzregeln für örtlich außergewöhnliche Umstände erlassen, sofern sie mit den Grundsatzbestimmungen, wie sie aus dem Anhang I dieser Golfregeln hervorgehen, vereinbar sind."

Näheres zu Musterplatzregeln, die generell erlaubt sind, findet sich in Anhang I A der Golfregeln.

Soweit darüber hinaus örtlich außergewöhnliche Umstände reguläres Golfspielen in einem Ausmaß beeinträchtigen, kann auch grundsätzlich eine Golfregel abgeändert werden, wenn dies über den Bundesverband (DGV) bei der R&A beantragt und genehmigt wurde:

"b) Außerkraftsetzen oder Abändern einer Regel
Eine Golfregel darf nicht durch eine Platzregel außer Kraft gesetzt werden. Beeinträchtigen jedoch örtlich außergewöhnliche Umstände reguläres Golfspielen in einem Ausmaß, dass von der Spielleitung die Abänderung von Regeln durch eine Platzregel als erforderlich erachtet wird, so muss für diese Platzregel die Zustimmung des R&A (über den Deutschen Golf Verband) eingeholt werden."

Diese Frage muss schon einmal gestellt worden sein, denn R&A hat eine Decision dazu erlassen, D33-8/38:

Decision D33-8/38
"Platzregel wertet Ball als im Aus, der die Aus-Linie gekreuzt hat und dann auf dem Platz zur Ruhe gekommen ist"

Frage:
Darf eine Platzregel erlassen werden, nach der ein Ball im Aus ist, wenn er die Aus-Linie gekreuzt hat, auch wenn er die Aus-Linie nochmals kreuzt und wieder auf demselben Teil des Platzes zur Ruhe kommt? Der Sinn dieser Platzregel liegt darin, Spieler daran zu hindern, ein „Dogleg" abzukürzen.

Antwort:
Nein. Ein Ball ist nur dann im Aus, wenn er vollständig im Aus liegt – siehe Erklärung „Aus". Die in Entscheidung 27/20 vorgeschlagene Platzregel bezieht sich auf eine andere Situation; dort kreuzt ein Ball eine im Aus liegende Fläche und kommt auf einem anderen Teil des Platzes zur Ruhe.

Also: Doglegs darf man abkürzen, Platzregeln, die das verbieten sind nicht zulässig, da sie gegen Golfregeln verstoßen und diese Frage wurde von R&A schon entschieden, sodass kein Raum für eine Anfrage nach R33-8b verbleibt.

Als Lösung für diese gefährliche Situation bleibt hier nur die Variante, die Abkürzung möglichst unattraktiv und gefährlich für den Spieler zu gestalten, sodass er nicht mehr abkürzen will - zB durch entsprechende interne Ausgrenzen in den angepeilten Landezonen der Abkürzung, Bäume, Büsche oder ähnliches.
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Neulich bei Wir lieben Golf stellte eine Leserin die Frage ob man über Ausgrenzen hinweg abkürzen dürfe. Daraus entstand eine lebhafte Diskussion über die Zulässigkeit von Platzregeln, hier um eine Platzregel, die das Spielen über die Ausgrenze hinweg verbot. Einmal abgesehen von der Frage, wie der Spieler sanktioniert werden soll, wenn die versehentlich, zB durch ein Socket, passiert, ist die Frage, ob eine solche Platzregel zulässig wäre.

Zunächst: Die Erlaubnis zur Aufstellung von Platzregeln durch die Spielleitung ergibt sich aus R33-8a: 

Die Spielleitung darf Platzregeln für örtlich außergewöhnliche Umstände erlassen, sofern sie mit den Grundsatzbestimmungen, wie sie aus dem Anhang I dieser Golfregeln hervorgehen, vereinbar sind. 

Näheres zu Musterplatzregeln, die generell erlaubt sind, findet sich in Anhang I A der Golfregeln.

Soweit darüber hinaus örtlich außergewöhnliche Umstände reguläres Golfspielen in einem Ausmaß beeinträchtigen, kann auch grundsätzlich eine Golfregel abgeändert werden, wenn dies über den Bundesverband (DGV) bei der R&A beantragt und genehmigt wurde:

b) Außerkraftsetzen oder Abändern einer Regel 
Eine Golfregel darf nicht durch eine Platzregel außer Kraft gesetzt werden. Beeinträchtigen jedoch örtlich außergewöhnliche Umstände reguläres Golfspielen in einem Ausmaß, dass von der Spielleitung die Abänderung von Regeln durch eine Platzregel als erforderlich erachtet wird, so muss für diese Platzregel die Zustimmung des R&A (über den Deutschen Golf Verband) eingeholt werden. 

Diese Frage muss schon einmal gestellt worden sein, denn R&A hat eine Decision dazu erlassen, D33-8/38:

Decision D33-8/38
Platzregel wertet Ball als im Aus, der die Aus-Linie gekreuzt hat und dann auf dem Platz zur Ruhe gekommen ist

Frage:
Darf eine Platzregel erlassen werden, nach der ein Ball im Aus ist, wenn er die Aus-Linie gekreuzt hat, auch wenn er die Aus-Linie nochmals kreuzt und wieder auf demselben Teil des Platzes zur Ruhe kommt? Der Sinn dieser Platzregel liegt darin, Spieler daran zu hindern, ein „Dogleg abzukürzen.

Antwort:
Nein. Ein Ball ist nur dann im Aus, wenn er vollständig im Aus liegt – siehe Erklärung „Aus. Die in Entscheidung 27/20 vorgeschlagene Platzregel bezieht sich auf eine andere Situation; dort kreuzt ein Ball eine im Aus liegende Fläche und kommt auf einem anderen Teil des Platzes zur Ruhe.

Also: Doglegs darf man abkürzen, Platzregeln, die das verbieten sind nicht zulässig, da sie gegen Golfregeln verstoßen und diese Frage wurde von R&A schon entschieden, sodass kein Raum für eine Anfrage nach R33-8b verbleibt. 

Als Lösung für diese gefährliche Situation bleibt hier nur die Variante, die Abkürzung möglichst unattraktiv und gefährlich für den Spieler zu gestalten, sodass er nicht mehr abkürzen will - zB durch entsprechende interne Ausgrenzen in den angepeilten Landezonen der Abkürzung, Bäume, Büsche oder ähnliches.

 

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Ich habe gestern einen Platz gespielt, auf dem die Abkürzung der Doglegs mit sehr dicht und hoch bewachsenen und geschützten Biotopen versehen war. Da hat man schon gar keine Lust mehr, abzukürzen, wenn man sich nicht 100% sicher ist. So finde ich das okay. Aber die Aus-Regel manipulieren, ist ja wirklich dreist.

Howie, Tuenn, Thomas, Jan-Boyke ... wir dürfen in Weidenhof also abkürzen 😃

Ergänzende Frage: Gelten bei einem "Biotop" die gleichen Regeln?

GC Golfoase Pfullinger Hof ist es auf eurer 1 immer noch verboten das Dogleg abzukürzen?

Wenn das Überspielen der Ausgrenze nicht möglich wäre, dann wäre an Spielerlebnis an dieser Spielbahn relativ schnell zu Ende... 🙂

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2 Monate her

Golf Rules

Heute mal etwas grundlegendes -

Definition Wasserhindernis:

„Wasserhindernis“ ist jedes Meer, jeder See, Teich, Fluss, Graben, Abzugsgraben oder sonstige offene Wasserlauf (Wasser enthaltend oder nicht) und alles Ähnliche auf dem Platz. Jeglicher Boden und alles Wasser innerhalb der Grenzen eines Wasserhindernisses ist Teil des Wasserhindernisses.

Wird die Grenze eines Wasserhindernisses durch Pfähle gekennzeichnet, so befinden sich diese Pfähle in dem Wasserhindernis und die Grenze des Hindernisses wird durch die Verbindung der nächstgelegenen äußeren Punkte der Pfähle auf Bodenebene gekennzeichnet.

Werden sowohl Pfähle als auch Linien benutzt, um ein Wasserhindernis anzuzeigen, so bezeichnen die Pfähle das Wasserhindernis und die Linien kennzeichnen dessen Grenze.

Wird die Grenze eines Wasserhindernisses durch eine Linie auf dem Boden gekennzeichnet, so ist die Linie selbst im Wasserhindernis.

Die Grenze eines Wasserhindernisses erstreckt sich senkrecht nach oben und unten.

Ein Ball ist im Wasserhindernis, wenn er darin liegt oder es mit irgendeinem Teil berührt.

Pfähle, die ein Wasserhindernis bezeichnen oder dessen Grenze kennzeichnen, sind Hemmnisse.""

Hier wäre der Teil rechts der roten Linie im zweiten Bild daher nicht Wasserhindernis - dabei könnte es so einfach sein, die Pfosten einfach wie im dritten Bild zu stecken...
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Heute mal etwas grundlegendes - 

Definition Wasserhindernis:
  
„Wasserhindernis“ ist jedes Meer, jeder See, Teich, Fluss, Graben, Abzugsgraben oder sonstige offene Wasserlauf (Wasser enthaltend oder nicht) und alles Ähnliche auf dem Platz. Jeglicher Boden und alles Wasser innerhalb der Grenzen eines Wasserhindernisses ist Teil des Wasserhindernisses. 

Wird die Grenze eines Wasserhindernisses durch Pfähle gekennzeichnet, so befinden sich diese Pfähle in dem Wasserhindernis und die Grenze des Hindernisses wird durch die Verbindung der nächstgelegenen äußeren Punkte der Pfähle auf Bodenebene gekennzeichnet. 

Werden sowohl Pfähle als auch Linien benutzt, um ein Wasserhindernis anzuzeigen, so bezeichnen die Pfähle das Wasserhindernis und die Linien kennzeichnen dessen Grenze. 

Wird die Grenze eines Wasserhindernisses durch eine Linie auf dem Boden gekennzeichnet, so ist die Linie selbst im Wasserhindernis. 

Die Grenze eines Wasserhindernisses erstreckt sich senkrecht nach oben und unten. 

Ein Ball ist im Wasserhindernis, wenn er darin liegt oder es mit irgendeinem Teil berührt. 

Pfähle, die ein Wasserhindernis bezeichnen oder dessen Grenze kennzeichnen, sind Hemmnisse. 

Hier wäre der Teil rechts der roten Linie im zweiten Bild daher nicht Wasserhindernis - dabei könnte es so einfach sein, die Pfosten einfach wie im dritten Bild zu stecken...Image attachmentImage attachment

 

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Ein Pfahl wäre schon zu wenig in deiner Zeichnung und der erste Ärger vorprogrammiert. Ich habe gelernt, das die imaginären Linien, wenn man über die Pfähle fluchtet, auch nicht im Hindernis verlaufen dürfen. ✌

Enrico Ritter

Was ist den das für ein Pfosten? Grafikfehler??

Sowohl für Greenkeeper als auch für Golfer gäbe es eine tolle Lösung, die ich bisher in nur einem einzigen Club angetroffen habe: In die Erde eingelassene gelbe/rote Markierungen, die in ausreichender Zahl entlang der Grenze des Wasserhindernisses gesetzt sind, keinen Zweifel daran lassen, wo das Hindernis beginnt und außerdem Greenkeepern bei ihren Platzpflegearbeiten das Leben erleichtern, weil es nix zu ziehen gibt. Natürlich sind die aus der Ferne nicht zu erkennen und ein Blick auf die Tafel am Abschlag ist unerlässlich, um zu wissen, wo die Gefahr lauert. Sicher gäbe es noch andere Nachteile. Lasst gerne hören...

Unabhängig von allen Markierungen (oder auch nicht) zählt zur "Not" die natürliche Grenze des Wasserhindernisses - was aber bei diesem Beispiel für den Spieler äußerst schwierig zu erkennen ist...

Dann wäre der Ball rechts der Verbindungslinie ja laut Regel nicht im Wasser. Darf ich denn straffrei wegdroppen wenn ich auf zeitweiliges Wasser plädiere?(Was auf jeden Fall an den Haaren herbeigezogen und unsportlich wäre🤓)

Jetzt muss ich mich hier mal einmischen: eure Diskussion ist genau die, weshalb Golf keine Zuwächse mehr hat und weshalb sich jüngere Leute so wenig für diesen tollen Sport interessieren: das was ihr hier besprecht sollte für Mannschaft Spieler und Profis wichtig sein aber nicht für denjenigen der da draußen Spaß haben will. Ready Golf ist da schon mal ein Anfang und ich hoffe das geht auch weiter denn sonst sehe ich schwarz für unseren tollen Sport LG und gutes Spiel und hadert nicht wenn euer Ball mal 3 cm zu weit rechts oder links liegt

Am besten find ich den Teil "Der Ball ist im Wasserhindernis,wenn er darin liegt, oder es mit IRGENDEINEM TEIL berührt". 😂

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2 Monate her

Golf Rules

Barbara hat uns neulich eine Frage gestellt, die es in sich hatte:

"Hallo, bin mir nicht ganz sicher, wie in folgendem Fall vorzugehen ist: Spieler legt seinen Ball bei einem frontalen Wasserhinderniss vor, der Ball rollt (spielbar) in das Wasserhindernis. Der Spieler räumt im Wasserhindernis lose hinderliche Naturstoffe weg, entscheidet sich dann aber wegen der anfallenden 2 Strafschläge den Ball mit Strafschlag vor dem Hindernis zu droppen. Bekommt er jetzt trotzdem die 2 Strafschläge wegen des wegräumens der losen hinderlichen Naturstoffe? Danke für eine Antwort.
Grüße
Barbara Oberkötter"

Die Idee ist an sich ja ganz gut. Der Spieler begeht einen Fehler, merkt es selber oder aufgrund äußeren Einflusses und entscheidet sich um, um so die Strafschläge zu vermeiden.

Tatsächlich ist das so schon einmal vorgekommen, was uns zur heutigen

Decision des Tages bringt:

Decision D13-4/17.
"Losen hinderlichen Naturstoff im Wasserhindernis entfernt; Spieler entschließt sich dann, nicht aus dem Hindernis zu spielen"

Frage:
Ein Spieler, dessen Ball in einem Wasserhindernis liegt, entfernt einen losen hinderlichen Naturstoff aus dem Hindernis. Dann entschließt er sich, nicht aus dem Hindernis zu spielen und verfährt nach Regel 26-1. Sollte der Spieler von der Strafe entbunden werden, die er sich nach Regel 13-4 für das Bewegen des losen hinderlichen Naturstoffs zugezogen hat, da er letztendlich Regel 26-1 anwendet und seinen Ball nicht aus dem Hindernis spielt?

Antwort:
Nein.

Hier heißt es also Obacht! Wenn eine Handlung vorgenommen wird, die die Golfregeln unter Strafe stellen, wie das entfernen loser hinderlicher Naturstoffe im Hindernis, kann die Handlung nicht durch Umgehung geheilt werden. Es fallen dann also 3 Strafschläge an: 2 für Verstoß gegen R13-4 und 1 für die Erleichterung nach R26-1. Daher als Praxistipp: Erst die Lage ansehen, die Alternativen durchdenken und dann handeln.
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Barbara hat uns neulich eine Frage gestellt, die es in sich hatte:

Hallo, bin mir nicht ganz sicher, wie in folgendem Fall vorzugehen ist: Spieler legt seinen Ball bei einem frontalen Wasserhinderniss vor, der Ball rollt (spielbar) in das Wasserhindernis. Der Spieler räumt im Wasserhindernis lose hinderliche Naturstoffe weg, entscheidet sich dann aber wegen der anfallenden 2 Strafschläge den Ball mit Strafschlag vor dem Hindernis zu droppen. Bekommt er jetzt trotzdem die 2 Strafschläge wegen des wegräumens der losen hinderlichen Naturstoffe? Danke für eine Antwort.
Grüße 
Barbara Oberkötter

Die Idee ist an sich ja ganz gut. Der Spieler begeht einen Fehler, merkt es selber oder aufgrund äußeren Einflusses und entscheidet sich um, um so die Strafschläge zu vermeiden. 

Tatsächlich ist das so schon einmal vorgekommen, was uns zur heutigen 

Decision des Tages bringt: 

Decision D13-4/17.
Losen hinderlichen Naturstoff im Wasserhindernis entfernt; Spieler entschließt sich dann, nicht aus dem Hindernis zu spielen

Frage:
Ein Spieler, dessen Ball in einem Wasserhindernis liegt, entfernt einen losen hinderlichen Naturstoff aus dem Hindernis. Dann entschließt er sich, nicht aus dem Hindernis zu spielen und verfährt nach Regel 26-1. Sollte der Spieler von der Strafe entbunden werden, die er sich nach Regel 13-4 für das Bewegen des losen hinderlichen Naturstoffs zugezogen hat, da er letztendlich Regel 26-1 anwendet und seinen Ball nicht aus dem Hindernis spielt?

Antwort:
Nein.

Hier heißt es also Obacht! Wenn eine Handlung vorgenommen wird, die die Golfregeln unter Strafe stellen, wie das entfernen loser hinderlicher Naturstoffe im Hindernis, kann die Handlung nicht durch Umgehung geheilt werden. Es fallen dann also 3 Strafschläge an: 2 für Verstoß gegen R13-4 und 1 für die Erleichterung nach R26-1. Daher als Praxistipp: Erst die Lage ansehen, die Alternativen durchdenken und dann handeln.

 

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Golf Regel Vorort gut erklärt, als wäre es mir gerade passiert oder könnte irgendwann passieren, es hilft mir Strsfschlaege zu vermeiden

Interessanter Fall. Hatten wir so jetzt auch noch nie! Aber macht Sinn die 3 Strafschläge. Erst schauen, dann entscheiden 😉

Wer die Regeln kennt, legt sie zu seinen Gunsten aus 😉

Vielen Dank für die Erklärung. Jede Diskussion macht mich sicherer. 👍🏌️🍀😎

2 Monate her

Golf Rules

Hin und wieder findet man immer noch ein paar Hinterlassenschaften von "Friederike" - so auch auf unserem Platz beim Ligaspiel der AK50. Um Missverständnis zu vermeiden ist in diesem Fall dem Spieler der Sachverhalt aus Decision D25/7 "Umgestürzter Baum während der Dauer seiner Beseitigung" noch einmal durch eine entsprechende Kennzeichnung näher gebracht worden.

Denn hier heißt es - Frage: Ein Greenkeeper ist dabei, einen umgestürzten Baum zu zersägen und das Holz aufzustapeln. Was hat der Baum für einen Status?

Antwort: Der Baum ist in seiner Gesamtheit Boden in Ausbesserung, da er „zur Beseitigung angehäuftes Material? darstellt – siehe Erklärung „Boden in Ausbesserung"

Auszug aus den Erklärungen:
„Boden in Ausbesserung“ ist jeder Teil des Platzes, der auf Anordnung der Spielleitung als solcher markiert oder durch deren befugte Vertreter dazu erklärt wurde. Jeglicher Boden und jederlei Gras, Busch und Baum oder Sonstiges, das wächst, in dem Boden in Ausbesserung, gehören zu dem Boden in Ausbesserung. Boden in Ausbesserung schließt auch zur Beseitigung angehäuftes Material und von Platzpflegern gemachte Löcher mit ein, auch wenn dies nicht entsprechend markiert ist. Schnittgut und anderes auf dem Platz liegen gelassene Material, das sich selbst überlassen und nicht zum Abtransport bestimmt wurde, ist kein Boden in Ausbesserung, es sei denn, es wäre so markiert. (tk)
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Hin und wieder findet man immer noch ein paar Hinterlassenschaften von Friederike - so auch auf unserem Platz beim Ligaspiel der AK50. Um Missverständnis zu vermeiden ist in diesem Fall dem Spieler der Sachverhalt aus Decision D25/7 Umgestürzter Baum während der Dauer seiner Beseitigung noch einmal durch eine entsprechende Kennzeichnung näher gebracht worden.

Denn hier heißt es - Frage: Ein Greenkeeper ist dabei, einen umgestürzten Baum zu zersägen und das Holz aufzustapeln. Was hat der Baum für einen Status?

Antwort: Der Baum ist in seiner Gesamtheit Boden in Ausbesserung, da er „zur Beseitigung angehäuftes Material? darstellt – siehe Erklärung „Boden in Ausbesserung

Auszug aus den Erklärungen:
„Boden in Ausbesserung“ ist jeder Teil des Platzes, der auf Anordnung der Spielleitung als solcher markiert oder durch deren befugte Vertreter dazu erklärt wurde. Jeglicher Boden und jederlei Gras, Busch und Baum oder Sonstiges, das wächst, in dem Boden in Ausbesserung, gehören zu dem Boden in Ausbesserung. Boden in Ausbesserung schließt auch zur Beseitigung angehäuftes Material und von Platzpflegern gemachte Löcher mit ein, auch wenn dies nicht entsprechend markiert ist. Schnittgut und anderes auf dem Platz liegen gelassene Material, das sich selbst überlassen und nicht zum Abtransport bestimmt wurde, ist kein Boden in Ausbesserung, es sei denn, es wäre so markiert. (tk)