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5 Stunden her
Golf Rules

Thomas schickte uns folgenden Sachverhalt, welcher in „seinem“ Golfforum angeregt diskutiert wurde: "Heute hatte ich bei einem Ligaspiel der AK65 einen aufregenden Start (auf mir fremdem Platz). Bahn 1, ein Par 4 und schwerste Bahn des Kurses, ist ein leichtes Dogleg nach links mit einer Drivelandezone im Knick, die stark nach rechts zu einem Biotop (=Spielverbotszone) abfällt. Mein Abschlag gerät tatsächlich etwas weit rechts und sowohl die Starterin als auch alle anderen anwesenden Spieler rufen „Biotop!” Auch ich ging davon aus.
Vor Ort sehe ich etwa 2 m von der Biotopgrenze entfernt einen Ball, der von einem Spieler des gastgebenden Clubs sofort mit Bestimmtheit als seiner identifiziert wurde, so dass ich gar nicht mehr dahin ging. Die Suche am Biotoprand erbrachte nichts und ich droppte einen Ball. Als ich nach dem Schlag zu meinem Bag marschierte, fand ich im sehr fetten Semirough (Edit: wurde vom Autor später auf normales Semirough reduziert) einen zweiten Ball und identifizierte ihn als Ball des Spielers, der den anderen Ball als seinen reklamiert hatte. Daraufhin ging ich zu dem ersten Ball und entdeckte, dass es meiner war.
Ok, ich habe mir zwei Strafschläge fürs Spielen vom falschen Ort dazugerechnet und dem Mitspieler, der falsch identifiziert hatte, einen Anschiss verpasst (mir insgeheim auch einen für meine Dämlichkeit). Weitergespielt habe ich mit dem OB, der ja gerade mal einen Meter daneben lag. Korrekt?

- Mehrheitlich waren wir der Meinung, daß es aus der Entfernung gar nicht BOSGW sein konnte, daß der OB in der PA gelandet sei und daher der gedroppte Ball schon falsch ins Spiel gebracht worden sei.
- Wird dieser (evt. fälschlicherweise) gedroppte Ball zum BiS, auch wenn der OB noch innerhalb der 3 Minuten vom Spieler als der eigene identifiziert werden würde?
- Was wäre das Ergebnis, fall sie 3 Minuten schon abgelaufen sein sollten?
- Ach ja: Ein Kommentar zu einer Anmerkung, ob es für BOSGW reichen würde, wenn sich der Flight einig ist, wäre ganz interessant."

Versuchen wir zunächst einmal etwas Struktur in den Sachverhalt zu bringen: ein provisorischer Ball darf nur dann gespielt werden, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball im Aus oder außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann (s. Definition "Provisorischer Ball"). Da die Anwesenden inkl. des Spielers der Meinung waren, dass der Spieler in der Penalty Area zur Ruhe gekommen war, war diese Option schon einmal hinfällig.

Da bei der Suche nach dem ursprünglichen Ball dieser nicht gefunden werden konnte, es aber so gut wie sicher war, dass der Ball in der Penalty Area verloren war, droppe der Spieler regelkonform nach R17.1d einen neuen Ball. Ist der Punkt, an der ein Ball zuletzt die Grenze einer Penalty Area kreuzte, nicht bekannt, muss ein Spieler eine angemessene Einschätzung vornehmen, um den Bezugspunkt zu bestimmen.

Sobald der Spieler einen anderen Ball mit Strafschlag nach Regel 17.1d oder 17.2 ins Spiel gebracht hat, um Erleichterung in Anspruch zu nehmen, ist der ursprüngliche Ball nicht mehr im Spiel und darf nicht gespielt werden. Dies gilt auch, wenn dieser vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten auf dem Platz gefunden wird (siehe Regel 6.3b).

Insofern war dieser gedroppte Ball der Ball im Spiel und mit diesem musste das Loch beendet werden. Der ursprüngliche Ball war "verloren" (auch wenn dieser anschließend noch gefunden wurde) und wurde dadurch zu einem "falschen Ball".

Und jetzt wird es "ärgerlich", denn im Zählspiel (s. R6.3c(1)) muss der Spieler den Fehler nach den Regeln durch die Fortsetzung seines Spiels mit dem ursprünglichen Ball berichtigen, indem er diesen spielt, wie er liegt oder Erleichterung nach den Regeln in Anspruch nimmt:
- Der Schlag nach dem falschen Ball und alle weiteren Schläge vor Berichtigung des Fehlers (gespielte Schläge einschließlich Strafschläge, die nur beim Spielen dieses Balls anfielen) zählen nicht.
- Berichtigt der Spieler den Fehler nicht, bevor er schlägt, um das nächste Loch zu beginnen oder, beim letzten Loch der Runde, bevor er seine Scorekarte einreicht, ist er disqualifiziert.

Die Besonderheit aus R6.3c(2) "Was zu tun ist, wenn der Ball des Spielers von einem anderen Spieler als falscher Ball gespielt wurde" trifft hier leider nicht zu, denn der Ball des Spielers wurde ja nicht von einem anderen Spieler als ein falscher Ball
gespielt.

Insofern noch einmal zurück zu den Fragen und eine Anmerkung: nein - leider nicht korrekt. Das Erleichterungsverfahren für den Schlag in die Penalty Area war regelkonform ausgeführt, da es bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball in der Penalty Area verloren war. Der deswegen gedroppte Ball wurde folglich zum Ball im Spiel. Alles sich anschließende ist sicherlich ärgerlich, aber der Spieler hätte ja jederzeit die Möglichkeit gehabt "seinen" Ball zuvor zu identifizieren (auch wenn sein Mitspieler ihn in die Irre geführt hat). (tk)
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Thomas schickte uns folgenden Sachverhalt, welcher in „seinem“ Golfforum angeregt diskutiert wurde: Heute hatte ich bei einem Ligaspiel der AK65 einen aufregenden Start (auf mir fremdem Platz). Bahn 1, ein Par 4 und schwerste Bahn des Kurses, ist ein leichtes Dogleg nach links mit einer Drivelandezone im Knick, die stark nach rechts zu einem Biotop (=Spielverbotszone) abfällt. Mein Abschlag gerät tatsächlich etwas weit rechts und sowohl die Starterin als auch alle anderen anwesenden Spieler rufen „Biotop!” Auch ich ging davon aus.
Vor Ort sehe ich etwa 2 m von der Biotopgrenze entfernt einen Ball, der von einem Spieler des gastgebenden Clubs sofort mit Bestimmtheit als seiner identifiziert wurde, so dass ich gar nicht mehr dahin ging. Die Suche am Biotoprand erbrachte nichts und ich droppte einen Ball. Als ich nach dem Schlag zu meinem Bag marschierte, fand ich im sehr fetten Semirough (Edit: wurde vom Autor später auf normales Semirough reduziert) einen zweiten Ball und identifizierte ihn als Ball des Spielers, der den anderen Ball als seinen reklamiert hatte. Daraufhin ging ich zu dem ersten Ball und entdeckte, dass es meiner war.
Ok, ich habe mir zwei Strafschläge fürs Spielen vom falschen Ort dazugerechnet und dem Mitspieler, der falsch identifiziert hatte, einen Anschiss verpasst (mir insgeheim auch einen für meine Dämlichkeit). Weitergespielt habe ich mit dem OB, der ja gerade mal einen Meter daneben lag. Korrekt?

- Mehrheitlich waren wir der Meinung, daß es aus der Entfernung gar nicht BOSGW sein konnte, daß der OB in der PA gelandet sei und daher der gedroppte Ball schon falsch ins Spiel gebracht worden sei.
- Wird dieser (evt. fälschlicherweise) gedroppte Ball zum BiS, auch wenn der OB noch innerhalb der 3 Minuten vom Spieler als der eigene identifiziert werden würde?
- Was wäre das Ergebnis, fall sie 3 Minuten schon abgelaufen sein sollten?
- Ach ja: Ein Kommentar zu einer Anmerkung, ob es für BOSGW reichen würde, wenn sich der Flight einig ist, wäre ganz interessant.

Versuchen wir zunächst einmal etwas Struktur in den Sachverhalt zu bringen: ein provisorischer Ball darf nur dann gespielt werden, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball im Aus oder außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann (s. Definition Provisorischer Ball). Da die Anwesenden inkl. des Spielers der Meinung waren, dass der Spieler in der Penalty Area zur Ruhe gekommen war, war diese Option schon einmal hinfällig. 

Da bei der Suche nach dem ursprünglichen Ball dieser nicht gefunden werden konnte, es aber so gut wie sicher war, dass der Ball in der Penalty Area verloren war, droppe der Spieler regelkonform nach R17.1d einen neuen Ball. Ist der Punkt, an der ein Ball zuletzt die Grenze einer Penalty Area kreuzte, nicht bekannt, muss ein Spieler eine angemessene Einschätzung vornehmen, um den Bezugspunkt zu bestimmen.

Sobald der Spieler einen anderen Ball mit Strafschlag nach Regel 17.1d oder 17.2 ins Spiel gebracht hat, um Erleichterung in Anspruch zu nehmen, ist der ursprüngliche Ball nicht mehr im Spiel und darf nicht gespielt werden. Dies gilt auch, wenn dieser vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten auf dem Platz gefunden wird (siehe Regel 6.3b).

Insofern war dieser gedroppte Ball der Ball im Spiel und mit diesem musste das Loch beendet werden. Der ursprüngliche Ball war verloren (auch wenn dieser anschließend noch gefunden wurde) und wurde dadurch zu einem falschen Ball.

Und jetzt wird es ärgerlich, denn im Zählspiel (s. R6.3c(1)) muss der Spieler den Fehler nach den Regeln durch die Fortsetzung seines Spiels mit dem ursprünglichen Ball berichtigen, indem er diesen spielt, wie er liegt oder Erleichterung nach den Regeln in Anspruch nimmt:
- Der Schlag nach dem falschen Ball und alle weiteren Schläge vor Berichtigung des Fehlers (gespielte Schläge einschließlich Strafschläge, die nur beim Spielen dieses Balls anfielen) zählen nicht.
- Berichtigt der Spieler den Fehler nicht, bevor er schlägt, um das nächste Loch zu beginnen oder, beim letzten Loch der Runde, bevor er seine Scorekarte einreicht, ist er disqualifiziert.

Die Besonderheit aus R6.3c(2) Was zu tun ist, wenn der Ball des Spielers von einem anderen Spieler als falscher Ball gespielt wurde trifft hier leider nicht zu, denn der Ball des Spielers wurde ja nicht von einem anderen Spieler als ein falscher Ball
gespielt.

Insofern noch einmal zurück zu den Fragen und eine Anmerkung: nein - leider nicht korrekt. Das Erleichterungsverfahren für den Schlag in die Penalty Area war regelkonform ausgeführt, da es bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball in der Penalty Area verloren war. Der deswegen gedroppte Ball wurde folglich zum Ball im Spiel. Alles sich anschließende ist sicherlich ärgerlich, aber der Spieler hätte ja jederzeit die Möglichkeit gehabt seinen Ball zuvor zu identifizieren (auch wenn sein Mitspieler ihn in die Irre geführt hat). (tk)
1 Tag her
Golf Rules

Der Heidegolfer - Der Blog für Otto-Normalgolfer ist immer wieder einmal mit seinem Freund Marcus im Lochspiel auf diversen Golfplätzen unterwegs. Und manchmal findet man in den Videos auch den ein oder anderen Regelfall. Allerdings "läuteten" in diesem Fall sofort die Glocken - da ist dann doch etwas schief gelaufen.

Der Ball von Marcus liegt auf dem Weg - ein unbewegliches Hemmnis. Der Spieler hat Anspruch auf straflose Erleichterung nach R16.1b. Der Bezugspunkt für den Erleichterungsbereich ist der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände, um von dort den Erleichterungsbereich (eine Schlägerlänge) auszumessen und den Ball innerhalb zu droppen.

Allerdings wird bei der Bestimmung dieses Punktes nicht ganz korrekt verfahren, denn der nächstgelegener Punkt der vollständigen Erleichterung (s. Definitionen) ist der geschätzte Punkt, an dem der Ball liegen würde, der der ursprünglichen Stelle des Balls am nächsten ist, aber nicht näher zum Loch als diese, im vorgeschriebenen Bereich des Platzes liegt und an dem der Umstand den Schlag nicht beeinträchtigt, den der Spieler von der ursprünglichen Stelle aus gemacht hätte, wenn dort der Umstand nicht vorhanden wäre.

Zum Schätzen dieses Bezugspunktes muss der Spieler den Schläger, Stand, Schwung und die Spiellinie bestimmen, die er für diesen Schlag gewählt hätte. Der Spieler muss diesen Schlag nicht durch Einnahme des tatsächlichen Stands und Schwingen des gewählten Schlägers simulieren (aber es wird empfohlen, dass der Spieler grundsätzlich auf diese Weise verfährt, um zu einer genauen Schätzung zu kommen).

Aufgrund des nicht korrekt ausgemessenen Bezugspunktes kommt es in Folge dazu, dass leider auch der Erleichterungsbereich nicht korrekt bestimmt wurde. Soweit erst einmal kein Problem - der Ball wurde gedroppt und kommt im Gelände zur Ruhe. Und jetzt wird es "spannend" - wäre der Erleichterungsbereich korrekt ausgemessen worden, dann würde der Ball innerhalb liegen - durch das falsche Bestimmen allerdings nimmt der Spieler an, dass dieser aus diesem herausgesprungen ist.

Die folgenden Handlungen (noch einmal Droppen und dann Legen) sind zwar im Sinne der Regel 14.3 korrekt ausgeführt - allerdings überhaupt nicht notwendig und damit auch nicht regelkonform. Letztendlich legt der Spieler einen im Spiel befindlichen Ball an eine andere Stelle und spielt somit anschließend von einem falschen Ort, was die Grundstrafe und im Lochspiel "Lochverlust" bedeutet.

Aber da im Lochspiel der Gegner über einen Regelverstoß hinwegsehen kann und Olaf mit der Umsetzung des Erleichterungsverfahren von Marcus "zufrieden" war, ging es anschließend dann einfach weiter... (tk)

Danke an Olaf Genth, dass wir diesen Ausschnitt nutzen durften. Und wer das komplette Video sehen möchte - hier der Link zum vollständigen Video auf YouTube: --> youtu.be/agzTBxSntfo
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Nix „gehupft“ nur tief drin gelegen….

Mensch Olaf Genth was hast Du getan 🙈😂😂

… kann man so machen, ist dann halt falsch

Ist Regel nicht falsch angewendet? Die "Schlägerlänge" soll mit dem Schläger gemessen werden, welcher (vernünftigerweise) für den nächsten Schlag genommen würde. So, es ist kaum zu denken dass mit dem Driver geschlagen wird.

Gilt es hier nicht den Mann hinter der Kamera (vermutlich der Heidegolfer) zu disqualifizieren. Dieser drängt den armen „Golfhandwerker“ mit seiner Behauptung „der ist raus gehüpft“ doch förmlich zu dieser regelwidrigen Handlung!

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2 Tage her
Golf Rules

Im Wettspiel am letzten Wochenende fand ich (Thomas) folgendes in einem Bunker vor. Da ich in der ersten Spielgruppe war konnte dieses nicht von einem frustrierten Spieler aus einer vorherigen Spielgruppe sein. Insofern ist wohl anzunehmen, dass ein anderes Mitglied seinem "Trainingsrückstand" im Bunkerspiel den nachfolgenden Spieler kundtun wollte.

Nun denn - aber was sagen die Regel, wenn der Ball z.B. in einem der "Buchstaben" liegt?

Nach R12.2b "Einschränkungen den Bunkersand zu berühren" ist es dem Spieler nicht gestattet, bevor er seinen Ball im Bunker schlägt, den Sand im Bunker mit der Hand, einem Schläger, einer Harke oder einem anderen Gegenstand absichtlich zu berühren, um den Zustand des Sandes zu prüfen und dadurch Hinweise für seinen nächsten Schlag zu erhalten oder den Sand im Bunker mit einem Schläger zu berühren:
- Im Bereich unmittelbar vor oder hinter dem Ball (außer wie in Regel 7.1a beim redlichen Suchen eines Balls oder nach Regel 12.2a beim Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs oder eines beweglichen Hemmnisses),
- bei einem Übungsschwung oder
- beim Rückschwung für einen Schlag.

Nachdem der Ball aus dem Bunker gespielt wurde (oder wenn überhaupt kein Ball der Spielgruppe im Bunker lag) darf Sand im Bunker zum Zweck der Platzpflege straflos nach Regel 8.1a einebnet werden. (tk).
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Im Wettspiel am letzten Wochenende fand ich (Thomas) folgendes in einem Bunker vor. Da ich in der ersten Spielgruppe war konnte dieses nicht von einem frustrierten Spieler aus einer vorherigen Spielgruppe sein. Insofern ist wohl anzunehmen, dass ein anderes Mitglied seinem Trainingsrückstand im Bunkerspiel den nachfolgenden Spieler kundtun wollte.

Nun denn - aber was sagen die Regel, wenn der Ball z.B. in einem der Buchstaben liegt?

Nach R12.2b Einschränkungen den Bunkersand zu berühren ist es dem Spieler nicht gestattet, bevor er seinen Ball im Bunker schlägt, den Sand im Bunker mit der Hand, einem Schläger, einer Harke oder einem  anderen Gegenstand absichtlich zu berühren, um den Zustand des Sandes zu prüfen und dadurch Hinweise für seinen nächsten Schlag zu erhalten oder den Sand im Bunker mit einem Schläger zu berühren:
- Im Bereich unmittelbar vor oder hinter dem Ball (außer wie in Regel 7.1a beim redlichen Suchen eines Balls oder nach Regel 12.2a beim Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs oder eines beweglichen Hemmnisses), 
- bei einem Übungsschwung oder
- beim Rückschwung für einen Schlag.

Nachdem der Ball aus dem Bunker gespielt wurde (oder wenn überhaupt kein Ball der Spielgruppe im Bunker lag) darf Sand im Bunker zum Zweck der Platzpflege straflos nach Regel 8.1a einebnet werden. (tk).

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Ich würde einen zweiten Ball nach Regel 20.1c (3) spielen, bestimmen dass der aus den Buchstaben weg gedroppte Ball zählen soll und den Sachverhalt der Spielleitung melden. 😉

… es gibt aber auch Hohlbirnen…🤔

3 Tage her
Golf Rules

Das kommt leider manchmal vor - gerade auf fremden Plätzen: ein Spieler übt aus Unwissenheit auf einem Grün, welches Bestandteil der Runde ist und kein explizit ausgewiesenes Übungsgrün.

Regel 5.2 ist hier ziemlich eindeutig, denn am Tag eines Zählspiel-Turniers darf ein Spieler vor der Runde nicht auf dem Platz üben, außer dass der Spieler Putten oder Chippen auf oder nahe des für ihn ersten Abschlags und auf jedem
Übungsbereich üben darf.
Als Strafe für Verstoß gegen Regel 5.2 ist Folgendes vermerkt:
- Strafe für ersten Verstoß: Grundstrafe (Anwendung am ersten Loch des Spielers.
- Strafe für zweiten Verstoß: Disqualifikation.

Insofern "Augen auf" bei der Wettspielvorbereitung - insbesondere auf noch unbekannten Anlagen... (tk)
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Das kommt leider manchmal vor - gerade auf fremden Plätzen: ein Spieler übt aus Unwissenheit auf einem Grün, welches Bestandteil der Runde ist und kein explizit ausgewiesenes Übungsgrün. 

Regel 5.2 ist hier ziemlich eindeutig, denn am Tag eines Zählspiel-Turniers darf ein Spieler vor der Runde nicht auf dem Platz üben, außer dass der Spieler Putten oder Chippen auf oder nahe des für ihn ersten Abschlags und auf jedem 
Übungsbereich üben darf. 
Als Strafe für Verstoß gegen Regel 5.2 ist Folgendes vermerkt: 
- Strafe für ersten Verstoß: Grundstrafe (Anwendung am ersten Loch des Spielers.
- Strafe für zweiten Verstoß: Disqualifikation.

Insofern Augen auf bei der Wettspielvorbereitung - insbesondere auf noch unbekannten Anlagen... (tk)

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Frage: nur im Zählspiel nicht bei anderen Spielformen?

Was ist denn wenn man aus Platzunkenntnis ein falsches Loch komplett spielt und dann feststellt, dass man das loch 16 anstatt 13 gespielt hat ?

Es gibt aber eine standard platzregel, die den spielern am tag des turniers das üben sogar am ganzen platz erlaubt. Diese ist für gutes management sehr sinnvoll bei zb 9-loch afterwork turnieren, denn sonst hat man viel weniger teilnehmer, nämlich keinen jener spieler die schon vormittags eine runde gespielt haben.

4 Tage her
Golf Rules

Ebenfalls in Regel 5.3a "Beginn der Runde" ist vermerkt, dass kein Verstoß gegen diese Regel vorliegt, wenn der Spieler anwesend und spielbereit ist, sobald die Gruppe des Spielers starten kann, wenn sich die Startzeit aus einem Grund (zum Beispiel wegen des Wetters, langsamen Spiels anderer Spielergruppen oder wegen der Notwendigkeit einer Regelentscheidung eines Referees) verzögert.

Komm es also zu einer von der Spielleitung "akzeptierten" Startverzögerung, dann muss der Spieler erst zum Zeitpunkt des tatsächlich möglichen Starts anwesend sein. Insbesondere bei großen Teilnehmerfeldern kann sich der Spieler über Dauer der Verzögerung erkundigen und braucht dann erst zur tatsächlichen Startzeit am Abschlag erscheinen... (tk)
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Ebenfalls in Regel 5.3a Beginn der Runde ist vermerkt, dass kein Verstoß gegen diese Regel vorliegt, wenn der Spieler anwesend und spielbereit ist, sobald die Gruppe des Spielers starten kann, wenn sich die Startzeit aus einem Grund (zum Beispiel wegen des Wetters, langsamen Spiels anderer Spielergruppen oder wegen der Notwendigkeit einer Regelentscheidung eines Referees) verzögert.

Komm es also zu einer von der Spielleitung akzeptierten Startverzögerung, dann muss der Spieler erst zum Zeitpunkt des tatsächlich möglichen Starts anwesend sein. Insbesondere bei großen Teilnehmerfeldern kann sich der Spieler über Dauer der Verzögerung erkundigen und braucht dann erst zur tatsächlichen Startzeit am Abschlag erscheinen... (tk)

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"Ich glaube wir können...." ist bei uns gang und gäbe, läuft auch gut so. Wer will da am Start sagen "das dürfen wir nicht"....

5 Tage her
Golf Rules

Die Runde eines Spielers beginnt, sobald der Spieler einen Schlag macht, um sein erstes Loch zu beginnen (siehe Regel 6.1a). Der Spieler muss zu seiner Startzeit (und nicht vorher) beginnen:
• Dies bedeutet, dass der Spieler zu der von der Spielleitung bestimmten Startzeit und am von ihr festgelegten Ort spielbereit sein muss.
• Eine von der Spielleitung bestimmte Startzeit wird als die exakte Zeit behandelt (zum Beispiel: 9 Uhr bedeutet 9:00:00 Uhr und nicht eine Zeit bis 9:01 Uhr).

Der Begriff „spielbereit“ bedeutet, dass dem Spieler mindestens ein Schläger und ein Ball für den sofortigen Gebrauch zur Verfügung stehen. Beispiel: Erreicht ein Spieler seinen Abschlagsort zur Startzeit mit einem Ball und einem Schläger (auch wenn es sich nur um den Putter des Spielers handelt), wird der Spieler als spielbereit angesehen. Sollte der Spieler auf einen anderen Schläger warten, wenn er an der Reihe ist zu spielen, kann er sich eine Strafe für unangemessene Spielverzögerung zuziehen (Regel 5.6a).

Ergänzend ist Regel 5.3a auch für den Vierer zu beachten, unterschiedlich für jeden Partner, abhängig davon, wer zuerst für die Partei spielen wird:
• Der Partner, der zuerst spielen wird, muss zur Startzeit und am Startort zum Spielen bereit sein und muss zur Startzeit beginnen (und nicht vorher).
• Der Partner, der als Zweiter spielen wird, muss zur Startzeit entweder am Startort oder auf dem Loch nahe der Stelle sein, wo erwartet wird, dass der vom Abschlag gespielte Ball zur Ruhe kommt.
Ist einer der Partner nicht auf diese Weise anwesend, verstößt die Partei gegen Regel 5.3a. (tk)
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Die Runde eines Spielers beginnt, sobald der Spieler einen Schlag macht, um sein erstes Loch zu beginnen (siehe Regel 6.1a). Der Spieler muss zu seiner Startzeit (und nicht vorher) beginnen:
• Dies bedeutet, dass der Spieler zu der von der Spielleitung bestimmten Startzeit und am von ihr festgelegten Ort spielbereit sein muss.
• Eine von der Spielleitung bestimmte Startzeit wird als die exakte Zeit behandelt (zum Beispiel: 9 Uhr bedeutet 9:00:00 Uhr und nicht eine Zeit bis 9:01 Uhr).

Der Begriff „spielbereit“ bedeutet, dass dem Spieler mindestens ein Schläger und ein Ball für den sofortigen Gebrauch zur Verfügung stehen. Beispiel: Erreicht ein Spieler seinen Abschlagsort zur Startzeit mit einem Ball und einem Schläger (auch wenn es sich nur um den Putter des Spielers handelt), wird der Spieler als spielbereit angesehen. Sollte der Spieler auf einen anderen Schläger warten, wenn er an der Reihe ist zu spielen, kann er sich eine Strafe für unangemessene Spielverzögerung zuziehen (Regel 5.6a). 

Ergänzend ist Regel 5.3a auch für den Vierer zu beachten, unterschiedlich für jeden Partner, abhängig davon, wer zuerst für die Partei spielen wird:
• Der Partner, der zuerst spielen wird, muss zur Startzeit und am Startort zum Spielen bereit sein und muss zur Startzeit beginnen (und nicht vorher).
• Der Partner, der als Zweiter spielen wird, muss zur Startzeit entweder am Startort oder auf dem Loch nahe der Stelle sein, wo erwartet wird, dass der vom Abschlag gespielte Ball zur Ruhe kommt. 
Ist einer der Partner nicht auf diese Weise anwesend, verstößt die Partei gegen Regel 5.3a. (tk)
6 Tage her
Golf Rules

Nachdem wir gestern die Grundlage der Beratung erläutert haben kommen wir - wie versprochen - zu Tiger & Rabbit und ProAm Turnieren. In sogenannten Tiger & Rabbit oder auch ProAM-Turnieren ist die Beratung Teil des Konzeptes, soll doch der Rabbit oder der Amateur bei dieser Turnierform etwas lernen und auch fragen dürfen. Hier kollidieren die Golfregeln mit der Turnierform, was sich aber mit einem kleinen Kniff wieder gerade rücken lässt. Entweder sind die Spieler als Partner einzuteilen (so oft bei Tiger & Rabbits), die sich beraten dürfen, R10.2a oder die gesamte Spielgruppe zählt als Team, Mannschaft im Sinne der Golfregeln, was bei ProAms gerne genommen wird. Hierfür sollte dann für das Turnier die Musterplatzregel H-5 in Kraft gesetzt werden:

"Regel 10.2 wird wie folgt abgeändert: Spielen (zwei) Spieler derselben Mannschaft zusammen in derselben Gruppe, dürfen diese Spieler während der Runde gegenseitig voneinander Beratung erbitten und erhalten."
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Nachdem wir gestern die Grundlage der Beratung erläutert haben kommen wir - wie versprochen - zu Tiger & Rabbit und ProAm Turnieren. In sogenannten Tiger & Rabbit oder auch ProAM-Turnieren ist die Beratung Teil des Konzeptes, soll doch der Rabbit oder der Amateur bei dieser Turnierform etwas lernen und auch fragen dürfen. Hier kollidieren die Golfregeln mit der Turnierform, was sich aber mit einem kleinen Kniff wieder gerade rücken lässt. Entweder sind die Spieler als Partner einzuteilen (so oft bei Tiger & Rabbits), die sich beraten dürfen, R10.2a oder die gesamte Spielgruppe zählt als Team, Mannschaft im Sinne der Golfregeln, was bei ProAms gerne genommen wird. Hierfür sollte dann für das Turnier die Musterplatzregel H-5 in Kraft gesetzt werden:

Regel 10.2 wird wie folgt abgeändert: Spielen (zwei) Spieler derselben Mannschaft zusammen in derselben Gruppe, dürfen diese Spieler während der Runde gegenseitig voneinander Beratung erbitten und erhalten.
1 Woche her
Golf Rules

Eine ebenfalls häufig gestellte Frage dreht sich um das Thema "Beratung". So wird zum Beispiel sehr häufig gefragt, ob es schon Beratung sei, einem Mitspieler die Entfernung bis zu einem bestimmten Punkt mitzuteilen.

Kurz: Nein, das ist nur nett. Für die Langform werfen wir einen Blick in die Definitionen der Golfregeln. Danach ist Beratung

"Jeglicher mündliche Hinweis oder jede Handlung (zum Beispiel das Zeigen, welcher Schläger gerade für einen Schlag verwendet wurde) mit der Absicht, einen Spieler zu beeinflussen bei
• der Wahl eines Schlägers,
• der Ausführung eines Schlags oder
• der Entscheidung, wie während eines Lochs oder der Runde zu spielen ist.

Aber: Öffentlich verfügbare Informationen gelten nicht als Beratung, zum Beispiel:
• die Lage von Bereichen oder Sachen auf dem Platz zum Beispiel das Loch, das Grün, das Fairway, Penalty Areas, Bunker oder den Ball eines anderen Spielers,
• die Entfernung von einer Stelle zu einer anderen oder
• die Regeln."

Also: Nett sein ist erlaubt, den Spieler bei der Ausführung seines Spiels unterstützen oder darum bitten eben nicht. Und morgen kommen wir zu ProAms und Tiger & Rabbit Turnieren...
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Eine ebenfalls häufig gestellte Frage dreht sich um das Thema Beratung. So wird zum Beispiel sehr häufig gefragt, ob es schon Beratung sei, einem Mitspieler die Entfernung bis zu einem bestimmten Punkt mitzuteilen.

Kurz: Nein, das ist nur nett. Für die Langform werfen wir einen Blick in die Definitionen der Golfregeln. Danach ist Beratung

Jeglicher mündliche Hinweis oder jede Handlung (zum Beispiel das Zeigen, welcher Schläger gerade für einen Schlag verwendet wurde) mit der Absicht, einen Spieler zu beeinflussen bei
• der Wahl eines Schlägers,
• der Ausführung eines Schlags oder
• der Entscheidung, wie während eines Lochs oder der Runde zu spielen ist. 

Aber: Öffentlich verfügbare Informationen gelten nicht als Beratung, zum Beispiel:
• die Lage von Bereichen oder Sachen auf dem Platz zum Beispiel das Loch, das Grün, das Fairway, Penalty Areas, Bunker oder den Ball eines anderen Spielers,
• die Entfernung von einer Stelle zu einer anderen oder
• die Regeln.

Also: Nett sein ist erlaubt, den Spieler bei der Ausführung seines Spiels unterstützen oder darum bitten eben nicht. Und morgen kommen wir zu ProAms und Tiger & Rabbit Turnieren...

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Dazu eine Frage, Situation von vor 6 Tagen im Turnier: Spielerin verzählt sich zu ihren Ungunsten ("jetzt kommt schon mein 5. Schlag 😢"). Ich war NICHT ihre Zählerin. Mir entfuhr automatisch "du hast doch erst 3". War das okay oder durfte ich das nicht?

Ich finde die Grenzen sind da fließend und schwer zu greifen… beim letzten Wettspiel lag mein Ball in etwas höherem Rough in einer Penalty Area und ich wollte ihn gerade mit einer Wedge herausschlagen, als ein Mitspieler sagte „ du weist schon, dass du da rausdroppen kannst? Manchmal ist der Drop mit Strafschlag ja besser als wenn man ihn nicht herausbekommt“ ….. letztendlich hat er mich auf eine Regel hingewiesen, also keine Belehrung… die Zusatzbemerkungen beeinflussen aber sehr wohl die Überlegungen und damit das Spiel…. …. Hab den Ball übrigens sauber rausgehauen 😉

1 Woche her
Golf Rules

Ergänzend zu gestern ist es dann auch für uns ziemlich "blöd", wenn wir von einem Spieler nach drei Loch angesprochen werden und er fragt, ob er denn einen Entfernungsmesser nutzen dürfe.

Was im Amateursport durchaus die Regel ist, ist in den Profi-Turnieren durch eine entsprechende Platzregel in der "Hardcard" anders geregelt. Hier ist häufig Musterplatzregel G-5 in Kraft gesetzt: "Regel 4.3a(1) wird wie folgt abgeändert: Ein Spieler darf während einer Runde keine Entfernungsangaben durch Verwendung eines elektronischen Entfernungsmessers erhalten. Strafe für Verstoß gegen die Platzregel - siehe Regel 4.3.“

Und da der Spieler auf Nachfrage angab, den Entfernungsmesser zweimal genutzt zu haben, war für Ihn das Wettspiel nach drei Loch beendet. Denn Strafe für Verstoß gegen Regel 4.3 bedeutet für ersten Verstoß die Grundstrafe und für den zweiten Verstoß die Disqualifikation. Ziemlich dumm gelaufen - das Lesen der Platzregeln hätte auch in dieser Situation geholfen... (tk)
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Ergänzend zu gestern ist es dann auch für uns ziemlich blöd, wenn wir von einem Spieler nach drei Loch angesprochen werden und er fragt, ob er denn einen Entfernungsmesser nutzen dürfe. 

Was im Amateursport durchaus die Regel ist, ist in den Profi-Turnieren durch eine entsprechende Platzregel in der Hardcard anders geregelt. Hier ist häufig Musterplatzregel G-5 in Kraft gesetzt: Regel 4.3a(1) wird wie folgt abgeändert: Ein Spieler darf während einer Runde keine Entfernungsangaben durch Verwendung eines elektronischen Entfernungsmessers erhalten. Strafe für Verstoß gegen die Platzregel - siehe Regel 4.3.“

Und da der Spieler auf Nachfrage angab, den Entfernungsmesser zweimal genutzt zu haben, war für Ihn das Wettspiel nach drei Loch beendet. Denn Strafe für Verstoß gegen Regel 4.3 bedeutet für ersten Verstoß die Grundstrafe und für den zweiten Verstoß  die Disqualifikation. Ziemlich dumm gelaufen - das Lesen der Platzregeln hätte auch in dieser Situation geholfen... (tk)

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Im Amateursport ist es explizit erlaubt, wenn nicht durch Platzregel verboten (4.3a)

1 Woche her
Golf Rules

Eine Frage, die uns immer wieder gestellt wird, ist die, ob Entfernungen vor dem Schlag gemessen werden dürfen, insbesondere bei Sonderwertungen wie dem "Nearest to the pin".

Die Antwort darauf ist wie so oft: Es kommt darauf an. Grundsätzlich ist der Einsatz von Entfernungsmessgeräten (und hier ist es egal ob Laser, Massband oder Zollstock) nach R4.3 zugelassen, es sei denn eine Platzregel verbietet den Einsatz. Beim Neary kann sich das Verbot auch aus der (Rahmen-)ausschreibung ergeben, hier hilft also genau so einen Blick hinein zu werfen, wie in die Platzregeln.
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Eine Frage, die uns immer wieder gestellt wird, ist die, ob Entfernungen vor dem Schlag gemessen werden dürfen, insbesondere bei Sonderwertungen wie dem Nearest to the pin.

Die Antwort darauf ist wie so oft: Es kommt darauf an. Grundsätzlich ist der Einsatz von Entfernungsmessgeräten (und hier ist es egal ob Laser, Massband oder Zollstock) nach R4.3 zugelassen, es sei denn eine Platzregel verbietet den Einsatz. Beim Neary kann sich das Verbot auch aus der (Rahmen-)ausschreibung ergeben, hier hilft also genau so einen Blick hinein zu werfen, wie in die Platzregeln.Image attachment

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Auf den Zentimeter genau messen und dann beim Schlag 10m Abweichung in alle Richtungen.😂

Nearest to the pin auf dem Green erst nach dem Putt messen. Stelle vorher exakt markieren. 👏

1 Woche her
Golf Rules

Den Vorbereitungstag eines Golfturnieres bezeichnen Spielleitungen auch gerne als "Platz anmalen", da sich die Spielleitung schon hier Gedanken darum macht, an welchen Punkten eines Golfplatzes es zu Problemen für den Spieler kommen kann und diese dann entweder eindeutig mit Pfosten absteckt oder mit Farbe markiert.

Schadstellen werden hier als ungewöhnliche Platzverhältnisse (Boden in Ausbesserung) mit blauen Pfosten und/ oder weißen Linien gekennzeichnet. Die weißen Linien sind dabei um einiges exakter und - gerade auf fremden Plätzen bei denen auch nicht zwingend Pfosten schnell verfügbar sind - vorzuziehen.

Jetzt ist das aber so mit der Farbe, dass Pflanzen das nicht wirklich mögen, wenn man ihre Blätter anmalt, Photosynthese, die Grundlage des pflanzlichen Lebens, funktioniert dann nicht mehr, da deutlich weniger Licht an die Blätter kommt. Ist das auf dem Fairway oder im Rough noch recht nebensächlich, sieht dass auf Abschlägen und vor allem dem Grün ganz anders aus. Hier richten schon kleine Farbmengen bleibende Schäden an, weswegen man gerade auf dem Grün eher mit fingernagelgroßen Punkten als mit Linien arbeitet.

Der Kollege Jörn hat uns hierfür ein schönes Beispiel zur Verfügung gestellt, wie man dem Spieler die Erleichterung gewährt und trotzdem in der nächsten Woche kein neues Loch im Grün hat. Danke dafür und für alle Leser die Frage: Wie wird das bei Euch gehandhabt? Linien oder der einsame blaue Pfahl?
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Den Vorbereitungstag eines Golfturnieres bezeichnen Spielleitungen auch gerne als Platz anmalen, da sich die Spielleitung schon hier Gedanken darum macht, an welchen Punkten eines Golfplatzes es zu Problemen für den Spieler kommen kann und diese dann entweder eindeutig mit Pfosten absteckt oder mit Farbe markiert.

Schadstellen werden hier als ungewöhnliche Platzverhältnisse (Boden in Ausbesserung) mit blauen Pfosten und/ oder weißen Linien gekennzeichnet. Die weißen Linien sind dabei um einiges exakter und - gerade auf fremden Plätzen bei denen auch nicht zwingend Pfosten schnell verfügbar sind - vorzuziehen.

Jetzt ist das aber so mit der Farbe, dass Pflanzen das nicht wirklich mögen, wenn man ihre Blätter anmalt, Photosynthese, die Grundlage des pflanzlichen Lebens, funktioniert dann nicht mehr, da deutlich weniger Licht an die Blätter kommt. Ist das auf dem Fairway oder im Rough noch recht nebensächlich, sieht dass auf Abschlägen und vor allem dem Grün ganz anders aus. Hier richten schon kleine Farbmengen bleibende Schäden an, weswegen man gerade auf dem Grün eher mit fingernagelgroßen Punkten als mit Linien arbeitet. 

Der Kollege Jörn hat uns hierfür ein schönes Beispiel zur Verfügung gestellt, wie man dem Spieler die Erleichterung gewährt und trotzdem in der nächsten Woche kein neues Loch im Grün hat. Danke dafür und für alle Leser die Frage: Wie wird das bei Euch gehandhabt? Linien oder der einsame blaue Pfahl?

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Jan, so etwas wird in der Regel auch nur bei Ligaspielen gemacht es sei denn, es sind grössere und langwierige Schäden.

Bei uns wurden letzte Woche nach einer Regenphase die Fairways gemäht, an zwei Fairways dadurch eine Schlammwüste erzeugt mit großen Lehmsoden, die überall herumlagen und dann noch ein Grün und ein Bunker bei der Bewässerung ein paar Tage später unter Wasser gesetzt. Auf den Grüns sind regelmäßig Grasbüschel nach dem Mähen. Eine Frage bzgl. Markierungen erübrigt sich da wohl....

Bei uns wird der Platz nicht so gut vorbereitet. Meist fehlen hier Markierungen an solchen Stellen.

Das kommt wirklich auf das Gelände an. Bei uns ist es sowohl, als auch, genau wie oben beschrieben.

Sowas sollte am Fairway immer einen freedrop geben ganz einfach.

Wegen solcher Stellen steht bei uns kein Greenkeeper auf.

Mal so, mal so.

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2 Wochen her
Golf Rules

Wenn es mal wieder etwas "matschig" ist und "Besserlegen" für die Spielleitung nicht in Frage kommt (warum auch immer), dann kann auch Musterplatzregel E-2 "Ball reinigen" in Kraft gesetzt werden, damit die Spieler durch das Spielen von verdreckten Bällen nicht benachteiligt werden.

Es empfiehlt sich folgende Formulierung aus der MPR zu nutzen:

"Liegt der Ball des Spielers in [Bereich angeben, zum Beispiel das Gelände auf Loch 6, auf dem auf Fairwayhöhe oder niedriger geschnittenen Gelände, usw.], darf der Ball aufgenommen, gereinigt und straflos zurückgelegt werden. Der Spieler muss die Stelle markieren, bevor er seinen Ball aufnimmt (siehe Regel 14.1) und der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (siehe Regel 14.2). Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“

Dabei ist zu beachten, dass der Ball nach dem Reinigen exakt an die selbe Stelle zurückgelegt werden muss - es handelt sich NICHT um "Besserlegen"... (tk)
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Wenn es mal wieder etwas matschig ist und Besserlegen für die Spielleitung nicht in Frage kommt (warum auch immer), dann kann auch Musterplatzregel E-2 Ball reinigen in Kraft gesetzt werden, damit die Spieler durch das Spielen von verdreckten Bällen nicht benachteiligt werden. 

Es empfiehlt sich folgende Formulierung aus der MPR zu nutzen:

Liegt der Ball des Spielers in [Bereich angeben, zum Beispiel das Gelände auf Loch 6, auf dem auf Fairwayhöhe oder niedriger geschnittenen Gelände, usw.], darf der Ball aufgenommen, gereinigt und straflos zurückgelegt werden. Der Spieler muss die Stelle markieren, bevor er seinen Ball aufnimmt (siehe Regel 14.1) und der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (siehe Regel 14.2). Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“ 

Dabei ist zu beachten, dass der Ball nach dem Reinigen exakt an die selbe Stelle zurückgelegt werden muss - es handelt sich NICHT um Besserlegen... (tk)
2 Wochen her
Golf Rules

Andre hatte eine Frage an uns:

"Passend zu eurem heutigen beitrag eine frage,da ich genau den folgenden fall gestern bei den clubmeisterschaften hatte:
mein ball lag nach einem abschlag links der spielbahn und zwischen zwei aus-pfählen. man konnte die pfähle nicht verbinden,da hohe büsche die sicht zwischen den pfählen unmöglich machten. es war eine ganz enge sache und man konnte einfach nicht klar sagen ob der ball im spiel oder aus war. wie geht man damit um bzw wer entscheidet am ende? der spieler,der zähler oder der gesamte flight?"

Das entscheidet, auch wenn der Spieler für sein Spiel und seinen Ball verantwortlich ist, die Spielleitung. Um hierbei eine Lösung herbeizuführen empfiehlt es sich, die Stelle des Balls mit einem Tee markieren, einen Regelball spielen und den Vorfall nach der Runde mit der Spielleitung zu klären. Eine verantwortungvolle Spielleitung fährt dann anschließend mit dem Spieler raus und checkt, ob der Ball im Gelände oder doch im Aus war. Gegebenenfalls hilft hier auch eine Schnur, eine Heckenschere o.ä., um das festzustellen zu können.

Und, wann habt Ihr Euren letzten Regelball gespielt und worum ging es dabei?
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Andre hatte eine Frage an uns:

Passend zu eurem heutigen beitrag eine frage,da ich genau den folgenden fall gestern bei den clubmeisterschaften hatte:
mein ball lag nach einem abschlag links der spielbahn und zwischen zwei aus-pfählen. man konnte die pfähle nicht verbinden,da hohe büsche die sicht zwischen den pfählen unmöglich machten. es war eine ganz enge sache und man konnte einfach nicht klar sagen ob der ball im spiel oder aus war. wie geht man damit um bzw wer entscheidet am ende? der spieler,der zähler oder der gesamte flight?

Das entscheidet, auch wenn der Spieler für sein Spiel und seinen Ball verantwortlich ist, die Spielleitung. Um hierbei eine Lösung herbeizuführen empfiehlt es sich, die Stelle des Balls mit einem Tee markieren, einen Regelball spielen und den Vorfall nach der Runde mit der Spielleitung zu klären. Eine verantwortungvolle Spielleitung fährt dann anschließend mit dem Spieler raus und checkt, ob der Ball im Gelände oder doch im Aus war. Gegebenenfalls hilft hier auch eine Schnur, eine Heckenschere o.ä., um das festzustellen zu können.

Und, wann habt Ihr Euren letzten Regelball gespielt und worum ging es dabei?

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Andre legt offenbar keinen Wert auf Orthographie und Interpunktion, versucht aber zumindest, auf dem Golfplatz regelkonform zu sein. Exakt den Fall hatte ich bei unseren Clubmeisterschaften zu entscheiden. Zu diesem Zweck habe ich eine Rolle Maurer-Schnur dabei, die ich dann mit Hilfe von Zuschauern zwischen den Pfosten spanne.

Ich habe da mal ne Frage an Platzverantwortliche: was kostet so ein farbiger Pfahl? Sind die so teuer, oder warum fehlen die so häufig an entscheidenden Stellen, dass solche Situation immer und immer wieder vorkommen?

2 Wochen her
Golf Rules

Solheim Cup - immer wieder für Regelfragen gut. Diesmal ging es um die Frage, wie lange ein Spieler im Lochspiel zu warten hat, bevor er dem Gegner den Ball zum nächsten Schlag schenkt.

Was war passiert?

Nelly Korda puttete und der Ball blieb zum Par sehr dicht am Loch liegen. Europa hob den Ball dann auf und schenkte den nächsten Schlag, was die Offizielle zum Eingreifen brachte. Doch warum?

Ein Spieler hat nach R13.3a angemessen Zeit, das Loch zu erreichen und abzuwarten ob der Ball doch noch ins Loch fällt. Nach dem erreichen des Lochs durch den Spieler werden hier 10 Sekunden angenommen. Ob der Ball dabei reinfällt oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Da die europäische Spielerin dies nicht beachtete wurde das Loch zu Gunsten der USA gewertet.

Die Frage, die jetzt heiß diskutiert wird ist dabei: Ragte der Ball über den Lochrand hinaus oder nicht?

Was meint ihr? Seht selbst:
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Video image

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Die Golfregeln erlauben den NÄCHSTEN Schlag zu schenken. Siehe Regel 3.2b Schenken. Ein Spieler darf den nächsten Schlag des Gegners schenken. Da der Schlag noch nicht beendet war (der Ball gilt erst nach der 10 sec Wartezeit als zur Ruhe gekommen) konnte der nächste noch nicht geschenkt werden. In der 13.2b heist es weiter: "If the opponent in match play or another player in stroke play deliberately lifts or moves the player’s ball overhanging the hole before the waiting time has ended: In match play, the player’s ball is treated as holed with the previous stroke, and there is no penalty to the opponent under Rule 11.2b." Damit war das Loch für Europa verloren.

Die eigentlich spannende Frage: Wurde danach in diesem Match noch ein Putt geschenkt? Wer sich auf Basis dieser Regelauslegung einen Lochgewinn holt hat den Begriff des „Gentleman Sport“ nicht verstanden. Selbst wenn er/sie eine Frau ist …

Ich kann ganz ehrlich nicht nachvollziehen wie man sich in dieser Situation über das Regelwerk aufregen kann oder diese Situation dazu nutzen kann um zu behaupten, dass die Regeln nicht zeitgemäss oder zu komplex wären. Der Ball überragt offensichtlich die Lochkante wenn auch nur knapp, auch wenn der Ball daher nach aller Voraussicht nicht reingefallen wäre, gilt nunmal schon immer, dass man 10sec. zu warten hat bevor man diesen aufhebt, da erst dann der Schlag wirklich beendet ist. Also haben die Europäer gegen die Regeln verstossen und die Entscheidung war absolut richtig. Und nur so am Rande, haben die Amerkanerinnen gar nicht die Möglichkeit die Entscheidung der Referees zu überstimmen.

Europa hat es geschafft und weiter geht es 2023 in der Finca Cortesin mit viel Unterstützung ⛳️ und ohne Widrigkeiten - VamosGirls ⛳️

Eine andere Frage wäre: Wie lange darf die Spielerin aus Enttäuschung über den nicht gelochten Ball sitzen bleiben. 10sec. 20 oder vielleicht 30sec? Oder: Wie lange darf die Enttäuschungsstarre andauern? Gibt es dazu keine Decisions? Nachdem der Ball den Boden des Loches nicht einmal sehen konnte ist die Entscheidung sehr fragwürdig. Der Videobeweis zeigte deutlich, dass der Ball selbst nach einem Jahr noch immer dort verblieben wäre.

Zeigt einfach das unzeitgemäße Regelwerk auf … Es gibt noch viel zu tun … nicht im Sinne des Golf Sports und seiner Akzeptanz

Der wäre niemals reingefallen und das hat auch Frau Korda gesehen, ihre Körperhaltung spricht Bände. Der Skandal ist, dass Team USA hier nicht korrigiert hat.

Frage mich nur wie die Offizielle das aus der Perspektive gesehen haben will, dass der Ball überhängt, wenn man anschließend das nicht mal genau im TV sieht...? Demnächst also mit der Stoppuhr auf dem Grün 👍👍

Entscheidung des Marshals nicht nachvollziehbar. Ist "reasonable time" mit 10 Sekunden gleich zu setzen? Ich meine, die Europäerin ist ja auch erst 20 m zum Ball gelaufen. Das dauert auch Zeit. Egal, Europa hat gewonnen 🎉🍻

Der Ball wäre nie reingefallen, der war zu weit weg dafür, ausser bei einer massiven Böe 😉 Aus meiner Sicht war der Ball mit der Außenseite genau beim Lochrand, aber hing nicht über das Loch. Aber Regel ist nun mal Regel! Dieser Fall zeigt für mich auf, dass das Regelwerk im Golf immer noch zu komplex ist und weiter vereinfacht werden sollte.

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2 Wochen her
Golf Rules

Es gibt viele Gründe für eine straflose Erleichterung - in diesem Fall ist der Ball aber zu Spielen, wie dieser zur Ruhe gekommen ist. Eines der Grundprinzipien im Golfspiel (Regel 1) geht nämlich davon aus, dass der Platz so zu spielen ist, wie dieser vorgefunden wird, und den Ball zu spielen, wie dieser liegt.

Straflose Erleichterungen gibt es in der Regel immer dann, wenn etwas Künstliches das Spiel oder die Balllage beeinträchtigt. Auch dürfen lose hinderliche Naturstoffe beseitigt werden, wenn diese das Spiel beeinflussen, wenn dabei die Balllage nicht verändert wird. In Regel 8.1b sind zudem weitere Handlungen aufgeführt, die vor einem Schlag durchgeführt werden dürfen.

Unerlaubt ist jedoch (s. Regel 8.1a) das
- Bewegen, Biegen oder Brechen eines wachsenden oder befestigten natürlichen Gegenstands oder unbeweglichen Hemmnisses, Bestandteils des Platzes, einer Ausmarkierung oder einer Abschlagmarkierung für den Abschlag, wenn ein Ball von diesem Abschlag gespielt wird.
- Bewegen eines losen hinderlichen Naturstoffs oder eines beweglichen Hemmnisses an eine bestimmte Stelle (zum Beispiel, um einen Stand zu bauen oder die Spiellinie zu verbessern).
- Verändern der Bodenoberfläche, einschließlich durch Zurücklegen von Divots in ein Divotloch, Entfernen oder Niederdrücken von Divots, die bereits zurückgelegt wurden oder anderer bereits verlegter Rasensoden oder indem Löcher, Vertiefungen oder Bodenunebenheiten geschaffen oder beseitigt werden.
- Entfernen oder Niederdrücken von Sand oder losem Erdreich.
- Entfernen von Tau, Reif oder Wasser (tk)
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Es gibt viele Gründe für eine straflose Erleichterung - in diesem Fall ist der Ball aber zu Spielen, wie dieser zur Ruhe gekommen ist. Eines der Grundprinzipien im Golfspiel (Regel 1) geht nämlich davon aus, dass der Platz so zu spielen ist, wie dieser vorgefunden wird, und den Ball zu spielen, wie dieser liegt.

Straflose Erleichterungen gibt es in der Regel immer dann, wenn etwas Künstliches das Spiel oder die Balllage beeinträchtigt. Auch dürfen lose hinderliche Naturstoffe beseitigt werden, wenn diese das Spiel beeinflussen, wenn dabei die Balllage nicht verändert wird. In Regel 8.1b sind zudem weitere Handlungen aufgeführt, die vor einem Schlag durchgeführt werden dürfen.

Unerlaubt ist jedoch (s. Regel 8.1a) das 
- Bewegen, Biegen oder Brechen eines wachsenden oder befestigten natürlichen Gegenstands oder unbeweglichen Hemmnisses, Bestandteils des Platzes, einer Ausmarkierung oder einer Abschlagmarkierung für den Abschlag, wenn ein Ball von diesem Abschlag gespielt wird.
- Bewegen eines losen hinderlichen Naturstoffs oder eines beweglichen Hemmnisses an eine bestimmte Stelle (zum Beispiel, um einen Stand zu bauen oder die Spiellinie zu verbessern).
- Verändern der Bodenoberfläche, einschließlich durch Zurücklegen von Divots in ein Divotloch, Entfernen oder Niederdrücken von Divots, die bereits zurückgelegt wurden oder anderer bereits verlegter Rasensoden oder indem Löcher, Vertiefungen oder Bodenunebenheiten geschaffen oder beseitigt werden.
- Entfernen oder Niederdrücken von Sand oder losem Erdreich. 
- Entfernen von Tau, Reif oder Wasser (tk)

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Wie ist das wenn beim Probeschwung unter einem Baum Blätter runterfallen (unbeabsichtigt)… Zweige absichtlich brechen ist klar oder mit Absicht Blätter „abrasieren“….

In diesem Fall ist das fehlende Divot zu verschmerzen. Es gibt aber Divots, die Grassoden gleichen und hier hakt die Etikette ein: Aus Rücksicht den Anderen gegenüber, legt der gebildete Golfer den Rasenfetzen (Divot) in das Schlagloch zurück und tritt es leicht fest. … hat leider nicht alle Golfer erreicht, oder ist tatsächlich ein Bildungsmangel!

2 Wochen her
Golf Rules

Passend zum gestrigen Beitrag an dieser Stelle auch noch einmal der Hinweis, dass Pfähle ja die Grenzen der Penalty Area definieren können. Liegt der Ball in der Penalty Area, so kann der Spieler nach R17 eine der zwei / drei (gelb / rot) Erleichterungsoptionen mit Strafschlag in Anspruch nehmen. Ärgerlich wird es allerdings immer dann, wenn eine Spielleitung die Pfosten so setzt, dass durch den Bewuchs eine Sichtlinie von Pfosten zu Pfosten überhaupt nicht möglich ist.

Denn - ein Ball befindet sich bereits in der Penalty Area, wenn er diese mit einem Teil berührt. Im Fall von Pfählen bedeutet dieses, dass die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert ist. Die Pfähle selber befinden sich dann schon innerhalb der Penalty Area. (tk)
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Passend zum gestrigen Beitrag an dieser Stelle auch noch einmal der Hinweis, dass Pfähle ja die Grenzen der Penalty Area definieren können. Liegt der Ball in der Penalty Area, so kann der Spieler nach R17 eine der zwei / drei (gelb / rot) Erleichterungsoptionen mit Strafschlag in Anspruch nehmen. Ärgerlich wird es allerdings immer dann, wenn eine Spielleitung die Pfosten so setzt, dass durch den Bewuchs eine Sichtlinie von Pfosten zu Pfosten überhaupt nicht möglich ist.

Denn - ein Ball befindet sich bereits in der Penalty Area, wenn er diese mit einem Teil berührt. Im Fall von Pfählen bedeutet dieses, dass die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert ist. Die Pfähle selber befinden sich dann schon innerhalb der Penalty Area. (tk)

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Die Kennzeichnung ist auf vielen Plätzen mangelhaft. Letzthin habe ich auf einem Platz eine 20 Meter lange Auslinie gesehen, da es keine weiteren Pfähle gab.Wir haben überall Ausschüsse und Regelbeauftragte in den Clubs, aber keiner fühlt sich verantwortlich .

2 Wochen her
Golf Rules

Penalty Area ist ein Bereich, aus dem Erleichterung mit einem Strafschlag in Anspruch genommen werden darf, wenn der Ball des Spielers dort zur Ruhe kommt. Neben Gewässern kann es sich dabei auch um jeden anderen Teil des Platzes, den die Spielleitung als Penalty Area kennzeichnet.

Insofern sollte eine genaue Betrachtung der Grenzen sowie eine Abwägung der "Notwendigkeit" durch eine Spielleitung vor einem Wettspiel durchgeführt werden. Auch ein Spieler sollte sich vor dem Spiel durch die Betrachtung der lokalen Platzregeln über Besonderheiten des Platzes Kenntnis schaffen, um an den entsprechenden Bahnen regelkonform reagieren zu können.

Und sollten dann immer noch Zweifel bestehen, so ist der sogenannte "Regelball" nach R20.1c(3) "Spielen zwei Bälle bei Zweifeln, wie vorzugehen ist" und die zwingende anschließende Klärung mit der Spielleitung eine hilfreiche und manchmal sogar notwendige Option, um erst einmal das Spiel (in Ruhe) fortsetzen zu können und dann nach der Runde den Sachverhalt zu klären. (tk)
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Penalty Area ist ein Bereich, aus dem Erleichterung mit einem Strafschlag in Anspruch genommen werden darf, wenn der Ball des Spielers dort zur Ruhe kommt. Neben Gewässern kann es sich dabei auch um jeden anderen Teil des Platzes, den die Spielleitung als Penalty Area kennzeichnet. 

Insofern sollte eine genaue Betrachtung der Grenzen sowie eine Abwägung der Notwendigkeit durch eine Spielleitung vor einem Wettspiel durchgeführt werden. Auch ein Spieler sollte sich vor dem Spiel durch die Betrachtung der lokalen Platzregeln über Besonderheiten des Platzes Kenntnis schaffen, um an den entsprechenden Bahnen regelkonform reagieren zu können.

Und sollten dann immer noch Zweifel bestehen, so ist der sogenannte Regelball nach R20.1c(3) Spielen zwei Bälle bei Zweifeln, wie vorzugehen ist und die zwingende anschließende Klärung mit der Spielleitung eine hilfreiche und manchmal sogar notwendige Option, um erst einmal das Spiel (in Ruhe) fortsetzen zu können und dann nach der Runde den Sachverhalt zu klären. (tk)
2 Wochen her
Golf Rules

Heute mal ein ganz kurzer Beitrag - ein Blick in die Definition "Bunker" zeigt, dass Erde oder jeder wachsende oder befestigte natürliche Gegenstand (zum Beispiel Gras, Büsche oder Bäume) innerhalb der Grenzen der vorbereiteten Fläche (oft eine Vertiefung, von der Grassoden oder Erde entfernt wurde), nicht zum Bunker gehören. (tk) ... MehrWeniger

Heute mal ein ganz kurzer Beitrag - ein Blick in die Definition Bunker zeigt, dass  Erde oder jeder wachsende oder befestigte natürliche Gegenstand (zum Beispiel Gras, Büsche oder Bäume) innerhalb der Grenzen der vorbereiteten Fläche (oft eine Vertiefung, von der Grassoden oder Erde entfernt wurde), nicht zum Bunker gehören. (tk)

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DH: Kommt mein Ball darin zum Liegen, spiele ich nicht nach Bunker-Regeln, darf Probeschwünge machen, Boden berühren und so weiter wie ausserjalb des Bunkers?

3 Wochen her
Golf Rules

So etwas findet man zum Glück nicht zu oft - ein im Bunker freigelegtes Drainagerohr kann es aber anscheinend dann doch schon einmal geben. Regeltechnisch ist es eigentlich ganz einfach - es handelt sich hierbei um ein unbewegliches Hemmnis in einem Bunker.

Liegt der Ball eines Spielers in einem Bunker und es liegt eine Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz vor, darf der Spieler entweder straflos oder mit Strafe Erleichterung in Anspruch nehmen. IdR wird Erstes der Fall sein und der Spieler darf straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen. Der der nächstgelegene Punkt der vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich (eine Schlägerlänge, nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt) müssen dann jedoch im Bunker liegen. (tk)
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So etwas findet man zum Glück nicht zu oft - ein im Bunker freigelegtes Drainagerohr kann es aber anscheinend dann doch schon einmal geben. Regeltechnisch ist es eigentlich ganz einfach - es handelt sich hierbei um ein unbewegliches Hemmnis in einem Bunker.

Liegt der Ball eines Spielers in einem Bunker und es liegt eine Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz vor, darf der Spieler entweder straflos oder mit Strafe Erleichterung in Anspruch nehmen. IdR wird Erstes der Fall sein und der Spieler darf straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen. Der der nächstgelegene Punkt der vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich (eine Schlägerlänge, nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt) müssen dann jedoch im Bunker liegen. (tk)
3 Wochen her
Golf Rules

Nachdem wir nun eine ganze Menge von angesammelten Fragen in den letzten Tagen beantwortet haben, starten wir den neuen Monat mal mit einer "eigenen" Frage. Den auch wir sind uns bei der Platzvorbereitung manchmal unsicher, welche Regel denn greift und wie zu verfahren ist, wenn der Ball in dem einen oder anderem Umstand liegt und ein Spieler uns ansprechen würde. So kam die Frage auf, wo denn der Bezugspunkt wäre, wenn der Ball in einer Penalty Area in einen verrohrten Übergang rollt und dann wieder außerhalb in dem Rohr zu Ruhe kommt.

Die Lösung findet sich in der Interpretation I16.1/5 "Wie nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung gemessen wird, wenn Ball unter der Erde in ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt".
Wenn ein Ball unter der Erde in ungewöhnlichen Platzverhältnissen (zum Beispiel in einem Tunnel liegt) ist das Verfahren anders als bei einer erhöhten Lage. In einem solchen Fall muss die Bestimmung des nächstgelegenen Punktes vollständiger Erleichterung vertikale und horizontale Entfernungen berücksichtigen. In einigen Fällen wäre der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung am Eingang des Tunnels und in anderen Fällen wäre er direkt oberhalb der Lage des Balls im Tunnel auf dem Boden. Siehe Interpretation 16.1/4, wenn ein Ball auf dem erhöhten Teil eines unbeweglichen Hemmnisses liegt. (tk)
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Nachdem wir nun eine ganze Menge von angesammelten Fragen in den letzten Tagen beantwortet haben, starten wir den neuen Monat mal mit einer eigenen Frage. Den auch wir sind uns bei der Platzvorbereitung manchmal unsicher, welche Regel denn greift und wie zu verfahren ist, wenn der Ball in dem einen oder anderem Umstand liegt und ein Spieler uns ansprechen würde. So kam die Frage auf, wo denn der Bezugspunkt wäre, wenn der Ball in einer Penalty Area in einen verrohrten Übergang rollt und dann wieder außerhalb in dem Rohr zu Ruhe kommt.

Die Lösung findet sich in der Interpretation I16.1/5 Wie nächstgelegener Punkt vollständiger Erleichterung gemessen wird, wenn Ball unter der Erde in ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt.
Wenn ein Ball unter der Erde in ungewöhnlichen Platzverhältnissen (zum Beispiel in einem Tunnel liegt) ist das Verfahren anders als bei einer erhöhten Lage. In einem solchen Fall muss die Bestimmung des nächstgelegenen Punktes vollständiger Erleichterung vertikale und horizontale Entfernungen berücksichtigen. In einigen Fällen wäre der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung am Eingang des Tunnels und in anderen Fällen wäre er direkt oberhalb der Lage des Balls im Tunnel auf dem Boden. Siehe Interpretation 16.1/4, wenn ein Ball auf dem erhöhten Teil eines unbeweglichen Hemmnisses liegt. (tk)
3 Wochen her
Golf Rules

Andreas schildert einen spannenden Sachverhalt , der aber mit einer kurzen Rückmeldung beantwortet werden kann: "Unser Gegner liegt an Loch 8. Mein Team hatte fertig geputtet und unser Gegner ging zum Ball - hob ihn auf und im gleichen moment Schreit sein Spielpartner "STOP" und da war der Ball aber gerade schon inder Luft. Der Partner lies den Ball vor Schreck wieder fallen und meinte Sie hätten ja "1" vor und müssten zum "Teilen" noch fertig putten. Mein Partner und ich meinten gleich das dies nicht ungeahndet sein dürfte. Wir beide waren uns aber nicht sicher und beschlossen "erstmal" nichts zu sagen - weil die Stimmung unserer Gegner zu diesem Zeitpunkt sowieso schon sehr angespannt war. Wir spielten die Partie zuende und wie es so kommen sollte lagen wir nach 18 Löchern "1" hinten. Daraufhin teilten wir unserem Gegner mit das es noch eine Regelentscheidung geben müsste von Loch 8. Wir schauten alle 4 ins Regel Buch und ebenfalls bei "Google" und schnell war klar "Das aufheben eines nicht marktierten Balles führt im Matchplay zum Lochverlust. Sehr schnell beschlossen wir im einvernehmen ein Extra Loch zu spielen. Wir marschierten wieder zur 1..... Schlugen ab und mein Team gewann dieses Loch und somit die Partie. Auf dem Weg zum Clubhaus wurde dann erwähnt die Spielleitung zu Informieren um eine weitere Entscheidung herbei zu führen. Ob das alles so richtig war wie wir das gemacht haben. ...wie ist hier wirklich zu Verfahren? im Nachhinein wissen wir das wir sofort hätten sagen müssen ..."Halt" Das bedarf einer Schiedsrichterentscheidung. Das man nicht nach 18 Löchern aus Rücksicht darauf hätte warten müssen. Gleichzeitig stellt sich doch die Frage: unser Gegner Team hat ohne zu zögern Ihren Fehler eingestanden und gleich auf ein ExtraLoch hingewiesen - welches wir dann auch spielten und letzte endlich gewonnen haben. Beide gestanden sich die Niederlage ein und Gratulierten uns....am Clubhaus wurde dann wieder erwähnt die Spielleitung zu informieren und nun warten wir gespannt auf eine Entscheidung. Ich glaube beide Parteien haben hier Fehler gemacht. Wir zu beginn....die anderen nach den 18 Löchern.... was nun?"

Beim Lochspiel ist es erlaubt über Regelverstöße des Gegner hinwegzusehen. Möchte ein Spieler, dass ein Referee oder die Spielleitung über die Anwendung der Regeln bei seinem eigenen Spiel oder dem Spiel des Gegners entscheidet, darf der Spieler eine Regelentscheidung verlangen. Diese muss dann rechtzeitig erfolgen - also wenn dem Spieler der Sachverhalt zur Kenntnis kam, bevor einer der Spieler das letzte Loch des Lochspiels begonnen hat.

Verlangt der Spieler die Regelentscheidung nicht rechtzeitig, erhält er keine Regelentscheidung von einem Referee oder von der Spielleitung und das Ergebnis des betreffenden Lochs oder der Löcher bleibt bestehen, selbst wenn die Regeln auf falsche Weise angewandt wurden.

In dem geschilderten Fall klingt es aber nicht so, dass eine regelkonforme "Beanstandung" nach R20.1b(2) erfolgte, da man ja beschloss "erstmal nichts zu sagen". Die Strafe den Regelverstoß war somit nach der 18 völlig irrelevant und das Match mit "1 down" verloren. (tk)
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Andreas schildert einen spannenden Sachverhalt , der aber mit einer kurzen Rückmeldung beantwortet werden kann: Unser Gegner liegt an Loch 8. Mein Team hatte fertig geputtet und unser Gegner ging zum Ball - hob ihn auf und im gleichen moment Schreit sein Spielpartner STOP und da war der Ball aber gerade schon inder Luft.  Der Partner lies den Ball vor Schreck wieder fallen und meinte Sie hätten ja 1 vor und müssten zum Teilen noch fertig putten. Mein Partner und ich meinten gleich das dies nicht ungeahndet sein dürfte. Wir beide waren uns aber nicht sicher und beschlossen erstmal nichts zu sagen - weil die Stimmung unserer Gegner zu diesem Zeitpunkt sowieso schon sehr angespannt war. Wir spielten die Partie zuende und wie es so kommen sollte lagen wir nach 18 Löchern 1 hinten. Daraufhin teilten wir unserem Gegner mit das es noch eine Regelentscheidung geben müsste von Loch 8. Wir schauten alle 4 ins Regel Buch und ebenfalls bei Google und schnell war klar Das aufheben eines nicht marktierten Balles führt im Matchplay zum Lochverlust. Sehr schnell beschlossen wir im einvernehmen ein Extra Loch zu spielen. Wir marschierten wieder zur 1..... Schlugen ab und mein Team gewann dieses Loch und somit die Partie.  Auf dem Weg zum Clubhaus wurde dann erwähnt die Spielleitung zu Informieren um eine weitere Entscheidung herbei zu führen.  Ob das alles so richtig war wie wir das gemacht haben. ...wie ist hier wirklich zu Verfahren?  im Nachhinein wissen wir das wir sofort hätten sagen müssen ...Halt Das bedarf einer Schiedsrichterentscheidung. Das man nicht nach 18 Löchern aus Rücksicht darauf hätte warten müssen. Gleichzeitig stellt sich doch die Frage: unser Gegner Team hat ohne zu zögern Ihren Fehler eingestanden und gleich auf ein ExtraLoch hingewiesen - welches wir dann auch spielten und letzte endlich gewonnen haben. Beide gestanden sich die Niederlage ein und Gratulierten uns....am Clubhaus wurde dann wieder erwähnt die Spielleitung zu informieren und nun warten wir gespannt auf eine Entscheidung.   Ich glaube beide Parteien haben hier Fehler gemacht. Wir zu beginn....die anderen nach den 18 Löchern.... was nun?

Beim Lochspiel ist es erlaubt über Regelverstöße des Gegner hinwegzusehen. Möchte ein Spieler, dass ein Referee oder die Spielleitung über die Anwendung der Regeln bei seinem eigenen Spiel oder dem Spiel des Gegners entscheidet, darf der Spieler eine Regelentscheidung verlangen. Diese muss dann rechtzeitig erfolgen - also wenn dem Spieler der Sachverhalt zur Kenntnis kam, bevor einer der Spieler das letzte Loch des Lochspiels begonnen hat.

Verlangt der Spieler die Regelentscheidung nicht rechtzeitig, erhält er keine Regelentscheidung von einem Referee oder von der Spielleitung und das Ergebnis des betreffenden Lochs oder der Löcher bleibt bestehen, selbst wenn die Regeln auf falsche Weise angewandt wurden.

In dem geschilderten Fall klingt es aber nicht so, dass eine regelkonforme Beanstandung nach R20.1b(2) erfolgte, da man ja beschloss erstmal nichts zu sagen. Die Strafe den Regelverstoß war somit nach der 18 völlig irrelevant und das Match mit 1 down verloren. (tk)

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Nach welcher Regel wurde das entschieden

Das aufheben eines nicht marktierten Balles führt im Matchplay zum Lochverlust.

3 Wochen her
Golf Rules

Einen haben wir noch - bzw. Michael: "Folgende Situation ereignete sich letzten beim Lochspiel. Mein Gegner markiert seinen Ball am Grün und nimmt diesen auf. Soweit so gut. Während er hinter seiner Markierung hockt merkt er, dass sein Ball verschmutzt ist und entfernt den Schmutz indem er den Ball einige Male direkt am Grün abreibt. Mir wurde einmal erklärt, man dürfe das nicht tun weil es als prüfen des Grüns ausgelegt wird und eine Strafe nach sich zieht. Meine Frage: stimmt das und wenn ja, welche Strafe wird verhängt."

Dabei handelt es sich um ein weit verbreiteten Mythos und ein Blick ins Regelbuch hilft. Korrekt ist, dass R13.1e "Kein absichtliches Prüfen der Grüns" das absichtliche Prüfen des Grüns durch Rollen oder Reiben der Oberfläche nicht erlaubt. In der Interpretation I13.1e/1 ist aber noch einmal explizit klargestellt, dass kein Verstoß gegen Regel 13.1e vorliegt, wenn ein Spieler einen Ball auf dem Grün reibt, um ihn von Schmutz zu säubern. (tk)
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Einen haben wir noch - bzw. Michael: Folgende Situation ereignete sich letzten beim Lochspiel. Mein Gegner markiert seinen Ball am Grün und nimmt diesen auf. Soweit so gut. Während er hinter seiner Markierung hockt merkt er, dass sein Ball verschmutzt ist und entfernt den Schmutz indem er den Ball einige Male direkt am Grün abreibt. Mir wurde einmal erklärt, man dürfe das nicht tun weil es als prüfen des Grüns ausgelegt wird und eine Strafe nach sich zieht. Meine Frage: stimmt das und wenn ja, welche Strafe wird verhängt.

Dabei handelt es sich um ein weit verbreiteten Mythos und ein Blick ins Regelbuch hilft. Korrekt ist, dass R13.1e Kein absichtliches Prüfen der Grüns das absichtliche Prüfen des Grüns durch Rollen oder Reiben der Oberfläche nicht erlaubt. In der Interpretation I13.1e/1 ist aber noch einmal explizit klargestellt, dass kein Verstoß gegen Regel 13.1e vorliegt, wenn ein Spieler einen Ball auf dem Grün reibt, um ihn von Schmutz zu säubern. (tk)

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Interessant und bezeichnend für unseren Sport sind immer wieder wenn es um die korrekte Anwendung von Regeln geht, die Hinweise auf „Erbsenzählerei“, „um welche Gewinnsumme geht es“ oder „nicht immer so eng sehen“. Mich würde interessieren, wann, wo und wie wir „Erbsenzähler“ dann für die „Personen die eine ähnliche Freizeitbeschäftigung ausüben wie wir“ die Grenze ziehen dürfen? Je nach Wetter? Oder Stimmung? Oder Freundschaftsstatus? Oder die Flightzusammensetzung? Oder subjektiv empfundene Priorität des Wettkampfes? Um genau dieses subjektive Empfinden für alle aus den Ergebnissen zu eliminieren, gibt es Regeln - von denen der überwältigende Teil sogar unterstützend für den Sportler sind. Nur mal so am Rande bemerkt…

… es ist aber äusserst schlechte Etikette.. 🙆‍♀️

Um welche Gewinnsumme ging es in diesem Match...250.000€ ?

Schlechte Etikette? So ein Quatsch

"Blödsinn, Quatsch,...." - Etikette?

Besser nicht Kommentieren.😉

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3 Wochen her
Golf Rules

Thomas hat eine Frage zum "Binnen-Aus": "Auf der Golfanlage Harthausen, einem Platz in meiner Nähe, auf dem ich des öfteren spiele (aber so gut wie nie vorgabenwirksam), habe ich ein Problem mit der Markierung von Außgrenzen. Es gibt hier des öfteren ein Binnen-Aus. Die folgenden beiden Bilder zeigen die Platzübersicht und ein Google-Maps-Bild, in das ich den Verlauf der weißen Pfosten eingezeichnet habe. Das zweite Bild zeigt die Bahn 5. Ähnliches gibt es aber auch noch an anderen Bahnen. In den lokalen Platzregeln wird nur ein Binnenaus erwähnt, nämlich das zwischen der Bahn 11 und 12. Dieses Binnen-Aus endet nach ca. 2/3 der Bahn 11 mit einem weißen Doppelpfosten. Nach meinem Verständnis muß ein Binnenaus in den Platzregeln definiert/beschrieben werden, richtig?"

Zunächst einmal sollte Platzgrenzen immer so definiert werden, dass diese eindeutig und für jeden Spieler nachvollziehbar sind. Zum einem hat der Schlag ins Aus für jeden Spieler gravierende Konsequenzen aber auch die Spielgeschwindigkeit wird nicht unerheblich beeinflusst.

Aber zur Frage: Ausgrenzen sollten durch feststehende Gegenstände (Pfähle, Zaun, Mauern, ...) oder durch Linien definiert sein. Diese sollten weiß sein. Ein sogenannter "Doppelpfahl" ist den Regeln nicht vorgesehen, da eine Ausgrenze kein Ende haben kann. Es hat sich etabliert, dass der weitere Verlauf / Richtung der Ausgrenze durch einen gesprühten Pfeil auf dem Boden oder eine Markierung auf dem Auspfahl definiert wird.

Zudem kann über die Festlegung in den Platzregeln weitere Ausgrenzen definiert werden, sofern diese keine feste Kennzeichnung nach den oben beschriebenen Merkmalen haben. Hier sind in den Musterplatzregeln sehr viele Bespiele aufgeführt, die je nach Gegebenheit vom Platz und den Spielbahnen gewählt werden sollten.

Sollte es, wie in dem Fall von Thomas jedoch Zweifel über die Kennzeichnung der Ausgrenzen geben, so wäre es angebracht diese noch einmal auf dem Platz zu überprüfen. Es bietet sich an ggf. den Ball an verschiedenen Stellen zu platzieren und zu überlegen, welche regeltechnische Auswirkung die Balllage in der konkreten Situation für den Spieler hat und ob dieser anhand der Kennzeichnung und den Platzregeln das gleiche Verständnis für die sich anschließende Spielsituation bekommt... (tk)
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Thomas hat eine Frage zum Binnen-Aus: Auf der Golfanlage Harthausen, einem Platz in meiner Nähe, auf dem ich des öfteren spiele (aber so gut wie nie vorgabenwirksam), habe ich ein Problem mit der Markierung von Außgrenzen. Es gibt hier des öfteren ein Binnen-Aus. Die folgenden beiden Bilder zeigen die Platzübersicht und ein Google-Maps-Bild, in das ich den Verlauf der weißen Pfosten eingezeichnet habe. Das zweite Bild zeigt die Bahn 5. Ähnliches gibt es aber auch noch an anderen Bahnen. In den lokalen Platzregeln wird nur ein Binnenaus erwähnt, nämlich das zwischen der Bahn 11 und 12. Dieses Binnen-Aus endet nach ca. 2/3 der Bahn 11 mit einem weißen Doppelpfosten. Nach meinem Verständnis muß ein Binnenaus in den Platzregeln definiert/beschrieben werden, richtig?

Zunächst einmal sollte Platzgrenzen immer so definiert werden, dass diese eindeutig und für jeden Spieler nachvollziehbar sind. Zum einem hat der Schlag ins Aus für jeden Spieler gravierende Konsequenzen aber auch die Spielgeschwindigkeit wird nicht unerheblich beeinflusst. 

Aber zur Frage: Ausgrenzen sollten durch feststehende Gegenstände (Pfähle, Zaun, Mauern, ...) oder durch Linien definiert sein. Diese sollten weiß sein. Ein sogenannter Doppelpfahl ist den Regeln nicht vorgesehen, da eine Ausgrenze kein Ende haben kann. Es hat sich etabliert, dass der weitere Verlauf / Richtung der Ausgrenze durch einen gesprühten Pfeil auf dem Boden oder eine Markierung auf dem Auspfahl definiert wird.

Zudem kann über die Festlegung in den Platzregeln weitere Ausgrenzen definiert werden, sofern diese keine feste Kennzeichnung nach den oben beschriebenen Merkmalen haben. Hier sind in den Musterplatzregeln sehr viele Bespiele aufgeführt, die je nach Gegebenheit vom Platz und den Spielbahnen gewählt werden sollten.

Sollte es, wie in dem Fall von Thomas jedoch Zweifel über die Kennzeichnung der Ausgrenzen geben, so wäre es angebracht diese noch einmal auf dem Platz zu überprüfen. Es bietet sich an ggf. den Ball an verschiedenen Stellen zu platzieren und zu überlegen, welche regeltechnische Auswirkung die Balllage in der konkreten Situation für den Spieler hat und ob dieser anhand der Kennzeichnung und den Platzregeln das gleiche Verständnis für die sich anschließende Spielsituation bekommt... (tk)Image attachment

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Golfanlage Harthausen

Hatten gerade gestern mit dem neuem Richtungspfeil so ein Thema. Bisher gab es einen Pflock und jeder hat den als Ende des OB akzeptiert. Plötzlich der Sprühpfeil....und eine AUSGRENZE hat NIE ein ENDE (ansage vom referee)...

3 Wochen her
Golf Rules

Joachim fragt: "Folgende Spielsituationen kommen häufiger vor: Spieler A schlägt seinen Ball ca. 30 m neben das Grün ins Rough. Er spielt danach einen provisorischen Ball, der nahe der Fahne zur Ruhe kommt. A findet seien ursprünglichen Ball, spielt diesen und trifft seien provisorischen Ball auf dem Grün, der dadurch zum "Ballstopper" wurde. Und wie sieht es aus, wenn Spieler B aus 150 m seinen Ball ca. 50 m seitlich ins Rough schlägt und dann seinen provisorischen Ball auf das Grün schlägt. Wiederum findet er seinen ursprünglichen Ball, schlägt diesen aus ca. 100 m auf das Grün und trifft seinen provisorischen Ball. Wie ist die Entscheidung und nach welcher Regel wäre dies zu bewerten?"

Schwer einzuschätzen, ob diese Situation häufiger vorkommt, aber regeltechnisch ist letztendlich R11.1 "Sich bewegender Ball trifft versehentlich eine Person
oder einen äußeren Einfluss" entscheidend. Der Ball wurde von außerhalb des Grüns aus größerer Entfernung gespielt. Trifft der sich bewegende Ball eines Spielers versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss, so ist dies für jeden Spieler straflos.

Noch zwei Anmerkungen:
- Wenn in dem ersten Fall der ursprüngliche Ball gefunden und gespielt wird, handelt es sich bei dem Ball auf dem Grün nicht mehr um einen provisorischen Ball (s. R18.3c(3)).
- Anders zu werten wäre die Sachlage, wenn die Bedingungen absichtlich verändert worden wären, um einen Ball in Bewegung zu beeinflussen (s. hierzu R11.2). (tk)
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Joachim fragt: Folgende Spielsituationen kommen häufiger vor: Spieler A schlägt seinen Ball ca. 30 m neben das Grün ins Rough. Er spielt danach einen provisorischen Ball, der nahe der Fahne zur Ruhe kommt. A findet seien ursprünglichen Ball, spielt diesen und trifft seien provisorischen Ball auf dem Grün, der dadurch zum Ballstopper wurde. Und wie sieht es aus, wenn Spieler B aus 150 m seinen Ball ca. 50 m seitlich ins Rough schlägt und dann seinen provisorischen Ball auf das Grün schlägt. Wiederum findet er seinen ursprünglichen Ball, schlägt diesen aus ca. 100 m auf das Grün und trifft seinen provisorischen Ball. Wie ist die Entscheidung und nach welcher Regel wäre dies zu bewerten?

Schwer einzuschätzen, ob diese Situation häufiger vorkommt, aber regeltechnisch ist letztendlich R11.1 Sich bewegender Ball trifft versehentlich eine Person 
oder einen äußeren Einfluss entscheidend. Der Ball wurde von außerhalb des Grüns aus größerer Entfernung gespielt. Trifft der sich bewegende Ball eines Spielers versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss, so ist dies für jeden Spieler straflos.

Noch zwei Anmerkungen:
- Wenn in dem ersten Fall der ursprüngliche Ball gefunden und gespielt wird, handelt es sich bei dem Ball auf dem Grün nicht mehr um einen provisorischen Ball (s. R18.3c(3)).
- Anders zu werten wäre die Sachlage, wenn die Bedingungen absichtlich verändert worden wären, um einen Ball in Bewegung zu beeinflussen (s. hierzu R11.2). (tk)
3 Wochen her
Golf Rules

Bernd greift das gestrige Thema von dem vielen Wasser auf dem Golfplatz mit der folgenden Frage auf: "Dieses Jahr kämpfen wir mit zu viel Wasser, ganz im Gegensatz zu den letzten Jahren! In einer Drive Landezone auf unserem Platz graben sich die Bälle regelmäßig ein. Wie ist die Sachlage, wenn man den Ball nicht mehr finden würde, weil er sich total eingegraben hat?"

Entscheidend ist, ob der Ball in ungewöhnlichen Platzverhältnissen nicht wiedergefunden werden kann - in dem geschilderten Fall müssen dann in der Definition erwähnten Bedingungen für "zeitweiliges Wasser" vorliegen. Falls nicht, dann ist der Ball nach der dreiminütigen Suchzeit verloren. Falls es aber bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen auf dem Platz liegt, so kann nach Regel 16.1e "Erleichterung für einen Ball, der nicht gefunden wird, aber in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt" verfahren werden. Der Spieler darf dann Erleichterung nach den Regeln 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen, indem er die Stelle, an der der Ball zuletzt die Grenze der ungewöhnlichen Platzverhältnisse auf dem Platz gekreuzt hat, schätzt, um von dort aus den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen.

Aber noch einmal explizit erwähnt: Ist es nicht bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt und der Ball verloren ist, muss der Spieler Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (inkl. der Strafe) nach Regel 18.2 in Anspruch nehmen. (tk)
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Bernd greift das gestrige Thema von dem vielen Wasser auf dem Golfplatz mit der folgenden Frage auf: Dieses Jahr kämpfen wir mit zu viel Wasser, ganz im Gegensatz zu den letzten Jahren! In einer Drive Landezone auf unserem Platz graben sich die Bälle regelmäßig ein. Wie ist die Sachlage, wenn man den Ball nicht mehr finden würde, weil er sich total eingegraben hat?

Entscheidend ist, ob der Ball in ungewöhnlichen Platzverhältnissen nicht wiedergefunden werden kann - in dem geschilderten Fall müssen dann in der Definition erwähnten Bedingungen für zeitweiliges Wasser vorliegen. Falls nicht, dann ist der Ball nach der dreiminütigen Suchzeit verloren. Falls es aber bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen auf dem Platz liegt, so kann nach Regel 16.1e Erleichterung für einen Ball, der nicht gefunden wird, aber in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt verfahren werden.  Der Spieler darf dann Erleichterung nach den Regeln 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen, indem er die Stelle, an der der Ball zuletzt die Grenze der ungewöhnlichen Platzverhältnisse auf dem Platz gekreuzt hat, schätzt, um von dort aus den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen.

Aber noch einmal explizit erwähnt: Ist es nicht bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt und der Ball verloren ist, muss der Spieler Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (inkl. der Strafe) nach Regel 18.2 in Anspruch nehmen. (tk)
4 Wochen her
Golf Rules

Durch den starken Regen der letzten Tage stellt Christiane die folgenden Frage: "Der Bunker befindet sich rechts neben dem Fairway in Drivelänge. Wenn man im Wasser zum Liegen kommt mit seinem Abschlag findet sich kein ausreichender Punkt im Bunker. Von wo spiele ich weiter?"

Basierend auf der Aussage "kein ausreichender Punkt im Bunker" muss man hier zunächst einmal darauf hinweisen, dass die regelkonforme und faire Platzkennzeichnung sowie die ggf. Festlegung von individuellen Platzregeln in der Verantwortlichkeit der Spielleitung liegt.

Liegt der Ball eines Spielers in einem Bunker und es liegt eine Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz vor (also das Wasser im Bunker), darf der Spieler entweder straflos oder mit Strafe Erleichterung in Anspruch nehmen:

Straflose Erleichterung: Aus dem Bunker spielen. Der Spieler darf straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, jedoch müssen der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen. Gibt es keinen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Bunker, darf der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle der größtmöglichen Erleichterung im Bunker als Bezugspunkt verwendet.

Erleichterung mit Strafe: Spielen außerhalb des Bunkers (Erleichterung „auf der Linie zurück“). Mit einem Strafschlag darf der Spieler den ursprünglichen oder einen anderen Ball (siehe Regel 14.3) in einem Erleichterungsbereich, auf der Grundlage der Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch die Lage des ursprünglichen Balls droppen.

Unabhängig davon sieht es auf dem Bild so aus, als wenn der rechte Bereich, in dem die Harke liegt, für eine straflose Erleichterung nicht näher zum Loch, trocken und ausreichend groß sein sollte, um hieraus das Spiel fortzusetzen. Aber das kann Christiane ggf. besser beurteilen und könnte letztendlich auch der Grund der Spielleitung gewesen sein, diese temporäre Wasseransammlung nicht durch eine spezielle Platzregel zu reglementieren. (tk)
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Durch den starken Regen der letzten Tage stellt Christiane die folgenden Frage: Der Bunker befindet sich rechts neben dem Fairway in Drivelänge. Wenn man im Wasser zum Liegen kommt mit seinem Abschlag findet sich kein ausreichender Punkt im Bunker. Von wo spiele ich weiter?

Basierend auf der Aussage kein ausreichender Punkt im Bunker muss man hier zunächst einmal darauf hinweisen, dass die regelkonforme und faire Platzkennzeichnung sowie die ggf. Festlegung von individuellen Platzregeln in der Verantwortlichkeit der Spielleitung liegt. 

Liegt der Ball eines Spielers in einem Bunker und es liegt eine Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz vor (also das Wasser im Bunker), darf der Spieler entweder straflos oder mit Strafe Erleichterung in Anspruch nehmen:

Straflose Erleichterung: Aus dem Bunker spielen. Der Spieler darf straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, jedoch müssen der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen. Gibt es keinen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Bunker, darf der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle der größtmöglichen Erleichterung im Bunker als Bezugspunkt verwendet.

Erleichterung mit Strafe: Spielen außerhalb des Bunkers (Erleichterung „auf der Linie zurück“). Mit einem Strafschlag darf der Spieler den ursprünglichen oder einen anderen Ball (siehe Regel 14.3) in einem Erleichterungsbereich, auf der Grundlage der Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch die Lage des ursprünglichen Balls droppen.

Unabhängig davon sieht es auf dem Bild so aus, als wenn der rechte Bereich, in dem die Harke liegt, für eine straflose Erleichterung nicht näher zum Loch, trocken und ausreichend groß sein sollte, um hieraus das Spiel fortzusetzen. Aber das kann Christiane ggf. besser beurteilen und könnte letztendlich auch der Grund der Spielleitung gewesen sein, diese temporäre Wasseransammlung nicht durch eine spezielle Platzregel zu reglementieren. (tk)

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Sorry, aber was bedeutet hier konkret "Gibt es keinen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Bunker, darf der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle der größtmöglichen Erleichterung im Bunker als Bezugspunkt verwendet. ?

4 Wochen her
Golf Rules

Dieses Mal geht es um die Spielverbotszone und einer Frage von Angelika: "bei einem Turnier hat eine Flightpartnerin, die Linkshänderin ist, ihren Ball ganz nahe am Biotop geschlagen. Der Ball lag im hohen Gras, war kaum zu sehen. Wäre es einer Rechtshänderin passiert, hätte sie den Ball straffrei droppen können, die Lage und der Stand wäre sehr viel besser gewesen. Darf ein Linkshänderin diese Erleichterung auch in Anspruch nehmen?"

Dabei handelt es sich um ein generelles Prinzip im Regelwerk - insbesondere in den Fällen, wo es um die straflose Erleichterung geht. Zunächst einmal ist immer die Balllage für die Anwendung der jeweils gültigen Regel ausschlaggebend. Aber auch die geplante Schwungrichtung, der zu nutzende Schläger sowie die Voraussetzung Rechts-/Linkshänder sind dann weitere und gewichtige Indikatoren, ob der "geplante" Schlag aus der Balllage ggf. weitere regeltechnische Bewandtnis hat.

Mal angenommen, dass es sich bei dem genannten Biotop um eine Spielverbotszone handelt, besagt R 16.1f(2) "Spielverbotszone beeinträchtigt den Stand oder Schwung für einen Ball auf dem Platz, aber außerhalb einer Penalty Area", das der Spieler bei der Beeinträchtigung im Bereich des beabsichtigen Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers Erleichterung nach Regel 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen muss.

Und da der Stand bei einem Rechts-/Linkshänder anders sind, ist also die Lage des Balls bzw. die Grenze der Spielverbotszone entscheidend, ob überhaupt ein Regelfall vorliegt und damit, wie das Erleichterungsverfahren letztendlich umgesetzt werden muss... (tk)
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Dieses Mal geht es um die Spielverbotszone und einer Frage von Angelika: bei einem Turnier hat eine Flightpartnerin, die Linkshänderin ist, ihren Ball ganz nahe am Biotop geschlagen. Der Ball lag im hohen Gras, war kaum zu sehen. Wäre es einer Rechtshänderin passiert, hätte sie den Ball straffrei droppen können, die Lage und der Stand wäre sehr viel besser gewesen. Darf ein Linkshänderin diese Erleichterung auch in Anspruch nehmen?

Dabei handelt es sich um ein generelles Prinzip im Regelwerk - insbesondere in den Fällen, wo es um die straflose Erleichterung geht. Zunächst einmal ist immer die Balllage für die Anwendung der jeweils gültigen Regel ausschlaggebend. Aber auch die geplante Schwungrichtung, der zu nutzende Schläger sowie die Voraussetzung Rechts-/Linkshänder sind dann weitere und gewichtige Indikatoren, ob der geplante Schlag aus der Balllage ggf. weitere regeltechnische Bewandtnis hat.

Mal angenommen, dass es sich bei dem genannten Biotop um eine Spielverbotszone handelt, besagt R 16.1f(2) Spielverbotszone beeinträchtigt den Stand oder Schwung für einen Ball auf dem Platz, aber außerhalb einer Penalty Area, das der Spieler bei der Beeinträchtigung im Bereich des beabsichtigen Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers Erleichterung nach Regel 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen muss.

Und da der Stand bei einem Rechts-/Linkshänder anders sind, ist also die Lage des Balls bzw. die Grenze der Spielverbotszone entscheidend, ob überhaupt ein Regelfall vorliegt und damit, wie das Erleichterungsverfahren letztendlich umgesetzt werden muss... (tk)

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Also "NEIN"

Also zusammenfassend: Nein, die Flightpartnerin darf keine straflose Erleichterung „nutzen“, da weder Stand noch Schwung bei ihr beeinträchtigt war. Und der Ball nicht in der Spielverbotszone lag. Bei uns gibt es Biotope, die mal links, mal rechts des Fairways sind. Mal hat man dann als Rechtshänder „Glück“ und mal als Linkshänder.

4 Wochen her
Golf Rules

Sehr kreativ war Jan und schickte uns folgendes Bild mit der Frage: "Um das Green des 2. Lochs meines Clubs (Gut Waldhof) ist rechts Aus gesteckt. Um das Grün herum wurde nach dem Vorgrün ein semi rough gemäht, welches dann in hard rough übergeht. Die Auspfähle stecken jeweils dort, wo das Hard Rough beginnt in einem Halbkreis rechts um das grün. Nun war es so, dass an einer Stelle offenbar ein Pfahl fehlte (s.u. in schwarz). Mein Ball lag sehr gut spielbar im Semi Rough, welches offensichtlich so gedacht war, dass hier kein Aus sein sollte. Da allerdings der als schwarz gekennzeichnete Pfahl offenbar fehlte, war der ansonsten gut spielbare Ball aufgrund der direkten Linie der letzten beiden weißen Pfähle plötzlich im Aus. Ich vertrat die Ansicht, dass die Ausgrenze hier „teleologisch“ auszulegen ist, also an der Rough Kante erfolgen sollte (da war früher zB auch mal weiß gesprüht). Mein Mitspieler vertrat die Ansicht, dass es nur auf die Pfähle ankommen könne und mein Ball im Aus sei. Was ist richtig?"

Das ist eine solcher Fragen, auf die man nur schwer eine Antwort geben kann, wenn man die Gegebenheiten nicht kennt. "Offensichtlich gedachte Auslinien" gibt es nun einmal in unserem Sport nicht - Ausgrenzen sind durch Ausmarkierungen (Pfosten, Zäune, ...) oder Linien definiert. Gibt es allerdings Anzeichen, dass ein Pfosten fehlt, der sonst immer an einer bestimmten Stelle stand, dann können natürlich durchaus Zweifel entstehen. Es könnte sein, dass dieser mit oder ohne Absicht entfernt wurde (durch einen äußeren Einfluss oder durch die Spielleitung).

In diesem Fall empfiehlt sich das Spiel eines "Regelball" nach R20.1c(3) und der Schilderung des Sachverhalts nach der Runde bei der Spielleitung. Ggf. kann gemeinsam mit dieser der Grund für den fehlenden schwarzen Pfahl rekonstruiert werden und so eine Entscheidung getroffen werden, welcher der beiden Bälle dann zählt. (tk)
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Sehr kreativ war Jan und schickte uns folgendes Bild mit der Frage: Um das Green des 2. Lochs meines Clubs (Gut Waldhof) ist rechts Aus gesteckt. Um das Grün herum wurde nach dem Vorgrün ein semi rough gemäht, welches dann in hard rough übergeht. Die Auspfähle stecken jeweils dort, wo das Hard Rough beginnt in einem Halbkreis rechts um das grün. Nun war es so, dass an einer Stelle offenbar ein Pfahl fehlte (s.u. in schwarz). Mein Ball lag sehr gut spielbar im Semi Rough, welches offensichtlich so gedacht war, dass hier kein Aus sein sollte. Da allerdings der als schwarz gekennzeichnete Pfahl offenbar fehlte, war der ansonsten gut spielbare Ball aufgrund der direkten Linie der letzten beiden weißen Pfähle plötzlich im Aus. Ich vertrat die Ansicht, dass die Ausgrenze hier „teleologisch“ auszulegen ist, also an der Rough Kante erfolgen sollte (da war früher zB auch mal weiß gesprüht). Mein Mitspieler vertrat die Ansicht, dass es nur auf die Pfähle ankommen könne und mein Ball im Aus sei. Was ist richtig? 

Das ist eine solcher Fragen, auf die man nur schwer eine Antwort geben kann, wenn man die Gegebenheiten nicht kennt. Offensichtlich gedachte Auslinien gibt es nun einmal in unserem Sport nicht - Ausgrenzen sind durch Ausmarkierungen (Pfosten, Zäune, ...) oder Linien definiert. Gibt es allerdings Anzeichen, dass ein Pfosten fehlt, der sonst immer an einer bestimmten Stelle stand, dann können natürlich durchaus Zweifel entstehen. Es könnte sein, dass dieser mit oder ohne Absicht entfernt wurde (durch einen äußeren Einfluss oder durch die Spielleitung). 

In diesem Fall empfiehlt sich das Spiel eines Regelball nach R20.1c(3) und der Schilderung des Sachverhalts nach der Runde bei der Spielleitung. Ggf. kann gemeinsam mit dieser der Grund für den fehlenden schwarzen Pfahl rekonstruiert werden und so eine Entscheidung getroffen werden, welcher der beiden Bälle dann zählt. (tk)

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Oh, danke. Ein sehr praktikabler Hinweis für einen Regelball, weil mich meine Jugend immer mal wieder fragt, wann denn eine Regelballsituation entstehen könnte…

Ungeachtet der Notwendigkeit eines Regelballs, müsste die Spielleitung die Frage nicht beantworten können, ob der Pfahl versehentlich fehlte? Zumindest müsste das Sekretariat doch für eine Klärung sorgen können, falls die Spielleitung nicht zur Verfügung steht, oder täusche ich mich da.

4 Wochen her
Golf Rules

Arno fragte: "Kann ich z.B. Entfernungsmarkierungen, Markierungen der Penalty Area, nicht aber Ausmarkierungen, jederzeit entfernen auch wenn sie sich nur auf der Spiellinie befinden?"

Die oben genannten Kennzeichnungen (ausgenommen der Aus-Markierung) sind Hemmnisse. Können diese ohne übermäßigen Aufwand und ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden, dann handelt es sich um bewegliche Hemmnisse. Hier gilt es aber zu beachten, dass die Spielleitung diese per Platzregel auch zu unbeweglichen Hemmnissen erklären kann.

Stört also so ein Hemmnis auf der Spiellinie darf dieses entfernt werden (bitte dann aber auch wieder zurückstellen). Das hätte in dem Beispielbild zur Folge, dass der rote Pfosten entfernt werden dürfte - der weiße jedoch nicht... (tk)
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Arno fragte: Kann ich z.B. Entfernungsmarkierungen, Markierungen der Penalty Area, nicht aber Ausmarkierungen, jederzeit entfernen auch wenn sie sich nur auf der Spiellinie befinden?

Die oben genannten Kennzeichnungen (ausgenommen der Aus-Markierung) sind Hemmnisse. Können diese ohne übermäßigen Aufwand und ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden, dann handelt es sich um bewegliche Hemmnisse. Hier gilt es aber zu beachten, dass die Spielleitung diese per Platzregel auch zu unbeweglichen Hemmnissen erklären kann.

Stört also so ein Hemmnis auf der Spiellinie darf dieses entfernt werden (bitte dann aber auch wieder zurückstellen). Das hätte in dem Beispielbild zur Folge, dass der rote Pfosten entfernt werden dürfte - der weiße jedoch nicht... (tk)

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Davon Mal abgesehen, daß der Erleichterungsbereich auf dem Platz sein muss, ist noch zu beachten, wo der Ball die Grenze zur PA als letztes überschritten hat. Aber grundsätzlich, Nein. 😉

Aus und Penalty direkt hintereinander? Da wäre grün und rot sicherlich logischer.

Wenn im Fall, wie im Bild gezeigt die weise und rote Linie beisammen sind und ich in der PA Rot liege, kann ich dann im Aus droppen?

4 Wochen her
Golf Rules

Unverhofft kommt oft - so geschehen von unserem Referee-Kollegen und Golf-Rules- Unterstützer Tim Schneider bei seinem Besuch auf der "Rhein Golf on the Green" und seinem Geschenk zu unserem fünftem Geburtstag. Danke Tim - wir haben uns sehr darüber gefreut... ... MehrWeniger

Unverhofft kommt oft - so geschehen von unserem Referee-Kollegen und Golf-Rules- Unterstützer Tim Schneider bei seinem Besuch auf der Rhein Golf on the Green und seinem Geschenk zu unserem fünftem Geburtstag. Danke Tim - wir haben uns sehr darüber gefreut...

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So ist Tim. Einfach korrekt und aufmerksam.

4 Wochen her
Golf Rules

Und noch eine Auskunft wünscht Achim: "Mitspieler spielt an Loch 5 in die Penalty Area. Ball wird gefunden, liegt auch spielbar und Mitspieler entscheidet sich ihn zu spielen. Nach dem Schlag weiß keiner von uns wo der Ball hin ist. Könnte immer noch in der PA liegen, aber auch außerhalb weit weg. Mitspieler entscheidet sich einen provisorischen Ball zu spielen und droppt diesen außerhalb der PA. Der ursprüngliche Ball wird nicht gefunden. Der wievielte Schlag war das dann? Wenn er bestimmt hätte dass sein Ball immer noch in der PA wäre und er mit einem Strafschlag den nächsten Ball gespielt hätte, wäre das sicher der 4. Schlag gewesen. Aber weil er diesen Schlag als provisorischen angekündigt hatte (in der Hoffnung dass er den Ball außerhalb der PA finden könnte), sind wir uns nicht sicher ob das dann nicht der 5. Schlag war....."

Zum Teil hilft bei der Beantwortung dieser Frage der Blick ins Regelbuch unter Regel 17.2b "Wenn aus Penalty Area gespielter Ball verloren, Aus oder unspielbar außerhalb Penalty Area ist". Vorab ist aber die Frage zu klären, warum denn der provisorische Ball außerhalb der PA gespielt wurde. Denn nach R18.3 muss ein provisorischer Ball mit Strafe und Distanzverlust nach R14.6 gespielt werden - sprich der Bezugspunkt ist die Stelle, von der der vorherige Schlag gespielt wurde.

Korrekt wäre demzufolge gewesen, dass der der Spieler Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nimmt, indem er einen Ball innerhalb der Penalty Area droppt und er sich dann entscheidet, den gedroppten Ball nicht von der Stelle zu spielen, an der er zur Ruhe kam. Er kann dann weitere Erleichterung außerhalb der Penalty Area nach Regel 17.1d(2) oder (3) (für eine rote Penalty Area) oder nach Regel 17.2a(2) in Anspruch nehmen. Verfährt der Spieler so, zieht er sich einen weiteren Strafschlag für eine Gesamtstrafe von zwei Strafschlägen zu: einen Schlag für die Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust und einen zusätzlichen Strafschlag für die Erleichterung außerhalb der Penalty Area. In diesem Fall hat der Spieler unmittelbar Erleichterung außerhalb der Penalty Area in Anspruch genommen, ohne zuerst einen Ball innerhalb der Penalty Area zu droppen. Hierfür zieht er sich aber trotzdem eine Gesamtstrafe von zwei Strafschlägen zu.

Noch einmal zurück zur Frage: als der Spieler den Ball außerhalb der Penalty Area droppt handelt es sich aus den oben geschriebenen Grund nicht um einen provisorischen Ball - dieser Ball wird zum Ball im Spiel des Spielers und er hat sein Spiel mit dem fünftem Schlag fortgesetzt. (tk)
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Und noch eine Auskunft wünscht Achim: Mitspieler spielt an Loch 5 in die Penalty Area. Ball wird gefunden, liegt auch spielbar und Mitspieler entscheidet sich ihn zu spielen. Nach dem Schlag weiß keiner von uns wo der Ball hin ist. Könnte immer noch in der PA liegen, aber auch außerhalb weit weg. Mitspieler entscheidet sich einen provisorischen Ball zu spielen und droppt diesen außerhalb der PA. Der ursprüngliche Ball wird nicht gefunden. Der wievielte Schlag war das dann? Wenn er bestimmt hätte dass sein Ball immer noch in der PA wäre und er mit einem Strafschlag den nächsten Ball gespielt hätte, wäre das sicher der 4. Schlag gewesen. Aber weil er diesen Schlag als provisorischen angekündigt hatte (in der Hoffnung dass er den Ball außerhalb der PA finden könnte), sind wir uns nicht sicher ob das dann nicht der 5. Schlag war.....

Zum Teil hilft bei der Beantwortung dieser Frage der Blick ins Regelbuch unter Regel 17.2b Wenn aus Penalty Area gespielter Ball verloren, Aus oder unspielbar außerhalb Penalty Area ist. Vorab ist aber die Frage zu klären, warum denn der provisorische Ball außerhalb der PA gespielt wurde. Denn nach R18.3 muss ein provisorischer Ball mit Strafe und Distanzverlust nach R14.6 gespielt werden - sprich der Bezugspunkt ist die Stelle, von der der vorherige Schlag gespielt wurde.

Korrekt wäre demzufolge gewesen, dass der der Spieler Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nimmt, indem er einen Ball innerhalb der Penalty Area droppt und er sich dann entscheidet, den gedroppten Ball nicht von der Stelle zu spielen, an der er zur Ruhe kam. Er kann dann weitere Erleichterung außerhalb der Penalty Area nach Regel 17.1d(2) oder (3) (für eine rote Penalty Area) oder nach Regel 17.2a(2) in Anspruch nehmen. Verfährt der Spieler so, zieht er sich einen weiteren Strafschlag für eine Gesamtstrafe von zwei Strafschlägen zu: einen Schlag für die Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust und einen zusätzlichen Strafschlag für die Erleichterung außerhalb der Penalty Area. In diesem Fall hat der Spieler unmittelbar Erleichterung außerhalb der Penalty Area in Anspruch genommen, ohne zuerst einen Ball innerhalb der Penalty Area zu droppen. Hierfür zieht er sich aber trotzdem eine Gesamtstrafe von zwei Strafschlägen zu. 

Noch einmal zurück zur Frage: als der Spieler den Ball außerhalb der Penalty Area droppt handelt es sich aus den oben geschriebenen Grund nicht um einen provisorischen Ball - dieser Ball wird zum Ball im Spiel des Spielers und er hat sein Spiel mit dem fünftem Schlag fortgesetzt. (tk)

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Aber trotzdem lehrreich nur begreifen werde ich das nie.

Scheiss kompliziert

Dieter Plöger

4 Wochen her
Golf Rules

Matthias fragte uns Folgendes: "Ich hätte auch mal eine Frage und finde im Regelwerk keine klare Antwort für mich. Ich habe mal ein Bild aus dem birdiebook dazu gepackt. Beim Abschlag muss mein Mitspieler über das gelbe markierte Wasser spielen. Er sliced den Ball unmittelbar in das Wasser hinter der roten seitlichen Markierung hinter der gelben. Für uns war klar erkennbar das er die gelbe Linie in der Luft gekreuzt hat und dann rechts in das rote Wasser gesliced ist. Alles ohne Kontakt zum Boden währenddessen. Ich habe es mal mit der weißen Linie versucht zu markieren. Wo muss der drop nach dem Schlag erfolgen? Er hat das gelbe Hindernis nur in der Luft gekreuzt, aus meiner Sicht muss dort auch gedopt werden, nicht am roten Hindernis. Könnt ihr mir helfen das aufzuklären?"

Aber gerne doch - generell gilt, dass der LETZTE Kreuzungspunkt für die beiden Erleichterungsverfahren nach R17.1d(2) "Erleichterung auf der Linie zurück" bzw. zusätzlich bei roten Penalty Areas R17.1d(3) "Seitliche Erleichterung" relevant ist. Dieser Punkt ist der Bezugspunkt für die Anwendung des jeweiligen Erleichterungsverfahren.

Wenn also der Ball so geschlagen wurde, dass er erst die gelbe Penalty Area kreuzt und dann noch einmal die rote Penalty Area und anschließend in dieser zur Ruhe gekommen ist (oder es bekannt oder so gut wie sicher ist), dann gilt der Kreuzungspunkt zur roten Penalty Area als letzten Kreuzungspunkt. Entscheidet sich der Spieler das Spiel mit einem Strafschlag nach Regel 17.1 fortzusetzen, dann kann er von diesem Kreuzungspunkt die beiden geschilderten Optionen nutzen - oder natürlich auch den Ball spielen, wie dieser zur Ruhe gekommen ist... (tk)
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Matthias fragte uns Folgendes: Ich hätte auch mal eine Frage und finde im Regelwerk keine klare Antwort für mich. Ich habe mal ein Bild aus dem birdiebook dazu gepackt. Beim Abschlag muss mein Mitspieler über das gelbe markierte Wasser spielen. Er sliced den Ball unmittelbar in das Wasser hinter der roten seitlichen Markierung hinter der gelben. Für uns war klar erkennbar das er die gelbe Linie in der Luft gekreuzt hat und dann rechts in das rote Wasser gesliced ist. Alles ohne Kontakt zum Boden währenddessen. Ich habe es mal mit der weißen Linie versucht zu markieren. Wo muss der drop nach dem Schlag erfolgen? Er hat das gelbe Hindernis nur in der Luft gekreuzt, aus meiner Sicht muss dort auch gedopt werden, nicht am roten Hindernis. Könnt ihr mir helfen das aufzuklären?

Aber gerne doch - generell gilt, dass der LETZTE Kreuzungspunkt für die beiden Erleichterungsverfahren nach R17.1d(2) Erleichterung auf der Linie zurück bzw. zusätzlich bei roten Penalty Areas R17.1d(3) Seitliche Erleichterung relevant ist. Dieser Punkt ist der Bezugspunkt für die Anwendung des jeweiligen Erleichterungsverfahren.

Wenn also der Ball so geschlagen wurde, dass er erst die gelbe Penalty Area kreuzt und dann noch einmal die rote Penalty Area und anschließend in dieser zur Ruhe gekommen ist (oder es bekannt oder so gut wie sicher ist), dann gilt der Kreuzungspunkt zur roten Penalty Area als letzten Kreuzungspunkt. Entscheidet sich der Spieler das Spiel mit einem Strafschlag nach Regel 17.1 fortzusetzen, dann kann er von diesem Kreuzungspunkt die beiden geschilderten Optionen nutzen - oder natürlich auch den Ball spielen, wie dieser zur Ruhe gekommen ist... (tk)

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Kann auch nochmal vom Abschlag. Was ein Ball "überfliegt" ist ganz egal. Man kann schließlich auch über Aus schlagen, zB. bei Dogleg

Toll- da gab es bis zum 18. Loch 🕳- genügend ,,Gesprächsstoff“ 😂😭😭

Vielleicht sollte man mal erwähnen das es egal ist ob der Ball Linien hoch in der Luft oder am Boden kreuzt. Das ist nämlich völlig egal aber ein weit verbreiteter Irrglaube das ein Ball der nur in der Luft war nie im „Spiel „ war 🤷🏼‍♂️

Ist die ganze rechte Seite rot oder ist da ein Graben der rot ist? In dem Fall weis keiner wo der Ball zur Ruhe gekommen ist... Muss doch doch dann anders verfahren!

1 Monat her
Golf Rules

Noch was in eigener Sache - wir haben doch glatt unseren fünften Geburtstag verpasst 🙈

Golf Rules ist am 15.08.2016 auf Facebook an den Start gegangen. Eine lange Zeit mit unzähligen Beiträgen über Golfregeln liegt hinter uns und es macht uns beiden immer noch genauso viel Spaß wie am ersten Tag. Aber das Ganze macht natürlich nur mit Euch treuen Lesern Sinn - insofern bleibt uns weiterhin verbunden und stellt uns viele Fragen.

PS: Der abgebildete Herr 😘 ist übrigens am Wochenende auf der "Rheingolf on the green" im GC Elfrather Mühle und nimmt Eure Gratulationswünsche bestimmt auch gerne persönlich in Empfang...
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Noch was in eigener Sache - wir haben doch glatt unseren fünften Geburtstag verpasst 🙈

Golf Rules ist am 15.08.2016 auf Facebook an den Start gegangen. Eine lange Zeit mit unzähligen Beiträgen über Golfregeln liegt hinter uns und es macht uns beiden immer noch genauso viel Spaß wie am ersten Tag. Aber das Ganze macht natürlich nur mit Euch treuen Lesern Sinn - insofern bleibt uns weiterhin verbunden und stellt uns viele Fragen.

PS: Der abgebildete Herr 😘 ist übrigens am Wochenende auf der Rheingolf on the green im GC Elfrather Mühle und nimmt Eure Gratulationswünsche bestimmt auch gerne persönlich in Empfang...

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Auch nach 27 Jahren Golf lerne ich bei Euch ständig dazu... Mit der Zeit schleichen sich ja immer wieder Gedächtnislücken ein...

Vielen Dank für Eure tollen Kommentaren und Erklärungen zu den Regelfragen. Ich lese diese jeden Tag mit und lerne immer wieder neue Aspekte kennen Macht gerne weiter so.

Danke für diese sinnvolle Seite ⛳️🏌️‍♀️⛳️

Glückwunsch 👍⛳️weiter so 🏌️‍♀️🏌🏼🏌️‍♂️

…😁

Gratulation!

Glückwunsch und weiter so👍☝

Glückwunsch 👍😎 Weiter so!

Großes Gratulat und weiter so!

Glückwunsch 🎈🍾 und weiter so 👍

Happy Birthday und macht weiter so 👍

👍 Weiter so

Schon? Wow und vielen Dank 🙏 Bitte macht weiter 🔝👍👏

Dem kann ich mich nur anschließen! Good stuff 😀

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1 Monat her
Golf Rules

Weiter geht es mit der Fragestunde - diese Frage erreichte uns von Matthias: "Ich habe heute auf einem fremden Platz das 1. Mal ein Turnier mitgespielt (ich weiß ist nix ungewöhnliches) ca 120 m vorm Grün (ich hatte den Ball grad geschlagen und lag auf dem Grün) bemerkte ich, das ich mein Wedge auf der vorherigen Bahn (leider etwas abseits des Fairways) liegen ließ! Ich bin dann zurückgelaufen, Schläger geholt und hab das Loch zu Ende gespielt (die beiden anderen Flightpartner waren schon fertig) jetzt meine eigentliche Frage: durfte ich überhaupt zurückgeben, meinen Schläger holen und dann erst das Loch zu Ende spielen? … oder hätte ich erst das Loch beenden müssen und dann den Schläger holen dürfen?"

Letztendlich gibt es hier keine Regel, welche sich mit dem Zurückholen von "vergessenen" Golfschlägern beschäftigt. Aber - ein Spieler darf das Spiel weder beim Spielen eines Lochs noch zwischen zwei Löchern unangemessen verzögern. Als angemessene Gründe werden in R5.6a "Unangemessene Verzögerung des Spiels" folgende Beispiele aufgeführt: wenn er Unterstützung eines Referees oder der Spielleitung benötigt, wenn er sich verletzt oder erkrankt oder wenn es einen anderen triftigen Grund gibt.

Ohne dabei gewesen zu sein ist es insofern schwer zu urteilen, ob es sich um eine unangemessene Verzögerung handelt. Das hat sicherlich auch mit den Umständen (Entfernung Grün / Schläger, wie zügig wird der Schläger wiedererlangt, liegt die Spielgruppe in der zulässigen Durchgangszeit, Dauer des Spiels der eigene Spielgruppe auf dem Grün, muss deswegen eine andere Spielgruppe warten, ...). Hier kommt es insofern auf das passende "Fingerspitzengefühl" an... (tk)
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Weiter geht es mit der Fragestunde - diese Frage erreichte uns von Matthias: Ich habe heute auf einem fremden Platz das 1. Mal ein Turnier mitgespielt (ich weiß ist nix ungewöhnliches) ca 120 m vorm Grün (ich hatte den Ball grad geschlagen und lag auf dem Grün) bemerkte ich, das ich mein Wedge auf der vorherigen Bahn (leider etwas abseits des Fairways) liegen ließ! Ich bin dann zurückgelaufen, Schläger geholt und hab das Loch zu Ende gespielt (die beiden anderen Flightpartner waren schon fertig) jetzt meine eigentliche Frage: durfte ich überhaupt zurückgeben, meinen Schläger holen und dann erst das Loch zu Ende spielen? … oder hätte ich erst das Loch beenden müssen und dann den Schläger holen dürfen?

Letztendlich gibt es hier keine Regel, welche sich mit dem Zurückholen von vergessenen Golfschlägern beschäftigt. Aber - ein Spieler darf das Spiel weder beim Spielen eines Lochs noch zwischen zwei Löchern unangemessen verzögern. Als angemessene Gründe werden in R5.6a Unangemessene Verzögerung des Spiels folgende Beispiele aufgeführt: wenn er Unterstützung eines Referees oder der Spielleitung benötigt, wenn er sich verletzt oder erkrankt oder wenn es einen anderen triftigen Grund gibt.

Ohne dabei gewesen zu sein ist es insofern schwer zu urteilen, ob es sich um eine unangemessene Verzögerung handelt. Das hat sicherlich auch mit den Umständen (Entfernung Grün / Schläger, wie zügig wird der Schläger wiedererlangt, liegt die Spielgruppe in der zulässigen Durchgangszeit, Dauer des Spiels der eigene Spielgruppe auf dem Grün, muss deswegen eine andere Spielgruppe warten, ...). Hier kommt es insofern auf das passende Fingerspitzengefühl an... (tk)

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Loch muss abgeschlossen werden 😉

1 Monat her
Golf Rules

Ihr habt Regelfragen und wollt sie einmal live beantwortet haben? Kommt zur Rheingolf on the green. Im Golfclub Elfrather Mühl werde ich, Torben, von morgen bis Sonntag für Eure Fragen da sein.

#Wirsehenunsaufdemplatz #ichhabdamalnefrage #golfrulesontour
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Ihr habt Regelfragen und wollt sie einmal live beantwortet haben? Kommt zur Rheingolf on the green. Im Golfclub Elfrather Mühle werde ich, Torben,  von morgen bis Sonntag für Eure Fragen da sein. 

#Wirsehenunsaufdemplatz #ichhabdamalnefrage #golfrulesontourImage attachment
1 Monat her
Golf Rules

Weiter geht es mit der Frage von Gernot: "Wir haben jeden Montag ein After Work Turnier auf den Löchern 1-9. Darf man denn vor dem Turnier z.b. die Löcher 10-14 spielen oder ist das nicht erlaubt? "

Ja, denn Regel 5.2 "Üben auf dem Platz vor der Runde oder zwischen den Runden" definiert die Optionen des Spielers beim Loch-/Zählspiel. Während im Lochspiel ein Spieler am Tag des Turniers auf dem Platz vor oder zwischen den Runden eines Lochspiel-Turniers üben darf, gibt es im Zählspiel die Einschränkung, dass ein Spieler vor der Runde nicht auf dem Platz üben darf (außer dass der Spieler Putten oder Chippen auf oder nahe des für ihn ersten Abschlags und auf jedem Übungsbereich üben darf). Der Begriff "Platz" ist dabei so zu interpretieren, als dass es sich dabei nicht auf den zu spielenden Löchern der angesetzten (Turnier-)Runde handeln darf. Die restlichen Löcher können genutzt werden.

Anzumerken ist, dass diese Möglichkeiten durch lokale Platzregeln eingeschränkt werden darf (siehe hier die Musterplatzregeln I-1 oder I-2), wieso es sich wieder einmal anbietet, sich über diese im Vorfeld zu informieren. (tk)
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Weiter geht es mit der Frage von Gernot: Wir haben jeden Montag ein After Work Turnier auf den Löchern 1-9. Darf man denn vor dem Turnier z.b. die Löcher 10-14 spielen oder ist das nicht erlaubt? 

Ja, denn Regel 5.2 Üben auf dem Platz vor der Runde oder zwischen den Runden definiert die Optionen des Spielers beim Loch-/Zählspiel. Während im Lochspiel ein Spieler am Tag des Turniers auf dem Platz vor oder zwischen den Runden eines Lochspiel-Turniers üben darf, gibt es im Zählspiel die Einschränkung, dass ein Spieler vor der Runde nicht auf dem Platz üben darf (außer dass der Spieler Putten oder Chippen auf oder nahe des für ihn ersten Abschlags und auf jedem Übungsbereich üben darf). Der Begriff Platz ist dabei so zu interpretieren, als dass es sich dabei nicht auf den zu spielenden Löchern der angesetzten (Turnier-)Runde handeln darf. Die restlichen Löcher können genutzt werden.

Anzumerken ist, dass diese Möglichkeiten durch lokale Platzregeln eingeschränkt werden darf (siehe hier die Musterplatzregeln I-1 oder I-2), wieso es sich wieder einmal anbietet, sich über diese im Vorfeld zu informieren. (tk)

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Was bedeutet bitte "vorher"? Am gleichen Tag? 24 Stunden vor meiner Startzeit?

Danke für die Antwort 🙏

Wenn der Club 27 Löcher hat, ( A, B und C) Bedeutet das dann, dass wenn A/B gespielt wird, darf ich vorher auch nicht C spielen?

1 Monat her
Golf Rules

Martin fragte: "Der Ball liegt direkt am Rechen und beim Entfernten des Rechen bewegte sich der Ball und rollte in den Bunker. Der Ball wurde Straflos zurückgelegt und gespielt. Meiner Meinung war das nicht korrekt! Bitte um ihre Meinung."

Unserer Meinung nach aber schon, denn nach R15.2a darf der Spieler ein bewegliches Hemmnis straflos überall auf dem Platz und außerhalb des Platzes auf beliebige Weise entfernen. Bewegt sich der Ball eines Spielers, während er ein bewegliches Hemmnis entfernt, ist dies straflos und der Ball muss an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2. (tk)
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Martin fragte: Der Ball liegt direkt am Rechen und beim Entfernten des Rechen bewegte sich der Ball und rollte in den Bunker. Der Ball wurde Straflos zurückgelegt und gespielt. Meiner Meinung war das nicht korrekt! Bitte um ihre Meinung.

Unserer Meinung nach aber schon, denn nach R15.2a darf der Spieler ein bewegliches Hemmnis straflos überall auf dem Platz und außerhalb des Platzes auf beliebige Weise entfernen. Bewegt sich der Ball eines Spielers, während er ein bewegliches Hemmnis entfernt, ist dies straflos und der Ball muss an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2. (tk)

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Danke für den reminder. Also genau anders als bei losen hinderlich Naturstoffen. Wie ist die Logik dahinter? Weil lhN eher "natürlich" und daher eigtl eher "hinzunehmen" sind?

Muss der Ball nicht vor dem aufnehmen der Harke markiert werden? Ansonsten spielen vom falschen Ort?

1 Monat her
Golf Rules

Nein, es ist keine akademische Frage - die Linie bei der Kennzeichnung einer Penalty Area gehört zwischen den Pfosten und das Hindernis (also NICHT so wie auf dem Bild vorgefunden). Aber warum?

In der Definition der "Penalty Area" heißt es zu Pfählen und Linien:
- Pfähle: Wenn sie durch Pfähle gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.
- Linien: Wenn sie durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet ist, ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.

Ist die Grenze einer Penalty Area durch Linien oder durch physische Merkmale definiert, können Pfähle verwendet werden, um zu zeigen, wo die Penalty Area ist, aber sie haben keine andere Bedeutung. Also folgt - Linie "sticht" Pfosten.

Wenn es sich bei den Pfosten um bewegliche Pfosten handelt ist die Auswirkung für einen Spieler, dessen Ball sich innerhalb der Penalty Area befindet und Nahe an einem Pfosten zur Ruhe gekommen ist eigentlich egal. Er kann diesen herausziehen, den Ball spielen und den Pfosten dann wieder einstecken. Anders verhält es sich jedoch, wenn der Pfosten unbeweglich ist oder per Platzregel diesen Status hat. Erleichterung nach R16.1 (also für den Pfosten) ist überall auf dem Platz zulässig, außer der Ball liegt in einer Penalty Area.

Zum Vorteil des Spielers hat es sich deshalb etabliert, dass die Linien zwischen Pfosten und Penalty Area gezogen werden, so dass bei der Beeinflussung der Balllage durch das Hemmnis Pfosten außerhalb der Penalty Area der Spieler die straflose Erleichterung nach R16.1 in Anspruch nehmen kann. (tk)
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Nein, es ist keine akademische Frage - die Linie bei der Kennzeichnung einer Penalty Area gehört zwischen den Pfosten und das Hindernis (also NICHT so wie auf dem Bild vorgefunden). Aber warum?

In der Definition der Penalty Area heißt es zu Pfählen und Linien: 
- Pfähle: Wenn sie durch Pfähle gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.
- Linien: Wenn sie durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet ist, ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.

Ist die Grenze einer Penalty Area durch Linien oder durch physische Merkmale definiert, können Pfähle verwendet werden, um zu zeigen, wo die Penalty Area ist, aber sie haben keine andere Bedeutung. Also folgt - Linie sticht Pfosten.

Wenn es sich bei den Pfosten um bewegliche Pfosten handelt ist die Auswirkung für einen Spieler, dessen Ball sich innerhalb der Penalty Area befindet und Nahe an einem Pfosten zur Ruhe gekommen ist eigentlich egal. Er kann diesen herausziehen, den Ball spielen und den Pfosten dann wieder einstecken. Anders verhält es sich jedoch, wenn der Pfosten unbeweglich ist oder per Platzregel diesen Status hat. Erleichterung nach R16.1 (also für den Pfosten) ist überall auf dem Platz zulässig, außer der Ball liegt in einer Penalty Area.

Zum Vorteil des Spielers hat es sich deshalb etabliert, dass die Linien zwischen Pfosten und Penalty Area gezogen werden, so dass bei der Beeinflussung der Balllage durch das Hemmnis Pfosten außerhalb der Penalty Area der Spieler die straflose Erleichterung nach R16.1 in Anspruch nehmen kann. (tk)

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Noch ein Hinweis von einem Kollegen (Danke Bernd): Pfähle außerhalb der gesprühten Linie gewährleisten, dass Spieler straflose Erleichterung von dem vom Pfahl verursachten Loch erhalten, wenn der Pfahl umgefallen ist oder entfernt wurde und der Ball in dem Loch zur Ruhe kommt.

Prefekt erläutert, leider sind oft die Sichtlinien zwischen den Pfosten nicht ausgemäht, so daß dann die oben beschriebene sinnvolle Kennzeichnung so nicht angebracht werden kann.

1 Monat her
Golf Rules

Bernhard Langer macht es und einige andere auch - die Nutzung des "langen" Putter auf dem Grün. Zunächst einmal ist anzumerken, dass diese Putter nicht verboten sind und deswegen ohne Einschränkung genutzt werden können. Allerdings ist das "wie" häufig ein spannender Diskussionspunkt.

Und deswegen blicken wir heute noch einmal in Regel 10.1b, die sich mit dem sogenannten "Verankern des Schlägers" beschäftigt. Denn bei einem Schlag darf der Spieler den Schläger in keiner Weise verankern, weder direkt, indem der Schläger oder eine Griffhand gegen einen Körperteil gehalten wird (außer, dass es dem Spieler gestattet ist, den Schläger oder eine Griffhand gegen eine Hand oder einen Unterarm zu halten), noch indirekt mit Hilfe eines „Ankerpunkts“, indem ein Unterarm absichtlich gegen einen Körperteil gehalten wird, mit dem Ziel eine Griffhand als festen Punkt einzusetzen, um den die andere Hand den Schläger schwingen kann.

Berührt der Schläger des Spielers, die greifende Hand oder der Unterarm beim Schlag leicht den Körper oder die Kleidung, ohne gegen den Körper gehalten zu werden, ist dies kein Verstoß gegen diese Regel.

Die Kleidung ist in einer Interpretation extra noch einmal in den Fokus genommen. In der I10.1b/3 "Versehentlicher Kontakt mit der Kleidung während des Schlags ist kein Verstoß" heißt es, dass das Berühren eines Kleidungsstücks mit dem Schläger oder der Greifhand während eines Schlags erlaubt ist. Dies kann in verschiedenen Fällen vorkommen, wenn ein Spieler z.B. weite Kleidung oder einen Regenanzug trägt, eine physische Größe oder Gestalt hat, die dazu führen, dass die Arme natürlich am Körper anliegen, den Schläger besonders nahe am Körper hält, oder aus einem anderen Grund beim Schlag seine Kleidung berührt. (tk)
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Bernhard Langer macht es und einige andere auch - die Nutzung des langen Putter auf dem Grün. Zunächst einmal ist anzumerken, dass diese Putter nicht verboten sind und deswegen ohne Einschränkung genutzt werden können. Allerdings ist das wie häufig ein spannender Diskussionspunkt.

Und deswegen blicken wir heute noch einmal in Regel 10.1b, die sich mit dem sogenannten Verankern des Schlägers beschäftigt. Denn bei einem Schlag darf der Spieler den Schläger in keiner Weise verankern, weder direkt, indem der Schläger oder eine Griffhand gegen einen Körperteil gehalten wird (außer, dass es dem Spieler gestattet ist, den Schläger oder eine Griffhand gegen eine Hand oder einen Unterarm zu halten), noch indirekt mit Hilfe eines „Ankerpunkts“, indem ein Unterarm absichtlich gegen einen Körperteil gehalten wird, mit dem Ziel eine Griffhand als festen Punkt einzusetzen, um den die andere Hand den Schläger schwingen kann.

Berührt der Schläger des Spielers, die greifende Hand oder der Unterarm beim Schlag leicht den Körper oder die Kleidung, ohne gegen den Körper gehalten zu werden, ist dies kein Verstoß gegen diese Regel.

Die Kleidung ist in einer Interpretation extra noch einmal in den Fokus genommen. In der I10.1b/3 Versehentlicher Kontakt mit der Kleidung während des Schlags ist kein Verstoß heißt es, dass das Berühren eines Kleidungsstücks mit dem Schläger oder der Greifhand während eines Schlags erlaubt ist. Dies kann in verschiedenen Fällen vorkommen, wenn ein Spieler z.B. weite Kleidung oder einen Regenanzug trägt, eine physische Größe oder Gestalt hat, die dazu führen, dass die Arme natürlich am Körper anliegen, den Schläger besonders nahe am Körper hält, oder aus einem anderen Grund beim Schlag seine Kleidung berührt. (tk)

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Hätte man durch das Verankern einen großen Vorteil? Ich bin grundsätzlich kein Freund von zuviel Spezialregeln (insbesondere wenn es regelmäßig zu vielen Diskussionen führt), daher wäre mir eigentlich lieber, diese langen Putter ohne Einschränkungen zu erlauben oder alternativ einfach die Putterlänge zu limitieren.

1 Monat her
Golf Rules

Dieses wunderbare Memo, von Olympiasieger Xander Schauffele mit seiner Goldmedaille macht gerade die Runde.

Hier schreibt Phil Mickelson, dass er es kaum erwarten könne zu sehen, wie Xander Schauffele seinen Putt mit der Medaille markiere, er würde das respektieren, denn er würde es so machen. Schauffele entgegnet, er möge die Sonnenbrille mitbringen, damit ihn der Goldglanz nicht blende.

So weit, so lustig. Aber: Ist das erlaubt? Darf man seinen Ball mit einer Goldmedaille markieren?

Kurz: Ja. Es ist unüblich und wird nicht empfohlen ("kleiner, runder münzartiger Gegenstand"), allein, verboten ist es nicht. Und was nicht verboten ist, ist erlaubt.

Wenn ihr also eine olympische Goldmedaille Euer eigen nennt, fühlt Euch frei - und zeigt her Eure ungewöhnlichen Ballmarker...
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Dieses wunderbare Memo, von Olympiasieger Xander Schauffele mit seiner Goldmedaille macht gerade die Runde.

Hier schreibt Phil Mickelson, dass er es kaum erwarten könne zu sehen, wie Xander Schauffele seinen Putt mit der Medaille markiere, er würde das respektieren, denn er würde es so machen. Schauffele entgegnet, er möge die Sonnenbrille mitbringen, damit ihn der Goldglanz nicht blende.

So weit, so lustig. Aber: Ist das erlaubt? Darf man seinen Ball mit einer Goldmedaille markieren?

Kurz: Ja. Es ist unüblich und wird nicht empfohlen (kleiner, runder münzartiger Gegenstand), allein, verboten ist es nicht. Und was nicht verboten ist, ist erlaubt.

Wenn ihr also eine olympische Goldmedaille Euer eigen nennt, fühlt Euch frei - und zeigt her Eure ungewöhnlichen Ballmarker...

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Vier mal Gold 🙂

Es sind ja heutzutage diese riesigen Jetons in Mode. Schrecklich. Stören mich genauso, als ob dort der Ball läge, nur dass es keine Strafschläge gibt, wenn man sie trifft.

1 Monat her
Golf Rules

Die Gewittersaison läuft. Doch was heißt das für Spieler auf der Runde?

Werfen wir einen Blick in R5.7a:

"5.7a Wann Spieler das Spiel unterbrechen dürfen oder müssen

Während einer Runde darf ein Spieler das Spiel nicht unterbrechen, außer in folgenden Fällen:

· Unterbrechung durch die Spielleitung. Alle Spieler müssen das Spiel unterbrechen, wenn die Spielleitung das Spiel aussetzt (siehe Regel 5.7b).

· Unterbrechung des Spiels nach Absprache im Lochspiel. Spieler im Lochspiel dürfen einvernehmlich aus jedem Grund das Spiel unterbrechen, außer sie verzögern dadurch das Turnier. Vereinbaren sie, das Spiel zu unterbrechen und einer der Spieler möchte danach das Spiel fortsetzen, ist die Vereinbarung beendet und der andere Spieler muss das Spiel ebenfalls fortsetzen.

· Einzelner Spieler unterbricht das Spiel wegen Blitzgefahr. Ein Spieler darf das Spiel unterbrechen, wenn er begründet Blitzgefahr als gegeben ansieht, aber er muss dies so bald wie möglich der Spielleitung mitteilen.

Es ist als solches keine Spielunterbrechung, den Platz zu verlassen. Eine Spielverzögerung durch den Spieler fällt unter Regel 5.6a, nicht unter diese Regel.

Unterbricht ein Spieler das Spiel aus einem Grund, der nach dieser Regel nicht erlaubt ist oder versäumt er es, wie verlangt die Spielleitung zu informieren, ist der Spieler disqualifiziert."
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Die Gewittersaison läuft. Doch was heißt das für Spieler auf der Runde?

Werfen wir einen Blick in R5.7a:

5.7a  Wann Spieler das Spiel unterbrechen dürfen oder müssen

Während einer Runde darf ein Spieler das Spiel nicht unterbrechen, außer in folgenden Fällen:

· Unterbrechung durch die Spielleitung. Alle Spieler müssen das Spiel unterbrechen, wenn die Spielleitung das Spiel aussetzt (siehe Regel 5.7b).

· Unterbrechung des Spiels nach Absprache im Lochspiel. Spieler im Lochspiel dürfen einvernehmlich aus jedem Grund das Spiel unterbrechen, außer sie verzögern dadurch das Turnier. Vereinbaren sie, das Spiel zu unterbrechen und einer der Spieler möchte danach das Spiel fortsetzen, ist die Vereinbarung beendet und der andere Spieler muss das Spiel ebenfalls fortsetzen.

· Einzelner Spieler unterbricht das Spiel wegen Blitzgefahr. Ein Spieler darf das Spiel unterbrechen, wenn er begründet Blitzgefahr als gegeben ansieht, aber er muss dies so bald wie möglich der Spielleitung mitteilen.

Es ist als solches keine Spielunterbrechung, den Platz zu verlassen. Eine Spielverzögerung durch den Spieler fällt unter Regel 5.6a, nicht unter diese Regel.

Unterbricht ein Spieler das Spiel aus einem Grund, der nach dieser Regel nicht erlaubt ist oder versäumt er es, wie verlangt die Spielleitung zu informieren, ist der Spieler disqualifiziert.

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Mich drückt nach 7 Löchern gewaltig der Bauch. Mein Flight steht auf jedem Loch 5 Minuten. An der 7 stehen Häuser. Ich klopf, erhalte Einlass und erleichtere mich. Ich kehre zum Flight zurück, schlage ab. Bis zum Grün haben wir das kleine Loch wieder geschlossen. Ich habe den Platz verlassen. Gilt meine Runde?

Was passiert, wenn nach Unterbrechung der Spielleitung die Leute weiterspielen ? Meiner Meinung nach DQ dieser oder ? Auf dieses nachgefragt bei der Spielleitung , nur weil ich es wissen wollte, wurde mir gesagt „ Naja, das passt schon so.“ ( Spielleitung) . Alle anderen musste dann am nächsten Tag die Löcher zu Ende spielen. Mein Flow war dahin. Eigentlich egal,was sagen die Regeln ? DQ , oder ?

1 Monat her
Golf Rules

Carola hatte eine Frage:

"Ich hab mal eine Regel Frage, an der A 1 Höhe Bunker liegt an den Bäumen der Rasenschnitt. Ich hab dort reingespielt😒muss ich den spielen wie er liegt? Oder darf ich darf ich ihn straffrei rauslegen?"

Zuerst: Rauslegen geht so gut wie nie. Droppen. Im Erleichterungsbereich. Und dabei an "nearest, not nicest" denken.

Aber zur eigentlichen Frage: Damit der Ball gedroppt werden darf, muss ein Erleichterungsverfahren anwendbar sein, hier drängt sich R16, ungewöhnliche Platzverhältnisse auf.

Ungewöhnliche Platzverhältnisse sind nach der Definition "jeder der vier definierten Umstände:
• Tierloch,
• Boden in Ausbesserung,
• unbewegliches Hemmnis oder
• zeitweiliges Wasser"

Unbewegliche Hemmnisse und zeitweiliges Wasser sind hier offensichtlich nicht vorliegend, Boden in Ausbesserung, wenn das Schnittgut zum Abtransport bereit gestellt ist:

"(...) • Angehäuftes Schnittgut, Laub und anderes Material, das zum späteren Abtransport bestimmt ist. Aber:
» Auf dem Platz zum Abtransport angehäuftes natürliches Material ist auch loser hinderlicher Naturstoff und
» auf dem Platz belassenes Material, das nicht zum Abtransport bestimmt ist, ist kein Boden in Ausbesserung, es sei denn, die Spielleitung hat es als solchen bestimmt.(...)

Hier dient der Rasenschnitt aber eher zum Düngen, von daher kein Abtransport geplant, keine Erleichterung von Boden in Ausbesserung.

Bleibt das Tierloch und tatsächlich, die Löcher im Rasenschnitt führen zu (Wühlmaus-?) Bauten. Es ist also Behinderung durch ein Tierloch gegeben, wenn der Raum des beabsichtigten Schwungs betroffen ist. Und dann gilt: droppen.
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Carola hatte eine Frage:

Ich hab mal eine Regel Frage, an der A 1 Höhe Bunker liegt an den Bäumen der Rasenschnitt.  Ich hab dort reingespielt😒muss ich den spielen wie er liegt? Oder darf ich darf ich ihn straffrei rauslegen?

Zuerst: Rauslegen geht so gut wie nie. Droppen. Im Erleichterungsbereich. Und dabei an nearest, not nicest denken.

Aber zur eigentlichen Frage: Damit der Ball gedroppt werden darf, muss ein Erleichterungsverfahren anwendbar sein, hier drängt sich R16, ungewöhnliche Platzverhältnisse auf.

Ungewöhnliche Platzverhältnisse sind nach der Definition jeder der vier definierten Umstände:
• Tierloch,
• Boden in Ausbesserung,
• unbewegliches Hemmnis oder
• zeitweiliges Wasser

Unbewegliche Hemmnisse und zeitweiliges Wasser sind hier offensichtlich nicht vorliegend, Boden in Ausbesserung, wenn das Schnittgut zum Abtransport bereit gestellt ist:

(...) • Angehäuftes Schnittgut, Laub und anderes Material, das zum späteren Abtransport bestimmt ist. Aber:
» Auf dem Platz zum Abtransport angehäuftes natürliches Material ist auch loser hinderlicher Naturstoff und
» auf dem Platz belassenes Material, das nicht zum Abtransport bestimmt ist, ist kein Boden in Ausbesserung, es sei denn, die Spielleitung hat es als solchen bestimmt.(...)

Hier dient der Rasenschnitt aber eher zum Düngen, von daher kein Abtransport geplant, keine Erleichterung von Boden in Ausbesserung. 

Bleibt das Tierloch und tatsächlich, die Löcher im Rasenschnitt führen zu (Wühlmaus-?) Bauten. Es ist also Behinderung durch ein Tierloch gegeben, wenn der Raum des beabsichtigten Schwungs betroffen ist. Und dann gilt: droppen.Image attachment

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Ein nicht unwesentlicher Punkt sei noch ergänzt... Es gibt nämlich keine Erleichterung, wenn es eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen. Regel 16.1 gewährt keine Erleichterung, • wenn es wegen etwas anderem als den ungewöhnlichen Platzverhältnissen eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen, wie er liegt, (zum Beispiel, wenn der Spieler in zeitweiligem Wasser oder auf einem unbeweglichen Hemmnis steht, aber nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) oder • Beeinträchtigung ausschließlich deshalb gegeben ist, weil ein Spieler einen unter den Umständen eindeutig unvernünftigen Schläger, Stand oder eine unter den Umständen eindeutig unvernünftige Spielrichtung wählt.

Dem GK würde ich erstmal in den Allerwertesten treten..

hmm...wo ist hier die Beeinträchtigung des Schwungs/Ballkontaktes durch das (Tier?)Loch gegeben ? Muss ich ein Biologiestudium haben um ev. zu wissen, das Wühlmäuse Schnittgut schön finden ? Oder sind hier die Löcher entstanden , weil sich das Schnittgut nur "gesetzt" hat ? Fazit: Ich kann hier nicht eindeutig Tierlöcher erkennen und selbst wenn mit viel Wohlwollen dann aber keine Beeinträchtigung des Schwunges im Sinne von Ball /Boden -Kontakt sehen.

1 Monat her
Golf Rules

Und da hätten wir auch noch eine Frage von Christian: "Ein Flightpartner*in läuft die Puttlinie ab um die Länge des Putts zu ermitteln. Anschließend wird der Weg auf der eigenen Puttlinie Fuß vor Fuß bis zum Ball abgegangen. Ist das abmessen anhand der Fußlänge erlaubt und zweitens darf ich meine Puttlinie so einebnen?"

Die Beschaffung von Informationen über Entfernungen (entweder über Entfernungsmessgeräte oder das "klassische" Abschreiten) sind zunächst einmal nicht verboten, sofern kein Verstoß gegen Regel 4.3a besteht. Hierbei ist allerdings zu achten, dass die Ermittlung innerhalb der zulässigen Zeit geschieht und es zu keiner unangemessenen Verzögerung des Spiels (R5.6a) kommt.

Das Einebnen der Puttlinie hingegen ist ein anderer Sachverhalt. Zwar darf der Spieler bestimmte Dinge auf dem Grün verbessern (s. Regel 13.1c), aber das Herstellen einer "Spur" zum Loch ist ein eindeutiger Verstoß gegen Regel 8.1 und der Spieler zieht sich die Grundstrafe für den Verstoß zu. (tk)
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Und da hätten wir auch noch eine Frage von Christian: Ein Flightpartner*in läuft die Puttlinie ab um die Länge des Putts zu ermitteln. Anschließend wird der Weg auf der eigenen Puttlinie Fuß vor Fuß bis zum Ball abgegangen. Ist das abmessen anhand der Fußlänge erlaubt und zweitens darf ich meine Puttlinie so einebnen?

Die Beschaffung von Informationen über Entfernungen (entweder über Entfernungsmessgeräte oder das klassische Abschreiten) sind zunächst einmal nicht verboten, sofern kein Verstoß gegen Regel 4.3a besteht. Hierbei ist allerdings zu achten, dass die Ermittlung innerhalb der zulässigen Zeit geschieht und es zu keiner unangemessenen Verzögerung des Spiels (R5.6a) kommt.

Das Einebnen der Puttlinie hingegen ist ein anderer Sachverhalt. Zwar darf der Spieler bestimmte Dinge auf dem Grün verbessern (s. Regel 13.1c), aber das Herstellen einer Spur zum Loch ist ein eindeutiger Verstoß gegen Regel 8.1 und der Spieler zieht sich die Grundstrafe für den Verstoß zu. (tk)

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Wie schwer ist denn derjenige, daß er mit dem Abschreiten gleich die Puttlinie einebnen kann? 😉 Ich würde ja vermeiden, auf meiner eigenen Puttlinie herumzulaufen, um dann dort mit meinen Spikes nur noch mehr Spuren zu hinterlassen.

Danke für die Beantwortung der Frage!

Hatte heute grad eine Diskussion auf dem Green. Ich markierte den ball und fragte den Mitspieler ob ich den Märker versetzen soll. Da meinte ein weiterer Flightpartner, dass ich dies nach den Regeln nicht fragen darf. Ich würde ihm damit die Puttlinie zeigen. Auf meine Frage, nach welcher Regel denn dies sei, hatte er keine Antwort. Gibt es da was?

Sachen gibt's... 😳

1 Monat her
Golf Rules

Didi fraget uns mit einem "Smiley": "Vor einigen Tagen pfiff – vollkommen überraschend 😉 – auf Haxterhöhe Links beim Matchplay ein sehr starker Wind, der mich beim Putten schon ein wenig ins Wanken brachte. Dazu gleich zwei Fragen, die auf den ersten Blick nach einem Smiley schreien, aber auf den zweiten m. E. durchaus Sinn ergeben.
1. Darf sich mein(e) MitspielerIn nahe hinter oder vor mich stellen, sich ggf. sogar breit machen und mir so einen Windschatten bieten? Selbstredend ohne mich zu berühren?
2. Darf er/sie sich längs der Puttlinie auf den Boden legen, um den rollenden Ball nicht „verwehen" zu lassen? Und falls ja: Wie nahe dürfte er/sie der Linie kommen? Angesichts der "in der Regel" nicht wirklich schnurgeraden Körperformen der meisten GolfspielerInnen wäre das ja wohl keine Ausrichtungshilfe.
Im Zusammenhang mit Frage 1 stellt sich diese Zusatzfrage: Darf er/sie bei Regen eine Schirm über mich halten? Sollte das erlaubt sein, müsste ja auch der Windschatten regelkonform sein.
Ich habe zwar die Regeln 8, 11, 22 und 23 dahingehend studiert, aber keine entsprechenden Formulierungen gefunden, die dieses explizit verbieten. Oder wäre auch die VOR dem Ballkontakt eingenommene liegende Position ein Verstoß im Sinne von 11.2?"

Die Lösung findet sich in Regel 10.2b(5) "Körperliche Unterstützung und Schutz vor Wettereinflüssen", denn ein Spieler darf nicht schlagen
- während er körperliche Unterstützung von seinem Caddie oder einer anderen Person erhält oder
- wenn sein Caddie oder eine Person oder ein Gegenstand absichtlich hingestellt werden, um ihn vor Sonne, Regen, Wind oder anderen Wettereinflüssen zu schützen.

Vor dem Schlag ist solche Hilfe oder Schutz zulässig, außer wie nach Regel 10.2b(3) und (4) untersagt. Diese Regel verbietet es dem Spieler nicht, sich selbst während eines Schlags gegen Wettereinflüsse zu schützen, zum Beispiel, indem er Schutzkleidung trägt oder einen Schirm über seinen Kopf hält. (tk)
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1 Monat her
Golf Rules

Und heute dann noch Teil 3 in der Serie zum "losen hinderlichen Naturstoff": loser hinderlicher Naturstoff (wie z.B. der Grasschnitt) darf vor dem Schlag entfernt werden (die Ausnahmen in R15 einmal ausgenommen). Allerdings ist dabei zu beachten, dass wenn das Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs durch einen Spieler eine Bewegung des Balls verursacht, der Spieler den Ball wieder an die ursprüngliche Stelle zurückgelegen muss (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss) und er sich hierfür einen Strafschlag zuzieht.

Bei nach langer Zeit frisch gemähten Fairways kann es deshalb ggf. für eine Spielleitung ratsam sein, über das Inkraftsetzen der Musterplatzregel E-3 "Besserlegen" nachzudenken, wenn nur so ein faires Spiel möglich ist. (tk)
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Und heute dann noch Teil 3 in der Serie zum losen hinderlichen Naturstoff: loser hinderlicher Naturstoff (wie z.B. der Grasschnitt) darf vor dem Schlag entfernt werden (die Ausnahmen in R15 einmal ausgenommen). Allerdings ist dabei zu beachten, dass wenn das Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs durch einen Spieler eine Bewegung des Balls verursacht, der Spieler den Ball wieder an die ursprüngliche Stelle zurückgelegen muss (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss) und er sich hierfür einen Strafschlag zuzieht. 

Bei nach langer Zeit frisch gemähten Fairways kann es deshalb ggf. für eine Spielleitung ratsam sein, über das Inkraftsetzen der Musterplatzregel E-3 Besserlegen nachzudenken, wenn nur so ein faires Spiel möglich ist. (tk)
1 Monat her
Golf Rules

Sand und Erde gelten nicht als loser hinderlicher Naturstoff und darf deshalb nicht entfernt werden - so stand es gestern in dem Beitrag. Wenn nun aber die Erde von einem "Tierloch" stammt (denn der Begriff "Tierloch" schließt das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material mit ein), so gilt dieser Bereich als ungewöhnliche Platzverhältnisse und der Spieler kann straflose Erleichterung nach R16 in Anspruch nehmen.

In der Definition des Begriffes "Tierloch" ist hier Besonderheit zu beachten, dass es sich nicht um ein Tierloch handelt, wenn das Loch wurde von Tieren gegraben wurde, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten).

In dem Beispiel ist der Ball deswegen so zu spielen, wie dieser an dem Regenwurm-Erdhäufchen zur Ruhe gekommen ist... (tk)
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Sand und Erde gelten nicht als loser hinderlicher Naturstoff und darf deshalb nicht entfernt werden - so stand es gestern in dem Beitrag. Wenn nun aber die Erde von einem Tierloch stammt (denn der Begriff Tierloch schließt das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material mit ein), so gilt dieser Bereich als ungewöhnliche Platzverhältnisse und der Spieler kann straflose Erleichterung nach R16 in Anspruch nehmen.

In der Definition des Begriffes Tierloch ist hier Besonderheit zu beachten, dass es sich nicht um ein Tierloch handelt, wenn das Loch wurde von Tieren gegraben wurde, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten).

In dem Beispiel ist der Ball deswegen so zu spielen, wie dieser an dem Regenwurm-Erdhäufchen zur Ruhe gekommen ist... (tk)