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11 Stunden her

Golf Rules

Coole Sache, was der Hamburger Golf Verband e.V. auf der Hanse Golf da anbietet: Regelkunde durch Referees. Gebt uns doch mal ein Feedback über neue Erkenntnisse - wir berichten gerne... ... MehrWeniger

Coole Sache, was der Hamburger Golf Verband e.V. auf der Hanse Golf da anbietet: Regelkunde durch Referees. Gebt uns doch mal ein Feedback über neue Erkenntnisse - wir berichten gerne...

18 Stunden her

Golf Rules

Kommen wir heute mal zur Committee Procedure - dem umfangreichen Teil in den "Official Guide to the Rules of Golf", in denen Empfehlungen für Spielleitungen zusammengefasst sind (u.a. auch die Musterplatzregeln).

In dem Kapitel 2C "Penalty Areas / (4) Ob eine Penalty Area rot oder gelb zu kennzeichnen ist" gibt es eine sehr hilfreiche Übersicht, welche Kriterien für die Kennzeichnung einer Penalty Area in "gelb" oder "rot" beachtet werden sollten.

Generell heißt es, dass die meisten Penalty Areas "rot" gekennzeichnet werden sollten, um den Spielern die zusätzliche Möglichkeit der seitlichen Erleichterung (siehe Regel 17.1d(3)) zu gewähren.

Es gibt jedoch Löcher, bei denen das Überspielen der Penalty Area (z.B. Fluss, See, ...) eine wesentliche Herausforderung der Spielbahn für den Spieler darstellt. In diesem Fall sollte die Spielleitung die Penalty Area entsprechend mit "gelb" kennzeichnen, so dass der Spieler seinen Ball über die Penalty Area spielen und dieser dort auch zur Ruhe kommen muss.

Ist eine Penalty Area "gelb" gekennzeichnet, sollte die Spielleitung sicherstellen, dass ein Spieler immer nach Regel 17.1d(2) "Erleichterung auf der Linie zurück" droppen kann. Dabei ist auch die Sicht auf die Fahne entscheidend, denn ohne Sicht auf diese ist der Spieler kaum in der Lage die korrekte Bezugslinie zu bestimmen. Alternativ kann auch über die Einrichtung einer Dropzone für diese Penalty Area nachgedacht werden, so dass ein Spieler eine andere Möglichkeit als nur Schlag und Distanzverlust hat.

Zur Vereinfachung könnte die Spielleitung auch alle Penalty Areas "rot" kennzeichnen, sodass die Spieler keine Unsicherheit über die möglichen Erleichterungsverfahren haben. (tk)
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Kommen wir heute mal zur Committee Procedure - dem umfangreichen Teil in den Official Guide to the Rules of Golf, in denen Empfehlungen für Spielleitungen zusammengefasst sind (u.a. auch die Musterplatzregeln). 

In dem Kapitel 2C Penalty Areas / (4) Ob eine Penalty Area rot oder gelb zu kennzeichnen ist gibt es eine sehr hilfreiche Übersicht, welche Kriterien für die Kennzeichnung einer Penalty Area in gelb oder rot beachtet werden sollten. 

Generell heißt es, dass die meisten Penalty Areas rot gekennzeichnet werden sollten, um den Spielern die zusätzliche Möglichkeit der seitlichen Erleichterung (siehe Regel 17.1d(3)) zu gewähren. 

Es gibt jedoch Löcher, bei denen das Überspielen der Penalty Area (z.B. Fluss, See, ...) eine wesentliche Herausforderung der Spielbahn für den Spieler darstellt. In diesem Fall sollte die Spielleitung die Penalty Area entsprechend mit gelb kennzeichnen, so dass der Spieler seinen Ball über die Penalty Area spielen und dieser dort auch zur Ruhe kommen muss.

Ist eine Penalty Area gelb gekennzeichnet, sollte die Spielleitung sicherstellen, dass ein Spieler immer nach Regel 17.1d(2) Erleichterung auf der Linie zurück droppen kann. Dabei ist auch die Sicht auf die Fahne entscheidend, denn ohne Sicht auf diese ist der Spieler kaum in der Lage die korrekte Bezugslinie zu bestimmen. Alternativ kann auch über die Einrichtung einer Dropzone für diese Penalty Area nachgedacht werden, so dass ein Spieler eine andere Möglichkeit als nur Schlag und Distanzverlust hat.

Zur Vereinfachung könnte die Spielleitung auch alle Penalty Areas rot kennzeichnen, sodass die Spieler keine Unsicherheit über die möglichen Erleichterungsverfahren haben. (tk)

2 Tage her

Golf Rules

Eine - zugegeben recht akademische - Frage eines anderen Forums bringt uns heute zu einer leibgewordenen Tradition:

"Ein Spieler nimmt Erleichterung von einem eigebetteten Ball und droppt seinen Ball im Erleichterungsbereich. Um diesen auszumessen steckte er Tees innerhalb des Erleichterungsbereichs in den Boden. Beim Drop trifft der Ball ein Steinchen und springt auf eines der Tees. Der Spieler freut sich, zückt den Driver und greift mit dem zweiten Schlag das Grün des Par 5 an. Zulässig?"

Um diese Frage zu beantworten muss man wissen, dass es sich bei einem Tee um Ausrüstung des Spielers handelt.

Zur Lösung bringt uns dann die

Interpretation des Tages:

Interpretation I14.3c (1)/1
"Was zu tun ist, wenn gedroppter Ball sich bewegt, nachdem er am Fuß eines Spielers oder an Ausrüstung zur Ruhe kam"

Ein Spieler droppt einen Ball vorschriftsmäßig, aber der Ball wird zufällig durch den Fuß des Spielers oder Ausrüstung(zum Beispiel ein Tee, das den Erleichterungsbereich markiert) aufgehalten und kommt im Erleichterungsbereich zur Ruhe. Dies ist straflos, der Spieler hat das Erleichterungsverfahren abgeschlossen und muss den Ball spielen, wie er liegt.
Bewegt sich der Ball anschließend, wenn der Spieler seinen Fuß oder die Ausrüstung bewegt, muss der Spieler den Ball wie in Regel 9.4 vorgeschrieben zurücklegen, aber er zieht sich keine Strafe zu, da die Bewegung des Balls das Ergebnis einer vernünftigen Handlung bei der Inanspruchnahme von Erleichterung nach einer Regel war (siehe Ausnahme 4 zu Regel 9.4 – Ball versehentlich bei der Anwendung einer Regel außerhalb des Grüns bewegt).

Also: Viel Glück beim Droppen und Feuer frei!
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Eine - zugegeben recht akademische - Frage eines anderen Forums bringt uns heute zu einer leibgewordenen Tradition:

Ein Spieler nimmt Erleichterung von einem eigebetteten Ball und droppt seinen Ball im Erleichterungsbereich. Um diesen auszumessen steckte er Tees innerhalb des Erleichterungsbereichs in den Boden. Beim Drop trifft der Ball ein Steinchen und springt auf eines der Tees. Der Spieler freut sich, zückt den Driver und greift mit dem zweiten Schlag das Grün des Par 5 an. Zulässig?

Um diese Frage zu beantworten muss man wissen, dass es sich bei einem Tee um Ausrüstung des Spielers handelt.

Zur Lösung bringt uns dann die 

Interpretation des Tages:

Interpretation I14.3c (1)/1
Was zu tun ist, wenn gedroppter Ball sich bewegt, nachdem er am Fuß eines Spielers oder an Ausrüstung zur Ruhe kam

Ein Spieler droppt einen Ball vorschriftsmäßig, aber der Ball wird zufällig durch den Fuß des Spielers oder Ausrüstung(zum Beispiel ein Tee, das den Erleichterungsbereich markiert) aufgehalten und kommt im Erleichterungsbereich zur Ruhe. Dies ist straflos, der Spieler hat das Erleichterungsverfahren abgeschlossen und muss den Ball spielen, wie er liegt.
Bewegt sich der Ball anschließend, wenn der Spieler seinen Fuß oder die Ausrüstung bewegt, muss der Spieler den Ball wie in Regel 9.4 vorgeschrieben zurücklegen, aber er zieht sich keine Strafe zu, da die Bewegung des Balls das Ergebnis einer vernünftigen Handlung bei der Inanspruchnahme von Erleichterung nach einer Regel war (siehe Ausnahme 4 zu Regel 9.4 – Ball versehentlich bei der Anwendung einer Regel außerhalb des Grüns bewegt).

Also: Viel Glück beim Droppen und Feuer frei!

 

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Muss nicht der ganze ball "innerhalb" des erleichterungsbereichs zur ruhe kommen oder genügt es wenn nur 49% oder 51% des balles so wie hier im bild innerhalb zur ruhe kamen?

Bei uns liegen keine Sternchen rum🤔🤔🤔🤔🤔😂😂😂😂

Ok wenn einem nichts mehr einfällt oder die Themen ausgehen kann man über solche alltäglichen Vorkommnisse diskutieren 🏌️

3 Tage her

Golf Rules

Und heute noch ein Video zur Regel R4.3a Zulässige und verbotene Verwendung von Ausrüstung". Manchmal sieht man Spieler, die ein Wedge mit dem Fuß auf den Boden fixieren, um vor dem Schlag eine bessere Beurteilung zu bekommen, ob mit diesem Schläger ein Hindernis überspielt werden kann.

Regel R4.3a definiert die Weise, in der Ausrüstung gebraucht werden darf. Ein Spieler darf Ausrüstung nutzen, die ihm beim Spiel einer Runde behilflich ist, es sei
denn, er verschafft sich einen möglichen Vorteil, indem er
- Ausrüstung (außer einen Schläger oder einen Ball) benutzt, die künstlich die Notwendigkeit einer Fertigkeit oder eines Urteilsvermögens überflüssig macht oder reduziert, der wesentlicher Bestandteil der Herausforderung des Spiels ist oder
- Ausrüstung (einschließlich eines Schlägers oder eines Balls) bei der Ausführung eines Schlags in regelwidriger Weise benutzt. „Regelwidrig“ ist eine grundlegend zweckentfremdete Nutzung, die nicht üblicherweise als Teil des Spiels angesehen wird.

Insofern - das Verfahren ist kein Verstoß gegen R4.3a (die Sinnhaftigkeit einmal außer Acht gelassen).

Auch die Interpretation I4.3a(1)/1 "Einschränkung der Verwendung von Ausrüstung, Gefälle zu messen" bestätigt diese Einschätzung, denn einleitend heißt es dort: "...ein Spieler seinen Schläger beim Beurteilen oder Schätzen von Gefälle oder Konturen als Lot verwenden darf..." (tk)Das Wedge als Ausrichtungshilfe - erlaubt?
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Ist das nicht das verbotene "richtung anzeigen" ?

100%-ig den Loft wird der Schaft so nicht zeigen, aber das Verfahren kann zumindest eine Idee vom Winkel liefern. Mit Blades geht es auch ein bisschen besser als mit Cavitybacks. Ich trete auch nicht drauf, sondern halte den Kopf möglichst plan auf den Boden und schaue aus der Hocke nach oben. Dann sieht man besser.

4 Tage her

Golf Rules

#darferdas? In den letzten Tagen wurden wir mehrfach gefragt, ob man so droppen darf, wie der Spieler auf dem Foto, schließlich sei das im Regelbuch auf der Grafik ja genau anders dargestellt.

Nicht ganz. Im Regelbuch droppt der Spieler den Ball aus Höhe seine gebeugten Knies, während er hockt, auf dem Bild aus Höhe seines Knies im Aufrechten Stand.

Und genau darum geht es: Der Ball muss nach R14.3b aus Kniehöhe gedroht werden, gemeint ist damit die Höhe des Knies des Spieler in aufrechtem Stand. Dabei muss der Spieler nicht stehen, er kann sitzen, liegen auch eine Kopfstand machen - Hauptsache, die Drophöhe hält einer Überprüfung stand.

Der Drop auf dem Bild ist also korrekt ausgeführt.
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#darferdas? In den letzten Tagen wurden wir mehrfach gefragt, ob man so droppen darf, wie der Spieler auf dem Foto, schließlich sei das im Regelbuch auf der Grafik ja genau anders dargestellt.

Nicht ganz. Im Regelbuch droppt der Spieler den Ball aus Höhe seine gebeugten Knies, während er hockt, auf dem Bild aus Höhe seines Knies im Aufrechten Stand. 

Und genau darum geht es: Der Ball muss nach R14.3b aus Kniehöhe gedroht werden, gemeint ist damit die Höhe des Knies des Spieler in aufrechtem Stand. Dabei muss der Spieler nicht stehen, er kann sitzen, liegen auch eine Kopfstand machen - Hauptsache, die Drophöhe hält einer Überprüfung stand.

Der Drop auf dem Bild ist also korrekt ausgeführt.Image attachment

 

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Ich bin sicher, dass die Kniehöhe bei Branden Grace höher ist, wenn er steht... Die Beine sind nach vorne schräg angewinkelt, die Ferse hinten ist sogar leicht vom Boden weg. Klar hält er nun die Hand höher als sein Knie in dieser Position, aber woher weiß ich denn nun, ob das seine Kniehöhe ist, auf der er den Ball hält? Das ist ja auch nicht besser als “schätzen”.... 🤔🤔🤔🙄🙄🙄 muss mir also mal jemand erklären, was an diesen Drop nun korrekt ist...

Und wie ist das jetzt bitte? Früher musste der Ball innerhalb der einen bzw. zwei Schlägerlängen gedroppt werden und durfte dann maximal zwei Schlägerlängen rollen, natürlich nicht näher zur Fahne usw. Auch jetzt?

Laut dem Regelbuch daneben, ist genau diese Stellung nicht regelkonform und daher nicht erlaubt.

Wenn ich droppe wie in den beiden unteren Bildern rechts, der Ball kommt auf und ich nicht schnell genug wieder auf die Beine, um dem rollenden, oder dotzenden Ball zu entkommen, treffe mich selbst oder einnen abgelegten Schläger. Wie ist dann die Sachlage?

Mir kommt es vor als hätten unsere Golf Funktionäre nichts besseres zu tun als solch einen Unsinn zu verzapfen.einige neue Regeln z.B.auf dem Grün schaffen doch nur Unruhe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Spieler eher puttet,nur weil er näher am Loch liegt,es sei denn der Ball liegt tot am Stock.

Ralf Hoheisel "strange".

Richter-Kille Ulli

Schartz Christian

Christian Trautmann

Das ist so albern... genauso wie diese unsägliche Flaggen-Diskussion... Eigentlich sollten diese Regeln das Spiel beschleunigen. Genau das Gegenteil ist passiert. Einer puttet nur noch mit Flaggenstock, ein Anderer altbewährt ohne. Das Resultat: ein ständiges rein und raus... na, das wird noch eine lustige, neue Turniersaison! 🙄😂😂

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5 Tage her

Golf Rules

Regel 5.4 befasst sich mit dem Spielen in Gruppen - Regel 5.4b mit der Gruppe im Zählspiel. Dabei ist im Regelwerk eindeutig festgelegt, dass während einer Runde der Spieler in der von der Spielleitung bestimmten Gruppe bleiben muss. Einzige Ausnahme ist, die Spielleitung stimmt einem Wechsel vorher zu oder genehmigt ihn nachträglich. Die Strafe für diesen Verstoß ist die Disqualifikation.

Insofern hilft die manchmal beobachtete Wunschzusammenstellung von Spielgruppen ggf. dem einvernehmlichen Miteinander und geselligen Beisammensein auf der Runde - spätestens nach der Runde bei Bekanntgabe der Konsequenz des Regelverstoßes durch die Spielleitung ist dann jedoch leider meistens Missstimmung angesagt... (tk)
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Regel 5.4 befasst sich mit dem Spielen in Gruppen - Regel 5.4b mit der Gruppe im Zählspiel. Dabei ist im Regelwerk eindeutig festgelegt, dass während einer Runde der Spieler in der von der Spielleitung bestimmten Gruppe bleiben muss. Einzige Ausnahme ist, die Spielleitung stimmt einem Wechsel vorher zu oder genehmigt ihn nachträglich. Die Strafe für diesen Verstoß ist die Disqualifikation.

Insofern hilft die manchmal beobachtete Wunschzusammenstellung von Spielgruppen ggf. dem einvernehmlichen Miteinander und geselligen Beisammensein auf der Runde - spätestens nach der Runde bei Bekanntgabe der Konsequenz des Regelverstoßes durch die Spielleitung ist dann jedoch leider meistens Missstimmung angesagt... (tk)

 

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Christopher Huvermann

Ich nehme mal an, dass der Starter zumindest faktisch (von der Spielleitung delegiert) die Gruppenzusammenstellung und Startreihenfolge ändern darf, wenn z. B. zwei Spieler einer Gruppe ausfallen. Das ist bei Turnieren auf Club-Niveau der häufigste Fall.

Dazu eine Frage. Möglicherweise ist es ein Gerücht. Nach dem letzten Flight im Turnier starten normale GF flights. Der letzte Turnierflight ist endlos langsam. Es wird immer behauptet, nicht turnier spielende flights dürfen den turnierflight nicht überholen. Steht das in irgendeiner regel dass es verboten ist beim vorgabewirksamen turnier (ev. durch EGA??) oder kann man das tun? Es wäre sinnvoll. Das selbe umgekehrt, wenn ein schneller erster turnierflight auf einen langsamen davor gestarteten GF flight aufläuft. Endlos warten oder vorbei spielen dürfen?

Das ändern der Gruppe, ist generell ein Problem und muss immer von der Spielleitung abgesegnet werden. Man sieht ja sehr oft dass sich Flights ohne Absprache einfach eigenwillig untereinander die Spieler austauschen. Warum? Der will, der kann, der mag nicht mit jedem spielen ,also wird getauscht. Starter ist keiner vorhanden. Wenn so etwas Schule macht dann " Schönes Golfspiel" DISQ unumgänglich. Aufhören in der Runde weil man keine Lust mehr hat,3 Gruppe wird 2,geht auch nicht.

Mir passierte es einmal, dass bei einem Ranglistenturnier im strömenden Regen statt zwei nur einer mit mir startete. Und dieser eine hat mich nach loch 3 verlassen als er bis auf die unterhose nass war. Weit und breit kein Marschall, dem wars auch zu nass. Ich spielte also mit dem folgeflight weiter weil alleine gehts ja gar nicht, oder erlauben das die neuen regeln? War meine eigene entscheidung. Hätte ich damals ein DQ bekommen müssenn???

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6 Tage her

Golf Rules

Auch eine schöne Frage, die an uns gerichtet wurde - darf man denn den Putter zum Ausrichten eines Schlages auf dem Grün nutzen? Ein klares "jein" ist die Antwort, denn wie dieses gemacht wird ist dabei maßgeblich für die Anzahl der Strafschläge. Wir klären auf - dieses mal wieder mit bewegten Bildern...

In Regel R10.2b(3) "Keinen Gegenstand hinlegen, um die Einnahme der Standposition zu unterstützen" wird darauf hingewiesen, dass der Spieler keinen Gegenstand (zum Beispiel einen Ausrichtungsstab oder einen Schläger) hinlegen darf, um sich bei der Einnahme des Stands zu unterstützen. Dieses Verbot hindert den Spieler jedoch nicht daran, seinen Schlägerkopf hinter den Ball zu setzen (z.B. wenn der Spieler sich hinter dem Ball stellt und dann den Schlägerkopf zur Spiellinie hinstellt) und dann seinen Stand einzunehmen. (tk)Putter ausrichten auf dem Grün - ist das erlaubt?
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Moin, sind die stehenden Putter zulässig ?

Standputter sind weiterhin erlaubt, aber es ist nicht erlaubt sie beim Einnehmen des Standes loszulassen um sie richtig hinzustellen und auszurichten.

Wie sieht es denn bei Matt Kuchar aus ? Puttet er nach den neuen Regeln ? Für mich es nicht so aus, da er den Putter hinter den Ball legt, um die Richtung festzustellen.

Ich denke die sind zum Glück verboten, kosten Zeit ohne Ende... Regeln10.2b(2) letzter Absatz (2) Pointing Out Line of Play for Ball on Putting Green. Before the stroke is made, only the player and his or her caddie may point out the player’s line of play, but with these limitations: The player or caddie may touch the putting green with a hand, foot or anything he or she is holding, but must not improve the conditions affecting the stroke in breach of Rule 8.1a, and The player or caddie must not set an object down anywhere on or off the putting green to show the line of play. This is not allowed even if that object is removed before the stroke is made.

Aus jein wird ja. Decision 10.2b(3)/1.

Dann sind Standputter wohl auch weiterhin zulässig. Wobei ich hier auch nicht über die Sinnhaftigkeit diskutieren möchte.

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7 Tage her

Golf Rules

Die alte Regel R26 sah für Erleichterungsverfahren eines seitlichen Wasserhindernisses vier Möglichkeiten vor, eine davon, das droppen auf der gegenüberliegenden Seite fiel mit der Einführung der neuen Regel R17.1d dann weg.

Gleichwohl gibt es Plätze und Situationen, bei denen das Droppen auf der anderen Seite die Spielsituation fair löst oder das Spiel beschleunigt. Für diese Fälle besteht die Möglichkeit einer Platzregel, hier Musterplatzregel B2.1 und 2.2, die das droppen auf der gegenüberliegenden Seite wieder zulässt.

Und, was meint Ihr - habt ihr das droppen auf der gegenüberliegenden Seite schon angewandt, werdet Ihr es vermissen oder braucht man das nicht?
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Die alte Regel R26 sah für Erleichterungsverfahren eines seitlichen Wasserhindernisses vier Möglichkeiten vor, eine davon, das droppen auf der gegenüberliegenden Seite fiel mit der Einführung der neuen Regel R17.1d dann weg.

Gleichwohl gibt es Plätze und Situationen, bei denen das Droppen auf der anderen Seite die Spielsituation fair löst oder das Spiel beschleunigt. Für diese Fälle besteht die Möglichkeit einer Platzregel, hier Musterplatzregel B2.1 und 2.2, die das droppen auf der gegenüberliegenden Seite wieder zulässt. 

Und, was meint Ihr - habt ihr das droppen auf der gegenüberliegenden Seite schon angewandt, werdet Ihr es vermissen oder braucht man das nicht?

 

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Einfach nicht in Hindernisse hineinspielen 😜 Im Ernst: die zusätzliche Option habe ich in über 20 Jahren vielleicht 5 Mal genutzt. Das Wegfallen ist kein echter Verlust.

Der Wortlaut Erleichterungsverfahren ist nicht gut gewählt😉

Klar gibt es Situationen wo es mal hilfreich war... Jetzt halt net - eine Musterplatzregel ist m.M.n. unnütz. Außerdem weiß in dem Beispiel sowieso niemand genau, wo gedroppt werden muss...wenn es echt wäre würden alle wahrscheinlich viel weiter nach vorne gehen wollen

Unter Umständen könnte man auf der gegenüberliegenden Seite bessern Stand haben, abhängig ob Links- oder Rechtshänder. Also war diese Option aus meiner Sicht schon hilfreich.

Kann man sehr gut drauf verzichten.

Es ist immer ein Vergnügen zu beobachten, wie Spieler sich zig Meter schenken, wenn sie ins "alte" Rot gespielt haben😂😂😂

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1 Woche her

Golf Rules

Wir haben weder Kosten noch Mühen gescheut und ein neues Video produziert. Wir müssen zwar wieder mit einem "Laiendarsteller" auskommen, hoffen aber, dass wir Euch das wichtige Thema "Erleichterungsbereich" noch einmal anschaulich machen können. Doch seht selbst...

In dem Beispiel liegt der Ball (wir blenden einmal den Schnee aus) in "zeitweiligem Wasser" - also in "ungewöhnlichen Platzverhältnissen". Der Spieler erhält nach 16.1b "Erleichterung für einen Ball im Gelände" straflose Erleichterung und kann den Ball nach R14.3 "Ball im Erleichterungsbereich droppen" wieder ins Spiel bringen. Hierfür ist zunächst der "nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung" zu bestimmen, da dieser für das Erleichterungsverfahren der Bezugspunkt ist.

Jede Erleichterungsregel verlangt, dass der Spieler einen bestimmten Erleichterungsbereich benutzt, dessen Größe und Lage auf den folgenden drei Faktoren basiert:
1) Bezugspunkt: Der Punkt, von dem aus die Größe des Erleichterungsbereichs gemessen wird (in diesem Fall also der "nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung")
2) Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: Der Erleichterungsbereich erstreckt sich eine oder zwei Schlägerlängen vom Bezugspunkt, aber mit gewissen Einschränkungen: (in diesem Fall nach R16.1 eine Schlägerlänge)
3) Einschränkungen bei Lage des Erleichterungsbereichs: Die Lage des Erleichterungsbereichs kann auf eine oder mehrere Arten begrenzt sein, sodass zum Beispiel
- er nur in bestimmten definierten Bereichen des Platzes liegt, zum Beispiel nur im Gelände oder nicht in einem Bunker oder einer Penalty Area, (der Erleichterungsbereich befindet sich in diesem Fall komplett im Gelände)
- er nicht näher zum Loch liegt als der Bezugspunkt oder er außerhalb einer Penalty Area oder einem Bunker liegen muss, aus dem Erleichterung in Anspruch genommen wird oder (deswegen der Halbkreis)
- dort keine Beeinträchtigung von dem Umstand besteht (wie in der zutreffenden Regel definiert), von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird. (die Pfütze, in der der Ball ursprünglich lag, ist nicht mehr im Spiel - weder für den Schlag noch für den Stand)

Ist dieses Grundprinzip der neuen Golfregeln, wie ein Erleichterungsbereich bestimmt und darin ein Ball gedroppt wird, erst einmal verstanden, dann ist dieses ein großer Schritt in Bezug auf die regelkonforme Anwendung der neuen Golfregeln in unterschiedlichen Situationen auf dem Golfplatz. Denn bei Inanspruchnahme von strafloser Erleichterung wegen ungewöhnlicher Platzverhältnisse (R16.1), einer Gefährdung durch ein Tier (R16.2), einem falschen Grün (R13.1f), oder einer Spielverbotszone (R16.1f, 17.1e) oder nach bestimmten Platzregeln bzw. bei Inanspruchnahme von Erleichterung mit Strafe nach den R17 "Ball in Penalty Area" oder R19.2 "Erleichterungsverfahren für einen unspielbaren Ball im Gelände oder auf dem Grün" ist das Verfahren nahezu identisch... (tk)Im Winter normal - ungewöhnliche Platzverhältnisse - doch wie geht das Erleichterungsverfahren?
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so langsam werden mir Eure Beiträge zu lang... 😘 Das zerstört bei mir das Gleichgewicht zwischen Interesse und Faulheit 🤗😂

Danke für diesen Beitrag. Sehr verständlich erklärt. Gerne weiter so 👍

Oh je - dann wünsche ich Dir gute Besserung. Ruhe Dich aus und werde schnell wieder gesund. Liebe Grüße Papa 👴

In dem Beispiel hätte man den Ball ja auch so droppen können (ob absichtlich oder unabsichtlich ist erstmal egal) das er zwar regelkonform im Erleichterungsbereich (dem Halbkreis) liegt, man selbst aber wieder mit dem Fuß im zeitweiligen Wasser steht....was dann ?

Super Video, sehr einfach dargestellt und erklärt 👍🏻 . Was ist wenn ich den Bereich nicht mit dem längsten Club abmesse..? aus versehen..,

In den meisten Fällen wird es genügen, nur den nächsten Punkt der Erleichterung mit einem Tee zu kennzeichnen. Wird auf der Tour im Beisein eines Referees auch so gemacht. Dieser Punkt wäre für mich in diesem Fall eine Schlägerkopfbreite seitlich und 10 cm (Divotbereich) zurück von der Grenze des Umstandes. Ausmesssen, ob im Zweifelsfall der Ball nicht im Erleichterungsbereich aufgetroffen oder rausgerollt ist, kann man danach immer noch.

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1 Woche her

Golf Rules

Nachdem wir gestern schon am Rande mit dem Begriff "Ausrüstung" zu tun hatten heute ein Beispiel, bei dem viele sich fragen werden, warum:

Eine Leserin sandte uns das Foto Ihres "Wintertees", einem Getränkeflaschendeckel. Bislang galt hier, dass Ausrüstungsgegenstände, die nicht für diesen Zweck entworfen wurden als ungebräuchliche Ausrüstung nicht erlaubt waren (zB ein Milchtöpfen als Tee).

Diese Einschränkung ist weitestgehend entfallen, R4.3 und R6.2 verweisen hierbei jeweils darauf, dass ein Tee den Definitionen ("ein Gegenstand, der dazu verwendet wird, um Ihren Ball über den Abschlag zu heben. Es darf nicht länger als 101,6mm (4 Inches) sein und muss den Ausrüstungsregeln entsprechen.") entsprechen muss und den Ausrüstungsregeln genügt.

Diese schränken das noch weiter ein, indem sie verbieten, dass ein Tee die Richtung des Spiels anzeigt oder dem Spieler anderweitig in seinem Schlag unterstützt, aber: Sie müssen dafür gemacht sein ein Tee ("designed to") zu sein.

Ein Getränkeflaschendeckel ist aber gemacht, ein Deckel zu sein, von daher bleibt er unzulässig.
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Nachdem wir gestern schon am Rande mit dem Begriff Ausrüstung zu tun hatten heute ein Beispiel, bei dem viele sich fragen werden, warum:

Eine Leserin sandte uns das Foto Ihres Wintertees, einem Getränkeflaschendeckel. Bislang galt hier, dass Ausrüstungsgegenstände, die nicht für diesen Zweck entworfen wurden als ungebräuchliche Ausrüstung nicht erlaubt waren (zB ein Milchtöpfen als Tee).

Diese Einschränkung ist weitestgehend entfallen, R4.3 und R6.2 verweisen hierbei jeweils darauf, dass ein Tee den Definitionen (ein Gegenstand, der dazu verwendet wird, um Ihren Ball über den Abschlag zu heben. Es darf nicht länger als 101,6mm (4 Inches) sein und muss den Ausrüstungsregeln entsprechen.) entsprechen muss und den Ausrüstungsregeln genügt.

Diese schränken das noch weiter ein, indem sie verbieten, dass ein Tee die Richtung des Spiels anzeigt oder dem Spieler anderweitig in seinem Schlag unterstützt, aber: Sie müssen dafür gemacht sein ein Tee (designed to) zu sein.

Ein Getränkeflaschendeckel ist aber gemacht, ein Deckel zu sein, von daher bleibt er unzulässig.

 

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Wilhelm Paul Elspass Danke für Ihren Beitrag - aber wir behalten uns vor "Werbung" aus diesem Forum zu löschen...

Angesichts der Probleme in der Welt, sollten wir das Thema nicht so hoch hängen? Der Ball muss raus, egal wie. Es muss doch nicht immer die "Bratpfanne" sein. Wir sind doch nicht als PGA Spieler unterwegs. Mit Holz 3 schlage ich sehr genau ab, auch richtig weit und es genügt mir so ziemlich alles, ob Gummihütchen, Kunststoffmatte, oder auch Aludose. Der Franke würde sagen: "Mach halt ka Gscheiss, wegen dem Abschlag, hau ihn raus!"

Somit ist dieses Tee zugelassen!?

Ein Getränkeflaschendeckel wurde selbstverständlich zuallererst entwickelt, um ein Tee zu sein, nur zufällig wurde erkannt, dass man damit auch Flaschen verschließen kann. 😉

Gott sei Dank wollte die Dame an dem Tag weder für das Race to Dubai punkten, noch beim Hole in One einen Porsche gewinnen .... nehme ich an. 😂😂😂

Auf der Webseite rules4you können wir die neuen Regeln ab sofort üben

Christian Köhler 😂😂😂

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1 Woche her

Golf Rules

Jaja, ihr habt ja Recht - manche erklären uns von Golf Rules für etwas "verrückt". Stimmt schon, denn bei diesem aktuellen Wintergolf-Comic stellte sich uns beiden sofort unabhängig voneinander die Frage, ob das dargestellte Vorgehen regelkonform ist?

Nach R10.2b "Andere Hilfe / Keinen Gegenstand hinlegen, um die Einnahme der Standposition zu unterstützen" darf ein Spieler keine Standposition für den Schlag einnehmen, indem er einen Gegenstand benutzt, der durch oder für den Spieler zum Ausrichten seiner Füße oder seines Körpers hingelegt wurde (zum Beispiel ein zum Anzeigen der Spiellinie auf den Boden gelegter Schläger). Das ist hier aber nicht der Fall.

Kommen wir zunächst einmal zur Frage, was denn genau "Schnee" ist? Lt. Erklärungen sind "Schnee und natürliches Eis" (anders als Reif) entweder lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, zeitweiliges Wasser je nach Wahl des Spielers. Nach R15.1a "Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs" darf der lose hinderliche Naturstoff überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernen werden und er darf dies auf jede Weise tun (zum Beispiel mit der Hand, dem Fuß, einem Schläger oder anderer Ausrüstung).

Interessant wird es dann aber bei Regel R13.1c "Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind". Zwar darf ein Spieler auf dem Grün neben den losen hinderlichen Naturstoffen auch Sand und lose Erde entfernen und jetzt sogar Schäden ausbessern ohne das Spiel unangemessen zu verzögern - doch wie verhält es sich mit der Spur zum Loch, die der Spieler in diesem Fall gezogen hat?

Hier heißt es: "Aber: Verbessert der Spieler das Grün durch Handlungen, die über das hinausgehen, was zur Wiederherstellung des Grüns in seinen ursprünglichen Zustand nötig ist (zum Beispiel durch das Herstellen einer Spur zum Loch oder durch Verwendung eines unzulässigen Gegenstands), zieht sich der Spieler die Grundstrafe für Verstoß gegen Regel 8.1a zu."

Insofern - eine sehr kreative Idee - aber trotzdem fällt die Grundstrafe an... (tk)
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Jaja, ihr habt ja Recht - manche erklären uns von Golf Rules für etwas verrückt. Stimmt schon, denn bei diesem aktuellen Wintergolf-Comic stellte sich uns beiden sofort unabhängig voneinander die Frage, ob das dargestellte Vorgehen regelkonform ist?

Nach R10.2b Andere Hilfe / Keinen Gegenstand hinlegen, um die Einnahme der Standposition zu unterstützen darf ein Spieler keine Standposition für den Schlag einnehmen, indem er einen Gegenstand benutzt, der durch oder für den Spieler zum Ausrichten seiner Füße oder seines Körpers hingelegt wurde (zum Beispiel ein zum Anzeigen der Spiellinie auf den Boden gelegter Schläger). Das ist hier aber nicht der Fall. 

Kommen wir zunächst einmal zur Frage, was denn genau Schnee ist? Lt. Erklärungen sind Schnee und natürliches Eis (anders als Reif) entweder lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, zeitweiliges Wasser je nach Wahl des Spielers. Nach R15.1a Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs darf der lose hinderliche Naturstoff überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernen werden und er darf dies auf jede Weise tun (zum Beispiel mit der Hand, dem Fuß, einem Schläger oder anderer Ausrüstung).

Interessant wird es dann aber bei Regel R13.1c Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind. Zwar darf ein Spieler auf dem Grün neben den losen hinderlichen Naturstoffen auch Sand und lose Erde entfernen und jetzt sogar Schäden ausbessern ohne das Spiel unangemessen zu verzögern - doch wie verhält es sich mit der Spur zum Loch, die der Spieler in diesem Fall gezogen hat?

Hier heißt es: Aber: Verbessert der Spieler das Grün durch Handlungen, die über das hinausgehen, was zur Wiederherstellung des Grüns in seinen ursprünglichen Zustand nötig ist (zum Beispiel durch das Herstellen einer Spur zum Loch oder durch Verwendung eines unzulässigen Gegenstands), zieht sich der Spieler die Grundstrafe für Verstoß gegen Regel 8.1a zu.

Insofern - eine sehr kreative Idee - aber trotzdem fällt die Grundstrafe an... (tk)

 

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Dies kann man auch anders sehen. Es wurde nur der Schnee beseitigt, was nach der Regel erlaubt ist. Das Grün selbst(Oberfläche) wurde nicht verändert. Wenn ich die Regel richtig verstanden habe, so fällt nur die Grundstrafe an wenn z. Bsp. die Grünoberfläche eine Spur aufweisen würde.

Also, die gerade Linie hinzubekommen, verdient Respekt! 🙂

Ich sehe das sogar noch anders: Mit Anzeigen der Spiellinie durch den Urin, versucht der Spieler R 10.2b(2) außer kraft zu setzen. Ich unterstelle als Referee diesem Spieler erst einmal einen schwerwiegenden Verstoß gegen 1.2a (Spirit of the Game) und wünsche dem Spieler einen Erholsamen Weg zurück ins Clubhaus...

2 Wochen her

Golf Rules

Saudi International - da war noch was...

Vor 20 Jahren war es Tiger Woods in Scottsdale, AZ - in diesem Jahr Brooks Koepka in Saudi Arabien. Damals war es Regel 24-1 "Bewegliches Hemmnis" - jetzt ist es Regel 15 "Erleichterung von losen hinderlichen Naturstoffen und beweglichen Hemmnissen (einschließlich Ball oder Ballmarker, die das Spiel unterstützen oder beeinträchtigen)".

Lt. Definition ist ein Stein ein loser hinderlicher Naturstoff und damit entweder beweglich oder unbeweglich. Kann der Stein ohne unangemessene Verzögerung des Spiels bewegt / entfernt werden, dann gilt Regel 15.1a(1) "Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs: Ein Spieler darf einen losen hinderlichen Naturstoff überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernen und er darf dies auf jede Weise tun (zum Beispiel mit der
Hand, dem Fuß, einem Schläger oder anderer Ausrüstung)." In der Interpretation 15.1a/1 "Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs einschließlich der Hilfe Anderer" wird dieses Thema sogar noch einmal im Detail beschrieben.

Um Hilfe kann also gebeten werden - es sollte dabei aber beachtet werden, dass es nicht zu einer Unangemessene Verzögerung des Spiels nach R5.6 kommt... (tk)

Anmerkung: Post wurde nachträglich bearbeitet (tk)
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Saudi International - da war noch was...

Vor 20 Jahren war es Tiger Woods in Scottsdale, AZ - in diesem Jahr Brooks Koepka in Saudi Arabien. Damals war es Regel 24-1 Bewegliches Hemmnis - jetzt ist es Regel 15 Erleichterung von losen hinderlichen Naturstoffen und beweglichen Hemmnissen (einschließlich Ball oder Ballmarker, die das Spiel unterstützen oder beeinträchtigen).

Lt. Definition ist ein Stein ein loser hinderlicher Naturstoff und damit entweder beweglich oder unbeweglich. Kann der Stein ohne unangemessene Verzögerung des Spiels bewegt / entfernt werden, dann gilt Regel 15.1a(1) Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs: Ein Spieler darf einen losen hinderlichen Naturstoff überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernen und er darf dies auf jede Weise tun (zum Beispiel mit der
Hand, dem Fuß, einem Schläger oder anderer Ausrüstung). In der Interpretation 15.1a/1 Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs einschließlich der Hilfe Anderer wird dieses Thema sogar noch einmal im Detail beschrieben. 

Um Hilfe kann also gebeten werden - es sollte dabei aber beachtet werden, dass es nicht zu einer Unangemessene Verzögerung des Spiels nach R5.6 kommt... (tk)

Anmerkung: Post wurde nachträglich bearbeitet (tk)

 

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Ich habe mich gefragt: ‚Warum den ganzen Aufwand/die Spielverzögerung’?Hätte man den Stein nicht auch als „unbewegliches Hemmnis“ ansehen und Erleichterung nach Regel 16.1a in Anspruch nehmen können!?

Gut das ich beim Spielen auch immer meinen Fanclub dabei habe, der alles wegräumt..💪💪😉😉

2 Wochen her

Golf Rules

Wir haben es ja gestern abend schon kurz angesprochen, aber ein Triple Bogey eines Führenden auf der Tour ist ja nun recht selten zu beobachten. Wir wurden gefragt, wie es denn dazu kam:

Bahn 11 bei den Waste Management Phoenix Open im TPC Scottsdale: Nach einen Schlag in die Penalty Area entschloss sich Fowler Erleichterung nach Regel R17 zu nehmen und droppte einen Ball, der im Erleichterungsbereich zur Ruhe kam. Er ging hoch auf das Grün, um zu sehen wie er es anspielt. Sein Ball geriet in der Zwischenzeit wieder in Bewegung und rollte erneut in die Penalty Area.

R14.4 sagt aus, dass ein Ball wieder im Spiel ist, wenn er nach dem droppen im Erleichterungsbereich zur Ruhe gekommen ist, was Fowlers Ball ja war.

Das zurück Rollen in die Penalty Area war ein Fall von R9.3, die Bewegung des Balls selbst straflos und der Ball von der neuen Stelle (also aus der Penalty Area) zu spielen. Da das nicht wirklich eine Option war, hatte er nur die Möglichkeit den Ball erneut mit Strafschlag zu droppen, was er tat und sich so das Triple Bogey zuzog.

Als Lehre für uns bleibt festzustellen, dass es manchmal sinnvoller ist, mit dem Drop zu warten, bis man sich über den Schlag im Klaren ist, den man spielen will...

PGA TOUR
Rickie Fowler has made a triple bogey 7.
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PGA TOUR

 

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Danke für die Aufklärung, habe gestern echt gerätselt

Christian Köhler

Wirklich seltenes Pech aber, hätte sich der Ball bewegt wo er den Stand eingenommen und er nach ihm hätte schlagen wollen und er bewegt sich, hält ihn auf, dann hätte er die Grundstrafe bekommen, also 2 ( 11.2b). Er hätte ihn nämlich nicht aufhalten dürfen. Stimmt ?

2 Wochen her

Golf Rules

Was ist denn da gerade los an Bahn 11 bei den Waste Management Phoenix Open im TPC Scottsdale bei Rickie Fowler?

Fowler schlägt seine Annäherung etwas lang, der Ball rollt über das Grün und den Abhang hinunter ins Wasser. Fowler entschließt sich nach R17 Erleichterung von der Penalty Area zu nehmen und droppt einen Ball. Der Ball kommt zur Ruhe, Fowler geht auf das Grün um sich auf seinen Schlag vorzubereiten. Tja und dann kommt das, womit keiner gerechnet hat - der Ball setzt sich, während Fowler auf dem Grün ist, in Bewegung und rollt noch einmal ins Wasser...

Regel 9.3 "Ball durch Naturkräfte bewegt" greift: Wenn Naturkräfte (wie Wind und Wasser) verursachen, dass ruhende Ball des Spielers bewegt, so ist dieses ist für den Spieler straflos und der Ball muss von der neuen Stelle gespielt werden. Ärgerlich nur, dass der Ball ins Wasser rollt und somit Fowler keine andere Chance hat als nochmals einen neuen Ball mit Strafe ins Spiel zu bringen.

Und um irgendwelchen Irritationen vorzubeugen: nein, das hat überhaupt nichts mit den neuen Golfregeln zu tun, auch wenn "Stimmen aus dem Fernseher" das anders sehen... (tk)
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Was ist denn da gerade los an Bahn 11 bei den Waste Management Phoenix Open im TPC Scottsdale bei Rickie Fowler?

Fowler schlägt seine Annäherung etwas lang, der Ball rollt über das Grün und den Abhang hinunter ins Wasser. Fowler entschließt sich nach R17 Erleichterung von der Penalty Area zu nehmen und droppt einen Ball. Der Ball kommt zur Ruhe, Fowler geht auf das Grün um sich auf seinen Schlag vorzubereiten. Tja und dann kommt das, womit keiner gerechnet hat - der Ball setzt sich, während Fowler auf dem Grün ist, in Bewegung und rollt noch einmal ins Wasser...

Regel 9.3 Ball durch Naturkräfte bewegt greift: Wenn Naturkräfte (wie Wind und Wasser) verursachen, dass ruhende Ball des Spielers bewegt, so ist dieses ist für den Spieler straflos und der Ball muss von der neuen Stelle gespielt werden. Ärgerlich nur, dass der Ball ins Wasser rollt und somit Fowler keine andere Chance hat als nochmals einen neuen Ball mit Strafe ins Spiel zu bringen.

Und um irgendwelchen Irritationen vorzubeugen: nein, das hat überhaupt nichts mit den neuen Golfregeln zu tun, auch wenn Stimmen aus dem Fernseher das anders sehen... (tk)

 

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Golfregeln sind teilweise echt erschreckend. Jetzt mal aus rein sportlicher Sicht, warum und wofür wurde Fowler jetzt bestraft, was hat er falsch gemacht das man ihn persönlich sportlich bestraft ? Mir fehlt bei den Golfregeln einfach oft die sportliche Sichtweise. Aus sportlicher Sicht müsste es doch klar so sein, dass er straflos einen neuen Ball von der Stelle spielen darf wo der Ball vorher lag. Da frage ich mich oftmals wo die sportliche Gerechtigkeit bleibt.

Was ich nicht versteh, dass der Caddie nicht versucht hat den Ball im wasser zu suchen dafür hätt er doch 3 Minuten Zeit gehabt oder? Dann hätte er straffrei nochmals von der Stelle spielen können???

.. war nach den alten regeln aber anders, oder irre ich mich da... würde der Ball da nicht straffrei zurückgelegt wenn er durch Wind bewegt wurde?

Scorekarte 7, auf eurer Zeichnung 6 Schläge ?

Aber mit einer 7 hat er keinen Strafschlag kassiert...🤔 3er ins Wasser, Strafschlag, 5er getroppt, rollt ins Wasser, dann Strafschlag, 7er aufs Grün und ein Putt = 8 Oder täusch ich mich jetzt?🤔🤔🤔

Ah du meinst die qualitativ hochwertigen "Stimmen" aus dem übertragenden Sender.....😂

Danke Golf Rules, das mit Regel 9.3 hatte ich auch rausgesucht. Aber es geht hier halt nicht weil er nicht den gleichen zurück legen kann. 💡😀

Tobias

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2 Wochen her

Golf Rules

Heute werfen wir mal einen Blick in die Committee Procedures der neuen Golfregeln - speziell in das Kapitel "5E Abschläge und Lochpositionen / (2) Auswahl der Lochpositionen".

Auch mit den neuen Regeln gelten weiterhin die bekannten Empfehlungen für die Lage der Löcher auf den Grüns:

- Die Spielstärke der Spieler sollte für die Auswahl der Lochposition berücksichtigt werden. Die gewählten Positionen sollten nicht zu schwer sein, so dass diese das Spiel erheblich verlangsamen würden oder zu einfach, dass diese besseren Spielern keine Herausforderung
bieten.
- Die Geschwindigkeit der Grüns muss bei der Auswahl der Lochpositionen berücksichtigt werden. Während eine Lochposition für ein langsames Grün gut sein kann, kann sich diese bei einer erhöhten
Geschwindigkeit des Grüns als zu schwer aufweisen.
- Die Spielleitung sollte es vermeiden, ein Loch in einen Hang zu setzen. Falls es die Form des Grüns erlaubt, sollten Löcher in einen Bereich gesetzt werden, wo die Oberfläche mindestens 60-90 cm um das Loch herum eben ist, damit gespielte Putts um das Loch herum
liegen bleiben können.
- Positionieren der Löcher an Stellen, an denen sich genügend Grünoberfläche zwischen dem Loch und dem Rand / Seiten des Grüns befindet, um genügend Platz für den Annäherungsschlag auf diesem bestimmten Loch zu bieten (Empfehlung vom DGV / den Landesverbänden: mind. 4 Schritte)
- Umsetzen von möglichst ausgeglichene Lochpositionen für den ganzen Platz unter Berücksichtigung von Positionen links, rechts, Mitte, vorne und hinten. (tk)
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Heute werfen wir mal einen Blick in die Committee Procedures der neuen Golfregeln - speziell in das Kapitel 5E Abschläge und Lochpositionen / (2) Auswahl der Lochpositionen.

Auch mit den neuen Regeln gelten weiterhin die bekannten Empfehlungen für die Lage der Löcher auf den Grüns:

- Die Spielstärke der Spieler sollte für die Auswahl der Lochposition berücksichtigt werden. Die gewählten Positionen sollten nicht zu schwer sein, so dass diese das Spiel erheblich verlangsamen würden oder zu einfach, dass diese besseren Spielern keine Herausforderung
bieten.
- Die Geschwindigkeit der Grüns muss bei der Auswahl der Lochpositionen berücksichtigt werden. Während eine Lochposition für ein langsames Grün gut sein kann, kann sich diese bei einer erhöhten
Geschwindigkeit des Grüns als zu schwer aufweisen.
- Die Spielleitung sollte es vermeiden, ein Loch in einen Hang zu setzen. Falls es die Form des Grüns erlaubt, sollten Löcher in einen Bereich gesetzt werden, wo die Oberfläche mindestens 60-90 cm um das Loch herum eben ist, damit gespielte Putts um das Loch herum
liegen bleiben können.
- Positionieren der Löcher an Stellen, an denen sich genügend Grünoberfläche zwischen dem Loch und dem Rand / Seiten des Grüns befindet, um genügend Platz für den Annäherungsschlag auf diesem bestimmten Loch zu bieten (Empfehlung vom DGV / den Landesverbänden: mind. 4 Schritte)
- Umsetzen von möglichst ausgeglichene Lochpositionen für den ganzen Platz unter Berücksichtigung von Positionen links, rechts, Mitte, vorne und hinten. (tk)

 

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Je nachdem wie gross ein Schritt (0,6-0,7 m) ist, sind 4 Schritte (2,4-2,8 m) vom Grünrand schon recht grosszügig bemessen. Diese Empfehlung gibt es im Original des R&A nicht und in Österreich (ÖGV) ist die Empfehlung meines Wissens 1 m.

Das sollte man im Blick haben.

Es sollte möglichst nur eine Neigung geben ( wurde mir von einem R/A Ausbilder empfohlen). Die Spielart ist mE auch entscheidend. Im Lochspiel mag ich gern auch mal “grenzwertige” Lochpositionen. Im Zählspiel stimme ich den oa Ansätzen natürlich uneingeschränkt zu.

Scheint so, dass man hier mit „paces“ und Lochpositionne auf den Profi-Touren Probleme bekommen wird 😉😊😊

Hab mal einen AimPoint-Kurs bei Rolf Kinkel gemacht und anschließend gab es Diskussion hier mit Club und Pro, in welche Schräglagen man Löcher setzen darf. Damals wurde mir erklärt: doch, Löcher in Schräglagen seien sehr wohl möglich, nur sollten die Schräglagen nicht extrem sein und es sollen nicht auch noch Wellen drin sein. Das Loch soll in ein EBENE gesetzt werden, die aber eine SCHRÄGE Ebene sein darf. Der Ball sollte ne Chance haben liegen bleiben zu können.

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2 Wochen her

Golf Rules

Nach R3.3b "Ergebnisse im Zählspiel" werden die Ergebnisse eines Spielers vom Zähler auf der Scorekarte des Spielers eingetragen. Der Zähler wird entweder von der Spielleitung bestimmt oder vom Spieler auf eine von der Spielleitung gebilligte Weise ausgewählt. Der Spieler muss für die ganze Runde denselben Zähler haben, es sei denn, die Spielleitung genehmigt entweder vorher oder nachträglich den Wechsel des Zählers.

Während der Runde sollte der Zähler nach jedem Loch die Anzahl der Schläge (gespielte Schläge einschließlich Strafschläge) mit dem Spieler abklären und dieses Brutto-Ergebnis auf der Scorekarte eintragen. Nach dem Ende der Runde muss der Zähler die Ergebnisse der Löcher auf der Scorekarte bestätigen. Hatte der Spieler mehr als einen Zähler, muss jeder Zähler die Ergebnisse für die Löcher bestätigen, an denen er der Zähler war.

Wichtig zu wissen ist, dass der Zähler disqualifiziert werden kann / sollte, wenn er wissentlich ein falsches Ergebnis eines anderen Spielers bestätigt. Kommt es zwischen Spieler und Zähler zu Meinungsverschiedenheiten über das Ergebnis, so kann sich der Zähler weigern, das Ergebnis des Spielers zu bestätigen. Die Spielleitung muss dann alle verfügbaren Tatsachen berücksichtigen und eine Entscheidung über das Ergebnis des Spielers auf dem fraglichen Loch zu treffen.

Und wo wir gerade dabei sind: Änderungen in einer Scorekarte müssen übrigens nicht besonders gegengezeichnet werden... (tk)
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Nach R3.3b Ergebnisse im Zählspiel werden die Ergebnisse eines Spielers vom Zähler auf der Scorekarte des Spielers eingetragen. Der Zähler wird entweder von der Spielleitung bestimmt oder vom Spieler auf eine von der Spielleitung gebilligte Weise ausgewählt. Der Spieler muss für die ganze Runde denselben Zähler haben, es sei denn, die Spielleitung genehmigt entweder vorher oder nachträglich den Wechsel des Zählers.

Während der Runde sollte der Zähler nach jedem Loch die Anzahl der Schläge (gespielte Schläge einschließlich Strafschläge) mit dem Spieler abklären und dieses Brutto-Ergebnis auf der Scorekarte eintragen. Nach dem Ende der Runde muss der Zähler die Ergebnisse der Löcher auf der Scorekarte bestätigen. Hatte der Spieler mehr als einen Zähler, muss jeder Zähler die Ergebnisse für die Löcher bestätigen, an denen er der Zähler war.

Wichtig zu wissen ist, dass der Zähler disqualifiziert werden kann / sollte, wenn er wissentlich ein falsches Ergebnis eines anderen Spielers bestätigt. Kommt es zwischen Spieler und Zähler zu Meinungsverschiedenheiten über das Ergebnis, so kann sich der Zähler weigern, das Ergebnis des Spielers zu bestätigen. Die Spielleitung muss dann alle verfügbaren Tatsachen berücksichtigen und eine Entscheidung über das Ergebnis des Spielers auf dem fraglichen Loch zu treffen.

Und wo wir gerade dabei sind: Änderungen in einer Scorekarte müssen übrigens nicht besonders gegengezeichnet werden... (tk)

 

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Übrigens - nicht das es unter geht: war ne schnucklige 65 (Platzrekord) von der Spielerin 😉

Der letzte Satz ist mir wichtig. Was habe ich das schon diskutiert, wenn jemand meinte, ich könne nicht einfach ändern. In der Tat habe ich niemals von einer Spielleitung „Ärger“ bekommen.

Geniale Runde. 👌😊

Starke 65 💪🏻🤙🏻😊😊

2 Wochen her

Golf Rules

Steine im Bunker sind nach den neuen Golfregeln "lose hinderliche Naturstoffe" und können deswegen im Bunker (auch ohne zusätzliche Platzregel) entfernt werden. Dabei ist allerdings nach R15.1b zu beachten, dass der Ball beim Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe nicht bewegen darf. Der Ball muss in diesem Fall zurückgelegt werden und der Spieler zieht sich einen Strafschlag zu.

In diesem Beispiel wird der Schlag aus dem Bunker jedoch zusätzlich durch eine Drainageleitung behindert. Der Spieler kann Erleichterung nach R16 "Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse), Gefährdung durch Tiere, eingebetteter Ball" nehmen.

Es obliegt dem Spieler, ob er dieses straflos nach R16.1c(I) "Erleichterung für einen Ball im Bunker / Aus dem Bunker spielen" oder mit einem Strafschlag nach R16.1c(II) "Erleichterung für einen Ball im Bunker / Spielen außerhalb des Bunkers (Erleichterung „auf der Linie zurück“)." durchführt. (tk)
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Steine im Bunker sind nach den neuen Golfregeln lose hinderliche Naturstoffe und können deswegen im Bunker (auch ohne zusätzliche Platzregel) entfernt werden. Dabei ist allerdings nach R15.1b zu beachten, dass der Ball beim Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe nicht bewegen darf. Der Ball muss in diesem Fall zurückgelegt werden und der Spieler zieht sich einen Strafschlag zu.

In diesem Beispiel wird der Schlag aus dem Bunker jedoch zusätzlich durch eine Drainageleitung behindert. Der Spieler kann Erleichterung nach R16 Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse), Gefährdung durch Tiere, eingebetteter Ball nehmen.

Es obliegt dem Spieler, ob er dieses straflos nach R16.1c(I) Erleichterung für einen Ball im Bunker / Aus dem Bunker spielen oder mit einem Strafschlag nach R16.1c(II) Erleichterung für einen Ball im Bunker / Spielen außerhalb des Bunkers (Erleichterung „auf der Linie zurück“). durchführt. (tk)

2 Wochen her

Golf Rules

Heute mal etwas, dass etwas abseits der eigentlichen Golfregeln ist. Golfer lieben Spielzeug und wollen immer etwas höher, schneller, weiter. Das ist normal, schließlich ist Golf nicht nur ein Suchtmittel sondern auch Sport. Und Sportler machen viel, um in Ihrer Sportart besser zu werden. Manche schrecken sogar vor Doping oder anderen verbotenen Mitteln nicht zurück, was uns zu diesem Beitrag bringt.

Beim surfen im Netzt traf ich auf Werbung für Polymax Extremes, eine Folie, mit der die Schlagfläche eines Schlägers beklebt werden kann um die Spieleigenschaften zu verändern. Der Hersteller wirbt dabei ganz offensiv mit "USGA"-Banned, sprich dem Verbot, diese Folie im Golfspiel zu benutzen durch eine der beiden Regelinstanzen, die United States Golf Association - USGA. Aber die Folie ist auch nach den Regeln ganz normal verboten, nämlich nach R4.1a (3) und den Ausrüstungsregeln; ein Schlag mit dem Schläger während der Runde kann zur Disqualifikation führen, da Fremdstoff an der Schlagfläche/ am Schlägerkopf angebracht ist um das Verhalten des Schlägers beim Schlag zu beeinflussen.

Der Test ergab übrigens eine leichte Verbesserung durch die Folie, was den Regelverstoß zusätzlich unterstreicht.

Was denkt ihr darüber? Sind ein paar Meter mehr das wert?
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Höher, Schneller, Weiter, Tiefer in den Hindernissen 😉

Apropos Doping. Das wäre vielleicht mal ein extra Thema wert. Alkohol über 0,1 Promille galt z. B. bis 31.12.2017 als Doping. Betablocker (gegen Bluthochdruck) sind bei Golf (auch Billard, Schiessen etc.) verboten. Ebenso Insulin. Also durchaus Medikamente, die bei Senioren nicht unhäufig genommen werden und sie dafür ein ärztliches Attest bräuchten. Zumindest bei höherrangigen Turnieren kann das praktisch relevant sein.

Die Schlagfläche von Drivern wird durch starke Benutzung auch "dünner", wodurch sie illegal werden kann. Es gibt auch Werkstätten, wo man die Schlagfläche dünner machen lassen kann. Es gibt auch Driver zu kaufen, welche "non conforming" sind. Z. B. den hier: a.Japa non conforming HCOR 12.

Von den Messdaten her sollte der Spieler eher an seinem Schwung arbeiten. Bei 100 mph Schlägerkopfgeschwindigkeit und Smash 1,45 sollte er ca. 217 m Carry im Schnitt erreichen. Die Folie scheint den Spin rauszunehmen. Wenn das so ist, hilft es bei wenig Spin nicht, denn mit noch weniger fällt dann der Ball zu früh runter.

Ich glaube das ist nicht ganz richtig,was ist mit dem Blei am Schlägerkopf?Meines Wissens ist nur die Schlagfläche tabu oder hat sich das geändert?

Ich glaube das ist nicht ganz richtig,was ist mit dem Blei am Schlägerkopf?Meines Wissens ist nur die Schlagfläche tabu oder hat sich das geändert?

Naja...einen Unterschied oder sogar eine Verbesserung, mit drei Schlägen zum Vergleich, feststellen zu wollen, ist schon gewagt. Wieviel Gramm wiegt denn so eine Folie?

Habe ich nicht irgend etwas davon gelesen, dass das anbringen von (z.B.) Folien mit den neuen Regeln auf den ganzen Schlägerkopf ausgeweitet wurde. Was bedeutet das für das nachträgliche Optik-Tuning mit Folien auf der Oberseite des Drivers? www.readygolf.com/brands/big-wigz-skins/

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2 Wochen her

Golf Rules

Trarrra - die Golfregeln in deutscher Sprache sind ab jetzt auch in R&A-App verfügbar!

Kleiner Wermutstropfen - die Interpretations sind leider weiterhin in Englisch...
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Trarrra - die Golfregeln in deutscher Sprache sind ab jetzt auch in R&A-App verfügbar!

Kleiner Wermutstropfen - die Interpretations sind leider weiterhin in Englisch...Image attachment

 

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Juhu. Nicht mehr auf Niederländisch lesen 😂

Apple oder Android?

Also, R&A ist mit der deutschen Übersetzung in der App schneller als Rules4you!!! Respekt!!!

3 Wochen her

Golf Rules

Einer der vorausgehenden Mitspieler hat sein Handtuch verloren und ausgerechnet darauf kommt der Ball zur Ruhe - was nun?

Das Handtuch ist ein bewegliches Hemmnis - Regel R15.2 "Bewegliches Hemmnis" kommt deswegen zum Tragen. Generell darf der Spieler das Hemmnis überall auf dem Platz und außerhalb des Platzes auf beliebige Weise straflos entfernen. Wenn sich der Ball dabei bewegt, muss dieser an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden, wenn der Ball, wie hier, auf dem Hemmnis liegt muss nach R15.2a (2) verfahren werden, sprich der Ball muss nach entfernen des Hemmnisses im Erleichterungsbereich gedroppt werden.

Bezugspunkt ist dabei die Stelle unmittelbar unterhalb dem Punkt, an dem der Ball in oder auf dem beweglichen Hemmnis lag. Sofern der Ball außerhalb des Grüns in oder auf einem beweglichen Hemmnis lag, kann von diesem Punkt der Erleichterungsbereich mit einer Schlägerlänge abgemessen werden. Lag der Ball auf dem Grün, so ist der Ball an die geschätzte Stelle zu legen. (tk)
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Einer der vorausgehenden Mitspieler hat sein Handtuch verloren und ausgerechnet darauf kommt der Ball zur Ruhe - was nun?

Das Handtuch ist ein bewegliches Hemmnis - Regel R15.2 Bewegliches Hemmnis kommt deswegen zum Tragen. Generell darf der Spieler das Hemmnis überall auf dem Platz und außerhalb des Platzes auf beliebige Weise straflos entfernen. Wenn sich der Ball dabei bewegt, muss dieser an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden, wenn der Ball, wie hier, auf dem Hemmnis liegt muss nach R15.2a (2) verfahren werden, sprich der Ball muss nach entfernen des Hemmnisses im Erleichterungsbereich gedroppt werden.

Bezugspunkt ist dabei die Stelle unmittelbar unterhalb dem Punkt, an dem der Ball in oder auf dem beweglichen Hemmnis lag. Sofern der Ball außerhalb des Grüns in oder auf einem beweglichen Hemmnis lag, kann von diesem Punkt der Erleichterungsbereich mit einer Schlägerlänge abgemessen werden. Lag der Ball auf dem Grün, so ist der Ball an die geschätzte Stelle zu legen. (tk)

 

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Nach 15.2a(2) muss der Ball bei einer Situation wie im Bild gedroppt, nicht gelegt werden.

3 Wochen her

Golf Rules

Gestern Abend in San Diego auf der PGA Tour Jordan Spieth bei der Farmers Insurance Open: was macht der denn da? Warum droppt der den Ball denn nicht? Der steht doch auf dem Weg...

Ja, stand er - aber wie hätte denn das Spiel regeltechnisch richtig fortgesetzt werden müssen, wenn Spieth sich entschlossen hätte straflose Erleichterung nach R16.1 "Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschl. unbeweglicher Hemmnisse)" zu nehmen.

Spieth hätte zunächst einmal den Bezugspunkt bestimmen müssen, um dann mit einer Schlägerlänge den Erleichterungsbereich auszumessen. Das Problem wäre dann gewesen, dass er als Bezugspunkt den "Nächstgelegene Punkt der vollständiger Erleichterung" hätte feststellen müssen. Sprich - der Punkte hätte auf jeden Fall weiter weg von der Fahne gelegen.

Das wäre zunächst ja nicht weiter schlimm gewesen - viel entschiedener wäre dann die Beschaffenheit des möglichen Erleichterungsbereiches gewesen. Denn dieser Bereich hätte im Gelände und nicht näher zum Loch liegen und zudem vollständige Erleichterung von jeglicher Beeinträchtigung durch dem Weg bieten müssen.

Und da der Ball gut lag entschied Spieth sich für den kleinen Flop-Shot an die Fahne und lochte mit dem kurzen Putt Ball entspannt ein... (tk)
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Gestern Abend in San Diego auf der PGA Tour Jordan Spieth bei der Farmers Insurance Open: was macht der denn da? Warum droppt der den Ball denn nicht? Der steht doch auf dem Weg...

Ja, stand er - aber wie hätte denn das Spiel regeltechnisch richtig fortgesetzt werden müssen, wenn Spieth sich entschlossen hätte straflose Erleichterung nach R16.1 Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschl. unbeweglicher Hemmnisse) zu nehmen. 

Spieth hätte zunächst einmal den Bezugspunkt bestimmen müssen, um dann mit einer Schlägerlänge den Erleichterungsbereich auszumessen. Das Problem wäre dann gewesen, dass er als Bezugspunkt den Nächstgelegene Punkt der vollständiger Erleichterung hätte feststellen müssen. Sprich - der Punkte hätte auf jeden Fall weiter weg von der Fahne gelegen. 

Das wäre zunächst ja nicht weiter schlimm gewesen - viel entschiedener wäre dann die Beschaffenheit des möglichen Erleichterungsbereiches gewesen. Denn dieser Bereich hätte im Gelände und nicht näher zum Loch liegen und zudem vollständige Erleichterung von jeglicher Beeinträchtigung durch dem Weg bieten müssen.

Und da der Ball gut lag entschied Spieth sich für den kleinen Flop-Shot an die Fahne und lochte mit dem kurzen Putt Ball entspannt ein... (tk)

 

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Wieso sollte man denn so wie der Ball da liegt NICHT weiterspielen? Unabhängig von allen Regeln ist doch alles super?!

Ist doch auch mal ganz ehrlih kein stress nen kurzen ball so von dort zu spielen. Bei einem vollen Schwung wäre es vielleicht etwas anders.

ahhhh dieses Bild habe ich nicht gesehen ,die Fahne ist zu sehen er hat einen guten Stand .das hat fuer einen super schlag hingehauen

Ist die vollständige Erleichterung nicht abgeschafft?

Wirkt auch so, als ginge das an dieser Stelle problemlos. Ich bin zwar in 100 Jahren nicht so gut wie Spieth, aber das hätte ich dort wohl ebenso gemacht.

Straflos hinter den Weg im Kreuzungpunkt zur Fahne droppen ..

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3 Wochen her

Golf Rules

Regel 6.2b gibt Auskunft, wann der Ball innerhalb des Abschlags liegt: der Ball muss nämlich mit irgendeinem Teil den Abschlag berühren oder sich oberhalb eines Teils des Abschlags befinden.

Für den Schlag darf der Spieler außerhalb des Abschlages stehen, um diesen zu von innerhalb des Abschlags zu spielen. Dabei darf der Ball aufgeteet oder vom Boden gespielt werden (s. Regel 6.2b(2)), wobei der Begriff "Boden" auch Sand oder ähnliches Material einschließt, welches zum Zweck des aufsetzen des Balls auf dem Abschlags angehäuft wurde.

Die Nutzung von unzulässigen Tees oder das unzulässige Aufteen führen zu einer Verstoß gegen R6.2b(2) in Form der Grundstrafe für das erste Vergehen und der Disqualifikation für den zweiten Verstoß. (tk)
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Regel 6.2b gibt Auskunft, wann der Ball innerhalb des Abschlags liegt: der Ball muss nämlich mit irgendeinem Teil den Abschlag berühren oder sich oberhalb eines Teils des Abschlags befinden. 

Für den Schlag darf der Spieler außerhalb des Abschlages stehen, um diesen zu von innerhalb des Abschlags zu spielen. Dabei darf der Ball aufgeteet oder vom Boden gespielt werden (s. Regel 6.2b(2)), wobei der Begriff Boden auch Sand oder ähnliches Material einschließt, welches zum Zweck des aufsetzen des Balls auf dem Abschlags angehäuft wurde.

Die Nutzung von unzulässigen Tees oder das unzulässige Aufteen führen zu einer Verstoß gegen R6.2b(2) in Form der Grundstrafe für das erste Vergehen und der Disqualifikation für den zweiten Verstoß. (tk)

 

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was sind denn unzulässige Tees..?

Warum ? Ich nehme meine immer mit, es sei denn ich finde sie nicht.zerbrochene aus Holz liegen genug rum.

Wie schaut es eientlich da mit den Laura Davies Tees aus? Rein in den Boden mit dem Wedge und den Ball dann auf das halb aufgestellte Divot legen? Erlaubt? Oder müsste man vor dem Schlag die Höhe des Divots nachmessen?

Super wäre es, es würden auch Plastiktees verboten (siehe Bild)... Aber so weit werden die Verantwortlichen nicht gehen... Ich gebe allerdings zu, ich benutze sie leider auch noch, aber demnächst nicht mehr...

Wer sich um sowas kümmert hat einfach zu viel Zeit😁

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3 Wochen her

Golf Rules

Ein Gerücht geht um die (Golf-)Welt: Videos schießen wie Pilze aus dem Boden, die eine vermeintliche Lücke in den 2019er Golfregeln ausnutzen wollen. Dabei spielen Golfer den Ball aus der Luft ein zweites Mal und nehmen anschließend R10.1a für sich in Anspruch und behaupten, das mehrfache Treffen des Balls sei nur ein Schlag und es falle keine Strafe an. Aber, ist das so?

R10.1a ist das Gebot ehrlich nach dem Ball zu schlagen. Dabei fällt für das versehentlich mehrfache Treffen des Balls bei einem ehrlichen Schlag keine Strafe an und der Schlag zählt als ein Schlag. Das ist neu. Aber es geht um das VERSEHENTLICHE Treffen. Und die Voraussetztung, dass die Golfregeln für die Leute geschrieben wurden, die sich daran halten wollen und nicht für die, die die Lücken suchen um sie unfair auszunutzen. WILL der Spieler den Ball mehr als einmal treffen ist es kein Versehen sondern Absicht und damit das Spielen eines Balls in Bewegung nach R10.1d und wird mit der Grundstrafe geahndet. Das heißt im Lochspiel verliert der Spieler das Loch und im Zählspiel zählt der Schlag und der Spieler zieht sich zwei Strafschläge zu. Das heißt hier, es sind die zwei Schläge aus dem Video und zwei Strafschläge.

Dazu kommt dann ein weiteres Problem, dass sich aus R11.2c ergibt. Zwar ist Regel R11.2 die generellere Regel zu R10.1a, die als speziellere Regel für den Sachverhalt Vorrang hat (lex specialis derogat legi generali), gleichwohl gelten die Folgen aus R11.2c, nämlich die Frage, von wo der abgelenkte Ball dann gespielt werden muss damit am Ende nicht noch eine höhere Strafe anfällt.

Wird der Ball - wie hier - von außerhalb des Grüns gespielt, muss der Spieler Erleichterung bezogen auf die geschätzte Stelle in Anspruch nehmen, an der der Ball zur Ruhe gekommen wäre, wenn er nicht durch den Schlag abgelenkt worden wäre. Von diesem Punkt ist der Ball im Erleichterungsbereich (ein Schlägerlänge), nicht näher zum Loch und im selben Platzbereich, zu droppen, R11.2c (1). Auf gut Deutsch: Droppen am geschätzten Landepunkt des ersten Schlages, andernfalls fällt die Grundstrafe nach R14.7a an, da vom falschen Ort gespielt wurde.

Hierbei ist dann noch R1.3c(4) wichtig, die regelt, wie mit mehrfachen Strafen umgegangen wird. Aber das ist eine andere Geschichte, die ein anderes Mal erklärt wird.Ein Gerücht geht um die (Golf-)Welt: Videos schießen wie Pilze aus dem Boden, die eine vermeintliche Lücke in den 2019er Golfregeln ausnutzen wollen. Dabei s...
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Ich denke, diese videos wollen nicht zu betrug anregen sondern sind spass videos. Golf soll ja spass machen. Ich wette dass es nach golf- und anschliessenden bierrunden in vielen golfclubs solche zockereien geben wird. Und das ist gut für golf!

Moin Moin. Wann immer Regeln in einer Gemeinschaft aufgestellt werden, wird es Menschen geben die diese Regeln zu ihrem Vorteil nutzen wollen. Man sieht das in Wirtschaft, Politik und anderen Bereichen. Ja man kann sagen, so ist der Mensch nun eben mal. Aber wir, wir sind Golfer. Wir haben seit Jahrhunderten den Spirit of the Game. Wir sind Gentlemen und Ladies. Wir lieben dieses Spiel. Leider verlässt den ein oder anderen Golfer dieser Spirit manchmal. Aber wir geben euch nicht auf. Auch ihr werdet den Weg wiederfinden , denn auch ihr liebt das Spiel und hasst den Betrug.😔😔😔😔

Alex Rand

Thomas Pfister 😬

Davon geht die Welt nicht unter!

Robert Busche

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3 Wochen her

Golf Rules

Die neuen Golfregeln haben auch das Ziel, gelebte Praxis in Regeln zu gießen. So war es schon lange Usus, Entfernungsmesser zu gebrauchen, allein, nach der alten Regel R14-3 grundsätzlich verboten, es sei denn eine Platzregel erlaubte die Nutzung.

Auf den meisten Golfanlagen wurde von der Platzregel Gebrauch gemacht, auch in Verbandswettspielen setzte sich die Erlaubnis Entfernungsmesser zu nutzen durch - die Profitouren tun sich noch etwas schwer damit; afaik allein auf der Staysure Tour (European Senior Tour) wird die Nutzung eines Lasers derzeit erprobt und ist daher gestattet, die anderen Touren ziehen noch nicht mit.

Da war es nur logisch, dass im Rahmen einer Regelmodernisierung auch dieser Passus aufgegriffen wird. Die Regelgeber haben mit der neu gefassten Regel R4.3a (1) die Nutzung von Entfernungsmessern grundsätzlich zugelassen. Diese Zulassung kann durch Platzregel untersagt werden (hier Musterplatzregel G-5).

Und, wie handhabt Eure Anlage das - und, nutzt Ihr Entfernungsmesser oder ist das neumodischer Teufelskram?
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Die neuen Golfregeln haben auch das Ziel, gelebte Praxis in Regeln zu gießen. So war es schon lange Usus, Entfernungsmesser zu gebrauchen, allein, nach der alten Regel R14-3 grundsätzlich verboten, es sei denn eine Platzregel erlaubte die Nutzung. 

Auf den meisten Golfanlagen wurde von der Platzregel Gebrauch gemacht, auch in Verbandswettspielen setzte sich die Erlaubnis Entfernungsmesser zu nutzen durch - die Profitouren tun sich noch etwas schwer damit; afaik allein auf der Staysure Tour (European Senior Tour) wird die Nutzung eines Lasers derzeit erprobt und ist daher gestattet, die anderen Touren ziehen noch nicht mit.

Da war es nur logisch, dass im Rahmen einer Regelmodernisierung auch dieser Passus aufgegriffen wird. Die Regelgeber haben mit der neu gefassten Regel R4.3a (1) die Nutzung von Entfernungsmessern grundsätzlich zugelassen. Diese Zulassung kann durch Platzregel untersagt werden (hier Musterplatzregel G-5).

Und, wie handhabt Eure Anlage das - und, nutzt Ihr Entfernungsmesser oder ist das neumodischer Teufelskram?

 

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Sonocaddie ist das Ding, dass man sich an die Mütze klemmen kann und die Entfernung ansagt, oder?

Die Laser finde ich auch etwas merkwürdig, allein schon weil man aus 100m fast nicht auf 1m genau schlagen kann... ich hab ne Uhr und die gibt mir eine ungefähre m- Zahl an. Trotzdem guck ich beim spielen maximal nur 1-2 mal pro Bahn auf die Uhr. Nur um das Gefühl zu bestätigen.

Scheiß auf den Entfernungsmesser (ich als blutiger Anfänger bin froh wenn die richtung stimmt), sag mir lieber woher ich diese supergeile Schlägerhaube bekomme 😍😂

Entfernungsmesser müssten grundsätzlich verboten werden, weil sie die Mitspieler nerven und das Spiel verlangsamen...

Entfernungsmesser sind auf praktisch allen Amateur Touren (zb US College Tour/Wettbewerbe NCCGA) und auch sogar bei den R&A Championships, Europameisterschaften usw. schon seit einigen Jahren erlaubt gewesen. Alleine wie richtig gesagt die Pro Touren sträuben sich. Es gab in USA auf einer der unterklassigen PGA Challenge Touren einmal 2 oder 3 Turniere lang einen Test mit erlaubten Entfernungsmessern aber da dauerte die Runde noch länger weil die Pros trotzdem noch Schritte zählten. Darauf wurde es wieder abgeschafft.

Ich persönlich nutze meinen Entfernungsmesser (Laser) übrigens gerne und in einer fließenden Bewegung bei der Schlagvorbereitung. Tasche abstellen und Lasern ist fast eine Bewegung und die Schlägerwahl im Kopf auf dem Weg schon getroffen, dass heißt, die Entfernung bestätigt mich in meiner Entscheidung. Und mit jedem Mal wird das Schätzen auch besser...

Erlaubt! Ich nutze bisher mein Golf-Buddy und in der neuen Saison meine neue GarminS60 Uhr! Die Mannschaft nutzt auch diverse Entfernungsmesser. Für mich hilfreich!

Erlaubt. Und ich nutze ihn immer und alle unsere Mannschaftsspieler und guten Spieler ebenso.

Im Urlaub auf Plätzen die ich nicht kenne habe ich bei "Blindschlägen" gerne meinen Goflbuddie dabei. Ansonsten benutze ich einen Laser für viele Annäherungen. Ich kann einfach nicht gut schätzen.

Ich habe einen seit letztem Jahr und bin froh darüber ! Habe immer Probleme gehabt mit der Einschätzung von Entfernungen . Auf unserem Platz ist es erlaubt!

Wer Entfernungen nicht einschätzen kann, für den ist Golfen wahrscheinlich nix… Der sollte besser mit einem Hund spazieren gehen 😂

Wer meint, Entfernungsmesser kosten Zeit, der sollte einmal erlebt haben, wie jemand die Schritte zur 100 m Marke geht, und dann intensiv auf der Score Karte die Position der Fahne studiert. So erlebt auf der Ski und Golf Weltmeisterschaft. Wer sich gegen Entfernungsmesser ausspricht, benutzt wahrscheinlich auch kein Handy, kein Auto und keine Waschmaschine.

Solange Hochhandycapper 30 Meter vor dem Grün die Entfernung messen und dann 20 Meter übers Grün schlagen.........zügiges Spiel geht anders.

Erlauben ja, wer aber mit dem Schlagen dran ist und erst dann anfangt zu messen, der gehört verboten. Es sei denn er ist der als erster am Ball....und überhaupt, wer will das ganze kontolieren. Langenkontrolle ist doch für die meisten neben der Richtung sowieso eine Glücksache was die Konstante angeht. Ausserdem ist es wie mit dem Einparken, entweder man kann es oder nicht....da helfen auch keine Helferlein🤣😉

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4 Wochen her

Golf Rules

Die Golfregeln 2019 kommen so langsam bei den Spielern an und die Diskussion darüber beginnt. Heute kommen wir zu einer Frage von Eliane zur durchaus polarisierenden Musterplatzregel 8E5 - besser bekannt als "vorne droppen":

"Hallo,
Ich möchte noch mal etwas geklärt haben. Ich bin in Portugal in einem Golfclub der Englisch geführt wird und habe diese Mail bekommen.

Eigentlich ist mein Englisch relativ gut und ich hatte gedacht ich hätte mich in die neuen Regeln ein gelesen, aber ich bin doch ein wenig erstaunt über das was ich hier lese.

They are claiming that if you find your ball, and it is Out of Bounds, that you can drop a ball In Bounds for a two shot penalty to save time. THIS IS NOT TRUE. There has been no change in the Rules. You MUST go back to where you played your last shot for a one shot penalty (“stroke and distance”).

So, if it was your tee shot that finished Out of Bounds you MUST return to the tee and play “3 of the tee”.

Vielen herzlichen Dank für eure Mühen.
Ich hoffe ihr könnt mir dazu eine Antwort geben.
Mit freundlichen Grüssen
Eliane Schlieper"

Also: Es kommt - wie so oft darauf an. Nämlich, ob die entsprechende Platzregel (hier Musterplatzregel 8 E5) in Kraft ist oder nicht.

Richtig ist, dass die regulären Golfregeln das sogenannte „vorne droppen“ nicht vorsehen. Aber! Es gibt die Möglichkeit Musterplatzregel E5 (Seite 468 ff. des „Official Guide to the Rules of Golf“ – sollte im Club vorhanden sein) zu aktivieren, die zur Spielbeschleunigung eben das „vorne droppen“ mit zwei Strafschlägen erlaubt, wenn kein provisorischer Ball gespielt wurde. Das ist aber eine Platzregel, (local rule), die der Platz aktiv in Kraft setzen muss, wenn er das möchte. Ähnlich, wie jetzt Entfernungsmesser zu verbieten oder Golfcarts oder Musik auf der Runde).

Also, mit Platzregel erlaubt, ohne eben nicht. Die Zeit wird zeigen wie die Plätze entscheiden.
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Die Golfregeln 2019 kommen so langsam bei den Spielern an und die Diskussion darüber beginnt. Heute kommen wir zu einer Frage von Eliane zur durchaus polarisierenden Musterplatzregel 8E5 - besser bekannt als vorne droppen:

Hallo,
Ich möchte noch mal etwas geklärt haben. Ich bin in Portugal in einem Golfclub der Englisch geführt wird und habe diese Mail bekommen.

Eigentlich ist mein Englisch relativ gut und ich hatte gedacht ich hätte mich in die neuen Regeln ein gelesen, aber ich bin doch ein wenig erstaunt über das was ich hier lese.

They are claiming that if you find your ball, and it is Out of Bounds, that you can drop a ball In Bounds for a two shot penalty to save time. THIS IS NOT TRUE. There has been no change in the Rules. You MUST go back to where you played your last shot for a one shot penalty (“stroke and distance”). 

So, if it was your tee shot that finished Out of Bounds you MUST return to the tee and play “3 of the tee”.

Vielen herzlichen Dank für eure Mühen.
Ich hoffe ihr könnt mir dazu eine Antwort geben. 
Mit freundlichen Grüssen
Eliane Schlieper

Also: Es kommt - wie so oft darauf an. Nämlich, ob die entsprechende Platzregel (hier Musterplatzregel 8 E5) in Kraft ist oder nicht. 

Richtig ist, dass die regulären Golfregeln das sogenannte „vorne droppen“ nicht vorsehen. Aber! Es gibt die Möglichkeit Musterplatzregel E5 (Seite 468 ff. des „Official Guide to the Rules of Golf“ – sollte im Club vorhanden sein) zu aktivieren, die zur Spielbeschleunigung eben das „vorne droppen“ mit zwei Strafschlägen erlaubt, wenn kein provisorischer Ball gespielt wurde. Das ist aber eine Platzregel, (local rule), die der Platz aktiv in Kraft setzen muss, wenn er das möchte. Ähnlich, wie jetzt Entfernungsmesser zu verbieten oder Golfcarts oder Musik auf der Runde).
 
Also, mit Platzregel erlaubt, ohne eben nicht. Die Zeit wird zeigen wie die Plätze entscheiden.Image attachment

 

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Und das Droppen aus Kniehöhe geht ganz schön ins Kreuz! Irgendwie ist mein Rückgrat zu lang oder die Arme zu kurz. Muss ich wiederholen, wenn ich zwischen Hüfte und Kniehöhe droppe?

4 Wochen her

Golf Rules

Zum Jahreswechsel wurden wir gefragt, was eigentlich "ehrlich nach dem Ball schlagen" auf dem Puttinggrün bedeutet und ob man auch zum Beispiel mit einem Wege putten darf.

R10.1a schreibt uns vor, dass man ehrlich nach dem Ball schlagen muss, dass insbesondere nicht gekratzt, gestoßen oder gelöffelt werden darf. R10.1b verbietet darüber hinaus, Schläger beim Schlag zu verankern, dazu machen wir noch einmal einen eigenen Beitrag, da das "Ankern" Stoff für ein ganzes Video bietet.

Keine Regel schreibt dem Spieler vor, welchen Schläger er wann zu benutzen hat - auch dahingehende Platzregeln sind unwirksam. Der Spieler ist also frei in der Wahl seiner Waffen. Trotzdem bedeutet dies nicht, dass er "wilde Sau" spielen kann. Das Gebot zur Schonung des Platzes gilt nach wie vor und wer auf dem Grün einen vollen Schwung mit dem Wedge macht, kann sich des Zorn des Greenkeepers gewiss sein - allein, verboten ist es nicht.

Und, was denkt Ihr zum Putten mit dem Wedge oder zum Driver "off the deck"?Was ist beim Putten erlaubt - wie darf ich schlagen, wenn ich mich an Regel R10.1a halten möchte - dieses Video gibt erste Anhaltspunkte.
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Video image

 

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Bei mehr als 10 m chippe ich fast immer,da ich einen leichten Sehfehler habe.👍

Wenn der Putter mal nicht das macht was ich will, dann kommt es schon mal vor, das ich das mit dem 56° Putte...das hilft

Ergänzung: Am falschen Grün ist der Schlag doch verboten. Nach den neuen Regeln zählt auch der Stand am falschen Grün zu den Verbotszonen. Darüber hinaus darf nun jeder Platz die Zone des falschen Grüns um zB 2 Schlägerlängen rund ums Grün per Platzregel erweitern, damit auch das Vorgrün geschont wird. Bei Grüns die oft irrtümlich falsch getroffen werden würde ich diese Platzregel empfehlen um die vielen Divots auf den Vorgrüns zu vermeiden.

4 Wochen her

Golf Rules

Das bleibt mit den neuen Regeln unverändert - Tau und Reif sind kein loser hinderlicher Naturstoff und auch kein zeitweiliges Wasser (s. Definitionen).

Insofern darf Tau und Reif nicht auf dem Grün, in der Penalty Area, einem Bunker oder dem Gelände straflos entfernt werden. In Regel R8.1a(5) ist dieser Verstoß noch einmal explizit aufgeführt. Hat ein Spieler die Bedingungen verbessert, so kann er das Entfernen von Tau oder Reif nach R8.1c durch das Wiederherstellen der ursprünglichen Bedingungen nicht "heilen" - die Strafe (Grundstrafe) bleibt bestehen. (tk)
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Das bleibt mit den neuen Regeln unverändert - Tau und Reif sind kein loser hinderlicher Naturstoff und auch kein zeitweiliges Wasser (s. Definitionen).

Insofern darf Tau und Reif nicht auf dem Grün, in der Penalty Area, einem Bunker oder dem Gelände straflos entfernt werden. In Regel R8.1a(5) ist dieser Verstoß noch einmal explizit aufgeführt. Hat ein Spieler die Bedingungen verbessert, so kann er das Entfernen von Tau oder Reif nach R8.1c durch das Wiederherstellen der ursprünglichen Bedingungen nicht heilen - die Strafe (Grundstrafe) bleibt bestehen. (tk)

 

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Ist Reif auf dem Grün, wird es ja hoffentlich eh nicht betreten... von daher finde ich sollte es dazu auch keine Regel geben, außer evtl. das man sich dann bei Reif auf dem Grün, von den Grüns fernhält...✌

Wenn der Platz freigegeben ist, gibts garnichts 😉

Bei Reif am Grün kann er gar nichts mehr heilen. Da gibts üblicherweise nicht nur die Grundstrafe, sondern Platzverweis und 1 Monat Platzverbot kommen auch noch aus dem Strafenkatalog dazu! Und zwar völlig zu Recht.

4 Wochen her

Golf Rules

Böse Zungen behaupten diese Regel hätten sich Physiotherapeuten und Orthopäden einfallen lassen und ALBERTO habe eine Hose mit einem gepolsterten, wasserdichten Knie in Vorbereitung aber es ist, wie es ist, die neue Regel R14.3b (2) schreibt uns das droppen (heißt jetzt tatsächlich so und nicht mehr fallen lassen - auch hier wurde die Regel modernisiert) aus Kniehöhe vor.

Gemeint ist damit die Höhe des Knies des Spielers in aufrechtem Stand. Dabei muss das Knie aber - ähnlich wie beim Droppen innerhalb von Schlägerlängen - nicht tatsächlich aufrecht sein, vielmehr ist das schlicht die Höhenangabe, die genutzt werden muss. Wenn der Spieler möchte, kann er auch im Knien oder liegen droppen, solange dies aus Kniehöhe geschieht und das Spiel nicht unangemessen verzögert - denn das wäre dann ein Verstoß gegen Regel R5.6a...
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Böse Zungen behaupten diese Regel hätten sich Physiotherapeuten und Orthopäden einfallen lassen und ALBERTO habe eine Hose mit einem gepolsterten, wasserdichten Knie in Vorbereitung aber es ist, wie es ist, die neue Regel R14.3b (2) schreibt uns das droppen (heißt jetzt tatsächlich so und nicht mehr fallen lassen - auch hier wurde die Regel modernisiert) aus Kniehöhe vor.

Gemeint ist damit die Höhe des Knies des Spielers in aufrechtem Stand. Dabei muss das Knie aber - ähnlich wie beim Droppen innerhalb von Schlägerlängen - nicht tatsächlich aufrecht sein, vielmehr ist das schlicht die Höhenangabe, die genutzt werden muss. Wenn der Spieler möchte, kann er auch im Knien oder liegen droppen, solange dies aus Kniehöhe geschieht und das Spiel nicht unangemessen verzögert - denn das wäre dann ein Verstoß gegen Regel R5.6a...

 

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Verstehe den ganzen Bohei eigentlich nicht. Wer Golfen kann wird ja wohl auch aus Kniehöhe droppen können

..... und wer richtig golfen kann ☝️ braucht sowieso nicht droppen..😂😂😂😂

Wenn die Arme bis zum Knie reichen, sollte es kein Problem sein... denke da an Albatros, dem Schwimmer...

4 Wochen her

Golf Rules

Die European Tour gibt Ihren Einstand 2019 in Abu Dhabi. Und mit dabei - das neue Regelwerk. Für viele der Tourspieler ist es dann das "erste Mal". So auch für Lee Westwood, der sich nach der Regelentscheidung in der ersten Runde an Bahn 13 dem Referee anvertraut, dass dieses sein erster Drop nach den neuen Regeln aus Kniehöhe ist.

Gut zu sehen, dass auch die großen "Vorbilder" ihre Anpassungsschwierigkeiten haben. In ein paar Wochen werden die Bilder mit dem Drop aus Kniehöhe oder der Fahne im Loch beim Putten Normalität sein 😉

Doch der aufmerksame Betrachter stellte sich beim Betrachten der Situation von Lee Westwood die Frage, warum es überhaupt zu dem "ersten Mal" kam. Der Ball lag abseits des Fairways in einer "Waste Area" in einer Fahrzeugspur. Man könnte annehmen, dass es sich in diesem Fall um "Ungewöhnliche Platzverhältnisse / Boden in Ausbesserung" handeln könnte.

Aber eine Fahrzeugspur im Gelände ist (wie auch schon in den "alten" Regeln / Decision D25/16) nach den Interpretation kein "Boden in Ausbesserung":
<<<
Interpretation Ground Under Repair/1 - Damage Caused by Committee or Maintenance Staff Is Not Always Ground Under Repair
A hole made by maintenance staff is ground under repair even when not marked as ground under repair. However, not all damage caused by maintenance staff is ground under repair by default.

Examples of damage that is not ground under repair by default include:
- A rut made by a tractor (but the Committee is justified in declaring a deep rut to be ground under repair).
- An old hole plug that is sunk below the putting green surface, but see Rule 13.1c (Improvements Allowed on Putting Green).
>>>

Insofern drängt sich die Vermutung auf, dass es eine lokale Platzregeln zu geben scheint, die eine solche Fahrspur zu "ungewöhnlichen Platzverhältnissen" definiert. Und richtig - die Hardcard der R&A (wir hatten darauf schon in einem früheren Post hingewiesen), aus der möglicherweise Teile in ähnlicher Form bei der European Tour zum Einsatz kommen, beinhaltet einen solchen Passus:

3a Ground under repair / (2) Any area of damaged ground (e.g. [...] vehicle movement) that is considered by a referee to be abnormal.

Insofern wäre auch gut verständlich, dass Lee Westwood an der Stelle auf das Eintreffen des Referees wartet, um dann anschließend mit diesem die Geschichte seiner "Jungfräulichkeit" zu besprechen... (tk)
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2019 - Abu Dhabi - Lee Westwood

4 Wochen her

Golf Rules

So zwischendurch findet man immer wieder mal was auf diversen Golfseiten, was wir Euch nicht vorenthalten möchten. 😉

Hier ein schönes Video zur "Spiellinie", welche laut der Definition die Linie ist, auf der sich der Ball nach Absicht des Spielers nach dem Schlag bewegen soll [...]. Weiter heisst es: die Spiellinie ist nicht unbedingt eine gerade Linie zwischen zwei Punkten - es kann also auch durchaus mal ein Stück Ozean zwischen Abschlag und Grün liegen... (tk)

LADS GOLF
131 yard Par 3 with a Driver! 💨🏌🏼‍♂️
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LADS GOLF

 

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Stefan Laege

Großartig!

Die schönste Verbindung zwischen zwei Punkten ist eine Kurve, sagte der Autofahrer und passionierte Golfer

4 Wochen her

Golf Rules

Eines gleich vorweg - das war mit den alten und ist auch mit den neuen Regeln einfach nur "Pech"...

Denn, ungewöhnliche Platzverhältnisse, von denen es nach Regel R16 straflose Erleichterung gäbe, sind nur die folgenden vier definierten Umstände:

- Tierloch
- Boden in Ausbesserung
- unbewegliches Hemmnis
- zeitweiliges Wasser

Da heißt es dann nur "Augen zu und durch"... (tk)
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Eines gleich vorweg - das war mit den alten und ist auch mit den neuen Regeln einfach nur Pech...

Denn, ungewöhnliche Platzverhältnisse, von denen es nach Regel R16 straflose Erleichterung gäbe, sind nur die folgenden vier definierten Umstände:

- Tierloch
- Boden in Ausbesserung
- unbewegliches Hemmnis
- zeitweiliges Wasser

Da heißt es dann nur Augen zu und durch... (tk)

 

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Und natürlich den Krähen den Auftrag geben die Divots nicht immer umzudrehen (es ist kein Wurm darunter) hahaha 👍😎

... und nicht müde werden, die immer wieder selben Personen zum hundertsten Mal aufzufordern, doch bitte ihre schnitzelgroßen Divots zurück zu legen und fest zu treten...

Hinterlassen diese Greifvögel aber auch für Bremsspuren beim Landen. Könnte man fast mit Divots verwechseln 🙂

1 Monat her

Golf Rules

Und wo wir doch gestern schon beim Putten waren - hier ein Klassiker aus den Aufzeichnungen des Golfsports. Mike Clayton puttet bei den Australischen PGA Champs 1997 den Ball ins Loch - naja, fast...

Was damals noch mit einem Strafschlag belegt wurde ist nun knapp 12 Jahre später straflos. Laut R9.4b ist nämlich zu entscheiden, was für das Aufnehmen oder absichtliche Berühren des Balls oder das Verursachen, dass er sich bewegt, verantwortlich ist. Ist der Spieler für die Bewegung verantwortlich, dann zieht er sich einen Strafschlag zu.

In Ausnahme 3 gilt jedoch, dass es straflos ist, wenn der Spieler versehentlich verursacht, dass sich sein Ball auf dem Grün bewegt, unabhängig davon, wie dies geschieht.

Der Verweis auf Regel R13.1d gibt die weitere Handlung vor. Der Spieler muss in diesem Fall den Ball an seine ursprüngliche Stelle zurücklegen (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss). (tk)How NOT to behave around the green
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Video image

 

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Ich begrüße diese Regelung ja doch sehr - allerdings ist es fast schade, dass dann solche grandiosen Dinger nur noch halb so witzig sind 😉 😀

1 Monat her

Golf Rules

GolfRules- Regelabend im Golf Club Verden - mit über 50 Teilnehmern ein netter Einstieg in unsere Regelabendserie. Ihr wollt das auch für Euren Club? Schreibt und eine Mail an fragen@golf-rules.com.2019 - das Golfjahr der großen Änderungen.

Wie viele von Euch schon mitbekommen haben, gibt es neue Golfregeln, die wir gestern bei einem Regelabend vor über 50 Teilnehmern erläutert haben. Hier hat unser Jugendwart und Sportvorstand Torben Wissuwa die Teilnehmer durch den Abend und die Regeländerungen geführt und Fragen zu den Regeln beantwortet.

Und damit die Teilnehmer nicht auf dem Trockenen saßen oder gar Hungern mussten haben sich unsere neuen Gastwirte, Floria und "Roberto" Harandi ins Zeug geworfen und für das leibliche Wohl der Teilnehmer gesorgt.

Ein Abend, der nach Wiederholung ruft, oder was meint Ihr?
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GolfRules- Regelabend im Golf Club Verden - mit über 50 Teilnehmern ein netter Einstieg in unsere Regelabendserie. Ihr wollt das auch für Euren Club? Schreibt und eine Mail an fragen@golf-rules.com.

 

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Ich fand’s richtig gut.... nicht einfach nur Theorie sondern untermauert mit selbst erlebten Situationen, also mit der Praxis. Vielen Dank!

1 Monat her

Golf Rules

Nicht nur wir beschäftigen uns mit den neuen Regeln - auch die "ganz Grossen" bekommen einen Update... 😉

PS: Das vermeidliche Video mit dem "Doppelschlag" (siehe unseren Post vor ein paar Tagen) kommt auch dort zum Einsatz...
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Nicht nur wir beschäftigen uns mit den neuen Regeln - auch die ganz Grossen bekommen einen Update... ;-)

PS: Das vermeidliche Video mit dem Doppelschlag (siehe unseren Post vor ein paar Tagen) kommt auch dort zum Einsatz...

1 Monat her

Golf Rules

Kommt recht selten vor - ist aber immer wieder schön zu sehen, wenn der Ball dann doch noch fällt. So wie am Wochenende bei den Sony Open auf Hawaii bei Sebastian Munoz.

Aber wie verhält es sich mit dieser Besonderheit im neuen Regelbuch?

Hier schon einmal die Entwarnung - bis auf die Regelnummer ändert sich am Vorgehen und der Schlagzahl nämlich nichts. In R13.3a "Ball ragt über den Lochrand hinaus" wird dieser Fall beschrieben: es ist dem Spieler gestattet, innerhalb einer angemessenen Zeit das Loch zu erreichen und weitere 10 Sekunden zu warten, um zu sehen, ob der Ball in das Loch fällt. In diesem Fall hat der Spieler den Ball mit seinem vorherigen Schlag eingelocht.

Fällt der Ball nicht innerhalb dieser Wartezeit ins Loch, so gilt er als in Ruhe befindlich. Fällt er ins Loch bevor er gespielt wird, hat der Spieler zwar auch mit dem vorherigen Schlag eingelocht, aber er muss sich einen Strafschlag zum Ergebnis des Lochs hinzuzählen. (tk)

Sebastian Munoz birdies No. 18 at Sony Open - PGA TOUR Video
In the final round of the 2019 Sony Open in Hawaii, Sebastian Munoz 11-foot birdie attempt hangs on the lip for few seconds before falling at the par-5 18th hole.
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Sebastian Munoz birdies No. 18 at Sony Open - PGA TOUR Video

 

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????Wieso Strafschlag ?????

Im privaten Lochspiel hat mein Mitspieler den Ball in kürzerer Zeit weggenommen um ihn mir „geschenkt“ Ich wollte eigentlich darauf bestehen, dass ich keinen Schlag dazugezählt bekomme, aber wie verhält sich das korrekt??

1 Monat her

Golf Rules

Der Gebrauch von Ausrüstung wird in R4.3 beschrieben. Es bleibt dabei, dass bestimmt Ausrüstungsgegenstände weiterhin nicht zulässig sind, wenn diese einen möglichen Vorteil verschaffen, welche die notwendigen Fertigkeiten oder das Urteilsvermögen überflüssig machen bzw. reduzieren oder wenn die Ausrüstung "zweckentfremdet" genutzt wird.

Details in dieser Regel bzgl. der (Un-)Zulässigkeit bestimmter Ausrüstungsgegenstände beziehen sich auf
- Entfernungs- und Richtungsangaben
- Angaben zu Wind- und andere Wetterbedingungen
- Informationen, die vor oder während der Runde erfasst worden
- Audio- und Videogeräte
- Handschuhe und Griffhilfen
- Dehnungsgeräten und Übungs- oder Schwunghilfen.

Zu beachten ist, dass der erste Verstoß durch eine einzelne oder zusammenhängende Handlung die Grundstrafe nach sich zieht - ab dem zweiten Verstoß ohne Bezug zum ersten Verstoß die Disqualifikation. (tk)
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Der Gebrauch von Ausrüstung wird in R4.3 beschrieben. Es bleibt dabei, dass bestimmt Ausrüstungsgegenstände weiterhin nicht zulässig sind, wenn diese einen möglichen Vorteil verschaffen, welche die notwendigen Fertigkeiten oder das Urteilsvermögen überflüssig machen bzw. reduzieren oder wenn die Ausrüstung zweckentfremdet genutzt wird. 

Details in dieser Regel bzgl. der (Un-)Zulässigkeit bestimmter Ausrüstungsgegenstände beziehen sich auf 
- Entfernungs- und Richtungsangaben
- Angaben zu Wind- und andere Wetterbedingungen
- Informationen, die vor oder während der Runde erfasst worden
- Audio- und Videogeräte
- Handschuhe und Griffhilfen
- Dehnungsgeräten und Übungs- oder Schwunghilfen.

Zu beachten ist, dass der erste Verstoß durch eine einzelne oder zusammenhängende Handlung die Grundstrafe nach sich zieht - ab dem zweiten Verstoß ohne Bezug zum ersten Verstoß die Disqualifikation. (tk)

 

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Immer noch ein praktisches Beispiel hinzufügen, wäre sehr hilfreich.

Einzelne Regelungen,können aber durch ( Sonderplatz Regeln) aufgehoben werden. Stimmt es? Entfernungs und Richtungs Angaben zb. Deshalb immer Platzregeln lesen.Können für einzelne Turniere auch geändert werden.

1 Monat her

Golf Rules

Andreas kam mit einer spannenden Frage zu uns:

"Hallo Torben,
erst einmal ein frohes und gesundes Neues Jahr. Wie alle anderen bin ich fleißig am lernen und habe heute mal die Seite Regelquiz beim DGV aufgerufen, um zu sehen, ob schon nach den neuen Regeln gequizt wird. Dabei bin ich auf folgende Frage gestoßen, bei der ich die Antwort des DGV nicht teile bzw. nachvollziehen kann, vielleicht kannst du mir ja die richtige Antwort und die zutreffende Regel (Eine Regelangabe fehlt leider und in 19 wird so ein Fall nicht behandelt) liefern:

Der Spieler erklärt seinen Ball für unspielbar und droppt ihn korrekt. Der Ball rollt dabei in dieselbe schlechte Lage zurück. Was sind die Folgen?

LG
Andreas"

Die Folgen sind in einer Interpretation (den Nachfolgern der Decisions) zu Regel R 19 beschrieben - unserer

Interpretation des Tages:

I19.2/1 - keine Garantie, dass der Ball spielbar liegt, nachdem Erleichterung wegen Unspielbarkeit in Anspruch genommen wurde.

Danach muss ein Spieler akzeptieren, dass, wenn er einen Ball für unspielbar hält und das Erleichterungsverfahren korrekt durchläuft er keinen Anspruch darauf hat, dass sein Ball anschließend spielbar liegt, wenn er im Erleichterungsbereich zur Ruhe gekommen ist. Vielmehr ist das dann eine neue Situation, die neu beurteilt werden muss und im schlimmsten Fall ein erneutes Erleichterungsverfahren nach sich zieht.
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Andreas kam mit einer spannenden Frage zu uns: 

Hallo Torben,
 erst einmal ein frohes und gesundes Neues Jahr. Wie alle anderen bin ich fleißig am lernen und habe heute mal die Seite Regelquiz beim DGV aufgerufen, um zu sehen, ob schon nach den neuen Regeln gequizt wird. Dabei bin ich auf folgende Frage gestoßen, bei der ich die Antwort des DGV nicht teile bzw. nachvollziehen kann, vielleicht kannst du mir ja die richtige Antwort und die zutreffende Regel (Eine Regelangabe fehlt leider und in 19 wird so ein Fall nicht behandelt) liefern:
 
Der Spieler erklärt seinen Ball für unspielbar und droppt ihn korrekt. Der Ball rollt dabei in dieselbe schlechte Lage zurück. Was sind die Folgen?
 
LG
Andreas

Die Folgen sind in einer Interpretation (den Nachfolgern der Decisions) zu Regel R 19 beschrieben -  unserer

Interpretation des Tages:

I19.2/1 - keine Garantie, dass der Ball spielbar liegt, nachdem Erleichterung wegen Unspielbarkeit in Anspruch genommen wurde.

Danach muss ein Spieler akzeptieren, dass, wenn er einen Ball für unspielbar hält und das Erleichterungsverfahren korrekt durchläuft er keinen Anspruch darauf hat, dass sein Ball anschließend spielbar liegt, wenn er im Erleichterungsbereich zur Ruhe gekommen ist. Vielmehr ist das dann eine neue Situation, die neu beurteilt werden muss und im schlimmsten Fall ein erneutes Erleichterungsverfahren nach sich zieht.

 

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Das war in der Vergangenheit auch der Fall.

1 Monat her

Golf Rules

Wir werden damit leben, dass es zu Beginn der Golfsaison 2019 mit den neuen Golfregeln die ein oder andere Diskussion geben wird. Entgegen der Südhalbkugel können wir uns glücklich schätzen und noch ein bißchen tiefer in das Regelwerk einsteigen, bevor es dann bei den ersten vorgabewirksamen Wettspielen die endgültige Anwendung findet.

Aber auch die USGA / R&A haben schon reagiert und bereits Mitte 12/2018 die erste Clarifications herausgegeben. So konnte zumindest unser diskutiertes Beispiel von dem eingebetteten Ball in der Bunkerkante gelöst werden.

Nach Regel 12.1 gehört die Bunkerkante nun ja nicht mehr zum Bunker; der Spieler erhält demzufolge Erleichterung nach R16.3. Da der Bezugspunkt ja unmittelbar hinter dem eingebetteten Ball ist, kann es bei einer steilen Bunkerkante dazu kommen, dass innerhalb des Erleichterungsbereichs von einer Schlägerlänge kein Punkte gefunden werden kann, an dem der Ball gedroppt werden kann und liegen bleibt und zudem auch nicht gelegt werden kann.

In den Clarifications ist für diesen Fall festgelegt, dass die Erleichterungsmöglichkeit nach R16.3b entfällt. Der Spieler muss den Ball spielen, wie er liegt oder den Ball nach R19 mit einem Strafschlag unspielbar erklären. Im letzten Fall kann er dann sein Spiel mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a), "auf der Linie zurück" (R19.2b) oder seitliche (zwei Schlägerlängen) Erleichterung (R19.2c) fortsetzen. (tk)
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Wir werden damit leben, dass es zu Beginn der Golfsaison 2019 mit den neuen Golfregeln die ein oder andere Diskussion geben wird. Entgegen der Südhalbkugel können wir uns glücklich schätzen und noch ein bißchen tiefer in das Regelwerk einsteigen, bevor es dann bei den ersten vorgabewirksamen Wettspielen die endgültige Anwendung findet.

Aber auch die USGA / R&A haben schon reagiert und bereits Mitte 12/2018 die erste Clarifications herausgegeben. So konnte zumindest unser diskutiertes Beispiel von dem eingebetteten Ball in der Bunkerkante gelöst werden.

Nach Regel 12.1 gehört die Bunkerkante nun ja nicht mehr zum Bunker; der Spieler erhält demzufolge Erleichterung nach R16.3. Da der Bezugspunkt ja unmittelbar hinter dem eingebetteten Ball ist, kann es bei einer steilen Bunkerkante dazu kommen, dass innerhalb des Erleichterungsbereichs von einer Schlägerlänge kein Punkte gefunden werden kann, an dem der Ball gedroppt werden kann und liegen bleibt und zudem auch nicht gelegt werden kann.

In den Clarifications ist für diesen Fall festgelegt, dass die Erleichterungsmöglichkeit nach R16.3b entfällt. Der Spieler muss den Ball spielen, wie er liegt oder den Ball nach R19 mit einem Strafschlag unspielbar erklären. Im letzten Fall kann er dann sein Spiel mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a), auf der Linie zurück (R19.2b) oder seitliche (zwei Schlägerlängen) Erleichterung (R19.2c) fortsetzen. (tk)

 

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Zählt die Schlägerlänge parallel zur Geländeoberfläche oder waagerecht?

Wo findet man die Info. ?

Auf der Linie zurueck = auch außerhalb des Bunkers dropped (aus Kniehöhe)?

Die Bunkerkante gehört dann nicht zum Bunker, wenn sie grassbewachsen oder ohne Sand ist...

1 Monat her

Golf Rules

Neben den Golfregeln wie wir sie kennen existieren anscheinend noch die Regeln für den Damen- und den Herrennachmittag. Wiederrum daneben haben wir jetzt die Regeln für den Seniorendonnerstag entdeckt, die wir Euch nicht vorenthalten wollen:

- Es gibt keine verlorenen Bälle. Der vermisste Ball ist auf dem oder nah des Platzes und wird wahrscheinlich von jemand anders gefunden und eingesteckt, was ihn zu einem gestohlenen Ball macht. Der Spieler ist nicht dazu berufen das Verbrechen durch vergeben von Strafschlägen an sich oder den Dieb zu ahnden.

- Wenn ein Putt über das Loch hinausläuft ohne zu fallen gilt er als gefallen. Naturgesetze wie das der Schwerkraft stehen über den Golfregeln.

- Putts, die so kurz vor dem Loch liegen bleiben, dass sie hineingeblasen werden können, dürfen hineingeblasen werden. Das gilt nicht für Putts, die über 3 Inches vom Loch entfernt liegen - keiner will das Spiel ins lächerliche ziehen.

- Es fällt keine Strafe für Schläge ins sogenannte "AUS" an. Wenn die pfennigfuchsenden Golfplatzbetreiber genügend Land für den Golfplatz erworben oder gepachtet hätten, gäbe es kein "AUS". Der betroffene Golfer verdient eine Entschuldigung, keine Strafe.

- Es gibt keine Strafe für Bälle, die in einem Wasserhindernis landen, da Golfbälle schwimmen können sollten. Dass sie es nicht tun ist ein technisches Versäumnis der Ballhersteller, dessen sich nicht angenommen wurde. Seniorengolfer sollten nicht für technische Versäumnisse von Golfballherstellen bestraft werden.

Und, habt Ihr auch ein paar (ungeschriebene) Regeln, die unbedingt an die Öffentlichkeit sollten? Schreibt sie in die Kommentare!
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Neben den Golfregeln wie wir sie kennen existieren anscheinend noch die Regeln für den Damen- und den Herrennachmittag. Wiederrum daneben haben wir jetzt die Regeln für den Seniorendonnerstag entdeckt, die wir Euch nicht vorenthalten wollen:

- Es gibt keine verlorenen Bälle. Der vermisste Ball ist auf dem oder nah des Platzes und wird wahrscheinlich von jemand anders gefunden und eingesteckt, was ihn zu einem gestohlenen Ball macht. Der Spieler ist nicht dazu berufen das Verbrechen durch vergeben von Strafschlägen an sich oder den Dieb zu ahnden.

- Wenn ein Putt über das Loch hinausläuft ohne zu fallen gilt er als gefallen. Naturgesetze wie das der Schwerkraft stehen über den Golfregeln.

- Putts, die so kurz vor dem Loch liegen bleiben, dass sie hineingeblasen werden können, dürfen hineingeblasen werden. Das gilt nicht für Putts, die über 3 Inches vom Loch entfernt liegen - keiner will das Spiel ins lächerliche ziehen.

- Es fällt keine Strafe für Schläge ins sogenannte AUS an. Wenn die pfennigfuchsenden Golfplatzbetreiber genügend Land für den Golfplatz erworben oder gepachtet hätten, gäbe es kein AUS. Der betroffene Golfer verdient eine Entschuldigung, keine Strafe.

- Es gibt keine Strafe für Bälle, die in einem Wasserhindernis landen, da Golfbälle schwimmen können sollten. Dass sie es nicht tun ist ein technisches Versäumnis der Ballhersteller, dessen sich nicht angenommen wurde. Seniorengolfer sollten nicht für technische Versäumnisse von Golfballherstellen bestraft werden.

Und, habt Ihr auch ein paar (ungeschriebene) Regeln, die unbedingt an die Öffentlichkeit sollten? Schreibt sie in die Kommentare!

 

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Selbstverständlich 18 Mulligans😎

Besserlegen ist überall erlaubt. Wem das Bücken zu mühsam ist, darf den Golfschläger zum Verschieben des Balls nehmen.

Durchspielen lassen ist nicht. Niemals.

Jede Bahn ist mit 2 Putts konzipiert. Folgerichtig gilt ein Ball spätestens mit dem 2. Putt als eingelocht.

Beim Abschlag über ein Hindernis in dem ein Ball verloren gehen könnte ist zwingend ein Rangeball zu spielen.

Think we can get the Kitzingen committee to adapt this list?

Abschlagmarkierungen sind nur ein Vorschlag. Jeder Meter zählt also ganz vorne abschlagen sonst kommt man nicht über das Wasser. 😂😂😂

Bei dem im Rough gefundene Ball, muss vor dem Schlagen das Rough rundherum Plattgetreten werden. Weil: Wenn der Platzbetreiber nicht so geizig wäre, wäre es ja kurz gemäht. 😜

Ein misslungener Abschlag darf ohne Strafe wiederholt werden, notfalls auch mehrmals.

Bernard - wichtig zu wissen als Seniors Captain!

Man darf vom Grün zum nächsten Tee ruhig so schnell gehen, dass kein Gras unter den Schuhen wächst.

Wenn man schaut, ob der Titleist 3 auch der ohne jeglichen Zweifel, wirklich, ganz richtig und wahrhaftig gespielte Ball ist......tut man das durch Aufheben des Balles, wischt daran herum, um auch ganz GENAU hinsehen zu können und erst dann legt man den sauberen Titleist 3 ganz ganz oben auf das höchste, sich in der näheren Umgebung befindende Gras... und spielt weiter... nicht dass einem noch nachgesagt werde, man spiele -ohne die höchstmögliche Sorgfalt walten zu lassen-die Vice...Pinnacle- Bälle der Flightpartner 🙏🏻

Probeschwünge dürfen solang durch das Rough geführt werden, bis der Ball sicht- und spielbar wird

Dirk Isensee

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1 Monat her

Golf Rules

Z - wie "Zeitweiliges Wasser"...

Auch hier hat sich an den neuen Regeln erst einmal nichts geändert: jede vorübergehende Ansammlung von Wasser auf der Bodenoberfläche, die nicht in der Penalty Area liegen und die zu sehen ist, bevor oder nachdem ein Spieler seinen Stand einnimmt (ohne seine Füße übermäßig zu Boden zu drücken) ist "zeitweiliges Wasser".

Es ist zu beachten, dass lediglich nasser, matischiger oder weicher Boden, bei dem das Wasser nur kurzzeitig sichtbar ist, nicht ausreichend ist. Das Wasser muss bestehen bleiben, bevor oder nachdem der Stand eingenommen wurde.

Der Bereich mit "zeitweiligen Wasser" zählt als "ungewöhnliche Platzverhältnisse", so dass nach R16.1 straflose Erleichterung am nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung gewählt werden kann. (tk)

Back Roads Apparel
Cart paths only will scare a lot of folks but not this fella 🤣🤣🤣🤣🤣
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Back Roads Apparel

 

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bitte Divot zurücklegen😜

1 Monat her

Golf Rules

Das mehrfache Treffen des Balls ist nach den 2019er Regeln ja erlaubt - doch, kann man sich so aus einer schlechten Lage befreien?

Schauen wir uns zunächst einmal an, was hier eigentlich passiert:

Der Spieler spielt seinen Ball mit einem Schlag parallel zur Palme, der Ball startet. Noch während der Ball in Bewegung ist, setzt der Spieler zu einem zweiten Schlag an (und darauf kommt es maßgeblich an) und spielt den Ball, der noch im Flug ist.

Regel R10.1a gebietet uns, ehrlich nach dem Ball zu schlagen und stellt das versehentliche mehrfache Treffen straffrei. Damit ist gemeint, wenn der Spieler, zB nach einem schlechten Bunkerschlag, den fliegenden Ball auf der Schwungbahn noch einmal trifft. Ist blöd und jedem von uns schon einmal passiert und ab sofort straffrei.

Aber nicht der hier gezeigte Fall: Der ist ein Fall von R11.2a, da der Spieler hier einen neuen Schlag nach dem Ball in Bewegung macht und ihn so absichtlich Richtung Grün ablenkt. Nach R11.2b fällt dafür die Grundstrafe von 2 Strafschlägen im Zähl- oder Lochverlust im Lochspiel an. Das ist auch nicht neu, sondern stand bislang nach R1-2 unter Strafe, hier konnte der Spieler sogar disqualifiziert werden.

Neu ist das weitere Vorgehen. Wurde ein Ball nach R11.2a abgelenkt, muss Erleichterung nach R11.2c (1) in Anspruch genommen werden, wenn der Ball von außerhalb des Grüns (wie hier im Video) gespielt wurde. Bezugspunkt für die Erleichterung ist die geschätzte Stelle, an welche der Ball ohne Ablenkung zur Ruhe gekommen wäre - da kann man schon mal ins diskutieren kommen, oder?

Pinjarra Golf Club
Jason Chellew taking advantage of the new rules to get out of trouble 😂😂
Instagram - @jchellewpga
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Pinjarra Golf Club

 

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Ich denke er hat ihn versehentlich um die Palme gespielt 😂

Trotzdem bekommt er einen Strafschlag.Warum wohl?

Karlheinz Voss hier kommt schon die Erklärung 😂

Erdal Bozal

Aber der Trickshot an sich ist klasse! 😀

Tattoowolle....damit ist es wohl ausreichend geklärt.....🙂

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1 Monat her

Golf Rules

Ergänzend zu dem gestrigen Post wurde dazu die Frage gestellt, wie das Verfahren wäre, der gesamte Bunker voller Wasser ist. Welche Optionen hat der Spieler dann?

Neben dem "Spielen, wie er liegt" bleibt das Erleichterungsverfahren nach R16.1c "Straflose Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen für einen Ball im Bunker" das selbe: straflose Erleichterung im Erleichterungsbereich von einer Schlägerlänge, allerdings straflos nur innerhalb des Bunkers.

Das Problem ist, dass es bei einem "vollen" Bunker ggf. keinen nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung gibt.

Stattdessen darf in diesem Fall der Punkt der größtmöglichen Erleichterung als Bezugspunkt genutzt werden. Dieser muss am nächsten zur ursprünglichen Balllage und nicht näher zum Loch sein, sich in dem Bunker befinden und zudem an einem Ort sein, an dem die ungewöhnlichen Platzverhältnisse den Schlag am wenigsten beeinträchtigen würden, wenn dieser Umstand nicht vorhanden wäre. Sprich - dort wo der Wasserstand am geringsten ist 😉 In diesem Fall muss der Spieler diesen Schlag nicht durch das Einnehmen des tatsächlichen Stands und Schwingen einnehmen, sondern kann es simulieren.

Alternativ bleibt die Möglichkeit auch außerhalb des Bunkers "auf der Linie zurück" Erleichterung zu nehmen, dann allerdings mit einem Strafschlag. (tk)
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Ergänzend zu dem gestrigen Post wurde dazu die Frage gestellt, wie das Verfahren wäre, der gesamte Bunker voller Wasser ist. Welche Optionen hat der Spieler dann?

Neben dem Spielen, wie er liegt bleibt das Erleichterungsverfahren nach R16.1c Straflose Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen für einen Ball im Bunker das selbe: straflose Erleichterung im Erleichterungsbereich von einer Schlägerlänge, allerdings straflos nur innerhalb des Bunkers.

Das Problem ist, dass es bei einem vollen Bunker ggf. keinen nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung gibt.

Stattdessen darf in diesem Fall der Punkt der größtmöglichen Erleichterung als Bezugspunkt genutzt werden. Dieser muss am nächsten zur ursprünglichen Balllage und nicht näher zum Loch sein, sich in dem Bunker befinden und zudem an einem Ort sein, an dem die ungewöhnlichen Platzverhältnisse den Schlag am wenigsten beeinträchtigen würden, wenn dieser Umstand nicht vorhanden wäre. Sprich - dort wo der Wasserstand am geringsten ist ;-) In diesem Fall muss der Spieler diesen Schlag nicht durch das Einnehmen des tatsächlichen Stands und Schwingen einnehmen, sondern kann es simulieren.

Alternativ bleibt die Möglichkeit auch außerhalb des Bunkers auf der Linie zurück Erleichterung zu nehmen, dann allerdings mit einem Strafschlag. (tk)

 

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Das wird ja vermutlich sehr, sehr selten der Fall sein, ohne dass die Spielleitung vorher diesen speziellen Bunker in einer speziellen Platzregel erfasst hat und eine andere Möglichkeit zulässt. Sonst wäre das ja fast ein wenig unfair 🤨.

1 Monat her

Golf Rules

"Land unter" - so sah es letzten Samstag bei uns in den Bunkers aus. Was aber wäre, wenn das in einem Wettspiel passieren würde? Spielen wie der Ball liegt geht ja immer - zumindest könnte man es versuchen. Was aber ist mit einer Erleichterung?

Hier ist das Regelwerk im Grunde unverändert geblieben. Das "zeitweilige Wasser" im Bunker ist jetzt unter dem Begriff "ungewöhnliche Platzverhältnisse" zusammengefasst worden - das Erleichterungsverfahren in Regel R16.1c "Erleichterung für einen Ball im Bunker" beschrieben:

Bei der straflosen Erleichterung muss der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen. Gibt es keinen Punkt der "vollständigen" Erleichterung, dann darf der Spieler einen Punkt mit "größstmöglicher" Erleichterung im Bunker als Bezugspunkt verwenden. Der Erleichterungsbereich erstreckt sich eine Schlägerlänge von diesem Punkt; nicht näher zur Fahne.

Alternativ kann der Spieler das Erleichterungsverfahren "auf der Linie zurück" außerhalb des Bunkers wählen; dann allerdings unter hinzurechnen eines Strafschlags. (tk)
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Land unter - so sah es letzten Samstag bei uns in den Bunkers aus. Was aber wäre, wenn das in einem Wettspiel passieren würde? Spielen wie der Ball liegt geht ja immer - zumindest könnte man es versuchen. Was aber ist mit einer Erleichterung?

Hier ist das Regelwerk im Grunde unverändert geblieben. Das zeitweilige Wasser im Bunker ist jetzt unter dem Begriff ungewöhnliche Platzverhältnisse zusammengefasst worden - das Erleichterungsverfahren in Regel R16.1c Erleichterung für einen Ball im Bunker beschrieben:

Bei der straflosen Erleichterung muss der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen. Gibt es keinen Punkt der vollständigen Erleichterung, dann darf der Spieler einen Punkt mit größstmöglicher Erleichterung im Bunker als Bezugspunkt verwenden. Der Erleichterungsbereich erstreckt sich eine Schlägerlänge von diesem Punkt; nicht näher zur Fahne.

Alternativ kann der Spieler das Erleichterungsverfahren auf der Linie zurück außerhalb des Bunkers wählen; dann allerdings unter hinzurechnen eines Strafschlags. (tk)Image attachment

 

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Was ist wenn der gesamte Bunker Unterwasser steht? Dann bleibt nur die Variante mit dem Strafschlag (auf der Linie zurück)?

Normalerweise würden die Bunker als GUR deklariert. Problem gelöst

Thanks Thomas,,,,,

Schönes Unterwasserfoto.

1 Monat her

Golf Rules

Und noch ein Blick in die Definitionen - wann genau gilt denn ein Ball als "bewegt"?

Ein "schwingender" (oszillierender) Ball, der zwar kurzzeitig seine ursprüngliche Lage verlässt aber dorthin wieder zurückfindet, hat sich nicht bewegt.

Entscheidend für die "Bewegung" ist vielmehr, dass der Ball die ursprüngliche Lage verlässt und an einer anderen Stelle zur Ruhe kommt und dieses mit bloßem Auge sichtbar ist. Dabei sind seitliche Veränderungen genauso gemeint, wie welche von oben nach unten. (tk)
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Und noch ein Blick in die Definitionen - wann genau gilt denn ein Ball als bewegt?

Ein schwingender (oszillierender) Ball, der zwar kurzzeitig seine ursprüngliche Lage verlässt aber dorthin wieder zurückfindet, hat sich nicht bewegt. 

Entscheidend für die Bewegung ist vielmehr, dass der Ball die ursprüngliche Lage verlässt und an einer anderen Stelle zur Ruhe kommt und dieses mit bloßem Auge sichtbar ist. Dabei sind seitliche Veränderungen genauso gemeint, wie welche von oben nach unten. (tk)

 

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Reinhard Pitschmann.

1 Monat her

Golf Rules

Auch immer wieder spannend, wenn man mit Mitspielern spricht, was denn eigentlich genau die "Bedingungen, die den Schlag beeinflussen" sind. Auch hier hilft ein Blick in die Definitionen.

Hierunter fallen nämlich a) die Lage des ruhenden Balls, b) der Raum des beabsichtigten Stands, c) der Raum des beabsichtigten Schwungs, d) die Spiellinie und e) sogar der Erleichterungsbereich, in dem der Ball gedroppt oder hingelegt wird.

Die wiederum in den Definitionen beschriebenen Begriffe "Lage", "Spiellinie" und "Erleichterungsbereich" sind klar umrissen. Als "Raum des beabsichtigten Stands" sind auch Bereiche eingeschlossen, wo der Spieler seine Füsse hinstellen wird und wo sich der Körper des Spielers beim Schwung und in der Vorbereitung des Schlags befindet. Der "Raum des beabsichtigten Schwungs" wiederum schließt die Flächen für den Rückschwung, Abschwung und Durchschwung ein. (tk)
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Auch immer wieder spannend, wenn man mit Mitspielern spricht, was denn eigentlich genau die Bedingungen, die den Schlag beeinflussen  sind. Auch hier hilft ein Blick in die Definitionen.

Hierunter fallen nämlich a) die Lage des ruhenden Balls, b) der Raum des beabsichtigten Stands, c) der Raum des beabsichtigten Schwungs, d) die Spiellinie und e) sogar der Erleichterungsbereich, in dem der Ball gedroppt oder hingelegt wird.

Die wiederum in den Definitionen beschriebenen Begriffe Lage, Spiellinie und Erleichterungsbereich sind klar umrissen. Als Raum des beabsichtigten Stands sind auch Bereiche eingeschlossen, wo der Spieler seine Füsse hinstellen wird und wo sich der Körper des Spielers beim Schwung und in der Vorbereitung des Schlags befindet. Der Raum des beabsichtigten Schwungs wiederum schließt die Flächen für den Rückschwung, Abschwung und Durchschwung ein. (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Nach etwas längerer Abstinenz schauen wir heute mal wieder in die Definitionen - unter dem Begriff "Verloren"...

Ein Ball gilt nämlich dann als "verloren", wenn dieser nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler, Caddie oder Partner/Caddies des Spielers die Suche nach dem Ball begonnen haben.

Interessant ist der Absatz, dass die Unterbrechung der Suche nicht für die Suchzeit angerechnet wird. Als Beispiele werden die Spielunterbrechung, wenn ein Spieler zur Seite geht, weil ein Mitbewerber einen Schlag ausführen möchte oder weil versehentlich ein falscher Ball identifiziert wurde.

Sprich - die drei Minuten sind "netto" zu rechnen. Insofern ist es ggf. in bestimmten Situationen ratsam mal eine Uhr mitlaufen zu lassen, um sich selbst zu kontrollieren... (tk)
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Nach etwas längerer Abstinenz schauen wir heute mal wieder in die Definitionen - unter dem Begriff Verloren...

Ein Ball gilt nämlich dann als verloren, wenn dieser nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler, Caddie oder Partner/Caddies des Spielers die Suche nach dem Ball begonnen haben.

Interessant ist der Absatz, dass die Unterbrechung der Suche nicht für die Suchzeit angerechnet wird. Als Beispiele werden die Spielunterbrechung, wenn ein Spieler zur Seite geht, weil ein Mitbewerber einen Schlag ausführen möchte oder weil versehentlich ein falscher Ball identifiziert wurde. 

Sprich - die drei Minuten sind netto zu rechnen. Insofern ist es ggf. in bestimmten Situationen ratsam mal eine Uhr mitlaufen zu lassen, um sich selbst zu kontrollieren... (tk)

 

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Ich bin dafür, die kumulierte Suchzeit auf der Runde zu begrenzen, zb auf 5x3Minuten pro Spieler. Bringt ja wenig, wenn die Geizhälse oder Longhit-Streuer jeden Ball suchen.

Egal welches HCP. Das kennt jeder von uns. Der Ball zieht vom Fairway weg, alle sind sich einig ‚den finden wir‘ und vorne angekommen findet man ihn eben nicht. Ich wünsche mir, dass in Turnieren häufiger provisorisch gespielt wird und in Privatrunden vorn gedropped wird - mit oder ohne Platzregel bzw. Strafschlägen

das ist ok für HCP 25 und weniger. Aber nicht für drüber. Da sollte man zügig weiterspielen, mit Lake Balls. Mache ich zumindest so, HCP 37.

Trägt es auch auf eine Reduzierung auf die Nettozeit bei, wenn sich der Flight auf das Durchspielen lassen des nachfolgenden Flights verständigt?

Vielleicht geht's dann besser wenn wir einmal mitte Fairway spielen können 😇

Jetzt sollten wir es mal so handhaben wie es die Neuen Regeln es vorschreiben. Später mal kann was geändert werden.Schönes Spiel

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1 Monat her

Golf Rules

Kurze Zusammenfassung des ersten Tages vom ersten PGA-Turnier auf Hawaii mit ein paar netten Beispielen zur Anwendung der neuen Golfregeln... 🙂

PGA TOUR
🚨ACE from Patton Kizzire
📝 New year, new rules
⛳ Bryson DeChambeau leaves the flagstick in

All that and more in the Takeaway:
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PGA TOUR

 

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Me and Bryson, we leave it in! 🤣🤣🤣

1 Monat her

Golf Rules

„Wenn es um die neuen Regeln geht, bin ich ein Amateur.“ sagt Bubba Watson zu dem hier geteilten Video und bittet die USGA und Bryson DeChambeau um Hilfe bei der Frage ob mit dem Putt im Video eine Strafe angefallen ist.

Seitdem wird der Fall heiß diskutiert.

Mit Einführung der neuen Regeln ist es ohne Strafe, beim Putten den unbedienten Flaggenstock im Loch zu treffen, R13.2a (2).

Bedient wird ein Flaggenstock nach Regel R13.2, indem er vor dem Schlag im über oder nahe dem Loch gehalten wird und dann entfernt wird. Im hier vorliegenden Fall ist der Flaggenstock in den Händen des Caddies zweifelsohne bedient.

Irritiert ob und wie denn nun die Regel zu verstehen ist, entbrennt eine Diskussion über rein oder raus, der Flaggenstock bleibt durch die Ermächtigung des Caddies zum Bedienen und das Stehen des Caddies beim Loch aber bedient.

Der Ball trifft daher also, als er endlich im Loch ankommt einen bedienten Flaggenstock, was nach Regel R13.2 (2) die Frage nach sich zieht, ob das versehentlich oder absichtlich geschah.

Geschah das Treffen des Flaggenstocks („Ablenken oder aufhalten“) absichtlich, zieht sich der Spieler die Grundstrafe (2 Strafschläge im Zählspiel oder Lochverlust im Lochspiel) zu und der Spieler muss Erleichterung nach R11.2c (2) in Anspruch nehmen, sprich, der Schlag zählt nicht und muss wiederholt werden.

War das Treffen des Flaggenstocks versehentlich, fällt keine Strafe an und der Ball muss gespielt werden, wie er liegt. In diesem Fall ist er eingelocht und das Loch beendet.

Hier kommt es also auf die Frage „absichtlich oder nicht?“ an. Immer davon ausgehend, dass der Spieler es ehrlich meint und den wahren Geist des Spiels achtet, sollte hier zu Gunsten des Spielers (und Caddies) davon ausgegangen werden, dass mit der Handlung nicht der Ball abgelenkt oder gestoppt werden sollte, sondern, im Gegenteil, Bubba und Caddie versuchten keinen Regelverstoß zu begehen und die Berührung deshalb erfolgte, was zur Folge hat, dass die Berührung des Flaggenstocks straflos bleibt.

Ihr seht, auch die neuen Regeln haben es in sich. Wie hättet Ihr entschieden?

bubba watson on Twitter
“Hey @USGA... is this a penalty? I’m an amateur when it comes to the new rules. Maybe I should ask @b_dechambeau 🤔 He knows the rules. #Weird #AskBryson t.co/uSUgGfFlUc
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bubba watson on Twitter

 

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Für mich ist der Fall eigentlich klar! Der Spieler erhält die Grundstrafe (2 SS) gemäß 13.2a. Worüber reden wir hier eigentlich? Der Spieler lässt den Flaggenstock durch seinen Caddie bedienen. Es ist dabei aus meiner Sicht auch vollkommen gleichgültig, ob der Caddy den Ball nicht wirklich nach dem "Rücklaufen" realisiert. Die "Verwirrtheit" geht somit zu lasten des Spielers. Zumal wir hier auch noch von Spielern (Caddy sowohl Spieler) mit Golferfahrung reden. Es hat sich in diesem Punkt ja nicht wirklich etwas zum Vorjahr geändert. Wenn der Stock bedient wird, muss dieser auch raus. Persönlich sehe ich da keinen Spielraum in den Regeln.

Mir unverständlich, warum dass nicht 2 Strafschläge nach sich zieht. Der Caddie bedient und steckt den Stock wieder zurück, während der Ball noch in Bewegung ist. Somit ein eindeutiger Fehler der mM nach bestraft werden müsste.

13.2a(3) scheint mir diesen Fall zu behandeln. Der Caddie glaubte, dass der Ball den Flaggenstock nicht berühren würde. Keine Strafe.

Dazu eine Frage an Golf Rules die heuer evident wird und zu vielen streits führen wird weil sich leider fast niemand für die neuen regeln interessiert: Wie behandeln die neuen regeln folgendes. Ich stell mich zum putten hin. Die fahne ist drin. Und wie ich putte a) knapp davor oder b) während der ball sich schon bewegt ... reisst der mitspieler freundlicherweise aber unaufgefordert die fahne raus weil er die neue regel nicht kennt. Bis jetzt war das eine automstische reaktion die quasi zur etikette gehörte. Wie ist in dem fall a) und b) vorzugehen? Ich könnte ja behaupten dass der ball nicht ausgelippt wäre wenn die fahne drin geblieben wäre.

Für eindeutig in diesem Fall, dass der Caddy “verwirrt” wurde. Im Normalfall schützt aber Unwissenheit nicht vor Strafe, wie wir wissen, und ein bedienter Stock ist – um für mich – wie bisher. Was mir gerade unklar ist: Unbedient darf ich aber putten, und straflos lochen, oder? Ich habe ja die ABSICHT zu lochen. In einem Turnier, weil ich das Spiel schneller machen wollen würde.

Da kann ja eine vermeintlich einfache Regel kompliziert werden! 🤔

Fakt ist, die neuen Regeln wie auch schon die alten machen das Spiel nicht leichter und ob es dem Golfsport weiter bringt, wage ich zu bezweifeln. Wenn der Caddie, oder wer auch immer beim Putten den Flaggenstock in welcher Art auch immer bedient, beeinflußt er möglicherweise die Ballbewegung. Ich sehe daher die Verantwortung allein beim Spieler, der die "Hilfestellung" des Bedienens ja gewünscht, oder wie leider oft gesehen, auch nicht verhindert hat.

Habe noch eine frage zum putten. Man spielt Matchplay (zb mannschafts meisterschaften). Beide Spieler sind am Grün und Spieler A wäre an der Reihe. Spieler A fordert B bewusst NICHT auf, die Fahne raus zu nehmen. Spieler B nimnt wie bisher gewohnt einfach die Fahne raus da er näher zum Loch liegt. Spieler A puttet sofort als er sieht dass B die Fahne raus nimnt und sagt danach "Mein Loch". Wie würdet ihr dann entscheiden?

Diese Regelung ist der größte Blödsinn den man sich einfallen lassen konnte. Wie dumm soll Golf noch werden?

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1 Monat her

Golf Rules

Regel R13.1c erlaubt uns deutlich mehr Schäden auszubessern als bisher. Früher war es erlaubt, Balleinschlaglöcher und alte Lochpfropfen auszubessern, heute dürfen auch Spikemarken, Schäden durch den Flaggenstock oder Tierspuren, sowie eingebettete Gegenstände ausgebessert werden, solange dabei nicht das Spiel verzögert wird.

Schäden durch Pflegearbeiten Rillen oder Belüftungslöcher oder ein abgenutztes Loch dürfen aber immer noch nicht ausgebessert werden, hierfür ist nach wie vor die Spielleitung verantwortlich.

Wichtig dabei ist auch, dass zwar der Schaden beseitigt werden darf, das Grün aber nicht besser verbessert werden darf als es vor dem Schaden war (also zB schlecht gemähte Grashalme auszupfen oder ähnliches). Ein Verstoß gegen R 13.1 zieht die Grundstrafe von zwei Strafschlägen im Zählspiel oder Lochverlust im Lochspiel nach sich.
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Schäden auf dem Grün

1 Monat her

Golf Rules

Unbewegliche Hemmnisse - wie hier auf dem Bild der Drainagedeckel - gehören jetzt zu den sogenannten "ungewöhnlichen Platzverhältnissen" (abnormal course conditions, acc).

Von ungewöhnlichen Platzverhältnissen kann der Spieler Erleichterung nach Regel R16.1a in Anspruch nehmen, wenn der Ball sie berührt oder in oder auf ihnen liegt, der Stand oder Raum des beabsichtigten Schwungs durch uPV beeinträchtigt ist oder auf dem Grün die uPV die Spiellinie beeinträchtigen.

Ist das - so wie hier der Stand der Spielerin - so, ist Erleichterung nach R16.1b zu nehmen, indem - ausgehend vom nächsten Punkt der VOLLSTÄNDIGEN Erleichterung ausgehend der Erleichterungsbereich definiert wird und der Ball dort straflos aus Kniehöhe fallen gelassen wird. Einfach oder?

Bei der Gelegenheit - was haltet Ihr vom Droppen aus Kniehöhe?
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Unbewegliche Hemmnisse - wie hier auf dem Bild der Drainagedeckel - gehören jetzt zu den sogenannten ungewöhnlichen Platzverhältnissen (abnormal course conditions, acc).

Von ungewöhnlichen Platzverhältnissen kann der Spieler Erleichterung nach Regel R16.1a in Anspruch nehmen, wenn der Ball sie berührt oder in oder auf ihnen liegt, der Stand oder Raum des beabsichtigten Schwungs durch uPV beeinträchtigt ist oder auf dem Grün die uPV die Spiellinie beeinträchtigen.

Ist das - so wie hier der Stand der Spielerin - so, ist Erleichterung nach R16.1b zu nehmen, indem - ausgehend vom nächsten Punkt der VOLLSTÄNDIGEN Erleichterung ausgehend der Erleichterungsbereich definiert wird und der Ball dort straflos aus Kniehöhe fallen gelassen wird. Einfach oder?

Bei der Gelegenheit - was haltet Ihr vom Droppen aus Kniehöhe?

 

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Ich denke dass es einfacher für die Golfer gewesen wäre, das Droppen aus Kniehöhe oder darüber zu definieren. Ich weiss, man tat das nicht da der ball sonst leichter aus dem erleichtterungsbereich rollen könnte und er dann hingelegt werde dürfte was ein vorteil wäre. So oft würde das aber nicht passieren. Und wenn, dann hätte man definieren können dass der wiederholungsdrop aus kniehöhe gemacht werden MUSS. Ich fürchte es wird deshalb 2019 zu zahlreichen falschen drops und dadurch vielen strafen bzw streits kommen da sich nur geschätzt 10% der golfer für die neuen regeln interessieren.

Früher droppten wir über die Schulter. Dann kam Schulterhöhe mit ausgestrecktem Arm und jetzt Kniehöhe. Mal schauen wie tief wir kommen. 😀

Hüfthöhe wäre besser!

Kniehöhe droppen? Da kann ich mir den Ball ja gleich passend ins Nest legen. Völlig unnötige neue Regel.

Das neue droppen ist bestimmt von Physiotherapeuten oder ähnlich durchgedrückt worden. Da sind viele alte Menschen die von diese stelle garnicht wieder hochkommen.

Meiner Meinung nach spielt die Spielerin (die auf dem Bild) vom falschen Ort.

In meinen Augen auch eine völlig unsinnige Regeländerung... und der Sinn erschließt sich auch nicht wirklich...

Kniehöhe finde ich gut, ist doch etwas weniger "unwägbar" trotzdem noch nicht steuerbar wo der Ball landet. Und Schulterhöhe sah albern aus

Vielleicht wäre ein Droppen aus Hüfthöhe für den ein oder anderen bequemer. Es sieht schon etwas “lustig” aus. Aber .... an manche Dinge wird man schon noch gewöhnen (müssen). Von der Idee her sicher besser.

.....ich finde das Droppen aus Kniehöhe doof....und vor allem anstrengend...also so bewegungstechnisch....

hinknien und legen...;)

Warum heißt es jetzt vollständige Erleichterung. Gibt es einen Unterschied zum bisherigen ngPde?

Kniehöhe mal sehen wie das ankommt!!

Ich finde das droppen auf kniehöhe Schwachsinn!

kann man gleich legen und fertig

Ich hätte das „Droppen“ durch „Hinlegen“ ersetzt! Wäre auch ein Beitrag zur Spielbeschleunigung gewesen; und nach dem 2. Droppen wird ja auch hingelegt.

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2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules wünscht Euch allen eine erfolgreiches neues Jahr 2019 - mögen die Regeln allzeit mit Euch sein...

Und wie kann man das Jahr mit neuen Regeln besser starten als mit einer Zusammenfassung der wichtigsten / wesentlichen Regeländerungen. Die R&A-Seite hat sehr viele Informationen über das Regelwerk in einem Bereich "Ressource Center" zusammengetragen - auf eine sehr gute Zusammenfassung "was ist gleich" bzw. "was ist neu" möchten wir Euch hinweisen (in Englisch).

Vielleicht schaut Ihr einfach mal rein... (tk)

Hier geht es zum Link --> www.randa.org/~/media/rules-modernization/resources-center/files/rules-fact-sheets---what-is-new-...
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Golf Rules wünscht Euch allen eine erfolgreiches neues Jahr 2019 - mögen die Regeln allzeit mit Euch sein...

Und wie kann man das Jahr mit neuen Regeln besser starten als mit einer Zusammenfassung der wichtigsten / wesentlichen Regeländerungen. Die R&A-Seite hat sehr viele Informationen über das Regelwerk in einem Bereich Ressource Center zusammengetragen - auf eine sehr gute Zusammenfassung was ist gleich bzw. was ist neu möchten wir Euch hinweisen (in Englisch).

Vielleicht schaut Ihr einfach mal rein... (tk)

Hier geht es zum Link --> https://www.randa.org/~/media/rules-modernization/resources-center/files/rules-fact-sheets---what-is-new---what-is-the-same.ashx

2 Monate her

Golf Rules

Aus R27-2 wird R18.3 - happy new year... 🙂 ... MehrWeniger

 

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Frohes neues Jahr 🥂🍾🍀✨ ☺️

Provisorisch? Frohes neues Jahr 🎈

18.3-b.....frohes Neues....🎊

Frohes neues Jahr 🎆

Prosit Neujahr 🎊🎆🎈

Freaks 🤪😂

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2 Monate her

Golf Rules

Für die Statistikfans unter uns hier ein paar Zahlen zu 2018.

Für alle Anderen: Danke, dass Ihr Golf Rules zu dem macht, was es ist. Auf ein schönes, neues Jahr!
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2 Monate her

Golf Rules

31. Dezember 2018, das Jahr ist um und die Golfregeln, wie wir sie kennen, verlieren Ihre Gültigkeit. Ab morgen gelten die neuen Regeln, wir haben wieder Vorsätze und das neue Jahr beginnt.

Damit wollen wir Euch in den Jahreswechsel entlassen, wünschen viel Erfolg im neuen Jahr und lassen die Bilder von ganz alten Golfregeln einfach als umkommentiertes Bonmot wirken.

Kommt gut ins neue Jahr!
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Guten Rutsch und ein gesundes Neues Jahr... und ein großes Dankeschön für euer Engagement in 2018🍾🍾

2 Monate her

Golf Rules

Vorgestern haben wir über die neue Hardcard der R&A geschrieben - eine Musterplatzregel (MPR), die hier nicht berücksichtigt wurde ist MPR 8E5. Diese regelt ein Alternativverfahren zum provisorischen Ball: Wenn kein provisorischer Ball gespielt wurde oder dieser auch verloren oder im Aus sein könnte kann durch Installation dieser MPR der Spieler mit 2 Strafschlägen seinen Ball in einer sicheren Fairwaylage droppen. Dabei sind zwei Referenzpunkt festzustellen (Ballreferenzpunkt und Fairwayreferenzpunkt), die mit je 2 Schlägerlängen nach außen und Begrenzung nicht näher zur Fahne den Erleichterungsbereich begrenzen, sodass auf jeden Fall der Ball, der nach dieser MPR gedroht wird auf dem Fairways zum liegen kommen kann.

Was meint ihr? Wird diese Regel oft in Kraft gesetzt werden?
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Vorgestern haben wir über die neue Hardcard der R&A geschrieben - eine Musterplatzregel (MPR), die hier nicht berücksichtigt wurde ist MPR 8E5. Diese regelt ein Alternativverfahren zum provisorischen Ball: Wenn kein provisorischer Ball gespielt wurde oder dieser auch verloren oder im Aus sein könnte kann durch Installation dieser MPR der Spieler mit 2 Strafschlägen seinen Ball in einer sicheren Fairwaylage droppen. Dabei sind zwei Referenzpunkt festzustellen (Ballreferenzpunkt und Fairwayreferenzpunkt), die mit je 2 Schlägerlängen nach außen und Begrenzung nicht näher zur Fahne den Erleichterungsbereich begrenzen, sodass auf jeden Fall der Ball, der nach dieser MPR gedroht wird auf dem Fairways zum liegen kommen kann.

Was meint ihr? Wird diese Regel oft in Kraft gesetzt werden?Image attachment

 

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Ist das wirklich eine neue, generelle Regel in Deutschland?? Platzregel ist doch Platzregel.... also nur bei „B“ droppen, wenn es individuell so vorgesehen ist (dachte ich)

Das wird doch in vielen Runden eh schon durch „Spezialisten“ praktiziert... 🤦🏼‍♂️ Unabhängig von Referenzpunkten... aber im Ernst... ich denke es macht nur Sinn wenn ein Ball sich in eine weit vorne liegende Ausgrenze verabschiedet, z. B. beim Abschlag, dann wäre man mit dem prov. Ball bei 3 und mit den beiden „Drop-Strafschlägen“ ebenfalls, ohne Gefahr zu laufen den prov. Ball zu kurz zu spielen oder ebenfalls im Aus zu versenken. Dass man dann direkt auf das Fairway darf, wäre natürlich eine ungemeine Erleichterung.

Für Privatrunden eine sehr sinnvolle Platzregel. Darf diese denn in D auch für Turniere in Kraft gesetzt werden?

Robert Busche

Diese Platzregel wird in ganz österreich verboten. Leider. Konservative Ansichten.

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2 Monate her

Golf Rules

Regel R10.2 regelt künftig die Inanspruchnahme von Beratung auf dem Platz - früher nannte man das Belehrung.

Dabei ist wichtig zu wissen, dass ein Caddie nach Regel R10.2b nicht mehr hinter dem Spieler stehen darf (hinter dem Spieler meint hier in der Verlängerung der Linie Loch-Ball) sobald der Spieler beginnt seinen Stand einzunehmen bis zu dem Augenblick wo der Schlag beendet ist - egal aus welchem Grund. Auch ein zurücktreten aus dem eingenommen oder begonnenen Stand vermeidet hier nicht, dass die Grundstrafe - also 2 Strafschläge - anfällt.

Also, Vorsicht, was der Caddie auf dem Platz so treibt, wenn ihr das Glück habt mit einem zu spielen. Und an alle Caddies da draußen - so Strafschläge für den Spieler zu sammeln gefährdet Euren Job...
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Regel R10.2 regelt künftig die Inanspruchnahme von Beratung auf dem Platz - früher nannte man das Belehrung. 

Dabei ist wichtig zu wissen, dass ein Caddie nach Regel R10.2b nicht mehr hinter dem Spieler stehen darf (hinter dem Spieler meint hier in der Verlängerung der Linie Loch-Ball) sobald der Spieler beginnt seinen Stand einzunehmen bis zu dem Augenblick wo der Schlag beendet ist - egal aus welchem Grund. Auch ein zurücktreten aus dem eingenommen oder begonnenen Stand vermeidet hier nicht, dass die Grundstrafe - also 2 Strafschläge - anfällt.

Also, Vorsicht, was der Caddie auf dem Platz so treibt, wenn ihr das Glück habt mit einem zu spielen. Und an alle Caddies da draußen - so Strafschläge für den Spieler zu sammeln gefährdet Euren Job...

 

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. . .da haben sich alte Männer wieder was ausgedacht . . .

Weil ja jeder von uns Amateuren Caddies hat. Kann mich nicht daran erinnern, jemals einen damit gesehen zu haben – außer zum Trolley ziehen.

Gilt das überall, also zb auch beim Abschlag? Und nur für den Caddie? Wir hatten gestern so einen tiefen Sonnenstand, dass ein Mitspieler beim Abschlag dahinter stand um den Ball zu verfolgen. Ab 2019 noch erlaubt?

So klar ist die Regel zum Stand des Caddie nicht. Und „meint“ ist auch nicht eindeutig. Hinter jemanden stehen ist nach meiner Meinung, nicht die Verlängerung über das Loch 🕳 hinaus, sondern hinter dem Spieler der zum Loch 🕳 spielen will. Darf der Caddie wenn er irgendwo steht, straffrei Angaben zur Linie sagen??🤔

Mich interessiert: Welchen konkreten Vorteil hatte der Spieler, wenn sein Caddie dort stand eigentlich? 🤔

Ganz einfach selbst entscheiden wo der Ball hinfliegen soll und wer nur a bissal Augenmaß hat weiss wie er sich ausrichten muss 😉 . Golf ist ein schöner sport aber zuviele Regeln.und teilweise zu schwammig ausgelegt . Ist halt meine Meinung . Und wäre es halt einfach caddy oder wer auch immer Mund halten . Und man spart sich jegliche Diskussion ob er darf oder ob nicht .

hmmm und darf der Caddie z.b. am Grün, in der Linie vor dem Spieler stehen ?!

Da wird es bei den Vierern bei den Mannschafts MS viel Streit geben. Das taten nämlich bisher mindestens 80% aller Spielpartner automatisch und viele werden es zumindest 2019 noch nicht wissen und tun und die Gegner darauf warten und dann "unser Loch" sagen Ein gutes Thema für alle Mannschafts Captains bei den ersten Treffen der Mannschaften. Gilt das übrigens auch ausserhalb des Grüns, zB beim Putt vom Vorgrün?

Auf dem gezeigten Bild steht wohl der Caddie Wo???

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2 Monate her

Golf Rules

Wir sprachen ja schon öfter über die sogenannte "Hardcard" - eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Westtspielbestimmungen und Platzregeln für das jeweilige Wettspiel. Die R&A hat jetzt auf Ihrer Webseite diese Regularien für die Wettspiele herausgebracht, die unter der Hoheit der R&A ausgetragen werden (ähnliche Hardcards wird es in der nächsten Zeit von DGV oder den Landesverbänden geben).

Nach Committee Procedure Section 5C hat die Spielleitung in einem Wettspiel Platzregeln zu erlassen, wo sie notwendig sind. Musterplatzregeln dazu finden sich in Section 8 der Committee Procedures (siehe --> www.randa.org/en/rog/2019/rules/committee-procedures/section-8).

In der neuen Hardcard der R&A werden zunächst die Platzgrenzen, dann die Penalty Areas und die ungewöhnlichen Platzverhältnisse regeltechnisch abgebildet. (1-3)

Sodann geht es über unbewegliche Hemmnisse und Platzbestandteile weiter zu Stromleitungen und TIOs. (4-7)

Unter 8. wird klargestellt, dass Bälle und Schläger den Ausrüstungsspezifikationen der R&A entsprechen müssen, 9. regelt die Spielgeschwindigkeit und was bei Verstößen gegen die Spielgeschwindigkeitsrichtlinie an Sanktionen droht.

10. regelt das Verfahren bei Unterbrechung des Spiels, 11. das Üben vor, während und nach der Runde. 12. verbietet das grundsätzlich erlaubte Mitfahren des Spielers auf einem Cart oder ähnlichem, es sei denn die Spielleitung gestattet das kurzfristig.

13. beschäftigt sich mit der jetzt Beratung genannten Belehrung, 14. mit der Zulassung von Spielern, 15. mit Anti-Doping und 16. mit der Rückgabe der Scorekarte. 17. beschäftigt sich mit anwendbaren Strafen bei Verstoß gegen Platzregeln und 18 schließlich mit dem Turnierende.

Hier der Link zur Musterhardcard des R&A --> www.randa.org/~/media/rules-modernization/resources-center/files/2019-ra-hard-card.ashx.

Bei der Gelegenheit möchten wir mal nachfragen: Was haben Eure Clubs mit den Platzregeln gemacht? Gibt es schon neue Regelungen? Und wenn ja, was hat sich geändert?
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Wir sprachen ja schon öfter über die sogenannte Hardcard - eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Westtspielbestimmungen und Platzregeln für das jeweilige Wettspiel. Die R&A hat jetzt auf Ihrer Webseite diese Regularien für die Wettspiele herausgebracht, die unter der Hoheit der R&A ausgetragen werden (ähnliche Hardcards wird es in der nächsten Zeit von DGV oder den Landesverbänden geben).

Nach Committee Procedure Section 5C hat die Spielleitung in einem Wettspiel Platzregeln zu erlassen, wo sie notwendig sind. Musterplatzregeln dazu finden sich in Section 8 der Committee Procedures (siehe --> https://www.randa.org/en/rog/2019/rules/committee-procedures/section-8).

In der neuen Hardcard der R&A werden zunächst die Platzgrenzen, dann die Penalty Areas und die ungewöhnlichen Platzverhältnisse regeltechnisch abgebildet. (1-3)

Sodann geht es über unbewegliche Hemmnisse und Platzbestandteile weiter zu Stromleitungen und TIOs. (4-7)

Unter 8. wird klargestellt, dass Bälle und Schläger den Ausrüstungsspezifikationen der R&A entsprechen müssen, 9. regelt die Spielgeschwindigkeit und was bei Verstößen gegen die Spielgeschwindigkeitsrichtlinie an Sanktionen droht.

10. regelt das Verfahren bei Unterbrechung des Spiels, 11. das Üben vor, während und nach der Runde. 12. verbietet das grundsätzlich erlaubte Mitfahren des Spielers auf einem Cart oder ähnlichem, es sei denn die Spielleitung gestattet das kurzfristig. 

13. beschäftigt sich mit der jetzt Beratung genannten Belehrung, 14. mit der Zulassung von Spielern, 15. mit Anti-Doping und 16. mit der Rückgabe der Scorekarte. 17. beschäftigt sich mit anwendbaren Strafen bei Verstoß gegen Platzregeln und 18 schließlich mit dem Turnierende.

Hier der Link zur Musterhardcard des R&A --> https://www.randa.org/~/media/rules-modernization/resources-center/files/2019-ra-hard-card.ashx.

Bei der Gelegenheit möchten wir mal nachfragen: Was haben Eure Clubs mit den Platzregeln gemacht? Gibt es schon neue Regelungen? Und wenn ja, was hat sich geändert?

 

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Da bin ja gespannt wie sich Pkt. 9 entwickelt...

Kathrin Ritzkowski

2 Monate her

Golf Rules

Wenn man mal mit "offenen Augen" die Golfübertragungen im Fernsehen verfolgt, da gibt es schon so manche Regelsituation, bei der man zum Regelbuch greifen kann...

Zum Beispiel haben wir ja schon in früheren Posts darüber berichtet, dass es für Caddies nach Regel R10.2b(4) nicht zulässig ist hinter dem Spieler zu stehen, sobald der Spieler beginnt seinen Stand einzunehmen und bis der Schlag beendet ist.

Wie aber ist es im Vierball? Was darf der Partner?

Generell darf der Spieler und sein Caddie dem Partner auf jede Weise helfen, wie es auch der Caddie des Partners darf (Also z.B. Beratung erteilen oder um Beratung gebeten werden). Aber er darf nicht auf eine Weise helfen, die dem Caddie des Partners nach den Regeln nicht erlaubt ist (s. R23.5a). Zudem ist nach R23.5b der Partner für die Handlungen des Spielers verantwortlich.

Spannend wird es, wenn geklärt werden muss, ob eine Strafe nur für einen Partner gilt oder beide Partner. Unterstützt nämlich der Spieler das Spiel des Partners, dann ziehen sich sowohl Spieler als auch Partner die gleiche Strafe zu (s. R23.8a).

Insofern würde ich von dem abgebildeten Vorgehen "auf der Linie stehen, wärend der Partner den Ball spielt" dringend abraten... (tk)

Das Video findet Ihr hier --> www.pgatour.com/champions/video/2018/12/15/team-daly-round-1-highlight-at-pnc-father-son.html
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Wenn man mal mit offenen Augen die Golfübertragungen im Fernsehen verfolgt, da gibt es schon so manche Regelsituation, bei der man zum Regelbuch greifen kann...

Zum Beispiel haben wir ja schon in früheren Posts darüber berichtet, dass es für Caddies nach Regel R10.2b(4) nicht zulässig ist hinter dem Spieler zu stehen, sobald der Spieler beginnt seinen Stand einzunehmen und bis der Schlag beendet ist.

Wie aber ist es im Vierball? Was darf der Partner?

Generell darf der Spieler und sein Caddie dem Partner auf jede Weise helfen, wie es auch der Caddie des Partners darf (Also z.B. Beratung erteilen oder um Beratung gebeten werden). Aber er darf nicht auf eine Weise helfen, die dem Caddie des Partners nach den Regeln nicht erlaubt ist (s. R23.5a). Zudem ist nach R23.5b der Partner für die Handlungen des Spielers verantwortlich. 

Spannend wird es, wenn geklärt werden muss, ob eine Strafe nur für einen Partner gilt oder beide Partner. Unterstützt nämlich der Spieler das Spiel des Partners, dann ziehen sich sowohl Spieler als auch Partner die gleiche Strafe zu (s. R23.8a).

Insofern würde ich von dem abgebildeten Vorgehen auf der Linie stehen, wärend der Partner den Ball spielt dringend abraten... (tk)

Das Video findet Ihr hier --> https://www.pgatour.com/champions/video/2018/12/15/team-daly-round-1-highlight-at-pnc-father-son.html

 

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Super erklärt .👍👍👍

TW ERK?

2 Monate her

Golf Rules

Während meines Platzreifekurses hat mich am meisten gewundert, dass in der Etikette zwar die Schonung des Platzes vorgeschrieben wird, sprich Divots zurückzulegen und Bunker zu rechen sind und auf dem Abschlag möglichst keine Probeschwünge gemacht werden sollen, und der Platz gespielt werden soll, wie man ihn vorfindet, gleiwohl mein Pro fröhlich ein "englisches Tee" nach dem anderen baute. Dabei wird die Erde mit einem Schläger so zusammengedrückt, dass eine Art kleiner Hügel entsteht, auf dem dann der Ball zum Abschlag bereit gelegt wird.

Ist das erlaubt? Ja. Auch nach den neuen Golfregeln, wie uns R6.2 (3) sagt. Danach darf der Spieler auf dem Abschlag bevor er einen Schlag macht Folgendes unternehmen um die Bedingungen zu verbessern, die den Schlag beeinflussen:

- Die Bodenoberfläche des Abschlags verändern (zB "englisches Tee");
- Rasen, Gräser und andere natürliche Gegenstände, die innerhalb des Abschlags befestigt sind oder wachsen, bewegen, biegen oder brechen;
- Sand und Boden auf dem Abschlag entfernen oder niederdrücken und
- Tau, Reif und Wasser innerhalb des Abschlags beseitigen.

Aber denkt dran: Nur die oben erlaubten Handlungen und nur auf dem Abschlag - sonst steht da ganz schnell ein Verstoß gegen R8.1a im Raum, der zwei Strafschläge im Gepäck hat...
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Während meines Platzreifekurses hat mich am meisten gewundert, dass in der Etikette zwar die Schonung des Platzes vorgeschrieben wird, sprich Divots zurückzulegen und Bunker zu rechen sind und auf dem Abschlag möglichst keine Probeschwünge gemacht werden sollen, und der Platz gespielt werden soll, wie man ihn vorfindet, gleiwohl mein Pro fröhlich ein englisches Tee nach dem anderen baute. Dabei wird die Erde mit einem Schläger so zusammengedrückt, dass eine Art kleiner Hügel entsteht, auf dem dann der Ball zum Abschlag bereit gelegt wird.

Ist das erlaubt? Ja. Auch nach den neuen Golfregeln, wie uns R6.2 (3) sagt. Danach darf der Spieler auf dem Abschlag bevor er einen Schlag macht Folgendes unternehmen um die Bedingungen zu verbessern, die den Schlag beeinflussen:

- Die Bodenoberfläche des Abschlags verändern (zB englisches Tee);
- Rasen, Gräser und andere natürliche Gegenstände, die innerhalb des Abschlags befestigt sind oder wachsen, bewegen, biegen oder brechen;
- Sand und Boden auf dem Abschlag entfernen oder niederdrücken und 
- Tau, Reif und Wasser innerhalb des Abschlags beseitigen.

Aber denkt dran: Nur die oben erlaubten Handlungen und nur auf dem Abschlag - sonst steht da ganz schnell ein Verstoß gegen R8.1a im Raum, der zwei Strafschläge im Gepäck hat...

 

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Und bevor jemand fragt: „Auf dem Abschlag“ ist nur die Fläche zwischen den beiden Markierungen, vorne begrenzt durch die direkte Linie zwischen den beiden Markern und nach hinten zwei Schlägerlängen tief. Ein paar Gräser wegzupfen, die vor den Markern wachsen, ist eine schlechte Idee. Frag nach bei Phil

„Englisches Tee“ ist angesichts der Option ein richtiges Tee nutzen zu dürfen einigermaßen albern und wird -nach meiner bisherigen Erfahrung - nur von irgendwelchen Pseudoalphatieren noch gemacht.

2 Monate her

Golf Rules

Boden in Ausbesserung, Tierlöcher, unbewegliches Hemmnisse und zeitweiliges Wasser sind nach den neuen Golfregeln unter dem Begriff "ungewöhnliche Platzverhältnisse" zusammengefasst.

Erleichterung davon kann nach R16.1a in Anspruch genommen werden, wenn der Ball des Spielers in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt oder diese berührt, der Stand oder Raum des beabsichtigten Schwungs von uPV beeinträchtigt wird oder, wenn der Ball des Spielers auf dem Grün liegt uPV die Spiellinie beeinträchtigen.

Keine Erleichterung wird gewährt, wenn die uPV nahe genug sind, den Spieler abzulenken aber keine der vorgenannten Bedingungen erfüllt ist.

Dazu kommt, dass Erleichterung für einen Ball in einer Penalty Area nur nach R17 gewährt wird und keine Erleichterung in Anspruch genommen werden darf, wenn es eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen (zB wenn der Spieler in zeitweiligem Wasser steht, aber aufgrund der Balllage innerhalb eines Busches nicht in der Lage ist den Ball zu spielen).
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Boden in Ausbesserung, Tierlöcher, unbewegliches Hemmnisse und zeitweiliges Wasser sind nach den neuen Golfregeln unter dem Begriff ungewöhnliche Platzverhältnisse zusammengefasst.

Erleichterung davon kann nach R16.1a in Anspruch genommen werden, wenn der Ball des Spielers in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt oder diese berührt, der Stand oder Raum des beabsichtigten Schwungs von uPV beeinträchtigt wird oder, wenn der Ball des Spielers auf dem Grün liegt uPV die Spiellinie beeinträchtigen.

Keine Erleichterung wird gewährt, wenn die uPV nahe genug sind, den Spieler abzulenken aber keine der vorgenannten Bedingungen erfüllt ist.

Dazu kommt, dass Erleichterung für einen Ball in einer Penalty Area nur nach R17 gewährt wird und keine Erleichterung in Anspruch genommen werden darf, wenn es eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen (zB wenn der Spieler in zeitweiligem Wasser steht, aber aufgrund der Balllage innerhalb eines Busches nicht in der Lage ist den Ball zu spielen).Image attachment

 

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Sondern? Was passiert dann..? 🤔

2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 24

Ganz neu in den Regeln 2019 ist der Bereich "Mannschaftsturniere" (Regel R24). Bisher sind die Besonderheiten durch die Wettspielausschreibungen ergänzt worden - jetzt bekommen diese einen eigene Regelabschnitt.

Durch R24.3 wird der Mannschaftskapitän definiert als derjenige, der eine Mannschaft führt und Entscheidungen für sie trifft. Der Kapitän darf als Spieler an Turnieren teilnehmen.

Desweiteren darf die Spielleitung jeder Mannschaft mit einer Platzregel erlauben einen Berater (R24.4) einzusetzen, also z.B. Mannschaftskapitän, Trainer oder andere Person. Dieser darf während der Runde die Spieler der Mannschaft beraten und unterstützen und von diesen um Beratung gebeten werden. Es gibt auch Einschränkungen - so darf der Berater diese Funktion nicht ausführen, während er selber eine Runde im Turnier spielt.

Wir wünschen ein frohes Fest!
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 24

Ganz neu in den Regeln 2019 ist der Bereich Mannschaftsturniere (Regel R24). Bisher sind die Besonderheiten durch die Wettspielausschreibungen ergänzt worden - jetzt bekommen diese einen eigene Regelabschnitt.

Durch R24.3 wird der Mannschaftskapitän definiert als derjenige, der eine Mannschaft führt und Entscheidungen für sie trifft. Der Kapitän darf als Spieler an Turnieren teilnehmen.

Desweiteren darf die Spielleitung jeder Mannschaft mit einer Platzregel erlauben einen Berater (R24.4) einzusetzen, also z.B. Mannschaftskapitän, Trainer oder andere Person. Dieser darf während der Runde die Spieler der Mannschaft beraten und unterstützen und von diesen um Beratung gebeten werden. Es gibt auch Einschränkungen - so darf der Berater diese Funktion nicht ausführen, während er selber eine Runde im Turnier spielt. 

Wir wünschen ein frohes Fest!

 

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Wo kann ich denn diese Regeln im originalen nachlesen, bzw. gibt es dazu Quellenangaben? Vielen Dank

2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 23

Im Vierball (Fourball) spielen wieder zwei Partner in einer Partei, bei dem aber jeder Spieler seinen eigenen Ball spielt. Das Ergebnis der Partei für ein Loch ist das niedrigere Ergebnis der Partei an diesem Loch.

In R23 sind die Besonderheiten, Zählweise, Beginn und Ende der Runde, Spielfolge und das gemeinsame Nutzen der Schläger beschrieben.

Besonders hervorzuheben ist R23.8, in der erläutert wird, wann eine Strafe nur für einen oder beide Partner gilt. Denn normalerweise gilt die Strafe immer für einen Spieler, es gibt jedoch drei Besonderheiten, bei denen diese auf für die Partei anfällt: beim Verstoß gegen die Höchstzahl der Schlägern, wenn diese gemeinsam benutzt werden, bei der Unterstützung des Spielers durch den Partner sowie nur im Lochspiel, wenn das Spiel des Gegners durch einen Regelverstoß benachteiligt wird.

Regelverstöße eines Partners kann unterschiedliche Auswirkungen für die Partei haben - von "kein gültiges Ergebnis für einen Spieler " bis hin zur Disqualifikationen der Partei sind diese Fälle in R23.8b aufgeführt. (tk)
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 23

Im Vierball (Fourball) spielen wieder zwei Partner in einer Partei, bei dem aber jeder Spieler seinen eigenen Ball spielt. Das Ergebnis der Partei für ein Loch ist das niedrigere Ergebnis der Partei an diesem Loch.

In R23 sind die Besonderheiten, Zählweise, Beginn und Ende der Runde, Spielfolge und das gemeinsame Nutzen der Schläger beschrieben.

Besonders hervorzuheben ist R23.8, in der erläutert wird, wann eine Strafe nur für einen oder beide Partner gilt. Denn normalerweise gilt die Strafe immer für einen Spieler, es gibt jedoch drei Besonderheiten, bei denen diese auf für die Partei anfällt: beim Verstoß gegen die Höchstzahl der Schlägern, wenn diese gemeinsam benutzt werden, bei der Unterstützung des Spielers durch den Partner sowie nur im Lochspiel, wenn das Spiel des Gegners durch einen Regelverstoß benachteiligt wird.

Regelverstöße eines Partners kann unterschiedliche Auswirkungen für die Partei haben - von kein gültiges Ergebnis für einen Spieler  bis hin zur Disqualifikationen der Partei sind diese Fälle in R23.8b aufgeführt. (tk)

 

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Wird auch häufig als Vierball-Bestball oder abgekürzt 4-BBB bezeichnet.

2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 22

Die Spielform "Vierer" (Foursome - umgangssprachlich auch häufig als "Klassischer Vierer" bezeichnet) bekommt mit R22 weiterhin einen eigenen Bereich im Regelwerk.

Neben der grundlegenden Feststellung, dass die Partner in dem Vierer als Partei spielen, ist die Besonderheit, dass die beiden Spieler einen Ball an jedem Loch in abwechselnder Reihenfolge spielen.

R22.2 definiert, dass jeder Partner dabei für die Partei handeln kann, sprich alle zulässigen Handlungen z.B. den Ball markieren, aufnehmen, zurücklegen, droppen, ..., unabhängig welcher Partner den nächsten Schlag spielt. Partner oder Caddie dürfen sich gegenseitig helfen und mögliche Regelverstöße treffen die gesamte Partei.

Das Grundprinzip des Vierers ist das abwechselnde Schlagen des Ball (R22.3) der beiden Partner innerhalb der Partie. Ein provisorischer Ball ist dabei von dem Partner zu schlagen. Strafschläge, die sich die Partei zuzieht wirken sich nicht auf die abwechselnde Spielfolge aus.

Partner dürfen Schläger gemeinsam benutzen, wenn die Gesamtzahl ihrer Schläger 14 Schläger nicht übersteigt (R22.5). (tk)
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 22

Die Spielform Vierer (Foursome - umgangssprachlich auch häufig als Klassischer Vierer bezeichnet) bekommt mit R22 weiterhin einen eigenen Bereich im Regelwerk.

Neben der grundlegenden Feststellung, dass die Partner in dem Vierer als Partei spielen, ist die Besonderheit, dass die beiden Spieler einen Ball an jedem Loch in abwechselnder Reihenfolge spielen.

R22.2 definiert, dass jeder Partner dabei für die Partei handeln kann, sprich alle zulässigen Handlungen z.B. den Ball markieren, aufnehmen, zurücklegen, droppen, ..., unabhängig welcher Partner den nächsten Schlag spielt. Partner oder Caddie dürfen sich gegenseitig helfen und mögliche Regelverstöße treffen die gesamte Partei.

Das Grundprinzip des Vierers ist das abwechselnde Schlagen des Ball (R22.3) der beiden Partner innerhalb der Partie. Ein provisorischer Ball ist dabei von dem Partner zu schlagen. Strafschläge, die sich die Partei zuzieht wirken sich nicht auf die abwechselnde Spielfolge aus.

Partner dürfen Schläger gemeinsam benutzen, wenn die Gesamtzahl ihrer Schläger 14 Schläger nicht übersteigt (R22.5). (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 21: In dieser "besonderen" Regel werden die anderen Formen der Einzel-Zählspiele abgehandelt: Stableford (Punktewertung an jedem Loch), Maximum Score (die Schlagzahl für jedes Loch ist auf eine Höchstzahl begrenzt) und Par / Bogey (Lochspiel-Zählweise Loch für Loch).

Die wahrscheinlich bekannteste Variante ist das Zählspiel nach Stableford (R21.1). Punkte werden hierbei für jedes Loch gewährt, indem das Ergebnis des Spieler mit dem Zielergebnis verglichen wird. Wird das Zielergebnis erspielt, so gibt es zwei Punkte, bei jedem Schlag weniger bzw. mehr einen Punkt mehr bzw. weniger. Das Loch ist beendet, wenn der Spieler eingelocht hat, sich dazu entscheidet, dies zu unterlassen, oder wenn sein Ergebnis keine Punkte ergibt.

Bei Stableford werden Strafschläge idR direkt dem Ergebnis für das Loch hinzugerechnet, an dem sich der Verstoß ereignete. Es gibt aber drei Ausnahmen, bei denen die Strafe von der Gesamtpunktzahl abgezogen wird: Verstoß gegen die zulässige Höchstzahl von 14 Schlägern (R4.1b), gegen die Startzeit (R5.3a) oder bei unangemessener Verzögerung (R5.6a).

Maximum Score (R21.2) ist ebenfalls eine Art des Zählspiels, bei dem die Spielleitung die zulässige Höhstschlagzahl je Loch begrenzt (z.B. Doppel-Par, einem festen Ergebnis oder Netto-Doppelbogey).

Das Spiel gegen Par / Bogey ist eine Art des Zählspiel mit der Zählweise wie im Lochspiel. Die Regeln 1-20 für das Zählspiel gelten durch die in R21.3 abgewandelten Sonderregeln.

In R21.4 wird auf die Besonderheiten des Dreiball-Lochspiel eingegangen und Themen wie Spielfolge und bewegter Ball oder Ballmarker beschrieben.(tk)
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 21: In dieser besonderen Regel werden die anderen Formen der Einzel-Zählspiele abgehandelt: Stableford (Punktewertung an jedem Loch), Maximum Score (die Schlagzahl für jedes Loch ist auf eine Höchstzahl begrenzt) und Par / Bogey (Lochspiel-Zählweise Loch für Loch).

Die wahrscheinlich bekannteste Variante ist das Zählspiel nach Stableford (R21.1). Punkte werden hierbei für jedes Loch gewährt, indem das Ergebnis des Spieler mit dem Zielergebnis verglichen wird. Wird das Zielergebnis erspielt, so gibt es zwei Punkte, bei jedem Schlag weniger bzw. mehr einen Punkt mehr bzw. weniger. Das Loch ist beendet, wenn der Spieler eingelocht hat, sich dazu entscheidet, dies zu unterlassen, oder wenn sein Ergebnis keine Punkte ergibt.

Bei Stableford werden Strafschläge idR direkt dem Ergebnis für das Loch hinzugerechnet, an dem sich der Verstoß ereignete. Es gibt aber drei Ausnahmen, bei denen die Strafe von der Gesamtpunktzahl abgezogen wird: Verstoß gegen die zulässige Höchstzahl von 14 Schlägern (R4.1b), gegen die Startzeit (R5.3a) oder bei unangemessener Verzögerung (R5.6a).

Maximum Score (R21.2) ist ebenfalls eine Art des Zählspiels, bei dem die Spielleitung die zulässige Höhstschlagzahl je Loch begrenzt (z.B. Doppel-Par, einem festen Ergebnis oder Netto-Doppelbogey).

Das Spiel gegen Par / Bogey ist eine Art des Zählspiel mit der Zählweise wie im Lochspiel. Die Regeln 1-20 für das Zählspiel gelten durch die in R21.3 abgewandelten Sonderregeln.

In R21.4 wird auf die Besonderheiten des Dreiball-Lochspiel eingegangen und Themen wie Spielfolge und bewegter Ball oder Ballmarker beschrieben.(tk)Image attachment

 

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Dann kann man gespannt sein, wie stark sich Doppel-Par verbreiten wird. Bei Netto-Doppelbogey gibt es praktisch keinen Unterschied zu Stableford. Bei Doppel-Par hätten Spieler mit höherem Handicap eine kleinen Vorteil. Wenn jemand z. B. auf einem langen Par-3 4 Schläge vor hat, dann wäre das mit dem Maximalscore von 6 ein Netto-Birdie, bei 2 vor ein Netto-Par, jeweils ohne einzulochen.Spieler mit einem niedrigen HCP machen sowieso auch bei Stableford noch den Schlag zum Triple-Bogey, weil sie in Schlägen denken. Es kann also bei höheren HCPs die Spielgeschwindigkeit erhöhen. Durch den Vorteil im Ergebnis führt es auch zu Ungerechtigkeiten.

2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 20:

Regel 20 beschäftigt sich mit der Vorgehensweise für Spieler und Spielleitung bei strittigen Fällen der Regelanwendung. Insofern ist diese Regel insbesondere für Spielleitungen und Referees wichtig, da hierin festgelegt ist, wie Tatsachenentscheidungen zu treffen und Regeln anzuwenden sind. Aber auch für alle Spieler wird hier das Vorgehen bei strittigen Entscheidungen im Loch-/Zählspiel beschrieben - schauen wir deswegen mal etwas tiefer in die einzelnen Absätze...

Grundlegend wird in R20.1a angemerkt, dass Spieler unangemessene Verzögerung vermeiden müssen, wenn sie während der Runde Hilfe zu Regelfragen benötigen. Hierfür kann er im Lochspiel eine Regelentscheidung verlangen oder im Zählspiel zwei Bälle spielen.

Im Lochspiel dürfen Spieler übereinkommen, wie in einem strittigen Regelfall zu entscheiden ist (R20.1b). Das vereinbarte Ergebnis ist endgültig, auch wenn sich später herausstellt, dass die Entscheidung nicht den Regeln entsprach (sofern die Spieler nicht übereingekommen sind wissentlich Regeln oder Strafen außer Acht zu lassen). Sind sich die Spieler nicht einig, dann darf jeder Spieler eine Regelentscheidung verlangen. Der Spieler muss hierüber den Gegner rechtzeitig informieren. Je nach Kenntnis des Sachverhalts kann dieses ein unterschiedlicher Zeitpunkt sein - entweder vor dem Spielen des nächsten Lochs oder bevor das Ergebnis des Lochspiels feststeht. Im Lochspiel hat der Spieler im Zweifel über die richtige Vorgehensweise kein Recht zwei Bälle zu spielen.

Letzteres ist nur im Zählspiel gestattet (R20.1c) - nachdem er die unklare Sachlage erkennt und bevor er einen weiteren Schlag macht. Hierfür muss sich der Spieler zunächst wählen, welcher Ball zählen soll. Trifft der Spieler keine Wahl, gilt der zuerst gespielte Ball als ausgewählter Ball. Unbedingt muss in diesem Fall die Spielleitung über das Spielen eines zweiten Balls informiert werden, selbst wenn mit beiden Bällen das gleiche Ergebnis gespielt wird. Unterlässt der Spieler dieses, so ist er disqualifiziert. Die Spielleitung entschiedet anschließend über das Ergebnis an dem Loch - je nachdem welcher Ball durch den Spieler gewählt wurde und das für diesen Ball regel- bzw. nicht-regelkonforme Vorgehensweise.

In R20.2 wird im Detail noch einmal auf die Regelentscheidungen der Referees und der Spielleitung eingegangen: deren Endgültigkeit, der Auswertung von Videobeweisen, unter welchen Umständen Regelentscheidungen berichtigt werden können bzw. der Disqualifikation von Spielern nach dem Abschluss des Lochspiels / Turniers.

Und zu guter Letzt gibt es in R20.3 die "nicht von Regeln erfassten Fälle". Diese sollen nach Abwägung aller Umstände und angemessen, fair und im Einklang mit ähnlichen Fällen behandelt werden. (tk)
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 20:

Regel 20 beschäftigt sich mit der Vorgehensweise für Spieler und Spielleitung bei strittigen Fällen der Regelanwendung. Insofern ist diese Regel insbesondere für Spielleitungen und Referees wichtig, da hierin festgelegt ist, wie Tatsachenentscheidungen zu treffen und Regeln anzuwenden sind. Aber auch für alle Spieler wird hier das Vorgehen bei strittigen Entscheidungen im Loch-/Zählspiel beschrieben - schauen wir deswegen mal etwas tiefer in die einzelnen Absätze...

Grundlegend wird in R20.1a angemerkt, dass Spieler unangemessene Verzögerung vermeiden müssen, wenn sie während der Runde Hilfe zu Regelfragen benötigen. Hierfür kann er im Lochspiel eine Regelentscheidung verlangen oder im Zählspiel zwei Bälle spielen.

Im Lochspiel dürfen Spieler übereinkommen, wie in einem strittigen Regelfall zu entscheiden ist (R20.1b). Das vereinbarte Ergebnis ist endgültig, auch wenn sich später herausstellt, dass die Entscheidung nicht den Regeln entsprach (sofern die Spieler nicht übereingekommen sind wissentlich Regeln oder Strafen außer Acht zu lassen).  Sind sich die Spieler nicht einig, dann darf jeder Spieler eine Regelentscheidung verlangen. Der Spieler muss hierüber den Gegner rechtzeitig informieren. Je nach Kenntnis des Sachverhalts kann dieses ein unterschiedlicher Zeitpunkt sein - entweder vor dem Spielen des nächsten Lochs oder bevor das Ergebnis des Lochspiels feststeht. Im Lochspiel hat der Spieler im Zweifel über die richtige Vorgehensweise kein Recht zwei Bälle zu spielen. 

Letzteres ist nur im Zählspiel gestattet (R20.1c) - nachdem er die unklare Sachlage erkennt und bevor er einen weiteren Schlag macht. Hierfür muss sich der Spieler zunächst wählen, welcher Ball zählen soll. Trifft der Spieler keine Wahl, gilt der zuerst gespielte Ball als ausgewählter Ball. Unbedingt muss in diesem Fall die Spielleitung über das Spielen eines zweiten Balls informiert werden, selbst wenn mit beiden Bällen das gleiche Ergebnis gespielt wird. Unterlässt der Spieler dieses, so ist er disqualifiziert. Die Spielleitung entschiedet anschließend über das Ergebnis an dem Loch - je nachdem welcher Ball durch den Spieler gewählt wurde und das für diesen Ball regel- bzw. nicht-regelkonforme Vorgehensweise.

In R20.2 wird im Detail noch einmal auf die Regelentscheidungen der Referees und der Spielleitung eingegangen: deren Endgültigkeit, der Auswertung von Videobeweisen, unter welchen Umständen Regelentscheidungen berichtigt werden können bzw. der Disqualifikation von Spielern nach dem Abschluss des Lochspiels / Turniers.

Und zu guter Letzt gibt es in R20.3 die nicht von Regeln erfassten Fälle. Diese sollen nach Abwägung aller Umstände und angemessen, fair und im Einklang mit ähnlichen Fällen behandelt werden. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 19

Das ist die Regel für den Fall, wenn gar nichts mehr geht - Erleichterung in Anspruch nehmen, indem der Ball unspielbar erklärt wird, um dann mit einem Strafschlag das Spiel fortzusetzen.

Zunächst wird in R19.1 festgelegt, dass der Spieler einen Ball überall (außerhalb der Penalty Area) für unspielbar halten kann. Und dabei ist es grundlegend, dass dieses nur der Spieler und sonst niemand anderes machen kann.

Dabei hat der Spieler folgende Möglichkeiten:
- Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a) - umgangssprachlich einen neuen Ball vom Ort des letzten Schlages spielen
- Erleichterung "auf der Linie zurück" (R19.2b)
- Seitliche Erleichterung (R19.2c) - innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Bezugspunkt (der Stelle, an dem der Ball ursprünglich lag)

Bei den letzten beiden Optionen ist dabei zu beachten, dass der Ball im selben Bereich des Platzes in dem Erleichterungsbereich gedroppt werden muss - lag der Ball z.B. im Bunker, dann muss der Erleichterungsbereich auch im Bunker liegen.

Ergänzt mit dem neuen Regelwerk ab 2019 besteht mit R19.3b nun die zusätzliche Möglichkeit einen Ball, der im Bunker liegt, dieses auch "auf der Linie zurück" außerhalb des Bunker fallen zu lassen - dann allerdings unter Hinzuzählen von zwei Strafschlägen. (tk)
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 19

Das ist die Regel für den Fall, wenn gar nichts mehr geht - Erleichterung in Anspruch nehmen, indem der Ball unspielbar erklärt wird, um dann mit einem Strafschlag das Spiel fortzusetzen.

Zunächst wird in R19.1 festgelegt, dass der Spieler einen Ball überall (außerhalb der Penalty Area) für unspielbar halten kann. Und dabei ist es grundlegend, dass dieses nur der Spieler und sonst niemand anderes machen kann.

Dabei hat der Spieler folgende Möglichkeiten:
- Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a) - umgangssprachlich einen neuen Ball vom Ort des letzten Schlages spielen
- Erleichterung auf der Linie zurück (R19.2b)
- Seitliche Erleichterung (R19.2c) - innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Bezugspunkt (der Stelle, an dem der Ball ursprünglich lag)

Bei den letzten beiden Optionen ist dabei zu beachten, dass der Ball im selben Bereich des Platzes in dem Erleichterungsbereich gedroppt werden muss - lag der Ball z.B. im Bunker, dann muss der Erleichterungsbereich auch im Bunker liegen.

Ergänzt mit dem neuen Regelwerk ab 2019 besteht mit R19.3b nun die zusätzliche Möglichkeit einen Ball, der im Bunker liegt, dieses auch auf der Linie zurück außerhalb des Bunker fallen zu lassen - dann allerdings unter Hinzuzählen von zwei Strafschlägen. (tk)Image attachment

2 Monate her

Golf Rules

Golfregeln 2019 - sie "leben"... 🙂

Die R&A und USGA haben heute die ersten Clarifications der neuen Regeln herausgegeben - kleinere Anpassungen in den Regeln, Definitionen und Committee Procedures sind vorgenommen worden...

www.randa.org/~/media/rules-modernization/resources-center/files/clarifications-of-the-2019-rules...
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Golfregeln 2019 - sie leben... :-)

Die R&A und USGA haben heute die ersten Clarifications der neuen Regeln herausgegeben - kleinere Anpassungen in den Regeln, Definitionen und Committee Procedures sind vorgenommen worden...

https://www.randa.org/~/media/rules-modernization/resources-center/files/clarifications-of-the-2019-rules-of-golf---december-18-2018final.ashx?fbclid=IwAR2kOMdBthWHp1nr0ArMpx_y152YOzSwlFhR8UoAmYrXj6M5Y05O_FYLo5o

 

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Gibt es das auch eigearbeitet in ein Gesamtdokument der Regeln?

Nicht dein Ernst 😑 Die Regeln haben noch nicht einmal Gültigkeit, alles Bücher sind gedruckt und teilweise verkauft und schon gibt es ein Update?. 🙂🤷🏻‍♂️

2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 18

Wird ein Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder kommt im Aus zur Ruhe, muss der Spieler einen Ball erneut von der Stelle spielen, voon der aus der vorherige Schlag gemacht wurde. Diese "Erleichterung mit Strafe und Distanzverlust" bzw. das Spielen eines provisorischen Balls wird in Regel 18 beschrieben.

R18.1 bietet dem Spieler eine grundlegende Alternative: er kann jederzeit Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen. Der ursprüngliche Ball ist anschließend nicht mehr im Spiel und darf nicht gespielt werden.

Ein Ball gilt als verloren, wenn dieser nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird (R18.2(1)) nachdem der Spieler oder sein Caddie die Suche begonnen haben. Der Bal ist im Aus, wenn er vollständig außerhalb der Ausgrenze liegt (R18.2a(2)).

Der Spieler hat nach R18.3a die Möglichkeit einen provisorischen Ball zu spielen, wenn der ursprüngliche Ball noch nicht gefunden und identifiziert wurde und noch nicht verloren ist und wenn dieser außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus sein könnte. In diesem Fall muss der provisorische Ball eindeutig angekündigt werden, indem das Wort "provisorisch" verwendet wird (R18.3b). Andernfalls ist der Ball im Spiel und es handelt sich nicht um einen provisorischen Ball.

Ansonsten wird der provisorische Ball zum Ball im Spiel, wenn der ursprüngliche außerhalb der Penalty Area verloren oder im Aus ist bzw. wenn der provisorische Ball von einer Stelle gepielt wird, die näher zum Loch liegt als diejenige, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird (R18.3c). (tk)
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 18

Wird ein Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder kommt im Aus zur Ruhe, muss der Spieler einen Ball erneut von der Stelle spielen, voon der aus der vorherige Schlag gemacht wurde. Diese Erleichterung mit Strafe und Distanzverlust bzw. das Spielen eines provisorischen Balls wird in Regel 18 beschrieben.

R18.1 bietet dem Spieler eine grundlegende Alternative: er kann jederzeit Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen. Der ursprüngliche Ball ist anschließend nicht mehr im Spiel und darf nicht gespielt werden.

Ein Ball gilt als verloren, wenn dieser nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird (R18.2(1)) nachdem der Spieler oder sein Caddie die Suche begonnen haben. Der Bal ist im Aus, wenn er vollständig außerhalb der Ausgrenze liegt (R18.2a(2)).

Der Spieler hat nach R18.3a die Möglichkeit einen provisorischen Ball zu spielen, wenn der ursprüngliche Ball noch nicht gefunden und identifiziert wurde und noch nicht verloren ist und wenn dieser außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus sein könnte. In diesem Fall muss der provisorische Ball eindeutig angekündigt werden, indem das Wort provisorisch verwendet wird (R18.3b). Andernfalls ist der Ball im Spiel und es handelt sich nicht um einen provisorischen Ball.

Ansonsten wird der provisorische Ball zum Ball im Spiel, wenn der ursprüngliche außerhalb der Penalty Area verloren oder im Aus ist bzw. wenn der provisorische Ball von einer Stelle gepielt wird, die näher zum Loch liegt als diejenige, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird (R18.3c). (tk)Image attachment

 

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...muss das Wort „provisorisch“ verwendet werden...??....oder reicht der Klugscheißersatz...“ich verfahre nach Regel 18.3 „??

War als Spielleiter bei dem Seminar des GVNRW. Uns wurde gesagt das es reicht „18.3“, bzw. „Einen zur Sicherheit“ zu sagen um einen provisorischen Ball anzukündigen. Der Referendar war ein DGV Schiedsrichter. 🤔

2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 17

Die wahrscheinlich sehr häufig diskutierte Regel 17 beschäftigt sich mit der Penalty Area. Die ehemaligen "Wasserhindernisse" können jetzt um von der Spielleitung definierte Bereiche erweitert werden, in dem ein Ball oft verloren geht oder nicht gefunden werden kann. Spielern wird mit bestimmten Erleichterungsverfahren die Möglichkeit eingeräumt, mit einem Strafschlag außerhalb der Penalty Area weiterzuspielen.

Zunächst einmal ermöglicht R17.1 dem Spieler zu wählen, ob er den Ball zu spielen, wie dieser liegt, oder eines der Erleichterungsverfahren in Anspruch zu wählen. Letztere haben wir in den vorherigen Beiträgen schon einmal intensiv gesprochen: Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust, Erleichterung "auf-der-Linie-zurück" oder zusätzlich bei einer roten Penalty Area die seitliche Erleichterung.

In R17.1e wird auch noch einmal auf die Besonderheit von Spielverbotszonen innerhalb dieser Penalty Areas eingegangen, insbesondere wenn der Ball in dieser liegt oder der Stand oder Schwung beeinträchtigt ist.

Wird der Ball innerhalb der Penalty Area gespielt und kommt in der selben oder einer anderen Penalty Area zur Ruhe, dann bleiben die "normalen" Erleichterungsmöglichkeiten erhalten (R17.2a(1)) oder der Spieler kann als zusätzliche Möglichkeit auch von dort spielen, wo der letzte Schlag außerhalb der Penalty Area gemacht wurde (R17.2a(2)).

Ist der Ball nach dem Spielen aus der Penalty Area verloren, im Aus oder unspielbar, so ist es mitunter erforderlich Erleichterung mit Schlag- und Distanzverlust zu nehmen. In diesem Fall kann der Spieler innerhalb der Penalty Area droppen und anschließend weitere Erleichterung außerhalb der Penalty Area in Anspruch nehmen (R17.2b).

Zu beachten ist weiterhin, dass keine Erleichterung für einen Ball in der Penalty Area gewährt wird, wenn es Beeinträchtigungen durch ungewöhnliche Platzverhältnisse, eingebetteter oder unspielbaren Ball gibt (R17.3). (tk)
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 17

Die wahrscheinlich sehr häufig diskutierte Regel 17 beschäftigt sich mit der Penalty Area. Die ehemaligen Wasserhindernisse können jetzt um von der Spielleitung definierte Bereiche erweitert werden, in dem ein Ball oft verloren geht oder nicht gefunden werden kann. Spielern wird mit bestimmten Erleichterungsverfahren die Möglichkeit eingeräumt, mit einem Strafschlag außerhalb der Penalty Area weiterzuspielen.

Zunächst einmal ermöglicht R17.1 dem Spieler zu wählen, ob er den Ball zu spielen, wie dieser liegt, oder eines der Erleichterungsverfahren in Anspruch zu wählen. Letztere haben wir in den vorherigen Beiträgen schon einmal intensiv gesprochen: Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust, Erleichterung auf-der-Linie-zurück oder zusätzlich bei einer roten Penalty Area die seitliche Erleichterung.

In R17.1e wird auch noch einmal auf die Besonderheit von Spielverbotszonen innerhalb dieser Penalty Areas eingegangen, insbesondere wenn der Ball in dieser liegt oder der Stand oder Schwung beeinträchtigt ist.

Wird der Ball innerhalb der Penalty Area gespielt und kommt in der selben oder einer anderen Penalty Area zur Ruhe, dann bleiben die normalen Erleichterungsmöglichkeiten erhalten (R17.2a(1)) oder der Spieler kann als zusätzliche Möglichkeit auch von dort spielen, wo der letzte Schlag außerhalb der Penalty Area gemacht wurde (R17.2a(2)). 

Ist der Ball nach dem Spielen aus der Penalty Area verloren, im Aus oder unspielbar, so ist es mitunter erforderlich Erleichterung mit Schlag- und Distanzverlust zu nehmen. In diesem Fall kann der Spieler innerhalb der Penalty Area droppen und anschließend weitere Erleichterung außerhalb der Penalty Area in Anspruch nehmen (R17.2b).

Zu beachten ist weiterhin, dass keine Erleichterung für einen Ball in der Penalty Area gewährt wird, wenn es Beeinträchtigungen durch ungewöhnliche Platzverhältnisse, eingebetteter oder unspielbaren Ball gibt (R17.3). (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Schönes Beispiel für Anwendung der Regel 11.1b "Sich bewegender Ball trifft versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss" / Ausnahme 1...

PGA TOUR
Not a typical way to find a ball in your pocket. 😮

#TOURVault
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PGA TOUR

 

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Marcel Lex 😂

2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 16

Wie schon in dem gestrigen Beitrag erwähnt gibt es weitere Situationen, in denen der Spieler straflose Erleichterung erhält: bei ungewöhnlichen Platzverhältnissen, Gefährdung durch Tiere oder eingebetteten Ball.

Ungewöhnliche Platzverhältnisse ist eine Zusammenfassung der Beeinträchtigung von Tierlöchern, Boden in Ausbesserung, unbeweglichen Hemmnissen oder zeitweiligen Wasser (siehe hierzu die jeweiligen Definitionen). Nach R16.1 liegt eine Beeinträchtigung vor, wenn der Ball diesen Bereich berührt oder in / auf diesem Bereich liegt oder der Stand oder Raum des beabsichtigten Schwungs betroffen ist. Sofern der Ball auf dem Grün liegt gilt dieses zusätzlich, wenn die Spiellinie beeinträchtigt ist.

Die Erleichterungsverfahren hierzu sind in den Regeln 16.1a bis 16.1d beschrieben, Ergänzend ist in R16.1e noch das Verfahren erläutert, wenn ein Ball nicht gefunden wird, der in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt bzw. in R16.1f der Umgang mit Spielverbotszonen.

Gefährden Tiere in der Nähe eines Balls den Spieler und könnten diesen beim Schlag ernsthaft verletzten, wenn er denn Ball spielen müsste, dann kann nach R16.2 ebenfalls Erleichterung in Anspruch genommen werden.

Regel 16.3 behandelt den eingebetteten Ball. Hier ist die Besonderheit zu beachten, dass die straflose Erleichterung mit dem neuen Regelwerk im gesamten Gelände für alle Bälle gewährt wird, die in Folge des letzten Schlages in dem eigenen Einschlagloch unterhalb der Oberfläche liegen. Aber auch hier gibt es Ausnahmen - wenn der Ball in Sand an einer Stelle des Geländes, die nicht auf Fairwayhöhe oder kürzer gemäht wird, eingebettet ist (z.B. sogenannte Waste-Areas) oder wenn der Schlag durch einen anderen Umstand eindeutig unvernünftig wäre. (tk)
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 16

Wie schon in dem gestrigen Beitrag erwähnt gibt es weitere Situationen, in denen der Spieler straflose Erleichterung erhält: bei ungewöhnlichen Platzverhältnissen, Gefährdung durch Tiere oder eingebetteten Ball.

Ungewöhnliche Platzverhältnisse ist eine Zusammenfassung der Beeinträchtigung von Tierlöchern, Boden in Ausbesserung, unbeweglichen Hemmnissen oder zeitweiligen Wasser (siehe hierzu die jeweiligen Definitionen). Nach R16.1 liegt eine Beeinträchtigung vor, wenn der Ball diesen Bereich berührt oder in / auf diesem Bereich liegt oder der Stand oder Raum des beabsichtigten Schwungs betroffen ist. Sofern der Ball auf dem Grün liegt gilt dieses zusätzlich, wenn die Spiellinie beeinträchtigt ist.

Die Erleichterungsverfahren hierzu sind in den Regeln 16.1a bis 16.1d beschrieben, Ergänzend ist in R16.1e noch das Verfahren erläutert, wenn ein Ball nicht gefunden wird, der in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt bzw. in R16.1f der Umgang mit Spielverbotszonen.

Gefährden Tiere in der Nähe eines Balls den Spieler und könnten diesen beim Schlag ernsthaft verletzten, wenn er denn Ball spielen müsste, dann kann nach R16.2 ebenfalls Erleichterung in Anspruch genommen werden.

Regel 16.3 behandelt den eingebetteten Ball. Hier ist die Besonderheit zu beachten, dass die straflose Erleichterung mit dem neuen Regelwerk im gesamten Gelände für alle Bälle gewährt wird, die in Folge des letzten Schlages in dem eigenen Einschlagloch unterhalb der Oberfläche liegen. Aber auch hier gibt es Ausnahmen - wenn der Ball in Sand an einer Stelle des Geländes, die nicht auf Fairwayhöhe oder kürzer gemäht wird, eingebettet ist (z.B. sogenannte Waste-Areas) oder wenn der Schlag durch einen anderen Umstand eindeutig unvernünftig wäre. (tk)Image attachmentImage attachment

 

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Bei Waste Areas die mit Kies oder Schotter gefüllt sind muss dann wohl eine Platzregel gemacht werden?

2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 15

Die Regelfälle, in denen es straflose Erleichterung gibt, sind in dem beiden Regeln 15 und 16 zusammengefasst worden. In der heute betrachteten Regel 15 geht es um die straflose Erleichterung von losen hinderlichen Naturstoffen und beweglichen Hemmnissen, die das Spiel unterstützen oder beeinträchtigen.

Lose hinderliche Naturstoffe dürfen lt. R15.1a überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes entfernt werden. Es gibt allerdings zwei Ausnahmen: das Entfernen von losen hinderlichen Naturstoffen von der Stelle, an die der Ball zurückgelegt werden muss, und losen hinderlichen Naturstoff mit der Absicht zu entfernen, einen sich bewegenden ball zu beeinflussen.

Wird der Ball beim Entfernen der losen hinderlichen Naturstoffen bewegt, muss der Ball an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden. Geschah dieses außerhalb des Grüns zieht sich der Spieler einen Strafschlag zu (R15.1b).

Bewegliche Hemmnisse dürfen lt. R15.2a überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernt werden. Auch hier gibt es wieder zwei Ausnahmen: Abschlagmarkierungen, wenn der Ball vom Abschlag gespielt werden soll, oder beim absichtlichen Entfernen, um einen sich bewegenden Ball zu beeinflussen.

Hier gilt, dass der Ball an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden muss, wenn sich dieser beim Entfernen des beweglichen Hemmnisses bewegt. Liegt der Ball auf einem beweglichen Hemmnis, so muss der Ball im Erleichterungsbereich unterhalb des Hemmnisses gedroppt werden.

In R15.3 sind die beiden Fälle, ein Ball oder Ballmarker eines anderen Spieler unterstützt oder behindert das Spiel, aufgenommen worden. Es bleibt anzumerken, dass die Absicht einen Ball liegen zu lassen, damit dieser einen anderen Spieler unterstützt, wenn dieser schlägt, weiterhin zu einer Grundstrafe für die an der Vereinbarung beteiligten Spieler führt. (tk)
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Türchen 15

Die Regelfälle, in denen es straflose Erleichterung gibt, sind in dem beiden Regeln 15 und 16 zusammengefasst worden. In der heute betrachteten Regel 15 geht es um die straflose Erleichterung von losen hinderlichen Naturstoffen und beweglichen Hemmnissen, die das Spiel unterstützen oder beeinträchtigen.

Lose hinderliche Naturstoffe dürfen lt. R15.1a überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes entfernt werden. Es gibt allerdings zwei Ausnahmen: das Entfernen von losen hinderlichen Naturstoffen von der Stelle, an die der Ball zurückgelegt werden muss, und losen hinderlichen Naturstoff mit der Absicht zu entfernen, einen sich bewegenden ball zu beeinflussen.

Wird der Ball beim Entfernen der losen hinderlichen Naturstoffen bewegt, muss der Ball an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden. Geschah dieses außerhalb des Grüns zieht sich der Spieler einen Strafschlag zu (R15.1b).

Bewegliche Hemmnisse dürfen lt. R15.2a überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernt werden. Auch hier gibt es wieder zwei Ausnahmen: Abschlagmarkierungen, wenn der Ball vom Abschlag gespielt werden soll, oder beim absichtlichen Entfernen, um einen sich bewegenden Ball zu beeinflussen.

Hier gilt, dass der Ball an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden muss, wenn sich dieser beim Entfernen des beweglichen Hemmnisses bewegt. Liegt der Ball auf einem beweglichen Hemmnis, so muss der Ball im Erleichterungsbereich unterhalb des Hemmnisses gedroppt werden.

In R15.3 sind die beiden Fälle, ein Ball oder Ballmarker eines anderen Spieler unterstützt oder behindert das Spiel, aufgenommen worden. Es bleibt anzumerken, dass die Absicht einen Ball liegen zu lassen, damit dieser einen anderen Spieler unterstützt, wenn dieser schlägt, weiterhin zu einer Grundstrafe für die an der Vereinbarung beteiligten Spieler führt. (tk)Image attachment

 

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Ich lege mir jeden Ball so hin, damit er vernünftig gespielt werden kann. Regeln wie 16b2, 29xy45, usw, brauche ich nicht 😂🏌🏿‍♂️🤪 soll ja Spaß machen und keine wissenschaftliche Abhandlung werden, oder?

ich habe dazu fragen offenbar ist das markieren eines balles am grün während sich ein anderer ball bewegt und sich in richtung des balles bewegt, weiterhin nicht straflos und man zieht sich die grundstrafe zu. wiie sieht es jetzt mit dem flaggenstock aus wenn er a) am grün lag oder b) im loch noch steckte und man bewegt ihn a) aufgefordert oder b) unaufgefordert? Ich fürchte dass es jetzt oftmals zu unangenehmen Situationen am Grün kommen könnte diie bis zum Streit führen, wenn ein Mitspieler unaufgefordert bei einem Putt (wie bis 2018 eigentlich üblich) während sich der Ball bewegt die Fahne aus dem Loch zieht und Gott behüte der Ball lippt dann aus. Der Putter würde sich beschweren dass der Ball drin gewesen wäre, hätte der andere nicht die fahne rausgenommen. wie ist dann zu verfahren? Grundstrafe? Keine Strafe?

Noch eine Frage dazu: Soweit ich mich hoffentlich richtig erinnere war es doch zuletzt straflos wenn jemand rasch den am grün liegenden fahnenstock bewegte während der ball sich bewegte, damit der ball den stock nicht berührt? ist das jetzt aufgehoben und man bekommt eine strafe oder gilt die straflosigkeit nicht nur wenn der ball den im loch steckenden sondern auch dann wenn ein ball den am boden liegenden flaggenstock berührt?

Zusatzfrage, weil es mir schon passiert ist: Ball kommt im Bunker an einem Rechen zur Ruhe. Die Stelle im Bunker ist so steil und hart, dass der Ball beim Zurücklegen, selbst bei leichtem Andrücken, ca. 3 m weiter vom Loch in den flachen Teil des Bunkers rollt. Ich hab damals von dieser Stelle (3 m weiter weg) gespielt, was sich nachträglich anhand von Diskussionen mit Experten als richtig herausgestellt hat. Was nun, wenn der Ball näher zum Loch rollen würde? Oder wenn der Ball ausserhalb des Bunkers an an einem Rechen liegt und nach dem Zurücklegen in den Bunker rollt?

15.3 - "Es bleibt anzumerken...." - habe ich leider nicht verstanden und bitte um Aufklärung bzw Erläuterung. Danke vorab!

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2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 14

Heute geht es in Regel 14 um das Thema "Ball aufnehmen und diesen wieder zurück ins Spiel bringen" - eine der eher umfangsreicheren Regeln. Regelexperten werden hier schnell einen engen Zusammenhang zur aktuell gültigen Regel 20 erkennen...

Generell bleibt es in der neuen Regel bei dem einfachen Prinzip, dass die Stelle vor dem Aufnehmen eines Balles zu markieren ist. Dieses kann mit einem Ballmarker oder der Schlägerspitze erfolgen. Vor dem Schlag ist diese Markierung dann wieder zu entfernen (R14.1a).

Der Ball darf durch den Spieler, jedem von ihm ermächtigte Person, und auf dem Grün auch durch den Caddie aufgenommen werden (R14.1b).

Ein vom Grün aufgenommener Ball darf gereinigt werden. Ein von anderen Stellen aufgenommener Ball darf nicht gereingt werden, wenn überprüft wird, ob dieser eine Kerbe oder Sprung hat, wenn dieser identifiziert wird, wenn er das Spiel beeinträchtigt oder um zu Überprüfen, ob er an einer Stelle liegt, von der Erleichterung gestattet ist (R14.1c).

In R14.2 wird dann Bezug genommen auf das Zurücklegen des Balles: so z.B. das der ursprüngliche Ball genutzt werden muss (mit Außnahmen), dass dieses durch den Spieler, die ballaufnehmende Person oder eine Person, die verusacht hat, dass sich der Ball bewegt hat, erfolgen muss. Ebenso ist das Verfahren beschrieben, wie das Zurücklegen erfolgt und das Vorgehen, wenn der Ball dabei an der Stelle nicht zur Ruhe kommt.

Das schon in diversen vorherigen Berichten beschriebene Verfahren, den Ball in den Erleichterungsbereich korrekt zu droppen, wird in den folgenden Abschnitten unter R14.3 ausgiebig beschrieben (senkrecht aus Kniehöhe, in den Erleichterungsbereich, Ball muss in diesem zur Ruhe kommen, ...).

Mit den Hinweisen für das Spielen vom falschen Ort endet diese Regel mit R14.7. Dabei ist zu beachten, dass im Zählspiel das Beenden des Loch nach dem Spielen vom falschen Ort mehrere Optionen bietet, die in den Unterpunkten detailliert beschrieben ist. Unabhängig davon muss die Spielleitung vor der Einreichung der Scorekarte informiert werden, wenn das Loch mit zwei Bällen zu Ende gespielt wurde (auch bei dem selben Spielergebnis). Bei einem nicht schwerwiegenden Verstoß zählt das Ergebnis mit dem vom falchen Ort gespielten Balls zzgl. der Grundstrafe (der Fehler muss nicht berichtigt werden), bei einem schwerwiegenden Verstoß und ohne Korrektur ist der Spieler zu disqualifizieren. (tk)
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 14

Heute geht es in Regel 14 um das Thema Ball aufnehmen und diesen wieder zurück ins Spiel bringen - eine der eher umfangsreicheren Regeln. Regelexperten werden hier schnell einen engen Zusammenhang zur aktuell gültigen Regel 20 erkennen...

Generell bleibt es in der neuen Regel bei dem einfachen Prinzip, dass die Stelle vor dem Aufnehmen eines Balles zu markieren ist. Dieses kann mit einem Ballmarker oder der Schlägerspitze erfolgen. Vor dem Schlag ist diese Markierung dann wieder zu entfernen (R14.1a).

Der Ball darf durch den Spieler, jedem von ihm ermächtigte Person, und auf dem Grün auch durch den Caddie aufgenommen werden (R14.1b).

Ein vom Grün aufgenommener Ball darf gereinigt werden. Ein von anderen Stellen aufgenommener Ball darf nicht gereingt werden, wenn überprüft wird, ob dieser eine Kerbe oder Sprung hat, wenn dieser identifiziert wird, wenn er das Spiel beeinträchtigt oder um zu Überprüfen, ob er an einer Stelle liegt, von der Erleichterung gestattet ist (R14.1c).

In R14.2 wird dann Bezug genommen auf das Zurücklegen des Balles: so z.B. das der ursprüngliche Ball genutzt werden muss (mit Außnahmen), dass dieses durch den Spieler, die ballaufnehmende Person oder eine Person, die verusacht hat, dass sich der Ball bewegt hat, erfolgen muss. Ebenso ist das Verfahren beschrieben, wie das Zurücklegen erfolgt und das Vorgehen, wenn der Ball dabei an der Stelle nicht zur Ruhe kommt.

Das schon in diversen vorherigen Berichten beschriebene Verfahren, den Ball in den Erleichterungsbereich korrekt zu droppen, wird in den folgenden Abschnitten unter R14.3 ausgiebig beschrieben (senkrecht aus Kniehöhe, in den Erleichterungsbereich, Ball muss in diesem zur Ruhe kommen, ...).

Mit den Hinweisen für das Spielen vom falschen Ort endet diese Regel mit R14.7. Dabei ist zu beachten, dass im Zählspiel das Beenden des Loch nach dem Spielen vom falschen Ort mehrere Optionen bietet, die in den Unterpunkten detailliert beschrieben ist. Unabhängig davon muss die Spielleitung vor der Einreichung der Scorekarte informiert werden, wenn das Loch mit zwei Bällen zu Ende gespielt wurde (auch bei dem selben Spielergebnis). Bei einem nicht schwerwiegenden Verstoß zählt das Ergebnis mit dem vom falchen Ort gespielten  Balls zzgl. der Grundstrafe (der Fehler muss nicht berichtigt werden), bei einem schwerwiegenden Verstoß und ohne Korrektur ist der Spieler zu disqualifizieren. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 13

Regel 13 ist eine Sonderregel für das Grün - einer der schon erwähnten fünf Bereiches des Platzes. In R13.1 geht es darum, wann ein Ball auf dem Grün liegt, wie ein Ball zu markieren, aufgenommen und gereingt werden darf.

Nach R13.1c(2) dürfen jetzt Schäden durch angemessene Handlungen mit der Hand, Fuß, der Pitchgabel, einem Tee, einem Schläger oder einem ähnlichen Gegenstand einer üblichen Ausrüstung auf dem Grün straflos ausgebessert werden. Dabei darf das Spiel aber nicht verzögert werden. Dabei ist zu beachten, dass "Schäden auf dem Grün" keine Umstönde sind, die durch übliche Pflegearbeiten zur Erhaltung des Grüns (z.B. Bodenbelüftungslöcher), Beregnung, Regen oder andere Naturkräfte entstanden sind. Zudem dürfen auch keine natürliche Oberflächenunebenheiten oder die natürliche Abnutzung des Lochs ausgebessert werden.

Die diesjährige Platzregel für das unabsichtliche Bewegen des Balls oder des Ballmarkers auf dem Grün ist jetzt i R13.1d in das Regelwerk aufgenommen worden.

Etwas irritierend ist, dass auch der Umgang mit dem "falschen Grün" in dieser Regel aufgenommen wurde. Das Erleichterungsverfahen muss nach R13.1f in Anspruch genommen werden, wenn der Raum des beabsichtigten Stands oder des beabsichtigten Schwungs beeinflusst wird.

Regel 13.2 beschäftigt sich mit dem Flaggenstock. Grundlegende Änderung ist, dass dieser im Loch belassen werden darf, wenn der Spieler einen Schlag spielt und den Flaggenstock trifft. Kommt der Ball am Flaggenstock im Loch zur Ruhe, so wird dieser als eingelocht angesehen, wenn er sich teilweise unterhalb der Oberfläche des Grüns im Loch befindet (R13.2c). (tk)
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Golf Rules-Adventskalender, Regel 13

 

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Es ist ratsam in Zukunft immer die Platzregeln zu lesen bevor man Turniere spielt. War früher 99% in den Regeln und nur 1% in den Platzregeln definiert, werden es in Zukunft nur 85% in den Regeln aber 15% Platzregeln sein. Diese 15% variieren von Club zu Club. Eine Platzregeloption gestattet, den Bereich um das falsche Grün um 2 Schlägerlängen ab Grünrand zu erweitern. Dieser Bereich zählt dann auch noch zum falschen Grün. Wir haben zB in unserem Club diese Platzregel eingeführt um die Umgebung unserer eher kleinen Grüns zu schonen.

sehr viele spielen sowiso ohne Regeln

2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 12

Der Bunker hat es mit dem neuen Regelwerk jetzt zu einer eigenen Regel R12 geschafft - also eine besonders vorbereitete Fläche mit Sand, welche von Grassboden oder Erde entfernt wurde.

Der Bunker ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes, für den besondere Regeln gelten. In R12.1 ist zunächst einmal definiert, wann sich ein Ball im Bunker befindet.

Eine der grundlegenden Änderungen ist, dass jetzt loser hinderlicher Naturstoff im Bunker entfernt werden darf (R12.2a). Der Sand im Bunker darf nun straflos berührt werden (R12.2b), allerdings sind dabei die Einschränken R12.2b(1) zu beachten. Verstöße bleiben weiterhin mit der Grundstrafe belegt.

Zu beachten sind noch die in R12.3 erwähnten Sonderregeln für einen Ball im Bunker, wenn Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse, gefährliche Tiere besteht oder der Ball unspielbar ist. (tk)
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 12

Der Bunker hat es mit dem neuen Regelwerk jetzt zu einer eigenen Regel R12 geschafft - also eine besonders vorbereitete Fläche mit Sand, welche von Grassboden oder Erde entfernt wurde.

Der Bunker ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes, für den besondere Regeln gelten. In R12.1 ist zunächst einmal definiert, wann sich ein Ball im Bunker befindet.

Eine der grundlegenden Änderungen ist, dass jetzt loser hinderlicher Naturstoff im Bunker entfernt werden darf (R12.2a). Der Sand im Bunker darf nun straflos berührt werden (R12.2b), allerdings sind dabei die Einschränken R12.2b(1) zu beachten. Verstöße bleiben weiterhin mit der Grundstrafe belegt.

Zu beachten sind noch die in R12.3 erwähnten Sonderregeln für einen Ball im Bunker, wenn Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse, gefährliche Tiere besteht oder der Ball unspielbar ist. (tk)

 

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Das Fehlen einer Harke?

Was unterscheidet den Bunker von einer Waste Area? Nur die Platzregel?

2 Monate her

Golf Rules

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Türchen 11

Heute geht es in Regel 11 um den sich bewegenden Ball, wenn dieser versehentlich eine Person, Tier oder Gegenstand trifft bzw. wenn Handlungen absichtlich vorgenommen werden, um die Bewegung des Balles zu beeinflussen.

In Regel 11.1 ist generell erst einmal vermerkt, dass bei dem versehentlichen Treffen einer Person oder einen äußeren Einfluss keine Strafe für den Spieler anfällt, sofern der Ball im Zählspiel nicht vom Grün gespielt wird. Der Ball ist anschließend zu spielen, wie dieser zur Ruhe gekommen ist.

Wird der (eigene oder fremde) Ball jedoch absichtlich abgelenkt oder aufgehalten, so fällt nach R11.2 die Grundstrafe an. In diesem Fall muss bei einem Schlag außerhalb des Grüns der von einem Erleichterungsbereich gespielt werden, an der dieser zur voraussichtlich Ruhe gekommen wäre. Wurde der Schlag vom Grün gemacht, so muss der Schlag von der ursprünglichen Stelle wiederholt werden.

Werden für den Schlag des Balles Gegenstände absichtliche bewegt oder Bedingungen verändert (s. R11.3), damit ein sich bewegender Ball beeinflusst wird, so ist auch hier dem Schlag die Grundstrafe hinzuzurechnen. Beispiele wäre das Niederdrücken von hochstehenden Rasenstücken oder das zurücklegen eines Divots) oder das absichtliche Platzieren einer Tasche, so dass der Ball mit Bande gespielt werden kann. (tk)
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Türchen 11

Heute geht es in Regel 11 um den sich bewegenden Ball, wenn dieser versehentlich eine Person, Tier oder Gegenstand trifft bzw. wenn Handlungen absichtlich vorgenommen werden, um die Bewegung des Balles zu beeinflussen.

In Regel 11.1 ist generell erst einmal vermerkt, dass bei dem versehentlichen Treffen einer Person oder einen äußeren Einfluss keine Strafe für den Spieler anfällt, sofern der Ball im Zählspiel nicht vom Grün gespielt wird. Der Ball ist anschließend zu spielen, wie dieser zur Ruhe gekommen ist.

Wird der (eigene oder fremde) Ball jedoch absichtlich abgelenkt oder aufgehalten, so fällt nach R11.2 die Grundstrafe an. In diesem Fall muss bei einem Schlag außerhalb des Grüns der von einem Erleichterungsbereich gespielt werden, an der dieser zur voraussichtlich Ruhe gekommen wäre. Wurde der Schlag vom Grün gemacht, so muss der Schlag von der ursprünglichen Stelle wiederholt werden.

Werden für den Schlag des Balles Gegenstände absichtliche bewegt oder Bedingungen verändert (s. R11.3), damit ein sich bewegender Ball beeinflusst wird, so ist auch hier dem Schlag die Grundstrafe hinzuzurechnen. Beispiele wäre das Niederdrücken von hochstehenden Rasenstücken oder das zurücklegen eines Divots) oder das absichtliche Platzieren einer Tasche, so dass der Ball mit Bande gespielt werden kann. (tk)

 

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Ist der versehentlich, aber straffrei getroffene Greenkeeper im Bunker dann ein "loser hinderlicher Naturstoff" oder wird er generell zum "bestandteil des Platzes" erklärt?

2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 10:

Regel R10 sagt uns, wie ein Schlag auszuführen (R10.1) ist und wie die Schlagvorbereitung auszusehen hat. Hierbei gilt das Grundprinzip, dass Golf ein Geschicklichkeitsspiel ist und eine persönliche Herausforderung sein soll, wobei der Fokus hier auf "persönlich" liegt.

Daneben regelt R10, von wem der Spieler die jetzt Beratung genannte Belehrung annehmen darf (R10.2) und was ein Caddie so alles darf und nicht darf (R10.3b).
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 10:

Regel R10 sagt uns, wie ein Schlag auszuführen (R10.1) ist und wie die Schlagvorbereitung auszusehen hat. Hierbei gilt das Grundprinzip, dass Golf ein Geschicklichkeitsspiel ist und eine persönliche Herausforderung sein soll, wobei der Fokus hier auf persönlich liegt. 

Daneben regelt R10, von wem der Spieler die jetzt Beratung genannte Belehrung annehmen darf (R10.2) und was ein Caddie so alles darf und nicht darf (R10.3b).

2 Monate her

Golf Rules

Hier ein kleines Video der USGA:

United States Golf Association - USGA
Golf’s new Rules take effect Jan. 1, 2019! To get you ready, we answer 9 of the most frequently asked questions about the upcoming changes.
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United States Golf Association - USGA

2 Monate her

Golf Rules

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Türchen 9:

"Play the ball as it lies..." - Nachdem wir gestern schon den Platz spielen mussten, wie er vorgefunden wurde, kommen wir heute zum Ball spielen wie er liegt. Das ist in den neuen Regeln in R9 geregelt.

R9.1 bestimmt, dass der Ball grundsätzlich von der Stelle zu spielen ist, an der er zur Ruhe kam, außer eine Regel gestattet etwas anderes.

Die Regeln R9.2 bis R9.7 sagen uns, was zu tun ist, wenn der Ball oder Ballmarker - aus welchem Grund auch immer - bewegt wurde.

Und da Lage ja bekanntlich alles ist - zeigt her Eure (Alp-) Traumlagen...
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Türchen 9:

Play the ball as it lies... - Nachdem wir gestern schon den Platz spielen mussten, wie er vorgefunden wurde, kommen wir heute zum Ball spielen wie er liegt. Das ist in den neuen Regeln in R9 geregelt.

R9.1 bestimmt, dass der Ball grundsätzlich von der Stelle zu spielen ist, an der er zur Ruhe kam, außer eine Regel gestattet etwas anderes.

Die Regeln R9.2 bis R9.7 sagen uns, was zu tun ist, wenn der Ball oder Ballmarker - aus welchem Grund auch immer - bewegt wurde.

Und da Lage ja bekanntlich alles ist - zeigt her Eure (Alp-) Traumlagen...

 

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Auch nicht einfach zu spielen...

Schlimmer geht immer: hier meine (Alp)traumlage auf dem Golfplatz Quinta da Ria im Okt. 2018

2 Monate her

Golf Rules

Nach R10.1a ab 2019 straflos: Trifft der Schläger des Spielers den Ball versehentlich mehr als einmal, war dies nur ein Schlag und es fällt keine Strafe an.

European Tour
🚨Double-hit!!? 🚨
Muthiya was leading the #SAOpen when this happened...
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European Tour

2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 8:

"...play the course as you find it." Dieser Grundgedanke im Golfspiel findet sich vor allem in Regel R8 wieder. Den Platz spielen wie er vorgefunden wird bedeutet, dass der Spieler Handlungen zu unterlassen hat, die die Bedingungen für den nächsten Schlag verbessern, es sei denn die Regeln gestatten etwas anderes.

Ist der Ball eines Spielers zur Ruhe gekommen, muss der Spieler normalerweise die Bedingungen, die seinen Schlag beeinflussen, hinnehmen und darf diese vor dem Spielen des Balls nicht verbessern. Bestimmte - angemessene - Handlungen, wie zB auf dem Abschlag ein Tee in den Boden zu stecken (R6.2b (2)) oder auf dem Grün Sand oder loses Erdreich zu entfernen oder Schäden auszubessern (R13.1c) sind danach aber gestattet. Und auch die Bank auf dem Bild als bewegliches Hemmnis darf bewegt werden. Wobei beweglich durchaus im Auge des Betrachters liegen kann...
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2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 7:

Hit it hard - go find it - hit it hard again! Und damit man weiß, wie das mit dem suchen und finden (Go find it) so läuft befasst sich Regel R7 mit der Ballsuche, dem Finden und identifizieren des Balls.

R7.1 stellt klar, dass auch beim Suchen des Balls Fairness über Allem steht. Erst einmal wird klar gestellt, dass der Spieler dafür verantwortlich ist, seinen Ball zu suchen und zu finden. Dabei darf er innerhalb der dreiminütigen Suchzeit (R18.2a 1) angemessen handeln um seinen Ball zu finden und zB Sand und Wasser bewegen oder Gras, Büsche und Äste bewegen oder biegen, solange es angemessen und notwendig ist, den Ball zu finden. Redliche Maßnahmen sind danach nach R8.1a straflos, auch wenn sie die Spielbedingungen verbessern, übertriebene Handlungen werden mit der Grundstrafe geahndet. Im Bunker ist ein mit Sand bedeckter Ball nach dem Finden wieder mit Sand zu bedecken, lediglich ein kleiner Teil darf sichtbar gelassen werden.

R7.2 und R7.3 regeln das Vorgehen beim Identifizieren des Balls, nämlich zB, dass ein Ball vor dem aufnehmen zur Identifikation markiert werden muss.

Wird der Ball dabei oder beim Suchen versehentlich bewegt, stellt R7.4 das straflos, und der Ball muss zurückgelegt werden.

Und, wie markiert Ihr Eure Bälle? Zeigt uns Eure Bilder!
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Türchen 7:

Hit it hard - go find it - hit it hard again! Und damit man weiß, wie das mit dem suchen und finden (Go find it) so läuft befasst sich Regel R7 mit der Ballsuche, dem Finden und identifizieren des Balls.

R7.1 stellt klar, dass auch beim Suchen des Balls Fairness über Allem steht.  Erst einmal wird klar gestellt, dass der Spieler dafür verantwortlich ist,  seinen Ball zu suchen und zu finden. Dabei darf er innerhalb der dreiminütigen Suchzeit (R18.2a 1) angemessen handeln um seinen Ball zu finden und zB Sand und Wasser bewegen oder Gras, Büsche und Äste bewegen oder biegen, solange es angemessen und notwendig ist, den Ball zu finden. Redliche Maßnahmen sind danach nach R8.1a straflos, auch wenn sie die Spielbedingungen verbessern, übertriebene Handlungen werden mit der Grundstrafe geahndet. Im Bunker ist ein mit Sand bedeckter Ball nach dem Finden wieder mit Sand zu bedecken, lediglich ein kleiner Teil darf sichtbar gelassen werden. 

R7.2 und R7.3 regeln das Vorgehen beim Identifizieren des Balls, nämlich zB, dass ein Ball vor dem aufnehmen zur Identifikation markiert werden muss.

Wird der Ball dabei oder beim Suchen versehentlich bewegt, stellt R7.4 das straflos, und der Ball muss zurückgelegt werden.

Und, wie markiert Ihr Eure Bälle? Zeigt uns Eure Bilder!Image attachment

 

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Meine Markierung: dicker Kreis um die Nummern und falls gleiche Nummer 1, 2 oder 3 Punkte für den provisorischen Ball.

Zitat einer Mitspielerin, die meinen markierten Ball sah: „Es heißt markieren, nicht beschmieren.“ Da sich liebevolles Markieren aufgrund häufigen Ballverlusts nicht lohnt, umkringel ich wild mehrfach die beidseitigen Logos 😁

2 Monate her

Golf Rules

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Türchen 6:

Wir wünschen Euch einen schönen Nikolaustag!

Regel R6 beschreibt, wie ein Loch zu spielen ist. Dabei sagt uns R6.1 wann ein Loch beginnt und dass der Ball von innerhalb des Abschlags zu spielen ist. R6.2 gibt dafür die Bedingungen vor, nach denen der Ball vom Abschlag zu spielen ist, zB innerhalb eines Rechteckes, dessen vordere Grenze die Abschlagsmarkierungen darstellen und das sich zwei Schlägerlängen nach hinten durchzieht.

Als bahnbrechende Neuerung ist hier festzustellen, dass ein Ball auf dem Abschlag, auch wenn er nach einem schlechten Schlag im Spiel ist, wieder aufgeteet und von irgendwo vom Abschlag ohne Strafschlag gespielt werden darf. Eine Durchbrechung des Prinzips, den Ball zu spielen wie er liegt.

R6.3 befasst sich mit dem Ball und stellt klar, dass der Ball, der vom Abschlag gespielt wird auch der Ball ist, der eingelocht werden darf, es sei denn die Golfregeln gestatten den Austausch. R6.3c stellt klar, was ein falscher Ball ist und was geschieht, wenn er gespielt wird.

Um die Spielfolge geht es in R6.4. Hier wird "Ready Golf" im Zählspiel in den Regeln verankert und darauf hingewiesen, dass im Lochspiel die Spielfolge so wichtig ist, dass nicht davon abgewichen wird um das Spiel zu beschleunigen.

Schließlich stell R6.5 klar, wann ein Loch beendet ist.
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Türchen 6:

Wir wünschen Euch einen schönen Nikolaustag!

Regel R6 beschreibt, wie ein Loch zu spielen ist. Dabei sagt uns R6.1 wann ein Loch beginnt und dass der Ball von innerhalb des Abschlags zu spielen ist. R6.2 gibt dafür die Bedingungen vor, nach denen der Ball vom Abschlag zu spielen ist, zB innerhalb eines Rechteckes, dessen vordere Grenze die Abschlagsmarkierungen darstellen und das sich zwei Schlägerlängen nach hinten durchzieht.

Als bahnbrechende Neuerung ist hier festzustellen, dass ein Ball auf dem Abschlag, auch wenn er nach einem schlechten Schlag im Spiel ist, wieder aufgeteet und von irgendwo vom Abschlag ohne Strafschlag gespielt werden darf. Eine Durchbrechung des Prinzips, den Ball zu spielen wie er liegt.

R6.3 befasst sich mit dem Ball und stellt klar, dass der Ball, der vom Abschlag gespielt wird auch der Ball ist, der eingelocht werden darf, es sei denn die Golfregeln gestatten den Austausch. R6.3c stellt klar, was ein falscher Ball ist und was geschieht, wenn er gespielt wird.

Um die Spielfolge geht es in R6.4. Hier wird Ready Golf im Zählspiel in den Regeln verankert und darauf hingewiesen, dass im Lochspiel die Spielfolge so wichtig ist, dass nicht davon abgewichen wird um das Spiel zu beschleunigen.

Schließlich stell R6.5 klar, wann ein Loch beendet ist.

 

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Ok, jetzt habe ich es verstanden. Also, so wie Helmut schreibt, wenn der Ball vom Tee fällt und noch hinter der Abschlagslinie bleibt. Danke euch!

Danke. Das mit dem straflos nochmals aufteen wusste ich nicht. Vorkommen wird das wohl nur bei einem Luftschlag und wenn der Ball nicht ganz knapp an der Vorderkante der Abschlagsmarkierungen aufgeteet wurde.

Pfuh, Leute, ihr schreibt aber verschwurbelt. Musste das sieben Mal lesen 😳

Heißt das, wenn ich ne „Lady“ geschlagen habe (bitte nicht falsch verstehen, so was tut man nicht), kann ich den Ball noch mal aufteen und neu Driven ohne Strafschlag, als Schlag 2? Oder habe ich es in den frühen Morgenstunden noch nicht verstanden?

2 Monate her

Golf Rules

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Türchen 5:

Willkommen im zweiten Kapitel der Golfregeln, dass sich mit dem Spielen der Runde und des Lochs befasst.

Regel R5 sagt uns, wie eine Runde zu spielen ist - zum Beispiel, wo und wann ein Spieler vor, während und zwischen den Runden eines Wettspiels mit mehr als einer Runde auf dem Platz üben darf (R5.2 & R5.5), wann eine Runde beginnt und endet (R5.3), dass ein Spieler im Zählspiel in der Gruppe zu bleiben hat, in der er gestartet ist, es sei denn, die Spielleitung genehmigt den Wechsel (R5.4b) und dass der Spieler mit seinem Gegner im Lochspiel in der selben Gruppe zu spielen hat (R5.4a).

R5.6 schreibt uns zügiges Spiel vor und erläutert die Sanktionen im Falle eines Verstoßes und R5.7 gibt vor, wie ein Spiel unterbrochen und wiederaufgenommen wird, zB bei einem Gewitter.

Ihr habt Fragen zu den Regeln 2019? Immer her damit!
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Türchen 5:

Willkommen im zweiten Kapitel der Golfregeln, dass sich mit dem Spielen der Runde und des Lochs befasst.

Regel R5 sagt uns, wie eine Runde zu spielen ist - zum Beispiel, wo und wann ein Spieler vor, während und zwischen den Runden eines Wettspiels mit mehr als einer Runde auf dem Platz üben darf (R5.2 & R5.5), wann eine Runde beginnt und endet (R5.3), dass ein Spieler im Zählspiel in der Gruppe zu bleiben hat, in der er gestartet ist, es sei denn, die Spielleitung genehmigt den Wechsel (R5.4b) und dass der Spieler mit seinem Gegner im Lochspiel in der selben Gruppe zu spielen hat (R5.4a).

R5.6 schreibt uns zügiges Spiel vor und erläutert die Sanktionen im Falle eines Verstoßes und R5.7 gibt vor, wie ein Spiel unterbrochen und wiederaufgenommen wird, zB bei einem Gewitter.

Ihr habt Fragen zu den Regeln 2019? Immer her damit!

 

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Hallo, ich habe eine Frage. Darf man bei Clubmeisterschaften über 3 Runden an drei verschiedenen Tagen nach einer absolvierten Runde auf dem Platz üben?

2 Monate her

Golf Rules

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Türchen 4:

Regel R4 befasst sich mit der Ausrüstung des Golfers - und ist damit quasi die Bibel für die Technikfreaks unter uns. R4.1 sagt, dass der Spieler um einen Schlag auszuführen einen Schläger verwenden muss, der den Ausrüstungsregeln - einem Sonderband zum Regelbuch, der bei der R&A online einzusehen ist - entsprechen muss. Hier ist neu, dass der Spieler einen beschädigten Schläger auf der Runde weiternutzen darf, und er weiterhin für den Rest der Runde als regelkonform gilt. Ein Stechen im Zählspiel zählt dabei übrigens als neue Runde, also wenn Ihr auf den Clubmeisterschaften Eure Schläger kaltverformt und trotzdem ins Stechen kommt denkt daran, dass der Schläger dann nicht mehr den Regeln entspricht.

R4.2 befasst sich mit der Frage, welche Bälle eigentlich zugelassen sind und wie mit einem Ball umzugehen ist, der im Spiel beschädigt wird.

Richtig Zunder bietet dann R4.3, bietet sie doch Tor und Tür für alle anderen Equipmentfragen. Hier hat zum Beispiel mittlerweile sicher jeder mit bekommen, dass Entfernungsmessgeräte jetzt grundsätzlich zugelassen sind aber noch durch Platzregel verboten werden können, was die aktuelle Situation umkehrt.

Die Regeln R1 bis R4 bilden gemeinsam das erste Kapitel des Regelbuches, dass die Grundlagen des Spiels erläutert. Allein daraus und den Definitionen kann man schon eine ganze Menge Fragen auf der Runde vermeiden, wenn man hier einmal gründlich nachgelesen hat.

Und morgen früh - machen wir keine Waffeln sondern weiter mit Kapitel 2.
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Türchen 4:

Regel R4 befasst sich mit der Ausrüstung des Golfers - und ist damit quasi die Bibel für die Technikfreaks unter uns. R4.1 sagt, dass der Spieler um einen Schlag auszuführen einen Schläger verwenden muss, der den Ausrüstungsregeln - einem Sonderband zum Regelbuch, der bei der R&A online einzusehen ist - entsprechen muss. Hier ist neu, dass der Spieler einen beschädigten Schläger auf der Runde weiternutzen darf, und er weiterhin für den Rest der Runde als regelkonform gilt. Ein Stechen im Zählspiel zählt dabei übrigens als neue Runde, also wenn Ihr auf den Clubmeisterschaften Eure Schläger kaltverformt und trotzdem ins Stechen kommt denkt daran, dass der Schläger dann nicht mehr den Regeln entspricht.

R4.2 befasst sich mit der Frage, welche Bälle eigentlich zugelassen sind und wie mit einem Ball umzugehen ist, der im Spiel beschädigt wird.

Richtig Zunder bietet dann R4.3, bietet sie doch Tor und Tür für alle anderen Equipmentfragen. Hier hat zum Beispiel mittlerweile sicher jeder mit bekommen, dass Entfernungsmessgeräte jetzt grundsätzlich zugelassen sind aber noch durch Platzregel verboten werden können, was die aktuelle Situation umkehrt.

Die Regeln R1 bis R4 bilden gemeinsam das erste Kapitel des Regelbuches, dass die Grundlagen des Spiels erläutert. Allein daraus und den Definitionen kann man schon eine ganze Menge Fragen auf der Runde vermeiden, wenn man hier einmal gründlich nachgelesen hat.

Und morgen früh - machen wir keine Waffeln sondern weiter mit Kapitel 2.

 

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Bin mal gespannt, wann die R&A App auf die neuen Regeln umgeswitcht werden 🤔

2 Monate her

Golf Rules

Die R&A hat auch ein Video über den Erleichterungsbereich gemacht - die Musik ist etwas gewöhnungsbedürftig, der Inhalt aber der selbe...

The R&A
🚨 2019 TAKING RELIEF AND DROPPING RULE CHANGES 🚨 In less than a month the new Rules of Golf will come into effect. Make sure you are #RulesReady po.st/2019RulesModernisation 👇
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The R&A

2 Monate her

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Türchen 3

R3, da