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9 Stunden her
Golf Rules

Manchmal sind auch wir einigermaßen Regelkundige mit unserem "Latein" am Ende - so gesehen bei einem Ausflug in einen wunderschönen Golfclub. Der silberne Pfosten ist im Boden verankert und dient einer frei schwingenden roten Stange als Halterung. Eine ergänzende / erklärende Platzregel war auf der Webseite nicht zu finden.

Unabhängig von dem prinzipiell sehr positiven und kreativen Gedanken, den Greenkeeper beim Schneiden der Sichtlinien für die Grenzen der Penalty Area die Arbeit zu erleichtern, indem er mit dem Mäher einfach unter den roten Stangen mähen kann, ohne diese zuvor zu entfernen und im Anschluss wieder zu stecken, stellt sich die Frage nach der Regelkonformität dieses Konstrukts. Letztendlich stellt sich dem Spieler je nach Balllage die Frage: wo genau verläuft die Grenze der Penalty Area? Was ist, wenn der Ball unter der roten Stange zur Ruhe kommt, was wenn dazwischen?

Ein Blick in die Definition "Penalty Area" verdeutlicht das eigentliche Problem: Wenn die Penalty Area durch Pfähle (lt. Wikipedia ein senkrecht in der Erde fixiertes Bauteil) gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.

Da aber die rote Stange nicht bis auf die Bodenhöhe kommt - ist dann die Grenze am Boden des silbernen Pfosten? Wer weiß? Vorstellbar wäre auch, dass an der roten Stange quasi ein Lot zu fällen ist, um die äußere Grenze der Penalty Area zu bestimmen. Aber ohne eine entsprechende Platzregel sind beides erst einmal nur Vermutungen.

Insofern noch einmal eine Frage bzw. einen Apell an Euch - kennt Ihr Eure eigenen Platzregeln? Bzw. erkundigt Euch unbedingt nach den Platzregeln insbesondere auf einem fremden Platz vor einem Wettspiel. Mich "Unwissenden" wäre bei einer Balllage zwischen dem Pfosten / Pfahl / Stange nur die Möglichkeit geblieben einen "Regelball" zu spielen und den Sachverhalt dann im Anschluss mit der Spielleitung zu klären... (tk)

Ergänzung: Nach Rückfrage habe ich vom Club folgende ergänzende Information bekommen. Der Umgang ist wie folgt angedacht: "Es zählen die roten Pfosten in lotrechter Verlängerung bis auf den Boden. Ein Ball liegt in einer Penaltyarea, wenn mit Blick vom äußeren Rand eines roten Pfostens zum nächsten roten Pfosten der Ball auch nur teilweise verdeckt ist."
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Manchmal sind auch wir einigermaßen Regelkundige mit unserem Latein am Ende - so gesehen bei einem Ausflug in einen wunderschönen Golfclub. Der silberne Pfosten ist im Boden verankert und dient einer frei schwingenden roten Stange als Halterung. Eine ergänzende / erklärende Platzregel war auf der Webseite nicht zu finden.

Unabhängig von dem prinzipiell sehr positiven und kreativen Gedanken, den Greenkeeper beim Schneiden der Sichtlinien für die Grenzen der Penalty Area die Arbeit zu erleichtern, indem er mit dem Mäher einfach unter den roten Stangen mähen kann, ohne diese zuvor zu entfernen und im Anschluss wieder zu stecken, stellt sich die Frage nach der Regelkonformität dieses Konstrukts. Letztendlich stellt sich dem Spieler je nach Balllage die Frage: wo genau verläuft die Grenze der Penalty Area? Was ist, wenn der Ball unter der roten Stange zur Ruhe kommt, was wenn dazwischen?

Ein Blick in die Definition Penalty Area verdeutlicht das eigentliche Problem: Wenn die Penalty Area durch Pfähle (lt. Wikipedia ein senkrecht in der Erde fixiertes Bauteil) gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.

Da aber die rote Stange nicht bis auf die Bodenhöhe kommt - ist dann die Grenze am Boden des silbernen Pfosten? Wer weiß? Vorstellbar wäre auch, dass an der roten Stange quasi ein Lot zu fällen ist, um die äußere Grenze der Penalty Area zu bestimmen. Aber ohne eine entsprechende Platzregel sind beides erst einmal nur Vermutungen.

Insofern noch einmal eine Frage bzw. einen Apell an Euch - kennt Ihr Eure eigenen Platzregeln? Bzw. erkundigt Euch unbedingt nach den Platzregeln insbesondere auf einem fremden Platz vor einem Wettspiel. Mich Unwissenden wäre bei einer Balllage zwischen dem Pfosten / Pfahl / Stange nur die Möglichkeit geblieben einen Regelball zu spielen und den Sachverhalt dann im Anschluss mit der Spielleitung zu klären... (tk) 

Ergänzung: Nach Rückfrage habe ich vom Club folgende ergänzende Information bekommen. Der Umgang ist wie folgt angedacht: Es zählen die roten Pfosten in lotrechter Verlängerung bis auf den Boden. Ein Ball liegt in einer Penaltyarea, wenn mit Blick vom äußeren Rand eines roten Pfostens zum nächsten roten Pfosten der Ball auch nur teilweise verdeckt ist.

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Und was bedeutet das jetzt für den Ball, der unter dem roten Pflock zu liegen kommt? Darf ich den in der Penalty Ära droppen?

Wir haben diese „hängenden Pfosten“ auch an einigen Bahnen. In den Platzregeln gibt es dazu keine nähere Information. Lediglich das alle Pfosten (außer weiße) bewegliche Hemmnisse sind. Ich spiele wenn nötig einen Regelball und lasse dann entscheiden. Kommt darauf an wer Spielleitung macht was als „ist doch völlig klar“ letztlich dann entschieden wird🤨

Was ist das denn😱?! Das ist ja wie früher beim Bolzen mit Stöcken als Pfosten und ner gedachten Querlatte. Auf solchen Plätzen wird vorgabewirksam gespielt? Ist da tatsächlich gar niemand im Club der sich über Regeln Gedanken macht bzw. in Golf mehr sehen als betreutes Wandern? Was sagt der DGV zu Clubs die solche Konstruktionen nichtmal in ihren Platzregeln berücksichtigen? Wo ist das? Nicht dass ich da aus Versehen mal Greenfee für betreutes Wandern bezahle…

Dietmar Brunhofer Mike Pichler Die Idee ist sehr gut, was das Mähen anbelangt und mit entsprechender Regel (könnte auch generell verankert werden) sehr gut zu hamdeln!

Tobias Kalscheuer Marcus Sauerteig wo mag das wohl sein ?

Stefan Caspers Philip Valder Sven Mi Philipp Reinhardt

Gut gedacht, ist meistens nicht gut gemacht. Wie kann ich einen Ball spielen, wenn mich das Gestänge da behindert? Ist ja faktisch in der Penalty Area. Was ein Gemurkse, das bekommt man mit Platzregeln kaum wieder aufgeräumt. Da wird schön die Mehraufwendungen der Greenkeeper auf die Spieler ausgelagert. Unfassbar

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1 Tag her
Golf Rules

Passend zur aktuell laufenden U.S. Open in Torrey Pines werden von der USGA immer für jeden Tag die dann gültigen Lochpositionen veröffentlicht. Doch was hat es damit auf sich - was verbirgt sich hinter dem Muster und den Zahlen?

Generell ist dort ein Abbild des Grünkomplexes inkl. der angrenzenden Bunker schematisch dargestellt. Das darüber gelegten Koordinatenmuster definiert jeweils 5 Yards Abschnitte. Die beiden Punkte (Referenzpunkt) vor und hinter dem Grün trennen das Grün in der Mitte in einen rechten und linken Bereich und definieren die auch ausgewiesen "Green Depth". Dabei ist zu beachten, das hierfür die virtuelle Spiellinie des jeweils gedachten Annäherungsschlag als Basis zu Grunde gelegt wird. Dabei ist auch gut erkennen, dass der vorderste Punkt an der vorderen Kante (ebenso hinten) des gesamten Grüns liegt - also nicht unbedingt immer direkt an der Vorderkante in der Mitte des Grüns (siehe zum Beispiel am Grün 3).

Wird ein Grün von verschiedenen Tee-Boxen angespielt, so ist dieses im Fall der U.S. Open noch einmal extra ausgewiesen. So wird am ersten Tag Grün 16 zum Beispiel von der linken Tee-Box gespielt - dementsprechend liegt auch der Referenzpunkt und das Koordinatensystem aus dieser Richtung.

Und letztendlich ist auf dieser Matrix dann für jeden Tag die jeweilige Lochposition eingezeichnet. Dieser Wert wird in Schritten von vorne und senkrecht dazu in Schritten zur nächstgelegenen Grünkante ausgewiesen - also am ersten Grün zum Beispiel 6 Schritte von vorne und 5 Schritte zur rechten Grünkante. (Exkurs: ohne grafische Darstellung findet man bei manchen Wettspielen stattdessen auch auf der Scorekarte aufgedruckt "6 / 5R").

Und warum das alles?

Anhand dieser Einteilung können Spieler und Caddie den Schlag ins Grün exakt planen. Neben der Länge zur Fahne (Balllage bis Grünanfang aus dem Birdiebook + Tiefe der Lochposition im Grün) können weitere entscheidende Faktoren genutzt werden. Wie nah liegt das Loch an der Grünkante, wieviel Platz hat man vor / hinter dem Loch, wieweit liegt das Loch von Bunkern entfernt , wo ist bei einem Fehlschlag der beste Landebereich - alles Informationen, die für das Spiel von guten Amateuren oder Leistungsgolfern eine entscheidende Rolle für den "richtigen" Schlag ins Grün bedeuten.

Kleiner Nachtrag: der empfohlene Mindestabstand von vier Schritten zur Grünkante wird hier übrigens auch immer eingehalten - daran könnten sich "über-engagierte" Spielleitungen übrigens auch in den Amateur-Wettspielen orientieren 😉 (tk)
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Passend zur aktuell laufenden U.S. Open in Torrey Pines werden von der USGA immer für jeden Tag die dann gültigen Lochpositionen veröffentlicht. Doch was hat es damit auf sich - was verbirgt sich hinter dem Muster und den Zahlen?

Generell ist dort ein Abbild des Grünkomplexes inkl. der angrenzenden Bunker schematisch dargestellt. Das darüber gelegten Koordinatenmuster definiert jeweils 5 Yards Abschnitte. Die beiden Punkte (Referenzpunkt) vor und hinter dem Grün trennen das Grün in der Mitte in einen rechten und linken Bereich und definieren die auch ausgewiesen Green Depth. Dabei ist zu beachten, das hierfür die virtuelle Spiellinie des jeweils gedachten Annäherungsschlag als Basis zu Grunde gelegt wird. Dabei ist auch gut erkennen, dass der vorderste Punkt an der vorderen Kante (ebenso hinten) des gesamten Grüns liegt - also nicht unbedingt immer direkt an der Vorderkante in der Mitte des Grüns (siehe zum Beispiel am Grün 3).

Wird ein Grün von verschiedenen Tee-Boxen angespielt, so ist dieses im Fall der U.S. Open noch einmal extra ausgewiesen. So wird am ersten Tag Grün 16 zum Beispiel von der linken Tee-Box gespielt - dementsprechend liegt auch der Referenzpunkt und das Koordinatensystem aus dieser Richtung.

Und letztendlich ist auf dieser Matrix dann für jeden Tag die jeweilige Lochposition eingezeichnet. Dieser Wert wird in Schritten von vorne und senkrecht dazu in Schritten zur nächstgelegenen Grünkante ausgewiesen - also am ersten Grün zum Beispiel 6 Schritte von vorne und 5 Schritte zur rechten Grünkante. (Exkurs: ohne grafische Darstellung findet man bei manchen Wettspielen stattdessen auch auf der Scorekarte aufgedruckt 6 / 5R). 

Und warum das alles?

Anhand dieser Einteilung können Spieler und Caddie den Schlag ins Grün exakt planen. Neben der Länge zur Fahne (Balllage bis Grünanfang aus dem Birdiebook + Tiefe der Lochposition im Grün) können weitere entscheidende Faktoren genutzt werden. Wie nah liegt das Loch an der Grünkante, wieviel Platz hat man vor / hinter dem Loch, wieweit liegt das Loch von Bunkern entfernt , wo ist bei einem Fehlschlag der beste Landebereich - alles Informationen, die für das Spiel von guten Amateuren oder Leistungsgolfern eine entscheidende Rolle für den richtigen Schlag ins Grün bedeuten.

Kleiner Nachtrag: der empfohlene Mindestabstand von vier Schritten zur Grünkante wird hier übrigens auch immer eingehalten - daran könnten sich über-engagierte Spielleitungen übrigens auch in den Amateur-Wettspielen orientieren 😉 (tk)

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Alex, wären doch gute Lochpositionen für den DGL Spieltag am Sonntag! 😝😳

Ich bin nachher bei den Greenkeepern und gebe Ihnen dann schon mal diesen Zettel 🤣😂

Ich würde mir wünschen das man das jeden Tag hat. Der Aufwand sollte nicht zu groß sein, nach dem neu Stechen das kurz auszumessen. Meistens bleiben sie Fahnen ja auch 2-3 Tage so.

Hab das Video auf YT gesehen wieviel Leute dafür zuständig sind! Krank

2 Tage her
Golf Rules

Gleiche Definition wie gestern - allerdings ein etwas anderer loser hinderlicher Naturstoff und die Frage, ob dieser am Ball anhaftet und damit nicht entfernt werden dürfte.

Nein, denn auch hierzu gibt es eine Interpretation: obwohl tote Insekten an einem Ball haften können, gelten lebende Insekten nie als an einem Ball haftend, gleich ob sie sich bewegen oder nicht. Deshalb sind lebende Insekten auf einem Ball lose hinderliche Naturstoffe. (tk)
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Gleiche Definition wie gestern - allerdings ein etwas anderer loser hinderlicher Naturstoff und die Frage, ob dieser am Ball anhaftet und damit nicht entfernt werden dürfte.

Nein, denn auch hierzu gibt es eine Interpretation: obwohl tote Insekten an einem Ball haften können, gelten lebende Insekten nie als an einem Ball haftend, gleich ob sie sich bewegen oder nicht. Deshalb sind lebende Insekten auf einem Ball lose hinderliche Naturstoffe. (tk)
3 Tage her
Golf Rules

Mal wieder was aus den Definitionen - die losen hinderlichen Naturstoffe. Hierzu zählen unbefestigte natürliche Gegenstände, zum Beispiel
- Steine, loses Gras, Blätter, Zweige und Stöcke,
- tote Tiere und tierische Abfälle,
- Würmer, Insekten und ähnliche Tiere, die leicht entfernt werden können und die Hügel oder Netze, die sie bauen (zum Beispiel Aufgeworfenes von Würmern und Ameisenhügel), sowie
- Klumpen aus fester Erde (einschließlich Pfropfen aus Bodenbelüftungslöchern).

Solche natürlichen Gegenstände sind nicht beweglich, wenn sie befestigt sind oder wachsen, fest in den Boden eingebettet sind (das heißt, sie sind nicht leicht aufzunehmen) oder am Ball anhaften.

Aber beachte - Sand und loser Boden sind keine losen hinderlichen Naturstoffe. Sand darf insofern nur auf dem Grün und nicht im Gelände entfernt werden. Hier gilt nach R.8.1a(4), dass das Entfernen oder Niederdrücken von Sand oder losem Erdreich eine unerlaubte Handlung ist. (tk)
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Mal wieder was aus den Definitionen - die losen hinderlichen Naturstoffe. Hierzu zählen unbefestigte natürliche Gegenstände, zum Beispiel 
- Steine, loses Gras, Blätter, Zweige und Stöcke, 
- tote Tiere und tierische Abfälle, 
- Würmer, Insekten und ähnliche Tiere, die leicht entfernt werden können und die Hügel oder Netze, die sie bauen (zum Beispiel Aufgeworfenes von Würmern und Ameisenhügel), sowie
- Klumpen aus fester Erde (einschließlich Pfropfen aus Bodenbelüftungslöchern).

Solche natürlichen Gegenstände sind nicht beweglich, wenn sie befestigt sind oder wachsen, fest in den Boden eingebettet sind (das heißt, sie sind nicht leicht aufzunehmen) oder am Ball anhaften. 

Aber beachte - Sand und loser Boden sind keine losen hinderlichen Naturstoffe. Sand darf insofern nur auf dem Grün und nicht im Gelände entfernt werden. Hier gilt nach R.8.1a(4), dass das Entfernen oder Niederdrücken von Sand oder losem Erdreich eine unerlaubte Handlung ist. (tk)
4 Tage her
Golf Rules

Ergänzend zum gestrigen Beitrag wird aber auch umgekehrt ein Schuh draus - insbesondere im Lochwettspiel ist dieses ein legitimes und probates Mittel ein Loch für sich zu entscheiden (s. hierzu auch die gestrigen Kommentare).

In der Interpretation I18.3c(2)/3 "Gegner oder ein anderer Spieler darf entgegen der Bitte des Spielers nach dem Ball des Spielers suchen" heißt es, dass selbst wenn der Spieler es vorzieht, mit einem provisorischen Ball das Spiel des Lochs fortzusetzen, ohne nach dem ursprünglichen Ball zu suchen, dürfen der Gegner oder ein anderer Spieler im Zählspiel nach dem ursprünglichen Ball des Spielers suchen, solange dies das Spiel nicht unangemessen verzögert. Wird der ursprüngliche Ball des Spielers gefunden, während er noch im Spiel ist, muss der Spieler den provisorischen Ball aufgeben (Regel 18.3c(3)).

Beispiel: Auf einem Par 3 – Loch landet der Abschlag des Spielers in dichtem Buschwerk.
Der Spieler spielt einen provisorischen Ball, der in der Nähe des Lochs zur Ruhe kommt. In Anbetracht dieser Situation möchte der Spieler den ursprünglichen Ball nicht finden und geht direkt zu seinem provisorischen Ball, um damit weiter zu spielen. Der Gegner des Spielers oder ein anderer Spieler im Zählspiel glaubt, es wäre von Vorteil für ihn, wenn der ursprüngliche Ball gefunden würde, daher beginnt er danach zu suchen.

Wenn er den ursprünglichen Ball findet, bevor der Spieler einen weiteren Schlag mit dem provisorischen Ball macht, muss der Spieler den provisorischen Ball aufgeben und mit dem ursprünglichen Ball weiterspielen. Macht der Spieler jedoch einen weiteren Schlag mit dem provisorischen Ball, bevor der ursprüngliche Ball gefunden wird, wird der provisorische Ball zum Ball im Spiel, da er näher zum Loch war als die Stelle, an der der ursprüngliche Ball sich mutmaßlich befand (Regel 18.3c(2)).

Ist der provisorische Ball des Spielers im Lochspiel näher zum Loch als der Ball des Gegners, darf der Gegner den Schlag für ungültig erklären und den Spieler in der richtigen Reihenfolge spielen lassen (Regel 6.4a). Den Schlag für ungültig zu erklären würde den Status des ursprünglichen Balls, der nicht mehr im Spiel ist, jedoch nicht ändern.

Klingt vielleicht hart und nach der gestrigen Diskussion ein bißchen "unfair" - ist aber durch das Regelwerk durchaus zulässig... (tk)
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Ergänzend zum gestrigen Beitrag wird aber auch umgekehrt ein Schuh draus - insbesondere im Lochwettspiel ist dieses ein legitimes und probates Mittel ein Loch für sich zu entscheiden (s. hierzu auch die gestrigen Kommentare).

In der Interpretation I18.3c(2)/3 Gegner oder ein anderer Spieler darf entgegen der Bitte des Spielers nach dem Ball des Spielers suchen heißt es, dass selbst wenn der Spieler es vorzieht, mit einem provisorischen Ball das Spiel des Lochs fortzusetzen, ohne nach dem ursprünglichen Ball zu suchen, dürfen der Gegner oder ein anderer Spieler im Zählspiel nach dem ursprünglichen Ball des Spielers suchen, solange dies das Spiel nicht unangemessen verzögert. Wird der ursprüngliche Ball des Spielers gefunden, während er noch im Spiel ist, muss der Spieler den provisorischen Ball aufgeben (Regel 18.3c(3)).

Beispiel: Auf einem Par 3 – Loch landet der Abschlag des Spielers in dichtem Buschwerk. 
Der Spieler spielt einen provisorischen Ball, der in der Nähe des Lochs zur Ruhe kommt. In Anbetracht dieser Situation möchte der Spieler den ursprünglichen Ball nicht finden und geht direkt zu seinem provisorischen Ball, um damit weiter zu spielen. Der Gegner des Spielers oder ein anderer Spieler im Zählspiel glaubt, es wäre von Vorteil für ihn, wenn der ursprüngliche Ball gefunden würde, daher beginnt er danach zu suchen.

Wenn er den ursprünglichen Ball findet, bevor der Spieler einen weiteren Schlag mit dem provisorischen Ball macht, muss der Spieler den provisorischen Ball aufgeben und mit dem ursprünglichen Ball weiterspielen. Macht der Spieler jedoch einen weiteren Schlag mit dem provisorischen Ball, bevor der ursprüngliche Ball gefunden wird, wird der provisorische Ball zum Ball im Spiel, da er näher zum Loch war als die Stelle, an der der ursprüngliche Ball sich mutmaßlich befand (Regel 18.3c(2)).

Ist der provisorische Ball des Spielers im Lochspiel näher zum Loch als der Ball des Gegners, darf der Gegner den Schlag für ungültig erklären und den Spieler in der richtigen Reihenfolge spielen lassen (Regel 6.4a). Den Schlag für ungültig zu erklären würde den Status des ursprünglichen Balls, der nicht mehr im Spiel ist, jedoch nicht ändern.

Klingt vielleicht hart und nach der gestrigen Diskussion ein bißchen unfair - ist aber durch das Regelwerk durchaus zulässig... (tk)

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1) busch 2) hole in one direkt mal ne 3 notieren auf dem weg finden die mitspieler den ball. lol

Diese Situation an Loch 2 und es werden noch lange 16 Löcher gemeinsames Golf …

Grundsätzlich darf der Spieler seinen Ball überall nach Regel 19 für unspielbar halten, außer in der PA - weiter mit Regel 17.1 Verfährt der Spieler nach Regel 19.2a muss der Ball nicht gefunden werden - weiter mit Regel 14.6. Verfährt der Spieler unter einer der Möglichkeiten der 19.2b oder 19.2c muss der Ball gefunden (und identifiziert) werden.

Ist es nicht so, dass ich als Spieler jeden von mir gespielten Ball als "unspielbar" erklären darf (außer Ball im Aus oder Penalty Area)? Also selbst einen Ball, der mitten auf dem Fairway sichtbar liegt dürfte ich doch, wenn ich denn unbedingt will, als unspielbar erklären. Oder?

5 Tage her
Golf Rules

Diese Frage hatten wir am letzten Wochenende auf der Terrasse - und es war nicht das erste Mal, dass es hierzu durchaus unterschiedliche Einschätzungen gibt. Insofern lassen wir Interpretation I18.3c(2)/2 "Spieler darf Andere bitten, nicht nach seinem ursprünglichen Ball zu suchen" sprechen:

Beabsichtigt ein Spieler nicht nach seinem ursprünglichen Ball zu suchen, weil er lieber mit dem provisorischen Ball das Spiel fortsetzen möchte, darf der Spieler Andere bitten, nicht zu suchen, aber diese sind nicht verpflichtet, der Bitte nachzukommen.

Wird ein Ball gefunden, muss der Spieler mit vertretbarem Aufwand den Ball identifizieren, vorausgesetzt, dass er nicht schon den provisorischen Ball von einer Stelle gespielt hat, die näher zum Loch ist als die geschätzte Stelle, an der sich der ursprüngliche Ball mutmaßlich befand. In diesem Fall wäre der provisorische Ball zum Ball im Spiel geworden. Wurde der provisorische Ball noch nicht zum Ball im Spiel, nachdem ein anderer Ball gefunden wurde, kann die Weigerung, mit vertretbarem Aufwand den Ball zu identifizieren, als schwerwiegender Verstoß gegen den „spirit of the game“ angesehen werden (Regel 1.2a).

Nachdem der andere Ball gefunden wurde, dann aber der provisorische Ball von einer Stelle gespielt wurde, die näher zum Loch war als die des anderen Balls, und es sich herausstellt, dass der andere Ball der ursprüngliche Ball des Spielers war, war der Schlag nach dem provisorischen Ball tatsächlich ein Schlag nach einem falschen Ball (Regel 6.3c). Der Spieler zieht sich die Grundstrafe zu und muss im Zählspiel den Fehler berichtigen, indem er mit dem ursprünglichen Ball weiter spielt. (tk)
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Diese Frage hatten wir am letzten Wochenende auf der Terrasse - und es war nicht das erste Mal, dass es hierzu durchaus unterschiedliche Einschätzungen gibt. Insofern lassen wir Interpretation I18.3c(2)/2 Spieler darf Andere bitten, nicht nach seinem ursprünglichen Ball zu suchen sprechen:

Beabsichtigt ein Spieler nicht nach seinem ursprünglichen Ball zu suchen, weil er lieber mit dem provisorischen Ball das Spiel fortsetzen möchte, darf der Spieler Andere bitten, nicht zu suchen, aber diese sind nicht verpflichtet, der Bitte nachzukommen.

Wird ein Ball gefunden, muss der Spieler mit vertretbarem Aufwand den Ball identifizieren, vorausgesetzt, dass er nicht schon den provisorischen Ball von einer Stelle gespielt hat, die näher zum Loch ist als die geschätzte Stelle, an der sich der ursprüngliche Ball mutmaßlich befand. In diesem Fall wäre der provisorische Ball zum Ball im Spiel geworden. Wurde der provisorische Ball noch nicht zum Ball im Spiel, nachdem ein anderer Ball gefunden wurde, kann die Weigerung, mit vertretbarem Aufwand den Ball zu identifizieren, als schwerwiegender Verstoß gegen den „spirit of the game“ angesehen werden (Regel 1.2a).

Nachdem der andere Ball gefunden wurde, dann aber der provisorische Ball von einer Stelle gespielt wurde, die näher zum Loch war als die des anderen Balls, und es sich herausstellt, dass der andere Ball der ursprüngliche Ball des Spielers war, war der Schlag nach dem provisorischen Ball tatsächlich ein Schlag nach einem falschen Ball (Regel 6.3c). Der Spieler zieht sich die Grundstrafe zu und muss im Zählspiel den Fehler berichtigen, indem er mit dem ursprünglichen Ball weiter spielt. (tk)

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Genau diese Diskussion hatte ich auf der Terasse meines Clubs in Amsterdam dieses Wochenende! 😂

Ich empfinde die Aufforderung „nicht zu suchen“ absolut nicht mehr „Spirit of the Game“ mM nach ist es kein Wahlrecht , zu suchen oder nicht ! Es mag „regelgerecht“ sein , sich so zu verhalten , aber ich finde es unfair

Wie sieht es aus, wenn ich den ersten Ball gleich als unspielbar erklären (bevor ich ihn suche), und gar keinen prov. Ball spiele?

Ich würde einfach keinen provisorischen Ball spielen (oder besser formuliert wortlos einen neuen Ball spielen) wenn mir vom Ort des letzten Schlages die Situation aussichtslos erscheint. Somit wäre der zweite Ball, Ball im Spiel.

6 Tage her
Golf Rules

Und eine weitere Frage erreichte uns von Tim: "Letzte Woche habe ich auf einer Privatrunde einen Drive in einen Wald geschossen. Da ich das erste Mal auf der Bahn war, sah es für mich aus, als wäre das Ball wahrscheinlich im Gelände verloren. Ich habe dann einen provisorischen Ball auf das Fairway gespielt. Auf dem Weg zum Fairway sehe ich dann erst, dass der Wald gar kein Gelände sondern eine rote Penalty-Area ist. In diesem Fall hätte ich den provisorischen Ball ja gar nicht spielen dürfen. Wie ist hier korrekt zu verfahren? Provisorischen Ball aufnehmen und dann mit einem Strafschlag am Kreuzungspunkt zur roten Penalty Area innerhalb einer Schlägerlänge droppen? Etwas unglücklich, wenn man die Penalty Area vorher nicht einsehen kann bzw. nicht kennt."

Zunächst einmal legt R18.3a fest, wann das Spielen eines provisorischen Balles erlaubt ist. Um Zeit zu sparen nämlich dann, wenn ein Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder Aus sein könnte. Bei der Entscheidung, ob ein Spieler einen provisorischen Ball spielen darf, wird nur die Information berücksichtigt, die dem Spieler zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung steht. Also Antwort auf Frage 1 - das Spielen eines provisorischen Balls war zulässig, da Tim ja nicht wusste, dass sich dort eine Penalty Area befindet.

Jetzt kommen wir zum Teil zwei der Frage, wie es denn dann weiter geht. Der provisorische Ball ist aufzugeben, wenn der ursprüngliche Ball in einer Penalty Area gefunden wird oder es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass er in einer Penalty Area ist. Der Spieler muss den ursprünglichen Ball entweder spielen, wie er liegt oder Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d in Anspruch nehmen (s. R18.3c(3)). (tk)
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Und eine weitere Frage erreichte uns von Tim: Letzte Woche habe ich auf einer Privatrunde einen Drive in einen Wald geschossen. Da ich das erste Mal auf der Bahn war, sah es für mich aus, als wäre das Ball wahrscheinlich im Gelände verloren. Ich habe dann einen provisorischen Ball auf das Fairway gespielt. Auf dem Weg zum Fairway sehe ich dann erst, dass der Wald gar kein Gelände sondern eine rote Penalty-Area ist. In diesem Fall hätte ich den provisorischen Ball ja gar nicht spielen dürfen. Wie ist hier korrekt zu verfahren? Provisorischen Ball aufnehmen und dann mit einem Strafschlag am Kreuzungspunkt zur roten Penalty Area innerhalb einer Schlägerlänge droppen? Etwas unglücklich, wenn man die Penalty Area vorher nicht einsehen kann bzw. nicht kennt.

Zunächst einmal legt R18.3a fest, wann das Spielen eines provisorischen Balles erlaubt ist. Um Zeit zu sparen nämlich dann, wenn ein Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder Aus sein könnte. Bei der Entscheidung, ob ein Spieler einen provisorischen Ball spielen darf, wird nur die Information berücksichtigt, die dem Spieler zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung steht. Also Antwort auf Frage 1 - das Spielen eines provisorischen Balls war zulässig, da Tim ja nicht wusste, dass sich dort eine Penalty Area befindet.

Jetzt kommen wir zum Teil zwei der Frage, wie es denn dann weiter geht. Der provisorische Ball ist aufzugeben, wenn der ursprüngliche Ball in einer Penalty Area gefunden wird oder es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass er in einer Penalty Area ist. Der Spieler muss den ursprünglichen Ball entweder spielen, wie er liegt oder Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d in Anspruch nehmen (s. R18.3c(3)). (tk)

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Könnte man es im Bedarfsfall nicht so auslegen, dass der provisorische Ball gleichzusetzen ist mit der erlaubten Erleichterung der Penalty Area, von der letzten Stelle mit Strafschlag noch einmal zu spielen?

Karin Buchegger

1 Woche her
Golf Rules

Kai fragte: "Wir hatten gestern mal wieder eine Frage die an mich herangetragen worden ist. Bei uns auf dem Platz gibt es die Musterplatzregel F-5, die Erleichterung von den Versenkungsregnern nahe am Grün ermöglicht, sofern der Regner auf der Spiellinie liegt. Kommt aber in dem gezeigten Fall, aus meiner Sicht, nicht zum Tragen. Der Ball lag direkt vor dem Regner, dieser Behinderte aber, laut Spieler, die Ausholbewegung zum Putten. Die Fragestellung war: Erleichterung nach 16.1 möglich, ja oder nein? Hierzu gab es im Flight durchaus eine unterschiedliche Meinung. Ich freue mich wie immer auf Eure Meinung."

Letztendlich handelt es sich bei dem Sprenklerdeckel um ein unbewegliches Hemmnis - egal, ob die Musterplatzregel F-5 (Unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün) in Kraft gesetzt wurde. Da das Hemmnis bei Spiel den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers beeinträchtigt (s. R16.1a) ist straflose Erleichterung zulässig. Der Spieler darf am nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände innerhalb einer Schlägerlänge den Ball droppen und das Spiel fortsetzen. (tk)
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Kai fragte: Wir hatten gestern mal wieder eine Frage die an mich herangetragen worden ist. Bei uns auf dem Platz gibt es die Musterplatzregel F-5, die Erleichterung von den Versenkungsregnern nahe am Grün ermöglicht, sofern der Regner auf der Spiellinie liegt. Kommt aber in dem gezeigten Fall, aus meiner Sicht, nicht zum Tragen. Der Ball lag direkt vor dem Regner, dieser Behinderte aber, laut Spieler, die Ausholbewegung zum Putten. Die Fragestellung war: Erleichterung nach 16.1 möglich, ja oder nein? Hierzu gab es im Flight durchaus eine unterschiedliche Meinung. Ich freue mich wie immer auf Eure Meinung.

Letztendlich handelt es sich bei dem Sprenklerdeckel um ein unbewegliches Hemmnis - egal, ob die Musterplatzregel F-5 (Unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün) in Kraft gesetzt wurde. Da das Hemmnis bei Spiel den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers beeinträchtigt (s. R16.1a) ist straflose Erleichterung zulässig.  Der Spieler darf am nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände innerhalb einer Schlägerlänge den Ball droppen und das Spiel fortsetzen. (tk)

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Nicht im Stand und Schlag... Und wenn es beim schlagen doch stört, sollte man seine Schlagtechnik checken

Ich wäre das weniger großzügig in der Auslegung gewesen und hätte keinen freedrop gegeben. Er nutzt für den Schlag einen Putter, der den Boden eigentlich nicht berühren sollte - insofern also maximal eine mentale Behinderung darstellt. Gut das es unterschiedliche Sichtweisen gibt.

Vom Regner in die Traufe!

Das Problem bei der Regelkenntniss ist, dass die Regeln dem Spieler manchmal, wie in diesem Fall helfen können, jedoch nicht angewandt werden.

Interessant wäre zu wissen: Erleichterung auch, wenn nicht näher zur Fahne, auf dem Grün! Und dann legen und nicht droppen? Ist in diesem Fall wohl nicht der nächste Punkt, für einen Rechtshänder, aber dennoch.

Der Regner behindert niemanden...

In diesem Fall sehe ich keine Behinderung. Anders wäre es, wenn der Sprinklerdeckel zwischen Ball und Fahne wäre… Oder???

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1 Woche her
Golf Rules

Gewitter - eine sehr gefährliche Wetterbedingung in unserer Freiluftsportart. Insofern heute noch einmal ein kleiner Exkurs zu der Regel R5.7 "Unterbrechung des Spiels; Wiederaufnahme des Spiels".

Generell gilt: Ein Spieler darf das Spiel unterbrechen, wenn er begründet Blitzgefahr als gegeben ansieht, aber er muss dies so bald wie möglich der Spielleitung mitteilen. Aber auch die Spielleitung hat die Möglichkeit das Spiel auszusetzen - dann müssen alle Spieler müssen das Spiel unterbrechen. Hierbei gibt zwei Optionen (siehe Regel 5.7b)
- die sofortige Unterbrechung (etwa bei unmittelbar drohender Gefahr): Ordnet die Spielleitung die sofortige Spielunterbrechung an, müssen alle Spieler sofort das Spiel unterbrechen und dürfen keinen weiteren Schlag ausführen, bevor die Spielleitung die Fortsetzung des Spiels anordnet.
- Spielunterbrechung aus sonstigen Gründen (etwa wegen Dunkelheit oder unbespielbaren Platzes). Unterbricht die Spielleitung das Spiel aus sonstigen Gründen, hängt das weitere Vorgehen davon ab, wo sich die einzelnen Gruppen befinden:

- Zwischen zwei Löchern. Wenn alle Spieler der Gruppe sich zwischen zwei Löchern befinden, müssen sie das Spiel unterbrechen und dürfen keinen Schlag spielen, um das nächste Loch zu beginnen, bis die Spielleitung die Fortsetzung des
Spiels anordnet.
- Während des Spiels eines Lochs. Wenn ein Spieler der Spielergruppe das Loch begonnen hat, dürfen die Spieler wählen, ob sie das Spiel unterbrechen oder das Loch zu Ende spielen.

In den Landesverbänden und dem DGV sowie den meisten Golfanlagen werden hierfür folgende Signaltöne genutzt:

- Sofortige Unterbrechung: Ein langer Ton einer Sirene.
- Normale Unterbrechung: Drei aufeinanderfolgende Töne einer Sirene.
- Wiederaufnahme des Spiels: Zwei kurze Töne einer Sirene.

Insofern seid bitte immer vorsichtig und als Spielleitung besonders umsichtig, damit nichts passiert... (tk)
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Gewitter - eine sehr gefährliche Wetterbedingung in unserer Freiluftsportart. Insofern heute noch einmal ein kleiner Exkurs zu der Regel R5.7 Unterbrechung des Spiels; Wiederaufnahme des Spiels.

Generell gilt: Ein Spieler darf das Spiel unterbrechen, wenn er begründet Blitzgefahr als gegeben ansieht, aber er muss dies so bald wie möglich der Spielleitung mitteilen. Aber auch die Spielleitung hat die Möglichkeit das Spiel auszusetzen - dann müssen alle Spieler müssen das Spiel unterbrechen. Hierbei gibt zwei Optionen (siehe Regel 5.7b)
- die sofortige Unterbrechung (etwa bei unmittelbar drohender Gefahr): Ordnet die Spielleitung die sofortige Spielunterbrechung an, müssen alle Spieler sofort das Spiel unterbrechen und dürfen keinen weiteren Schlag ausführen, bevor die Spielleitung die Fortsetzung des Spiels anordnet.
- Spielunterbrechung aus sonstigen Gründen (etwa wegen Dunkelheit oder unbespielbaren Platzes). Unterbricht die Spielleitung das Spiel aus sonstigen Gründen, hängt das weitere Vorgehen davon ab, wo sich die einzelnen Gruppen befinden:

- Zwischen zwei Löchern. Wenn alle Spieler der Gruppe sich zwischen zwei Löchern befinden, müssen sie das Spiel unterbrechen und dürfen keinen Schlag spielen, um das nächste Loch zu beginnen, bis die Spielleitung die Fortsetzung des 
Spiels anordnet.
- Während des Spiels eines Lochs. Wenn ein Spieler der Spielergruppe das Loch begonnen hat, dürfen die Spieler wählen, ob sie das Spiel unterbrechen oder das Loch zu Ende spielen.

In den Landesverbänden und dem DGV sowie den meisten Golfanlagen werden hierfür folgende Signaltöne genutzt:

- Sofortige Unterbrechung: Ein langer Ton einer Sirene.
- Normale Unterbrechung: Drei aufeinanderfolgende Töne einer Sirene. 
- Wiederaufnahme des Spiels: Zwei kurze Töne einer Sirene.

Insofern seid bitte immer vorsichtig und als Spielleitung besonders umsichtig, damit nichts passiert... (tk)
1 Woche her
Golf Rules

Wir wurden gefragt:

"Ist es zulässig eine dropzone hinter einem zu überspielenden biotop einzurichten?"

Im offiziellen Handbuch zu den Golfregeln ist im Kapitel Platzkennzeichnung erläutert, wo Dropzonen liegen sollten:

"Wo Dropzonen liegen sollten

Die Spielleitung sollte versuchen, eine Dropzone so anzulegen, dass die architektonische Herausforderung des Lochs erhalten bleibt. Sie ist normalerweise nicht näher zum Loch als die Stelle, an der der Spieler den Ball bei Anwendung einer der anderen Erleichterungsmöglichkeiten nach der jeweiligen Regel droppen würde. Wird zum Beispiel die Dropzone für eine Penalty Area eingerichtet, sollte sie an einer Stelle liegen, an der die Penalty Area das Spiel noch beeinflusst und nicht auf der zum Grün hin gelegenen Seite der Penalty Area."

Das bedeutet, dass die Spielleitung zwar grundsätzlich die Möglichkeit hat, eine Dropzone anders einzurichten, allein, im handicaprelevanten Spiel kann dies dazu führen, dass ein Turnier oder eine RPR nicht handicaprelevant durchgeführt werden kann. Schon aus diesem Grunde sollte von der Empfehlung nicht abgewichen werden.
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Wir wurden gefragt:

Ist es zulässig eine dropzone hinter einem zu überspielenden biotop einzurichten?

Im offiziellen Handbuch zu den Golfregeln ist im Kapitel Platzkennzeichnung erläutert, wo Dropzonen liegen sollten:

Wo Dropzonen liegen sollten

Die Spielleitung sollte versuchen, eine Dropzone so anzulegen, dass die architektonische Herausforderung des Lochs erhalten bleibt. Sie ist normalerweise nicht näher zum Loch als die Stelle, an der der Spieler den Ball bei Anwendung einer der anderen Erleichterungsmöglichkeiten nach der jeweiligen Regel droppen würde. Wird zum Beispiel die Dropzone für eine Penalty Area eingerichtet, sollte sie an einer Stelle liegen, an der die Penalty Area das Spiel noch beeinflusst und nicht auf der zum Grün hin gelegenen Seite der Penalty Area.

Das bedeutet, dass die Spielleitung zwar grundsätzlich die Möglichkeit hat, eine Dropzone anders einzurichten, allein, im handicaprelevanten Spiel kann dies dazu führen, dass ein Turnier oder eine RPR nicht handicaprelevant durchgeführt werden kann. Schon aus diesem Grunde sollte von der Empfehlung nicht abgewichen werden.

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Sehr gute Erläuterung. Ich frage mich nur wie man als Turnierbeteiligter bewerkstelligen soll, dass ein Turnier wegen Versäumnissen der Spielleitung nicht handicaprelevant gewertet wird. Hat das schon mal jemand versucht? Denn das müsste man ja zuerst mal mit der Spielleitung klären - nachdem man denen die Golfregeln erläutert und Golf Rules empfohlen hat…

1 Woche her
Golf Rules

Um auch einmal eine telefonische Frage aufzugreifen: die Stelle der Abschlagmarkierungen wird von der Spielleitung bestimmt, um jeden Abschlag zu definieren und sollte für alle Spieler, die von diesem Abschlag spielen werden, an derselben Stelle bleiben. Der Spieler zieht sich die Grundstrafe nach Regel 8.1a(1) zu, wenn er vor dem Spielen vom Abschlag durch das Bewegen einer dieser Abschlagmarkierungen die Bedingungen für seinen Schlag verbessert.

In allen anderen Fällen werden Abschlagmarkierungen als bewegliche Hemmnisse behandelt, die nach Regel 15.2 entfernt werden dürfen. So zum Beispiel - zurückkommend auf die Frage, wenn der Ball vom Herren- auf das Damen-Tee "getoppt" wird und direkt neben der roten Markierung (auch am selben Loch) zur Ruhe kommt.

Alle anderen Abschlagflächen auf dem Platz (gleich ob auf demselben Loch oder einem anderen Loch) sind Teil des Geländes. (tk)
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Um auch einmal eine telefonische Frage aufzugreifen: die Stelle der Abschlagmarkierungen wird von der Spielleitung bestimmt, um jeden Abschlag zu definieren und sollte für alle Spieler, die von diesem Abschlag spielen werden, an derselben Stelle bleiben. Der Spieler zieht sich die Grundstrafe nach Regel 8.1a(1) zu, wenn er vor dem Spielen vom Abschlag durch das Bewegen einer dieser Abschlagmarkierungen die Bedingungen für seinen Schlag verbessert.

In allen anderen Fällen werden Abschlagmarkierungen als bewegliche Hemmnisse behandelt, die nach Regel 15.2 entfernt werden dürfen. So zum Beispiel - zurückkommend auf die Frage, wenn der Ball vom Herren- auf das Damen-Tee getoppt wird und direkt neben der roten Markierung (auch am selben Loch) zur Ruhe kommt.

Alle anderen Abschlagflächen auf dem Platz (gleich ob auf demselben Loch oder einem anderen Loch) sind Teil des Geländes. (tk)

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Wo wird Rechnung getragen, dass sich ein 70, oder 80 jähriger Spieler nicht mit einen jungen Spieler vergleichen muss? Ich finde das eine große Ungerechtigkeit!

1 Woche her
Golf Rules

Die eindeutige Kennzeichnung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (hier Boden in Ausbesserung) ist für den Spieler insofern entscheidend, da die Balllage über die Regelanwendung ausschlaggebend ist.

Sind wie in diesem Beispiel Umbaumaßnahmen am Platz erfolgt, so sollte dieses durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden.
- Pfähle: Bei der Kennzeichnung durch Pfähle wird die Grenze des Bodens in
Ausbesserung durch die äußeren Punkte der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich im Boden in Ausbesserung.
- Linien: Bei Kennzeichnung durch eine Linie auf dem Boden ist die Grenze des
Bodens in Ausbesserung die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet
sich im Boden in Ausbesserung.
- Physische Merkmale: Bei Kennzeichnung durch physische Merkmale (wie ein Blumenbeet oder einen Sodengarten) sollte die Spielleitung bekannt geben, wodurch die Grenze des Bodens in Ausbesserung definiert ist.

Ist die Grenze des Bodens in Ausbesserung durch Linien oder physische Merkmale definiert, können Pfähle verwendet werden, um zu zeigen, wo der Boden in Ausbesserung ist, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Zurück zum Beispiel auf dem Foto: da keine klare Grenze zwischen Gelände und Boden in Ausbesserung gegeben ist, sollte die Spielleitung vor einem Wettspiel die Eindeutigkeit durch eine der oben beschriebenen Möglichkeiten herstellen. Ohne das bleibt dem Spieler keine andere Möglichkeit einen "Regelball" zu spielen und die Entscheidung nachträglich durch die Spielleitung klären zulassen... (tk)
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Die eindeutige Kennzeichnung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (hier Boden in Ausbesserung) ist für den Spieler insofern entscheidend, da die Balllage über die Regelanwendung ausschlaggebend ist. 

Sind wie in diesem Beispiel Umbaumaßnahmen am Platz erfolgt, so sollte dieses durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden.  
- Pfähle: Bei der Kennzeichnung durch Pfähle wird die Grenze des Bodens in 
Ausbesserung durch die äußeren Punkte der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich im Boden in Ausbesserung.
- Linien: Bei Kennzeichnung durch eine Linie auf dem Boden ist die Grenze des 
Bodens in Ausbesserung die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet 
sich im Boden in Ausbesserung.
- Physische Merkmale: Bei Kennzeichnung durch physische Merkmale (wie ein Blumenbeet oder einen Sodengarten) sollte die Spielleitung bekannt geben, wodurch die Grenze des Bodens in Ausbesserung definiert ist.

Ist die Grenze des Bodens in Ausbesserung durch Linien oder physische Merkmale definiert, können Pfähle verwendet werden, um zu zeigen, wo der Boden in Ausbesserung ist, aber sie haben keine andere Bedeutung.

Zurück zum Beispiel auf dem Foto: da keine klare Grenze zwischen Gelände und Boden in Ausbesserung gegeben ist, sollte die Spielleitung vor einem Wettspiel die Eindeutigkeit durch eine der oben beschriebenen Möglichkeiten herstellen. Ohne das bleibt dem Spieler keine andere Möglichkeit einen Regelball zu spielen und die Entscheidung nachträglich durch die Spielleitung klären zulassen... (tk)

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Leider alte Schule...

2 Wochen her
Golf Rules

Ein Bild mit folgender Frage erreichte uns: "Der Ball wurde im GC Kitzingen vom Abschlag 15 in Richtung 16 gespielt und kam dort in der Nähe der Infotafel für die Bahn 16 zur Ruhe. Die gelbe Einzeichnung markiert die Fahnenposition, während der blaue Pfeil die Landzone (LZ) auf dem Grün kennzeichnet. Hier ist zum Glück lediglich der Mülleimer im Weg, der als bewegliches Hemmnis entfernt werden kann.
Was aber wäre, wenn der Ball einfach einen Meter weiter geflogen wäre und damit hinter der Infotafel zur Ruhe käme? Gilt dies als unbewegliches Hemmnis, oder ist sie Bestandteil des Platzes, da zur Bahn 16 gehörend? In den Definitionen finde ich lediglich den Begriff „Wegweiser“, den ich eher in Richtung der „Next Tee“ Schilder interpretiere.

Zusatzfrage: Ist die geplante Spielrichtung überhaupt relevant, oder habe ich nur Anspruch auf Erleichterung für den direkten Weg zur Fahne und müsste dann einen „Umweg“ in Kauf nehmen."

Straflose Erleichterung von einem unbeweglichen Hemmnis nach R16.1a gibt es (sofern der Ball nicht auf dem Grün liegt), wenn der beabsichtigten Stand oder den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers. Befinden sich die ungewöhnlichen Platzverhältnisse nahe genug, um den Spieler abzulenken, aber erfüllen sie keine dieser Anforderungen, ist keine Beeinträchtigung nach dieser Regel gegeben.

Dem Bild zur Folge besteht somit kein Anspruch auf straflose Erleichterung und der Ball ist zu spielen wie er liegt - ggf. auch mit einem "Umweg" oder einem Lob-Shot... (tk)
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Ein Bild mit folgender Frage erreichte uns: Der Ball wurde im GC Kitzingen vom Abschlag 15 in Richtung 16 gespielt und kam dort in der Nähe der Infotafel für die Bahn 16 zur Ruhe. Die gelbe Einzeichnung markiert die Fahnenposition, während der blaue Pfeil die Landzone (LZ) auf dem Grün kennzeichnet. Hier ist zum Glück lediglich der Mülleimer im Weg, der als bewegliches Hemmnis entfernt werden kann.
Was aber wäre, wenn der Ball einfach einen Meter weiter geflogen wäre und damit hinter der Infotafel zur Ruhe käme? Gilt dies als unbewegliches Hemmnis, oder ist sie Bestandteil des Platzes, da zur Bahn 16 gehörend? In den Definitionen finde ich lediglich den Begriff „Wegweiser“, den ich eher in Richtung der „Next Tee“ Schilder interpretiere.

Zusatzfrage: Ist die geplante Spielrichtung überhaupt relevant, oder habe ich nur Anspruch auf Erleichterung für den direkten Weg zur Fahne und müsste dann einen „Umweg“ in Kauf nehmen.

Straflose Erleichterung von einem unbeweglichen Hemmnis  nach R16.1a gibt es (sofern der Ball nicht auf dem Grün liegt), wenn der beabsichtigten Stand oder den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers. Befinden sich die ungewöhnlichen Platzverhältnisse nahe genug, um den Spieler abzulenken, aber erfüllen sie keine dieser Anforderungen, ist keine Beeinträchtigung nach dieser Regel gegeben.

Dem Bild zur Folge besteht somit kein Anspruch auf straflose Erleichterung und der Ball ist zu spielen wie er liegt - ggf. auch mit einem Umweg oder einem Lob-Shot... (tk)

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Dies ist so ein Fall, der auf der PGA den Pro‘s garantiert Erleichterung gewährt, aber ja, man kann nicht generell für diese Spielsituation eine Regel festlegen. Erst vor einem Monat lag ein Ball (ich glaube es war Jon Rahm) auf dem 1.Cut im Zugang zum Hospitallity-Bereich. Mit einem Lob-Shot wäre der Ball spielbar gewesen, aber nein, der Offizielle gewährte Erleichterung, damit er den Ball ohne Problem aufs Green spielen konnte. Erleichterungen werden Amateuren nur sehr selten gewährt, wie zum Beispiel Ball reinigen bei nassem Boden, denn bei uns Amateuren geht es stets um Leben und Tod😂 😪.

Dürfte man eine Platzregel in Kraft setzen in der beschrieben wird, dass auch straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden darf, wenn ein klar definiertes unbewegliches Hemmnis (also nicht jedes Schild oder Ähnliches) in der Spielrichtung - zB den direkten Weg zur Fahne - stört oder diesen komplett verhindert? Wie auf den Touren zB bei den Tribünen oder Kameratürmen der Fall

2 Wochen her
Golf Rules

Die Kennzeichnung der Penalty Areas geht davon aus, dass diese mit Pfosten, Linien in rot oder gelb vorgenommen werden - ansonsten gelten die physischen Merkmale.

In diesem Club wurden zum Beispiel die Kantsteine "gelb" einfach gestrichen und markieren damit die äußere Grenze der Penalty Area - auf die Pfosten wurde verzichtet. Da hat ggf. für den Spieler den Nachteil, dass das Hindernis aus der Ferne nicht erkannt werden kann, führt aber auf der anderen Seite zu eine klaren und unmissverständlichen Entscheidungsgrundlage für den Spieler, ob sich der Ball in oder außerhalb der Penalty Area befindet.

Denn die farbige Linie auf dem Boden ist die Grenze der Penalty Area und die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area. Und der Ball befindet sich in einer Penalty Area, wenn er zum Teil innerhalb der Grenzen der Penalty Area entweder auf dem Boden liegt oder den Boden oder etwas anderes (zum Beispiel einen natürlichen oder künstlichen Gegenstand) berührt... (tk)
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Die Kennzeichnung der Penalty Areas geht davon aus, dass diese mit Pfosten, Linien in rot oder gelb vorgenommen werden - ansonsten gelten die physischen Merkmale.

In diesem Club wurden zum Beispiel die Kantsteine gelb einfach gestrichen und markieren damit die äußere Grenze der Penalty Area - auf die Pfosten wurde verzichtet. Da hat ggf. für den Spieler den Nachteil, dass das Hindernis aus der Ferne nicht erkannt werden kann, führt aber auf der anderen Seite zu eine klaren und unmissverständlichen Entscheidungsgrundlage für den Spieler, ob sich der Ball in oder außerhalb der Penalty Area befindet. 

Denn die farbige Linie auf dem Boden ist die Grenze der Penalty Area und die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area. Und der Ball befindet sich in einer Penalty Area, wenn er zum Teil innerhalb der Grenzen der Penalty Area entweder auf dem Boden liegt oder den Boden oder etwas anderes (zum Beispiel einen natürlichen oder künstlichen Gegenstand) berührt... (tk)
2 Wochen her
Golf Rules

Und wo wir gestern beim Thema "Ausrichten" waren - kommen wir heute mal zu einer Interpretation, die sich auch mit dem Thema befasst:

14.2c/1 – Ball darf mit fast jeder Ausrichtung zurückgelegt werden
Beim Zurücklegen eines aufgenommenen Balls an eine Stelle behandeln die Regeln nur den Ort. Der Ball darf in jeder Ausrichtung zurückgelegt werden (zum Beispiel durch das Ausrichten mithilfe eines Firmennamens), solange die vertikale Entfernung des Balls zum Boden gleich bleibt.

Beispiel: Bei der Anwendung einer Regel, die das Reinigen des Balls nicht erlaubt, nimmt der Spieler seinen Ball auf, dem ein Erdklumpen anhaftet. Der Ball kann in jede Ausrichtung an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (zum Beispiel durch das Drehen des Erdklumpens in Richtung Loch).

Dem Spieler ist es jedoch nicht erlaubt, den Ball mit einer Ausrichtung zurückzulegen, bei der der Ball auf dem Erdklumpen ruht, wenn dies nicht die Position des Balls war, bevor er aufgenommen wurde. Die „Stelle“ des Balls schließt seine vertikale Position im Verhältnis zum Boden ein.

Aber das Ausrichten anhand des Logos oder eines Striches auf dem Ball ist auf dem Grün zulässig, wenn der Ball zuvor markiert wurde (s. R14.1a)... (tk)
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Und wo wir gestern beim Thema Ausrichten waren - kommen wir heute mal zu einer Interpretation, die sich auch mit dem Thema befasst:

14.2c/1 – Ball darf mit fast jeder Ausrichtung zurückgelegt werden
Beim Zurücklegen eines aufgenommenen Balls an eine Stelle behandeln die Regeln nur den Ort. Der Ball darf in jeder Ausrichtung zurückgelegt werden (zum Beispiel durch das Ausrichten mithilfe eines Firmennamens), solange die vertikale Entfernung des Balls zum Boden gleich bleibt.

Beispiel: Bei der Anwendung einer Regel, die das Reinigen des Balls nicht erlaubt, nimmt der Spieler seinen Ball auf, dem ein Erdklumpen anhaftet. Der Ball kann in jede Ausrichtung an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (zum Beispiel durch das Drehen des Erdklumpens in Richtung Loch).

Dem Spieler ist es jedoch nicht erlaubt, den Ball mit einer Ausrichtung zurückzulegen, bei der der Ball auf dem Erdklumpen ruht, wenn dies nicht die Position des Balls war, bevor er aufgenommen wurde. Die „Stelle“ des Balls schließt seine vertikale Position im Verhältnis zum Boden ein.

Aber das Ausrichten anhand des Logos oder eines Striches auf dem Ball ist auf dem Grün zulässig, wenn der Ball zuvor markiert wurde (s. R14.1a)... (tk)

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....und für den T Shot also ab Abschlag ? Darf der Ball NICHT ausgerichtet werden oder ?

2 Wochen her
Golf Rules

Christian fragte: "Ich stelle meinen Trolley grundsätzlich rechts vom Ball ab, dadurch meist in Spielrichtung und oft auch nur 20-30 cm daneben. Zum Zielen stelle ich mich hinter den Ball, merke mir einen markanten Punkt vor dem Ball und richte mich dann für den Schlag aus. Gestern wies mich eine Mitspielerin darauf hin, ein Pro habe ihr gesagt, man dürfe den Trolley nicht so danebenstellen, dass wäre eine Ausrichthilfe und würde mit Strafschlag geahndet. Könnt ihr das bestätigen?"

Obwohl die Ausbildungsqualität der Golflehrer ausgezeichnet ist und bestimmt auch das Fach "Regelkunde" beinhaltet, muss es nicht automatisch bedeuten, dass sich ein Pro automatisch mit den Golfregeln in Gänze auskennt. Deswegen ist man mit einem Blick ins Regelbuch auf der sicheren Seite.

Sofern R10.2b(1) "Andere Hilfe / Spiellinie für den Ball angeben, ausgenommen auf dem Grün" gemeint sein sollte, dann ist immer noch die Frage zu klären, ob der Gegenstand (in diesem Fall der Trolley) zur Ausrichtung an diesem Ort gestellt wurde. Geschieht dieses absichtlich, dann würde der Verstoß Grundstrafe bedeuten.

Ggf. sollte der Wagen einfach mal in eine andere Richtung gestellt werden oder der Abstand könnte variiert werden, um die og. Vermutung zu entkräften... (tk)
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Christian fragte: Ich stelle meinen Trolley grundsätzlich rechts vom Ball ab, dadurch meist in Spielrichtung und oft auch nur 20-30 cm daneben. Zum Zielen stelle ich mich hinter den Ball, merke mir einen markanten Punkt vor dem Ball und richte mich dann für den Schlag aus. Gestern wies mich eine Mitspielerin darauf hin, ein Pro habe ihr gesagt, man dürfe den Trolley nicht so danebenstellen, dass wäre eine Ausrichthilfe und würde mit Strafschlag geahndet. Könnt ihr das bestätigen?

Obwohl die Ausbildungsqualität der Golflehrer ausgezeichnet ist und bestimmt auch das Fach Regelkunde beinhaltet, muss es nicht automatisch bedeuten, dass sich ein Pro automatisch mit den Golfregeln in Gänze auskennt. Deswegen ist man mit einem Blick ins Regelbuch auf der sicheren Seite. 

Sofern R10.2b(1) Andere Hilfe / Spiellinie für den Ball angeben, ausgenommen auf dem Grün gemeint sein sollte, dann ist immer noch die Frage zu klären, ob der Gegenstand (in diesem Fall der Trolley) zur Ausrichtung an diesem Ort gestellt wurde. Geschieht dieses absichtlich, dann würde der Verstoß Grundstrafe bedeuten. 

Ggf. sollte der Wagen einfach mal in eine andere Richtung gestellt werden oder der Abstand könnte variiert werden, um die og. Vermutung zu entkräften... (tk)

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Das mit der unerlaubten Ausrichtung, die ein daneben abgestelltes Bag oder Trolley bieten kann, ist korrekt!

Dann gibt es auch noch Ärger, wenn der Trolley z.B. hingestellt wurde, um dem Ball Schatten zu geben...

Im gestrigen Turnier hat ein Mitspieler vor dem Putt seinen Ball ausgerichtet (das ist natürlich OK) und dabei seine zusammengeklappte Pitchgabel hinter den Ball gelegt. Das war dann wohl auch nicht in Ordnung?

Bei einem Shank sind so auch meine Mitspieler besser geschützt 🙈das ist doch Regelschwachsinn Bzw. Erbsen Zählerin, einem Spieler so zu unterstellen das er sich einen Vorteil verschafft? Mitspieler oder Zähler die so argumentierten sind mir sowieso die liebsten👊🏻

You are obviously using the trolly to align your shot so yes a penalty. So don't do it in any type of tournament play. Driving range ok. You should learn how to align yourself on course with no aids.

Ich habe das auch so gelernt, dass der Trolley rechts vom Ball stehen soll. Der Grund dafür war: so kommt man niemals in die Verlegenheit, dass man erst beim Probeschung merkt, dass der Trolley doch irgendwie zu nah steht oder im Augenwinkel stört und muss nicht seine pre shot routine unterbrechen um ihn nochmal zu verschieben. Tipp: schräg parken.

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2 Wochen her
Golf Rules

Was macht man eigentlich, wenn man wegen starker Feuchtigkeit mit "Besserlegen auf kurzgemähter Fläche" spielen muss, das Fairway aber nicht kurz gemäht werden konnte, weil die Mähmaschinen nicht mähen konnten? Man malt das Fairway einfach an... 🙂

So geschehen am dem letzten DGL-Spieltag - die Greenkeeper hatten alles versucht, aber auf den letzten vier Fairways gab es kein Durchkommen. Also hat die Spielleitung kurzerhand mit einer gestrichelten Linie die Fairwaybegrenzung markiert und folgende Platzregel zum "Besserlegen" erlassen:

"Liegt der Ball des Spielers auf einem Teil des Geländes das auf Fairwayhöhe oder niedriger geschnitten bzw. an den Löchern x, y und z durch gestrichelte Linien markiert ist, darf der Spieler einmal straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball in den folgendem Erleichterungsbereich hinlegt und ihn aus daraus spielt:
• Bezugspunkt: Stelle des ursprünglichen Balls
• Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge vom Bezugspunkt, aber mit diesen Einschränkungen:
• Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs: Er darf nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt liegen, und muss im Gelände liegen.
Bei Anwendung dieser Platzregel muss der Spieler eine Stelle zum Hinlegen des Balls wählen und das Verfahren zum Zurücklegen eines Balls nach den Regeln 14.2b(2) und 14.2e anwenden.
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a."

Gewusst wie - auch wenn es für die Spieler durch die Nässe dann ein ganz schönes "Brett" war... (tk)
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Was macht man eigentlich, wenn man wegen starker Feuchtigkeit mit Besserlegen auf kurzgemähter Fläche spielen muss, das Fairway aber nicht kurz gemäht werden konnte, weil die Mähmaschinen nicht mähen konnten? Man malt das Fairway einfach an... 🙂 

So geschehen am dem letzten DGL-Spieltag - die Greenkeeper hatten alles versucht, aber auf den letzten vier Fairways gab es kein Durchkommen. Also hat die Spielleitung kurzerhand mit einer gestrichelten Linie die Fairwaybegrenzung markiert und folgende Platzregel zum Besserlegen erlassen:

Liegt der Ball des Spielers auf einem Teil des Geländes das auf Fairwayhöhe oder niedriger geschnitten bzw. an den Löchern x, y und z durch gestrichelte Linien markiert ist, darf der Spieler einmal straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball in den folgendem Erleichterungsbereich hinlegt und ihn aus daraus spielt:
• Bezugspunkt: Stelle des ursprünglichen Balls
• Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge vom Bezugspunkt, aber mit diesen Einschränkungen:
• Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs: Er darf nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt liegen, und muss im Gelände liegen.
Bei Anwendung dieser Platzregel muss der Spieler eine Stelle zum Hinlegen des Balls wählen und das Verfahren zum Zurücklegen eines Balls nach den Regeln 14.2b(2) und 14.2e anwenden.
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.

Gewusst wie - auch wenn es für die Spieler durch die Nässe dann ein ganz schönes Brett war... (tk)
2 Wochen her
Golf Rules

Leser Hans fragte kurz und knapp: "Welche der Erleichterungsmöglichkeiten zutrifft (rot oder gelb)?"

Zunächst einmal gilt als der Definition der Penalty Area bei der Kennzeichnung mit Pfählen, dass die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert wird und die selber Pfähle sich innerhalb der Penalty Area befinden. Insofern ist ein am Pfosten "berührender" Ball in der Penalty Area.

Zur Frage gelb oder rot ist der einzige Unterschied, dass bei einer "roten" Penalty Area die Erleichterungsmöglichkeit mit einem Strafschlag nach R17.1d(3) "Seitliche Erleichterung" zu den beiden anderen Optionen "Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust" bzw. "Erleichterung auf der Linie zurück" hinzukommt.

Die Entscheidung bei dieser Balllage sollte zu Gunsten des Spielers gewählt werden und der Ball als in der roten Penalty Area befindlich gelten.

Sind die Pfosten nicht als unbeweglich deklariert geht selbstverständlich auch das Entfernen der beweglichen Hemmnisse "Pfosten" und den Ball zu spielen, wie dieser liegt... (tk)
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Leser Hans fragte kurz und knapp: Welche der Erleichterungsmöglichkeiten zutrifft (rot oder gelb)?

Zunächst einmal gilt als der Definition der Penalty Area bei der Kennzeichnung mit Pfählen, dass die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert wird und die selber Pfähle sich innerhalb der Penalty Area befinden. Insofern ist ein am Pfosten berührender Ball in der Penalty Area.

Zur Frage gelb oder rot ist der einzige Unterschied, dass bei einer roten Penalty Area die Erleichterungsmöglichkeit mit einem Strafschlag nach R17.1d(3) Seitliche Erleichterung zu den beiden anderen Optionen Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust bzw. Erleichterung auf der Linie zurück hinzukommt. 

Die Entscheidung bei dieser Balllage sollte zu Gunsten des Spielers gewählt werden und der Ball als in der roten Penalty Area befindlich gelten. 

Sind die Pfosten nicht als unbeweglich deklariert geht selbstverständlich auch das Entfernen der beweglichen Hemmnisse Pfosten und den Ball zu spielen, wie dieser liegt... (tk)

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Viel interessanter ist die Frage, wie ich Erleichterung erhalten kann, da das Entfernen eines der Pflöcke den Ball bewegen wird….

2 Wochen her
Golf Rules

Rainer fragte:

"Ein Spieler schlägt einen Ball knapp ins Aus außerhalb des Grundstücks des Golfplatzes. Welche Strafen ergeben sich bei „Verlassen des Golfplatzes“ bei offiziellen DGV Turnieren, handicaprelevanten Turnieren oder Privatrunden, bei denen es unter Umständen auch sehr ernst genommen wird ? LG aus Bayern ... Rainer

Nachtrag : Der Spieler geht ins Aus, um nach seinem Ball zu suchen !!"

Zunächst - Golfregeln gelten immer auf der Golfrunde. Egal ob hochoffiziell oder privater Zock. Wenn man Golf spielen möchte spielt man nach den Regeln, spielt man nicht nach den Regeln ist es vielleicht "HaudenBall" oder so etwas aber eben kein Golf.

Zur Frage nach der Suche im Aus hilft uns Regel R5.6a weiter. Danach ist das Suchen eines Balls im Aus regelmäßig Spielverzögerung, R5.6a, da der Ball nicht gespielt werden darf, wenn er gefunden wird, die Suche daher nur Zeit frisst. Für den ersten Verstoß fällt ein Strafschlag, für den zweiten die Grundstrafe an. Der dritte Verstoß auf der Runde führt dann zur Disqualifikation.
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Rainer fragte:

Ein Spieler schlägt einen Ball knapp ins Aus außerhalb des Grundstücks des Golfplatzes. Welche Strafen ergeben sich bei „Verlassen des Golfplatzes“ bei offiziellen DGV Turnieren, handicaprelevanten Turnieren oder Privatrunden, bei denen es unter Umständen auch sehr ernst genommen wird ? LG aus Bayern ... Rainer
 
Nachtrag : Der Spieler geht ins Aus, um nach seinem Ball zu suchen !!

Zunächst - Golfregeln gelten immer auf der Golfrunde. Egal ob hochoffiziell oder privater Zock. Wenn man Golf spielen möchte spielt man nach den Regeln, spielt man nicht nach den Regeln ist es vielleicht HaudenBall oder so etwas aber eben kein Golf.

Zur Frage nach der Suche im Aus hilft uns Regel R5.6a weiter. Danach ist das Suchen eines Balls im Aus regelmäßig Spielverzögerung, R5.6a, da der Ball nicht gespielt werden darf, wenn er gefunden wird, die Suche daher nur Zeit frisst. Für den ersten Verstoß fällt ein Strafschlag, für den zweiten die Grundstrafe an. Der dritte Verstoß auf der Runde führt dann zur Disqualifikation.

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Wow, das einen Ball im Aus suchen quasi verboten ist, war mir so auch nicht klar. Klar, irgendwo im Wald oder hüfthohen Rough ist es witzlos, aber an manchen Stellen, wenn er beispielsweise auch nur über die Aus-Grenze gerollt ist, kann man ihn ja durchaus finden oder sogar sehen.

Weil es Nachfragen gab: das "Verlassen" des Platzes während der Golfrunde ist durch die Golfregeln in keiner Weise eingeschränkt. Ein Spieler darf ja z.B. auch im Aus stehen. um einen Ball zu spielen, der auf dem Platz liegt...

Frage: Der Ball geht Richtung Aus. Es ist nicht bekannt ob der Ball innerhalb oder außerhalb liegt. Während des Suchens sieht man durch Zufall dass der Ball im Aus liegt. Dies ist Straffrei?!

Wäre das Suchen in Spielverbotszonen ähnlich zu behandeln? Selbst wenn man diese betreten darf, darf man den Ball ja nicht spielen. Also ist das Suchen dort ebenfalls Spielverzögerung? Denn ich muss mich ja entscheiden ob ich in der SpVZ suche oder außerhalb. Sonst kann ich mich nicht auf „an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ berufen wenn ich an der SpVZ droppen möchte.

3 Wochen her
Golf Rules

Klaus fragte uns: "Frage: Der Ball liegt unter einem Wildelektrozaun. Als Linkshänder stehe ich auf der Spielbahn, habe aber Behinderung im Schwung.
Wo doppe ich? Muß ich in den Wald um den Abstand zu erhalte ( 3 ! Schlagersänger) oder gehe ich zurück auf die Spielbahn."

Wie er auf die drei Schlagersänger (Schlägerlängen?) kommt ist mir unklar aber:

Ist zum Wildzaun eine Platzregel, dass er eine Ausgrenze ist, erlassen, gibt es davon keine straflose Erleichterung, da er kein Hemmnis ist.

Ist er doch ein Hemmnis, ist mit dem Schläger, mit dem der Spieler den nächsten Schlag machen würde zunächst der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung zu suchen, sprich der Punkt, an dem der Wildzaun nicht mehr in Schwung, Balllage oder Stand behindert. Von dort ist im Erleichterungsbereich von einer Schlägerlänge der Ball zu droppen.
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Klaus fragte uns: Frage: Der Ball liegt unter einem Wildelektrozaun. Als Linkshänder stehe ich auf der Spielbahn, habe aber Behinderung im Schwung.
Wo doppe ich? Muß ich in den Wald um den Abstand zu erhalte ( 3 ! Schlagersänger) oder gehe ich zurück auf die Spielbahn.

Wie er auf die drei Schlagersänger (Schlägerlängen?) kommt ist mir unklar aber:

Ist zum Wildzaun eine Platzregel, dass er eine Ausgrenze ist, erlassen, gibt es davon keine straflose Erleichterung, da er kein Hemmnis ist.

Ist er doch ein Hemmnis, ist mit dem Schläger, mit dem der Spieler den nächsten Schlag machen würde zunächst der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung zu suchen, sprich der Punkt, an dem der Wildzaun nicht mehr in Schwung, Balllage oder Stand behindert. Von dort ist im Erleichterungsbereich von einer Schlägerlänge der Ball zu droppen.Image attachment
3 Wochen her
Golf Rules

Man findet es immer wieder - Ausrüstung, die einem auf der Runde "das Leben erleichtern". Aber hier sollte man unbedingt Regel 4.3 "Gebrauch von Ausrüstung" und in dem Beispiel insbesondere R4.3(3) "Informationen, die vor oder während der Runde erfasst wurden" im Auge behalten.

Denn zulässig ist das Verwenden von Informationen, die vor Beginn der Runde erstellt wurden (zum Beispiel Spielinformationen aus früheren Runden, Hinweise zum Schwung oder Empfehlungen zur Schlägerwahl) oder auch das Erfassen von Informationen über das Spiel oder physiologische Informationen während der gerade gespielten Runde (zum Beispiel Schlagentfernung, Spielstatistiken oder Herzfrequenz), um diese nach der Runde auszuwerten.

Unzulässig hingegen ist die Verarbeitung oder Auswertung von Spielinformationen der Runde (zum Beispiel Empfehlungen zur Schlägerwahl aufgrund von Schlaglängen auf der Runde) und die Verwendung von physiologischen Informationen, die während der Runde erfasst wurden.

Die Nutzung dieser Uhr mit den dargestellten Einstellungen der Schlägerempfehlung für den nächsten Schlag würde in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Informationsbeschaffung ggf. für ersten Verstoß Grundstrafe bedeuten und beim zweiten Verstoß die Disqualifikation. Insofern Vorsicht mit den Möglichkeiten der neuen Technik bzw. die Umstellung (sofern möglich) auf eine regelkonforme Konfiguration... (tk)
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Man findet es immer wieder - Ausrüstung, die einem auf der Runde das Leben erleichtern. Aber hier sollte man unbedingt Regel 4.3 Gebrauch von Ausrüstung und in dem Beispiel insbesondere R4.3(3) Informationen, die vor oder während der Runde erfasst wurden im Auge behalten.

Denn zulässig ist das Verwenden von Informationen, die vor Beginn der Runde erstellt wurden (zum Beispiel Spielinformationen aus früheren Runden, Hinweise zum Schwung oder Empfehlungen zur Schlägerwahl) oder auch das Erfassen von Informationen über das Spiel oder physiologische Informationen während der gerade gespielten Runde (zum Beispiel Schlagentfernung, Spielstatistiken oder Herzfrequenz), um diese nach der Runde auszuwerten.

Unzulässig hingegen ist die Verarbeitung oder Auswertung von Spielinformationen der Runde (zum Beispiel Empfehlungen zur Schlägerwahl aufgrund von Schlaglängen auf der Runde) und die Verwendung von physiologischen Informationen, die während der Runde erfasst wurden.

Die Nutzung dieser Uhr mit den dargestellten Einstellungen der Schlägerempfehlung für den nächsten Schlag würde in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Informationsbeschaffung ggf. für ersten Verstoß Grundstrafe bedeuten und beim zweiten Verstoß die Disqualifikation. Insofern Vorsicht mit den Möglichkeiten der neuen Technik bzw. die Umstellung (sofern möglich) auf eine regelkonforme Konfiguration... (tk)

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Matthias Matjes Smørrebrød Hatscher Obacht!

Turniermodus in den Einstellungen aktivieren. Im Übrigen ist das „berechnen“ unter Einfluss der Winddaten aus dem Internet und des MSL ohnedies nur verwirrend und überhaupt nicht hilfreich. Wenn du 100m vor dem Green, das 30m oberhalb von dir ist, den Hinweis bekommst, dass es 157m sind, weil du auch Gegenwind hast, wirst du sicher kein Eisen 6, oder gar 5 nehmen, sondern das Eisen 9. Aus diesem Grund ist bei meiner Garmin S62 der Turniermodus IMMER eingeschaltet!

Wer kontrolliert das denn im Turnier? 😎

Alexander Stastny

Meine Vivoactive 3 gibt mir GPS Entfernungen, aber keine Vorschläge. Allerdings misst sie wie lange ein Schlag gegangen ist und daraus leitet man eine gewisse Tagesform ab, ob man heute eher ein wenig weiter oder ein wenig kürzer schlägt ... und davon kann sehr wohl eine Entscheidung z.B. zwischen Eisen 6 oder Eisen 7 abhängen. Ist das zulässig? Ich hätte das als harmlos angesehen, weil dieselbe Information habe ich ja wenn ich einfach meine Schritte zähle die ich gehe, oder wenn ich weiß das Green war 130m und ich habe 10m zu kurz geschlagen ...

Ich besitze keine Golfuhr.

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3 Wochen her
Golf Rules

Wir haben dieses Jahr ja ein etwas verregnete Frühjahr, was letztes Wochenende bei der niedersächsich-bremischen Landesmeisterschaft der AK 14-18 der Mädchen für ein paar eingebohrte Bälle sorgte.

Die Spielerin hier zeigt, wie dann mit dem Ball umzugehen ist: Markieren, vorsichtig aufheben um zu schauen, ob er wirklich in seinem eigenen Einschlagloch eingebettet ist (+) und dann den Ball im Erleichterungsbereich innerhalb einer Schlägerlänge - ausgehend vom Punkt unmittelbar hinter dem Einschlagloch - droppen, R16.3b. Vorher darf der Ball gereinigt werden.

Und, hattet ihr das schon mal so nass, dass man im Einschlagloch die Dimples des Balls noch sehen konnte?
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Wir haben dieses Jahr ja ein etwas verregnete Frühjahr, was letztes Wochenende bei der niedersächsich-bremischen Landesmeisterschaft der AK 14-18 der Mädchen für ein paar eingebohrte Bälle sorgte.

Die Spielerin hier zeigt, wie dann mit dem Ball umzugehen ist: Markieren, vorsichtig aufheben um zu schauen, ob er wirklich in seinem eigenen Einschlagloch eingebettet ist (+) und dann den Ball im Erleichterungsbereich innerhalb einer Schlägerlänge - ausgehend vom Punkt unmittelbar hinter dem Einschlagloch - droppen, R16.3b. Vorher darf der Ball gereinigt werden.

Und, hattet ihr das schon mal so nass, dass man im Einschlagloch die Dimples des Balls noch sehen konnte?Image attachmentImage attachment

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Hier 😇

Direkt von heute - wenn man genau schaut, sieht man tatsächlich die Dimple 😅

Hatten wir vorgestern bei den MMS der Senioren. Wie ist das, wenn der Ball im Penalty-Area eingebohrt ist? Ich hätte gesagt, dass die selbe Regel anzuwenden ist, wie am Fairway. Was meint ihr?

3 Wochen her
Golf Rules

Im Frühjahr ist ja die klassische Lochspielsaison, da in den Clubs die Lochspiele losgehen. Das brachte unseren treuen Leser Stephan zu folgenden Fragen:

"Mal ein andere Frage: Ehre im Lochspiel:
Kann man darauf verzichten ?
Wie sieht es bei Mann gegen Frau aus?

Wie ist es denn bei Mann Frau, wenn der Mann aus Gewohnheit immer zu erst schlägt, ohne eigentliche Absprache...könnte Frau wahlweise das Recht einfordern ?

Kann man aber am ersten Loch vereinbaren, das der Mann immer zuerst schlagt?"

Eine der wesentlichen Regeln im Lochspiel betrifft die Spielfolge, R6.4a. Dort ist geregelt, dass sich die Spielfolge aus der Ehre ergibt. Wird davon abgewichen, kann die andere Partei die Wiederholung des Schlages fordern, und das heißt, man muss schon sehr schussfest sein, einen Schlag zB auf das Inselgrün des Keilerkopfes noch einmal fehlerfrei hinzubekommen, wenn der Druck des Müssen auf einem lastet.

Also: Ja, man kann auf die Ehre verzichten, aus Zeitersparnisgründen, R6.4a (2) - Ausnahme. Schlägt der Mann aus Gewohnheit zuerst ab obwohl er nicht die Ehre hat, kann die Frau das tolerieren oder aber auf ihre Ehre bestehen und den Mann den Schlag wiederholen lassen, nach ihrem Schlag. Aus Zeitersparnisgründen kann man auch am ersten Abschlag vereinbaren, dass der Mann immer zuerst schlägt aber: Liebe Damen, vergebt Euch nicht die Chance Druck über einen guten Schlag aufzubauen und das Lochspiel so vielleicht zu Euren Gunsten entscheiden zu können...
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Im Frühjahr ist ja die klassische Lochspielsaison, da in den Clubs die Lochspiele losgehen. Das brachte unseren treuen Leser Stephan zu folgenden Fragen:

Mal ein andere Frage: Ehre im Lochspiel: 
Kann man darauf verzichten ? 
Wie sieht es bei Mann gegen Frau aus?

Wie ist es denn bei Mann Frau, wenn der Mann aus Gewohnheit immer zu erst schlägt, ohne eigentliche Absprache...könnte Frau wahlweise das Recht einfordern ?

Kann man aber am ersten Loch vereinbaren, das der Mann immer zuerst schlagt?

Eine der wesentlichen Regeln im Lochspiel betrifft die Spielfolge, R6.4a. Dort ist geregelt, dass sich die Spielfolge aus der Ehre ergibt. Wird davon abgewichen, kann die andere Partei die Wiederholung des Schlages fordern, und das heißt, man muss schon sehr schussfest sein, einen Schlag zB auf das Inselgrün des Keilerkopfes noch einmal fehlerfrei hinzubekommen, wenn  der Druck des Müssen auf einem lastet.

Also: Ja, man kann auf die Ehre verzichten, aus Zeitersparnisgründen, R6.4a (2) - Ausnahme. Schlägt der Mann aus Gewohnheit zuerst ab obwohl er nicht die Ehre hat, kann die Frau das tolerieren oder aber auf ihre Ehre bestehen und den Mann den Schlag wiederholen lassen, nach ihrem Schlag. Aus Zeitersparnisgründen kann man auch am ersten Abschlag vereinbaren, dass der Mann immer zuerst schlägt aber: Liebe Damen, vergebt Euch nicht die Chance Druck über einen guten Schlag aufzubauen und das Lochspiel so vielleicht zu Euren Gunsten entscheiden zu können...Image attachment

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Ich bin als Frau eigentlich ganz froh, wenn der Mann zuerst abschlägt. Da doch der ein oder andere links und rechts streut, nimmt das den Druck. Beim letzten Matchplay war es mein Gegner, der verlangt hat, dass ich als Frau zuerst Abschläge, wenn ich ein Loch gewonnen hatte. Das macht von der Argumentation auch deutlich mehr Sinn. Die wenigsten Frauen werden hier auf ihr Recht pochen.

Wie ist es denn, wenn der Mann eine Lady schlägt? Muss er dann auch den 2. Schlag vor seiner Gegnerin machen, weil noch weiter entfernt? Frage für einen Freund 😅

Das stell ich mir auf so manchem Platz nicht unspannend vor - z.B. GC Bockfließ nahe Wien. Da sind an manchen Bahnen 100m und mehr Unterschied zwischen Damen- und Herren-Tee. 😉 Nur auf Bahn 13 gibt's ein Schutzgitter für die am Damen-Tee wartenden Ladies.

3 Wochen her
Golf Rules

Ergänzend zum Beitrag zur Abänderung der Golfregeln während der Corona-Pandemie erreichte uns noch folgende Frage von Ulrike: "Bei uns in Bayern sind im Moment keine Rechen im Bunker. Wenn nun der Vorgänger Flight Spuren in den Bunker gemacht haben, dürfen wir den Ball im Moment straffrei legen. Was ist aber nun, wenn man es nicht schafft den Ball aus den Bunker zu spielen und dieser nun im eigenen Fussabdruck liegt, darf man nochmal straffrei legen oder nicht? Vielen Dank für Eure Hilfe."

Wir gehen einmal davon aus, dass sich die von Ulrike angesprochene (bayrische) Regelung der vom DGV empfohlenen Variante entspricht: "Liegt ein Ball im Bunker in einer schlecht eingeebneten Lage, darf er straflos markiert, aufgenommen, gereinigt und innerhalb einer Schlägerlänge bessergelegt werden." (s. im DGV-Serviceportal "Zulässige Abänderung der Golfregeln (Stand: 1. Juli 2020) (PDF)").

Diese Änderung der Golfregel bezieht sich jedoch auf das Vorfinden des Bunkers, wenn dieser nach einer vorherigen Aktion nicht korrekt eingeebnet wurde - also es sich quasi um ein "Fremdverschulden" handelte. Das in Regel 12.2b "Einschränkungen, den Bunkersand zu berühren" generelle Vorgehen bleibt von der abgeänderten Golfregel unberührt.

Denn erst nachdem der Ball aus dem Bunker gespielt wurde und sich außerhalb des Bunkers befindet, darf der Sand im Bunker zum Zweck der Platzpflege straflos nach Regel 8.1a einebnen werden (s. R12.2b(3)). Andernfalls zieht sich der Spieler die Grundstrafe zu. (tk)
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Ergänzend zum Beitrag zur Abänderung der Golfregeln während der Corona-Pandemie erreichte uns noch folgende Frage von Ulrike: Bei uns in Bayern sind im Moment keine Rechen im Bunker. Wenn nun der Vorgänger Flight Spuren in den Bunker gemacht haben, dürfen wir den Ball im Moment straffrei legen. Was ist aber nun, wenn man es nicht schafft den Ball aus den Bunker zu spielen und dieser nun im eigenen Fussabdruck liegt, darf man nochmal straffrei legen oder nicht? Vielen Dank für Eure Hilfe.

Wir gehen einmal davon aus, dass sich die von Ulrike angesprochene (bayrische) Regelung der vom DGV empfohlenen Variante entspricht: Liegt ein Ball im Bunker in einer schlecht eingeebneten Lage, darf er straflos markiert, aufgenommen, gereinigt und innerhalb einer Schlägerlänge bessergelegt werden. (s. im DGV-Serviceportal Zulässige Abänderung der Golfregeln (Stand: 1. Juli 2020) (PDF)).

Diese Änderung der Golfregel bezieht sich jedoch auf das Vorfinden des Bunkers, wenn dieser nach einer vorherigen Aktion nicht korrekt eingeebnet wurde - also es sich quasi um ein Fremdverschulden handelte. Das in Regel 12.2b Einschränkungen, den Bunkersand zu berühren generelle Vorgehen bleibt von der abgeänderten Golfregel unberührt. 

Denn erst nachdem der Ball aus dem Bunker gespielt wurde und sich außerhalb des Bunkers befindet, darf der Sand im Bunker zum Zweck der Platzpflege straflos nach Regel 8.1a einebnen werden (s. R12.2b(3)). Andernfalls zieht sich der Spieler die Grundstrafe zu. (tk)

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in dem beschriebenen Fall Regel 8.1.d (2)/2 „Ein Spieler darf keine Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, wiederherstellen, wenn die Bedingungen von ihm selbst verschlechtert wurden“

3 Wochen her
Golf Rules

Setzen wir doch einmal die Runde der Beantwortung Eurer Nachrichten fort und kommen zu einer Frage von Richard: "Ball liegt im Rot, Ball wird gefunden und ist spielbar, Mitspieler behauptet, der Baum, neben dem der Ball liegt ist schützenswert und begehrt einen freedrop, um den Baum nicht zu beschädigen. Platzregel gibt es keine. Hat er Recht?" Unsere Nachfrage in Bezug zu "schützenswert" ergab, dass damit ein "Jungbaum, mit Netz/Gitter umrundet" gemeint war.

Nun, ohne Platzregel ist das Netz oder etwas ähnliches an einem Baum regeltechnisch ein unbewegliches Hemmnis - der Baum selber aber nicht. Häufig werden allerdings auch die Anpflanzungen selber, die mit Pfählen, Manschetten, Bändern oder Seilen gekennzeichnet sind, per Platzregel als unbewegliche Hemmnisse definiert (z.B. auch in der Hardcard des DGV bzw. der Landesverbände). Insofern kann der Spieler nach R16.1 von dem gesamten unbeweglichen Hemmnis (also auch Baum) straflose Erleichterung in Anspruch nehmen. Steht das unbewegliche Hemmnis jedoch in einer Penalty Area, so gibt es nach R16.1a(2) KEINE Erleichterung. (tk)
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Setzen wir doch einmal die Runde der Beantwortung Eurer Nachrichten fort und kommen zu einer Frage von Richard: Ball liegt im Rot, Ball wird gefunden und ist spielbar, Mitspieler behauptet, der Baum, neben dem der Ball liegt ist schützenswert und begehrt einen freedrop, um den Baum nicht zu beschädigen. Platzregel gibt es keine. Hat er Recht? Unsere Nachfrage in Bezug zu schützenswert ergab, dass damit ein Jungbaum, mit Netz/Gitter umrundet gemeint war.

Nun, ohne Platzregel ist das Netz oder etwas ähnliches an einem Baum regeltechnisch  ein unbewegliches Hemmnis - der Baum selber aber nicht. Häufig werden allerdings auch die Anpflanzungen selber, die mit Pfählen, Manschetten, Bändern oder Seilen gekennzeichnet sind, per Platzregel als unbewegliche Hemmnisse definiert (z.B. auch in der Hardcard des DGV bzw. der Landesverbände). Insofern kann der Spieler nach R16.1 von dem gesamten unbeweglichen Hemmnis (also auch Baum) straflose Erleichterung in Anspruch nehmen. Steht das unbewegliche Hemmnis jedoch in einer Penalty Area, so gibt es nach R16.1a(2) KEINE Erleichterung. (tk)
3 Wochen her
Golf Rules

Und heute mal wieder ein Bild von Christian: "Der Ball rollt mit der letzten Umdrehung in den Bunker bzw auf die mit etwas Sand bedeckte Holzstufe, die den Einstieg in den Bunker weisen und erleichtern soll. Dort zur Ruhe gekommen stellt sich die Frage einer möglichen Erleichterung. Spielrichtung nach links, den Sand auf der Stufe zur besseren Sichtbarkeit etwas weggewischt."

Interessanterweise habe ich (Thomas) vor einigen Jahren auch schon einmal genau an dem selben Bunker gestanden und mir auch überlegt, was denn passieren würde, wenn ein Ball auf dieser Treppenstufe zur Ruhe kommen würde. 😉 Allerdings war damals noch klar ersichtlich, dass es sich um eine Stufe im Bunker handelte.

Wobei wir gleich beim eigentlichen Thema wären, denn Erleichterung nach R16.1 (Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse)) vom unbeweglichen Hemmnis "Stufe" steht außer Frage. Bedingt durch die Balllage ist letztendlich die Frage entscheidend, ob die Stufe Teil des Bunkers oder Teil des Gelände ist, denn dieses definiert das anzuwendende Erleichterungsverfahren. Liegt die Stufe im Gelände (R16.1b "Erleichterung für einen Ball im Gelände") so muss sich der Erleichterungsbereich auch im Gelände befinden; liegt diese jedoch im Bunker (R16.1c "Erleichterung für einen Ball im Bunker") dann muss der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen.

In dem Beispiel ist in Bezug auf die Spielrichtung unbedingt darauf zu achten, dass der Erleichterungsbereich nicht näher zum Loch liegen darf als der Bezugspunkt und das vollständige Erleichterung von jeglicher Beeinträchtigung durch die Stufe gegeben ist.

Dadurch könnte auch bei der Balllage im Bunker eine andere Regel interessant sein: R16.1c(2). Mit einem Strafschlag dürfte der Spieler den Ball in einem Erleichterungsbereich auf der Linie (Loch /gerade zurück durch die Lage des ursprünglichen Balls) droppen. Und dieses kann in jedem Bereich des Platzes geschehen - also auch außerhalb des Bunkers. (tk)
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Und heute mal wieder ein Bild von Christian: Der Ball rollt mit der letzten Umdrehung in den Bunker bzw auf die mit etwas Sand bedeckte Holzstufe, die den Einstieg in den Bunker weisen und erleichtern soll. Dort zur Ruhe gekommen stellt sich die Frage einer möglichen Erleichterung. Spielrichtung nach links, den Sand auf der Stufe zur besseren Sichtbarkeit etwas weggewischt.

Interessanterweise habe ich (Thomas) vor einigen Jahren auch schon einmal genau an dem selben Bunker gestanden und mir auch überlegt, was denn passieren würde, wenn ein Ball auf dieser Treppenstufe zur Ruhe kommen würde. ;-) Allerdings war damals noch klar ersichtlich, dass es sich um eine Stufe im Bunker handelte.

Wobei wir gleich beim eigentlichen Thema wären, denn Erleichterung nach R16.1 (Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse)) vom unbeweglichen Hemmnis Stufe steht außer Frage. Bedingt durch die Balllage ist letztendlich die Frage entscheidend, ob die Stufe Teil des Bunkers oder Teil des Gelände ist, denn dieses definiert das anzuwendende Erleichterungsverfahren. Liegt die Stufe im Gelände (R16.1b Erleichterung für einen Ball im Gelände) so muss sich der Erleichterungsbereich auch im Gelände befinden; liegt diese jedoch im Bunker (R16.1c Erleichterung für einen Ball im Bunker) dann muss der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen.

In dem Beispiel ist in Bezug auf die Spielrichtung unbedingt darauf zu achten, dass der Erleichterungsbereich nicht näher zum Loch liegen darf als der Bezugspunkt und das vollständige Erleichterung von jeglicher Beeinträchtigung durch die Stufe gegeben ist.

Dadurch könnte auch bei der Balllage im Bunker eine andere Regel interessant sein: R16.1c(2). Mit einem Strafschlag dürfte der Spieler den Ball in einem Erleichterungsbereich auf der Linie (Loch /gerade zurück durch die Lage des ursprünglichen Balls) droppen. Und dieses kann in jedem Bereich des Platzes geschehen - also auch außerhalb des Bunkers. (tk)

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Regel 12.1 und in den Definitionen S.352 - Freedrop im Gelände

Sorry, ich habe es noch nicht ganz verstanden. Liegt die Stufe nun im Gelände oder im Bunker?

Ich finde die Diskussion sehr interessant, denn diese zeigt wieder einmal sehr gut, dass die dargestellte Balllage auf einem Foto manchmal sehr schwierig einzuschätzen ist. Eines vorweg - im Zweifel würde man immer "für den Spieler" entscheiden und die Stufe als Teil des Geländes (gemäß der Definition "Bunker") betrachten. Es kann aber auch durchaus Stufen im Bunker geben (hier habe ich leider selber kein Foto bzw. ein "lizenzfreies" Foto gefunden). Und hierdurch zeigt sich wieder einmal, dass das "A" und "O" für die Anwendung der richtigen Golfregel eine möglichst eindeutige Balllage ist. Und das genau zählt bei einer guten Platzvorbereitung, so dass jeder Spieler die gleiche Einschätzung der Spielsituation haben und einheitlich Handeln können...

4 Wochen her
Golf Rules

Auf Kiawah Island wurde am Wochenende ja die PGA-Championship gespielt. Auch hierbei passierte so das eine oder andere Ding, wie die Nummer mit dem Ball im Mülleimer auf die uns Marcus hinwies:

"Hi Golf-Rules Team,
ich bin noch Recht neu im Golfsport und denke die Frage ist einfach zu klären, aber ich fand es eine interessante und witzige Gegebenheit, von daher möchte ich sie gern mit euch teilen.

Was ist passiert?

Am Donnerstag hat ein Spieler bei der PGA Championship in Kiawah beim Abschlag den Ball in einen Mülleimer im Zuschauerbereich geschlagen. Der Bereich war keine Penality-Area oder gar das Grün. Nachdem der Spieler seinen Ball identifiziert hatte, durfte er straflos mit einem neuen Ball weiterspielen.
Welche Regel greift hier? Ich nehme an 16.1 Ungewöhnliche Platzverhältnisse, bin mir aber nicht sicher.

Sportliche Grüße aus München,
Marcus"

Also: Der Mülleimer ist künstlich und - wenn auch grundsätzlich beweglich - ggf. durch eine Platzregel als sogenanntes "TIO" also zeitweiliges unbewegliches Hemmnis definiert. Wir vermuten das selbe gilt für die Tribüne (wir kennen leider die lokalen Platzregeln der Veranstaltung nicht). Nachdem der Ball also in den Mülleimer gespielt wurde, durfte er von dort herausgenommen werden und am nächsten Punkt der vollständigen Erleichterung vom Mülleimer gedroppt werden. Anschließend behinderte dann aber auch noch die Tribüne, weswegen in einem weiteren Erleichterungsverfahren auch von dieser straflose Erleichterung nach R16.1b in Anspruch genommen werden durfte.

Und, was war Eure kurioseste Balllage? Zeigt her oder kommentiert!
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Auf Kiawah Island wurde am Wochenende ja die PGA-Championship gespielt. Auch hierbei passierte so das eine oder andere Ding, wie die Nummer mit dem Ball im Mülleimer auf die uns Marcus hinwies:

Hi Golf-Rules Team,
ich bin noch Recht neu im Golfsport und denke die Frage ist einfach zu klären, aber ich fand es eine interessante und witzige Gegebenheit, von daher möchte ich sie gern mit euch teilen.

Was ist passiert?

Am Donnerstag hat ein Spieler bei der PGA Championship in Kiawah beim Abschlag den Ball in einen Mülleimer im Zuschauerbereich geschlagen. Der Bereich war keine Penality-Area oder gar das Grün. Nachdem der Spieler seinen Ball identifiziert hatte, durfte er straflos mit einem neuen Ball weiterspielen.
Welche Regel greift hier? Ich nehme an 16.1 Ungewöhnliche Platzverhältnisse, bin mir aber nicht sicher.

Sportliche Grüße aus München,
Marcus

Also: Der Mülleimer ist künstlich und - wenn auch grundsätzlich beweglich - ggf. durch eine Platzregel als sogenanntes TIO also zeitweiliges unbewegliches Hemmnis definiert. Wir vermuten das selbe gilt für die Tribüne (wir kennen leider die lokalen Platzregeln der Veranstaltung nicht). Nachdem der Ball also in den Mülleimer gespielt wurde, durfte er von dort herausgenommen werden und am nächsten Punkt der vollständigen Erleichterung vom Mülleimer gedroppt werden. Anschließend behinderte dann aber auch noch die Tribüne, weswegen in einem weiteren Erleichterungsverfahren auch von dieser straflose Erleichterung nach R16.1b in Anspruch genommen werden durfte.

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Mich hat gewundert, dass er den gefundenen Ball verschenkt hat und offensichtlich mit einem neuen Ball weiter gespielt hat. Ich war der Meinung es muss mit einem Ball zu Ende gespielt werden.

Michael - Zack, in die Mülltonne 🤣

Ein „Hole-In-One“ einmal anders 😂

Den Mülleimer habe ich auch schon mal getroffen und zwar so dass der Ball in den Schlitz rein ist und ich ihn nicht mehr rausholen konnte. Der Mülleimer war ca. 20 Meter vom Abschlag entfernt. War schon echt komisch ...

4 Wochen her
Golf Rules

"With a little help by a friend..." - doch ist das wirklich eine Hilfe? Zugegeben, es war windig und der Flaggstock schlug hin und her. Der Ball hatte keine Chance so ins Loch zu gehen. Doch was bedeutet das regeltechnisch für Spieler und Helfer? Grundsätzlich kann der Flaggstock im Loch bleiben, der Ball darf ihn auch treffen. Auch darf der Spieler einen Helfer bitten, den Flaggstock zu bedienen oder zu entfernen. Aber:

Werfen wir einen Blick in R13.2a.

"(...) Der Spieler muss vor seinem Schlag entscheiden, ob er entweder

· den Flaggenstock im Loch belässt, wo er ist, oder ihn in die Mitte des Lochs steckt und dort belässt oder

· einen bereits entfernten Flaggenstock in das Loch zurückstecken lässt.

In beiden Fällen

· darf der Spieler nicht versuchen, einen Vorteil durch ein absichtliches Bewegen des Flaggenstocks in eine andere Stellung als mitten im Loch zu erreichen.

· Handelt der Spieler so und der sich bewegende Ball trifft dann den Flaggenstock, zieht er sich die Grundstrafe zu."

Das Turnier hier war ein sogenannter Greenhornputter, sprich Golfer und Nichtgolfer gehen gemeinsam auf die Runde, der Golfer spielt bis zum Grün, dann übernimmt das Greenhorn. Die beiden sind also als ein Spieler zu sehen.

Das Wegziehen des Flaggstocks führt also zur Grundstrafe, sprich 2 Strafschlägen im Zählspiel.

Hättet Ihr es gewusst?
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With a little help by a friend... - doch ist das wirklich eine Hilfe? Zugegeben, es war windig und der Flaggstock schlug hin und her. Der Ball hatte keine Chance so ins Loch zu gehen. Doch was bedeutet das regeltechnisch für Spieler und Helfer? Grundsätzlich kann der Flaggstock im Loch bleiben, der Ball darf ihn auch treffen. Auch darf der Spieler einen Helfer bitten, den Flaggstock zu bedienen oder zu entfernen. Aber:

Werfen wir einen Blick in R13.2a.

(...) Der Spieler muss vor seinem Schlag entscheiden, ob er entweder

·         den Flaggenstock im Loch belässt, wo er ist, oder ihn in die Mitte des Lochs steckt und dort belässt oder

·         einen bereits entfernten Flaggenstock in das Loch zurückstecken lässt.

In beiden Fällen

·         darf der Spieler nicht versuchen, einen Vorteil durch ein absichtliches Bewegen des Flaggenstocks in eine andere Stellung als mitten im Loch zu erreichen.

·         Handelt der Spieler so und der sich bewegende Ball trifft dann den Flaggenstock, zieht er sich die Grundstrafe zu.

Das Turnier hier war ein sogenannter Greenhornputter, sprich Golfer und Nichtgolfer gehen gemeinsam auf die Runde, der Golfer spielt bis zum Grün, dann übernimmt das Greenhorn. Die beiden sind also als ein Spieler zu sehen.

Das Wegziehen des Flaggstocks führt also zur Grundstrafe, sprich 2 Strafschlägen im Zählspiel. 

Hättet Ihr es gewusst?

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Theresa Schulz

Ich verstehe hier noch nicht ganz, was nicht erlaubt ist. Darf der andere Spieler den Stock nicht so halten, dass er trotz des Windes mittig steht? Wenn nach Coronaregeln die Flagge nicht entfert werden darf, hat der Spieler dann Pech bei Wind?

Danke👍

Golf Rules, mir gehts wie Frauke. Lg. Corona soll der PIN stecken bleiben, was nun??

Unter "bedienen" verstehe ich das Herausnehmen vor dem Schlag. Das Halten des Fahnenstocks ist strafbar.

Holger Wietschenk auch gut zu wissen 😉

„Darf der Spieler nicht versuchen, einen Vorteil durch ein absichtliches bewegen des Flaggenstocks in einer andere Stellung als mitten in Loch zu erreichen“ —> wenn ich den Stock als, der Ggf voll nach links hängt, von mir mit dem Schläger in die Mitte gezogen wird, ist das dann erlaubt? —> gerade aktuell, wo man den Stock nicht rausnehmen kann, wird es gerade bei sehr hohen Fahnenstöcken doch sehr schwer

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4 Wochen her
Golf Rules

Am Donnerstag hatten wir schon einen Beitrag zum Thema Pech, hier kommt noch einer:

Beim ersten DGL-Spieltag letzten Sonntag in Soltau kam der Ball eines Spielers so zur Ruhe. Traumlage, würde ein Immobilienmakler das nicht nennen.

Die Kiefernzapfen sind in aller erster Linie lose hinderliche Naturstoffe, die nach R15.1a auf jede Weise entfernt werden dürfen, allerdings, ohne den Ball dabei zu bewegen.

Wird der Ball beim Entfernen der Kiefernzapfen und des Astes doch bewegt, gilt R15.1b, sprich, der Ball ist zurückzulegen (R14.2) und es fällt ein Strafschlag an, denn der Ball lag weder auf dem Grün noch auf dem Abschlag.

Also: Vorsicht beim aufräumen, dass der Ball sich nicht bewegt...
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Am Donnerstag hatten wir schon einen Beitrag zum Thema Pech, hier kommt noch einer:

Beim ersten DGL-Spieltag letzten Sonntag in Soltau kam der Ball eines Spielers so zur Ruhe. Traumlage, würde ein Immobilienmakler das nicht nennen.

Die Kiefernzapfen sind in aller erster Linie lose hinderliche Naturstoffe, die nach R15.1a auf jede Weise entfernt werden dürfen, allerdings, ohne den Ball dabei zu bewegen.

Wird der Ball beim Entfernen der Kiefernzapfen und des Astes doch bewegt, gilt R15.1b, sprich, der Ball ist zurückzulegen (R14.2) und es fällt ein Strafschlag an, denn der Ball lag weder auf dem Grün noch auf dem Abschlag. 

Also: Vorsicht beim aufräumen, dass der Ball sich nicht bewegt...

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Da habe ich doch gestern bei den Profis folgendes gesehen. King Luis Ball lag in der Penalty Aerea an einem Kabel. Damit der Ball sich beim Entfernen des Kabels sich nicht bewegt, wurde er vorher markiert.!!!!???

Aber genau DAS sind die Fälle, wo das Regelwerk geändert werden müsste und sollte sich der Ball bewegen, dass er straffrei zurückgelegt werden darf - worum geht es? Es geht nicht um Pech und Glück sondern um Können. Denn Pech hat im Sport nichts verloren, es sei denn ich treffe den Ball vor lauter Pech nicht 😉

4 Wochen her
Golf Rules

Die Brutzeit ist beendet - jetzt beschäftigen sich die Eltern hauptsächlich mit der Aufzucht des Nachwuchs. Und da kann es das ein oder andere Mal auch dazu kommen, dass sich Fauna und Golfer in die Quere kommen. Im Extremfall führt das dazu, dass der "eingeschüchterte" Golfer nach R16.2 "Gefährdung durch Tiere" in Anspruch nehmen muss, da Gänse oder sogar Blässhühner bei der Verteidigung ihres Nachwuchses durchaus bedrohlich werden können.

Wenn Ball außerhalb einer Penalty Area liegt darf der Spieler straflose Erleichterung nach Regel 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen, jeweils abhängig davon, ob der Ball im Gelände, in einem Bunker oder auf dem Grün liegt.

Wenn Ball innerhalb einer Penalty Area liegt darf der Spieler entweder straflose Erleichterung (wenn der der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung und der Erleichterungsbereich innerhalb der Penalty Area liegen) oder Erleichterung mit Strafschlag (wenn die Erleichterung außerhalb der Penalty Area erfolgt) in Anspruch nehmen. (tk)
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Die Brutzeit ist beendet - jetzt beschäftigen sich die Eltern hauptsächlich mit der Aufzucht des Nachwuchs. Und da kann es das ein oder andere Mal auch dazu kommen, dass sich Fauna und Golfer in die Quere kommen. Im Extremfall führt das dazu, dass der eingeschüchterte Golfer nach R16.2 Gefährdung durch Tiere in Anspruch nehmen muss, da Gänse oder sogar Blässhühner bei der Verteidigung ihres Nachwuchses durchaus bedrohlich werden können.

Wenn Ball außerhalb einer Penalty Area liegt darf der Spieler straflose Erleichterung nach Regel 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen, jeweils abhängig davon, ob der Ball im Gelände, in einem Bunker oder auf dem Grün liegt.

Wenn Ball innerhalb einer Penalty Area liegt darf der Spieler entweder straflose Erleichterung (wenn der der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung und der Erleichterungsbereich innerhalb der Penalty Area liegen) oder Erleichterung mit Strafschlag (wenn die Erleichterung außerhalb der Penalty Area erfolgt) in Anspruch nehmen. (tk)
4 Wochen her
Golf Rules

In einem anderen Forum wurden wir folgendes gefragt:

"Auszug aus der Scorkarte - Platzregeln

"Die Steinmauer AN NICHT MARKIERTEN PENALTY AREAS sind die Grenzen des HINDERNISSES". Frage; sind die beiden Begriffe in den neuen Regeln zu finden?

Ist ein Ball in Gelände (außer Bunker und GRÜN) eingebettet, darf er strafloss aufgenommen, gereinigt und....... Frage;auf dem Grün also spielen wie er liegt?

Mit vielen Dank in Vorraus"

Die Antwort war nicht ganz so schwierig: Penalty Area ist ein Begriff aus den Definitionen der Golfregeln, wie damit umzugehen ist, ist dort und in Regel R17 erklärt. Den Begriff Hindernis gibt es nicht (mehr). Er wurde mit der letzten Regeländerung ersetzt.

Da das Grün nicht zum Gelände gehört, sondern ein eigener Bereich des Platzes ist, gelten dort besondere Regeln. So darf dort der Ball jederzeit markiert, aufgenommen gereinigt und zurück gelegt werden. Das Einschlagloch darf ausgebessert werden, von daher muss der Ball nicht gespielt werden wie er liegt.
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In einem anderen Forum wurden wir folgendes gefragt:

Auszug aus der Scorkarte - Platzregeln

Die Steinmauer AN NICHT MARKIERTEN PENALTY AREAS sind die Grenzen des HINDERNISSES. Frage; sind die beiden Begriffe in den neuen Regeln zu finden?

Ist ein Ball in Gelände (außer Bunker und GRÜN) eingebettet, darf er strafloss aufgenommen, gereinigt und....... Frage;auf dem Grün also spielen wie er liegt?

Mit vielen Dank in Vorraus

Die Antwort war nicht ganz so schwierig: Penalty Area ist ein Begriff aus den Definitionen der Golfregeln, wie damit umzugehen ist, ist dort und in Regel R17 erklärt. Den Begriff Hindernis gibt es nicht (mehr). Er wurde mit der letzten Regeländerung ersetzt.

Da das Grün nicht zum Gelände gehört, sondern ein eigener Bereich des Platzes ist, gelten dort besondere Regeln. So darf dort der Ball jederzeit markiert, aufgenommen gereinigt und zurück gelegt werden. Das Einschlagloch darf ausgebessert werden, von daher muss der Ball nicht gespielt werden wie er liegt.
4 Wochen her
Golf Rules

Und noch ein Beitrag zu Thema "Pech" - dieses Bild schickte uns Detlef verbunden mit der Frage: "Der Ball liegt im Bunker. Er ist unter die vorstehende Grassode gerollt. Er ist absolut unspielbar. Mit Strafschlag droppen? Oder ist das eine offensichtlich vom Greenkeeping nicht korrekt bearbeitete Stelle?"

Da der Ball unter diese Grassode/-kante gerollt ist, greift keines der möglichen straflosen Erleichterungsverfahren. Der Ball kann somit nur unspielbar erklärt werden und der Spieler hat mit Strafschlag dann eine der folgenden Optionen:
- Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a) - Spielen von der zuletzt gespielten Stelle
- Erleichterung „auf der Linie zurück“ (R19.2b) - auf der Bezugslinie gerade zurück vom Loch durch die ursprüngliche Lage des Balls / und dann innerhalb einer Schlägerlänge von dem gewählten Bezugspunkt
- Seitliche Erleichterung (R19.2c) - zwei Schlägerlängen nicht näher zum Loch von der Stelle des ursprünglichen Balllage

Ergänzung: Da der Ball im Bunker liegt greift R19.3 (Erleichterungsverfahren für unspielbaren Ball in einem Bunker) und der Ball muss nach Anwendung von "auf der Linie zurück" bzw. "seitliche Erleichterung" im Erleichterungsbereich im Bunker gedroppt werden.

Die Frage, ob diese Stelle vom Greenkeeping ggf. nicht korrekt bearbeitet wurde liegt außerhalb der Regularien und sollte im Nachgang mit den Verantwortlichen geklärt werden. Ein automatischer "Anspruch" auf straflose Erleichterung lässt sich hierdurch aber nicht ableiten... (tk)
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Und noch ein Beitrag zu Thema Pech - dieses Bild schickte uns Detlef verbunden mit der Frage: Der Ball liegt im Bunker. Er ist unter die vorstehende Grassode gerollt. Er ist absolut unspielbar. Mit Strafschlag droppen? Oder ist das eine offensichtlich vom Greenkeeping nicht korrekt bearbeitete Stelle? 

Da der Ball unter diese Grassode/-kante gerollt ist, greift keines der möglichen straflosen Erleichterungsverfahren. Der Ball kann somit nur unspielbar erklärt werden und der Spieler hat mit Strafschlag dann eine der folgenden Optionen:
 -  Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a) - Spielen von der zuletzt gespielten Stelle
- Erleichterung „auf der Linie zurück“ (R19.2b) - auf der Bezugslinie gerade zurück vom Loch durch die ursprüngliche Lage des Balls / und dann innerhalb einer Schlägerlänge von dem gewählten Bezugspunkt
- Seitliche Erleichterung (R19.2c) - zwei Schlägerlängen nicht näher zum Loch von der Stelle des ursprünglichen Balllage

Ergänzung: Da der Ball im Bunker liegt greift R19.3 (Erleichterungsverfahren für unspielbaren Ball in einem Bunker) und der Ball muss nach Anwendung von auf der Linie zurück bzw. seitliche Erleichterung im Erleichterungsbereich im Bunker gedroppt werden.

Die Frage, ob diese Stelle vom Greenkeeping ggf. nicht korrekt bearbeitet wurde liegt außerhalb der Regularien und sollte im Nachgang mit den Verantwortlichen geklärt werden. Ein automatischer Anspruch auf straflose Erleichterung lässt sich hierdurch aber nicht ableiten... (tk)

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Meine Nachfrage bei Detlef hat ergeben, dass a) der Ball dorthin gerollt ist, b) nicht eingebettet ist und c) nicht in der Graskante sondern im Bunker liegt. Insofern keine straflose Erleichterung - der Ball kann aber nach den o.g. beschriebenen Verfahren unspielbar erklärt werden. Da der Ball im Bunker liegt greift - wie schon korrekt erwähnt - R19.3 (Erleichterungsverfahren für unspielbaren Ball in einem Bunker) und der Ball muss nach Anwendung von "auf der Linie zurück" bzw. "seitliche Erleichterung" im Erleichterungsbereich im Bunker gedroppt werden.

Ist der Ball überhaupt im Bunker - per Definition könnte auch der Punkt 2 zur Abwendung kommen .. dann wäre der Ball in der General Area und dürfte nicht im Bunker gedropt werden…

Ich war’s diesmal nicht!

Frage bezüglich Strafschlag oder 2 Strafschläge. Dazu hab ich das gefunden. "Wenn Sie Ihren Ball im Bunker für unspielbar erklären wollen, haben Sie die Möglichkeit, den Ball innerhalb von zwei Schlägerlängen im Bunker fallen zu lassen. Das kostet einen Strafschlag. Spieler, die nicht gern aus dem Bunker spielen, haben ab 2019 die Möglichkeit, bei „unspielbar“ mit zwei Strafschlägen außerhalb des Bunkers auf einer geraden Linie zwischen Ball und Loch zu droppen."

Freedrop embeded ball rules are good if you know them😀😀😀

Frage: wenn der Ball unter der Gras Narbe liegt ist er doch nicht im Bunker? Ich muss also nicht im Bunker droppen?

Bei genauer Betrachtung würde ich sagen, dass dies ein eingebetteter Ball im Gelände ist (Steckschuss) - er berührt ?? nicht den Sand des Bunkers ?? - mit Vorbehalt - (man sieht auch keine Rollspuren des Balls) - wobei es aufgrund der Platzregeln des ÖGV hier keine straflose Erleichterung gibt.

Ich würde mir den Greenkeeper mal zur Brust nehmen 😳 ....aber mal ehrlich, man sieht keine Rollspuren des Balls, also kann man davon ausgehen, dass der Ball von oben durch die Grassode geflogen ist, also eingebettet 😇

Merci.

Merci.

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1 Monat her
Golf Rules

Manchmal hat man einfach Pech - so wie bei dieser Balllage nahe dem Grün. Was zunächst wie eine Lage auf einem Sprinklerdeckel aussah entpuppte sich nach näherer Betrachtung als einfach Kahlstelle. Aber was ist, wenn der Spieler den Ball schon aufgenommen hat, da er glaubt nach R16.1 straflose Erleichterung von dem Hemmnis "Sprinklerdeckel" zu nehmen, und es erst dann feststellt?

In diesem Fall wurde der Ball durch den Spieler aufgenommen / bewegt (R9.4). Der Ball muss an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden und der Spieler muss sich einen Strafschlag zu seinem Score hinzurechnen.

Möchte der Spieler gemäß dem Motto " der Ball ist ja schon aufgenommen, ich bekomme einen Strafschlag, dann kann ich diesen ja gleich für unspielbar erklären" verfahren, so liegt er allerdings falsch. Nimmt der Spieler Erleichterung nach R19.2 (Erleichterung für unspielbaren Ball) in Anspruch, dann geht dieses nur unter Hinzurechnung eines weiteren Strafschlages, also insgesamt zwei Strafschläge. (tk)
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Manchmal hat man einfach Pech - so wie bei dieser Balllage nahe dem Grün. Was zunächst wie eine Lage auf einem Sprinklerdeckel aussah entpuppte sich nach näherer Betrachtung als einfach Kahlstelle. Aber was ist, wenn der Spieler den Ball schon aufgenommen hat, da er glaubt nach R16.1 straflose Erleichterung von dem Hemmnis Sprinklerdeckel zu nehmen, und es erst dann feststellt?

In diesem Fall wurde der Ball durch den Spieler aufgenommen / bewegt (R9.4). Der Ball muss an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden und der Spieler muss sich einen Strafschlag zu seinem Score hinzurechnen. 

Möchte der Spieler gemäß dem Motto  der Ball ist ja schon aufgenommen, ich bekomme einen Strafschlag, dann kann ich diesen ja gleich für unspielbar erklären verfahren, so liegt er allerdings falsch. Nimmt der Spieler Erleichterung nach R19.2 (Erleichterung für unspielbaren Ball) in Anspruch, dann geht dieses nur unter Hinzurechnung eines weiteren Strafschlages, also insgesamt zwei Strafschläge. (tk)
1 Monat her
Golf Rules

Aufgrund der Rückmeldungen zu dem Artikel mit dem eingebetteten Ball im Bunker (für den es KEINE straflose Erleichterung gibt) möchten wir heute noch einmal kurz darauf eingehen, wie man denn verfahren kann, wenn der eingebettet Ball im Bunker nicht gespielt werden kann / soll.

In diesem Fall geht R19 immer - den Ball unspielbar erklären. Mit einem Strafschlag hat der Spieler dann die Möglichkeit zur "Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust" (R19.2a - also den Ball von der letzten Stelle noch einmal zu spielen), zur "Erleichterung „auf der Linie zurück“ (R19.2b - im Bunker auf der Linie "Loch / Balllage") oder zur "Seitlichen Erleichterung" (R19.2a - im Bunker innerhalb zwei Schlägerlängen vom Bezugspunkt).

Für einem Ball im Bunker kommt eine weitere Option nach R19.3b ins Spiel - allerdings mit zwei Strafschlägen: Erleichterung „auf der Linie zurück“ auch außerhalb des Bunkers. (tk)
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Aufgrund der Rückmeldungen zu dem Artikel mit dem eingebetteten Ball im Bunker (für den es KEINE straflose Erleichterung gibt) möchten wir heute noch einmal kurz darauf eingehen, wie man denn verfahren kann, wenn der eingebettet Ball im Bunker nicht gespielt werden kann / soll.

In diesem Fall geht R19 immer - den Ball unspielbar erklären. Mit einem Strafschlag hat der Spieler dann die Möglichkeit zur Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a -  also den Ball von der letzten Stelle noch einmal zu spielen),  zur Erleichterung „auf der Linie zurück“ (R19.2b - im Bunker auf der Linie Loch / Balllage) oder zur Seitlichen Erleichterung (R19.2a -  im Bunker innerhalb zwei Schlägerlängen vom Bezugspunkt).

Für einem Ball im Bunker kommt eine weitere Option nach R19.3b ins Spiel - allerdings mit zwei Strafschlägen: Erleichterung „auf der Linie zurück“ auch außerhalb des Bunkers. (tk)
1 Monat her
Golf Rules

Das unsägliche C-Virus hat auch auf die Golfanlagen nach wie vor Auswirkungen, die sich auch im Pflegezustand der Bunker niederschlagen. Doch was, wenn mein Ball in einer Fussspur zur Ruhe kommt, die der Golfer davor nicht entfernen wollte (oder mangels Harke konnte)?

Im Regelfall: Pech gehabt. Menschliche Fussabdrücke sind keine Tierspuren und damit auch keine ungewöhnlichen Platzverhältnisse. Aber es gibt ja noch eine Möglichkeit, nämlich, eine Platzregel zu erlassen:

Der DGV empfiehlt hier folgenden Text:

"Liegt ein Ball in einem Bunker, aus dem die Spielleitung zum Infektionsschutz die Harken entfernt hat, und ist die Lage des Balls durch unzureichendes Einebnen des Sands durch andere Spieler beeinträchtigt, darf der Ball entsprechend Regel 16.1c (Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen im Bunker) straflos markiert, aufgenommen, gereinigt und innerhalb einer Schlägerlänge besser gelegt werden. Erleichterung wird nicht gewährt, wenn nur die Standposition des Spielers betroffen ist.“

Und, wie läuft das auf Eurem Platz?
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Das unsägliche C-Virus hat auch auf die Golfanlagen nach wie vor Auswirkungen, die sich auch im Pflegezustand der Bunker niederschlagen. Doch was, wenn mein Ball in einer Fussspur zur Ruhe kommt, die der Golfer davor nicht entfernen wollte (oder mangels Harke konnte)?

Im Regelfall: Pech gehabt. Menschliche Fussabdrücke sind keine Tierspuren und damit auch keine ungewöhnlichen Platzverhältnisse. Aber es gibt ja noch eine Möglichkeit, nämlich, eine Platzregel zu erlassen:

Der DGV empfiehlt hier folgenden Text:

Liegt ein Ball in einem Bunker, aus dem die Spielleitung zum Infektionsschutz die Harken entfernt hat, und ist die Lage des Balls durch unzureichendes Einebnen des Sands durch andere Spieler beeinträchtigt, darf der Ball entsprechend Regel 16.1c (Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen im Bunker) straflos markiert, aufgenommen, gereinigt und innerhalb einer Schlägerlänge besser gelegt werden. Erleichterung wird nicht gewährt, wenn nur die Standposition des Spielers betroffen ist.“

Und, wie läuft das auf Eurem Platz?Image attachment

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Haben es genauso stehen in den Platzregeln! Wir machen aber für jedes Turnier die Bunker da bei uns die Harken nicht erlaubt sind aktuell!

Coronaregel weiter anwenden, einfach Freedropp!!

Ich hab den Golf-Ra Ke immer dabei...so haben zumindest die Spieler nach mir dieses Problem schon mal nicht 🙂

Bei uns am Platz sind ungerechte Bunkerspuren die Ausnahme 🥰

Bei uns haben Sie "gelockert": wir müssen jetzt wieder harken, sonst Strafschlag

Warum kann man da eigentlich keine feste Regel drauß machen. Das versteh ich im Golfsport nicht manches wär so einfach

Bei uns sind Harken zum Glück erlaubt, manche Spieler scheinen aber vergessen zu haben, wie man sie benutzt. Gerade am Samstag lag mein Ball in einer Unebenheit, die wohl eher Fuß- als Tierspur war. Ich habe immer meine kleine Klappharke im Bag, um zumindest meine eigenen Spuren auf Plätzen ohne Harken einebnen zu können.

Was bedeutet die Formulierung „fallen gelassen werden“? Offizielles Droppen? Ich finde nämlich droppen im Bunker je nach Beschaffenheit des Sandes als Nachteil.

Bei uns liegen die Harken da und wir haben auch mehrfach darum gebeten, diese zu nutzen oder den Bunker auf andere Weise einzuebnen. Corona ist für viele aber zu einer guten Ausrede geworden. So gibt es bei uns auch die Platzregel, dass besser legen erlaubt ist, wenn der Ball in einer Fußspur liegt.

Sehr löblich !! 🙏🏼 ich auch 📈 Golf-Ra Ke einfach anzuwenden und macht richtig Sinn ⛳️

Bei uns gibt es diese zusätzliche Platzregel 👍🏻

Bei uns in Österreich nennt man diesen Werkzeug „Rechen“ und wie überall finden manche Golfer nicht die Zeit, ihre Fußspuren zu verwischen. Mögliche grundsätzliche Ursache: Aufgrund der Spielhetzerei, die von manchen Betreibern provoziert wird (8 volle Flights/Stunde über den Platz jagen) - bleibt ja auch kaum Zeit zum Bunkerebnen, oder zum Lesen der Puttlinie, zumal einem der nachkommende Flight im Nacken sitzt. Von einer Pinkelpause will ich gar nicht reden…

Bei uns Rechen und Fahnenverbot. Aber Ballwaschautomat an jedem Abschlag vorhsnden🙈🙈🙈Ich raffs nimmer

Noch 2500 auf Lager ⛳️

Eigentlich genauso. Aber statt fallenlassen, den Ball legen.

Durch das jedes Jahr schlechter werdende Spiel- und Etiketteniveau werden auch die Bunker immer schlechter hinterlassen. Daran hat sich durch Corona kaum etwas geändert - außer dass es eine neue Ausrede gibt

bei uns gibts es rechen und die bunker schauen trotzden so aus....aber dass vergisst man gleich wenn man dann aufs grün kommt und die pitchmarken der anderen ausbessert....

Glücklicherweise hat der GVNB wieder das Benutzen von Harken und das Bedienen der Fahnen erlaubt.Wir hatten am Wochenende ein Punktspiel in Osnabrück und dort war alles wieder wie vor Corona

Bei uns erkennt man die Grattler und Egoisten 🤬

Hallo. Der BGV empfiehlt legen. Ich habe schon mehrere vorgabewirksame Turniere so gespielt. But anyhow hoffentlich dürfen wir bald wieder die Bunker nach Den guten alten Regeln in Ordnung bringen. Wie siehts in HuaHin aus Frank? Rechen die Caddies?

Bei uns liegen weder Harken aus - ich darf die Fahne berührt werden ! Golf-Ra Ke macht da Sinn 😎⛳️ Ich möchte den Bunker auch so verlassen, wie ich ihn gerne vorfinden möchte 🙏🏼 That‘s FairPlay ! Selbst meine Frau hat den Rechenaufsatz am Bag

Peter Rzehak

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1 Monat her
Golf Rules

Nachdem wir gestern schon eine Interpretation zum Bunker hatten, legen wir heute noch einmal nach.

Interpretation des Tages: Int I12.2b/2 – Ob Spieler einen Bunker untersuchen darf

8.1a/7 bestätigt, dass ein Spieler überall auf dem Platz (auch in einem Bunker) straflos untersuchen darf, um festzustellen, ob Baumwurzeln, Felsen oder sonstige Hemmnisse seinen Schlag beeinträchtigen könnten, solange der Spieler mit seinen Handlungen nicht Bedingungen verbessert, die seinen Schlag beeinflussen.

Beispiel: Kommt der Ball eines Spielers in einem Bunker in der Nähe eines Abflusses zur Ruhe, darf der Spieler ein Tee benutzen, um den Sand zu untersuchen, um das Ausmaß des Abflusses festzustellen und ob dieser seinen Schlag beeinflussen wird.
Ist das Ziel der Untersuchung jedoch, die Beschaffenheit des Sands zu prüfen, verstößt der Spieler gegen Regel 12.2b(1).

Ein Spieler darf also auch - zB mit einem Tee - nachprüfen, ob die hier gezeigte Bunkerfolie seinen Schwung beeinflussen kann - die Golfregeln verlangen vom Spieler nicht, sich die Hände zu brechen.
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Nachdem wir gestern schon eine Interpretation zum Bunker hatten, legen wir heute noch einmal nach. 

Interpretation des Tages: Int I12.2b/2 – Ob Spieler einen Bunker untersuchen darf

8.1a/7 bestätigt, dass ein Spieler überall auf dem Platz (auch in einem Bunker) straflos untersuchen darf, um festzustellen, ob Baumwurzeln, Felsen oder sonstige Hemmnisse seinen Schlag beeinträchtigen könnten, solange der Spieler mit seinen Handlungen nicht Bedingungen verbessert, die seinen Schlag beeinflussen. 

Beispiel: Kommt der Ball eines Spielers in einem Bunker in der Nähe eines Abflusses zur Ruhe, darf der Spieler ein Tee benutzen, um den Sand zu untersuchen, um das Ausmaß des Abflusses festzustellen und ob dieser seinen Schlag beeinflussen wird.
Ist das Ziel der Untersuchung jedoch, die Beschaffenheit des Sands zu prüfen, verstößt der Spieler gegen Regel 12.2b(1).

Ein Spieler darf also auch - zB mit einem Tee - nachprüfen, ob die hier gezeigte Bunkerfolie seinen Schwung beeinflussen kann - die Golfregeln verlangen vom Spieler nicht, sich die Hände zu brechen.
1 Monat her
Golf Rules

Wenn ein Spieler sich entscheidet, einen Ball aus dem Bunker nicht spielen zu wollen und nach R19 verfährt bleibt die Frage, ob der Bunker dann geharkt werden darf - es könnte ja der Ball mit dem Schlag wieder rein gehen. Das bringt uns zu einer liebgewonnenen Tradition, der Interpretation des Tages:

Int I12.2b(3)/1 – Spieler darf in einem Bunker Sand zur Pflege des Platzes einebnen, nachdem er Erleichterung außerhalb des Bunkers in Anspruch genommen hat

Nach Regel 12.2b(3) darf ein Spieler Sand in einem Bunker einebnen, um den Platz zu pflegen, ohne sich Strafe nach Regel 8.1a (Handlungen, die nicht erlaubt sind) zuzuziehen, nachdem ein Ball aus diesem Bunker gespielt wurde. Der Begriff „aus dem Bunker gespielt“ in Regel 12.2b(3) schließt auch die Inanspruchnahme von Erleichterung außerhalb des Bunkers ein.

Beispiel: Ein Spieler entschließt sich, wegen eines unspielbaren Balls Erleichterung außerhalb eines Bunkers mit zwei Strafschlägen nach Regel 19.3b (Erleichterung zurück auf der Linie) in Anspruch zu nehmen. Bevor der Spieler den Ball droppt und dabei das Erleichterungsverfahren zurück auf der Linie nutzt oder nachdem er einen Ball gedroppt hat, aber bevor er seinen nächsten Schlag macht, ebnet der Spieler Fußspuren in dem Bunker auf seiner Spiellinie ein. Es gilt Regel 12.2b(3) und es fällt keine Strafe an.

Vorausgesetzt, der Spieler beabsichtigt, Erleichterung außerhalb des Bunkers in Anspruch zu nehmen, wäre dies straflos, selbst wenn der Spieler den Bunker eingeebnet hätte, bevor er den Ball außerhalb des Bunkers droppt.
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Wenn ein Spieler sich entscheidet, einen Ball aus dem Bunker nicht spielen zu wollen und nach R19 verfährt bleibt die Frage, ob der Bunker dann geharkt werden darf - es könnte ja der Ball mit dem Schlag wieder rein gehen. Das bringt uns zu einer liebgewonnenen Tradition, der Interpretation des Tages: 

Int I12.2b(3)/1 – Spieler darf in einem Bunker Sand zur Pflege des Platzes einebnen, nachdem er Erleichterung außerhalb des Bunkers in Anspruch genommen hat

Nach Regel 12.2b(3) darf ein Spieler Sand in einem Bunker einebnen, um den Platz zu pflegen, ohne sich Strafe nach Regel 8.1a (Handlungen, die nicht erlaubt sind) zuzuziehen, nachdem ein Ball aus diesem Bunker gespielt wurde. Der Begriff „aus dem Bunker gespielt“ in Regel 12.2b(3) schließt auch die Inanspruchnahme von Erleichterung außerhalb des Bunkers ein.

Beispiel: Ein Spieler entschließt sich, wegen eines unspielbaren Balls Erleichterung außerhalb eines Bunkers mit zwei Strafschlägen nach Regel 19.3b (Erleichterung zurück auf der Linie) in Anspruch zu nehmen. Bevor der Spieler den Ball droppt und dabei das Erleichterungsverfahren zurück auf der Linie nutzt oder nachdem er einen Ball gedroppt hat, aber bevor er seinen nächsten Schlag macht, ebnet der Spieler Fußspuren in dem Bunker auf seiner Spiellinie ein. Es gilt Regel 12.2b(3) und es fällt keine Strafe an.

Vorausgesetzt, der Spieler beabsichtigt, Erleichterung außerhalb des Bunkers in Anspruch zu nehmen, wäre dies straflos, selbst wenn der Spieler den Bunker eingeebnet hätte, bevor er den Ball außerhalb des Bunkers droppt.
1 Monat her
Golf Rules

Gleich an zwei Stellen des Regelwerks findet man den Hinweis, dass der Spieler den Ball markieren sollte um ihn zu identifizieren, R6.3a und R7.2. Das zeigt, wie wichtig und ernst dies genommen wird, denn schließlich muss der Spieler ja seinen Ball vom Abschlag bis ins Loch spielen. Idealerweise, ohne ihn zu vertauschen, das würde von den Golfregeln sanktioniert.

Wie der Ball zu identifizieren ist, sagt uns dabei R7.2:

"Ein ruhender Ball eines Spielers darf durch eine der folgenden Möglichkeiten identifiziert werden:

· Durch den Spieler oder jeden, der einen Ball in Situationen zur Ruhe kommen sieht, in denen es bekannt ist, dass es sich um den Ball des Spielers handelt.

· Durch ein sichtbares Kennzeichen des Spielers auf dem Ball (siehe Regel 6.3a).

· Indem ein Ball mit gleicher Marke, Typ, Nummer und in dem Zustand des Balls des Spielers in einem Bereich gefunden wird, in dem der Ball des Spielers vermutet wird (aber dies gilt nicht, wenn ein gleicher Ball in demselben Bereich liegt und es nicht möglich ist, festzustellen, welcher der Ball des Spielers ist)."

Hier auf den Bildern seht ihr eine besonders kreative Spielerin, die die Bälle noch aus einem anderen Grund künstlerisch verziert als sie zu identifizieren - sie mag diese Kunstwerke nicht verlieren und spielt dadurch deutlich besser. Seems legt, ain´t it?

Und, seid ihr auch so kreativ? Wie sehen Eure (Golf-)Bälle aus?
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Gleich an zwei Stellen des Regelwerks findet man den Hinweis, dass der Spieler den Ball markieren sollte um ihn zu identifizieren, R6.3a und R7.2. Das zeigt, wie wichtig und ernst dies genommen wird, denn schließlich muss der Spieler ja seinen Ball vom Abschlag bis ins Loch spielen. Idealerweise, ohne ihn zu vertauschen, das würde von den Golfregeln sanktioniert.

Wie der Ball zu identifizieren ist, sagt uns dabei R7.2:

Ein ruhender Ball eines Spielers darf durch eine der folgenden Möglichkeiten identifiziert werden:

·   Durch den Spieler oder jeden, der einen Ball in Situationen zur Ruhe kommen sieht, in denen es bekannt ist, dass es sich um den Ball des Spielers handelt.

·   Durch ein sichtbares Kennzeichen des Spielers auf dem Ball (siehe Regel 6.3a).

·   Indem ein Ball mit gleicher Marke, Typ, Nummer und in dem Zustand des Balls des Spielers in einem Bereich gefunden wird, in dem der Ball des Spielers vermutet wird (aber dies gilt nicht, wenn ein gleicher Ball in demselben Bereich liegt und es nicht möglich ist, festzustellen, welcher der Ball des Spielers ist).

Hier auf den Bildern seht ihr eine besonders kreative Spielerin, die die Bälle noch aus einem anderen Grund künstlerisch verziert als sie zu identifizieren - sie mag diese Kunstwerke nicht verlieren und spielt dadurch deutlich besser. Seems legt, ain´t it?

Und, seid ihr auch so kreativ? Wie sehen Eure (Golf-)Bälle aus?Image attachment

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Bei mir unkreativ nur Punkte oder ein Buchstabe...

Mit dem besten Logo der Welt 😉

Jedes Jahr ein neues Motiv 🙂

1 Monat her
Golf Rules

Den eingebetteten Ball in der Penalty Area hatten wir ja schon einmal - anbei ein Foto von unserem Leser Kai zu einem eingebetteten Ball im Bunker. Und nu?

Regel 16.3a "Eingebetteter Ball / Wann Erleichterung in Anspruch genommen werden darf" besagt ziemlich unmissverständlich, dass ein Ball im Gelände in seinem eigenen Einschlagloch in Folge des letzten Schlags eingebettet sein muss, um straflose Erleichterung in Anspruch nehmen zu können.

Zudem gibt es zwei Ausnahmen, die zu beachten sind. Erleichterung nach Regel 16.3b ist nicht erlaubt,
- wenn der Ball in Sand an einer Stelle des Geländes, die nicht auf Fairwayhöhe oder kürzer gemäht ist, eingebettet ist (also zum Beispiel in einer "Waste Area") oder
- wenn der Schlag eindeutig wegen einer Behinderung durch etwas anderes als die Lage im eigenen Einschlagloch (zum Beispiel, wenn ein Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) unvernünftig ist.

Auch das Grün ist lt. der Platzbestandteile nach R2.2 kein Gelände, aber hier muss der eingebettete Ball selbstverständlich nicht gespielt werden, wie dieser zur Ruhe gekommen ist. Der Spieler darf die Stelle markieren, den Ball aufnehmen und reinigen, das Balleinschlagloch ausbessern und den Ball an die ursprüngliche Stelle zurücklegen. (tk)
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Den eingebetteten Ball in der Penalty Area hatten wir ja schon einmal - anbei ein Foto von unserem Leser Kai zu einem eingebetteten Ball im Bunker. Und nu?

Regel 16.3a Eingebetteter Ball / Wann Erleichterung in Anspruch genommen werden darf besagt ziemlich unmissverständlich, dass ein Ball im Gelände in seinem eigenen Einschlagloch in Folge des letzten Schlags eingebettet sein muss, um straflose Erleichterung in Anspruch nehmen zu können.

Zudem gibt es zwei Ausnahmen, die zu beachten sind. Erleichterung nach Regel 16.3b ist nicht erlaubt,
- wenn der Ball in Sand an einer Stelle des Geländes, die nicht auf Fairwayhöhe oder kürzer gemäht ist, eingebettet ist (also zum Beispiel in einer Waste Area) oder
- wenn der Schlag eindeutig wegen einer Behinderung durch etwas anderes als die Lage im eigenen Einschlagloch (zum Beispiel, wenn ein Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) unvernünftig ist.

Auch das Grün ist lt. der Platzbestandteile nach R2.2 kein Gelände, aber hier muss der eingebettete Ball selbstverständlich nicht gespielt werden, wie dieser zur Ruhe gekommen ist. Der Spieler darf die Stelle markieren, den Ball aufnehmen und reinigen, das Balleinschlagloch ausbessern und den Ball an die ursprüngliche Stelle zurücklegen. (tk)

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Der Bunker gehört aber nicht zum Gelände ... im Bunker gibt es also keine Erleichterung für einen "Steckschuss" ....

Das heist, die straflose Erleichterung gilt auch für einen eingebetteten Ball im Rough?

1 Monat her
Golf Rules

Eine Frage von Karl Heinz erreichte uns: "Folgendes, ich spiele einen stehenden Putter. Nun steht der eigene Putter zum ausrichten hinter dem eigenen Ball. Ein Windstoß wirft den Putter um und der Ball trifft den Putter, der zur Seite wegrollt. Wie verfahre ich ? Ist ja nicht Ball trifft eigene Ausrüstung sondern Ausrüstung trifft Ball." Auf Nachfrage hin hat Karl Heinz bestätigt, dass der Ball zuvor markiert, aufgenommen und wieder zurückgelegt wurde.

Relevant ist hier Regel 13.1d(1) "Wenn Ball oder Ballmarker sich auf dem Grün bewegen / Keine Strafe für versehentliches Bewegen des Balls". Denn wenn ein Spieler, Gegner oder ein anderer Spieler im Zählspiel versehentlich den Ball oder Ballmarker des Spielers auf dem Grün bewegt, so ist dieses straflos. Der Spieler muss dann den Ball (oder Ballmarker) an seine ursprüngliche Stelle zurücklegen (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss - siehe Regel 14.2). (tk)
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Eine Frage von Karl Heinz erreichte uns: Folgendes, ich spiele einen stehenden Putter. Nun steht der eigene Putter zum ausrichten hinter dem eigenen Ball. Ein Windstoß wirft den Putter um und der Ball trifft den Putter, der zur Seite wegrollt. Wie verfahre ich ? Ist ja nicht Ball trifft eigene Ausrüstung sondern Ausrüstung trifft Ball. Auf Nachfrage hin hat Karl Heinz bestätigt, dass der Ball zuvor markiert, aufgenommen und wieder zurückgelegt wurde.

Relevant ist hier Regel 13.1d(1) Wenn Ball oder Ballmarker sich auf dem Grün bewegen / Keine Strafe für versehentliches Bewegen des Balls. Denn wenn ein Spieler, Gegner oder ein anderer Spieler im Zählspiel versehentlich den Ball oder Ballmarker des Spielers auf dem Grün bewegt, so ist dieses straflos. Der Spieler muss dann den Ball (oder Ballmarker) an seine ursprüngliche Stelle zurücklegen (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss - siehe Regel 14.2). (tk)

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„Nun steht der eigene Putter zum ausrichten hinter dem eigenen Ball. Ein Windstoß wirft den Putter um und der Ball trifft den Putter, der zur Seite wegrollt.“ ??? Der Ball trifft den Putter. Und der Putter rollt zur Seite weg??? Unglaublich! 😉

Es handelt sich nicht um einen Schlag. Der Ball wurde in Ruhe bewegt von der Ausrichtung des Golfers. Folglich muss der Ball zurückgelegt werden. Dies ist nach den aktuellen Golfregeln straflos. Tatsächlich gab es nach früheren Golfregeln einst einen Strafschlag.

Wie von (tk) ausgeführt: Straflos! Regel 13.1d und weiter die Ausnahme 3 der Regel 9.4b

Keine Strafe! Wer so einen Putter spielt ist Strafe genug 😊

Patrick Klemm eh oder?

was ist die lösung der Putter ist zu lang als Ballmarker und der Putter trifft Ball.............. wenn ich es richtig lese.....

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1 Monat her
Golf Rules

Straflose Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen auf dem Grün nach Regel 16.1d wird meistens von zeitweiligem Wasser verursacht - kann aber auch schon einmal wie auf diesem Bild von einem Tierloch verursacht werden.

Im Gegensatz zur Balllage im Gelände oder im Bunker ist bei der Balllage auf dem Grün auch Erleichterung zulässig, wenn die Spiellinie beeinträchtigt ist. Der Spieler darf straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen oder einen anderen Ball an den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung legt(!). Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss dabei entweder auf dem Grün oder im Gelände liegen. (tk)
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Straflose Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen auf dem Grün nach Regel 16.1d wird meistens von zeitweiligem Wasser verursacht - kann aber auch schon einmal wie auf diesem Bild von einem Tierloch verursacht werden. 

Im Gegensatz zur Balllage im Gelände oder im Bunker ist bei der Balllage auf dem Grün auch Erleichterung zulässig, wenn die Spiellinie beeinträchtigt ist. Der Spieler darf straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen oder einen anderen Ball an den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung legt(!). Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss dabei entweder auf dem Grün oder im Gelände liegen. (tk)

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So wie das Grün aussieht müsste an allen Stellen straflose Erleichterung gewährt werden...😉

1 Monat her
Golf Rules

Einar hatte eine Frage unter unserem Beitrag zu Greenkeepers Rache, wie denn nun das Erleichterungsverfahren an der gezeigten Bahn konkret gehen würde. Dazu habe ich eine kleine Zeichnung gemacht. Zwar sieht der Teich heute anders aus, die vordere (gelbe) Linie ist soweit aber geblieben.

Beim Erleichterungsverfahren "auf der Linie zurück" nach R17.1d (2), kann der Ball, der in einer Penalty Area liegt mit einem Strafschlag auf der Grundlage einer Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch den geschätzten Punkt, an dem der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hatte, droppen, innerhalb einer Schlägerlänge von der Linie aus gesehen.

Das kann wie hier, seitlich vom eigentlichen Grün (aber nicht auf dem Grün!) aber eben beliebig weit zurück, so auch auf der angrenzenden Spielbahn passieren, je nach Geschmack des Spielers.

Der Bezugspunkt für den Erleichterungsbereich muss dabei außerhalb der Penalty Area liegen, was uns zu einer weiteren Frage eines Lesers, Volker, bringt:

"Nach Regel R17.1d (2) darf man beliebig (also auch 1 cm 😉) zurück und innerhalbe einer Schlägerlänge nach links/rechts droppen; korrekt. Damit ergeben sich doch Möglichkeiten (s. Bild). Oder liege ich da falsch?

P.S.: Danke für die Seite und die Erklärungen." Das zweite Bild illustriert seine Frage. Und ja, gerade, wenn der Ball (in Spielrichtung) rechts der Fahne in die Penalty Area lief, ergeben sich tatsächlich Möglichkeiten zumindest im Vorgrün eine Stelle zum droppen zu finden, eingeschränkt aber durch die Klarstellung zu R17.1d(2) aus 04/2019, die eben vorschreibt, dass der Bezugspunkt für den Erleichterungsbereich außerhalb der Penalty Area sein muss, von der Erleichterung in Anspruch genommen wird, was das "beliebig" in beliebig weit zurück etwas einschränkt, da der Kreuzungspunkt innerhalb der PA liegt.
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Einar hatte eine Frage unter unserem Beitrag zu Greenkeepers Rache, wie denn nun das Erleichterungsverfahren an der gezeigten Bahn konkret gehen würde. Dazu habe ich eine kleine Zeichnung gemacht. Zwar sieht der Teich heute anders aus, die vordere (gelbe) Linie ist soweit aber geblieben.

Beim Erleichterungsverfahren auf der Linie zurück nach R17.1d (2), kann der Ball, der in einer Penalty Area liegt mit einem Strafschlag auf der Grundlage einer Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch den geschätzten Punkt, an dem der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hatte, droppen, innerhalb einer Schlägerlänge von der Linie aus gesehen. 

Das kann wie hier, seitlich vom eigentlichen Grün (aber nicht auf dem Grün!) aber eben beliebig weit zurück, so auch auf der angrenzenden Spielbahn passieren, je nach Geschmack des Spielers.

Der Bezugspunkt für den Erleichterungsbereich muss dabei außerhalb der Penalty Area liegen, was uns zu einer weiteren Frage eines Lesers, Volker, bringt:

Nach Regel R17.1d (2) darf man beliebig (also auch 1 cm 😉) zurück und innerhalbe einer Schlägerlänge nach links/rechts droppen; korrekt. Damit ergeben sich doch Möglichkeiten (s. Bild). Oder liege ich da falsch?

P.S.: Danke für die Seite und die Erklärungen. Das zweite Bild illustriert seine Frage. Und ja, gerade, wenn der Ball (in Spielrichtung) rechts der Fahne in die Penalty Area lief, ergeben sich tatsächlich Möglichkeiten zumindest im Vorgrün eine Stelle zum droppen zu finden, eingeschränkt aber durch die Klarstellung zu R17.1d(2) aus 04/2019, die eben vorschreibt, dass der Bezugspunkt für den Erleichterungsbereich außerhalb der Penalty Area sein muss, von der Erleichterung in Anspruch genommen wird, was das beliebig in beliebig weit zurück etwas einschränkt, da der Kreuzungspunkt innerhalb der PA liegt.Image attachment
1 Monat her
Golf Rules

Ergänzend zum gestrigen Beitrag zu den verschiedenen Farben einer Penalty Area gibt es auch noch folgende Besonderheiten, welche wir vollständigkeitshalber auch noch erwähnen möchten.

- Status einerPenalty Area unterschiedlich, abhängig vom verwendeten Abschlag
Ist es Teil der Herausforderung eines Loches, nur vom hinteren Abschlag aber nicht vom vorderen Abschlag den Ball über eine Penalty Area zu schlagen, wie zum Beispiel einen Teich auf einem Par 3, darf die Spielleitung entscheiden, diese mit gelben Pfählen oder einer gelben Linie zu kennzeichnen und eine Platzregel in Kraft zu setzen, dass der Bereich beim Spiel vom vorderen Abschlag eine rote Penalty Area ist.

- Status einer Penalty Area unterschiedlich auf verschiedenen Löchern
Ist eine Penalty Area möglicherweise auf mehr als einem Loch im Spiel, darf die Spielleitung wählen, sie als gelbe Penalty Area beim Spiel des einen Lochs und als rote Penalty Area beim Spiel des anderen Lochs zu definieren. Wo dies der Fall ist sollte die Penalty Area gelb gekennzeichnet werden. Eine Platzregel sollte in Kraft gesetzt werden, dass die Penalty Area beim Spiel des betreffenden Lochs als rote Penalty Area behandelt wird (siehe Musterplatzregel B-1).

- Status der Grenze einer Penalty Area darf sich beim Spiel eines Lochs nicht verändern
Obwohl eine Penalty Area für Spieler, die von einem Abschlag spielen, als gelbe Penalty Area gespielt werden kann, und von einem anderen Abschlag als rote Penalty Area, darf eine Penalty Area nicht so definiert werden dass ein bestimmter Teil der Grenze einer Penalty Area für einen Schlag von einer bestimmten Stelle “rot“ ist aber für einen Schlag von einer anderen Stelle durch denselben Spieler “gelb“ ist. Es wäre zum Beispiel unangemessen und verwirrend, zu bestimmen, dass die Grenze einer Penalty Area auf der zum Grün hin gelegenen Seite eines Sees für den Schlag vom Fairway aus „gelb“ ist, aber für einen von der Grünseite aus gespielten Schlag „rot“.

Aber die oben genannten "Besonderheiten" gibt es ja nicht allzu häufig. Oder? (tk)
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Ergänzend zum gestrigen Beitrag zu den verschiedenen Farben einer Penalty Area gibt es auch noch folgende Besonderheiten, welche wir vollständigkeitshalber auch noch erwähnen möchten.

- Status einerPenalty Area unterschiedlich, abhängig vom verwendeten Abschlag 
Ist es Teil der Herausforderung eines Loches, nur vom hinteren Abschlag aber nicht vom vorderen Abschlag den Ball über eine Penalty Area zu schlagen, wie zum Beispiel einen Teich auf einem Par 3, darf die Spielleitung entscheiden, diese mit gelben Pfählen oder einer gelben Linie zu kennzeichnen und eine Platzregel in Kraft zu setzen, dass der Bereich beim Spiel vom vorderen Abschlag eine rote Penalty Area ist.

- Status einer Penalty Area unterschiedlich auf verschiedenen Löchern 
Ist eine Penalty Area möglicherweise auf mehr als einem Loch im Spiel, darf die Spielleitung wählen, sie als gelbe Penalty Area beim Spiel des einen Lochs und als rote Penalty Area beim Spiel des anderen Lochs zu definieren. Wo dies der Fall ist sollte die Penalty Area gelb gekennzeichnet werden. Eine Platzregel sollte in Kraft gesetzt werden, dass die Penalty Area beim Spiel des betreffenden Lochs als rote Penalty Area behandelt wird (siehe Musterplatzregel B-1).

- Status der Grenze einer Penalty Area darf sich beim Spiel eines Lochs nicht verändern
Obwohl eine Penalty Area für Spieler, die von einem Abschlag spielen, als gelbe Penalty Area gespielt werden kann, und von einem anderen Abschlag als rote Penalty Area, darf eine Penalty Area nicht so definiert werden dass ein bestimmter Teil der Grenze einer Penalty Area für einen Schlag von einer bestimmten Stelle “rot“ ist aber für einen Schlag von einer anderen Stelle durch denselben Spieler “gelb“ ist. Es wäre zum Beispiel unangemessen und verwirrend, zu bestimmen, dass die Grenze einer Penalty Area auf der zum Grün hin gelegenen Seite eines Sees für den Schlag vom Fairway aus „gelb“ ist, aber für einen von der Grünseite aus gespielten Schlag „rot“.

Aber die oben genannten Besonderheiten gibt es ja nicht allzu häufig. Oder? (tk)
1 Monat her
Golf Rules

Penalty Area mal gelb, mal rot - warum eigentlich?

In den Leitlinien für die Spielleitung wird empfohlen, dass die meisten Penalty Areas rot gekennzeichnet werden sollten, um den Spielern die zusätzliche Möglichkeit der seitlichen Erleichterung (siehe Regel 17.1d(3)) zu gewähren. Wo es jedoch Teil der Herausforderung beim Spielen eines Lochs ist, über eine Penalty Area wie zum Beispiel einen Fluss vor dem Grün zu schlagen, und wo eine gute Chance besteht, dass ein Ball, der über den Fluss geschlagen wird, in diesen zurückrollen kann, darf die Spielleitung die
Penalty Area gelb kennzeichnen. Dies gewährleistet, dass für einen Ball, der auf der jenseits der Penalty Area aufgekommen ist bevor er in diese zurückrollt, keine seitliche Erleichterung auf der gegenüberliegenden Seite gewährt wird.

Ist eine Penalty Area gelb gekennzeichnet, sollte die Spielleitung sicherstellen, dass ein Spieler immer nach Regel 17.1d(2), auf der Linie zurück, droppen kann oder die Einrichtung einer Dropzone für diese Penalty Area in Betracht ziehen, so dass ein Spieler eine andere Möglichkeit als nur Schlag und Distanzverlust hat.

Besonders zu beachten sind immer die Bereiche, in denen die Farbe von rot/gelb wechselt. So eine Stelle wird durch einen gelb und roten Pfosten gekennzeichnet, die unmittelbar nebeneinander gesetzt werden. Hierbei sollte auch immer bedacht werden, dass die Erleichterungsmöglichkeiten für einen Spieler darauf beruhen, wo der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area überquert hat, und nicht, wo der Ball darin zur Ruhe gekommen ist. (tk)
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Penalty Area mal gelb, mal rot - warum eigentlich? 

In den Leitlinien für die Spielleitung wird empfohlen, dass die meisten Penalty Areas rot gekennzeichnet werden sollten, um den Spielern die zusätzliche Möglichkeit der seitlichen Erleichterung (siehe Regel 17.1d(3)) zu gewähren. Wo es jedoch Teil der Herausforderung beim Spielen eines Lochs ist, über eine Penalty Area wie zum Beispiel einen Fluss vor dem Grün zu schlagen, und wo eine gute Chance besteht, dass ein Ball, der über den Fluss geschlagen wird, in diesen zurückrollen kann, darf die Spielleitung die 
Penalty Area gelb kennzeichnen. Dies gewährleistet, dass für einen Ball, der auf der jenseits der Penalty Area aufgekommen ist bevor er in diese zurückrollt, keine seitliche Erleichterung auf der gegenüberliegenden Seite gewährt wird.

Ist eine Penalty Area gelb gekennzeichnet, sollte die Spielleitung sicherstellen, dass ein Spieler immer nach Regel 17.1d(2), auf der Linie zurück, droppen kann oder die Einrichtung einer Dropzone für diese Penalty Area in Betracht ziehen, so dass ein Spieler eine andere Möglichkeit als nur Schlag und Distanzverlust hat.

Besonders zu beachten sind immer die Bereiche, in denen die Farbe von rot/gelb wechselt. So eine Stelle wird durch einen gelb und roten Pfosten gekennzeichnet, die unmittelbar nebeneinander gesetzt werden. Hierbei sollte auch immer bedacht werden, dass die Erleichterungsmöglichkeiten für einen Spieler darauf beruhen, wo der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area überquert hat, und nicht, wo der Ball darin zur Ruhe gekommen ist. (tk)
1 Monat her
Golf Rules

Nachdem gestern schon der Ball neben dem Grün an einem Entfernungspfosten ruhte, heute ein weiterer Fall von "Grün verfehlt":

Der Ball liegt in dieser Lage, was kann der Spieler machen?

Zunächst, wie fast immer: Spielen wir er liegt. Aber das geht noch was. Die Rillen im Boden sind nämlich Laufgänge eines Tieres, einer Maus oder ähnlichem. Und damit sind wir bei der Definition "Tierloch":

"Jedes Loch, das von einem Tier gegraben wurde, außer das Loch wurde von Tieren gegraben, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten).

Der Begriff Tierloch schließt mit ein:
• Das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material,
• jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und
• jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde."

Tierlöcher sind nach den Golfregeln ungewöhnliche Platzverhältnisse, von denen straflos Erleichterung nach (hier) R16.1b in Anspruch genommen werden darf, indem der Ball vom nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung aus innerhalb einer Schlägerlänge gedroppt werden darf. Hier gilt wie immer dabei: "Nearest not nicest".
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Nachdem gestern schon der Ball neben dem Grün an einem Entfernungspfosten ruhte, heute ein weiterer Fall von Grün verfehlt:

Der Ball liegt in dieser Lage, was kann der Spieler machen?

Zunächst, wie fast immer: Spielen wir er liegt. Aber das geht noch was. Die Rillen im Boden sind nämlich Laufgänge eines Tieres, einer Maus oder ähnlichem. Und damit sind wir bei der Definition Tierloch:

Jedes Loch, das von einem Tier gegraben wurde, außer das Loch wurde von Tieren gegraben, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten).

Der Begriff Tierloch schließt mit ein:
• Das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material,
• jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und
• jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde.

Tierlöcher sind nach den Golfregeln ungewöhnliche Platzverhältnisse, von denen straflos Erleichterung nach (hier) R16.1b in Anspruch genommen werden darf, indem der Ball vom nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung aus innerhalb einer Schlägerlänge gedroppt werden darf. Hier gilt wie immer dabei: Nearest not nicest.
1 Monat her
Golf Rules

Das Grün des Par 3 verfehlt und am Entfernungspfosten der Nachbarbahn zur Ruhe gekommen. Und jetzt? Der Pfosten selbst war hier künstlich und beweglich, sprich ein bewegliches Hemmnis. Blieb noch das Fundament aus Beton, dass die Lage des Balls beeinflusste. ein unbewegliches Hemmnis. Der Spieler hatte also den nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung zu finden und von dort innerhalb einer Schlägerlänge seinen Ball straflos zu droppen, R16.1b.

Tat er und versenkte den folgenden Schlag zum Birdie.

#gehtnichtgibtsnicht #nevergiveup #upanddown
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Das Grün des Par 3 verfehlt und am Entfernungspfosten der Nachbarbahn zur Ruhe gekommen. Und jetzt? Der Pfosten selbst war hier künstlich und beweglich, sprich ein bewegliches Hemmnis. Blieb noch das Fundament aus Beton, dass die Lage des Balls beeinflusste. ein unbewegliches Hemmnis. Der Spieler hatte also den nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung zu finden und von dort innerhalb einer Schlägerlänge seinen Ball straflos zu droppen, R16.1b. 

Tat er und versenkte den folgenden Schlag zum Birdie.

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