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23 Stunden her
Strafschläge. Kaum etwas nervt den Golfer so sehr. Mein Platzreifegolflehrer hat mir damals die einzelnen Strafschläge als Preis für Erleichterung und somit "Schlag mit sicherem Ergebnis" näher gebracht, einer Maxime, der ich ähnlich wie "Golf ist kein Sport sondern eine Lebenseinstellung" heute noch anhänge. Ärgerlicher sind schon Strafschläge im Doppel, doch auch da gibt es einen Weg sie zu vermeiden - die Regeln zu kennen und zu befolgen.

Thomas hat sich einmal die Mühe gemacht sechs goldene Regeln zur Strafschlagvermeidung aufzuschreiben, die wir Euch nicht vorenthalten wollen:

Strafschlagvermeidung - sechs goldene Regeln

6. Informiere Dich, wie mit Regel 20.1c(3) (Zweifel über Spielweise) zu Verfahren ist!

Durch diese Regel ist es erlaubt das Loch mit zwei Bällen zu Ende zu spielen, wenn beim Spiel Zweifel über die Rechte oder die richtige Vorgehensweise entstehen. Die nachträgliche Entscheidungen durch die Spielleitung ermöglicht den regelkonformen Umgang mit der Spielsituation und schützt vor der Disqualifikation. Aber merke: das Spielen dieses sogenannten "Regelballs" ist nur im Zählspiel erlaubt.

5. Berühre niemals den Ball im Spiel!

Es gibt mehrere Situationen in denen die Regeln nicht verlangen den Ball vor der Berührung zu kennzeichnen (z. B. wenn der Ball für „unspielbar“ erklärt wird). Es sollte aber zur Gewohnheit werden zuerst den Ball zu kennzeichnen, bevor irgendwelche Aktionen durchgeführt werden, welche die Berührung des Ball verlangen (z.B. Identifikation).

4. Lies die lokalen Platzregeln!

Neben den allgemeingültigen Golfregeln und der Wettspielausschreibung gelten auch die lokalen Platzregeln für das Spiel auf der Runde. Diese sind aber von Platz zu Platz sehr unterschiedlich, so dass die Information unbedingt vor der Runde eingeholt werden sollte. Lokale Platzregeln detaillieren bestimmte Sachverhalte auf dem Platz (z.B. Ausgrenzen, Biotope, …), definieren Einschränkungen für das Spiel (z.B. Status von Markierungspfosten, Treffen von Stromleitungen/-masten, …), unterstützen / schützen den Spieler auf der Runde (z.B. Definition von Bereichen, der als Boden in Ausbesserungen deklariert ist, Entfernen von Steinen aus dem Bunker, …) oder erlauben die Benutzung von Geräten, die ausschließlich die
Entfernung messen oder abschätzen.

3. Immer erst den nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung (Bezugspunkt + Erleichterungsbereich) bestimmen, bevor der Ball aufgenommen wird!

Manchmal ist es besser den Ball zu spielen wie er liegt, als durch die Wahl des nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung und den daraus resultierenden Erleichterungsbereich in eine schlechtere Lage zu gelangen. Also erst überlegen, ob die Option eine wirkliche Verbesserung der Spielsituation bewirkt oder ob das Spielen von der ursprünglichen Stelle die bessere Alternative darstellt.

2. Festlegung einer Routine beim Ball markieren und Versetzen auf dem Grün!

Nach der Aufforderung des Mitspielers den Ball / die Ballmarke auf dem Grün zu versetzen, sollte eine feste Routine angewandt werden (z.B. Umdrehen des Ballmarkers, wenn der Ball versetzt wurde). Wird die Markierung nach dem Versetzen nicht an den ursprünglichen Punkt zurückgelegt und der Ball deswegen vom falschen Ort gespielt, so wird dieses mit einer Strafe von zwei Schlägen im Zählspiel oder Verlust des Lochs im Lochspiel bestraft.

1. Individuelle Kennzeichnung der Spielbälle!

Das Spielen eines falschen Ball ist ein äußerst ärgerlicher und ein unnötiger Regelverstoß, welcher mit einer INDIVIDUELLEN Markierung auf dem Ball ganz einfach vermieden werden kann. Das Markieren ist zwar nicht vorgeschrieben, vermeidet aber, dass ein Ball mangels "eindeutiger Identifikation" als verloren gilt. Dieses sollte für jeden Ball gemacht werden – auch für den / die provisorischen Bälle.

Und, was habt Ihr für Regeln zur Vermeidung von Strafschlägen?
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Strafschläge. Kaum etwas nervt den Golfer so sehr. Mein Platzreifegolflehrer hat mir damals die einzelnen Strafschläge als Preis für Erleichterung und somit Schlag mit sicherem Ergebnis näher gebracht, einer Maxime, der ich ähnlich wie Golf ist kein Sport sondern eine Lebenseinstellung heute noch anhänge. Ärgerlicher sind schon Strafschläge im Doppel, doch auch da gibt es einen Weg sie zu vermeiden - die Regeln zu kennen und zu befolgen.

Thomas hat sich einmal die Mühe gemacht sechs goldene Regeln zur Strafschlagvermeidung aufzuschreiben, die wir Euch nicht vorenthalten wollen:

Strafschlagvermeidung - sechs goldene Regeln

6. Informiere Dich, wie mit Regel 20.1c(3) (Zweifel über Spielweise) zu Verfahren ist!

Durch diese Regel ist es erlaubt das Loch mit zwei Bällen zu Ende zu spielen, wenn beim Spiel Zweifel über die Rechte oder die richtige Vorgehensweise entstehen. Die nachträgliche Entscheidungen durch die Spielleitung ermöglicht den regelkonformen Umgang mit der Spielsituation und schützt vor der Disqualifikation. Aber merke: das Spielen dieses sogenannten Regelballs ist nur im Zählspiel erlaubt.

5. Berühre niemals den Ball im Spiel!

Es gibt mehrere Situationen in denen die Regeln nicht verlangen den Ball vor der Berührung zu kennzeichnen (z. B. wenn der Ball für „unspielbar“ erklärt wird). Es sollte aber zur Gewohnheit werden zuerst den Ball zu kennzeichnen, bevor irgendwelche Aktionen durchgeführt werden, welche die Berührung des Ball verlangen (z.B. Identifikation).

4. Lies die lokalen Platzregeln!

Neben den allgemeingültigen Golfregeln und der Wettspielausschreibung gelten auch die lokalen Platzregeln für das Spiel auf der Runde. Diese sind aber von Platz zu Platz sehr unterschiedlich, so dass die Information unbedingt vor der Runde eingeholt werden sollte. Lokale Platzregeln detaillieren bestimmte Sachverhalte auf dem Platz (z.B. Ausgrenzen, Biotope, …), definieren Einschränkungen für das Spiel (z.B. Status von Markierungspfosten, Treffen von Stromleitungen/-masten, …), unterstützen / schützen den Spieler auf der Runde (z.B. Definition von Bereichen, der als Boden in Ausbesserungen deklariert ist, Entfernen von Steinen aus dem Bunker, …) oder erlauben die Benutzung von Geräten, die ausschließlich die
Entfernung messen oder abschätzen.

3. Immer erst den nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung (Bezugspunkt + Erleichterungsbereich) bestimmen, bevor der Ball aufgenommen wird!

Manchmal ist es besser den Ball zu spielen wie er liegt, als durch die Wahl des nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung und den daraus resultierenden Erleichterungsbereich in eine schlechtere Lage zu gelangen. Also erst überlegen, ob die Option eine wirkliche Verbesserung der Spielsituation bewirkt oder ob das Spielen von der ursprünglichen Stelle die bessere Alternative darstellt.

2. Festlegung einer Routine beim Ball markieren und Versetzen auf dem Grün!

Nach der Aufforderung des Mitspielers den Ball / die Ballmarke auf dem Grün zu versetzen, sollte eine feste Routine angewandt werden (z.B. Umdrehen des Ballmarkers, wenn der Ball versetzt wurde). Wird die Markierung nach dem Versetzen nicht an den ursprünglichen Punkt zurückgelegt und der Ball deswegen vom falschen Ort gespielt, so wird dieses mit einer Strafe von zwei Schlägen im Zählspiel oder Verlust des Lochs im Lochspiel bestraft.

1. Individuelle Kennzeichnung der Spielbälle!

Das Spielen eines falschen Ball ist ein äußerst ärgerlicher und ein unnötiger Regelverstoß, welcher mit einer INDIVIDUELLEN Markierung auf dem Ball ganz einfach vermieden werden kann. Das Markieren ist zwar nicht vorgeschrieben, vermeidet aber, dass ein Ball mangels eindeutiger Identifikation als verloren gilt. Dieses sollte für jeden Ball gemacht werden – auch für den / die provisorischen Bälle.

Und, was habt Ihr für Regeln zur Vermeidung von Strafschlägen?

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Zu 5. Und wenn du den Ball zur Identifikation aufnimmst, dann mit nur 2 Fingern. Das Hochhalten mit 3, um den Punkt neben der Ziffer 2 zu sehen, hat mir einmal den Lochverlust eingebracht, obwohl ich den Ball zu Recht aufgenommen habe - also acht geben 😊 Ich hab das Match 2013 dann mit 1 auf gewonnen!

Wie immer sehr verständlich erklärt und vermeidet eventuellen Ärger und Diskussionen.👏

Einer meiner Pros hat den Unterschied zwischen einem und zwei Strafschlägen so definiert: „Zwei Strafschläge gibt es dann, wenn Dummheit im Spiel war.“ Ist nicht ganz so ausgefeilt wie die Erklärung in eurem Post ... 🙂

Das mit dem Umdrehen des Ballmarkers nach dem Versetzen des Balles finde ich einen super Tipp und werde ich mir merken... 👌

2 Tage her
#darferdas?

Ist es erlaubt, seinen Arm mit Schwunggedanken zu verzieren?

Dabei müssen wir etwas philosophisch an die Sache rangehen. Erlaubt ist im Golf zunächst einmal alles, was nicht durch die Regeln untersagt ist, hinsichtlich Hilfestellung ist hier Regel R10.2 maßgeblich:

"Eine grundlegende Herausforderung für den Spieler ist, über Strategie und Taktik für sein Spiel zu entscheiden. Aus diesem Grund gibt es für den Spieler Einschränkungen hinsichtlich Beratung und anderer Hilfe während der Runde."

Beratung nach den Definitionen ist dabei "jeglicher mündliche Hinweis oder jede Handlung (zum Beispiel das Zeigen, welcher Schläger gerade für einen Schlag verwendet wurde) mit der Absicht, einen Spieler zu beeinflussen bei

• der Wahl eines Schlägers,

• der Ausführung eines Schlags oder

• der Entscheidung, wie während eines Lochs oder der Runde zu spielen ist."

Das ist bei einem beschriftetem Arm also nicht der Fall, bleibt nach R10.2 die andere Hilfe aus R10.2b aber auch hier gibt es keine Einschränkung hinsichtlich Körperbemalung zu Erinnerung. Von daher ist diese Art der Hilfestellung also erlaubt. Bevor ihr jetzt aber alle zum nächsten Tattoostudio aufbrecht - denkt daran, dass sich Schwungfehler auch gerne einmal ändern...
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#darferdas?

Ist es erlaubt, seinen Arm mit Schwunggedanken zu verzieren?

Dabei müssen wir etwas philosophisch an die Sache rangehen. Erlaubt ist im Golf zunächst einmal alles, was nicht durch die Regeln untersagt ist, hinsichtlich Hilfestellung ist hier Regel R10.2 maßgeblich:

Eine grundlegende Herausforderung für den Spieler ist, über Strategie und Taktik für sein Spiel zu entscheiden. Aus diesem Grund gibt es für den Spieler Einschränkungen hinsichtlich Beratung und anderer Hilfe während der Runde.

Beratung nach den Definitionen ist dabei jeglicher mündliche Hinweis oder jede Handlung (zum Beispiel das Zeigen, welcher Schläger gerade für einen Schlag verwendet wurde) mit der Absicht, einen Spieler zu beeinflussen bei

• der Wahl eines Schlägers,

• der Ausführung eines Schlags oder

• der Entscheidung, wie während eines Lochs oder der Runde zu spielen ist.

Das ist bei einem beschriftetem Arm also nicht der Fall, bleibt nach R10.2 die andere Hilfe aus R10.2b aber auch hier gibt es keine Einschränkung hinsichtlich Körperbemalung zu Erinnerung. Von daher ist diese Art der Hilfestellung also erlaubt. Bevor ihr jetzt aber alle zum nächsten Tattoostudio aufbrecht - denkt daran, dass sich Schwungfehler auch gerne einmal ändern...Image attachment
3 Tage her
SAVE THE DATE: 12. März 2021 - 20:00 Uhr

GolfRules@Stream 2 - Diesmal geht es um den WHI, den World Handicap Index.

Nach der ersten GolfRules@Stream Runde haben wir für die zweite Runde mit Andreas Flohr aus dem Burgdorfer Golfclub e. V. einen Referee-Kollegen für einen Vortrag zum World Handicap Index System gewinnen können, der hier schon ein wenig Expertise sammeln konnte. Nach einem Vortrag zum Thema besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen und sich mit den anderen Teilnehmern zum Thema auszutauschen. Teilnehmen könnt ihr über den unten stehenden Zoom-Link oder einfach indem ihr hier bei Facebook die Veranstaltung schaut und uns über die Kommentare Eure Fragen, Meinungen und Anregungen gebt.

Wir freuen uns auf Euch!

zoom.us/j/96353698992?pwd=UDkxMlN1clhFdS9NdGNrajZ6OWk5UT09

Meeting-ID: 963 5369 8992
Kenncode: 589893
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SAVE THE DATE: 12. März 2021 - 20:00 Uhr

GolfRules@Stream 2 - Diesmal geht es um den WHI, den World Handicap Index.

Nach der ersten GolfRules@Stream Runde haben wir für die zweite Runde mit Andreas Flohr aus dem Burgdorfer Golfclub e. V. einen Referee-Kollegen für einen Vortrag zum World Handicap Index System gewinnen können, der hier schon ein wenig Expertise sammeln konnte. Nach einem Vortrag zum Thema besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen und sich mit den anderen Teilnehmern zum Thema auszutauschen. Teilnehmen könnt ihr über den unten stehenden Zoom-Link oder einfach indem ihr hier bei Facebook die Veranstaltung schaut und uns über die Kommentare Eure Fragen, Meinungen und Anregungen gebt.

Wir freuen uns auf Euch!

https://zoom.us/j/96353698992?pwd=UDkxMlN1clhFdS9NdGNrajZ6OWk5UT09

Meeting-ID: 963 5369 8992
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Dabei

Dabei, freue mich!

Meine Frage für den Golf Rules@Stream: In serviceportal.dgv-intranet.de/regularien/vorgabensystem/i4063_1.cfm werden Regeln bzgl. No Return und Peanalty Score beschrieben. Die Beispiele referenzieren auf bereits gespielte Löcher und die anschließende Berechnung für den Peanalty Score. Meine Frage ist, wie ein Score einzelner Bahnen vorliegen kann, wenn die Scorekarte nicht abgegeben wird. Das ganze Thema rund um NR, DQ usw. ist mir noch nicht klar.

Gerne dabei.

3 Tage her
Veronika ausm Pott fragte uns: "Ich habe gestern mit einer Freundin gespielt und es ergab sich folgende Situation: Ein Paar 3 geht carry über einen Teich aufs Grün. Beide Bälle lagen nach dem Abschlag auf dem Grün. (Wenn das nicht gelingt, gibt es seitlich, kurz vor dem Grün eine Dropingzone, aus der man dann aufs Grün spielen kann) Um das Grün zu erreichen, muss man den See umrunden. Der Weg dorthin wird auch von Spaziergängern genutzt. Auf unserem Weg zum Grün konnten wir sehen, dass sich auf dem Grün Spaziergänger befanden, die bis wir dort ankamen gegangen waren. Auf dem Grün war nur noch mein Ball, der von meiner Freundin war weg. Wie ist in einem solchen Fall zu verfahren? Zurück zum Abschlag? Dropingzone? Das alles kostet natürlich einiges an Zeit und wir hätten den Spielfluss aufgehalten. Da wir auf einer Privatrunde waren, habe ich meinen Ball zu Ende gespielt und wir sind zum nächsten Abschlag gegangen. Aber was macht man im Turnier?"

Zwei Fragen - die beide mit einem Blick in die Definitionen der Golfregeln besser einzuschätzen sind. Denn es stellt sich in beiden Fällen die Frage, ob es denn "bekannt oder so gut wie sicher" ist, dass a) der Ball in der Penalty Area zur Ruhe gekommen ist, so dass die Droppingzone in Anspruch genommen werden kann (sofern eine Platzregel dieses an dieser Spielbahn ermöglicht) oder b) die Spaziergänger (äußerer Einfluss) den ruhenden Ball entwendet haben.

Bekannt oder so gut wie sicher bedeutet, dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich ist. Es gibt also einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben. Oder trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat.

Insofern können diese Fragen ohne die Umstände genau zu kennen nur schwer "aus der Ferne beantwortet" werden. Aber da Veronika ja schreibt, dass beide Bälle nach dem Abschlag auf dem Grün lagen, stellt sich die Frage der Nutzung der Penalty Area nicht und es scheint "bekannt oder so gut wie sicher zu sein", dass ein Spaziergänger den ruhenden Ball aufgenommen hat. Dieses ist nach Regel 9.6 straflos und der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss)... (tk)
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Veronika ausm Pott fragte uns: Ich habe gestern mit einer Freundin gespielt und es ergab sich folgende Situation: Ein Paar 3 geht carry über einen Teich aufs Grün. Beide Bälle lagen nach dem Abschlag auf dem Grün. (Wenn das nicht gelingt, gibt es seitlich, kurz vor dem Grün eine Dropingzone, aus der man dann aufs Grün spielen kann) Um das Grün zu erreichen, muss man den See umrunden. Der Weg dorthin wird auch von Spaziergängern genutzt. Auf unserem Weg zum Grün konnten wir sehen, dass sich auf dem Grün Spaziergänger befanden, die bis wir dort ankamen gegangen waren. Auf dem Grün war nur noch mein Ball, der von meiner Freundin war weg. Wie ist in einem solchen Fall zu verfahren? Zurück zum Abschlag? Dropingzone? Das alles kostet natürlich einiges an Zeit und wir hätten den Spielfluss aufgehalten. Da wir auf einer Privatrunde waren, habe ich meinen Ball zu Ende gespielt und wir sind zum nächsten Abschlag gegangen. Aber was macht man im Turnier?

Zwei Fragen - die beide mit einem Blick in die Definitionen der Golfregeln besser einzuschätzen sind. Denn es stellt sich in beiden Fällen die Frage, ob es denn bekannt oder so gut wie sicher ist, dass a) der Ball in der Penalty Area zur Ruhe gekommen ist, so dass die Droppingzone in Anspruch genommen werden kann (sofern eine Platzregel dieses an dieser Spielbahn ermöglicht) oder b) die Spaziergänger (äußerer Einfluss) den ruhenden Ball entwendet haben.

Bekannt oder so gut wie sicher bedeutet, dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich ist. Es gibt also einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben. Oder trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat. 

Insofern können diese Fragen ohne die Umstände genau zu kennen nur schwer aus der Ferne beantwortet werden. Aber da Veronika ja schreibt, dass beide Bälle nach dem Abschlag auf dem Grün lagen, stellt sich die Frage der Nutzung der Penalty Area nicht und es scheint bekannt oder so gut wie sicher zu sein, dass ein Spaziergänger den ruhenden Ball aufgenommen hat. Dieses ist nach Regel 9.6 straflos und der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss)... (tk)

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Hört sich an wie Bahn 10 im Schloss Westerholt

Schönes Bild von der 13 des Senne Golfclub Gut Welschof😉

4 Tage her
Wir bekamen in der letzten Woche eine Mail von Alexander mit der Überschrift "Fairplay bei der Kennzeichnung PA" und der Anmerkung "1. Foto: zu tief verankerte rote Pfähle, aus der Ferne kaum zu identifizieren auf Foto 2 befindet sich die Grenzlinie der rot gekennzeichneten PA noch im Hang der PA".

Auf den hier beigefügten Foto 1 sind rote Pfosten zu erkennen - das diese "zu tief" verankert sind können wir zunächst einmal schwer beurteilen. Letztendlich geht es bei der Kennzeichnung von Penalty Area darum, den Spieler auch aus der Entfernung (und insbesondere auf "fremden" Plätzen) über diesen speziellen Bereich des Platzes zu informieren. Aber eine generelle Pflicht hierfür besteht nicht. Es wäre auch vorstellbar die Penalty Area überhaupt nicht zu kennzeichnen, so dass die natürliche Grenze den Übergang zwischen Gelände und Penalty Area bildet.

Die Empfehlungen für die Spielleitung kann in den "Leitlinien für die Spielleitung" in dem Kapitel 2C(2) "Kennzeichnung des Platzes für den allgemeinen Spielbetrieb / Wie die Grenze einer Penalty Area gekennzeichnet oder definiert wird" nachgelesen werden.

Aufgrund der geänderten Golfregeln und dem unwesentlichen Unterschied der Handlungen in oder außerhalb einer Penalty Area könnte der Bereich aber durchaus größer (also oberhalb des Hangs (bezogen auf Foto 2)) gewählt werden, ohne das der Spieler einen Nachteil hätte... (tk)
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Wir bekamen in der letzten Woche eine Mail von Alexander mit der Überschrift Fairplay bei der Kennzeichnung PA und der Anmerkung 1. Foto: zu tief verankerte rote Pfähle, aus der Ferne kaum zu identifizieren auf Foto 2 befindet sich die Grenzlinie der rot gekennzeichneten PA noch im Hang der PA.

Auf den hier beigefügten Foto 1 sind rote Pfosten zu erkennen - das diese zu tief verankert sind können wir zunächst einmal schwer beurteilen. Letztendlich geht es bei der Kennzeichnung von Penalty Area darum, den Spieler auch aus der Entfernung (und insbesondere auf fremden Plätzen) über diesen speziellen Bereich des Platzes zu informieren. Aber eine generelle Pflicht hierfür besteht nicht. Es wäre auch vorstellbar die Penalty Area überhaupt nicht zu kennzeichnen, so dass die natürliche Grenze den Übergang zwischen Gelände und Penalty Area bildet.

Die Empfehlungen für die Spielleitung kann in den Leitlinien für die Spielleitung in dem Kapitel 2C(2) Kennzeichnung des Platzes für den allgemeinen Spielbetrieb / Wie die Grenze einer Penalty Area gekennzeichnet oder definiert wird nachgelesen werden. 

Aufgrund der geänderten Golfregeln und dem unwesentlichen Unterschied der Handlungen in oder außerhalb einer Penalty Area könnte der Bereich aber durchaus größer (also oberhalb des Hangs (bezogen auf Foto 2)) gewählt werden, ohne das der Spieler einen Nachteil hätte... (tk)Image attachment

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So stoßen oft zwei Interessen aufeinander: Der Greenkeeper möchte die Pfosten dort wo sie beim Mähen möglichst nicht stören, die Spielleitung dort wo sie das Spiel unterstützen.

5 Tage her
Folgende Frage haben wir von Richard erhalten: "Kann man, wenn die Teebox ziemlich hart ist, mit Wasser den Abschlag, wohlgemerkt nur den Abschlag, etwas "weicher" gestalten. Meiner Meinung nach ja, da ich den Abschlag ja mir gestalten kann, wie ich möchte. Liege ich damit falsch?".

Nun, generell sind in R8.1a "Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen / Unerlaubte Handlungen" einige Beispiele genannt, was vor einem Shlag nicht gemacht werden darf. Da es sich bei dieser Frage jedoch um den Abschlag handelt, sollte bzgl. der erlaubten Handlungen auch ein weiterer Blick in R8.1b(8) bzw. 6.2b(3)) geworfen werden.

Bestimmte Bedingungen dürfen nämlich auf dem Abschlag verbessert werden:
- die Bodenoberfläche des Abschlags verändern (zum Beispiel, indem er eine Kerbe mit einem Schläger oder Fuß macht),
- Rasen, Gräser und andere natürliche Gegenstände, die innerhalb des Abschlags befestigt sind oder wachsen, bewegen, biegen oder brechen,
- Sand und Boden auf dem Abschlag entfernen oder niederdrücken und
- Tau, Reif oder Wasser innerhalb des Abschlags beseitigen

Mal davon abgesehen, dass das "Wässern" des Abschlages auch zu einem Problem in Bezug auf R5.6a "Unangemessene Verzögerung des Spiels" bedeuten könnte, scheint es so, als wenn Richard dann doch eher falsch liegt... (tk)
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Folgende Frage haben wir von Richard erhalten: Kann man, wenn die Teebox ziemlich hart ist, mit Wasser den Abschlag, wohlgemerkt nur den Abschlag, etwas weicher gestalten. Meiner Meinung nach ja, da ich den Abschlag ja mir gestalten kann, wie ich möchte. Liege ich damit falsch?.

Nun, generell sind in R8.1a Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen / Unerlaubte Handlungen einige Beispiele genannt, was vor einem Shlag nicht gemacht werden darf. Da es sich bei dieser Frage jedoch um den Abschlag handelt, sollte bzgl. der erlaubten Handlungen auch ein weiterer Blick in R8.1b(8) bzw. 6.2b(3)) geworfen werden. 

Bestimmte Bedingungen dürfen nämlich auf dem Abschlag verbessert werden:
- die Bodenoberfläche des Abschlags verändern (zum Beispiel, indem er eine Kerbe mit einem Schläger oder Fuß macht),
- Rasen, Gräser und andere natürliche Gegenstände, die innerhalb des Abschlags befestigt sind oder wachsen, bewegen, biegen oder brechen,
- Sand und Boden auf dem Abschlag entfernen oder niederdrücken und
- Tau, Reif oder Wasser innerhalb des Abschlags beseitigen

Mal davon abgesehen, dass das Wässern des Abschlages auch zu einem Problem in Bezug auf R5.6a Unangemessene Verzögerung des Spiels bedeuten könnte, scheint es so, als wenn Richard dann doch eher falsch liegt... (tk)

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Jeder Spieler der sich gegenüber Mitbewerbern im Zählspiel einen Vorteil verschafft verstößt gegen den Grundsatz der Regel 1. Spielen Sie den Platz wie sie ihn vorfinden ... Dies könnte im Extremen Fall zur DQ führen, da er die Spielbedingungen nicht nur für sich, sondern auch für die folgenden Spieler verändert.

7 Tage her
Der Schnee ist weg und hat seine Spuren hinterlassen. Hier eine Art Abflussrinne im Weg (für den keine besondere Platzregel erlassen wurde), in die ein Ball gerollt ist und zur Ruhe kam. Und nun? Welche Optionen hat der Spieler?

Klar, er kann mit einem Strafschlag nach Regel R19.2 verfahren, der Ball ist sicher unspielbar. Aber das kostet eben einen Strafschlag. Geht's auch ohne?

Ist die Rinne vielleicht ein ungewöhnliches Platzverhältnis? uPV sind jeder der vier definierten Umstände:
• Tierloch,
• Boden in Ausbesserung,
• unbewegliches Hemmnis oder
• zeitweiliges Wasser.

Ein Tierloch ist es nicht und das zeitweilige Wasser ist auch schon weg. Bleiben der Boden in Ausbesserung und das unbewegliche Hemmnis.

BiA ist jeder Umstand, den die Spielleitung als solchen bestimmt, das ist hier nicht geschehen, zeigt aber, wie wichtig Platzbegehungen sind, helfen solche Definitionen doch den Spielern.

Bleibt also das unbewegliche Hemmnis. Ein Hemmnis ist nach der Definition "jeder künstliche Gegenstand ausgenommen Bestandteile des Platzes und Ausmarkierungen.

Beispiele für Hemmnisse:

• Straßen und Wege mit künstlicher Oberfläche, einschließlich ihrer künstlichen Begrenzungen, (...)"

Wir haben hier einen Weg mit künstlich angelegter, wenn auch beschädigter, Oberfläche. Unbeweglich ist er auch, daher ist es ein unbewegliches Hemmnis. Und davon gibt es straflose Erleichterung nach R16.1b, da sich der Weg im Gelände befindet. Und schon ist aus einer anfänglich aussichtslosen Lage eine Möglichkeit das Spiel vernünftig fortzusetzen geworden.

Eine Möglichkeit wollen wir dabei aber nicht auslassen. Mann kann den Ball natürlich auch straflos spielen wie er liegt...
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Der Schnee ist weg und hat seine Spuren hinterlassen. Hier eine Art Abflussrinne im Weg (für den keine besondere Platzregel erlassen wurde), in die ein Ball gerollt ist und zur Ruhe kam. Und nun? Welche Optionen hat der Spieler?

Klar, er kann mit einem Strafschlag nach Regel R19.2 verfahren, der Ball ist sicher unspielbar. Aber das kostet eben einen Strafschlag. Gehts auch ohne?

Ist die Rinne vielleicht ein ungewöhnliches Platzverhältnis? uPV sind jeder der vier definierten Umstände:
• Tierloch,
• Boden in Ausbesserung,
• unbewegliches Hemmnis oder
• zeitweiliges Wasser.

Ein Tierloch ist es nicht und das zeitweilige Wasser ist auch schon weg. Bleiben der Boden in Ausbesserung und das unbewegliche Hemmnis.

BiA ist jeder Umstand, den die Spielleitung als solchen bestimmt, das ist hier nicht geschehen, zeigt aber, wie wichtig Platzbegehungen sind, helfen solche Definitionen doch den Spielern.

Bleibt also das unbewegliche Hemmnis. Ein Hemmnis ist nach der Definition jeder künstliche Gegenstand ausgenommen Bestandteile des Platzes und Ausmarkierungen.

Beispiele für Hemmnisse:

• Straßen und Wege mit künstlicher Oberfläche, einschließlich ihrer künstlichen Begrenzungen, (...)

Wir haben hier einen Weg mit künstlich angelegter, wenn auch beschädigter, Oberfläche. Unbeweglich ist er auch, daher ist es ein unbewegliches Hemmnis. Und davon gibt es straflose Erleichterung nach R16.1b, da sich der Weg im Gelände befindet. Und schon ist aus einer anfänglich aussichtslosen Lage eine Möglichkeit das Spiel vernünftig fortzusetzen geworden.

Eine Möglichkeit wollen wir dabei aber nicht auslassen. Mann kann den Ball natürlich auch straflos spielen wie er liegt...Image attachment

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Wieder ein schönes Beispiel wie die Regel in der Praxis angewendet werden kann. Super Seite weiter so👍

Man könnte auch einen 2. Ball spielen (wegen UPV - Boden in Ausbesserung) und vor Abgabe der Scorekarte die Spielleitung um eine Entscheidung bitten. Die kann dann entscheiden welcher Ball zählt. Z.B. Falls nicht so klar erkennbar ist, ob diese Rinne zum Weg gehört.🧐

Zum Beispiel könnte Musterplatzregel F-4 "Umfangreiche Beschädigungen durch starken Regen und Verkehr" in Kraft gesetzt werden...

Bleibt also das unbewegliche Hemmnis. Ein Hemmnis ist nach der Definition "jeder künstliche Gegenstand ausgenommen Bestandteile des Platzes und Ausmarkierungen. Verstehe ich jetzt nicht, da das Hemmnis nicht künstlich, sondern von der Natur „geschaffen“ wurde. Für mich bleibt nur mehr der ungewöhnlich beschaffene Boden als Grund für eine Erleichterung - oder irre ich mich da?

Sehr schöne Beschreibung der Situation und dem "messen" gegen die Möglichkeiten der uPV. Danke.

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1 Woche her
Und nun? Der Ball liegt auf der Ratingplatte, eingebettet in die Mulde, die sonst mit einer Platte verschlossen ist. Wobei eingebettet hier nicht das richtige Wort ist. Der Ball liegt auf einem unbeweglichen Hemmnis.

Es ist also der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung zu finden, von dem aus das straflose Erleichterungsverfahren nach R16.1b in Anspruch genommen werden kann. Sonst noch etwas? Ja, vielleicht auch mal wieder ein Besuch beim Pro zum Saisonstart - soll gegen Monsterslice helfen...
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Und nun? Der Ball liegt auf der Ratingplatte, eingebettet in die Mulde, die sonst mit einer Platte verschlossen ist. Wobei eingebettet hier nicht das richtige Wort ist. Der Ball liegt auf einem unbeweglichen Hemmnis.

Es ist also der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung zu finden, von dem aus das straflose Erleichterungsverfahren nach R16.1b in Anspruch genommen werden kann. Sonst noch etwas? Ja, vielleicht auch mal wieder ein Besuch beim Pro zum Saisonstart - soll gegen Monsterslice helfen...

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Ich würde zuerst die Rating Plate reparieren... 😂😂😂 Sorry, da spricht der Nebenjob-Greenkeeper... 😜

Naja wenn der Ball dort liegt, wäre er froh gewesen, einen Slice zu haben😂

Wie kommt denn ein Ball dort hin ? Das muss doch an einem Abschlag sein, oder ?

1 Woche her
Der von Mexiko nach Florida verlegte WGC (World Golf Cup) hatte regeltechnisch in der ersten Runde bereits ein Highlight. Matthew Wolff trifft seinem auf dem Grün liegenden Ball zufällig, so dass dieser sich bewegt. Was tun - was sagen die Regeln?

Hier kommen wir zu einer der Anpassungen im Regelwerk ab 2019. Denn wenn der Ball auf dem Grün versehentlich bewegt wird gilt R13.1d(1). Es ist straflos, wenn ein Spieler, Gegner oder ein anderer Spieler im Zählspiel versehentlich den Ball oder Ballmarker des Spielers auf dem Grün bewegt.

Der Spieler muss in diesem Fall den Ball oder Ballmarker an seine ursprüngliche Stelle zurücklegen (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2 oder einen Ballmarker hinlegen, um die ursprüngliche Stelle zu markieren.

Als "versehentliche Handlungen" werden in der Interpretation I13.1d(1)/1 u.a. folgende Gründe aufgeführt:
- Der Spieler unternimmt vor einem Schlag normale Handlungen nahe seines Balls, wie zum Beispiel Übungsschwünge nahe am Ball oder den Ball ansprechen und dabei den Putter nahe am Ball auf dem Boden aufsetzen.
- Der Spieler lässt eine Münze oder einen Schläger fallen, die den Ball treffen und bewegen.
- Der Partner oder Gegner eines Spielers oder einer ihrer Caddies bewegt unabsichtlich den Ball oder Ballmarker, zum Beispiel, weil er mit dem Fuß gegen den Ball stößt, etwas auf den Ball fallen lässt oder den Ballmarker niederdrückt.
- Der Spieler tritt unbeabsichtigt auf den Ballmarker und der bleibt an seiner Schuhsohle haften.

In diesen Beispielen versehentlicher Bewegung müssen Ball oder Ballmarker zurückgelegt werden und es fällt für niemanden Strafe an. Ist die exakte Stelle, von der Ball oder Ballmarker bewegt wurden, nicht bekannt, muss sie geschätzt werden (Regel 14.2c). (tk)

youtu.be/fH3y61Wnfrk
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1 Woche her
Gestern hatte wir ja schon einen Beitrag über zu viel Wasser auf dem Platz. Heute einmal die Frage, die sich aus einem Bild ergab, das gestern dabei war. Was, wenn eine Penalty Area überläuft und der Spieler seinen Ball in der PA oder dem zeitweiligen Wasser verliert, es aber nicht geklärt werden kann, wo genau?

Hier hilft uns ein Blick in Interpretation

Int 17.1a/2 – Ball entweder in Penalty Area oder ungewöhnlichen Platzverhältnissen angrenzend an Penalty Area verloren

"Wird der Ball eines Spielers nicht in einem Bereich gefunden, in dem sich eine Penalty Area und angrenzende ungewöhnliche Platzverhältnisse befinden, muss der Spieler eine angemessene Einschätzung (Regel 1.3b(2)) vornehmen bei der Bestimmung, wo sich der Ball befindet. Wenn es nach Anwendung der angemessenen Einschätzung bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball in einer der beiden Bereiche zur Ruhe gekommen ist, beides aber gleich wahrscheinlich ist, muss der Spieler Erleichterung mit Strafe nach Regel 17 in Anspruch nehmen."
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Gestern hatte wir ja schon einen Beitrag über zu viel Wasser auf dem Platz. Heute einmal die Frage, die sich aus einem Bild ergab, das gestern dabei war. Was, wenn eine Penalty Area überläuft und der Spieler seinen Ball in der PA oder dem zeitweiligen Wasser verliert, es aber nicht geklärt werden kann, wo genau?

Hier hilft uns ein Blick in Interpretation

Int 17.1a/2 – Ball entweder in Penalty Area oder ungewöhnlichen Platzverhältnissen angrenzend an Penalty Area verloren

Wird der Ball eines Spielers nicht in einem Bereich gefunden, in dem sich eine Penalty Area und angrenzende ungewöhnliche Platzverhältnisse befinden, muss der Spieler eine angemessene Einschätzung (Regel 1.3b(2)) vornehmen bei der Bestimmung, wo sich der Ball befindet. Wenn es nach Anwendung der angemessenen Einschätzung bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball in einer der beiden Bereiche zur Ruhe gekommen ist, beides aber gleich wahrscheinlich ist, muss der Spieler Erleichterung mit Strafe nach Regel 17 in Anspruch nehmen.
2 Wochen her
Jetzt, wo der Schnee langsam wegtaut haben wir vermehrt das Problem mit nassen Grüns auf denen teilweise sogar Pfützen stehen. Pfützen sind als zeitweiliges Wasser ungewöhnliche Platzverhältnisse, von denen Erleichterung möglich ist. Doch wie geht das genau?

Schauen wir einmal in R16.1d:

"Liegt der Ball eines Spielers auf dem Grün und ist durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz beeinträchtigt, darf der Spieler straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen oder einen anderen Ball an den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung legt. Er muss dabei die nach Regeln 14.2b(2) und 14.2e vorgeschriebene Vorgehensweise, einen Ball zurückzulegen, einhalten.

· Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss entweder auf dem Grün oder im Gelände liegen.

· Gibt es keinen solchen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, darf der Spieler trotzdem Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle größtmöglicher Erleichterung als Bezugspunkt verwendet, die entweder auf dem Grün oder im Gelände liegt."
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Auf dem Grün gibt's Erleichterung aber auch für zeitweiliges auf der Spiellinie, oder?

2 Wochen her
Nachdem wir gestern schon in den Bunker-Interpretationen unterwegs waren wollen wir Euch die dritte im Bunde nicht vorenthalten:

Darf ein Spieler auch im Bunker schauen, ob unter seinem Ball etwas ist, was seinen Schlag beeinträchtigen könnte, so, wie es Int 8.1a/7 bestätigt?

Ja, denn unsere Interpretation des Tages stellt klar:

"Int 12.2b/2 – Ob Spieler einen Bunker untersuchen darf
8.1a/7 bestätigt, dass ein Spieler überall auf dem Platz (auch in einem Bunker) straflos untersuchen darf, um festzustellen, ob Baumwurzeln, Felsen oder sonstige Hemmnisse seinen Schlag beeinträchtigen könnten, solange der Spieler mit seinen Handlungen nicht Bedingungen verbessert, die seinen Schlag beeinflussen.

Beispiel: Kommt der Ball eines Spielers in einem Bunker in der Nähe eines Abflusses zur Ruhe, darf der Spieler ein Tee benutzen, um den Sand zu untersuchen, um das Ausmaß des Abflusses festzustellen und ob dieser seinen Schlag beeinflussen wird.
Ist das Ziel der Untersuchung jedoch, die Beschaffenheit des Sands zu prüfen, verstößt der Spieler gegen Regel 12.2b(1)."
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Nachdem wir gestern schon in den Bunker-Interpretationen unterwegs waren wollen wir Euch die dritte im Bunde nicht vorenthalten:

Darf ein Spieler auch im Bunker schauen, ob unter seinem Ball etwas ist, was seinen Schlag beeinträchtigen könnte, so, wie es Int 8.1a/7 bestätigt?

Ja, denn unsere Interpretation des Tages stellt klar:

Int 12.2b/2 – Ob Spieler einen Bunker untersuchen darf
8.1a/7 bestätigt, dass ein Spieler überall auf dem Platz (auch in einem Bunker) straflos untersuchen darf, um festzustellen, ob Baumwurzeln, Felsen oder sonstige Hemmnisse seinen Schlag beeinträchtigen könnten, solange der Spieler mit seinen Handlungen nicht Bedingungen verbessert, die seinen Schlag beeinflussen. 

Beispiel: Kommt der Ball eines Spielers in einem Bunker in der Nähe eines Abflusses zur Ruhe, darf der Spieler ein Tee benutzen, um den Sand zu untersuchen, um das Ausmaß des Abflusses festzustellen und ob dieser seinen Schlag beeinflussen wird.
Ist das Ziel der Untersuchung jedoch, die Beschaffenheit des Sands zu prüfen, verstößt der Spieler gegen Regel 12.2b(1).

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Wenn ich den Verdacht habe, dass im Bunker an der Stelle, wo der Ball liegt, nur wenig Sand über dem Untergrund vorhanden ist, darf ich dann die Sandtiefe mit einem Tee straflos prüfen?

Tobi 🤔

2 Wochen her
Einer der vier besonderen Bereiche des Platzes ist der Bunker. Was man dort so alles darf oder auch nicht darf ist in Regel R12 aufgeführt, soweit wisst ihr das alle.

Kommen wir also zu den spezielleren Fällen, die das Leben so schreibt. Was, wenn der Ball im Bunker unspielbar liegt und man sich entscheidet, Erleichterung außerhalb des Bunkers in Anspruch zu nehmen. Darf man dann den Bunker rechen, auch wenn die Gefahr besteht, dass man wieder darin landet?

Hier hilft ein Blick in unsere

Interpretation des Tages

"Int 12.2b(3)/1 – Spieler darf in einem Bunker Sand zur Pflege des Platzes einebnen, nachdem er Erleichterung außerhalb des Bunkers in Anspruch genommen hat

Nach Regel 12.2b(3) darf ein Spieler Sand in einem Bunker einebnen, um den Platz zu pflegen, ohne sich Strafe nach Regel 8.1a (Handlungen, die nicht erlaubt sind) zuzuziehen, nachdem ein Ball aus diesem Bunker gespielt wurde. Der Begriff „aus dem Bunker gespielt“ in Regel 12.2b(3) schließt auch die Inanspruchnahme von Erleichterung außerhalb des Bunkers ein.

Beispiel: Ein Spieler entschließt sich, wegen eines unspielbaren Balls Erleichterung außerhalb eines Bunkers mit zwei Strafschlägen nach Regel 19.3b (Erleichterung zurück auf der Linie) in Anspruch zu nehmen. Bevor der Spieler den Ball droppt und dabei das Erleichterungsverfahren zurück auf der Linie nutzt oder nachdem er einen Ball gedroppt hat, aber bevor er seinen nächsten Schlag macht, ebnet der Spieler Fußspuren in dem Bunker auf seiner Spiellinie ein. Es gilt Regel 12.2b(3) und es fällt keine Strafe an.

Vorausgesetzt, der Spieler beabsichtigt, Erleichterung außerhalb des Bunkers in Anspruch zu nehmen, wäre dies straflos, selbst wenn der Spieler den Bunker eingeebnet hätte, bevor er den Ball außerhalb des Bunkers droppt."
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Einer der vier besonderen Bereiche des Platzes ist der Bunker. Was man dort so alles darf oder auch nicht darf ist in Regel R12 aufgeführt, soweit wisst ihr das alle.

Kommen wir also zu den spezielleren Fällen, die das Leben so schreibt. Was, wenn der Ball im Bunker unspielbar liegt und man sich entscheidet, Erleichterung außerhalb des Bunkers in Anspruch zu nehmen. Darf man dann den Bunker rechen, auch wenn die Gefahr besteht, dass man wieder darin landet?

Hier hilft ein Blick in unsere 

Interpretation des Tages

Int 12.2b(3)/1 – Spieler darf in einem Bunker Sand zur Pflege des Platzes einebnen, nachdem er Erleichterung außerhalb des Bunkers in Anspruch genommen hat

Nach Regel 12.2b(3) darf ein Spieler Sand in einem Bunker einebnen, um den Platz zu pflegen, ohne sich Strafe nach Regel 8.1a (Handlungen, die nicht erlaubt sind) zuzuziehen, nachdem ein Ball aus diesem Bunker gespielt wurde. Der Begriff „aus dem Bunker gespielt“ in Regel 12.2b(3) schließt auch die Inanspruchnahme von Erleichterung außerhalb des Bunkers ein.

Beispiel: Ein Spieler entschließt sich, wegen eines unspielbaren Balls Erleichterung außerhalb eines Bunkers mit zwei Strafschlägen nach Regel 19.3b (Erleichterung zurück auf der Linie) in Anspruch zu nehmen. Bevor der Spieler den Ball droppt und dabei das Erleichterungsverfahren zurück auf der Linie nutzt oder nachdem er einen Ball gedroppt hat, aber bevor er seinen nächsten Schlag macht, ebnet der Spieler Fußspuren in dem Bunker auf seiner Spiellinie ein. Es gilt Regel 12.2b(3) und es fällt keine Strafe an.

Vorausgesetzt, der Spieler beabsichtigt, Erleichterung außerhalb des Bunkers in Anspruch zu nehmen, wäre dies straflos, selbst wenn der Spieler den Bunker eingeebnet hätte, bevor er den Ball außerhalb des Bunkers droppt.
2 Wochen her
Der Golf Club Norderney ist einer der ursprünglichsten Golfclubs in Deutschland und eine meiner, Torbens, Lieblingwiesen. Selbstbewusst als einer der größten Plätze der Welt mit 27.000 Löchern angepriesen, liegt das vor allem dan den dortigen Kaninchen, denn es mögen zwar noch mehr Löcher dort sein, Spielbahnen gibt es nur 9.

Aber die haben es in sich. Echter Küstenlinkskurs in den Dünen, ein herrliches Spiel mit dem Wind. Und Tierlöchern. Was, wenn ein solches im Bunker ist?

Hierzu ein Blick in eine weitere Interpretation zu R12, Interpretation

"Int 12.2b/1 – Regel 12.2b gilt für einen Sandhügel eines Tierlochs in einem Bunker
Liegt der Ball eines Spielers in einem Bunker auf oder an einem Sandhügel, der Teil eines Tierlochs ist, gilt die Einschränkung der Regel 12.2b(1) bezüglich des Berührens des Sandhügels.

Der Spieler darf jedoch Erleichterung von dem Tierloch (Ungewöhnliche Platzverhältnisse) nach Regel 16.1c in Anspruch nehmen."
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Karl-Heinz Ahrens Peter Großkopf Christian Kabanica

Wie viele Tierlöcher hast Du getroffen auf Deiner Runde?

2 Wochen her
Und noch eine weitere Frage - dieses Mal von Peter:

"Liebes Golf Rules Team! Ich hoffe es geht euch gut. Aus gegebenem Anlass (gestern genauso passiert eine Frage: Ich putte (vom Vorgrün), der Ball läuft Richtung Loch, währenddessen geht ein Mitspieler von der Seite mit dem Rücken zu mir Richtung Loch. Er hat nicht gesehen, dass ich schon putte. Ich treffe ihn am Schuh. Ball wird abgelenkt. Was sind die Konsequenzen?"

Regel 11.1 beschäftigt sich mit dem Thema "Sich bewegender Ball trifft versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss". was in diesem Fall zutreffend ist. Dies ist für jeden Spieler straflos, auch dann, wenn der Ball den Spieler, den Gegner oder einen anderen Spieler oder einen ihrer Caddies oder Ausrüstung trifft. Der Ball muss anschließend gespielt werden, wie er liegt.

Zu beachten bei dieser Regel ist Ausnahme 2, welche aber in dem von Peter geschilderten Fall nicht zu tragen kommt. Zwar wurde der Ball geputtet - allerdings, lag dieser zuvor im Gelände (Vorgrün) und nicht auf dem Grün. Denn dann hätte der Schlag nicht gezählt und der Ball hätte an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden müssen... (tk)
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Und noch eine weitere Frage - dieses Mal von Peter:

Liebes Golf Rules Team! Ich hoffe es geht euch gut. Aus gegebenem Anlass (gestern genauso passiert eine Frage: Ich putte (vom Vorgrün), der Ball läuft Richtung Loch, währenddessen geht ein Mitspieler von der Seite mit dem Rücken zu mir Richtung Loch.  Er hat nicht gesehen, dass ich schon putte. Ich treffe ihn am Schuh. Ball wird abgelenkt. Was sind die Konsequenzen?

Regel 11.1 beschäftigt sich mit dem Thema Sich bewegender Ball trifft versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss. was in diesem Fall zutreffend ist. Dies ist für jeden Spieler straflos, auch dann, wenn der Ball den Spieler, den Gegner oder einen anderen Spieler oder einen ihrer Caddies oder Ausrüstung trifft. Der Ball muss anschließend gespielt werden, wie er liegt.  

Zu beachten bei dieser Regel ist Ausnahme 2, welche aber in dem von Peter geschilderten Fall nicht zu tragen kommt. Zwar wurde der Ball geputtet - allerdings, lag dieser zuvor im Gelände (Vorgrün) und nicht auf dem Grün. Denn dann hätte der Schlag nicht gezählt und der Ball hätte an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden müssen... (tk)

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Heißt das, das Vorgrün gehört zum Grün?

2 Wochen her
Eine Auffälligkeit bemerkte Holger in Bezug auf einen, aktuell im Internet beziehbaren Ballmarker der Marke "Trident", mit dem man die Puttlinie beim Markieren des Balls auf dem Grün festlegen kann. In Verbindung mit der Clarification "Wann die Verwendung einer Ausrichtungshilfe einen Verstoß darstellt" fragte er, ob die Nutzung dieses Ballmarkers denn nicht ein Regelverstoß bedeuten würde.

Zu nächste einmal ist die Nutzung einer Ausrichtungshilfe, um die Spielline anzuzeigen und sich dann anschließende daran auszurichten, ein Verstoß gegen R4.3a.

Bzgl. der Nutzung eines Ballmarker als Ausrichtungshilfe wurde dieses vor einiger Zeit schon einmal diskutiert, damals handelte es sich jedoch noch um einen etwas größeren, länglichen "normalen" Ballmarker. Nach einer Prüfung durch die R&A / USGA wurde hierfür eine Erweiterung in den Equipment-Regeln (Teil 6 / Kapitel 7 "Definition einer Ausrichtungshilfe und der Behandlung von Ballmarkern (Regel 4.3)") aufgenommen, welche jetzt festlegt, dass ein Ballmarker nur noch max. 2 Inch (5,08 cm) lang sein darf.

Demnach ist ein Gegenstand eine Ausrichtungshilfe, wenn er die genannten Größenbestimmungen überschreitet und Werbung, Marketing oder abstrakte Beschreibungen oder Behauptungen zu diesem Gegenstand deuten darauf hin, dass er vorrangig zum Anzeigen der Spiellinie dient.

Insofern scheint der oben erwähnte Ballmarker den Regeln zu entsprechen und kann deswegen genutzt werden... (tk)
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Eine Auffälligkeit bemerkte Holger in Bezug auf einen, aktuell im Internet beziehbaren Ballmarker der Marke Trident, mit dem man die Puttlinie beim Markieren des Balls auf dem Grün festlegen kann. In Verbindung mit der Clarification Wann die Verwendung einer Ausrichtungshilfe einen Verstoß darstellt fragte er, ob die Nutzung dieses Ballmarkers denn nicht ein Regelverstoß bedeuten würde.

Zu nächste einmal ist die Nutzung einer Ausrichtungshilfe, um die Spielline anzuzeigen und sich dann anschließende daran auszurichten, ein Verstoß gegen R4.3a. 

Bzgl. der Nutzung eines Ballmarker als Ausrichtungshilfe wurde dieses vor einiger Zeit schon einmal diskutiert, damals handelte es sich jedoch noch um einen etwas größeren, länglichen normalen Ballmarker. Nach einer Prüfung durch die R&A / USGA wurde hierfür eine Erweiterung in den Equipment-Regeln (Teil  6 / Kapitel 7 Definition einer Ausrichtungshilfe und der Behandlung von Ballmarkern (Regel 4.3)) aufgenommen, welche jetzt festlegt, dass ein Ballmarker nur noch max. 2 Inch (5,08 cm) lang sein darf. 

Demnach ist ein Gegenstand eine Ausrichtungshilfe, wenn er die genannten Größenbestimmungen überschreitet und Werbung, Marketing oder abstrakte Beschreibungen oder Behauptungen zu diesem Gegenstand deuten darauf hin, dass er vorrangig zum Anzeigen der Spiellinie dient.

Insofern scheint der oben erwähnte Ballmarker den Regeln zu entsprechen und kann deswegen genutzt werden... (tk)

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Ich habe noch keinen Ballmarker gesehen der 5 cm lang ist. Gibt es sie wirklich?

2 Wochen her
Andreas aus Österreich fragte uns am Freitag Abend bei GolfRules@Stream folgende Frage, welche er zuvor per Mail an uns adressiert hatte:

"Im letzten Jahr hatten wir im Club einen Spieler, der (auch in Turnieren) die Bälle von anderen Spielern im Zählspiel einfach unaufgefordert aufhob, z.B. um Ihnen beim Identifizieren des Balls zu „helfen“ oder auch nur um ihnen zu zeigen, dass er den Ball gefunden hat. Gefühlsmäßig meinte ich immer, dass er sich damit einen Strafschlag zuzieht. Nur fiel mir dazu keine Regel ein und ich habe auch bisher keine Regel dazu gefunden, die ihm einen Strafschlag verordnet.

Laut Regel 9.4 zieht sich der Spieler, wenn er den eigenen Ball bewegt, einen Strafschlag zu, laut Regel 9.5 der Gegner (also im Lochspiel). In Regel 9.6 wird zwar das Bewegen des Balles durch einen anderen Spieler im Zählspiel erwähnt, dies ist aber zumindest für den Spieler, dem der Ball gehört, straflos. Was ist aber mit dem Spieler, der (ständig) fremde Bälle einfach aufhebt, also bewegt? Wirklich straflos?"

Andreas liegt mit seiner Vermutung richtig - regeltechnisch wird der Mitspieler im Zählspiel wie ein äußerer Einfluss behandelt und R9.6 "Ball durch äußeren Einfluss aufgenommen oder bewegt" - dies straflos und der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden.

Allerdings fragt man sich, warum der Spieler dieses macht und ob ggf. die Lage nach dem "fremd-identifizieren" wieder an der ursprünglichen Stelle zurückgelegt wird. Denn hier könnte schnell ein Verstoß gegen R8.3b "Unzulässige Handlungen, um andere äußere Bedingungen zu verändern" entstehen. Denn bittet, beauftragt oder erlaubt ein Spieler einem anderen Spieler, absichtlich physische Bedingungen zu verändern, die sein Spiel verbessern, so zieht sich der Spieler, der dieser Aufforderung nachkommt, die Grundstrafe nach Regel 8.3 zu, und der Spieler, der um die Verbesserung bittet, sie beauftragt oder erlaubt, zieht sich ebenfalls die Grundstrafe zu, entweder nach Regel 8.1 (Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen) oder 8.2 Absichtliche Handlungen des Spielers, um andere äußere Bedingungen zu verändern, die seinen eigenen ruhenden Ball oder den zu spielenden Schlag beeinflussen), je nachdem, welche zutrifft.

Aber auch wenn die Lage des Balls nicht verbessert wird sollte einmal ein "ernstes" Wort mit dem so "hilfsbereiten" Spieler gesprochen werden, denn auch so ein Verhalten kann in die Kategorie (schwerwiegendes) "Fehlverhalten“ (s. R1.2) eingruppiert und dann durch die Spielleitung geahndet werden... (tk)
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Andreas aus Österreich fragte uns am Freitag Abend bei GolfRules@Stream folgende Frage, welche er zuvor per Mail an uns adressiert hatte:

Im letzten Jahr hatten wir im Club einen Spieler, der (auch in Turnieren) die Bälle von anderen Spielern im Zählspiel einfach unaufgefordert aufhob, z.B. um Ihnen beim Identifizieren des Balls zu „helfen“ oder auch nur um ihnen zu zeigen, dass er den Ball gefunden hat. Gefühlsmäßig meinte ich immer, dass er sich damit einen Strafschlag zuzieht. Nur fiel mir dazu keine Regel ein und ich habe auch bisher keine Regel dazu gefunden, die ihm einen Strafschlag verordnet. 

Laut Regel 9.4 zieht sich der Spieler, wenn er den eigenen Ball bewegt, einen Strafschlag zu, laut Regel 9.5 der Gegner (also im Lochspiel). In Regel 9.6 wird zwar das Bewegen des Balles durch einen anderen Spieler im Zählspiel erwähnt, dies ist aber zumindest für den Spieler, dem der Ball gehört, straflos. Was ist aber mit dem Spieler, der (ständig) fremde Bälle einfach aufhebt, also bewegt? Wirklich straflos?

Andreas liegt mit seiner Vermutung richtig - regeltechnisch wird der Mitspieler im Zählspiel wie ein äußerer Einfluss behandelt und R9.6 Ball durch äußeren Einfluss aufgenommen oder bewegt - dies straflos und der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden.

Allerdings fragt man sich, warum der Spieler dieses macht und ob ggf. die Lage nach dem fremd-identifizieren wieder an der ursprünglichen Stelle zurückgelegt wird. Denn hier könnte schnell ein Verstoß gegen R8.3b Unzulässige Handlungen, um andere äußere Bedingungen zu verändern entstehen. Denn bittet, beauftragt oder erlaubt ein Spieler einem anderen Spieler, absichtlich physische Bedingungen zu verändern, die sein Spiel verbessern, so zieht sich der Spieler, der dieser Aufforderung nachkommt, die Grundstrafe nach Regel 8.3 zu, und der Spieler, der um die Verbesserung bittet, sie beauftragt oder erlaubt, zieht sich ebenfalls die Grundstrafe zu, entweder nach Regel 8.1 (Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen) oder 8.2 Absichtliche Handlungen des Spielers, um andere äußere Bedingungen zu verändern, die seinen eigenen ruhenden Ball oder den zu spielenden Schlag beeinflussen), je nachdem, welche zutrifft.

Aber auch wenn die Lage des Balls nicht verbessert wird sollte einmal ein ernstes Wort mit dem so hilfsbereiten Spieler gesprochen werden, denn auch so ein Verhalten kann in die Kategorie (schwerwiegendes) Fehlverhalten“ (s. R1.2) eingruppiert und dann durch die Spielleitung geahndet werden... (tk)

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Unfassbar was so alles auf den Plätzen unterwegs ist. Der würde nur einmal meinen Ball anfassen 🤦‍♂️

Bei mir macht er das keine 2 mal, er würde dann keinen Ball mehr angreifen können. Vielleicht hatte er eine schlimme Kindheit. 🙄😉

2 Wochen her
Es ist mal wieder an der Zeit in unseren "Briefkasten" zu schauen - beginnen möchten wir mit einer bebilderten Frage von Joachim:

"Folgender Fall hat sich 2020 zugetragen und sorgt in unserem Club immer noch für Diskussionen. :

Beim Golfclub K. befindet sich zwischen den Bahnen 10 und 11 eine interne Ausgrenze, die laut Platzregel nur für die Bahn 10 gilt.

Spieler A schlägt an der Bahn 11 ab und sein Ball (P1) kommt hinter der internen Ausgrenze zum Liegen (siehe Skizze im Anhang). Spieler B, der auch Zähler von Spieler A ist, behauptet beharrlich, dass der Ball im Aus sei. Spieler A ist sich ziemlich sicher, dass die Ausgrenze nicht für Bahn 11 gilt, kündigt jedoch trotzdem an, einen Regelball zu spielen. Allerdings versäumt er es, auszuwählen, welcher Ball zählen soll. Spieler A schlägt erneut ab und sein Regelball (RB) kommt in der Mitte des Fairways zur Ruhe. Danach spielt er seinen Regelball auf das Grün, geht zu seinem ursprünglichen Ball und schlägt diesen neben das Grün. Mit dem dritten Schlag landet auch dieser Ball auf dem Grün. Mit beiden Bällen benötigt Spieler A zwei Putts.
Er notiert sich für den ursprünglichen Ball (P) eine 5 und für den Regelball (RB) eine 6 (Schlag und Distanzverlust).

Laut Regel 20.1c(3) gilt der zuerst gespielte Ball als ausgewählter Ball, sofern der Spieler nicht ansagt (wählt) welcher Ball zählen soll. Was ist nun unter dem „zuerst gespielten Ball“ zu verstehen? Ist dies der Ball, den ich als ersten Ball zu Beginn des Lochs vom Abschlag spiele (ursprüngliche Ball) oder ist es der Ball, den ich als ersten spiele, wenn die strittige Situation eingetreten ist? Wie bewertet ihr den Fall?"

Regel 20.1c(3) wird durch den Spieler ja angewandt, weil er nach dem Spiel des ersten Ball vom Abschlag 11 die Zweifel über die korrekte Anwendung der Regel teilt. Insofern entscheidet er sich zu dem Zeitpunkt einen zweiten (Regel-)Ball zu spielen.

Aber auch unabhängig vom zweiten Ball zählt der erste Ball, da dieser korrekt nach den Regeln gespielt wurde, da die interne Ausgrenze bei Spielen von Loch 11 ja nicht relevant war. (tk)
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Es ist mal wieder an der Zeit in unseren Briefkasten zu schauen - beginnen möchten wir mit einer bebilderten Frage von Joachim:

Folgender Fall hat sich 2020 zugetragen und sorgt in unserem Club immer noch für Diskussionen. :

Beim Golfclub K. befindet sich zwischen den Bahnen 10 und 11 eine interne Ausgrenze, die laut Platzregel nur für die Bahn 10 gilt.

Spieler A schlägt an der Bahn 11 ab und sein Ball (P1) kommt hinter der internen Ausgrenze zum Liegen (siehe Skizze im Anhang). Spieler B, der auch Zähler von Spieler A ist, behauptet beharrlich, dass der Ball im Aus sei. Spieler A ist sich ziemlich sicher, dass die Ausgrenze nicht für Bahn 11 gilt, kündigt jedoch trotzdem an, einen Regelball zu spielen. Allerdings versäumt er es, auszuwählen, welcher Ball zählen soll. Spieler A schlägt erneut ab und sein Regelball (RB) kommt in der Mitte des Fairways  zur Ruhe. Danach spielt er seinen Regelball auf das Grün, geht zu seinem ursprünglichen Ball und schlägt diesen neben das Grün. Mit dem dritten Schlag landet auch dieser Ball auf dem Grün. Mit beiden Bällen benötigt Spieler A zwei Putts.
Er notiert sich für den ursprünglichen Ball (P) eine 5 und für den Regelball (RB) eine 6 (Schlag und Distanzverlust).

Laut Regel 20.1c(3) gilt der zuerst gespielte Ball als ausgewählter Ball, sofern der Spieler nicht ansagt (wählt) welcher Ball zählen soll. Was ist nun unter dem „zuerst gespielten Ball“ zu verstehen?  Ist dies der Ball, den ich als ersten Ball zu Beginn des Lochs vom Abschlag spiele (ursprüngliche Ball) oder ist es der Ball, den ich als ersten spiele, wenn die strittige Situation eingetreten ist? Wie bewertet ihr den Fall? 

Regel 20.1c(3) wird durch den Spieler ja angewandt, weil er nach dem Spiel des ersten Ball vom Abschlag 11 die Zweifel über die korrekte Anwendung der Regel teilt. Insofern entscheidet er sich zu dem Zeitpunkt einen zweiten (Regel-)Ball zu spielen.

Aber auch unabhängig vom zweiten Ball zählt der erste Ball, da dieser korrekt nach den Regeln gespielt wurde, da die interne Ausgrenze bei Spielen von Loch 11 ja nicht relevant war. (tk)

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Spieler A hat bewußt dafür gesorgt, daß nicht nur der Spielbetrieb gestört und verzögert wird, er hat möglicherweise auch die nachfolgenden Ergebnisse beeinflusst. Hier wünschte man sich gerne passende Konsequenzen.

Der zuerst gespielte Ball nach 20.1.c(3) wird ja immer der Ball sein, wegen dessen man noch einen zweiten Ball (den Regelball) spielt. Diese Anmerkung "Aber auch unabhängig vom zweiten Ball zählt der erste Ball, da dieser korrekt nach den Regeln gespielt wurde, da die interne Ausgrenze bei Spielen von Loch 11 ja nicht relevant war. " verstehe ich aber nicht. Wenn ich einen Regelball falsch ins Spiel bringen würde, dann könnte der doch genauso zum Ball im Spiel werden, genauso, wie es ein nicht korrekt angekündigter PProvisorischer Ball wird, auchh wenn der OB korrekt nach den Regeln gespielt wurde.

Wenn ich mal wieder auf einen bestimmten Platz hier in meiner Nähe komme, dann muß ich da auch mal ein paar Fotos machen und hier einstellen. Nach meiner Einschätzung sind dort einige Ausmarkierungen auch etwas wild gesteckt.

Sorry, ich verstehe die Diskussion nicht. Der erste Ball wurde regelkonform gespielt. Der Regelball nur um der weiteren Diskussion mit dem Mitspieler aus dem Weg zu gehen. Nachdem feststand, dass Ball 1 regelkonform war, gibt es doch keinen Grund zur Diskussion, er ist im Spiel. Oder? Und was hat das mit Fairness zu tun? Der Vorgang ist doch regelkonform.

Die Diskussion ist/war wie Herr Kreuer schreibt, nicht notwendig. Eine Regelentscheidung wird nach den vorliegenden Tatsachen entschieden. Der ursprüngliche Ball war regelkonform gespielt also ist das Ergebnis des Spielers das mit dem ursprünglichen Ball. 👍

Also ich spiele selbst viel auswärts Turniere (privat wie auch ligaspiele) Also gewisse Platzregel Sachen wie mit dem Aus steht doch immer mit auf der Scorekarte, Oder es gibt im Ligaspiele sogar extra Zettel mit. Aber auch wenn ich Gast bin erkundige ich mich doch vorher über so Dinge! Kein Verständnis für den Herr oder die Dame die den Spieler da anprangert.

Solche besonderen Regeln (Platzregeln) sollten ansich auf det Rückseite der Scorekarte stehen, oder auf der Abschlagtafel am Abschlag als besonderer Hinweis zu finden sein. Dann würden sich viele Fragen erübrigen.

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3 Wochen her
Beim Spaziergang im Schnee ja mal eine lustige Abwechselung - in der Realität auf dem Platz aber ein absolutes No-Go: das "Lederwedge".

Regel 8 "Den Platz spielen, wie er vorgefunden wird" und Regel 9 "Ball spielen, wie er liegt" sind die Basiselemente, auf denen das ehrliche Golfspiel basiert. Zunächst einmal muss der Ball von der Stelle gespielt werden, an dem er zur Ruhe kommt, außer die Regeln verlangen oder erlauben dem Spieler eine abweichende Handlung. Spielen bedeutet in dem Zusammenhang den Ball ehrlich mit dem Schläger zu schlagen (s. Regel R10.1a).

Wird aber der ruhende Ball durch den Spieler aufgenommen oder absichtlich bewegt (s. Regel R9.4), so muss der Ball an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden und der Spieler zieht sich einen Strafschlag zu. Macht der Spieler das nicht und schlägt von der neuen Stelle, so spielt er vom falschen Ort unter Grundstrafe nach R14.7a. Letztes bedeutet nach R 1.3c(4), dass das Versäumnis, den Ball zurückzulegen, als getrennte und nicht zusammenhängende Handlung angesehen wird.

Und darüber hinaus ist dann auch noch einmal Regel R1.2a "Richtlinien für das Verhalten von Spielern / Von allen Spielern erwartetes Verhalten" in den Fokus zu nehmen, denn diese vorsätzliche Handlung widerspricht sicherlich dem Aspekt des ehrlichen Spiels. Und ein "schwerwigendes Fehlverhalten" kann durch die Spielleitung zu einer Disqualifikation führen.

PS: Wie sagte doch unser Pro "ziemlich fett getroffen" - da bedarf es noch etwas Training... 😉 (tk)
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3 Wochen her
Und ergänzend zum gestrigen Beitrag über den Strafschlag nach R9.4 für Maverick McNealy gab es einen weiteren Vorfall aus der Schlussrunde mit Russel Knox zu vermelden. Auch hier bewegte sich der Ball, nachdem der Spieler diesen angesprochen hatte.

Dem herbeigeholten Referee berichtete Knox über den Vorgang und der Referee entschied aufgrund der Informationen, dass die Bewegung des Balls nicht durch den Spieler verursacht wurde, sondern dieses stattdessen erst später durch Naturkräfte hervorgerufen wurde. In diesem Fall greift Regel R9.3, der Vorfall ist straflos und der Ball muss von der neuen Stelle gespielt werden.

Allerdings ist in dem Videoausschnitt nicht in Erfahrung zu bringen, ob der Referee Knox informierte, dass der Vorfall noch einer abschließenden Prüfung durch die Fernsehbilder unterzogen wird. Und das macht diesen Fall, ggü. der gestrigen Regelsituation bei McNealy, noch einmal interessant.

In der Interpretation "Bewegt/2" heißt es u.a., dass die Spielleitung auf Grundlage aller ihr verfügbaren Beweise feststellen kann, ob der Ball seine Lage in einem Ausmaß verändert hat und das dieses mit dem bloßen Auge wahrscheinlich zu erkennen war. Dann gilt der Ball als bewegt, auch wenn niemand tatsächlich gesehen hat, dass er sich bewegte. Aber selbst Knox bestätigte ja gegenüber dem Referee, dass sich sein Ball nach dem Ansprechen bewegt hatte.

Insofern galt es dann noch zu klären, wer denn für die Bewegung es Balls die Verantwortung trägt und wie dieses im zeitlichen Zusammenhang mit der vorherigen Aktion des Spieler zu sehen war. Auch in dieser Regel gilt der Maßstab "bekannt oder so gut wie sicher" (s. R9.2b(2)). Zur Feststellung können dabei alle verfügbaren Informationen zu Rate gezogen werden - sprich alle Hinweise, die der Spieler kennt oder mit vertretbarem Aufwand und ohne das Spiel unangemessen zu verzögern erhalten kann.

Eine Überprüfung war somit nicht nur statthaft sondern durch die Spielleitung auch notwendig, um Knox eine entsprechende Rückmeldung geben zu können. Das Knox dann erst etwas später auf der Runde mit der Entscheidung konfrontiert wurde, ändert letztendlich nichts an der eigentlichen Regelentscheidung und ist im Golf ein durchaus übliches Vorgehen, wenn man z.B. an die Entscheidung zu einem "Regelball" denkt.

Herzustellen an dieser Aktion ist aber noch einmal insbesondere das Vorgehen von Knox: er informierte sofort die Mitspieler, zog einen Referee hinzu und akzeptierte die nachträglich verhängte Strafe, auch wenn er die "Sinnhaftigkeit" der Regel in einem anschließendem Statement in Frage stellt. Sportmanship... (tk)

www.pgatour.com/video/2021/02/15/russell-knox-assessed-1-stroke-penalty-at-pebble-beach.html

Russell Knox assessed 1-stroke penalty at Pebble Beach - PGA TOUR Video
In the fourth round of the 2021 AT&T Pebble Beach Pro-Am, Russell Knox chats with a rules official and playing partner Daniel Berger to address whether or not he caused his ball to move on the par-4 first hole.
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Hier ist ein Golfer der nur nach den Regeln spielen kann. Eben kein Patrick Reed.

3 Wochen her
Das AT&T in Pebble Beach ist immer wieder durch die wundervollen Blicke der Spielbahnen direkt am Wasser berühmt - ein Traum von Golfplatz. Aber auch dieses Mal gibt es aus Sicht des Regelinteressierten eine schöne Momentaufnahme mit dem Protagonisten Maverick McNealy an Bahn 5.

Nach dem Gespräch mit dem Referee wurde bestätigt, dass McNealy für die Bewegung des Ball verantwortlich ist. Nach Regel R9.4 "Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt" muss der Ball unter Hinzurechnen eines Strafschlages dann wieder an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden.

Im Video ist zu erkennen, dass der Prozess des "Zurücklegen" sich über mehrere Versuche erstreckte. Hintergrund ist, dass nach Regel R14.2c "Wohin der Ball zurückzulegen ist" die Stelle des Ball auch dessen Position senkrecht über dem Boden beinhaltet. Wenn der Ball nicht an der ursprünglichen Stelle liegen bleibt, muss er es ein zweites Mal versuchen (s. R14.2e). Wenn der Ball erneut nicht an dieser Stelle liegen bleibt, muss der Spieler den Ball zurücklegen, indem er ihn an die nächstgelegene Stelle legt, an der der Ball liegen bleibt, mit den Einschränkungen: die Stelle darf nicht näher zum Loch liegen und die nächstgelegene Stelle muss im Gelände sein (da sich der Ball zuvor im Gelände befand).

Im Fall von McNealy waren das anscheinend nur ein paar Milli-/Zentimeter, so dass dieses in der Aufzeichnung nicht genau zu erkennen ist. (tk)

www.pgatour.com/video/2021/02/14/maverick-mcnealy-s-ruling-during-round-3-at-at-t-pebble-beach.html

Maverick McNealy's ruling during Round 3 at AT&T Pebble Beach - PGA TOUR Video
In the third round of the 2021 AT&T Pebble Beach Pro-Am, Maverick McNealy gets a ruling on his golf ball at the par-3 5th hole. McNealy was able to take a drop for an embedded ball, but when he grounded his club the ball moved slightly and he received a one-shot penalty.
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Ein schönes Beispiel dafür, daß ein regeltechnisch simpler Fall durchaus komplex sein kann und daß es keine Schande ist, über Funk Kollegen zu fragen.

3 Wochen her
Gestern hatten wir ja schon einen kleinen Ausflug in Regel R8 und das Verbessern von Spielbedingungen.

Das bringt uns heute zur Frage, ob man sich selbst - zum Beispiel vor Stacheln einer Heckenpflanze - schützen darf? Unsere

Interpretation des Tages

Int I10.2b(5)/2 – "Spieler darf Schutzkleidung tragen" zeigt uns das:

"Obwohl ein Spieler die Bedingungen nicht verbessern darf, die den Schlag beeinflussen, darf er Kleidung zum Schutz gegen die Naturkräfte tragen.

Beispiel: Kommt der Ball eines Spielers nahe einem Kaktus zur Ruhe, wäre es ein Verstoß gegen Regel 8.1 (Handlungen, die die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen), wenn er ein Handtuch auf den Kaktus legt, um seinen Raum des beabsichtigten Stands zu verbessern. Das Handtuch darf jedoch um den Körper des Spielers gewickelt werden, um ihn vor dem Kaktus zu schützen."
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Gestern hatten wir ja schon einen kleinen Ausflug in Regel R8 und das Verbessern von Spielbedingungen.

Das bringt uns heute zur Frage, ob man sich selbst - zum Beispiel vor Stacheln einer Heckenpflanze - schützen darf? Unsere

Interpretation des Tages 

Int I10.2b(5)/2 – Spieler darf Schutzkleidung tragen zeigt uns das:

Obwohl ein Spieler die Bedingungen nicht verbessern darf, die den Schlag beeinflussen, darf er Kleidung zum Schutz gegen die Naturkräfte tragen.

Beispiel: Kommt der Ball eines Spielers nahe einem Kaktus zur Ruhe, wäre es ein Verstoß gegen Regel 8.1 (Handlungen, die die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen), wenn er ein Handtuch auf den Kaktus legt, um seinen Raum des beabsichtigten Stands zu verbessern. Das Handtuch darf jedoch um den Körper des Spielers gewickelt werden, um ihn vor dem Kaktus zu schützen.Image attachment
3 Wochen her
Play the course as you find it, spiele den Platz, wie Du ihn vorfindest. Eine der beiden Grundregeln im Golf. Doch was heißt das im Einzelnen? Das sagt uns Regel R8.

"Um den Grundsatz „Spielen Sie den Platz, wie Sie ihn vorfinden“ zu unterstützen, schränkt diese Regel die Möglichkeiten eines Spielers ein, folgende geschützte „Bedingungen die den Schlag beeinflussen“ (überall auf dem Platz und außerhalb des Platzes) für seinen nächsten Schlag zu verbessern:

· Die Lage des ruhenden Balls,

· den Raum seines beabsichtigten Stands,

· den Raum seines beabsichtigten Schwungs,

· seine Spiellinie und

· den Erleichterungsbereich, in dem er einen Ball droppen oder hinlegen wird.

Diese Regel gilt für Handlungen sowohl während einer Runde, als auch während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a.

Sie gilt nicht für

· das Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe oder beweglicher Hemmnisse, wie im Ausmaß nach Regel 15 erlaubt oder

· eine Handlung, während der Ball eines Spielers in Bewegung ist, siehe hierzu Regel 11."

Was genau man jetzt nicht machen darf ist etwas tiefer im Regelwerk, genauer in R8.1a reguliert und in den Interpretationen I8.1a/1 und I8.1a/2 vertieft:

"Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich einen möglichen Vorteil verschaffen
Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen (d.h., dem Spieler wahrscheinlich einen möglichen Vorteil verschaffen) schließen ein:

• Ein Spieler bessert ein Balleinschlagloch im Gelände aus oder legt ein Divot in ein Divotloch auf seiner Spiellinie einige Meter vor seinem Ball zurück, bevor er einen Schlag macht, der von dem Balleinschlagloch oder dem Divotloch betroffen sein könnte (zum Beispiel ein Putt oder ein niedriger Chip).

• Der Ball eines Spielers liegt in einem Bunker am Grün und der Spieler ebnet Fußspuren vor seinem Ball auf der Spiellinie ein, bevor er einen kurzen Schlag macht, mit der Absicht, über den eingeebneten Bereich zu spielen (siehe Regel 12.2b(2) – Wann Sand berühren straflos ist).

8.1a/2 – Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich keinen möglichen Vorteil verschaffen
Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich nicht die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen (d.h., die dem Spieler wahrscheinlich keinen möglichen Vorteil verschaffen) schließen ein:

• Vor einem Annäherungsschlag von 135 m aus dem Gelände bessert ein Spieler einige Meter vor seinem Ball auf seiner Spiellinie ein kleines Balleinschlagloch aus, ebnet eine Fußspur in einem Bunker ein oder legt ein Divot in ein Divotloch zurück.

• Der Ball eines Spielers liegt mitten in einem langen flachen Fairwaybunker und der Spieler ebnet Fußspuren einige Meter vor seinem Ball auf seiner Spiellinie ein, bevor er einen langen Schlag über den eingeebneten Bereich spielt (siehe Regel 12.2b(2) – Wann Sand berühren straflos ist)."

Bei Verstößen dagegen fällt die Grundstrafe an, also: Vorsicht!
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Play the course as you find it, spiele den Platz, wie Du ihn vorfindest. Eine der beiden Grundregeln im Golf. Doch was heißt das im Einzelnen? Das sagt uns Regel R8.

Um den Grundsatz „Spielen Sie den Platz, wie Sie ihn vorfinden“ zu unterstützen, schränkt diese Regel die Möglichkeiten eines Spielers ein, folgende geschützte „Bedingungen die den Schlag beeinflussen“ (überall auf dem Platz und außerhalb des Platzes) für seinen nächsten Schlag zu verbessern:

·   Die Lage des ruhenden Balls,

·   den Raum seines beabsichtigten Stands,

·   den Raum seines beabsichtigten Schwungs,

·   seine Spiellinie und

·   den Erleichterungsbereich, in dem er einen Ball droppen oder hinlegen wird.

Diese Regel gilt für Handlungen sowohl während einer Runde, als auch während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a.

Sie gilt nicht für

·   das Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe oder beweglicher Hemmnisse, wie im Ausmaß nach Regel 15 erlaubt oder

·   eine Handlung, während der Ball eines Spielers in Bewegung ist, siehe hierzu Regel 11.

Was genau man jetzt nicht machen darf ist etwas tiefer im Regelwerk, genauer in R8.1a reguliert und in den Interpretationen I8.1a/1 und I8.1a/2 vertieft:

Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich einen möglichen Vorteil verschaffen
Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen (d.h., dem Spieler wahrscheinlich einen möglichen Vorteil verschaffen) schließen ein:

• Ein Spieler bessert ein Balleinschlagloch im Gelände aus oder legt ein Divot in ein Divotloch auf seiner Spiellinie einige Meter vor seinem Ball zurück, bevor er einen Schlag macht, der von dem Balleinschlagloch oder dem Divotloch betroffen sein könnte (zum Beispiel ein Putt oder ein niedriger Chip).

• Der Ball eines Spielers liegt in einem Bunker am Grün und der Spieler ebnet Fußspuren vor seinem Ball auf der Spiellinie ein, bevor er einen kurzen Schlag macht, mit der Absicht, über den eingeebneten Bereich zu spielen (siehe Regel 12.2b(2) – Wann Sand berühren straflos ist).

8.1a/2 – Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich keinen möglichen Vorteil verschaffen
Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich nicht die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen (d.h., die dem Spieler wahrscheinlich keinen möglichen Vorteil verschaffen) schließen ein:

• Vor einem Annäherungsschlag von 135 m aus dem Gelände bessert ein Spieler einige Meter vor seinem Ball auf seiner Spiellinie ein kleines Balleinschlagloch aus, ebnet eine Fußspur in einem Bunker ein oder legt ein Divot in ein Divotloch zurück. 

• Der Ball eines Spielers liegt mitten in einem langen flachen Fairwaybunker und der Spieler ebnet Fußspuren einige Meter vor seinem Ball auf seiner Spiellinie ein, bevor er einen langen Schlag über den eingeebneten Bereich spielt (siehe Regel 12.2b(2) – Wann Sand berühren straflos ist).

Bei Verstößen dagegen fällt die Grundstrafe an, also: Vorsicht!Image attachment
3 Wochen her
Das war wirklich gestern eine schöne Runde mit Euch - lieben Dank für die angenehmen Gespräche und den Austausch. Und kurzfristig haben wir uns gestern / heute noch einmal abgestimmt und lassen ein GolfRules@Stream#2 folgen.

Unser Kollege Andreas Flohr erwähnte ja gestern, dass er zum "World Handicap System" im Club schon mehrere "Fortbildungen" gemacht hat. Da liegt es nah, dass Andreas Ende März in unserem Forum einmal etwas zu diesem Thema berichtet.

Insofern sammelt schon mal Eure Fragen - eine Terminankündigung und die Einladung folgt in den nächsten Tagen...
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Das war wirklich gestern eine schöne Runde mit Euch - lieben Dank für die angenehmen Gespräche und den Austausch. Und kurzfristig haben wir uns gestern / heute noch einmal abgestimmt und lassen ein GolfRules@Stream#2 folgen.

Unser Kollege Andreas Flohr erwähnte ja gestern, dass er zum World Handicap System im Club schon mehrere Fortbildungen gemacht hat. Da liegt es nah, dass Andreas Ende März in unserem Forum einmal etwas zu diesem Thema berichtet.

Insofern sammelt schon mal Eure Fragen - eine Terminankündigung und die Einladung folgt in den nächsten Tagen...

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Vielen Dank für das interessante Forum gestern. Meine Erwartungen als Golf-Neuling ging zwar eher in die Richtung, wie zu Schluss auch gemacht, Bilder von Situationen auf dem Platz und hier anzuwendende Regeln zum Fortkommen. Allerdings waren auch weitere Hintergrundinfos bzw. kleine Einblicke zu Verbänden, Clubs, Platzgestaltung interessant. Erschreckend eher die Aussage, wie wenig die Regeln für die Mehrzahl der Spielenden (im Hobby und Freizeitbereich) eine Rolle spielt. Jedenfalls nimmt es mir die Scheu mich als Anfänger auf dem Platz zu bewegen, auch wenn nicht alles rund läuft. Freue mich auf weitere Veranstaltungen. 👍

War gestern sehr interessant.

Habt ihr gut gemacht👍 Gerne wieder 👍🏌️‍♂️

....👍

Kann ich auch nur bestätigen. Hat Spaß gemacht, und gerne wieder.

Ich habe zwar nur kurz reingeschaut, weil ich von dem Termin nichts mitbekommen habe, das hat mir aber sehr gut gefallen. Weiter so 👍

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3 Wochen her
Gestern haben wir ja in einem Nebensatz zu Kevin Na den Interessenschutz erwähnt, der zum Fair Play, zum spirit of the game gehört.

Und Nebensätze, auch "obiter dicta - nebenbei gesagtes" genannt, sind gern genommene Stilmittel um in Entscheidungen Meinungen kund zu tun, die nicht hundertprozentig mit der zu entscheidenden Sache zu tun haben aber "mal gesagt werden müssen".

Ein solches obiter dictum findet sich auch in den Klarstellungen zu den Golfregeln, hier zu Regel R15.3 "Ball aufhalten". Diese Klarstellung stellt zunächst klar, dass eine bestimmte Situation kein "Ball aufhalten" ist und kommt dann zum obiter dictum, wie die Interessen aller Spieler im Zählspiel geschützt werden können.

"(...) Aus diesem Grund bieten der R&A und die USGA den Spielern folgende Orientierung und Erläuterung eines bewährten Verfahrens an:

 Im Zählspiel gibt es einen Wettbewerb zwischen allen Spielern, und da nicht jeder Spieler anwesend sein kann, um seine Interessen zu schützen, ist der Schutz aller Teilnehmer eine Verantwortung, die alle Spieler in dem Turnier gemeinsam haben.

 Falls im Zählspiel die Möglichkeit besteht, dass der nahe am Loch liegende Ball eines Spielers einen anderen Spieler, der von außerhalb des Grüns spielt, unterstützen könnte, sollten beide Spieler darauf achten, dass der Spieler, dessen Ball nahe am Loch liegt, diesen markiert und aufnimmt, bevor der andere Spieler spielt.

 Folgen alle Spieler diesem bewährten Verfahren, werden die Interessen jedes Teilnehmers bestmöglich geschützt."
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Gestern haben wir ja in einem Nebensatz zu Kevin Na den Interessenschutz erwähnt, der zum Fair Play, zum spirit of the game gehört. 

Und Nebensätze, auch obiter dicta - nebenbei gesagtes genannt, sind gern genommene Stilmittel um in Entscheidungen Meinungen kund zu tun, die nicht hundertprozentig mit der zu entscheidenden Sache zu tun haben aber mal gesagt werden müssen.

Ein solches obiter dictum findet sich auch in den Klarstellungen zu den Golfregeln, hier zu Regel R15.3 Ball aufhalten. Diese Klarstellung stellt zunächst klar, dass eine bestimmte Situation kein Ball aufhalten ist und kommt dann zum obiter dictum, wie die Interessen aller Spieler im Zählspiel geschützt werden können.

(...) Aus diesem Grund bieten der R&A und die USGA den Spielern folgende Orientierung und Erläuterung eines bewährten Verfahrens an:

 Im Zählspiel gibt es einen Wettbewerb zwischen allen Spielern, und da nicht jeder Spieler anwesend sein kann, um seine Interessen zu schützen, ist der Schutz aller Teilnehmer eine Verantwortung, die alle Spieler in dem Turnier gemeinsam haben.

 Falls im Zählspiel die Möglichkeit besteht, dass der nahe am Loch liegende Ball eines Spielers einen anderen Spieler, der von außerhalb des Grüns spielt, unterstützen könnte, sollten beide Spieler darauf achten, dass der Spieler, dessen Ball nahe am Loch liegt, diesen markiert und aufnimmt, bevor der andere Spieler spielt.

 Folgen alle Spieler diesem bewährten Verfahren, werden die Interessen jedes Teilnehmers bestmöglich geschützt.
3 Wochen her
GolfRules@Stream #1 ... MehrWeniger

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Sorry, kann auch nur zuhören, da es beim Einwählen zu Zoom akustische Probleme gab...

Den Spieler der diese Bälle aufnimmt 1x informieren dies nicht zu tun und danach DQ wegen "Breach of etikette"

1.2a/1 wäre die Interpretation dazu ...

Alles Geldschneiderei!Habe zwei Regelbücher davon gekauft ,alles gelesen.Nie wieder gebraucht,liegen jetzt im Keller.Ausser zwei drei Sachen die wichtig sind und auch fast alle kennen,interessiert das kaum Einen. Zumal nur noch 10% Turnierteilnehmer sind gegenüber von vor 20 Jahren.

Gerne wieder, es war sehr informativ!!!

Im Zweifelsfall immer einen Regelball spielen.

18.2a(I)/3?

Hey - habt ihr auch Lady Referees? Andrea aus der Schweiz 😂😂😂

Was erwartet ihr für den Frühling? Werdet ihr spielen dürfen oder werden eure Plätze zu sein??

Akku leer. Endlich wieder über Golf gesprochen 😉. Bleibt gesund und gerne wieder

Gut zu wissen ... spannend zuzuhören ....

Vielen Dank, war wirklich ein toller Erfahrungsaustausch. Freue mich schon auf ein weiteres Meeting.👏

Hallo zusammen, lauschen euch gerade voller Interesse. Was für uns hilfreicher wäre: Wir haben den Eindruck, dass sehr oft Situationen direkt mit dem Regel Text erläutert/begründet werden. Dieser ist ja nicht immer leicht verständlich formuliert. Daher wäre eine Art Übersetzung von euch in unjuristisches deutsch viel klarer. Teilt noch jemand diesen Eindruck? Könnte "Golf Rules" das als Anregung mal einbauen in die nächsten 2-3 Erläuterungen? Danke und Gruß!

Hat Spaß gemacht und sehr interessant. Bin beim nächsten Termin wieder dabei 👍⛳️🏌️‍♂️

Danke für die Kommentare - wir versuchen das in die Runde einzubinden...

Ziel 2021: die Plätze der Teilnehmer spielen...

War richtig gut, vielen Dank!

Sorry, Problem mit Zoom bei mir, daher nur Live-Stream😏

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3 Wochen her
Heute Abend ist es dann soweit, der erste GolfRules@stream geht online!

Damit Ihr dabei sein könnt, bestehen zwei Möglichkeiten:

1.
Ihr könnt das hier bei Facebook im Livestream sehen. Dazu einfach um 20:00 Uhr die Facebookseite aufrufen.

2.
Ihr könnt bei Zoom teilnehmen. Das geht ab 20:00 Uhr mit folgendem Einwahl-Link:

zoom.us/j/98216887558?pwd=Mi9NZUdReHVjS0pKeVFvd095eGlxQT09

Meeting-ID: 982 1688 7558
Kenncode: 583874

Wir freuen uns auf Euch!
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Heute Abend ist es dann soweit, der erste GolfRules@stream geht online!

Damit Ihr dabei sein könnt, bestehen zwei Möglichkeiten:

1.
Ihr könnt das hier bei Facebook im Livestream sehen. Dazu einfach um 20:00 Uhr die Facebookseite aufrufen.

2.
Ihr könnt bei Zoom teilnehmen. Das geht ab 20:00 Uhr mit folgendem Einwahl-Link:

https://zoom.us/j/98216887558?pwd=Mi9NZUdReHVjS0pKeVFvd095eGlxQT09

Meeting-ID: 982 1688 7558
Kenncode: 583874

Wir freuen uns auf Euch!
3 Wochen her
Kevin Na hatte am Wochenende am Roten Meer so seine Probleme mit den dortigen Bunkern. Nachdem er sich am Samstag auf der 16 schon nach einem besonders unglücklichen Bunkerspiel ein Double Bogey zuzog hatte er auch an der 17 seine Probleme mit der Beschaffenheit des Bunkers, so sehr, dass er nach dem Schlag um einen Referee bat.

Was genau er von der Dame wollte wurde nicht übertragen, gehen wir zu seinen Gunsten einmal davon aus, dass er zum Schutz eigener Interessen und denen der anderen Spieler darum bat, dass vielleicht bei der Platzvorbereitung für den Folgetag ein besonderes Augenmerk auf die Bunkerbeschaffenheit gelegt wird denn eines ist sicher: NACH einem Schlag kann auch der Referee nicht mehr helfen eine Erleichterung zu bekommen...
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Kevin Na hatte am Wochenende am Roten Meer so seine Probleme mit den dortigen Bunkern. Nachdem er sich am Samstag auf der 16 schon nach einem besonders unglücklichen Bunkerspiel ein Double Bogey zuzog hatte er auch an der 17 seine Probleme mit der Beschaffenheit des Bunkers, so sehr, dass er nach dem Schlag um einen Referee bat.

Was genau er von der Dame wollte wurde nicht übertragen, gehen wir zu seinen Gunsten einmal davon aus, dass er zum Schutz eigener Interessen und denen der anderen Spieler darum bat, dass vielleicht bei der Platzvorbereitung für den Folgetag ein besonderes Augenmerk auf die Bunkerbeschaffenheit gelegt wird denn eines ist sicher: NACH einem Schlag kann auch der Referee nicht mehr helfen eine Erleichterung zu bekommen...
4 Wochen her
"Bunker Liner" - also eine im Bunker integrierte Lage / Schicht, welche dazu dienen soll den Sand und den Untergrund zu trennen, sind normalerweise für den Spieler nicht ersichtlich und deswegen auch nicht regelrelevant. Wenn diese "Liner" aber an die Oberfläche kommen und den Spieler beim Schwung, Stand oder Balllage behindern, so kann dieser nach R16.1b (bei der Balllage im Gelände) bzw. R16.1c (bei der Balllage im Bunker) straflose Erleichterung von dem unbeweglichen Hemmnis in Anspruch nehmen.

Häufig ist bei solchen Anlagen eine Platzregel zu finden, welche einen "Bunker Liner" in der vorgesehenen Position als "integralen Bestandteil" des Platzes definiert. Das kann z.B. in dem Fall, wenn der Sand oberhalb des "Liner" schon ausgedünnt ist, zu Tragen kommen... (tk)
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Bunker Liner - also eine im Bunker integrierte Lage / Schicht, welche dazu dienen soll den Sand und den Untergrund zu trennen, sind normalerweise für den Spieler nicht ersichtlich und deswegen auch nicht regelrelevant. Wenn diese Liner aber an die Oberfläche kommen und den Spieler beim Schwung, Stand oder Balllage behindern, so kann dieser nach R16.1b (bei der Balllage im Gelände) bzw. R16.1c (bei der Balllage im Bunker) straflose Erleichterung von dem unbeweglichen Hemmnis in Anspruch nehmen.

Häufig ist bei solchen Anlagen eine Platzregel zu finden, welche einen Bunker Liner in der vorgesehenen Position als integralen Bestandteil des Platzes definiert. Das kann z.B. in dem Fall, wenn der Sand oberhalb des Liner schon ausgedünnt ist, zu Tragen kommen... (tk)
4 Wochen her
Karin hat das Glück in Spanien noch spielen zu können und fragte uns:

"Lieber Torben:
Eine Regelfrage, mit der Bitte um eine kurze Antwort
Dankeschön ⛳️⛳️⛳️⛳️

Mein Abschlag ging leicht nach rechts in Richtung einiger Bäume. Sah für mich OK aus. Als wir dort ankamen, fanden wir keinen Ball. Mitte Fairway lag ein Ball, vom dem eine Mitspielerin aber behauptete es sei ihrer. Nach kurzem Suchen auf der freien Fläche unter den Bäumen (weniger als 3 Min) ging ich zurück um einen provisorischen Ball zu spielen, die Flightpartner suchten weiter. Der provisorische Ball kam ca 15 m vor dem Ball Mitte Fairway an und nach Ansage, habe ich ihn provisorisch weiter gespielt. Die Mitspielerin ging zu ihrem angeblichen Ball und sagte dann, das ist ja dein erster Ball! Die Mitspieler waren sich einig: spiel den ersten weiter aber ich bin mir aber nicht sicher und habe Bauchgrimmen damit.
Wie zählt man die Suchzeit? Nur meine? War die erlaubte Suchzeit durch meinen provisorischen Ball unterbrochen?
Lt Regelbuch wäre der Ball verloren, wenn man ihn nicht in der vorgegebenen Zeit identifiziert. Trifft das auf diesem Fall zu?
Ja oder Nein?

Danke und
viele liebe Grüße aus Andalusien
Karin"

Zwar darf nach Int18.3a/2, R18.3 auch nach Beginn der Suchzeit noch ein provisorischer Ball gespielt werden, unterbrochen ist die Suchzeit damit aber nicht. In diesem Fall hier gehe ich aufgrund der Beschreibung davon aus, dass das zurücklaufen, spielen und dann am richtigen Ball ankommen länger als drei Minuten gedauert hat, was bedeutet, der "provisorische" Ball wurde zum Ball im Spiel.

Beispiele für unterbrechen der Suchzeit finden sich in Int 18.2a/1:

"18.2a(1)/1 – Zulässige Suchzeit, wenn Suche zeitweilig unterbrochen wird
Einem Spieler stehen in drei Minuten Zeit zu, seinen Ball zu suchen, bevor dieser verloren ist. Es gibt jedoch Situationen, in denen die „Uhr angehalten“ ist. Diese Zeit zählt nicht zu den drei Minuten Suchzeit, die dem Spieler zur Verfügung stehen.

Die folgenden Beispiele verdeutlichen, wie die Suchzeit berechnet wird, wenn die Suche zeitweilig unterbrochen wird:

• Im Zählspiel sucht ein Spieler eine Minute nach seinem Ball und findet einen Ball. Der Spieler nimmt an, dies sei sein Ball, benötigt 30 Sekunden, um zu entscheiden wie er den Schlag spielen soll, wählt einen Schläger und spielt diesen Ball. Der Spieler stellt dann fest, dass es ein falscher Ball ist. Wenn der Spieler dorthin zurückkehrt, wo der ursprüngliche Ball wahrscheinlich ist und die Suche wieder aufnimmt, hat er zwei weitere Minuten für seine Suche.
Die Suchzeit wurde unterbrochen, als der Spieler den falschen Ball fand und mit der Suche aufhörte.

• Ein Spieler sucht zwei Minuten nach seinem Ball, als die Spielleitung das Spiel unterbricht. Der Spieler sucht weiter. Sind die drei Minuten abgelaufen, nachdem der Spieler mit der Suche begann, ist der Ball verloren, auch wenn die dreiminütige Suchzeit endete, während das Spiel unterbrochen war.

• Ein Spieler sucht eine Minute nach seinem Ball, als das Spiel unterbrochen wird. Der Spieler sucht eine Minute weiter und unterbricht dann die Suche, um sich unterzustellen. Als der Spieler auf den Platz zurückkehrt, um das Spiel wieder aufzunehmen, hat der Spieler eine weitere Minute für die Suche nach seinem Ball, auch wenn das Spiel noch nicht wieder aufgenommen wurde.

• Ein Spieler findet und identifiziert nach einer Suchzeit von zwei Minuten seinen Ball in hohem Rough. Der Spieler verlässt diesen Bereich, um einen Schläger zu holen. Als er zurückkehrt, kann der Ball nicht gefunden werden. Der Spieler hat eine Minute für die Ballsuche, bevor der Ball verloren ist. Die dreiminütige Suchzeit wurde unterbrochen, als der Ball zum ersten Mal gefunden wurde.

• Ein Spieler sucht zwei Minuten nach seinem Ball und geht dann zur Seite, um die folgende Spielergruppe durchspielen zu lassen. Die Suchzeit wird unterbrochen, wenn die Suche zeitweilig eingestellt wird, und der Spieler kann eine weitere Minute suchen."
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Karin hat das Glück in Spanien noch spielen zu können und fragte uns:

Lieber Torben: 
Eine Regelfrage, mit der Bitte um eine kurze Antwort
Dankeschön ⛳️⛳️⛳️⛳️

Mein Abschlag ging leicht nach rechts in Richtung einiger Bäume. Sah für mich OK aus. Als wir dort ankamen, fanden wir keinen Ball. Mitte Fairway lag ein Ball, vom dem eine Mitspielerin aber behauptete es sei ihrer. Nach kurzem Suchen auf der freien Fläche unter den Bäumen (weniger als 3 Min) ging ich zurück um einen provisorischen Ball zu spielen, die Flightpartner suchten weiter. Der provisorische Ball kam ca 15 m vor dem Ball Mitte Fairway an und nach Ansage, habe ich ihn provisorisch weiter gespielt. Die Mitspielerin ging zu ihrem angeblichen Ball und sagte dann, das ist ja dein erster Ball! Die Mitspieler waren sich einig: spiel den ersten weiter aber ich bin mir aber nicht sicher und habe Bauchgrimmen damit. 
Wie zählt man die Suchzeit? Nur meine? War die erlaubte Suchzeit durch meinen provisorischen Ball unterbrochen?
Lt Regelbuch wäre der Ball verloren, wenn man ihn nicht in der vorgegebenen Zeit identifiziert. Trifft das auf diesem Fall zu?
Ja oder Nein? 

Danke und 
viele liebe Grüße aus Andalusien 
Karin

Zwar darf nach Int18.3a/2, R18.3 auch nach Beginn der Suchzeit noch ein provisorischer Ball gespielt werden, unterbrochen ist die Suchzeit damit aber nicht. In diesem Fall hier gehe ich aufgrund der Beschreibung davon aus, dass das zurücklaufen, spielen und dann am richtigen Ball ankommen länger als drei Minuten gedauert hat, was bedeutet, der provisorische Ball wurde zum Ball im Spiel.

Beispiele für unterbrechen der Suchzeit finden sich in Int 18.2a/1:

18.2a(1)/1 – Zulässige Suchzeit, wenn Suche zeitweilig unterbrochen wird
Einem Spieler stehen in drei Minuten Zeit zu, seinen Ball zu suchen, bevor dieser verloren ist. Es gibt jedoch Situationen, in denen die „Uhr angehalten“ ist. Diese Zeit zählt nicht zu den drei Minuten Suchzeit, die dem Spieler zur Verfügung stehen. 

Die folgenden Beispiele verdeutlichen, wie die Suchzeit berechnet wird, wenn die Suche zeitweilig unterbrochen wird:

• Im Zählspiel sucht ein Spieler eine Minute nach seinem Ball und findet einen Ball. Der Spieler nimmt an, dies sei sein Ball, benötigt 30 Sekunden, um zu entscheiden wie er den Schlag spielen soll, wählt einen Schläger und spielt diesen Ball. Der Spieler stellt dann fest, dass es ein falscher Ball ist. Wenn der Spieler dorthin zurückkehrt, wo der ursprüngliche Ball wahrscheinlich ist und die Suche wieder aufnimmt, hat er zwei weitere Minuten für seine Suche.
Die Suchzeit wurde unterbrochen, als der Spieler den falschen Ball fand und mit der Suche aufhörte.

• Ein Spieler sucht zwei Minuten nach seinem Ball, als die Spielleitung das Spiel unterbricht. Der Spieler sucht weiter. Sind die drei Minuten abgelaufen, nachdem der Spieler mit der Suche begann, ist der Ball verloren, auch wenn die dreiminütige Suchzeit endete, während das Spiel unterbrochen war. 

• Ein Spieler sucht eine Minute nach seinem Ball, als das Spiel unterbrochen wird. Der Spieler sucht eine Minute weiter und unterbricht dann die Suche, um sich unterzustellen. Als der Spieler auf den Platz zurückkehrt, um das Spiel wieder aufzunehmen, hat der Spieler eine weitere Minute für die Suche nach seinem Ball, auch wenn das Spiel noch nicht wieder aufgenommen wurde.

• Ein Spieler findet und identifiziert nach einer Suchzeit von zwei Minuten seinen Ball in hohem Rough. Der Spieler verlässt diesen Bereich, um einen Schläger zu holen. Als er zurückkehrt, kann der Ball nicht gefunden werden. Der Spieler hat eine Minute für die Ballsuche, bevor der Ball verloren ist. Die dreiminütige Suchzeit wurde unterbrochen, als der Ball zum ersten Mal gefunden wurde.

• Ein Spieler sucht zwei Minuten nach seinem Ball und geht dann zur Seite, um die folgende Spielergruppe durchspielen zu lassen. Die Suchzeit wird unterbrochen, wenn die Suche zeitweilig eingestellt wird, und der Spieler kann eine weitere Minute suchen.

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Die Antwort zu Karin's Frage ist in der Interpretation 18.2a(I)/3 zu finden. Torben hat Recht mit der Aussage: Der ursprüngliche Ball gilt als verloren. Die Spielerin (Karin) hatte Zeit den von ihrer Freundin gefundenen Ball als ihren Ball zu identifizieren. p.S: Die "Neuen Golfregeln" legen mehr Wert auf die Eigenverantwortung der Spieler/innen.

Aber: der ursprüngliche Ball war ja eigentlich gefunden, nur eben von der Mitspielerin als der ihre „identifiziert“. Oder ein Mitspieler würde dies sogar absichtlich tun, da sein Ball verloren ging und er meinen als seinen ausgibt (so ähnlich schon erlebt), wäre ich dann nicht schuldloses Opfer von Schlampigkeit bzw. Betrug? Gibt es dazu eine besondere Entscheidung?

Dieser geschilderte Fall erscheint mir höchst interessant. „Ein Spieler sucht zwei Minuten nach seinem Ball, als die Spielleitung das Spiel unterbricht. Der Spieler sucht weiter. Sind die drei Minuten abgelaufen, nachdem der Spieler mit der Suche begann, ist der Ball verloren, auch wenn die dreiminütige Suchzeit endete, während das Spiel unterbrochen war“ Frage: Ist der Ball im Spiel, wenn der Bewerb unterbrochen ist? - nein. Der Fall schildert den folgenden worst-case: - 2 Min. suchen - Unterbrechung - 1 Min. suchen - Ball verloren - Wiederaufnahme des Bewerbs. Ich kann einen Ball am Fairway bei Unterbrechung markieren und aufnehmen und bei Fortsetzung wieder dorthin legen - er ist während der Unterbrechung nicht im Spiel, sonst dürfte ich ihn währenddessen mit nur 2 Fingern halten. Er darf während der Unterbrechung auch gereinigt werden. Meiner Logik nach kann ich 10 Min. spazieren gehen, bis der Bewerb wieder aufgenommen wird und dabei den Ball finden, sofern der Platz freigegeben ist. Dass die Suchzeit auch während der Unterbrechung aufrecht bleibt, entschließt sich deshalb meiner Logik. Die „offizielle Suchzeit“ kann nur während des Bewerbs gelten. Gesetze und Regeln müssen aber keiner Logik folgen - wie man weiß!

Auf Grund solcher Vorkommnisse spiele ich in Wettspielen einen gelben Ball. So ist für mich und meine Mitspieler eine Verwechslung ausgeschlossen (solange nun nicht jeder mit einem gelben Ball spielt😎)

4 Wochen her
So, wir haben die Generalprobe für den "Golf-Rules-Talk" erfolgreich abgeschlossen. Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen von Euch starten wir am Freitag (12.02.2021) um 20 Uhr mit unserem Kamingespräch rund um das Thema "Golfregeln".

Eine Agenda haben wir nicht wirklich - letztendlich möchten wir einfach mal mit Euch ein bißchen quatschen. Wie Ihr möchtet: wir können Euch etwas über uns und unsere Tätigkeiten berichten, wir können Fragen zur Platzvorbereitung beantworten und wir können natürlich auch selbstverständlich gerne über alle erdenklichen Regelsituationen diskutieren. Aus unserem umfangreichen Fundus an Bildern werden wir bestimmt was spannendes finden - ihr könnt uns aber auch gerne im Vorfeld über "fragen@golf-rules.com" schon etwas zukommen lassen.

"GolfRules@Stream" veröffentlichen wir neben der Zoom-Konferenz auch auf Facebook, so dass Ihr entweder via Zoom oder Facebook dazukommen könnt. Torben wird in den nächsten Tagen noch eine Einladung schicken und am Freitag noch einen Reminder auf "Golf Rules" veröffentlichen.

Schauen wir mal - nicht nur Ihr seid gespannt...
... MehrWeniger
So, wir haben die Generalprobe für den Golf-Rules-Talk erfolgreich abgeschlossen. Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen von Euch starten wir am Freitag (12.02.2021) um 20 Uhr mit unserem Kamingespräch rund um das Thema Golfregeln.

Eine Agenda haben wir nicht wirklich - letztendlich möchten wir einfach mal mit Euch ein bißchen quatschen. Wie Ihr möchtet: wir können Euch etwas über uns und unsere Tätigkeiten berichten, wir können Fragen zur Platzvorbereitung beantworten und wir können natürlich auch selbstverständlich gerne über alle erdenklichen Regelsituationen diskutieren. Aus unserem umfangreichen Fundus an Bildern werden wir bestimmt was spannendes finden - ihr könnt uns aber auch gerne im Vorfeld über fragen@golf-rules.com schon etwas zukommen lassen.

GolfRules@Stream veröffentlichen wir neben der Zoom-Konferenz auch auf Facebook, so dass Ihr entweder via Zoom oder Facebook dazukommen könnt. Torben wird in den nächsten Tagen noch eine Einladung schicken und am Freitag noch einen Reminder auf Golf Rules veröffentlichen.

Schauen wir mal - nicht nur Ihr seid gespannt...

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Eingetragen! Freue mich drauf!

Bin dabei!

Super . Eine Frage dazu : wie kommt man mit dem Druck zurecht , als Rule Experte alles wissen zu müssen . In einem Turnier geht es ja bei einigen ( 😂😂😂 zumindest den Anschein nach) um mehr als bei anderen . Wie geht ihr persönlich mit dieser Erwartung und den Spannungen um ? Coaching? Buch lesen wie: Nicht ja sagen wenn man nein meint. Oder habt ihr noch nie jmd gehabt der ausgerastet ist, wie die Eltern beim E-Jugend Fußballturnier 😂

Warum nicht clubhouse?

Wie bekommen wir die ZOOM Daten?

Wist Ihr wann die ZOOM Daten kommen?

Ich freue mich 👍🏌️‍♂️

Jörn

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4 Wochen her
Uli aus Ostwestfalen fragte uns: "Wie ist folgende Gegebenheit zu bewerten? Ein Spieler steht am Abschlag, leitet den Rückschwung ein und beim Durchschwung fliegt ihm ein Insekt ins Augen. Der Schlag geht voll "in die Hose." Ist das nun Pech oder gibt es eine Regel, die einen solchen Schlag irgendwie rettet?"

Hier bietet sich einmal wieder ein Blick in die Definitionen der Golfregeln an. Denn ein "Schlag" ist die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen.

Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls.

In dem o.g. Beispiel ist allerdings nicht die Rede davon, dass der Spieler irgendwie versucht hat den Schlag abzubrechen / aufzuhalten. Insofern zählt dieses als regulärer Schlag und ist dem Score hinzuzurechnen. (tk)
... MehrWeniger
Uli aus Ostwestfalen fragte uns: Wie ist folgende Gegebenheit zu bewerten? Ein Spieler steht am Abschlag, leitet den Rückschwung ein und beim Durchschwung fliegt ihm ein Insekt ins Augen. Der Schlag geht voll in die Hose. Ist das nun Pech oder gibt es eine Regel, die einen solchen Schlag irgendwie rettet?

Hier bietet sich einmal wieder ein Blick in die Definitionen der Golfregeln an. Denn ein Schlag ist die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen. 

Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler während des Abschwungs entscheidet, den Ball nicht zu schlagen und dies durch absichtliches Anhalten des Schlägerkopfes vermeidet, bevor dieser den Ball erreicht oder, wenn er nicht in der Lage ist, anzuhalten, durch absichtliches Verfehlen des Balls. 

In dem o.g. Beispiel ist allerdings nicht die Rede davon, dass der Spieler irgendwie versucht hat den Schlag abzubrechen / aufzuhalten. Insofern zählt dieses als regulärer Schlag und ist dem Score hinzuzurechnen. (tk)
4 Wochen her
Ergänzend zu unserem Video "GolfRules@Home#12" kam die Frage auf, wie es sich denn verhält, wenn eine Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis auf der Spiellinie gegeben ist. In diesem Beispiel hat der Spieler das Fairway nur knapp verfehlt - das direkte Anspiel zum Grün wird durch das "Kunstwerk" jedoch beeinflusst.

In Regel R16.1a "Wann Erleichterung zulässig ist" sind die Bedingungen beschrieben, die zur straflosen Erleichterung berechtigen:
- Der Ball des Spielers berührt oder liegt in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen,
- ungewöhnliche Platzverhältnisse beeinträchtigen den beabsichtigten Stand oder den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers oder,
- wenn der Ball auf dem Grün liegt, ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün oder außerhalb des Grüns beeinträchtigen die Spiellinie.

Aber selbst, wenn die ungewöhnlichen Platzverhältnisse so nah sind, um den Spieler abzulenken, ist keine Beeinträchtigung nach dieser Regel gegeben, wenn diese keine der Anforderungen erfüllen. (tk)
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Ergänzend zu unserem Video GolfRules@Home#12 kam die Frage auf, wie es sich denn verhält, wenn eine Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis auf der Spiellinie gegeben ist. In diesem Beispiel hat der Spieler das Fairway nur knapp verfehlt - das direkte Anspiel zum Grün wird durch das Kunstwerk jedoch beeinflusst. 

In Regel R16.1a Wann Erleichterung zulässig ist sind die Bedingungen beschrieben, die zur straflosen Erleichterung berechtigen: 
- Der Ball des Spielers berührt oder liegt in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen,
- ungewöhnliche Platzverhältnisse beeinträchtigen den beabsichtigten Stand oder den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers oder,
- wenn der Ball auf dem Grün liegt, ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün oder außerhalb des Grüns beeinträchtigen die Spiellinie.

Aber selbst, wenn die ungewöhnlichen Platzverhältnisse so nah sind, um den Spieler abzulenken, ist keine Beeinträchtigung nach dieser Regel gegeben, wenn diese keine der Anforderungen erfüllen. (tk)

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Hinwei. Das Teil ist beweglich! Allerdings brauchst Du schon Schmackes in den Armen. Oder besser ein paar Mann.

Wegtragen, oder nearest point of relief. Slice oder hook um das Ding spielen. Fluchen ob der Balllage. Schläger abbrechen. Es gibt so viele Möglichkeiten 😂

4 Wochen her
Ab und zu fällt uns ja auch mal etwas auf anderen Plätzen auf - so wie in diesem Fall auf einem Golfplatz in der Nachbarschaft. Angenommen der Ball eines Spieler wird rechts in die Penalty Area geschlagen - wie ist denn dann das regelkonforme Vorgehen?

Es scheint, als wenn an dieser Stelle einfach einen Platzregel fehlt. Denn die abgebildete Penalty Area kommt beim Spiel an zwei Löchern ins Spiel. Gemeint aus Sicht der Spielleitung ist wohl, dass es sich beim Spielen von Bahn 13 um eine gelbe Penalty Area und bei Spielen von Bahn 14 um eine rote Penalty Area handelt.

Über die Sinnhaftigkeit kann man ggf. streiten - doch ist das überhaupt möglich, eine Penalty Area mal als rot und mal als gelb zu definieren? Ja, denn in den Musterplatzregeln B-1 "Penalty Areas festlegen" ist hierfür sogar ein Beispiel hinterlegt.

Insofern zeigt sich wieder einmal, dass ein gründlicher Blick in die Platzregeln VOR dem Wettspiel unbedingt erfolgen sollte. Denn ein "unwissender" Spieler würde bei einem möglichen Erleichterungsverfahren wahrscheinlich zu einem "Regelball" tendieren. Und das mit der Konsequenz, dass für Erleichterung von "gelb" der Gang zum Abschlag notwendig wäre... (tk)
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Ab und zu fällt uns ja auch mal etwas auf anderen Plätzen auf - so wie in diesem Fall auf einem Golfplatz in der Nachbarschaft. Angenommen der Ball eines Spieler wird rechts in die Penalty Area geschlagen - wie ist denn dann das regelkonforme Vorgehen?

Es scheint, als wenn an dieser Stelle einfach einen Platzregel fehlt. Denn die abgebildete Penalty Area kommt beim Spiel an zwei Löchern ins Spiel. Gemeint aus Sicht der Spielleitung ist wohl, dass es sich beim Spielen von Bahn 13 um eine gelbe Penalty Area und bei Spielen von Bahn 14 um eine rote Penalty Area handelt.

Über die Sinnhaftigkeit kann man ggf. streiten - doch ist das überhaupt möglich, eine Penalty Area mal als rot und mal als gelb zu definieren? Ja, denn in den Musterplatzregeln B-1 Penalty Areas festlegen ist hierfür sogar ein Beispiel hinterlegt. 

Insofern zeigt sich wieder einmal, dass ein gründlicher Blick in die Platzregeln VOR dem Wettspiel unbedingt erfolgen sollte. Denn ein unwissender Spieler würde bei einem möglichen Erleichterungsverfahren wahrscheinlich zu einem Regelball tendieren. Und das mit der Konsequenz, dass für Erleichterung von gelb der Gang zum Abschlag notwendig wäre... (tk)

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Es gibt eine einfache lösung für den amateur bereich. Einfach alle gelben pdorsten durch rote ersetzen und alles ist gut.

Grundsätzlich könnte man generell auf gelb verzichten - bei Rot hat der Spieler zusätzlich die 2 Schlägerlängen und es würden keine Unklarheiten entstehen. Ich kenne bei uns in Österreich einige Plätze die die Penalty nur mehr Rot kennzeichnen

Ich sehe und sah auch keinen Grund gelbe Pflöcke jemals einzusetzen. Ich habe das als sportlicher Leiter in meinem Club vor 7 Jahren trotz fundamentierter Logik dennoch nicht im Vorstand durchsetzen können.

Grundsätzlich würde ich vorschlagen sich an die Vorschläge zur Kennzeichnung des Platzes für den allgemeinen Spielbetrieb zu halten. Siehe "Offizielles Handbuch zu den Golfregeln" Seite 399 unter (4) Ob eine penalty Area rot oder gelb zu kennzeichnen ist. (Im englischen Handbuch Seite 385) Dort findet man die Begründung warum Pfähle manchmal gelb sein sollten. Siehe Bild 🤓

www.sennegolfclub.de/Platz.html Bahn 14 dann sieht man auch das der Schlag frontal in das Hindernis geht

Ganz andere Frage: Wenn Ball links von der gedachten Linie zwischen den Pflöcken vorne und dem nächsten Pflock, >>aber im braunem Gestrüpp<< liegt, ist er auf dem Fairway?

Ich finde dass man eine Platzeinzeichnung so machen sollte dass es so gut wie möglich klar ist ,wie zu verfahren ist. Alles andere bringt nur ewige Diskussionen und die Spielgeschwindigkeit wird eingebremst. Die Penalty Regeln sind jetzt wirklich so ausgelegt dass es viel einfacher abläuft.

Also ich verstehe die Aufregung hier nicht. Von der Bahn 13 kommt dieses Hindernis garnicht ins Spiel. Das ist Schwachsinn. Von der Bahn 14 kommt das Hindernis ins Spiel. Also kann ich bei frontalem Wasser durchaus besser spielen als wenn rot gesteckt ist. Also sag mir mal einer wo hier der Fehler liegt? Denn ich verstehe ihn nicht.

Hinweis! Die abgebildeten Pfosten stehen auf der Bahn 14 aus sicht des Abschlags. Die roten Pfähle verlaufen rechts am Waldrand bis etwa 50 m vor dem Grün und beschreiben somit ein klassisches Penalty. Die gelbeb Pfosten laufen nach rechts herunter um somit ein frontales Wasser anzuzeigen. Von Bahn 13 kommen die gezeigten Pfosten außer bei sehr extremen Gegenwind nicht ins Spiel. Da reicht auch Thomas's Mega-Backspin 😉 nicht aus. Linke Seite der Bahn 14 ist parallel zur Driving Range und mit weißen Pfählen aus gesteckt. Zur besseren Oruentierung empfehle ich die Bahnvideos des Senne Golfclub Gut Welschof anzusehen.✌🏌‍♂️🏌‍♀️

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4 Wochen her
Der eingebettete Ball im Gelände kann nach R16.3 ohne Strafe gedroppt werden. Hierfür ist das Erleichterungsverfahren durchzuführen, indem der ursprüngliche oder einen anderen Ball innerhalb des nachfolgenden Erleichterungsbereichs gedroppt wird. Der Bezugspunkt ist die Stelle unmittelbar hinter dem eingebetteten Ball, die Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt, ist eine Schlägerlänge. Dabei gelten die Einschränkungen, dass der Erleichterungsbereich im Gelände liegen muss und nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt liegen darf.

Soweit so gut - schwierig wird dieses, wenn ein Ball, wie in dem Beispiel, in einer hochgezogenen Bunkerkante eingeschlagen ist. In diesem Fall muss nämlich sorgfältig ein "zulässiger" Erleichterungsbereich ermittelt werden, um den Ball regelkonform droppen zu können. Je nach Verlauf der Bunkerkante und der Lochposition kann es nämlich durchaus möglich sein, dass es keinen Bereich gibt, der nicht näher zum Loch liegt und sich ebenfalls - wie gefordert - im Gelände befindet.

Eine Klarstellung genau dieser Situation ist 12/2018 den Golfregeln hinzugefügt worden; mit dem Ergebnis, dass ein Spieler nicht immer berechtigt ist, Erleichterung für eingebetteten Ball in Anspruch zu nehmen. (tk)

Anbei der Link zu den "Klarstellungen der Golfregeln" im Serviceportal des DGV:
serviceportal.dgv-intranet.de/files/pdf2/klarstellungen-zu-den-golfregeln-stand-1.-januar-2021.pdf
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Der eingebettete Ball im Gelände kann nach R16.3 ohne Strafe gedroppt werden. Hierfür ist das Erleichterungsverfahren durchzuführen, indem der ursprüngliche oder einen anderen Ball innerhalb des nachfolgenden Erleichterungsbereichs gedroppt wird. Der Bezugspunkt ist die Stelle unmittelbar hinter dem eingebetteten Ball, die Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt, ist eine Schlägerlänge. Dabei gelten die Einschränkungen, dass der Erleichterungsbereich im Gelände liegen muss und nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt liegen darf.

Soweit so gut - schwierig wird dieses, wenn ein Ball, wie in dem Beispiel, in einer hochgezogenen Bunkerkante eingeschlagen ist. In diesem Fall muss nämlich sorgfältig ein zulässiger Erleichterungsbereich ermittelt werden, um den Ball regelkonform droppen zu können. Je nach Verlauf der Bunkerkante und der Lochposition kann es nämlich durchaus möglich sein, dass es keinen Bereich gibt, der nicht näher zum Loch liegt und sich ebenfalls - wie gefordert - im Gelände befindet. 

Eine Klarstellung genau dieser Situation ist 12/2018 den Golfregeln hinzugefügt worden; mit dem Ergebnis, dass ein Spieler nicht immer berechtigt ist, Erleichterung für eingebetteten Ball in Anspruch zu nehmen. (tk) 

Anbei der Link zu den Klarstellungen der Golfregeln im Serviceportal des DGV:
https://serviceportal.dgv-intranet.de/files/pdf2/klarstellungen-zu-den-golfregeln-stand-1.-januar-2021.pdfImage attachment

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Nur nochmal um sicher zu gehen: nach 2x droppen mit rollen in den Bunker ist im diesem Fall das legen an die Stelle des zweiten Drops nicht erlaubt?

Und was wäre jetzt die pragmatische Lösung in diesem Beispiel?🤔🤔

Kann ich den nicht im Bunker innerhalb einer Schlägerlänge droppen?

Frage - wo müsste ich da genau messen - direkt beim Referenzpunkt schräg entlang der Bunkerkante (wo ich dann eigentlich noch immer in der Schräge bin) oder oberhalb waagrecht am Plateau

Ich würde sagen, ich schlage einfach den Ball mitsamt der Bunkerkante aufs Grün .... oder?😎

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1 Monat her
Unser Leser Detlef hat sich mit einer Frage an uns gewandt, in der er noch einmal auf das Erleichterungsverfahren an einer seitlichen Penalty Area einging. Zwar ist das Verfahren immer gleich, doch je nach letztem Kreuzungspunkt bieten sich dem Spieler bei der Regelanwendung unterschiedliche Erleichterungsbereiche. In seinem Beispiel verfehlt der Spieler das Grün auf der linken Seite und seine vier Bälle kommen an vier verschiedenen Punkten in der Penalty Area zur Ruhe.

Generell gilt bei einer seitlicher Penalty Area Regel 17.1d "Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area" - mit den darin beschriebenen Optionen
(1) Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust
(2) Erleichterung auf der Linie zurück
(3) Seitliche Erleichterung
und der Anrechnung eines entsprechenden Strafschlages.

Nach Option (1) ist der Spieler berechtigt den ursprünglichen oder einen anderen Ball von dort spielen, wo der vorherige Schlag gemacht wurde.

Option (2) ermöglicht es dem Spieler den ursprünglichen oder einen anderen Ball innerhalb eines Erleichterungsbereichs auf der Grundlage einer Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch den geschätzten Punkt, an dem der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hatte, zu droppen (in dem Beispiel die "dicke" Verlängerung auf der gegenüberliegenden Wasserfläche). Auf dieser Linie ist ein Bezugspunkt zu wählen, von dem der Erleichterungsbereich in Größe einer Schlägerlänge abgemessen werden kann. Dabei ist zu beachten, dass der Erleichterungsbereich nicht näher zum Loch liegen darf als der Bezugspunkt und dass dieser in jedem Bereich des Platzes liegen, außer in derselben Penalty Area.

Bei Option (3), der seitlichen Erleichterung, gilt es insbesondere die Einschränkungen des zulässigen Erleichterungsbereiches zu beachten. Die Größe des Erleichterungsbereich beträgt bei dieser Option zwei Schlägerlängen, aber insbesondere, dass der Bereich nicht näher zum Loch als der Bezugspunktliegen und zudem nicht in der Penalty Area liegen darf, kann die zwei Schlägerlängen je nach Lochposition erheblich reduzieren. Es kann kann somit durchaus vorkommen, dass manchmal nur Zentimeter für das regelkonforme Droppen des Balls zur Verfügung stehen.

Je nach Topografie kann es vereinzelt sogar sein, dass Option (2) oder (3) nicht angewandt werden kann. Das ist dann für den Spieler Pech - kommt zum Glück aber nur sehr selten vor. In diesem Fall wäre es eine hilfreiche Überlegung der Spielleitung, dem Spieler eine weitere Option in Form einer Dropzone anzubieten... (tk)
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Eine äußerst kluge Frage meines Namensvetters. Er wollte sicher damit veranschaulichen, wie sehr der Erleichterungsbereich „Verlängerung zur Fahne“ variiert, abhängig vom Übertretungspunkt des Balls und der Fahnenposition. Besonders bei 1 und 2 kann es je nach Fahnenposition - vorne rechts bzw. Mitte links - zwischen „freie Bahn vom Kurzgemähten“ und „über Bäume/Wasser aus dem dicken Rough“ variieren. Mein Namensvetter hat da sicher schon die abenteuerlichsten „beste Dropposition“-Versuche erlebt...

Sieht im ersten Moment Kompliziert aus,ist es aber nicht.Behindert das Spiel wirklich nicht.Denn man legt sich in den meisten Fällen auf die schnelle Entscheidung fest.Dadurch werden Runden nicht länger.Da sind ganz andere Sachen Schuld,welch nicht mit Entscheidungen zu tun haben.

1 Monat her
Noch ein nettes "Fundstück" der R&A-"Rules-Week". Anhand eines fingierten Lochspiels werden verschiedene Regelsituationen durch zwei Referees unterstützt und zudem in sehr humorvoller Weise (in Englisch) aus dem "Studio" kommentiert. Mit 45 min. vielleicht nicht unbedingt was für "zwischendurch" und laut der R&A mit dem Fokus auf "Junior Golfer" - aber ein Blick darauf lohnt sich auf jeden Fall auch für manch "älteren" Golfer...

youtu.be/pAkrJuf4y9w
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1 Monat her
Am Samstag kam in den Kommentaren die Frage auf, ob man denn in einem Lochspiel auch einen Regelball spielen kann, wenn man sich uneinig über das richtige Regelvorgehen ist. Die kurze Antwort lautet: nein. Aber warum?

Wenn ein Referee oder die Spielleitung nicht in angemessener Zeit zur Verfügung steht, um bei einem strittigen Regelfall zu helfen, muss der Spieler entscheiden, was zu tun ist und weiterspielen. Im Lochspiel kann der Spieler darf seine Rechte schützen, indem er eine Regelentscheidung verlangt (siehe Regel 20.1b(2)).

Zu beachten ist, dass eine Regelentscheidung nur dann erfolgt, wenn diese rechtzeitig verlangt wurde:
- Wenn dem Spieler der Sachverhalt zur Kenntnis kam, bevor einer der Spieler das letzte Loch des Lochspiels begonnen hat. Wenn dem Spieler der Sachverhalt zur Kenntnis kommt, muss eine Regelentscheidung verlangt werden, bevor einer der beiden Spieler einen Schlag macht, um ein anderes
Loch zu beginnen.
- Wenn dem Spieler der Sachverhalt während oder nach der Beendigung des letzten Lochs des Lochspiels zur Kenntnis kam. Die Regelentscheidung muss verlangt werden, bevor das Ergebnis des Lochspiels feststeht (siehe Regel 3.2a(5)).

Verlangt der Spieler die Regelentscheidung nicht rechtzeitig, erhält er keine Regelentscheidung von einem Referee oder von der Spielleitung und das Ergebnis des betreffenden Lochs oder der Löcher bleibt bestehen, selbst wenn die Regeln auf falsche Weise angewandt wurden. (tk)
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Am Samstag kam in den Kommentaren die Frage auf, ob man denn in einem Lochspiel auch einen Regelball spielen kann, wenn man sich uneinig über das richtige Regelvorgehen ist. Die kurze Antwort lautet: nein. Aber warum?

Wenn ein Referee oder die Spielleitung nicht in angemessener Zeit zur Verfügung steht, um bei einem strittigen Regelfall zu helfen, muss der Spieler entscheiden, was zu tun ist und weiterspielen. Im Lochspiel kann der Spieler darf seine Rechte schützen, indem er eine Regelentscheidung verlangt (siehe Regel 20.1b(2)).

Zu beachten ist, dass eine Regelentscheidung nur dann erfolgt, wenn diese rechtzeitig verlangt wurde:
- Wenn dem Spieler der Sachverhalt zur Kenntnis kam, bevor einer der Spieler das letzte Loch des Lochspiels begonnen hat. Wenn dem Spieler der Sachverhalt zur Kenntnis kommt, muss eine Regelentscheidung verlangt werden, bevor einer der beiden Spieler einen Schlag macht, um ein anderes
Loch zu beginnen.
- Wenn dem Spieler der Sachverhalt während oder nach der Beendigung des letzten Lochs des Lochspiels zur Kenntnis kam. Die Regelentscheidung muss verlangt werden, bevor das Ergebnis des Lochspiels feststeht (siehe Regel 3.2a(5)).

Verlangt der Spieler die Regelentscheidung nicht rechtzeitig, erhält er keine Regelentscheidung von einem Referee oder von der Spielleitung und das Ergebnis des betreffenden Lochs oder der Löcher bleibt bestehen, selbst wenn die Regeln auf falsche Weise angewandt wurden. (tk)
1 Monat her
Und weil aller guten Dinge drei sind: Hier der dritte Teil der Lochspielreihe: Spielen außer der Reihenfolge.

Beim Lochspiel ist - wie im Zählspiel - der Spieler an der Reihe, der am weitesten vom Loch entfernt ist, R6.4a. Spielt ein Spieler außer der Reihe kann der Gegner den Schlag für ungültig erklären, der Spieler muss den Schlag dann nach R14.6 wiederholen, wenn er an der Reihe ist. Und wer kann einen langen Putt unter Druck schon ein zweites mal lochen..?
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Steht das dann nicht im Widerspruch zu Ready-Golf oder ist Lochspiel explizit davon ausgenommen?

1 Monat her
Teil 2 unserer kleinen Lochspielserie bringt uns fast zur Geburt von Golfrules: Lochspiel und die Bitte um Beratung: ... MehrWeniger
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1 Monat her
Schieben wir in unsere Lochspiel-Beiträge mal kurz etwas aktuelles dazwischen. Stein des Anstoßes ist eine Regelentscheidung des späteren Siegers Patrick Reed in der dritten Runde bei den Farmers Insurance Open in San Diego, welcher ja im letzten Jahr schon mehrere Male durch etwas "eigenwillige" Regelauslegungen in negativ Erscheinung getreten war.

Was war passiert? Reed verzog seine Annäherung, der der Ball konnte aber von einer Spotterin auf der linken Seite im Semirough lokalisiert werden. Reed fragte, ob der Ball zuvor aufgesprungen war, worauf die Spotterin verneinte (in anderen Videos ist zwar zu sehen, dass der Ball einmal aufgesprungen war, dass ändert aber nichts an den nachfolgenden Handlungen).

Reed markierte die Stelle und überprüfte, ob der Ball im Gelände eingebettet ist, um nach R16.3 "Eingebetteter Ball" straflose Erleichterung in Anspruch nehmen zu können. Da die beiden Bedingungen, dass der Ball war in Folge des letzten Schlages in seinem eigenen Einschlagloch eingebettet (ja) und dieser unter der Oberfläche des Bodens (nicht ersichtlich) lag, entfernte Reed den Ball und rief den Referee, um seine Einschätzung, dass der Ball eingebettet war, bestätigen zu lassen. Nach kurzem Gespräch bejahte auch der Regeloffizielle die Einschätzung des Amerikaners und dieser setzte das Spiel fort, nachdem er einen Ball in dem Erleichterungsbereich (eine Schlägerlänge, im Gelände, nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt) gedroppt hatte.

Soweit so gut - die Spielsituation wurde entsprechend den Regel R16.3 mit Hilfe eines Regeloffiziellen abgewickelt. Warum aber kam es anschließend zur Diskussion? Grundsätzlich wird bemängelt, dass Reed vor der Ballaufnahme hätte den Referee rufen sollen. Geschenkt - zumal bei den "offiziellen" Turnieren immer mehrere Offizielle anwesend sind, um den Spieler bei der Regelentscheidung zu unterstützen. Doch R1.3b(1) unterstützt den Spieler dabei, nach den Regeln zu handeln und legt die Verantwortlichkeit hierfür in dessen Hände.

Vielleicht kann man selber aus der Situation mitnehmen, dass das Miteinbeziehen der Mitspielern oder eines Referees (sofern vorhanden) vor der Regelentscheidung sinnvoll gewesen wäre. Nun denn - Reed entschied sich anders und muss mit dem Feedback leben.

Doch schaut vielleicht einfach selber - sicherlich ist die umfangreiche Diskussion in den sozialen Netzwerken durch die "Vorgeschichte" von Reed erklärbar. Was meint Ihr? (tk)

www.pgatour.com/video/2021/01/30/patrick-reed-takes-relief-on-no--10-at-farmers.html

Patrick Reed takes relief on No. 10 at Farmers - PGA TOUR Video
Patrick Reed discusses with rules officials as he takes relief for an embedded ball on No. 10 during Round 3 at the 2021 Farmers Insurance Open.
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Er ist der heutige Gary Player. Ein Mogler.

Aus meiner sich ganz klaar geschummelt!! Im Video ist genaustens zu sehen das der Ball einmal aufspringt... für mich unverständlich das im Nachhinein nicht reagiert wird...🤦🏻‍♂️

Und so hat jeder seine Sorgen.........😜

Reed hat sich regelkonform Verhalten. Es geht hier wohl mehr um die Person und um Fehlverhalten in früheren Turnieren. Das darf aber bei der Beurteilung dieser Situation keine Rolle spielen. Und ihm vorzuhalten, dass er besser einen Referee hinzugezogen hätte, entspricht nicht dem "Spirit of the Game".

McIlroy hat das gleiche gemacht ohne einen Schiedsrichter zu befragen. Das schöne an Golf ist dass die Integrität des Spielers vorausgesetzt wird. Bei Reed wird es zum Thema gemacht und bei Microsoft nicht. Aber das Reed selbst zu verantworten und muss damit leben.

Frage: Muss ein eingebetteter Ball „komplett“ (also mit seinem vollständigen Umfang) unter der Oberfläche des Bodens eingedrungen sein oder reicht es, wenn der Ball nur mit einem Teil seines Umfangs darunter liegt?

Nach Reeds eigenen Worten kann ein Ball nicht eingebohrt sein, wenn er zuvor aufgesprungen ist (weil dann die nötige Energie fehlt, um die Oberfläche zu durchbohren). Tatsache ist aber, dass der Ball vor der Endlage tatsächlich aufgesprungen ist. Wie kann der Ball dann eingebohrt sein? Diese Frage stört mich am meisten, denn man hat aufgrund Reeds Vorgeschichte sofort den Verdacht, dass hier evtl. doch noch manipuliert wurde.

Der Kollege hat aus meiner Sicht korrekt gehandelt. Er kannte wohl die Fernsehbilder nicht, hat eine Vertiefung im Boden festgestellt und dem Spieler die Erleichterung bestätigt. Mich wundert allerdings, daß diese Vertiefung vorhanden war, denn der Ball kann sie kaum verursacht haben, da er erwiesenermaßen gesprungen ist.

Beim Vorgehen des Referee kann ich keinen Fehler erkennen. Auch hat der Spieler das Recht den Ball zu markieren und aufzunehmen und dass er den Ball erst einmal zur Seite legt, ist auch kein Regelverstoß. Wann ein Ball eigebettet ist, ist in Abbildung 16.3a beschrieben. 🧐Es gibt zudem seit Oktober 2017 ein Protokoll "Video Review Protocols for Televised Golf Competitions" wie derartige Fälle (Videobeweis) zu behandeln sind. Dort steht unter anderem auch: "The Committee does not need or want outside intervention by viewers who believe they may have seen a Rules violation on the video broadcast." Der Grund waren die vielen Anrufe von Zuschauern die am Bildschirm einen vermeintlichen Regelverstoß gesehen haben (oder das zumindest glaubten). Bei jedem Turnier sind Refs abgestellt die monitoring machen und falls was gewesen wäre, hätten die sich bestimmt gemeldet. Falls jemand dieses Protokoll wünscht, schicke ich es gerne zu.

Es ist total egal, wie der aktuelle Fall liegt. Reed ist ein Betrüger im Sinne der Golfregeln. Und wer einmal betrügt, ist immer ein Betrüger. So einfach ist das.

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1 Monat her
Nachdem wir gestern ja den grundlegenden Unterschied zwischen Zähl- und Lochspiel gebracht haben hier noch einmal einige Erinnerungen aus dem Sommer: Heute Teil 1: ... MehrWeniger
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1 Monat her
Unter einem Beitrag der letzten Tage wurde der Wunsch geäußert noch einmal den Unterschied zwischen Loch- und Zählspiel zu erläutern.

Die hierzulande am weitesten verbreitete Spielform ist das Zählspiel, vornehmlich in der Version nach Stableford. Gezählt werden die Schläge des Spielers auf der Runde, Sieger in einem Zählspielturnier ist der Spieler mit den wenigsten Schlägen für die Runde. Im Grundsatz werden die Löcher bis zum Ende gespielt, sprich der Ball muss ins Loch. In der Spielform Zählspiel nach Stableford kann ein Loch "gestrichen" werden, sprich der Ball muss nicht eingelocht werden, dafür erhält der Spieler dann keine Stablefordpunkte. Beim Stablefordzählspiel gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten. Bei allen Zählspielversionen spielt der Spieler gegen den Platz und weniger gegen seine Mitspieler, strittige Regelfragen können auch durch einen Regelball nach R20.1c gelöst werden.

Viel ursprünglicher als das Zählspiel ist das Lochspiel. Es soll die Grundform des Golf gewesen sein. Im Lochspiel spielen der Spieler und sein Gegner gegeneinander auf der Grundlage gewonnener, geteilter oder verlorener Löcher. Es gibt keinen Regelball, Regelfragen auf der Runde entscheiden die Spieler aus der Situation in Übereinstimmung mit den Golfregeln. Sieger ist an einem Loch, wer (abzüglich etwaiger Vorgaben) die wenigsten Schläge am Loch gebraucht hat. Wer dann die meisten Löcher gewonnen hat gewinnt das Spiel.

Welches ist Eure liebste Spielform und warum?
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Unter einem Beitrag der letzten Tage wurde der Wunsch geäußert noch einmal den Unterschied zwischen Loch- und Zählspiel zu erläutern.

Die hierzulande am weitesten verbreitete Spielform ist das Zählspiel, vornehmlich in der Version nach Stableford. Gezählt werden die Schläge des Spielers auf der Runde, Sieger in einem Zählspielturnier ist der Spieler mit den wenigsten Schlägen für die Runde. Im Grundsatz werden die Löcher bis zum Ende gespielt, sprich der Ball muss ins Loch. In der Spielform Zählspiel nach Stableford kann ein Loch gestrichen werden, sprich der Ball muss nicht eingelocht werden, dafür erhält der Spieler dann keine Stablefordpunkte. Beim Stablefordzählspiel gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten. Bei allen Zählspielversionen spielt der Spieler gegen den Platz und weniger gegen seine Mitspieler, strittige Regelfragen können auch durch einen Regelball nach R20.1c gelöst werden.

Viel ursprünglicher als das Zählspiel ist das Lochspiel. Es soll die Grundform des Golf gewesen sein. Im Lochspiel spielen der Spieler und sein Gegner gegeneinander auf der Grundlage gewonnener, geteilter oder verlorener Löcher. Es gibt keinen Regelball, Regelfragen auf der Runde entscheiden die Spieler aus der Situation in Übereinstimmung mit den Golfregeln. Sieger ist an einem Loch, wer (abzüglich etwaiger Vorgaben) die wenigsten Schläge am Loch gebraucht hat. Wer dann die meisten Löcher gewonnen hat gewinnt das Spiel.

Welches ist Eure liebste Spielform und warum?

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Ganz klar: Lochspiel! 😊

Lochspiel. Leider wird das in Turnierform nur selten angeboten. Aktuell bei den privaten Zweierrunden ist es der Klassiker schlechthin

Lochspiel gerne als Skin Game.

Im Zock Lochspiel ersten9/zweite9 und gesamt. Ansonsten ist das Zählspiel auf 18 und nicht Stableford, das beste und authentischste Golf!

GC Norderney 😍

Lochspiel, aber nur, wenn's um etwas geht. In Privatrunden machen wir das manchmal auch nur auf dem/den letzten Loch/Löchern.

Was ist wenn sich die Spieler bezüglich der Regelanwendung unterschiedlicher Meinung sind. Kann das dann im Nachhinein geklärt werden? Regelball im Lochspiel möglich?

Lochspiel! Deshalb liebe ich 144 oder Shorttrack Matchplay!

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1 Monat her
Schnee, Regen, Pandemie - machen wir deswegen heute mal wieder einen Ausflug mit der neuen Folge von GolfRules@Home (Folge 12) in die erklärende Regelkunde. Da es mir aber auch im Garten zu ungemütlich war, musste der Schreibtisch, Ölkreide, etwas Weihnachtskrippen-Material und der abgebildete Golfspieler (Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen sind rein zufällig) dran glauben... 🙂

Inhaltlich gehen wir dabei auf eine Frage ein, welche wir diese Woche per Instagram bekommen haben: wie ist das Erleichterungsverfahren nach R16.1, wenn der Ball, der an einem Zaun zur Ruhe gekommen ist, und dann im weiteren Verlauf ein Weg angrenzt.

Da das Prinzip des Erleichterungsverfahren, also den nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung zu suchen und dann den Ball in einem entsprechenden Erleichterungsbereich zu droppen, ja in unterschiedlichen Regelsituationen angewandt werden kann, lohnt es sich noch einmal mit diesem Vorgehen zu beschäftigen.

Was meint Ihr - sollen wir ein paar weitere dieser Videos produzieren? Und falls ja, auf welche Themen / Regeln sollen wir uns dann fokussieren? (tk)

youtu.be/aP3KJ5AgSyw
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Boah, Ihr habt einen Golf-Schlumpf? Der hat mir früher immer gefehlt!!! 👍

Da fragt man sich warum einige Lehrer Probleme mit „homeshooling“ haben! Mit etwas Kreativität geht das doch prima! 👍

Anmerkung: Steine auf Golfplätzen können eine große Gefährdung darstellen ⛳️

danke für das coole Video. Folgefrage: wenn das Hemmnis dem Ballflug im wege ist aber nicht der Balllage, dem Schwung oder dem Stand, dann gibts keinen freedrop, oder? zB wenn ich hinter einem Netz liege aber gerade weit genug weg dass der schwung nicht behindert wird, aber zu nah um drüber hinweg zu spielen...

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1 Monat her
Anchoring - oder das "Verankern des Schlägers" - ist in R10.1b beschrieben. Das "was geht" und "was nicht" und ob womöglich ein Verstoß gegen diese Regel vorliegt, ist durch Fernsehaufnahmen allerdings nur äußerst schwer einzuschätzen. Und da die USGA-Regeloffiziellen ihre Zustimmung gaben, wird es wohl passen.

Trotzdem besten Dank für Eure Nachfrage, was denn Mark Hubbard am zweiten Tag des American Express dort gemacht, und den Link, welcher ihn bei dieser eigenartigen Putt-Technik zeigt.

Schauen wir einmal in die dazugehörige Regel:

Beim Schlag darf der Spieler den Schläger in keiner Weise verankern, weder
- direkt, indem der Schläger oder eine Griffhand gegen einen Körperteil gehalten wird (außer, dass es dem Spieler gestattet ist, den Schläger oder eine Griffhand gegen eine Hand oder einen Unterarm zu halten), noch
- indirekt mit Hilfe eines „Ankerpunkts“, indem ein Unterarm absichtlich gegen einen Körperteil gehalten wird, mit dem Ziel eine Griffhand als festen Punkt einzusetzen, um den die andere Hand den Schläger schwingen kann.

Berührt der Schläger des Spielers, die greifende Hand oder der Unterarm beim Schlag leicht den Körper oder die Kleidung, ohne gegen den Körper gehalten zu werden, ist dies kein Verstoß gegen diese Regel. „Unterarm“ nach dieser Regel bedeutet den Teil des Arms unterhalb des Ellenbogengelenks einschließlich des Handgelenks.

In dem Video ist das Anlehnen an den Unterarm zu erkennen - welches ja nicht im Widersprich zur Regel steht. Ob allerdings auch oberhalb des Ellenbogengelenks der Schläger den Arm berührt und durch diesen fixiert ist, kann man nicht erkennen.

Sofern ihr also auch auf solche "genialen" Ideen kommt seit bitte vorsichtig und prüft, ob sich die Technik innerhalb der gültigen Regeln bewegt... (tk)

twitter.com/i/status/1352744847627710464

PGA TOUR on Twitter
“Well, this is a new one. 🤷‍♂️ #QuickHits t.co/5Ufc6mb0F4
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1 Monat her
In Mannschaftsturnieren kann die Spielleitung jeder Mannschaft mit einer von ihr erlassenen Platzregel erlauben, eine Person zu benennen (einen „Berater“), die die Spieler der Mannschaft während einer Runde berät und auch anderweitig, wie in Regel 10.2b(2) vorgesehen, unterstützt und von den Spielern der Mannschaft um Beratung gebeten werden darf (R24.4a "Person, die die Mannschaft beraten darf (Berater)").

Der Berater darf der Mannschaftskapitän, ein Trainer der Mannschaft oder eine andere Person sein (einschließlich eines Mannschaftsmitglieds, das am Turnier teilnimmt). Dieser muss der Spielleitung benannt werden, bevor er Beratung erteilen darf. Und die Spielleitung darf den Wechsel des Beraters einer Mannschaft während einer Runde oder während des Turniers erlauben.

Ist ein Berater einer Mannschaft gleichzeitig Spieler einer Mannschaft, darf er diese Funktion nicht ausüben, während er eine Runde im Turnier spielt.

Zudem ist zu beachten, dass keine Beratung zwischen anderen Mannschaftsmitgliedern erfolgen darf, welche auf dem Platz spielen. Dies gilt sowohl für in der eigenen Gruppe spielende Mannschaftsmitglieder als auch für Mannschaftsmitglieder einer anderen Gruppe auf dem Platz. Beratung in Wettspielen vom / mit dem eigenen Partner hingegen ist gestattet (siehe R24.4c). (tk)
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In Mannschaftsturnieren kann die Spielleitung jeder Mannschaft mit einer von ihr erlassenen Platzregel erlauben, eine Person zu benennen (einen „Berater“), die die Spieler der Mannschaft während einer Runde berät und auch anderweitig, wie in Regel 10.2b(2) vorgesehen, unterstützt und von den Spielern der Mannschaft um Beratung gebeten werden darf (R24.4a Person, die die Mannschaft beraten darf (Berater)).

Der Berater darf der Mannschaftskapitän, ein Trainer der Mannschaft oder eine andere Person sein (einschließlich eines Mannschaftsmitglieds, das am Turnier teilnimmt). Dieser muss der Spielleitung benannt werden, bevor er Beratung erteilen darf. Und die Spielleitung darf den Wechsel des Beraters einer Mannschaft während einer Runde oder während des Turniers erlauben.

Ist ein Berater einer Mannschaft gleichzeitig Spieler einer Mannschaft, darf er diese Funktion nicht ausüben, während er eine Runde im Turnier spielt.

Zudem ist zu beachten, dass keine Beratung zwischen anderen Mannschaftsmitgliedern erfolgen darf, welche auf dem Platz spielen. Dies gilt sowohl für in der eigenen Gruppe spielende Mannschaftsmitglieder als auch für Mannschaftsmitglieder einer anderen Gruppe auf dem Platz. Beratung in Wettspielen vom / mit dem eigenen Partner hingegen ist gestattet (siehe R24.4c). (tk)
1 Monat her
Ein Thema, dass auch gerne zu Lässigkeit im Umgang mit den Golfregeln führt ist Regel R18.2a, die Suchzeit.

Früher 5, heute nur noch 3 Minuten ist sie knapp und der Ball doch so teuer, dass man gerne noch etwas nach ihm suchen würde.

Ich, Torben, habe im letzten Jahr sogar gleich zwei Bälle auf dem Grün eines Golfplatzes verloren. Obwohl er dort offen sichtbar lag. Ich werde nämlich langsam älter, sehe schlechter und habe den Ball schlicht an der falschen Stelle vermutet und gesucht, dort nicht gefunden und dann mit dem provisorischen weitergespielt. Auf dem Grün angekommen bemerkte ich, dass ich augenscheinlich besser schlagen als sehen kann und ärgerte mich über diesen Glückstreffer, da die drei Minuten der Ballsuche leider verstrichen wahren. Der Ball war damit verloren, denn R18.2a stellt klar:

"Ein Ball ist verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wurde, nachdem der Spieler oder sein Caddie begonnen hat, nach ihm zu suchen."

Bitter, dass es noch ein zweites Mal - am selben Loch - passierte. Ihr wisst:

Fool me once, shame on you, fool me twice, shame on me...
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Ein Thema, dass auch gerne zu Lässigkeit im Umgang mit den Golfregeln führt ist Regel R18.2a, die Suchzeit.

Früher 5, heute nur noch 3 Minuten ist sie knapp und der Ball doch so teuer, dass man gerne noch etwas nach ihm suchen würde.

Ich, Torben, habe im letzten Jahr sogar gleich zwei Bälle auf dem Grün eines Golfplatzes verloren. Obwohl er dort offen sichtbar lag. Ich werde nämlich langsam älter, sehe schlechter und habe den Ball schlicht an der falschen Stelle vermutet und gesucht, dort nicht gefunden und dann mit dem provisorischen weitergespielt. Auf dem Grün angekommen bemerkte ich, dass ich augenscheinlich besser schlagen als sehen kann und ärgerte mich über diesen Glückstreffer, da die drei Minuten der Ballsuche leider verstrichen wahren. Der Ball war damit verloren, denn R18.2a stellt klar:

Ein Ball ist verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wurde, nachdem der Spieler oder sein Caddie begonnen hat, nach ihm zu suchen.

Bitter, dass es noch ein zweites Mal - am selben Loch - passierte. Ihr wisst:

Fool me once, shame on you, fool me twice, shame on me...

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Das passiert in der Tat öfter, daß jemand 3 Minuten am falchen Ort nach dem Originalball sucht und dann glaubt, er dürfe, wenn er vielleicht in der Nähe seines provisorischen Balls den originalball findet, diesen noch weiterspielen.

Auf dem Grün?

Shit happens

1 Monat her
Vorgestern hatten wir ja den Fall, dass ein Zähler mit dem genannten Score des Spielers nicht einverstanden war und wir haben einen Lösungsweg aufgezeigt.

Dabei wollen wir aber Regel R20.1c (1)& (2) nicht vergessen:

"(1) Kein Recht, strittige Regelfälle durch Übereinkunft zu entscheiden. Wenn im Zählspiel weder ein Referee noch die Spielleitung in angemessener Zeit zur Unterstützung bei einem strittigen Regelfall zur Verfügung steht,

· werden die Spieler aufgefordert, einander bei der Anwendung der Regeln zu unterstützen; sie sind aber nicht berechtigt, einen strittigen Regelfall durch Übereinkunft zu entscheiden und keine von ihnen so möglicherweise getroffene Absprache ist für einen Spieler, einen Referee oder die Spielleitung verbindlich.

· Ein Spieler sollte jeden strittigen Regelfall mit der Spielleitung klären, bevor er seine Scorekarte einreicht.

(2) Spieler sollen die anderen Spieler im Teilnehmerfeld schützen. Um die Interessen aller anderen Spieler im Teilnehmerfeld zu wahren,

· sollte ein Spieler, der weiß oder glaubt, dass ein anderer Spieler einen Regelverstoß begangen hat oder begangen haben könnte und der andere Spieler dies nicht erkennt oder ignoriert, diesen Regelverstoß dem anderen Spieler, dessen Zähler, einem Referee oder der Spielleitung mitteilen.

· Dies sollte unverzüglich geschehen, nachdem dem Spieler die Tatsachen bekannt werden und spätestens, bevor der andere Spieler seine Scorekarte einreicht, es sei denn, dies ist nicht möglich.

Versäumt der Spieler dies, darf die Spielleitung den Spieler nach Regel 1.2a disqualifizieren, wenn sie feststellt, dass ein schwerwiegendes Fehlverhalten gegen den „Spirit of the Game“ vorlag."

Hattet Ihr schon mal einen solchen Fall?
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Vorgestern hatten wir ja den Fall, dass ein Zähler mit dem genannten Score des Spielers nicht einverstanden war und wir haben einen Lösungsweg aufgezeigt.

Dabei wollen wir aber Regel R20.1c (1)& (2) nicht vergessen:

(1) Kein Recht, strittige Regelfälle durch Übereinkunft zu entscheiden. Wenn im Zählspiel weder ein Referee noch die Spielleitung in angemessener Zeit zur Unterstützung bei einem strittigen Regelfall zur Verfügung steht,

· werden die Spieler aufgefordert, einander bei der Anwendung der Regeln zu unterstützen; sie sind aber nicht berechtigt, einen strittigen Regelfall durch Übereinkunft zu entscheiden und keine von ihnen so möglicherweise getroffene Absprache ist für einen Spieler, einen Referee oder die Spielleitung verbindlich.

· Ein Spieler sollte jeden strittigen Regelfall mit der Spielleitung klären, bevor er seine Scorekarte einreicht.

(2) Spieler sollen die anderen Spieler im Teilnehmerfeld schützen. Um die Interessen aller anderen Spieler im Teilnehmerfeld zu wahren,

· sollte ein Spieler, der weiß oder glaubt, dass ein anderer Spieler einen Regelverstoß begangen hat oder begangen haben könnte und der andere Spieler dies nicht erkennt oder ignoriert, diesen Regelverstoß dem anderen Spieler, dessen Zähler, einem Referee oder der Spielleitung mitteilen.

· Dies sollte unverzüglich geschehen, nachdem dem Spieler die Tatsachen bekannt werden und spätestens, bevor der andere Spieler seine Scorekarte einreicht, es sei denn, dies ist nicht möglich.

Versäumt der Spieler dies, darf die Spielleitung den Spieler nach Regel 1.2a disqualifizieren, wenn sie feststellt, dass ein schwerwiegendes Fehlverhalten gegen den „Spirit of the Game“ vorlag.

Hattet Ihr schon mal einen solchen Fall?

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ich denke es ist wichtig, den großen Unterschied zwischen Zählspiel und Lochspiel zu erwähnen🧐