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1 Stunde her

Golf Rules

Und noch eine schöne Balllage - inmitten einem "Blumen-Unkraut-Irgendwas". Soweit eigentlich kein Problem, wenn man nicht schon vor dem Schlag wüsste, dass die Blütenstengel den Schlag beeinflussen werden.

Gemäß R13-2"Lage, Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs, oder Spiellinie verbessern" ist hier vorsucht geboten, denn ein Spieler darf nicht den Ort der Lage oder die Lage seines Balls bzw. den Raum seines beabsichtigten Stands oder Schwungs verbessern. Hierzu zählen u.a. das Bewegen, Biegen oder Brechen von irgendetwas, das wächst. (tk)
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Und noch eine schöne Balllage - inmitten einem Blumen-Unkraut-Irgendwas. Soweit eigentlich kein Problem, wenn man nicht schon vor dem Schlag wüsste, dass die Blütenstengel den Schlag beeinflussen werden.

Gemäß R13-2Lage, Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs, oder Spiellinie verbessern ist hier vorsucht geboten, denn ein Spieler darf nicht den Ort der Lage oder die Lage seines Balls bzw. den Raum seines beabsichtigten Stands oder Schwungs verbessern. Hierzu zählen u.a. das Bewegen, Biegen oder Brechen von irgendetwas, das wächst. (tk)

 

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gibt es auch eine Decision zur Verbesserung vor einem Drop? Z.B. ich erkläre den Ball für unspielbar und gehe an der Stelle meines beabsichtigten Drops ein paar mal auf und ab? "Zufällig natürlich"

1 Tag her

Golf Rules

Nach der folgenden Situation wurde ich von einem Zuschauer ganz irritiert angesprochen, warum ich den Spielern denn Erleichterung für die Balllage von einem unbeweglichen Hemmnis nach R24-2 verweigert hätte. Aber - hatte ich ja gar nicht - die Spieler hatten sich vielmehr dazu entschieden den Ball aus der ursprünglichen Lage zu spielen, weil dadurch der Winkel für den Schlag ins Grün besser war.

Hintergrund ist, dass bei der Anwendung des Erleichterungsverfahren der "nächstgelegene Punkt der Erleichterung" der Bezugspunkt für die Inanspruchnahme von strafloser Erleichterung von Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis ist. Dieser muss aber nicht unbedingt der "beste" Punkt sein, so dass es dem Spieler überlassen bleibt, auf die Erleichterung zu verzichten. Denn den Ball spielen, wie dieser liegt geht (fast) immer.

Insofern noch einmal der Tipp: bitte den Ball erst einmal liegen lassen, den Bezugspunkt für das Erleichterungsverfahren ermitteln und dann entscheiden, ob Erleichterung genommen werden soll.

Ist der Ball bereits aufgenommen und erst dann kommt die Erkenntnis, dass man auf die Erleichterung verzichten möchte, so kann der Ball zwar wieder zurückgelegt werden, nach R18-2 "Durch Spieler, Partner, Caddie oder Ausrüstung" allerdings unter hinzuzählen eines Strafschlages. (tk)
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Nach der folgenden Situation wurde ich von einem Zuschauer ganz irritiert angesprochen, warum ich den Spielern denn Erleichterung für die Balllage von einem unbeweglichen Hemmnis nach R24-2 verweigert hätte. Aber - hatte ich ja gar nicht - die Spieler hatten sich vielmehr dazu entschieden den Ball aus der ursprünglichen Lage zu spielen, weil dadurch der Winkel für den Schlag ins Grün besser war.

Hintergrund ist, dass bei der Anwendung des Erleichterungsverfahren der nächstgelegene Punkt der Erleichterung der Bezugspunkt für die Inanspruchnahme von strafloser Erleichterung von Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis ist. Dieser muss aber nicht unbedingt der beste Punkt sein, so dass es dem Spieler überlassen bleibt, auf die Erleichterung zu verzichten. Denn den Ball spielen, wie dieser liegt geht (fast) immer.

Insofern noch einmal der Tipp: bitte den Ball erst einmal liegen lassen, den Bezugspunkt für das Erleichterungsverfahren ermitteln und dann entscheiden, ob Erleichterung genommen werden soll. 

Ist der Ball bereits aufgenommen und erst dann kommt die Erkenntnis, dass man auf die Erleichterung verzichten möchte, so kann der Ball zwar wieder zurückgelegt werden, nach R18-2 Durch Spieler, Partner, Caddie oder Ausrüstung allerdings unter hinzuzählen eines Strafschlages. (tk)

2 Tage her

Golf Rules

Wow - Torben und ich sind begeistert - Golf Rules hat jetzt 2.500 "Likes"...

Wir freuen uns über die insbesondere in der letzten Zeit stark gestiegene Leserzahl und die vielen lieben Rückmeldung von Euch.

Ihr habt sicherlich anhand der zunehmenden Anzahl der Kommentierungen der täglichen Posts festgestellt, dass mit der Vergrößerung unsere Community auch die Diskussionen interessanter werden. Und dafür möchten auch wir einmal "Danke" sagen, denn durch Euer Feedback lernen auch wir tagtäglich etwas über die Regeln und insbesondere deren Auslegung / Anwendung in der Praxis.

Insofern hier noch einmal der Appell an Euch - habt Ihr etwas, was Euch unter den "Nägeln" brennt oder was auch für unsere Gruppe interessant sein könnte, dann immer her damit. Gerne machen wir daraus einen Beitrag (wenn ihr möchtet auch anonym). Und wenn möglich schickt ein Bild - Ihr seht ja immer wieder selber, dass ein illustrierter Sachverhalt das Verständnis vereinfacht.

Und über eine Weiterempfehlung würde wir uns natürlich auch weiterhin freuen - bei über 600.000 Mitgliedern im DGV und den vielen deutschsprachigen Freunden im Ausland ist da noch reichlich Luft nach oben... 😉
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Wow - Torben und ich sind begeistert - Golf Rules hat jetzt 2.500 Likes...

Wir freuen uns über die insbesondere in der letzten Zeit stark gestiegene Leserzahl und die vielen lieben Rückmeldung von Euch. 

Ihr habt sicherlich anhand der zunehmenden Anzahl der Kommentierungen der täglichen Posts festgestellt, dass mit der Vergrößerung unsere Community auch die Diskussionen interessanter werden. Und dafür möchten auch wir einmal Danke sagen, denn durch Euer Feedback lernen auch wir tagtäglich etwas über die Regeln und insbesondere deren Auslegung / Anwendung in der Praxis. 

Insofern hier noch einmal der Appell an Euch - habt Ihr etwas, was Euch unter den Nägeln brennt oder was auch für unsere Gruppe interessant sein könnte, dann immer her damit. Gerne machen wir daraus einen Beitrag (wenn ihr möchtet auch anonym). Und wenn möglich schickt ein Bild - Ihr seht ja immer wieder selber, dass ein illustrierter Sachverhalt das Verständnis vereinfacht.

Und über eine Weiterempfehlung würde wir uns natürlich auch weiterhin freuen - bei über 600.000 Mitgliedern im DGV und den vielen deutschsprachigen Freunden im Ausland ist da noch reichlich Luft nach oben... ;-)

 

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Torben denk bei Gelegenheit noch mal an meine Frage bezüglich der Videos auf der Runde 😉👍🏻 Und an euch beide: weiter so. Klasse Seite!

2 Tage her

Golf Rules

Unsere Leserin Isa stellte folgende Frage "Krähen suchen Engerlinge - tw. sind die Löcher auch wesentlich größer - und man möchte die Löcher sicher nicht auf der Putlinie haben. Nach meinen Recherchen ist dies NICHT ungew. beschaffener Boden durch Erdgänge grabendes Tier sondern persönliches Pech. Also wäre Regelung per Sonderplatzregel sinnvoll. Was ist EURE Meinung dazu?" und bebilderte dieses mit dem Foto.

Hier hilft der Blick in die Erklärungen zu den Golfregeln. Dort heißt es:

„Ungewöhnlich beschaffener Boden“ bezeichnet folgende Umstände auf dem Platz: Zeitweiliges Wasser, Boden in Ausbesserung oder Loch, Aufgeworfenes oder Laufweg eines Erdgänge grabenden Tiers, eines Reptils oder eines Vogels."

Sprich - Löcher von Krähenschnäbeln sind damit automatisch "Löcher von Vögeln" und damit "ungewöhnlich beschaffener Boden". Insofern kann bei einer Behinderung nach R25-1 "Ungewöhnlich beschaffener Boden" Erleichterung in Anspruch genommen werden.

Dabei ist die Besonderheit zu beachten, dass bei der Balllage des Spielers auf dem Grün, Behinderung auch dann gegeben, wenn sich ein ungewöhnlich beschaffener Boden auf dem Grün auf seiner Puttlinie befindet. (tk)
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Unsere Leserin Isa stellte folgende Frage Krähen suchen Engerlinge - tw. sind die Löcher auch wesentlich größer - und man möchte die Löcher sicher nicht auf der Putlinie haben. Nach meinen Recherchen ist dies NICHT ungew. beschaffener Boden durch Erdgänge grabendes Tier sondern persönliches Pech. Also wäre Regelung per Sonderplatzregel sinnvoll. Was ist EURE Meinung dazu? und bebilderte dieses mit dem Foto.

Hier hilft der Blick in die Erklärungen zu den Golfregeln. Dort heißt es:

„Ungewöhnlich beschaffener Boden“ bezeichnet folgende Umstände auf dem Platz: Zeitweiliges Wasser,  Boden in Ausbesserung oder Loch, Aufgeworfenes oder Laufweg eines Erdgänge grabenden Tiers, eines Reptils oder eines Vogels.

Sprich - Löcher von Krähenschnäbeln sind damit automatisch Löcher von Vögeln und damit ungewöhnlich beschaffener Boden. Insofern kann bei einer Behinderung nach R25-1 Ungewöhnlich beschaffener Boden Erleichterung in Anspruch genommen werden.

Dabei ist die Besonderheit zu beachten, dass bei der Balllage des Spielers auf dem Grün, Behinderung auch dann gegeben, wenn sich ein ungewöhnlich beschaffener Boden auf dem Grün auf seiner Puttlinie befindet. (tk)

 

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Hinweis, die Puttlinie ist die gerade Verbindung zwischen Ball und Loch. Nich der geplante Ballverlauf.

Wie sieht auf dem Grün die Erleichterung dann aus? Versetzten zur Seite?

Isa Zafer Doğan

Und ab nächstem Jahr darf man die Löcher einfach ausbessern, auch wenn sie auf der Puttlinie liegen.

Verflixt noch mal, mit dem Verständnis dieser Regel/Definition habe ich immer schon Probleme gehabt. Worauf beziehen sich denn die Worte „Aufgeworfenes oder Laufweg“? Nur auf das Erdgänge grabende Tier, oder geht die Aufzählung mit Vögeln und Reptilien einfach weiter? Wenn ich das nach meinem sprachlichen Verständnis lese, dann gilt: Wenn eine Ente durch den Bunker gewatschelt ist, hieße das: Erleichterung, weil Laufspur eines Vogels. Ist ein Hase durchgehoppelt, gibt es keine Erleichterung, weil weder Vogel noch Reptil. Und Erdgänge gräbt der auch nicht. Bei einem Kaninchen aber schon, weil es ja ein grabendes Tier ist. Da muss man ja ausgebildeter Spurenleser oder Botaniker sein. Oder habe ich das völlig falsch verstanden?

Isa Jantzen Können sich Golfspieler nicht mal über die Begrifflichkeiten einigen?

Boden in Ausbesserung!!! De Greenkeeper muss es sofort in Ordnung bringen bevor es Katastrophe gibt und spritzen !!! 😉😢⛳️🏌️‍♂️

Joachim Göbel!!!!

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3 Tage her

Golf Rules

Wir haben einen Gewinner!

Gestern in unserem Geburtstagsgewinnspiel haben wir gefragt, wie der Spieler mit der Situation umgehen kann. Unter den richtigen Einsendungen, die Golf-Rules geliked haben, hat die Glücksfee Korbinian König gezogen, der mit einem Dutzend Titleist TourSoft Bällen belohnt wird, weil er folgende Antwort hatte:

"Nachdem die Grenze des seitlichen WHs durch die rote Linie gekennzeichnet wird, liegt der Ball nicht in dem Hindernis. Der Spieler kann somit nach R 24-2 Erleichterung von dem unbeweglichen Hemmnis erhalten. Er darf den Ball innerhalb einer Schlägerlänge, nicht näher zur Fahne, vom Nearest Point of Relief fallen lasse. Der Punkt darf dabei nicht in dem seitlichen WH sein"

Herzlichen Glückwunsch!
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Wir haben einen Gewinner!

Gestern in unserem Geburtstagsgewinnspiel haben wir gefragt, wie der Spieler mit der Situation umgehen kann. Unter den richtigen Einsendungen, die Golf-Rules geliked haben, hat die Glücksfee Korbinian König gezogen, der mit einem Dutzend Titleist TourSoft Bällen belohnt wird, weil er folgende Antwort hatte:

Nachdem die Grenze des seitlichen WHs durch die rote Linie gekennzeichnet wird, liegt der Ball nicht in dem Hindernis. Der Spieler kann somit nach R 24-2 Erleichterung von dem unbeweglichen Hemmnis erhalten. Er darf den Ball innerhalb einer Schlägerlänge, nicht näher zur Fahne, vom Nearest Point of Relief fallen lasse. Der Punkt darf dabei nicht in dem seitlichen WH sein

Herzlichen Glückwunsch!

 

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Hm, ist der Zaun oben nicht auch rot angestrichen und markiert damit die Wassergrenze? Wenn nein, ok. Wenn ja, wie wäre dann die Entscheidung?

3 Tage her

Golf Rules

Beatriz Recari demonstriert hier eher unfreiwillig Golfregel R14-1 "Ehrlich nach dem Ball schlagen".

In der Erklärungen heißt es „Schlag“ ist die Vorwärtsbewegung des Schlägers, ausgeführt in der Absicht, nach dem Ball zu schlagen und ihn zu bewegen. Bricht jedoch ein Spieler willentlich seinen Abschwung ab, bevor der Schlägerkopf den Ball erreicht, so hat er keinen Schlag gemacht.

Da in dieser Situation so entschieden wurde, dass die Spielerin den Schlag nicht willentlich abgebrochen hat, zählen beide Schläge vom Tee. (tk)

Beatriz Recari slips, whiffs on tee shot
This was part of a forgettable day for Recari, who went on to make a double-bogey and miss the cut in Wisconsin by four strokes.
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Beatriz Recari slips, whiffs on tee shot

 

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Immer wieder ein Trost für diejenigen GolferInnen unter uns, die mit einem HC in den Zwanzigern ihrem Hobby Golfen nachgehen, dass solch ein „Shit“ auch Profis „happens“ 🤣🤣 Erinnere dabei auch so manchen verschobenen Putt am vergangenen WE bei derPGA Championship!

Glück im Unglück. Hätte sie den Ball irgendwie getroffen, wäre es auf dieser schmalen Bahn wahrscheinlich noch teurer für sie geworden.

4 Tage her

Golf Rules

2 Jahre GolfRules!

Mit über 1.000 Bildern, fast 2.500 Likes und noch jeder Menge Fällen wollen wir heute anlässlich unseres Geburtstages einmal zurückblicken zum ersten Post dieser Seite:

Am 15. August 2016 fragten wir die Leser:

"Zum Start der Seite etwas leichtes und gleichzeitig die Erläuterung des Titelbildes. WINSTONgolf senior open 2016, zweiter Tag, WINSTONlinks Bahn 3. James Kingston (RSA) spielt seinen Teeshot in diese Lage. Wie ist zu verfahren?"

Und, wer kennt die möglichen Optionen?

Unter den richtigen Antworten unter diesem Post, die bis zum 15.08.2018, 24:00 Uhr diesen Post und die Seite geliked haben verlosen wir ein Dutzend GolfRules Titleist TourSoft Bälle.

Entschieden wird durch Los. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ansprechpartner und Verantwortlicher ist alleine GolfRules. Durch die Teilnahme erklärt ihr euch damit einverstanden, dass euer Facebook-Name im Falle des Gewinnes in einem weiteren Post veröffentlicht wird.

Viel Glück!

#Werbung #GolfRules #Golf #Rules #Regeln #rules4golf #Gewinnspiel #Verlosung #HappyBirthday!
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2 Jahre GolfRules! 

Mit über 1.000 Bildern, fast 2.500 Likes und noch jeder Menge Fällen wollen wir heute anlässlich unseres Geburtstages einmal zurückblicken zum ersten Post dieser Seite:

Am 15. August 2016 fragten wir die Leser:

Zum Start der Seite etwas leichtes und gleichzeitig die Erläuterung des Titelbildes. WINSTONgolf senior open 2016, zweiter Tag, WINSTONlinks Bahn 3. James Kingston (RSA) spielt seinen Teeshot in diese Lage. Wie ist zu verfahren?

Und, wer kennt die möglichen Optionen?

Unter den richtigen Antworten unter diesem Post, die bis zum 15.08.2018, 24:00 Uhr diesen Post und die Seite geliked haben verlosen wir ein Dutzend GolfRules Titleist TourSoft Bälle.

Entschieden wird durch Los. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ansprechpartner und Verantwortlicher ist alleine GolfRules. Durch die Teilnahme erklärt ihr euch damit einverstanden, dass euer Facebook-Name im Falle des Gewinnes in einem weiteren Post veröffentlicht wird.

Viel Glück!

#Werbung #GolfRules #Golf #Rules #Regeln #rules4golf #Gewinnspiel #Verlosung #HappyBirthday!

 

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1. spielen, wie er liegt 2. Abschlag mit einem Strafschlag wiederholen 3a) Wenn die oben rot angestrichenen Holzlatten nicht die Grenze des Wasserhindernisses darstellen: Freedrop am nächsten Punkt der Erleichterung (unbewegliches Hemmnis) 3b) Wenn die Holzlatten die Grenze des Wasserhindernisses bilden: Erleichterung nach Regel 62-1.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag ⛳️ schön, dass es Euch gibt!

Free drop the ball is not in the hazard

Falls es keine Platzregel dazu gibt: Der Ball ist nicht im Wasserhindernis da die gezogene Linie zählt. Die Holzlatte ist künstlich und daher ein unbewegliches Hemmnis. Nearest point of relief nicht näher zur Fahne und natürlich ausserhalb des Wasserhindernisses suchen und dort innerhalb einer Schlägerlänge straflos droppen. Wie gesagt, alles nur unter der Voraussetzung dass es keine anderslautende Platzregel bzgl des Holzzaunes gibt. Gratulation zu eurer erfolgreichen FB Seite!

Nachdem die Grenze des seitlichen WHs durch die rote Linie gekennzeichnet wird, liegt der Ball nicht in dem Hindernis. Der Spieler kann somit nach R 24-2 Erleichterung von dem unbeweglichen Hemmnis erhalten. Er darf den Ball innerhalb einer Schlägerlänge, nicht näher zur Fahne, vom Nearest Point of Relief fallen lasse. Der Punkt darf dabei nicht in dem seitlichen WH sein

Freedrop! Außerhalb des Hindernisses.

24/2 Freedrop innerhalb einer Schlägerlänge vom nächsten Punkt der Erleichterung. Gratuliere zum Geburtstag und zur guten Idee auf einfache plastische Art und Weise Golfregeln beispielhaft zu erklären.👍

Auf dem Winston Links Course bezeichnet Zaun an der Bahn 3 die Grenze des Wasserhindernis'. Deswegen liegt der Ball in obiger Situation innerhalb des Hindernisses und eine Erleichterung nach 24-2 kommt ausdrücklich nicht in Frage. Deswegen bleibt dem Spieler nur das Verfahren nach Regel 26-1.

Ich kenne diesen Zaun, denn mein Ball hat dort auch schon so ähnlich gelegen. Er ist zumindest nicht ohne Gewalt entfernbar. Da hier deutlich die Wassergrenze gesprüht ist, ist der Ball nicht im Hindernis und somit darf ich Erleichterung vom unbeweglichen Hemmnis nehmen.

Die Greenkeeper waren aber motiviert🤣 Warum so kompliziert?

Gratulation zum Geburtstag! Eine der wenigen nützlichen Golfseiten auf fb. Cool das es Euch gibt!

Der Ball ist nicht im Wasserhindernis, da die gezogene Linie zählt. Außer es gibt eine besondere Platzregel, dann gilt diese. Die Holzlatte ist künstlich und daher ein unbewegliches Hemmnis. Nächster Punkt der Erleichterung ab da, wo der Spieler im Stand und Schlag nicht behindert ist durch den Holzzaun, nicht näher zur Fahne und natürlich ausserhalb des Wasserhindernisses suchen und dort innerhalb einer Schlägerlänge straflos droppen.

Free Drop gem. 24-2b

Happy Birthday. Meine Meinung: Eure Seite ist jedenfalls eine der besten und nützlichsten, die es für uns Golfer gibt. Eure Reaktionsfreudigkeit und Hilfsbereitschaft in Regelfragen ist unübertroffen. Nicht zu unrecht so schnell gewachsen. Weiter so!

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag 🎂🥂 ich lese jeden Beitrag von euch und habe, hoffentlich, schon viel gelernt 😇 Macht weiter so 👍 Ich würde sagen: ,Freedrop nach 24/2 🤔

Da der Spieler im Bild seinem Driver aus dem Bag zieht, schaut es nach freedrop innerhalb einer Schlägerlänge aus (unbewegliches künstliches Hemmnis)🤣 Happy Birthday, ihr seid Spitze, weiter so!

Freedrop unbewegliches Hemmnis.

Alle Optionen? Spielen wie er liegt, Free Drop (unbewegliches Hemmnis). Unspielbar erklären... mit allem, was dazu gehört (macht natürlich keinen Sinn bei Free Dropmöglichkeit, ist aber eine der Optionen).

Ich vermute, der Zaun gilt als unbewegliches Hemmnis und er kann den Ball ab dem nächstgelegenen Punkt der Erleichterung innerhalb einer Schläge, nicht näher zur Fahne, straffrei fallen lassen.

Happy Birthday, Golf Rules 😃 Danke für die viele Mühe, die Ihr in diese Seite steckt. Ich lese sie immer wieder gern 😊

Freedrop 24-2

Priorität zu behandeln wären die Leute, welche den Platz vorbereitet haben!

Freedrop nach 24/2

Happy Birthday und weiter so. In der Annahme, dass es sich bei dem Zaun um ein unbewegliches Hemmnis handelt, wäre ein Freedrop das Mittel der Wahl.

unbewegliches Hemmnis. Freedrop am nächstgelegenen Punkt der Erleichterung innerhalb einer Schläge, nicht näher zur Fahne.

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5 Tage her

Golf Rules

Albert hat folgende Frage:

"Noch eine Regelfrage:
Unser Golfplatz ist von einem Elektrozaun umgeben.
In der Platzregel steht:

Der den Platz umlaufende Elektrozaun (weiß) gilt als AUS

Es handelt sich um weiße Pflöcke an deren Hinterkante Haken angebracht sind, an denen die Elektrodrähte befestigt sind. Die Auslinie läuft jeweils auf der Platzseite in der Flucht der Innenseite der weißen Pflöcke.
Wenn nun ein Ball nahe am Zaun liegt, aber noch nicht aus ist, darf der Spieler die Drähte abhängen, zu Boden legen drauftreten um beim spielen des Balles nicht durch die Elektrodrähte behindert zu werden?
Begründung: Da die Elektrodrähte auf der Rückseite der weißen Auspfosten angebracht sind, befinden sie sich außerhalb der Spielbahn und somit nicht zur Spielbahn gehörig."

Das Abhängen der Drähte ist nicht zulässig, da der Zaun samt Drähten kein Hemmnis ist und als befestigt gilt (vgl. Definition „Aus“, R13-2). Man beachte auch die Ausnahmen zu „Hemmnis“ - denn dieses ist alles Künstliche, eingeschlossen die künstlich angelegten Oberflächen und Begrenzungen von Straßen und Wegen sowie künstlich hergestelltes Eis, jedoch ausgenommen
a) Gegenstände zum Bezeichnen des Aus wie Mauern, Zäune, Pfähle und Geländer;
b) jeder im Aus befindliche Teil eines unbeweglichen künstlichen Gegenstands; und
c) jede von der Spielleitung zum Bestandteil des Platzes erklärte Anlage.

Das Abhängen der Drähte wäre also ein Verstoß gegen R13-2, was zwei Strafschläge nach sich zieht.
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Albert hat folgende Frage:

Noch eine Regelfrage:
Unser Golfplatz ist von einem Elektrozaun umgeben.
In der Platzregel steht:

Der den Platz umlaufende Elektrozaun (weiß) gilt als AUS

Es handelt sich um weiße Pflöcke an deren Hinterkante Haken angebracht sind, an denen die Elektrodrähte befestigt sind. Die Auslinie läuft jeweils auf der Platzseite in der Flucht der Innenseite der weißen Pflöcke.
Wenn nun ein Ball nahe am Zaun liegt, aber noch nicht aus ist, darf der Spieler die Drähte abhängen, zu Boden legen drauftreten um beim spielen des Balles nicht durch die Elektrodrähte behindert zu werden?
Begründung: Da die Elektrodrähte auf der Rückseite der weißen Auspfosten angebracht sind, befinden sie sich außerhalb der Spielbahn und somit nicht zur Spielbahn gehörig.

Das Abhängen der Drähte ist nicht zulässig, da der Zaun samt Drähten kein Hemmnis ist und als befestigt gilt (vgl. Definition „Aus“, R13-2). Man beachte auch die Ausnahmen zu „Hemmnis“ - denn dieses ist alles Künstliche, eingeschlossen die künstlich angelegten Oberflächen und Begrenzungen von Straßen und Wegen sowie künstlich hergestelltes Eis, jedoch ausgenommen 
a) Gegenstände zum Bezeichnen des Aus wie Mauern, Zäune, Pfähle und Geländer; 
b) jeder im Aus befindliche Teil eines unbeweglichen künstlichen Gegenstands; und 
c) jede von der Spielleitung zum Bestandteil des Platzes erklärte Anlage.

Das Abhängen der Drähte wäre also ein Verstoß gegen R13-2, was zwei Strafschläge nach sich zieht.

 

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Und wie viele Stromschläge?

Heisst das, hier handelt es sich um eine unerlaubte Platzregel und es gelten daher die Regeln? Der Spielleitung wäre zu empfehlen, weisse Pflöcke im Abstand von 1-2 Schlägerlangen platzseitig zu setzen.

6 Tage her

Golf Rules

Und dann erhielten wir auch noch folgende Frage von Barbara Oberkötter: "Guten Morgen, mal wieder eine Frage. Wir suchen meinen Ball im begehbaren Teil eines Wasserhindernisses. Allerdings nur auf eine Vermutung hin, denn wir haben ihn nicht aufkommen sehen. Wir finden ihn nicht und ich droppe einen Ball, der aber wegen der Schräge ins Wasserhindernis rollt. Dann fragt plötzlich eine meiner beiden Mitspielerinnen, wem eigentlich der Ball da vorne auf dem Fairway gehöre. Ich war der Meinung, dass es ihrer sei. Tatsächlich ist es aber mein Ball. Wir müssen wir regelkonform vorgehen? Danke schon jetzt für die Antwort. LG Barbara"

Auf Nachfrage konnte uns Barbara zudem mitteilen ("Wenn an der Stelle kein Ball zu finden ist, ist er zu 100 % im Wasser!"), dass der neue Ball nach Wasserhindernisregel R26-1 ins Spiel gebracht wurde, weil Kenntnis bzw. an Sicherheit grenzender Gewissheit bestand, dass der Ball im Wasserhindernis sein musste.

Der Sachverhalt ist in der Decision D26-1/3.5 "Ball nach der Wasserhindernis-Regel fallen gelassen, mit Kenntnis oder an Sicherheit grenzender Gewissheit; ursprünglichen Ball dann gefunden" geregelt:

Frage: Ein Spieler schlägt seinen Ball in Richtung eines Wasserhindernisses. Da es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball in dem Wasserhindernis ist, lässt der Spieler einen Ball nach Regel 26-1b fallen. Bevor er diesen fallen gelassenen Ball spielt, wird sein ursprünglicher innerhalb der fünfminütigen Suchzeit gefunden. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort: Da es bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball des Spielers in dem Wasserhindernis ist, als der Spieler den neu eingesetzten Ball ins Spiel brachte, war dieser Ball richtig eingesetzt worden. Deshalb darf der Spieler den ursprünglichen Ball nicht mehr spielen.

Wird der ursprüngliche Ball in dem Wasserhindernis gefunden und stellt es sich heraus, dass der Bezugspunkt für das Verfahren nach Regel 26-1b falsch ermittelt und der neu eingesetzte Ball somit am falschen Ort fallen gelassen wurde, muss der Spieler den Fehler nach Regel 20-6 beheben und unter Beachtung des richtigen Bezugspunkts einen Ball nach einer der Wahlmöglichkeiten von Regel 26-1 fallen lassen (siehe Entscheidungen 20-6/2 und 26-1/16). Anderenfalls ist Regel 20-6 nicht anwendbar und der Spieler muss das Spiel mit dem fallen gelassenen Ball fortsetzen. In beiden Fällen zieht sich der Spieler einen Strafschlag nach Regel 26-1 zu.

In dem unwahrscheinlichen Fall, dass der ursprüngliche Ball außerhalb des Wasserhindernisses gefunden wurde, musste der Spieler das Spiel mit einem Strafschlag (Regel 26-1) mit dem fallen gelassenen Ball fortsetzen.

Dabei ist es unerheblich, dass der Ball beim Fallenlassen ins Wasserhindernis rollte und nach R20-2 "Fallenlassen und erneutes Fallenlassen" noch einmal fallenzulassen ist - das Erleichterungsverfahren nach R26-1 wurde ja bereits angewandt.
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Und dann erhielten wir auch noch folgende Frage von Barbara Oberkötter: Guten Morgen, mal wieder eine Frage. Wir suchen meinen Ball im begehbaren Teil eines Wasserhindernisses. Allerdings nur auf eine Vermutung hin, denn wir haben ihn nicht aufkommen sehen. Wir finden ihn nicht und ich droppe einen Ball, der aber wegen der Schräge ins Wasserhindernis rollt. Dann fragt plötzlich eine meiner beiden Mitspielerinnen, wem eigentlich der Ball da vorne auf dem Fairway gehöre. Ich war der Meinung, dass es ihrer sei. Tatsächlich ist es aber mein Ball. Wir müssen wir regelkonform vorgehen? Danke schon jetzt für die Antwort. LG Barbara

Auf Nachfrage konnte uns Barbara zudem mitteilen (Wenn an der Stelle kein Ball zu finden ist, ist er zu 100 % im Wasser!), dass der neue Ball nach Wasserhindernisregel R26-1 ins Spiel gebracht wurde, weil Kenntnis bzw. an Sicherheit grenzender Gewissheit bestand, dass der Ball im Wasserhindernis sein musste.

Der Sachverhalt ist in der Decision D26-1/3.5 Ball nach der Wasserhindernis-Regel fallen gelassen, mit Kenntnis oder an Sicherheit grenzender Gewissheit; ursprünglichen Ball dann gefunden geregelt:

Frage: Ein Spieler schlägt seinen Ball in Richtung eines Wasserhindernisses. Da es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball in dem Wasserhindernis ist, lässt der Spieler einen Ball nach Regel 26-1b fallen. Bevor er diesen fallen gelassenen Ball spielt, wird sein ursprünglicher innerhalb der fünfminütigen Suchzeit gefunden. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort: Da es bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball des Spielers in dem Wasserhindernis ist, als der Spieler den neu eingesetzten Ball ins Spiel brachte, war dieser Ball richtig eingesetzt worden. Deshalb darf der Spieler den ursprünglichen Ball nicht mehr spielen. 

Wird der ursprüngliche Ball in dem Wasserhindernis gefunden und stellt es sich heraus, dass der Bezugspunkt für das Verfahren nach Regel 26-1b falsch ermittelt und der neu eingesetzte Ball somit am falschen Ort fallen gelassen wurde, muss der Spieler den Fehler nach Regel 20-6 beheben und unter Beachtung des richtigen Bezugspunkts einen Ball nach einer der Wahlmöglichkeiten von Regel 26-1 fallen lassen (siehe Entscheidungen 20-6/2 und 26-1/16). Anderenfalls ist Regel 20-6 nicht anwendbar und der Spieler muss das Spiel mit dem fallen gelassenen Ball fortsetzen. In beiden Fällen zieht sich der Spieler einen Strafschlag nach Regel 26-1 zu. 

In dem unwahrscheinlichen Fall, dass der ursprüngliche Ball außerhalb des Wasserhindernisses gefunden wurde, musste der Spieler das Spiel mit einem Strafschlag (Regel 26-1) mit dem fallen gelassenen Ball fortsetzen. 

Dabei ist es unerheblich, dass der Ball beim Fallenlassen ins Wasserhindernis rollte und nach R20-2 Fallenlassen und erneutes Fallenlassen noch einmal fallenzulassen ist - das Erleichterungsverfahren nach R26-1 wurde ja bereits angewandt.

 

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Oliver Kamp, das hattest du uns doch etwas anders erklärt?!

7 Tage her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Und heute in "Golf Rules am Sonntag" kommt für manche Spieler die Änderung schlechthin - mit der Regel R19.3b erhlt der Spieler eine zusätzliche Option, den Ball auf der Ball-Fahne-Linie außerhalb des Bunkers fallen zu lassen – allerdings unter Strafe von zwei Strafschlägen.

Das Spielen aus einem Bunker kann für einige Spieler sehr schwierig sein, besonders wenn der Bunker steile Wände hat. Sobald der Spieler einen Schlag nach den Ball im Bunker macht, gibt es aktuell keine Möglichkeit mehr diesen außerhalb des Bunkers fallen zu lassen. Insbesondere im Zählspiel können die Versuche sehr zeitaufwendig sein.

Beim Erleichterungsverfahren für einen „unspielbaren“
Ball im Bunker darf der Spieler (mit einem Strafschlag)
- diesen im Bunker fallen lassen (auf der Linie „Loch/Ball“
(R28b) oder innerhalb von zwei Schlägerlängen (R28c)
- diesen an der Stelle des vorherigen Schlags fallen lassen
(R28a), sofern noch kein Schlag innerhalb des Bunkers
gemacht wurde

Die zwei Strafschläge basieren aus der „Unspielbarkeit“ plus der Erleichterung, den Ball außerhalb des Bunkers fallen lassen zu dürfen.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Und heute in Golf Rules am Sonntag kommt für manche Spieler die Änderung schlechthin - mit der Regel R19.3b erhlt der Spieler eine zusätzliche Option, den Ball auf der Ball-Fahne-Linie außerhalb des Bunkers fallen zu lassen – allerdings unter Strafe von zwei Strafschlägen.

Das Spielen aus einem Bunker kann für einige Spieler sehr schwierig sein, besonders wenn der Bunker steile Wände hat. Sobald der Spieler einen Schlag nach den Ball im Bunker macht, gibt es aktuell keine Möglichkeit mehr diesen außerhalb des Bunkers fallen zu lassen. Insbesondere im Zählspiel können die Versuche sehr zeitaufwendig sein.

Beim Erleichterungsverfahren für einen „unspielbaren“
Ball im Bunker darf der Spieler (mit einem Strafschlag)
- diesen im Bunker fallen lassen (auf der Linie „Loch/Ball“
(R28b) oder innerhalb von zwei Schlägerlängen (R28c)
- diesen an der Stelle des vorherigen Schlags fallen lassen
(R28a), sofern noch kein Schlag innerhalb des Bunkers
gemacht wurde

Die zwei Strafschläge basieren aus der „Unspielbarkeit“ plus der Erleichterung, den Ball außerhalb des Bunkers fallen lassen zu dürfen.

#RulesOfGolf2019

 

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Sorry, aber diese Regel gefällt mir gar nicht, ich hoffe, dass dies maximal von blutigen Anfänger genutzt wird, hoffe das golf golf bleibt.....

1 Woche her

Golf Rules

Heute geht es noch einmal um das "Erleichterungsverfahren", wenn ein Ball wegen eines unbeweglichen Hemmnisses nicht gespielt werden kann. in diesem Beispiel ist eine der Bunkerkanten mit Eichenbohlen befestigt.

In Bild 1 kann man erkennen, dass der Schlag nach dem Ball durch eine Eichenbohle behindert würde. Insofern ist der Spieler berechtigt nach R24-2 "Unbewegliches Hemmnis" Erleichterung in Anspruch zu nehmen. Der Spieler darf den Ball aufnehmen und ihn straflos innerhalb einer Schlägerlänge von dem nächstgelegenen Punkt der Erleichterung – nicht näher zum Loch als dieser Punkt – fallen lassen.

Bei der Ermittlung des nächstgelegenen Punkt kommt es in dieser Situation allerdings häufig zu einer fehlerhaften Anwendung. Der nächstgelegene Punkt bezieht sich auf die aktuelle Balllage und der behindernden (einzelnen) Eichenbohle. Insofern ist der nächstgelegene Punkt direkt links neben der Bohle (Bild 2) und nicht automatisch ganz links oben neben der Bunkerwand und den anderen Bohlen (Bild 3).

Sollte es nach dem Fallenlassen des Balles innerhalb einer Schlägerlänge erneut zu einer Behinderung durch eine der weiteren Eichenbohlen kommen, dann könnte das Erleichterungsverfahren erneut angewandt werden. Alleine die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommt ist aber nicht ausreichend - das Verfahren muss jedes mal durchgeführt werden. Es könnte ja auch sein, dass wie in Bild 4 ersichtlich, der Ball ohne Beeinflussung der Bohlen gespielt werden kann.

Um diese ggf. notwendigen sequentiellen Erleicherterungsverfahren zu vermeiden und die Spielgeschwindigkeit zu erhöhen, wäre folgende Platzregel hilfreich: "Die Holzbohlen an einem Bunker sind in der Gesamtheit ein unbewegliches Hemmnis nach Regel R24-2." Hierdurch könnte das Erleichterungsverfahren direkt an der äußersten Eichenbohle durchgeführt werden... (tk)
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Lieber Thomas, danke für Deinen Hinweis. Ich würde Dich nur bitte, im Vorfeld solcher Nachrichten mit dem jeweiligen Club in Kontakt zu treten und nicht zur Beunruhigung vieler einen Facebook-Eintrag zu erstellen. Du weißt besser als ich, dass auch die Standposition der nächstgelegenen Stelle relevant ist. Und darüber hinaus haben schon Offizielle vom DGV und GVNRW unser allgemeines Verfahren ohne Platzregel abgesegnet. Aber für die kommende Saison ist Dein Vorschlag zur Klärung der Letzten Zweifel sicherlich einen Gedanken wert. ✌🏼

1 Woche her

Golf Rules

Eine Frage erreichte uns:

"Mein Mitspieler geht auf einen Ball zu, der sich in einer misslichen Lage befindet. Er entscheidet sich den Ball für unspielbar zu erklären. Nimmt den Ball auf und dropt ihn ordnungsgemäß. Nachdem der Ball am Boden liegt überprüft der Mitspieler den Ball und stellt fest, es ist nicht sein Ball, sondern ein fremder Ball der im Gelände lag. Danach findet der Mitspieler seinen ursprünglichen Ball. Frage: War das droppen des falschen Balles straflos?"

Das Droppen des falschen Balls ist so in Decision D15-13 geregelt:

D15/13
"Verirrten Ball nach der Regel "Ball Unspielbar" fallen gelassen, aber nicht gespielt"

Frage:
Ein Spieler findet einen Ball, von dem er annimmt, es sei sein ursprünglicher, hält ihn für unspielbar und lässt ihn nach Regel 28b oder 28c fallen. Dann bemerkt er, dass es sich nicht um seinen, sondern zweifellos um einen verirrten Ball handelt. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Als der Spieler den verirrten Ball fallen ließ, wurde dieser zu einem neu eingesetzten Ball. Weil er seinen ursprünglichen Ball aber nicht gefunden hatte, war der Spieler nicht berechtigt, nach Regel 28b oder c zu verfahren. Da er aber mit dem neu eingesetzten Ball noch keinen Schlag gemacht hat, darf der Spieler nach Regel 20.6 diesen neu eingesetzten Ball aufnehmen und die Suche nach seinem ursprünglichen Ball fortsetzen. Ist der ursprüngliche Ball letztendlich doch verloren, muss der Spieler nach Regel 27.1 verfahren.

Nach R20-6 fällt also keine Strafe an.
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Eine Frage erreichte uns:

Mein Mitspieler geht auf einen Ball zu, der sich in einer misslichen Lage befindet. Er entscheidet sich den Ball für unspielbar zu erklären. Nimmt den Ball auf und dropt ihn ordnungsgemäß. Nachdem der Ball am Boden liegt überprüft der Mitspieler den Ball und stellt fest, es ist nicht sein Ball, sondern ein fremder Ball der im Gelände lag. Danach findet der Mitspieler seinen ursprünglichen Ball. Frage: War das droppen des falschen Balles straflos?

Das Droppen des falschen Balls ist so in Decision D15-13 geregelt:

D15/13
Verirrten Ball nach der Regel Ball Unspielbar fallen gelassen, aber nicht gespielt

Frage:
Ein Spieler findet einen Ball, von dem er annimmt, es sei sein ursprünglicher, hält ihn für unspielbar und lässt ihn nach Regel 28b oder 28c fallen. Dann bemerkt er, dass es sich nicht um seinen, sondern zweifellos um einen verirrten Ball handelt. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Als der Spieler den verirrten Ball fallen ließ, wurde dieser zu einem neu eingesetzten Ball. Weil er seinen ursprünglichen Ball aber nicht gefunden hatte, war der Spieler nicht berechtigt, nach Regel 28b oder c zu verfahren. Da er aber mit dem neu eingesetzten Ball noch keinen Schlag gemacht hat, darf der Spieler nach Regel 20.6 diesen neu eingesetzten Ball aufnehmen und die Suche nach seinem ursprünglichen Ball fortsetzen. Ist der ursprüngliche Ball letztendlich doch verloren, muss der Spieler nach Regel 27.1 verfahren.

Nach R20-6 fällt also keine Strafe an.

 

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und was dazu gelernt

🤔...und? Ist das jetzt straflos? Das geht aus der Erklärung (Antwort) nicht ganz eindeutig hervor...manchmal nicht so einfach - mit den Regeln 🙈

Ist das nicht ein falscher Ball?

Einen fremden Ball als den eigenen zu identifizieren und daraufhin droppen, also weiterspielen soll straflos sein mmmh, da hab ich meine Zweifel.

1 Woche her

Golf Rules

Nach gestern und vorgestern machen wir heute die Regelball-Trilogie perfekt mit der heutigen

Decision des Tages, die beantwortet, wann der Spieler sich für einen Regelball entscheiden soll, nämlich dann, wenn die Zweifel über eine Regelauslegung auftauchen und bevor der Ball dann gespielt wird:

Decision D3-3/6
"Bewerber spielt ursprünglichen Ball, nachdem zweifelhafte Situation entstanden war und wendet erst dann Regel 3-3 an"

Frage:
Im Zählspiel liegt der Ball eines Bewerbers in einem Wasserhindernis. Ein beweglicher Pfahl, der die Grenze des Wasserhindernisses bezeichnet, behindert den Raum seines beabsichtigten Schwungs. Er macht seinen nächsten Schlag, wobei er dem Pfahl ausweicht. Dann fällt ihm ein, dass er den Pfahl hätte entfernen dürfen. Der Bewerber informiert seinen Zähler, dass er sich auf Regel 3-3 beruft und die Schlagzahl mit dem zweiten Ball gelten soll. Er entfernt den Pfahl und lässt einen zweiten Ball an der Stelle fallen, von der er seinen ursprünglichen Ball gespielt hatte. Er locht mit beiden Bällen ein. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Die Situation, die den Zweifel hervorrief, entstand, als der Ball des Bewerbers im Wasserhindernis lag und der Pfahl seinen Schwung behinderte. Da der Bewerber eine weitere Handlung unternahm, d.h. seinen ursprünglichen Ball spielte, nachdem die Situation, die den Zweifel hervorrief, entstanden war, muss die Schlagzahl mit dem ursprünglichen Ball zählen – siehe letzter Absatz der Regel 3-3a.

Für das Spielen des zweiten Balls hat sich der Bewerber jedoch keine Strafe zugezogen. (Revidiert – 2016)
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Nach gestern und vorgestern machen wir heute die Regelball-Trilogie perfekt mit der heutigen 

Decision des Tages, die beantwortet, wann der Spieler sich für einen Regelball entscheiden soll, nämlich dann, wenn die Zweifel über eine Regelauslegung auftauchen und bevor der Ball dann gespielt wird:

Decision D3-3/6
Bewerber spielt ursprünglichen Ball, nachdem zweifelhafte Situation entstanden war und wendet erst dann Regel 3-3 an

Frage:
Im Zählspiel liegt der Ball eines Bewerbers in einem Wasserhindernis. Ein beweglicher Pfahl, der die Grenze des Wasserhindernisses bezeichnet, behindert den Raum seines beabsichtigten Schwungs. Er macht seinen nächsten Schlag, wobei er dem Pfahl ausweicht. Dann fällt ihm ein, dass er den Pfahl hätte entfernen dürfen. Der Bewerber informiert seinen Zähler, dass er sich auf Regel 3-3 beruft und die Schlagzahl mit dem zweiten Ball gelten soll. Er entfernt den Pfahl und lässt einen zweiten Ball an der Stelle fallen, von der er seinen ursprünglichen Ball gespielt hatte. Er locht mit beiden Bällen ein. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Die Situation, die den Zweifel hervorrief, entstand, als der Ball des Bewerbers im Wasserhindernis lag und der Pfahl seinen Schwung behinderte. Da der Bewerber eine weitere Handlung unternahm, d.h. seinen ursprünglichen Ball spielte, nachdem die Situation, die den Zweifel hervorrief, entstanden war, muss die Schlagzahl mit dem ursprünglichen Ball zählen – siehe letzter Absatz der Regel 3-3a. 

Für das Spielen des zweiten Balls hat sich der Bewerber jedoch keine Strafe zugezogen. (Revidiert – 2016)

 

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Sehr hilfreich, diese Regelkunde. Frage mich nur, warum das Ganze so schlecht (meine die Regeln, nicht die Beschreibung) geschrieben sein muss. Gibt doch genug Texter, die das richten könnten 🙂

Naja, das orginal Regelwerk ist halt auf englisch. Bei Wasserhindernissen steht da zB. The player shall not ground the Club. Die deutsche übersetzungsauslegung sagt dagegen ich darf den Schläger nicht aufsetzen.

1 Woche her

Golf Rules

Wer unsere Seite intensiv verfolgt, der hat vielleicht auch selber Lust sich ehrenamtlich mit den Regeln und der Leitung von Wettspielen zu beschäftigen.

Sofern Du in Niedersachsen oder Bremen wohnst bzw. dort in einem Golfclub aktiv bist - der Golfverband Niedersachsen / Bremen startet nach der Saison wieder eine neue Ausbildung von Referees. Die kostenfreie Ausbildung dauert 14 Monate und beinhaltet intensive Vertiefungen in den Bereichen Golfregeln, Golfregularien, sowie praktische Einsätze bei den Verbandswettspielen.

Am 27. Oktober 2018 bieten der GVNB hierfür eine Informationsveranstaltung im Golfclub Gleidingen ab 10 Uhr an.

Vielleicht sehen wir uns dort ja...

Info-Fyler --> www.gvnb.de/fileadmin/user_upload/Informationsveranstaltung.pdf
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Wer unsere Seite intensiv verfolgt, der hat vielleicht auch selber Lust sich ehrenamtlich mit den Regeln und der Leitung von Wettspielen zu beschäftigen. 

Sofern Du in Niedersachsen oder Bremen wohnst bzw. dort in einem Golfclub aktiv bist - der Golfverband Niedersachsen / Bremen startet nach der Saison wieder eine neue Ausbildung von Referees. Die kostenfreie Ausbildung dauert 14 Monate und beinhaltet intensive Vertiefungen in den Bereichen Golfregeln, Golfregularien, sowie praktische Einsätze bei den Verbandswettspielen.

Am 27. Oktober 2018 bieten der GVNB hierfür eine Informationsveranstaltung im Golfclub Gleidingen ab 10 Uhr an. 

Vielleicht sehen wir uns dort ja...

Info-Fyler --> https://www.gvnb.de/fileadmin/user_upload/Informationsveranstaltung.pdf

1 Woche her

Golf Rules

Wo wir gestern schon einmal beim Regelball waren. R3-3 ist eine Regel, die nur für das Zählspiel (auch Stableford ist eine Variante des Zählspiels) gilt. Im Lochspiel kann kein zweiter Ball ins Spiel gebracht werden; der Regelverstoß ist in dieser Form des Wettspiel zu "beanstanden".

Falls aber doch aus Regelunkenntnis ein Regelball gespielt wurde, so kann dieses das Loch kosten, wie unsere heutige

Decision des Tages

zeigt:

Decision D3-3/9
"Zweiten Ball im Lochspiel gespielt"

Frage:
Bei einem Lochspiel zwischen A und B ist sich A an einem Loch im Zweifel, welches seine Rechte sind. Weder A noch B wissen, dass Regel 3-3 nur im Zählspiel angewendet werden darf. A spielt deshalb einen zweiten Ball und locht mit beiden Bällen ein. Am Ende der Runde wird die Angelegenheit der Spielleitung vorgetragen. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Ein im Lochspiel gespielter zweiter Ball ist ein falscher Ball – siehe Anmerkung 2 zu Regel 2-5 und Erklärung „Falscher Ball?. Somit würde A das Loch verloren haben, wenn B gemäß Regel 2-5 Beanstandung erhoben hätte, bevor einer der Spieler vom nächsten Abschlag abgespielt hat. B hat keine Beanstandung erhoben, somit gilt die Schlagzahl mit A’s ursprünglichem Ball. (Revidiert – 2012)
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Wo wir gestern schon einmal beim Regelball waren. R3-3 ist eine Regel, die nur für das Zählspiel (auch Stableford ist eine Variante des Zählspiels) gilt. Im Lochspiel kann kein zweiter Ball ins Spiel gebracht werden; der Regelverstoß ist in dieser Form des Wettspiel zu beanstanden. 

Falls aber doch aus Regelunkenntnis ein Regelball gespielt wurde, so kann dieses das Loch kosten, wie unsere heutige

Decision des Tages

zeigt:

Decision D3-3/9
Zweiten Ball im Lochspiel gespielt

Frage:
Bei einem Lochspiel zwischen A und B ist sich A an einem Loch im Zweifel, welches seine Rechte sind. Weder A noch B wissen, dass Regel 3-3 nur im Zählspiel angewendet werden darf. A spielt deshalb einen zweiten Ball und locht mit beiden Bällen ein. Am Ende der Runde wird die Angelegenheit der Spielleitung vorgetragen. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Ein im Lochspiel gespielter zweiter Ball ist ein falscher Ball – siehe Anmerkung 2 zu Regel 2-5 und Erklärung „Falscher Ball?. Somit würde A das Loch verloren haben, wenn B gemäß Regel 2-5 Beanstandung erhoben hätte, bevor einer der Spieler vom nächsten Abschlag abgespielt hat. B hat keine Beanstandung erhoben, somit gilt die Schlagzahl mit A’s ursprünglichem Ball. (Revidiert – 2012)

 

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Die Bahn kommt mir relativ bekannt vor 😉

2 Wochen her

Golf Rules

Wir empfehlen ja gerne den Regelball, wenn man sich nicht sicher ist, ob eine Regel anwendbar ist oder nicht.

Die heutige

Decision des Tages

zeigt, dass das Verfahren dann aber auch bis zum Ende durchgezogen werden muss, da sonst Ungemach droht:

Decision D3-3/8
"Bewerber nimmt zweiten Ball auf"

Frage:
Im Zählspiel wendet ein Bewerber Regel 3-3 an, weil er sich nicht sicher ist, ob die Straße, auf der sein Ball liegt, ein Hemmnis ist oder nicht. Er spielt seinen ursprünglichen Ball auf der Straße, wie er liegt, einen zweiten Ball nach Regel 24-2b(I) und sagt seinem Zähler, dass die Schlagzahl mit dem zweiten Ball gelten soll, sofern nach den Regeln zulässig. Nachdem er seinen ursprünglichen Ball auf das Grün und den zweiten Ball in einen Bunker gespielt hat, nimmt er seinen zweiten Ball auf, beendet das Loch mit seinem ursprünglichen Ball und spielt vom nächsten Abschlag ab. Zu diesem Zeitpunkt wird die Sache der Spielleitung vorgebracht, die bestätigt, dass die Straße, auf welcher der Ball des Bewerbers lag, ein Hemmnis ist. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Da die Straße, auf welcher sein Ball lag, ein Hemmnis ist, war das vom Bewerber gewählte Verfahren nach Regel 24-2b(I) zulässig und die Schlagzahl mit dem zweiten (oder ausgewählten) Ball hätte gegolten, wenn er eingelocht worden wäre. Weil der Bewerber den Ball jedoch nicht einlochte, ist er disqualifiziert (Regel 3-2).

Wäre die Straße kein Hemmnis gewesen, hätte es keine Strafe gegeben, weil dann die Regeln das gewählte Verfahren nicht erlaubt hätten. Die Schlagzahl mit dem zweiten Ball hätte nicht gegolten und die Schlagzahl des ursprünglichen Balls wäre die Schlagzahl des Bewerbers für das Loch gewesen. Für das Aufnehmen eines nach Regel 3-3 gespielten Balls gibt es keine Strafe, wenn der Ball letztlich nicht gewertet wird.

Anders wäre es im Zählspiel nach Stableford, wo der Ball jederzeit aufgenommen werden darf - das dann aber den „Strich“ zur Folge hat.
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Wir empfehlen ja gerne den Regelball, wenn man sich nicht sicher ist, ob eine Regel anwendbar ist oder nicht. 

Die heutige 

Decision des Tages

zeigt, dass das Verfahren dann aber auch bis zum Ende durchgezogen werden muss, da sonst Ungemach droht:

Decision D3-3/8
Bewerber nimmt zweiten Ball auf

Frage:
Im Zählspiel wendet ein Bewerber Regel 3-3 an, weil er sich nicht sicher ist, ob die Straße, auf der sein Ball liegt, ein Hemmnis ist oder nicht. Er spielt seinen ursprünglichen Ball auf der Straße, wie er liegt, einen zweiten Ball nach Regel 24-2b(I) und sagt seinem Zähler, dass die Schlagzahl mit dem zweiten Ball gelten soll, sofern nach den Regeln zulässig. Nachdem er seinen ursprünglichen Ball auf das Grün und den zweiten Ball in einen Bunker gespielt hat, nimmt er seinen zweiten Ball auf, beendet das Loch mit seinem ursprünglichen Ball und spielt vom nächsten Abschlag ab. Zu diesem Zeitpunkt wird die Sache der Spielleitung vorgebracht, die bestätigt, dass die Straße, auf welcher der Ball des Bewerbers lag, ein Hemmnis ist. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Da die Straße, auf welcher sein Ball lag, ein Hemmnis ist, war das vom Bewerber gewählte Verfahren nach Regel 24-2b(I) zulässig und die Schlagzahl mit dem zweiten (oder ausgewählten) Ball hätte gegolten, wenn er eingelocht worden wäre. Weil der Bewerber den Ball jedoch nicht einlochte, ist er disqualifiziert (Regel 3-2). 

Wäre die Straße kein Hemmnis gewesen, hätte es keine Strafe gegeben, weil dann die Regeln das gewählte Verfahren nicht erlaubt hätten. Die Schlagzahl mit dem zweiten Ball hätte nicht gegolten und die Schlagzahl des ursprünglichen Balls wäre die Schlagzahl des Bewerbers für das Loch gewesen. Für das Aufnehmen eines nach Regel 3-3 gespielten Balls gibt es keine Strafe, wenn der Ball letztlich nicht gewertet wird.

Anders wäre es im Zählspiel nach Stableford, wo der Ball jederzeit aufgenommen werden darf - das dann aber den „Strich“ zur Folge hat.

 

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Kleiner Hinweis: Beim Stableford darf der Ball nach Ermessen des Spielers zu jedem Zeitpunkt aufgenommen werden, nicht erst bei Erreichen des "Strichs".

2 Wochen her

Golf Rules

Bei der Platzvorbereitung am Samstag für den finalen DGL-Spieltag fiel mir ein Wespennest auf, welches ich zunächst einmal wie folgt markierte. Mit entsprechendem Abstand ist das Miteinander von Golfern und den Wespen normalerweise ja kein Problem. Was aber, wenn der Ball in oder in unmittelbarer Nähe von dem Erdloch zur Ruhe kommt?

Der Ablauf ist in Decision Decision D1-4/10 "Gefährliche Situation; Klapperschlange oder Bienen behindern das Spiel" beschrieben:

Frage: Der Ball eines Spielers kommt in einer Lage zur Ruhe, die für den Spieler gefährlich ist, etwa neben einer lebenden Klapperschlange oder einem Bienennest. Hat der Spieler nach Billigkeit (Regel 1-4) noch andere Möglichkeiten, außer den Ball zu spielen, wie er liegt, oder – falls anwendbar – nach Regel 26 oder 28 zu verfahren?

Antwort: Ja. Es ist unzumutbar, von einem Spieler zu erwarten, aus einer solchen gefährlichen Lage zu spielen, und es ist unfair, vom Spieler zu verlangen, einen Strafschlag nach Regel 26 (Wasserhindernisse) oder Regel 28 (Ball Unspielbar) in Kauf zu nehmen, obwohl diese Regeln eine Alternative bleiben, falls anwendbar.

Liegt der Ball im Gelände, darf der Spieler straflos einen Ball innerhalb einer Schlägerlänge und nicht näher zum Loch vom nächstgelegenen Punkt fallen lassen, der nicht näher zum Loch, nicht gefährlich und nicht auf einem Grün oder in einem Hindernis ist.

Liegt der Ball in einem Hindernis, darf der Spieler straflos einen Ball innerhalb einer Schlägerlänge und nicht näher zum Loch vom nächstgelegenen Punkt fallen lassen, der nicht näher zum Loch ist und der nicht gefährlich ist. Falls möglich, muss der Ball in demselben Hindernis oder, wenn dies nicht möglich ist, in einem nahe gelegenen, gleichartigen Hindernis fallen gelassen werden, jedoch in beiden Fällen nicht näher zum Loch. Ist es dem Spieler nicht möglich, den Ball in einem Hindernis fallen zu lassen, darf er ihn mit einem Strafschlag außerhalb des Hindernisses fallen lassen. Dabei muss der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball lag, auf gerader Linie zwischen dem Loch und der Stelle liegen, an der der Ball fallen gelassen wird.

Liegt der Ball auf dem Grün, darf der Spieler einen Ball straflos an die nächstgelegene Stelle legen, nicht näher zum Loch und nicht in einem Hindernis, bei der keine Gefahr besteht.

Sofern Behinderung durch irgendetwas anderes als die gefährliche Situation den Schlag eindeutig undurchführbar macht oder die Umstände ausschließlich infolge eines eindeutig unvernünftigen Schlags oder einer unnötig abnormalen Standposition, Schwungs oder Spielrichtung gefährlich wären, darf der Spieler nicht wie oben beschrieben Erleichterung in Anspruch nehmen; er darf jedoch nach Regel 26 oder Regel 28, falls anwendbar, verfahren. (tk)
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Bei der Platzvorbereitung am Samstag für den finalen DGL-Spieltag fiel mir ein Wespennest auf, welches ich zunächst einmal wie folgt markierte. Mit entsprechendem Abstand ist das Miteinander von Golfern und den Wespen normalerweise ja kein Problem. Was aber, wenn der Ball in oder in unmittelbarer Nähe von dem Erdloch zur Ruhe kommt?

Der Ablauf ist in Decision Decision D1-4/10 Gefährliche Situation; Klapperschlange oder Bienen behindern das Spiel beschrieben:

Frage: Der Ball eines Spielers kommt in einer Lage zur Ruhe, die für den Spieler gefährlich ist, etwa neben einer lebenden Klapperschlange oder einem Bienennest. Hat der Spieler nach Billigkeit (Regel 1-4) noch andere Möglichkeiten, außer den Ball zu spielen, wie er liegt, oder – falls anwendbar – nach Regel 26 oder 28 zu verfahren?

Antwort: Ja. Es ist unzumutbar, von einem Spieler zu erwarten, aus einer solchen gefährlichen Lage zu spielen, und es ist unfair, vom Spieler zu verlangen, einen Strafschlag nach Regel 26 (Wasserhindernisse) oder Regel 28 (Ball Unspielbar) in Kauf zu nehmen, obwohl diese Regeln eine Alternative bleiben, falls anwendbar. 

Liegt der Ball im Gelände, darf der Spieler straflos einen Ball innerhalb einer Schlägerlänge und nicht näher zum Loch vom nächstgelegenen Punkt fallen lassen, der nicht näher zum Loch, nicht gefährlich und nicht auf einem Grün oder in einem Hindernis ist. 

Liegt der Ball in einem Hindernis, darf der Spieler straflos einen Ball innerhalb einer Schlägerlänge und nicht näher zum Loch vom nächstgelegenen Punkt fallen lassen, der nicht näher zum Loch ist und der nicht gefährlich ist. Falls möglich, muss der Ball in demselben Hindernis oder, wenn dies nicht möglich ist, in einem nahe gelegenen, gleichartigen Hindernis fallen gelassen werden, jedoch in beiden Fällen nicht näher zum Loch. Ist es dem Spieler nicht möglich, den Ball in einem Hindernis fallen zu lassen, darf er ihn mit einem Strafschlag außerhalb des Hindernisses fallen lassen. Dabei muss der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball lag, auf gerader Linie zwischen dem Loch und der Stelle liegen, an der der Ball fallen gelassen wird. 

Liegt der Ball auf dem Grün, darf der Spieler einen Ball straflos an die nächstgelegene Stelle legen, nicht näher zum Loch und nicht in einem Hindernis, bei der keine Gefahr besteht. 

Sofern Behinderung durch irgendetwas anderes als die gefährliche Situation den Schlag eindeutig undurchführbar macht oder die Umstände ausschließlich infolge eines eindeutig unvernünftigen Schlags oder einer unnötig abnormalen Standposition, Schwungs oder Spielrichtung gefährlich wären, darf der Spieler nicht wie oben beschrieben Erleichterung in Anspruch nehmen; er darf jedoch nach Regel 26 oder Regel 28, falls anwendbar, verfahren. (tk)

 

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Letztens in Holzhäusern wurde ein Baum mit einem Hornissen Nest grosszügig als Boden in Ausbesserung markiert. Somit is es auch den weniger Regelfesten klar was zu run ist.

Letztes Jahr bei uns an der 17 gab es ein Erdwespen-Nest (aggressive Biester) genau in dem Bereich, wo jeder zweite Slice landet. Würde großzügig mit Flatterband abgesperrt und als BiA deklariert (inkl. Hinweisschild "Lebensgefahr", damit niemand auf blödsinnige Ideen kommt).

2 Wochen her

Golf Rules

Udo hat uns eine Frage geschickt:

"Da habe ich auch eine verzwickte Regelfrage.
Spielerin spielt einen uneinsehbaren Abschlag. Dahinter ist Aus. Wir anderen beiden Herrn schlagen ebenfalls ab. Wir kommen zu den Bällen. Der Spieler A sagt, da liegt mein Ball. Spieler B findet auch seinen Ball. Der Spieler A spielt "seinen" Ball zum Grün. Die Spielerin sucht vergebens ihren Ball. Einvernehmlich geht sie nun zum Abschlag zurück und spielt ihren 2. Ball (keinen Provisorischen). Am Grün angekommen erkennt die Spielerin dort ihren 1. Ball, den Spieler A als falschen Ball gespielt hat. Da wir uns in der Regelfrage nicht sicher waren, spielt die Spielerin einen Regelball von der Stelle, wo Spieler A den falschen Ball spielte. Die Spielerin spielt mit dem 2. Ball eine 8 und mit dem Regelball eine 4.
Die Spielerin hatte überhaupt keine Chance, ihren Ball zu identifizieren, da Spieler A ja ihren Ball zum Grün spielte und sie musste deshalb davon ausgehen, dass ihr Ball im Aus war. Welcher Ball gilt nun? Das Spieler A 2 Strafschläge bekam ist klar."

So wie es hier geschildert wurde zählt der zweiten Ball der Spielerin, da dieser wahrscheinlich erst nach 5 Minuten identifiziert werden konnte:

Decision: 27/6
"Spieler kann seinen Ball nicht finden, weil ihn ein anderer Spieler gespielt hat"

Frage:
A und B spielten ihre vom Abschlag gespielten Bälle in denselben Platzbereich. A fand einen Ball und spielte ihn. B ging weiter nach vorne, um seinen Ball zu suchen, konnte ihn aber nicht finden. Als B dann nach einigen Minuten in Richtung Abschlag zurückging um einen anderen Ball ins Spiel bringen, fand er A’s Ball und schloss daraus, dass A irrtümlich seinen (B’s) Ball gespielt hatte. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Im Lochspiel hat A das Loch verloren (Regel 15-3a).

Im Zählspiel hat sich A zwei Strafschläge für Spielen eines falschen Balls zugezogen und muss seinen eigenen Ball spielen (Regel 15-3b). A’s Ball ist nicht verloren, auch wenn A und B länger als fünf Minuten gesucht haben, weil A nicht „die Suche danach (seinem Ball) begonnen hat?; die Suche galt B’s Ball – siehe Erklärung „Verlorener Ball?.

Dahingegen hat B mit der Suche nach seinem Ball dann begonnen, als er nach vorne ging, um nach ihm zu suchen. Waren weniger als fünf Minuten vergangen, bevor B A’s Ball gefunden hatte, so muss B einen Ball dort hinlegen, wo A fälschlicherweise seinen (B’s) Ball gespielt hat und damit das Spiel straflos fortsetzen – siehe letzter Absatz von Regel 15-3b. Waren jedoch bereits fünf Minuten vergangen, so ist B’s ursprünglicher Ball verloren und er muss unter Strafe von Schlag und Distanzverlust einen anderen Ball ins Spiel bringen (Regel 27-1).
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Udo hat uns eine Frage geschickt:

Da habe ich auch eine verzwickte Regelfrage.  
Spielerin spielt einen uneinsehbaren Abschlag. Dahinter ist Aus. Wir anderen beiden Herrn schlagen ebenfalls ab. Wir kommen zu den Bällen.  Der Spieler A sagt, da liegt mein Ball. Spieler B findet auch seinen Ball. Der Spieler A spielt seinen Ball zum Grün. Die Spielerin sucht vergebens ihren Ball. Einvernehmlich geht sie nun zum Abschlag zurück und spielt ihren 2. Ball (keinen Provisorischen). Am Grün angekommen erkennt die Spielerin dort ihren 1. Ball, den Spieler A als falschen Ball gespielt hat. Da wir uns in der Regelfrage nicht sicher waren, spielt die Spielerin einen Regelball von der Stelle, wo Spieler A den falschen Ball spielte. Die Spielerin spielt mit dem 2. Ball eine 8 und mit dem Regelball eine 4.
Die Spielerin hatte überhaupt keine Chance, ihren Ball zu identifizieren, da Spieler A ja ihren Ball zum Grün spielte und sie musste deshalb davon ausgehen, dass ihr Ball im Aus war.  Welcher Ball gilt nun?  Das Spieler A 2 Strafschläge bekam ist klar.

So wie es hier geschildert wurde zählt der zweiten Ball der Spielerin, da dieser wahrscheinlich erst nach 5 Minuten identifiziert werden konnte:

Decision: 27/6
Spieler kann seinen Ball nicht finden, weil ihn ein anderer Spieler gespielt hat

Frage:
A und B spielten ihre vom Abschlag gespielten Bälle in denselben Platzbereich. A fand einen Ball und spielte ihn. B ging weiter nach vorne, um seinen Ball zu suchen, konnte ihn aber nicht finden. Als B dann nach einigen Minuten in Richtung Abschlag zurückging um einen anderen Ball ins Spiel bringen, fand er A’s Ball und schloss daraus, dass A irrtümlich seinen (B’s) Ball gespielt hatte. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Im Lochspiel hat A das Loch verloren (Regel 15-3a). 

Im Zählspiel hat sich A zwei Strafschläge für Spielen eines falschen Balls zugezogen und muss seinen eigenen Ball spielen (Regel 15-3b). A’s Ball ist nicht verloren, auch wenn A und B länger als fünf Minuten gesucht haben, weil A nicht „die Suche danach (seinem Ball) begonnen hat?; die Suche galt B’s Ball – siehe Erklärung „Verlorener Ball?. 

Dahingegen hat B mit der Suche nach seinem Ball dann begonnen, als er nach vorne ging, um nach ihm zu suchen. Waren weniger als fünf Minuten vergangen, bevor B A’s Ball gefunden hatte, so muss B einen Ball dort hinlegen, wo A fälschlicherweise seinen (B’s) Ball gespielt hat und damit das Spiel straflos fortsetzen – siehe letzter Absatz von Regel 15-3b. Waren jedoch bereits fünf Minuten vergangen, so ist B’s ursprünglicher Ball verloren und er muss unter Strafe von Schlag und Distanzverlust einen anderen Ball ins Spiel bringen (Regel 27-1).

2 Wochen her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

"Golf Rules am Sonntag" - wieder taucht der Begriff der "Penalty Area" auf, welche ab 2019 das "Wasserhindernis" ersetzt. Wie aber verhält es sich mit dem Berühren / Entfernen von losen hinderlichen Naturstoffen in diesem Bereich?

Aktuelle darf der Spieler nach R13-4 in einem Hindernis nicht…
- die Beschaffenheit des Hindernisses oder eines gleichartigen Hindernisses prüfen
- den Boden im Hindernis oder Wasser im Wasserhindernis mit seiner Hand oder einem Schläger berühren
- losen hinderlichen Naturstoff berühren oder bewegen, der im Hindernis liegt oder es berührt.

Das strikte Verbot, in einem Wasserhindernis lose hinderliche Naturstoffe zu berühren oder zu bewegen bzw. den Boden in einem Wasserhindernis zu berühren, war niemals praktikabel. Des weiteren haben die Begriffe „testen“, „als Folge von“ und „um zu verhindern“ zu weiterer Verwirrung geführt. Aus diesem Grund wurden eine Reihe von Ausnahmen erlassen.

Zukünftig darf ein Spieler lose hinderliche Naturstoffe berühren und bewegen und den Boden mit der Hand oder dem Schläger berühren. Dies geschieht allerdings unter dem Vorbehalt, die Bedingungen für den Schlag durch unzulässige Handlungen nicht zu verbessert (s. Regel 8.1a).

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Golf Rules am Sonntag - wieder taucht der Begriff der Penalty Area auf, welche ab 2019 das Wasserhindernis ersetzt. Wie aber verhält es sich mit dem Berühren / Entfernen von losen hinderlichen Naturstoffen in diesem Bereich?

Aktuelle darf der Spieler nach R13-4 in einem Hindernis nicht…
- die Beschaffenheit des Hindernisses oder eines gleichartigen Hindernisses prüfen
- den Boden im Hindernis oder Wasser im Wasserhindernis mit seiner Hand oder einem Schläger berühren
- losen hinderlichen Naturstoff berühren oder bewegen, der im Hindernis liegt oder es berührt.

Das strikte Verbot, in einem Wasserhindernis lose hinderliche Naturstoffe zu berühren oder zu bewegen bzw. den Boden in einem Wasserhindernis zu berühren, war niemals praktikabel. Des weiteren haben die Begriffe „testen“, „als Folge von“ und „um zu verhindern“ zu weiterer Verwirrung geführt. Aus diesem Grund wurden eine Reihe von Ausnahmen erlassen.

Zukünftig darf ein Spieler lose hinderliche Naturstoffe berühren und bewegen und den Boden mit der Hand oder dem Schläger berühren. Dies geschieht allerdings unter dem Vorbehalt, die Bedingungen für den Schlag durch unzulässige Handlungen nicht zu verbessert (s. Regel 8.1a).

#RulesOfGolf2019

2 Wochen her

Golf Rules

Eine Frage zum Thema Ausrüstung / Handschuh erreichte uns per Mail:

"Ich hatte mir ein Tee in den Handschuh geklebt um mir meiner korrekten Griffposition sicher zu sein. Frage verstößt das gegen:
Regel 14/3 Anhang IV
Ein einfacher Handschuh darf nicht enthalten:
Ergänzungen, anders als optische Hilfen, die dazu gedacht
sind, den Spieler beim dauerhaft gleichen Anlegen seiner
Hände und/oder beim Anlegen seiner Hände auf eine bestimmte
Art und Weise an den Griff zu unterstützen
Was bedeutet .. anders als optische Hilfen ..."

Dazu bekamen wir das anhängende Bild.

Das festkleben eines Tees am Handschuh um einen korrekten Griff zu haben verstößt tatsächlich gegen Anhang IV. "Optische Hilfen" meint hier Beschriftung oder farbliche Absetzung. Das so angebrachte Tee hilft zwar AUCH optisch aber nicht NUR. Ähnlich wäre ein Trainingsgriff wie zB der von Leadbetter, der den richtgen Griff durch Mulden vorgibt und nach Anhang II 3. ebenfalls nicht zugelassen ist. Als Trainingshilfe auf der Range kann ich mir aber gut vorstellen damit den richtigen Griff zu üben; Fürs Golfspiel selbst ist er dann aber nicht zugelassen.

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Immer her damit!
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Eine Frage zum Thema Ausrüstung / Handschuh erreichte uns per Mail:

Ich hatte mir ein Tee in den Handschuh geklebt um mir meiner korrekten Griffposition sicher zu sein. Frage verstößt das gegen:
  Regel 14/3 Anhang IV
  Ein einfacher Handschuh darf nicht enthalten:
  Ergänzungen, anders als optische Hilfen, die dazu gedacht
  sind, den Spieler beim dauerhaft gleichen Anlegen seiner
  Hände und/oder beim Anlegen seiner Hände auf eine bestimmte
  Art und Weise an den Griff zu unterstützen
  Was bedeutet .. anders als optische Hilfen ...

Dazu bekamen wir das anhängende Bild.

Das festkleben eines Tees am Handschuh um einen korrekten Griff zu haben verstößt tatsächlich gegen Anhang IV. Optische Hilfen meint hier Beschriftung oder farbliche Absetzung. Das so angebrachte Tee hilft zwar AUCH optisch aber nicht NUR. Ähnlich wäre ein Trainingsgriff wie zB der von Leadbetter, der den richtgen Griff durch Mulden vorgibt und nach Anhang II 3. ebenfalls nicht zugelassen ist. Als Trainingshilfe auf der Range kann ich mir aber gut vorstellen damit den richtigen Griff zu üben; Fürs Golfspiel selbst ist er dann aber nicht zugelassen.

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Immer her damit!

 

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Also wenn man DAS ohne Hilfmittel nicht schafft 🤣🤣

Tee auf der Nasenspitze hilft vielleicht auch beim peilen 😂

ich verstehe gar nicht wie das überhaupt helfen soll....? 🤔

Für mich ist das eher ein Hemmnis.

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2 Wochen her

Golf Rules

Und ergänzend zum gestrigen Beitrag heute noch etwas Spezielles zum Thema "Bunker": Wäre mein auf dem Vorgrün liegender Ball durch den Bunkerschlag meines Partners mit herausgeschlagenen Sand bedeckt worden, dann hätte ich diesen Sand vor meinem Schlag entfernen dürfen.

In Decision D13-2/8.5 "Lage des Balls eines Spielers durch Sand beeinträchtigt, der durch einen Bunkerschlag seines Partners, Gegners oder Mitbewerbers herausgeschlagen worden war" heißt es:

Frage: A’s Ball liegt auf dem Vorgrün zwischen dem Grün und einem Bunker. A’s Partner, Gegner oder Mitbewerber (B) spielt aus dem Bunker und verstreut Sand auf und um A’s Ball. Darf A Erleichterung in Anspruch nehmen?

Antwort: Ja. A hat Anspruch auf die Lage und die Spiellinie, die er hatte, als sein Ball zur Ruhe kam. Daher darf er nach Billigkeit (Regel 1-4) straflos den durch B’s Schlag verstreuten Sand entfernen, seinen Ball aufnehmen und ihn reinigen. (tk)
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Und ergänzend zum gestrigen Beitrag heute noch etwas Spezielles zum Thema Bunker: Wäre mein auf dem Vorgrün liegender Ball durch den Bunkerschlag meines Partners mit herausgeschlagenen Sand bedeckt worden, dann hätte ich diesen Sand vor meinem Schlag entfernen dürfen.

In Decision D13-2/8.5 Lage des Balls eines Spielers durch Sand beeinträchtigt, der durch einen Bunkerschlag seines Partners, Gegners oder Mitbewerbers herausgeschlagen worden war heißt es:

Frage: A’s Ball liegt auf dem Vorgrün zwischen dem Grün und einem Bunker. A’s Partner, Gegner oder Mitbewerber (B) spielt aus dem Bunker und verstreut Sand auf und um A’s Ball. Darf A Erleichterung in Anspruch nehmen?

Antwort: Ja. A hat Anspruch auf die Lage und die Spiellinie, die er hatte, als sein Ball zur Ruhe kam. Daher darf er nach Billigkeit (Regel 1-4) straflos den durch B’s Schlag verstreuten Sand entfernen, seinen Ball aufnehmen und ihn reinigen. (tk)

2 Wochen her

Golf Rules

Am Wochenende haben wir einen Vierer gespielt - mein Partner schlägt seinen Ball im Bunker, dieser "schafft" es aber nicht und rollt wieder zurück. Dummerweise kommt er genau im Fußabdruck zu liegen. Was nun?

In Regel 13-4 "Ball im Hindernis, Unzulässige Handlungen" heißt es:

[...]
2. Der Spieler darf jederzeit Sand oder Erdreich in einem Hindernis einebnen, sofern dies ausschließlich der Pflege des Platzes dient und nichts geschieht, was in Bezug auf seinen nächsten Schlag einen Verstoß gegen Regel 13-2 darstellen würde. Ist der Ball nach einem im Hindernis gespielten Schlag außerhalb des Hindernisses, so darf der Spieler Sand oder Erdreich ohne Einschränkung in dem Hindernis einebnen.
[...]

In diesem Fall ist das also "Pech" und der Ball ist zu spielen, wie er liegt.

Die Pflege des Bunkers dürfte nur in dem Bereich erfolgen, wenn die Lage des Balls, den Raum des beabsichtigten Schwungs oder seine Standposition dabei nicht verbessert wird (s. Regel 13-2). (tk)
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Am Wochenende haben wir einen Vierer gespielt - mein Partner schlägt seinen Ball im Bunker, dieser schafft es aber nicht und rollt wieder zurück. Dummerweise kommt er genau im Fußabdruck zu liegen. Was nun?

In Regel 13-4 Ball im Hindernis, Unzulässige Handlungen heißt es:

[...]
2. Der Spieler darf jederzeit Sand oder Erdreich in einem Hindernis einebnen, sofern dies ausschließlich der Pflege des Platzes dient und nichts geschieht, was in Bezug auf seinen nächsten Schlag einen Verstoß gegen Regel 13-2 darstellen würde. Ist der Ball nach einem im Hindernis gespielten Schlag außerhalb des Hindernisses, so darf der Spieler Sand oder Erdreich ohne Einschränkung in dem Hindernis einebnen.
[...]

In diesem Fall ist das also Pech und der Ball ist zu spielen, wie er liegt. 

Die Pflege des Bunkers dürfte nur in dem Bereich erfolgen, wenn die Lage des Balls, den Raum des beabsichtigten Schwungs oder seine Standposition dabei nicht verbessert wird (s. Regel 13-2). (tk)

 

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im vierer eine klare sache. aber da muss es noch eine regel geben. wenn im bunker der ball eines mitspielers neben meinem liegt und der schlägt zuerst, dann darf ich doch vor meinem schlag den ursprünglichen zustand wieder herstellen, auch mit dem rechen, oder?

Ja

Ansonsten Pech spielen wie er liegt

Oder für unspielbar erklären und da hin wo du geschlagen hast oder innerhalb des Bunkers nicht näher zu Fahne troppen .

2 Wochen her

Golf Rules

Isa hatte eine Frage an uns:

"Frage (leider habe ich nur ein ganz winziges Bild):
Hinter einem Grün liegen 4 große Steine (über Knie-hoch). Sie sind "scheinbar zufällig" gruppiert um eine Grasfläche von ca. 40x40cm in der sich der Deckel eines Regnerkastens befindet. Ball schanzt vom Grün über einen der Steine und kommt zwischen den Steinen, neben (nicht auf) dem Deckel zu liegen.

Der Spieler könnte sich nun ja denken: aha, das ist die Verkleidung einer Bewässerungsanlage, letztere konnte wohl kaum gebaut werden während die Steine dort lagen...also wurden die Steine dort künstlich platziert nach dem Bau der Beregnungsanlage, also ist alles komplett, der Regnerdeckel plus die Steine, eine künstlich geschaffene Anlage, also unbewegliches Hemmnis (wenn auch aus Naturstein), und für free drop plädieren. static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/fb0/1.5/16/1f609.png

Der Club sagt: nee, "die Steine sind Bestandteil des Platzes und bedürfen keiner Platzregel". Man muss unspielbar erklären, egal ob der Ball AUF oder NEBEN dem Deckel liegt, da man nicht wegen des Deckels behindert wird sondern wegen der Steine. Auf der Scorekarte wird lediglich ein Hochsitz zum B.d.P. erklärt.

Eure Meinung interessiert mich..."

Unabhängig davon, dass wir das mit den Steinen anders gemacht hätten und diese als unbewegliche Hemmnis in Gänze (inkl. Bewässerungsdeckel) definiert hätten, sieht R24-2 hier durch die ausnahme klar vor, dass Erleichterung nach dieser Regel dann nicht in Anspruch genommen werden darf, wenn
der Schlag wegen Behinderung durch irgendetwas anderes als ein unbewegliches Hemmnis eindeutig undurchführbar ist.

Wenn denn - wie hier - die Steine integraler Bestandteil des Platzes sind, dann hat der Spieler in diesem Fall tatsächlich leider "Pech" und er müsste nach R28 verfahren, wenn er den Ball nicht spielen kann oder will, wie er liegt.

Hier sollte dann mit dem Spielausschuss oder Platzwart das Gespräch gesucht werden, ob diese Situation für den Spieler tatsächlich so gewollt ist.
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Isa hatte eine Frage an uns:

Frage (leider habe ich nur ein ganz winziges Bild):
Hinter einem Grün liegen 4 große Steine (über Knie-hoch). Sie sind scheinbar zufällig gruppiert um eine Grasfläche von ca. 40x40cm in der sich der Deckel eines Regnerkastens befindet. Ball schanzt vom Grün über einen der Steine und kommt zwischen den Steinen, neben (nicht auf) dem Deckel zu liegen.

Der Spieler könnte sich nun ja denken: aha, das ist die Verkleidung einer Bewässerungsanlage, letztere konnte wohl kaum gebaut werden während die Steine dort lagen...also wurden die Steine dort künstlich platziert nach dem Bau der Beregnungsanlage, also ist alles komplett, der Regnerdeckel plus die Steine, eine künstlich geschaffene Anlage, also unbewegliches Hemmnis (wenn auch aus Naturstein), und für free drop plädieren. https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/fb0/1.5/16/1f609.png

Der Club sagt: nee, die Steine sind Bestandteil des Platzes und bedürfen keiner Platzregel. Man muss unspielbar erklären, egal ob der Ball AUF oder NEBEN dem Deckel liegt, da man nicht wegen des Deckels behindert wird sondern wegen der Steine. Auf der Scorekarte wird lediglich ein Hochsitz zum B.d.P. erklärt.

Eure Meinung interessiert mich...

Unabhängig davon, dass wir das mit den Steinen anders gemacht hätten und diese als unbewegliche Hemmnis in Gänze (inkl. Bewässerungsdeckel) definiert hätten, sieht R24-2 hier durch die ausnahme klar vor, dass Erleichterung nach dieser Regel dann nicht in Anspruch genommen werden darf, wenn 
der Schlag wegen Behinderung durch irgendetwas anderes als ein unbewegliches Hemmnis eindeutig undurchführbar ist.

Wenn denn - wie hier - die Steine integraler Bestandteil des Platzes sind, dann hat der Spieler in diesem Fall tatsächlich leider Pech und er müsste nach R28 verfahren, wenn er den Ball nicht spielen kann oder will, wie er liegt. 

Hier sollte dann mit dem Spielausschuss oder Platzwart das Gespräch gesucht werden, ob diese Situation für den Spieler tatsächlich so gewollt ist.

 

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wenn die Steine Bestandteil des Platzes sind dann kann ich diese doch mit Hilfe anderer Spieler einfach wegrollen um spielen zu können? Dann muss sie später der Greenkeeper halt wieder zurücklegen. Eine Platzregel wäre hier vorteilhaft, oder?

Liebe Golfrules, hier dazu eine brennende Frage zur neuen Regel. Wir haben rund um den Teich mehrere Ziersteine im Wasserhindernis die keinesfalls bewegt serden dürfen, sonst gibt es Probleme mit Tiichpumpe, Elektrik usw. Bisher kein Problem da im Wasserhindernis nichts bewegt werden durfte. Die neuen Regeln erlauben dies aber. Was würdet ihr in diesem Fall empfehlen?

3 Wochen her

Golf Rules

Per Mail erreichte uns kürzlich eine Frage über Gernot Pausch, welcher bis vor kurzem noch Regelfragen im Golfsportmagazin beantwortete:

"Während einem Zählspiel , schoss der Spieler seinen Ball ins aus , daraufhin Droppe er einen Ball , „ sagte provisorisch , stellte fest das der getroppte Ball ihm nicht gefiehl ( Kratzer usw.) nahm ihn auf und droppte einen neuen Ball !! Ist dies nicht , spielen eines falschen Balls?"

Auch wenn der Sachverhalt relativ kurz beschreiben ist und eine Vielzahl von Spekulationen zulässt, gibt es hierzu ein par Anmerkungen:

Zunächst einmal zu „schoss der Spieler seinen Ball ins aus, daraufhin Droppe er einen Ball , „ sagte provisorisch“: die Grundlage für das Spielen eines provisorischen Balles ist in Regel 27-2 klar geregelt. Dort heißt es: „Kann ein Ball außerhalb eines Wasserhindernisses verloren oder im Aus sein, darf der Spieler zur Zeitersparnis in Übereinstimmung mit Regel 27-1 provisorisch einen anderen Ball spielen.“ Lt. der o.g. Aussage war der Ball aber im Aus, so dass für das Spielen eines provisorischen Balls kein vernünftiger Grund dafür sprach. Nach Decision 27-2a/3 spielt ein Spieler unter solchen Umständen keinen provisorischer Ball, sondern der Ball ist "Ball im Spiel".

Die anschließende Kommentierung „stellte fest das der getroppte Ball ihm nicht gefiehl ( Kratzer usw.)“ zielt dann auf die Anwendung von Regel R5-3 „Ball spielunbrauchbar“ ab. Ein Ball ist spielunbrauchbar, wenn er sichtbar eingekerbt, zerschlagen oder verformt ist. Ein Ball ist nicht lediglich deswegen spielunbrauchbar, weil er verschrammt oder zerkratzt oder weil die Farbe beschädigt oder fleckig ist. Zudem muss der Spieler vor dem Aufnehmen des Balls die Absicht dazu seinem Gegner im Lochspiel bzw. seinem Zähler oder einem Mitbewerber im Zählspiel ankündigen und die Lage des Balls kennzeichnen. Versäumt der Spieler, dieses Verfahren ganz oder teilweise einzuhalten, oder nimmt er den Ball in der unbegründeten Annahme auf, dass er während des Spiels an dem gespielten Loch spielunbrauchbar geworden sei, zieht er sich einen Strafschlag zu.

Da der Spieler dann „nahm ihn auf und droppte einen neuen Ball“ unzulässig einen Ball neu einsetzte und einen Schlag nach dem nicht regelgerecht neu eingesetzten Ball machte, zog er sich die Grundstrafe für einen Verstoß gegen Regel 5-3 zu, was dann im Zählspiel zwei Strafschläge nach sich zieht.

In Regel R5-3 ist zur abschließenden Frage „Ist dies nicht , spielen eines falschen Balls“ extra vermerkt, dass sich der Spieler keine weitere Strafe nach dieser Regel oder Regel 15-2 „Neu eingesetzter Ball“ zuzieht.

Anmerkung:
Ein neu eingesetzter Ball (Regel 15-2) ist ein Ball, den der Spieler selbst aktiv ins Spiel bringt, meist, indem er ihn an die Stelle legt, an der eigentlich der ursprüngliche Ball hingelegt werden sollte.
Ein falscher Ball (Regel 15-3) ist ein Ball, der ohne Bezug zum Spiel des Spielers auf dem Platz liegt und nur versehentlich für den eigenen Ball gehalten wird. (tk)
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Per Mail erreichte uns kürzlich eine Frage über Gernot Pausch, welcher bis vor kurzem noch Regelfragen im Golfsportmagazin beantwortete: 

Während einem Zählspiel , schoss der Spieler seinen Ball ins aus , daraufhin Droppe er einen Ball , „ sagte provisorisch , stellte fest das der getroppte Ball ihm nicht gefiehl ( Kratzer usw.) nahm ihn auf und droppte einen neuen Ball !! Ist dies nicht , spielen eines falschen Balls?

Auch wenn der Sachverhalt relativ kurz beschreiben ist und eine Vielzahl von Spekulationen zulässt, gibt es hierzu ein par Anmerkungen:

Zunächst einmal zu „schoss der Spieler seinen Ball ins aus, daraufhin Droppe er einen Ball , „ sagte provisorisch“: die Grundlage für das Spielen eines provisorischen Balles ist in Regel 27-2 klar geregelt. Dort heißt es: „Kann ein Ball außerhalb eines Wasserhindernisses verloren oder im Aus sein, darf der Spieler zur Zeitersparnis in Übereinstimmung mit Regel 27-1 provisorisch einen anderen Ball spielen.“ Lt. der o.g. Aussage war der Ball aber im Aus, so dass für das Spielen eines provisorischen Balls kein vernünftiger Grund dafür sprach. Nach Decision 27-2a/3 spielt ein Spieler unter solchen Umständen keinen provisorischer Ball, sondern der Ball ist Ball im Spiel.

Die anschließende Kommentierung „stellte fest das der getroppte Ball ihm nicht gefiehl ( Kratzer usw.)“ zielt dann auf die Anwendung von Regel R5-3 „Ball spielunbrauchbar“ ab. Ein Ball ist spielunbrauchbar, wenn er sichtbar eingekerbt, zerschlagen oder verformt ist. Ein Ball ist nicht lediglich deswegen spielunbrauchbar, weil er verschrammt oder zerkratzt oder weil die Farbe beschädigt oder fleckig ist. Zudem muss der Spieler vor dem Aufnehmen des Balls die Absicht dazu seinem Gegner im Lochspiel bzw. seinem Zähler oder einem Mitbewerber im Zählspiel ankündigen und die Lage des Balls kennzeichnen. Versäumt der Spieler, dieses Verfahren ganz oder teilweise einzuhalten, oder nimmt er den Ball in der unbegründeten Annahme auf, dass er während des Spiels an dem gespielten Loch spielunbrauchbar geworden sei, zieht er sich einen Strafschlag zu.

Da der Spieler dann „nahm ihn auf und droppte einen neuen Ball“ unzulässig einen Ball neu einsetzte und einen Schlag nach dem nicht regelgerecht neu eingesetzten Ball machte, zog er sich die Grundstrafe für einen Verstoß gegen Regel 5-3 zu, was dann im Zählspiel zwei Strafschläge nach sich zieht. 

In Regel R5-3 ist zur abschließenden Frage „Ist dies nicht , spielen eines falschen Balls“ extra vermerkt, dass sich der Spieler keine weitere Strafe nach dieser Regel oder Regel 15-2 „Neu eingesetzter Ball“ zuzieht. 

Anmerkung:
Ein neu eingesetzter Ball (Regel 15-2) ist ein Ball, den der Spieler selbst aktiv ins Spiel bringt, meist, indem er ihn an die Stelle legt, an der eigentlich der ursprüngliche Ball hingelegt werden sollte. 
Ein falscher Ball (Regel 15-3) ist ein Ball, der ohne Bezug zum Spiel des Spielers auf dem Platz liegt und nur versehentlich für den eigenen Ball gehalten wird. (tk)

 

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Also für mein Verständnis hat sich die gesamte Frage bereits nach „schoss den Ball ins Aus“ vollständig erledigt. Solche Sachen gibt es natürlich immer wieder, auch während Wettspielen, aber jemandem, der Regelfragen für ein Magazin beantwortet, hätte ich so eine Frage nicht zugetraut.

"Leider habe ich meinen Ball mit den roten Punkten gedroppt. Ich droppe noch mal den mit den blauen Punkten. Uii, dieses Mal nicht im Divit gelandet..." 🙂

das ganze wird erst dann kompliziert wenn der erste ball gefunden wurde und nicht im out war und der prov. ball nur leicht zerkratzt war. fallen dann strafen an? zb für üben auf dem platz? denn ich könnte ja dann 3, 7, 20 mal oder noch öfter abschlagen ohne mir eine strafe zuzuziehen wenn der ball nicht im out war.

Da habe ich auch eine verzwickte Regelfrage. Spielerin spielt einen uneinsehbaren Abschlag. Dahinter ist Aus. Wir anderen beiden Herrn schlagen ebenfalls ab. Wir kommen zu den Bällen. Der Spieler A sagt, da liegt mein Ball. Spieler B findet auch seinen Ball. Der Spieler A spielt "seinen" Ball zum Grün. Die Spielerin sucht vergebens ihren Ball. Einvernehmlich geht sie nun zum Abschlag zurück und spielt ihren 2. Ball (keinen Provisorischen). Am Grün angekommen erkennt die Spielerin dort ihren 1. Ball, den Spieler A als falschen Ball gespielt hat. Da wir uns in der Regelfrage nicht sicher waren, spielt die Spielerin einen Regelball von der Stelle, wo Spieler A den falschen Ball spielte. Die Spielerin spielt mit dem 2. Ball eine 8 und mit dem Regelball eine 4. Die Spielerin hatte überhaupt keine Chance, ihren Ball zu identifizieren, da Spieler A ja ihren Ball zum Grün spielte und sie musste deshalb davon ausgehen, dass ihr Ball im Aus war. Welcher Ball gilt nun? Das Spieler A 2 Strafschläge bekam ist klar.

Ich finde Eure Seite wirklich super und lese jeden neuen Beitrag mit großem Interesse. Ich wäre Euch allerdings sehr dankbar, wenn Ihr auch ein wenig auf die Rechtschreibung achten würdet. Den obigen Beitrag kann man kaum lesen, ohne Augenkrebs zu bekommen! 😜

Ganz heikel im Turnier an der Bahn 12 der Ball eigentlich für alle im aus ich spiele einen 2. Ball ohne prov. anzukünden wir laufen 180 Meter nach vorne und siehe da liegt mein erster Ball wahrscheinlich an irgend etwas abgeprallt. Seit daher spiele ich jeden 2. Ball provisorisch.

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3 Wochen her

Golf Rules

Die wesentliche Aufgabe bei unseren Referee-Einsätzen ist die Platzvorbereitung - also den Platz in einen für den Spieler möglichst "eindeutigen" Zustand herzurichten. Zusammen mit dem Greenkeeping-Team erfolgt dieses idR schon Wochen vorher - aber auch jeden Morgen gibt es ein paar Dinge zu erledigen: neben dem Setzen der Abschläge z.B. auch noch einmal die Kontrolle der Lochpositionen und der Löcher selber.

In der Erklärung heißt es hierzu:
Das „Loch“ muss einen Durchmesser von 108 mm haben und mindestens 101,6 mm tief sein. Wird ein Einsatz benutzt, so muss er mindestens 25,4 mm unter die Grünoberfläche eingelassen werden, sofern es nicht wegen der Bodenbeschaffenheit undurchführbar ist; der äußere Durchmesser darf 108 mm nicht überschreiten.

Manchmal kann es nämlich sein, dass durch einen kleinen Flüchtigkeitsfehler beim Setzen des Loch der Locheinsatz nicht tief genug eingelassen wurde. Das Verfahren, wenn dieses einem Spieler auf der Runde auffällig werden sollte, ist in Decision D16/4 "Locheinsatz nicht tief genug eingelassen" beschrieben:

Frage: Ein Spieler bemerkt, dass ein Locheinsatz weniger als 2,54 cm unter die Oberfläche eingelassen ist, wie dies gemäß Erklärung „Loch" vorgeschrieben ist. Was sollte er tun?

Antwort: Der Spieler sollte ein Spielleitungsmitglied bitten, den Locheinsatz in Ordnung zu bringen. Ist kein Spielleitungsmitglied umgehend verfügbar, darf der Spieler straflos den Locheinsatz nach unten drücken oder anderweitig bewegen und jeglichen Schaden (z.B. hochstehendes Gras um das Loch) beheben, der durch den falsch eingelassenen Locheinsatz oder durch den bewegten Locheinsatz verursacht wurde. Im Hinblick auf die Möglichkeit einer Beschädigung sollte ein Spieler die Korrektur eines Locheinsatzes nur als letzten Ausweg ansehen und dabei äußerst sorgfältig vorgehen. (tk)
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Die wesentliche Aufgabe bei unseren Referee-Einsätzen ist die Platzvorbereitung - also den Platz in einen für den Spieler möglichst eindeutigen Zustand herzurichten. Zusammen mit dem Greenkeeping-Team erfolgt dieses idR schon Wochen vorher - aber auch jeden Morgen gibt es ein paar Dinge zu erledigen: neben dem Setzen der Abschläge z.B. auch noch einmal die Kontrolle der Lochpositionen und der Löcher selber.

In der Erklärung heißt es hierzu:
Das „Loch“ muss einen Durchmesser von 108 mm haben und mindestens 101,6 mm tief sein. Wird ein Einsatz benutzt, so muss er mindestens 25,4 mm unter die Grünoberfläche eingelassen werden, sofern es nicht wegen der Bodenbeschaffenheit undurchführbar ist; der äußere Durchmesser darf 108 mm nicht überschreiten.

Manchmal kann es nämlich sein, dass durch einen kleinen Flüchtigkeitsfehler beim Setzen des Loch der Locheinsatz nicht tief genug eingelassen wurde. Das Verfahren, wenn dieses einem Spieler auf der Runde auffällig werden sollte, ist in Decision D16/4 Locheinsatz nicht tief genug eingelassen beschrieben:

Frage: Ein Spieler bemerkt, dass ein Locheinsatz weniger als 2,54 cm unter die Oberfläche eingelassen ist, wie dies gemäß Erklärung „Loch vorgeschrieben ist. Was sollte er tun?

Antwort: Der Spieler sollte ein Spielleitungsmitglied bitten, den Locheinsatz in Ordnung zu bringen. Ist kein Spielleitungsmitglied umgehend verfügbar, darf der Spieler straflos den Locheinsatz nach unten drücken oder anderweitig bewegen und jeglichen Schaden (z.B. hochstehendes Gras um das Loch) beheben, der durch den falsch eingelassenen Locheinsatz oder durch den bewegten Locheinsatz verursacht wurde. Im Hinblick auf die Möglichkeit einer Beschädigung sollte ein Spieler die Korrektur eines Locheinsatzes nur als letzten Ausweg ansehen und dabei äußerst sorgfältig vorgehen. (tk)Image attachment

 

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Ja wenn das mal überall so wäre mit den 25,4mm

Danke, diese Decision kannte ich nicht. Wenn der Locheinsatz zu hoch sitzt, ca. 1,25 cm, kann der Ball von der Kante des Locheinsatzes zurückspringen und liegt dann 5-10 cm vor dem Loch. Dass ein Spielleiter den Locheinsatzsatz korrigiert, habe ich schon einmal erlebt. Da hat sich ein Spieler einer früheren Gruppe beschwert. Grund war offensichtlich, dass sich die Fahne durch den Wind verklemmt hatte, und jemand den locker sitzenden Locheinsatz mit der Fahne raufgezogen hatte. Bedeutet diese Decision, dass ich den Locheinsatz komplett rausziehen dürfte, wenn er sich nicht ausreichend runterdrücken lässt?

3 Wochen her

Golf Rules

Als zweiten Teil aus der WLG-Diskussion über wichtige Gremien in einem Golfclub möchten wir dann auch noch über den Vorgabenausschuss informieren.

Zunächst einmal ist ein Vorgabenausschuss in einem Golfclub verpflichtend. Dieser ist für die Aktualisierung und die Überprüfung der EGA-Vorgaben auf Grundlage der Spielergebnissen verantwortlich. Normalerweise ist dieses ein Thema, was automatisch durch die Handicap-Fortschreibung der Clubsoftware gemacht wird. Dem Vorgabenausschuss werden aber auch weitere Möglichkeiten zur Verfügung gestellt, um in diesen Automatismus einzugreifen.

Das bekannteste Beispiel ist die jährliche Überprüfung der Handicap-Entwicklung der Mitglieder. Dabei werden die Leistungen von mind. acht vorgabewirksamen Wettspielen jedes Spielers des vergangenen Jahres mit der aktuellen Vorgabe des Spielers abgeglichen. Der Vorgabenausschuss entscheidet im eigenen Ermessen (Ausnahme sind Spieler mit einem besseren Handicap als +1,0, die direkt vom DGV überprüft und festgesetzt werden), ob er die Vorgabe bestätigt oder anpasst. Eine Anpassung von max. +/-3 der EGA-Vorgabe ist je nach Vorgabenklasse dabei zulässig. Spieler der Vorgabenklasse 5 können auch unterjährig eine Überprüfung bei ihrem Vorgabenausschuss veranlassen. Zwischen zwei vom Spieler angeregten Überprüfungen müssen mindestens sechs Monate und vier vorgabewirksame Ergebnisse liegen.

Der Vorgabenausschuss darf aber auch nach eigenem Ermessen die EGA-Vorgaben von Spielern auch außerhalb des allgemeinen Überprüfungsvorgangs verändern. Gelangt nämlich der Vorgabenausschuss des Heimatclubs eines Spielers zu der begründeten Überzeugung, dass die EGA-Vorgabe des Spielers ein falsches Bild von dessen tatsächlichem
Spielpotenzial vermittelt, so hat der Vorgabenausschuss die EGA-Vorgabe des Spielers angemessen und um mindestens einen vollen Schlag herauf- bzw. herabzusetzen. Bzgl. EDS-Runden heißt es weiter, dass der Vorgabenausschuss beim Erkennen von unverhältnismäßigen Differenzen zwischen den Wettspielergebnissen und den Ergebnissen aus EDS-Runden und Privatrunden den Spieler entsprechend seiner tatsächlichen Spielstärke einstufen kann.

Darüber hinaus ist der Vorgabenausschuss ebenfalls für die Sperrung bzw. Aberkennung sowie die Wiederzuerkennung von EGA-Vorgaben und die Herauf- bzw.Herabsetzung von EGA-Vorgaben zuständig.

Desweiteren hat der Vorgabenausschuss das Recht, bevor ein vorgabenwirksames Wettspiel begonnen hat, dieses bei besonders schlechten Wetter- oder Platzverhältnissen als „nicht vorgabenwirksam“ zu deklarieren.

Grundlegend ist festzuhalten, dass der Vorgabenausschuss ein wesentliches Gremium ist, damit die Spieler Vorgaben haben, die ihren tatsächlichen Leistungen entsprechen. Darauf basiert das EGA-Vorgabensystem und letztendlich die Vergleichbarkeit von Spielergebnissen in den Nettowertungen. (tk)

Weitere Infos unter --> www.golf.de/dgv/rules4you/binarydata/EGA-Vorgabensystem_2016-2019.pdf
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Als zweiten Teil aus der WLG-Diskussion über wichtige Gremien in einem Golfclub möchten wir dann auch noch über den Vorgabenausschuss informieren.

Zunächst einmal ist ein Vorgabenausschuss in einem Golfclub verpflichtend. Dieser ist für die Aktualisierung und die Überprüfung der EGA-Vorgaben auf Grundlage der Spielergebnissen verantwortlich. Normalerweise ist dieses ein Thema, was automatisch durch die Handicap-Fortschreibung der Clubsoftware gemacht wird. Dem Vorgabenausschuss werden aber auch weitere Möglichkeiten zur Verfügung gestellt, um in diesen Automatismus einzugreifen.

Das bekannteste Beispiel ist die jährliche Überprüfung der Handicap-Entwicklung der Mitglieder. Dabei werden die Leistungen von mind. acht vorgabewirksamen Wettspielen jedes Spielers des vergangenen Jahres mit der aktuellen Vorgabe des Spielers abgeglichen. Der Vorgabenausschuss entscheidet im eigenen Ermessen (Ausnahme sind Spieler mit einem besseren Handicap als +1,0, die direkt vom DGV überprüft und festgesetzt werden), ob er die Vorgabe bestätigt oder anpasst. Eine Anpassung von max. +/-3 der EGA-Vorgabe ist je nach Vorgabenklasse dabei zulässig. Spieler der Vorgabenklasse 5 können auch unterjährig eine Überprüfung bei ihrem Vorgabenausschuss veranlassen. Zwischen zwei vom Spieler angeregten Überprüfungen müssen mindestens sechs Monate und vier vorgabewirksame Ergebnisse liegen.

Der Vorgabenausschuss darf aber auch nach eigenem Ermessen die EGA-Vorgaben von Spielern auch außerhalb des allgemeinen Überprüfungsvorgangs verändern. Gelangt nämlich der Vorgabenausschuss des Heimatclubs eines Spielers zu der begründeten Überzeugung, dass die EGA-Vorgabe des Spielers ein falsches Bild von dessen tatsächlichem
Spielpotenzial vermittelt, so hat der Vorgabenausschuss die EGA-Vorgabe des Spielers angemessen und um mindestens einen vollen Schlag herauf- bzw. herabzusetzen. Bzgl. EDS-Runden heißt es weiter, dass der Vorgabenausschuss beim Erkennen von unverhältnismäßigen Differenzen zwischen den Wettspielergebnissen und den Ergebnissen aus EDS-Runden und Privatrunden den Spieler entsprechend seiner tatsächlichen Spielstärke einstufen kann.

Darüber hinaus ist der Vorgabenausschuss ebenfalls für die Sperrung bzw. Aberkennung sowie die Wiederzuerkennung von EGA-Vorgaben und die Herauf- bzw.Herabsetzung von EGA-Vorgaben zuständig. 

Desweiteren hat der Vorgabenausschuss das Recht, bevor ein vorgabenwirksames Wettspiel begonnen hat, dieses bei besonders schlechten Wetter- oder Platzverhältnissen als „nicht vorgabenwirksam“ zu deklarieren.

Grundlegend ist festzuhalten, dass der Vorgabenausschuss ein wesentliches Gremium ist, damit die Spieler Vorgaben haben, die ihren tatsächlichen Leistungen entsprechen. Darauf basiert das EGA-Vorgabensystem und letztendlich die Vergleichbarkeit von Spielergebnissen in den Nettowertungen. (tk)

Weitere Infos unter --> http://www.golf.de/dgv/rules4you/binarydata/EGA-Vorgabensystem_2016-2019.pdf

3 Wochen her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Das heutige Thema von "Golf Rules am Sonntag" ist das Berühren der „Spiellinie“ auf dem Grün. Aktuell darf der Spieler die Puttlinie nicht berührt – allerdings gibt es diverse Ausnahmen (z.B. beim Fortbewegen von losen hinderlichen Naturstoffen, beim Aufnehmen / Zurücklegen des Balls, beim Ausbessern von alten Lochpfropfen oder Einschlaglöchern, …).

Generell wird der Begriff „Puttlinie“ zukünftig im Regelwerk nicht mehr verwendet und das Verbot, die Spiellinie auf dem Grün zu berühren, entfällt. Hierdurch wird es es dann auch möglich, dass Schäden auf dem Grün repariert werden können.

Der Spieler unterliegt jedoch weiterhin dem Verbot, seine
Spiellinie auf dem Grün zu verbessern (siehe un-/zulässige
Handlungen R8.1a / R8.1b).

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Das heutige Thema von Golf Rules am Sonntag ist das Berühren der „Spiellinie“ auf dem Grün. Aktuell darf der Spieler die Puttlinie nicht berührt – allerdings gibt es diverse Ausnahmen (z.B. beim Fortbewegen von losen hinderlichen Naturstoffen, beim Aufnehmen / Zurücklegen des Balls, beim Ausbessern von alten Lochpfropfen oder Einschlaglöchern, …).

Generell wird der Begriff „Puttlinie“ zukünftig im Regelwerk nicht mehr verwendet und das Verbot, die Spiellinie auf dem Grün zu berühren, entfällt. Hierdurch wird es es dann auch möglich, dass Schäden auf dem Grün repariert werden können.

Der Spieler unterliegt jedoch weiterhin dem Verbot, seine
Spiellinie auf dem Grün zu verbessern (siehe un-/zulässige
Handlungen R8.1a / R8.1b).

#RulesOfGolf2019

 

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Mir ist letztens im Turnier ein Mitspieler erst in meine Puttlinie gelatscht, hat geputtet, knapp verfehlt, sagt dann „ich mach den eben“, und stellte sich voll auf meine Linie, um dann zu versenken. Auf meiner Linie waren die Spikeabdrücke und die Umrisse der Schuhe noch erkennbar. Und nun? Hat sich der andere eine Strafe zugezogen? Wir waren uns da nicht sicher. Auf Ausbesserungen der Eindrücke der Schuhe auf meiner Linie habe ich abgesehen, da ich mir unsicher war, ob ich das darf und habe daher dann so geputtet. Wie ist die regellage?

🤔

Was tun wir nur ohne die vielen Regeln

3 Wochen her

Golf Rules

Neulich wurde in der WLG-Gruppe darüber diskutiert, welche Aufgaben denn die Spielleitung bzw. der Vorgabenausschuss hat. Daraus entstand die Idee zwei kleine Berichte zu machen - heute fangen wir einmal mit der Spielleitung an...

Die Spielleitung ist der für den allgemeinen Spielbetrieb verantwortlichen Ausschuss, welcher im Rahmen des allgemeinen Spielbetriebs die notwendigen Entscheidungen trifft. Für jedes Wettspiel muss eine Spielleitung vorhanden sein.

In Abschnitt „Erklärungen“ der Golfregeln heißt es dazu auszugsweise: „Spielleitung ist bei Wettspielen der verantwortliche Ausschuss, ...“. Um der Erklärung „Spielleitung“ gerecht zu werden, müssen also mindestens zwei Personen (gleich „Ausschuss“) die Spielleitung bilden. Da aber manchmal Mehrheitsentscheidungen notwendig sind, hat sich aber die Mindestzahl von drei Personen etabliert.

Die Aufgaben der Spielleitung gehen aus den Offiziellen Golfregeln hervor:
- Erstellen der Ausschreibung (Regel 33-1)
- Bezeichnung und Kennzeichnung des Platzes (Regel 33-2)
- Festlegung der Abspielzeiten und Zusammenstellung der Spielergruppen (Regel 33-3)
- Vorgabenverteilung (Regel 33-4)
- Ausgabe von Zählkarten im Zählspiel (Regel 33-5)
- Festlegung des Modus für ggf. notwendiges Stechen (Regel 33-6)
- Aufhebung und Verhängung von Disqualifikationen in besonderen Einzelfällen (Regel 33-7)
- Erlassen von Platzregeln (Regel 33-8)
- Entscheidung in strittigen Fällen (Regeln 34-1 und 34-3)

Aufgrund dieser weitreichenden Entscheidungsbefugnis sollten nur Personen als Spielleitungsmitglied eingesetzt werden, die umfassende Kenntnisse der Golfregeln haben und ihre Entscheidungen den Spielern auch begründet erläutern können. Ein Spielleitungsmitglied sollte nicht nur Regelverstöße ahnden, sondern auch Spieler durch rechtzeitiges beratendes Einschreiten von fahrlässigen Regelverstößen abhalten.

Ein Spielleitungsmitglied ist auch für die Überprüfung des Platzes, der Platzkennzeichnung und der Platzregeln verantwortlich. Ein Versäumnis hierbei hat größere Auswirkungen als eine falsche Regelentscheidung, die nur einen Spieler trifft, denn Versäumnisse bei der Platzkennzeichnung oder unklare Platzregeln treffen alle Wettspielteilnehmer. (tk)

Weitere Details --> www.golf.de/dgv/rules4you/binarydata/Spiel-und-Wettspielhandbuch_2016-2019.pdf
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Neulich wurde in der WLG-Gruppe darüber diskutiert, welche Aufgaben denn die Spielleitung bzw. der Vorgabenausschuss hat. Daraus entstand die Idee zwei kleine Berichte zu machen - heute fangen wir einmal mit der Spielleitung an...

Die Spielleitung ist der für den allgemeinen Spielbetrieb verantwortlichen Ausschuss, welcher im Rahmen des allgemeinen Spielbetriebs die notwendigen Entscheidungen trifft. Für jedes Wettspiel muss eine Spielleitung vorhanden sein.

In Abschnitt „Erklärungen“ der Golfregeln heißt es dazu auszugsweise: „Spielleitung ist bei Wettspielen der verantwortliche Ausschuss, ...“. Um der Erklärung „Spielleitung“ gerecht zu werden, müssen also mindestens zwei Personen (gleich „Ausschuss“) die Spielleitung bilden. Da aber manchmal Mehrheitsentscheidungen notwendig sind, hat sich aber die Mindestzahl von drei Personen etabliert. 

Die Aufgaben der Spielleitung gehen aus den Offiziellen Golfregeln hervor:
- Erstellen der Ausschreibung (Regel 33-1)
- Bezeichnung und Kennzeichnung des Platzes (Regel 33-2)
- Festlegung der Abspielzeiten und Zusammenstellung der Spielergruppen (Regel 33-3)
- Vorgabenverteilung (Regel 33-4)
- Ausgabe von Zählkarten im Zählspiel (Regel 33-5)
- Festlegung des Modus für ggf. notwendiges Stechen (Regel 33-6)
- Aufhebung und Verhängung von Disqualifikationen in besonderen Einzelfällen (Regel 33-7)
- Erlassen von Platzregeln (Regel 33-8)
- Entscheidung in strittigen Fällen (Regeln 34-1 und 34-3)

Aufgrund dieser weitreichenden Entscheidungsbefugnis sollten nur Personen als Spielleitungsmitglied eingesetzt werden, die umfassende Kenntnisse der Golfregeln haben und ihre Entscheidungen den Spielern auch begründet erläutern können. Ein Spielleitungsmitglied sollte nicht nur Regelverstöße ahnden, sondern auch Spieler durch rechtzeitiges beratendes Einschreiten von fahrlässigen Regelverstößen abhalten. 

Ein Spielleitungsmitglied ist auch für die Überprüfung des Platzes, der Platzkennzeichnung und der Platzregeln verantwortlich. Ein Versäumnis hierbei hat größere Auswirkungen als eine falsche Regelentscheidung, die nur einen Spieler trifft, denn Versäumnisse bei der Platzkennzeichnung oder unklare Platzregeln treffen alle Wettspielteilnehmer. (tk)

Weitere Details --> http://www.golf.de/dgv/rules4you/binarydata/Spiel-und-Wettspielhandbuch_2016-2019.pdf

 

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Ilse Grabowski, schau mal 😉

3 Wochen her

Golf Rules

Meistens kennt man solche künstlichen Folien nur unter dem Begriff "Bunkerliner" aus dem Sandhindernis. Mein Ball lag aber neulich an so einer Folie direkt neben einem Baum und behinderte mich im Schlag. Was tun?

Nach R24-2 "Unbewegliches Hemmnis" handelt es sich dabei um ein Hemmnis - vorausgesetzt, dass
a) der Schlag wegen Behinderung durch irgendetwas anderes als ein unbewegliches Hemmnis eindeutig durchführbar ist, oder
b) die Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis nicht infolge eines eindeutig unvernünftigen Schlags oder einer unnötig abnormen Art von Standposition, Schwung oder Spielrichtung eintreten würde.

Da ich den Ball gut hätte treffen können und weder Spiellinie noch Stand "konstruiert" gewesen wäre, durfte ich nach R24-2 Erleichterung in Anspruch nehmen.

Folglich durfte ich den Ball aufnehmen und ihn straflos innerhalb einer Schlägerlänge von dem nächstgelegenen Punkt der Erleichterung – nicht näher zum Loch als dieser Punkt – fallen lassen. Noch einmal Glück im Unglück gehabt... (tk)
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Meistens kennt man solche künstlichen Folien nur unter dem Begriff Bunkerliner aus dem Sandhindernis. Mein Ball lag aber neulich an so einer Folie direkt neben einem Baum und behinderte mich im Schlag. Was tun?

Nach R24-2 Unbewegliches Hemmnis handelt es sich dabei um ein Hemmnis - vorausgesetzt, dass 
a) der Schlag wegen Behinderung durch irgendetwas anderes als ein unbewegliches Hemmnis eindeutig durchführbar ist, oder 
b) die Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis nicht  infolge eines eindeutig unvernünftigen Schlags oder einer unnötig abnormen Art von Standposition, Schwung oder Spielrichtung eintreten würde. 

Da ich den Ball gut hätte treffen können und weder Spiellinie noch Stand konstruiert gewesen wäre, durfte ich nach R24-2 Erleichterung in Anspruch nehmen.  

Folglich durfte ich den Ball aufnehmen und ihn straflos innerhalb einer Schlägerlänge von dem nächstgelegenen Punkt der Erleichterung – nicht näher zum Loch als dieser Punkt – fallen lassen. Noch einmal Glück im Unglück gehabt... (tk)Image attachment

 

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Ist es richtig das hier nur der rechtshänder straflose erleichterung bekommt?

Im einleitenden Satz fehlt noch das Wort "nicht" vor dem ersten Unterpunkt 😉

3 Wochen her

Golf Rules

Der Pitch vom Grün - scheint "in Mode" zu kommen... ... MehrWeniger

Der Pitch vom Grün - scheint in Mode zu kommen...Image attachment

 

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Ist ja erlaubt. Wer das ohne Beschädigung das Grüns nicht kann, soll sich das aber gut überlegen, wenn er keine Probleme mit den Betreibern riskieren will.

3 Wochen her

Golf Rules

Trockene Fairways - der Drive fliegt / rollt in ungeahnte Sphären - und dann das...

Ein netter Mitspieler meinte es wohl gut mit mir und wollte mir anscheinend die Chance geben, den nächsten Ball vom Tee mitten auf dem Fairway noch einmal weiterzuspielen. Spaß beiseite - was ist zu tun (nach der Entschuldigung bei der vorderen Spielgruppe)?

Zunächst einmal war klar, dass der Ball durch etwas nicht zum Spiel gehöriges bewegt wurde (Regel 18-1)Denn, wird ein Ball in Ruhe durch etwas bewegt, was nicht zum Spiel gehört, gibt es keine Strafe, und der Ball muss zurückgelegt werden. Genauso wäre es, wenn dieser durch einen Mitbewerber, Caddie oder Ausrüstung im Zählspiel (Regel 18-4) bewegt würde.

Damit kommen wir zu Regel 20-3 "Hinlegen und Zurücklegen", in der es in der Anmerkung beim "Zurücklegen" heißt:
Wurde die ursprüngliche Lage eines Balls, der hin- oder zurückzulegen ist, verändert, und es ist nicht möglich, die Stelle festzustellen, an die der Ball hin- oder zurückzulegen ist, gilt
- Regel 20-3b, wenn die ursprüngliche Lage bekannt ist, und
- Regel 20-3c, wenn die ursprüngliche Lage nicht bekannt ist.

Da für mich die genaue Lage nicht bekannt war, musste ich den Ball also nach R20-3c "Fallenlassen":
Ist es nicht möglich, die Stelle festzustellen, an die der Ball hinzulegen oder zurückzulegen ist, muss im Gelände der Ball so nahe wie möglich dem Ort, an dem er gelegen hatte, fallen gelassen werden, aber nicht in einem Hindernis oder auf einem Grün.

Da das Tee ein bewegliches Hemmnis ist, durfte ich dieses vorher natürlich noch entfernen... (tk)
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Trockene Fairways - der Drive fliegt / rollt in ungeahnte Sphären - und dann das...

Ein netter Mitspieler meinte es wohl gut mit mir und wollte mir anscheinend die Chance geben, den nächsten Ball vom Tee mitten auf dem Fairway noch einmal weiterzuspielen. Spaß beiseite - was ist zu tun (nach der Entschuldigung bei der vorderen Spielgruppe)?

Zunächst einmal war klar, dass der Ball durch etwas nicht zum Spiel gehöriges bewegt wurde (Regel 18-1)Denn, wird ein Ball in Ruhe durch etwas bewegt, was nicht zum Spiel gehört, gibt es keine Strafe, und der Ball muss zurückgelegt werden. Genauso wäre es, wenn dieser durch einen Mitbewerber, Caddie oder Ausrüstung im Zählspiel (Regel 18-4) bewegt würde. 

Damit kommen wir zu Regel 20-3 Hinlegen und Zurücklegen, in der es in der Anmerkung beim Zurücklegen heißt: 
Wurde die ursprüngliche Lage eines Balls, der hin- oder zurückzulegen ist, verändert, und es ist nicht möglich, die Stelle festzustellen, an die der Ball hin- oder zurückzulegen ist, gilt 
- Regel 20-3b, wenn die ursprüngliche Lage bekannt ist, und 
- Regel 20-3c, wenn die ursprüngliche Lage nicht bekannt ist.

Da für mich die genaue Lage nicht bekannt war, musste ich den Ball also nach R20-3c Fallenlassen: 
Ist es nicht möglich, die Stelle festzustellen, an die der Ball hinzulegen oder zurückzulegen ist, muss im Gelände der Ball so nahe wie möglich dem Ort, an dem er gelegen hatte, fallen gelassen werden, aber nicht in einem Hindernis oder auf einem Grün.

Da das Tee ein bewegliches Hemmnis ist, durfte ich dieses vorher natürlich noch entfernen... (tk)

 

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Ungeschriebene Golfregel: Der vorderen Gruppe ein Kaltgetränk ausgeben, wenn sie gefährdet waren und man nicht Fore gerufen hat.

Anderer Leute Ball auftee-en mach ich auch mal wenn sie mehrfach zu sehr aufspielen ABER DOCH NICHT IM TURNIER!!!!

Ich finde gerade im Turnier sollte man Abstand halten!

Und was ist denn mit dem Spieler der den Ball auf das Tee gesetzt hat, das ist doch auch nicht straffrei? Oder ist das „bloß keinen anderen Ball im Turnier aufheben“ auch nur ein Märchen (davon abgesehen das die regeln im und nicht im Turnier die gleichen sind)?

Verstehe nicht so genau, warum der Post jetzt mit einem Turnier in Zusammenhang gebracht wird 😉

Wenn es kein Turnier ist, spiele ich den Ball vom Tee 😁 is doch wohl klar 😎

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3 Wochen her

Golf Rules

Schnell passiert, der Ball kommt an einem alten Ast zur Ruhe. Der Ast darf zwar als loser hinderlicher Naturstoff straffrei fortbewegt werden, allerdings fällt nach Regel R18-2 ein Strafschlag an, wenn der Spieler beim Entfernen des losen hinderlichen Naturstoffs verursacht, dass sich der Ball bewegt.

Um das zu vermeiden könnte man auf die Idee kommen, seinen Mitspieler zu bitten, den Stock fortzunehmen, denn:

"R18-4:

Wird des Spielers Ball durch einen Mitbewerber, dessen Caddie oder dessen Ausrüstung bewegt, berührt oder verursachen diese, dass er sich bewegt, ist das straflos. Wird der Ball bewegt, muss er zurückgelegt werden."

Aber ist das in diesem Fall so? Kann eine Golfregel so einfach umgangen werden?

Nein, denn das wäre ein Verstoß gegen den Grundgedanken im Golf, den "wahren Geist des Spiels", spirit of the game. Sagt uns auch unsere

Decision des Tages

Decision D33-7/7

"Bewerber erbittet Hilfe von Mitbewerber, um Strafe zu umgehen"

Frage:
Der Ball eines Bewerbers liegt im Gelände. Er bittet einen Mitbewerber, einen nahe bei seinem Ball liegenden losen hinderlichen Naturstoff zu entfernen, weil er befürchtet, dass sein Ball sich durch das Entfernen des losen hinderlichen Naturstoffs bewegen könnte und weil er zudem weiß, dass sich ein Bewerber dann keine Strafe zuzieht, wenn sich sein Ball bewegt, nachdem loser hinderlicher Naturstoff durch etwas Nicht zum Spiel Gehöriges bewegt worden war. Der Mitbewerber entfernt den losen hinderlichen Naturstoff. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Unabhängig davon, ob sich der Ball durch das Fortbewegen des losen hinderlichen Naturstoffs bewegt, ist die Handlung des Bewerbers so konträr zum „wahren Geist des Golfspiels“, dass die Spielleitung unter Anwendung von Regel 33-7 die Strafe der Disqualifikation verhängen sollte.
Der Mitbewerber zieht sich keine Strafe für das Fortbewegen des losen hinderlichen Naturstoffs zu, außer die Spielleitung ist davon überzeugt, dass ihm die Absicht des Bewerbers, eine Regel zu umgehen, bekannt war. In diesem Fall sollte auch gegen den Mitbewerber die Strafe der Disqualifikation nach Regel 33-7 verhängt werden.

Also: Die Golfregeln sollen dem Spieler zwar helfen, aber nicht beim Verstoß gegen die Golfregeln.
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Décision des Tages - D33-7/7

 

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Eine vollkommen unsinnige Regel, welche meiner Meinung nach auf den Prüfstand gehört. Was spricht dagegen, den Ball straffrei wieder zurück zu legen, falls dieser sich beim Entfernen des Astes oder eines anderen losen, hinderlichen Naturstoffes bewegen sollte?

Total blöde Regel

Wo ist denn da der Sinn, jemandem eine Erleichterung zu geben,und ihn dann zu bestrafen? Es kommt ja oft vor, dass sich der Ball bewegt, wenn ein Spieler einen losen hinderlichen Naturstoff wegräumt 🤔😴🤪😵

Die ursprüngliche Grund-Golfregel lautet "Spiele den Ball, wie Du diesen vorfindest". Regel 23-1 ermöglicht den Spieler straflose "Erleichterung", indem er losen hinderlichen Naturstoff entfernen darf. Insofern verstehe ich die Diskussion bzgl. der "Sinnhaftigkeit" nicht so ganz. Die Einschränkung, dass der Ball sich dabei nicht bewegen darf, erscheint mir legitim. Der Vorteil für den Spieler durch diese Regelung ist zwar eingeschränkt - generell aber vorhanden. Warum diese Regel dann auf den Prüfstand stellen und den Spieler generell das Entfernen von losen hinderlichen Naturstoffen zu verbieten?

völliger Schwachsinn 🙁

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4 Wochen her

Golf Rules

Und wo wir gestern schon auf dem Grün waren - heute eine Frage, die auch immer wieder einmal zu hören ist: "Darf ich eine bereits ausgebesserte Pitchmarke ein weiteres Mal ausbessern?". Diese Frage kann mit einem klaren "Ja" beantwortet werden.

Decision D16-1c/1 "Balleinschlagloch ein zweites Mal ausbessern"

Frage: Ein Balleinschlagloch ist bereits von einem Spieler ausgebessert worden. Die ausgebesserte Stelle liegt nun auf der Puttlinie eines nachfolgenden Spielers. Darf der nachfolgende Spieler das Balleinschlagloch nochmals ausbessern?

Antwort: Ja, sofern es noch eindeutig als Balleinschlagloch zu erkennen ist. (tk)
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Und wo wir gestern schon auf dem Grün waren - heute eine Frage, die auch immer wieder einmal zu hören ist: Darf ich eine bereits ausgebesserte Pitchmarke ein weiteres Mal ausbessern?. Diese Frage kann mit einem klaren Ja beantwortet werden.

Decision D16-1c/1 Balleinschlagloch ein zweites Mal ausbessern

Frage: Ein Balleinschlagloch ist bereits von einem Spieler ausgebessert worden. Die ausgebesserte Stelle liegt nun auf der Puttlinie eines nachfolgenden Spielers. Darf der nachfolgende Spieler das Balleinschlagloch nochmals ausbessern?

Antwort: Ja, sofern es noch eindeutig als Balleinschlagloch zu erkennen ist. (tk)

4 Wochen her

Golf Rules

Häufig kommt es vor, dass auf dem Grün gar nicht die alten Pitchmarken ein Problem in der Puttlinie sind, sondern die Fussspuren der Vorgänger. Darf man diese entfernen?

Nein, denn das Ausbessern von Spikeabdrücken stellt einen Verstoß gegen R16 da. Decision D16-1c/4 "Ausbessern von durch Spikeabdrücken entstandenen Schäden rund um das Loch" nimmt hierauf Bezug.

Frage: Der Ball eines Spielers liegt auf oder nahe dem Grün. Bevor er seinen nächsten Schlag spielt, drückt der Spieler Spikeabdrücke in der Nähe des Lochs platt. Ist dies erlaubt?

Antwort: Nein. Der Spieler würde gegen Regel 16-1c verstoßen, da Ausbessern von Spikeabdrücken in der Nähe des Lochs dem Spieler bei seinem Spielen des Lochs anschließend von Nutzen sein könnte. (tk)
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Häufig kommt es vor, dass auf dem Grün gar nicht die alten Pitchmarken ein Problem in der Puttlinie sind, sondern die Fussspuren der Vorgänger. Darf man diese entfernen?

Nein, denn das Ausbessern von Spikeabdrücken stellt einen Verstoß gegen R16 da. Decision D16-1c/4 Ausbessern von durch Spikeabdrücken entstandenen Schäden rund um das Loch nimmt hierauf Bezug.

Frage: Der Ball eines Spielers liegt auf oder nahe dem Grün. Bevor er seinen nächsten Schlag spielt, drückt der Spieler Spikeabdrücke in der Nähe des Lochs platt. Ist dies erlaubt?

Antwort: Nein. Der Spieler würde gegen Regel 16-1c verstoßen, da Ausbessern von Spikeabdrücken in der Nähe des Lochs dem Spieler bei seinem Spielen des Lochs anschließend von Nutzen sein könnte. (tk)

 

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In erster Linie sind die Spikeabdrücke von Nachteil und nicht der „Normalfall“,insofern sind die genauso hinderlich wie Pitchmarken... Einen Vorteil sehe ich dadurch nicht, auch wenn das Regelwerk was anderes sagt....Müsste es nicht eigentlich eine Strafe für die geben, die meinen sie müssten am Loch ihre Füße mehrfach für den perfekten Stand am Loch hin und her drehen, und damit das Grün beschädigen? Wenn Regeln nicht fair sind, könnten sie geändert werden... 🤪🤔

ab 2019 gehört diese dumme regel endlich der vergangenheit an. denn hier wird nicht der verursacher bestraft sondern das opfer.

4 Wochen her

Golf Rules

Für uns als Referee ist es manchmal auch unbefriedigend, wenn die Regeln den Spieler zwingen, ggf. nicht ganz so beliebte Entscheidungen zu treffen. Aber so ist es nun mal - Regeln sind Regeln.

Insbesondere wenn man bei der Beobachtung des Wettspiels abseits des Weges steht und auf einmal ein Ball einschlägt. Gut, dass man den Ball überhaupt findet und den Spieler über die Lage informieren kann - schlecht, wenn die Balllage ganz "gruselig" ist und ggf. der provisorisch gespielte Ball perfekt Mitte Fairway oder an einem Par 3 sogar zum Tap-In auf dem Grün liegt. Was dann?

Auch ein solcher Fall findet sich in den Decisions wieder - D27-2/2 "Spielleitungsmitglied findet den ursprünglichen Ball des Spielers; der Spieler zieht es jedoch vor, mit dem provisorischen Ball weiterzuspielen" sagt, dass "Augen zu und durch" nicht möglich ist:

Frage: Muss ein Spielleitungsmitglied oder ein Vorcaddie einen Spieler darauf hinweisen, dass sein ursprünglicher Ball gefunden wurde, auch wenn offensichtlich ist, dass der Spieler gar nicht vorhat, nach ihm zu suchen und es vorzieht, mit dem gespielten provisorischen Ball weiterzuspielen?

Antwort: Ja. (tk)
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Für uns als Referee ist es manchmal auch unbefriedigend, wenn die Regeln den Spieler zwingen, ggf. nicht ganz so beliebte Entscheidungen zu treffen. Aber so ist es nun mal - Regeln sind Regeln.

Insbesondere wenn man bei der Beobachtung des Wettspiels abseits des Weges steht und auf einmal ein Ball einschlägt. Gut, dass man den Ball überhaupt findet und den Spieler über die Lage informieren kann - schlecht, wenn die Balllage ganz gruselig ist und ggf. der provisorisch gespielte Ball perfekt Mitte Fairway oder an einem Par 3 sogar zum Tap-In auf dem Grün liegt. Was dann?

Auch ein solcher Fall findet sich in den Decisions wieder - D27-2/2 Spielleitungsmitglied findet den ursprünglichen Ball des Spielers; der Spieler zieht es jedoch vor, mit dem provisorischen Ball weiterzuspielen sagt, dass Augen zu und durch nicht möglich ist:

Frage: Muss ein Spielleitungsmitglied oder ein Vorcaddie einen Spieler darauf hinweisen, dass sein ursprünglicher Ball gefunden wurde, auch wenn offensichtlich ist, dass der Spieler gar nicht vorhat, nach ihm zu suchen und es vorzieht, mit dem gespielten provisorischen Ball weiterzuspielen?

Antwort: Ja. (tk)

 

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Wie ist denn die Strafe wenn der Spieler einfach den provisorischen Ball zu Ende spielt und den Hinweis auf gefundenen Ball ignoriert?

Im Zählspiel kann es da nur eine Disqualifikation geben, oder? Stableford kommt man vielleicht mit einem Strich an diesem Loch davon, vorausgesetzt, man trägt diesen auch auf der Scorecard ein.

Moment mal! Hat nicht jeder Spieler das Recht und zur jeden Zeit seinen Ball für „unspielbar“ zu erklären? Denn wenn der provisorische Ball im Spiel ist, hat er ja bereits die normale Strafe eingerechnet (1 Strafschlag und Distanz Verlust), also kann es doch jederzeit (auch durch das Findern von dritte) auch den erst gespielten Ball für unspielbar erklären! ....oder irre ich da?

Auf jeden Fall DQ. Entweder wegen 1-3 Nichtanwendung der Regeln (kann man diese Vereinbarung regeltechnisch auch nur mit sich selbst treffen?) oder 3-4 Regelverweigerung.Genaueres wissen sicher die Exoerten

Aber wenn der Spieler den Ball findet und identifiziert, darf er ihn für unspielbar erklären und hat dann u.a. die Option von der ursprünglichen Stelle zu spielen, also von genau der Stelle von der er den provisorischen Ball gespielt hat. Sagt Ihr jetzt, dass er den provisorischen Ball in dem Fall nicht ins Spiel bringen darf, sondern zurücklaufen muss und noch einmal schlagen? Das würde ja der Zeitspar-Idee des provisorischen Balles völlig zuwider laufen... warum???

Gibt es eigentlich das so oft erwähnte „aufgeben“? Spieler schlägt ins hohe Gras und sagt nach kurzer Überlegung, ich gebe den Ball auf und spielt von der letzten stelle einen neuen Ball. Nun findet ein andere Spieler den Ball innerhalb 5 Minuten? Dann ist doch trotzdem der neue Ball Ball im Spiel oder?

zu unterscheiden: a) gefundenen Ball für unspielbar erklären. Heißt aber zurück zum Ort des Schlages oder innerh. 2 Schlägerlängen droppen, was tief im Unterholz oft keine Option ist. b) angekündigt provisor. Ball spielen solange Hoffnung besteht den vorigen zu finden. 1. Wenn der urspr. nicht gefunden wird bleibt der provisor. im Spiel mir 1 Strafschlag 2. wenn er gefunden egal von wem wird MUSS er gespielt werden, unter Inkaufnahme der Bedingungen unter a) 3. Wenn man vermutet beim Näherkommen dass er ABSOLUT MIES liegt kann man laut und deutlich sagen "ich gebe den 1. Ball verloren BITTE NICHT WEITER DANACH SUCHEN" Sobald man dann den nä Schlag mit dem provisor. Ball gemacht hat ist dieser im Spiel. Auch hier natürlich zählen alle Schläge plus 1 SS

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4 Wochen her

Golf Rules

Mal so kurz zwischendurch von den Open aus dem Kuriositäten-Kabinett: Woods pitcht seinen Ball auf dem Doppelgrün an der 14. Bemerkenswert - sein Caddie muss dabei die Fahne bedienen... ... MehrWeniger

Mal so kurz zwischendurch von den Open aus dem Kuriositäten-Kabinett: Woods pitcht seinen Ball auf dem Doppelgrün an der 14. Bemerkenswert - sein Caddie muss dabei die Fahne bedienen...

 

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Hier verstehe ich das kuriose nicht... kannst Du es erläutern? Danke. 🙂

4 Wochen her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Ein Ball ist verloren, wenn er nicht innerhalb von fünf Minuten gefunden oder durch den Spieler als seiner identifiziert wurde, nachdem die Partei des Spielers oder einer ihrer Caddies die Suche danach begonnen haben.

"Golf Rules am Sonntag" - heute mit dem Hinweis, dass ich in dem Regelwerk an dieser Stelle nur eine Zahl ändert: die Zeit für die Ballsuche (bevor der Ball verloren ist) wird nämlich von 5 Minuten auf 3 Minuten reduziert.

Der Hintergrund dieser Regelanpassung ist einleuchtend: die Reduzierung der Suchzeit trägt zur Erhöhung der
Spielgeschwindigkeit bei, denn in den meisten Fällen wird der Ball innerhalb der ersten drei Minuten gefunden. Zudem soll durch die Reduzierung der Spieler ermutigt werden, einen provisorischen Ball zu spielen, wenn sie vermuten, dass ihr Ball nicht gefunden werden könnte.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Ein Ball ist verloren, wenn er nicht innerhalb von fünf Minuten gefunden oder durch den Spieler als seiner identifiziert wurde, nachdem die Partei des Spielers oder einer ihrer Caddies die Suche danach begonnen haben.

Golf Rules am Sonntag - heute mit dem Hinweis, dass ich in dem Regelwerk an dieser Stelle nur eine Zahl ändert: die Zeit für die Ballsuche (bevor der Ball verloren ist) wird nämlich von 5 Minuten auf 3 Minuten reduziert.

Der Hintergrund dieser Regelanpassung ist einleuchtend: die Reduzierung der Suchzeit trägt zur Erhöhung der 
Spielgeschwindigkeit bei, denn in den meisten Fällen wird der Ball innerhalb der ersten drei Minuten gefunden. Zudem soll durch die Reduzierung der Spieler ermutigt werden, einen provisorischen Ball zu spielen, wenn sie vermuten, dass ihr Ball nicht gefunden werden könnte.

#RulesOfGolf2019

4 Wochen her

Golf Rules

Nach langer Zeit mal wieder einen "Decision des Tages" - heute D24-2b/7 "Erleichterung von Hemmnis, das den Schwung behindert, gewährt überdies auch Erleichterung von Behinderung auf der Spiellinie"

Frage: Der Ball eines Spielers liegt hinter einem unbeweglichen Hemmnis. Das Hemmnis behindert den Schwung des Spielers und befindet sich auch auf seiner Spiellinie. Wenn der Spieler Erleichterung wegen Behinderung seines Schwungs in Anspruch nimmt, muss er dann den Ball an einer Stelle fallen lassen, an der das Hemmnis sich auf seiner Spiellinie befindet?

Antwort: Nein. Da das Hemmnis seinen Schwung behindert, darf der Spieler Erleichterung nach Regel 24-2b in Anspruch nehmen. Verfährt er nach dieser Regel und dabei ergibt sich, dass er den Ball an einer Stelle fallen lassen kann, an der das Hemmnis nicht auf seiner Spiellinie ist, so ist er dazu berechtigt. (tk)
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Nach langer Zeit mal wieder einen Decision des Tages - heute D24-2b/7 Erleichterung von Hemmnis, das den Schwung behindert, gewährt überdies auch Erleichterung von Behinderung auf der Spiellinie

Frage: Der Ball eines Spielers liegt hinter einem unbeweglichen Hemmnis. Das Hemmnis behindert den Schwung des Spielers und befindet sich auch auf seiner Spiellinie. Wenn der Spieler Erleichterung wegen Behinderung seines Schwungs in Anspruch nimmt, muss er dann den Ball an einer Stelle fallen lassen, an der das Hemmnis sich auf seiner Spiellinie befindet?

Antwort: Nein. Da das Hemmnis seinen Schwung behindert, darf der Spieler Erleichterung nach Regel 24-2b in Anspruch nehmen. Verfährt er nach dieser Regel und dabei ergibt sich, dass er den Ball an einer Stelle fallen lassen kann, an der das Hemmnis nicht auf seiner Spiellinie ist, so ist er dazu berechtigt. (tk)

 

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ich hab das nicht ganz verstanden: nehmen wir an, ein inneres 4m hohes schutznetz steht genau vor dem ball in richtung grün. zuerst darf ich nach regel 24-2b verfahren wenn mein schwung behindert ist. aber das netz steht dann noch immer da wenn mein schwung nicht mehr behindert ist und aus 2m entfernung kommt vielleicht nur ein mickelsen mit flopshot über das netz. um das netz aus dem spiel zu nehmen bräuchte ich 10 schlägerlängen. das darf ich wohl nicht, oder doch?

4 Wochen her

Golf Rules

Wohl der Golfanlage, welche eine ausreichende Anzahl von Gewitterschutzhütten hat. Und noch besser, wenn dieses dann auch gut "platziert" sind - so wie bei meinem letzten Ligaspiel 😉 Mein Drive flog nach einem total verzogen Abschlag direkt in die Schutzhütte, traf die Rückwand und sprang zum Glück wieder heraus. "Spielzufall" - den Ball konnte ich anschließend direkt vor der Hütte weiter in Richtung Grün spielen.

Was jedoch ist, wenn der Ball in der Hütte liegengeblieben wäre?

Zweifelsfrei handelt es sich bei der Hütte um ein unbewegliches Hemmnis - sprich nach R24-2 "Unbewegliches Hemmnis" ist Behinderung gegeben, wenn ein Ball darin oder darauf liegt, oder wenn die Standposition des Spielers oder der Raum seines beabsichtigten Schwungs durch das Hemmnis betroffen sind.

Bei der Ermittlung des nächstgelegenen Punkt der Erleichterung ist Anmerkung 3 von R24-2 Regel zu berücksichtigen (und bestimmt auch vielen Golfern nicht bekannt): "Die Spielleitung darf durch Platzregel bestimmen, dass der Spieler den nächstgelegenen Punkt der Erleichterung nicht durch Kreuzen unter dem Hemmnis hindurch oder darüber hinweg oder durch das Hemmnis hindurch feststellen darf."

Sofern diese Platzregel nicht in Kraft ist bedeutet dieses demzufolge, dass der nächstgelegene Punkt "durch" die Wände der Blitzschutzhütte zu ermitteln sind. Denn es heißt ja um den nächstgelegenen Punkt der Erleichterung feststellen zu können, sollte der Spieler den Schläger, die Ansprechposition, die Spielrichtung und den Schwung (rechts- oder linkshändig) so wählen, als wäre das Hemmnis oder der behindernde Umstand nicht vorhanden. (tk)
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Wohl der Golfanlage, welche eine ausreichende Anzahl von Gewitterschutzhütten hat. Und noch besser, wenn dieses dann auch gut platziert sind - so wie bei meinem letzten Ligaspiel ;-) Mein Drive flog nach einem total verzogen Abschlag direkt in die Schutzhütte, traf die Rückwand und sprang zum Glück wieder heraus. Spielzufall - den Ball konnte ich anschließend direkt vor der Hütte weiter in Richtung Grün spielen. 

Was jedoch ist, wenn der Ball in der Hütte liegengeblieben wäre?

Zweifelsfrei handelt es sich bei der Hütte um ein unbewegliches Hemmnis - sprich nach R24-2 Unbewegliches Hemmnis ist Behinderung gegeben, wenn ein Ball darin oder darauf liegt, oder wenn die Standposition des Spielers oder der Raum seines beabsichtigten Schwungs durch das Hemmnis betroffen sind.

Bei der Ermittlung des nächstgelegenen Punkt der Erleichterung ist Anmerkung 3 von R24-2 Regel zu berücksichtigen (und bestimmt auch vielen Golfern nicht bekannt): Die Spielleitung darf durch Platzregel bestimmen, dass der Spieler den nächstgelegenen Punkt der Erleichterung nicht durch Kreuzen unter dem Hemmnis hindurch oder darüber hinweg oder durch das Hemmnis hindurch feststellen darf.

Sofern diese Platzregel nicht in Kraft ist bedeutet dieses demzufolge, dass der nächstgelegene Punkt durch die Wände der Blitzschutzhütte zu ermitteln sind. Denn es heißt ja um den nächstgelegenen Punkt der Erleichterung feststellen zu können, sollte der Spieler den Schläger, die Ansprechposition, die Spielrichtung und den Schwung (rechts- oder linkshändig) so wählen, als wäre das Hemmnis oder der behindernde Umstand nicht vorhanden. (tk)

4 Wochen her

Golf Rules

Mal ein außergewöhnlicher Fall, in dem R18-1 "Ball in Ruhe bewegt / Durch nicht zum Spiel gehöriges" zur Anwendung kommt 😉

Wird ein Ball in Ruhe durch etwas bewegt, was nicht zum Spiel gehört, gibt es keine Strafe, und der Ball muss zurückgelegt werden.

Denn - der Spieler hat das Recht, seinen bereits zur Ruhe gekommenen Ball von der Stelle zu spielen, an dem der Ball zuvor nach dem letzten Schlag zur Ruhe gekommen ist. Es ist zur Wahrung der Chancengleichheit nur fair, dass der Ball aus dieser Lage weitergespielt wird. (tk)

PS: Danke an @Golfyourlife für den Hinweis auf das Video...

Rock Bottom Golf
Nope we're just going to leave the ball and move on to the next hole
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Rock Bottom Golf

 

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Hans Thiedemann

Melo Calimero spielst du den Ball?

1 Monat her

Golf Rules

Timo hat eine Frage zum Markieren des Balls:

"Moin Golf-Rules!

Ich hab mal einen Fall vom Turnier des letzten Wochenendes:
Ein Spieler schlägt den Ball aus dem Bunker aufs Grün und recht danach ordnungsgemäß den Bunker. Als er aufs Grün kommt, spielt er seinen dort liegenden Ball sauber zu Ende und weißt beim Verlassen des Grüns darauf hin, dass dort jemand Geld ‚verloren‘ hätte. Worauf einer seiner Mitspieler sich entschuldigt und sagt, dass er damit den fremden Ball markiert hätte, da er in seiner Puttlinie gelegen hat, was der Spieler aufgrund des Rechens nicht mitbekommen und der Mitspieler aufgrund des eigenen Puttens vergessen hat zu erwähnen. Ist dies nun mit Spielen vom falschen Ort zu bestrafen?

Viele Grüße,
Timo"

Hierzu muss man wissen, dass der Ball des Spielers vom Spieler, seinem Partner oder einer vom Spieler ermächtigten anderen Person aufgenommen werden darf (R20-1). Für irgendeinen Regelverstoß ist dabei in jedem dieser Fälle der Spieler verantwortlich.

Wenn der aber, so wie hier, niemanden ermächtigt hat, ist es ein Fall von

Decision D20-1/4
"Ball des Bewerbers ohne dessen Ermächtigung von Mitbewerber aufgenommen"

Frage:
Im Zählspiel nimmt ein Mitbewerber den Ball des Bewerbers – ohne dessen Ermächtigung – ungeachtet Regel 20-1 vom Grün auf. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Es gibt keine Strafe und der Ball muss zurückgelegt werden (Regel 18-4).

Danach ist das Loch noch mit dem wieder zurückgelegten Ball zu Ende zu spielen um den Fehler zu beheben.
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Timo hat eine Frage zum Markieren des Balls:

Moin Golf-Rules!

Ich hab mal einen Fall vom Turnier des letzten Wochenendes:
Ein Spieler schlägt den Ball aus dem Bunker aufs Grün und recht danach ordnungsgemäß den Bunker. Als er aufs Grün kommt, spielt er seinen dort liegenden Ball sauber zu Ende und weißt beim Verlassen des Grüns darauf hin, dass dort jemand Geld ‚verloren‘ hätte. Worauf einer seiner Mitspieler sich entschuldigt und sagt, dass er damit den fremden Ball markiert hätte, da er in seiner Puttlinie gelegen hat, was der Spieler aufgrund des Rechens nicht mitbekommen und der Mitspieler aufgrund des eigenen Puttens vergessen hat zu erwähnen. Ist dies nun mit Spielen vom falschen Ort zu bestrafen?

Viele Grüße,
Timo

Hierzu muss man wissen, dass der Ball des Spielers vom Spieler, seinem Partner oder einer vom Spieler ermächtigten anderen Person aufgenommen werden darf (R20-1). Für irgendeinen Regelverstoß ist dabei in jedem dieser Fälle der Spieler verantwortlich. 

Wenn der aber, so wie hier, niemanden ermächtigt hat, ist es ein Fall von 

Decision D20-1/4
Ball des Bewerbers ohne dessen Ermächtigung von Mitbewerber aufgenommen

Frage:
Im Zählspiel nimmt ein Mitbewerber den Ball des Bewerbers – ohne dessen Ermächtigung – ungeachtet Regel 20-1 vom Grün auf. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
Es gibt keine Strafe und der Ball muss zurückgelegt werden (Regel 18-4).

Danach ist das Loch noch mit dem wieder zurückgelegten Ball zu Ende zu spielen um den Fehler zu beheben.

 

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Hallo Golf Rules, wie würde entschieden wenn dieser Fehler erst später (nach dem nächsten Abschlag) bemerkt würde?

1 Monat her

Golf Rules

Michael hatte eine Frage zu einer Spielsituation:

"Guten Tag, nun habe ich einmal eine Frage: Ein Spieler schlägt seinen Abschlag in Richtung eines Wasserhindernisses. Dort sucht der Flight den Ball, findet ihn aber nicht. Der Spieler bringt in der Dropzone einen neuen Ball ins Spiel. Nach einigen Metern sieht der Spieler seinen ursprünglichen Ball (Abschlag) auf dem Fairway. Er hebt den gam Wasserhindernis gedroppten Ball auf und spielt seinen ursprünglichen Abschlag - ohne Hinzurechnung von Strafschlägen - weiter. Wie viele Strafschläge hat sich der Spieler durch dieses Vorgehen im Zählspiel zugezogen. Und wie hätte er regelkonform nach Auffinden seines ursprünglichen Balls verfahren müssen. Vielen Dank für eine Info.

Euer Regelforum ist eine Bereicherung und das Mitlesen macht mir viel Freude.

herzliche Grüße Michael (...)"

Mit dem Fallenlassen des neuen Balls fällt der erste Strafschlag (nach R26-1) an und der neue Ball ist im Spiel (R20-4).

Mit dem Aufnehmen des neuen Balls verstößt der Spieler gegen R18-2 I, (1 Strafschlag) da das Aufnehmen nicht durch eine Regel erlaubt wurde. Der aufgenommene (neue) Ball bleibt Ball im Spiel.

Der Schlag nach dem ursprünglichen Ball, der (durch Ersatz) nicht mehr im Spiel ist verstößt gegen R15-3, es wurde ein falscher Ball gespielt. Das zieht zwei Strafschläge nach sich und der Spieler muss das Loch mit dem richtigen Ball beenden, ansonsten ist der DQ, wenn er es nicht vor dem nächsten Abschlag (oder Verlassen des letzten Grüns) korrigiert hat. Schläge nach einem falschen Ball zählen hierbei nicht mit. Insgesamt sind also 4 Strafschläge angefallen.

Regelkonform hätte er seinen neuen Ball mit dem einen Strafschlag weiter gespielt.

Ihr habt Fragen zu Golf-, Platzregeln oder Spielsituationen? Immer her damit!
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Michael hatte eine Frage zu einer Spielsituation:

Guten Tag, nun habe ich einmal eine Frage: Ein Spieler schlägt seinen Abschlag in Richtung eines Wasserhindernisses. Dort sucht der Flight den Ball, findet ihn aber nicht. Der Spieler bringt in der Dropzone einen neuen Ball ins Spiel. Nach einigen Metern sieht der Spieler seinen ursprünglichen Ball (Abschlag) auf dem Fairway. Er hebt den gam Wasserhindernis gedroppten Ball auf und spielt seinen ursprünglichen Abschlag - ohne Hinzurechnung von Strafschlägen - weiter. Wie viele Strafschläge hat sich der Spieler durch dieses Vorgehen im Zählspiel zugezogen. Und wie hätte er regelkonform nach Auffinden seines ursprünglichen Balls verfahren müssen. Vielen Dank für eine Info. 

Euer Regelforum ist eine Bereicherung und das Mitlesen macht mir viel Freude. 

herzliche Grüße Michael (...)

Mit dem Fallenlassen des neuen Balls fällt der erste Strafschlag (nach R26-1) an und der neue Ball ist im Spiel (R20-4). 

Mit dem Aufnehmen des neuen Balls verstößt der Spieler gegen R18-2 I, (1 Strafschlag) da das Aufnehmen nicht durch eine Regel erlaubt wurde. Der aufgenommene (neue) Ball bleibt Ball im Spiel. 

Der Schlag nach dem ursprünglichen Ball, der (durch Ersatz) nicht mehr im Spiel ist verstößt gegen R15-3, es wurde ein falscher Ball gespielt. Das zieht zwei Strafschläge nach sich und der Spieler muss das Loch mit dem richtigen Ball beenden, ansonsten ist der DQ, wenn er es nicht vor dem nächsten Abschlag (oder Verlassen des letzten Grüns) korrigiert hat. Schläge nach einem falschen Ball zählen hierbei nicht mit. Insgesamt sind also 4 Strafschläge angefallen.

Regelkonform hätte er seinen neuen Ball mit dem einen Strafschlag weiter gespielt.

Ihr habt Fragen zu Golf-, Platzregeln oder Spielsituationen? Immer her damit!

 

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Wenn der Ball nachträglich ausserhalb des Wasserhindernisses, noch dazu am Fairway, gefunden wird, ist fraglich, ob der Spieler überhaupt einen Ball am Wasserhindernis droppen durfte, es also so gut wie sicher war, dass der Ball im Wasserhindernis ist. Durfte er keinen Ball nach 26-1 droppen, so fallen weitere zwei Strafschläge an und er muss den Fehler beheben (siehe Dec. 26-1/3).

98% sind stableford Turniere, ein simpler Strich und es ist viel streiterei und Zählerei gespart, im lochspiel lochverlust und danach im Clubhaus bei einer Flasche Wein höchstwahrscheinlich 5-6 verschiedene Meinungen.... falscher Ball falsch gedroppt falsch gesucht falsch aufgehoben, Empfehlung Besuch beim Augenarzt, strich in der scorecard und nächstes mal vorher schaun und dann droppen.....

Was wäre, wenn man in der Drop-Zone einen provisorischen Ball einsetzen würde?

Spieler hatte einen guten Abschlag, nur falsch gesucht und nicht richtig ins Spiel gebracht. Warum sooo kompliziert, spiele den ersten Ball und habe Spaß an diesem Sport. Vereinfachung und neue Leute begeistern geht anders. Gute Schläge sollten nicht bestraft sein weil vielleicht zu kurz gesucht wurde und dann nicht alles richtig gewesen ist. Ich finde es gibt schlimmeres.

es ist aber wirklich einfach: sobald ein ball gedroppt wurde, egal ob bei wasser oder bei blau oder bei unspielbar - ist dieser ball im spiel und basta. da gibts kein zurück mehr oder man begibt sich in die strafschlag sammelstelle.

PS: vorausgesetzt der ball wurde korrekt gedropped!

Kenntnis (es hat jemand gesehen) oder an Sicherheit grenzende Gewissheit (der Ball ist darauf zu gegangen und die Länge reicht auch aus) sind die einzigen Entscheidungskriterium, welches dem Spieler zur Handlung nach R26-1 berechtigt. Danach ist jedes suchen und finden überflüssig. Die Entscheidung ist getroffen. Was ist daran so schwer. M.E. ist es viel schwerer die richtige Stelle zu finden, wenn sie nicht per Dropzone bestimmt ist. Da kannst du was erleben! 😉😉😉

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1 Monat her

Golf Rules

Kanonenstart und unbekannter Platz sind eine Kombination, die zu Verwirrung führen kann. Und eh man sich versieht, steht man auf dem falschen Abschlag, spielt die falsche Bahn und merkt es nicht, da man da ja noch gar nicht war. Und jetzt?

Regel R11-5 verweist hier auf R11-4.

Kurz: Für das Spielen vom falschen Abschlag erhält der Spieler 2 Strafschläge, Schläge nach dem Ball auf der Bahn zählen nicht. Schlägt er am nächsten Abschlag ab, bevor der Fehler korrigiert wurde - also die richtige Bahn gespielt - ist er disqualifiziert.

Schön zusammengefasst wird das ganze in

Decision D11-5/4
"Im Zählspiel Ball von falschem Abschlag gespielt; Fehler berichtigt"

Frage:
Nachdem sie in einem Zählspiel das 10. Loch beendet haben, spielen A und B anstatt vom 11. vom 15. Abschlag ab. Bevor sie das 15. Loch beendet haben, bemerken sie ihren Fehler, gehen zum 11. Abschlag zurück und beenden die Runde. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
A und B haben sich je zwei Strafschläge nach Regel 11-4b zugezogen. Sie handelten richtig, als sie das Spielen des 15. Lochs abgebrochen haben und zum 11. Abschlag zurückgegangen sind. Schläge, die am 15. Loch gespielt wurden, als es außer Reihenfolge gespielt wurde, zählen nicht.

Also: Augen auf, auf dem Platz...
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Kanonenstart und unbekannter Platz sind eine Kombination, die zu Verwirrung führen kann. Und eh man sich versieht, steht man auf dem falschen Abschlag, spielt die falsche Bahn und merkt es nicht, da man da ja noch gar nicht war. Und jetzt?

Regel R11-5 verweist hier auf R11-4.

Kurz: Für das Spielen vom falschen Abschlag erhält der Spieler 2 Strafschläge, Schläge nach dem Ball auf der Bahn zählen nicht. Schlägt er am nächsten Abschlag ab, bevor der Fehler korrigiert wurde - also die richtige Bahn gespielt - ist er disqualifiziert.

Schön zusammengefasst wird das ganze in 

Decision D11-5/4
Im Zählspiel Ball von falschem Abschlag gespielt; Fehler berichtigt

Frage:
Nachdem sie in einem Zählspiel das 10. Loch beendet haben, spielen A und B anstatt vom 11. vom 15. Abschlag ab. Bevor sie das 15. Loch beendet haben, bemerken sie ihren Fehler, gehen zum 11. Abschlag zurück und beenden die Runde. Wie ist die Regelentscheidung?

Antwort:
A und B haben sich je zwei Strafschläge nach Regel 11-4b zugezogen. Sie handelten richtig, als sie das Spielen des 15. Lochs abgebrochen haben und zum 11. Abschlag zurückgegangen sind. Schläge, die am 15. Loch gespielt wurden, als es außer Reihenfolge gespielt wurde, zählen nicht.

Also: Augen auf, auf dem Platz...

1 Monat her

Golf Rules

Vor ein paar Tagen kam die Frage bei WLG auf, wie Schlägerlängen zu messen sind. Hier kam es zu den wildesten Spekulationen. Hartnäckig hält sich zum Beispiel immer noch das Gerücht, es müsse mit dem Schläger gemessen werden, mit dem der Schlag gespielt wird.

Wenn die Golfregeln von Schlägerlängen sprechen, meinen sie Schlägerlängen wie in Anhang II der Golfregeln auf Seite 222 des aktuellen Regelbuches definiert. Zum Ausmessen darf hier jeder Schläger genutzt werden, man darf sich zur Spielbeschleunigung sogar einen ausleihen (D20/2), es sei denn, das Ergebnis ist mit einem eigenen Schläger nach R4-4 nicht hinzubekommen, (zB weil man selber nur kürzere Schläger hat). Gemessen wird mit dem Teil, der im Bild markiert ist.

Das Missverständnis, das man nur mit dem Schläger messen darf, mit dem man auch den Schlag spielen will kommt von der Frage, OB ÜBERHAUPT Behinderung durch einen Umstand der Erleichterung bringen würde gegeben ist. Das muss man selbstverständlich prüfen indem der Schlag mit dem entsprechenden Schläger simuliert wird.

Wird dann mit einem Schläger gemessen und der Ball rollt fort, ist mit diesem (und keinem anderen, evtl. kürzeren oder längeren Schläger) zu prüfen, ob der Ball evtl. zu weit gerollt ist und noch einmal fallen zu lassen ist (D20/1).

Einfach, oder?
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Vor ein paar Tagen kam die Frage bei WLG auf, wie Schlägerlängen zu messen sind. Hier kam es zu den wildesten Spekulationen. Hartnäckig hält sich zum Beispiel immer noch das Gerücht, es müsse mit dem Schläger gemessen werden, mit dem der Schlag gespielt wird.

Wenn die Golfregeln von Schlägerlängen sprechen, meinen sie Schlägerlängen wie in Anhang II der Golfregeln auf Seite 222 des aktuellen Regelbuches definiert. Zum Ausmessen darf hier jeder Schläger genutzt werden, man darf sich zur Spielbeschleunigung sogar einen ausleihen (D20/2), es sei denn, das Ergebnis ist mit einem eigenen Schläger nach R4-4 nicht hinzubekommen, (zB weil man selber nur kürzere Schläger hat). Gemessen wird mit dem Teil, der im Bild markiert ist. 

Das Missverständnis, das man nur mit dem Schläger messen darf, mit dem man auch den Schlag spielen will kommt von der Frage, OB ÜBERHAUPT Behinderung durch einen Umstand der Erleichterung bringen würde gegeben ist. Das muss man selbstverständlich prüfen indem der Schlag mit dem entsprechenden Schläger simuliert wird. 

Wird dann mit einem Schläger gemessen und der Ball rollt fort, ist mit diesem (und keinem anderen, evtl. kürzeren oder längeren Schläger) zu prüfen, ob der Ball evtl. zu weit gerollt ist und noch einmal fallen zu lassen ist (D20/1).

Einfach, oder?

 

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es kommt immer wieder zu diskussionen ob die schlägerhaube des drivers beim messen oben bleiben darf. laut auskunft eines geprüften schiedsrichters darf die haube am schlägerkopf bleiben. offenbar geht es nur darum wo man die zweite schlägerlänge zu messen beginnt.

1 Monat her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

"Golf Rules am Sonntag" - heute mit einer kleinen, aber feinen Anpassung der Golfregeln ab 2019. Aktuell ist die Regelung, dass in einigen Situationen der Originalball zu verwenden ist, wenn ein Ball beim Erleichterungsverfahren wieder ins Spiel gebracht werden kann:

Aktuelle Regel: R26-1 / R27-1 / R28
Ersetzung ist nach einem Strafschlag erlaubt: Ball im Wasserhindernis, nicht spielbar ist oder verloren

Aktuelle Regel: R24-2 / R25-1
Ersetzung ist nicht erlaubt: nach Erleichterung von Hindernissen oder abnormalen Bodenbedingungen; Spieler muss den ursprünglichen Ball weiterhin benutzen (außer wenn der Ball nicht sofort wiedererlangt werden kann)

Zukünftig hat der Spieler immer die Wahl, einen Ball zu ersetzen oder den ursprünglichen Ball zu verwenden, wenn er eine Erleichterung erhält.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Golf Rules am Sonntag - heute mit einer kleinen, aber feinen Anpassung der Golfregeln ab 2019. Aktuell ist die Regelung, dass in einigen Situationen der Originalball zu verwenden ist, wenn ein Ball beim Erleichterungsverfahren wieder ins Spiel gebracht werden kann:

Aktuelle Regel: R26-1 / R27-1 / R28
Ersetzung ist nach einem Strafschlag erlaubt: Ball im Wasserhindernis, nicht spielbar ist oder verloren

Aktuelle Regel: R24-2 / R25-1
Ersetzung ist nicht erlaubt: nach Erleichterung von Hindernissen oder abnormalen Bodenbedingungen; Spieler muss den ursprünglichen Ball weiterhin benutzen (außer wenn der Ball nicht sofort wiedererlangt werden kann)

Zukünftig hat der Spieler immer die Wahl, einen Ball zu ersetzen oder den ursprünglichen Ball zu verwenden, wenn er eine Erleichterung erhält.

#RulesOfGolf2019

1 Monat her

Golf Rules

Muss oder Sollte? Diese Frage trug Hermann an uns heran:

"Muss oder sollte?

Wettbewerb: Jugend trainiert für Olympia

Es wurde nach Hardcard gespielt.

Trotzdem eine Frage, die ich nicht beantworten kann:

Angefügt 4 Fotos von 2 schön mit Sand hergerichteten Bereichen, die per Platzregel auf der Seite des Clubs und auf der
Scorekarte des Clubs zu „waste areas“ erklärt wurden. Erkennungsmerkmal: keine Harken.

Platzregel: „Der linksseitige Sandbereich auf der Bahn 7, sowie der Sandbereich zwischen den Bahnen 8 und 14
sind keine Bunker (keine Harken), sondern Wastearea“.

Da ich nichts über „waste areas“ gefunden habe, meine Frage:

Muss man derartige Bereich mit einem zusätzlichen Schild (waste area) versehen oder sollte man das vielleicht nur machen).

Es geht um das Aufsetzen des Schlägers im Sand (und natürlich um 13-4)
(Ein „Bunker“ ist ein Hindernis in der Form einer besonders hergerichteten, oft
vertieften Bodenstelle, von der Grasnarbe oder Erdreich entfernt und durch Sand oder dergleichen ersetzt wurde).

Kenne mehrere Bunker, an den die Harken verschwunden sind.
Bei uns im Verein gibt es 2 „waste areas“ mit Schildern (Waste Area), auf denen zusätzlich darum
gebeten wird, verursachte Spuren zu beseitigen (allerdings gibt es auch hier keine Harken, also macht
es auch niemand).

Also: Muss oder Sollte?"

Nach Regel R33-2 hat die Spielleitung den Platz, das AUS, die Grenzen von (seitlichen) Wasserhindernissen, Boden in Ausbesserung und Hemmnisse genau zu bezeichnen. Bunker gehören erst einmal nicht dazu, sind sie doch auch in den Definitionen schon genau beschrieben.

Sollen diese "Bunker" nun Waste areas sein, sprich, die Regeln für Bunker nicht gelten, muss eine Kennzeichnung wohl oder übel auch durch ein Schild erfolgen, denn das Kennzeichen "keine Harke" lässt sich schnell versehentlich herstellen. Manchmal werden die Dinger halt einfach geklaut. Also sollte schon aus Eigeninteresse die Spielleitung darauf achten, dass Waste Areas als solche zu erkennen sind.
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viell. noch eine kleine bemerkung dazu: trotzdem sollte man auch ohne Rechen/Harke eine waste aerea immer so verlassen wie man sie selbst vorfinden möchte. tiefe löcher von schuhen gehen gar nicht. man soll sich nur selbst vorstellen, wie toll das wäre, wenn sein ball in so einem loch liegen würde. man kann auch waste aereas als spieler nach seinem Schlag durch das Verwischen des Sandes mit Eisen und Schuhen wieder spielbar herrichten. Bitte weiter sagen!

Eine Kennzeichnung muss jetzt nicht zwangsläufig sein. Allerdings sollten Waste Areas in den Local Rules genau definiert werden. Die Hardcard entbindet eine Spielleitung nicht davon, besondere Eigenheiten als Ergänzung der Hardcard den Spielern mit an die Hand zu geben. Ich lege z. B. gerne noch ein Zettel mit speziellen Local Rules in die Hardcard.

Persönlich gesehen, verstehe ich eh nicht, warum man in Mitteleuropa Waste Areas baut. Ich denke, dies ist ein stielelement für Wüsten.

1 Monat her

Golf Rules

Golf soll Spaß machen, keine Frage: Aber es gibt auch Regeln, wie zB Regel R14-1a, die uns sagt, dass Golf eben Golf ist und nicht Billard:

R14-1

(...)
Nach dem Ball muss ehrlich mit dem Schlägerkopf geschlagen und es darf nicht gestoßen, gekratzt oder gelöffelt werden. (...)

Was aber, wenn man trotzdem stößt, löffelt oder kraft? Das sagt uns unsere

Decision des Tages:

Decision D14-1a/2
"Spielen des Balls auf eine im Billard übliche Art und Weise"

Frage:
Ein Spieler locht einen kurzen Putt, indem er hinter dem Ball in die Knie geht (aber nicht auf der Verlängerung der Puttlinie hinter dem Ball) und den Ball mit der Schlägerkopfsohle spielt, wobei er eine Bewegung macht, die beim Billard oder Shuffleboard üblich ist. Hat der Spieler gegen Regel 14-1 verstoßen?

Antwort:
Ja. Diese Art und Weise, einen Ball zu bewegen, bezeichnet man als Stoß. Im Lochspiel verliert der Spieler das Loch. Im Zählspiel zählt der „Schlag" und der Spieler zieht sich zwei Strafschläge zu. (Revidiert - 2014)
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Golf soll Spaß machen, keine Frage: Aber es gibt auch Regeln, wie zB Regel R14-1a, die uns sagt, dass Golf eben Golf ist und nicht Billard:

R14-1

(...) 
Nach dem Ball muss ehrlich mit dem Schlägerkopf geschlagen und es darf nicht gestoßen, gekratzt oder gelöffelt werden. (...)

Was aber, wenn man trotzdem stößt, löffelt oder kraft? Das sagt uns unsere 

Decision des Tages:

Decision D14-1a/2
Spielen des Balls auf eine im Billard übliche Art und Weise

Frage:
Ein Spieler locht einen kurzen Putt, indem er hinter dem Ball in die Knie geht (aber nicht auf der Verlängerung der Puttlinie hinter dem Ball) und den Ball mit der Schlägerkopfsohle spielt, wobei er eine Bewegung macht, die beim Billard oder Shuffleboard üblich ist. Hat der Spieler gegen Regel 14-1 verstoßen?

Antwort:
Ja. Diese Art und Weise, einen Ball zu bewegen, bezeichnet man als Stoß. Im Lochspiel verliert der Spieler das Loch. Im Zählspiel zählt der „Schlag und der Spieler zieht sich zwei Strafschläge zu. (Revidiert - 2014)

1 Monat her

Golf Rules

2.000 Likes stehen vor der Tür, daher versuchen wir es mal wieder mit einer kleinen Verlosung.

Verlost wird ein Dutzend Titleist TourSoft Bälle mit GolfRules Logo.

Was Ihr dafür tun müsst? Liked diesen Beitrag und sagt uns, was für eine Regel Ihr gern einmal in einem Video erklärt haben wollt. Über das Teilen dieses Beitrag freuen wir uns natürlich.

Teilnahmeberechtigt sind alle Abonnenten (und Liker) von GolfRules. Das Gewinnspiel läuft bis zum erreichen des 2.000sten Like der Seite, jedenfalls aber bis Mittwoch, 18.07.2018, 15:00 Uhr. Entschieden wird durch Los. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Ansprechpartner und Verantwortlicher ist alleine GolfRules. Durch die Teilnahme erklärt ihr euch damit einverstanden, dass euer Facebook-Name im Falle des Gewinnes in einem weiteren Post veröffentlicht wird.

Viel Glück!

#Werbung #GolfRules #Golf #Rules #Regeln #rules4golf #Gewinnspiel #Verlosung #Go2000
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Wie geht es weiter, wenn mein Ball auf dem Grün einer anderen Bahn landet? Wie darf ich den weiter spielen? Konnte meinem Sohn das gestern nicht erklären 🙈

Regel 13/4 in Verbindung mit der Identifizierung des Balles...

Es gibt häufig Diskussionen über den Punkt der „Erleichterung“ mit einem Freedrop zB an einem unbeweglichen Hemmnis. Über die Beantwortung mit ein paar Beispielen (R24) würde ich mich freuen.

Korrektes Vorgehen beim Spielen eines Regelballs wäre ein Thema.

Hemmnisse Was darf weg und was muss liegen bleiben

Alles rund um Belehrung, könnte man auch ziemlich witzig machen😎

Korrektes Droppen am seitlichen Wasserhindernis

Ball vielleicht im Wasser! Keiner hat es genau gesehen

Alles rund um die Regeländerungen!

Ball ist in der Bunkerwand eingebohrt, und nicht zu sehen. Wie weit darf ich ihn freilegen.?

Richtig droppen

In einem Zählspiel finden die Bewerber einer Spielgruppe einen Abschlag vor bei dem eine Abschlagsmarkierung fehlt. Sie bestimmen den Abschlagsbereich anhand der Stellung der vorhandenen und der Gestaltung des Abschlags selbst. Wie ist die Regelentscheidung?

Ball eines Mitspielers getroffen und bewegt. Auf Fairway und Grün und Bunker die Unterschiede.

Ball auf einem fremden Grün zur Ruhe gekommen - feststellen des nächsten spielbaren Punktes - besonders wenn neben dem Grün ein Bunker ist...

Berühren von Grashalmen oder Gestrüpp beim Schlag aus dem Wasserhindernis.

ich hätte gerne "Spirit of the Game" erklärt. Wie lange muss die Spielleitung zusehen wenn ein Spieler dauernd flucht, Schläger wirft und Mitspieler im Flight mit sonstigem störenden Verhalten (zb melodien singen während des schlags anderer spieler) die Runde zerstört? bei den profis gibt es dazu klare strafenkataloge. bei amateuren reine ermessenssache der spielleitung?

Ball kommt im Wasser auf einem Seerosenblatt zum liegen. Darf ein Boot, das dort liegt, benutzt werden? 😳😳

Wie das korrekte Vorgehen bei mehreren "Drop" Möglichkeiten ist z.B. Ball liegt in kurzweiligen Wasser auf einen Weg.

Punkt der Erleichterung...

Das Thema nächster Punkt der Erleichterung und wie stelle ich ihn richtig fest...

Beispiele fuer einen free-drop und was keine free-drops sind.

Mir würde eine Merkregel helfen: Wann wird gedroppt, wann, gelegt, wann sind es zwei Schlägerlängen, wann eine...

Das regelkonforme Einsetzen und Spielens eines Regelballes inklusive korrekter Kennzeichnung auf der Scorecard.

Regeln zum Lochwettspiel...wer muss wen zum Spieltermin auffordern? Was ist wenn die Spieltermine zwischen den Teilnehmern nicht passen?

Nach dem Abschlag liegen 2 Bälle relativ nah beieinander. Beide Spieler haben einen Ball genommen, den die als Tee Off-Geschenk bekommen hatten und beide haben den Ball nicht markiert. Damit ist es nicht mehr möglich, die beiden geschlagenen Bälle eindeutig zuzuordnen. Was nun?

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1 Monat her

Golf Rules

Heute mal wieder ein Blick in die Erklärungen zum Thema "Boden in Ausbesserung". Denn häufig bekomme ich die Frage gestellt, wie es sich mit der Balllage verhält, wenn der Ball auf Grasschnitt zur Ruhe gekommen ist.

In den Erklärungen heißt es: „Boden in Ausbesserung“ ist jeder Teil des Platzes, der auf Anordnung der Spielleitung als solcher markiert oder durch deren befugte Vertreter dazu erklärt wurde. Jeglicher Boden und jederlei Gras, Busch und Baum oder Sonstiges, das wächst, in dem Boden in Ausbesserung, gehören zu dem Boden in Ausbesserung. Boden in Ausbesserung schließt auch zur Beseitigung angehäuftes Material und von Platzpflegern gemachte Löcher mit ein, auch wenn dies nicht entsprechend markiert ist. Schnittgut und anderes auf dem Platz liegen gelassene Material, das sich selbst überlassen und nicht zum Abtransport bestimmt wurde, ist kein Boden in Ausbesserung, es sei denn, es wäre so markiert.

Es stellt sich also die Frage, ob es sich um "zur Beseitigung angehäuftes Material" handelt. IdR kann dieses auf dem Platz klar erkannt werden - in Zweifelsfällen hilft eine entsprechende Kennzeichnung, um Klarheit für den Spieler zu schaffen. (tk)
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Heute mal wieder ein Blick in die Erklärungen zum Thema Boden in Ausbesserung. Denn häufig bekomme ich die Frage gestellt, wie es sich mit der Balllage verhält, wenn der Ball auf Grasschnitt zur Ruhe gekommen ist.

In den Erklärungen heißt es: „Boden in Ausbesserung“ ist jeder Teil des Platzes, der auf Anordnung der Spielleitung als solcher markiert oder durch deren befugte Vertreter dazu erklärt wurde. Jeglicher Boden und jederlei Gras, Busch und Baum oder Sonstiges, das wächst, in dem Boden in Ausbesserung, gehören zu dem Boden in Ausbesserung. Boden in Ausbesserung schließt auch zur Beseitigung angehäuftes Material und von Platzpflegern gemachte Löcher mit ein, auch wenn dies nicht entsprechend markiert ist. Schnittgut und anderes auf dem Platz liegen gelassene Material, das sich selbst überlassen und nicht zum Abtransport bestimmt wurde, ist kein Boden in Ausbesserung, es sei denn, es wäre so markiert.

Es stellt sich also die Frage, ob es sich um zur Beseitigung angehäuftes Material handelt. IdR kann dieses auf dem Platz klar erkannt werden - in Zweifelsfällen hilft eine entsprechende Kennzeichnung, um Klarheit für den Spieler zu schaffen. (tk)

 

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Eine Nachfrage: Was sind „befugte Vertreter“?

1 Monat her

Golf Rules

Golf ist - zumindest für die Meisten von uns - eine Freizeitbeschäftigung, bei der man Spaß an der frischen Luft haben will und sich nicht gesundheitlichen Risiken aussetzen muss. Das spiegelt sich auch in den Golfregeln wieder, die zum Beispiel nach R6-8a die Spielunterbrechung wegen Blitzgefahr auch durch den Spieler erlaubt.

Was aber tun wenn's brennt? Vor ein paar Wochen hatten wir die Situation in Verden, dass ein Zug einen Bahndamm mittels eines blockierten Rades angezündet hat. Der Bahndamm brannte in vielen kleinen und großen Nestern über mehr als 20km und das Feuer drohte auch auf den Platz zu schlagen. Die Feuerwehr verhinderte das Schlimmste, gleichwohl lag der Platz in dichten Rauchschwaden.

Was bedeutet das für die Spieler?

Nach R6-8a IV darf der Spieler sein Spiel auch aus anderem triftigen Grund , wie zB plötzlichem Unwohlsein, aussetzen. Das kann auch die Gefahr einer Rauchvergiftung sein. Liegt der Ball näher an der gefährlichen Situation, ist es ein Fall von

Decision D1-4/10:

"Gefährliche Situation; Klapperschlange oder Bienen behindern das Spiel"

Frage:
Der Ball eines Spielers kommt in einer Lage zur Ruhe, die für den Spieler gefährlich ist, etwa neben einer lebenden Klapperschlange oder einem Bienennest. Hat der Spieler nach Billigkeit (Regel 1-4) noch andere Möglichkeiten, außer den Ball zu spielen, wie er liegt, oder – falls anwendbar – nach Regel 26 oder 28 zu verfahren?

Antwort:
Ja. Es ist unzumutbar, von einem Spieler zu erwarten, aus einer solchen gefährlichen Lage zu spielen, und es ist unfair, vom Spieler zu verlangen, einen Strafschlag nach Regel 26 (Wasserhindernisse) oder Regel 28 (Ball Unspielbar) in Kauf zu nehmen, obwohl diese Regeln eine Alternative bleiben, falls anwendbar.

Diese Situation kann auch Feuer sein. Hier wäre dann nach Billigkeit vom nächsten Punkt der Erleichterung zu spielen, an der der Spieler vom Feuer nicht mehr beeinträchtigt ist.

Besser wäre es natürlich alle achten darauf ein Feuer zu vermeiden - also beachtet zB Rauchverbote auf dem Platz...
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Golf ist - zumindest für die Meisten von uns - eine Freizeitbeschäftigung, bei der man Spaß an der frischen Luft haben will und sich nicht gesundheitlichen Risiken aussetzen muss. Das spiegelt sich auch in den Golfregeln wieder, die zum Beispiel nach R6-8a die Spielunterbrechung wegen Blitzgefahr auch durch den Spieler erlaubt. 

Was aber tun wenns brennt? Vor ein paar Wochen hatten wir die Situation in Verden, dass ein Zug einen Bahndamm mittels eines blockierten Rades angezündet hat. Der Bahndamm brannte in vielen kleinen und großen Nestern über mehr als 20km und das Feuer drohte auch auf den Platz zu schlagen. Die Feuerwehr verhinderte das Schlimmste, gleichwohl lag der Platz in dichten Rauchschwaden.

Was bedeutet das für die Spieler?

Nach R6-8a IV darf der Spieler sein Spiel auch aus anderem triftigen Grund , wie zB plötzlichem Unwohlsein, aussetzen. Das kann auch die Gefahr einer Rauchvergiftung sein. Liegt der Ball näher an der gefährlichen Situation, ist es ein Fall von 

Decision D1-4/10:

Gefährliche Situation; Klapperschlange oder Bienen behindern das Spiel

Frage:
Der Ball eines Spielers kommt in einer Lage zur Ruhe, die für den Spieler gefährlich ist, etwa neben einer lebenden Klapperschlange oder einem Bienennest. Hat der Spieler nach Billigkeit (Regel 1-4) noch andere Möglichkeiten, außer den Ball zu spielen, wie er liegt, oder – falls anwendbar – nach Regel 26 oder 28 zu verfahren?

Antwort:
Ja. Es ist unzumutbar, von einem Spieler zu erwarten, aus einer solchen gefährlichen Lage zu spielen, und es ist unfair, vom Spieler zu verlangen, einen Strafschlag nach Regel 26 (Wasserhindernisse) oder Regel 28 (Ball Unspielbar) in Kauf zu nehmen, obwohl diese Regeln eine Alternative bleiben, falls anwendbar.

Diese Situation kann auch Feuer sein. Hier wäre dann nach Billigkeit vom nächsten Punkt der Erleichterung zu spielen, an der der Spieler vom Feuer nicht mehr beeinträchtigt ist.

Besser wäre es natürlich alle achten darauf ein Feuer zu vermeiden - also beachtet zB Rauchverbote auf dem Platz...Image attachmentImage attachment

 

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Stichwort Unwohlsein: unterbricht ein Spieler sein Spiel nicht nur, sondern bricht es tatsächlich ab wegen starken Unwohlseins - welche Konsequenz hat das für ihn resp. sein HC in einem Wettspiel/Zählspiel?

1 Monat her

Golf Rules

Heute mal etwas ganz grundlegendes, das aber öfter zu Verwirrung führt. Gaby wollte wissen, ob ein provisorischer Ball oder ein neu eingesetzter Ball vom Abschlag aufgeteet werden darf:

"Hallo Torben und Thomas, gestern ergab sich eine Situation auf unserer Runde, die uns zu folgenden Fragen führte:
Beim Abschlag verspringt ein Ball so ungeschickt zwischen einigen Baumstämmen, dass er anschließend im ziefen Gras oder im Wasser verschwindet. Es ist klar, dass es unsinnig ist, diesen Ball zu suchen. Die Spielerin will einen weiteren Ball vom Abschlag spielen. Und da kommt dann die Frage, ob man diesen Ball aufteen darf. Ich meinte, nein; eine weitere Flightpartnerin meinte, ja klar - einen provisorischen Ball würde man ja auch aufteen! Auch das erscheint mir nicht richtig - es würde sich ja im Zählspiel in beiden Fällen um den dritten Schlag handeln. Ich schlug in der Situation dann einen Regelball vor - was sich aber letztendlich erübrigte, da alle weiteren Abschlagversuche fehlgingen 😀
Lieben Gruß, Gaby"

Wenn ein Ball vom Abschlag ins Spiel gebracht wird, darf er - unabhängig davon ob es der Originale (hier nach Regel R11-1), ein Neuer oder der provisorische Ball ist - aufgeteet werden:

R20-5a.

"Will oder muss ein Spieler seinen nächsten Schlag von dort machen, wo ein vorhergegangener Schlag gemacht worden war, muss er folgendermaßen verfahren:

a) Auf dem Abschlag: Der zu spielende Ball muss von innerhalb des Abschlags gespielt werden. Er darf von überall innerhalb des Abschlags gespielt werden und darf aufgesetzt werden (...)"

Auch wenn es schon der dritte Schlag oder der provisorische Dritte Schlag ist, hat sich an der Spielsituation ja nicht viel geändert. Nicht aufgesetzt werden darf der Ball aber zB bei einer "Lady" vom hinteren Abschlag, die auf einem vorderen Abschlag liegt. Hier muss gespielt werden, wie er liegt, da es sich hierbei ja noch um den originalen Ball handelt.

Das Spielen eines Regelballs ist aber immer eine schöne Lösung um Streit zu vermeiden.

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Her damit!
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Heute mal etwas ganz grundlegendes, das aber öfter zu Verwirrung führt. Gaby wollte wissen, ob ein provisorischer Ball oder ein neu eingesetzter Ball vom Abschlag aufgeteet werden darf:

Hallo Torben und Thomas, gestern ergab sich eine Situation auf unserer Runde, die uns zu folgenden Fragen führte:
Beim Abschlag verspringt ein Ball so ungeschickt zwischen einigen Baumstämmen, dass er anschließend im ziefen Gras oder im Wasser verschwindet. Es ist klar, dass es unsinnig ist, diesen Ball zu suchen. Die Spielerin will einen weiteren Ball vom Abschlag spielen. Und da kommt dann die Frage, ob man diesen Ball aufteen darf. Ich meinte, nein; eine weitere Flightpartnerin meinte, ja klar - einen provisorischen Ball würde man ja auch aufteen! Auch das erscheint mir nicht richtig - es würde sich ja im Zählspiel in beiden Fällen um den dritten Schlag handeln. Ich schlug in der Situation dann einen Regelball vor - was sich aber letztendlich erübrigte, da alle weiteren Abschlagversuche fehlgingen 😀 
Lieben Gruß, Gaby

Wenn ein Ball vom Abschlag ins Spiel gebracht wird, darf er - unabhängig davon ob es der Originale (hier nach Regel R11-1), ein Neuer oder der provisorische Ball ist - aufgeteet werden:

R20-5a. 

Will oder muss ein Spieler seinen nächsten Schlag von dort machen, wo ein vorhergegangener Schlag gemacht worden war, muss er folgendermaßen verfahren: 

a) Auf dem Abschlag: Der zu spielende Ball muss von innerhalb des Abschlags gespielt werden. Er darf von überall innerhalb des Abschlags gespielt werden und darf aufgesetzt werden (...)

Auch wenn es schon der dritte Schlag oder der provisorische Dritte Schlag ist, hat sich an der Spielsituation ja nicht viel geändert. Nicht aufgesetzt werden darf der Ball aber zB bei einer Lady vom hinteren Abschlag, die auf einem vorderen Abschlag liegt. Hier muss gespielt werden, wie er liegt, da es sich hierbei ja noch um den originalen Ball handelt.

Das Spielen eines Regelballs ist aber immer eine schöne Lösung um Streit zu vermeiden.

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Her damit!

 

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Diese oder ähnliche Fragen sorgen selbst im Spiel mit Low-Handicappern manchmal für „Streit“. Ebenso wie das versehentliche Herunterfallen vom Tee beim Ansprechen. Eigentlich ist es ganz einfach: ich darf jederzeit (mit Strafe) vom Punkt des letztes Schlages provisorisch oder erneut spielen. Und wenn das auf MEINEM originären Abschlag ist, darf ich auch aufteen, solange der letzte Schlag auch mein Abschlag war.

Manchmal ist nicht jedem klar, dass das nochmalige Aufteen mit einem Strafschlag nicht die bessere Variante ist. Dieses Jahr bei einem Turnier (Zählspiel) erlebt: Mitspieler trifft den Ball so schlecht, dass er praktisch nur vom Tee fällt und nicht mal einen Meter weiter vorne am Abschlag liegen bleibt. Er teet nochmals auf und schlägt ab. Ich frage ihn danach "Warum hast Du den Strafschlag genommen?" (erlaubte Regelbelehrung?). Der Ball in in hervorragender Lage für ein Fairway-Holz oder langes Eisen. Hätte ich ihm vor dem nochmaligen Aufteen etwas gesagt, wäre es wohl eine unerlaubte Belehrung gewesen.

das versehentluche herunterfallen des balls zb durch leichte berührung des balls am abschlag ist immer straffrei, da der ball noch nicht im spiel war als es passierte. nur bei einem luftschlag (ball angesprochen und geschlagen) zählt dieser schlag. selbst eine unabsichtliche ballberührung bei einem probeschlag erzeugt am abschlag keine strafe. im spiel (zb am fairway) muss aber so ein durch einen probeschlag unabsichtlich bewegter ball mit strafschlag zurück gelegt werden. wird er nicht zurück gelegt dann gibt es noch zusätzlich 2 strafschläge wegen spielens vom falschen ort. am abschlagstee gilt das alles nicht da der ball noch nicht im spiel war.

Also verstehe ich das richtig!?: Wenn ich den Ball abschlage und er nach 20 Metern ins seitliche Wasserhindernis fliegt, soll ja vorkommen, darf ich den Ball am Abschlag wieder aufteen und mit dem dritten Schlag weiter machen!?!....oder natürlich die "Länge" mitnehmen.

Mu Rat Oe

Ich kann mir gerade bildlich vorstellen, wie Gaby aufgetreten sein muss, damit die Spielerin keinen weiteren Ball mehr getroffen hat. Da hofft man, nie mit Gaby spielen zu müssen.

A player can say that his ball is lost ! The question now is spirit of the game

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1 Monat her

Golf Rules

Trockene Fairways, braune Kahlstellen, verbranntes Rough - die Trockenheit hat auch unsere Golfplätze eingeholt. Neben der normalen Bewässerung gehen manche Clubs dazu über, die Fairways zusätzlich mit mobilen Beregnern zu bewässern. Doch was ist, wenn der Ball in oder auf einen Beregner / Schlauch zur Ruhe kommt?

Hierbei handelt es sich um Hemmnisse - in der Regel sind dieses bewegliches Hemmnis, so dass Regel 24-1 angewandt werden kann. Der Spieler darf straflos folgendermaßen Erleichterung in Anspruch nehmen:

a) Liegt der Ball nicht in oder auf dem Hemmnis, so darf das Hemmnis fortbewegt werden. Bewegt sich der Ball, so muss er zurückgelegt werden, und dies ist straflos, sofern das Bewegen des Balls unmittelbar auf das Fortbewegen des Hemmnisses zurückzuführen ist. Anderenfalls gilt Regel 18-2a.

b) Liegt der Ball in oder auf dem Hemmnis, so darf der Ball aufgenommen und das Hemmnis fortbewegt werden. Der Ball muss so nahe wie möglich dem Punkt unmittelbar unterhalb der Stelle, an der er in oder auf dem Hemmnis lag, nicht näher zum Loch, im Gelände oder im Hindernis fallen gelassen, auf dem Grün hingelegt werden.

Aber vielleicht regnet es ja bald mal wieder, so dass die Schläuche wieder in die Greenkeeperhallen verschwinden können... (tk)
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Trockene Fairways, braune Kahlstellen, verbranntes Rough - die Trockenheit hat auch unsere Golfplätze eingeholt. Neben der normalen Bewässerung gehen manche Clubs dazu über, die Fairways zusätzlich mit mobilen Beregnern zu bewässern. Doch was ist, wenn der Ball in oder auf einen Beregner / Schlauch zur Ruhe kommt?

Hierbei handelt es sich um Hemmnisse - in der Regel sind dieses bewegliches Hemmnis, so dass Regel 24-1 angewandt werden kann. Der Spieler darf straflos folgendermaßen Erleichterung in Anspruch nehmen:

a) Liegt der Ball nicht in oder auf dem Hemmnis, so darf das Hemmnis fortbewegt werden. Bewegt sich der Ball, so muss er zurückgelegt werden, und dies ist straflos, sofern das Bewegen des Balls unmittelbar auf das Fortbewegen des Hemmnisses zurückzuführen ist. Anderenfalls gilt Regel 18-2a. 

b) Liegt der Ball in oder auf dem Hemmnis, so darf der Ball aufgenommen und das Hemmnis fortbewegt werden. Der Ball muss so nahe wie möglich dem Punkt unmittelbar unterhalb der Stelle, an der er in oder auf dem Hemmnis lag, nicht näher zum Loch, im Gelände oder im Hindernis fallen gelassen, auf dem Grün hingelegt werden. 

Aber vielleicht regnet es ja bald mal wieder, so dass die Schläuche wieder in die Greenkeeperhallen verschwinden können... (tk)

 

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Wenn die Schläuche nur bei besonderer Trockenheit (ergo zeitweise) auf dem Platz sind, kommt auch die Musterplatzregel nach Anhang I, Teil A, Abschnitt c zum Tragen.

Dank an den Hinweis von unserem aufmerksamen Leser Klaus Justen - denn wieder gibt es einen neuen Regelfall mit dem Hauptdarsteller Phil Mickelson...

In der Schlussrunde bei den "A Military Tribute at The Greenbrier" verbessert Mickelson an Bahn 7 vor dem Abschlag die Spiellinie und wird mit zwei Strafschlägen wegen Verstoss gegen R13-2 "Lage, Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs, oder Spiellinie verbessern" bestraft.

In dem Video wirkt es, als wenn Mickelson das Gras vor dem Tee nieder tritt, bevor er seinen Ball vom Abschlag auf das Fairway schlägt. Damit verbessert er seine Spiellinie indem er etwas bewegt, biegt oder bricht, das wächst oder befestigt ist. (tk)

siehe --> www.facebook.com/PGATour/videos/10155264129351330/

PGA TOUR
After consulting a rules official, Phil Mickelson assessed himself a 2-stroke penalty for improving his line of play (violation of Rule 13-2).
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PGA TOUR

 

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🙈

Viel schlimmer: das weiße Shirt 🙈

Welchen Vorteil bringt es denn bitte, das Gras vor dem Tee leicht niederzutreten? Wieso stellt der im Zweifel das Tee nicht woanders hin??? Hat der keinen Caddy???

Ich hoffe, diese lächerlichen Kleingeister-Golfregeln gehören dann ab 2019 AUCH der Vergangenheit an. Unbegreiflich …

1 Monat her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

"Golf-Rules am Sonntag" - heute mit dem Thema: ein Ball ist spielunbrauchbar, wenn er sichtbar eingekerbt, zerschlagen oder verformt ist. Vor dem Aufnehmen des Balls muss der Spieler die Absicht dazu seinem Gegner bzw. Zähler / Mitbewerber ankündigen und die Lage des Balls
kennzeichnen. So ist es aktuell...

Insb. der englische Begriff hat zu Verwirrung geführt, da einige Spieler fälschlicherweise annahmen, dass ein Ball mit irgendeiner Abnutzung oder einem Kratzen auf seiner Oberfläche nicht mehr „in Form ist“ (out of shape) ist und deshalb zum Spielen nicht mehr geeignet ist.

Mit den neuen Regeln wird konkretisiert, dass der der Spieler den Ball nur durch einen anderen Ball ersetzen darf, wenn deutlich zu erkennen ist, dass der ursprüngliche Ball geplatzt / eingerissen ist und dass diese Beschädigung beim Spielen des zu spielenden Lochs auftrat – aber nicht, wenn er nur zerkratzt, aufgeschürft oder die Farbe beschädigt oder verfärbt ist.

Zudem muss der Spieler die Absicht den Ball zu untersuchen nicht mehr zuvor ankündigen bzw. einer Person die Möglichkeit geben, den Prozess zu beobachten. Dieser Wegfall der Absichtserklärung bzgl. der Ankündigung der Untersuchung bzw. Überwachung des Prozesses entspricht dem grundlegenden Ansatz, dem Spieler zu vertrauen, dass dieser eigenständig korrekt handelt.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Golf-Rules am Sonntag - heute mit dem Thema: ein Ball ist spielunbrauchbar, wenn er sichtbar eingekerbt, zerschlagen oder verformt ist. Vor dem Aufnehmen des Balls muss der Spieler die Absicht dazu seinem Gegner bzw. Zähler / Mitbewerber ankündigen und die Lage des Balls
kennzeichnen. So ist es aktuell...

Insb. der englische Begriff hat zu Verwirrung geführt, da einige Spieler fälschlicherweise annahmen, dass ein Ball mit irgendeiner Abnutzung oder einem Kratzen auf seiner Oberfläche nicht mehr „in Form ist“ (out of shape) ist und deshalb zum Spielen nicht mehr geeignet ist.

Mit den neuen Regeln wird konkretisiert, dass der der Spieler den Ball nur durch einen anderen Ball ersetzen darf, wenn deutlich zu erkennen ist, dass der ursprüngliche Ball geplatzt / eingerissen ist und dass diese Beschädigung beim Spielen des zu spielenden Lochs auftrat – aber nicht, wenn er nur zerkratzt, aufgeschürft oder die Farbe beschädigt oder verfärbt ist.

Zudem muss der Spieler die Absicht den Ball zu untersuchen nicht mehr zuvor ankündigen bzw. einer Person die Möglichkeit geben, den Prozess zu beobachten. Dieser Wegfall der Absichtserklärung bzgl. der Ankündigung der Untersuchung bzw. Überwachung des Prozesses entspricht dem grundlegenden Ansatz, dem Spieler zu vertrauen, dass dieser eigenständig korrekt handelt.

#RulesOfGolf2019

1 Monat her

Golf Rules

Joachim hatte eine Frage an uns:

"Guten Morgen
Und hier noch die Frage zum Bild: Gilt die Markierung oder die offensichtliche Beschädigung des Bodens als Abgrenzung für GUR / BIA ?"

Zunächst einmal ist Boden in Ausbesserung (BiA oder GUR für Ground under repair) nach der Definition "Boden in Ausbesserung" jeder Teil des Platzes, der auf Anordnung der Spielleitung als solcher markiert oder durch deren befugte Vertreter dazu erklärt wurde. Das wurde hier offensichtlich getan, sprich, die blaue Einkreisung soll die Fläche des Bodens in Ausbesserung darstellen. Üblicherweise nimmt man dafür blau Pflöcke oder weiße Farbe, wobei beides eine Empfehlung ist. Blaue Farbe geht auch, bleicht nur viel schneller aus als weiße.

Von Boden in Ausbesserung kann man straffreie Erleichterung nach R25-1 beanspruchen, daher ist die zweifelsfreie Kennzeichung anzuraten.

Aber zurück zur Frage: Hier hat die Spielleitung aus irgendeinem Grund davon abgesehen, die gesamte Zahlstelle als BiA zu markieren. Grundsätzlich gilt daher nur der markierte Bereich als BiA, der Rest nicht. Sollte jetzt ein Ball daneben zum Liegen kommen gilt die Empfehlung die wir im Zählspiel immer aussprechen: Spielt einen Regelball. Vielleicht fotografiert ihr die Lage des Balls noch, sodass man nachher weiß worüber man spricht und lasst die Spielleitung entscheiden. Oder - im höherklassigen Wettspiel - ruft den Referee und fragt nach Euren Optionen.
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Joachim hatte eine Frage an uns:

Guten Morgen
Und hier noch die Frage zum Bild: Gilt die Markierung oder die offensichtliche Beschädigung des Bodens als Abgrenzung für GUR / BIA ?

Zunächst einmal ist Boden in Ausbesserung (BiA oder GUR für Ground under repair) nach der Definition Boden in Ausbesserung jeder Teil des Platzes, der auf Anordnung der Spielleitung als solcher markiert oder durch deren befugte Vertreter dazu erklärt wurde. Das wurde hier offensichtlich getan, sprich, die blaue Einkreisung soll die Fläche des Bodens in Ausbesserung darstellen. Üblicherweise nimmt man dafür blau Pflöcke oder weiße Farbe, wobei beides eine Empfehlung ist. Blaue Farbe geht auch, bleicht nur viel schneller aus als weiße.

Von Boden in Ausbesserung kann man straffreie Erleichterung nach R25-1 beanspruchen, daher ist die zweifelsfreie Kennzeichung anzuraten. 

Aber zurück zur Frage: Hier hat die Spielleitung aus irgendeinem Grund davon abgesehen, die gesamte Zahlstelle als BiA zu markieren. Grundsätzlich gilt daher nur der markierte Bereich als BiA, der Rest nicht. Sollte jetzt ein Ball daneben zum Liegen kommen gilt die Empfehlung die wir im Zählspiel immer aussprechen: Spielt einen Regelball. Vielleicht fotografiert ihr die Lage des Balls noch, sodass man nachher weiß worüber man spricht und lasst die Spielleitung entscheiden. Oder - im höherklassigen Wettspiel - ruft den Referee und fragt nach Euren Optionen.

 

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Da es wenig Niederschlag gibt und sich die trockenen Stellen rasch ausbreiten können empfehle ich die Sonderplatzregel für diese Zeiten dass man überall am Kurzgemähten besser legen darf. Die Farbe verbrennt nur noch mehr Gras in ihrer Umgebung in Trockenperioden und ist dann weniger als hilfreich. Just my 0,02

1 Monat her

Golf Rules

Immer wieder hört man diese Frage: "Was mache ich, wenn ich keine Bälle mehr habe? Darf ich mir diese von einem Mitspieler ausleihen, oder ist dann meine Runde beendet?".

Hier können wir entwarnen - selbst dieses Thema hat es schon in die Decisions gebracht und wird in D5-1/5 "Darf Spieler sich Bälle von einem anderen Spieler ausleihen" behandelt:

Frage: Einem Spieler gehen während einer festgesetzten Runde die Bälle aus. Darf er sich einen oder mehrere Bälle von einem anderen Spieler leihen?

Antwort: Ja. Regel 4-4a verbietet einem Spieler zwar das Ausleihen eines Schlägers von einem anderen Spieler, der gerade auf dem Platz spielt. Nach den Regeln ist aber kein Spieler daran gehindert, sich andere Ausrüstungsgegenstände (Bälle, Handtücher, Handschuhe, Tees usw.) von einem anderen Spieler oder auch von etwas Nicht zum Spiel Gehörigem, auszuleihen.

Dabei ist zu beachten, dass es manchmal auch eine sogenannte "Ein-Ball-Regelung" als Bedingung der Wettspielausschreibung lt. Anhang I der Golfregeln geben kann (mir aber nur bekannt in Wettspielen auf den Professional Touren). In diesem Fall muss sich der Spieler dann Bälle von gleicher Marke und Typ verschaffen.

BTW - am Wochenende habe ich eine mir bisher noch nicht bekannt Möglichkeit im Golf & Country Club Fleesensee entdeckt: neben gekühlten Getränken und Snacks kann man dort in der Halfway-Station auch Tees und Bälle aus dem Automaten ziehen... (tk)
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Immer wieder hört man diese Frage: Was mache ich, wenn ich keine Bälle mehr habe? Darf ich mir diese von einem Mitspieler ausleihen, oder ist dann meine Runde beendet?.

Hier können wir entwarnen - selbst dieses Thema hat es schon in die Decisions gebracht und wird in D5-1/5 Darf Spieler sich Bälle von einem anderen Spieler ausleihen behandelt:

Frage: Einem Spieler gehen während einer festgesetzten Runde die Bälle aus. Darf er sich einen oder mehrere Bälle von einem anderen Spieler leihen?

Antwort: Ja. Regel 4-4a verbietet einem Spieler zwar das Ausleihen eines Schlägers von einem anderen Spieler, der gerade auf dem Platz spielt. Nach den Regeln ist aber kein Spieler daran gehindert, sich andere Ausrüstungsgegenstände (Bälle, Handtücher, Handschuhe, Tees usw.) von einem anderen Spieler oder auch von etwas Nicht zum Spiel Gehörigem, auszuleihen. 

Dabei ist zu beachten, dass es manchmal auch eine sogenannte Ein-Ball-Regelung als Bedingung der Wettspielausschreibung lt. Anhang I der Golfregeln geben kann (mir aber nur bekannt in Wettspielen auf den Professional Touren). In diesem Fall muss sich der Spieler dann Bälle von gleicher Marke und Typ verschaffen. 

BTW - am Wochenende habe ich eine mir bisher noch nicht bekannt Möglichkeit im Golf & Country Club Fleesensee entdeckt: neben gekühlten Getränken und Snacks kann man dort in der Halfway-Station auch Tees und Bälle aus dem Automaten ziehen... (tk)

 

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Cooler Automat 👍

Wonach die Tees wohl schmecken? Ein bisschen holzig vielleicht... 😂 Aber im Ernst, coole Idee, sowas im halfway anzubieten...

Hehe, hier bin ich auch gerade. Super Golfgebiet

Klasse Lösung! Bei uns am Golfclub Waldegg-Wiggensbach e.V. bieten zumindest auf dem B- und vor allem C-Kurs die Nachbarn die wiedergefundenen Bälle aus den Roughs an. Natürlich im seltensten Falle Topware, aber immerhin: spielbar bis zum 😉Proshop.

1 Monat her

Golf Rules

"Betrug auf der PGA-Tour" titelten mehrere Golfzeitungen, "Regeldrama" schrieb golf.de.

Was war passiert?

Der Südkoreaner Sung Kang verzog seinen zweiten Schlag am zehnten Loch (Par 5, 520 Meter) ins seitliche Wasserhindernis und wollte, in der festen Überzeugung, sein Ball habe die Grenze des Wassers überquert, in der Nähe des Grüns mit Strafschlag einen neuen Ball ins Spiel bringen. Joel Dahmen, sein Zähler, war anderer Meinung und nicht gewillt, den irregulären Drop einfach so hinzunehmen.

Der herbeigebetene Referee befragte laut PGA Tour zu diesem Fall "sowohl Spieler, Caddies als auch die Marshalls in der Nähe." Auch nach einer erneuten Unterredung mit Kang habe der Offizielle "keinen eindeutigen Beweis gegen die Behauptung" des Südkoreaners gefunden und gewährte ihm den Drop in der Nähe des Grüns nach Regel R 26-1c, indem er außerhalb des Wasserhindernisses einen Ball fallen lassen innerhalb zweier Schlägerlängen von dem Punkt und nicht näher zum Loch als der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat. Die Frage, ob der Ball von Kang die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat oder nicht, war eine Tatsachenentscheidung des herbeigerufenen Referees, der diese nach bestem Wissen und Gewissen getroffen hat.

Kang rettete damit sein Par, beendete das Quicken Loans National auf dem geteilten dritten Platz und sicherte sich neben einem Preisgeld in Höhe von 482.800 US-Dollar auch den Startplatz bei der British Open in Carnoustie Mitte Juli.

Joel Dahmen war mit dieser Entscheidung offenbar nicht zufrieden und kommentierte das auf twitter auf die Frage eines Fans was auf der 10 los gewesen sei, da man nicht oft sehe, dass auf der PGA-Tour durchgespielt werde:

"Kang cheated. He took a bad drop from a hazard. I argued until I was blue. I lost."

Dahmen schloss das Turnier dann auf dem geteilten 23. Platz ab, was aber eher an seinen Doublebogeys auf der 4 und 6 und dem Bogey an der 3 lag als an der kurzen Unterbrechung auf der 10...

Habt Ihr es gesehen? Wie schätzt Ihr das ein?
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Betrug auf der PGA-Tour titelten mehrere Golfzeitungen, Regeldrama schrieb golf.de.

Was war passiert?

Der Südkoreaner Sung Kang verzog seinen zweiten Schlag am zehnten Loch (Par 5, 520 Meter) ins seitliche Wasserhindernis und wollte, in der festen Überzeugung, sein Ball habe die Grenze des Wassers überquert, in der Nähe des Grüns mit Strafschlag einen neuen Ball ins Spiel bringen. Joel Dahmen, sein Zähler, war anderer Meinung und nicht gewillt, den irregulären Drop einfach so hinzunehmen.

Der herbeigebetene Referee befragte laut PGA Tour zu diesem Fall sowohl Spieler, Caddies als auch die Marshalls in der Nähe. Auch nach einer erneuten Unterredung mit Kang habe der Offizielle keinen eindeutigen Beweis gegen die Behauptung des Südkoreaners gefunden und gewährte ihm den Drop in der Nähe des Grüns nach Regel R 26-1c, indem er  außerhalb des Wasserhindernisses einen Ball fallen lassen innerhalb zweier Schlägerlängen von dem Punkt und nicht näher zum Loch als der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat. Die Frage, ob der Ball von Kang die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat oder nicht, war eine Tatsachenentscheidung des herbeigerufenen Referees, der diese nach bestem Wissen und Gewissen getroffen hat. 

Kang rettete damit sein Par, beendete das Quicken Loans National auf dem geteilten dritten Platz und sicherte sich neben einem Preisgeld in Höhe von 482.800 US-Dollar auch den Startplatz bei der British Open in Carnoustie Mitte Juli. 

Joel Dahmen war mit dieser Entscheidung offenbar nicht zufrieden und kommentierte das auf twitter auf die Frage eines Fans was auf der 10 los gewesen sei, da man nicht oft sehe, dass auf der PGA-Tour durchgespielt werde:

Kang cheated. He took a bad drop from a hazard. I argued until I was blue. I lost.

Dahmen schloss das Turnier dann auf dem geteilten 23. Platz ab, was aber eher an seinen Doublebogeys auf der 4 und 6 und dem Bogey an der 3 lag als an der kurzen Unterbrechung auf der 10...

Habt Ihr es gesehen? Wie schätzt Ihr das ein?Image attachment

 

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der Spieler entscheidet offensichtlich über seinen Ball...😉 man fragt sich, welche Aufgabe hat der Zähler? Wenn sich das bei Amateuren ohne referee auf jeder spielbahn durchsetzt, gute n8 😎

1 Monat her

Golf Rules

Unbewegliche Hemmnisse im Bunker - über diese hatte wir erst vor kurzem berichtet. Neben den meistens vorkommenden Stützwänden oder Treppenstufen gibt es aber auch Bunker, bei denen die Bunkerwand aufgrund der besseren Pflege nicht aus natürlichen Grassoden bestehen, sondern aus künstlichem Material gefertigt sind. Was bedeutet dieses für den Spieler regeltechnisch?

Auch in diesem Fall handelt es sich um ein unbewegliches Hemmnis und nach R24-2 darf der Spieler, wenn ein Ball darin oder darauf liegt, die Standposition oder der Raum seines beabsichtigten Schwungs durch das Hemmnis betroffen sind, Erleichterung in Anspruch nehmen.

Der Spieler darf den Ball aufnehmen und fallen lassen entweder
(a) straflos in Übereinstimmung ihn straflos innerhalb einer Schlägerlänge von dem nächstgelegenen Punkt der Erleichterung fallenlassen, doch muss der nächstgelegene Punkt der Erleichterung im Bunker sein, und der Ball muss in dem Bunker fallen gelassen werden, oder
(b) mit einem Strafschlag außerhalb des Bunkers, wobei der Punkt, an dem der Ball lag, auf einer geraden Linie zwischen dem Loch und der Stelle liegen muss, an der der Ball fallen gelassen wird, und zwar ohne Beschränkung, wie weit hinter dem Bunker der Ball fallen gelassen werden darf.

Allerdings ist die Spielleitung nach R33-2a berechtigt, durch eine Platzregel Gegenstände zum Bestandteil des Platzes erklären - so wie in diesem Fall für die künstllichen Bunkerwände geschehen... (tk)
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Unbewegliche Hemmnisse im Bunker - über diese hatte wir erst vor kurzem berichtet. Neben den meistens vorkommenden Stützwänden oder Treppenstufen gibt es aber auch Bunker, bei denen die Bunkerwand aufgrund der besseren Pflege nicht aus natürlichen Grassoden bestehen, sondern aus künstlichem Material gefertigt sind. Was bedeutet dieses für den Spieler regeltechnisch?

Auch in diesem Fall handelt es sich um ein unbewegliches Hemmnis und nach R24-2 darf der Spieler, wenn ein Ball darin oder darauf liegt, die Standposition oder der Raum seines beabsichtigten Schwungs durch das Hemmnis betroffen sind, Erleichterung in Anspruch nehmen.

Der Spieler darf den Ball aufnehmen und fallen lassen entweder 
(a) straflos in Übereinstimmung ihn straflos innerhalb einer Schlägerlänge von dem nächstgelegenen Punkt der Erleichterung fallenlassen, doch muss der nächstgelegene Punkt der Erleichterung im Bunker sein, und der Ball muss in dem Bunker fallen gelassen werden, oder 
(b) mit einem Strafschlag außerhalb des Bunkers, wobei der Punkt, an dem der Ball lag, auf einer geraden Linie zwischen dem Loch und der Stelle liegen muss, an der der Ball fallen gelassen wird, und zwar ohne Beschränkung, wie weit hinter dem Bunker der Ball fallen gelassen werden darf. 

Allerdings ist die Spielleitung nach R33-2a berechtigt, durch eine Platzregel Gegenstände zum Bestandteil des Platzes erklären - so wie in diesem Fall für die künstllichen Bunkerwände geschehen... (tk)Image attachment

 

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Tattoowolle Max.....❗️

Stephan Türkis, Danke für den Tip ..... da werden sich einige Wunder.... 😎

Yvonne Fink ......das haben Wir bei uns im Club auf Bahn 1 . Genau wie hier beschrieben ....

...wenn ich seitlich rausspiele....meine Standposition nicht eingeschränkt ist....der Raum des beabsichtigten Schwungs frei ist...warum dann Erleichterung...???

2 Monate her

Golf Rules

Beim Jugendländerpokal im Golf & Country Club Fleesensee hatten wir eine interessante Regelsituation: ein Spieler traf nach dem Abschlag die Markierung, die dann in zwei Teile zerbrach und nicht mehr zurückgestellt werden konnte. Gibt dieses eine Strafe - und was war zu tun?

Zunächst einmal wurde die Spielleitung informiert, welche mit etwas handwerklichem Geschick die Abschlagmarkierung wieder nutzbar machte. Aufgrund des Sprühpunktes konnte die exakte Positionierung der Abschlagmarkierung wiederhergestellt werden, so dass die nachfolgenden Spielgruppen von den selben Abschlagpositionen das Spiel fortsetzen konnten.

Zur Strafe gibt es im Decisionbuch unter D11-2/2 "Abschlagmarkierungen durch Spieler bewegt" sogar eine Auflistung von verschiedenen Situationen, welche insbesondere den Umgang und die daraus resultierenden Strafen mit den Markierungen vor dem Abschlag festlegen:

Nach Regel 11-2 gelten die Abschlagmarkierungen als befestigt, bevor ein Spieler mit irgendeinem Ball seinen ersten Schlag vom Abschlag spielt. In Entscheidung 11-2/1 wird klargestellt, dass die Abschlagmarkierungen danach Hemmnisse sind. Und, falls diese beweglich sind, dürfen sie auch bewegt werden (siehe Erklärung „Hemmnisse").

Bezüglich der Tatsache, dass Abschlagmarkierungen anfänglich als befestigt gelten und ein Bewegen derselben beträchtliche Auswirkung auf das Wettspiel haben kann, folgen nachstehend hierzu passende Beispiele für Regelungen in verschiedenen Situationen. In allen Fällen sollte eine bewegte Abschlagmarkierung wieder zurück gesteckt werden. In einigen Fällen kann das Zurückstecken der Abschlagmarkierungen sogar Einfluss auf die Strafe für den Spieler haben.

(a) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor er mit irgendeinem Ball seinen ersten Schlag von diesem Abschlag spielt, weil die Abschlagmarkierung die Lage seines Balls, seine Standposition oder den Raum seines beabsichtigen Schwungs beeinträchtigt – Lochverlust im Lochspiel oder zwei Strafschläge im Zählspiel für Verstoß gegen Regel 13-2.

(b) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor oder nachdem er einen Schlag von dem Abschlag spielt, weil die Abschlagmarkierungen seiner Ansicht nach zu nahe beisammen, zu weit zurück oder in eine falsche Richtung weisend gesteckt sind oder aus ähnlichen Gründen – Disqualifikation unter Anwendung von Regel 33-7, es sei denn, die Abschlagmarkierung wird wieder zurückgesteckt, bevor der Spieler oder irgendein anderer Spieler von dem Abschlag spielt; in diesem Fall ist die Strafe abzuändern in Lochverlust im Lochspiel oder zwei Strafschläge im Zählspiel.

(c) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor oder nachdem er einen Schlag von diesem Abschlag spielt, weil er über dieselbe gestolpert oder gestürzt ist – keine Strafe und die Abschlagmarkierung sollte zurückgesteckt werden.

(d) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor oder nachdem er einen Schlag von diesem Abschlag spielt, indem er absichtlich mit dem Fuß oder einem Schläger dagegentritt oder -schlägt – keine Strafe und die Abschlagmarkierung sollte zurückgesteckt werden.

(e) Ein Spieler nimmt eine Abschlagmarkierung ohne erkennbaren Grund und ohne Ermächtigung durch die Regeln vor oder nach dem Spielen eines Schlags vom Abschlag auf – keine Strafe und die Abschlagmarkierung sollte zurückgesteckt werden. (tk)
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Beim Jugendländerpokal im Golf & Country Club Fleesensee hatten wir eine interessante Regelsituation: ein Spieler traf nach dem Abschlag die Markierung, die dann in zwei Teile zerbrach und nicht mehr zurückgestellt werden konnte. Gibt dieses eine Strafe - und was war zu tun?

Zunächst einmal wurde die Spielleitung informiert, welche mit etwas handwerklichem Geschick die Abschlagmarkierung wieder nutzbar machte. Aufgrund des Sprühpunktes konnte die exakte Positionierung der Abschlagmarkierung wiederhergestellt werden, so dass die nachfolgenden Spielgruppen von den selben Abschlagpositionen das Spiel fortsetzen konnten.

Zur Strafe gibt es im Decisionbuch unter D11-2/2 Abschlagmarkierungen durch Spieler bewegt sogar eine Auflistung von verschiedenen Situationen, welche insbesondere den Umgang und die daraus resultierenden Strafen mit den Markierungen vor dem Abschlag festlegen:

Nach Regel 11-2 gelten die Abschlagmarkierungen als befestigt, bevor ein Spieler mit irgendeinem Ball seinen ersten Schlag vom Abschlag spielt. In Entscheidung 11-2/1 wird klargestellt, dass die Abschlagmarkierungen danach Hemmnisse sind. Und, falls diese beweglich sind, dürfen sie auch bewegt werden (siehe Erklärung „Hemmnisse). 

Bezüglich der Tatsache, dass Abschlagmarkierungen anfänglich als befestigt gelten und ein Bewegen derselben beträchtliche Auswirkung auf das Wettspiel haben kann, folgen nachstehend hierzu passende Beispiele für Regelungen in verschiedenen Situationen. In allen Fällen sollte eine bewegte Abschlagmarkierung wieder zurück gesteckt werden. In einigen Fällen kann das Zurückstecken der Abschlagmarkierungen sogar Einfluss auf die Strafe für den Spieler haben. 

(a) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor er mit irgendeinem Ball seinen ersten Schlag von diesem Abschlag spielt, weil die Abschlagmarkierung die Lage seines Balls, seine Standposition oder den Raum seines beabsichtigen Schwungs beeinträchtigt – Lochverlust im Lochspiel oder zwei Strafschläge im Zählspiel für Verstoß gegen Regel 13-2. 

(b) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor oder nachdem er einen Schlag von dem Abschlag spielt, weil die Abschlagmarkierungen seiner Ansicht nach zu nahe beisammen, zu weit zurück oder in eine falsche Richtung weisend gesteckt sind oder aus ähnlichen Gründen – Disqualifikation unter Anwendung von Regel 33-7, es sei denn, die Abschlagmarkierung wird wieder zurückgesteckt, bevor der Spieler oder irgendein anderer Spieler von dem Abschlag spielt; in diesem Fall ist die Strafe abzuändern in Lochverlust im Lochspiel oder zwei Strafschläge im Zählspiel. 

(c) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor oder nachdem er einen Schlag von diesem Abschlag spielt, weil er über dieselbe gestolpert oder gestürzt ist – keine Strafe und die Abschlagmarkierung sollte zurückgesteckt werden. 

(d) Ein Spieler bewegt eine Abschlagmarkierung, bevor oder nachdem er einen Schlag von diesem Abschlag spielt, indem er absichtlich mit dem Fuß oder einem Schläger dagegentritt oder -schlägt – keine Strafe und die Abschlagmarkierung sollte zurückgesteckt werden. 

(e) Ein Spieler nimmt eine Abschlagmarkierung ohne erkennbaren Grund und ohne Ermächtigung durch die Regeln vor oder nach dem Spielen eines Schlags vom Abschlag auf – keine Strafe und die Abschlagmarkierung sollte zurückgesteckt werden. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Guenter hatte eine Frage an uns:

"Hi,

ich finde eure Facebook Seite eine tolle Ergänzung und Werbung für den Golfsport.

Obwohl ich dachte dass ich ziemlich regelkundig bin konnte mein Flight trotz Decision Buch diese Frage nicht 100% klären.

Der Ball liegt etwa 30cm von einem Outzaun entfernt spielbar am Platz. Ein anderer Golfer hatte davor genau dort offenbar aus dem Out einen Ball mit dem Schläger "gefischt" und dabei den Maschendraht so beschädigt dass ein Teil des Drahtes ca. 40cm in den Platz reichte, wobei der Schwung von diesem Draht behindert wurde.

Nun käme ohne Decisions zwei Gedanken: Entweder den Draht als bewegliches Hemmnis anzusehen und ihn einfach wegbiegen oder den Draht als unbewegliches Hemmnis anzusehen und einen Freedrop zu haben. Möglicherweise ist beides nicht erlaubt da es sich um einen (beschädigten) Teil des Outzaunes handelt der noch mit dem Zaun verbunden ist.

In Frage kämen auch Decision 24-2 bzw. 24-4. Dec. 24-4 wäre naheliegend, aber der Zaun stand ja noch senkrecht und behinderte den Schlag ja gar nicht sondern nur das Stück Draht.

Für eine etwaige Lösung wäre ich sehr dankbar.

Lg
Günter Rottensteiner"

Die Antwort auf die Fragest er quasi selber schon gegeben – auch wenn der Draht vom Zaun abgebogen ist ist er kein Spanndraht im Sinne von D24/2. Hier greift D24/4:

"Teil des Aus-Zauns diesseits der Aus-Linie

Frage:
Ein Teil eines Aus-Zauns ist in Richtung des Platzes durchgebogen, sodass dieser Teil diesseits der durch die Zaunpfähle gebildeten Aus-Linie ist. Der Ball eines Spielers kommt an diesem Teil des Zauns zur Ruhe. Darf der Spieler Erleichterung nach Regel 24-2b in Anspruch nehmen?

Antwort:
Nein. Ein Zaun, der das Aus bezeichnet, ist kein Hemmnis, selbst dann nicht, wenn sich ein Teilstück von ihm diesseits der Aus-Linie, welche durch die Zaunpfähle gebildet wird, befindet – siehe Erklärungen „Hemmnisse" und „Aus"."

Der Draht ist kein Hemmnis sondern Teil des Auszauns. Erleichterung davon gibt es daher höchstens nach R28 (Ball unspielbar). Auch Decision D13-2/20 ("Teil eines im Aus stehenden Zauns ragt über die Aus-Linie und behindert den Schwung" kommt hier nicht in Betracht. Danach könnte der abstehende Zaunteil als unbewegliches Hemmnis betrachtet werden. Dasd gilt aber nur, wenn der Zaun im Aus STEHT (also separat hinter den Pfosten), nicht die Auslinie IST.

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Immer her damit!
... MehrWeniger

Guenter hatte eine Frage an uns:  

Hi,

ich finde eure Facebook Seite eine tolle Ergänzung und Werbung für den Golfsport.

Obwohl ich dachte dass ich ziemlich regelkundig bin konnte mein Flight trotz Decision Buch diese Frage nicht 100% klären.

Der Ball liegt etwa 30cm von einem Outzaun entfernt spielbar am Platz. Ein anderer Golfer hatte davor genau dort offenbar aus dem Out einen Ball mit dem Schläger gefischt und dabei den Maschendraht so beschädigt dass ein Teil des Drahtes ca. 40cm in den Platz reichte, wobei der Schwung von diesem Draht behindert wurde.

Nun käme ohne Decisions zwei Gedanken: Entweder den Draht als bewegliches Hemmnis anzusehen und ihn einfach wegbiegen oder den Draht als unbewegliches Hemmnis anzusehen und einen Freedrop zu haben. Möglicherweise ist beides nicht erlaubt da es sich um einen (beschädigten) Teil des Outzaunes handelt der noch mit dem Zaun verbunden ist.

In Frage kämen auch Decision 24-2 bzw. 24-4. Dec. 24-4 wäre naheliegend, aber der Zaun stand ja noch senkrecht und behinderte den Schlag ja gar nicht sondern nur das Stück Draht.

Für eine etwaige Lösung wäre ich sehr dankbar.

Lg
Günter Rottensteiner

Die Antwort auf die Fragest er quasi selber schon gegeben – auch wenn der Draht vom Zaun abgebogen ist ist er kein Spanndraht im Sinne von D24/2. Hier greift D24/4: 

Teil des Aus-Zauns diesseits der Aus-Linie

Frage:
Ein Teil eines Aus-Zauns ist in Richtung des Platzes durchgebogen, sodass dieser Teil diesseits der durch die Zaunpfähle gebildeten Aus-Linie ist. Der Ball eines Spielers kommt an diesem Teil des Zauns zur Ruhe. Darf der Spieler Erleichterung nach Regel 24-2b in Anspruch nehmen?

Antwort:
Nein. Ein Zaun, der das Aus bezeichnet, ist kein Hemmnis, selbst dann nicht, wenn sich ein Teilstück von ihm diesseits der Aus-Linie, welche durch die Zaunpfähle gebildet wird, befindet – siehe Erklärungen „Hemmnisse und „Aus.

Der Draht ist kein Hemmnis sondern Teil des Auszauns. Erleichterung davon gibt es daher höchstens nach R28 (Ball unspielbar). Auch Decision D13-2/20 (Teil eines im Aus stehenden Zauns ragt über die Aus-Linie und behindert den Schwung kommt hier nicht in Betracht. Danach könnte der abstehende Zaunteil als unbewegliches Hemmnis betrachtet werden. Dasd gilt aber nur, wenn der Zaun im Aus STEHT (also separat hinter den Pfosten), nicht die Auslinie IST.

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Immer her damit!Image attachment

 

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danke! also einfach weg biegen darf man den Draht wohl dann auch nicht.

Hier gilt die Regel, dass der Spieler der den Zaun beschädigt hat nur noch hinter dem Zaun spielen darf (alles außer Golf).

Hier gilt die Regel, dass der Spieler der den Zaun beschädigt hat nur noch hinter dem Zaun spielen darf (alles außer Golf).

2 Monate her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Viele Faktoren können dafür entscheidend sein, dass sich ein Ball in Ruhe bewegt hat: Aktionen vom Spieler in der Nähe des Balls, wie lange der Ball sich bewegt hat, die Lage des Balls, die Neigung des Geländes bzw. andere Platzbedingungen in der Nähe des Balls sowie Vorhandensein von Wind oder Wetter. Heute ist es so, dass bei einer nicht zweifelsfreien Schlussfolgerung sich der Spieler einen Strafschlag nach R18-2 zuzieht.

In der heutigen Ausgabe von "Golf-Rules am Sonntag" beschäftigen wir uns mit der geplanten Festlegung eines Standards (d.h. mind. 95% Wahrscheinlichkeit), dass die Bewegung des Balls nur dann als durch Spieler, Gegner oder durch einen äußeren Einfluss (durch Nicht zum Spiel Gehöriges) verursacht wurde, wenn es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass diese hierfür verantwortlich sind. Wenn es nicht bekannt oder so gut wie sicher ist, das mindestens einer von diesen die Ursache war, nehmen die Regeln an, dass Naturkräfte die Bewegung des Balls verursacht haben.

Die Verwendung der neuen Standards gliedert sich an die neue Regel 13.2 an, welche die Strafe für das versehentliche Bewegen eines Balls auf dem
Grün ausschließt. Der Ball wird zurückgelegt, wenn er sich unabsichtlich bewegt hat. Zudem wird die Bestrafung eines Spielers für das „Spielen vom falschen Ort“ (beim Zurücklegen anstelle diesen von der neuen Position zu spielen) dadurch vermieden.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Viele Faktoren können dafür entscheidend sein, dass sich ein Ball in Ruhe bewegt hat: Aktionen vom Spieler in der Nähe des Balls, wie lange der Ball sich bewegt hat, die Lage des Balls, die Neigung des Geländes bzw. andere Platzbedingungen in der Nähe des Balls sowie Vorhandensein von Wind oder Wetter. Heute ist es so, dass bei einer nicht zweifelsfreien Schlussfolgerung sich der Spieler einen Strafschlag nach R18-2 zuzieht.

In der heutigen Ausgabe von Golf-Rules am Sonntag beschäftigen wir uns mit der geplanten Festlegung eines Standards (d.h. mind. 95% Wahrscheinlichkeit), dass die Bewegung des Balls nur dann als durch Spieler, Gegner oder durch einen äußeren Einfluss (durch Nicht zum Spiel Gehöriges) verursacht wurde, wenn es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass diese hierfür verantwortlich sind. Wenn es nicht bekannt oder so gut wie sicher ist, das mindestens einer von diesen die Ursache war, nehmen die Regeln an, dass Naturkräfte die Bewegung des Balls verursacht haben.

Die Verwendung der neuen Standards gliedert sich an die neue Regel 13.2 an, welche die Strafe für das versehentliche Bewegen eines Balls auf dem
Grün ausschließt. Der Ball wird zurückgelegt, wenn er sich unabsichtlich bewegt hat. Zudem wird die Bestrafung eines Spielers für das „Spielen vom falschen Ort“ (beim Zurücklegen anstelle diesen von der neuen Position zu spielen) dadurch vermieden.

#RulesOfGolf2019

2 Monate her

Golf Rules

Neulich war ich einfach mal als Zuschauer auf dem Platz und stand zufälligerweise an der ersten Bahn. Und sogleich wurde ich Zeuge einer "orthopädischen Besonderheit": die sogenannte "tiefe Schulter"... 🙂

Denn wie heißt es doch in R20-2 "Fallenlassen und erneutes Fallenlassen" zum Thema "Durch wen und wie":
Ein Ball, der nach den Regeln fallen zu lassen ist, muss vom Spieler selbst fallen gelassen werden. Der Spieler muss aufrecht stehen, mit ausgestrecktem Arm den Ball in Schulterhöhe halten und ihn fallen lassen. Wird der Ball von einer anderen Person oder auf andere Weise fallen gelassen und dieser Fehler nicht, wie in Regel 20-6 vorgesehen, korrigiert, zieht sich der Spieler einen Strafschlag zu.

Der "Drop" hätte demzufolge wiederholt werden müssen. Dabei ist zu beachten, dass die vorgesehene Strafe nicht für das falsche Fallenlassen anfällt, sondern erst dann, wenn der falsch fallen gelassene Ball gespielt wurde.

Aber das habe ich dann nicht mehr beobachtet und kann deswegen davon nicht berichten... (tk)
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Neulich war ich einfach mal als Zuschauer auf dem Platz und stand zufälligerweise an der ersten Bahn. Und sogleich wurde ich Zeuge einer orthopädischen Besonderheit: die sogenannte tiefe Schulter... :-)

Denn wie heißt es doch in R20-2 Fallenlassen und erneutes Fallenlassen zum Thema Durch wen und wie:
Ein Ball, der nach den Regeln fallen zu lassen ist, muss vom Spieler selbst fallen gelassen werden. Der Spieler muss aufrecht stehen, mit ausgestrecktem Arm den Ball in Schulterhöhe halten und ihn fallen lassen. Wird der Ball von einer anderen Person oder auf andere Weise fallen gelassen und dieser Fehler nicht, wie in Regel 20-6 vorgesehen, korrigiert, zieht sich der Spieler einen Strafschlag zu.

Der Drop hätte demzufolge wiederholt werden müssen. Dabei ist zu beachten, dass die vorgesehene Strafe nicht für das falsche Fallenlassen anfällt, sondern erst dann, wenn der falsch fallen gelassene Ball gespielt wurde.

Aber das habe ich dann nicht mehr beobachtet und kann deswegen davon nicht berichten... (tk)

 

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Wäre denn in einem Turnier der Hinweis eines Mitspielers auf den Fehler vor dem Spielen des regelwidrig fallengelassenen Balls zur Vermeidung einer Strafe eine Belehrung oder vollkommen in Ordnung?

Wäre denn in einem Turnier der Hinweis eines Mitspielers auf den Fehler vor dem Spielen des regelwidrig fallengelassenen Balls zur Vermeidung einer Strafe eine Belehrung oder vollkommen in Ordnung?

Als ob das irgendwas ändert. Ab 2019 wird ohnehin aus Kniehöhe gedroppt. Einfach mal ein bisschen locker bleiben....😉

Regeln scheinen unter uns Deutschen sehr sehr wichtig zu sein. Nur in deutschen Foren wird dieses Thema so intensiv behandelt. Da müßte man mal eine Studie machen. Kann es sein, dass wir ohne feste Regeln (nicht nur im Golf) nicht auskommen? Verunsichert das viele? Eure Meinung interessiert mich.😉

Nach meiner Überzeugung sind Regeln - ob im Golf oder anderswo - dazu da, für alle die gleichen Bedingungen in bestimmten Situationen zu schaffen. Daher sind Regeln sehr wichtig, egal, wie kompliziert sie sind. Wenn man aber nicht gegen den „Geist“ hinter den Regeln verstößt, nämlich sich nicht einen ungerechtfertigten Vorteil verschaffen möchte, dann ist das Beharren auf der Einhaltung der Regeln kleinkariert. So ist z. B. das zu tiefe Droppen mitten auf dem gut gepflegten Fairway m. E. völlig ok, während das gleiche Verhalten in schwierigem Gelände den Verdacht einer unfairen Vorteilsnahme aufkommen ließe. Lange Rede, kurzer Sinn: es kommt halt drauf an! 😂

Hallo Torben. Falscher Drop bei uns vergangene Woche am Schlussloch. Unbeteiligter Zuschauer hat es beobachtet und mir später als Mitglied der Spielleitung davon berichtet. Scorekarte war unterschrieben und abgegeben - ohne Strafschlag . Wie muss ich mich verhalten ?

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2 Monate her

Golf Rules

Wir hatten dieses Thema schon einmal, als wir über die Abschläge gesprochen haben. Eine grundlegende Voraussetzung für die Vorgabewirksamkeit eines Wettspiels ist die Nutzung der vermessenen Zählspielabschläge. Die vorgeschriebene farbliche Kennzeichnung der Abschläge bezieht sich dabei auf die Vermarkung (Messpunkt).

Um die im Course Rating berücksichtigten Besonderheiten des Platzes einzuhalten, sollen die Abschlagmarkierungen zur Bestimmung des Abschlags (siehe Golfregeln, Erklärung „Abschlag“) nicht mehr als zehn Meter vor oder hinter den jeweiligen Messpunkt gesetzt werden.

Unter außergewöhnlichen Umständen darf auf höchstens zwei von 18 Löchern oder einem von neun Löchern der Abschlag mehr als zehn Meter vor oder hinter dem Messpunkt gesetzt werden. Dies ist nur zulässig, wenn Pflegearbeiten die Golfanlage dazu zwingen, die Abschläge außerhalb des o. g. Bereichs zu setzen.

Weicht in diesen Fällen die Länge des Platzes um mehr als 100 Meter von der vermessenen Länge ab, so existieren keine vorgabenwirksamen Bedingungen. (tk)
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Wir hatten dieses Thema schon einmal, als wir über die Abschläge gesprochen haben. Eine grundlegende Voraussetzung für die Vorgabewirksamkeit eines Wettspiels ist die Nutzung der vermessenen Zählspielabschläge. Die vorgeschriebene farbliche Kennzeichnung der Abschläge bezieht sich dabei auf die Vermarkung (Messpunkt).

Um die im Course Rating berücksichtigten Besonderheiten des Platzes einzuhalten, sollen die Abschlagmarkierungen zur Bestimmung des Abschlags (siehe Golfregeln, Erklärung „Abschlag“) nicht mehr als zehn Meter vor oder hinter den jeweiligen Messpunkt gesetzt werden.

Unter außergewöhnlichen Umständen darf auf höchstens zwei von 18 Löchern oder einem von neun Löchern der Abschlag mehr als zehn Meter vor oder hinter dem Messpunkt gesetzt werden. Dies ist nur zulässig, wenn Pflegearbeiten die Golfanlage dazu zwingen, die Abschläge außerhalb des o. g. Bereichs zu setzen. 

Weicht in diesen Fällen die Länge des Platzes um mehr als 100 Meter von der vermessenen Länge ab, so existieren keine vorgabenwirksamen Bedingungen. (tk)

 

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und schon wieder etwas gelernt 🙂

Sehr interessant, dass heißt wenn jeder Abschlag 6 Meter nach hinten ist (6x18=108) UNABHÄNGIG VON DER PINPOSITION??? Wäre sie Runde nicht Vorgabewirksam?

Und wo kann man solche Dinge nachlesen?

Was tut man, wenn einem auffällt, dass die Abschläge mehr als 10m vom Messpunkt entfernt sind?

2 Monate her

Golf Rules

Es ist eine Frage der Umstände, ob ein in Richtung auf ein Wasserhindernis geschlagener, nicht gefundener Ball, tatsächlich in dem Wasserhindernis ist. Fehlt es an Kenntnis oder an Sicherheit grenzender Gewissheit, dass ein Ball, der in Richtung auf ein Wasserhindernis geschlagen aber nicht gefunden wurde, in dem Hindernis ist, muss der Spieler nach Regel 27-1 verfahren - so steht es in Regel 26-1 "Erleichterung für Ball im Wasserhindernis"...

Diesem, manchmal sehr "strittigen", Thema widmen sich gleich mehrere Decision, in denen die Voraussetzungen, dass ich ein Ball in dem Hindernis befindet, näher spezifiziert werden.

So heißt es in D26-1/1 "Erläuterung von 'bekannt oder so gut wie sicher'", dass ein Ball, welcher in Richtung eines Wasserhindernisses geschlagen wurde und dort nicht gefunden wird, nicht automatisch im Wasserhindernis ist, nur weil eine Möglichkeit besteht, dass der Ball in dem Wasserhindernis sein könnte.

Um nach Regel 26-1 verfahren zu können, muss es „bekannt oder so gut wie sicher" sein, dass der Ball in dem Wasserhindernis ist. Ohne „Kenntnis oder an Sicherheit grenzende Gewissheit", dass er in einem Wasserhindernis liegt, muss bei einem Ball, der nicht gefunden wird, davon ausgegangen werden, dass er außerhalb eines Wasserhindernisses verloren ist und der Spieler muss nach Regel 27-1 verfahren.

Kann der Ball eines Spielers nicht gefunden werden, kann „Kenntnis", ob sein Ball in einem Wasserhindernis ist, auf verschiedene Art und Weise gewonnen werden.

Der Spieler, sein Caddie oder andere Mitglieder seines Lochspiels oder seiner Spielergruppe können tatsächlich gesehen haben, wie der Ball in dem Wasserhindernis verschwand. Auch durch Aussagen anderer zuverlässiger Zeugen kann festgestellt werden, dass der Ball in dem Wasserhindernis ist. Solche Aussagen können von einem Referee, einem Beobachter, Zuschauern oder anderen nicht zum Spiel gehörigen Personen kommen. Es ist wichtig, alle kurzfristig verfügbaren Informationen zu berücksichtigen, denn die Tatsache allein, dass Wasser aufspritzt, verschafft nicht die „Kenntnis", dass der Ball in dem Wasserhindernis ist, denn in einigen Fällen ist es möglich, dass der Ball aus dem Hindernis hinausspringt und außerhalb des Hindernisses zur Ruhe kommt.

Denn ohne diese „Kenntnis" verlangt Regel 26-1 eine „an Sicherheit grenzende Gewissheit", um nach dieser Regel zu verfahren. Im Gegensatz zu „Kenntnis" enthält „an Sicherheit grenzende Gewissheit" einen kleinen Anteil Zweifel über die tatsächliche Lage eines Balls, der nicht gefunden wurde.

Jedoch bedeutet „an Sicherheit grenzende Gewissheit" auch, dass obwohl der Ball nicht gefunden wurde, die Schlussfolgerung unter Berücksichtigung aller kurzfristig verfügbaren Informationen gerechtfertigt ist, dass der Ball nirgendwo außer in dem Wasserhindernis sein kann.

Bei der Feststellung, ob „an Sicherheit grenzende Gewissheit" vorliegt, sind wichtige Faktoren in der Nähe des Wasserhindernisses zu berücksichtigen, insbesondere Topografie, Rasenzustand, Schnitthöhe des Grases, Sicht, Witterungsbedingungen und die Nähe von Bäumen, Büschen und ungewöhnlich beschaffenem Boden.

Die gleichen Richtlinien finden Anwendung für einen Ball, der durch Nicht zum Spiel Gehöriges (Regel 18-1) bewegt worden sein kann oder für einen Ball, der nicht gefunden wurde, und der in einem Hemmnis (Regel 24-3) oder in ungewöhnlich beschaffenem Boden (Regel 25-1c) sein kann.

Insofern ist manchmal die Annahme, dass der nicht gefundene Ball dann nur im Wasserhindernis sein kann, der "Wunsch Vater des Gedanken". Hierfür bedarf es aber „Kenntnis oder an Sicherheit grenzende Gewissheit"... (tk)
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Es ist eine Frage der Umstände, ob ein in Richtung auf ein Wasserhindernis geschlagener, nicht gefundener Ball, tatsächlich in dem Wasserhindernis ist. Fehlt es an Kenntnis oder an Sicherheit grenzender Gewissheit, dass ein Ball, der in Richtung auf ein Wasserhindernis geschlagen aber nicht gefunden wurde, in dem Hindernis ist, muss der Spieler nach Regel 27-1 verfahren - so steht es in Regel 26-1 Erleichterung für Ball im Wasserhindernis...

Diesem, manchmal sehr strittigen, Thema widmen sich gleich mehrere Decision, in denen die Voraussetzungen, dass ich ein Ball in dem Hindernis befindet, näher spezifiziert werden.

So heißt es in D26-1/1 Erläuterung von bekannt oder so gut wie sicher, dass ein Ball, welcher in Richtung eines Wasserhindernisses geschlagen wurde und dort nicht gefunden wird, nicht automatisch im Wasserhindernis ist, nur weil eine Möglichkeit besteht, dass der Ball in dem Wasserhindernis sein könnte. 

Um nach Regel 26-1 verfahren zu können, muss es „bekannt oder so gut wie sicher sein, dass der Ball in dem Wasserhindernis ist. Ohne „Kenntnis oder an Sicherheit grenzende Gewissheit, dass er in einem Wasserhindernis liegt, muss bei einem Ball, der nicht gefunden wird, davon ausgegangen werden, dass er außerhalb eines Wasserhindernisses verloren ist und der Spieler muss nach Regel 27-1 verfahren. 

Kann der Ball eines Spielers nicht gefunden werden, kann „Kenntnis, ob sein Ball in einem Wasserhindernis ist, auf verschiedene Art und Weise gewonnen werden. 

Der Spieler, sein Caddie oder andere Mitglieder seines Lochspiels oder seiner Spielergruppe können tatsächlich gesehen haben, wie der Ball in dem Wasserhindernis verschwand. Auch durch Aussagen anderer zuverlässiger Zeugen kann festgestellt werden, dass der Ball in dem Wasserhindernis ist. Solche Aussagen können von einem Referee, einem Beobachter, Zuschauern oder anderen nicht zum Spiel gehörigen Personen kommen. Es ist wichtig, alle kurzfristig verfügbaren Informationen zu berücksichtigen, denn die Tatsache allein, dass Wasser aufspritzt, verschafft nicht die „Kenntnis, dass der Ball in dem Wasserhindernis ist, denn in einigen Fällen ist es möglich, dass der Ball aus dem Hindernis hinausspringt und außerhalb des Hindernisses zur Ruhe kommt. 

Denn ohne diese „Kenntnis verlangt Regel 26-1 eine „an Sicherheit grenzende Gewissheit, um nach dieser Regel zu verfahren. Im Gegensatz zu „Kenntnis enthält „an Sicherheit grenzende Gewissheit einen kleinen Anteil Zweifel über die tatsächliche Lage eines Balls, der nicht gefunden wurde. 

Jedoch bedeutet „an Sicherheit grenzende Gewissheit auch, dass obwohl der Ball nicht gefunden wurde, die Schlussfolgerung unter Berücksichtigung aller kurzfristig verfügbaren Informationen gerechtfertigt ist, dass der Ball nirgendwo außer in dem Wasserhindernis sein kann. 

Bei der Feststellung, ob „an Sicherheit grenzende Gewissheit vorliegt, sind wichtige Faktoren in der Nähe des Wasserhindernisses zu berücksichtigen, insbesondere Topografie, Rasenzustand, Schnitthöhe des Grases, Sicht, Witterungsbedingungen und die Nähe von Bäumen, Büschen und ungewöhnlich beschaffenem Boden. 

Die gleichen Richtlinien finden Anwendung für einen Ball, der durch Nicht zum Spiel Gehöriges (Regel 18-1) bewegt worden sein kann oder für einen Ball, der nicht gefunden wurde, und der in einem Hemmnis (Regel 24-3) oder in ungewöhnlich beschaffenem Boden (Regel 25-1c) sein kann. 

Insofern ist manchmal die Annahme, dass der nicht gefundene Ball  dann nur im Wasserhindernis sein kann, der Wunsch Vater des Gedanken. Hierfür bedarf es aber „Kenntnis oder an Sicherheit grenzende Gewissheit... (tk)

 

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Heißt im Umkehrschluss aber auch das ein provisorischer Ball gespielt werden kann, wenn es nicht ganz sicher ist das der Ball im Wasser ist. Oder?

Holger Janssen 😉

Ist das ab 2019 nicht Geschichte? Dann gibt es ja nur mehr Penalty Areas, egal ob Wasser oder sonstwas. Oder? Provisorischen spielen, suchen. Möglichkeit 1: finden, weiterspielen. Möglichkeit 2: nicht finden, 1 Strafschlag. So oder so. Oder liege ich komplett falsch?

Paul Grabka

Sonntag,DGL:nicht einsehbares Wasserhindernis,der Flight ist sich "sicher", daß der Ball im Wasser ist.1 Spieler ist aus dem Club! Spieler spielt nach Wasserregel. Der nachfolgende Flight behauptet, Ball liegt nicht im Wasser, kann aber auch nicht die Position angeben, Ball wird nicht gefunden! So, wer hat jetzt recht? Der Spieler aus dem nachfolgendem Flight, der aber nichts "beweisen" kann, oder die 3 Mitbewerber? Entscheidung:DQ Korrekt?

Peter Schaaf

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2 Monate her

Golf Rules

Noch eine Frage aus der Schweiz, diesmal von Stefan:

"Grüezi aus der Schweiz 🙂

Ich habe ein Frage zu Bunker. Gehört eine Bunkerwand aus Holz zum Bunker oder ist es ein Hemmnis? Wie ist zu verfahren wenn der Ball an der Bunkerwand liegt und nicht gespielt werden kann."

Also: Eine Holzmann im Bunker gehört nicht zum Bunker (vgl. Definition "Bunker") sondern ist ein unbewegliches Hemmnis.

Von diesem kann man straflose Erleichterung in Anspruch nehmen indem innerhalb einer Schlägerlänge vom nächsten Punkt der Erleichterung. - der im Bunker liegen muss - der Ball fallen gelassen wird. Aufgrund der Natur von Bunkern nicht immer die beste Lage zu bieten sollte auch hier vor dem Erleichterungsverfahren geschaut werden, wo der Ball wohl landet, bevor er aufgehoben wird.

Daneben kann der Ball mit einem Strafschlag auf der Linie Loch-Balllage beliebig weit zurück (ähnlich R28) fallen gelassen werden.

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Her damit!
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Noch eine Frage aus der Schweiz, diesmal von Stefan:

Grüezi aus der Schweiz 🙂

Ich habe ein Frage zu Bunker. Gehört eine Bunkerwand aus Holz zum Bunker oder ist es ein Hemmnis? Wie ist zu verfahren wenn der Ball an der Bunkerwand liegt und nicht gespielt werden kann.

Also: Eine Holzmann im Bunker gehört nicht zum Bunker (vgl. Definition Bunker) sondern ist ein unbewegliches Hemmnis.

Von diesem kann man straflose Erleichterung in Anspruch nehmen indem innerhalb einer Schlägerlänge vom nächsten Punkt der Erleichterung. - der im Bunker liegen muss - der Ball fallen gelassen wird. Aufgrund der Natur von Bunkern nicht immer die beste Lage zu bieten sollte auch hier vor dem Erleichterungsverfahren geschaut werden, wo der Ball wohl landet, bevor er aufgehoben wird.

Daneben kann der Ball mit einem Strafschlag auf der Linie Loch-Balllage beliebig weit zurück  (ähnlich R28) fallen gelassen werden. 

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Regel 28 besagt aber droppen innerhalb des Bunkers oder schlagen vom Ort des letzten Schlages

In der mir vorliegenden Definition eines Bunkers heißt es u.a.: "Eine Wand oder ein Rand eines Bunkers, welche(r) nicht mit Gras bewachsen ist, ist Teil des Bunkers." Die Regel unterscheidet nicht zwischen unterschiedlichen Materialien, aus denen die Wand errichtet sein kann. Demgemäß wäre nach meinem Verständnis in diesem Fall kein freedrop vorgesehen. Oder verstehe ich etwas falsch ?

2 Monate her

Golf Rules

Daniel aus der schönen Schweiz hatte folgenden Frage:

"hallo! die etwas spezielle regelfrage die mich beschäftigt: ein mitspieler bewegt/berührt in einem bunker bei probeschlägen, sprich wiederholen von "halben" schlagbewegungen mit dem schlägerkopf den ball. er macht auf auf den sachverhalt aufmerksam, kommuniziert dabei gleichzeitig, dass sich der bewegte ball in die ursprüngliche position zurückbewegte und mit dem schlägerkopf der sand selber auch nicht berührt wurde. zieht sich der spieler eine strafe zu und wenn ja welche / nach welcher regel?"

Tolle Frage, tatsächlich scheint das aber schon einmal passiert zu sein. Wenn sich der Ball tatsächlich nicht bewegt hat (Definition bewegen: Seinen Ort verlassen und anderswo zur Ruhe kommen) ist es ein Fall von Decision D13-4/12:

D13-4/12
"Ball versehentlich mit dem Schläger in einem Hindernis berührt; Ball bewegt sich jedoch nicht"

Frage:
Bei der Vorbereitung für einen Schlag nach seinem Ball, der entweder in einem Bunker liegt oder teilweise in Wasser in einem Wasserhindernis eingetaucht ist, berührt ein Spieler den Ball versehentlich mit seinem Schläger, ohne ihn jedoch zu bewegen. Bedeutet dies, dass der Spieler den Boden im Hindernis oder Wasser im Wasserhindernis berührt und somit gegen Regel 13-4 verstoßen hat?

Antwort:
Nein. (Revidiert – 2012)

Das wäre tatsächlich straffrei.

Falls nicht, wäre es ein Fall von Decision D18-2/20:

D18-2/20
"Ball im Spiel bei Übungsschwung versehentlich bewegt"

Frage:
Ein Spieler führt einen Übungsschwung aus und bewegt dabei versehentlich mit seinem Schläger seinen Ball im Spiel. Hat er einen Schlag ausgeführt?

Antwort:
Nein. Der Spieler hatte nicht die Absicht, den Ball zu bewegen – siehe Erklärung „Schlag“. Er hat sich jedoch einen Strafschlag nach Regel 18-2 zugezogen, weil er seinen Ball im Spiel bewegt hat und der Ball muss zurückgelegt werden.

Ob der Ball sich bewegt hat, hat der Spieler zu beurteilen.
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Daniel aus der schönen Schweiz hatte folgenden Frage:

hallo! die etwas spezielle regelfrage die mich beschäftigt: ein mitspieler bewegt/berührt in einem bunker bei probeschlägen, sprich wiederholen von halben schlagbewegungen mit dem schlägerkopf den ball. er macht auf auf den sachverhalt aufmerksam, kommuniziert dabei gleichzeitig, dass sich der bewegte ball in die ursprüngliche position zurückbewegte und mit dem schlägerkopf der sand selber auch nicht berührt wurde. zieht sich der spieler eine strafe zu und wenn ja welche / nach welcher regel?

Tolle Frage, tatsächlich scheint das aber schon einmal passiert zu sein. Wenn sich der Ball tatsächlich nicht bewegt hat (Definition bewegen: Seinen Ort verlassen und anderswo zur Ruhe kommen) ist es ein Fall von Decision D13-4/12:
 
D13-4/12
Ball versehentlich mit dem Schläger in einem Hindernis berührt; Ball bewegt sich jedoch nicht

Frage:
Bei der Vorbereitung für einen Schlag nach seinem Ball, der entweder in einem Bunker liegt oder teilweise in Wasser in einem Wasserhindernis eingetaucht ist, berührt ein Spieler den Ball versehentlich mit seinem Schläger, ohne ihn jedoch zu bewegen. Bedeutet dies, dass der Spieler den Boden im Hindernis oder Wasser im Wasserhindernis berührt und somit gegen Regel 13-4 verstoßen hat? 

Antwort:
Nein. (Revidiert – 2012)
 
Das wäre tatsächlich straffrei.
 
Falls nicht, wäre es ein Fall von Decision D18-2/20:
 
D18-2/20
Ball im Spiel bei Übungsschwung versehentlich bewegt

Frage:
Ein Spieler führt einen Übungsschwung aus und bewegt dabei versehentlich mit seinem Schläger seinen Ball im Spiel. Hat er einen Schlag ausgeführt? 

Antwort:
Nein. Der Spieler hatte nicht die Absicht, den Ball zu bewegen – siehe Erklärung „Schlag“. Er hat sich jedoch einen Strafschlag nach Regel 18-2 zugezogen, weil er seinen Ball im Spiel bewegt hat und der Ball muss zurückgelegt werden.
 
Ob der Ball sich bewegt hat, hat der Spieler zu beurteilen.

 

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...GC Wümme...Bahn B 10..??...

2 Monate her

Golf Rules

Und noch ein Beitrag gemäß dem Motto "andere Länder"...

Auf dem von uns gespielten Platz gab es per Definition / Platzregel keine Bunker. Alle Bereiche, die mit Sand aufgefüllt waren, galten als Bestandteil des Platzes und dienten stellenweise sogar als Cart-Weg.

Insofern an dieser Stelle noch einmal der Hinweis an Euch: bevor Ihr einen (insbesondere fremden) Platz spielt - schaut unbedingt in die Platzregeln, um Besonderheiten der lokalen Anlage bereits vor dem Vergehen und der daraus resultierenden Strafe zu erkennen... (tk)
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Und noch ein Beitrag gemäß dem Motto andere Länder...

Auf dem von uns gespielten Platz gab es per Definition / Platzregel keine Bunker. Alle Bereiche, die mit Sand aufgefüllt waren, galten als Bestandteil des Platzes und dienten stellenweise sogar als Cart-Weg.

Insofern an dieser Stelle noch einmal der Hinweis an Euch: bevor Ihr einen (insbesondere fremden) Platz spielt - schaut unbedingt in die Platzregeln, um Besonderheiten der lokalen Anlage bereits vor dem Vergehen und der daraus resultierenden Strafe zu erkennen... (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Ernst hatte eine Frage an uns zum Thema Entfernungen messen:

"Hi Thorben
Bei der Technik des Vector Putting wird aum Grün durch Abschreiten jener
Punkt errechnet, der angespielt werden muss, um ein Break auszugleichen.
Diese Technik wurde bei einem internen Club Matchplay (Pyramide) angewendet.
Es war kein Regelkundiger vor Ort und es ergab sich folgende Situation:

Spieler A errechnete o.a. Punkt und maß diesen mit Hilfe seines Putters
aus, da er vorher die Länge des Griffes und andere Punkte am Putter (z.B
Logo am Schaft) abgemessen und sich gemerkt hatte.
Spieler B kritisierte dies und man einigte sich, das nach der Runde zu
klären. Es wurde jedoch so weitergespielt als hätte Spieler A das Loch
gewonnen.

Meine Meinung
1.) Klarer Verstoß gegen Regel 14.3 und damit Lochverlust für Spieler A.
2) Da das Spiel durch den falschen Lochverlust für Spieler B eine ganz
andere Spielsituation ergeben hätte, wäre die logisch Konsequenz eine
Disqualifikation von Spieler A (Oder heißt das im Matchplay Spielverlust?).
Lg Ernst"

Hier kommt es vor allen Dingen auf die vor Ort geltenden Platzregeln an. Grundsätzlich sind nach R14-3 Entfernungsmessgeräte aller Art untersagt; die Anmerkung zu R14-3 und D14-3/0.5 lassen aber eine Platzregel zu, die Entfernungsmessgeräte gestattet.Das können dann auch ein Maßband oder Entferrnungsmarkierungen am Putter sein, auch kann man sich die Länge seines Schlägers merken.

Zusätzlich dazu muss der Spieler noch darauf achten beim Messen seine Puttlinie nicht zu berühren; der Messvorgang selbst ist zwar durch R16-1a III gedeckt, verbessern darf der Spieler die Puttlinie damit aber eben so wenig wie prüfen.
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Ernst hatte eine Frage an uns zum Thema Entfernungen messen:

Hi Thorben
Bei der Technik des Vector Putting wird aum Grün durch Abschreiten jener
Punkt errechnet, der angespielt werden muss, um ein Break auszugleichen.
Diese Technik wurde bei einem internen Club Matchplay (Pyramide) angewendet.
Es war kein Regelkundiger vor Ort und es ergab sich folgende Situation:

Spieler A errechnete o.a. Punkt und maß diesen mit Hilfe seines Putters
aus, da er vorher die Länge des Griffes und andere Punkte am Putter (z.B
Logo am Schaft) abgemessen und sich gemerkt hatte.
Spieler B kritisierte dies und man einigte sich, das nach der Runde zu
klären. Es wurde jedoch so weitergespielt als hätte Spieler A das Loch
gewonnen.

Meine Meinung
1.) Klarer Verstoß gegen Regel 14.3 und damit Lochverlust für Spieler A.
2) Da das Spiel durch den falschen Lochverlust für Spieler B eine ganz
andere Spielsituation ergeben hätte, wäre die logisch Konsequenz eine
Disqualifikation von Spieler A (Oder heißt das im Matchplay Spielverlust?).
Lg Ernst

Hier kommt es vor allen Dingen auf die vor Ort geltenden Platzregeln an. Grundsätzlich sind nach R14-3 Entfernungsmessgeräte aller Art untersagt; die Anmerkung zu R14-3 und D14-3/0.5 lassen aber eine Platzregel zu, die Entfernungsmessgeräte gestattet.Das können dann auch ein Maßband oder Entferrnungsmarkierungen am Putter sein, auch kann man sich die Länge seines Schlägers merken.

Zusätzlich dazu muss der Spieler noch darauf achten beim Messen seine Puttlinie nicht zu berühren; der Messvorgang selbst ist zwar durch R16-1a III gedeckt, verbessern darf der Spieler die Puttlinie damit aber eben so wenig wie prüfen.

 

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In diesem Zusammenhang kommt immer wieder die Frage auf, ob bei einem Nearest-To-The-Pin Loch mit daneben liegendem Maßband geputtet werden muss bevor gemessen werden darf, wenn in der Spielausschreibung nichts dazu erwähnt wird und Entfernungsmessgeräte mittels Platzregeln erlaubt sind.

Selbst wenn Messgeräte nicht per Platzregel erlaubt wären, würde ich anzweifeln, dass das Abmessen mittels Schläger laut Regel 14-3 unerlaubt ist. Vergleiche dazu Decision 14-3/2 "Bleistift oder Zählkarte benutzen, um Entfernung abzuschätzen", was erlaubt ist, solange keine speziellen Abstandsmarkierungen angebracht sind. AimPoint Express wäre ja dann ebenso unerlaubt, weil mit der Breite der Finger visiert und damit Abstände geschätzt werden. Oder das Abschreiten einer Distanz mit bekannter Schrittweite (bei mir 60 cm), Vergleich mit der Schuhlänge (bei mir 30 cm). Wenn im Lochspiel einer der Gegner auf der Spielreihenfolge besteht, muss im Zweifelsfall auch der Abstand des Balles zum Loch am Grün z. B. mit der Fahnenstange bestimmt werden. Abgesehen davon, ist es fragwürdig, ob beim Putten eine genaue Kenntnis der Entfernung besonders hilfreich ist. Mich erinnert es an eine Turnierrunde, wo eine Dame mit Single-HCP die Entfernung der Putts immer betont und mechanisch abgeschritten ist. Im Verlauf der Runde hat sie dann die Putts zunehmend zu kurz gelassen, weil die Grüns durch starkes Wachstum deutlich langsamer wurden.

Passt zwar nicht ganz zu unserem Artikel - ist aber in Bezug auf Nutzung von Entfernungen auch ganz interessant und aktuell: www.golf.de/publish/tipps-und-tricks/tipps-fuers-eigene-spiel/60115158/ein-zirkel-sorgt-fuer-aufr...

2 Monate her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Heute dreht es sich in "Golf-Rules am Sonntag" um das Thema "Ball zurücklegen, wenn die ursprüngliche Stelle nicht bekannt ist". Wenn ein Ball versehentlich bewegt wird, kann der Spieler den ursprünglichen Punkt nicht kennen: ggf. muss der Spieler deshalb den Ball so nahe wie möglich an seine geschätzte Stelle fallen lassen und den Ball dort spielen, wo er zur Ruhe kommt. Dieses bedeutet, dass der Ball oft nicht vom geschätzten Punkt gespielt wird, da der fallengelassene Ball bis zu zwei Schlägerlängen von diesem Punkt weg rollen darf und sich ggf. in einer besseren oder schlechteren Lage befindet.

Die neue Regelung soll das Verfahren „legen“ oder „fallenlassen“ vereinfachen. Der Ball wird immer an die ursprüngliche Stelle gelegt - und nicht mehr fallengelassen. Wenn die genaue Stelle der ursprünglichen Lage nicht bekannt ist, muss der Spieler den Ball an einer geschätzten Stelle zurückgelegt werden.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Heute dreht es sich in Golf-Rules am Sonntag um das Thema Ball zurücklegen, wenn die ursprüngliche Stelle nicht bekannt ist. Wenn ein Ball versehentlich bewegt wird, kann der Spieler den ursprünglichen Punkt nicht kennen: ggf. muss der Spieler deshalb den Ball so nahe wie möglich an seine geschätzte Stelle fallen lassen und den Ball dort spielen, wo er zur Ruhe kommt. Dieses bedeutet, dass der Ball oft nicht vom geschätzten Punkt gespielt wird, da der fallengelassene Ball bis zu zwei Schlägerlängen von diesem Punkt weg rollen darf und sich ggf. in einer besseren oder schlechteren Lage befindet.

Die neue Regelung soll das Verfahren „legen“ oder „fallenlassen“ vereinfachen. Der Ball wird immer an die ursprüngliche Stelle gelegt - und nicht mehr fallengelassen. Wenn die genaue Stelle der ursprünglichen Lage nicht bekannt ist, muss der Spieler den Ball an einer geschätzten Stelle zurückgelegt werden.

#RulesOfGolf2019

2 Monate her

Golf Rules

"Wenn der Ball ins Loch fällt und ihn hat niemand berührt - ist es ein Schlag oder nicht?" -fragte die PGA TOUR​ auf ihrer Facebookseite am Samstag und postete das verlinkte Video von Zach Johnson dazu.

Es kommt darauf an:

Dies ist ein Fall von Regel R16-2 "Ball ragt über Lochrand hinaus", die uns sagt:

Ragt irgendein Teil des Balls über den Lochrand hinaus, steht dem Spieler ausreichend Zeit zu, das Loch ohne vermeidbare Verzögerung zu erreichen, sowie weitere zehn Sekunden, um festzustellen, ob sich der Ball in Ruhe befindet. Ist der Ball bis dahin nicht in das Loch gefallen, gilt er als in Ruhe befindlich. Fällt der Ball anschließend in das Loch, gilt er als vom Spieler mit dem letzten Schlag eingelocht, und er muss seiner Schlagzahl für das Loch einen Strafschlag hinzurechnen; anderenfalls gibt es keine Strafe nach dieser Regel.

Eigentlich also eine klare Sache: Schauen ob der Ball ins Loch fällt, hingehen, 10 Sekunden warten. Fällt er innerhalb der 10 Sekunden ist er mit dem letzten Schlag eingelocht, fällt er danach ist er eingelocht, der Spieler muss sich aber einen Strafschlag hinzurechnen. Johnsons Ball bewegte sich während der 10 Sekunden aber mehrmals um ein Stückchen und fiel erst nach etwa 15 Sekunden, als er ihn ansprach, weswegen er unsicher über sein Vorgehen war und traf die sehr kluge Entscheidung, den Referee zu fragen, wie er vorgehen sollte.

Der Referee bat Johnson aufgrund von R18-2 I, Ball in Ruhe bewegt durch Spieler beim Ansprechen des Balls einen Regelball zu spielen, um in Ruhe entscheiden zu können und entschied nach Sichtung des Videos auf einen Strafschlag nach R16-2, da der Ball erst nach den 10 Sekunden ins Loch fiel.

Das Video zeigt hier, wie Golf sein sollte. Fair. Johnson hat ein für sich negatives Ruling bekommen und hingenommen und zeigte nachher noch großen Sportsmannsgeist, als er sich mit dem Referee über die Regel austauschte. Das ist großes Golf.

PGA TOUR
If a ball falls in the hole and nobody touched it, is it a stroke?

Well ... it depends.
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PGA TOUR

2 Monate her

Golf Rules

"Der Putter wird für das Spiel auf dem Grün, manchmal auch auf dem Vorgrün, verwendet." - so steht es auf Wikipedia. Nur der Putter - nein nicht unbedingt...

Gestern bei den BMW International Open macht es Garcia an Bahn 14 vor, dass auch ein gefühlvoller Chip mit dem Wedge ein zulässiger Schlag auf dem Grün sein kann. Denn nirgendwo in den Golfregeln ist vermerkt, dass auf dem Grün einzig und alleine der Putter genutzt werden muss.

Unbhängig davon gilt, dass insbesondere bei solchen Schlägen die Platzpflege im Vordergrund stehen sollte. Mögliche Beschädigungen sind dabei unbedingt zu vermeiden und ggf. schnellstmöglich auszubessern. (tk)
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Golf Rules - Chippen auf dem Grün

2 Monate her

Golf Rules

Andere Länder - andere Probleme...

Wir haben im Urlaub zwar keine Alligatoren auf dem Golfplatz gefunden - aber vor Schlangen rechts und links des Fairways sind wir gewarnt worden. Und was ist dann, wenn ich meinen Ball in einen solchen Bereich spiele?

Zunächst einmal waren diese Bereiche auf dem von uns gespielten Platz als seitliches Wasserhindernis markiert, so dass man einen neuen Ball ohne Suche nach R26 ins Spiel bringen konnte.

Aber auch bei uns kann es Situationen geben, in denen ein Ball in eine Lage kommt, aus der das Spiel nur dann möglich ist, wenn sich der Spieler in eine gefährliche Situation begeben würde. Hier hilft Decision D1-4/10 "Gefährliche Situation; Klapperschlange oder Bienen behindern das Spiel" - auch wenn bei uns eher Bienen, Hornissen oder brütende Schwäne das Problem sein könnten.

Frage:
Der Ball eines Spielers kommt in einer Lage zur Ruhe, die für den Spieler gefährlich ist, etwa neben einer lebenden Klapperschlange oder einem Bienennest. Hat der Spieler nach Billigkeit (Regel 1-4) noch andere Möglichkeiten, außer den Ball zu spielen, wie er liegt, oder – falls anwendbar – nach Regel 26 oder 28 zu verfahren?

Antwort:
Ja. Es ist unzumutbar, von einem Spieler zu erwarten, aus einer solchen gefährlichen Lage zu spielen, und es ist unfair, vom Spieler zu verlangen, einen Strafschlag nach Regel 26 (Wasserhindernisse) oder Regel 28 (Ball Unspielbar) in Kauf zu nehmen, obwohl diese Regeln eine Alternative bleiben, falls anwendbar.

Liegt der Ball im Gelände, darf der Spieler straflos einen Ball innerhalb einer Schlägerlänge und nicht näher zum Loch vom nächstgelegenen Punkt fallen lassen, der nicht näher zum Loch, nicht gefährlich und nicht auf einem Grün oder in einem Hindernis ist.

Liegt der Ball in einem Hindernis, darf der Spieler straflos einen Ball innerhalb einer Schlägerlänge und nicht näher zum Loch vom nächstgelegenen Punkt fallen lassen, der nicht näher zum Loch ist und der nicht gefährlich ist. Falls möglich, muss der Ball in demselben Hindernis oder, wenn dies nicht möglich ist, in einem nahe gelegenen, gleichartigen Hindernis fallen gelassen werden, jedoch in beiden Fällen nicht näher zum Loch. Ist es dem Spieler nicht möglich, den Ball in einem Hindernis fallen zu lassen, darf er ihn mit einem Strafschlag außerhalb des Hindernisses fallen lassen. Dabei muss der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball lag, auf gerader Linie zwischen dem Loch und der Stelle liegen, an der der Ball fallen gelassen wird.

Liegt der Ball auf dem Grün, darf der Spieler einen Ball straflos an die nächstgelegene Stelle legen, nicht näher zum Loch und nicht in einem Hindernis, bei der keine Gefahr besteht.

Sofern Behinderung durch irgendetwas anderes als die gefährliche Situation den Schlag eindeutig undurchführbar macht oder die Umstände ausschließlich infolge eines eindeutig unvernünftigen Schlags oder einer unnötig abnormalen Standposition, Schwungs oder Spielrichtung gefährlich wären, darf der Spieler nicht wie oben beschrieben Erleichterung in Anspruch nehmen; er darf jedoch nach Regel 26 oder Regel 28, falls anwendbar, verfahren. (tk)
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Andere Länder - andere Probleme...

Wir haben im Urlaub zwar keine Alligatoren auf dem Golfplatz gefunden - aber vor Schlangen rechts und links des Fairways sind wir gewarnt worden. Und was ist dann, wenn ich meinen Ball in einen solchen Bereich spiele?

Zunächst einmal waren diese Bereiche auf dem von uns gespielten Platz als seitliches Wasserhindernis markiert, so dass man einen neuen Ball ohne Suche nach R26 ins Spiel bringen konnte. 

Aber auch bei uns kann es Situationen geben, in denen ein Ball in eine Lage kommt, aus der das Spiel nur dann möglich ist, wenn sich der Spieler in eine gefährliche Situation begeben würde. Hier hilft Decision D1-4/10 Gefährliche Situation; Klapperschlange oder Bienen behindern das Spiel - auch wenn bei uns eher Bienen, Hornissen oder brütende Schwäne das Problem sein könnten. 

Frage:
Der Ball eines Spielers kommt in einer Lage zur Ruhe, die für den Spieler gefährlich ist, etwa neben einer lebenden Klapperschlange oder einem Bienennest. Hat der Spieler nach Billigkeit (Regel 1-4) noch andere Möglichkeiten, außer den Ball zu spielen, wie er liegt, oder – falls anwendbar – nach Regel 26 oder 28 zu verfahren?

Antwort:
Ja. Es ist unzumutbar, von einem Spieler zu erwarten, aus einer solchen gefährlichen Lage zu spielen, und es ist unfair, vom Spieler zu verlangen, einen Strafschlag nach Regel 26 (Wasserhindernisse) oder Regel 28 (Ball Unspielbar) in Kauf zu nehmen, obwohl diese Regeln eine Alternative bleiben, falls anwendbar. 

Liegt der Ball im Gelände, darf der Spieler straflos einen Ball innerhalb einer Schlägerlänge und nicht näher zum Loch vom nächstgelegenen Punkt fallen lassen, der nicht näher zum Loch, nicht gefährlich und nicht auf einem Grün oder in einem Hindernis ist. 

Liegt der Ball in einem Hindernis, darf der Spieler straflos einen Ball innerhalb einer Schlägerlänge und nicht näher zum Loch vom nächstgelegenen Punkt fallen lassen, der nicht näher zum Loch ist und der nicht gefährlich ist. Falls möglich, muss der Ball in demselben Hindernis oder, wenn dies nicht möglich ist, in einem nahe gelegenen, gleichartigen Hindernis fallen gelassen werden, jedoch in beiden Fällen nicht näher zum Loch. Ist es dem Spieler nicht möglich, den Ball in einem Hindernis fallen zu lassen, darf er ihn mit einem Strafschlag außerhalb des Hindernisses fallen lassen. Dabei muss der Punkt, an dem der ursprüngliche Ball lag, auf gerader Linie zwischen dem Loch und der Stelle liegen, an der der Ball fallen gelassen wird. 

Liegt der Ball auf dem Grün, darf der Spieler einen Ball straflos an die nächstgelegene Stelle legen, nicht näher zum Loch und nicht in einem Hindernis, bei der keine Gefahr besteht. 

Sofern Behinderung durch irgendetwas anderes als die gefährliche Situation den Schlag eindeutig undurchführbar macht oder die Umstände ausschließlich infolge eines eindeutig unvernünftigen Schlags oder einer unnötig abnormalen Standposition, Schwungs oder Spielrichtung gefährlich wären, darf der Spieler nicht wie oben beschrieben Erleichterung in Anspruch nehmen; er darf jedoch nach Regel 26 oder Regel 28, falls anwendbar, verfahren. (tk)

 

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Danke! Gilt das auch für Allergiker beispielsweise in der Nähe faulender Äpfel, wo sich Wespen aufhalten oder mit ihnen zu rechnen wäre. Ich bin tatsächlich Allergiker und es gibt tatsächlich eine solche Stelle in unserem Club 😎

Schlangen sind doch ein bewegliches Hemmnis oder loser hinderlicher Naturstoff, kann man also anfassen und wegräumen. 🙂

2 Monate her

Golf Rules

Heute einmal wieder etwas zum Thema Platzvorbereitung. Hier Ausgrenzen.

Die Spielleitung ist nach R33-2a I verpflichtet den Platz und die Ausgrenzen festzulegen und genau zu bezeichnen. Dabei sollte auch überprüft werden, ob die Ausgrenzen klar ersichtlich sind und von jedermann verstanden werden.

Im Fall auf dem Bild kam im Zählspiel der Ball eines Spielers an der grünen Markierung zu Ruhe, jenseits der Sichtlinie der verbundenen, noch stehenden Auspfosten. Ein Auspfosten fehlte und lag halb im Busch, halb auf der Wiese. Die Frage war jetzt, wo die Ausgrenze tatsächlich verlief. Der Spieler half sich durch Spielen eines Regelballs und markierte die Balllage, damit die Spielleitung später entscheiden konnte: Drin oder Aus?

Warum der Auspfosten nicht mehr an seiner Stelle steckte konnte nicht geklärt werden.

Hier hilft aber unsere

Decision des Tages

weiter:

Decision D33-2a/19
"Aus-Linie durch unbefugtes Herausziehen eines Aus-Pfahls verändert"

In einem Zählspiel ist die Aus-Linie durch unbefugtes Herausziehen eines Aus-Pfahls verändert worden. Dadurch entstand ein Bereich (Bereich X), der innerhalb der Platzgrenzen ist, wenn der beseitigte Pfahl unbeachtet bleibt, der aber im Aus ist, wenn der Pfahl zurückgesteckt wird.

F1 A’s Ball kommt im Bereich X zur Ruhe. Er ist sich bewusst, dass die Aus-Linie verändert wurde und bittet die Spielleitung um eine Entscheidung. Wie ist die Regelentscheidung?

A1 Die Spielleitung sollte den herausgezogenen Pfahl zurückstecken, d. h. die ursprüngliche Aus-Linie wieder herstellen und von A verlangen, dass er nach Regel 27-1 verfährt, außer ihr ist bekannt, dass ein oder mehrere vorausspielende Bewerber, in Unkenntnis der Tatsache, dass ein Pfahl fehlt, vom Bereich X gespielt haben. In diesem Fall sollte die Spielleitung die veränderte Aus-Linie für den Rest des Wettspiels beibehalten und A dürfte seinen Ball spielen, wie er liegt.

F2 Wie wäre die Regelentscheidung, wenn die Spielleitung feststellt, dass ein oder mehrere Bewerber, in Unkenntnis der Tatsache, dass ein Pfahl fehlt, vom Bereich X gespielt haben und dass ein oder mehrere andere Bewerber den Bereich X wie Aus behandelt und Regel 27-1 angewandt haben?

A2 Falls die unterschiedliche Bewertung des Bereichs X das Ergebnis des Wettspiels deutlich beeinflussen könnte, sollte die Runde annulliert und wiederholt werden. Anderenfalls sollte das Ergebnis der Runde bestehen bleiben.

Die ursprüngliche Linie wurde danach wieder hergestellt und dem Spieler mitgeteilt, dass sein Ball noch im Spiel war, sprich, der Regelball zu Gunsten der grünen Balllage entschieden.
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Heute einmal wieder etwas zum Thema Platzvorbereitung. Hier Ausgrenzen.

Die Spielleitung ist nach R33-2a I verpflichtet den Platz und die Ausgrenzen festzulegen und genau zu bezeichnen. Dabei sollte auch überprüft werden, ob die Ausgrenzen klar ersichtlich sind und von jedermann verstanden werden. 

Im Fall auf dem Bild kam im Zählspiel der Ball eines Spielers an der grünen Markierung zu Ruhe, jenseits der Sichtlinie der verbundenen, noch stehenden Auspfosten. Ein Auspfosten fehlte und lag halb im Busch, halb auf der Wiese. Die Frage war jetzt, wo die Ausgrenze tatsächlich verlief. Der Spieler half sich durch Spielen eines Regelballs und markierte die Balllage, damit die Spielleitung später entscheiden konnte: Drin oder Aus?

Warum der Auspfosten nicht mehr an seiner Stelle steckte konnte nicht geklärt werden.

Hier hilft aber unsere 

Decision des Tages  

weiter:

Decision D33-2a/19
Aus-Linie durch unbefugtes Herausziehen eines Aus-Pfahls verändert

In einem Zählspiel ist die Aus-Linie durch unbefugtes Herausziehen eines Aus-Pfahls verändert worden. Dadurch entstand ein Bereich (Bereich X), der innerhalb der Platzgrenzen ist, wenn der beseitigte Pfahl unbeachtet bleibt, der aber im Aus ist, wenn der Pfahl zurückgesteckt wird. 

F1 A’s Ball kommt im Bereich X zur Ruhe. Er ist sich bewusst, dass die Aus-Linie verändert wurde und bittet die Spielleitung um eine Entscheidung. Wie ist die Regelentscheidung? 

A1 Die Spielleitung sollte den herausgezogenen Pfahl zurückstecken, d. h. die ursprüngliche Aus-Linie wieder herstellen und von A verlangen, dass er nach Regel 27-1 verfährt, außer ihr ist bekannt, dass ein oder mehrere vorausspielende Bewerber, in Unkenntnis der Tatsache, dass ein Pfahl fehlt, vom Bereich X gespielt haben. In diesem Fall sollte die Spielleitung die veränderte Aus-Linie für den Rest des Wettspiels beibehalten und A dürfte seinen Ball spielen, wie er liegt. 

F2 Wie wäre die Regelentscheidung, wenn die Spielleitung feststellt, dass ein oder mehrere Bewerber, in Unkenntnis der Tatsache, dass ein Pfahl fehlt, vom Bereich X gespielt haben und dass ein oder mehrere andere Bewerber den Bereich X wie Aus behandelt und Regel 27-1 angewandt haben? 

A2 Falls die unterschiedliche Bewertung des Bereichs X das Ergebnis des Wettspiels deutlich beeinflussen könnte, sollte die Runde annulliert und wiederholt werden. Anderenfalls sollte das Ergebnis der Runde bestehen bleiben.

Die ursprüngliche Linie wurde danach wieder hergestellt und dem Spieler mitgeteilt, dass sein Ball noch im Spiel war, sprich, der Regelball zu Gunsten der grünen Balllage entschieden.

 

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Zumal im Bild noch verwirrend hinzu kommt, dass das Greenkeeping durch die Art zu Mähen eine scheinbare Auslinie simuliert hat, die man auch für logisch halten könnte, denn es ist nicht davon auszugehen, dass derjenige, der den weissen Pfahl entfernt hat ihn mit der Spitze am eigentlichen Standort abgelegt hat.

2 Monate her

Golf Rules

Wüst sah es aus am Wochenende bei den GVNB Mannschaftsmeisterschaften, die Trockenheit der letzten Tage hatte dem Platz arg zugesetzt. Die Spielleitung vor Ort entschied sich daher mit „Besserlegen“ zu spielen und erließ folgende Platzregel:

„Ein auf kurz gemähter (Fairway oder kürzer) Fläche im Gelände liegender Ball darf straffrei aufgenommen, gereinigt und innerhalb einer Schlägerlänge, nicht näher zum Loch, hingelegt werden, nicht in einem Hindernis und nicht auf dem Grün. Der Ball muss vor dem Aufnehmen markiert werden.“

Fallen lassen machte hier keinen Sinn, da der Boden so hart war, dass der Ball nie an einer grasbewachsenen Stelle liegen blieb.

Die Platzregel führte dann dazu, dass Stellen, von denen sonst immer Erleichterung gewünscht wird, plötzlich in ungeahnter Attraktivität erstrahlten: Regnerdeckel.
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Das sieht ja richtig übel aus auf dem Platz. Ohjeohje

Auf jedem Schlag nen Holz-3 rausholen und punchen, da kriegst du ja noch jeden Schlag mit 250m average hin 😉

Wo is das bitte?!?!?

Den Fotos nach ist Platz doch gut spielbar - flacher spielen, den Roll ausnutzen und das Risiko des seitlichen Verspringens minimieren. Bei einem feuchten Platz, wo die Drives wenige Meter um das Einschlagloch liegen bleiben, darf ich doch auch nicht 20 m in der Länge besser legen.

Christian das meinten wir.

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2 Monate her

Golf Rules

Unser Leser Silas Wagner hatte ab den Wochenende beiläufig in einem Post gefragt, wie denn zu verfahren ist, wenn ein Auspfosten krumm im Boden steckt. Welcher Teil des Pfostens ist dann relevant um zu erkennen, ob sich der Ball im Aus befindet oder noch im Spiel ist?

Hier hilft ein Blick in die Definitionen der Golfregeln:
[...] Wird Aus durch Pfähle oder einen Zaun oder als jenseits von Pfählen oder einem Zaun gekennzeichnet, so verläuft die Auslinie auf Bodenebene entlang den platzseitig vordersten Punkten der Pfähle bzw. Zaunpfosten ohne Berücksichtigung schräg laufender Stützpfosten. [...]

Relevant ist also die innere, untere Kante des Pfostens - egal wie schief der Rest des Pfostens steht.

Und noch einmal zu Erinnerung: ein Ball ist erst im Aus, wenn er vollständig im Aus liegt. Sprich - berührt der Ball noch mit einen Teil den Platz, dann ist dieser weiterhin im Spiel. (tk)
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Unser Leser Silas hatte ab den Wochenende beiläufig in einem Post gefragt, wie denn zu verfahren ist, wenn ein Auspfosten krumm im Boden steckt. Welcher Teil des Pfostens ist dann relevant um zu erkennen, ob sich der Ball im Aus befindet oder noch im Spiel ist?

Hier hilft ein Blick in die Definitionen der Golfregeln:
[...] Wird Aus durch Pfähle oder einen Zaun oder als jenseits von Pfählen oder einem Zaun gekennzeichnet, so verläuft die Auslinie auf Bodenebene entlang den platzseitig vordersten Punkten der Pfähle bzw. Zaunpfosten ohne Berücksichtigung schräg laufender Stützpfosten. [...]

Relevant ist also die innere, untere Kante des Pfostens - egal wie schief der Rest des Pfostens steht.

Und noch einmal zu Erinnerung: ein Ball ist erst im Aus, wenn er vollständig im Aus liegt. Sprich - berührt der Ball noch mit einen Teil den Platz, dann ist dieser weiterhin im Spiel. (tk)

 

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Dazu wurde mir damals ganz einfach erklärt, .."berührt" der Ball das größere, liegt er im kleineren. Einer der Besten Sprüche die ich, was regeln angeht, gelernt habe 😉 Bsp der ball "berührt" das Aus ( Aus ist immer größer als der Platz ) liegt er also auf der Bahn. Das selbe beim wasser... (Der Platz ist immer größer als das Wasser) "berührt er also den Platz, liegt er im Wasser.

Ist das ein Aus-Pfosten oder eine Fliegenfalle? 🤔😁

Liegt er voll auf der Ausline befindet er sich im aus...

Und was ist wenn der Pfosten..warum auch immer daneben liegt 😳 zählt dann das Loch wo er ursprünglich gesteckt hat🙈

2 Monate her

Golf Rules

Wahrscheinlich DAS Video des Wochenendes von den US Open - Phil Mickelson puttet in der 3. Runde am 13 Loch am Loch vorbei. Und was dann passiert ist schon recht kurios...

Als Mickelson merkt, dass sein Ball über die Welle rollt und nicht zur Ruhe kommt, "sprintet" er hinterher und spielt den, noch in der Bewegung befindlichen, Ball wieder zurück Richtung Loch.

Bei dieser Handlung verstößt Mickelson gegen Regel 14-5 "Spielen eines Balls in Bewegung". Mickelson wird für diesen Regelverstoß mit 2 Strafschlägen belegt, spielte damit an der Spielbahn eine 10 und setzte das Spiel fort.

Auch R1-2 "Ball absichtlich von Spieler, Partner oder Caddie abgelenkt oder aufgehalten" sieht die selbe Strafe vor, denn ein Spieler darf keine Handlung mit der Absicht durchführen, die Bewegung eines Balls im Spiel zu beeinflussen.
Im Netz wird darauf diskutiert, ob es sich ggf. auch um einen "schwerwiegenden Verstoß gegen Regel 1-2" gehandelt haben könnte, denn in diesem Fall hätte die Spielleitung auch die Strafe der Disqualifikation verhängen können.

In der Anmerkung 1 unter R1-2 wird bzgl. des "schwerwiegenden Verstoßes" ergänzt: Ein Spieler hat einen schwerwiegenden Verstoß gegen Regel 1-2 begangen, wenn die Spielleitung der Meinung ist, dass die Handlung, durchgeführt unter Verstoß gegen diese Regel, ihm oder einem anderen Spieler einen bedeutenden Vorteil, oder einem anderen Spieler, außer seinem Partner, einen bedeutenden Nachteil verschafft hat.Phil Mickelson Third Round 13th Hole Highlight at the 118th U.S. Open Championship at Shinnecock Hills Golf Club. [765IHR3_UMZBIZW97_fc.mov]
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Video image

 

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So wie er seinen Regelverstoß hinterher begründet hat, hätte man ihn eigentlich disqualifizieren müssen

2 Strafschläge und somit 10 Schläge für dieses Loch sind völlig ausreichend. Meiner Meinung nach hat die Spielleitung bei den schwierigen Platzbedingungen richtig entschieden.

So weit so gut. Wäre eine Diskussion über den Spirit of the Game nicht dennoch angebracht? Das zeigt doch die Reaktion vieler Golfer weltweit. Hätte er den Ball nach seinem Putt für unspielbar erklärt, wäre die Sache auch diskutiert worden, aber er selber stünde weniger in der Kritik. Auf Mickelson einzudreschen wie es manche tun, ist allerdings total scheinheilig. Aber gut: In Zeiten von Fast Play hat Lefty ja genau richtig gehandelt 😉

Es wäre für Phil eine bessere Lösung gewesen, die Position des Balles nach dem Putt abzuwarten und dann ggf. Regel 27-1 (Schlag und Distanzverlust) zur Hilfe zu nehmen. Dann hätte er den Putt wiederholen können - mit nur einem Strafschlag.

Er hätte disqualifiziert werden müssen weil es nicht Zufall war sondern volle Absicht. IMHO verstösst er damit nicht nur gegen 1-2 sondern auch gegen den Spirit of the Game. In Zukunft werden Caddies die die Fahne bedienen den Ball mit dem Fuss neben dem Loch stoppen wenn Gefahr besteht dass der Putt zu lang wird und ins Wasser zu rollen droht. Dann nehm ich mir auch lieber +2 und den tap in als einen Strafschlag plus Chip.

Golf Rules ps: mickelson und nicht michelson 😉

Das Fachblatt Weser Kurier hätte sich eine strengere Bestrafung gewünscht? Ohne schlüssige Begründung. Lesen die Euch noch nicht, Golf Rules?

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2 Monate her

Golf Rules

Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Das gute Grün unterliegt bestimmten Regeln - heute geht es in "Golf-Rules am Sonntag" um die Reparatur von Beschädigungen auf diesem. Denn aktuell sind nur begrenzte Reparatur von Schäden auf dem Grün zulässig (z.B. alte Lochpfropfen oder Pitchmarken). Irgendein sonstiger Schaden darf nicht ausgebessert werden, falls dies dem Spieler bei seinem nachfolgenden Spielen des Lochs von Nutzen sein könnte.

Zukünftig ist die Reparatur von fast allen Schäden (wie Ballmarkierungen, Schuhschaden, Einkerbungen von Schlägern oder Fahnenstange, Tierschaden, etc.) erlaubt - Ausnahmen sind Belüftungslöcher, natürliche „Fehlstellen“ oder die „Abnutzung des Loches“. Der Spieler darf Schäden aber nur mit seiner Hand, Fuß oder einem anderen Körperteil sowie einem Reparaturwerkzeug, Tee, Schläger oder ähnlichen Gegenständen der normaler Ausrüstung reparieren und das Spiel dabei nicht unangemessen verzögern.

#RulesOfGolf2019
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Rules Modernisation - Rules Of Golf 2019

Das gute Grün unterliegt bestimmten Regeln - heute geht es in Golf-Rules am Sonntag um die Reparatur von Beschädigungen auf diesem. Denn aktuell sind nur begrenzte Reparatur von Schäden auf dem Grün zulässig (z.B. alte Lochpfropfen oder Pitchmarken). Irgendein sonstiger Schaden darf nicht ausgebessert werden, falls dies dem Spieler bei seinem nachfolgenden Spielen des Lochs von Nutzen sein könnte.

Zukünftig ist die Reparatur von fast allen Schäden (wie Ballmarkierungen, Schuhschaden, Einkerbungen von Schlägern oder Fahnenstange, Tierschaden, etc.) erlaubt - Ausnahmen sind Belüftungslöcher, natürliche „Fehlstellen“ oder die „Abnutzung des Loches“. Der Spieler darf Schäden aber nur mit seiner Hand, Fuß oder einem anderen Körperteil sowie einem Reparaturwerkzeug, Tee, Schläger oder ähnlichen Gegenständen der normaler Ausrüstung reparieren und das Spiel dabei nicht unangemessen verzögern.

#RulesOfGolf2019

2 Monate her

Golf Rules

Tobias hat eine Frage an uns:

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