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In den letzten Tagen haben wir ja gefragt, was an den Golfregeln eigentlich so kompliziert ist, dass einige Zeitgenossen sie als Grund dafür vorschieben, dass Golf nicht gespielt wird, sie den Sport kaputtmachen, etc. An dieser Stelle muss man sich einmal fragen, was wäre denn (fast) ohne Golfregeln? Also einfach nur "spiele den Ball wie er liegt, spiele den Platz wie du ihn vorfindest und wenn du beides nicht tun kannst, mache was fair ist"

Was uns zu einem Problem bringt: Was ist fair und wo sind die Grenzen? Stellen wir uns ein schönes Par 3 über Wasser vor, der Ball landet mit dem ersten Schlag in der 3 Meter tiefen Penalty Area. Hier ist Spielen wie er liegt dann vorbei und Regeln haben wir ja keine. Bleibt also nur, zu tun, was fair ist. Auf den ersten Blick sieht das aus, wie noch einen Ball schlagen, aber was unterschiedet dann von dem Spieler, der gleich mit zwei Schlägen außen herum gespielt hat und nicht im Wasser ist. Und da sieht man dann, war nicht fair. So ganz ohne Regeln kommt man also nicht aus und an dieser Stelle wollen wir dann einmal eine Lanze für die Regeln brechen und festhalten:

Golfregeln sind wie Beziehungen. Sie schaden nur demjenigen, der sie nicht hat/ kennt.

Prove me wrong...

#golfrules #lovetherules #glfrls
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In den letzten Tagen

Obwohl uns hier noch viele andere Dinge einfallen würden, belassen wir es an dieser Stelle mit dem vorerst letzten Beitrag aus der Serie: was ist an den Golfregeln zu kompliziert, dass einen Ball im Erleichterungsbereich an der nächstgelegenen Stelle der vollständigen Erleichterung zu droppen? Und warum macht das keinen Spaß?

Häufig ist festzustellen, dass nach einem zulässigen Erleichterungsverfahren (z.B. angepflockter Baum, Weg, ...) der Ball schön auf der Seite des Fairways gedroppt und dann das Spiel fortgesetzt wird. Das kann richtig sein - ist es aber leider manchmal nicht. Es ist dann für den Spieler ggf. der "schönste" Punkt - nicht aber der nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung.

Es gibt genau einen nächstgelegenen Punkt, an dem der Ball liegen würde, welcher der ursprünglichen Stelle des Balls am nächsten ist, aber nicht näher zum Loch als diese, im vorgeschriebenen Bereich des Platzes liegt und an dem es keine Beeinträchtigung (entsprechend der in Anspruch genommenen Regel) durch den Umstand gibt, von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird für den Schlag, den der Spieler von der ursprünglichen Stelle aus gemacht hätte, wenn dort der Umstand nicht vorhanden wäre.

Kurzform: es darf keine Behinderung mehr vorliegen (vollständig!), der Punkt darf nicht näher zum Loch liegen und muss sich z.B. im Gelände oder im Bunker befinden.

Wie macht man das? Am einfachsten nutzt der Spieler den Schläger, den er für diesen Schlag gewählt hätte, und probiert verschiedene Stellen für Stand und Schwung aus. Und von diesem Punkt kann dann der Ball im Erleichterungsbereich (nicht näher zum Loch, im selben Teil des Geländes, innerhalb einer oder zwei Schlägerlängen (je nach Strafschlag oder nicht)) der Ball ordnungsgemäß gedroppt werden.

Eigentlich ist das ziemlich einfach, setzt aber eine faire Beurteilung der Lage und Umstände voraus. (tk)

#golfrules #golfregeln
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Obwohl uns hier noch

Was ist an den Golfregeln zu kompliziert, dass ein Spieler die Runde zu seiner Startzeit (und nicht vorher) beginnen muss? Und warum macht das keinen Spaß?

Dies bedeutet, dass der Spieler zu der von der Spielleitung bestimmten Startzeit und am von ihr festgelegten Ort spielbereit sein muss. Eine von der Spielleitung bestimmte Startzeit wird als die exakte Zeit behandelt (zum Beispiel: 9 Uhr bedeutet 9:00:00 Uhr und nicht eine Zeit bis 9:01 Uhr).

Verzögert sich die Startzeit aus einem Grund (zum Beispiel wegen des Wetters, langsamen Spiels anderer Spielergruppen), liegt kein Verstoß gegen diese Regel vor, wenn der Spieler anwesend und spielbereit ist, sobald die Gruppe des Spielers starten kann.

Die grundlegende Strafe für diesen Verstoß ist die Disqualifikation.

Aber selbst wenn - kann ja mal vorkommen - gibt es eine Milderung des Strafmaßes:
- Trifft der Spieler spielbereit am Ort seines Starts, nicht mehr als fünf Minuten nach seiner Startzeit ein: Die Grundstrafe wird an seinem ersten Loch angerechnet.
- Schlägt der Spieler nicht mehr als fünf Minuten zu früh ab: Die Grundstrafe wird an seinem ersten Loch angerechnet.
- Stellt die Spielleitung außergewöhnliche Umstände fest, die den Spieler davon abgehalten haben, rechtzeitig abzuspielen: Es liegt kein Verstoß gegen diese Regel vor und ist straflos. (tk)

#GolfRules #golfregeln
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Was ist an den Golfr

Was ist an den Golfregeln zu kompliziert, dass ein Ball in Ruhe nicht durch einen Spieler oder dessen Handlungen aufgenommen oder bewegt werden darf? Und warum macht das keinen Spaß?

Nimmt der Spieler seinen Ball in Ruhe auf oder verursacht, dass dieser sich bewegt, muss der Ball an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss). Nimmt der Spieler seinen Ball in Ruhe auf oder berührt ihn absichtlich oder verursacht, dass dieser sich bewegt, zieht er sich einen Strafschlag zu.

Und hier gibt es sogar Ausnahmen, die den Spieler "schützen":
- wenn der Spieler den Ball aufnehmen oder bewegen darf
- wenn der Ball versehentlich beim Versuch bewegt wurde, um diesen zu finden oder zu identifizieren
- wenn der Ball versehentlich auf dem Grün bewegt wurde
- wenn der Ball versehentlich bei der Anwendung einer Regel bewegt wurde (nicht auf dem Grün)
- wenn sich der Ball bewegt, nachdem dieser an Spieler oder Ausrüstung zur Ruhe gekommen ist (tk)

#golfrules #golfregeln
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Was ist an den Golfr

Was ist an den Golfregeln zu kompliziert, dass ein Ball nur drei Minuten gesucht werden darf und dann als verloren gilt? Und warum macht das keinen Spaß?

Ein Ball gilt als verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach ihm begonnen haben. Ein Ball wird nicht verloren durch die Erklärung des Spielers, der Ball sei verloren.

Hat ein Spieler zwei Bälle gespielt (zum Beispiel den Ball im Spiel und einen provisorischen Ball) und sucht er nach beiden, hängt es von den Umständen der jeweiligen Situation ab, ob dem Spieler zwei getrennte Suchzeiten von drei Minuten zustehen.

Liegen die Bälle im selben Umkreis, so dass zur gleichen Zeit nach ihnen gesucht werden kann, hat der Spieler nur drei Minuten für die Suche nach beiden Bällen zur Verfügung. Liegen die Bälle jedoch wahrscheinlich zu weit auseinander, um gleichzeitig nach ihnen zu suchen, stehen dem Spieler nur 3 Minuten Suchzeit je Ball zu Verfügung. (tk)

#GolfRules #golfregeln
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Was ist an den Golfr

Was ist an den Golfregeln zu kompliziert, einen provisorischen Ball als provisorischen Ball anzukündigen? Und warum macht das keinen Spaß?

Bevor der Spieler einen provisorischen Ball spielt, muss er jemandem gegenüber ankündigen, dass er einen provisorischen Ball spielen will:

Es reicht nicht aus, wenn der Spieler nur sagt, er spiele einen anderen Ball oder spiele noch einmal. Der Spieler muss das Wort „provisorisch“ verwenden oder anderweitig deutlich machen, dass er den Ball provisorisch nach Regel 18.3 spielt.

Kündigt der Spieler dies niemandem an (selbst wenn er beabsichtigte, einen provisorischen Ball zu spielen) und spielt einen Ball von der Stelle des vorigen Schlags, ist dieser Ball mit Strafe von Schlag und Distanzverlust Ball im Spiel des Spielers (siehe Regel 18.1). (tk)

#golfrules #golfregeln
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Was ist an den Golfr

Immer wieder hören wir in Kommentaren, dass der Golfsport "niedergeht", weil die Golfregeln zu kompliziert sind. Ist das wirklich so? Aber warum halten sich denn so viele Spieler nicht an das Regelwerk - wirklich nur, weil es so schwierig ist?

Ich möchte dem entschieden widersprechen. Auf unserer GolfRules-Seite sprechen wir natürlich häufig über besondere Fälle - was ist aber mit den Basics?

Wir stellen immer wieder fest, dass gerade die Grundlagen, die jeder Golfer in den ersten Platzreifestunden auf den Weg bekommt, nicht immer beachtet werden. Und wenn es dann jemand etwas sagt oder es sogar eine daraus resultierende Strafe gibt, sind es wieder einmal die "komplizierten" Golfregeln, die einem den Spaß am Golf vermiesen. Echt jetzt?

Was ist zum Beispiel mit dem Thema "Ball markieren"? Ist das eine komplizierte Golfregel?

Bevor ein Ball aufgenommen wird, der nach einer Regel an seine ursprüngliche Stelle zurückzulegen ist, muss der Spieler diese Stelle markieren. Dies bedeutet, einen Ballmarker unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball zu legen oder
einen Schläger unmittelbar hinter oder unmittelbar neben den Ball auf den Boden zu stellen.

Wird die Stelle mit einem Ballmarker markiert, muss der Spieler nach dem Zurücklegen des Balls den Ballmarker entfernen, bevor er einen Schlag ausführt.
Nimmt der Spieler seinen Ball auf, ohne dessen Lage zuvor zu markieren, markiert er die Stelle auf falsche Weise oder führt er einen Schlag aus, während ein Ballmarker noch an der Stelle liegt, zieht er sich einen Strafschlag zu.

Anscheinend zu kompliziert für mache, oder?

Die Diskussion ist eröffnet... (tk)

#golfrules #golfregeln
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Immer wieder hören

Von einem Tierloch bekommt man nach Regel 16.1 straflose Erleichterung. Und die Definition "Tierloch" klärt, dass ein Tierloch jedes Loch ist, das von einem Tier gegraben wurde, außer das Loch wurde von Tieren gegraben, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten) sind.

Weiter heißt es, dass der Begriff das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material, jegliche niedergetretene Spur oder Laufwege, die in das Loch führen und
jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt
oder verändert wurde miteinschließt.

Bei bereits "platten" ehemaligen Maulwurf-/Wühlmaushaufen gibt es häufig Diskussionen. Man könnte diese markieren (wie in diesem Beispiel), um Klarheit zu schaffen. Das würde bei einigen Golfanlagen bewirken, dass eine Extrakraft eingestellt werden könnte, die sämtliche Stellen immer aktuell mit weißer Farbe markiert. 🙂

In LGV-/DGV-Wettspielen ist es übliche Praxis, das dem Spieler auch bei "alten" Tierlöchern straflose Erleichterung zugestanden wird. Denn - und hier hilft wieder der gesunde Menschenverstand - die Spielsituation für den Spieler ist schlecht und nur bedingt durch den (ungewollten) Eingriff eines Tiers (anders im Vergleich zu "Kahlstellen") entstanden.

Anmerkung: in LGV-/DGV-Wettspielen ist der Stand des Spielers auf einem Tierloch per Turnierbedingung für das Erleichterungsverfahren ausgenommen. (tk)

#golfrules #golfregeln
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Von einem Tierloch b

Nach der ersten Runde einer LGV-Meisterschaft(!) waren auf dem Platz viele dieser "Schnitzel" verstreut - traurig aber wahr.

In dem Handbuch für Spielleiter ist explizit erwähnt, dass in der Verhaltensrichtlinien Maßnahmen zur Schonung und Pflege aufgenommen werden sollten, also z.B. Bunker nicht zu harken oder Divots nicht zurückzulegen oder aufzufüllen.

Die Verhaltensvorschriften (Regel 1.2b) können Strafen, zum Beispiel einen Strafschlag oder die Grundstrafe für einen Verstoß gegen die Vorschriften beinhalten. Die Spielleitung kann bei einem schwerwiegenden Verstoß gegen die Verhaltensvorschriften einen Spieler disqualifizieren.

Aber - und das wir häufig im Wettspielalltag fehlinterpretiert: die Strafen verhängt die Spielleitung - nicht ein Zähler oder Mitspieler. Diese sollten im Fall der Missachtung deswegen die Spielleitung ansprechen, welche dann die Möglichkeit der Handlung übernimmt. (tk)

#golfrules #golfregeln
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Nach der ersten Rund

Heute mal wieder eine Beitrag aus der "Praxis" des vergangenen Jahres. Dieser Ball war "Aus". Aber warum, da er ja noch auf der Seite zum Platz liegt?

Die Lösung der Frage findet man in der Definition "Aus". Denn wird Aus durch Pfähle oder einen Zaun bestimmt, ist die Ausgrenze durch die auf Bodenebene verlaufende Linie entlang der platzseitigen Punkte der Pfähle oder Zaunpfähle definiert (ohne im Winkel angebrachte Stützen) und diese Pfähle oder Zaunpfähle befinden sich im Aus. (tk)

#golfrules #golfregeln
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Heute mal wieder ein

Günter fragte uns, was wir zu den "Regeländerungen der PGA" sagen:

"Was sagt ihr dazu?

www.facebook.com/share/p/1HP8BLDUsg/"

Kurz: Vor allem, dass nicht die PGA die Regeln ändert sondern nach wie vor R&A und USGA, letztere für die USA und Mexico, erstere für den Rest der Welt. Inhaltlich ist das die Erklärung / Einbindung der Klarstellungen des ersten Quartals 2026 und die weitere "Änderung", dass bei künftiger Anwendung der Musterplatzregel E-3 ("besserlegen") nicht mehr eine Schlägerlänge sondern eine Scorekartenbreite (11 Zoll) genommen wird. Das war bislang aber auch erlaubt, wurde nur aufgrund von unterschiedlichen Scorekartenbreiten bei unterschiedlichen Events nicht so gehandhabt.

Inhaltlich ist es wie es ist, gerade die Klarstellungen werden ja aus Gründen erlassen, dass sich die Regel an der ein oder anderen Stelle als "unscharf" herausstellte und dann "nachgeschärft" wurde.

Wir geben das also mal in die Runde und fragen: Was sagt ihr dazu?
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Günter fragte uns,

Musterplatzregel (MPR) G-9 "Broken or Significantly Damaged Club Replaced with Similar Club" bezieht sich auf Regel 4.1a(2). Diese Regel erlaubt einem Spieler, einen Schläger zu reparieren oder zu ersetzen, der während der Runde beschädigt wurde, außer in Fällen von Missbrauch.

Die neue Klarstellung 01/2026 ersetzt die ursprüngliche MPR (Musterplatzregel), wobei sich die wesentliche Änderung auf den letzten Absatz bezieht:
- Der Ersatzschläger muss die Lücke füllen, die entstanden ist, als der Spieler den gebrochenen oder beschädigten Schläger aus dem Spiel nahm, damit die Abstufung des Schlägersatzes erhalten bleibt.
- Regel 4.1b(4) wurde dahingehend geändert, dass ein Ersatzschläger aus Teilen zusammengesetzt werden darf, die der Spieler selbst oder ein anderer Spieler, der auf dem Platz spielt, bei sich trägt oder für ihn trägt. Die übrigen Beschränkungen von Regel 4.1b(4) bleiben jedoch weiterhin anwendbar. Zum Beispiel darf der Spieler keinen kompletten Schläger hinzufügen oder sich von einem anderen Spieler, der auf dem Platz spielt, einen Schläger ausleihen.

Es spricht viel dafür, dass es sich hierbei um eine MPR handelt, die für den Amateurgolfer weniger von Bedeutung ist. Aber der Vollständigkeit halber sei diese hiermit erwähnt und bildet damit den Abschluss unseres Exkurses der neuen Klarstellung. (tk)

#golfrules #golfregeln
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Musterplatzregel (MP

Bei der MPR G-6 "Prohibited Use of Motorized Transportation" gibt es nur eine zusätzliche Anmerkung zur Anwendung – die eigentliche MPR bleibt unverändert.

Die Idee hinter der Musterplatzregel ist, dass die Spielleitung entscheiden kann, Spielern die Benutzung jeglicher Art motorisierter Fortbewegungsmittel während einer Runde zu untersagen. Dies ist angebracht, wenn die Spielleitung das Gehen als integralen Bestandteil der Teilnahme am Wettspiel betrachtet (zum Beispiel in DGV- oder LGV-Turnieren oder wenn sie der Auffassung ist, dass die Benutzung motorisierter Fortbewegungsmittel unsicher wäre oder den Platz beschädigen könnte.

Bei Einführung dieser Platzregel kann die Spielleitung motorisierte Fortbewegungsmittel in begrenztem Umfang zulassen, etwa um Spieler von einem Loch zum anderen zu bringen, wenn diese weit auseinanderliegen, oder um Mitgliedern der Spielleitung zu erlauben, einem Spieler eine Mitfahrt zu gewähren, wenn dieser noch spielen wird oder bereits wieder gespielt hat.

Wenn ein Spieler ohne Genehmigung der Spielleitung eine Mitfahrt annimmt, kann die Spielleitung die Strafe erlassen, sofern sie dem Spieler in dieser Situation die Mitfahrt gewährt hätte, wäre er darum gebeten worden. Beispiel: Hat ein Spieler einen Ball verloren und muss zum Abschlag zurückkehren, und nimmt er in Abwesenheit eines Mitglieds der Spielleitung eine Mitfahrt von einem Helfer an, so könnte die Spielleitung die Strafe erlassen, wenn ein Mitglied der Spielleitung dem Spieler die Mitfahrt auf Anfrage gewährt hätte.

Neu mit der Klarstellung 01/2026 ist, dass die Spielleitung auch nachträglich eine Mitfahrt genehmigen kann, die ein Spieler irrtümlich in dem Glauben angenommen hat, sie sei erlaubt. Das gilt zum Beispiel, wenn es für den Spieler vernünftig war anzunehmen, dass die Person, die die Mitfahrt angeboten hat, im Rahmen des Wettspiels dazu befugt war. (tk)

#golfrules #golfregeln
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Bei der MPR G-6 Proh

Für Musterplatzregel F-5 gibt es eine Erweiterung des Anwendungsbereichs.

Bisher gilt: Wenn ein Ball an irgendeinem Ort außerhalb des Grüns liegt, stellt ein in der Spielrichtung des Spielers gelegenes unbewegliches Hemmnis für sich genommen keine Behinderung im Sinne von Regel 16.1 dar. Straflose Erleichterung auf der Spiellinie ist normalerweise nicht zulässig. Ist jedoch das Vorgrün so kurz geschnitten, dass Putten aus dem Bereich außerhalb des Grüns häufig eine übliche Schlagwahl ist, können unbewegliche Hemmnisse in der Nähe des Grüns solche Schläge beeinträchtigen.

In diesem Fall kann die Spielleitung durch das Inkraftsetzen von MPR F-5 entscheiden, zusätzlich Erleichterung nach Regel 16.1 zu gewähren, wenn der Ball des Spielers im Gelände liegt und ein unbewegliches Hemmnis nahe des Grüns in der Spielrichtung des Spielers liegt. Die Spielleitung kann diese Erleichterung auf bestimmte Situationen beschränken, zum Beispiel auf einzelne Löcher oder Hemmnisse, oder nur dann gewähren, wenn sich Ball und Hemmnis in jenem Teil des Geländes befinden, der auf Fairway-Höhe oder niedriger geschnitten ist.

Dies wird bereits heute auf einigen Golfplätzen angewendet und kommt insbesondere in Wettspielen des DGV und der LGV durch die Hardcard zur Anwendung.

Mit der Erweiterung der Klarstellung 01/2026 ist es der Spielleitung jetzt möglich, die MPR so abzuändern, dass eine derartige Erleichterung auch für Boden in Ausbesserung gewährt wird. Und - sie kann die Erleichterung auch auf bestimmte Bereiche oder auf bestimmte Arten von Boden in Ausbesserung beschränken. (tk)

#GolfRules #golfregeln
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Für Musterplatzrege

Eine neue Musterplatzregel E‑14 "Player Has Not Played from Wrong Place When Unaware Ball Might Have Moved" wurde aufgenommen — sie besagt, dass ein Spieler nicht von der falschen Stelle gespielt hat, wenn er nicht wusste, dass sich der Ball möglicherweise bewegt haben könnte.

Aber was genau ist damit gemeint?

Wenn durch Handlungen eines Spielers (oder durch die Handlungen seines Caddies) der Ball des Spielers bewegt wird, muss der Spieler den Ball vor dem nächsten Schlag zurücklegen. Das gilt auch, wenn der Spieler unsicher ist, ob er die Bewegung verursacht hat, und auch dann, wenn ihm nicht bewusst ist, dass sich der Ball möglicherweise bewegt haben könnte. Das Unwissen des Spielers über einen eigenen Regelverstoß befreit ihn nämlich nicht von der Pflicht, den Ball gemäß Regel 9.4a zurückzulegen (siehe Klarstellung 9.2a/2).

In der engen Ausnahme, dass ein Spieler vor seinem Schlag völlig unwissend darüber ist, dass sich sein Ball möglicherweise bewegt haben könnte, kann die Spielleitung beschließen, diese Musterplatzregel zu aktivieren, um Situationen zu regeln, in denen das Unwissen des Spielers keinen Anlass gibt, überhaupt über ein Zurücklegen des Balls nachzudenken.

Wird diese Musterplatzregel angenommen, ändert sie die Beurteilung des Regelverstoßes dahingehend, dass ein Spieler, der in diesen Umständen den Ball nicht zurücklegt, nicht so behandelt wird, als habe er von einem falschen Ort gespielt. Stattdessen erhält er lediglich einen Strafschlag wegen des Verursachens der Ballbewegung nach Regel 9.4b (sofern keine Ausnahme von Regel 9.4b zutrifft).

Zur Klarstellung: Diese Musterplatzregel ändert nichts an dem Vorgehen in Situationen, in denen der Spieler vor dem Schlag wusste, dass der Ball sich bewegt hat oder sich bewegt haben könnte, und es sich später herausstellt, dass der Ball tatsächlich bewegt wurde. Dazu gehören Situationen, in denen der Spieler glaubte, er habe jeden Zweifel an der Bewegung seines Balls vor seinem nächsten Schlag korrekt geklärt.

Klingt kompliziert — vielleicht hilft ein Beispiel:

Fall 1 — Spieler bewegt den ruhenden Ball und merkt es:
a) Er legt den Ball zurück → 1 Strafschlag (Regel 9.4b).
b) Er legt den Ball nicht zurück → Grundstrafe (Regel 14.7a).

Fall 2 — Spieler bewegt den ruhenden Ball und merkt es nicht / weiß nichts davon:
a) Er legt den Ball zurück → unwahrscheinlich, weil er nichts bemerkt hat.
b) Er legt den Ball nicht zurück → ebenfalls unwahrscheinlich, weil er nichts bemerkt hat.

Erklärung: In Fall 2 würde in der Regel niemand bestraft, weil niemand die Ballbewegung wahrgenommen hat. Würde später festgestellt, dass von einem falschen Ort gespielt wurde, wäre das normalerweise ein Regelverstoß nach Regel 14.7a.

Mit der neuen Musterplatzregel E‑14 würde dies jedoch nur einen Strafschlag nach Regel 9.4b zur Folge haben, auch wenn das Spielen von der falschen Stelle im Nachgang festgestellt würde (z.B. durch Videoaufzeichnungen).

Meine persönliche Anmerkung: Ob ich das gut finde, weiß ich noch nicht; aus Spielersicht ist die mildere Regelung nachvollziehbar, weil der Spieler im Moment der Entscheidung tatsächlich nichts bemerkt hat und gemäß seinem Kenntnisstand ehrlich nach den Golfregeln handelt. Insofern schauen wir mal, wann und wo diese Musterplatzregel Anwendung findet... (tk)

#golfrules #golfregeln
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Eine neue Musterplat

Wir haben vor wenigen Tagen auf das Update der Golfregel-Klarstellungen der R&A (Royal and Ancient Golf Club of St Andrews) und der USGA (United States Golf Association) hingewiesen und versprochen, zu den Änderungen ein paar Beiträge zu veröffentlichen. Also beginnen wir heute mit der Änderung in der Model Local Rule A–4 "Internal Out of Bounds".

Das Thema "interne Ausgrenze" hatten wir in verschiedenen Beiträgen der letzten Woche ja schon des Öfteren behandelt. u. a.. ging es dabei um die fälschliche Interpretation, dass solche Bereiche nicht überspielt werden dürfen. Letztendlich ist aber nur die Balllage dafür relevant, ob der Ball im Aus ist – nicht der "Überflugbereich".

Bisher galt die interne Ausgrenze für bestimmte Bereiche des Golfplatzes, unabhängig davon, mit welchem Schlag der Ball in diesem Bereich zur Ruhe kam. Mit der neuen Musterplatzregel A–4.2 besteht für die Spielleitung jetzt zusätzlich die Möglichkeit festzulegen, dass eine solche Begrenzung nur für Schläge gilt, die vom Abschlagbereich eines bestimmten Lochs gespielt wurden.

In Anbetracht der Idee, dass Spieler auf gegenläufig angelegten Löchern vor herumirrenden Bällen durch die Etablierung einer Platzregel "Internes Aus" geschützt werden sollen, ist die Sinnhaftigkeit der Inkraftsetzung dieser Musterplatzregel zweifelhaft. (tk)

#golfrules #golfregeln
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Wir haben vor wenige

Patti fragte uns:

"Hi TW (kenne deinen Namen ja leider nicht). Ich würde dir gerne zwei Situationen per Bild schicken. Es handelt sich um einen Grünbunker, der auf der linken Seite Holzbohlen zum Wasser hat.
1.⁠ ⁠Frage: Wenn die Bohlen nicht rot markiert wären, könnte man straflos im Bunker droppen wenn der Ball anliegt?
2.⁠ ⁠Wenn die Bohlen rot markiert sind, dann nicht? Weil sie zum Wasser gehören?
3.⁠ ⁠Wenn der Ball die Bohlen nicht berührt straflos droppen weil unbewegliches Hemnnis?"

Wenn die Bohlen rot markiert sind gehören sie zur Penalty Area. Liegt der Ball daran an, ist er nach R2.2c in der PA, Erleichterung nach R16 vom Hemmnis Bohle gibt es dann nicht, der Spieler muss nach R17 verfahren.

Wenn die Bohlen nicht rot markiert sind liegt der Ball im Bunker, Erleichterung nach R16 im Bunker ist möglich, dasselbe gilt , wenn der Ball die Bohlen nicht berührt.

#glfrls #golfrules #golfregeln
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Patti fragte uns:

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Marc schickte uns dieses Bild und fragte: "Ich habe das Bild auf einer englischen Site gefunden. Wenn von A der 2te Schlag gespielt wurde und unklar ist, wo der Ball landete: Wo darf ich denn nun droppen?"

Hier kommt es. darauf an, was "unklar" bedeutet. Damit der Spieler davon ausgehen kann, dass ein Ball in der Penalty Area ist, muss es "bekannt oder so gut wie sicher" sein, dass er darin ist. "Unklar" ist jedenfalls nicht "bekannt oder so gut wie sicher", von daher kann der Spieler keine der Möglichkeiten nach R17 für sich beanspruchen.

Statt dessen ist der Ball dann einfach verloren und die verbleibende Option ist, den Ball mit einem Strafschlag noch einmal von A zu spielen, R18. Natürlich besteht hier auch die Möglichkeit einen provisorischen Ball von A zu spielen, wenn die Suchzeit noch nicht abgelaufen ist. Auf dem Weg nach vorne kann es ja dazu kommen, dass klarer wird, wo der ursprüngliche Ball gelandet ist und daraus kann sich dann eine andere Einschätzung ergeben, die dann vielleicht R17 doch noch zurück in den Bereich des Möglichen bringt.

#glfrls #golfrules #golfregeln
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Marc schickte uns di

Heute einmal ein Beitrag aus der Kategorie "tiktok-Lifehack": Hier wurde dargestellt, dass für das Bewegen der Abschlagsmarkierungen 2 Strafschläge anfielen und man diese dann so nah ans Loch stecken könne, dass man die gesamte Runde mit Birdies und Eagles spielen könne.

Lasst uns die Realität betrachten: Für das absichtliche Bewegen der Abschlagsmarkierungen fällt tatsächlich die Grundstrafe an, R8.1a. Soweit so richtig. Für das Spielen des Balls vom "neuen", falschen Abschlag erst einmal auch, R6.1b (2). Nach R1.3c (4) summieren die beiden Strafen sich durch das zwischenzeitliche Ereignis "Schlag" auch zunächst auf 4 Strafschläge aber das ist noch nicht alles.

Nach R6.2b (2) zählen die Schläge von außerhalb des Abschlags nicht, sprich der Schlag ins Loch wird nicht gezählt, der Ball war nicht einmal im Spiel. Aber, der Fehler vom falschen Ort gespielt zu haben muss korrigiert werden bevor am nächsten Abschlag abgeschlagen wird, sonst ist der Spieler disqualifiziert.

Ihr seht, nix mit 18 unter Par. 4 Schläge bevor das erste Loch begonnen wurde...

#glfrls #golfrules #golfregeln #dankefürnichtstiktok
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Heute einmal ein BeiImage attachment

Ein weiteres Fundstück, dass der @retrogolfguy aufgetrieben hat und die Frage, kann ich damit tatsächlich NUB - no unplayable balls - erreichen?

Klar, man kann damit eine Menge Bälle aus Lagen bringen, die sonst unspielbar wären. Aber darf man auch? Hier ein klares nein. Der Schläger ist ein kurzer "Zweiseitenchipper" und damit nicht zugelassen. Ein Gebrauch ist ein Verstoß gegen R4.1, die Folge Disqualifikation.

Zwei Schlagflächen dürfen nur Putter haben und die auch nicht mit diesem Loft. Daneben haben Putter üblicherweise andere Griffe. Allein, die Länge des Schlägers wäre zugelassen...

#glfrls #netzfunde #golfrules #golfregeln
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Ein weiteres Fundst�Image attachment

Und wo wir gestern beim Bunker waren: was genau ist denn ein Bunker - und wann befindet sich der Ball in diesem?

In den Definitionen ist der Bunker festgelegt als eine besonders vorbereitete Fläche mit Sand, oft eine Vertiefung, von der Grassoden oder Erde entfernt wurde. Nicht zum Bunker gehören die Bunkerkante, Erde oder jeder wachsende oder befestigte natürliche Gegenstand (zum Beispiel Gras, Büsche oder Bäume) innerhalb der Grenzen der vorbereiteten Fläche und Sand, der aus dem Bunker herausgespült wurde oder außerhalb der Bunkergrenze liegt (in diesem Fall ist der Baum und das darunter liegendes Gelände KEIN Bestandteil des Bunkers).

Und - ein Ball liegt in einem Bunker, wenn ein Teil des Balls den Sand auf dem Boden des Bunkers berührt oder innerhalb der Grenzen des Bunkers auf dem Boden oder in oder auf einem losen hinderlichen Naturstoff, beweglichen Hemmnis oder in ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt. (tk)

#GolfRules #golfregeln
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Und wo wir gestern b

Neulich hörten wir, dass es keine "Tierlöcher" im Bunker gäbe - gemeint waren damit Hufspuren von Rehen.

Zunächst einmal richtig, da ein einzelner Hufabdruck eines Rehes nicht unter die Definition "Tierloch" fällt.

Aber liegt der Ball eines Spielers in einem Bunker in einem Loch, auf oder an einem Sandhügel, welches von dem Tier aus dem Loch gegraben wurde, so darf der Spieler Erleichterung von dem Tierloch (Ungewöhnliche Platzverhältnisse) nach Regel 16.1c in Anspruch nehmen. (tk)

#golfrules #golfregeln
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Neulich hörten wir,

Ivo fragte uns schon vor ein paar Tagen: "Guten Morgen! Könntet Ihr evtl. erklären warum Gerard gestern auf der 18 auf Mauritius keinen Strafschlag bekommen hat? Für mich war eigentlich klar: Ball bewegt nach Ansprechen außerhalb vom Grün = Strafschlag. Danke, Ivo"

Auf Nachfrage stellte er noch klar: "Video kann ich keines finden, ist aber einfach zu beschreiben: Der Spieler geht zum zweiten Schlag, setzt den Schläger auf und zieht ihn sofort wieder zurück und meldet, dass sich der Ball bewegt hat. Es war kein starker Wind vorhanden. Ein anderer Einfluss konnte nicht festgestellt werden. Keine Strafe, Einzug ins Stechen. Reicht es wenn der Spieler sagt, dass er die Bewegung nicht verursacht hat?"

Wir haben die Szene leider nicht gesehen, aber: Im Grunde geht eine Spielleitung vom ehrlichen Spieler aus. In einer solchen Situation wird der Spieler - schon aus Eigenschutz - also einen Referee hinzuziehen und ihm den Vorfall schildern und der wird dann entscheiden. Mangels anderer, gegenteiliger Informationen dann so, wie der Spieler es geschildert hat.

Sähe zum Beispiel das Fernsehen einen Grund, an der Aussage des Spielers zu zweifeln würde auch diese Information der Entscheidung zu Grunde gelegt, zumindest, wenn sie auch mit dem bloßen Auge erkennbar gewesen wäre. Auf Turnieren mit TV-Übertragung gibt es dafür sogar einen Referee, der die Fernsehübertragung schaut, um den Kollegen vor Ort dann mitzuteilen, was er gesehen hat, quasi wie der DFB-Videokeller.

#golfrules #glfrls #golfregeln
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Ivo fragte uns schon

Zu diesem Quartal gibt es mal wieder etwas Neues bei den Klarstellungen - im Bereich möglicher Musterplatzregeln. Schaut selbst...

PS: Wir machen daraus ein paar Beiträge in den nächsten Tagen...

www.usga.org/content/usga/home-page/rules-hub/clarifications-of-the-rules-of-golf.html
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Zu diesem Quartal gi

Wenn man schon vor dem Mittagessen drei mal dasselbe Bild geschickt bekommt, hat sich zum einen herumgesprochen, was für einen abgefahrenen Sch**ß man sammelt, zum anderen scheint es die Leser zu interessieren, ob die Nutzung eines Foot Wedge zugelassen ist.

Vorweg: NEIN.

Aus mehreren Gründen. Einerseits ist ein Foot Wedge kein (zugelassener) Schläger, R4.1a und die Ausrüstungsregeln verlangen mehr als die Schlagfläche und das Schuhband. Andererseits - und hier wird es herrlich akademisch - ist die Nutzung gegebenenfalls nicht einmal ein Schlag, denn das ist nach der Definition ja die Vorwärtsbewegung des Schlägers (sic!), in der Absicht den Ball zu schlagen.

Und hier kommt es jetzt eben darauf an. Nutzt man einen nicht zugelassenen Schläger ist die Disqualifikation die Folge, ist ein Foot Wedge erst gar kein Schläger ist die Folge der Nutzung, dass der Spieler den Ball in Ruhe bewegt hat, R9.4, 1 Strafschlag und zurücklegen.

Persönlich sehe ich das Nutzen des Foot Wedge als Nutzung eines nicht zugelassenen Schlägers, denn die Absicht dahinter ist ja gerade fraudulent, hier sollte also die DQ erfolgen.

Wie seht ihr das? DQ oder 1 Strafschlag und zurücklegen?

#GolfRules #glfrls #scamornot
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Wenn man schon vor d

Erst einmal wünschen wir Euch einen guten Start ins Jahr 2026, mögen Eure Wüsche und Träume in Erfüllung gehen und ihr gesund und zufrieden durchs neue Jahr kommen!

Was uns zum zweiten Punkt bringt: Was habt Ihr denn für Wüsche und Ziele rund ums Golf und wie können wir Euch dabei unterstützen? Habt Ihr Fragen zu den Regeln und / oder Spielsituationen? Wollt Ihr in Eurem Club, für Eure Mannschaft oder Trainingsgruppe mal einen Regelabend (auf dem Platz oder im Clubhaus) machen? Sprecht uns einfach an und denkt immer daran: So schön der neue Driver glitzert, der neue Putter blinkt: Die meisten Schläge auf dem Platz spart man indem man einfach weniger Strafschläge sammelt...

Also: Was können wir tun?
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Erst einmal wünscheImage attachmentImage attachment

Wann ist ein Hemmnis eigentlich beweglich und wann nicht?

Die Definition dazu sagt, ein bewegliches Hemmnis sei:

"Ein Hemmnis, das ohne übermäßigen Aufwand und ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann.

Erfüllt ein Teil eines unbeweglichen Hemmnisses oder eines Bestandteils des Platzes (wie ein Tor, eine Tür oder ein Teil eines befestigten Kabels) diese beiden Bedingungen, wird dieser Teil als bewegliches Hemmnis behandelt.
Aber: Dies trifft nicht auf den beweglichen Teil eines unbeweglichen Hemmnisses oder Bestandteil des Platzes zu, der nicht bewegt werden darf (zum Beispiel ein loser Stein einer Steinmauer).

Selbst wenn ein Hemmnis beweglich ist, darf die Spielleitung dieses zu einem unbeweglichen Hemmnis erklären.

Einfach erklären lässt sich das am Beispiel eines Golfcarts: Das Cart ist künstlich und kein Bestandteil des Platzes, also ein Hemmnis. Ob es beweglich oder unbeweglich ist entscheidet jetzt der Spieler. KANN und DARF er es bewegen, sprich hat er Schlüssel und Fahrerlaubnis, ist es beweglich, Erleichterung nach R15 ist möglich. Fehlt es an einem der beiden, ist es unbeweglich, Erleichterung kann nach R16 genommen werden.

#glfrls #golfrules #golfregeln
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Wann ist ein Hemmnis

Regel R8.1a stellt das verbessern von Bedingungen, die den Schlag beeinflussen unter Strafe, wir spielen den Platz ja, wie er vorgefunden wird.

Doch was sind diese Bedingungen eigentlich? Bedingungen, die den Schlag beeinflussen sind:
Die Lage des ruhenden Balls des Spielers, der Raum des beabsichtigten Stands, der Raum des beabsichtigten Schwungs, die Spiellinie und der Erleichterungsbereich, in den der Spieler den Ball droppt oder hinlegt.

Der „Raum des beabsichtigten Stands“ umfasst die Bereiche, wo der Spieler seine Füße hinstellen wird, und den gesamten Bereich, der nachvollziehbar beeinflussen könnte, wie und wo sich der Körper des Spielers in der Vorbereitung und bei dem beabsichtigten Schlag befindet.

Der „Bereich des beabsichtigten Schwungs“ umfasst die gesamte Fläche, die einen Teil von Rückschwung, Abschwung, Durchschwung oder Vollendung des beabsichtigten Schlags nachvollziehbar beeinflussen könnte.

„Lage“, Spiellinie“ und „Erleichterungsbereich“ sind definierte Begriffe.

#glfrls #golfrules #golfregeln #defintionen
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Regel R8.1a stellt d

"Aus dem Biotop darf man nicht spielen!"

So oder so ähnlich hört man es immer wieder und der Begriff hat irgendwie Einzug in den golfirischen Sprachgebrauch gefunden obwohl er in den Regeln nur erklärend auftaucht. Das kommt daher, dass ein Biotop etwas anderes ist. Nämlich ein Bereich, der durch Anordnung der Landschaftsschutzbehörden als schützenwert eingestuft wurde. Er muss danach mit golferischem Sinn gefüllt werden, hierfür gibt es die Spielverbotszone.

Die ist nach der Definition "Ein Teil des Platzes, auf dem die Spielleitung das Spiel verboten hat. Eine Spielverbotszone muss entweder als Teil ungewöhnlicher Platzverhältnisse oder als Teil einer Penalty Area definiert sein.

Die Spielleitung darf Spielverbotszonen aus beliebigem Grund einrichten, zum Beispiel:
- zum Schutz der Tierwelt, von Tierbehausungen und Biotopen,
- zur Vermeidung von Schäden an jungen Bäumen, Blumenbeeten, Sodengärten, frisch verlegten Soden oder anderen Anpflanzungen,
- zum Schutz der Spieler vor Gefahren und
- zur Erhaltung von Orten mit historischer oder kultureller Bedeutung.

Die Spielleitung sollte die Grenze einer Spielverbotszone mit einer Linie oder Pfählen kennzeichnen und die Linie oder die Pfähle (oder die Köpfe dieser Pfähle) sollten die Spielverbotszone verdeutlichen als verschieden von den üblichen ungewöhnlichen Platzverhältnissen oder Penalty Areas ohne Spielverbotszone."

Dazu muss die Spielleitung noch eine Platzregel erlassen, die regelt, wie eine Spielverbotszone auf dem Platz gekennzeichnet ist.

#glfrls #golfrules #golfregeln
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Aus dem Biotop darf Image attachmentImage attachment

Ist der Ball noch im Spiel oder nicht?

Um das zu beurteilen muss ma wissen, wie und wo eine Ausgrenze verläuft und was das für die Balllage bedeutet.

Wird Aus durch Pfähle oder einen Zaun bestimmt, ist die Ausgrenze durch die auf Bodenebene verlaufende Linie entlang der platzseitigen Punkte der Pfähle oder Zaunpfähle definiert (ohne schräg laufende Stützpfosten), und die Pfähle oder Zaunpfähle befinden sich im Aus. Wird Aus durch andere Gegenstände, zum Beispiel eine Mauer, bestimmt oder möchte die Spielleitung einen Auszaun anders behandeln, sollte die Spielleitung die Ausgrenze festlegen. Wird Aus durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet, ist die Platzseite der Linie die Ausgrenze und die Linie selbst liegt im Aus. Wird eine Linie auf dem Boden zur Kennzeichnung der Ausgrenze verwendet, können Pfähle benutzt werden, um die Grenze anzuzeigen.

Die Ausgrenze erstreckt isch dabei senkrecht nach oben und unten.

Für unseren Ball im Zaun heißt das er ist im aus, da kein Teil des Balls den Platz mehr berührt.

#glfrls #GolfRules #golfregeln
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Ist der Ball noch im

Der Ball ist nach einem Schlag im Bunker, man sieht ihn aber nicht. Was kann / darf der Spieler tun?

Zu erst einmal: Die Regeln zur Ballsuche gelten unabhängig von der Lage des Balls, es darf also auch im Bunker redlich nach dem Ball gesucht werden, R7.1a. Dabei darf auch Sand bewegt werden, wenn es notwendig ist, den Ball zu finden. Wird der Ball dabei gefunden darf er identifiziert werden, zum Identifizieren muss die Balllage vor dem Hochheben aber erst markiert werden.

Ist es der eigene Ball ,muss er zurückgelegt werden, in die selbe Lage wie zuvor.

R7.1b verlangt, die ursprüngliche Lage so gut es geht wiederherzustellen, allein ein kleiner Teil des Balls darf sichtbar gelassen werden, wenn der Ball zuvor mit Sand bedeckt war, damit der Spieler weiß, wo der Ball zu finden ist.

Spielt der Spieler den Ball ohne vorher die Lage bestmöglich wiederherzustellen zieht er sich die Grundstrafe ebenso zu, als hätte er die Bedingungen die den Schlag beeinflussen verbessert.

#glfrls #golfregeln #golfruless
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Der Ball ist nach ei

"Genau in dem Moment, wo Du dachtest, Golf können nicht härter sein: Japan hat Unterwasserbunker." sagt uns dieser Netzfund. Doch ist das so?

Auf dem Bild ist klar eine gelbe Linie und ein Markierungspfosten zu sehen, was diesen Bereich zu einer Penalty Area macht. Und da mag Sand unter Wasser sein, zu einem Bunker - als anderen besonderen Bereich des Platzes - wird der Bereich damit nicht.

Also: In der Penalty Area darf der Ball gespielt werden wie er liegt, es dürfen auch der Schläger aufgesetzt und sogar Übungsschwünge gemacht werden. So wie Ihr mögt. Und dann: Go for it.

Alternativ kann auch nach Regel R17 Erleichterung mit einem Strafschlag in Anspruch genommen werden indem man noch einmal von der letzten Stelle außerhalb spielt oder das Verfahren "auf der Linie zurück" anwendet.

Fazit: Keine Panik, habt einfach Spaß. Auch in Japan...

Was hättet ihr gemacht?

#glfrls #golfrules #golfregeln #goodtoknowtherules
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Genau in dem Moment,

Am letzten Loch (25ten) ihrer Weihnachtsrunde treffen Thomas und Torben auf Ulrich, der seit einem Unfall auf den Rollstuhl angewiesen ist und sitzend Golf spielen muss.

Sein Abschlag findet trotz seines Handicaps nach weitem Flug die Mitte des Fairways, allein, der Schlag ins Grün geht mit einem Socket direkt in die nahe Penalty Area. "Mist, Wasser!" ruft Ulrich. "Seid ihr so gut und haltet meinen Paragolfer, wenn ich meinen Stand einnehme, damit wir nicht ins Wasser fallen? Torben hält seine Hand auf das Gerät, während Ulrich damit seine Standposition anfährt und schließlich seinen Sitz aufrichtet und sich bedankt: "Immer gut zu wissen, dass man so sicher seinen Stand einnehmen kann, ist ziemlich gefährlich ohne, auch wenn der Erleichterungsbereich vier Schlägerlängen groß ist. Am Wasser ists halt immer etwas rutschig mit den profillosen Reifen..."

Nach dem Drop spielt er seinen Ball Richtung Grün, trifft dabei aber einen der Grünbunker. "Schon wieder Pech!" ruft Ulrich, "Jetzt habe ich eine unspielbare Lage, da muss ich wohl droppen." und droppt einen Ball außerhalb des Bunkers auf der Linie zurück. Auf Nachfrage teilt er mit, dass die Kante des Bunkers dazu führt, dass er mit seinem Paragolfer zwar in den Bunker hinein, aber ohne Hilfe nicht wieder hinaus käme und deshalb außerhalb droppen müsse.

Am Ende des Lochs, dass Ulrich dann mit einem Schlag aufs Grün und einem Putt beendet ist er sich nicht ganz sicher, wie viele Strafschläge eigentlich angefallen sind.

Damit kommen wir zur Frage: Wie viele Schläge hat Ulrich gebraucht?

Wir wünschen ein frohes Fest, genießt die Feiertage!
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Am letzten Loch (25t

Loch 24 - auch hier sind Torben und Thomas als Mannschaftmitglieder im Team 'GolfRules' gemeinsam unterwegs. "Hallo, ich bin Edmund, der Kapitän der Mannschaft aus dem GC Dreiputtingen", begrüßt er die beiden am Abschlag. "Meine beiden Spieler Anton mit Caddie Bernd und Conny mit Caddie Delia stehen schon dort und warten."

Und wie zu erwarten geht es gleich auf dem ersten Abschlag verbal in Richtung Anton los. So richtet sich seine Caddie Bernd an ihn: "Nimm das Eisen 4, rechts ist Aus", gefolgt von seiner Team-Kollegin Conny: "So ein quatsch, nimm den Driver und hau einen raus.". Zu guter Letzt kommt dann auch noch Kapitän Edmund mit einem Spruch: "Ich sage, was passiert. Nimm den Schläger, mit dem Du Dich am Besten fühlst." Da erschallt es aus dem Hintergrund von Caddie Delia: "Alles quatsch - leg den Ball mit den Hybrid in den Knick, von da kann dann meine Conny den Ball locker auf das Grün legen." Und als wenn das nicht genug wäre: "Nee, Hybrid von Tee kann er nicht", ruft dann noch Zuschauer Sandra aus Dreiputtingen herüber.

"Sag mal Anton, kann es sein, dass Du jetzt einen Informationsoverflow hast?", lachen Torben und Thomas nach dem Hin- und Her. "Und wie ist das eigentlich regeltechnisch? Vielleicht hast Du eine schnelle Lösung, denn eigentlich würden wir nachher am Heiligen Abend gerne zu Hause sein..." (tk)

#golfrules #golfregeln #adventskalender
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Loch 24 - auch hier

An Loch 23 sind Meike und Thomas in der Jahrestrophy gegen Torben und Ingo unterwegs. Vierball sollte kein Problem sein, da Thomas gerade einen guten Lauf hat.

Doch wieder einmal ist Meike spät dran und verpasst Thomas’ genialen Schlag am Par 3 auf das Grün. „Ein perfekter Schlag“, freut sich Thomas und meint weiter: „Auf deinen Abschlag kannst du gerne verzichten. Für die Entfernung hast du eh keinen passenden Schläger.“ Da Meike sowieso noch ihren Ball markieren und ihren Handschuh suchen muss, entscheidet sie sich, auf das Loch zu verzichten.

Am Grün angekommen stellen beide fest, dass der Ball doch weiter von der Fahne entfernt liegt als erwartet. „Für den 10-Meter-Putt kannst du einfach meinen Putter nehmen“, meint Meike zu Thomas. „Damit bist du doch gestern auch gut klargekommen. Schließlich sind wir ein Team!“ Zwei Putts, und das Par ist sicher. „Ich habe kein Ergebnis an diesem Loch“, meint Meike als sie das Grün verlassen. „Aber Dein Par sollte reichen.“

„Für Thomas eine 3…“, überlegt Meike beim schreiben der Scorekarte. „Aber was schreibe ich bei mir auf? Schließlich spielen wir Zählspiel. Da kann ich keinen Strich machen.“ Eigentlich sollte ein Ergebnis pro Partei ausreichen, oder?

Fragend wenden sich die beiden an Torben und Ingo: "Ihr müsst uns mal helfen. Aber bitte fragt nicht die KI, denn die hat an den vorherigen Löchern leider viele falsche Antworten gegeben…" (tk)

#golfrules #golfregeln #adventskalender
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An Loch 23 sind Meik

An Loch 22 gibt es eine Revanche der Vierer-Clubmeisterschaften. Im (klassischen) Vierer sind Meike und Thomas nahezu unschlagbar, und heute geht es in der Spielgruppe mit Torben und Peter um eine Ein-Loch-Wiederholung des diesjährigen harten Kampfes um die Krone.

„Ich spiele einen XXX 1“, meldet Thomas der Spielgruppe seinen bereits aufgeteeten Ball. „XXX 1??? Den habe ich auch gerade aus der Tasche geholt“, erwidert Torben. Schnell malt Meike drei rote Punkte auf Thomas’ Ball, um ihn von Torbens Ball unterscheiden zu können, und legt ihn zurück auf das Tee.

Der Abschlag von Thomas landet in einem großen Bogen links im Rough, sodass Meike einen provisorischen Ball spielen muss. „Vom Damenabschlag ist das Loch auch viel einfacher“, tröstet sie Thomas und schlägt den Drive mitten aufs Fairway.

Thomas kennt seine Längen, und schnell ist der Ball im tiefen Rough gefunden.
„Den Schlag kann ich nicht gut, in solch tiefem Rough liege ich eigentlich nie“, flüstert Meike Thomas zu und schlägt bewusst mit ihrem Wedge am Ball vorbei, um Thomas den Schlag aufs Grün zu überlassen.

„Das wird ein schwerer Bergab-Putt mit viel Break. Ich reinige dir den Ball und richte ihn für dich aus“, sagt Thomas, der den Ball bereits in der Hand hat, bevor Meike das Grün erreicht. Dann geht er hinter die Fahne und weist Meike beim Stand ein. Ein Putt = Birdie. „Alles richtig gemacht“, beglückwünschen sich beide.

Torben und Peter schmunzeln: „Etwas mehr Regelkenntnis hätten wir von euch schon erwartet. Was habt ihr denn nun vor?" (tk)

#golfrules #golfregeln #adventskalender
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An Loch 22 gibt es e

An Loch 21, einem schwierigen Par 4, gibt sich Peter die Ehre. „Jungs, ich kann leider nicht so, wie ich möchte. Um niemanden aufzuhalten, spiele ich an dem Loch heute Zählspiel nach Stableford“, erklärt er Torben und Thomas sein Vorgehen.

Und tatsächlich geht an diesem Loch so ziemlich alles schief: zunächst spielt Peter außerhalb des Abschlags, dann im weiteren Verlauf von einem falschen Ort (schwerwiegender Verstoß), spielt außerdem einen falschen Ball und nimmt den Ball auf dem Grün auf, ohne einzulochen. Und das alles, ohne einen der Fehler zu korrigieren.

„Ich glaube, ich bin DQ (disqualifiziert). Oder schreibt mir einfach eine 9 auf“, verabschiedet er sich traurig auf dem Grün. Ja was denn nun? Was sollen Torben und Thomas bei Peter an Loch 21 notieren? (tk)

#golfrules #golfregeln #adventskalender
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An Loch 21, einem sc

Günter ist heute zu "Gast" in der Spielgruppe mit Torben und Thomas an Loch 20 - und Günter ist vorbereitet. 🙂

Nach dem Abschlag findet er seinen Ball in "schwierigem" Geläuf - ein Traktor der Greenkeeper hat eine tiefe Fahrspur hinterlassen und inmitten dieser Spur liegt sein Ball. Günter "socketiert" den Ball aus der Reifenrille ins Aus und ist sauer: "So ein Mist, der Ball gehört als Boden in Ausbesserung markiert. So - und jetzt für Euch Regelexperten: ich spiele einen Ball nach Regel 20.1c(3)", brüskiert er sich und droppt einen Ball am nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung neben der Spur. Der Schlag gelingt nahezu perfekt und der Ball landet auf dem Grün.

"Und da ich jetzt ja zwei Bälle zu Ende spielen muss, lege ich einen neuen Ball in die blöde Treckerspur - da wo das Divot vom Schlag zuvor ist," ergänzt Günter weiter. Gesagt, getan. Und auch dieser Schlag gelingt nicht so recht und der Zornpegel von Günter steigt.

"Ich glaube den Gang zur Spielleitung können wir uns sparen. Wir spielen ja Stableford. Und wenn der zweite Ball nicht zählt, dann macht es eh keinen Sinn mehr. Was meint Ihr - ist das für Euch in Ordnung?", fragte er seine Mitspieler. "Ähm - warte mal. Lass uns mal weitere Meinungen einholen", antworten diese und wenden sich an Euch... (tk)

#golfrules #golfregeln #adventskalender
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Günter ist heute zu

„Ich wusste zuerst gar nicht, wohin ich kommen sollte, als ihr sagtet, dass ich zum 19. Loch kommen soll. Aber ihr habt 3 × 9 Loch – insofern: Hier bin ich“, strahlt Andreas am Abschlag. Zunächst geht mit drei guten Abschlägen alles gut; die Bälle landen auf dem Fairway.

Doch der zweite Schlag misslingt Andreas, und der Ball driftet weit nach links in den Rough. Mit der Bemerkung von Thomas „Ich habe den Ball gesehen — Glück gehabt“ machen sie sich auf den Weg Richtung hohem Gras. Tatsächlich liegt dort der Ball von Andreas, allerdings in nahezu aussichtsloser Lage, tief im Gras. „Den kann ich nicht spielen — ich erkläre den Ball für unspielbar“, meint Andreas stolz basierend auf seiner ausgeprägten Regelkenntnis. Schnell werden zwei Schlägerlängen ausgemessen und der Ball gedroppt. Doch auch jetzt liegt der Ball sehr schlecht im tiefen Gras. Andreas schwingt — aber mehr als ein Büschel Gras kommt nicht zum Vorschein; der Ball bleibt an der ursprünglichen Stelle liegen.

Verzweifelt blickt Andreas auf und sagt: "Hätte ich doch mal lieber gleich auf der Linie zurück gedroppt. Nun denn, ich habe den Ball ja nicht gespielt. Dann mache ich das jetzt." Gesagt, getan: auf der Linie zurück geht Andreas in den Fairwaybunker von Loch 20 und droppt dort den Ball. Unglücklicherweise trifft der Ball dabei zunächst seinen Fuß, bevor er in perfekter Lage im Sand zur Ruhe kommt.

Dieses Mal gelingt der Schlag und Andreas kann das Spiel auf Loch 19 vom Fairway mit einem Pitch und zwei Putts beenden. "Sorry, jetzt müsst ihr mir mal beim Zählen helfen - ich habe den Überblick verloren".

Könnt Ihr Andreas helfen? (tk)

#golfrules #golfregeln #adventskalender
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„Ich wusste zuerst

Aufgrund der Nachfragen, möchten wir kurz eine Information einschieben...

Wie in jedem Jahr sind die Beiträge in GolfRules (auch aufgrund der Wünsche der Leser) in der Vorweihnachtszeit etwas anders. An jedem Loch (primär in Bezug auf die jeweilige Golfregel) wird anhand einer fiktiven Spielsituation (ist aber alles schon einmal so passiert) eine Regelsituation beschrieben.

Die Lösungsfindung ist dann in etwa analog der, die in den meisten Golfclubs vorzufinden ist: einige der Kommentatoren recherchieren in den Golfregeln und andere behaupten "Meinungen". Das dieses sowohl im Club als auch hier bei GolfRules dazu führen kann, dass gegenläufige Meinungen entstehen und man ggf. sogar verwirrt wird, ist spannend zu verfolgen - aber nicht unbedingt unser Bestreben.

Denn - die aktive Teilnahme an den Diskussionen ist ausdrücklich erwünscht und hilft hoffentlich allen Lesern, die getätigten Meinungen an dem eigenen Regelwissen zu spiegeln.

Letztendlich ist es immer gut, die Fragen durch eigene Recherchen im Regelbuch oder der App zu beantworten. Und wenn das nicht klappen sollte, dann gibt es letztendlich immer noch am Ende des Tages einen Hinweis auf einen sachkundigen Mitleser oder aber eine kurze Zusammenfassung durch die "Spielleitung" 😉

Insofern - habt Spaß und versucht Euch doch einfach mal im Lösen der Fälle. Und lasst Euch nicht entmutigen von Kommentaren, die (nur) auf Basis von Meinungen hinterlassen wurden. Das ist bestimmt in Eurem Golfclub genauso...

PS: Und versprochen - nach Weihnachten wir es dann wieder anders. Da gibt es zu einer praxisnahen Regelsituation oder Frage aus dem Kreis der Leser dann direkt die dazugehörige Erklärung. (tk)
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Aufgrund der Nachfra

"Hier bin ich - ich freue mich Loch 18 mit Euch spielen zu können", werden Torben und Thomas durch Karin begrüßt. Doch der Anfang ist bereits "steinig" - der Ball dreht in einer langen Kurve nach rechts und verschwindet im Wald. Mit den Worten "ich werde noch einen anderen spielen" teet Karin erneut auf und schlägt den Ball gekonnt aufs Fairway.

Nach kurzer Suchzeit finden die Drei Karins' ersten Ball auf der rechten Seite - zwischen den Auspfosten. Beim Peilen über die beiden angrenzenden Pfosten sieht es so aus, als wenn sich der Ball zu mehr als der Hälfte im Aus befindet. Ein dichter Busch erschwert aber die genauere Betrachtung; der Ball könnte aber auch mit einer Kleinigkeit noch den Platz berühren.

"Egal, ob der Ball im Aus oder nicht ist - spielen kann ich den in dem Busch sowieso nicht. Der ist unspielbar, den geben ich auf", entscheidet Karin. "Ich nehmen meinen Ball, der auf dem Fairway liegt. Zumal dieser auch näher zum Loch liegt und damit zum Ball im Spiel geworden ist."

Karin macht sich auf den Weg zurück zum Fairway und hinterlässt Torben und Thomas mit offenen Mündern im Wald auf der rechten Seite des Lochs. Was sagen sie, als sie wieder sprechen können? (tk)

#golfrules #golfregeln #adventskalender
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Hier bin ich - ich f

„Was ich noch nie verstanden habe, ist diese Regel mit der Penalty‑Area. Umso besser, dass wir uns heute an Loch 17, unserem schönen Par 3 mit Inselgrün, treffen“, freut sich Oliver, Torben und Thomas zu sehen.

Und plopp — nach dem Abschlag ist der Ball von Oliver nicht mehr zu sehen. Mit den Worten „Könnte im Wassers sein. Ich droppe einen Ball in der Dropzone unten, rechts neben dem Teich“, verlässt er den Abschlag und geht zur Stelle kurz vor der gelben Penalty Area, die mit einer schwarzen Kugel als Dropzone markiert ist und droppt dort einen Ball.

Der Schlag gelingt, und wenige Momente später erreicht Oliver, Torben und Thomas auf dem Grün, die schon in den Platzregeln stöbern. „Oh, da ist ja mein erster Ball — knapp hat der es ja doch geschafft“, freut sich Oliver überraschend. „Dann kann ich ja doch noch versuchen, ein Birdie zu spielen.“

Überrascht schauen Torben und Thomas auf und sagen: „Warte mal, wir müssen reden.“

Aber warum nur? Olivers Ball ist doch da. (tk)

#golfrules #golfregeln #adventskalender
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„Was ich noch nie

„Ich kann mir schon vorstellen, warum ausgerechnet ich an Loch 16 mit euch spielen darf“, begrüßt Benjamin Torben und Thomas am Abschlag. „Mein Handy ist geladen und die R&A‑RegelApp direkt auf dem Startbildschirm verlinkt. Los geht’s.“

Ein paar Momente später ist es dann passiert: Benjamins Ball liegt in einer Pfütze rechts im Rough, eingebettet im matschigen Boden. „Schaut mal, da ist nur noch ein bisschen vom Ball zu sehen. Ich vermute, dass das meiner ist.“ Ohne den Ball zu markieren, nimmt Benjamin ihn auf, reinigt ihn gründlich und macht sich dann an das Erleichterungsverfahren. Da sich unmittelbar neben der Pfütze ein gepflasterter Weg befindet und direkt daran die Gewitterschutzhütte zwischen Loch 15 und 16 anschließt, droppt er den Ball seitlich, nicht näher zum Loch, im Semi‑Rough.

„Ich bin mir nicht sicher, ob das ein alter Maulwurfshaufen ist. Ich nehme den Ball noch einmal auf und untersuche den Untergrund“, fährt er fort. Gesagt, getan und für relevant befunden, nimmt er erneut Erleichterung und droppt den Ball diesmal auf dem Fairway.

„Ja, dann hol mal dein Handy aus der Tasche und aktiviere deine App, bevor du diesen Ball spielst“, schmunzeln Torben und Thomas. „Ich weiß“, lacht Benjamin, „aber ich wollte euch auch mal challengen. Jetzt liegt der Ball auf jeden Fall besser als zuvor.“

Alle lachen — aber wie geht es jetzt weiter? (tk)

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„Ich kann mir scho

Steigen wir an Loch 15 ein, nachdem Traudel ihren Abschlag auf die rechte Seite in den großen, besandeten Bereich gespielt hat. „Mein Ball hat sich bewegt, als ich das Handtuch zur Seite gezogen habe, was wohl jemand verloren hat. Ich kann den Ball wieder zurücklegen“, kommentiert sie ihre Handlung. „Ich weiß nur nicht, ob ich den kleinen Ast im Sand auch wieder zurücklegen muss, der sich vorher direkt neben meinen Ball befand. Und — so wie der Bereich aussieht: Ist das überhaupt ein Bunker oder vielleicht eine Waste Area? Aber würde das überhaupt etwas ändern?“

Fragen über Fragen — jetzt ist guter Rat teuer... (tk)

#golfrules #golfregeln #adventskalender
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Steigen wir an Loch

„Isabelle, du bist ja auch hier“, begrüßen Torben und Thomas ihre Mitspielerin an Loch 14. „Ja, ich freue mich und habe von den Jungs und Mädels auf den ersten neun Löchern schon eine Menge gehört“, grinst sie und präsentiert ihren Spielball, der mit einem kleinen grünen Weihnachtsbaum eindeutig markiert ist.

Nach dem Abschlag finden alle drei einen Ball auf einem Weg, der vermutlich Isabelle gehört. Da der Weihnachtsbaum jedoch nicht zu erkennen ist, markiert Isabelle den Ball, nimmt ihn auf und reinigt die Rückseite ein wenig, bis der grüne Vorweihnachtsbote sichtbar ist. „Das ist meiner. Ich droppe ihn hier links neben dem Weg.“

Nachdem der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung bestimmt und der Erleichterungsbereich (eine Schlägerlänge, nicht näher zum Loch) festgelegt ist, droppt Isabelle ihren Ball aus Kniehöhe. Leider rollt er vorwärts aus den Erleichterungsbereich heraus und bleibt somit näher am Loch liegen. Isabelle wiederholt den Drop — mit demselben unzufriedenstellenden Ergebnis. Folglich legt sie den Ball an die Stelle, an der er beim zweiten Drop den Boden berührt hat. „Hat zwar etwas länger gedauert, aber mein Ball ist wieder im Spiel“, freut sie sich und schlägt gekonnt aufs Grün.

„Ich glaube, mein Ball liegt direkt in deiner Linie, Torben. Ich markiere ihn und nehme ihn auf“, bemerkt sie. „Außerdem könnte es sein, dass Thomas bei seinem Chip von der anderen Seite meinen Ball trifft, falls dieser zu weit rollt.“ „Nee, lass ruhig liegen“, antworten Torben und Thomas im Einklang. „Mir egal, was ihr meint. Sicher ist sicher — ich nehme meinen Ball lieber auf“, entgegnet Isabelle. Gesagt, getan.

Nachdem Torben und Thomas ihre Bälle versenkt haben, legt Isabelle den Ball zurück an die Stelle ihres Ballmarkers und puttet mit einem Schlag ins Loch. „Birdie!“, strahlt sie.

Aber warum sind nicht alle glücklich über dieses tolle Loch und die Ergebnisse, als sie gemeinsam die Schläge im Anschluss zählen? (tk)

#golfrules #golfregeln #adventskalender
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„Isabelle, du bist

Wir haben es nett versucht, aber Jörg muss jetzt leider an einem anderen Ort trollen… ... MehrWeniger

Wir haben es nett ve

"13 ist meine Glückszahl - ich freue mich mit Euch Loch 13 spielen zu können", begrüßt Martin Torben und Thomas auf dem Abschlag.

Der Abschlag von allen Dreien an dem Par-3 gelingt, die Bälle kommen auf dem Grün zur Ruhe. Martin ist als Erstes auf dem Grün und fängt schon einmal damit an alle Pitchmarken und Schuhabdrücke zu entfernen, die sich in der Ballnähe befinden. Und wo er gerade schon Mal dabei ist, entfernt er gleich auch noch ein paar Eicheln, die sich beim Grünmähen in die Oberfläche gedrückt hatten. Doch dann ist er sich unsicher: "Auf meiner Puttlinie ist noch ein Hufabdruck von einem Tier. Ich mache den auch gleich weg." Gesagt getan - jetzt könnte es eigentlich mit dem Birdie-Feuerwerk losgehen.

"Oh, mein Ballmarker ist noch im Bag", meldet er sich dann noch einmal. "Ich lege mal hier das rote Blatt hinter den Ball, bevor ich den aufnehme. Dann kann ich diesen gleich wieder an die Stelle legen." Doch wie der dumme Zufall will - während des Reinigens kommt ein kurzer, aber kräftiger Windstoß, und weht das Blatt über das Grün. "Kein Problem - ich weiß noch wo es war - zumindest so ungefähr", fährt Martin fort und legt einen Ball zurück an die Stelle.

"Du machst mich stutzig, hattest Du vorhin nicht einen weißen Ball? Da liegt jetzt aber ein Gelber?", fragt Thomas. "Jepp, dass ist mein Putt-Ball, der geht fast immer mit dem ersten Putt ins Loch". Gesagt getan - der Ball fällt zum Birdie.

Eine 2 - wirklich? (tk)

#golfrules #golfregeln #adventskalender
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13 ist meine Glücks

„Ciao Paul“, begrüßen Torben und Thomas ihren Leser aus Südtirol, der an Loch 12 gewartet hat. Nach dem Abschlag landet Pauls Ball im Fairwaybunker des Par 5. Nachdem Paul schnell einen Tannenzapfen neben dem Ball entfernt hat, folgt ein satter Schlag zurück aufs Kurzgemähte.

„Ich glaube, ich habe den Sand beim Rückschwung berührt. Aber nur ganz leicht“, beichtet Paul, als er wieder bei Torben und Thomas ist. „Und ehrlicherweise muss ich auch eingestehen, dass ich beim Entfernen des Tannenzapfens etwas Sand bewegt habe. Ging aber nicht anders.“ Es folgen drei weitere Schläge und zwei Putts – fertig.

Aber mit welchem Ergebnis für Paul? (tk)

#golfrules #golfregeln #adventskalender
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„Ciao Paul“, beg

Zunächst ist alles in Ordnung, als Torben und Thomas zusammen mit Walter auf Loch 11 unterwegs sind. Alle drei Abschläge landen auf dem Fairway, auch wenn Walters Ball zunächst etwas weiter rechts unterwegs war. „Wow, das war der Hammer. Da habe ich ja noch nie hingeschlagen“, freut sich Walter.

„Ihr Wahnsinnigen! Habt ihr mich nicht gesehen?“, ruft Greenkeeper Jörg plötzlich vom rechten Fairwayrand. „Der Ball hat meinen Mäher mittig auf dem Dach getroffen. Das ist gefährlich!“, schimpft er berechtigterweise mit der Spielgruppe. „Sorry, wir haben dich wirklich nicht gesehen“, entschuldigen sich die Drei.
„Aber zurück zum Spiel“, sagt Walter. „Was machen wir jetzt mit meinem Jahrhundertabschlag? Der liegt ja kurz vor dem Grün.“

„Dein Ball war das?“, erwidert Jörg. „Den Ball habe ich aus Ärger einfach wieder zurückgeworfen.“ Walters Grinsen verfliegt – und nun? Wie geht es jetzt weiter? (tk)

#golfrules #golfregeln #adventskalender
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Zunächst ist alles

Netzfund: Jordan Spieth’s Wildest Hole - The 13th at Royal Birkdale 😉

Immer wieder schön zu sehen, wie gute Regelkenntnis dabei hilft, einen Open-Sieger zu machen...

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Iframe Video Thmbnail

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Nach kurzer Stärkung in der Halfway-Hütte trifft am Loch 10 Ivo Torben und Thomas. „Ich habe meinen Freund Mario mitgebracht; er wollte heute mal bei mir Caddie machen. Er ist aber schon vorgegangen und wartet da unten am Fairwayrand“, begrüßen sich die Drei. Und schon geht’s los – mit drei gruseligen Schlägen rechts und links ins Rough.

Zunächst suchen die Drei die Bälle von Torben und Thomas auf der linken Seite, die in nahezu demselben Bereich gelandet sein müssen. Nach drei Minuten sind beide Bälle nicht gefunden, sodass sich die beiden zu ihren provisorischen Bällen begeben.

„Ich gehe mal rüber zu meinem Ball und unterstütze Mario bei der Suche“, verabschiedet sich Ivo. Nachdem Torben schlägt, meldet sich Ivo: „Wir haben den Ball jetzt auch gefunden – es kann also weitergehen.“ Mit einem kurzen Schlag befördert er den Ball dann wieder zurück aufs Kurzgemähte. „Upps, ich habe den Ball gerade beim Schlag zweimal getroffen“, gibt er reumütig zu.

Ivo stellt sich an den Ball, als Mario sich an ihn wendet: „Du weißt, dass der Bunker rechts vom Grün sehr wenig Sand hat? Außerdem haben wir heute Westwind – du solltest lieber das Eisen Fünf nehmen. Und dann kommt noch dazu: Du stehst falsch, du musst dich mehr nach links ausrichten.“ „Ziemlich viele Informationen vom aufmerksamen Caddie“, meint Thomas zu Torben. „Mal sehen, was er daraus macht.“ Mit einem perfekten Schlag landet Ivos Ball auf dem Grün.

Mario, der schon zum Grün voraus geeilt war, markiert den Ball, säubert ihn und überreicht ihn an Ivo, als dieser aufs Grün tritt. „Upps, ich glaube, ich habe vergessen, die Stelle zu markieren. Aber das muss ungefähr hier gewesen sein“, bemerkt Mario. „Bekomme ich jetzt einen Strafschlag?“, wendet sich Ivo an Torben und Thomas. „Einen?“, fragen Torben und Thomas gleichzeitig wie aus der Pistole geschossen. Warum? (tk)

#golfrules #golfregeln #adventskalender
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Nach kurzer Stärkun

An Loch 9, einem wunderschönen Par 3 mit einer stark geneigten Grünfläche, spielt Angela ihren Annäherungsschlag. Der Ball kommt kurz vor dem Loch auf dem Rand des Grüns zur Ruhe. Bevor Angela ihren Ball markiert, tritt Torben, der neben ihr steht, versehentlich gegen Angela Ball, sodass dieser ein Stück weiter rollt und knapp hinter dem Loch liegen bleibt. Torben hatte gerade dabei geholfen, eine alte Pitchmarke zu reparieren, als sein Schläger den Ball berührte.

Angela ist unsicher, wie sie nun vorgehen soll. Markiert, hebt und setzt sie den Ball auf die ursprüngliche Stelle zurück? Muss Torben einen Strafschlag hinnehmen? Oder darf Angela den Ball einfach so spielen, wie er jetzt liegt?

Beide fragen Thomas - was antwortet dieser? Und warum erkundigt er sich vorab, ob beide im Zähl- oder Lochpiel unterwegs sind? (tk)

#GolfRules #golfregeln #adventskalender
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An Loch 9, einem wun

Und weil wir gerade dabei sind - am Wochenende gab es auch etwas für den 15. 😉 ... MehrWeniger

Mit der Begrüßung von Klaus „Wo wart ihr so lange?“ geht es zum Abschlag von Loch 8. „Zur Info an euch: Ich habe den langen Ast, der in den Abschlag hineinragt, zur Seite gedrückt. Ist doch in Ordnung, oder?“, fragt er. „Nein, das ist nicht in Ordnung – biege ihn wieder zurück und positioniere dich lieber etwas zur Seite“, erwidern Torben und Thomas.

Gesagt, getan – und dann geht es los. Nachdem er schnell mit dem Schläger leicht in den Boden geschlagen und den Ball auf die hochgedrückte Erde gelegt hat, schlägt Klaus den Ball von dort mittig aufs Fairway. Nachdem er dort den vor dem Ball störenden Maulwurfshaufen etwas begradigt hat, folgt der nächste Schlag kurz vor das Grün. Mit den Worten „Da hat wieder jemand sein Divot nicht ausgebessert – und das direkt im Vorgrün!“ setzt Klaus das Divot, das direkt auf seiner Spiellinie liegt, wieder ein. Und weil er eh gerade bei der Platzpflege ist, entfernt er auch gleich die Sandreste eines anderen Spielers, die dieser bei einem Bunkerschlag auf dem Grün und im Vorgrün hinterlassen hat.

Der Chip ist typisch Klaus – nicht schlecht, aber auch nicht geschenkt ans Loch. „Schaut mal: Gestern wäre der drin gewesen. Er liegt direkt auf dem alten Lochpfropfen von gestern. Und wenn ich heute mit euch spiele, bin ich vorbereitet: Den alten Lochpfropfen darf ich ausbessern oder bekomme wahlweise straflose Erleichterung“, strahlt Klaus. Er legt den Ball ein paar Zentimeter (nicht näher zum Loch) zur Seite und puttet ihn ins Loch.

Doch irgendwie verliert Klaus sein Strahlen, als Torben und Thomas seine Schläge an diesem Loch notieren. Warum? Er hat doch nur viermal seinen Ball an diesem Loch mit einem Schläger berührt. (tk)

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Mit der Begrüßung

„Hallo Susanne, schön dich an Loch 7 zu sehen“, lautet die Begrüßung von Torben und Thomas am nächsten Abschlag. Es scheint, dass Susanne etwas nervös ist, denn spieltechnisch schlägt sie sich auf dem Loch ziemlich unter Wert.

Nachdem der Ball im Wald verschwunden ist (und der provisorische Ball auf dem Fairway gelandet ist), gehen die drei Spieler auf die Suche. Nach ein paar Momenten im Dickicht sagt Susanne: „Kommt, Jungs, lass gut sein – ich gebe den Ball auf“ und bewegt sich Richtung Fairway. Gerade in dem Moment sagt Thomas: „Da ist ein Ball, aber ich kann nicht genau erkennen, ob das deiner ist.“

Nach ein paar vergeblichen Versuchen, an den Ball zu gelangen, sagt die zurückgekehrte Susanne: „Da komme ich auch nicht dran, aber an der Marke könnte es passen. So ganz genau erkennen kann ich es nicht. Lasst uns weiterspielen, hinter uns stehen sie schon am Abschlag.“ Gesagt, getan: Sie geht zu dem Ball auf dem Fairway und spielt ihn weiter in Richtung Grün.

„Warte mal – wir haben den Ast wegnehmen können“, schallt es aus dem Wald. „Der Ball hat sich zwar dabei bewegt, aber so kannst du wenigstens schauen, ob er deiner ist.“

Jetzt herrscht Chaos: eine wartende Spielgruppe am Abschlag, ein aufgegebener Ball, eine teilweise erfolgreiche Suche, ein durch einen Ast bewegter Ball und ein geschlagener provisorischer Ball. Fragen über Fragen – wie geht es denn nun weiter? (tk)

#golfrules #golfregeln #adventskalender
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„Hallo Susanne, sc

"Hallo, da seid ihr ja", begrüßt sie Hans an Loch 6. "Hab' schon gesehen, dass Jörn nicht seinen besten Tag hatte." Kaum ausgesprochen, folgt die erste Kuriosität: Hans' Ball trifft vom Abschlag einen Mülleimer, springt zurück und bleibt direkt vor Torbens Füßen im Abschlagbereich liegen. "Oh je, den muss ich wohl mit Strafschlag weiterspielen. Ich lege ihn dann auch zurück auf das Tee; dann geht es hoffentlich dieses Mal besser."

Alle müssen schmunzeln, und Thomas stolpert lachend über eine der Abschlagmarkierungen. "Warte, die stelle ich wieder zurück", sagt Hans. "Die standen eh viel zu weit auf der linken Seite. So stört mich der Ast dann auch nicht mehr." Mit einem lauten "Zisch" folgt der nächste Schlag – und der Ball plumpst durch den Luftzug ganz sanft vom Tee und bleibt direkt daneben liegen. Hans nimmt den Ball, legt ihn wieder auf das Tee zurück und schlägt ihn dann endlich mit breitem Grinsen aufs Fairway.

Doch die Probleme an diesem Loch sind damit noch nicht beendet. Dummerweise landet sein zweiter Schlag neben dem Grün im hohen Gras. Da Hans sich die Stelle aber ungefähr gemerkt hat, findet er einen Ball und schlägt ihn gekonnt neben das Loch. "Ey, du warst ja noch nicht an der Reihe – ich war zuerst dran", meldet sich Thomas von der anderen Seite des Grüns zu Wort.

"Echt jetzt? Entschuldige", sagt Hans und wird wenige Momente später ganz blass, als er beim Herausnehmen des Balls aus dem Loch feststellt, dass es nicht der Ball ist, mit dem er ursprünglich vom Abschlag gespielt hat.

Was ist zu tun? Und wie viele Schläge hat Hans denn jetzt überhaupt schon gemacht?

#golfregeln #golfrules #adventskalender
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Hallo, da seid ihr j

An Loch 5, das neben der Range liegt, werden Torben und Thomas von Jörn begleitet. Um die Wartezeit etwas zu überbrücken, sorgt Jörn für Ordnung auf dem Loch und schlägt mehrere Rangebälle vorsichtig zurück in den leeren Übungsbereich.

Doch leider bringt das "Üben" vor dem Loch nicht den gewünschten Erfolg. Nach einigen, aber leider viel zu vielen Schlägen ist Jörn enttäuscht, dass er seine Netto-Vorgabenschläge schon aufgebraucht hat. "Nicht schlimm – dann nimm doch einfach deinen Ball auf. Am nächsten Loch wartet schon der Hans auf uns", sagt Thomas. "Nee, das Loch spiele ich noch in aller Ruhe zu Ende", erwidert Jörn. "Das darf ich doch, oder?", fragt er.

Darf er? Oder darf er nicht? (tk)

#golfregeln #golfrules #adventskalender
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An Loch 5, das neben

Loch 4 – diesmal begleitet der materialaffine Jürgen die beiden am Par-5. "Ich folge euch auf Facebook und habe deswegen heute auch meinen Spezialschläger mitgenommen. Der ist zwar nicht zugelassen, aber vielleicht kann ich ihn gleich ja mal gebrauchen", begrüßt er Torben und Thomas. "Außerdem habe ich den neuen Amazon-Ball am Start – den finde ich echt gut."

Los geht es bei Jürgen mit einem guten, geraden und überraschend langen Abschlag aufs Fairway. "Das habe ich mal von einem Freund gehört: Ich lege meine Bälle jetzt immer über Nacht in Sonnencreme ein, damit sie besonders flutschig sind. Dann fliegen sie ein paar Meter weiter", freut er sich über den Schlag vom Tee. Nach einem Transportschlag geht es für ihn dann mit der Annäherung auf das höher gelegene Grün weiter – direkt einen Meter neben dem Flaggenstock. Ein Putt, und der Ball ist im Loch. "Tolle Annäherung. Sag mal – war das vorhin dein Spezialschläger?" fragt Thomas. "Nein, der steckt noch im Bag. Aber ich habe auf meinem Entfernungsmesser gesehen, dass ich sieben Meter Höhenunterschied bei dem Schlag überwinden musste – für mich also einen Schläger mehr", erwidert Jürgen.

"Und was dürfen wir dir jetzt als Score notieren?" fragt Torben. Gespannt warten sie auf Jürgens Antwort. Warum? (tk)

#golfregeln #golfrules #adventskalender
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Loch 4 – diesmal b

Nach den Vorfällen der beiden vorherigen Tage gesellt sich an Loch 3 Dietrich WirWissenWieDeinNachnameIst zu Torben und Thomas (als Zähler).

Nach drei mühsamen Putts an dem kurzen Par-3 sowie den bis dahin benötigten fünf Schlägen vom Abschlag bis zum Grün vergeht Dietrich die Lust am Golfspiel. Er nimmt alle Bälle vom Grün auf und verschwindet samt Thomas' Scorekarte auf den Parkplatz; von dort fährt er direkt nach Hause.

Was nun? Thomas' Scorekarte ist weg – alle Bälle sind weg – und Dietrich ist verschwunden...

Zum Glück hat Thomas sein Ergebnis auf einer anderen Scorekarte notiert. Hilft das weiter? (tk)

#golfregeln #golfrules #adventskalender
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Nach den Vorfällen

An Loch 2 spielt Gabriele mit Torben und Thomas ein wunderschönes Par 4. Gabrieles Schlag überquert nach dem Abschlag auf der linken Seite im Dogleg einen Bereich, der als „Aus“ markiert ist, obwohl am Abschlag ein Schild steht: „Die Ausfläche auf der linken Seite darf nicht überspielt werden!“ „Normalerweise komme ich da nie drüber, aber das Spiel mit euch motiviert mich ungemein“, kommentiert sie ihren Schlag.

Der Ball kommt in einem Bunker zu Ruhe. Das Problem: Dieser grenzt direkt an eine Penalty Area. Der Ball berührt minimal platzseitig die rote Linie. Da der Ball tief im Sand eingebettet ist, entscheidet sich Gabriele, den Ball „unspielbar“ zu erklären. Sie droppt ihren Ball deshalb im Sand innerhalb einer Schlägerlänge, nicht näher zum Loch, und setzt das Spiel mit einem grandiosen Schlag direkt auf das Grün fort.

Nach zwei guten Putts freut sich Gabriele über das Ergebnis. Doch was hat sie denn jetzt eigentlich an diesem Loch gespielt? (tk)

#golfregeln #golfrules #adventskalender
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An Loch 2 spielt Gab

Dieses Jahr, kurz vor Weihnachten, trifft sich das Golf Rules-Team mit einigen Leserinnen und Lesern, um gemeinsam ein paar Löcher Golf zu spielen. Wie es quasi kommen musste, kam es an jedem Loch zu Regelsituationen, über die wir euch in den anstehenden Beiträgen gerne informieren möchten.

An Loch 1 haben Torben und Thomas die Ehre, mit Dirk zu spielen. Auf dem unspektakulären Loch rutscht Dirks Abschlag leider nach rechts raus, und der Ball kommt neben dem Fairway unter einem Baum zur Ruhe. Beim Entfernen eines kleinen Zweigs bewegt sich der Ball; Dirk ist sich unsicher, wie er vorgehen soll. Sicherheitshalber legt er den Ball an die ursprüngliche Stelle zurück. Da er den Ball jetzt sowieso in der Hand hat, nutzt er die Gelegenheit und reinigt den Ball noch schnell.

Torben und Thomas, die den Vorfall vom Fairway aus (!) beobachtet haben, fragen Dirk nach dem Annäherungsschlag und den beiden Putts sowie nach seinem Score. Was antwortet Dirk? (tk)

#GolfRules #golfregeln #adventskalender
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Dieses Jahr, kurz vo

Trixi hat aus dem Hundetraining folgende Frage mitgebracht:

"Guten Morgen, ich lese mit Begeisterung eure Facebook Beiträge und diskutiere die Regelfragen eifrig mit Mann und Sohn.
Wir diskutieren eh immer eifrig und kommen auf die dann verrücktesten Ideen.
Deshalb jetzt meine , zugegeben nicht ganz ernst gemeinte, Frage.
Wäre es erlaubt meinen Hund ( der grade das Golfballa im Laub suchen lernt) als Caddy im Turnier zu nutzen? Ein technisches Hilfsmittel isses sicher nicht . Und ein Caddy darf doch beim Ball suchen helfen ?
Humor gehört beim Golf doch dazu 😉
Liebe Grüße Trixi"

Das kommt darauf an: Wenn man den Hund darauf trainiert das Suchen zu übernehmen, wäre er als - verzeiht das Wort - Ausrüstungsgegenstand nicht zulässig, R4.3. Macht der das einfach aus Freude ohne Intention des Spielers ist es genauso ok, wie, wenn zB ein Zuschauer einen Ball findet.

Caddie kann der Hund nicht sein, das ist nach der Definition „eine Person“ und auch wenn Hunde Persönlichkeit haben, Menschen sind sie nicht.

Und jetzt: Frohen ersten Advent!
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Trixi hat aus dem Hu

Erwartungsgemäß gab es gestern Fragen zum Griff am beschädigten Schläger, ein Leadbetter Trainingsgriff. Darf der so benutzt werden?

Nein. Nicht auf der runde. Der Griff ist dafür gedacht, dass man - zB auf der Range - den neuen - gerade gelernten - Griff vertieft und sich daran gewöhnt, altgelerntes wieder raufholt und sich erinnert. Nicht gedacht ist er zur Unterstützung des Spiels auf der Runde, das wäre dann ein Verstoß gegen R4.1a, die Nutzung hat die Disqualifikation zur Folge, denn der Schläger entspricht damit nicht den Ausrüstungsregeln (der Griff muss im Querschnitt rund sein).
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Erwartungsgemäß ga

Was, wenn der Schläger auf der Runde bricht, was ist dann zu tun?

Hier hilft uns R4.1a (2) weiter:

Wird ein zugelassener Schläger auf der Runde oder während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a außer durch Missbrauch beschädigt, darf der Spieler ihn reparieren oder durch einen anderen Schläger ersetzen.
Aber Unabhängig von der Art oder Ursache seiner Beschädigung gilt der Schläger für die verbleibende Runde weiterhin als regelkonform (Aber dies gilt nicht während eines Stechens im Zählspiel, da dies eine neue Runde ist).
Der Spieler darf für den Rest der Runde
weiterhin Schläge mit dem beschädigten Schläger ausführen, oder den Schläger instand setzen oder durch einen anderen Schläger ersetzen (siehe Regel 4.1b(4)), außer bei Missbrauch.

Ersetzt der Spieler den beschädigten Schläger durch einen anderen Schläger, muss der Spieler, bevor er den nächsten Schlag ausführt, den beschädigten Schläger aus dem Spiel nehmen, indem er wie in Regel 4.1c(1) beschrieben vorgeht.

„Beschädigung während der Runde“ bedeutet, dass die Spieleigenschaften eines Schlägers aufgrund einer Handlung während der Runde verändert wurden (einschließlich während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a), sei es durch:
den Spieler (indem er einen Schlag oder Übungsschwung mit dem Schläger ausführt, den Schläger aus einem Golfbag herausnimmt oder hineinsteckt, den Schläger fallenlässt, sich auf ihn stützt, wirft oder missbräuchlich verwendet) oder
durch eine andere Person, äußeren Einfluss oder Naturkräfte.

Aber: Ein Schläger gilt nicht als „während der Runde beschädigt“, wenn seine Spieleigenschaften vom Spieler während der Runde gemäß Regel 4.1a(3) absichtlich verändert werden.
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Was, wenn der Schlä

Ed fragte uns etwas zu sogenannten "Winter-Tees": "In den Wintermonaten, wenn der Boden gefroren ist und die Spieler keine Tees in den Boden drücken können, werden oft Vorrichtungen verwendet, bei denen verschiedene Tee-Typen mit Schnüren verbunden sind. Diese Vorrichtungen werden so positioniert, dass die nicht verwendeten Tees senkrecht zur Spielrichtung stehen. Sind diese Vorrichtungen erlaubt und warum?"

Diese Tees sind erlaubt, wenn "schwierige Verhältnisse" herrschen, zB gefrorener Boden. Die Schnur darf dann aber nicht zur Ausrichtung genutzt werden.

#glfrls #golfrules #golfregeln
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Ed fragte uns etwas

Yves wollte wissen: "Hallo zusammen, ich hätte auch eine Regel- Frage. Mein flightpartner hat seinen Abschlag gemacht, und den Ball so unterschlagen, dass er etwa einen Meter weiter vorn auf dem Abschlagbereich zum liegen gekommen ist, aber nicht mehr innerhalb des Abschlages liegt. Wie ist jetzt zu verfahren? Darf der Ball aufgenommen und nochmal innerhalb des gesteckten Abschlages aufgeteet werden? Oder muss der Ball gespielt werden wie er liegt? Vielen Grüße und einen schönen Sonntag wünscht Yves"

Nach dem Abschlag ist der Ball im Spiel, das heißt er muss gespeilt werden, wie er liegt, oder es wird nach einem Erleichterungsverfahren vorgegangen. Eine Ausnahme wäre, wenn der Ball nach dem Abschlag wieder (oder noch) auf dem Abschlag liegt (nicht auf dem Abschlagsbauwer sondern innerhalb der markierten Fläche). Dann dürfte der Ball noch einmal aufgeteet werden.

Hier lag der Ball aber nur auf dem Bauwerk und ist damit zu spielen wie er liegt.

#glfrls #golfrules #golfregeln
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Yves wollte wissen:

"Hi Torben, das Tool kann ich doch in einer Trainingsrunde anwenden, aber nicht im Turnier, oder?", wollte Mario wissen.

Und kurz: In der Trainingsrunde ja, wenn man nach Golfregeln spielt nicht, denn eine konkrete Schlägerempfehlung durch eine App ist eben kein Caddie. Letzterer ist erlaubt, das technische Hilfsmittel nicht, das wäre ein Verstoß gegen Regel R4.3a und hat bei der ersten Nutzung die Grundstrafe, beim zweiten Mal die Disqualifikation zur Folge. R4.3a verbietet die Nutzung von Ausrüstung (außer einem Schläger oder einem Ball - das wird gleich mit DQ geahndet), die künstlich die Notwendigkeit einer Fertigkeit oder eines Urteilsvermögens überflüssig macht oder reduziert, die wesentliche Bestandteile der Herausforderung des Spiels sind.

Also: Apps (oder zB auch Laser) mit Zusatzangaben sind mit Vorsicht zu genießen. Dann nehmt doch einfach einen Caddie mit...

#glfrls #kauftnichtjedenquatsch #golfregeln #golfrules
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Hi Torben, das Tool Image attachment

Anton fragte uns, ob man das wirklich darf, was bei @golfenmitfreude zu sehen war: Einen Schläger auf den Boden zu legen um seine Ausrichtung oder Ziellinie zu prüfen.

Kurzform: Nein.

Langform: Regel R10.2b (3) verbietet das Hinlegen eines Schlägers oder anderen Gegenstandes auf den Boden um Hilfe bei der Ausrichtung, der Einnahme des Stands oder beim anstehenden Schwung zu erhalten (zum Beispiel einen Schläger auf den Boden legen, um anzuzeigen, wohin der Spieler zielen oder wie er seine Füße stellen sollte).

„Einen Gegenstand hinlegen“ bedeutet, dass der Gegenstand im Kontakt mit dem Boden ist und der Spieler den Gegenstand nicht berührt.

Verstößt der Spieler gegen diese Regel, kann die (Grund-) Strafe nicht vermieden werden, indem der Spieler den Gegenstand entfernt, bevor er seinen Schlag ausführt.
Diese Regel gilt auch für Handlungen mit einem ähnlichen Zweck, zum Beispiel für das Ziehen einer Linie im Sand oder Tau, um Hilfe beim Schwung zu erhalten. Ausnahmen hiervon gibt es nur für blinde Spieler im Rahmen von R25, ansonsten geht es hierbei nicht um das Einnehmen des Standes sondern um das "warum" des Hinlegens: Ist es um Hilfe bei der Ausrichtung zu erhalten, ist es schlich nicht zulässig. Ablegen darf man den Schläger, um zB beide Hände frei zu haben um zu Lasern.

Und auch hier gilt - Ehrlich zu sich selbst sein. Es kommt auf die Intention an, nicht auf die Ausrede, wenn man erwischt wurde...

#darferdas #warumtuterso #glfrls #golfrules
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Anton fragte uns, ob

Was wir als Referees häufig von Zuschauern zu hören bekommen, die gegen Mittag auf den Platz kommen, ist eine Frage, warum denn bei einem so perfekt gepflegten Platz mit "Besserlegen" gespielt wird. Berechtigterweise.

Was die Zuschauer aber dann häufig nicht wissen, dass mit den ersten Spielgruppen die Bälle nach perfekten Abschlägen so aussehen können. Und trotz der perfekten Pflege (Zeitiges Mähen, Abziehen des Taus von den Fairways, Behandlung der Fairways mit "Anti-Tau", ...) ist es nicht auszuschließen, dass sich mehr oder weniger viel Grasschnitt am Ball ansammelt. Und da dieser nicht als loser hinderlicher Naturstoff gilt (siehe Definition), darf dieser nicht vom Ball entfernt werden.

U.a. ist in einem solchen Fall durch die Spielleitung zu entscheiden, wie gravierend die Auswirkung dieser Beeinträchtigung für das Spiel ist. Und in Extremfällen kann das dazu führen, dass sich eine Spielleitung dann für das Inkraftsetzen von Musterplatzregel E-3 entscheidet, um allen Spielern in einer laufenden/ noch anstehenden Wettspielrunde gleiche und insbesondere faire Wettspielbedingungen zu ermöglichen.

Und kommt man dann bei einem abgetrockneten Platz am Mittag auf die Anlage, dann kann das Thema "Besserlegen" berechtigterweise irritieren - insbesondere wenn das komplette Greenkeeping-Team sich selbst übertroffen hat und den Spielern einen perfekten Platz zur Verfügung stellt. (tk)

#golfrules #golfregeln
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Was wir als Referees

Immer wieder spannend, welche Stellen auf dem Platz (hier ein "fremder") Bälle so finden 🙂

Diese im Boden eingelassene Plastikkante entspricht der Definition "Hemmnis", der Spieler kann deswegen straflose Erleichterung nach Regel 16.1 in Anspruch nehmen.

In diesem Fall sollte der nächstgelegene Punkt der vollständiger Erleichterung bestimmt werden und ein Ball muss im Erleichterungsbereich gedroppt werden und dort zu Ruhe kommen. Der Erleichterungsbereich erstreckt sich eine Schlägerlänge vom Bezugspunkt, liegt nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt und muss im Gelände liegen. Nimmt der Spieler Erleichterung in Anspruch, muss er vollständige Erleichterung von jeglicher Beeinträchtigung durch die ungewöhnlichen Platzverhältnisse in Anspruch nehmen.

Kurz gesagt - nach dem Droppen des Balls darf der Spieler beim nächsten Schlag nicht mehr durch die Plastikkante behindert werden - weder im Schwung, Stand oder beim Schlagen des Balls. (tk)

#golfrules #golfregeln
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Immer wieder spannen

Heute mal was anderes - diese wunderschöne Frage möchten wir zunächst einmal unbeantwortet lassen und an Euch als "Schwarmintelligenz" übergeben 🙂

Jemand fragte: "Clubmeisterschaft, 4 Flight. - Der Ball einer Spielerin (A) liegt auf dem Fairway und sie bereitet sich für den Schlag vor. Spieler B (ihr Zähler) und C unterhalten sich und schauen in eine andere Richtung. Nun sieht Spieler D, wie A den Ball mit dem Kommentar „oh, eine Biene auf dem Ball, die will ich nicht treffen…“ aufhebt und den Ball wie einen verschmutzten Ball, den man mal rasch von Verschmutzung säubern will, über den Boden wischt und wieder zurück legt. Auch keine Markierung. Spieler D spricht den Zähler B an, wie er verfahren will „…ich hab nichts gesehen…“ Spieler C kommentiert „… kann sie machen, ist ein gefährliches Tier, ist straflos und da gibts ne Regel…“ und „…wenn sie allergisch reagiert sollte sie es entfernen können…“ Spieler A und B notieren den Score, als sei nichts passiert und die unterschriebenen Score-Karten werden abgegeben.
Nun sitzt die Spielleitung im Office und würde nichts davon erfahren. Wenn nun Spieler D im Anschluss die Spielleitung informiert… wie könnte /müsste eine Spielleitung verfahren? Am Rande sei bemerkt, dass die Diskussion folgte, dass mit gefährlichen Tier vermutlich Alligatoren und Schlangen gemeint sind und wenn jemand allergisch reagiert sollte er/sie sich besser entfernen, als aktiv auf das Tier zugehen/greifen… Die Konstellation, Zähler sieht Verstoß nicht, könnte man auch auf andere Regelverstöße anwenden…"

Wie würden Sie entscheiden?

#golfrules #golfregeln
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Heute mal was andere

Jörg-Ralf fragte: "In einem Team-Matchplay (Bestball) stand mein Mitspieler an der Fahne und war gerade dabei, seinen Ball zu markieren. In diesem Moment wurde er am Bein vom Ball des Gegenspielers getroffen. Wie wird da verfahren? Also der Gegenspieler meinte, er könne seinen Ball dann spielen, wie er zur Ruhe gekommen ist, ca. 30 cm von der Fahne entfernt, nachdem er das Bein meines Mitspielers getroffen hatte. Ich war der Meinung, dass der Gegenspieler zumindest einen Strafschlag erhalten und vom letzten Punkt noch einmal spielen müsste. Das Loch haben wir übrigens so oder so gewonnen, insofern ist eine Strafe unerheblich. Aber wie wird grundsätzlich verfahren, wenn ein Spieler einen anderen gefährdet? Und diesen Fall finde ich schon ein wenig kompliziert…"

Trifft ein Ball in Bewegung versehentlich eine Person, so ist dieses nach Regel 11.1 zunächst für den Spieler straflos. Bzgl. der Fortsetzung des Spiels ist dann entscheidend, von wo der Ball gespielt wurde:
- Wurde ein Ball in Bewegung eines Spielers von irgendwoher außerhalb des Grüns gespielt und trifft versehentlich eine Person (einschließlich des Spielers) oder einen äußeren Einfluss (einschließlich Ausrüstung), muss der Ball normalerweise gespielt werden, wie er liegt.
- Trifft der Ball in Bewegung eines Spielers, der auf dem Grün gespielt wurde, versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss muss der Ball normalerweise gespielt werden, wie er liegt. Aber - und jetzt wird es etwas komplizierter - der Spieler muss den Schlag mit seinem ursprünglichen oder einem anderen Ball von der Stelle wiederholen, von der der Schlag ausgeführt wurde (siehe Regel 14.6), wenn es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball in Bewegung folgendes auf dem Grün traf: eine Person [...] oder ein bewegliches Hemmnis [...] oder ein Tier [...].

Zurück zur Frage - es gibt KEINEN Strafschlag und die Fortsetzung des Spiels vom Spieler, der den Ball spielte, der den Spieler traf, richtet sich nach der oben beschriebenen Regel. (tk)

#golfrules #golfregeln
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Jörg-Ralf fragte: I

Unser geschätzter Kollege Hans hatte etwas zu viel Backspin, weswegen er fragte:

"Natürlich kenn ich die Antwort, aber für euch ein Beitrag: Darf ich chippen oder muss ich putten? (p.S.: Manchmal hat man backspin wenn man ihn nicht braucht"

Und die kurze Antwort dazu: Chippen (und sogar pitchen) ist erlaubt.

Trotzdem sollte man hier vielleicht keinen vollen Schwung mit dem Wege aus der Tasche zaubern, wenn man auf dem Platz noch einmal spielen will. Und wenn es wirklich nicht anders geht dann den Schaden beheben oder den Greenkeeper bitten es zu tun. Denn auch wenn keine Golfregel vorschreibt bestimmte Schläge(r) zu nutzen oder zu unterlassen gehört es zum guten Benehmen den Platz nicht zu beschädigen und falls doch, den Schaden zu beheben. Dann klappt auch mit dem Nachbarn...
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Unser geschätzter K

Michael wollte von uns wissen: "Moin!
Gestern hatten wir wieder die Diskussion, wo oder wohin ein Ball zu droppen ist, der „über den Graben“ fliegt, allerdings dann doch wieder zurückrollt in den Graben. Ich war der Meinung, droppen mit Strafschlag VOR dem Graben. Mein Mitspieler ging davon aus, den Graben ja überwunden zu haben und deshalb „hinter“ dem Graben droppen zu dürfen…. Wer hat Recht? Danke Euch!"

Auf Nachfrage stellte er noch klar, dass der Graben rot markiert war.

Hier kommt es drauf an, ob der Ball auf der anderen Seite jenseits der roten Linie war. War das so, darf der Ball hinter dem Graben gedroppt werden. War das nicht so, davor, jeweils innerhalb von zwei Schlägerlängen oder auf der Linie zurück.
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Michael wollte von u

Ulli wollte wissen: "Wenn ich beim Spielen einer Bahn einen verirren Rangeball finde und diesen zurück auf die benachbarte Drivingrange schlage, ist dass dann ein "Falscher Ball" nach Regel 6.3c (also Grundstrafe), oder greift Regel 5.5a Punkt 3 ("Schlagen zurück in den Übungsbereich..., also Straffrei)?"

Das Schlagen eines Balls zurück in den Übungsbereich (oder zurück zu einem anderen Spieler aus Höflichkeit) ist genau das, Höflichkeit und Teil des Spirit of the game. Hier gilt R5.5a und straflos.
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Ulli wollte wissen:

Volker fragte uns: "Da ihr beim letzten Mal meine Frage so nett und gut beantwortet habt, hätte ich diesmal untenstehende Frage.
Es hat Zeit mit der Antwort, da das „schöne“ Wetter zur Zeit nicht reizt auf den Golfplatz zu gehen. 😊"

Frage: Wenn ich einen Ball in der Penalty Area von A gespielt habe und lande bei B (s. unten) und spiele nochmal von B und bleibe wieder in der Penalty Area stecken. Welche Möglichkeiten habe ich dann noch?"

Man kann den Ball spielen wie er liegt oder aber eine der anderen Möglichkeiten aus R17.2a nehmen:

(1) Normale Erleichterungsmöglichkeiten.

Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 17.1d(1) mit Schlag und Distanzverlust, Erleichterung zurück auf der Linie nach Regel 17.1d(2) oder bei einer roten Penalty Area, seitliche Erleichterung nach Regel 17.1d(3) in Anspruch nehmen.Nach Regel 17.1d(2) oder (3) liegt der geschätzte Punkt zum Bestimmen des Erleichterungsbereichs dort, wo der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hat, in der er nun liegt. Wählt der Spieler die Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust, indem er einen Ball innerhalb der Penalty Area (siehe Regel 14.6) droppt und sich anschließend entscheidet, den gedroppten Ball nicht von dort zu spielen, wo er zur Ruhe kam,
Ist es dem Spieler gestattet, weitere Erleichterung außerhalb der Penalty Area nach Regel 17.1d(2) oder (3) (für eine rote Penalty Area) oder nach Regel 17.2a(2) in Anspruch zu nehmen.
Wählt der Spieler eine dieser Erleichterungen, zieht er sich einen zusätzlichen Strafschlag und damit eine Gesamtstrafe von zwei Strafschlägen zu: einen Schlag für die Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust und einen zusätzlichen Strafschlag für die Erleichterung außerhalb der Penalty Area.

(2) Zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit: Spielen von dort, wo der letzte Schlag außerhalb einer Penalty Area ausgeführt wurde. Statt eine der normalen Erleichterungsmöglichkeiten nach (1) zu nutzen, darf der Spieler den ursprünglichen oder einen anderen Ball von dort spielen, wo er außerhalb der Penalty Area den letzten Schlag ausgeführt hat (siehe Regel 14.6).
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Volker fragte uns: D

Die Musterplatzregel E-9 wird mit folgendem Wortlaut in Kraft gesetzt: „Fläche …ist eine Spielverbotszone und der Spieler muss nach Regel 16.1f.(2) in Anspruch nehmen, wenn sein Ball auf dem Platz liegt und etwas in der Spielverbotszone den beabsichtigten Stand oder Schwung des Spielers behindert. Der Spieler darf seinen Ball nicht spielen, wie er liegt.“ Ausmarkierungen sind keine Hemmnisse oder Bestandteile des Platzes. Normalerweise gibt es keine Erleichterung von Ausmarkierungen, aber das Wort „etwas” in der MLR E-9 könnte auch weiße Ausmarkierungen mit grünen Spitzen beinhalten.

Es stellt sich daher die Frage, ob eine Ausmarkierung als „etwas“ im Sinne der Musterplatzregel gilt mit der Folge, dass der Spieler straflose Erleichterung von der Ausmarkierung nehmen muss?

R&A gibt zur dieser Fallfrage, ob das allgemeine Verbot der Erleichterung von Ausmarkierungen Vorrang vor dem Wortlaut der MLR E-9 hat, folgende Antwort:
Die Spielverbotszone schließt auch Ausmarkierungen ein. Der Spieler muss daher Erleichterung von einer Ausmarkierung in Anspruch nehmen, hat aber keinen Anspruch auf straflose Erleichterung von der Ausmarkierung. Sofern es für den Spieler aufgrund einer Ausmarkierung nicht sinnvoll ist, in der geplanten Richtung zu spielen, es jedoch wahrscheinlich ist, dass er durch das Spielen in eine leicht anderen Richtung dennoch Erleichterung von etwas anderem erhält, das in der Spieleverbotszone liegt, könnte er straflose Erleichterung für eine andere Schlagrichtung in Anspruch nehmen und auf diese Weise straflose Erleichterung auch von der Ausmarkierung erhalten.

Hättet Ihr das gewusst? (tk)

#golfrules #golfregeln
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Die Musterplatzregel

Die MPR E-11 Ball durch Stromleitung abgelenkt ist durch die Spielleitung in Kraft gesetzt worden. Diese wurde gemäß Muster auch auf den Strommasten ausgeweitet.

Nun stellt sich die Frage, ob der Sockel auf oder an dem der Mast steht oder befestigt ist, den Status des Strommasten teilt und der Spieler den Schlag wiederholen muss, wenn er den Sockel des Strommasts trifft?

Ein Strommast samt Betonsockel ist nach den Golfregeln ein unbewegliches Hemmnis (Regel 16.1). Nach den Golfregeln gehört der Betonsockel eines Strommasts grundsätzlich zum Strommast, wenn dieser Sockel fester Bestandteil des Masts ist – also mit ihm fest verbunden ist und nicht separat bewegt oder entfernt werden kann.

Es wird straffreie Erleichterung gewährt, wenn Balllage, Stand oder Schwung durch den Mast oder dessen Sockel beeinträchtigt ist. Ist die Musterplatzregel E-11 in Kraft und der Spieler trifft den Betonsockel, ist der Schlag zu wiederholen. (tk)

#GolfRules #golfregeln
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Die MPR E-11 Ball du

Ein Spieler spielt seinen Ball vom Abschlag ins tiefe Rough. Er geht nach vorne, findet einen Ball in einer unspielbaren Lage Er hält ihn für seinen Ball (ohne ihn zu identifizieren), erklärt ihn für unspielbar und droppt den Ball regelkonform. Von dort spielt er den Ball aufs Grün.

Dort stellt er fest, dass er einen falschen Ball gespielt hat. Er geht zurück, wo sein ursprünglicher Ball sein könnte, sucht 3 Minuten und findet ihn nicht.

Daraufhin geht er zum Abschlag und spielt mit Schlag und Distanzverlust einen neuen Ball. Sein zweiter Schlag liegt auf dem Grün; es folgt ein Putt ins Loch. Der Spieler will wissen, ob der nach Unspielbarkeitsregel gedroppte Ball ein neu eingesetzter Ball oder die Fortsetzung des Spiels mit dem falschen Ball ist?

Da der Spieler zum Zeitpunkt, als er den gefundenen (oder einen anderen) Ball einsetzte, nicht den Ort wusste, an dem sein ursprünglicher Ball lag, wird er behandelt, als habe er Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust vom falschen Ort (Regel 14.7) in Anspruch genommen.

Im Lochspiel verliert der Spieler das Loch für Spielen vom falschen Ort.

Im Zählspiel zieht sich der Spieler einen Strafschlag zu für die Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (Regel 18.1) und zwei weitere Strafschläge für Spielen vom falschen Ort. War das Spielen vom falschen Ort ein schwerwiegender Verstoß, muss der Fehler berichtigt werden, bevor ein Schlag auf dem darauffolgenden Loch ausgeführt wird, oder beim letzten Loch der Runde, bevor die Scorekarte eingereicht wird. (tk)

#GolfRules #golfregeln
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Ein Spieler spielt s

Der Ball der Spielerin A liegt auf dem Grün und wird von ihr mit einem Tee markiert. Nach dem Markieren schlägt eine Spielerin B ihren Ball ebenfalls auf das Grün. Der Ball von B liegt weiter vom Loch entfernt als der Ball von A. Beim Putt von B würde der Ball voraussichtlich knapp am Ball von A vorbeirollen. Ohne Ermächtigung oder Bitte von B drückt A daraufhin ihr Tee weiter in den Boden hinein. Es wurde nicht herausgezogen. Wie ist die Regelentscheidung?

Das Tee markiert auch nach dem Herunterdrücken die Stelle, an die der Ball zurückzulegen ist. Das Herunterdrücken des Tees in den Boden ist daher nicht als „bewegen“ im Sinne der Regeln anzusehen und dementsprechend straflos. (tk)

#golfrules #golfregeln
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Der Ball der Spieler

Was passiert eigentlich, wenn in einem Turnier sich ein Mitbewerber plötzlich nicht mehr bücken kann. Darf er dann einen Mitspieler bitten, ihm einen Ball auf dem Abschlag des anstehenden Lochs aufzuteen, damit er abschlagen kann?

Ja, da der Ball ist noch nicht im Spiel und darf nach Regel 6.2 der Ball von einer beliebigen Person aufgeteet werden. (tk)

#GolfRules #golfregeln
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Was passiert eigentl

Eine Frage erreichte uns: "Nabend, Folge dir auf FB und lese immer fleissig mit und hab diesmal auch eine Frage, und zwar

Heute auf der Golfrunde hab ich meinen Ball aufgeteet und abgeschlagen aber der Ball flog etwas nach rechts aufs Wasserhinderniss zu, flog ins Wasser und sprang dann aber wieder raus aufs Grün.

Strafschlag ja oder nein ?"

Nein, kein Strafschlag. Es geht immer um die Balllage. Liegt er in der Penalty Area kommt man dort nur mit Schlag oder Strafschlag raus. Da der Ball aber nur die Grenze kreuzte und nicht in der Penalty Area blieb, ist das einfach nur ein glücklicher schlechter Schlag gewesen…
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Eine Frage erreichte

Karin Fragte uns zu einem Internetfundbild aus einer anderen Gruppe: "Was macht man hier? Ich würde ja, falls der Ball nur lose eingeklemmt ist, mit dem Finger den Ball an der Stelle halten und den losen Naturstoff entfernen - bin mir nicht sicher ob das erlaubt ist. In der Gruppe gab es abenteuerliche andere Vorschläge."

Wenn man sich das Bild genau anschaut sieht man, dass der Ball im Ast eingeklemmt ist, was zwei Optionen lässt: Den Ball zu spielen wie er hängt, einfach hit and hope.
Oder ihn für unspielbar erklären und nach Regel R19 eine der Optionen mit einem Strafschlag wählen (zurück zum letzten Ort, innerhalb von zwei Schlägerlängen nicht näher zum Loch oder auf der Linie zurück droppen).

Den Ball an der Stelle halten geht schon nicht, weil der Ball den Boden nicht berührt und selbst wenn wäre das ein Verstoß gegen R9.4b und würde einen Strafschlag nach sich ziehen.

Und jetzt die Frage an Euch: Was hättet Ihr gemacht?

#glfrls #golfrules #golfregeln
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Karin Fragte uns zu

In diesem Fall wurde ein Heidebereich durch die Spielleitung als Boden in Ausbesserung gekennzeichnet. Die grünen Markierungen an den blauen Posten deuten zudem darauf hin, dass es sich um eine Spielverbotszone handelt.

Für den Spieler bedeutet das:
- Liegt der Ball des Spielers innerhalb der Spielverbotszone oder
- Liegt der Ball eines Spielers außerhalb der Spielverbotszone und die Spielverbotszone beeinträchtigt den Bereich des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers
so MUSS der Spieler straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen.

Da in dieser Situation die nächstgelegene Stelle der vollständigen Erleichterung auf der rechten Seite der Spielverbotszone im angrenzenden Wald gelegen hätte, hat die Spielleitung noch als zusätzliche straflose Erleichterungsoption eine Dropzone in Kraft gesetzt und dieses in den Platzregeln beschrieben. (tk)

#GolfRules #golfregeln
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In diesem Fall wurde

Gerrit fragte: "Freitag hatten wir auf einer RPR diese Situation. Der Ball ist ja offenbar in ein Tierloch eingeschlagen, hat sich dann aber aufgrund der horizontalen Energie (war Ergebnis eines Abschlags mit Eisen 4) in den Sand gegraben. Wir haben ihn den Ball so spielen lassen, da er ja nicht im Tierloch lag sondern daneben in seinem eigenen Loch."

Auf dem Foto ist schwer zu erkennen, ob es sich wirklich um ein "Tierloch" handelt - es könnte auch ein durch den Schlag vergrößerter Fußabdruck eines Tiers sein. Tierloch wäre es nur dann, wenn das Loch gegraben worden ist.

Insofern - "Spielen wir der Ball liegt" geht immer und war in dieser Situation nicht verkehrt... (tk)

#golfrules #golfregeln
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Gerrit fragte: Freit
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